Sozialer Wohnungsbau hat Zukunft
Pressemitteilung von: VdW Bayern
PR Agentur: Agentur ComMenDo
(openPR)
VdW Bayern widerspricht Urteil von Stadtplaner Michael Peterek
München, 23.10.2009
Für den sozialen Wohnungsbau gibt es nach Ansicht
von Stadtplaner Michael Peterek keine Zukunft. Das meldet die Deutsche
Presse Agentur vom Architektenkongress CIAM in Frankfurt. Als Grund
werden die kleinräumigen Wohnungsgrundrisse der Vor- und Nachkriegszeit
angeführt. „Dieser sogenannte Experte hat offensichtlich nicht
verstanden, was sozialer Wohnungsbau bedeutet“, sagt Verbandsdirektor
Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern).
Der soziale Wohnungsbau sei eine Organisations- und Finanzierungsform,
die bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen
ermögliche. „Selbstverständlich passt sich der soziale Wohnungsbau den
Bedürfnissen der Zeit an“, erklärt Kroner.
Neue Sozialwohnungen seien mit ihren Vorgängern aus den 1950er Jahren
nicht mehr zu vergleichen. Als Beispiel führt er innovative Projekte
beim ökologischen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser und neue
Wohnformen für Senioren bei den sozial orientierten bayerischen
Wohnungsunternehmen auf. „Der soziale Wohnungsbau der Gegenwart hat mit
dem der Vergangenheit auf jeden Fall eines gemeinsam, er bietet
bezahlbare Wohnungen“, fasst Kroner zusammen. Die Finanzkrise mache
wieder deutlich, wie wichtig der soziale Wohnungsbau auch in Zukunft
ist.
Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
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Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.
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