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Penthouse, Loft & Co.: Wer exklusiv wohnen will, zahlt bis zu 44 Prozent mehr Miete

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 23:58

Pressemitteilung von: Immowelt AG (openPR) - Außergewöhnliche Wohnungen haben ihren Preis: Für ein Penthouse zahlen Mieter im Schnitt 44 Prozent mehr als für eine Standard-Wohnung. Das hat eine Datenanalyse von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 18. November 2009. Je außergewöhnlicher die Wohnung, desto mehr kostet sie Miete. So müssen Mieter eines Penthouses im Schnitt eine um 44 Prozent höhere Miete zahlen als für eine ähnlich große Drei-Zimmer-Standardwohnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Datenabfrage von Immowelt.de, bei der über 10.000 Mietobjekte bundesweit untersucht wurden. Das Haus auf dem Dach ist demnach mit großem Abstand Spitzenreiter unter den exklusiven Wohnformen.

Auf Platz zwei der teuersten Mietwohnungen Deutschlands landen die Lofts. Den Ruf karger Künstlerwohnstätten haben sie längst hinter sich gelassen und kosten mittlerweile deutlich mehr Miete als eine normale Drei-Zimmer-Wohnung. Für die umgebauten ehemaligen Fabrikhallen zahlen Mieter im Schnitt einen Aufpreis von 15 Prozent.

Etwas günstiger sind dagegen Maisonette-Wohnungen zu haben: Die zweigeschossigen Wohnungen kosten 10 Prozent mehr Miete als eine vergleichbare Wohnung mit nur einer Ebene. Maisonettes sind darüber hinaus die häufigste Form unter den exklusiven Wohnimmobilien.

Ergebnisse der Datenanalyse: hier

Quelle: Immowelt AG

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

Leitfaden für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien

 Veröffentlichung stellt Rechtsinstrumente und Fallbeispiele für die kommunale Praxis vor

In den Kommunen werden Stadtentwicklung und Stadtumbau oft durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Wenn die Gemeinde keinen Konsens mit dem Eigentümer erzielen kann, stehen ihr zahlreiche Instrumente des öffentlichen Rechts zur Verfügung – etwa bauplanungs-, bauordnungs- oder denkmalrechtliche Eingriffsbefugnisse.

Der Leitfaden stellt die Anwendungsmöglichkeiten dieser Instrumente im Umgang mit verwahrlosten Immobilien systematisch dar. Dabei werden nicht nur die den Gemeinden vertrauten und gleichwohl selten angewendeten Instrumente des Städtebaurechts behandelt, sondern auch zu wenig beachtete oder „vergessene“ Regelungen berücksichtigt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden durch Fallbeispiele illustriert, die Anregungen für die Umsetzung in den Kommunen geben.

Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise, wie Kommunen die Anwendung von Rechtsinstrumenten bei Schrottimmobilien in die allgemeinen städtebaulichen Ziele und Planungen einbetten können. Denn eine schlüssige Gesamtstrategie kann die Akzeptanz der Regelungen fördern.

Die Veröffentlichung ist als Sondergutachten im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundes entstanden und kann kostenlos angefordert werden:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg): Leitfaden zum Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien („Schrottimmobilien“) Werkstatt: Praxis Heft 65, Bonn 2009

ISBN 978-3-87994-965-6; Bezug: forschung.wohnen@bbr.bund.de

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei: Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Mathias Metzmacher, Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft, Soziale Absicherung Tel.: +49(0)22899 401-1422, mathias.metzmacher@bbr.bund.de Download des Leitfadens: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/WP/2009/heft65__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/heft65_DL.pdf Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2009/Eigentuemerstandortgemeinschaften/01__Start.html


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


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Sozialer Wohnungsbau hat Zukunft

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 19:04

Pressemitteilung von: VdW Bayern
PR Agentur: Agentur ComMenDo (openPR)

VdW Bayern widerspricht Urteil von Stadtplaner Michael Peterek

München, 23.10.2009

Für den sozialen Wohnungsbau gibt es nach Ansicht von Stadtplaner Michael Peterek keine Zukunft. Das meldet die Deutsche Presse Agentur vom Architektenkongress CIAM in Frankfurt. Als Grund werden die kleinräumigen Wohnungsgrundrisse der Vor- und Nachkriegszeit angeführt. „Dieser sogenannte Experte hat offensichtlich nicht verstanden, was sozialer Wohnungsbau bedeutet“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Der soziale Wohnungsbau sei eine Organisations- und Finanzierungsform, die bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen ermögliche. „Selbstverständlich passt sich der soziale Wohnungsbau den Bedürfnissen der Zeit an“, erklärt Kroner.

Neue Sozialwohnungen seien mit ihren Vorgängern aus den 1950er Jahren nicht mehr zu vergleichen. Als Beispiel führt er innovative Projekte beim ökologischen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser und neue Wohnformen für Senioren bei den sozial orientierten bayerischen Wohnungsunternehmen auf. „Der soziale Wohnungsbau der Gegenwart hat mit dem der Vergangenheit auf jeden Fall eines gemeinsam, er bietet bezahlbare Wohnungen“, fasst Kroner zusammen. Die Finanzkrise mache wieder deutlich, wie wichtig der soziale Wohnungsbau auch in Zukunft ist.

Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7, 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-0
Fax: (089) 228 59 40
Internet: www.vdwbayern.de

Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

 


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BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden"

Energie, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:21

Topthema Energie - wie viele Auflagen braucht die Wohnungswirtschaft und wie lassen sie sich erfüllen?

(openPR) - Die BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden" am 17. November 2009 stellt Lösungen vor

Mit der Energieeinparverordnung (EnEV 2009), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat, hat der Gesetzgeber die Auflagen für Neubau und Sanierung noch einmal verschärft. Was bedeutet das für die Wohnungswirtschaft und welche gelungenen Beispiele gibt es?

Auf der 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft stellt Dr. Alexander Renner aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die novellierte EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und ihre Auswirkungen auf das Energiesparrecht in Deutschland vor. Siegfried Rehberg, technischer Referent des BBU und Referent für Energie, Technik und Normung des GdW berichtet über den aktuellen Stand des Klimaschutzgesetzes von Berlin/Brandenburg und Bund. Im Anschluss stehen Beispiele aus der Praxis im Fokus. Dabei geht es um die Erfahrungen mit Passivhäusern und die Optimierung von Heizungsanlagen durch geringinvestive Maßnahmen. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie eine Siedlung aus den 50er Jahren zur Null-Energie-Siedlung wurde und welche Erfahrungen man mit Energie-Gewinn-Häusern gemacht hat. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, was Smart Metering bringt und welche datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden müssen.

Die Tagung eröffnet eine Vorabendveranstaltung, bei der Vertreter aus Politik und Verbänden das Thema „Wie viel Ordnungsrecht braucht Energieeffizienz in der neuen Legislaturperiode?“ erörtern. Diese Frage sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Zündstoff, eine spannende Podiumsdiskussion ist zu erwarten. Es sprechen Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes sowie der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber.

Die 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ findet am 17. November 2009 im Holiday Inn Hotel Berlin CITY-WEST, Rohrdamm 80 in 13629 Berlin statt.

Pressevertretern empfehlen wir besonders die Vorabendveranstaltung am 16. November 2009 im Heizkraftwerk Moabit, Friedrich-Krause-Ufer 10-15 in 13353 Berlin. Sie beginnt um 18.30 Uhr.

Quelle:
BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin
Lützowstr. 106
10785 Berlin
Telefon: 030/23 08 55-0
Fax: 030/23 08 55-20
E-mail:
Homepage: www.bba-campus.de


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Einziehen statt neubauen

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:27

Immobiliennachfrage bei jungen Familien steigt

(openPR) - Ein Haus zu bauen gehörte lange Zeit in die Planung vieler junger Familien. Diese Zeiten scheinen vorbei. Moderne Familien bevorzugen das Leben in den gekauften vier Wänden. Die Beliebtheit und Sicherheit von Bestandsimmobilien finden auch bei dieser sonst sehr baufreudigen Zielgruppe immer mehr Anklang, wie der IVD West bestätigen kann.

Bereits im April 2009 erreichte der Eigenheimbau laut KfW-Indikator einen historischen Tiefpunkt von -7 % zum Vorjahresmonat. Der Traum vom Wohnen unter dem selbstgebauten Dach findet in Zeiten der Krise immer weniger fruchtbaren Boden. Anstelle von Baulizenzen streben junge Fami-lien immer stärker nach dem Glück in den eigenen vier -gekauften- Wänden. Die Nachfrage nach Immobilien bleibt damit stark. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeich-neten sich die Preise für Häuser, Miet- und Eigentumswohnungen durch Stabilität aus, wie der IVD West in seinen aktuellen Preisspiegeln 2009 veröffentlichte. In guten Lagen in Mainz (1.350 EUR/m²) und Düsseldorf (2.400 EUR/m²) sanken die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen leicht, in Köln blieb der Wert ( 2.100 EUR/m²) unverändert und in Saarbrücken stieg der Preis von 1.550 EUR/m² auf 1.600 EUR/m² geringfügig an. Einfamilienhäuser in guten Lagen in Köln und Düsseldorf konnten einen Wertzuwachs von 5 bis 6 % zum Vorjahr gut machen, in Mainz und Saarbrücken blieb der Wert auf Vorjahresniveau.

Die attraktiven Quadratermeterpreise in größeren, familienfreundlichen Wohnungen und Häusern und die gut kalkulierbaren Nebenkosten sowie sichere Finanzierungsstrategien sind wichtige Fak-toren, die gegen den Eigenheimbau sprechen. Zudem zieht der Wohntrend junge Familien zurück in die Stadt. Die bessere Infrastruktur punktet vom öffentlichen Nahverkehr über vielseitigere Ein-kaufsmöglichkeiten bishin zur unkomplizierteren ärztlichen Versorgung.

Das Ideal der ruhigen Vorstadtidylle weicht damit den praktischen Nutzen des Stadtlebens. Die städtebaulichen Maßnahmen der letzten 20 Jahren haben ihren Teil dazubeigetragen. Die Lebens- und Wohnqualitäten in deutschen Städten sind kinderfreundlicher geworden und schneiden im internationalen Vergleich sehr gut ab, wie die Mercer-Studie zur Lebensqualität 2009 belegt.

Philipp Schiwek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V.
(für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)

Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72, 50674 Köln
Adresse:
Postfach 27 05 79, 50511 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: (0221) 9514979
E-Mail:
Internet: www.ivd-west.net


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Trends der Wohneigentumsbildung - Haushalte, Objekte, Finanzierung

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 18:31

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) analysiert die Entwicklung des selbstgenutzten Wohneigentums

 Seit 2008 ist mit dem Eigenheimrentengesetz das selbstgenutzte Wohneigentum besser in die staatlich geförderte private Altersvorsorge integriert. Haushalte erhalten damit eine staatliche Unterstützung zum Aufbau der nach wie vor beliebtesten Form der privaten Altersvorsorge – dem selbstgenutzten Wohneigentum. Der Wunsch nach einer eigenen Wohnimmobilie besteht weiterhin für viele Menschen, auch wenn die Wertentwicklung von Immobilien infolge des demografischen Wandels in vielen Regionen nicht mehr mit der früherer Jahre zu vergleichen ist.

 Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Wohneigentumsmarkt sowie die Finanz- und Wirtschaftskrise geben Anlass, aktuelle Prozesse sowie die Entwicklung der Wohneigentumsbildung privater Haushalte in Deutschland während der letzten Jahre im Hinblick auf Haushalts- und Finanzierungsstrukturen zu analysieren. Die Ausgabe 6/2009 der „BBSR-Berichte KOMPAKT“ stellt die Ergebnisse dieser Analyse vor.

 Im Zentrum des Interesses stehen hierbei die folgenden Fragestellungen:
Wer sind die gegenwärtigen Wohneigentumsbildner, welche Objekte bevorzugen sie, und welche Rolle spielen räumliche Aspekte? Wie wird das Wohneigentum finanziert? Lassen sich Veränderungen im Zeitverlauf feststellen? Als maßgebliche Informationsquelle dienen die vom BBSR mitfinanzierten Befragungen zur Bildung von Wohneigentum in Deutschland durch TNS Infratest Finanzforschung.

Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBSR bezogen werden unter:

forschung.wohnen@bbr.bund.de, Stichwort: BBSR-Berichte KOMPAKT 6/09

 Link zum Download:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/BerichteKompakt/berichtekompakt__node.html?__nnn=true

 

 Ansprechpartner für inhaltliche Fragen im BBSR:
Iris Ammann, Referat II 12 Wohnen und Gesellschaft, Tel.: +49(0)22899.401-1576, iris.ammann@bbr.bund.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Wohnungsmangel in Deutschland: Bauverbände wollen vorbeugen

Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:16
Vor dem Hintergrund eines stark rückläufigen Wohnungsbaus haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan. Hier finden Sie die Unterlagen der Pressekonferenz.

In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Städten wie München, Frankfurt und Düsseldorf steigen die Mieten und erste Wohnungsengpässe zeichnen sich ab. Vor diesem Hintergrund haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan.„Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung. Neben die erfolgreiche Förderung der Wohnungsmodernisierung muss künftig auch die Förderung des Abrisses und Neubaus von Ersatzwohnungen treten“, sagt Herbert Bodner, Präsident des HDB auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 3. September 2009. Sonst seien insbesondere in den Ballungszentren Wohnungsengpässe nicht mehr zu vermeiden.

Die Zahl der neu erstellten Wohnungen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr bei nur 155 820. Vier Jahre zuvor wurden noch rund 100 000 Wohnungen mehr fertiggestellt. Der Staat hatte sich in den letzten Jahren immer mehr aus der steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus zurückgezogen.

„Im Mietwohnungsbau sind angesichts schwacher Renditen höhere Abschreibungssätze erforderlich. Mit dem Neubau von Mehrfamilienhäusern ist eine mit anderen Anlageformen vergleichbare Rendite nicht zu realisieren. Deshalb muss der Abschreibungssatz in den ersten Jahren von derzeit 2 auf 4 Prozent verdoppelt werden“, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel. Dazu komme der beschäftigungspolitische Effekt. „10 000 zusätzliche Wohnungen jährlich schaffen Beschäftigung für rund 30 000 Arbeitnehmer“, sagt der Gewerkschafter.

„Gerade der Ein- und Zweifamilienhausbau hat seit Abschaffung der Eigenheimzulage und Erhöhung der Umsatzsteuer eine regelrechte Talfahrt erlebt. Wir regen deshalb eine nachgelagerte Besteuerung für selbstgenutztes Wohneigentum an. Außerdem müssen Handwerkerleistungen im Bestand genauso steuerlich gefördert werden wie die sog. ‚haushaltsnahen Dienstleistungen’“, betont ZDB-Präsident Hans-Hartwig Loewenstein.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009

Bauwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:47

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80 700 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80 700 genehmigten Wohnungen waren 69 950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (– 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (– 8,3% beziehungsweise – 11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (– 4,6%).

Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf 80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter.
Ein nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (– 14,5%) festgestellt.

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Markenwahl: Bauherren fragen vor allem Architekten und Fachhändler um Rat

Wohnungswirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 10:07

Wie das eigene Heim am Ende aussehen soll, davon hat jeder private Bauherr in der Regel ganz genaue Vorstellungen. Doch sobald es um die Umsetzung des Traums in die Realität geht, muss er eine Reihe von Entscheidungen über Dinge treffen, mit denen er sich als Laie in der Regel kaum auskennt - hier ist guter Rat teuer. An wen wenden sich die Bauherren, wenn sie sich über Produkte, Hersteller und Marken von Baustoffen informieren wollen? BauInfoConsult hat private Bauherren in einer Marktforschung dazu befragt. Dabei unterscheiden sich die Antworten der Befragten, die ihr Bauprojekt erst noch vor sich haben, erheblich von den Antworten der "alten Hasen", die schon bis über die Ohren in Bau oder Planung stecken oder gar schon ihr frischgebautes Eigenheim bewohnen.

In einer Online-Untersuchung wurden insgesamt 502 private Bauherren und Bauwillige ab 20 Jahren über ihre Ansprechpartner zum Thema Baustoffprodukte und -marken befragt. Den Personen, die erst im nächsten Jahr mit der Planung ihres Eigenheims beginnen wollen, wurde dabei eine Liste mit potenziellen Ansprechpartnern vorgelegt mit der Bitte anzugeben, an welche davon sie sich voraussichtlich wenden werden.

Die Theorie im Vorfeld…
Der Architekt gehört für über die Hälfte der Bauinteressierten zu den Personen, an die sie sich wenden werden - schließlich nimmt er als Planer die Wünsche des Bauherrn entgegen und macht Vorschläge zur Umsetzung. Fast genauso oft lassen sich die Befragten durch die Erfahrungen von Bekannten inspirieren, die bereits gebaut haben. Jeder zweite Bauwillige hat vor seine Fragen zum Thema Markenwahl an den entsprechenden Handwerker oder Verarbeiter zu richten, der auch damit arbeitet.

Im professionellen Baustoff-Fachhandel wollen 40 Prozent der Eigenheimbau-Anwärter ihren Informationsbedarf decken, dem Verkäufer im Baumarkt um die Ecke traut dagegen offenbar nur ein Viertel der Befragten genügend Beratungskompetenz zu. Direkt beim Baustoffhersteller oder bei einem Bauträger werden jeweils ein Drittel der zukünftigen Bauherren Erkundigungen einziehen.

…und die Praxis im Verlauf eines Bauprojekts
Laut den Erwartungen der Befragten, deren Baupläne noch in der Zukunft liegen, werden also bauerfahrene Freunde und Verwandte genauso häufig als potenzielle Ansprechpartner bei Fragen rund um Marken und Produkte gesehen wie Architekten und Handwerker und deutlich häufiger als Ansprechpartner aus dem Handel. Doch jedes Bauprojekt ist ein ganz individueller Prozess, das individuelle Lösungen erfordert - die begrenzten Erfahrungen von Bekannten helfen da oft nicht weiter. Bei Bauherren, die schon mit Planung oder Bau begonnen bzw. das Projekt bereits abgeschlossen haben, liegt daher der Fokus vor allem auf "professionellen" Ansprechpartnern, wie die Antworten der Befragten aus dieser Gruppe zeigen.

Die Befragungsteilnehmer mit eigener Praxiserfahrung wurden gebeten, diejenigen Personen aufzuzählen, die sich bei Fragen rund um Baustoff-Produkte als wichtigste Impulsgeber herausgestellt haben. Wiederum wurden Architekten an erster Stelle genannt: Sie sind für 43 Prozent der Befragten am wichtigsten oder zweitwichtigsten.

Für 36 Prozent der Befragten haben sich die Baustoff-Fachhändler als wichtigster oder zweitwichtigster Ansprechpartner erwiesen, gefolgt von den Verarbeitern (34 Prozent). Freunde und Bekannte sind dagegen bei deutlich weniger Bauherren wichtige Ansprechpartner, auch die Hersteller der Produkte selbst gehören nur für wenige Bauherren zu den wichtigsten Informationslieferanten.

Sie haben Fragen zu den Informationsquellen der privaten Bauherren bei Fragen zu Baustoff-Produkten? Nehmen Sie Kontakt mit Herrn Alexander Faust steht Ihnen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail zur Verfügung. 

Publiziert im August 2009: Zur Website von >> BauInfoConsult


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.


Parteien haben kein Herz für Häuslebauer - "Aktion pro Eigenheim" analysiert Wahlprogramme

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 03:31

Pressemitteilung von: "Aktion pro Eigenheim"

 

Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
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(openPR) - "Unser politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien" – so stand es im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005. Vier Jahre später ist davon nicht viel zu sehen. Und auch für die kommende Legislaturperiode steht die Förderung von Wohneigentum für Familien nicht auf der Agenda der Parteien, wie eine exklusive Analyse der "Aktion pro Eigenheim" ergab. Das Aktionsbündnis fordert die zukünftige Regierung auf, die Wohnbauförderung wieder aufzunehmen. Einfache, aber wirkungsvolle Konzepte gibt es dafür bereits.

Die Negativ-Zahlen im Wohnungsbau könnten nicht deutlicher ausfallen: Nach Wegfall der Wohnbauförderung am 1.1.2006 sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen von 210.000 im Jahr 2005 auf etwa 150.000 im Jahr 2008. "Angesichts solch dramatischer Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt liegt der Handlungsbedarf für die Politiker klar auf der Hand. Jetzt sind sie mehr denn je gefragt, die vernachlässigte Wohnungsbaupolitik wieder stärker in den Fokus zu rücken. Wer jetzt nichts unternimmt, muss später umso teurer gegensteuern, denn bezahlbarer Wohnraum in Ballungsgebieten ist heute schon Mangelware", so Max Schierer, Präsident der "Aktion pro Eigenheim". Die Wahlprogramme der Bundesparteien sprechen jedoch eine andere Sprache.

Parteien verlieren sich in Worthülsen

Die medienwirksame Forderung der CSU im Vorfeld des Bundesparteitages, die Eigenheimzulage in abgewandelter Form wieder einzuführen, um gezielt Familien zu fördern und Anreize sowie Investitionsimpulse zu schaffen, findet sich im aktuellen Wahlprogramm von CDU / CSU nicht wieder. Die Unionsparteien sehen zwar, dass ein ausreichender Neubau von Wohnungen auch in Zukunft dringend erforderlich ist. Die Schwesterparteien wollen, dass mehr Menschen sich den Wunsch nach Wohneigentum erfüllen können. Wie das geschehen soll, bleibt im Wahlprogramm jedoch unbeantwortet. Die SPD will zwar generell Familien besser unterstützen, sieht aber beim Thema Wohneigentumsförderung keinen Handlungsbedarf. Für die FDP ist Wohneigentum ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge. Steuerliche Belastungen der Einkommen gerade während des Arbeitslebens sollen deshalb so niedrig wie möglich gehalten werden. Möglichst vielen Bürgern würde es durch Steuersenkungen ermöglicht, Wohneigentum zu erwerben beziehungsweise abzuzahlen. Einer Wiedereinführung der Eigenheimzulage steht die FDP jedoch skeptisch gegenüber. Für die GRÜNEN reichen die KfW-Kredite zur Wohneigentumsbildung aus. Sie erachten die Bildung von Wohneigentum als sehr wichtig für die Städte. Allerdings lehnen sie eine Neuauflage der Eigenheimzulage strikt ab. Familien auf dem Weg ins eigene Heim zu unterstützen ist auch für DIE LINKE kein Thema. Für die Partei steht der soziale Wohnungsbau im Vordergrund.

Aktion pro Eigenheim: Bauen für Familien wieder erschwinglicher machen

Angesichts solcher Aussichten für die kommenden vier Jahre sind die Forderungen nach mehr Unterstützung für Familien zum Wohneigentumserwerb aktueller denn je. "Wir präferieren ein familienfreundliches und umweltgerechtes Einkommensteuer-Abzugsmodell, das in § 35a des Einkommenssteuergesetzes einfach zu verankern ist", empfiehlt Schierer. Hier könnte für den Steuerpflichtigen eine Ermäßigung auf Planungs- und Handwerkerleistungen geregelt werden, wenn er neu baut oder ein Bestandsgebäude erwirbt und selbst nutzt. Von den ermittelten Aufwendungen soll ein Anteil von maximal 20 Prozent, optimiert durch eine Kinderkomponente, bei der Einkommenssteuer abgezogen werden. "Die zukünftige Regierung tut gut daran, eine familienfreundlichere Wohnungsbaupolitik in ihren Koalitionsvereinbarungen zu berücksichtigen, denn nur so kann eine nachhaltige Trendwende beim seit Jahren rückläufigen Wohnungsneubau eingeleitet werden", fordert Max Schierer.

Wirtschaftsmotor Wohnungsbau

Eine vom Eduard-Pestel-Institut veröffentlichte Studie belegt die positiven Auswirkungen einer verbesserten Wohnungsbaupolitik. Der Wohnungsbedarf in Deutschland liegt bei 400.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr, gebaut wurden im Jahr 2008 nur 150.000 Einheiten. Der Neubau von 100.000 zusätzlichen Wohnungen würde nach Berechnungen des Pestel-Instituts rund 300.000 Arbeitsplätze schaffen und den öffentlichen Haushalten Einnahmen von gut acht Milliarden Euro pro Jahr bescheren. Was auch im Interesse aller Bundesparteien sein sollte.

Thematische Auszüge aus den Wahlprogrammen der Bundesparteien sowie ausführliche Ratgeber und Checklisten zu den Themen Hausbau und Finanzierung, bietet das Ratgeber-Portal www.aktion-pro-eigenheim.de.

Pressekontakt "Aktion pro Eigenheim"
c/o marketeam creativ
Hans Dietmar Schneider, Neufeldstraße 6,
76456 Kuppenheim
Tel. 0 72 22 / 78 79 6 -20, Fax 0 72 22 / 78 79 6 -11


Ins Leben gerufen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhhandel e.V. (BDB), Berlin, setzt sich die Aktion pro Eigenheim gemeinsam mit anderen Bauverbänden und dem Verband privater Bauherren e.V. (VPB), Berlin, für eine im europäischen Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein. Den Wegfall der Eigenheimzulage wiegt der Wohn-Riester bei weitem nicht auf. Unser so genanntes "Mehrwertsteuer-Modell" haben wir vielen Politikern in Berlin bereits präsentiert. Eine vollständige oder teilweise Rückerstattung der Mehrwertsteuer würde den Wohnungsbau und damit die zumindest in Ballungsgebieten dringend notwendige Schaffung von Wohnraum nachhaltig beleben. Durch die Vorlage von Rechnungen ließe sich die Schwarzarbeit wirkungsvoll eindämmen. Doch vor den nächsten Bundestagswahlen wird diese für Bauherren so immens wichtige Thematik aller Voraussicht nach kein Gehör finden.


Zentrale Datenbank für Bauwillige
Neben der politischen Interessenvertretung haben wir uns zum Ziel gesetzt, für Bauherren eine zentrale Datenbank rund um die Themen Grundstücksuche, Familienförderung und Finanzierung anzubieten. Mit Baugeld vom Bürgermeister und Baugeld vom Pfarrer haben wir exklusiv bisher weitgehend unbekannte Fördermöglichkeiten recherchiert. Neben unserer Familienhypothek bieten wir über einen Finanzierungspartner die tagesaktuell besten Angebote aus über 50 Partnerbanken.
Wir wollen, dass Bauwillige auch bauen können.

Dafür setzen wir uns ein!


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Wohnungsunternehmen: Solarenergie und Geothermie sind die meistgenutzten Erneuerbaren

Energie, Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:56

Förderungsmaßnahmen und bereits bestehende oder kurz vor dem Inkrafttreten stehende gesetzliche Bestimmungen zur energetischen Beschaffenheit im Neubau und bei Neuvermietung haben erneuerbare Energien zu einem Thema gemacht, an dem man als Wohnungsunternehmen kaum mehr vorbeikommt. Marktforschung von BauInfoConsult zeigt: Bereits heute setzt fast die Hälfte der befragten Wohnungsunternehmen in ihren Gebäuden auch erneuerbare Energieträger zur Gewinnung von Strom oder Warmwasser ein. Welche alternativen Energien kommen dabei zum Einsatz? Und bei wie viel Prozent des Wohnungsbestands der Anbieter wird auch mit Wärme aus erneuerbaren Quellen geheizt?

Insgesamt 201 professionelle Anbieter von Wohnungen wurden von BauInfoConsult telefonisch dazu befragt, ob sie in ihren Gebäuden erneuerbare Energien zur Warmwasser- und Stromerzeugung einsetzen. 49 Prozent aller Unternehmen konnten dies bestätigen. Von den Befragten, die erneuerbare Energien für Strom oder Warmwasser nutzen, gaben wiederum 63 Prozent spontan auf Nachfrage zur Antwort, dass sie Solarenergie einsetzen. Von 58 Prozent wurde die Geothermie genannt. Im Vergleich dazu sind die Nutzung von Biomasse oder Windenergie bei den Befragten eher Randphänomene.

Zwei Drittel der befragen Wohnungsunternehmen, die auf erneuerbare Energien zurückgreifen, setzen nach eigener Einschätzung momentan bei bis zu 10 Prozent ihres Wohnungsbestands auch Wärme aus erneuerbaren Energien ein. Zwischen 11 und 20 Prozent ihrer Wohneinheiten werden bei 16 Prozent der Befragten aus erneuerbarer Quelle beheizt. Von einem mehr als 20-prozentigen Anteil von erneuerbarer Wärme im Bestand berichteten 14 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen.

Hintergrund
Die Ergebnisse entstammen dem Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 von BauInfoConsult. Dafür wurden Ende 2008 201 vornehmlich genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen mit Beständen von bis zu 5.000 Wohnungen befragt, u. a. zu folgenden Themen:

  • Modernisierung & Sanierung im Bestand
  • Durchführung von Neubaumaßnahmen
  • Informations- und Orientierungsverhalten
  • Einkaufsverhalten und Vorhaltung von Material
  • Rolle externer Unternehmen, DMU
  • Trends und Entwicklungen

Der Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 kann bei BauInfoConsult zum Preis von 1.750 Euro bezogen werden. Weitere Informationen zum Monitor können Sie bei Herrn Alexander Faust anfragen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail.

Publiziert im Juli 2009


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


16,5% weniger Wohnungen im Jahr 2008 fertig gestellt - neuer Tiefstand

Bauwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 12:45

Pressemitteilung vom 06.07.2009

Neuer Tiefstand im Wohnungsbau

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5% oder 39 000 Woh­nungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70% zurück.


Von den 176 000 fertiggestellten Wohnungen waren 152 200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, das waren 17,8% weniger als im Jahr 2007. Dabei lag der Rückgang der Fertig­stellungen von Einfamilienhäusern bei 22,0% und der von Wohnungen in Zweifamilienhäusern bei 23,6%. In Mehrfamilienhäusern wurden 8,8% weniger Wohnungen fertig gestellt als 2007.

Dagegen stieg der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem Jahr 2007 auf 206,8 Millionen Kubikmeter (+ 15,3%). Dieses Plus ist vor allem auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 17,5%) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis von 2007 unterschritten (– 7,4%).


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Weniger Risiko beim Kauf einer Eigentumswohnung

Finanzierung, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:04

Gutachten für Bundesnotarkammer öffnet den Weg zu neuem Sicherheiten-Konzept für Erwerber

Eine Studie von Prof. Dr. Michael Westendorf vom IFQ-Institut an der Universität Witten/Herdecke öffnet den Weg zu einer neuen und für den Verbraucher sichereren Zahlungsweise beim Kauf einer Eigentumswohnung.

"Meine Studie zeigt, dass, anders als bisher, Erwerber nicht mehr unbedingt in Vorkasse treten müssen", erklärt Westendorf seine Erkenntnisse aus einer Studie für die Bundesnotarkammer, die heute in Berlin vorgestellt wird.

Zum Hintergrund: Wer bisher eine Eigentumswohnung kaufte, musste an den Bauträger "Zug um Zug" bezahlen, also in mehreren Teilen etwa bei Baubeginn, zum Richtfest und bei Fertigstellung. Dennoch wurde der Kunde erst nach der letzten Zahlung per Gesetz Eigentümer und hatte bei einer Pleite des Bauträgers das Nachsehen - kein Geld UND keine Wohnung.

"Das ist wenig verbraucherfreundlich und das zu ändern war der Hintergrund der Studie", schildert Westendorf den Ursprung seines Auftrages, "es gibt grundsätzlich mehrere Wege die Zahlung abzuwickeln. In meinen Augen ist es aber am vertretbarsten, wenn die Kunden beim Bauträger nicht mehr in Vorkasse treten müssen." In der Vergangenheit haben die hohen Zinsen, die die Banken verlangten, diesen Weg verhindert."

Die Banken hätten das Risiko bisher für die Bauträger als sehr hoch eingestuft, heute seien aber viele schwarze Schafe schlicht Pleite und die Branche hoch professionell organisiert. "Allerdings müßte der Käufer einer Eigentumswohnung z.B. mit einer Bürgschaft garantieren, dass er nicht mitten im Bau einfach abspringt", erläutert Westendorf sein Modell weiter. Das schütze den Bauträger davor, dass ein Käufer es sich ohne Konsequenzen "anders überlegt".

Und die Kosten für eine solche Änderung der Sicherheiten sind kaum höher als die bisherigen: Bezogen auf ein Durchschnittsobjekt von 205.000 Euro entstehen nach der Studie von Prof. Westendorf zwischen 700 und 1240 Euro Mehrkosten für den Verbraucher. "Der trägt damit aber nicht mehr das Risiko am Ende mit ganz leeren Händen da zu stehen", rechtfertigt Westendorf seine jetzt vorgeschlagene Neuregelung der Sicherheiten beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Prof. Dr. Michael Westendorf leitet an der Universität Witten/Herdecke das Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung. Er ist als renommierter Gutachter in zahlreichen Gerichtsverfahren tätig und der erste in Nordrhein-Westfalen öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter auf dem Gebiet der Immobilienfinanzierung. "Dieses Grenzgebiet von Rechtsprechung und Wirtschaft ist in Deutschland sehr schlecht geregelt. Finanzierungsberater darf sich jeder nennen, ganz gleich, welchen Wissenshintergrund er hat. Da müßte es klare Gesetze geben", fordert Westendorf. Er entwickelte an der Universität Witten/Herdecke das erste Gutachterstudium: Bis zu 25Teilnehmer können in 11 Modulen und mit 24 Präsenztagen in zwei Semestern zum "Sachverständigen für die Bewertung von Investition und Finanzierung" werden. Weitere Informationen zum Studiengang unter www.ifq-institut.de.

Weitere Informationen zur Studie bei Prof. Dr. Michael Westendorf 02302/926-396, info@ifq-institut.de

Kay Gropp | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ifq-institut.de

 


Kloster wird zum Wohnquartier

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Bauprojekte, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 19:39

Kloster wird zum Wohnquartier Raphaelhöfe Soers - Juwel - 4 denkmalgeschützte WE in Kirche


Pressemitteilung von: INTERBODEN Innovative Lebenswelten

PR Agentur: tn-unternehmenskommunikation

 

Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
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(openPR) - In Aachen-Laurensberg am Fuße des Lousberg entsteht mit den Raphaelhöfe Soers ab Herbst 2009 ein Gebäudeensemble mit 65 Wohnungen und Stadthäusern (8.520 Quadratmeter Wohnfläche) hinter denkmalgeschützten und neuen Fassaden - eine spannende Kombination aus Alt und Neu mit energiesparender Geothermieanlage. Realisiert wird das Projekt auf dem ehemaligen Wiesengelände des unter Denkmalschutz stehenden Klosters St. Raphael zwischen Strüver Weg und Lindenallee - nur 1,5 Kilometer vom Aachener Dom entfernt und am Landschutzgebiet von Gut Müsch gelegen. Bauherr des neuen Refugiums ist die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf, die rund 24 Mio. Euro investiert.

Juwel ist die Klosterkapelle mit 4 Wohnungen.
Auf dem 17.100 Quadratmeter großen Grundstücksareal werden das Kloster und die Kapelle in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz für die Wohnnutzung aufwendig saniert und in 21 Wohnungen umgewidmet. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren profitieren von der steuerlichen Denkmal-Förderung. Jede Wohnung ist ein Unikat. Juwel der Sanierung ist die Umwidmung der Kapelle in vier Wohnungen über drei Ebenen, die sich mit Flächen von bis zu 257 Quadratmetern auch für die Kombination von Wohnen und Arbeiten anbieten. Nach Angaben des Bauherrn ist es die erste Kirche in Deutschland, in der die Käufer von der steuerlichen Denkmal-Förderung und dem Flair des historischen Kreuzgewölbes im Obergeschoss der Wohnungen gleichermaßen profitieren können.


65 Wohnungen in Kombination von Alt und Neu.
In reizvollen Kontrast zu den ehrwürdigen Backsteingebäuden stellt INTERBODEN diverse Stadthäuser mit unterschiedlichen Gebäudehöhen, Breiten sowie Nutzungsmöglichkeiten. 27 Eigentumswohnungen befinden sich in zwei Mehrfamilienhäusern. Weitere 17 Eigentumswohnungen sind Einfamilienhäuser mit privatem Garten. Bis Ende 2011 soll das Bauvorhaben abgeschlossen und modernen Wohnraum mit gepflegten Außenanlangen für 65 Familien, Singles, Ehepaare und Senioren bieten. Mit den Raphaelhöfe Soers wird nicht nur der alte Klosterhof als lebendiger Quartiersmittelpunkt revitalisiert. Auch der Kirchturm wird nach dem Rückbau des Bettenaufzugs wieder die Silhouette der Klosteranlage prägen.

Zeitzeuge Linde.
Ein Highlight der Raphaelhöfe Soers sind die gestalteten Außenanlagen mit abwechslungsreichen Grünflächen unter dem alten Baumbestand, der abends wie die Wege und Plätze illuminiert wird. Rund 78 Prozent des Gesamtareals sind Grünräume. Neben dem rund 1.400 m² großen Klosterhof mit Brunnen können die Bewohner für den nachbarschaftlichen Plausch auch den Lindenhof nutzen. Im Mittelpunkt steht ein Lindenbaum – 1801 von Wilhelm Körfgen, Generalsekretär der französischen Verwaltung, - gepflanzt. Der Baum steht heute unter Denkmalschutz.

Mit Erdwärme Heizungskosten halbieren.
Die Heizungswärme für alle Wohnungen liefert eine Geothermieanlage, deren Zentrale in der Tiefgarage untergebracht ist. Die Erdwärme wird über 25 Sonden aus 200 Meter Tiefe gefördert. In Verbindung mit moderner Fußbodenheizung erzeugt die geothermische Anlage angenehme Wärme und bietet im Sommer unterstützende Kühlung. Die Ingenieure haben eine Ersparnis bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent gegenüber einer konventionellen Gasheizung ermittelt. Die Reduzierung beim CO2-Ausstoß liegt bei jährlich rund 200 bis 250 Tonnen.

Erhaltung des Müsch-Parks.
2003 hat sich die Ordensgemeinschaft „Töchter vom Heiligen Kreuz“ entschlossen, das Kloster aufzugeben und das 151.000 Quadratmeter umfassende Gesamtareal zu verkaufen. Ihre Bedingung: Ein nachhaltiges Wohnquartier für alle Generationen, Verantwortung gegenüber der Umwelt und die öffentliche Nutzung des Müsch-Parks. Die INTERBODEN-Gruppe hat die Wünsche erfüllt und den Müsch-Park 2008 an die Stadt Aachen übertragen. Heute steht der historische Park, der 1686 erstmals angelegt wurde, als Freizeit- und Erholungslandschaft am Abhang des Lousberges der Öffentlichkeit zur Verfügung.

INTERBODEN-Gruppe │ Europaring 60 │40878 Ratingen │ www.interboden.de
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Luxusapartments mit Blick auf die Berliner Museumsinsel

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 19:25

Moderne Wohnkultur im Namen der Kurfürstin Dorothea - Luxusapartments mit Blick auf die Berliner Museumsinsel


Pressemitteilung von: Artprojekt Entwicklung und Marketing GmbH
PR Agentur: Hutfils Kommunikation
(openPR) - Berlin, 23.Juni 2009. Eines der letzten noch verfügbaren Wohnungsbaugrundstücke im historischen Zentrum Berlins wird jetzt bebaut. Inmitten der spätbarocken Dorotheenstadt, neben Humboldt-Universität, Maxim-Gorki-Theater und Siemens-Stiftung, nur 100 Meter von der Museumsinsel entfernt, entstehen in der Dorotheen- und Bauhofstraße zwei hochmoderne sechsgeschossige Wohnbauten mit internationalem Anspruch. Sie vollenden ein von dem Hamburger Stararchitekten Professor Peter P. Schweger geplantes Ensemble dreier außergewöhnlicher Gebäude in Ergänzung des ungarischen Kulturinstituts Collegium Hungaricum Berlin, das bereits 2007 fertig gestellt wurde.

„Dorothea´s Place“ heißt der neueste Coup des Wohnungsbauentwicklers Artprojekt Entwicklungen und Marketing GmbH, Spezialist für die Vermarktung und Entwicklung von Wohnimmobilien mit hohem Alleinstellungscharakter. Der Name ist eine Hommage an eine der ersten Projektentwicklerinnen Berlins, die Kurfürstin Dorothea von Brandenburg (1636-1689). Aber nicht nur als Namensgeberin spielt Dorothea bei diesem Vorhaben eine Rolle. Sie ist auch zentrale Figur eines Kunstprojektes, das „Dorothea´s Place“ seine besondere Identität verleiht: Großformatige Leuchtbildwände der Wiener Performance- und Foto-Künstlerin Irene Andessner, die ein historisches Bildnis der Kurfürstin Dorothea (1675 porträtiert von Jan de Baen) in Form fotografischer Rollenporträts zeitgenössisch interpretiert, wird die Foyers beider Gebäude prägen. Das Kunstwerk Andessners stellt damit eine enge Beziehung zur Architektur Schwegers her, die in ihrer zeitgenössischen Formensprache auf ihre ganz eigene Weise mit der historischen Umgebung korrespondiert. Mit der Einbindung der Künstlerin in das Bauvorhaben setzt Artprojekt sein erprobtes Konzept „Bauen mit Künstlern“ als Gegenposition zur sonst üblichen Kunst-am-Bau-Praxis ein weiteres Mal um. So kam das Kunst-Konzept des Projektentwicklers, der unlängst mit der Entwicklung des erfolgreichen Townhouse-Projekts „Prenzlauer Gärten“ von sich reden machte, unter anderem in Deutschlands erstem, zweifach prämierten Loft-Projekt „Paul-Linke-Höfe“ ebenfalls zum Einsatz. „Wir richten uns mit unserem Bauvorhaben Dorothea´s Place insbesondere an Kunstliebhaber und Kulturfreunde, für die wir an einem geschichtsträchtigen Standort, im unmittelbaren Umfeld von Kultur und Wissenschaft ein angemessenes, modernes Refugium schaffen wollen nach dem Motto: Kulturwohnen als Wohnkultur“, sagt Thomas Hölzel, Geschäftsführer von Artprojekt und selbst passionierter Kunstsammler. „Hoher Anspruch ist das Zeit verbindende Element zwischen dem Projekt und seiner Umgebung.“


Diesem Prinzip folgt auch die anspruchsvolle Architektur Prof. Peter Schwegers. Ihre reduzierte, klare Architektursprache setzt einen Kontrapunkt zur spätbarocken Architektur der Nachbarschaft und integriert sich zugleich sensibel proportioniert in ihr Umfeld. Dabei öffnen sich die Gebäude mit ihren riesigen, zehn, zum Teil sogar 25 Quadratmeter großen Fensterflächen zur umgebenden Bebauung und nehmen ihr historisches Gegenüber förmlich in sich auf. Innen setzt sich die anspruchsvolle Gestaltung in den großzügigen, mit wertvollen Materialien ausgestatteten Foyers fort. Nicht weniger anspruchsvoll ist die Ausstattung der dreizehn luxuriösen Wohnungen. Acht City-Apartments, drei Loft-Apartments und zwei Penthouses sowie zwei Büroeinheiten und eine Galerie werden hinter den hellen Fassaden mit ihren großflächigen Fernstern entstehen. Die drei Wohnungen im Loft-Charakter sind jeweils ca.150 Quadratmeter groß; eine verfügt zudem über eine rund 120 Quadratmeter große Terrasse. Die City-Apartments mit jeweils drei Zimmern haben ca. 110 bis 150 Quadratmeter Wohnfläche und bieten geräumige Loggien oder Terrassen. Zwischen drei und sechseinhalb Meter hohe Räume, Kaminanschlüsse, hochwertige Wand- und Bodenbeläge sowie elegante Designer-Bäder erfüllen die hohen Ansprüche einer internationalen Klientel. Intelligente Haustechnik sorgt für Sicherheit und Komfort. Auch eine Tiefgarage ist vorgesehen. Die Fertigstellung wird bis zum Sommer 2011 erfolgen.

Artprojekt
Entwicklungen & Marketing GmbH
Giesebrechtstrasse 20
D- 10629 Berlin
T: +49 (0) 30- 786 006-12
F: +49 (0) 30- 786 006-30
Email:
Web :www.artprojekt-berlin.de
Kategorie: Pressemitteilung
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Wohnen in Hamburg - Teurer Kern, günstiges Umland

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 19:21
eingestellt von bauinformant

(openPR) - Die innenstadtnahen Trend-Viertel sind in Hamburg extrem teuer. Am Stadtrand der Hansestadt kann man hingegen günstiger wohnen. Die Mieten sind aber insgesamt kräftig gestiegen. Dies bestätigt auch der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 24. Juni 2009
Hamburg ist nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Entsprechend vielseitig ist der Immobilienmarkt der Hansestadt. Während in angesagten Vierteln sehr hohe Mieten und Kaufpreise fällig werden, finden sich am Stadtrand günstigere Angebote. Da aber wesentlich mehr Neu-Hamburger in die Stadt ziehen als Wohnungen gebaut werden, steigen Mieten und Kaufpreise stark an. Das ist das Ergebnis des Marktberichts Hamburg von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Die durchschnittlichen Kaltmietpreise pro Quadratmeter im ersten Quartal 2009 (in Klammern die Veränderung zum ersten Quartal 2008):

- Ein-Zimmer-Wohnungen: 10,65 Euro (+7 Prozent)
- Zwei-Zimmer-Wohnungen: 9,67 Euro (+2 Prozent)
- Drei-Zimmer-Wohnungen: 9,54 Euro (+5 Prozent)
- Vier-Zimmer-Wohnungen: 9,93 Euro (+7 Prozent)
- Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern: 12,38 Euro (+13 Prozent)


Vor allem exklusive Domizile in Elb- und Alsternähe ziehen die Mietpreise für sehr große Wohnungen nach oben. Für Haushalte, in denen Kinder und Jugendliche leben, ist die Situation auf dem Markt für große Wohnungen also schwierig. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich immerhin die Wohnungen mit drei bis vier Zimmern an, die häufiger am Markt zu finden sind und eine breitere Preisspanne aufweisen.

Wohnungen zum Kauf sind in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent teurer geworden: Aktuell kostet ein Quadratmeter im Schnitt 2.313 Euro. Wer in Hamburg exklusive Immobilien sucht, wird diese vor allem in den Edel-Vierteln wie Blankenese und Rotherbaum oder in einem der angesagten Neubaugebiete wie der HafenCity finden. Hier durchbrechen die Quadratmeterpreise häufig die 4.000-Euro-Marke.

Die Kaufpreise für Häuser steigen zwar auch, im Vergleich zu den Wohnungen aber schwächer. Teure Villenlagen mit Angeboten in Millionenhöhe und einfach ausgestattete Häuser am Stadtrand ergeben zusammen einen Durchschnittspreis von 437.000 Euro für freistehende Häuser. Reihenhäuser und Doppelhaushälften kosten jeweils um 280.000 Euro.

Der Marktbericht Hamburg steht hier zum Download bereit:
presse.immowelt.de/uploads/media/2009-06-23_bericht_hambu...
Kategorie: Pressemitteilung
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Wohngeld-Reform 2009

Finanzierung, Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 09:44

Wohngeld 2009 (Quelle: Gerd Altmann)Am 1. Januar 2009 sind mit der Wohngeldreform wesentliche Leistungsverbesserungen in Kraft getreten.


Mit dieser Reform wurde das Wohngeld deutlich erhöht und erreicht dadurch mehr Menschen als bisher. Insbesondere Haushalte mit geringen Erwerbseinkommen und Rentnerinnen und Rentner profitieren davon. Haushalte, die bisher im Durchschnitt rund 90 Euro Wohngeld im Monat erhalten, bekommen künftig etwa 140 Euro. Außerdem werden wieder mehr Haushalte wohngeldberechtigt.

 

Das Kernstück der Reform ist, insbesondere vor dem Hintergrund gestiegener Energiepreise,
die erstmalige Einbeziehung von Heizkosten in das Wohngeld. Daneben wurden einheitliche Miethöchstbeträge unabhängig vom Baualter eingeführt und zusätzlich um 10 % erhöht. Damit wird auch ein Beitrag zur Vereinfachung des Wohngeldes geleistet. Außerdem wurden die Tabellenwerte um 8 % angehoben. Diese Leistungsverbesserungen kommen den Bürgerinnen und Bürgern rückwirkend zum 1. Oktober 2008 in Form eines einmaligen zusätzlichen Wohngeldbetrages zugute.

Maßgebend für die Leistung dieses Einmalbetrages ist der Wohngeldbezug in mindestens einem der Monate Oktober 2008 bis März 2009. Die Höhe richtet sich nach der Anzahl der zu berücksichtigenden Personen. Zum Beispiel erhält ein Wohngeldhaushalt mit einem zu berücksichtigenden Haushaltsmitglied 100 Euro, mit zwei zu berücksichtigenden Haushaltsmitgliedern 130 Euro. Ein gesonderter Antrag ist dafür nicht erforderlich.

Bitte lesen Sie hier weiter: Ratschläge und Hinweise zum Wohngeld 2009 (Hrsg. Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung): Wohngeldreform 2009

Lesen Sie auch: Artikel: Wohngeld während der Kurzarbeit (externer Link: Ein Artikel von Michael Konetzny)

 
Kategorie: Auszug Pdf-Dokument bmvbs
Bild-Quelle: Gerd Altmann (externer Link)
Auszug eingestellt von : bauinformant

Wohngeld als Zuschuss für Bauherren in Not

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 15:08

 
Die
Finanzkrise bringt auch manchen Eigenheimbesitzer in Bedrängnis. Sind Haus oder Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt, drohen Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehene Verluste bei der Geldanlage die Immobilienfinanzierung zum Einsturz zu bringen.

Wenig bekannt, im Notfall aber ein möglicher Rettungsanker: “Nicht nur Mieter, auch selbstnutzende Eigentümer, die unverschuldet in Not geraten sind, haben Anspruch auf Wohngeld, den sogenannten Lastenzuschuss”, erläutert Schwäbisch Hall-Rechtsexperte Christoph Flechtner. “Ob man zum Kreis der Berechtigten gehört und wenn ja, in welcher Höhe man Wohngeld bekommt, hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung durch den Baukredit.” Der Zuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der örtlichen Wohngeldstelle der Gemeinde- oder Kreisverwaltung.


Kategorie: Pressemitteilung Schwäbisch Hall
eingestellt von : bauinformant


Berliner Toplagen: Mieten steigen drastisch an

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:17

Boom bei Eigentumswohnungen in Berlins City

Berlin (ots) -

Die Mieten in den Toplagen der Bundeshauptstadt steigen seit Jahren stetig, während die Preise für Eigentumswohnungen stabil bleiben.
Gleichzeitig sind die Finanzierungskonditionen für selbst genutzte Wohnimmobilien so günstig wie nie. Diese gegenläufigen Tendenzen 
führen zu einem Nachfrageboom bei Eigentumswohnungen.
Am 3. Juni stellte Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer den neuen Mietspiegel für Berlin vor. Sie konstatierte einen 
moderaten Anstieg der Mieten um lediglich 1,7 % innerhalb der letzten zwei Jahre.
Eine genauere Betrachtung ergibt folgendes Bild: das Wohnen in den lattenbauten im Ostteil der Stadt wird sogar billiger, jedoch 
steigen die Mieten andernorts z. T. drastisch. Bei Neuvermietungen, beispielsweise in der City-West, muss 15 % mehr gezahlt werden, in 
Kreuzberg sogar bis zu 30 %. Der "Tagesspiegel" (08.06.2009) beschreibt das so: "Im Zentrum erhöhen die Hauseigentümer die Mieten drastisch, sobald ein Mieter 
auszieht und die Wohnung neu vergeben wird".
Eine Erhebung von Ziegert Bank- und Immobilienconsulting vom 08.06.09 ergibt: Von 371 angebotenen Wohnungen in den begehrten Teilen 
Charlottenburgs werden 95 Wohnungen für eine Miete zwischen 10 und 16 EUR / qm angeboten, die Durchschnittsmiete liegt hier bereits bei 8-9
EUR / qm.
Die Schere bei den Mieten geht also tatsächlich immer weiter auseinander. Im Gegensatz dazu sind die Preise bei den 
Eigentumswohnungen stabil geblieben. Daher wird der Kauf einer Wohnung zunehmend als Alternative zur Mietwohnung angesehen.
Mathias Baumeister, Leiter der Finanzierungsabteilung bei Ziegert Bank- und Immobilienconsulting, kennt die Argumente seiner Kunden, 
die sich zum Kauf einer Wohnung entschlossen haben: "Wer für eine 100 qm Altbauwohnung in einer beliebten Wohngegend jeden Monat 900 EUR 
und mehr an den Vermieter zahlen soll, kommt schnell zu dem Ergebnis, dass die monatliche Belastung beim Kauf einer gleichwertigen Wohnung 
kaum darüber liegt." 

Wohnungsmarkt bleibt robust. Gebrauchte Häuser besonders attraktiv

Finanzierung, Wohnungswirtschaft, Veröffentlichungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 18:12

Auch im Norden und Osten bemerkenswerte Preisstabilität - Günstige Bedingungen für Wohneigentumsinteressenten

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Die zehnte Ausgabe des LBS-Heftes "Markt für Wohnimmobilien 2009" ist auf ...

Berlin (ots) - Häuser und Eigentumswohnungen sind zur Zeit lohnende Kaufobjekte. "Gerade in der Krise erweisen sie sich als wertstabil", betonte Verbandsdirektor Hartwig Hamm heute bei der Vorstellung der LBS-Wohnungsmarktanalyse 2009 in Berlin. Sie stellten eine sichere Anlageform dar, und bei dem aktuell extrem niedrigen Zinsniveau sei Kaufen häufig schon von Anfang an günstiger als Mieten. Angesichts des schwachen Wohnungsneubaus müsse im übrigen damit gerechnet werden, dass das Angebot in den nächsten Jahren eher knapper und teurer werde.

Basis der Veröffentlichung ist die jährliche Umfrage bei den LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) und Sparkassen. Mit knapp 26.000 vermittelten Objekten (im Jahre 2008) sind die Immobilientöchter der LBS mit Abstand die größte Maklergruppe Deutschlands. Ihre Fachleute berichten jeweils im Frühjahr über die aktuelle Angebots-, Nachfrage- und Preissituation für die wichtigsten Wohnungsmarktsegmente in weit über 600 Städten Deutsch-lands.

Auch die aktuellen Daten zeigen erhebliche regionale Preisunterschiede für Wohneigentum, nach dem Motto "Höherer Wohlstand, höhere Preise". Das gilt gerade auch für gebrauchte frei stehende Einfamilienhäuser, die nach der LBS-Analyse auf der Beliebtheitsskala ganz oben rangieren. Preisführer ist hier erneut die bayerische Landeshauptstadt München. Dort kostet das typische Bestandsobjekt in mittlerer bis guter Lage 730.000 Euro und damit gut 10 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter den Großstädten liegt Wiesbaden auf Platz 2 mit 600.000 Euro, mit einigem Abstand dahinter folgen weitere west- und südwestdeutsche Zentren wie Heidelberg (490.000 Euro), Frankfurt (470.000 Euro), Freiburg (460.000 Euro) sowie Düsseldorf und Stuttgart (mit 450.000 Euro).

Die teilweise erhebliche Attraktivität der Umlandgemeinden, aber auch touristisch geprägter Regionen zeigt sich nach Angaben des LBS-Sprechers daran, dass die Objekte etwa im Frankfurter Raum - besonders ausgeprägt in Bad Homburg, Eschborn und Oberursel mit 600.000 Euro - deutlich teurer sind als in der Mainmetropole selbst. Eine vergleichbare Situation findet man im Umland von Stuttgart oder von Düsseldorf, wo etwa auch in Ratingen der typische Preis bei 450.000 Euro liegt. Im Voralpenraum ragen Städte wie Starnberg (625.000 Euro) und Garmisch-Partenkirchen (590.000 Euro) heraus.

Auf der anderen Seite gibt es nach der LBS-Übersicht große Städte mit über einer halben Million Einwohnern, bei denen das Preisniveau für gebrauchte Einfamilienhäuser um 200.000 Euro pendelt: nicht nur in Leipzig (185.000 Euro), sondern auch in Hannover (200.000) und Bremen (210.000 Euro). In manchen norddeutschen Großstädten liegt es noch einmal deutlich niedriger, in Bremerhaven sogar nur bei 80.000 Euro. Auch in ostdeutschen Städten wie Halle (125.000 Euro) finden sich ausgesprochen gut bezahlbare Einfamilienhäuser.

Noch keine Markterholung sehen die LBS-Experten beim Neubau von Reiheneigenheimen. Hier gehen sie kurzfristig noch einmal von einer rückläufigen Nachfrage aus, die vorübergehend mit einer weiteren Abschwächung der Neubautätigkeit verbunden sei. Gerade Familien litten offenbar immer noch unter der Abschaffung der Eigenheimzulage, und die Impulse aus der neuen Wohn-Riester-Förderung machten sich noch nicht in der Breite bemerkbar. "Dabei sind die Einstiegspreise zur Zeit alles andere als schlecht", sagte der LBS-Verbandsdirektor. Denn selbst in Westdeutschland bewegen sich die Durchschnittspreise für neue Reihenhäuser in Groß- und Mittelstädten unverändert um 200.000 Euro, im Osten und Norden liegen sie sogar nur bei 130.000 bis 160.000 Euro. Lediglich in den süddeutschen Großstädten signalisiere der noch einmal leicht gestiegene Durchschnittspreis von 280.000 Euro die vielerorts vorhandenen Engpässe.

Bei gebrauchten Reihenhäusern gibt es laut LBS-Analyse ähnliche regionale Unterschiede. Im Schnitt würden sie gegenüber Neubauten einen Preisvorteil von 15 bis 20 Prozent aufweisen. Insgesamt schätzen die Experten die Nachfrage nach entsprechenden Objekten weiterhin als konstant ein. Vor allem im Umland der großen Zentren wie im Frankfurter Raum kosten Reihenhäuser aus dem Bestand in ihren integrierten Lagen teilweise sogar ähnlich viel wie Neubauten.

Bei neuen Eigentumswohnungen registrieren die LBS-Vermittler neben dem Süden auch im Norden vielerorts wieder leicht steigende Preise. Im wesentlichen entstünden sie an touristisch interessanten Standorten sowie in den Ballungsräumen. Dort gelte Wohneigentum auf der Etage als preisgünstigere Alternative für die knappen Eigenheimangebote. Den Spitzenwert in Deutschland erreicht in diesem Jahr Starnberg mit 3.550 Euro pro Quadratmeter, gefolgt von München (3.400 Euro), Garmisch-Partenkirchen (3.300 Euro), Freiburg (3.200 Euro) sowie Hamburg (mit 3.000 Euro).

Das untere Ende der Preisskala bei den Großstädten markiert Cottbus mit 1.000 Euro pro Quadratmeter für eine neue Eigentumswohnung. Einige Mittelstädte unterschreiten sogar diese Schwelle. Unter den Metropolen liegen die Quadratmeterpreise nicht nur in Dresden und Leipzig, sondern auch in Bremen und Hannover sowie den Ruhrgebietsstädten Essen und Dortmund in einer moderaten Bandbreite von 1.750 bis 2.000 Euro.

Bei gebrauchten Eigentumswohnungen stellen die LBS-Experten insgesamt eine stabile Nachfrage fest. Das gleichzeitig zunehmende Angebot aus dem Bestand drücke aber noch auf die Preise. Derzeit betrage der Abschlag für gebrauchtes Wohneigentum auf der Etage im Vergleich zu Neubauten über 30 Prozent. In den Groß- und Mittelstädten Nord- und Ostdeutschlands liegen die Preise laut LBS-Immobilienpreisspiegel häufig um oder sogar unter 1.000 Euro pro Quadratmeter, im Süden bei knapp 1.500 Euro pro Quadratmeter.

Beim Bauland rechnen die LBS-Vermittler - parallel zu der schwachen Neubautätigkeit - noch nicht mit einer Ausweitung des Angebots. In diesem Markt zeigen sich im übrigen mit Abstand die größten regionalen Preisunterschiede. Der Quadratmeter kostet in den süddeutschen Groß- und Mittelstädten nach einem Anstieg auf 300 Euro (2008: 280 Euro) mehr als doppelt so viel wie im Norden (120 Euro) und sogar viermal so viel wie im Osten (70 Euro). Extreme Knappheit signalisieren die Spitzenpreise für Grundstücke in den süd- und südwestdeutschen Großstädten München (800 Euro), Stuttgart (650 Euro) und Heidelberg (630 Euro). In vielen Mittelstädten ist Bauland aber nach wie vor für unter 100 Euro pro Quadratmeter zu haben.

Nach Aussage des LBS-Verbandsdirektors sprechen auch die Zahlen der LBS-Immobiliengesellschaften im ersten Quartal 2009 dafür, dass die Nachfrage nach Wohneigentum lebendig bleibt. Die von ihnen vermittelten Käufe von Einfamilienhäusern aus dem Bestand hätten nämlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um vier Prozent zugenommen - bei Durchschnittspreisen, die leicht über dem Wert des Jahres 2008 (145.000 Euro) liegen.

Die Ursachen für diese Entwicklung sind für den LBS-Sprecher offenkundig: Die Unsicherheit über die Wirtschafts- und Arbeitsmarktlage beeinträchtigt die Immobiliennachfrage in Deutschland nur in engen Grenzen. Nachhaltig leiden dürften sie dagegen gleich aus mehreren Gründen nicht: So seien hierzulande die Preise schon sehr lange stabil gewesen. "Preisblasen, die es nicht gibt, können auch nicht platzen", so Hamm. Zudem werde die Wohnimmobilie als sichere und solide Anlageform mehr denn je geschätzt. Schließlich mache ein extrem niedriges Zinsniveau gerade jetzt die Finanzierung leicht. Vielfach koste die Finanzierung von Wohneigentum nicht mehr als die Miete für ein vergleichbares Objekt. "Schutz vor Mietsteigerungen und die Aussicht auf mietfreies Wohnen im Rentenalter kostet den Käufer heute also praktisch nichts", so Hamm abschließend.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


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