Bauinformant bloggt Bauinformationen

Baubeginn am Prinzenpark bei „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“ erfolgt

Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:45
(openPR) - Karlsfeld – Seit Montag, 16. November 2009, rollen die Bagger. Damit erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten an einem der größten Wohnbauprojekte in München-Karlsfeld:

„nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“. Westlich der Bahnlinie am idyllischen Prinzenpark gelegen, werden vom Münchner Bauträger JK Wohnbau bis zum Jahr 2013 insgesamt 574 Wohneinheiten realisiert, darunter 161 Reihenhäuser und 413 Eigentumswohnungen.

„Wir sind uns sicher, hier ein einzigartiges Angebot zu schaffen, für Menschen, die mit zukunftsweisenden ökologischen Konzepten für sich und Ihre Lieben ein perfektes neues Zuhause schaffen möchten.“, beschreibt Dr. Josef L. Kastenberger, Geschäftsführender Inhaber und Alleingesellschafter der JK Wohnbau GmbH, München, das Bauvorhaben. „Nido“ ist übrigens das italienische Wort für „Nest“. Und genau das ist, was mit dem Wohnprojekt „nido“ entstehen soll: ein sicheres, schönes Nest für Familien, die im Einklang mit der Natur leben wollen.

Begonnen wurde jetzt mit dem Bau der ersten 17 Reihenhäuser. Hier erfolgen nach dem Einrichten der Baustelle bereits die Fundamentarbeiten. Die Fertigstellung ist für Herbst 2010 geplant. Dann können auch bereits die ersten Eigentümer ihr neues Heim beziehen. Ab März nächsten Jahres wird mit dem Bau der ersten Wohnungen begonnen, die im Sommer 2011 bezugsfertig sein werden.

Bis zur Fertigstellung der ersten Häuser und Wohnungen ist auch der ca. 30.000 Quadratmeter große Prinzenpark nutzbar, der die beiden Wohnquartiere im Norden und Süden des Geländes verbinden wird und ein ideales Naherholungsgebiet für die angrenzenden Bewohner darstellt. Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt 247 Wohneinheiten entstehen, darunter 38 Reihenhäuser sowie 209 Eigentumswohnungen.


Über „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“

Die Idee eines ökologischen Dorfes wird auf dem ca. 154.000 Quadratmeter großen Areal an der Dr.-Johann-Heitzer-Straße in Karlsfeld durch JK Wohnbau realisiert - mit insgesamt 574 Wohneinheiten (Wohnungen und Reihenhäuser).
Sämtliche Häuser entsprechen dem KfW-55-Standard, sämtliche Wohnungen dem KfW-70-Standard. Auf Wunsch können die Häuser als Passiv- oder Nullenergiehäuser ausgeführt werden. Für Heizung und Warmwasserbereitung werden nachwachsende Rohstoffe verwendet (Biomasse). Zusätzlich können in die Häuser auf Wunsch Pakete wie Regenwassernutzung, Grauwassernutzung oder Photovoltaik, etc. integriert werden.

JK Wohnbau GmbH
Marketing und Unternehmenskommunikation
Eva Romstätter
Palais Leopold
Leopoldstraße 8
80802 München
Tel. 089/38 99 84-310
Fax 089/38 99 84-760

www.jkwohnbau.de

Über JK Wohnbau
1994 gegründet, hat sich die JK Unternehmensgruppe zu einer der führenden Immobiliengesellschaften in München entwickelt. Mittelpunkt des JK Konzerns ist die JK Wohnbau GmbH. Mit einem geplanten Bauvolumen von jährlich 400 bis 500 Wohnungen und einem geplanten Umsatz von 110 Mio. Euro in 2009 ist sie einer der großen Wohnungsbauträger in München mit einem Stammkapital von derzeit
4 Mio. Euro. Durch die klare Fokussierung auf qualitativ hochwertige Objekte in
1a-Lagen mit Konzepten für gehobene Zielgruppenansprüche konnte sie sich als Premium-Marke auf dem Münchner Wohnimmobilienmarkt positionieren. Bei Themen wie beispielsweise Energieeffizienz und Ökologie, Feng Shui oder „Kunst am Bau“ werden dabei Maßstäbe gesetzt.

Strategische Partnerschaften mit bedeutenden Asset Management Gesellschaften sowie der geschlossene Immobilienfonds (JK Wohnbau Fonds I), ein Projektentwicklungsfonds mit Mezzanine-Kapital, stützen die Finanzkraft der Gruppe. Dies ermöglicht es der JK Wohnbau, Immobilienprojekte zu realisieren, wie es in dieser Größenordnung nur sehr wenige am Münchener Immobilienmarkt gibt.

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Penthouse, Loft & Co.: Wer exklusiv wohnen will, zahlt bis zu 44 Prozent mehr Miete

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 23:58

Pressemitteilung von: Immowelt AG (openPR) - Außergewöhnliche Wohnungen haben ihren Preis: Für ein Penthouse zahlen Mieter im Schnitt 44 Prozent mehr als für eine Standard-Wohnung. Das hat eine Datenanalyse von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 18. November 2009. Je außergewöhnlicher die Wohnung, desto mehr kostet sie Miete. So müssen Mieter eines Penthouses im Schnitt eine um 44 Prozent höhere Miete zahlen als für eine ähnlich große Drei-Zimmer-Standardwohnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Datenabfrage von Immowelt.de, bei der über 10.000 Mietobjekte bundesweit untersucht wurden. Das Haus auf dem Dach ist demnach mit großem Abstand Spitzenreiter unter den exklusiven Wohnformen.

Auf Platz zwei der teuersten Mietwohnungen Deutschlands landen die Lofts. Den Ruf karger Künstlerwohnstätten haben sie längst hinter sich gelassen und kosten mittlerweile deutlich mehr Miete als eine normale Drei-Zimmer-Wohnung. Für die umgebauten ehemaligen Fabrikhallen zahlen Mieter im Schnitt einen Aufpreis von 15 Prozent.

Etwas günstiger sind dagegen Maisonette-Wohnungen zu haben: Die zweigeschossigen Wohnungen kosten 10 Prozent mehr Miete als eine vergleichbare Wohnung mit nur einer Ebene. Maisonettes sind darüber hinaus die häufigste Form unter den exklusiven Wohnimmobilien.

Ergebnisse der Datenanalyse: hier

Quelle: Immowelt AG

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Kleine Häuser für Singles

Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 00:03

Die Zahl der Singlehaushalte nimmt gerade in Großstädten weiter zu. Architekten reagieren mit Eigenheimen im Kleinformat auf diesen Trend. Funktionalität, Flexibilität und Kostenminimierung sind dabei die entscheidenden Faktoren.

Laut statistischem Bundesamt machte der Anteil an Ein-Personen-Haushalten im vergangenen Jahr bereits knapp 40 Prozent aus. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist sogar schon jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Und die Tendenz ist steigend. Da aber auch Alleinstehende die Unabhängigkeit eines eigenen Daches über dem Kopf durchaus zu schätzen wissen, reagieren mittlerweile die ersten Architekten und Bauplanungsgesellschaften mit zugeschnittenen Angeboten. Sie konzipieren Kleinsthäuser, die teilweise schon auf vier mal zehn Metern Grundfläche Wohnen und Arbeiten ermöglichen. Die Beschränkung auf ein Minimum an Grundstücks- und Wohnfläche zahlt sich aus. Für die günstigsten Mini-Modelle sind 70.000 Euro inklusive Planungskosten hinzulegen. Je nach Größe und Ausstattung können die Preise aber auch bei 130.000 Euro und mehr liegen.
 
Dafür bekommt man ein modernes Haus mit offenen Grundrissen und multifunktionalen Räumen, erklärt Immowelt.de. Und bei fast allen Entwürfen öffnen große Fensterflächen die Räume nach außen, so dass ein großzügiger Eindruck entsteht. Feste Trennwände sind entsprechend auf ein Minimum reduziert, Rückzugsräume sucht man vergeblich, schließlich muss jeder Quadratmeter Fläche optimal ausgenutzt werden. Stattdessen dienen beispielsweise Schiebetüren dazu, das Raumgefüge auf Wunsch zwischen Schlafen und Arbeiten anzupassen. Üblicherweise sind die Kleinsthäuser zweigeschossig, so dass sich die Wohnfläche verdoppelt und meist bei rund 80 Quadratmeter einpendelt. Einige Konzepte sind aber auch in der Lage, sich den verändernden Anforderungen ihrer Bewohner anzupassen, zum Beispiel durch zusätzliche Module.
 
Zielgruppen für solche funktionalen und flexiblen Häuser sind nicht nur die klassischen Großstadtsingles. Auch ältere Menschen schätzen bereits diese Kleinformate, wenn ihnen ihr altes Eigenheim plötzlich zu groß erscheint. Allerdings haben die Kleinhäuser in dieser Beziehung oft noch einen gravierenden Nachteil. Mit den Anforderungen eines wirklich barrierefreien Wohnens ist das Konzept schwer zu vereinbaren. Da die Minihäuser mit einer geringen Grundfläche auskommen sollen, sind sie oft nicht auf einer Ebene oder mit Lift konzipiert.

Quelle: Immowelt AG


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Leitfaden für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien

 Veröffentlichung stellt Rechtsinstrumente und Fallbeispiele für die kommunale Praxis vor

In den Kommunen werden Stadtentwicklung und Stadtumbau oft durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Wenn die Gemeinde keinen Konsens mit dem Eigentümer erzielen kann, stehen ihr zahlreiche Instrumente des öffentlichen Rechts zur Verfügung – etwa bauplanungs-, bauordnungs- oder denkmalrechtliche Eingriffsbefugnisse.

Der Leitfaden stellt die Anwendungsmöglichkeiten dieser Instrumente im Umgang mit verwahrlosten Immobilien systematisch dar. Dabei werden nicht nur die den Gemeinden vertrauten und gleichwohl selten angewendeten Instrumente des Städtebaurechts behandelt, sondern auch zu wenig beachtete oder „vergessene“ Regelungen berücksichtigt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden durch Fallbeispiele illustriert, die Anregungen für die Umsetzung in den Kommunen geben.

Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise, wie Kommunen die Anwendung von Rechtsinstrumenten bei Schrottimmobilien in die allgemeinen städtebaulichen Ziele und Planungen einbetten können. Denn eine schlüssige Gesamtstrategie kann die Akzeptanz der Regelungen fördern.

Die Veröffentlichung ist als Sondergutachten im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundes entstanden und kann kostenlos angefordert werden:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg): Leitfaden zum Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien („Schrottimmobilien“) Werkstatt: Praxis Heft 65, Bonn 2009

ISBN 978-3-87994-965-6; Bezug: forschung.wohnen@bbr.bund.de

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei: Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Mathias Metzmacher, Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft, Soziale Absicherung Tel.: +49(0)22899 401-1422, mathias.metzmacher@bbr.bund.de Download des Leitfadens: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/WP/2009/heft65__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/heft65_DL.pdf Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2009/Eigentuemerstandortgemeinschaften/01__Start.html


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


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Sozialer Wohnungsbau hat Zukunft

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 19:04

Pressemitteilung von: VdW Bayern
PR Agentur: Agentur ComMenDo (openPR)

VdW Bayern widerspricht Urteil von Stadtplaner Michael Peterek

München, 23.10.2009

Für den sozialen Wohnungsbau gibt es nach Ansicht von Stadtplaner Michael Peterek keine Zukunft. Das meldet die Deutsche Presse Agentur vom Architektenkongress CIAM in Frankfurt. Als Grund werden die kleinräumigen Wohnungsgrundrisse der Vor- und Nachkriegszeit angeführt. „Dieser sogenannte Experte hat offensichtlich nicht verstanden, was sozialer Wohnungsbau bedeutet“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Der soziale Wohnungsbau sei eine Organisations- und Finanzierungsform, die bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen ermögliche. „Selbstverständlich passt sich der soziale Wohnungsbau den Bedürfnissen der Zeit an“, erklärt Kroner.

Neue Sozialwohnungen seien mit ihren Vorgängern aus den 1950er Jahren nicht mehr zu vergleichen. Als Beispiel führt er innovative Projekte beim ökologischen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser und neue Wohnformen für Senioren bei den sozial orientierten bayerischen Wohnungsunternehmen auf. „Der soziale Wohnungsbau der Gegenwart hat mit dem der Vergangenheit auf jeden Fall eines gemeinsam, er bietet bezahlbare Wohnungen“, fasst Kroner zusammen. Die Finanzkrise mache wieder deutlich, wie wichtig der soziale Wohnungsbau auch in Zukunft ist.

Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7, 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-0
Fax: (089) 228 59 40
Internet: www.vdwbayern.de

Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

 


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Moderne Energiesparhäuser schonen Geldbeutel und Umwelt

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 18:09

Pressemitteilung von: PAB Varioplan GmbH (openPR)

Bei einem Energiesparhaus liegen die laufenden Nebenkosten nachweislich unter denen eines vergleichbaren Standardhauses. Dies liegt am niedrigeren Primärenergiebedarf eines energieschonenden Hausmodells.
Um dies zu erreichen ist eine optimale Wärmedämmung unumgänglich. Diese garantiert, dass nur ein Bruchteil der gewonnenen Energie ungewollt das Innere des Hauses verlassen kann. Auf Wärmebrücken wird bereits bei der Planung des Hauses verzichtet. Dies sind bauliche Gegebenheiten, die ungewollt Wärme aus dem Inneren des Hauses austreten lassen. Allein durch diese beiden baulichen Besonderheiten eines Energiesparhauses kann der jährliche Energiebedarf der Immobilie deutlich gemindert werden. Angesichts der stets ansteigenden Energiepreise ist dies sicherlich ein Umstand, der nicht nur dem Umweltschutz, sondern ebenso dem Haushaltsbudget des (angehenden) Hausbesitzers entgegenkommt.

Durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Energieträgern entsteht für den Menschen und die Umwelt schädlicher Kohlenstoffdioxid. Ein Energiesparhaus bedient sich – je nach Bauart – vorwiegend regenerativer oder passiver Energiequellen für die Energieversorgung des Hauses. Aus diesem Grund werden Energiestandards in Deutschland staatlich gefördert. Der Hausbauer kann beispielsweise mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten durch die KfW-Bankengruppe rechnen, die bereits seit vielen Jahren Projekte fördert, die sich der Reduktion des CO2 Ausstoßes verschrieben haben.
Somit finden sich an vielen Energiesparhäusern Solarkollektoren, die kostenfreie und saubere Sonnenenergie einfangen. Die Kosten für die Wartung einer entsprechenden Fotovoltaikanlage sind dementsprechend gering, was wiederum dem Geldbeutel des Hausbesitzers entgegenkommt. Eine passive Energiequelle ist hingegen beispielsweise die Abwärme, die durch Personen oder elektrische Geräte, die sich im Hausinneren befinden, entsteht.

Mit einem Energiesparhaus kann folglich nicht nur das Haushaltsbudget des Einzelnen geschont, sondern ebenso ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch. Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden"

Energie, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:21

Topthema Energie - wie viele Auflagen braucht die Wohnungswirtschaft und wie lassen sie sich erfüllen?

(openPR) - Die BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden" am 17. November 2009 stellt Lösungen vor

Mit der Energieeinparverordnung (EnEV 2009), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat, hat der Gesetzgeber die Auflagen für Neubau und Sanierung noch einmal verschärft. Was bedeutet das für die Wohnungswirtschaft und welche gelungenen Beispiele gibt es?

Auf der 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft stellt Dr. Alexander Renner aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die novellierte EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und ihre Auswirkungen auf das Energiesparrecht in Deutschland vor. Siegfried Rehberg, technischer Referent des BBU und Referent für Energie, Technik und Normung des GdW berichtet über den aktuellen Stand des Klimaschutzgesetzes von Berlin/Brandenburg und Bund. Im Anschluss stehen Beispiele aus der Praxis im Fokus. Dabei geht es um die Erfahrungen mit Passivhäusern und die Optimierung von Heizungsanlagen durch geringinvestive Maßnahmen. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie eine Siedlung aus den 50er Jahren zur Null-Energie-Siedlung wurde und welche Erfahrungen man mit Energie-Gewinn-Häusern gemacht hat. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, was Smart Metering bringt und welche datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden müssen.

Die Tagung eröffnet eine Vorabendveranstaltung, bei der Vertreter aus Politik und Verbänden das Thema „Wie viel Ordnungsrecht braucht Energieeffizienz in der neuen Legislaturperiode?“ erörtern. Diese Frage sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Zündstoff, eine spannende Podiumsdiskussion ist zu erwarten. Es sprechen Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes sowie der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber.

Die 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ findet am 17. November 2009 im Holiday Inn Hotel Berlin CITY-WEST, Rohrdamm 80 in 13629 Berlin statt.

Pressevertretern empfehlen wir besonders die Vorabendveranstaltung am 16. November 2009 im Heizkraftwerk Moabit, Friedrich-Krause-Ufer 10-15 in 13353 Berlin. Sie beginnt um 18.30 Uhr.

Quelle:
BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin
Lützowstr. 106
10785 Berlin
Telefon: 030/23 08 55-0
Fax: 030/23 08 55-20
E-mail:
Homepage: www.bba-campus.de


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Genossenschaftliches Wohnen wie im Eigenheim

Unternehmen & Produkte, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:14

Genossenschaftliches Wohnen wie im Eigenheim - Weißer Rheinbogen, Köln - Foto : Baugelast eG, 2009

Köln, 22.10.2009. Im genossenschaftlichen Wohnungsbau setzt die Baugelast Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft eG Köln mit dem Wohnprojekt "Weißer Rheinbogen - Leben wie im Eigenheim" neue Maßstäbe.

In exzellenter Wohnlage, nahe dem weitläufigen Landschaftsschutzgebiet Weißer Rheinbogen, entstehen 28 reihenhausähnliche, familienfreundliche Wohnungen zwischen 90 und 125 Quadratmetern mit eigenen Gärten und Dachterrassen. Das zukunftsweisende Pilotprojekt verbindet eine außergewöhnlich hohe Wohnqualität mit den genossenschaftlichen Grundwerten wie dem Wohnrecht auf Lebenszeit, günstigen und stabilen Mieten und der Vererbbarkeit der Genossenschaftsanteile.
Dieses moderne genossenschaftliche Wohnkonzept zeigt erstmalig eine sorgenfreie Alternative zum herkömmlichen Traum vom Eigenheim auf.

Sehr helle Maisonette-Wohnungen erlauben durch variable Raumstrukturen persönliche Wohnformen, und es lassen sich flexible Wohnungsgrundrisse je nach Bedürfnis der Genossenschaftsmieter durch individuelles Versetzen der Innenwände erreichen. Jede Wohnung verfügt über eine komfortable Fußbodenheizung sowie modernste multimediale Versorgung. Das vorteilhafte Niedrigtemperatursystem hat neben dem gesunden und behaglichen Raumklima eine deutlich bessere Energiebilanz als konventionelle Heizungssysteme.

Die einzelnen Wohnhäuser haben eine besonders gute Wärmedämmung mit einem durchschnittlich 20 Prozent besseren Wärmeschutz als vom Gesetzgeber in der EnEV 2007 vorgeschrieben wird. Ein besonders effizientes Erdgas-Brennwertsystem, unterstützt durch den Einsatz solarthermischer Komponenten, erreicht knapp 50 Prozent Energieeinsparung. "In dem zukunftssicheren Energiekonzept im "Weißer Rheinbogen" wird durch die Nutzung von Sonnenenergie ein großes Potential zur Einsparung von Ressourcen und zur Reduzierung von CO2-Emissionen erreicht, was den Bewohnern durch eine hohe Einsparung der Energiekosten zugutekommen wird", resümiert Marcus Brück, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Baugelast eG.

Köln, 22.10.2009
www.baugelast.de

Richtfest : 30.10.2009, 11 Uhr
Ort : Heinrichstraße / Im Weißer Grund, 50999 Köln

ANSPRECHPARTNER:
Marcus Brück
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Baugelast Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG Köln
Weißenburgstraße 15, D-50670 Köln
Fon : +49 (0)221.973 153 0


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Lütke Daldrup: Plus-Energie-Haus ist die Zukunft

Energie, Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:04

Plus-Energie-Haus macht Station in Hamburg

22. Oktober 2009, Nr.: 321/2009

Heute hat Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gemeinsam mit Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Hamburg, das Plus-Energie-Haus in Hamburg eröffnet. Mit dem Ausstellungspavillon vor dem Hamburger Hauptbahnhof informiert die Bundesregierung über energieeffizientes Bauen. Vom 22. Oktober 2009 bis zum 25. Januar 2010 können Bürgerinnen und Bürger das Plus-Energie-Haus am Glockengießerwall zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle besuchen und sich informieren. Der Eintritt ist frei.

Lütke Daldrup: "Dieses Haus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Es sieht zudem auch noch gut aus. Ansprechende Architektur in Verbindung mit innovativer Technik ist die Zukunft des Bauens. Energieeffiziente Gebäude sind gut für das Klima, gut für die Stadt, gut für ihre Bewohner und gut für den Geldbeutel - je weniger Energie verbraucht wird, desto niedriger sind die Nebenkosten. Die Bundesregierung fördert deshalb Maßnahmen, die Gebäude energieeffizienter machen, mit Zuschüssen und attraktiven Krediten aus den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen. Besuchen Sie das Plus-Energie-Haus und lassen Sie sich beraten und inspirieren!"

Das Plus-Energie-Haus wurde mit Unterstützung der BMVBS-Forschungsinitiative "Zukunft Bau" entwickelt, das 2007 und - in einer erweiterten Variante - auch 2009 den renommierten Solar Decathlon Preis in Washington gewonnen hat. Es beruht auf einer Idee von Studenten der Technischen Universität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger. Dank der Verwendung neuester Technologien produziert das Gebäude mehr Energie als es verbraucht. Alle Außenwände, das Dach sowie die Fenster sind hoch wärmedämmend. Wärmespeicher in Form von so genannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials / PCM) im Haus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima. Sie nehmen die solar und intern gewonnene Wärme auf und geben sie zeitversetzt wieder ab. Moderne Haustechnik minimiert den Energiebedarf. Die Stromversorgung erfolgt über Photovoltaik-Module auf dem Dach. Der so erzeugte und nicht vom Gebäude genutzte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung sind zusätzlich Flachkollektoren in das Dach integriert. Der Ausstellungspavillon machte bereits in München, danach in Berlin Station.

Für Besucher ist das Plus-Energie-Haus dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das Haus kann für Fachvorträge und Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gemietet werden.  Kontakt: ZEBAU, Telefon 040-380384-0  Fax: 040-380384-29  Internet: www.zebau.de  Email: peh@zebau.de

 


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PANDION: Baubeginn bei Wohnprojekt VISàVIS in München

Unternehmen & Produkte, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Pressemitteilung von: PANDION AG
PR Agentur: Kock Lohmann PR

(openPR) - Mit Baubeginn kann der Projektentwickler einen Vertriebserfolg von über 90 Prozent verzeichnen

Bei dem Münchener Projekt PANDION VISàVIS konnte nun pünktlich mit dem Bau begonnen werden. „Im Juli dieses Jahres konnten wir bereits einen Vertriebserfolg von 65 Prozent verzeichnen. Jetzt, mit Baubeginn haben wir schon über 90 Prozent der Wohnungen verkauft“, berichtet Reinhold Knodel, Inhaber der PANDION AG.

In direkter Nachbarschaft zum bekannten Münchener Hirschgarten wird in der Wilhelm-Hale-Straße bis Ende 2010 eine elegante Wohnanlage mit 56 Eigentumsimmobilien entstehen. Die Größen der modern gestalteten Wohnungen variieren zwischen 51 und 123 Quadratmetern bei einer Gesamtwohnfläche von 4.534 Quadratmetern. Durch die zentrale Lage im Stadtteil Neuhausen / Nymphenburg ist VISàVIS nahezu perfekt an die infrastrukturellen Begebenheiten der Münchner Innenstadt angebunden, sei es zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem eigenen PKW. Zudem wurde bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung des Außenbereiches gelegt. Ein weiträumiger Gartenbereich, sowie Balkone und Terrassen mit Süd- bzw. Südwestausrichtung sorgen für einen Bezug zum Außenraum mit direktem Blick auf den traditionsreichen Hirschgarten.

PANDION AG
Klaus Verhufen
Agrippinawerft 12
50678 Köln
Telefon 0049-(0)-221-71600 - 0
Telefax 0049-(0)-221-71600 - 111
Mail:
www.pandion.de


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Einziehen statt neubauen

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:27

Immobiliennachfrage bei jungen Familien steigt

(openPR) - Ein Haus zu bauen gehörte lange Zeit in die Planung vieler junger Familien. Diese Zeiten scheinen vorbei. Moderne Familien bevorzugen das Leben in den gekauften vier Wänden. Die Beliebtheit und Sicherheit von Bestandsimmobilien finden auch bei dieser sonst sehr baufreudigen Zielgruppe immer mehr Anklang, wie der IVD West bestätigen kann.

Bereits im April 2009 erreichte der Eigenheimbau laut KfW-Indikator einen historischen Tiefpunkt von -7 % zum Vorjahresmonat. Der Traum vom Wohnen unter dem selbstgebauten Dach findet in Zeiten der Krise immer weniger fruchtbaren Boden. Anstelle von Baulizenzen streben junge Fami-lien immer stärker nach dem Glück in den eigenen vier -gekauften- Wänden. Die Nachfrage nach Immobilien bleibt damit stark. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeich-neten sich die Preise für Häuser, Miet- und Eigentumswohnungen durch Stabilität aus, wie der IVD West in seinen aktuellen Preisspiegeln 2009 veröffentlichte. In guten Lagen in Mainz (1.350 EUR/m²) und Düsseldorf (2.400 EUR/m²) sanken die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen leicht, in Köln blieb der Wert ( 2.100 EUR/m²) unverändert und in Saarbrücken stieg der Preis von 1.550 EUR/m² auf 1.600 EUR/m² geringfügig an. Einfamilienhäuser in guten Lagen in Köln und Düsseldorf konnten einen Wertzuwachs von 5 bis 6 % zum Vorjahr gut machen, in Mainz und Saarbrücken blieb der Wert auf Vorjahresniveau.

Die attraktiven Quadratermeterpreise in größeren, familienfreundlichen Wohnungen und Häusern und die gut kalkulierbaren Nebenkosten sowie sichere Finanzierungsstrategien sind wichtige Fak-toren, die gegen den Eigenheimbau sprechen. Zudem zieht der Wohntrend junge Familien zurück in die Stadt. Die bessere Infrastruktur punktet vom öffentlichen Nahverkehr über vielseitigere Ein-kaufsmöglichkeiten bishin zur unkomplizierteren ärztlichen Versorgung.

Das Ideal der ruhigen Vorstadtidylle weicht damit den praktischen Nutzen des Stadtlebens. Die städtebaulichen Maßnahmen der letzten 20 Jahren haben ihren Teil dazubeigetragen. Die Lebens- und Wohnqualitäten in deutschen Städten sind kinderfreundlicher geworden und schneiden im internationalen Vergleich sehr gut ab, wie die Mercer-Studie zur Lebensqualität 2009 belegt.

Philipp Schiwek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V.
(für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)

Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72, 50674 Köln
Adresse:
Postfach 27 05 79, 50511 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: (0221) 9514979
E-Mail:
Internet: www.ivd-west.net


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Großen Deutschen Fertighauspreis 2010: Golden Cube für Passivhaus

Architekturpreise, Energie, Wohnbau, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:12

Bildnachweis: Fachschriften-Verlag

(openPR) - Fellbach/Stuttgart. Der „Golden Cube 2010“ geht an die Firma Fischer-Haus, Bodenwöhr, für ihre neues Musterhaus in Fürth. Eine unabhängige Jury aus Forschung, Lehre und Wirtschaft im Bereich Architektur und Bauen würdigte das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard als „zukunftsweisend in Architektur und Haustechnik“. Es handelt sich um die renommierteste Auszeichnung des deutschen Holzfertigbaus.

„Dieser Preis ist kein zusätzlicher Architektur-Design-Preis“, betont der Initiator des Wettbewerbs, Paul Daleiden vom Fachschriften-Verlag Fellbach. Mit dem Großen Deutschen Fertighauspreis wolle das Medienhaus als Marktführer im Bereich Endverbraucher-Bauzeitschriften ganz bewusst „architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert“ auszeichnen.

Energieminimalist mit Kühlzisternen

Die Wahl der Jury begründet der Stuttgarter Architekturprofessor Georg Sahner mit der „markanten urbanen Architektur und dem interessanten Innenleben“ des Gebäudes. Zwei klar hintereinander addierte Kuben im Bauhausstil vermittelten den Eindruck eines modernen und eleganten Einfamilienhauses. Im Haus würden spannende Raumsequenzen erzeugt. Das Passivhaus weist dank maximaler Dämmung einen minimalen Heizwärmebedarf auf, der durch Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage gedeckt wird. Sommers sorgen so genannte Kühlzisternen für angenehme Temperaturen.

Fazit der Jury mit Dipl.-Ing. Isabell Schäfer (TU Darmstadt), Dipl.-Phys. Norbert König (IBP Fraunhofer Institut für Bauphysik), Paul Daleiden (Herausgeber der Zeitschriften Hausbau und pro fertighaus) und Astrid Barsuhn (Stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift bauen!) hochkarätig besetzten Jury um Prof. Georg Sahner: „Der Holzbau eignet sich ganz besonders für den energetisch optimierten Passivhausstandard“.

Aktuell stellt die Energie-Einsparverordnung steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden, eine weitere Verschärfung ist für 2012 geplant.

Creativ-Preis für gedämmte Keller

Weitere Auszeichnungen im Rahmen des Golden Cube erhielten Entwürfe der Firmen Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Stüber Haus Alois Stüber GmbH, Das Bodenseehaus BSH Holzfertigbau GmbH und Steyer Aktiv Holzbau GmbH aus Österreich.
Der Sonderpreis „Creativ-Preis des Deutschen Fertigbaus 2010“ ging an die Kellerbaufirma Otto Knecht GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelte eine Betonfertigteilwand, die bereits bei der Vorfertigung im Werk mit einer Außenwärmedämmung versehen wird.
Für seine Verdienste für den Fertigbau ehrte die Jury den Unternehmer Franz-Dieter Gussek von der Firma Gussek Haus mit dem Strebel-Preis.
Der Anteil des Holzfertigbaus bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist bundesweit steigend. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beispielsweise wird mittlerweile jedes vierte Eigenheim als Fertighaus errichtet.

Hochaufgelöste Bilder zum Golden Cube 2010 finden Sie auf: www.bau-marketing.eu/goldencube2010/

 


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Gesund wohnen – kinderleicht

Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 16:57

Setzen Bauherren auf eine luft- und winddichte Gebäudehülle mit den richtigen Produkten, wird gesund wohnen kinderleicht.

PD-Foto: © nyul – Fotolia.com

 

Wohngiftfreie Produkte für Bau und Sanierung

Schimmel-Alarm! Rund 20 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland sind offenbar von den Sporen befallen. Das besagt eine aktuelle Studie der Universität Jena. Vor allem für den Nachwuchs haben sie gefährliche Folgen. Deshalb sollten Bauherren bei Planung und Sanierung ihres Eigenheims unbedingt auf eine fachgerechte Verarbeitung von wohngiftfreien Produkten setzen. Dann wird gesund leben kinderleicht.

Nach Informationen der Verbraucherzentrale ist ein Großteil der Schimmel-Schäden auf Baumängel zurückzuführen. Diese lassen sich unter anderem durch eine luft- und winddichte Gebäudehülle einfach vermeiden. Für Kinder ist das besonders wichtig, da sie im Schnitt 19 Stunden am Tag im Haus verbringen. Ist dieses pilzbelastet, erhöht sich das Risiko einer Atemwegs-Erkrankung um den Faktor 1,5 bis 3,5. Der Systemhersteller Siga beispielsweise hat eine Vielzahl von Lösungen im Programm. Die Produkte des Unternehmens (wie etwa Klebebänder) werden allesamt ohne Harze, Formaldehyd, Weichmacher, Lösungsmittel, Chlor oder ähnliche Wohngifte hergestellt. So sorgen sie bei fachgerechter Verarbeitung zusätzlich für ein langfristig gesundes Umfeld – auch für Allergiker.

In einer gut gedämmten und professionell erstellten luft- und winddichten Gebäudehülle kann sich, bei regelmäßiger Lüftung, kein Kondenswasser und dadurch auch kein Schimmel bilden. Und die Wärme bleibt ebenfalls dort, wo sie hingehört. Somit schonen Siga-Produkte nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel sowie die Umwelt. Hohe Heizkostenabrechnungen sind passé, der CO2-Ausstoß wird gesenkt. Des Weiteren setzt das Unternehmen schon bei der Herstellung seiner Fabrikate auf ökologisches Bewusstsein: Neben unschädlichen Rohstoffen kommen Regen- statt Trinkwasser und eine Wärmerückgewinnungs-Anlage zum Einsatz.

Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.siga.ch. Außerdem findet sich auf der Website eine Handwerker-Datenbank. Dort sind Verarbeiter gelistet, die mit den Produkten der Schweizer arbeiten und entsprechend geschult sind.

Informationen:
SIGA
Rütmattstrasse 7
CH-6017 Ruswil
Tel. +41 41 4996969
E-Mail: siga@siga.ch
Internet: www.siga.ch


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Wohnungsmangel in Deutschland: Bauverbände wollen vorbeugen

Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:16
Vor dem Hintergrund eines stark rückläufigen Wohnungsbaus haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan. Hier finden Sie die Unterlagen der Pressekonferenz.

In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Städten wie München, Frankfurt und Düsseldorf steigen die Mieten und erste Wohnungsengpässe zeichnen sich ab. Vor diesem Hintergrund haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan.„Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung. Neben die erfolgreiche Förderung der Wohnungsmodernisierung muss künftig auch die Förderung des Abrisses und Neubaus von Ersatzwohnungen treten“, sagt Herbert Bodner, Präsident des HDB auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 3. September 2009. Sonst seien insbesondere in den Ballungszentren Wohnungsengpässe nicht mehr zu vermeiden.

Die Zahl der neu erstellten Wohnungen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr bei nur 155 820. Vier Jahre zuvor wurden noch rund 100 000 Wohnungen mehr fertiggestellt. Der Staat hatte sich in den letzten Jahren immer mehr aus der steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus zurückgezogen.

„Im Mietwohnungsbau sind angesichts schwacher Renditen höhere Abschreibungssätze erforderlich. Mit dem Neubau von Mehrfamilienhäusern ist eine mit anderen Anlageformen vergleichbare Rendite nicht zu realisieren. Deshalb muss der Abschreibungssatz in den ersten Jahren von derzeit 2 auf 4 Prozent verdoppelt werden“, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel. Dazu komme der beschäftigungspolitische Effekt. „10 000 zusätzliche Wohnungen jährlich schaffen Beschäftigung für rund 30 000 Arbeitnehmer“, sagt der Gewerkschafter.

„Gerade der Ein- und Zweifamilienhausbau hat seit Abschaffung der Eigenheimzulage und Erhöhung der Umsatzsteuer eine regelrechte Talfahrt erlebt. Wir regen deshalb eine nachgelagerte Besteuerung für selbstgenutztes Wohneigentum an. Außerdem müssen Handwerkerleistungen im Bestand genauso steuerlich gefördert werden wie die sog. ‚haushaltsnahen Dienstleistungen’“, betont ZDB-Präsident Hans-Hartwig Loewenstein.


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Effizienzhäuser – Die Antwort auf die globale Klimaerwärmung?

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 15:31

Die Zukunft des energiesparenden Hausbaus hat bereits begonnen. Hohe Nebenkosten, die durch die Versorgung eines Hauses mit Energie entstehen, gehören schon bald der Vergangenheit an. Möglich wird dies durch die moderne Generation der Effizienzhäuser gemacht, die sich an der neuen Energieeinsparverordnung orientieren und neue Standards im Bereich der Energieschonung mit sich bringen. Die Energiesparverordnung tritt am Oktober 2009 in Kraft. Effizienzhäuser richten sich nach den enthaltenen Vorgaben und lassen sich in sechs verschiedene Energieklassen einteilen. Diese reichen von einem Effizienzhaus 55 bis hin zu einem Effizienzhaus 130.


Die Zahl bedeutet hierbei jeweils den maximalen Bedarf an Energie der Immobilie im direkten Vergleich zu einem Referenzhaus. Diese Angaben ermöglichen eine hohe Transparenz für den Einzelnen, sodass dieser auf Anhieb einschätzen kann, wie hoch der Energieverbrauch der angestrebten Immobilie zukünftig sein wird.

Effizienzhäuser gelten als Nachfolger der KfW-40 und KfW-60 Häuser. Wie bereits bei diesen energiesparenden Hausmodellen ist eine Förderung durch die KfW-Bankengruppe auch bei den heutigen Effizienzhäusern möglich. Die KfW-Bannkengruppe möchte dadurch einen finanziellen Anreiz für den Bau energiesparenden Häuser schaffen und somit dem erklärten Ziel – einer Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes – ein Stück näher kommen. Ein Umdenken und Energiesparen wird durch die stets Verknappung fossiler Energieträger und durch die zunehmende Klimaerwärmung dringend notwendig. Diese lässt sich unter anderem auf ein Übermaß an Nutzbarmachung von Energie zurückführen.

Fazit: Mit einem Effizienzhaus entscheidet sich der Hausbauer bewusst für eine nachhaltige Entlastung der Umwelt. Diese kommt dem Hausbesitzer wiederum durch Fördermöglichkeiten seitens der KfW-Bankengruppe und durch eine Senkung bisheriger Energiekosten Monat für Monat zu Gute.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch.
Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009

Bauwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:47

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80 700 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80 700 genehmigten Wohnungen waren 69 950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (– 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (– 8,3% beziehungsweise – 11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (– 4,6%).

Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf 80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter.
Ein nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (– 14,5%) festgestellt.

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Moderne Häuser aus Lehm

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:42

Gerade im Innenbereich finden Individualisten Geschmack an Lehm. Foto: EcoLut / Thomas Koculack

Ökologische Baustoffe werden stärker denn je nachgefragt. Bauherren, die das Besondere suchen, finden jetzt auch Gefallen am Bauen mit Lehm.

Lehm wird seit Jahrtausenden in vielen Kulturen als Baumaterial verwendet. In unseren Breitengraden ist Lehm Bestandteil von Fachwerkhäusern. Derzeit gewinnt der traditionsreiche Baustoff aber im Rahmen des modernen und umweltgerechten Bauens neue Anhänger, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Denn Lehm gleicht das Raumklima ressourcenschonend aus, reinigt die Luft, speichert zugleich Wärme und gibt keine Schadstoffe ab.

Ton und Sand
Doch das Gemisch aus Ton und Sand hat durchaus auch seine Nachteile. Es besitzt kaum dämmende Eigenschaften und ist zudem wasserlöslich. So müssen Außenmauern aus Lehm vor Wind und Wetter geschützt werden. Dafür können beispielsweise dämmende Hüllen aus Schilfrohr mit darüber montierten Holzplatten verwendet werden. Zusätzlich ist es ratsam, den verwendeten Lehm mit Stroh- oder Holzhäcksel zu durchmischen, ergänzt Immowelt.de. So ist das Haus besser gedämmt, und es entstehen bei Kälte keine Risse. Im Innenbereich sind massive, ungebrannte Ziegel jedoch unproblematisch und können ihre positiven Eigenschaften voll entfalten. Daher entscheiden die meisten Bauherren, Lehm nur für den Innenausbau zu verwenden. Für die Außenwände werden weiterhin Beton oder Ziegel bevorzugt.

Vielseitig einsetzbar
In der Verarbeitung ist Lehm ein Multitalent. Als Schüttung ist er in Zwischenböden einsetzbar, als Putzmischung lassen sich mit ihm die Wände grundieren. Auch zu Platten geformt wird das Naturmaterial angeboten. Neuerdings werden zudem tragende Wände aus Stampflehm wiederentdeckt. Denn erdfeucht lässt sich Lehm mit Hilfe einer Schalung zu einer massiven Wandkonstruktionen verdichten. Außerdem kann die Lehmwand auch ästhetisch punkten. Durch die Verdichtung entsteht eine verschiedenfarbige, aber glatte Oberfläche, die tendenziell an Marmor erinnert. Allerdings sind Stampflehmwände mit etwa 1300 Euro Baukosten je Quadratmeter deutlich teurer als herkömmliche Massivwände.

Quelle: Immowelt


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Schrecken die Investitionskosten Heizungsmodernisierer ab?

Energie, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 07:51

Zahlreiche überalterte Heizungen in Deutschland verschwenden seelenruhig Geld und Energie vor sich hin und ihre Besitzer sehen tatenlos zu. Obwohl Hersteller und Verbände sich nach Kräften bemühen die Verbraucher mit Informationen zu versorgen, mag immer noch häufig genug Unkenntnis der Grund für unterlassene Investitionen sein - doch daran allein kann es nicht liegen, dass viele potenzielle Heizungssanierer von einer Modernisierung absehen. Eine Untersuchung von BauInfoConsult unter SHK-Installateuren zeigt: Nach Erfahrung der Handwerker sind vor allem die Investionskosten eine Hürde, die viele ihrer Kunden nicht zu übersteigen bereit sind.

In telefonischen Interviews wurden die SHK-Installateure darum gebeten, den Einfluss der Investitionskosten auf negative Entscheidungen ihrer Kunden abzuschätzen. Die SHK-Handwerker bestätigten BauInfoConsult, dass der Kostenfaktor viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung Abstand nehmen lässt: 80 Prozent der Installateure stimmen der Aussage, das vor allem hohe Investitionskosten viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung abhalten, voll und ganz oder überwiegend zu. Das Ergebnis leuchtet ein. Denn selbst wenn man den Verbrauchern haarklein vorrechnet, dass sich die Anschaffungskosten für die neue Heizung in 10 Jahren amortisiert haben wird: Die Investition in den Einbau einer neuen Heizung will erst einmal gestemmt sein.

Die Ergebnisse dieser telefonischen Umfrage können Sie auf der Website der BauInfoConsult abrufen (externer Link): mehr


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Parteien haben kein Herz für Häuslebauer - "Aktion pro Eigenheim" analysiert Wahlprogramme

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 03:31

Pressemitteilung von: "Aktion pro Eigenheim"

 

Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
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(openPR) - "Unser politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien" – so stand es im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005. Vier Jahre später ist davon nicht viel zu sehen. Und auch für die kommende Legislaturperiode steht die Förderung von Wohneigentum für Familien nicht auf der Agenda der Parteien, wie eine exklusive Analyse der "Aktion pro Eigenheim" ergab. Das Aktionsbündnis fordert die zukünftige Regierung auf, die Wohnbauförderung wieder aufzunehmen. Einfache, aber wirkungsvolle Konzepte gibt es dafür bereits.

Die Negativ-Zahlen im Wohnungsbau könnten nicht deutlicher ausfallen: Nach Wegfall der Wohnbauförderung am 1.1.2006 sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen von 210.000 im Jahr 2005 auf etwa 150.000 im Jahr 2008. "Angesichts solch dramatischer Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt liegt der Handlungsbedarf für die Politiker klar auf der Hand. Jetzt sind sie mehr denn je gefragt, die vernachlässigte Wohnungsbaupolitik wieder stärker in den Fokus zu rücken. Wer jetzt nichts unternimmt, muss später umso teurer gegensteuern, denn bezahlbarer Wohnraum in Ballungsgebieten ist heute schon Mangelware", so Max Schierer, Präsident der "Aktion pro Eigenheim". Die Wahlprogramme der Bundesparteien sprechen jedoch eine andere Sprache.

Parteien verlieren sich in Worthülsen

Die medienwirksame Forderung der CSU im Vorfeld des Bundesparteitages, die Eigenheimzulage in abgewandelter Form wieder einzuführen, um gezielt Familien zu fördern und Anreize sowie Investitionsimpulse zu schaffen, findet sich im aktuellen Wahlprogramm von CDU / CSU nicht wieder. Die Unionsparteien sehen zwar, dass ein ausreichender Neubau von Wohnungen auch in Zukunft dringend erforderlich ist. Die Schwesterparteien wollen, dass mehr Menschen sich den Wunsch nach Wohneigentum erfüllen können. Wie das geschehen soll, bleibt im Wahlprogramm jedoch unbeantwortet. Die SPD will zwar generell Familien besser unterstützen, sieht aber beim Thema Wohneigentumsförderung keinen Handlungsbedarf. Für die FDP ist Wohneigentum ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge. Steuerliche Belastungen der Einkommen gerade während des Arbeitslebens sollen deshalb so niedrig wie möglich gehalten werden. Möglichst vielen Bürgern würde es durch Steuersenkungen ermöglicht, Wohneigentum zu erwerben beziehungsweise abzuzahlen. Einer Wiedereinführung der Eigenheimzulage steht die FDP jedoch skeptisch gegenüber. Für die GRÜNEN reichen die KfW-Kredite zur Wohneigentumsbildung aus. Sie erachten die Bildung von Wohneigentum als sehr wichtig für die Städte. Allerdings lehnen sie eine Neuauflage der Eigenheimzulage strikt ab. Familien auf dem Weg ins eigene Heim zu unterstützen ist auch für DIE LINKE kein Thema. Für die Partei steht der soziale Wohnungsbau im Vordergrund.

Aktion pro Eigenheim: Bauen für Familien wieder erschwinglicher machen

Angesichts solcher Aussichten für die kommenden vier Jahre sind die Forderungen nach mehr Unterstützung für Familien zum Wohneigentumserwerb aktueller denn je. "Wir präferieren ein familienfreundliches und umweltgerechtes Einkommensteuer-Abzugsmodell, das in § 35a des Einkommenssteuergesetzes einfach zu verankern ist", empfiehlt Schierer. Hier könnte für den Steuerpflichtigen eine Ermäßigung auf Planungs- und Handwerkerleistungen geregelt werden, wenn er neu baut oder ein Bestandsgebäude erwirbt und selbst nutzt. Von den ermittelten Aufwendungen soll ein Anteil von maximal 20 Prozent, optimiert durch eine Kinderkomponente, bei der Einkommenssteuer abgezogen werden. "Die zukünftige Regierung tut gut daran, eine familienfreundlichere Wohnungsbaupolitik in ihren Koalitionsvereinbarungen zu berücksichtigen, denn nur so kann eine nachhaltige Trendwende beim seit Jahren rückläufigen Wohnungsneubau eingeleitet werden", fordert Max Schierer.

Wirtschaftsmotor Wohnungsbau

Eine vom Eduard-Pestel-Institut veröffentlichte Studie belegt die positiven Auswirkungen einer verbesserten Wohnungsbaupolitik. Der Wohnungsbedarf in Deutschland liegt bei 400.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr, gebaut wurden im Jahr 2008 nur 150.000 Einheiten. Der Neubau von 100.000 zusätzlichen Wohnungen würde nach Berechnungen des Pestel-Instituts rund 300.000 Arbeitsplätze schaffen und den öffentlichen Haushalten Einnahmen von gut acht Milliarden Euro pro Jahr bescheren. Was auch im Interesse aller Bundesparteien sein sollte.

Thematische Auszüge aus den Wahlprogrammen der Bundesparteien sowie ausführliche Ratgeber und Checklisten zu den Themen Hausbau und Finanzierung, bietet das Ratgeber-Portal www.aktion-pro-eigenheim.de.

Pressekontakt "Aktion pro Eigenheim"
c/o marketeam creativ
Hans Dietmar Schneider, Neufeldstraße 6,
76456 Kuppenheim
Tel. 0 72 22 / 78 79 6 -20, Fax 0 72 22 / 78 79 6 -11


Ins Leben gerufen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhhandel e.V. (BDB), Berlin, setzt sich die Aktion pro Eigenheim gemeinsam mit anderen Bauverbänden und dem Verband privater Bauherren e.V. (VPB), Berlin, für eine im europäischen Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein. Den Wegfall der Eigenheimzulage wiegt der Wohn-Riester bei weitem nicht auf. Unser so genanntes "Mehrwertsteuer-Modell" haben wir vielen Politikern in Berlin bereits präsentiert. Eine vollständige oder teilweise Rückerstattung der Mehrwertsteuer würde den Wohnungsbau und damit die zumindest in Ballungsgebieten dringend notwendige Schaffung von Wohnraum nachhaltig beleben. Durch die Vorlage von Rechnungen ließe sich die Schwarzarbeit wirkungsvoll eindämmen. Doch vor den nächsten Bundestagswahlen wird diese für Bauherren so immens wichtige Thematik aller Voraussicht nach kein Gehör finden.


Zentrale Datenbank für Bauwillige
Neben der politischen Interessenvertretung haben wir uns zum Ziel gesetzt, für Bauherren eine zentrale Datenbank rund um die Themen Grundstücksuche, Familienförderung und Finanzierung anzubieten. Mit Baugeld vom Bürgermeister und Baugeld vom Pfarrer haben wir exklusiv bisher weitgehend unbekannte Fördermöglichkeiten recherchiert. Neben unserer Familienhypothek bieten wir über einen Finanzierungspartner die tagesaktuell besten Angebote aus über 50 Partnerbanken.
Wir wollen, dass Bauwillige auch bauen können.

Dafür setzen wir uns ein!


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Fotoausstellung "In deutschen Reihenhäusern" in Köln-Bocklemünd

Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 09:43

Familienfreundlich und bunt: modernes Stadtleben

Wie bunt und vielfältig unser Stadtleben aussieht, zeigt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“. Bereits über 10.000 Besuchern gewährte sie Einblicke hinter die Fassaden der beliebten deutschen Wohnform. Jetzt ist die Fotoausstellung erneut zu sehen: auf dem internationalen Kongress der Stiftung „Lebendige Stadt“ vom 9. September bis 11. September 2009 in Köln-Bocklemünd. Neben zahlreichen Teilnehmern aus ganz Europa haben sich hochkarätige Fachreferenten zu Vorträgen und Diskussionen angekündigt. Darunter Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sowie WDR-Intendantin Monika Piel.

„Urbanes Leben bunt, vielfältig und familienfreundlich gestalten – dazu soll unser diesjähriger Europakongress Beispiele und Anregungen geben“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“. Denn neben vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten stehen bezahlbares Wohnen und ausreichend Spiel- und Freiräume für Kinder ganz oben auf der Wunschliste der Familien. Unter dem Motto „Bunte Stadt“ versammelt der Kongress zahlreiche Entscheidungsträger aus den Städten und Kommunen, um innovative Projekte und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

Passend dazu blickt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ hinter unsere städtischen Türen und eröffnet überraschende Lebenskonzepte. Festgehalten von dem renommierten Portraitfotografen Albrecht Fuchs. Mit seiner Kamera war er zu Gast bei 50 Reihenhausfamilien, 30 davon finden sich in der Fotoausstellung wieder. Ergänzt wurden seine privaten Einblicke durch Aufnahmen des Architekturfotografen Marc Räder. Er setzt fünf Wohnparks in das künstliche Licht einer Modelleisenbahn. Vier seiner Motive sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Nach den Stationen München (Haus der Gegenwart) und Köln (Museum für angewandte Kunst) mit über 10.000 Besuchern macht die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ nun in Köln-Bocklemünd Station. Begleitet wird sie von einem gleichnamigen Bildband, der im September 2008 im Callwey-Verlag erschienen ist. Übrigens: Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“ hat bereits in viele Bibliotheken bedeutender Museen Einlass gefunden: die Research Library at the Getty Center in Los Angeles, das Maison Européenne de la Photograhie in Paris, das Staatliche Museum zu Berlin ebenso wie das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt.

Die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“

Ausstellungsort: Foyer, Tagungsstätte Kongress

Adresse: WDR Fernsehstudios, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln-Bocklemünd

Umfang: 30 Portraits von Albrecht Fuchs, vier Fotografien von Marc Räder

Laufzeit: 9. September bis 11. September 2009

Gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“

Unter ihrem Dach arbeiten seit dem Jahr 2000 zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und nachhaltig zu fördern. Bisher hat die „Lebendige Stadt“ ein Fördervolumen von über 18 Millionen Euro für Stadtkultur in Europa bewegt. Nähere Informationen unter www.lebendige-stadt.de

Die Deutsche Reihenhaus AG
Sowohl Bildband als auch Fotoausstellung gehen auf eine Initiative der Deutschen Reihenhaus AG zurück. Dr. Daniel Arnold, Herausgeber und Vorstand Deutsche Reihenhaus AG, entwickelt und baut hochwertige, konsequent durchdachte Wohnparks. Mit ihnen schafft das Kölner Unternehmen auch innerstädtisch lebenswerten Wohnraum zu attraktiven Hauspreisen – und trägt wesentlich zu einer nachhaltigen Flächenrevitalisierung bei. Über 3.000 Familien fanden bundesweit bisher in rund 100 Wohnparks ein neues Zuhause. Das rund 70-köpfige Deutsche-Reihenhaus-Team erstellt jährlich etwa 400 neue Wohneinheiten. Das Unternehmen ist auf drei variantenreduzierte Haustypen spezialisiert, die mit industrieller Serienpräzision erstellt werden. Derzeit ist in Köln-Merheim der bislang größte Wohnpark mit 101 Reihenhäusern fertig gestellt worden. Die ersten Familien haben ihre neuen Eigenheime zum Jahresende 2008 bezogen.


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Alte Baustoffe für moderne Häuser

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 09:22

Historische Baustoffe wie zum Beispiel alte Mauerziegel erleben durch ihren authentischen Charme derzeit eine Renaissance. Foto: www.antik-natur.de / Immowelt.de

Historische Baustoffe finden immer mehr Liebhaber, die für ihr Haus Unikate suchen, auf denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. Zahlreiche Unternehmen bieten inzwischen alte Baumaterialien an.

Private Bauherren erliegen immer häufiger dem authentischen Charme historischer Materialien und kombinieren Alt und Neu, hat das Immobilienportal Immowelt.de beobachtet. Geschätzte 150 Unternehmen bieten in Deutschland solche Baustoffe an. Als historisch gilt hierbei üblicherweise alles, was aus frühindustrieller oder handwerklicher Herstellung in der Zeit bis vor dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die spezialisierten Unternehmen bergen aus Abbruch- und Sanierungshäusern Baustoffe und Bauelemente, die sie dann einlagern. Die alten Türen, Fenster und Parkettböden werden aber nicht nur in neueren Gebäuden, sondern oft auch in der Denkmalpflege und Altbaurestaurierung eingesetzt, um frühere Renovierungssünden rückgängig zu machen.

Wer die altern Bauteile zu schätzen weiß, muss aber kräftig ins Portemonnaie greifen. Von Baumarktpreisen liegen die historischen Materialien weit entfernt. Im Vergleich zu handgefertigten neuen Baustoffen können die historischen Elemente aber sogar günstiger sein.

Allerdings hat die Vielfalt und Individualität der historischen Baustoffe einen Haken. Die Suche nach passenden Teilen kann sich als äußerst langwieriges Verfahren entpuppen. Wer historische Bauteile verwendet, sollte außerdem für Kombinationen offen sein, empfiehlt Immowelt.de. Denn häufig werden Einzelstücke oder nur geringe Stückzahlen angeboten. Je mehr Wert auf gleiche Ausführung gelegt wird, desto schwieriger ist die Suche und desto mehr Geld ist zu investieren.

Die alten Bauelemente können allerdings auch Risiken bergen: Oft wurden sie im Laufe der Zeit mit problematischen Stoffen behandelt oder enthalten gar giftige Substanzen. Kommen die alten Materialien aus einem Stall oder einer Werkstatt, erhöht sich die Gefahr einer Belastung. Besonders schwierig ist es, wenn von außen nicht erkennbar ist, ob und wie ein Bauteil behandelt wurde. Im Zweifelsfall sollte vom Händler eine Laboruntersuchung gefordert werden, empfiehlt Immowelt.de.

Linktipp von Bauinformant: Bauen mit historischen und exklusiven Baustoffen, http://www.baurat.de


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Wohnpark „Zur Apfelblüte“ blüht auf: Deutsche Reihenhaus feiert Richtfest in Meckenheim

Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 08:57

Die zukünftigen Bewohner der Häuser und die Handwerker begrüßten mit großer Freude Bürgermeister Bert Spilles, der mit acht Ratsfrauen und Ratsherren am Richtfest teilnahm. Spilles betonte in seiner Rede die Bedeutung des Engagements der Deutschen Reihenhaus und begrüßte die neuen Meckenheimer herzlich im Namen aller Bürger der Apfelstadt.

Bei heißen Temperaturen genossen alle Beteiligte kühle Getränke und feurige Spezialitäten vom Grill. Die neuen Nachbarn lernten sich zum ersten Mal kennen und kamen ins Gespräch mit den Menschen, die ihr neues Zuhause bauen. Auch die Vertreter der Stadt Meckenheim tauschten sich mit den neuen Bürgern aus.

Der Wohnpark „Zur Apfelblüte“ ist das erste Projekt der Deutschen Reihenhaus in Meckenheim. Hier entstehen 26 Reihenhäuser des Typs Haus 81 mit einer Wohnfläche von 81 Quadratmetern. Die Bauarbeiten starteten im Mai, spätestens gegen Ende des Jahres können die Bewohner ihr neues Zuhause im Stadtteil Merl beziehen.


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Förderprogramm "altersgerecht Umbauen" startet erfolgreich

Finanzierung, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 10:23
Tiefensee: Großer Bedarf für den altersgerechten Umbau von Wohnungen

Das zum 01. April 2009 gestartete Programm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für den altersgerechten Umbau von Wohnungen zeigt schon nach kurzer Zeit Wirkung. Seit dem Programmstart sind bereits rund 50 Millionen Euro zinsgünstiger Darlehen von der KfW zugesagt worden (Stand Ende Juli 2009). Jetzt werden die Konditionen zum 01. August noch einmal für kurze Zeit verbessert: Vom 01. bis zum 31. August 2009 wird der Zinssatz für die Kreditnehmer im Durchschnitt auf zwei Prozent p. a. abgesenkt.

Wolfgang Tiefensee: "Die Nachfrage zeigt, dass der Bedarf groß ist. Es ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben, den Wohnungsbestand an die Bedürfnisse älterer Menschen anzupassen. In dreißig Jahren wird sich die Zahl der Über-80-Jährigen verdoppeln. Immer mehr ältere Menschen bleiben lange aktiv und wollen in ihrer Wohnung, ihrem Stadtviertel bleiben. Das zu ermöglichen, ist gut für die Menschen und gut für die soziale Struktur der Städte. Wir machen den Wohnungsbestand fit für diese neue Aufgabe. 'Aufzug statt Auszug' ist unsere Devise. Wir fördern die notwendigen Maßnahmen: Rampen, wo Stufen sind, Aufzüge, wo Treppen sind, aber auch Bäder und Küchen können angepasst werden."

In diesem Jahr werden im Rahmen des Maßnahmenpakets "Beschäftigungssicherung durch Wachstumsstärkung" der Bundesregierung erstmals 80 Millionen Euro für den Umbau sowie die Anpassung von Wohnungen speziell für die Bedürfnisse älterer und behinderter Menschen zur Verfügung gestellt. Kredite für Baumaßnahmen an Altbauten werden bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Wohneinheit über zinsverbilligte Darlehen der KfW-Förderbank gefördert. Förderfähig sind zum Beispiel der Einbau von Aufzügen, die Überbrückung von Treppenstufen durch Rampen, die Anpassung von Bad und Küche oder auch die Schaffung von Gemeinschaftsräumen oder leichter zugänglichen Eingängen. Anträge können bei Banken und Sparkassen gestellt werden. Die Fortsetzung des Programms in den Jahren 2010 und 2011 ist geplant. Darüber hinaus ist im Haushaltsentwurf 2010 die Förderung - insbesondere selbst nutzender Wohnungseigentümer - durch Zuschüsse vorgesehen.

In anliegendem Flyer erhalten Nutzer und Vermieter weitere Informationen über das neue Programm. Er kann über das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung bezogen werden.

Anlage
http://www.bmvbs.de/Anlage/Original_1089065/Altersgerecht+Umbauen.pdf
Altersgerecht Umbauen (application/pdf 271 kB)

Quelle: Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung / 31. Juli 2009


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

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Innovationen für Wohnen und Gewerbe: POLYCITY-Modellprojekt

Energie, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:56

energie-projekte.de präsentiert POLYCITY-Modellprojek. Foto: bine
 
22.07.2009
In Ostfildern nahe Stuttgart entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände das Neubaugebiet Scharnhauser Park. Auf 150 ha Fläche sollen hier zukünftig 10.000 Einwohner leben, gleichzeitig werden etwa 2.000 Arbeitsplätze angesiedelt. Im Wohngebiet wurden sowohl Neubauten realisiert als auch Bestandsgebäude saniert. Konzept und bauliche Realisierung werden im Rahmen des EU-Programms Concerto durch das Projekt POLYCITY gefördert und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die Nutzung fossiler Brennstoffe durch energieeffiziente Bauten und den erhöhten Einsatz von erneuerbaren Energien zu reduzieren. Der Scharnhauser Park wurde 2006 mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet.

Auf dem 150 ha großen Gebiet besteht eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Der Bebauungsplan schreibt vor, dass sämtliche Gebäudehüllen in Niedrigenergiebauweise zu realisieren sind. Beim Immobilienkauf müssen die neuen Bewohner eine privatrechtliche Vereinbarung eingehen und sich auf das Energieversorgungskonzept einlassen.

Zentrales Element der Energieversorgung ist ein Holzheizkraftwerk, an das alle Gebäude des Stadtteils durch ein Nahwärmenetz angeschlossen sind. Die Stromerzeugung erfolgt über einen Dampfturbinenprozess (Organic Rankine Cycle). Als Brennstoffe werden Landschaftspflegeholz (70 %) und Waldholz (30 %) aus der Region genutzt. Im Jahr 2007 lag der Anteil von Holz an der Wärmeerzeugung bei 78 %. Für Spitzenzeiten und als Reserve stehen zusätzlich zwei Erdgaskessel (5 und 10 MW) bereit.

In einem der Büroneubauten wurde eine Lithium-Brom-Absorptions Kältemaschine installiert, die mit Wärme aus dem Holzheizkraftwerk angetrieben wird und somit ihre Kälteenergie ausschließlich aus Biomasse erzeugt.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter energie-projekte.de. Das BINE-Portal bietet neben Planungsinformationen, baulichen und energetischen Kennwerten vor allem aktuelle Betriebserfahrungen. Architekten und Planer präsentieren hier ihre besten Referenzen.

Im Rahmen des EU-Concerto-Programms werden energieeffizientes Bauen und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien im Scharnhauser Park durch das Projekt POLYCITY gefördert und wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Weitere Informationen finden sich unter www.polycity.net.

von: BINE Informationsdienst berichtet über Themen der Energieforschung: Dabei geht es um neue Materialien, Systeme und Komponenten, um innovative Konzepte und Methoden und es werden die Lerneffekte vermittelt beim Einsatz neuer Technologien in der Praxis. Denn erstklassige Informationen sind die Grundlage für richtungsweisende Entscheidungen, sei es bei der Planung energetisch optimierter Gebäude, der Effizienzsteigerung industrieller Prozesse oder bei der Integration Erneuerbarer Energien in bestehende Systeme.

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Jetzt bauen und mehrfach profitieren

Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 20:54
 

Pressemitteilung von: Haacke + Haacke GmbH + Co. KG
PR Agentur: PR-Agentur Große & Partner
Energiesparende Jubiläumshäuser zum Jubiläums-Preis inklusive Effizienzpaket und KfW-Förderung.
Energiesparende Jubiläumshäuser zum Jubiläums-Preis inklusive Effizienzpaket und KfW-Förderung.
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(openPR) - Jubiläums-Edition mit Baukindergeld für Kurzentschlossene

Zum 130jährigen Bestehen macht Haacke Bauherren ein besonderes Geschenk:

Im Rahmen einer Sonderedition werden drei beliebte Entwürfe – allesamt Effizienzhäuser – inklusive Fun-damentplatte, Architektenleistungen und hochwertiger Ausstattung zum attraktiven Jubiläumspreis ange-boten.

Überzeugt der Winkelbungalow mit großzügigem und komfortablem Wohnen auf einer Ebene, so steht die preisgekrönte Stadtvilla für Eleganz, lichtes Wohnen und klassische Kubenform. Freunde der Landhausarchitektur werden den Entwurf mit typischem Satteldach bevorzugen.

Jedes Haus wird von dem Marktführer im energiesparenden Bauen mit einem Effizienzpaket – ohne Mehrkosten – ausgestattet und unterschreitet so bereits die strengen Vorgaben der neuen Energie-einsparverordnung (EnEV 2009) um mindestens 20 Prozent. Perfekte Dämmung, Dreischeiben-Energiesparglas und Solaranlage helfen die Umwelt zu schonen, den Geldbeutel zu entlasten und senken die Finanzierungsraten, da alle Entwürfe durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gefördert werden.

Auf ein Jubiläumsgeschenk besonderer Art können sich die ersten 20 Bauherren freuen. Sie haben die Wahl zwischen Baukindergeld in Höhe von 500 Euro acht Jahre lang, einem Schornstein mit Kaminofen, einem Car-Port fürs Auto oder einer Einbauküche mit Markengeräten. Da heißt es, sich schnell zu ent-scheiden, denn die Sonderedition gibt es nur kurze Zeit.

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Weitere Informationen unter www.Haacke-Haus.de oder unter 0800/42 22 53 2.

PR-Agentur Große & Partner
Kavalierstraße 8 | 13187 Berlin
Telefon: (0 30) 47 86 51 82
Fax: (0 30) 47 86 51 84
Email:
Internet: www.pr-grosse.de

Die Firma Haacke-Haus wurde 1879 von Senator Albert Haacke 1879 in Celle gegründete und ist seitdem lückenlos über alle Generationen hinweg in Familienbesitz.

Haacke Haus ist heute der Marktführer im energiesparenden Fertighausbau. Das mittelständische Unternehmen kann auf eine fast 130 jährige Tradition zurückblicken. Bundesweit betreibt das Unternehmen 18 Musterhäuser.

Schon sehr früh, etwa um 1900, begegnet man in den Firmenunterlagen
einer Aussage von Albert Haacke, die so heute noch gültig ist: „Qualität
entscheidet“. Heute noch gehört Haacke unzweifelhaft zu der kleinen
Gruppe von Firmen, die zur absoluten qualitativen Spitzenklasse zählen.
Ein fest installiertes internes und externes Prüfungssystem garantiert
einen kaum noch zu steigernden Standard. Die Materialprüfanstalt für das
Bauwesen der Universität Hannover ist einer der amtlichen Qualitäts-
garanten. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik begleitet wissenschaftlich
das Projekt „Haacke Stadtvilla“. In einer 30-Jahre-Garantie bündelt sich
die beruhigende Sicherheit, ein Haus für Generationen gebaut zu haben.
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Volle Fördertöpfe für Haussanierer

Energie, Finanzierung, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 22:46

Was es kostet, wie viel der Staat dazugibt und wann es sich rechnet

Berlin, 13. Juli 2009. Wer seinen Altbau energieeffizient sanieren möchte, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und besonders attraktiven staatlichen Förderungen. Von der Energieberatung über den Einsatz erneuerbarer Energien bis hin zur Komplettsanierung – die Fördermöglichkeiten für energetisch sinnvolle Modernisierungen sind zahlreich. „Grundsätzlich gilt, je umfangreicher die Maßnahmen sind und je besser der energetische Standard, desto mehr gibt der Staat dazu", sagt Thomas Kwapich von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).


Die dena hat beispielhaft fünf typische energiesparende Sanierungen* zusammengestellt und zeigt was es kostet, wie viel der Staat dazugibt und wann sich die Investitionen rechnen. Was energetisch und wirtschaftlich sinnvoll ist, muss für jedes Gebäude individuell entschieden werden. Daher ist es unverzichtbar gleich zu Beginn einen Energieberater einzubinden, der den erforderlichen energetischen Modernisierungsbedarf des Gebäudes ermittelt. Die folgenden Sanierungspakete umfassen Maßnahmen für den kleinen Geldbeutel bis hin zum energetisch optimalen Standard.

Sanierungspaket 1: Kostengünstige Maßnahmen

Jährlich Energiekosten einsparen ohne den Geldbeutel dabei stark zu belasten - das ist möglich in dem man die oberste Geschossdecke, die Kellerdecke und die Rohrleitungen dämmt, Thermostat-Ventile einbaut und die Heizung gründlich überprüft und einstellt. Werden zudem die Heizkörper regelmäßig entlüftet, die richtige Raumtemperatur gewählt, sinnvoll gelüftet und Wärmestaus vermieden, rechnen sich die Investitionen bereits nach 4 Jahren. Kosten: 3.000 €, Energieeinsparung pro Jahr: 710 €

Sanierungspaket 2: Effiziente Heiztechnik + Solar

Wer mehr machen will, kann mit dem Einbau einer Öl- oder Gas-Brennwertheizung und der Installation einer solarthermischen Anlage zur Trinkwassererwärmung Energiekosten sparen. Nach 8 Jahren sind die Kosten gedeckt. Kosten: 9.515 €, Staatliche Förderung: 785 €, Energieeinsparung pro Jahr: 1.120 €

Sanierungspaket 3: Sanierung der Gebäudehülle

Mit der Sanierung der Gebäudehülle profitieren Hausbesitzer gleich doppelt: Denn eine gute Gebäudedämmung schützt im Winter vor Wärmeverlusten und hält im Sommer für lange Zeit die Hitze draußen. Um die Fördermittel zu bekommen, werden die Außenwände mit mindestens 14 cm Dämmstoff, das Dach mit mindestens 16 cm und die Kellerdecke mit mindestens 11 cm gedämmt. Zudem werden Fenster mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung eingebaut. Die Modernisierung rechnet sich nach 14 Jahren. Kosten: 26.730 €, Staatliche Förderung: 2.170 €, Energieeinsparung pro Jahr: 1.780 €

Sanierungspaket 4: Rundum-Sanierung auf Neubau-Niveau

Den Altbau so zu sanieren, dass er die energetischen Mindestanforderungen an einen heutigen Neubau erfüllt, ist technisch problemlos möglich. Neben der Dämmung des Dachs mit 20 cm Dämmstoff, der Außenwände mit 14 cm und der Kellerdecke mit 11 cm werden auch die alten Fenster gegen neue mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung ausgetauscht. Die Stärke der Dämmstoffe entspricht dabei den Kriterien, um die Fördermittel zu bekommen. Zudem wird eine moderne effiziente Heizung eingebaut und eine Solaranlage mit Trinkwassererwärmung installiert. Zu einer sorgfältigen Bauausführung gehört es, die energetischen Sanierungen kompetent zu planen sowie sachkundig zu begleiten und zu prüfen. Nach 15 Jahren machen sich die Investitionen bezahlt. Kosten: 43.200 € , Staatliche Förderung: 5.690 €, Energieeinsparung pro Jahr: 2.390 €

Sanierungspaket 5: Komplettsanierung zum modernen Effizienzhaus

Wer sein Haus optimal energetisch saniert, wird mit stark reduzierten Energiekosten belohnt: rund 85 Prozent lassen sich jährlich einsparen. Der sanierte Altbau ist dann ein echtes Effizienzhaus - es verbraucht etwa 50 Prozent weniger Energie, als der Gesetzgeber von einem vergleichbaren Neubau fordert. Eine umfangreiche Dämmung des Dachs mit 30 cm Dämmstoff, der Außenwände mit 24 cm und der Kellerdecke mit 8 cm gehören ebenso dazu, wie neue Fenster mit 2-Scheiben Wärmeschutzverglasung. Zusätzlich kann beispielsweise eine Pelletheizung eingebaut und eine Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung installiert werden. Mit dem Einbau einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ist das Sanierungspaket komplett. Alle Bauausführungen sollten durch einen Fachmann begleitet und dokumentiert werden. Die Ausgaben amortisieren sich nach 12 Jahren. Kosten: 68.300 € , Staatliche Förderung: 18.398 €, Energieeinsparung pro Jahr: 3.010 €

Hier gibt es die Förderung

Der Staat belohnt Investitionen in Energieeffizienz in Form von Zuschüssen oder zinsgünstigen Darlehen. Die wichtigsten Fördertöpfe des Bundes werden durch die KfW Förderbank - www.kfw.de Externer Link - und für erneuerbare Energien durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) - www.bafa.de Externer Link - bereitgestellt. Auch die Länder bieten Förderprogramme an, weshalb sich auf jeden Fall die Nachfrage beim örtlich zuständigen Umwelt- oder Bauamt lohnt. Da die Förderangebote sehr komplex sind, sollte man sich einen ersten Überblick verschaffen, z.B. unter www.energiefoerderung.info Externer Link. Die empfehlenswerte Vor-Ort-Energiesparberatung wird vom BAFA mit bis zu 300 Euro gefördert. In der Expertendatenbank der dena - www.zukunft-haus.info Externer Link - findet man Energieberater in der eigenen Umgebung, die nicht nur eine Vor-Ort-Analyse machen, sondern auch den Energieausweis ausstellen. Für geprüfte Qualitätsstandards steht dabei das dena-Gütesiegel, das zertifizierte Austeller vergeben können.


Unter www.zukunft-haus.info/presse Externer Link sind die fünf Sanierungspakete jeweils inkl. grafischer Darstellungen als digitale Pressemappe Externer Link hinterlegt.

* Freistehendes Einfamilienhaus, Baujahr 1970, 150 m² Wohnfläche, unsaniert, 4 Personen-Haushalt, Energiepreis 0,08 €/kWh, Energiekosten vor Sanierung: 3.600 €/a für 45.000 kWh/a; Zinssatz für Finanzierung 5%, Energiepreissteigerung für die Amortisation 6%; Ausnahme Variante 5 / Kredit über KfW-Effizient Sanieren die ersten 10 Jahre mit 1,41% Dämmstoff der Wärmeleitgruppe 035.


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Wohnungsbau muss Schwerpunkt der Politik werden

Bauwirtschaft, Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:00

Presseinformation Zentralverband Deutsches Baugewerbe vom 7. Juli 2009

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5 % oder 39 000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70 % zurück.

Hierzu erklärte Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB): „Die Zahl der derzeit fertig gestellten Wohnungen liegt weit unter dem tatsächlichen Bedarf. Jetzt zeigen sich die Ergebnisse der verfehlten Politik der vergangenen Legislaturperioden in aller Schärfe. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Nach der Bundestagswahl muss der Wohnungsbau Schwerpunkt der Politik werden.“

Um den Bedarf an Wohnungen auch nur annähernd befriedigen zu können, müssen erhebliche
Anstrengungen unternommen werden. Dazu gehört für die Bauwirtschaft konkret:

• Die Abschreibungsmöglichkeiten beim Wohnungsneubau zu verbessern.
• Der Neubau von Mietwohnungen soll durch eine Verdoppelung des Abschreibungssatzes von jährlich vier Prozent angeregt werden. Derzeit ist nur eine Abschreibung von zwei Prozent zulässig.
• Die KfW-Förderung soll um einen speziellen Programmpunkt für den Bestandsersatz erweitert werden.

„Würden nur 50.000 Wohnungen im Jahr mehr gebaut, was immer noch weit unter dem tatsächlichen Bedarf liegt, könnten dadurch rund 150.000 Arbeitsplätze im Jahr neu geschaffen bzw. erhalten werden. Dies würde nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete auch dazu beitragen, die Konjunkturentwicklung zu stützen und zu verstetigen.“ So Prof. Robl abschließend.


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16,5% weniger Wohnungen im Jahr 2008 fertig gestellt - neuer Tiefstand

Bauwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 12:45

Pressemitteilung vom 06.07.2009

Neuer Tiefstand im Wohnungsbau

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5% oder 39 000 Woh­nungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70% zurück.


Von den 176 000 fertiggestellten Wohnungen waren 152 200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden, das waren 17,8% weniger als im Jahr 2007. Dabei lag der Rückgang der Fertig­stellungen von Einfamilienhäusern bei 22,0% und der von Wohnungen in Zweifamilienhäusern bei 23,6%. In Mehrfamilienhäusern wurden 8,8% weniger Wohnungen fertig gestellt als 2007.

Dagegen stieg der umbaute Raum der fertig gestellten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem Jahr 2007 auf 206,8 Millionen Kubikmeter (+ 15,3%). Dieses Plus ist vor allem auf die nichtöffentlichen Bauherren (+ 17,5%) zurückzuführen. Bei den öffentlichen Bauherren wurde das Ergebnis von 2007 unterschritten (– 7,4%).


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Programm unterstützt in der Krise: ZDH und IG BAU starten Bundesauftakt „Haus sanieren – profitieren“

Energie, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 09:42

Kostenloser Energie-Check sensibilisiert Eigentümer

Ab sofort bieten die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU/Osnabrück) und das Handwerk mit ihrer Kampagne „Haus sanieren – profitieren“ bundesweit kostenlose Energie-Checks für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer an. Der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, der DBU-Kurator und IG BAU-Vorsitzende, Klaus Wiesehügel, sowie DBU-Vertreter Dr. Markus Große Ophoff starteten offiziell die Kampagne unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Das Klima-Programm wirkt wie ein Konjunkturpaket, das mithilfe von Tausenden von Handwerkern Investitionen in Milliardenhöhe anschieben kann“, meint Große Ophoff. Ziel von "Haus sanieren – profitieren" sei es, Eigentümer für energetische Einsparpotenziale zu sensibilisieren und zu motivieren, ihre Immobilie fit für die Zukunft zu machen. Die Kampagne ist auf fünf Jahre angelegt und wird von der DBU mit insgesamt fünf Millionen Euro gefördert.

„Privathäuser verbrauchen etwa so viel Energie wie der Verkehr oder die Industrie hierzulande“, erläutert der DBU-Kurator und Initiator der Kampagne, Klaus Wiesehügel. „Der Sanierungsbedarf ist riesig.“ Durch Maßnahmen, die mithilfe von „Haus sanieren – profitieren“ angestoßen werden, können private Haushalte bundesweit jährlich bis zu 135.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat „sehr gerne“ die Schirmherrschaft übernommen. „Bis 2016 lassen sich allein durch Gebäudesanierungen, Modernisierung oder Austausch von Heizungsanlagen schätzungsweise zehn Prozent des gesamten Endenergiebedarfs privater Haushalte in Deutschland einsparen“, betont sie in ihrem Grußwort. So könnten die Deutschen mit der energetischen Gebäudesanierung bis 2020 insgesamt mindestens 50 Milliarden Euro Heizkosten sparen. Das mache bis zu 500 Euro im Jahr pro Haushalt aus. 

Der unverbindliche Service von geschulten Betrieben kann Überzeugungsarbeit leisten, von der nicht nur das Klima durch weniger Energieverbrauch profitiert, sondern auch die Eigentümer über sinkende Energiekosten und das Handwerk mit Aufträgen und Beschäftigung, kommentiert Kentzler das Programm. „Damit flankiert die Kampagne die Anstrengungen der Bundesregierung zur Stabilisierung der Bau- und Ausbauhandwerke in der Wirtschaftskrise“, betont Kentzler. „Jede in die energetische Gebäudesanierung investierte Milliarde sichert beziehungsweise schafft rund 20.000 Arbeitsplätze“, so Wiesehügel. 

„Der kostenlose Energie-Check ist einfach aufgebaut, bewertet den baulichen Zustand kurz und knapp in einem Farbschema, hat Signalkraft und ist als Erstanspracheinstrument gut geeignet“, meint Große Ophoff. Er ersetzt nach Ansicht von Kentzler aber nicht eine ausführliche Energieberatung. Diese ist Grundlage für Sanierungsmaßnahmen und kann durch die geprüften Gebäudeenergieberater im Handwerk erfolgen. Kentzler: „Unsere Betriebe verfügen über das notwendige Fachwissen. Mit ihrer Nähe zum Kunden sind sie als Ansprechpartner prädestiniert – sowohl als Berater wie auch als anschließender Problemlöser." 

Wer sich für eine Sanierung entscheidet, kann die attraktive Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen – zum Beispiel über zinsgünstige Kredite oder direkte Zuschüsse der KfW-Bankengruppe – nutzen. „Der Staat schießt für die Sanierung bis zu 12.000 Euro zu", meint Große Ophoff.  

Seit 2008 hat die DBU die Initiative Schritt für Schritt bundesweit ausgedehnt. Inzwischen beteiligen sich bereits über 8.800 Handwerker und bieten den unentgeltlichen Service an. Damit gehört „Haus sanieren – profitieren“ zu einer der größten Klimakampagnen Deutschlands. Bundesweit rechnet die DBU mit etwa 20.000 Kooperationspartnern. Interessierte Hausbesitzer finden DBU-Kooperationspartner in ihrer Nähe unter  www.sanieren-profitieren.de. Dort sind auch weitere Schulungstermine für Handwerker gelistet.


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Wohnquartier "Lentzeallee" mit Niedrigenergiehäusern

Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 20:24

Groth Gruppe und HOCHTIEF Construction errichten Wohnquartier "Lentzeallee" mit Niedrigenergiehäusern

Pressemitteilung von Groth Gruppe
PR Agentur: Ummen Communications

(openPR) - Berlin, 06. Juli 2009. Auf einem etwa 30 000 Quadratmeter großen Areal in Charlottenburg-Wilmersdorf entsteht das zukunftsweisende Quartier „Lentzeallee“. Mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 75 Millionen Euro realisieren die Groth Gruppe und die HOCHTIEF Construction AG FormArt Berlin-Brandenburg ein hochwertiges Wohnensemble, das aus Niedrigenergiehäusern besteht. Alle 64 Doppel- und Reihenhäuser sowie die 93 Eigentumswohnungen in den daneben entstehenden acht Stadthäusern und der Stadtvilla werden den KfW 55-Standard erfüllen, also 45 Prozent weniger Wärmeenergie benötigen als Neubauten nach herkömmlichem Standard. Zudem wird das Wohnensemble zwischen Lentzeallee und Zoppoter Straße in Berlin-Schmargendorf mit energiesparender Fernwärme versorgt.

„Zeitgemäßes Wohnen und eine ökologische Bauweise müssen sich nicht ausschließen“, erklärt Klaus Groth, Geschäftsführender Gesellschafter der Groth Gruppe. „Das Wohnensemble auf dem einstigen Gelände der Technischen Universität Berlin richtet sich an Personen, die Wert auf eine nachhaltige ökologische Ausrichtung legen, aber auch auf anspruchsvolles Design nicht verzichten wollen.“ Architektonisch folgen die Gebäude dem Leitmotiv englischer Townhouses. Kennzeichnend sind die abwechslungsreichen Fassaden aus rotem Klinker und Putz. Die Dachflächen der Doppel- und Reihenhäuser werden extensiv begrünt. Die Begrünung ergänzt in der kalten Jahreszeit die Wärmedämmung, ermöglicht im Sommer einen natürlichen Wärmeschutz, hält Regenwasser zurück
und filtert zugleich Luftschadstoffe. Die Wahl der drei Architekturbüros Tobias Nöfer, Stephan Höhne sowie Wiegand/Hoffmann ermöglicht die Gestaltung individueller Häuser, die in ein einheitliches Konzept eingebettet sind.
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Die Verkaufspreise der noch verfügbaren Reihen- und Doppelhäuser liegen – je nach Lage und Größe – zwischen 400.000 und 650.000 Euro bzw. bei den Eigentumswohnungen zwischen 230.000 und 600.000 Euro.

Großes Kaufinteresse an der Lentzeallee
Der Baubeginn des Vorzeigeprojekts erfolgt im September 2009, die ersten Häuser werden im Herbst 2010 übergeben und die Fertigstellung des Gesamtareals wird im Spätsommer des darauf folgenden Jahres erfolgen. „Da das Wohnensemble `Lentzeallee´ auf großes Kaufinteresse stößt, werden alle Wohnungen als Eigentumswohnungen konzipiert und nicht – wie ursprünglich vorgesehen – zum Teil für die Vermietung ausgelegt“, sagt Stephan Allner, Niederlassungsleiter der HOCHTIEF Construction AG FormArt Berlin-Brandenburg. „Bereits vor Beginn der Baumaßnahmen sind mehr als 50 Prozent des ersten Bauabschnitts reserviert bzw. verkauft. Dies zeigt, dass Wohnimmobilien in sehr guten Lagen gerade in Krisenzeiten eine sichere Kapitalanlage sind“, so Stephan Allner weiter.

Die ökologische Bauweise der Wohnidylle in Schmargendorf schont nicht nur die Umwelt, sondern reduziert auch die Ausgaben für Heizung und Warmwasser. So sparen die Bewohner jährlich etwa fünf Liter Öl bzw. fünf Kubikmeter Gas pro Quadratmeter Wohnfläche.

Im Südwesten Berlins gelegen nimmt das Wohnensemble „Lentzeallee“ eine attraktive Lage ein: Trotz des innerstädtischen Standorts mit sehr guter City-Anbindung sind Grunewald und Wannsee in greifbarer Nähe. Insbesondere Familien schätzen das Quartier mit seinen Grünflächen, der Spielstraße und den Spielplätzen. Aber auch älteren Menschen bieten die Eigentumswohnungen mit barrierefreiem Zutritt in den Obergeschossen eine optimale Lebensqualität.

Pressekontakt
HOCHTIEF Construction AG
FormArt Berlin-Brandenburg
Kommunikation, Silke Voigt
Bayerischer Platz 1
10779 Berlin
Tel.: 030 21293-418
Fax: 030 21293-132


Groth Gruppe
Die Groth Gruppe mit Sitz in Berlin realisiert seit 1982 anspruchsvolle städtebauliche Projekte in attraktiven Lagen. Als Dienstleistungsunternehmen mit langjähriger Erfahrung und hohen Qualitäts-
ansprüchen bietet die Groth Gruppe sämtliche Leistungen von der Projektentwicklung bis zur Immobilienverwaltung an. Das Gesamtinvestitionsvolumen der Groth Gruppe seit Gründung
beträgt mehr als drei Milliarden Euro.
www.grothgruppe.de
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Klima- und Energiefonds: 18 Mio Euro für private Photovoltaikanlagen

Energie, Finanzierung, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 22:57

Der Klima- und Energiefonds richtet sich mit seiner „Förderaktion Photovoltaik 2009“ ausschließlich an private Haushalte, die eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung bis 5 kW installieren.

Achtung: Voraussetzung für eine erfolgreiche Einreichung ist ein verbindliches Angebot. Antragstellerinnen und Antragsteller haben bis zur Einreichung am 04.08.2009, 10 Uhr, Zeit, sich bei fachkundigen Unternehmen beraten zu lassen um sich ihr verbindliches Angebot einzuholen. Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online und nach dem „first-come – first-serve Prinzip“; das heißt, die Förderungen werden nach dem Einlangen der Ansuchen gereiht und vergeben.

„Es freut mich, dass  wir  mit dem  Schwerpunkt "Photovoltaik“ heuer 18 Millionen Euro an Private vergeben, dies ist doppelt so viel wie 2008. Der Ausbau der Photovoltaik ist die große Zukunftstechnologie zur klimafreundlichen Stromproduktion. Diese Förderaktion leistet einen Beitrag zur Erreichung des Zieles "34% Anteil erneuerbare Energie" und bringt uns einen Schritt näher zur Energieautarkie in Österreich.“, so Umweltminister Niki Berlakovich.

Zwtl.: Höhere Fördersätze für „Gebäudeintegrierte Photovoltaik“

Wer sich für eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage entscheidet, kann mit höheren Fördersätzen als für eine klassische Aufdach-Anlage rechnen. „Diese innovative Technologie übernimmt eine direkte Gebäudefunktion, wie zum Beispiel als Fassade, Dach, Balkonverkleidung oder sogar als Sonnenschutz. Die Spezialisierung österreichischer Unternehmen auf gebäudeintegrierte Photovoltaik gilt als die Zukunftshoffnung auf dem internationalen Markt. Dieser neue Baustoff lässt ungeahnte, futuristisch anmutende architektonische Lösungen zu und gilt als Symbol für den Aufbruch in das Solarzeitalter“, so Klima- und Energiefonds Geschäftsführer, Ingmar Höbarth.

Die Förderaktion 2009 schließt direkt an die erfolgreiche Förderung des Vorjahres an. 2008 wurden mit einem Fördervolumen von 10,9 Mio. Euro insgesamt 820 Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3700 kW unterstützt.

Quelle: Klima + Energiefonds 2009


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Kostenlose Wärme tanken im ersten Rosenheimer Sonnenhaus

Energie, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:11

(PA) Derzeit gibt es in Rosenheim eine interessante Besonderheit zu bestaunen: den Bau des ersten ganzjährigen Sonnenhauses der Stadt. Das von Dipl. Ing. Architekt Hanns Thäle geplante „Solarhaus 50+“ gewinnt die Energie für Heizung und Warmwasser zu 63 Prozent aus der Sonne und ist damit ganz vorne unter den zukunftsorientierten Bauweisen. Das Haus ist weitgehend nach ökologischen Gesichtspunkten geplant und garantiert den zukünftigen Bewohnern Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Selbstbestimmung.

Unabhängig von fossiler Energie – für immer

Sonnenhäuser sind Häuser, die zu mehr als 50 % solar beheizt sind, daher auch der Begriff Solarhaus 50+. Erstmalig entsteht ein Sonnenhaus mit ca. 63 % solarem Deckungsgrad in der Stadt Rosenheim. Knapp 32 Quadratmeter Sonnenkollektoren sorgen für heisses Wasser, das in einem 7,2 Kubikmeter fassenden Pufferspeicher deponiert wird. Die zukünftigen Bewohner des Sonnenhauses können also vollständig auf fossile Energieträger verzichten und sind damit unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen.

So funktioniert das Rosenheimer Sonnenhaus

Die Sonnenkollektoren liefern an sonnigen Tagen die Wärme für Heizung und Warmwasser. Diese Wärme speichert der über zwei Stockwerke reichende Wasserspeicher für Tage oder Wochen, um auch sonnenarme Zeiten zu überbrücken. Voraussetzung ist ein steiler Anstellwinkel der Kollektoren, damit die Sonne, wenn sie im Winter tief steht, nahezu senkrecht auf die Flächen scheinen kann und somit besonders viel Solarwärme aufnimmt. Ebenso wichtig sind eine sehr gute Wärmedämmung und ein Niedertemperaturheizsystem.

In dem unterkellerten Gebäude ist ein ummauerter Solarspeicher mit beachtlichen Ausmaßen integriert. Der 7200-Liter-Tank mit 1,4 Metern Durchmesser und 5 Metern Höhe, steht inmitten des Hauses, reicht vom Keller bis ins Erdgeschoss und lenkt im Rohbauzustand als optisches Highlight die Aufmerksamkeit auf das Heiz-System. Dank sehr guter Kollektorleistung und optimaler Wärmespeicherung ist selbst an bedeckten Tagen eine gute Energieausbeute zu verzeichnen. Bei einer längeren Kälteperiode ohne Sonnenschein liefert ein Holzscheitofen zusätzliche Behaglichkeit.

Sonnige Zeiten für die Umwelt und den Geldbeutel

Wer in ein intelligent geplantes Solarhaus 50+ investiert, zahlt nur wenig mehr als für ein konventionelles Haus und deckt ohne Umweltbelastung den Energiebedarf seines Hauses. „Die Sonnenenergie kann zur Wärmegewinnung und zur Stromerzeugung genutzt werden. Die Kosten und Aufwendungen für den Betrieb des Hauses sind unglaublich gering. Ein Bauherr profitiert ein Leben lang von dieser Entscheidung.“ so der Architekt.

KfW 55 Standard und 150,00 Euro Heizkosten im Jahr

Das Gebäude im Stadtteil Aising ist als massiver Ziegelbau errichtet. Die neuen Ziegel sind mit dem natürlichen Vulkangestein Perlit gefüllt. Ihre hohe Dämmfunktion macht eine zusätzliche Wärmedämmung überflüssig. Die Wärmeschutzfenster sind dreifach verglast. „Das Rosenheimer Sonnenhaus ist nach neuestem KfW 55 Standard gebaut und erfüllt alle Anforderungen gemäß EnEV.“ berichtet Architekt Hanns Thäle. Neben Wandflächenheizungen, deren Rohre unter Putz liegen gibt es im Flur und im Bad Fußboden-heizungen. Dadurch findet sich im ganzen Haus kein einziger störender Heizkörper. „Ansonsten ist das Haus herkömmlich in Mischbauweise geplant“, erklärt Thäle. „Der zukünftige Eigentümer muss nicht auf Eleganz und Komfort verzichten und hat zudem noch viel Spielraum für eigene Ideen.“

Der Architekt – überzeugt vom Beitrag zum Klimaschutz

"Es geht auch ohne fossile Energie.“ beschreibt Architekt Thäle seine Faszination für die aktive Nutzung von Solarwärme. „Architektur muss sich an den Klimawandel anpassen. Ich befasse mich seit Anfang der 1980er Jahre mit einer möglichen aktiven und passiven Nutzung der Sonnenenergie. Leider war damals die Technik bei Weitem nicht auf dem heutigen Stand. Ich bin sicher, dass Sonnenhäuser in wenigen Jahren Baustandard sein werden und freue mich, endlich das erste und hoffentlich nicht das letzte Sonnenhaus in Rosenheim zu realisieren.“

Technische Daten:
Einfamilienhaus mit 124 m² Wohnfläche
Grundstücksgröße 355 m²
Ziegelbauweise mit integrierter Perlit-Dämmung Kalkputz innen und außen
Kollektorfläche: 32 m²
Kollektorneigung: 30° plus Absorber innerhalb der Vakuumröhren mit 45°, Gesamteinstrahlungs-Neigung: 75°
Pufferspeicher: Sailer Solartank mit 7,2 m³ Volumen,
Höhe 5 Meter, einstufige Be- und Entladung
Wärmeverteilung: Wandflächenheizung und Fußbodenheizung
Zuheizung: Holzscheitofen (Kachelofen) von Powall
Brennstoffbedarf: Zwei bis drei Ster (Raummeter) Scheitholz pro Jahr

Zur Person/Hintergrund:

Hanns Thäle, Dipl. Ing. Architekt, mit eigenem Büro in Rosenheim ist spezialisiert auf ökologische Bauweisen in Verbindung mit Solartechnik im Alt- und Neubau.
Seine Visionen und Ideen wirken durch zahlreiche realisierte Projekte, Wettbewerbserfolge, Studien-reisen und Vorträge. Hanns Thäle ist Mitglied im Sonnenhaus-Instituts e.V. mit Sitz in Straubing.

Den Baufortschritt des Sonnenhauses kann man im Ortsteil Aising, Am Liss 3 d, verfolgen.

Mehr Informationen gibt es unter
http://www.solarbau-thaele.de


Kategorie: Pressetext Solarbau Thäle 
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Kloster wird zum Wohnquartier

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Bauprojekte, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 19:39

Kloster wird zum Wohnquartier Raphaelhöfe Soers - Juwel - 4 denkmalgeschützte WE in Kirche


Pressemitteilung von: INTERBODEN Innovative Lebenswelten

PR Agentur: tn-unternehmenskommunikation

 

Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
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(openPR) - In Aachen-Laurensberg am Fuße des Lousberg entsteht mit den Raphaelhöfe Soers ab Herbst 2009 ein Gebäudeensemble mit 65 Wohnungen und Stadthäusern (8.520 Quadratmeter Wohnfläche) hinter denkmalgeschützten und neuen Fassaden - eine spannende Kombination aus Alt und Neu mit energiesparender Geothermieanlage. Realisiert wird das Projekt auf dem ehemaligen Wiesengelände des unter Denkmalschutz stehenden Klosters St. Raphael zwischen Strüver Weg und Lindenallee - nur 1,5 Kilometer vom Aachener Dom entfernt und am Landschutzgebiet von Gut Müsch gelegen. Bauherr des neuen Refugiums ist die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf, die rund 24 Mio. Euro investiert.

Juwel ist die Klosterkapelle mit 4 Wohnungen.
Auf dem 17.100 Quadratmeter großen Grundstücksareal werden das Kloster und die Kapelle in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz für die Wohnnutzung aufwendig saniert und in 21 Wohnungen umgewidmet. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren profitieren von der steuerlichen Denkmal-Förderung. Jede Wohnung ist ein Unikat. Juwel der Sanierung ist die Umwidmung der Kapelle in vier Wohnungen über drei Ebenen, die sich mit Flächen von bis zu 257 Quadratmetern auch für die Kombination von Wohnen und Arbeiten anbieten. Nach Angaben des Bauherrn ist es die erste Kirche in Deutschland, in der die Käufer von der steuerlichen Denkmal-Förderung und dem Flair des historischen Kreuzgewölbes im Obergeschoss der Wohnungen gleichermaßen profitieren können.


65 Wohnungen in Kombination von Alt und Neu.
In reizvollen Kontrast zu den ehrwürdigen Backsteingebäuden stellt INTERBODEN diverse Stadthäuser mit unterschiedlichen Gebäudehöhen, Breiten sowie Nutzungsmöglichkeiten. 27 Eigentumswohnungen befinden sich in zwei Mehrfamilienhäusern. Weitere 17 Eigentumswohnungen sind Einfamilienhäuser mit privatem Garten. Bis Ende 2011 soll das Bauvorhaben abgeschlossen und modernen Wohnraum mit gepflegten Außenanlangen für 65 Familien, Singles, Ehepaare und Senioren bieten. Mit den Raphaelhöfe Soers wird nicht nur der alte Klosterhof als lebendiger Quartiersmittelpunkt revitalisiert. Auch der Kirchturm wird nach dem Rückbau des Bettenaufzugs wieder die Silhouette der Klosteranlage prägen.

Zeitzeuge Linde.
Ein Highlight der Raphaelhöfe Soers sind die gestalteten Außenanlagen mit abwechslungsreichen Grünflächen unter dem alten Baumbestand, der abends wie die Wege und Plätze illuminiert wird. Rund 78 Prozent des Gesamtareals sind Grünräume. Neben dem rund 1.400 m² großen Klosterhof mit Brunnen können die Bewohner für den nachbarschaftlichen Plausch auch den Lindenhof nutzen. Im Mittelpunkt steht ein Lindenbaum – 1801 von Wilhelm Körfgen, Generalsekretär der französischen Verwaltung, - gepflanzt. Der Baum steht heute unter Denkmalschutz.

Mit Erdwärme Heizungskosten halbieren.
Die Heizungswärme für alle Wohnungen liefert eine Geothermieanlage, deren Zentrale in der Tiefgarage untergebracht ist. Die Erdwärme wird über 25 Sonden aus 200 Meter Tiefe gefördert. In Verbindung mit moderner Fußbodenheizung erzeugt die geothermische Anlage angenehme Wärme und bietet im Sommer unterstützende Kühlung. Die Ingenieure haben eine Ersparnis bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent gegenüber einer konventionellen Gasheizung ermittelt. Die Reduzierung beim CO2-Ausstoß liegt bei jährlich rund 200 bis 250 Tonnen.

Erhaltung des Müsch-Parks.
2003 hat sich die Ordensgemeinschaft „Töchter vom Heiligen Kreuz“ entschlossen, das Kloster aufzugeben und das 151.000 Quadratmeter umfassende Gesamtareal zu verkaufen. Ihre Bedingung: Ein nachhaltiges Wohnquartier für alle Generationen, Verantwortung gegenüber der Umwelt und die öffentliche Nutzung des Müsch-Parks. Die INTERBODEN-Gruppe hat die Wünsche erfüllt und den Müsch-Park 2008 an die Stadt Aachen übertragen. Heute steht der historische Park, der 1686 erstmals angelegt wurde, als Freizeit- und Erholungslandschaft am Abhang des Lousberges der Öffentlichkeit zur Verfügung.

INTERBODEN-Gruppe │ Europaring 60 │40878 Ratingen │ www.interboden.de
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Fotoausstellung "In deutschen Reihenhäusern" in Köln-Bocklemünd

Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:43

Familienfreundlich und bunt: modernes Stadtleben

Wie bunt und vielfältig unser Stadtleben aussieht, zeigt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“. Bereits über 10.000 Besuchern gewährte sie Einblicke hinter die Fassaden der beliebten deutschen Wohnform. Jetzt ist die Fotoausstellung erneut zu sehen: auf dem internationalen Kongress der Stiftung „Lebendige Stadt“ vom 9. September bis 11. September 2009 in Köln-Bocklemünd. Neben zahlreichen Teilnehmern aus ganz Europa haben sich hochkarätige Fachreferenten zu Vorträgen und Diskussionen angekündigt. Darunter Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sowie WDR-Intendantin Monika Piel.

„Urbanes Leben bunt, vielfältig und familienfreundlich gestalten – dazu soll unser diesjähriger Europakongress Beispiele und Anregungen geben“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“. Denn neben vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten stehen bezahlbares Wohnen und ausreichend Spiel- und Freiräume für Kinder ganz oben auf der Wunschliste der Familien. Unter dem Motto „Bunte Stadt“ versammelt der Kongress zahlreiche Entscheidungsträger aus den Städten und Kommunen, um innovative Projekte und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

Passend dazu blickt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ hinter unsere städtischen Türen und eröffnet überraschende Lebenskonzepte. Festgehalten von dem renommierten Portraitfotografen Albrecht Fuchs. Mit seiner Kamera war er zu Gast bei 50 Reihenhausfamilien, 30 davon finden sich in der Fotoausstellung wieder. Ergänzt wurden seine privaten Einblicke durch Aufnahmen des Architekturfotografen Marc Räder. Er setzt fünf Wohnparks in das künstliche Licht einer Modelleisenbahn. Vier seiner Motive sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Nach den Stationen München (Haus der Gegenwart) und Köln (Museum für angewandte Kunst) mit über 10.000 Besuchern macht die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ nun in Köln-Bocklemünd Station. Begleitet wird sie von einem gleichnamigen Bildband, der im September 2008 im Callwey-Verlag erschienen ist. Übrigens: Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“ hat bereits in viele Bibliotheken bedeutender Museen Einlass gefunden: die Research Library at the Getty Center in Los Angeles, das Maison Européenne de la Photograhie in Paris, das Staatliche Museum zu Berlin ebenso wie das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt.

Die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“

Ausstellungsort: Foyer, Tagungsstätte Kongress

Adresse: WDR Fernsehstudios, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln-Bocklemünd

Umfang: 30 Portraits von Albrecht Fuchs, vier Fotografien von Marc Räder

Laufzeit: 9. September bis 11. September 2009

Gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“

Unter ihrem Dach arbeiten seit dem Jahr 2000 zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und nachhaltig zu fördern. Bisher hat die „Lebendige Stadt“ ein Fördervolumen von über 18 Millionen Euro für Stadtkultur in Europa bewegt. Nähere Informationen unter www.lebendige-stadt.de

Die Deutsche Reihenhaus AG
Sowohl Bildband als auch Fotoausstellung gehen auf eine Initiative der Deutschen Reihenhaus AG zurück. Dr. Daniel Arnold, Herausgeber und Vorstand Deutsche Reihenhaus AG, entwickelt und baut hochwertige, konsequent durchdachte Wohnparks. Mit ihnen schafft das Kölner Unternehmen auch innerstädtisch lebenswerten Wohnraum zu attraktiven Hauspreisen – und trägt wesentlich zu einer nachhaltigen Flächenrevitalisierung bei. Über 3.000 Familien fanden bundesweit bisher in rund 100 Wohnparks ein neues Zuhause. Das rund 70-köpfige Deutsche-Reihenhaus-Team erstellt jährlich etwa 400 neue Wohneinheiten. Das Unternehmen ist auf drei variantenreduzierte Haustypen spezialisiert, die mit industrieller Serienpräzision erstellt werden. Derzeit ist in Köln-Merheim der bislang größte Wohnpark mit 101 Reihenhäusern fertig gestellt worden. Die ersten Familien haben ihre neuen Eigenheime zum Jahresende 2008 bezogen.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Fotoausstellung "In deutschen Reihenhäusern" in Köln-Bocklemünd

Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:43

Familienfreundlich und bunt: modernes Stadtleben

Wie bunt und vielfältig unser Stadtleben aussieht, zeigt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“. Bereits über 10.000 Besuchern gewährte sie Einblicke hinter die Fassaden der beliebten deutschen Wohnform. Jetzt ist die Fotoausstellung erneut zu sehen: auf dem internationalen Kongress der Stiftung „Lebendige Stadt“ vom 9. September bis 11. September 2009 in Köln-Bocklemünd. Neben zahlreichen Teilnehmern aus ganz Europa haben sich hochkarätige Fachreferenten zu Vorträgen und Diskussionen angekündigt. Darunter Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sowie WDR-Intendantin Monika Piel.

„Urbanes Leben bunt, vielfältig und familienfreundlich gestalten – dazu soll unser diesjähriger Europakongress Beispiele und Anregungen geben“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“. Denn neben vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten stehen bezahlbares Wohnen und ausreichend Spiel- und Freiräume für Kinder ganz oben auf der Wunschliste der Familien. Unter dem Motto „Bunte Stadt“ versammelt der Kongress zahlreiche Entscheidungsträger aus den Städten und Kommunen, um innovative Projekte und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

Passend dazu blickt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ hinter unsere städtischen Türen und eröffnet überraschende Lebenskonzepte. Festgehalten von dem renommierten Portraitfotografen Albrecht Fuchs. Mit seiner Kamera war er zu Gast bei 50 Reihenhausfamilien, 30 davon finden sich in der Fotoausstellung wieder. Ergänzt wurden seine privaten Einblicke durch Aufnahmen des Architekturfotografen Marc Räder. Er setzt fünf Wohnparks in das künstliche Licht einer Modelleisenbahn. Vier seiner Motive sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Nach den Stationen München (Haus der Gegenwart) und Köln (Museum für angewandte Kunst) mit über 10.000 Besuchern macht die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ nun in Köln-Bocklemünd Station. Begleitet wird sie von einem gleichnamigen Bildband, der im September 2008 im Callwey-Verlag erschienen ist. Übrigens: Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“ hat bereits in viele Bibliotheken bedeutender Museen Einlass gefunden: die Research Library at the Getty Center in Los Angeles, das Maison Européenne de la Photograhie in Paris, das Staatliche Museum zu Berlin ebenso wie das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt.

Die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“

Ausstellungsort: Foyer, Tagungsstätte Kongress

Adresse: WDR Fernsehstudios, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln-Bocklemünd

Umfang: 30 Portraits von Albrecht Fuchs, vier Fotografien von Marc Räder

Laufzeit: 9. September bis 11. September 2009

Gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“

Unter ihrem Dach arbeiten seit dem Jahr 2000 zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und nachhaltig zu fördern. Bisher hat die „Lebendige Stadt“ ein Fördervolumen von über 18 Millionen Euro für Stadtkultur in Europa bewegt. Nähere Informationen unter www.lebendige-stadt.de

Die Deutsche Reihenhaus AG
Sowohl Bildband als auch Fotoausstellung gehen auf eine Initiative der Deutschen Reihenhaus AG zurück. Dr. Daniel Arnold, Herausgeber und Vorstand Deutsche Reihenhaus AG, entwickelt und baut hochwertige, konsequent durchdachte Wohnparks. Mit ihnen schafft das Kölner Unternehmen auch innerstädtisch lebenswerten Wohnraum zu attraktiven Hauspreisen – und trägt wesentlich zu einer nachhaltigen Flächenrevitalisierung bei. Über 3.000 Familien fanden bundesweit bisher in rund 100 Wohnparks ein neues Zuhause. Das rund 70-köpfige Deutsche-Reihenhaus-Team erstellt jährlich etwa 400 neue Wohneinheiten. Das Unternehmen ist auf drei variantenreduzierte Haustypen spezialisiert, die mit industrieller Serienpräzision erstellt werden. Derzeit ist in Köln-Merheim der bislang größte Wohnpark mit 101 Reihenhäusern fertig gestellt worden. Die ersten Familien haben ihre neuen Eigenheime zum Jahresende 2008 bezogen.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Einzigartiges Wohnprojekt der AWO Hamburg eingeweiht

Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 08:54
 

Pressemitteilung von: AWO Hamburg e. V. 
PR Agentur: listen & tell, Agentur für Kommunikation
(openPR) - Junge Mütter mit Kindern, Menschen mit Behinderung und Demenz leben unter einem Dach / Neue Seniorenwohnanlage mit Serviceangeboten im Nachbarhaus / Staatsrat Dr. Voges nennt Konzept der Häuser vorbildlich

Hamburg, 9. Juni 2009 – Die AWO Hamburg hat heute ein in Hamburg einzigartiges Wohngruppenhaus und eine Wohnanlage für Senioren in Boberg im Stadtteil Lohbrügge (Bezirk Bergedorf) eingeweiht. Im Wohngruppenhaus in der Straße Boberger Anger werden drei moderne soziale Hilfsangebote unter einem Dach vereint: Das Erdgeschoss bietet neun Menschen, die demenziell erkrankt sind, eine ambulant betreute Wohngemeinschaft. Im 1. Stock leben künftig sechs Menschen mit schwerer Behinderung – sie erhalten ambulante Betreuung, Pflege und Eingliederungshilfe von Mitarbeitern der BHH Sozialkontor gGmbH, einem korporativen Mitglied des AWO Landesverbandes. Im 2. Stock ziehen in diesem Monat sechs junge Mütter zwischen 17 und 24 Jahren, die sich in sozialen Notsituationen befinden, mit ihren Kindern ein. Die Bewohnerinnen bekommen psychologische Hilfe und Unterstützung in Erziehungs- und Ernährungsfragen, so dass sie sich mit ihren Kindern in einem stabilen Umfeld weiterentwickeln können.

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Unter Mitwirkung aller Beteiligten – Betreuer und Bewohner – soll ein Haus entstehen, in dem es neben der Möglichkeit des Rückzugs in die eigenen Räumlichkeiten auch die der Teilnahme an einem regen gemeinschaftlichen Leben innerhalb der jeweiligen Wohngruppe gibt: Beispielsweise gemeinsames Gestalten des Gartens durch die Dementen-Wohngruppe, Kochen in der Gruppe der Behinderten auf der ersten Etage und intensive Diskussionen der jungen Mütter über die Gestaltung der Wohnküche im 2. Stock. Der Austausch wird künftig auch zwischen den einzelnen Gruppen gefördert: „Gemeinsame Musik- und Spiel-Aktivitäten im Gemeinschaftsraum unter dem Dach sind in Planung“, erläutert Wiebke Brose, Projektleiterin und stellvertretende Geschäftsführerin des AWO Landesverbandes. Das Konzept hat die karitative ARD Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ so überzeugt, dass sie den Neubau des Wohngruppenhauses mit insgesamt 400.000 Euro gefördert hat, rund 18 Prozent der Gesamtkosten.

Im Nachbarhaus genießen inzwischen 59 Seniorinnen und Senioren in 46 Zwei-Zimmer-Wohnungen das neue AWO-Wohnangebot mit Service-Dienstleistungen („Betreutes Wohnen“). Brose: „Unser Ziel war es, den Bewohnern ein sehr modernes und selbstbestimmtes Wohnen zum kleinen Preis anzubieten. Darüber hinaus motivieren wir die Bewohner, aktiv zu bleiben, und fördern die Kontakte miteinander.“ Die AWO-Mitarbeiterin hat für die Bewohner beispielsweise schon eine Modenschau, einen wöchentlichen Klönschnack, einen gemeinsamen Brunch, Ausfahrten oder eine Informationsveranstaltung zum Thema Hausnotruf organisiert.

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass es künftig intensivere Kontakte zwischen den Bewohnern beider Häuser geben könnte: „Einige Senioren haben schon Interesse bekundet, Patenschaften für demenziell Erkrankte oder kleine Kinder des Wohngruppenhauses zu übernehmen – beispielsweise für gemeinsame Spaziergänge oder andere Aktivitäten“, betont Brose zuversichtlich.

Staatsrat Dr. Michael Voges von der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz sagte bei der Einweihung der beiden neuen Häuser, dass sich die Menschen im Alter, bei Behinderung oder sonstigem Hilfebedarf so viel Normalität wie möglich bewahren wollten. „Die beiden neuen Häuser der AWO tragen diesem Wunsch Rechnung. Sie kombinieren bedarfsgerechte Unterstützung mit individueller Freiheit und einem größtmöglichen Maß an Privatsphäre. Das hat Vorbildcharakter.“

Die neuen Häuser der AWO zeichnen sich auch durch ihre ökonomische und ökologische Bauweise aus. Die wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg GmbH setzte hierbei als Generalübernehmer neben regenerativen Energien wie zum Beispiel Sonnenkollektoren für die Warmwasserbereitung auch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für ein gesundes Raumklima ein. Auch die Versorgung mit Wärme aus dem nahegelegenen Wärme-Kraft-Kopplungskraftwerk ermöglicht das Sparen von Energie. Gefördert wurden diese Maßnahmen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau und der Hamburgischen Wohnungsbaukreditanstalt.

Kontakt:
Wiebke Brose, stellv. Geschäftsführerin
Tel: 040 - 414023 - 0


AWO Hamburg e.V.
Rothenbaumchaussee 44
20148 Hamburg

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