Bauinformant bloggt Bauinformationen

Leitfaden zur regionalen Daseinsvorsorgeplanung

Forschung, Städtebau, Verbände, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 18:54

Nina Wilke, Wissenschaftliche Dienste
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
31.03.2010 17:00
Die jetzt veröffentlichte Werkstatt: Praxis 64 bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Regionen und Kommunen
Die Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge befinden sich in einem grundlegenden Strukturwandel. Demographische Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur führen zu Nachfrageverschiebungen, von denen Regionen und Kommunen unterschiedlich betroffen sind. Somit lassen sich für diese regional sehr unterschiedlichen Verhältnisse Lösungen nur in den Regionen selber entwickeln.

Um Regionen und Kommunen bei einer Anpassung der Daseinsvorsorgeleistungen zu unterstützten, veröffentlicht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) den vorliegenden Leitfaden. Hierfür wurde für drei Modellregionen - die Landkreise Dithmarschen und Steinburg (Schleswig-Holstein), die regionalen Planungsregionen Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) und Havelland-Fläming (Brandenburg) - eine integrierte, bereichsübergreifende Daseinsvorsorgeplanung entwickelt und in der Praxis getestet.

Der Leitfaden zur Daseinsvorsorgeplanung bietet einen umfassenden Überblick über die gesammelten Erfahrungen. Er informiert über die notwendigen Arbeitsschritte und illustriert diese durch viele gute Beispiele. So erhalten kommunale und regionale Akteure, Träger von Daseinsvorsorgeeinrichtungen aber auch interessierte Bürger wichtige Hintergrundinformationen über sinnvolle Organisationsmodelle, praktikable Methoden und geeignete Instrumente einer zukunftsfähigen regionalen Daseinsvorsorgeplanung.

Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 99.401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Fachlicher Ansprechpartner:
Klaus Einig, Referat I1
Tel.: +49(0)228 99.401-2303
E-Mail: klaus.einig@bbr.bund.de

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.
Weitere Informationen:
http://Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsprojekts "Regionalplanerische Handlungsansätze zur Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge": "http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Forschungsfelder/OeffentlicheDaseinsvors...;

50. Forschungskolloquium des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton

Forschung, Veranstaltungen und Termine, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 15:03

Am 8. und 9. Oktober 2009 findet an der Technischen Universität in München das 50. Forschungskolloquium des Deutschen Aussschusses für Stahlbeton statt. Die Kolloquien wurden vom Deutschen Ausschuss für Stahlbeton ins Leben gerufen, um den Hochschulforschungsinstituten die Möglichkeit zu geben, ihre Forschungsarbeiten der interessierten Fachöffentlichkeit vorzustellen und den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu fördern. Weitere Details, wie das Programm, Teilnahmegebühr, Anmeldekarte und Anfahrtbeschreibung finden Sie hier: weitere Informationen 


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Handwerk lehnt eine Rückkehr zur Frühverrentung ab

Bauwirtschaft, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 11:34

Zu den Vorschlägen für eine Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit um weitere fünf Jahre erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)

„Wahlgeschenke wie die Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit lehnt das Handwerk ab. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dieses arbeitsmarktpolitische Instrument gescheitert ist. Vor allem große Unternehmen und der öffentliche Dienst haben davon profitiert und den Personalabbau von den Beitragszahlern der Agentur für Arbeit finanzieren lassen. Das Ziel, jüngere Mitarbeiter für ältere in Arbeit zu bringen, wurde verfehlt. Gleichzeitig wurden Erfahrung und Qualifikation älterer Mitarbeiter in Misskredit gebracht. Viele Firmen mussten feststellen, dass sie mit der Frühverrentung wertvolles Fachwissen für immer verloren haben. Das Handwerk setzt weiterhin auf eine nachhaltige Personalpolitik. Ältere Mitarbeiter und deren Kompetenzen spielen zukünftig auch aufgrund der demografischen Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Dazu kommt: In Zeiten von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit ist die Arbeitslosenversicherung zusätzlichem finanziellen Druck ausgesetzt und kann zusätzliche Milliardenausgaben in den kommenden Jahren nicht aufbringen.“


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EU-Kommission informiert sich über Zement- und Betonforschung

Beton, Baustoffe, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 13:16
Hochrangige Delegation aus Brüssel beim Verein Deutscher Zementwerke

Die EU-Kommission nutzt verstärkt das wissenschaftlich-technische Know-how der deutschen Zementforschung als Input für die Gestaltung einer nachhaltigen Industriepolitik. Hochrangige Vertreter der Brüsseler Behörde informierten sich heute beim Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) in Düsseldorf über aktuelle Ergebnisse aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. Die Delegation europäischer Experten aus der EU-Generaldirektion Unternehmen und Industrie wurde begleitet von einer Abordnung der Europäischen Organisation der Zementindustrie (Cembureau) in Brüssel unter Führung ihres Präsidenten Jean-Paul Méric, die den Besuch initiiert hat. Im Fokus für die Besucher standen umweltverträgliche Verfahren und Innovationen im Produktbereich. Das wissenschaftliche Interesse der Gäste aus Brüssel galt dabei modernen Messverfahren und Erfahrungen bei der Optimierung von Anlagen zur Zementherstellung, dem umweltfreundlichen Einsatz von Sekundärbrennstoffen, Auflagen für Energieeffizienz, dem Ressourcen schonenden Bauen, CO2-Emissionen und deren Bewertung sowie dem Umweltdatenblatt für Zement.

Der intensive Informationsaustausch unterstreicht nach Einschätzung von Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ, die über die Landesgrenzen hinaus anerkannte Forschungskompetenz des Instituts mit seiner vermehrt internationalen Ausrichtung. „Die industrielle Forschung steht heute vor der Herausforderung, trotz knapper Budgets wegweisende Beiträge zur Weiterentwicklung der Zementherstellung und -anwendung zu liefern“, so Dr. Schneider. „Der Forschungsstandort in Düsseldorf nimmt bei dieser Aufgabe einen Spitzenplatz im internationalen Vergleich ein und hat konsequente, richtungweisende Pionierarbeit geleistet.“

Mit Blick auf Europa ist hier vor allem die „European Cement Research Academy“ (ecra) zu nennen, die der VDZ Anfang des Jahrtausends ins Leben gerufen hat. Die Akademie fördert den Austausch von Forschungsergebnissen zwischen den Zementherstellern, unabhängig von einer Mitgliedschaft im VDZ. Diese Einrichtung reflektiert auch die Tatsache, dass die Zementindustrie seit den 90er-Jahren einen verstärkten Internationalisierungsprozess durchläuft. Regulierungen und Normungen, die Zement und Beton betreffen, finden zunehmend auf europäischer Ebene statt. Von daher erhält das Institut in zunehmendem Maß Anfragen zu wissenschaftlich-technischen Services aus dem Ausland. Darüber hinaus dienen die internationalen VDZ-Kongresse und Symposien mittlerweile als Anziehungspunkt für Experten aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. 


Seit 50 Jahren befindet sich der Verein deutscher Zementwerke (VDZ) mit dem Forschungsinstitut am Standort Düsseldorf. Der Verein beschäftigt ein 150-köpfiges Wissenschaftlerteam zur Erforschung wettbewerbsfähiger und umweltfreundlicher Techniken bei der Zementherstellung sowie von Messverfahren und zur Qualitätssteigerung der Produkte. Von der Prüfung über die Beratung bis zum komplexen Gutachten bieten der VDZ und sein Forschungsinstitut alle Dienstleistungen rund um Zement, Beton und Umweltschutz an.

Die aktuellen Informationen finden Sie unter www.bdzement.de und www.vdz-online.de


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