Bauinformant bloggt Bauinformationen

Schulzentrum - Reutlinger Architekturbüro baut das neue Gebäude des Karl-von-Frisch-Gymnasiums

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 00:17

GOMARINGEN/NEHREN/DUSSLINGEN. Es geht zackig voran. Erst im Oktober haben die Gemeinderäte Gomaringen, Nehren und Dußlingen den Grundsatzbeschluss zum Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes für das Karl-von-Frisch-Gymnasium gefasst. Jetzt traten am Mittwochabend in der Versammlung des Gemeindeverwaltungsverbands bereits drei Architekturbüros mit ihren Ideenskizzen zum Wettstreit um den Auftrag an. Einstimmig zum Sieger gekürt: das Reutlinger Büro Riehle und Partner.

Volltext abrufbar unter: Reutlinger Generalanzeiger


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Baufritz gewinnt "Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009"

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:04

Am 6. November 2009 wurde in Düsseldorf der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2009 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Baufritz verliehen. Damit ist Baufritz das nachhaltigste Unternehmen in Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Gala übergab der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Franz Josef Jung, den Preis vor über 1.000 Gästen, darunter viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Jury würdigt mit dem Preis als nachhaltigstes Unternehmen 2009 den herausragenden Beitrag, den Baufritz zur zentralen Herausforderung des Klimaschutzes leistet. Während die beiden Ehrenpreisträger Joschka Fischer und Dr. Wolfgang Schäuble sowie die weiteren Einzelpreisträger Jane Fonda, Yusuf Islam, der Deutsche Fußball-Bund und die Regionalwert AG als Social Entrepreneur bereits im Vorfeld bekannt gegeben wurden, hielt die Spannung hinsichtlich der ausgezeichneten Firmen bis in die Abendstunden.

Neben zahlreichen Unternehmensvertretern kamen u.a. Franziska van Almsick, Eckart von Hirschhausen, Nazan Eckes, Sönke Wortmann über den roten Teppich und bekräftigten mit ihrer Teilnahme die gesellschaftliche Bedeutung des Preises. Jane Fonda begeisterte mit einem flammenden Plädoyer für ehrenamtliches Engagement. Zwischen den Programmpunkten kredenzte Sternekoch Holger Stromberg ein rundum nachhaltiges Menü. Zum Abschluss der Preisverleihung bewegte Yusuf Islam alias Cat Stevens das Publikum unplugged mit alten und neuen Songs.

Kontakt:

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896
Alpenstraße 25
87746 Erkheim / Allgäu

Julia Albrecht
Tel.: +49 (0) 8336 / 900-215
Fax: +49 (0) 8336 / 900-222
Mail:


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Carl-August-Schramm-Preis 2009 verliehen


Hella Trillenberg, Presse- und Informationsstelle
Hochschule Zittau/Görlitz
23.10.2009 11:37
Preisträger Manuel Stein
Preisträger Manuel Stein
Foto: Schoentube
Das Institut für Bauwesen Zittau e. V. hat bereits zum siebenten Mal den Carl-August-Schramm-Preis verliehen. Gewürdigt wird mit dem Preis jährlich eine herausragende studentische Arbeit der Studiengänge Bauingenieurwesen, Architektur, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bzw. Technisches Gebäudemanagement der Hochschule Zittau/Görlitz.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an Manuel Stein vom Studiengang Architektur für seine herausragenden Leistungen in seiner Diplomarbeit verliehen.

Manuel Stein hat unter fachlicher Anleitung von Herrn Professor Karl Maria Böhmer ein Weingut entworfen. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Weingut in den bekannten Weinbaugegenden Europas, sondern um den Bau eines Weingutes auf den Renaturierungsflächen des Tagebaues Welzow bei Spremberg - eine besondere Herausforderung aus baulicher Sicht. Ausgehend von den entscheidenden Arbeitsschritten der Weinproduktion ist es dem Preisträger gelungen, ein Gebäude zu entwickeln, das in funktionaler, technisch-wirtschaftlicher und ästhetischer Hinsicht eine optimale Lösung darstellt. Sollten die politischen und vor allem auch klimatischen Rahmenbedingungen je einen großflächigen Weinanbau in den ehemaligen Bergbaugebieten Sachsens und Brandenburgs ermöglichen, wäre die vorgeschlagene Lösung durchaus zu empfehlen.

Das Institut für Bauwesen Zittau e.V. ist als eingetragener Verein ein Zusammenschluss von Hochschullehrern und Mitarbeitern, vornehmlich der Fakultät Bauwesen zum Zwecke der Forschung und Bearbeitung von Projekten für die Region.

Carl August Schramm wurde 1807 in Zittau geboren. Mit 19 Jahren studierte er Architektur in Dresden, ging dann 1829 nach Berlin, wo er bei der Umsetzung von Entwürfen des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel mitwirkte. Diese Verbindung war wohl auch der Grund, dass Schramm mit der Realisierung des Schinkelschen Entwurfes der imposanten Johanniskirche in Zittau betraut wurde. Unter seiner Leitung wurde diese das Stadtbild Zittaus prägende Kirche in der heutigen Form fertiggestellt und 1837 geweiht. Die Verdienste Schramms liegen jedoch nicht nur in der Planung und Ausführung bedeutender Bauten in Zittau und in den heutigen Landkreisen Görlitz und Bautzen, sondern auch in seinem Bemühen, sein Wissen und seine Fähigkeiten an Studierende des Bauwesens weiterzugeben. Er war nicht nur Stadtbaudirektor - er war immer auch ein hervorragender Lehrer und ab 1855 Direktor der Baugewerkenschule in Zittau. Es gibt wohl kein würdigeres Vorbild als Carl August Schramm für die Ausbildung von Baufachleuten in Zittau.

Weitere Informationen:
http://www.hs-zigr.de/bauwesen/cms - weitere Informationen

 


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Erster Platz im Solar Decathlon 2009

Energie, Unternehmen & Produkte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:40

HOCHTIEF unterstützte das Sieger-Team

Internationaler Wettbewerb für Nachhaltiges Bauen in Washington - Baudienstleister förderte Studierende der TU Darmstadt

Bereits zum zweiten Mal hat das von HOCHTIEF gesponserte Team Germany der
Technischen Universität Darmstadt den Solar Decathlon gewonnen. Bei diesem vom
amerikanischen Energieministerium ausgerichteten internationalen Hochschulwettbewerb
entwickeln die Teilnehmer nach den neuesten energiewirtschaftlichen Kriterien ausgestattete
Häuser und treten damit gegeneinander an. In diesem Jahr nahmen 20 Teams von
Universitäten aus der ganzen Welt teil. Der Baudienstleister unterstützte die Architektur- und
Elektrotechnikstudenten der Darmstädter Hochschule mit technischem Know-how und
finanziell. HOCHTIEF engagiert sich weltweit für nachhaltiges Bauen und ist in den USA
Marktführer im Bereich der "Green Buildings".

Das Haus des deutschen Gewinner-Teams mit Namen surPLUShome zeichnet sich durch
eine neuartige Kühldecke aus, die Teil des umfassenden Energiekonzeptes ist. Sie reduziert
die Hitze innerhalb des Gebäudes. Daneben erzeugen Solarmodule auf dem Dach und an
allen vier Fassaden Strom. Das als Ein-Raum-Konzept entwickelte nachhaltige Gebäude ist
derzeit auf der National Mall in Washington D.C. aufgestellt, wird aber ab Anfang nächsten
Jahres auch in Deutschland zu besichtigen sein.

Pressemitteilung Hochtief


Klaus-Dyckerhoff-Preis für Baustoffforschung zum zweiten Mal verliehen

Ehrung von Prof. Henri Van Damme für sein Lebenswerk  

Im Rahmen des Internationalen VDZ-Kongresses 2009 in Düsseldorf wurde Professor Henri Van Damme mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baustoffforschung ausgezeichnet. Geehrt wurde Van Damme, seit 1999 Professor an der École Supérieure de Physique et Chimie Industrielles in Paris, für sein Lebenswerk. Die Laudatoren, so die erste Preisträgerin von 2007, Professorin Karen Scrivener, hoben vor allem seine außergewöhnliche Leistung hervor, bei der Untersuchung zementhaltiger Materialien eine grundlegende wissenschaftliche Herangehensweise mit Praxisorientierung zu verbinden.  

Van Damme habe durch seine eigenen Forschungsarbeiten, durch die Koordinierung komplexer Forschungsprogramme sowie sein stetes Engagement um wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in den letzten Jahrzehnten einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Forschungslandschaft im Bereich zementbewehrter Baustoffe ausgeübt. Zu nennen ist hier etwa das Projekt „Industrielle Materialien für das Bauingenieurwesen“, das Van Damme für das CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung - Orleans) und die ATILH (die französische Technische Vereinigung der hydraulischen Bindemittel-Industrie) von 1988 bis 1999 wissenschaftlich koordiniert hat. In dieser Verbundforschung konnten die technisch-wissenschaftlichen Einsichten in die Eigenschaften zementgebundener Baustoffe vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse haben zudem weitgehend den Aufbau der Forschungsplattform „Nanocem“ auf europäischer Ebene beflügelt.  

Der Klaus-Dyckerhoff-Preis würdigt wegweisende Forschungsbeiträge oder berufliche Leistungen bei der Entwicklung von Anwendungs- und/oder Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen an europäischen Hochschulen, Forschungsabteilungen wissenschaftlich-technischer Institute der Bau- und Baustoffindustrie sowie an Forschungsabteilungen der Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in zweijährigem Turnus vergeben, 2009 somit zum zweiten Mal. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

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Großen Deutschen Fertighauspreis 2010: Golden Cube für Passivhaus

Architekturpreise, Energie, Wohnbau, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:12

Bildnachweis: Fachschriften-Verlag

(openPR) - Fellbach/Stuttgart. Der „Golden Cube 2010“ geht an die Firma Fischer-Haus, Bodenwöhr, für ihre neues Musterhaus in Fürth. Eine unabhängige Jury aus Forschung, Lehre und Wirtschaft im Bereich Architektur und Bauen würdigte das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard als „zukunftsweisend in Architektur und Haustechnik“. Es handelt sich um die renommierteste Auszeichnung des deutschen Holzfertigbaus.

„Dieser Preis ist kein zusätzlicher Architektur-Design-Preis“, betont der Initiator des Wettbewerbs, Paul Daleiden vom Fachschriften-Verlag Fellbach. Mit dem Großen Deutschen Fertighauspreis wolle das Medienhaus als Marktführer im Bereich Endverbraucher-Bauzeitschriften ganz bewusst „architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert“ auszeichnen.

Energieminimalist mit Kühlzisternen

Die Wahl der Jury begründet der Stuttgarter Architekturprofessor Georg Sahner mit der „markanten urbanen Architektur und dem interessanten Innenleben“ des Gebäudes. Zwei klar hintereinander addierte Kuben im Bauhausstil vermittelten den Eindruck eines modernen und eleganten Einfamilienhauses. Im Haus würden spannende Raumsequenzen erzeugt. Das Passivhaus weist dank maximaler Dämmung einen minimalen Heizwärmebedarf auf, der durch Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage gedeckt wird. Sommers sorgen so genannte Kühlzisternen für angenehme Temperaturen.

Fazit der Jury mit Dipl.-Ing. Isabell Schäfer (TU Darmstadt), Dipl.-Phys. Norbert König (IBP Fraunhofer Institut für Bauphysik), Paul Daleiden (Herausgeber der Zeitschriften Hausbau und pro fertighaus) und Astrid Barsuhn (Stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift bauen!) hochkarätig besetzten Jury um Prof. Georg Sahner: „Der Holzbau eignet sich ganz besonders für den energetisch optimierten Passivhausstandard“.

Aktuell stellt die Energie-Einsparverordnung steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden, eine weitere Verschärfung ist für 2012 geplant.

Creativ-Preis für gedämmte Keller

Weitere Auszeichnungen im Rahmen des Golden Cube erhielten Entwürfe der Firmen Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Stüber Haus Alois Stüber GmbH, Das Bodenseehaus BSH Holzfertigbau GmbH und Steyer Aktiv Holzbau GmbH aus Österreich.
Der Sonderpreis „Creativ-Preis des Deutschen Fertigbaus 2010“ ging an die Kellerbaufirma Otto Knecht GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelte eine Betonfertigteilwand, die bereits bei der Vorfertigung im Werk mit einer Außenwärmedämmung versehen wird.
Für seine Verdienste für den Fertigbau ehrte die Jury den Unternehmer Franz-Dieter Gussek von der Firma Gussek Haus mit dem Strebel-Preis.
Der Anteil des Holzfertigbaus bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist bundesweit steigend. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beispielsweise wird mittlerweile jedes vierte Eigenheim als Fertighaus errichtet.

Hochaufgelöste Bilder zum Golden Cube 2010 finden Sie auf: www.bau-marketing.eu/goldencube2010/

 


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pbr gewinnt Wettbewerb für Neubau und Sanierung des Wasser- und Schifffahrtsamtes in Kiel-Holtenau

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:27

Pressemitteilung von: pbr Planungsbüro Rohling AG

(openPR) - Entwurf mit erstem Preis ausgezeichnet

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung – vertreten durch das Gebäudemanagement Schleswig Holstein – plant den Neubau und die Sanierung des Wasser- und Schifffahrtsamtes Kiel-Holtenau. Die pbr Planungsbüro Rohling AG hat mit ihrem Entwurf in einem beschränkten interdisziplinären Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren den mit 30.000 Euro dotierten 1. Preis gewonnen. Die Jury vergab Auszeichnungen an weitere 6 Teilnehmer. Der denkmalgeschützte Altbau aus dem Jahre 1896 soll saniert werden. Zusätzlich wird ein Neubau errichtet, um bisher verstreut untergebrachte Funktionen der Verwaltung zusammenzufassen.

Der Entwurf der pbr AG setzt städtebauliche Akzente und ordnet den Neubau zugleich in das gewachsene Umfeld ein. Die Gleichheit des Materials von Alt- und Neubau wirkt im Zusammenhang mit dem städtebaulichen Maßstab des Ortes einbindend in das Ensemble der Bestandsgebäude. Die vorgefundene Struktur mit der Ausrichtung auf die Schleusenanlagen und der Baufluchtausbildung entlang der Haupterschließungsstraße wird aufgenommen und in der Baukörperstellung, Baukörpermasse und Geschossigkeit berücksichtigt. Das Sonderklinkerformat mit individuellen Ecksteinen und die komplexe Geometrie der Silhouette des Neubaus stehen dabei im Kontrast zu dem ebenfalls mit Formsteinen und Verzierungen im Detail ausgeprägten Altbau. Der Haupteingang wird in der Fuge zwischen Alt- und Neubau platziert und unter besonderer Berücksichtigung des Kontrastes zwischen Alt und Neu gestaltet. Die Ganzglasfassade der Eingangshalle wird zur Schleuse. Die Gebäudeform des Neubaus spielt mit der Assoziation eines Schiffes.

Das Raumprogramm wurde so umgesetzt, dass komplette Abteilungen benachbart auf einer Ebene angeordnet werden. Das Achsraster beträgt 1,30 m und kann flexibel in Drei- und Zweiachserbüros unterteilt werden.

Neben der Lösung der Sanierung und des Neubaus musste auch ein Konzept für die Außenanlagen entwickelt werden. Die Freiraumplanung realisiert das Büro Landschaftsarchitektur+, Felix Holzapfel-Herziger aus Hamburg. Bei der Gestaltung der Außenräume hatten eine angemessene Zurückhaltung und die Annäherung an den Ort Priorität. Das Bestandsgebäude steht im Grünen und die achsiale Beziehung zum ehemaligen Pegelturm wird durch Heckenkuben unterstützt. Das neue, moderne Gebäude wird im Kontrast dazu auf den Platz „gestellt“. Die beabsichtigte Öffnung der Schleuseninsel direkt am Nord-Ostsee-Kanal – dem Standort des Wasser- und Schifffahrtsamtes – für die Öffentlichkeit macht eine gezielte Führung der Besucherströme und eine PKW- und Busverkehrlenkung notwendig. Erreicht wird dies durch eine geradlinige Verlängerung der nördlichen Erschließungsstraße. Die vorhandenen Straßen- und Stellplatzflächen werden erhalten bzw. neuorganisiert und stärker besucherorientiert gestaltet.

pbr Planungsbüro Rohling AG
Architekten und Ingenieure
Dipl. Ing. Heinrich Eustrup
Rheiner Landstraße 9
49078 Osnabrück

Telefon 0541/94120
E-Mail:
www.pbr.de


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Staatspreis für Architektur an Dokumentationszentrum Bergen-Belsen

Architekturpreise, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:04

Blicke in Vergangenheit und Zukunft

Außenansicht des Dokumentationszentrums Bergen-Belsen - Blick auf die U-förmige Glasfassade


Pressemitteilung von: Glas Wagener (openPR) - Würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern im Dokumentationszentrum

Kann Architektur aufklären? Kann ein heutiges Bauwerk die nur noch schwer zu begreifende Geschichte seines Standortes begreifbar machen? Mit dem neuen Dokumentationszentrum des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen im Norden Niedersachsens gelingt diese anspruchs-volle Aufgabe – durch seine Exponate, seine didaktische Konzeption, nicht zuletzt jedoch auch durch seine Gestalt selbst. Der mit dem Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2008 ausgezeichnete Bau ermöglicht den „offenen Blick“ in die Vergangenheit durch sein architektonisches Herzstück – eine dreiseitige Glasfassade über die gesamte Stirnfront des langgestreckten, monolithisch wirkenden Gebäudes.

Das Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen wurde am Rande des Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers neu geschaf-fen. Der Neubau erhielt im Winter 2008/2009 den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann würdigte das Zentrum als „wichtigstes neues Bauwerk Niedersachsens seit Jahren“. Der Entwurf des Bauwerkes stammt von dem Braunschweiger Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann. Das 200 Meter lange und 18 Meter breite, monolithische Gebäude enthält eine Ausstellung über die drei geschichtlichen Abschnitte Bergen-Belsens als Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager und Unterkunft so genannter „Displaced Persons“, durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos gewordener Flüchtlinge.

 

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Das von Glas Wagener (Kirchberg/Hunsrück) gelieferte Glas erfüllt einige Funktionen, die für die Anwendung im Museum nötig sind. So ist die extrem dicke Scheibe des Typs „Solarlux“ (Sonnenschutzglas) alarmgesichert und durch ihre hohe Stabilität absturzsicher. Dies dient auch einem architektonischen Zweck. So entfällt eine Absperrung vor der Fensterfläche und der Besucher tritt noch näher an die Fläche, die den freien Blick zulässt.

Den Blick öffnen

Die architektonische Aussage des Gebäudes bündelt sich an seiner Stirnseite, im Blick auf die Umgebung. Hier stößt der Bau an das ehemalige Lagergelände. Es gilt als jüdischer Friedhof, der nicht bebaut werden darf. Der Blick richtet sich durch die Glasfront auf die nach der Befreiung angelegten Massengräber. Sie bergen einen großen Teil der etwas 52.000 KZ-Opfer verschiedener Nationalität. Der angrenzende Teil des Lagergeländes war jahrelang durch einen Mischwald überwuchert, in den nun Schneisen geschlagen werden, um die innere Aufteilung des Lagers wieder sichtbar werden zu lassen.

Die Gestalt des Gebäudes wandelt sich an dieser Stelle. Zu dem im Zentrum dominanten Baustoff Beton tritt eine dreiteilige Front aus Glas, die den Blick auf die ehemalige Lagerfläche freigibt. Die Ansicht des Gräberfeldes stößt den Be-sucher am unmittelbarsten auf die Schrecken der Vergangenheit – gerade, weil das Gesehene an dieser Stelle nicht kommentiert, nicht eingeordnet wird. Hier helfen keine Hinweisschilder, hier geben keine Hinweistafeln dem Wahrgenommenen einen geistigen Rahmen.

Gleichzeitig bietet der freie Blick eine Möglichkeit der unvoreingenommenen Begegnung, einem Begegnen, dass sich – wörtlich und übertragen – nach vorne, nach draußen wagt, das nicht mehr nur über geschichtliche Fakten nachsinnt, sondern an diesem Fenster Leben und Tod selbst reflektiert. In diesem Sinne äußert sich auch die Jury des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur in Ihrem Urteil über den Baukörper: „Er bewegt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, ohne sich selbst in den Vordergrund spielen zu wollen. Er bewegt zum Nachdenken, ohne dieses bestimmen zu wollen. Und er findet den Ort, ohne ihn zu dominieren. In Verbindung mit der Ausstellung thematisiert er die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers, ohne von dieser erdrückt zu werden.“

Maßstäbe für anschauliches Erinnern gesetzt

Gerade diese Anschaulichkeit war es, die das aus Politikern, Architekten und Wissenschaftlern bestehende Preisgericht in seiner Bewertung lobend betonte: „Das Dokumentationszentrum Bergen-Belsen hat Maßstäbe gesetzt – für ein würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern, für dieses Land ebenso wie im internationalen Vergleich“, begründete die Jury ihre Wahl. Die Architektin Ursula Wilms, Mitglied des Gremiums, betont auch die anspruchsvolle handwerkliche Ausführung des Gebäudes: „Neben der Architektur verdient auch die hohe Verarbeitungsqualität der Fassaden ein besonderes Lob“.

1940 entstand in Bergen-Belsen ein Kriegsgefangenenlager in unmittelbarer Nä-he des Mitte der 30er Jahre errichteten Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne, dem größten militärischen Übungsgelände im Deutschen Reich. Seit 1943 wurde in einem Teilbereich des bisherigen Kriegsgefangenenlagers das Konzentrati-onslager Bergen-Belsen errichtet. Die von der britischen Armee bei der Befreiung vorgefundenen Bilder haben Bergen-Belsen weltweit als Symbol für die Grauen des Dritten Reiches bekannt gemacht.

Kontakt:
Hunsrücker Glasveredelung Wagener
Alexander von Mezynski
Dr.-Fritz-Ries-Str. 1
55481 Kirchberg
Tel.: 0 67 63 / 93 05-0

PR-Kontakt:
ecomBETZ PR
Markus Rahner
Goethestraße 115
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 0 71 71 / 9 25 29 90

Arnold Glas ist einer der innovativsten Glasveredler Europas mit Sitz in Rems-halden und Standorten in Merkendorf, Fürstenfeldbruck, Lichtenstein, Kirchberg und Klagenfurt. Das Leistungsspektrum umfasst eine umfangreiche ISOLAR-Isolierglaspalette, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, Montagezubehör sowie Dienstleistungen von der Vorplanung bis zur Umsetzung.

Glas Wagener, 1956 gegründet, ist ein Spezialist für außergewöhnliche Glasanwendungen und Problemlöser für Architekten und Metallbauer. Zum Produktprogramm des Tochterunternehmens von Arnold Glas gehören u.a. Multifunktionsisoliergläser, Lichtlenk- und Beschattungssysteme, hochdämmende Vakuumpaneele, Structural Glazing und Photovoltaiklösungen.

Quelle und Foto: www.glas-wagener.de


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Ausgezeichnete niedersächsische Bauten für Bildung und Kultur

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 01:21
 

Pressemitteilung von: martini|50
PR Agentur: Kuhl|Frenzel
Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Foto: Klemens Ortmeyer
Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Foto: Klemens Ortmeyer
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(openPR) - Eröffnung der Wanderausstellung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur im martini|50, Forum für Architektur und Design, Martinistraße 50, 49078 Osnabrück am 13. August 2009, 18 Uhr

Der Niedersächsische Staatspreis für Architektur, höchste Architekturauszeichnung des Landes, wurde 2008 zum Thema „Bauen für Bildung und Kultur“ verliehen. Die Architekten KSP Engel und Zimmermann aus Braunschweig sowie die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten aus Celle erhielten die Auszeichnung, die ihnen am 30. September 2008 von Ministerpräsident Christian Wulff im Niedersächsischen Landtag überreicht wurde, für den Neubau des Dokumentations- und Informationszentrums der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Die Jury selbst war der Meinung, dass die neue Gedenkstätte eine „tief berührende Antwort“ auf die große Herausforderung der Dokumentation und Erforschung der Verbrechen des Nationalsozialismus gefunden habe. Dazu Ministerpräsident Christian Wulff: „Sie haben mit dem Bau der Gedenkstätte auf sehr eindrucksvolle Weise demonstriert, wie mit minimalistischer Architektur maximale Wirkung erzielt werden kann“. Und Kammerpräsident Wolfgang Schneider: „Der Komplexität der Aufgabe wird ein würdevoller Ausdruck verliehen“.

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Aus dem Kreis der zehn Objekte der „Engeren Wahl“ wurden zwei weitere Objekte nominiert:

• zum einen die Jakob-Kemenate in Braunschweig von den ortsansässigen O. M. Architekten Rainer Ottinger und Thomas Möhlendick (Bauherr: Karin und Joachim Prüsse, Weddel). Das Coaching- und Veranstaltungszentrum mit Wohnnutzung sei laut Jury ein „geglückter Versuch, die Spuren der Geschichtlichkeit eines Ortes mit angemessenen Mitteln herauszuarbeiten“.
• zum anderen die phaeno Experimentierlandschaft in Wolfsburg der Architektengemeinschaft Science Center Wolfsburg, Zaha Hadid Ltd., London & Mayer Bährle, Lörrach (Bauherr: Stadt Wolfsburg). Der Bau, so die Jury, schaffe „eine architektonische Großskulptur inmitten eines diffusen Stadtraumes“.

Die Ergebnisse des Staatspreises für Architektur sind jetzt im Rahmen einer Wanderausstellung an verschiedenen Standorten des Landes zu sehen. Ab dem 13. August 2009 macht die Ausstellung im martini|50, Forum für Architektur und Design in Osnabrück Station. Die Ausstellung gibt einen eindrucksvollen Überblick über die aktuelle Architekturlandschaft Niedersachsens. Mit Fotos, Texten und Modellen sind neben dem Preisträger die beiden Nominierungen und die sieben Objekte der Engeren Wahl zu sehen (Postfossile Holzboxkita Hannover-Marienwerder / XLAB Göttingen / Grundschule am Schwarzen Berge Braunschweig / Erweiterung FH Osnabrück / Haus im Park Springe / Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon / Gemeindezentrum Matthäuskirche Hannover). Begleitend zur Ausstellung ist eine Dokumentation des Staatspreises erschienen, die in der Ausstellung kostenfrei erhältlich ist.

In einer öffentlichen Veranstaltung am 13. August ab 18.00 Uhr sprechen neben Hermann Kuhl vom martini|50 die Osnabrücker Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler, die Staatssekretärin aus dem Niedersächsischen Sozialministerium, Frau Dr. Christine Hawighorst, der Geschäftsführer der Architektenkammer Niedersachsen, Dr. Mathias Meyer sowie Jurymitglied Karin Kellner.


Die Ausstellungsdaten für den Eintrag in Ihren Veranstaltungskalender:

Titel der Ausstellung:
Niedersächsicher Staatspreis für Architektur
Bauen für Bildung und Kultur

Ausstellungsort:
martini|50 – Forum für Architektur und Design
Martinistraße 50
49078 Osnabrück
www.martini50.de

Ausstellungseröffnung:
13. August 2009, 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
13. August 2009 bis 6. September 2009
Kostenloser Eintritt

Öffnungszeiten:
Donnerstags von 15-19 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung

Ansprechpartner:
Hermann Kuhl und Jörg Frenzel, 0541-40895-0

Hermann Kuhl
Kuhl|Frenzel GmbH & Co. KG
Agentur für Kommunikation
Martinistraße 57
49080 Osnabrück
Telefon 0541-4089510
E-Mail:

martini|50 ist ein Ort für Kulturveranstaltungen, an dem wechselnde Ausstellungen, Vorträge sowie Diskussions- und Gesprächsabende stattfinden. Seine thematischen Schwerpunkte hat das Forum in der Architektur und im Design, bleibt aber offen für Anregungen. Interessierte mit neuen Ideen haben hier die Möglichkeit, Ihre Arbeiten vorzustellen und neue Impulse zu geben. Auch Projekte aus dem Ausland sollen im martini|50 präsentiert werden.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

FioredelCielo - La Macchina di Santa Rosa

Architekturpreise, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 01:17
 

Pressemitteilung von: Architecture and Vision 

 

Künsterlische Darstellung der 'FioredelCielo', ©architectureandvision.com
Künsterlische Darstellung der 'FioredelCielo', ©architectureandvision.com
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(openPR) - Anfang des Jahres gewann das Projekt «FioredelCielo» (Himmelblume) des Architekturbüro's Architecture and Vision den Wettbewerb für die «Macchina Di Santa Rosa» von Viterbo, die sich jetzt im Bau befindet und in der Nacht vom 3. September 2009 enthüllt wird.

 


Jedes Jahr, in der Nacht vom 3. September, feiert die Stadt von Viterbo, Italien seine Stadtheilige Santa Rosa durch ein einzigartiges und beeindruckendes Ereignis. Ein 30 Meter hoher und von mehreren hundert Kerzen beleuchteter Turm, genannt „La Macchina Di Santa Rosa“ wird von 100 Männern, den sogenannten „Facchini“, durch die schmalen Straßen der mittelalterlichen Stadt getragen. Das Bauwerk darf maximal 5 Tonnen wiegen. Alle 5 Jahre wird ein neuer Entwurf durch einen Designwettbewerb ausgewählt.


Das Design des Büro's Architecture and Vision, das sich unter andern durch Flugzeug- und Weltraumentwürfe hervorgetan hat, zeichnet sich durch drei mit Rosen beschmückten Helixbänder aus, die sich um die Tragstruktur nach oben winden. In der Tragstruktur befinden sich drei Kugeln, welche verschiedene Ereignisse im Leben der Heiligen symbolisieren. Der Entwurf verwendet neben den lebendigen, traditionellen Kerzenflammen, moderne, interaktive Lichttechnologie. Von oben herabfallende Blütenblätter stellen einen der Höhepunkte des Ereignisses dar. Papst Benedikt XVI. wird sich die 'Macchina' am 6. September 2009 ansehen.


Das Architekturbüro «Architecture and Vision» wurde von dem Schweizer Andreas Vogler und dem Italiener Arturo Vittori mit Sitz in München, Deutschland und Bomarzo, Italien gegründet und ist auf aussergewöhnliche Projekte spezialisiert. Löwenskulpturen und die Santa Rosa Skulptur werden von dem Schweizer Künstler Pascal Baur aus Lenk gefertigt.
Weitere Informationen:
www.architectureandvision.com/AV_WebSite/050.html
www.comune.viterbo.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/ID...
www.youtube.com/watch?v=bW_-idhnZzY&feature=channel_page

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Architecture and Vision
Hohenstaufenstrasse 10
80801 Muenchen
Deutschland
www.architectureandvision.com

Architecture and Vision
Via del Piano 20
01020 Bomarzo
Italien
www.architectureandvision.com

Pressekontakt:
Telefon: +49-1733570833

Architecture and Vision ist ein Design- und Forschungsteam gegründet von den beiden Architekten Arturo Vittori (Italien) und Andreas Vogler (Schweiz). Niederlassungen befinden sich in Bomarzo, Italien und München, Deutschland mit Kommunikationsbüros in Toulouse und Chicago. Das Team arbeitet in den Bereichen Architektur und Design mit einem speziellen Schwerpunkt in Technologietransfer von Luft- und Raumfahrt zu irdischen Applikationen.
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Kölner Passiv-Bürohaus „Etrium“ der Friedrich Wassermann GmbH erneut ausgezeichnet

Pressemitteilung von: Friedrich Wassermann GmbH

 

 
(openPR) - Köln, 14.07. 2009. Das „Etrium“ der Kölner Bauunternehmung Friedrich Wassermann gehört jetzt zu den drei energieeffizientesten gewerblich bzw. öffentlich genutzten Immobilien Deutschlands.

Beim Wettbewerb „PROM des Jahres 2009“ ist das erste Passiv-Bürohaus Kölns mit dem 2. Platz (Preisgeld 20.000 €) ausgezeichnet worden. Bereits im Januar d. J. hatte die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) dem innovativen Gebäude das „Gütesiegel in Gold für nachhaltiges Bauen“ verliehen.

Mit dem von der RWE Energy AG am 8. Juli 2009 in Berlin verliehenen Preis für die energieeffizienteste gewerblich oder öffentlich genutzte Immobilie Deutschlands wird das Passiv-Bürohaus der Friedrich Wassermann GmbH als „ökologisch richtungweisend und mit beispielhafter Kosten-Nutzen-Relation“ gewürdigt. Das „Etrium“ überzeuge durch seine „Vorbildfunktion in Bezug auf Originalität und Funktionalität sowie besonders hohe energetische Effizienz“, so die hochkarätig besetzte Jury.

Schirmherr des Wettbewerbs „PROM des Jahres“ ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Projektpartner sind der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, das Zentrum für Umweltbewusstes Bauen, das Fraunhofer Institut sowie die TU München.


Anton Bausinger, Geschäftsführender Gesellschafter des Kölner Traditionsunternehmens Friedrich Wassermann erklärte anlässlich der Preisverleihung, mit der erneuten Auszeichnung werde die innovative Strategie seines Unternehmen eindruckvoll bestätigt. Er werde diesen zukunftweisenden Weg des energieeffizienten Bauens, der Senkung der „Life-Cycle-Costs“ und damit der nachhaltigen Wertsteigerung von Immobilien für Kunden sowie bei eigenen Projektentwicklungen konsequent fortsetzen. Durch beim „Etrium“ gewonnenes Know-how und Erfahrung sei die Friedrich Wassermann GmbH hierzu wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert.

Das „Etrium“ wurde im Oktober 2008 von der Fa. Friedrich Wassermann als Investor, Projektentwickler und Bauherr im Gewerbe- und Landschaftspark TRIOTOP in Köln-Vogelsang fertig gestellt. Das dreigeschossige Passiv-Bürohaus (Nutzfläche 3.800 m²) ist seither Sitz mehrerer innovativer Unternehmen (u.a. OneCarbon und Ecofys), die auf dem Gebiet der Energieeffizienz tätig sind.

Das „Etrium“ gilt als eines der auch architektonisch anspruchvollsten Passiv-Bürogebäude. Es ist besonders energiesparend, denn sein Bedarf an Heizwärme liegt unter 10 kWh im Jahr pro Quadratmeter. Das sind 90 % weniger als ein konventioneller Neubau verbraucht. Auch Lüftung, Beleuchtung und Bürokommunikation benötigen nur minimal Strom. Das Herzstück des Bürogebäudes und des Lüftungskonzeptes bildet das Atrium, ein Glas überdachter Innenhof. Diesem und der enormen Energieeffizienz verdankt das „Etrium“ seinen Namen.

Friedrich Wassermann GmbH
Eupener Str. 74
0221-498 76-0

www.friedrich-wassermann.de
Ansprechpartner: Rolf Sewcyk

Die Friedrich Wassermann GmbH ist eine mittelständische Bauunternehmung mit über 100jähriger Tradition. Kerngeschäftsfelder des Unternehmens mit Sitz in Köln und einer Niederlassung in Meerbusch sind der Hoch- und Tiefbau sowie eigene Projektentwicklungen. Aufbauend auf die langjährige Erfahrung setzt das Unternehmen dabei gezielt auf den Einsatz innovativer Technologien. www.friedrich-wassermann.de
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Nachhaltiges Wohnen auf 29 qm Grundstücksfläche

Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 12:26

Minimum Impact House im Wettbewerb Effizienzhaus 2009 ausgezeichnet
Jörg Feuck, Kommunikation
Technische Universität Darmstadt

Das Minimum Impact House in Frankfurt-Sachsenhausen gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs Effizienzhaus 2009. Foto: Hans Drexler
Das Minimum Impact House in Frankfurt-Sachsenhausen gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs Effizienzhaus 2009. Foto: Hans Drexler

Das Minimum Impact House gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs Effizienzhaus 2009, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) ausgelobt wurde. Es wurde am 29. Juni 2009 in der Kategorie Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser ausgezeichnet. Das Minimum Impact House ist ein gemeinsames Forschungsprojekt des Frankfurter Architekturbüros Drexler Guinand Jauslin Architekten und des Fachgebiets Entwerfen und Energieeffizientes Bauen der TU Darmstadt von Prof. Manfred Hegger.
Das fünfgeschossige Wohn- und Geschäftshaus wurde in Frankfurt-Sachsenhausen in der Walter-Kolb-Straße 22 errichtet. Als Prototyp für nachhaltiges Bauen nutzt das Gebäude eine innerstädtischer Restfläche von 29 qm Grundstückfläche für eine Nutzfläche von insgesamt 145 qm.

Die Architekten von Drexler Guinand Jauslin Architekten und der TU Darmstadt haben in ihrem gemeinsamen Projekt eine umfassende Untersuchung zum nachhaltigen Bauen gesucht und eine überzeugende Umsetzung entwickelt. Ergebnis ist das "Minihaus" als Prototyp für nachhaltigen Wohnungsbau in der Stadt. Ihr Projekt zeigt: Nachhaltigkeit und Ökologie erfordern eine ganzheitliche Optimierung des Bauens, die bereits in den frühen Planungsphasen ansetzt. Deshalb haben die Architekten in der Untersuchung die Herstellung des Gebäudes, dessen Betrieb und Standortfaktoren wie Infrastruktur, Urbanität und Mobilität (induzierter Verkehr) zusammen betrachtet. Dabei stellte sich heraus, dass eine innerstädtische Nachverdichtung eine ganze Reihe ökologischer Vorteile hat. Zersiedlung der Landschaft wird verhindert, der Verkehr verringert, die Nutzung der vorhandenen Infrastruktur intensiviert und das soziale Gefüge in der Stadt gestärkt. Zur Erschließung der innerstädtischen Nischen ist die Entwicklung neuer Bautypologien und Baukonstruktionen für die Schaffung von nachhaltigem Wohnraum in der Stadt nötig.

Ziel des Projektes war es auch, einen neuen Ausdruck für das nachhaltige Bauen zu finden, der dem urbanen Standort der Nachverdichtung angemessen und zeitgemäß ist. Die Architekten halten es für dringend notwendig, eine Imageaufwertung des nachhaltigen und ökologischen Bauens, die über die aktuelle Diskussion um Energiekosten und Klimawandel hinausgeht, und aus der Nachhaltigkeit architektonische und städtebauliche Qualitäten zu entwickeln. Das Minihaus ist ein Schritt in Richtung eines neuen Ausdrucks nachhaltiger und ökologischer Architektur.

Das Minihaus wurde mittlerweile bereits mehrfach ausgezeichnet: Vom Land Hessen und der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen erhielt das Gebäude im Jahr 2008 eine besondere Anerkennung für "Vorbildliche Bauten im Lande Hessen." Für die beispielhafte Verwendung von Holz erhielt das Minihaus im gleichen Jahr eine Anerkennung des Holzbaupreises Hessens.

Weitere Informationen:
Weitere Fotos und ein Forschungsbericht sind auf Anfrage erhältlich oder unter: www.dgj.ch/press/dgj071
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Vorbildhafte Wohnhäuser gesucht

Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 11:20

Jetzt anmelden und am 10. Oktober "Energiespar-Rekord" vorstellen

06.07.2009

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ruft Bauherren, Architekten, Planer und Handwerker auf, sich am bundesweiten "Tag der Energiespar-Rekorde" am 10. Oktober 2009 zu beteiligen. An diesem Aktionstag öffnen landesweit energetisch vorbildlich sanierte Effizienzhäuser ihre Türen. Denn gute Beispiele sind der beste Anreiz für die Sanierer und Bauherren von morgen. Beteiligen können sich Eigentümer von Ein- und Mehrfamilienhäusern, Kindergärten oder Museen. Die Gebäude können bereits fertig gestellt, mitten in der Sanierung oder noch im Bau sein. Bei kurzen Führungen sollen interessierten Besuchern die technischen und baulichen Besonderheiten vorgestellt und in Gesprächen individuelle Fragen beantwortet werden. Wohnungsbesichtigungen können zudem einen Eindruck vermitteln, wie man in einem Effizienzhaus lebt. Denn Effizienzhäuser sind nicht nur durch ihren sehr geringen Energiebedarf eine zukunftssichere Investition, sondern bieten gleichzeitig einen hohen Wohnkomfort.

Vorreiter gesucht: Anmelden und mitmachen

Teilnehmen können Eigentümer besonders energieeffizienter Gebäude. Bei Wohnhäusern gilt für Neubauten der Mindeststandard Effizienzhaus 55 (ehemals "KfW-40"), für sanierte Gebäude Effizienzhaus 70 (ehemals "EnEV-Neubau-30%"). Auch Eigentümer besonders energieeffizienter öffentlicher Gebäude wie zum Beispiel Schulen oder Kindergärten können mitmachen. Anmeldungen sind online unter www.energiespar-rekorde.de Externer Link bis September möglich. Die dena unterstützt alle Teilnehmer bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit und präsentiert die Bauprojekte als Best-Practise-Beispiele im Internet und in der dena-Gebäudedatenbank.

Gute Beispiele regen zur Nachahmung an

Bereits zum dritten Mal öffnen am "Tag der Energiespar-Rekorde" bundesweit vorbildhafte Beispiele des energieeffizienten Bauens und Sanierens ihre Türen. Die zukunftsweisend sanierten Gebäude der dena- Modellvorhaben "Niedrigenergiehaus im Bestand", wie Ein- und Mehrfamilienhäusern sind ebenso vertreten wie auch Schulen, Turnhallen und Museen. Im Rahmen der Modellvorhaben wurden bereits mehr als 400 Gebäude hocheffizient saniert, bei Wohngebäuden mit einer durchschnittlichen Energieeinsparung von 85 Prozent. Die Vorzeige-Sanierungen regen mit übertragbaren, wirtschaftlich sinnvollen Sanierungsempfehlungen zur Nachahmung an und fördern den Wissenstransfer in der Region. Unterstützt wird das Modellvorhaben durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), die BASF SE sowie den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW).


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Ersatzneubau der Uni-Bibliothek in Essen

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:38

Ergebnis des Architektenwettbewerbs - Bücherturm


Modellfoto des Siegerentwurfs; Quelle:Universität Duisburg Essen


Essen (ots) - Ein wichtiger Meilenstein zum Neubau des Ersatzgebäudes für die Uni-Bibliothek am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) und zur Errichtung eines sogenannten Rotationsgebäudes für Lehre und Forschung als "neues Gesicht zur Stadt" ist erreicht: Sieger des Architektenwettbewerbes für die Realisierung ist das Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann GmbH aus Köln.

    Das hat das hochkarätig besetzte Preisgericht auf seiner zweitägigen Sitzung am 25. und 26. Juni nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In Ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz des Düsseldorfer Architekten Prof. Johannes Ringel vor allem die gelungene klare und einfache Weise, die städtebaulichen Zielvorgaben und die Adressbildung des Hochschulcampus in Einklang zu bringen.

    Sven Blau von KSP Engel und Zimmermann: "Gestapelte Bücher, als Bild für das gespeicherte Wissen, sind die formale Entwurfsidee des Gebäudes. Es beherbergt die Regalflächen und Depots, angegliedert sind meist zweigeschossige Lesesäle, die für die Verbreitung des Wissens stehen und in Richtung Stadt und/oder Campus orientiert sind." Der symbolisierte Bücherstapel prägt die skulpturartige Gebäudeform, die durch eine transparente Gebäudehülle zusammengefasst wird. Sie wirkt tagsüber ruhig und gleichmäßig, in der Dämmerung oder nachts wird die Uni-Bibliothek zum Leuchtturm, der die einzelnen Funktions- und Arbeitsbereiche als "Bücherkern" sichtbar werden lässt.

    Der Sieger erhält ein Preisgeld von 55.000 Euro. Der mit 45.000 Euro dotierte zweite Platz ging an das Architekturbüro Eller + Eller GmbH aus Berlin. Auf Platz 3 (35.000 Euro) setzte die Jury das Büro Poos Isensee Architekten BDA aus Hannover. Den vierten Platz (25.000 Euro) belegten Wiel Arets Architect & Associates B.V. aus Maastricht, Niederlande. Zwei Anerkennungen (je 10.000 Euro) erhielten die beiden Berliner Büros Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH und Chestnutt_Niess Architekten BDA. Zusätzlich erhält jedes der 25 teilnehmenden Büros eine Aufwandsentschädigung für Ihre Arbeit in Höhe von 6.000 Euro. Der BLB NRW wird jetzt, unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Jury, mit den vier Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchführen.

    Alle 25 Wettbewerbsentwürfe werden vom 30. Juni bis 13. Juli 2009 in einer Ausstellung auf dem Campus Essen im Gebäude V15 (Raum V15 R03 G88), Universitätsstraße in Essen der Öffentlichkeit präsentiert. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr.

Ein Bild des Siegerentwurfs können Sie unter http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php abrufen.

Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Duisburg
Erika Böttcher
Telefon: +49 203 379 4340
erika.boettcher@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de


Kategorie: Presseinfo BLB NRW
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Preisverleihung Wettbewerb Effizienzhaus 2009

Architekturpreise, Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 11:05

Tiefensee: Energieeffizienz und gute Architektur sind keine Gegensätze


Sieger der Kategorie Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser

Deutschlands größter Wettbewerb für zukunftsfähiges Wohnen ist entschieden. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Stephan Kohler haben in Berlin gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" die Sieger prämiert. 580 Eigentümer und Architekten hatten sich mit sanierten und neuen Wohngebäuden um insgesamt 120.000 Euro Preisgeld beworben. Ausgezeichnet wurden Wohngebäude, die einen geringen Energieverbrauch mit guter Architektur am besten in Einklang gebracht haben.

Tiefensee: "Der Wettbewerb zeigt, dass Energieeffizienz und gute Architektur keine Gegensätze sind. Mit der Ausstellung zum Wettbewerb werden wir noch mehr Architekten, Eigentümer und Bauherren für energieeffizientes Bauen und Sanieren begeistern. Alle Preisträger haben energetische Optimierung und eine hohe Baukultur vorbildlich miteinander vereint. Die eingereichten Beiträge von Kiel bis Konstanz setzen Maßstäbe für modernes und zukunftsfähiges Bauen. So erhalten wir unsere Städte lebenswert und schützen unsere Umwelt."

Dena-Chef Kohler sagte: "40 Prozent der in Deutschland insgesamt verbrauchten Energie entfallen auf den Gebäudebereich - und die Einsparpotenziale sind enorm. Effizienzhäuser sorgen mit ihrem geringen Energiebedarf langfristig für eine hohe Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung, für Kostensicherheit und Wertstabilität. Die im Wettbewerb ausgezeichneten Häuser sind mustergültig für jeden Bauherren in Deutschland."

Beim Bauen und Sanieren standen die Bauherren vor unterschiedlichen Herausforderungen, die jeder individuell gemeistert hat. Die prämierten Mehrfamilienhäuser des Büros "Siedlungswerkstatt" aus Konstanz beispielsweise zeigen, wie sich anspruchsvolle Architektur mit ökologischen und sozialen Wohnkonzepten gewinnbringend kombinieren lässt. Die von den Architekten Schäfer und Melcher sanierten Mehrfamilienhäuser in Speyer und Mannheim der Osika GmbH sind behutsam sanierte Denkmäler, die für die nachfolgenden Generationen mit zeitgemäßer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet sind.

Die KfW Bankengruppe, der Bundesverband deutscher Fertigbau e.V. und die Yello Strom GmbH haben den Wettbewerb als Partner unterstützt. Der Wettbewerb zeige, dass energieeffizientes und attraktives Wohnen keine Zukunftsmusik mehr sei - so der einhellige Tenor.

Die insgesamt 18 Gewinner wurden in den Kategorien "Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser", "Neubau Mehrfamilienhäuser", "Sanierung Ein- und Zweifamilienhäuser", "Sanierung Mehrfamilienhäuser" und "Beste denkmalgeschützte Gebäude" ausgewählt. Die Sanierungsgebäude erreichen mindestens den in der Förderung der KfW Bankengruppe festgelegten energetischen Standard "Effizienzhaus 70", die Neubauten den Standard "Effizienzhaus 55". Alle Gebäude benötigen deutlich weniger Energie, als der Gesetzgeber verlangt. Jeder Preisträger erhält ein Preisgeld von 6.666 Euro.

Detaillierte Informationen und Fotos zu jedem Projekt des Wettbewerbs finden Sie im Internet unter www.zukunft-haus.info/presse Externer Link.


Kategorie: Gemeinsame Pressemitteilung dena mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
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Gewinner des Forschungswettbewerbs „Alternde Räume. Infrastruktur und Nahversorgung“ ausgezeichnet

Forschung, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 12:04

Die Jury des bundesweiten Forschungswettbewerbs „Alternde Räume. Infrastruktur und
Nahversorgung“ zeichnete am Montag, den 22. Juni 2009 in Darmstadt fünf
Lehrforschungsprojekte aus. Der von der Schader-Stiftung gemeinsam mit der Evangelischen
Fachhochschule Darmstadt ausgelobte Wettbewerb fand im Rahmen der Initiative „Nationale
Stadtentwicklungspolitik“ statt und wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung gefördert.

Lehrforschungsprojekte an Hochschulen waren aufgerufen, über einen zweijährigen Zeitraum
Untersuchungen in „alternden Räumen“ vor Ort durchzuführen und konkrete
Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Mitglieder der zwölf teilnehmenden
Forschungsprojekte haben ihre Arbeit und Forschungsergebnisse auf der öffentlichen
Fachtagung „Alternde Räume. Infrastruktur und Nahversorgung“ am 22. Juni 2009 in
Darmstadt vorgestellt.

Unter alternden Räume werden Stadtteile oder ländliche Gebiete verstanden, die ein statistisch
höheres Alter der Bewohnerschaft aufweisen. Es sind Gebiete, in denen relativ viele ältere und
alte Menschen leben bei vergleichsweise wenigen Kindern / Jugendlichen sowie Vertretern der
mittleren Altersklassen. Diesen Räumen fehlt es oft an Angeboten der Infrastruktur und
Nahversorgung. In einer automobil und marktwirtschaftlich ausgerichteten Gesellschaft finden
sich immer weniger Versorger, die sich der Bewohnerschaft alternder Räume widmen. Die
Lehrforschungsprojekte untersuchten Bedingungen von Infrastruktur und Versorgung in den
Bereichen Gesundheit, Mobilität und Wirtschaft und formulierten Handlungsergebnisse für die
Akteure vor Ort.

Während der Tagung wurden die besten, von einer Fachjury ausgewählten
Lehrforschungsprojekte mit einem Geldpreis geehrt. Es wurden ein erster, ein zweiter und drei
dritte Preise vergeben. Die Laudatio auf die Preisträger hielt Professor Dr.-Ing. Iris Reuther ,
Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung, Universität Kassel und Kuratorin der Schader-Stiftung.

Der Jury gehörten an: Dieter Emig, Bauverein AG und Mitglied der Darmstädter Runde, Prof. Dr.
Charlotte Höhn, ehemalige Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, Prof. Dr.-
Ing. Iris Reuther und Susanne Tatje, Projektbeauftragte Demographische Entwicklungsplanung
der Stadt Bielefeld. 

Die Preisträger und ihre Arbeiten sind: 

1. Preis: „Zukunft trifft Alter. Sicherung von Versorgung und Verkehr in alternden
Räumen am Rande der Großstadt“


Technische Universität Dortmund
unter der Leitung von Dipl.-Ing. Micha Fedrowitz und Dipl.-Ing. Florian Krummheuer


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Dortmund für drei Siedlungsbereiche der Städte Köln, Bottrop
und Recklinghausen widmet sich unter dem Motto „Zukunft trifft Alter“ der Sicherung von
Versorgung und Verkehr in Randlagen der Großstädte. Die gut begründete Auswahl der
Betrachtungsräume und die sorgfältige Analyse verdeutlichen in prägnanter Weise eher die
„Normalfälle“ für alternde Räume in großen Teilen von Deutschland. Deshalb würdigt die Jury
ausdrücklich die intergenerative Herangehensweise und tiefgründige Bestandsaufnahme der
Untersuchung, die plausible Herleitung und schließlich die nuancierten Handlungsempfehlungen
für die drei verschiedenen Siedlungsbereiche. Sie werden dem Thema in seiner Tragweite, aber
auch in seiner Realität besonders gut gerecht und zeigen einen Weg auf, wie die Entwicklung
von „alternden Räumen“ genau zu beobachten und angemessen zu begleiten ist.

2. Preis: „Die alternde Siedlergemeinschaft. Allerheiligenberg / Lahnstein“
Technische Universität Kaiserslautern

unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Spellerberg


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Kaiserslautern für die Siedlergemeinschaft in Allerheiligenberg /
Lahnstein widmet sich einem besonderen Fall und einer extremen Konstellation für einen
alternden Raum. Die Studierenden haben sich intensiv und damit auch intergenerativ in die
Situation vor Ort eingearbeitet und eingebracht. Deshalb gelingt es ihnen besonders gut, für die
Siedler und den externen Wohnstandort angemessene und plausible Empfehlungen, wie den
besser platzierten Briefkasten, einen Treff in einem leer stehenden Haus, ein Anruftaxi oder ein
Infoblatt mit allen wichtigen Adressen für Notfälle zu formulieren. Die Jury hegt viel Sympathie
für das engagierte Vorgehen und die mit dem Projekt vorgetragene Haltung im Umgang mit
einem Ort und seinen sozialen Realitäten.

3. Preis: „Sicherung der medizinischen Versorgung in Ostholstein“

Technische Universität Dortmund
unter der Leitung von Dipl.-Ing. Anke Bergmann


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Dortmund zur medizinischen Versorgung in Ostholstein steht für
einen großräumigen regionalen Entwicklungsansatz. Die intergenerative Herangehensweise ist
mit den Recherchen vor Ort und der Zukunftswerkstatt in entsprechender Zusammensetzung
gut gegeben. Das Konzept basiert auf einer sorgfältigen Bestandsaufnahme sowie einem
angemessenen Methodenapparat und mündet in originellen prototypischen
Handlungsempfehlungen, wie den Marktreff, die Pflegeschwester mit Videotelefon oder einen
Patientenbus. Die Jury würdigt insbesondere den konsequenten Fokus auf die regionale Ebene.

3. Preis: „Demographiebezogenes Entwicklungskonzept für Ründeroth“

Universität Siegen und Fachhochschulen Bochum, Dortmund und Köln
unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hilde Schröteler-von Brandt und Prof. em. Dieter Prinz


Aus der Begründung der Jury:
Das demographiebezogene Entwicklungskonzept der Universität Siegen für den Ortsteil
Ründeroth der Gemeinde Engelskirchen reagiert vor allem auf die Besonderheiten einer
topographisch bewegten Stadtlandschaft und leitet aus der demographischen Situation und
Perspektive der Wohnbevölkerung einen städtebaulich intendierten Ansatz ab. Die
intergenerative Arbeitsweise im Zusammenhang mit einer intensiven Bestandsaufnahme und
Gesprächsführung vor Ort mündet in eine plausible SWOT-Analyse, eine klare Zielformulierung
und die gut nachvollziehbaren Projektvorschläge für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität
und Nutzbarkeit der öffentlichen Räume. Die Jury würdigt vor allem die Stimmigkeit von Analyse
und Konzept.

3. Preis: „When I’m sixty-four: Das Märkische Viertel im Umbruch“

Technische Universität Berlin und Institut für gerontologische Forschung
unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe-Jens Walther, Dr. Birgit Wolter und
Dipl.-Soz.-Wiss. Frank Ritterhoff


Aus der Begründung der Jury:
„When I’m sixty-four...“ – so betiteln die Autoren der TU Berlin ihr Konzept für das Märkische
Viertel im Umbruch, das sich auf einen „Klassiker“ des modernen Städtebaus der 1960er Jahre
in Berlin bezieht. Die interdisziplinäre und interaktive Bestandsaufnahme wird als umfassend und
reflektiert eingeschätzt, da sie neben den demographischen Aspekten einer alternden
Wohnbevölkerung auch die Problemlagen von Migranten beleuchtet. Die Jury würdigt
ausdrücklich, dass sich die Bearbeiter des Projektes diesem Thema gestellt haben, wobei die
Durchdringung dieses Aspektes naturgemäß nicht in allen Positionen tiefgründig sein konnte.
Die zahlreichen phantasievollen Handlungsempfehlungen sind detailliert ausgearbeitet worden.
Sie sind von der Jury durchaus kontrovers diskutiert worden, da sie neben ihrer Originalität
zugleich Fragen nach ihrer Umsetzbarkeit aufwerfen. 


V.i.S.d.P.
Peter Lonitz
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Schader-Stiftung
Karlstr. 85
64287 Darmstadt
Tel.: 06151 / 1759-17
Fax: 06151 / 1759-25
eMail: lonitz@schader-stiftung.de
www.schader-stiftung.de
www.alternde-raeume.de
Kategorie: Pressemitteilung der Schader-Stiftung
eingestellt von: bauinformant                     

 


Gesucht: Innovative Bauideen für das 21. Jahrhundert

Wettbewerbe & Auszeichnungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 13:52

Start der Ausschreibungen für vier IBA Pilotprojekte

Hamburg (ots) - Die IBA Hamburg GmbH startet heute eine internationale Ausschreibungskampagne für vier neuartige Bautypologien, die bis Ende 2012 als "Bauausstellung in der Bauausstellung" in Wilhelmsburg Mitte realisiert werden sollen. Gefragt sind visionäre, beispielgebende und zugleich realistische Bauideen für den Einsatz intelligenter Baustoffe, preiswerte Häuser, flexible Wohnmodelle sowie nachhaltiges Bauen mit und am Wasser.

Bauplaner, Architekten und Investoren haben jetzt die außergewöhnliche Chance, ihre Pläne und Ideen für neuartige Bauprojekte an prominenter Stelle in die Tat umzusetzen. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung - das "Schaufenster" der IBA Hamburg GmbH - werden ab Ende Juni vier Baufelder in Wilhelmsburg Mitte ausgeschrieben. Sie liegen alle südlich der Neuenfelder Straße in dem attraktiven Umfeld der geplanten internationalen gartenschau hamburg 2013.

Vier Baufelder für visionäre Gebäude der Zukunft

"Wir laden internationale Architekten und Investoren herzlich ein, sich mit viel Kreativität und Innovationsgeist an diesen Ausschreibungen für experimentelles Wohnen zu beteiligen", sagt IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg zum Auftakt der Ausschreibungen. "Zeigen Sie uns schon heute, was morgen neue Standards setzen kann." Die IBA fördert die prämierten Ideen und Konzepte mit bis zu 1,5 Millionen Euro. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung steht eine Grundstücksfläche von insgesamt mehr als 40.000 qm mit einem Baupotenzial von über 90.000 qm Bruttogeschossfläche (BGF) zur Verfügung. Die Entwürfe werden im Zwischenpräsentationsjahr 2010 in der Werkschau der IBA Hamburg gezeigt und bis Ende 2012 realisiert.

Ausschreibungsstart für die vier folgenden Felder ist heute, der 25. Juni 2009:

Water Houses - Nachhaltiges Bauen mit und auf dem Wasser: Dieses Modellvorhaben soll auf architektonisch experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bauens in Kontakt mit dem Element Wasser demonstrieren. Dabei geht es nicht nur um hochwassersichere Bautechnologien, sondern auch um die Ästhetik einer Wasserbezogenen Architektur. In der Ausschreibung für circa 25 Wohneinheiten auf ca. 2.700 qm BGF sind individuelle Entwürfe und architektonische Experimentierfreude ausdrücklich erwünscht. Beispielhaft dafür steht heute schon das IBA-Dock, das als schwimmendes Büro- und Ausstellungszentrum der IBA Hamburg bereits in der Realisierung ist.

Smart Material Houses - intelligente Baustoffe der Zukunft:

Das Gebäudekonzept zielt auf die Verbindung neuester Technologien und Materialien mit einem ganzheitlichen Anspruch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz. Dabei kommen innovative Technologien und umweltverträgliche Materialien zur Anwendung. Intelligent eingesetzt sollen diese Instrumente auf Veränderungen der unmittelbaren Umgebung flexibel reagieren können, zum Beispiel bei der Optimierung von Material- und Energieströmen. Dieser Immobilientyp wird mit 50 Wohneinheiten auf einer Baufläche von 4.000 qm mit ca. 6.400 qm BGF realisiert.

Smart-Price Houses - schön und preiswert wohnen:

Diese Modellhäuser realisieren neue Strategien für kostengünstiges Bauen. Hier sind Konzepte und Ideen für Fertigbau, Systembau, Vorfertigung und Selbstbau gefragt. Mit dieser Neuinterpretation des Fertighauses soll innerstädtischer Wohnraum als Eigentum oder zur Miete für mittlere und untere Einkommensschichten attraktiver werden. Dafür ist eine Siedlung mit rund 50 Wohnungen auf 4.000 qm Baufläche und 6.400 qm BGF geplant.

Hybrid Houses - Häuser die sich den Wünschen seiner Bewohner anpassen:

Hier sind Häuser mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten für Wohnen und Arbeiten sowie das Zusammenleben mehrerer Generationen und unterschiedlicher Haushaltsformen geplant. So können Raumaufteilungen und Erschließungen nach Bedarf geändert werden. Für 40 bis 60 Wohneinheiten steht ein 5.600 qm großes Baufeld mit 9.000 qm BGF zur Verfügung.

Die Anzeigenkampagne ist eng verzahnt mit dem Internetauftritt www.iba-hamburg.de, wo Investoren und Architekten ab dem 25. Juni die Ausschreibungen als Download sowie weitere Informationen zu Fach-Workshops finden.

Pressekontakt:

IBA Hamburg GmbH, Iris Groscurth, Tel.: 040 / 226 227-30, presse@iba-hamburg.de


 

bauinformant bietet allen Teilnehmenden nach der Entscheidung, die Veröffentlichung Ihrer Projekte.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


 


Eastsidestory - Neuer Orientierungspunkt für den Osten Zagrebs

Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 19:16
Pressemitteilung von: anin jeromin fitilidis & Partner
Siegerentwurf "Eastside Zagreb" des Düsseldorfer Architekturbüros Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
Siegerentwurf "Eastside Zagreb" des Düsseldorfer Architekturbüros Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
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(openPR) - Düsseldorf/Zageb Nach vorausgegangenem Wettbewerbserfolg wurde das Büro Anin • Jeromin • Fitilidis & Partner mit der Umsetzung des Entwurfes „Eastside Zagreb“ beauftragt.

Wettbewerbsaufgabe war es, für den östlichen Stadtteil Zagrebs durch ein markantes Gebäude eine neue Stadtteilidentität und gleichzeitig einen Orientierungspunkt zu schaffen. AUfgrund der bisher undefinierten städtebaulichen Situation des Stadtquartiers war es wichtig, mit einem markanten Baukörper zum Impulsgeber für die Umgebung und die zukünftige Entwicklung des Stadtgebietes zu werden.

Der entworfene Komplex wird durch seine Positionierung als zukünftiger Mittler zwischen Fabrik- und Bürobauten fungieren.

Das Konzept umfasst den Bau zweier unabhängiger, jeweils 26 geschossiger Büro- und Verwaltungstürme mit insgesamt 56.000 qm Fläche, die bis zum 18. Geschoss durch einen Verbindungsbau aneinander gekoppelt sind. Der Baukörper ist an den Schmalseiten von einer homogenen Aluminiumhülle eingefasst und öffnet sich an den Breitseiten komplett zur Umgebung.

Als eigenständige Einheiten geplant, sind die Türme unabhängig voneinander in der räumlichen Organisation, wie auch in der haustechnischen Ausstattung. Die Unterteilung der einzelnen Etagen kann in ein- bis sechs Mieteinheiten pro Ebene erfolgen. Im Erdgeschoss befindet sich die Lobby als Verteilungspunkt im Gebäude, sowie Ladenflächen und Bereiche für Fitness- oder Restaurantnutzungen. Die Orientierung und Gestalt des Baukörpers lässt ein Optimum an natürlicher Belichtung zu.


Geplant ist es, dass auch nachhaltige technologische Lösungen wie Geothermie und Kraftwärmekopplung realisiert werden, sofern die baurechtlichen Richtlinien dies vor Ort ermöglichen. Das Projekt soll bis 2013 fertiggestellt werden.

Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
Grunerstraße 36
40239 Düsseldorf

Margrit Reinhardt (PR & Öffentlichkeitsarbeit)

T: 0211-96133-230
M:

Das 1994 gegründete Düsseldorfer Architekturbüro Anin•Jeromin•Fitilidis & Partner hat sich in den letzten Jahren auf hochwertige Funktionsbauten spezialisiert. Besonderes Augenmerk legen die international tätigen Architekten dabei auf den respektvollen Umgang mit fossilen Brennstoffen. So werden in den Projekten zunehmend regenerativ betriebene Versorgungssysteme entwickelt und umgesetzt. Davon zeugen die mehrfach ausgezeichneten Projekte.
Kategorie: Pressemitteilung
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Gewinnern des Thüringer Holzbaupreises

Preisgekrönte Architektur


Pressemitteilung von: Toskanaworld GmbH
(openPR) - Mit innovativem Saunadach gehört die Toskana Therme Bad Sulza zu den Gewinnern des Thüringer Holzbaupreises

Bad Sulza im Juni 2009
Ideenreiche und anspruchsvolle Konstruktion zeichnen das Holzkuppeldach der neu eröffneten Saunawelt an der Toskana Therme Bad Sulza aus. Im Rahmen der Verleihung des Thüringer Holzbaupreises würdigte der Freistaat Thüringen am 11. Juni 2009 das freitragende Holzdach und dabei besonders die intelligente Nutzung des Rohstoffes Holz. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und den Erfolg für alle Beteiligten“, berichtet Jörg Hanf, Kurdirektor von Bad Sulza.

Inspiriert vom Schneckenhaus
Um eine zukunftsweisende Saunalandschaft zu schaffen, orientiert sich der Entwurf des Ingenieurbüros Trabert + Partner und des Architekturbüros Ollertz + Ollertz an der Form eines Schneckenhauses: Im Grundriss zeigen sich zwei unterschiedlich große Spiralen, die jeweils eine komplette Windung von 360 Grad erreichen. Mit inneren und äußeren Gängen entsteht auf 1.200 Quadratmetern Innenfläche ein reizvoller Wechsel zwischen Offenheit und Intimität. Dies ermöglicht eine Aufteilung in unterschiedliche Saunabereiche, die mit klassischen und avantgardistischen Angeboten für anregende Entspannung sorgen. Direkt unter der preisgekrönten Holzkuppel finden Besucher auf einer weiteren Ebene den erhöhten Ruhebereich, der durch die Rundung der Deckenkonstruktion eine Atmosphäre der Geborgenheit schafft. Von außen ermöglicht die Holzkonstruktion eine Erdanfüllung und damit eine Grasbepflanzung. „Dadurch passt sich der Neubau auch optisch hervorragend an die vorhandenen Gebäude und das grüne Gelände an“, informiert Architekt Andreas Ollertz.


Seit 1999 verleihen die Thüringer Ministerien für Bau, Landesentwicklung und Medien sowie Landwirtschaft, Natur und Umwelt alle zwei Jahre den Thüringer Holzbaupreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Freistaat Thüringen die innovative Verwendung von Holz im Hochbau und eine nachhaltige Bauweise.

Toskanaworld GmbH
Rudolf-Gröschner-Straße 11
99518 Bad Sulza
Micky Remann
E-Mail:
Internet: www.toskanaworld.net
Telefon: +49-36461-92 00 0
Fax: +49-36461-92 00 2

Unter dem Motto „glück und gesundheit“ leitet das Unternehmerpaar Klaus Dieter Böhm und Marion Schneider die Toskanaworld GmbH mit dem Hauptsitz im thüringischen Bad Sulza. Neben dem Anfang der 1990er-Jahre übernommenen Klinikzentrum gehört inzwischen auch das Hotel an der Therme und seit April 2009 eine neuartig gestaltete Saunalandschaft zur Toskana des Ostens in Bad Sulza. Weitere Standorte bilden die Toskana Therme Bad Schandau und das Hotel Resort Schloss Auerstedt. Als neuestes Objekt plant die Toskanaworld GmbH 2010 im hessischen Bad Orb neben dem Kurhaushotel eine weitere Toskana Therme zu eröffnen.

In den Toskana Thermen in Bad Sulza und Bad Schandau sorgt der sogenannte LIQUID SOUND® für ein einzigartiges Badeerlebnis. Durch eine Unter- und Überwasser-Beschallung baden die Besucher in Licht, Musik und dem salzhaltigen Solewasser. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie Festivals, Lesungen, Seminare sowie Ausstellungen und künstlerische Videoinstallationen gehören zum Programm und locken zahlreiche Urlauber in die Toskana des Ostens. Durch das medizinische Know-how liegt eine weitere Kompetenz im Bereich Medical Wellness.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Architektenwettbewerb zugunsten des Büros NÄGELIARCHITEKTEN entschieden

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:17

Hamburg, 23. Juni 2009 – Der Architektenwettbewerb für einen Neubau in Wilhelmsburg Mitte an der Neuenfelder Straße, in dem künftig das Team der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) einziehen wird, ist am Montag, den 22. Juni 2009, zu Ende gegangen. Fünf ausgewählte Architekturbüros wurden aufgefordert, mit ihren Entwürfen ein modernes, hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Nutzungsflexibilität entsprechendes Gebäude zu entwickeln und eine architektonische Idee für den sich weiter nach Süden angrenzenden Gebäudeteil aufzuzeigen. Die Jury, unter Vorsitz von Stefan Wirth, hat sich für einen Entwurf entschieden. Heute haben die Geschäftsführer der igs 2013 und der IBA Hamburg, Heiner Baumgarten und Uli Hellweg, und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter den Preisträger bekanntgegeben: Das Büro NÄGELIARCHITEKTEN aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf.

„Mit diesem Entwurf erhält der erste Neubau in Wilhelmsburg Mitte, zugleich der künftige Sitz der igs 2013, ein Gesicht. Ich gratuliere dem Preisträger zu seinem Erfolg. Der Entwurf von NÄGELIARCHITEKTEN überzeugt vor allem dadurch, dass er die Funktionalität des Bürogebäudes am Besten umsetzt. Die verwendeten Materialien passen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit hervorragend in das Konzept der igs 2013. Zugleich ist es dem Architektenteam gelungen, für den Eingang in den Park und die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´ eine ansprechende Architektur zu entwickeln“, lobt Heiner Baumgarten den Siegerentwurf.

Oberbaudirektor Professor Jörn Walter ergänzt: „Die Stärke des Siegerentwurfs ist ein Gestaltungskonzept, das ein zukunftsweisendes Architekturthema transportiert. Er setzt die Aufgabenstellung des Verfahrens, eine wandelbare Typologie zu entwickeln, auf eine vorbildliche, umsetzbare und nach Aussage der Fachleute im Gremium wirtschaftlich tragfähige Weise um.“

„Das Verfahren zum igs 2013-Gebäude ist ein gelungener Auftakt für die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´, in der die Zukunftsthemen des Wohnungsbaus im 21. Jahr-hundert behandelt werden. NÄGELIARCHITEKTEN vermitteln eine anschauliche Vision von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“, betont Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg.

Mit dem prämierten Entwurf begibt sich die igs 2013, gemeinsam mit der für das Grundstück zuständigen Finanzbehörde, nun auf Investorensuche und realisiert damit den ersten Bauabschnitt in Wilhelmsburg Mitte. Gesucht wird ein Investor, der auf einer rund 1500 Quadratmeter großen Fläche an der Neuenfelder Straße ein Gebäude zur flexiblen Wohn- und Büronutzung realisiert. Baubeginn soll voraussichtlich Ende des Jahres sein.

Das Grundstück ist im Besitz der Stadt und wird jetzt im Rahmen eines einstufigen Bestgebotsverfahrens auf den Markt gebracht. Für Fragen zum Vorhaben stehen interessierten Investoren als Projektansprechpartner von der igs 2013 Wolfgang Denien und Kerstin Koch telefonisch unter 040-2263198-70 oder -77 oder per Mail verwaltungsgebaeude@igs-hamburg.de zur Verfügung.

Für grundstücksspezifische Fragen können Interessenten sich an Matthias Peters von der Finanzbehörde wenden, Telefon 040-42823-4058 oder matthias.peters@fb.hamburg.de.

„Wir wünschen uns einen Investor, der auf dieser prägnanten Fläche im Herzen Wilhelmsburgs einen Meilenstein setzt“, betont Heiner Baumgarten. Entstehen soll ein flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf vier Stockwerken. Besonders reizvoll für Investoren: Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und die IBA Hamburg wollen das Objekt ab Ende 2010 für vier Jahre als Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss soll das Gebäude zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie genutzt werden.

Das Bauvorhaben, das mit dem Siegerentwurf präzise Formen annimmt, ist der erste Teil eines sich nach Süden erstreckenden Gebäudetraktes. Für den zweiten Bauabschnitt wurde im Rahmen des Architektenwettbewerbs ebenfalls eine architektonische Idee erarbeitet, die eine einheitliche Lösung für den gesamten Gebäuderiegel zeigt. Auf diesem Baufeld möchte die IBA Hamburg eine neue, typologische Wohnform zwischen Wohnen und Gewerbe, sogenannte hybride Häuser, verwirklichen. Für diesen südlich angrenzenden Gebäudeteil können Investoren bereits jetzt ihr Interesse an der späteren Ausschreibung bekunden. Der Gebäudekomplex der hybriden Häuser ist ein vorgezogener Bestandteil des modellhaften Wohnungsbaus, der in den nächsten Jahren in Wilhelmsburg Mitte entsteht. Vier Riegel, vornehmlich mit Wohnbebauung, werden sich von der Neuenfelder Straße nach Süden erstrecken. Im Osten wird das Areal durch den geplanten Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex begrenzt, nach Süden hin erstreckt es sich bis zum igs 2013-Gartenschaugelände, Wilhelmsburgs künftigen Stadtpark. Jeder der vier Bauriegel soll eine in sich konsistente architektonische Sprache sprechen.

Das angebotene Grundstück liegt reizvoll direkt am neuen Parkgelände der igs 2013. Sieben S-Bahnminuten zum Hauptbahnhof, 100 Meter Fußweg zum Kanu auf neu geschaffenen Wasserwegen, 500 Paddelschläge zum Picknick im Park – Wilhelmsburg liegt mitten in Hamburg und doch im Grünen. Die einmalige Lage und den eigenen Charakter der Elbinsel wissen immer mehr Menschen zu schätzen. Hier entsteht Wilhelmsburg Mitte, ein attraktives Quartier, das urbanes Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot, viel Wasser und Grün verbindet. „Wir verzahnen hier Baukultur und Grünplanung in einer für Hamburg einmaligen, familienfreundlichen Weise“, unterstreicht Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013, den besonderen Charakter des neuen Quartiers. Für Investoren bietet sich die Chance, das Gesicht des neu entstehenden Stadtviertels Wilhelmsburg Mitte zu prägen – und das in bester Lage.

Das igs 2013-Gebäude wird den Eingangsbereich des neuen Quartiers prägen. In puncto Nachhaltigkeit soll ein innovatives Energiekonzept zum Einsatz kommen: Der Neubau soll an den Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen werden, einem Modellprojekt der IBA Hamburg zum Thema „Stadt im Klimawandel“. Investoren können sich hier mit der Teilnahme an einem international bedeutsamen best-practice-Modell profilieren.

Der Energieverbund Wilhelmsburg Mitte wird Bestands- und Neubauten vernetzen und erhebliche Synergieeffekte erzielen, die über die Verbesserungsmöglichkeiten am Einzelgebäude hinausgehen. Durch den Zusammenschluss von Nutzern mit verschiedenen Spitzenlastzeiten und Energiebedarfen ermöglicht ein solcher Verbund Versorgungssicherheit bei gleichzeitig verbesserter CO2-Bilanz und günstigen Wärmepreisen. Die Teilnehmer am Energieverbund können dabei frei wählen, ob sie ihre Wärme komplett über den Verbund beziehen oder auch eigene Energieanlagen installieren wollen, etwa Solarthermie oder Brennstoffzellen. Wer möchte, kann so selbst aktiv Energie in den Verbund einspeisen und seine Kosten weiter senken.

Ansichten und Perspektiven des Siegerentwurfs und von Wilhelmsburg Mitte:
http://www.igs-hamburg.de/114.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=160&tx_ttnews[backPid]=108&cHash=8d8e30a664

http://www.naegeliarchitekten.de/

 

Rückfragen bitte an:

igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh,
Ina Heidemann
Tel. +49(0)40-226 31 98 -40
presse@igs-hamburg.de


Kategorie: Pressemitteilung
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Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz erneut siegreich bei deutschlandweiter Betonkanu-Regatta

Ausbildung & Studium, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:08
 
Ralf-Peter Witzmann, Pressse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Lausitz (FH)
23.06.2009
Die "GeBALLte Energie" der Hochschule Lausitz bei der Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen.
Die "GeBALLte Energie" der Hochschule Lausitz bei der Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen.
Foto: Marlies Kanter/ Hochschule Lausitz
Freude bei dem Team aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz über den Siegerpokal in der Offenen Klasse.
Freude bei dem Team aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz über den Siegerpokal in der Offenen Klasse.
Foto: Marlies Kanter/ Hochschule Lausitz
Etwas scheinbar Unmögliches ist Studenten aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus unter Betreuung von Prof. Dr. Gert Gebauer, Prof. Dr. Gerd Bürger und Dipl.-Ing. Stefan Giebler gelungen. Bei der 12. deutschlandweiten Betonkanu-Regatta, die am 20. Juni 2009 auf dem Baldeneysee in Essen ausgetragen wurde, siegten sie mit ihrer Betonkonstruktion "GeBALLte energie" in der Offenen Klasse. Somit konnten sie den bei der erstmaligen Teilnahme an einer Betonkanu-Regatta im Jahr 2007 in Hannover mit dem Wasserfahrzeug "Lausitzer Gurkenflieger" errungenen Traumerfolg wiederholen.
Das Team der Hochschule Lausitz startete unter dem Motto "Der Lausitzer Fußball geht nicht unter" mit einem überdimensionalen schwimmenden Fußball aus Beton inmitten eines kompletten, ebenfalls aus Beton bestehenden schwimmenden Spielfeldes. Allein der Ball hat eine Masse von 800 Kilogramm. Mit einer schwimmenden Burg kamen die Regatta-Teilnehmer der HAWK Hildesheim auf Platz zwei. Das Team der Technischen Universität Dresden belegte mit einer runden Schwimminsel den dritten Platz.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Wesentliche Kriterien bei der Bewertung in der "Offenen Klasse" sind Originalität, Konstruktion, Gestaltung und Ausstattung sowie optische und akustische Präsentation.

Die zweiteilige Konstruktion der 17 beteiligten Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz besteht aus einem schwimmenden Fußballfeld mit 26 Quadratmetern Fläche und einem ebenfalls selbstständig schwimmenden Fußball mit einem Durchmesser von 2,50 Metern. In das Fußballfeld sind entsprechende Aussparungen für den schwimmenden Fußball eingearbeitet. Der Fußball besteht aus 12 Fünfeckelementen eines schwarzen und 20 Sechseckelementen eines weißen Hochleistungsbetons. Aus geometrischer Sicht handelt es sich um ein aufgeblasenes abgestumpftes Ikosaeder.

Bei diesem anspruchsvollen Projekt waren zahlreiche ingenieurtechnische Aufgaben und Herausforderungen, angefangen von der Herstellung mehrerer Schalungen mit gewölbter Innenschale, CAD-Zeichnung der gesamten Konstruktion, Berechnung der Auftriebs- und Schwimmstabilität bis hin zur betontechnischen und konstruktiven Umsetzung, zu bewältigen. Zur Herstellung der gewölbten Schalelemente mit anspruchsvoller Geometrie und Genauigkeit wurde ein CNC-gesteuerter "heißer Hobel" der Firma Stylework Klein Döbbern, die das Bootsbau-Team sehr engagiert unterstützte, eingesetzt.

Um möglichst hohe Anforderungen an die Wasserdichtigkeit, Schlag-, Stoß- und Biegebeanspruchung der mit etwa einem Zentimeter Wandstärke hergestellten 32 Einzelelemente des Fußballs zu realisieren, wurde ein spezieller textilbewehrter Hochleistungsbeton mit hoher Oberflächenqualität entwickelt.

Die gesamte Konzeption bezüglich des Zusammenbaus des Fußballs war zweifellos die größte und spannendste Herausforderung. Schließlich handelt es sich um einen Ball mit einer Masse von 800 Kilogramm und einem Volumen von acht Kubikmetern, der ohne Stahlbewehrung beziehungsweise zusätzliche innere Aussteifung tragfähig und mit einer berechneten Eintauchtiefe von nur 50 Zentimetern schwimmfähig sein muss.

Dipl.-Ing. Stefan Giebler, der zusammen mit Prof. Dr. Gert Gebauer und Prof. Dr. Gerd Bürger das Projekt maßgeblich betreute, hatte die entscheidende Idee für die technische Realisierung des Zusammenbaus. Sie entspricht dem Prinzip des ursprünglichen Fußballs, nämlich der "Vernähung". Dafür mussten insgesamt 1440 Löcher in die 32 Elemente gebohrt werden. Die Vernähung wurde mit einem Bergsteigerseil mit hoher Witterungsbeständigkeit und Zugfestigkeit durchgeführt. Die Löcher im Beton sowie die 90 Fugen zwischen den Fünf- und Sechseckelementen wurden mit einem speziellem Kleb- und Dichtstoff für Beton, der hohe Anforderungen an die Elastizität, Zugfestigkeit und Reißdehnung hat, verpresst.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Gert Gebauer
Hochschule Lausitz (FH)
Fachbereich Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik
E-Mail: ggebauer@abv.fh-lausitz.de
Tel.: 0355 5818-617
Weitere Informationen:
http://www.hs-lausitz.de/fachbereiche/abv.html - zu den Internetseiten des Fachbereiches Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik der Hochschule Lausitz

SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN

Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 21:14
19.06.2009
Neue Energie für eine neue Generation

Der SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN umfasst neben je einer Photovoltaik Anlage auf dem Rathaus Kreuzberg und der Gretel-Bergmann-Sporthalle zwölf Anlagen auf Berliner Schulen. Damit ist er das größte Solarprojekt in der Hauptstadt, das mit einer Gesamtleistung von rund 1,1 Megawatt die in Berlin installierte Photovoltaik Leistung auf über 11 Megawatt erhöht. Am 7. Juli wird an der Friedensburg-Oberschule im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf die offizielle Eröffnung gefeiert.

Abgesehen davon, dass der SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN die in Berlin installierte Photovoltaik Leistung deutlich erhöht, erfüllen die auf Schuldächern installierten Anlagen auch einen pädagogischen Zweck: Äußerst anschaulich erfahren Schülerinnen und Schüler vor Ort, wie Photovoltaik funktioniert und was Nachhaltigkeit bedeutet. Die Eröffnungsfeier bildet den Auftakt für weitere Veranstaltungen, die in den kommenden Jahren an anderen Schulen folgen werden.

Die Eröffnung am 7. Juli ab 10 Uhr an der Friedensburg-Oberschule im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf steht unter dem Motto „In der Sonne liegt die Zukunft“. Nach einer Begrüßung durch den Schulleiter der Friedensburg-Oberschule, Paul Schuknecht, folgt eine Reihe von Vorträgen zu Klimaschutz und Umweltbildung. Zu den Vortragenden gehören unter anderen Dr. Hermann Scheer, SPD-Bundestagsabgeordneter und Präsident von EUROSOLAR, Katrin Lompscher, Umweltsenatorin des Landes Berlin, und Prof. Dr. Rolf Kreibich vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT Berlin).

Am Nachmittag finden für Lehrerinnen und Lehrer zwei Workshops zur Umweltpädagogik statt; Schüler können wählen zwischen fünf unterschiedlichen Seminaren zur Solarenergie und zur Klimaschutzpolitik. Den ganzen Tag über gibt es Führungen zu der 65-Kilowatt Anlage auf dem Dach der Schule. Ein Konzert am Abend mit mehreren Berliner Schulbands bildet den Abschluss.

Der SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN mit einem Investitionsvolumen von 4,3 Millionen Euro umfasst neben je einer Photovoltaik Anlage auf dem Rathaus Kreuzberg und der Gretel-Bergmann-Sporthalle zwölf Anlagen auf Schulen in den Berliner Bezirken Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Mitte, Spandau und Steglitz-Zehlendorf.

Mit dem jährlich produzierten Solarstrom von knapp einer Millionen Kilowattstunden können über die nächsten 20 Jahre 220 Vier-Personen-Haushalte umweltfreundlich versorgt werden. Der Umwelt bleiben dadurch jährlich etwa 680 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid erspart. Anzeigetafeln im Foyer der Schulen informieren über die eingesparten Emissionen und die aktuelle Stromproduktion.

Unterstützt und begleitet wurde das Projekt SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN von der Berliner 30°-SOLAR GmbH, einer Projektentwicklungsgesellschaft für Solarenergie gegründet von Absolventen der TU Berlin und der TFH Berlin, und der KACO new energy, einem der weltweit größten Hersteller von Wechselrichtern zur Netzeinspeisung. Für den SOLARSTROMPARK BERLINER SCHULEN hat die 30°-SOLAR GmbH 2008 den „KlimaSchutzPartner-Preis“ der IHK Berlin erhalten.

Quelle: 30°-SOLAR GmbH, KACO new energy

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VAMED errichtet Neubau am Klinikum Köln-Merheim

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:41

VON THORSTEN SPRINGER

Berlin/Köln, 19.6.2009 – VAMED hat von den Kliniken der Stadt Köln den Auftrag erhalten, als Generalübernehmer am Klinikum Merheim einen Neubau zu errichten. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Seiten am 19. Juni 2009 in Köln unterzeichnet. Das sechsgeschossige Gebäude (Haus 20B) wird Funktionsbereiche wie Neurologie, Neurochirurgie, Augenklinik, Urologie, Lungenklinik und Transplantzentrale sowie Pflegestationen und einen Hubschrauberlandeplatz umfassen. Es entsteht direkt neben dem vorhandenen Haupthaus. Dabei wird auch ein neuer, gemeinsamer Eingangsbereich mit Kiosk, Caféteria und Empfangsschalter geschaffen.

Der Neubau ermöglicht es, viele Bereiche unter einem Dach zusammenzuführen, die bislang in weit über das Gelände verstreuten Pavillons untergebracht sind. Das Klinikum wird dadurch zu einem Krankenhaus der kurzen Wege. Die freundliche Gestaltung bietet den Patienten ein angenehmes Ambiente und den Mitarbeitern verbesserte Arbeitsbedingungen. Der Neubau trägt mit seiner effizienten Raumanordnung dazu bei, Arbeits- und Prozessabläufe zu vereinfachen, die Logistik zu optimieren und damit die Betriebskosten deutlich zu reduzieren.

Der erste Spatenstich soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres erfolgen, die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei Jahre. In unmittelbarer Nähe des Neubaus entsteht parallel dazu bis zum Frühjahr 2010 ein Parkhaus mit etwa 650 Stellplätzen, um die angespannte Parksituation zu entschärfen.

„Der Neubau ist ein wichtiger Bestandteil des Masterplans zur Zukunftssicherung der Kliniken der Stadt Köln. Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt rund 70 Millionen Euro ist der Neubau ein anspruchsvolles Projekt, das die Patientenversorgung in Merheim deutlich verbessern wird.“, erläutert Klinik-Geschäftsführer Wilhelm Hecker. „Ich bin sicher, dass wir mit VAMED einen erfahrenen Partner zur raschen Umsetzung des Projekts gefunden haben“.

In einem europaweiten Vergabeverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb hat VAMED als bester Anbieter den Zuschlag erhalten. Das Unternehmen steuert das gesamte Bauprojekt bis zur Übergabe und plant dabei auch die Ausstattung mit Medizin- und Informationstechnik sowie die zivile Ausstattung. „Wir freuen uns sehr, dass unser Konzept die Städtischen Kliniken überzeugt hat und wir in Merheim unsere langjährige Erfahrung in der schlüsselfertigen Errichtung von Krankenhäusern einbringen können“, sagt VAMED-Geschäftsführer Achim Kölling. „Eine termin-, kosten- und qualitätsgerechte Ausführung ist dabei für uns selbstverständlich.“

Das zum Gesundheitskonzern Fresenius gehörende Unternehmen ist seit mehr als 25 Jahren auf die Planung und den Bau sowie die Betriebsführung von Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäusern, Thermen und Altenpflegeeinrichtungen spezialisiert. Zu den größten Bauprojekten der VAMED gehören das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien – Universitätskliniken, das Unfallkrankenhaus Linz und ein 300-Betten-Krankenhaus im russischen Krasnodar. In Deutschland verantwortet die VAMED unter anderem die technische Betriebsführung der Berliner Charité und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

VAMED Deutschland ist einer der führenden Krankenhausdienstleister. Zu den Tätigkeitsschwerpunkten gehören alle nichtmedizinischen Aufgaben in Krankenhäusern – von der Wartung sowie Instandhaltung der Medizin-, Informations- und Krankenhaustechnik über das Facility Management bis hin zur kompletten technischen Betriebsführung. Darüber hinaus plant, finanziert und verwirklicht das in Berlin ansässige Unternehmen Bauprojekte im Gesundheitsbereich bis zur schlüsselfertigen Übergabe. VAMED berät Krankenhausträger außerdem bei der Betriebsorganisation und der Ausstattung. Zu den größten Kunden zählen die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. VAMED Deutschland ist Teil der VAMED-Gruppe mit Sitz in Wien, die mehrheitlich zum Gesundheitskonzern Fresenius gehört. Die VAMED-Gruppe ist weltweit führend im Projekt- und Dienstleistungsgeschäft von Krankenhäusern, Gesundheitszentren sowie Thermenresorts und Wellnesszentren. Die Unternehmensgruppe beschäftigt über 2.800 eigene Mitarbeiter. Inklusive aller Managementaufträge ist VAMED weltweit für rund 10.000 Mitarbeiter verantwortlich. Insgesamt hat die Gruppe seit ihrer Gründung 1982 in rund 50 Ländern 470 Gesundheitsprojekte realisiert. 2008 erzielte sie einen Umsatz von 524 Millionen Euro.

Kontakt:
VAMED Deutschland
Thorsten Springer
Schicklerstraße 5-7
10179 Berlin

Tel: 030 246269125
Fax: 030 24626991
www.vamed.de


Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant


Haussanierer-Wettbewerb „Mehr Wert – Wärme aus Erneuerbaren Energien“

Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:50

Prämierung der Preisträger
Wettbewerb "Mehr Wert"

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) rief gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium (BMU) und privaten Partnern zum Haussanierer-Wettbewerb „Mehr Wert – Wärme aus Erneuerbaren Energien“ auf. Teilnehmen konnten private Hausbesitzer, die in ihr bereits bestehendes Haus (Baujahr vor 1995) eine neue Heizung eingebaut hatten, die entweder komplett oder anteilig Erneuerbare Energien nutzt.

Die Resonanz war überwältigend. Insgesamt beteiligten sich mehr als 700 Hauseigentümer mit ihren Projekten an den beiden Wettbewerben. Damit gehört der Wettbewerb zu den bisher erfolgreichsten Bauwettbewerben bundesweit.

Eine unabhängige Jury hat in einem zweistufigen Verfahren die Einsendungen auf ihre technische und architektonische Qualität geprüft und vorbildhafte Projekte im gesamten Bundesgebiet prämiert. Die Preisträger wurden im Juni auf einer Veranstaltung in den folgenden Kategorien geehrt:

(externe Links)

Interner Link Solarwärme 

Interner Link Biomasse

Interner Link Wärmepumpe

Interner Link Kombiheizung mit Einbindung verschiedener Erneuerbarer Energien

 

Die hohe Beteiligung an den Wettbewerben zeigt, dass energieeffizientes Bauen und der Einsatz von erneuerbaren Energien längst marktfähig ist. Überall in Deutschland finden sich tolle Projekte: Von den Bewohnern eines umgebauten Trafohäuschen über ein klassischen Einfamilienhaus auf dem Land oder das Reihenendhaus in der Stadt – wir waren begeistert von den Ideen. Vielen Dank für Ihre rege Teilnahme!

Eine unabhängige Jury hat in einem zweistufigen Verfahren die Einsendungen auf ihre technische und architektonische Qualität geprüft und vorbildhafte Projekte im gesamten Bundesgebiet prämiert. Die Preisträger werden im Juni auf einer Veranstaltung geehrt. Unter allen Einsendungen werden Solaraufladegeräte verlost. Die Gewinner werden von uns benachrichtigt.
Die  preisgekrönten Häuser werden nach der offiziellen Preisverleihung hier veröffentlicht.

externer Link:

Interner Link Details zum Wettbewerb "Mehr Wert"


Kategorie: Pressemitteilung
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Ausstellungseröffnung: Studentenwettbewerb für nachhaltige Architektur

Marie-Hélène Contal und Jana Revedin präsentieren nachhaltiges Design: Buch- und Ausstellungspremiere in Berlin

Pallet House
Pallet House

(pressebox) Düsseldorf, 16.06.2009

So sehen die zehn Sieger aus: Vom 18. Juni bis zum 12. Juli 2009 präsentiert das Energiedesign-Center Berlin die erfolgreichsten Resultate des ersten Studentenwettbewerbs für nachhaltige Architektur unter dem Titel "A minimum house for leisure at the XXI century". Die ausgestellten Entwürfe, die mit Mitteln des EU-Programms Gau:di (EU Culture 2000) gefördert wurden, zeigen verschiedene unkonventionelle Ansätze, die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Zur Eröffnung der Ausstellung und passend zum Thema Nachhaltigkeit in der weltweiten Architekturdiskussion wird Dr. Jana Revedin gemeinsam mit der renommierten französischen Autorin Marie-Hélène Contal erstmals ihr im Juni 2009 im Birkhäuser-Verlag erschienenes Buch "Sustainable Design: Towards a new ethic in architecture and town planning" vorstellen. Die Österreicherin Jana Revedin hat sich als international tätige Architektin und Kuratorin im Bereich des nachhaltigen Gebäude-Designs einen Namen gemacht. Marie-Hélène Contal ist ebenfalls Architektin, Buchautorin und Vize-Direktorin des Institut Français d'Architecture.

Die Erstplatzierten des Wettbewerbs sind die beiden österreichischen Architekturstudenten Gregor Pils und Claus Schnetzer von der Technischen Universität Wien mit ihrem "Pallet House", das in der Grundsubstanz aus 800 üblichen Europaletten besteht. Um lange Transportwege zu vermeiden, werden die aus nachwachsendem Material gefertigten, standardisierten Paletten weltweit eingesetzt. Die einfache Struktur des Gebäudes der beiden Studenten ist in der Grundfläche beliebig veränderbar und ermöglicht verschiedenste Nutzungen von Wochenendhäusern bis hin zu Flüchtlingslagern. Ein Modell des siegreichen Entwurfs ist während der Ausstellung im Energiedesign-Center zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung und erstmaligen öffentlichen Vorstellung des Buches zum "nachhaltigen Design" sind die Autorinnen am 18. Juni 2009 in Berlin: Prominente Architekten aus der Landeshauptstadt werden im Energiedesign-Center die Bedeutung nachhaltiger Architektur untermauern. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei; um Anmeldung unter www.energiedesigncenter.de wird gebeten.

Programm:
- 17:30 - 18:00 - Einlass und Sektempfang
- 18:00 - 18:15 - Begrüßung durch Prof. Mara Pinardi (Dekanin Studiengang Architektur Beuth Hochschule für Technik Berlin)
- 18:15 - 18:45 - Vortrag "Form und Performance" von Prof. Robert Demel
- 18:45 - 19:30 - Vortrag "A Minimum House for Leisure at the XXI Century - Towards a new Ethic in Architecture and Townplanning" von Marie-Helene Contal und Dr. Jana Revedin
- Ab 19:30 Get Together

www.systaic.de

Über systaic AG

Die systaic AG hat sich auf effiziente und zugleich ästhetische Solarstromlösungen spezialisiert: Strategisches Kernprodukt ist das zukunftsorientierte SYSTAIC Energiedach für Gebäude, ein vielfach ausgezeichnetes Energiesystem zur Erzeugung von Strom und Wärme. Mit dem Tochterunternehmen Webasto Solar GmbH ist SYSTAIC weltweit der einzige Serienproduzent von Fotovoltaikgeneratoren für Autodächer. Die Entwicklung und Installation fotovoltaischer Großkraftwerke, welche auch über die Tochtergesellschaft Enerparc realisiert werden, bildet einen weiteren Schwerpunkt des Portfolios.

Zur systaic AG gehören die Tochtergesellschaften Enerparc AG, Düsseldorf, SERP Sistemas Energéticos de Portugal, Lda, systaic Americas Inc., Carlsbad, systaic France S.A.R.L., Paris, systaic Hellas MEPE, systaic Ibérica S.L.U., Barcelona, systaic Italia S.r.L. sowie systaic sourcing AG & Co., Düsseldorf, systaic Technologies GmbH, Düsseldorf, und Webasto Solar GmbH, Landsberg.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Wettbewerb ´Zukunft Planen´ entschieden

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 22:36

Karin Roth übergibt fünf Arbeitsgemeinschaften Preise über 10.000 Euro

15. Juni 2009

Karin Roth, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesbauminister, überreicht heute in Berlin die Preise des Wettbewerbs "Zukunft Planen".
Im bundesweiten Wettbewerb sind für acht konkrete Standorte Planungsideen entwickelt worden, wie die bestehenden Strukturen klimagerecht und auf die demografischen Bedürfnisse zugeschnitten umgebaut werden können.

Insgesamt 59 Vorschläge wurden für die acht Grundstücke in Braunschweig, Peitz, Flensburg, Luckenwalde, Bremerhaven, Meiningen, Schwerin und Rosenau eingereicht. Das 11-köpfige Preisgericht unter dem Vorsitz von Frau Doris Gruber (Berlin) hatte bereits im Februar getagt und je 5 Preise und Ankäufe gekürt.
Karin Roth verlieh die fünf mit je 10.000 Euro dotierten Preise an folgende Arbeitsgemeinschaften:

  • Architekt Jo Meyer und Ingenieur Ingo Stöhrer aus Düsseldorf für das Konzept zur Umnutzung und Ergänzung eines ehemaligen Schulstandortes (Standort Flensburg)
  • Architekt Tobias Martin Reinhard aus Hamburg und Ingenieurin Fee Möhrle aus Kirchzarten für das Konzept für einen zeitgemäßen Umbau einer Großwohnsiedlung der 70er Jahre (Standort Bremerhaven)
  • Architekturbüro Palowski aus Berlin für das Konzept einer Mischung von Wohnen und Gewerbe am Rande der Innenstadt (Standort Luckenwalde)
  • Das Büro Dynamo aus Madrid für die energiesparende Neunutzung und Ergänzung eines Innenstadtgebietes (Standort Meiningen)
  • Lüderwaldt Architekten mit Ingenieur Markus Knelles aus Köln für das Konzept zur Revitalisierung eines Quartiers durch denkmalgerechte Neunutzung und Ergänzung der bestehenden historischen Bauten (Standort  Rosenau).

Karin Roth: "Ich erhoffe mir von diesem Wettbewerb, dass er Impulse für viele kreative Lösungen in vielen Kommunen im Lande gibt. Die Beiträge zeigen, was für kreative und dennoch wirtschaftliche Lösungen auch für schwierigste Grundstücke möglich sind. Von solchen Lösungen profitieren alle: die Investoren, die Bewohner, die Stadt."

Die Wettbewerbsergebnisse werden in einer Wanderausstellung gezeigt.
Vom 16. Juni bis zum 3. Juli ist die Ausstellung in Berlin zu sehen: Galerie Program, Invalidenstraße 115, Berlin Mitte. Dienstag bis Sonntag 12 bis 19 Uhr (Eintritt frei).
Von Juli bis Dezember wird sie durch die teilnehmenden Kommunen Flensburg, Braunschweig, Luckenwalde, Rosenau, Bremerhaven, Schwerin, Meiningen und Peitz reisen.

Der Wettbewerb ist Teil der Initiative "Kostengünstig qualitätsbewusst bauen" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Kategorie: Pressemitteilung Bundesministerium
eingestellt von : bauinformant

Klima-Oscar 2009

Klima-Oscar 2009 für Architektur-Professor Ingo Lütkemeyer

Bremer Energie-Konsens vergibt Preis an „Klimaschutz-Täter“

Dr. Cornelis Rasmussen (links), Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens, überreicht Prof. Ingo Lütkemeyer den "Klima-Oscar 2009". (Foto: Martin Grocholl)
Dr. Cornelis Rasmussen (links), Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens, überreicht Prof. Ingo Lütkemeyer den "Klima-Oscar 2009". (Foto: Martin Grocholl)

(pressebox) Bremen, 12.06.2009

Preisträger des "Klima-Oscars 2009" der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ist Ingo Lütkemeyer, Architektur-Professor an der Hochschule Bremen. Gestern (11. Juni 2009) Abend wurde der engagierte Architekt vor rund 100 Gästen im feierlichen Rahmen im Klimahaus Bremerhaven geehrt. Mit dem Klima-Oscar zeichnet die Klimaschutzagentur jährlich Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen erbracht und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven gezeigt haben.

"Prof. Ingo Lütkemeyer ist seit Jahren ein vehementer Streiter für konsequent energieeffiziente Gebäude. Dabei geht er auch mal ungewöhnlich Wege, findet innovative Lösungen und leistet hartnäckige Überzeugungsarbeit", begründete Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens in seiner Laudatio die Wahl des Preisträgers.

Seit 1992 ist Ingo Lütkemeyer geschäftsführender Gesellschafter der IBUS Architektengemeinschaft mit Sitz in Berlin und Bremen. Seitdem entstanden unter seiner Ägide zahlreiche ebenso spannende wie energieeffizient vorbildliche Bauten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die im vergangenen Jahr eingeweihte Passivhaus-Sporthalle in Bremen Osterholz. Hier gelang es ihm, den Bauherrn zu überzeugen, dass der Bau einer hochenergieeffizienten Sporthalle nicht gleichbedeutend mit extrem hohen Kosten sein muss. Erreicht hat er dies unter anderem durch clevere und zudem ebenso formschöne wie funktionale Abweichungen von Standard-Sporthallen-Ausstattungen. Auch bei einem von der Bremer Energie-Konsens ausgelobtem Wettbewerb zur energieeffizienten Sanierung des Schulzentrums Sandwehen überzeugte er mit seinem Konzept die Jury und den Bauherrn.

"Doch energieeffiziente Neubauten zu errichten ist das Eine - was Ingo Lütkemeyer darüber hinaus auszeichnet, ist, dass er sein Wissen und seine Erfahrungen konsequent weitergibt", so Rasmussen. Schon 1999 wurde der 49jährige zum Professor für Entwerfen, Baukonstruktion und Technischen Ausbau am Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen berufen; seit 2008 leitet er die School of Architecture der Hochschule Bremen.

Der Preisträger selber zeigte sich von der Auszeichnung ebenso überrascht wie erfreut. Er betonte, dass viele seiner Projekte nur durch die Mithilfe seiner engagierten Partner und Mitarbeiter realisiert werden konnten und versprach, sich weiterhin konsequent für nachhaltiges Bauen und Sanieren einzusetzen. Auch hoffte er, dass das Thema Energieeffizienz in der Bremer Stadtentwicklung künftig eine noch größere Rolle spielen wird.

 


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Großer BDA Preis

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:27

Diese Auszeichnung vergibt der Verband "Bund deutscher Architekten für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet der Architektur oder des Städtebaus. Die Auszeichnung kann an einen einzelnen Architekten oder Städtebauer oder auch an eine auf diesem Gebiet tätigen Gruppe oder ein Gesamtwerk verliehen werden.Die Verleihung findet alle drei Jahre statt.

Auslober
Bund Deutscher Architekten BDA 

Teilnahme
Jedes Mitglied des BDA und alle Organe des Bundesverbandes und der Landesverbände können Vorschläge mit einer Begründung einreichen.

Bisherige Preisträger:
1964 Prof. Hans Scharoun, Berlin
1966 Prof. Ludwig Mies van der Rohe, Chicago
1968 Prof. Egon Eiermann, Karlsruhe
1972 Prof. Günter Behnisch + Partner, Stuttgart
1975 Arbeitsausschuß des Evangelischen Kirchenbautages und Prof. Gottfried Böhm, Köln
1978 Prof. Carlfried Mutschler + Partner, Mannheim
1982 Prof. Frei Otto, Warmbronn
1987 Prof. Oswald Mathias Ungers, Köln
1990 Prof. Karljosef Schattner, Eichstätt
1993 Prof. Dr. Thomas Herzog, München
1996 Heinz Bienefeld, Swisttal (posthum)
1999 Prof. Hanns Adrian, Hannover
2005 Prof. Dr. h.c. Meinhard von Gerkan, Hamburg; Prof. Volkwin Marg, Hamburg
2008 Prof. Joachim Schürmann und Margot Schürmann (postum), Köln

Preise
Goldmedaille und Ehrenurkunde.

Nächste Auslobung
2011

Auskünfte
Bund Deutscher Architekten BDA
Bundesgeschäftsstelle
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin
Tel. 030. 27 87 99 0
Fax 030. 27 87 99 15
kontakt@bda-bund.de


Architekturpreis Zukunft Wohnen

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:14

Seit fast 20 Jahren prämiert die deutsche Zement- und Betonindustrie zukunftsweisende und innovative Wohnbauten mit dem Architekturpreis Zukunft Wohnen. Bereits zum achten Mal wird dieser Architekturpreis ausgelobt und im Herbst 2009 vergeben. Anliegen des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ist es, anhand konkreter Beispiele positive und zukunftsorientierte Lösungsansätze für zentrale Fragen des Wohnens in seiner breiten Vielfalt zu zeigen. Der Preis hat sich mittlerweile zum Maßstab für den innovativen Wohnungsbau in Deutschland entwickelt. Gestiftet wird der Preis alle zwei Jahre von den deutschen Zement- und Betonherstellern.Er ist mit 24.000 Euro dotiert und wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Dazu kommen weitere 4.000 Euro Preisgeld der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. für die Stiftung eines Sonderpreises. 


 Externer Link:
Zu den Preisträgern 2009

 


 


DAM Preis für Architektur in Deutschland

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:00

Seit dem Jahr 1980 bilanziert das Jahrbuch des Deutschen Architekturmuseums die besten Bauten des jeweiligen Jahres und hat sich längst als unverzichtbares Nachschlagewerk und als Wegweiser durch die aktuelle deutsche Architekturszene etabliert. Im Januar 2008 wurde der DAM Preis für Architektur in Deutschland im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung zum ersten Mal vergeben. Preisträger waren die Architekten Wandel Hoefer Lorch + Hirsch, Saarbrücken/ Frankfurt am Main für ihr Dokumentationshaus der KZ-Gedenkstätte Hinzert. Der Jury gehörten 2007 Ursula Baus, Armand Grüntuch, Oliver Hamm, Ulrich Höhns und Andreas Ruby an.

Der nun zukünftig jährlich verliehene DAM Preis für Architektur in Deutschland würdigt einen herausragenden zeitgenössischen Bau der jüngsten Zeit in Deutschland. Der amm 16. Januar 2009 zum zweiten Male verliehene „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ ging an Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Das vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Gebäude wurde eigens für das Jahrbuch durch die Architekturfotografin Hélène Binet, London, neu portraitiert. Der „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ ist nicht mit einer Geldsumme dotiert. Als Anerkennung für ihre Verdienste um die Baukultur erhalten Architekt und Auftraggeber eine Urkunde und eine Statuette, die das „Haus im Haus“, die zentrale Idee der Ungers’schen Museumsarchitektur, als Miniatur darstellt.

Das Museum Kolumba ist eines von 24 Bauwerken, die von einer Expertenjury für das Jahrbuch des DAM aus insgesamt 90 aktuellen Projekten ausgewählt wurden. Neben den 22 herausragenden Vertretern der Gegenwartsarchitektur in Deutschland werden in Jahrbuch und Ausstellung zwei Projekte im Ausland vorgestellt, die von Architekturbüros mit Sitz in Deutschland errichtet wurden. In diesem Jahr wurde der Umbau eines U-Boot-Bunkers von „LIN - Finn Geipel + Giulia Andi“ (Berlin) in St. Nazaire, Frankreich, und ein experimentelles Wohnhaus in Santiago de Chile von „FAR Frohn & Rojas“ (Köln) gewürdigt.

Quelle: Homepage Deutsches Architekturmuseum; http://www.dam-online.de


Architekturpreis Beton

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:39

Der Architekturpreis Beton wurde 1973 aus Anlass des 25-Jährigen Bestehens des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie gestiftet, um gutgestaltete Betonbauten bekanntzumachen. Er wird seither im zweijährigen Turnus verliehen und zählt zu den wichtigsten etablierten Architekturpreisen Deutschlands.

Preisträger 2008

Mercedes-Benz Museum, Stuttgart

Architekten:
Ben van Berkel / UNStudio, Amsterdam

Bauherr:
DaimlerChrysler Immobilien, Berlin

Fertigstellung:
März 2006

Wohnhaus und Sammlung Boros, Berlin

Architekten:
Realarchitektur, Berlin: Jens Casper, Petra Petersson,
Andrew Strickland

Bauherr:
Christian Boros, Wuppertal

Fertigstellung:
Dezember 2007

www.jenscasper.com
www.realarchitektur.de

"Birg mich, Cilli!" - Umbau eines Bauernhauses, Viechtach

Architekten:
Studio für Architektur, Peter Haimerl und Jutta Görlich, München

Bauherren:
Peter Haimerl und Jutta Görlich, München

Fertigstellung:
Februar 2008

Lobende Erwähnungen 2008

Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Architekten:
KSP Engel und Zimmermann Architekten, Braunschweig

Bauherrin:
Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

Fertigstellung:
September 2007

www.ksp-architekten.de

Sächsisches Bergarchiv und Mineralogische Sammlung - terra mineralia, Schloss Freudenstein, Freiberg

Architekten:
AFF architekten, Berlin

Bauherrin:
Stadt Freiberg

Fertigstellung:
Januar 2008

www.aff-architekten.com

Stadtbahnstation Rathaus Süd, Bochum

Architekten:
Pahl + Weber-Pahl Architekten, BDA, Darmstadt

Bauherrin:
Stadt Bochum, Stadtbahn GbR

Fertigstellung:
2006

www.pahl-architekten.de

Zollverein School of Management and Design, Essen

Architekten:
Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA

Bauherrin:
Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH

Fertigstellung:
August 2006

www.sanaa.co.jp

Bisherige Preisträger:
- Fortsetzung folgt -

 


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Boulevard der Stars Berlin-Mitte

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:00

Das Berliner Architekturbüro Graft hat mit dem Büro Art + Com den Wettbewerb zur Gestaltung des Boulevards der Stars am Potsdamer Platz gewonnen, teilte am Freitag den 29. Mai die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit.

In der Nähe des Potsdamer Platzes, zwischen dem Film- und Fernsehmuseum Berlin und dem Sitz der Internationalen Filmfestspiele Berlin, sollte auf dem Mittelstreifen der Potsdamer Straße der Boulevard der Stars entstehen, dessen Gestaltung Gegenstand des Wettbewerbs war. Der Boulevard der Stars soll jene Persönlichkeiten ehren, die sich in Vergangenheit und Gegenwart um den deutschen Film und das deutsche Fernsehen verdient gemacht haben. Dazu gehören neben Schauspielern ebenso Produzenten, Regisseure und Autoren wie Kameraleute, Filmarchitekten, Komponisten. Jedes Jahr sollen mehrere Film- und Fernsehschaffende gewürdigt werden. Der erste Abschnitt des Boulevards der Stars soll bereits im Februar 2010 im Rahmen der 60. Berlinale eingeweiht werden.

Der einstimmig votierte Siegerentwurf der GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH sieht vor, dass der Mittelstreifen sowie die Gehwege der Potsdamer Straße eine rötliche Asphaltierung erhalten. Diese soll an den roten Teppich bei Filmpremieren erinnern. In den roten Asphalt sollen Sterne mit den Namen der Stars eingelassen werden, ähnlich dem Walk of Fame in Hollywood. Symbolische Scheinwerfer sollen den Boulevard der Stars erleuchten, der sich vom Potsdamer Platz bis zum Kulturforum erstreckt. Langfristig ist auf dem Mittelstreifen der Einbau von Straßenbahngleisen geplant. Die Straßenbahn soll einmal den Alexanderplatz mit dem Kulturforum verbinden.

Damit ist das Architektenbüro GRAFT erneut erfolgreich aus einem Wettbewerb in Berlin hervorgegangen. Ihr Entwurf hatte sich am 12. Mai als einer von drei gleichrangigen Siegern im Wettbewerb „Tempelhofer Feld – Columbiaquartier zum Thema der Nachnutzung des Flughafens Tempelhof“ durchsetzen können.

1. Preis: GRAFT Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, Los Angeles, CA, Beijing (D, US, CN)


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Der Countdown läuft für den 3. Innovationspreis Elbinselpädagogik

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 22:06
Noch bis zum 5. Juni 2009 haben alle Schulen, Kitas und Jugendeinrichtungen auf den Elbinseln Zeit, ihre Bewerbungen zum „3. Innovationspreis Elbinselpädagogik“ einzureichen. Mit dem Preis unterstützt die Internationale Bauausstellung besonders vorbildliche und modellhafte Bildungsprojekte auf den Elbinseln. 2009 steht das Thema „Sprache“ im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Die Sieger können tolle Preise gewinnen. Herausragende, neue oder in der Praxis bewährte Projekte, können eine Förderung von bis zu 15.000 Euro erhalten.


Hamburg, 28. Mai 2009. „Angesichts der großen Sprachenvielfalt auf den Elbinseln ist das Thema ideal für den diesjährigen Innovationspreis. Wir sind schon gespannt auf die vielfältigen Beiträge“, erklärt Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg GmbH. Die Bewerbungen der Teilnehmer dürfen dabei vielfältige Bereiche abdecken. Gesucht sind z.B. Projekte, die Kinder frühzeitig in ihrer Sprachentwicklung fördern, neue Methoden des Spracherwerbs ausprobieren oder sich für die Zwei- und Mehrsprachigkeit junger Menschen engagieren. Auch Projekte, die mit dem geplanten Sprach- und Bewegungszentrum verknüpft werden, sind willkommen. Entscheidend ist, dass die Projekte auf den Elbinseln entstanden sind und dort durchgeführt werden bzw. werden sollen. Sie können sich an Kinder, Jugendliche und Erwachsene richten.
 
Die Ausschreibungsunterlagen zum „3. Innovationspreis Elbinselpädagogik 2009“ finden die Teilnehmer unter
www.bildungsoffensive-elbinseln.de

Die Koordinierungsstelle Bildungsoffensive Elbinseln steht den Teilnehmern bei Nachfragen telefonisch unter 040 / 226 227-44 oder per E-Mail unter juergen.dege-rueger@iba-hamburg.de für alle Rückfragen zur Verfügung.
 
In der Bildungsoffensive arbeiten über 100 Bildungseinrichtungen gemeinsam daran, die Bildungsangebote zu verbessern. Die Bildungsoffensive soll die Elbinseln als Wohnstandort für junge Familien lebenswerter und interessanter sowie den Bildungserfolg der Kinder unabhängiger von der sozialen Situation der Eltern machen.
 
Die Bildungsoffensive Elbinseln ist auch ein Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Nationale Stadtentwicklungspolitik“.

Mehr Informationen zur Ausschreibung
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Ausstellung "Metrozone Kaufhauskanal" in Harburg zu sehen

Veranstaltungen und Termine, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 19:01
Die Ergebnisse des Gutachterverfahrens zum Kaufhauskanal im Harburger Binnenhafen sind ab sofort und noch bis zum 5. Juni in den Räumen der TuTech Innovation GmbH zu sehen.

Im April hatte die Internationale Bauausstellung erstmals ein Gutachterverfahren für die Entwicklung von zwei Standorten – dem Kaufhauskanal in Harburg und dem Bergedorfer Schleusengraben – durchgeführt. Eine hochkarätig besetzte Fachjury unter Vorsitz des Architekten Prof. Bernhard Winking hatte damals für jeweils ein Büro eine Realisierungsempfehlung ausgesprochen. Mit dem Projekt am Kaufhauskanal soll der bereits erfolgreiche Gewerbestandort am Binnenhafen um einen attraktiven Wohnstandort ergänzt werden.
 
Die Ausstellung zeigt neben dem Siegerentwurf von BIG – Bjarke Ingels Group aus Kopenhagen und Topotek1 Landschaftsarchitekten aus Berlin auch die Arbeiten der drei anderen Büros, die am Gutachterverfahren teilgenommen hatten. Zum Abschluss der Ausstellung am 5. Juni um 18 Uhr findet eine Podiumsdiskussion statt, die gleichzeitig Auftakt zum Harburger Binnenhafenfest 2009 ist.
 
Die Ausstellung ist montags bis freitags jeweils von 10 bis 16 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Ausstellung „Metrozone Kaufhauskanal“
bis 05.06., Montag bis Freitag, jeweils 10 bis 16 Uhr
Foyer TuTech Innovation GmbH
Harburger Schloßstraße 6-12
21079 Hamburg-Harburg
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Pritzker-Preis 2009

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:33

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor erhielt den Pritzker-Preis 2009 für Baukunst (dotiert mit 200.000 Dollar). Die Überreichung findet am 29. Mai 2009 in Buenos Aires statt. Diese Auszeichnung gilt als eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Architekten. Der Pritzker-Preis wird seit 1979 vergeben.

Zu einem seiner bekanntesten Bauten zählt die Therme Vals, die bereits zu Zumthors Lebzeiten 1998 vom Kanton Graubünden unter Denkmalschutz gestellt wurde.


Therme Vals

Therme Vals

 

Pritzker Preisträger der vergangenen Jahre:


2008: Jean Nouvel, Frankreich
2007: Richard Rogers, Großbritannien
2006: Paulo Mendes da Rocha, Brasilien
2005: Thom Mayne, USA
2004: Zaha Hadid, Großbritannien / Irak2003: Jorn Utzon, Dänemark
2002: Glenn Murcutt, Australien
2001: Jacques Herzog und Pierre de Meuron, Schweiz
2000: Rem Kohlhaas, Niederlande
1999: Norman Foster, Großbritannien
1998: Renzo Piano, Italien
1997: Sverre Fehn, Norwegen
1996: Rafael Moneo, Spanien
1995: Tadao Ando, Japan
1994: Christian de Portzamparc, Frankreich
1993: Fumihiko Maki, Japan
1992: Alvaro Siza, Portugal
1991: Robert Venturi
1990: Aldo Rossi, Italien
1989: Frank Gehry, Kanada
1988: Gordon Bunshaft, USA und Oscar Niemeyer, Brasilien
1987: Kenzo Tange, Japan1986: Gottfried Böhm, Deutschland
1985: Hans Hollein, Österreich
1984: Richard Meier, USA
1983: Ieoh Ming Pei, USA
1982: Kevin Roche, USA
1981: James Stirling, Großbritannien
1980: Luis Baragan, Mexiko
1979: Philip Johnson, USA


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Zip-Screen bekommt red dot design award

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:37
Neuer, außenliegender Sonnenschutz von Roma

Die Roma Rolladensysteme GmbH, Burgau, hat ihr Sortiment um einen textilen Sonnenschutz erweitert. Der Zip-Screen wird außen vor dem Fenster geführt und verhindert so effektiv das Aufheizen der Räume. Die Anlage dient auch als Insektenschutz und deckt selbst große Flächen ab. Für die hohe Designqualität wurde das System in diesem Jahr mit dem red dot design award ausgezeichnet.

Auf der Messe R+T 2009 hat Roma seine innovative Außenrollo-Lösung vorgestellt. Mit dem Zip-Screen setzt der Hersteller neue Maßstäbe im Bereich außenliegender Sonnenschutz: Das Fachhandwerk erhält ein ausgereiftes System, mit dem sich selbst große Glasflächen von bis zu 18 m² verschatten lassen. Darüber hinaus bietet es eine attraktive Optik, für die das Unternehmen im Juni den 'red dot award: product design 2009' in der Rubrik 'Architektur und Interior Design' erhalten hat.

Der international renommierte Wettbewerb zeichnet mit dem Siegel die hohe Designqualität der Lösung aus. Das Tuch des Zip-Screens wird auf der gesamten Länge in schmalen Schienen nach unten geführt. Im geöffneten Zustand fährt selbst der Fallstab vollständig ein. Dabei verschwindet er komplett hinter der kompakten, runden Blende. Der Durchmesser der Kassetten ist einheitlich, unabhängig vom Umfang der Welle inklusive aufgerolltem Tuch. Das erleichtert nicht nur Bestellung und Montage, sondern schafft auch ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.

Die Elemente von Roma überzeugen außerdem durch ihre hohe Funktionalität: Die Räume heizen sich im Sommer nicht auf, da der Screen die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Glas reflektiert. Dies sorgt für angenehme Temperaturen und spart gleichzeitig Energie, wie sie etwa für Ventilatoren oder Klimageräte notwendig wäre. Die Nutzung des Tageslichts sowie die Luftzirkulation bewirkt eine natürliche Wohn- und Arbeitsatmosphäre. Obendrein schützt die Anlage im geschlossenen Zustand die Bewohner vor Insekten, wenn der Fallstab mit einer zusätzlichen Gummilippe ausgestattet und ein spezielles Dichtprofil in den Kasten eingesetzt wird. Die Abdichtung seitlich an den Führungsschienen ist serienmäßig vorhanden. Für einen faltenfreien Einzug drückt die Tuchleitnase in der Kassette den Stoff auf der gesamten Breite nach außen. So finden Fliegen, Mücken, Wespen und Konsorten keinen Durchschlupf.

Besonderer Wert wurde auch auf eine montagefreundliche und zuverlässige Technik gelegt: Für eine schnelle Installation hat Roma das System mit einer Eigenentwicklung, der federnden Achskappe, ausgestattet. Vergleichbar mit einem Kugelschreiber lässt sie sich zusammendrücken und arretieren; beim Lösen der patentierten Sicherungsklammer mit einem Schraubenzieher fährt die Achskappe wieder auseinander und wird durch die Federkraft fixiert. Auf diese Weise lässt sich die Tuchwelle problemlos ein- und ausbauen. Die grazilen Führungsschienen sind wahlweise mit integriertem Kabelkanal verfügbar. Das sieht gut aus und spart Arbeitszeit sowie Kosten.

Um die Anlagen individuell an das Haus anzupassen, haben Bauherren die große Auswahl. In den 330 Farben der Roma ColorCollection sind die runde Blende sowie die Führungsschienen und der Fallstab aus Aluminium erhältlich. Das Gewebe des Screens ist PVC-beschichtet und witterungsfest. Die Tuchkollektion umfasst über 140 unterschiedliche Farben von Sandweiß bis Schwarz. Für zeitgemäßen Komfort ist der Zip-Screen bereits ab Werk motorisiert. Per Knopfdruck fahren einzelne oder auch alle Behänge leise auf und zu. Den attraktiven Sicht- und Sonnenschutz gibt es für jede gewünschte Elementbreite beziehungsweise -höhe von 800 bis 6000 mm mit einer Maximalfläche von 18 m². Die Lieferung erfolgt innerhalb weniger Arbeitstage nach Auftragseingang.

Weitere Informationen unter www.roma.de


IBA-Wettbewerb "Energieberg Georswerder" entschieden

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 22:27

Die Deponie wird zum Energieberg mit Panoramablick

Schon jetzt bietet die Spitze des Deponiehügels Georgswerder im Norden der Elbinsel Wilhelmsburg einen einzigartigen Panoramablick auf die gesamte Hansestadt. Die IBA Hamburg will diesen Ort mit einer Aussichtsplattform öffentlich zugänglich machen und den Deponiehügel in einen regenerativen Energieberg umwandeln. In enger Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat die IBA jetzt europaweit einen Wettbewerb ausgeschrieben. Acht Teams aus Landschaftsarchitekten und Architekten haben sich in einem Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Wettbewerb qualifiziert. Ihre Planungsaufgabe war es, einen Entwurf für die Gestaltung der Oberfläche der Deponie zu erarbeiten, architektonischer Teil der Aufgabe war die Planung eines Ausstellungs- und Betriebsgebäudes. Die Jury unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin Prof. Ulrike Beuter hat einstimmig die Arbeit der Berliner HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten aus Hamburg mit dem ersten Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.


Hamburg, 20. Mai 2009. „Die Planer haben diese sehr komplexe und schwierige Aufgabe mit Bravour gelöst. Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Vorschläge für die Gestaltung der Deponie“, sagt Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg. Er zeigt sich überzeugt davon, dass die Idee einer ungewöhnlichen Aussichtspromenade die Kraft haben wird, Menschen immer wieder für den Ort zu interessieren und zu begeistern. „So wird das gelingen, was für den Stadtteil und die Anwohner so wichtig ist: der Berg wird Attraktion der Nachbarschaft und einen Imagewandel erleben, ohne dabei die schwierigen Seiten der Deponie auszublenden. Ich bin sehr froh, dass die Jury dies einstimmig so gesehen hat.“ Auch die Juryvorsitzende Prof. Ulrike Beuter ist angetan von dem ersten Preis. „Die den Gipfel umrundende Promenade macht den Hügel zu einer weithin sichtbaren Landmarke, die als weiß leuchtender Ring auch nachts eine besonders überzeugende Wirkung entfaltet. Und auch den Besuchern des Berges eröffnen sich ganz neue Perspektiven auf Hamburg. Ich begrüße es sehr, dass ein einzigartiger Anziehungspunkt entsteht, der ohne belehrendes Pathos für die Besucher auskommt.“


Energieberg mit Aussicht auf die Hansestadt

Aufgabe der teilnehmenden Teams war es nicht nur, Umgestaltungsvorschläge für die Deponieabdeckung zu machen und eine Idee für einen Ausstellungsparcours zu entwerfen, der den Berg und das Thema Energie der Zukunft behandelt. Aufgabe war zudem die Planung eines energetisch hochwertigen Ausstellungs- und Betriebsgebäude am Fuß des Bergs. Baubeginn wird 2010 sein, ab 2011 soll sich dieser künstlich entstandene Landschaftsraum dann für Besucherinnen und Besucher öffnen. Dann können die Besucher nicht nur einen einzigartigen Ausblick auf die Hansestadt genießen, sondern auch mögliche Lösungen für die energetischen Herausforderungen der Zukunft erleben. Die IBA Hamburg plant hier, das Potenzial an erneuerbaren Energien deutlich auszubauen: So sollen die vorhandenen Windkraftanlagen durch leistungsstärkere ersetzt werden (Repowering), aus dem anfallenden Grasschnitt auf dem Hügel soll Biogas gewonnen werden zudem steht der Hang des Hügels für Photovoltaik zur Verfügung.

Sämtliche Arbeiten des Wettbewerbs sind ab sofort bis zum 6. Juli 2009 in der Werkstattschau IBA at WORK am Berta-Kröger-Platz in Wilhelmsburg zu sehen.

weitere Informationen zur Ausstellung IBA at Work


Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt1)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)

Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt3 oben)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)

Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt3 unten)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)


weitere Informationen zum IBA-Projekt Energieberg Georgswerder


„Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“

Wettbewerbe & Auszeichnungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 11:57
Preisträger des Gestaltungs- und Realisierungswettbewerbs ermittelt

Am 28. April 2009 vergab das Preisgericht des Wettbewerbs zum Thema „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ in Neu-Ulm unter dem Vorsitz von Prof. Jan R. Krause drei 1. Preise sowie 2 Sonderpreise.

Der Jury gehörten weiterhin der Journalist Dipl.-Ing. Dirk Meyhöfer sowie der Vorsitzende des Bundesverbandes Ausbau und Fassade im ZDB, Dipl.-Math. Stuckateurmeister Jürgen G. Hilger an.

Von den Studierenden im Hauptstudium Architektur/Innenarchitektur sowie von den angehenden und zukünftigen Meisterschülern des Ausbaugewerbes wurden eine unbefangene Herangehensweise und unkonventionelle Lösungsansätze bei der Umsetzung der Wettbewerbsaufgaben hinsichtlich der Gestaltung der zukünftigen Wohnwelt erwartet.

Die Technische Universität Dortmund, die SRH Hochschule Heidelberg, die Fachhochschule Hannover (FHH), die Beuth Hochschule für Technik Berlin sowie die Hochschule Darmstadt hatten sich mit insgesamt 19 Projektarbeiten an dem bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb beteiligt.

Drei 1. Preise zu je 1.000 EUR sowie zwei Sonderpreise zu je 250 EUR wurden nach drei Bewertungsrundgängen und intensiver Diskussion in der 2. Stufe des Wettbewerbs durch die Jury ermittelt.

 

1. Preis: Beitrag – Nr. 10
Fachhochschule Hannover
Titel: „Future Living – Leben im Familienrahmen“
Verfasserin: Nadine Büttgen
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Bernd Kreykenbohm

Der Preis wird von der Jury einstimmig vergeben, weil diese Arbeit innerhalb des Themas „Phantasiewelten – die Suche nach dem Machbaren“ sich schon im Ansatz ausdrücklich den demographischen Veränderungen der Welt des 21. Jahrhunderts stellt. Sie tut es am Beispiel einer Modellfamilie, die in mehreren Generationen miteinander individuell leben soll und liefert eine komplexe und verblüffend plausible Lösung auf mehreren Ebenen: Das beginnt mit der nachhaltigen Verdichtung im Städtebau sowie einer modularen Raumlösung mit individuellen Gestaltungsräumen für die Bewohner und gipfelt in einem ästhetischen und unaufdringlichen Minimalismus in Konstruktion und Architektur.

Die angehende Architektin liefert mit ihrer eigenen professionellen Kreativität ein sanftes Flussbett, die Bewohner entscheiden über ihren eigenen „Wohnfluss“, deren Richtung sie immer wieder ihren sich ändernden Lebenszielen anpassen können.

Dabei ist das Kompositionsprinzip verblüffend einfach: Das Modul besteht aus Variationen von Rahmen, die ohne Überschneidungen, Schicht für Schicht immer wieder neue Räume anbieten. Nebenbei entstehen jeweils zwischen zwei Rahmen Möglichkeiten, Installation und Kabelschächte zu verlegen.

Die Jury wünscht sich allerdings eine Weiterentwicklung des Rahmenprinzips, der hier noch in Betonbauweise vorgesehen ist, in Richtung einer konstruktiven Lösung, bei der der Wandaufbau zusammen mit dem Trockenausbau in eine noch energieeffizientere Richtung optimiert werden kann.

 

1. Preis: Beitrag Nr. 14
Beuth Hochschule für Technik Berlin
Titel: „sustainable eco strap – das nachhaltige ökologische Wohnband“
Verfasser: Abid Öner, Babak-Patrick Mahdawi-Nader, Halit Öner
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Holger Kühnel

In der Bewertung der Jury haben die Studenten der Beuth-Hochschule für Technik Berlin, Herr Abid Öner, Herr Babak-Patrick Mahdawi-Nader und Herr Halit Öner einen überragenden Beitrag zum Wettbewerb „Phantasiewelten – Die Suche nach dem Machbaren“ geleistet.

Die präsentierte Wohnwelt aus rhythmisch vor- und zurückspringenden Bandstrukturen spiegelt eine Lebendigkeit und Vielfalt wider. Nicht nur werden durch die räumliche Anordnung der parallelen Bänder dynamische Raumabgrenzungen geschaffen, sondern die Bänder finden auch als Möbel, Sitzflächen und Raumteilungen Verwendung.

Im Vordergrund steht bei der Gestaltung der Bänder, die sich aus dem Boden erheben und über Wandflächen zur Decke werden, die Konstruktion mit ökologischen Baustoffen.

So ist ein Mix aus Stampflehmkork als Füllmaterial mit schalldämmender und raumklimatisierender Wirkung zusammen mit den Trockenbauoberflächen dazu geeignet, alle Anforderungen an Oberflächen zu erfüllen, die mit Lehmfinish, Kalkglätte und Tadellackt in Feuchträumen zu erstellen sind.

Es fehlt jedoch der Bezug zum oberen Raumabschluss der Gesamtwohnwelt und fordert damit einen Ausblick auf noch zu erstellende Einzellösungen der Gesamtarbeit.

Im Hinblick auf die Präsentation auf der Messe Farbe Ausbau & Fassade in München 2010 schlägt die Jury vor, nicht wie von der Teilnehmergruppe vorgesehen den Schlafbereich sondern den Teilausschnitt Wohnen/Essen im Maßstab 1:1 zu realisieren. Der Preis, der als einer unter drei gleichwertigen Preisen vergeben wird, wird für die gute Gesamtdarstellung, für den hohen und innovativen architektonischen Anspruch unter Einbeziehung der veränderten Wohnbedürfnisse zuerkannt.

 

1. Preis: Beitrag Nr. 17
Hochschule Darmstadt
Titel: „Frame“
Verfasser: Friederike Nürnberg
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Schultz

„Frame“ ist der Entwurf einer temporären Wohnform für eine mobile Gesellschaft. Denkbar ist die Errichtung als Wohnraum in ungenutzten Hallen oder als Wohnhaus in der freien Landschaft. In modularer Trockenbauweise werden Winkel so aneinander gefügt, dass sie einen Raum aufspannen. Durch Reihung der Winkel entstehen variantenreiche Wohnlandschaften mit verschiedenen funktionalen Zonen. Küche, Bad, Arbeits-, Schlaf- und Wohnbereiche wechseln mit Atrien und Gartenhöfen. Das konstruktive System ist dem Zweck angemessen, die Vorfertigung folgt den Methoden des modernen Trockenbaus. Modularität und Transportfähigkeit entsprechen dem Konzept der Mobilität. Geschickt platzierte Öffnungen in Wand und Decke bringen viel Tageslicht in den Raum und schaffen atmosphärische Verbindungen zum Außenraum. Darin unterscheidet sich der Entwurf von bekannten Container- und Modullösungen und bringt neue Qualitäten in diese Typologie. Die Fassaden sind nur schematisch dargestellt und erreichen nicht die Qualität des Entwurfskonzepts. Auch die Eingangssituation und Verortung in der Landschaft ist überarbeitungswürdig. Insgesamt aber liefert der Entwurf einen wertvollen Beitrag zu veränderten Wohn- und Lebenssituationen.


Sonderpreis – Beitrag Nr. 6
SRH Hochschule Heidelberg
Verfasser: Edwin Kömpel
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Claudia Nickel

Der Entwurf präsentiert eine architektonisch spannende Baulückenschließung, die allerdings als singuläre Lösung zu verstehen ist. Der Vorschlag einer modulhaften Ausstattung für wesentliche Möbel- und Einrichtungsteile macht den Entwurf modellhaft: Sollte sich nach weiterer Bearbeitung herausstellen, dass die vorgestellten Objekte leicht und (auf Rollen?) beweglich genug sind, würden Sie sich für bestimmte Lebensphasen der heutigen modernen Nomaden sehr gut eignen. Die Jury sieht in diesem Vorschlag in Zusammenhang mit dem Trockenausbau eine reizvolle Herausforderung: Auf der Nahtstelle von Objekt, Ausbau und Möbel erhält der Trockenausbau eine neue Qualität: Mobilität. Ein Thema, das es weiter zu erforschen gilt.


Sonderpreis – Beitrag Nr. 9
SRH Hochschule Heidelberg
Verfasser: Matthias Bornhofen, Sophia Pasparakis, Jana Winkler
Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Claudia Nickel

Der Entwurf einer „Work & Cook Insel“ ist eine dynamische Interpretation der Küche als Begegnungs- und Erlebnisort. In offener Wohnküche oder in Restaurant und Lounge soll sie als skulpturales Objekt zum „Hingucker“ werden. Ein Tresen mit Herd und Spülbecken wird umspült von mehrfach gekrümmten Bänken. Ebenfalls gekurvte Paravents mit reliefartigen Intarsien schirmen die Küchenbar ab. Eine Antwort auf Fragen nach dem Wohnen der Zukunft vermag dieser Entwurf eines Möbels nicht zu liefern. Gleichwohl wird der Gestaltungsanspruch mit einem Sonderpreis „Möbel“ gewürdigt. Hier ist das Potenzial des modernen Trockenbaus noch nicht ausgeschöpft. Bei aller Virtuosität in der digitalen Erfindung freier Formen ist jedoch die Funktionalität im Blick zu halten. Fraglich sind die Eignung geneigter Sitzflächen und die beschränkte Arbeitsfläche. Zur Weiterentwicklung wird das im Modellbau erzeugte Relief im Paravent empfohlen.

 

Unter stuck@zdb.de können Sie Bilder von der Ausstellung in Neu-Ulm erhalten

Quelle: Pressemitteilung Zentralverband Deutsches Baugewerbe, www.zdb.de


Anhänge:

BAF-2009 Phantasiewelten.pdf
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Neuer Fachhochschul-Campus Derendorf - Architektenwettbewerb ist entschieden

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 19:26

Presseinfo vom 05.05.2009

Ein Meilenstein zum Neubau der Fachhochschule Düsseldorf am Campus Derendorf ist erreicht. Die Sieger des Architektenwettbewerbs für die Realisierung des neuen Campus sind 1. Preis: Nickl + Partner Architekten AG, München 2. Preis Schuster Architekten, Düsseldorf 3. Preis Henning Larsen Architects, Kopenhagen mit Höhler + Partner, Aachen 4. Preis Code Unique Architekten, Martin Boden & Volker Giezek, Dresden 5. Preis agn Niederberghaus + Partner Architekten, Ibbenbüren

(Düsseldorf). Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf (BLB) hatte einen EU-weiten Architekturwettbewerb ausgelobt, an dem sich 23 Büros beteiligten. Ziel des Wettbewerbs war es, auf dem ehemaligen Schlösser-Areal und Schlachthofgelände in Derendorf einen zukunftsfähigen Campus für die Fachhochschule Düsseldorf zu entwerfen, die bisher an zwei Standorten verteilt war. Die Planung soll neben den Hörsaal-, Labor- und Verwaltungsflächen auch studentisches Wohnen, Kindergarten und Freizeiteinrichtungen berücksichtigen. Die denkmalgeschützte Großviehhalle auf dem Gelände soll integriert und einer Nutzung für den Hochschulbetrieb zugeführt werden.

Am 28. und 29. April 2009 ermittelte die Jury unter Vorsitz der Kölner Architektin Professor Dörte Gatermann unter den 23 Entwürfen die besten fünf. Der BLB NRW wird jetzt, unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Jury, mit den fünf Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchführen. Die Bauarbeiten sollen bereits in der ersten Jahreshälfte 2010 beginnen.

Die Begründung der Jury für den ersten Preis lautet:
"In sehr klarer, einfacher Weise werden die städtebaulichen Zielvorgaben und die Adressbildung eines Hochschulcampus in Einklang gebracht. Öffentliche und studentische Nutzung werden miteinander vernetzt. Jeweils zwei Fachbereiche in gut dimensionierten Baukörpern bieten langfristig flexible Nutzungsmöglichkeiten."

Vier weitere Arbeiten erhielten Anerkennungen:

FAR Frohn + Rojas, Köln

Gerber Architekten, Düsseldorf

Bob Gysin + Partner BGP Architekten ETA SIA BSA, Zürich

Thomas Müller Ivan Reimann, Gesellschaft von Architekten, Berlin.

Alle 23 Wettbewerbsbeiträge sind vom 5. bis 29. Mai 2009 im ehemaligen Ministerium für Bauen und Wohnen, Elisabethstr. 5-11 in 40217 Düsseldorf ausgestellt und können werktags in der der Zeit von 14 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis14 Uhr besichtigt werden. Gleichzeitig sind 12 studentische Arbeiten ausgestellt, die parallel zum offiziellen Verfahren von Studenten der Peter Behrens School of Architecture, Düsseldorf, entworfen wurden.

Die Organisation des Verfahrens und die Vorprüfung der Wettbewerbsarbeiten wurde von den Dortmunder Architekten und Stadtplanern Norbert Post und Hartmut Welters in enger Abstimmung mit dem BLB NRW, der Fachhochschule und der Stadt Düsseldorf durchgeführt.

Die Mitglieder der Jury:

• Wolfgang Ackermann, Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW (MBV)

• Dr. Gregor Bonin, Beigeordneter, Leiter des Dezernats Planen und Bauen, Stadt Düsseldorf

• Dr. Martin Brans, Architekt, Niederlassungsleiter Köln, BLB NRW

• Prof. Dr. Ing. M. Norbert Fisch, TU Braunschweig

• Prof. Dörte Gatermann, Architektin, Köln

• Prof. Dr. Hans-Joachim Krause, Rektor der Fachhochschule Düsseldorf

• Heinz Krommen, Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes NRW (MIWFT)

• Prof. Walter von Lom, Architekt und Stadtplaner, Köln

• Prof. Robert Niess, Architekt, Berlin

• Prof. Dr. Ing. Rainard Osebold, RWTH Aachen

• Helmut Rattenhuber, Stadtdirektor der Landeshauptstadt Düsseldorf

• Ferdinand Tiggemann, Geschäftsführer des BLB NRW

• Prof. Martin Weischer, Architekt, FH Münster


Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal in Berlin

Veranstaltungen und Termine, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:37

Wettbewerb für ein Freiheits- und Einheitsdenkmal

Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge 1. Stufe

externe Links:


Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten im Original, 06. Mai bis 31. Mai 2009, täglich 10 Uhr bis 20 Uhr im Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10117 Berlin.

Bitte beachten Sie: Wegen Bauarbeiten erfolgt der Zugang durch den Seiteneingang an der Niederlagstraße. Der Eintritt ist frei.


Preisverleihung des Wettbewerbs "Energieoptimiertes Bauen 2009

Architekturpreise, Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 12:40

Architektur mit Energie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

(pressebox) Berlin, 05.05.2009

Auf den 10. Berliner Energietagen sind gestern die Preisträger des Wettbewerbs "Energieoptimiertes Bauen 2009 - Architektur mit Energie" mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro ausgezeichnet worden.

In dem Wettbewerb, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Oktober letzen Jahres erstmals ausgerufen hatte, wurden ambitionierte Bauprojekte prämiert, die durch innovative Technologien und Konzepte das energieeffiziente Gebäude der Zukunft umsetzen. Es hatten sich deutschlandweit 59 Projekte beworben. Die zehn Preisträger, die ein Preisgeld von 100.000 Euro erhalten, wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt. Zudem bekommen die ausgezeichneten Vorhaben die Möglichkeit, als Modellprojekte im Förderprogramm "Energieoptimiertes Bauen" des BMWi gefördert zu werden. Ihre Umsetzung soll demonstrieren, dass Gebäude mit geringem Energiebedarf und ansprechender Architektur technisch und wirtschaftlich realisierbar sind.

Am Rande der feierlichen Preisverleihung auf den 10. Berliner Energietagen wurden die ausgezeichneten Arbeiten in einer Posterausstellung im Ludwig Erhard Haus einem breiten Publikum vorgestellt.

Informationen zu den prämierten Vorhaben des Wettbewerbs und zum Förderschwerpunkt des BMWi "Energieoptimiertes Bauen" können unter www.enob.info abgerufen werden.


4. Concrete Design Competition

Beton, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:02

Pressetext 29.04.2009

4. Concrete Design Competition vor dem Start

Ausstellung zum Vorjahreswettbewerb in Berlin

Alle zwei Jahre schreibt die Zement- und Betonindustrie mit dem Concrete Design Competition einen internationalen Studenten-Wettbewerb für kreatives und innovatives Gestalten mit Beton aus. Im Wintersemester 2007/2008 arbeiteten Studenten europaweit Ideen zum „Hybriden“ aus und entwickelten visionäre Ideen und Anwendungen für den Baustoff Beton.

Impressionen von der Masterclass 2008 in Antwerpen

BetonMarketing Ost zeigt die prämierten Arbeiten anlässlich des Forums „Betondesign“ in einer Ausstellung am 5. Mai in Berlin. Das Spektrum der Exponate reicht von „hybriden“ Möbel- und Designentwürfen, Hochhäusern und Museen über schwimmende Wohnplattformen bis zu Töne erzeugendem Stadtmobiliar.

Zwei der in Deutschland erfolgreichen Teams erhalten in Berlin Gelegenheit, ihre Entwürfe ausführlich zu präsentieren. Barbara Graßl (TU München) stellt ihren Entwurf „solarconcrete“ vor, mit dem die thermische Speicherfähigkeit des Baustoffs Beton erweitert werden soll um dann phasenverschoben beispielsweise ins Gebäudeinnere übertragen werden zu können. Yü Chen und Juliane Greb (RWTH Aachen) entwickelten den „ComfortCapsule Concrete“. Dabei reagieren in die Oberfläche des Betons eingebrachte Kunststoffelemente dynamisch auf Umwelteinflüsse und verändern damit dessen haptische Wahrnehmung.

Monolithische Visionen

Im Zyklus 2009 / 2010 soll das Thema „MONOLITHIC“ bearbeitet werden. Als Kurator konnte der Schweizer Architekt Valerio Olgiati gewonnen werden. Er wird auch die einwöchige Masterclass leiten, die den Wettbewerb traditionell abschließt und dieses Mal im August 2010 in Istanbul stattfinden wird. Zusätzlich wird ein Preisgeld von 4.000 Euro ausgeschrieben. Beteiligen können sich Studierende, die im Wintersemester 2009/2010 immatrikuliert sind.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Forum Betondesign unter:  

http://www.beton.org/service/kalender


Informationen zum Concrete Design Competition finden Sie unter:
www.concretedesigncompetition.de

 

Der vierte Zyklus des Concrete Design Competition 2009/2010 wird von mehreren internationalen Verbänden der Beton- und Zementindustrie getragen. Das nationale Sekretariat für Deutschland übernimmt:

Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

National Secretary
Concrete Design Competition
Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Ansprechpartner:
Torsten Förster
Telefon: 030 - 2 80 02 - 222
Telefax: 030 - 2 80 02 - 250

 


Neubau der Synagoge in Potsdam

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:54

 

Pressemitteilung Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Sieger des Wettbewerbs steht fest

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Yitzhak Ehrenberg, Finanzminister Rainer Speer und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Vorstellung des Siegers des Architekturwettbewerbs

Am Freitag, dem 24.04.2009 um 10.00 Uhr, stellte der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) gemeinsam mit dem Bauverein Neue Synagoge Potsdam den Sieger des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Synagoge in Potsdam vor. Den 1. Preis gewann der Entwurf des Architekturbüros Haberland Architekten BDA aus Berlin.

150 Interessenten - ein Sieger
Über 150 Architekturbüros zeigten Interesse, den Neubau der Synagoge zu entwerfen. Nach einer ersten Auswahl blieben 30 Büros übrig, von denen sich 26 mit konkreten Entwürfen beteiligt haben. Aus diesen 26 Entwürfen hat die Jury drei Preisträger und drei Ankäufe ermittelt.

Die Beurteilung der Jury zum ersten Preis lautet:
„Idee der Verfasser ist es, die Synagoge als eigenständigen Stadtbaustein harmonisch in das neu zu errichtende Zentrum Potsdams einzufügen. Davon ausgehend wird der Blockrand mit differenzierten Baukörperstrukturen geschlossen.

Der Neubau der Synagoge ist im Anschluß an das Kabinettshaus deutlich ablesbar und geht in der Höhenentwicklung über den First des Kabinettshauses (Sanierungsziele) hinaus. Dieser Höhensprung wird jedoch durch die Plastizität des Baukörpers und Respektierung der Gliederung des Kabinettshauses städtebaulich gut gelöst.

Das Gebäude erhält einen markanten über zwei Geschosse reichenden Eingang, der die Bedeutung des Ortes auf einfache Weise hervorhebt. Öffnungen und geschlossene Fassadenbereiche entsprechen den inneren Funktionen.

Insgesamt entsteht ein auch aus dem Umfeld erkennbarer besonderer Baukörper, der die Maßstäblichkeit insgesamt nicht zerstört, sondern bereichert.
Die geplanten Gebäude des Ideenteils fügen sich in Höhenentwicklung, Eckausbildung und Parzellierung in das geplante Gesamtgefüge ein."

Planung für den Neubau noch in diesem Jahr
Der Technische Geschäftsführer des BLB, der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt war, Norbert John, ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr die Planungen abgeschlossen werden. „Nach der nun erfolgten Empfehlung des Preisgerichts wird der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf als Grundlage für eine Bauplanung dienen. Noch in diesem Jahr wird die Planung für den Neubau abgeschlossen werden", so Norbert John.

Idee wird konkret - Freude bei Gemeinde und Bauverein
Durch die Empfehlung der Jury und die Festlegung auf einen Sieger ist für die Entstehung der Synagoge ein weiterer Meilenstein erreicht worden. „Aus der Idee einer Synagoge ist nun durch die Modelle des Wettbewerbs etwas Konkretes, etwas Sichtbares geworden", freut sich Dr. Horst Mentrup, Vorsitzender des Bauvereins Neue Synagoge Potsdam. Auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Potsdam sieht den Abschluss des durch den BLB durchgeführten Wettbewerb als großen Schritt: „Nach schwierigen Zeiten für die jüdische Gemeinde ist der Abschluss des Architektenwettbewerbs ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur neuen Synagoge", sagte Vladimir Genkin. Beide bedankten sich beim Land Brandenburg, dass es den BLB mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt hat.

Öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten
Die 26 eingereichten Wettbewerbsarbeiten sind vom 28. April bis 10. Mai in der historischen Gewölbehalle des Kutschstalls im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte zu sehen. An allen Wochentagen habe Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit von 10-17 Uhr und an Wochenenden von 10-18 Uhr alle Wettbewerbsbeiträge zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Drei Preise und drei Auszeichnungen
Den 2. Preis erhielt der Beitrag des Architekturbüros Gramazio & Kohler GmbH aus Zürich. Die Jury schrieb zu diesem Beitrag: „Der Neubau fügt sich in die Straßenflucht der Schlossstraße ein, wird aber zweifach akzentuiert: Einerseits überragt der Baukörper die Satteldächer der Blockrandbebauung, andererseits wird der anschließende Baukörper um 60 cm zurück gesetzt. Hierdurch wirkt der Körper eigenständig, ohne aus der Blockstruktur herauszufallen."
An die Arbeitsgemeinschaft Archea - male (Marco Casamonti, Laura Andreini, Giovanni Plazzi, Christiano Lepratti, Vera Martinez) aus Berlin ging ein Sonderpreis, die Beiträge der Architekturbüros Thomas Müller Ivan Reimann aus Berlin, Sichau & Walter aus Fulda sowie Atelier 5 aus Bern und van Geisten Marfels aus Potsdam wurden mit Auszeichnungen versehen.

Bilder der Veranstaltung und des mit dem 1. Preis ausgezeichneteten Wettbewerbsbeitrags finden Sie in unserer Bildgalerie. (externer Link)

http://www.blb.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.154442.de


Vier angehende Architekten erhalten DETAIL-Stipendium

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:58
Die Zeitschrift DETAIL vergibt unter maßgeblicher Förderung der Sto-Stiftung ab diesem Sommersemester erstmals ein Stipendium an Studierende der Fachrichtung Architektur. Prof. Peter Cheret, Mitglied der Jury, erläutert die Gründe der Förderung: „Das Stipendium soll die Qualität in den künftig stark geregelten Studiengängen wahren. Insbesondere für diejenigen der Studierenden, die materiell wenig privilegiert sind. Darüber hinaus eröffnet es Freiräume für individuelle Entwicklung und gibt Orientierung durch Auslandsaufenthalte.“ Neben finanzieller Unterstützung sind internationale Praktika in renommierten Architekturbüros wie Allmann Sattler Wappner, München und bei der Industrie Bestandteil des Programms.

Mit ihrer Bewerbung nachhaltig überzeugen konnten Kristina Markovi von der Fachhochschule Giessen, Marion Arnemann, TU München, Till Thomschke, bald ETH Zürich, und Niklas Fanelsa von der RWTH Aachen. Durch Fachwissen im Bereich der Architektur, ihre Persönlichkeit, hohes Engagement im Studium sowie der Wertschätzung des Für- und Miteinander unter Kommilitonen begeisterten die vier Studenten die hochkarätige Jury.

Niklas Fanelsa ist der jüngste der vier Auserwählten. Von seinen Professoren als Alleskönner bezeichnet, arbeitet er seit dem zweiten Semester als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wohnbau der RWTH Aachen. Außerdem ist er Mitglied im Fakultätsrat und weiteren Gremien.

In den eingereichten Bewerbungen gaben Architektur- und Innenarchitekturstudenten einen spannenden Einblick in Arbeit, Fähigkeiten und Visionen. Neun kamen in die engere Wahl und wurden zum Interview von der Jury eingeladen. Neben Prof. Peter Cheret, Stiftungsrat Architektur der Sto-Stiftung, und Till Stahlbusch, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Sto AG, besetzten Ludwig Wappner, Partner des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, und Hans- Jürgen Kuntze, Geschäftsführer von DETAIL, das Auswahlgremium.

Sto-Stiftung
Deutsches Stiftungszentrum GmbH
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Tel.: 0201 / 84 01 -0
Fax.: 0201 / 84 01 -255


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WETTBEWERB FÜR DAS BUNDESARCHIV IN BERLIN

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:01

Wettbewerbsbekanntmachung
WETTBEWERB FÜR DAS BUNDESARCHIV IN BERLIN - MASTERPLAN

Erscheinungstag
9. April 2009
Abgabefrist
15. Mai 2009, 16:00
Anforderungsfrist
15. Mai 2009

Ausgeschriebene Leistungen

Der Wettbewerb wird als interdisziplinärer nichtoffener Wettbewerb mit Zwischenkolloquium ausgelobt. Ein vorgeschaltetes Bewerberverfahren dient der Auswahl von 5 bis 6 Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Architekten bzw. Stadtplanern. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Das Verfahren wird entsprechend der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie in Abstimmung mit der Architektenkammer Berlin durchgeführt.

Das Bundesarchiv in Berlin ist seit 1994 provisorisch auf dem Gelände der 1878 erbauten Kadettenanstalt in Lichterfelde untergebracht. Die Liegenschaft wurde 1933 von der Leibstandarte SS Adolf Hitler übernommen und nach dem Krieg von amerikanischen Truppen genutzt. Nach Fertigstellung des Magazinneubaus und der Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude wird das Bundesarchiv die Berliner Bereiche des Archivs in der Bundeshauptstadt präsentieren und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Ziel eines städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs für Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Architekten bzw. Stadtplanern ist es, einen Masterplan als flexiblen und fortschreibungsfähigen Leitfaden für alle mittel- und langfristigen liegenschaftsbezogenen Vorhaben des Bundesarchivs zu entwickeln, der sowohl der Geschichte des Ortes als auch seiner derzeitigen und zukünftigen Nutzung sowie der geschichtspolitischen Bedeutung des Bundesarchivs gerecht wird.

Dabei ist es Aufgabe in interdisziplinärer Zusammenarbeit ein Konzept zu erarbeiten, das die maximal für die ca. 12 ha große Liegenschaft verträglichen Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert und Aussagen u.a. zur externen und internen Erschließung, zur Adressbildung zum Umgang mit dem historischem Erbe, zur Integration von Infrastrukturen sowie zum Regenwassermanagement macht und darüber hinaus sinnvolle Bauabschnitte vorschlägt.

Adresse

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße  87
10623 Berlin
Deutschland

Kontakt

Angela L.Kauls
BBR Referat IV S 3 - Projektentwicklung, Planung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße 87
10623 Berlin

Tel: +49(0)3018.401-8104
Fax: +49(0)3018.401-8109
E-Mail:  architektur@bbr.bund.de

OFFENER KUNST AM BAU WETTBEWERB – FÜR DEN BUNDESNACHRICHTENDIENSTES IN BERLIN

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:02

OFFENER KUNST AM BAU WETTBEWERB –
FÜR DEN BUNDESNACHRICHTENDIENSTES IN BERLIN
FÜR DIE TERRASSEN ZUM KÜNFTIGEN PANKEPARK

Erscheinungstag
11. März 2009
Abgabefrist
2. Juni 2009, 16:00
Anforderungsfrist
2. Juni 2009

Ausgeschriebene Leistungen

Allgemeine Informationen

Im April 2003 hat die Bundesregierung den Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach bei München nach Berlin beschlossen. Als Standort wurde das 10 Hektar große Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend in der Chausseestraße in Berlin-Mitte gewählt. Hier entsteht für 4.000 BND-Beschäftigte ein Neubaukomplex aus mehreren Gebäuden mit insgesamt rund 260.000 qm Bruttogeschossflächen nach einem Masterplan-Entwurf des Berliner Architekturbüros Kleihues und Kleihues, das als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorging.

Zu dem Gesamtkomplex gehören ein zentrales Verwaltungsgebäude von ca. 100.000 qm, das nach Plänen der Architekten Kleihues und Kleihues errichtet wird, sowie eine Technik- und Logistikzentrale nach Plänen der Architekten Henn unter Mitarbeit des Büro Hilmer & Sattler und Albrecht (beide München / Berlin). An der südlichen Grundstücksgrenze wird das Areal ergänzt durch einen Gebäudekomplex für Schule, Internat und Besucherzentrum, das im Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach dem Entwurf der Offenburger Architekten Lehmann umgesetzt werden soll.

Der Baubeginn für das Hauptgebäude und die Technikzentrale war im Oktober 2006, die Baufertigstellung ist für das Jahr 2011 geplant.

Aufgabe des Wettbewerbs:
Für den Neubau des Bundesnachrichtendienstes in Berlin wird eine Folge von zwei bis vier Kunstwerken gewünscht, die auf den Terrassen zum künftigen Pankepark kraftvolle künstlerische Akzente setzen und so dem Haus einen zusätzlichen gestalterischen Rhythmus geben.
Möglich ist auch die Aufstellung eines einzigen Kunstwerkes. Die Arbeit/en soll/en sowohl von den Mitarbeitern aus dem Gebäudeinneren als auch vom Pankepark von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können.

Für die Realisierung stehen insgesamt bis zu 310.000,- EURO (einschließlich Mehrwertsteuer) zur Verfügung.

Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen aus der Bundesrepublik Deutschland und der EU.

Im Falle einer Beauftragung zur Realisierung des Kunstwerkes wird eine Sicherheitsüberprüfung des Teilnehmers durchgeführt.

Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Von den Teilnehmern sind in der 1. Phase konzeptionelle Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Aus den eingereichten Beiträgen wählt das Preisgericht bis zu 10 Teilnehmer für die 2. Phase aus.

Der Auslobungstext der 1. Stufe steht zum Download hier zur Verfügung. Interessierte Teilnehmer registrieren sich hier und erhalten daraufhin ein Passwort, mit dem sie Zugang zum Teilnehmerbereich erhalten. Weitere Unterlagen stehen im Teilnehmerbereich zum Download zur Verfügung.

Für interessierte Teilnehmer, die keinen Zugang zum Internet haben, besteht die Möglichkeit die Unterlagen schriftlich bis zum 28.05.2009 anzufordern. Die Auslobungsunterlagen werden in diesem Fall auf CD-Rom abgegeben. Diesbezügliche Anfragen sind unter Angabe des verantwortlichen Ansprechpartners und einer Postadresse per Post oder Fax an nebenstehende Kontaktadresse zur richten.

Termine: Bekanntmachung der Auslobung 11.03.09, Abgabe der Arbeiten 1. Phase 02.06.09, Preisgericht 1. Phase 02./03.07.09, Versand der Unterlagen für die 2. Phase 10.07.09, Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 2. Phase 10.09.09, Preisgericht 2. Phase 24.09.09 

>> Auslobungstext

>> Anmeldeformular

>> Teilnehmerbereich

Adresse

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Fasanenstraße  87
10623 Berlin

Kontakt

Birgit Jacke-Ziegert / Angela L.Kauls
BBR Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße 87
10623 Berlin


Tel: +49(0)3018.401-8101
Fax: +49(0)3018.401-8109
E-Mail:  birgit.jacke-ziegert@bbr.bund.de
Kategorie: Pressemitteilung BBR
eingestellt von: bauinformant

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