Bauinformant bloggt Bauinformationen

Leitfaden zur regionalen Daseinsvorsorgeplanung

Forschung, Städtebau, Verbände, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 18:54

Nina Wilke, Wissenschaftliche Dienste
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
31.03.2010 17:00
Die jetzt veröffentlichte Werkstatt: Praxis 64 bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Regionen und Kommunen
Die Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge befinden sich in einem grundlegenden Strukturwandel. Demographische Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur führen zu Nachfrageverschiebungen, von denen Regionen und Kommunen unterschiedlich betroffen sind. Somit lassen sich für diese regional sehr unterschiedlichen Verhältnisse Lösungen nur in den Regionen selber entwickeln.

Um Regionen und Kommunen bei einer Anpassung der Daseinsvorsorgeleistungen zu unterstützten, veröffentlicht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) den vorliegenden Leitfaden. Hierfür wurde für drei Modellregionen - die Landkreise Dithmarschen und Steinburg (Schleswig-Holstein), die regionalen Planungsregionen Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) und Havelland-Fläming (Brandenburg) - eine integrierte, bereichsübergreifende Daseinsvorsorgeplanung entwickelt und in der Praxis getestet.

Der Leitfaden zur Daseinsvorsorgeplanung bietet einen umfassenden Überblick über die gesammelten Erfahrungen. Er informiert über die notwendigen Arbeitsschritte und illustriert diese durch viele gute Beispiele. So erhalten kommunale und regionale Akteure, Träger von Daseinsvorsorgeeinrichtungen aber auch interessierte Bürger wichtige Hintergrundinformationen über sinnvolle Organisationsmodelle, praktikable Methoden und geeignete Instrumente einer zukunftsfähigen regionalen Daseinsvorsorgeplanung.

Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 99.401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Fachlicher Ansprechpartner:
Klaus Einig, Referat I1
Tel.: +49(0)228 99.401-2303
E-Mail: klaus.einig@bbr.bund.de

________________________________________
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.
Weitere Informationen:
http://Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsprojekts "Regionalplanerische Handlungsansätze zur Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge": "http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Forschungsfelder/OeffentlicheDaseinsvors...;

Nationale Stadtentwicklungspolitik | Dialogveranstaltung | 14.4.2010 | Berlin

Allgemein, Städtebau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Sybille Wenke-Thiem, Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik
 
24.03.2010 12:39
Einladung/Terminhinweis

Thema:
Nationale Stadtentwicklungspolitik
Veranstaltung im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" 2009/2010

Vortrag:
Dr. Ulrich Hatzfeld, Leiter der Unterabteilung Stadtentwicklung im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Termin: 14. April 2010, 17 Uhr
Ort: Difu, Zimmerstraße 15, 10969 Berlin

Flyer:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/09_10_difu_dialoge_1.pdf
Im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung 2007 mit der "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" einen Prozess zur integrierten Stadtentwicklungspolitik in Europa angestoßen. Die in der Charta verfassten Grundsätze und Strategien zur nachhaltigen europäischen Stadt sollen in nationale, regionale und lokale Entwicklungspolitiken integriert werden. Um die Governance-Strukturen für die Umsetzung der Charta auf allen Ebenen zu unterstützen, wurde in Deutschland gemeinsam mit den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden die Plattform der Nationalen Stadtentwicklungspolitik initiiert.

In sechs Handlungsbereichen bringen sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, planenden Berufen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert ziviles Engagement, sie beteiligt sich an der Weiterentwicklung des Programms der Sozialen Stadt und stärkt Städte und Gemeinden in ihrer Rolle als Wohn- und Arbeitsort. In der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird die aktuelle Diskussion über Energieeffizienz und erneuerbare Energien aufgenommen. Sie stellt gutes Bauen sowie Strategien und Handlungsfelder zur Baukultur in den Mittelpunkt von Projekten und Maßnahmen. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik unterstützt Projekte und Maßnahmen, die regionale Partnerschaften in der Stadtentwicklung begründen sowie neue und praxisorientierte Formen der Kooperation einüben.

Veranstaltungsablauf:

Die "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" sind eine offene Vortrags- und Dialogreihe, in der jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte vorgetragen und diskutiert werden. Die Veranstaltungsserie 2009/2010 bietet ein vielfältiges Programm. Im dem Forum stellen an Stadtentwicklungsfragen Interessierte aus Wissenschaft und Praxis neue Erkenntnisse zur Debatte und diskutieren offene Fragen. Je nach Thema setzt sich dieser - überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommende - Kreis fachkundiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bundes- und Landesebene, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie weiteren öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Präsentation des jeweiligen Themas durch die/den Vortragende/n, der zweite der offenen Diskussion. Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre am Stehtisch das Gespräch fortzusetzen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort:
Zimmerstraße 15, 10969 Berlin (am neuen Difu-Standort)

ÖPNV:
U-Bahn Kochstr. oder Stadtmitte;
S-Bahn: Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz;
Busse: M48, M29, M41, 248, 347

http://www.difu.de/institut/organisation/standort.html (Kartenausschnitt)

Themenvorschau auf die nachfolgenden Dialoge
- Öffentliche Fahrradverleihsysteme werden Teil des ÖPNV: Über einen globalen Trend, die "Velorution" in Paris und den deutschen Modellversuch zur Etablierung von Leihradsystemen in Städten und Kommunen

Informationen zu den nachfolgenden Difu-Dialogen finden Sie im Difu-Internet:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/09_10_difu_dialoge_1.pdf (Programm-Flyer)
Weitere Informationen:

Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ nun auch online verfügbar

Forschung, Städtebau, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 11:23
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bewertet die Ergebnisse von ESPON 2006

Räumliche Entwicklung wird zunehmend als Teil der europäischen Integration verstanden. Umso wichtiger ist es, mit ESPON die Wissens- und Informationsgrundlagen der europäischen Raumentwicklungspolitik zu verbessern. Hier wurden bereits in der ersten Projektlaufphase 2002 bis 2006 mehr als 25.000 Berichtsseiten in 34 Projekten erarbeitet. Um diese Ergebnisse effizient nutzen zu können, erarbeitete ein Team deutscher ESPON-Experten eine Analyse der Ergebnisse für Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Sie verfolgten sechs Themenfelder, die einen engen Bezug sowohl zu den Leitbildern der deutschen Raumordnung als auch zu den Prioritäten der Territorialen Agenda der Europäischen Union (TAEU) aufweisen. Konkret handelte es sich um die Bereiche Städtesystem und Polyzentralität, semiurbane und ländliche Räume, Netzinfrastrukturen als Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen, Umwelt und Risikomanagement, Demographie sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.

Die nun auch online verfügbare Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ fasst die wichtigsten Auswertungsergebnisse zusammen und zeigt zukunftsorientierte Perspektiven für Deutschland und seine Regionen auf. Als 20-seitige Kurzfassung spiegelt sie prägnant den Stand der europäischen Raumforschung ergänzt um eine deutsche Sicht der Dinge wider. Weitergehende Darstellungen und Schlussfolgerungen aus der Aufarbeitung der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 werden in der entsprechenden Veröffentlichung in der Reihe Forschungen (Heft 135) des BBSR gezogen. Sie beziehen sich unter anderem auf analytische und thematische Lücken der europäischen Raumforschung und den sich daraus ergebenden Forschungsbedarf. Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBSR bezogen werden: beatrix.thul@bbr.bund.de, Stichwort: Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“

 

 Download: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2009/DeutschlandEuropa.html

Neben dieser 20-seitigen Kurzfassung ist außerdem eine deutsche Langversion, die ca. 100 Seiten umfasst, erhältlich:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Forschungen/2009/Heft135.html

Beide Veröffentlichungen sind Ergebnisse des Ressortforschungsprojektes "Analyse der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 - Aussagen und Bedeutung für Deutschland". http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ReFo/Raumordnung/AnalyseESPON2006/01__Start.html

Informationen zu ESPON:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ESPON/espon__node.html  

Kontakt: Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)228 99.401-1594

E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Quelle:

Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 

 


Leitfaden für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien

 Veröffentlichung stellt Rechtsinstrumente und Fallbeispiele für die kommunale Praxis vor

In den Kommunen werden Stadtentwicklung und Stadtumbau oft durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Wenn die Gemeinde keinen Konsens mit dem Eigentümer erzielen kann, stehen ihr zahlreiche Instrumente des öffentlichen Rechts zur Verfügung – etwa bauplanungs-, bauordnungs- oder denkmalrechtliche Eingriffsbefugnisse.

Der Leitfaden stellt die Anwendungsmöglichkeiten dieser Instrumente im Umgang mit verwahrlosten Immobilien systematisch dar. Dabei werden nicht nur die den Gemeinden vertrauten und gleichwohl selten angewendeten Instrumente des Städtebaurechts behandelt, sondern auch zu wenig beachtete oder „vergessene“ Regelungen berücksichtigt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden durch Fallbeispiele illustriert, die Anregungen für die Umsetzung in den Kommunen geben.

Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise, wie Kommunen die Anwendung von Rechtsinstrumenten bei Schrottimmobilien in die allgemeinen städtebaulichen Ziele und Planungen einbetten können. Denn eine schlüssige Gesamtstrategie kann die Akzeptanz der Regelungen fördern.

Die Veröffentlichung ist als Sondergutachten im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundes entstanden und kann kostenlos angefordert werden:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg): Leitfaden zum Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien („Schrottimmobilien“) Werkstatt: Praxis Heft 65, Bonn 2009

ISBN 978-3-87994-965-6; Bezug: forschung.wohnen@bbr.bund.de

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei: Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Mathias Metzmacher, Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft, Soziale Absicherung Tel.: +49(0)22899 401-1422, mathias.metzmacher@bbr.bund.de Download des Leitfadens: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/WP/2009/heft65__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/heft65_DL.pdf Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2009/Eigentuemerstandortgemeinschaften/01__Start.html


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Sozialer Wohnungsbau hat Zukunft

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 19:04

Pressemitteilung von: VdW Bayern
PR Agentur: Agentur ComMenDo (openPR)

VdW Bayern widerspricht Urteil von Stadtplaner Michael Peterek

München, 23.10.2009

Für den sozialen Wohnungsbau gibt es nach Ansicht von Stadtplaner Michael Peterek keine Zukunft. Das meldet die Deutsche Presse Agentur vom Architektenkongress CIAM in Frankfurt. Als Grund werden die kleinräumigen Wohnungsgrundrisse der Vor- und Nachkriegszeit angeführt. „Dieser sogenannte Experte hat offensichtlich nicht verstanden, was sozialer Wohnungsbau bedeutet“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Der soziale Wohnungsbau sei eine Organisations- und Finanzierungsform, die bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen ermögliche. „Selbstverständlich passt sich der soziale Wohnungsbau den Bedürfnissen der Zeit an“, erklärt Kroner.

Neue Sozialwohnungen seien mit ihren Vorgängern aus den 1950er Jahren nicht mehr zu vergleichen. Als Beispiel führt er innovative Projekte beim ökologischen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser und neue Wohnformen für Senioren bei den sozial orientierten bayerischen Wohnungsunternehmen auf. „Der soziale Wohnungsbau der Gegenwart hat mit dem der Vergangenheit auf jeden Fall eines gemeinsam, er bietet bezahlbare Wohnungen“, fasst Kroner zusammen. Die Finanzkrise mache wieder deutlich, wie wichtig der soziale Wohnungsbau auch in Zukunft ist.

Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7, 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-0
Fax: (089) 228 59 40
Internet: www.vdwbayern.de

Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

 


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


Deutschlands Städte, Kreise und Regionen im Vergleich

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 17:42

BBSR legt mit CD-ROM „INKAR 2009“ wieder aktuelle Daten über Standort- und Lebensbedingungen vor

 Die Haushalte im Landkreis Starnberg verfügen mit durchschnittlich 2300 Euro über das höchste Einkommen in Deutschland. Dort haben männliche Neugeborene mit über 80 Jahren zugleich die höchste Lebenserwartung. Im mecklenburgischen Uecker-Randow liegt das durchschnittliche Haushaltseinkommen dagegen lediglich bei 1100 Euro. Männer werden dort im Durchschnitt 73 Jahre alt. Wer sich über die Standort- und Lebensbedingungen in Deutschlands Städten, Kreisen und Regionen informieren möchte, sollte die aktuelle CD-ROM „INKAR 2009“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Hand haben. Die diesjährige Ausgabe der CD-ROM umfasst 450 Indikatoren zu gesellschaftlichen Schlüsselfeldern wie Arbeit, Wirtschaft, Finanzen, Bevölkerung und Bildung. Die Indikatoren basieren auf Daten der amtlichen Statistik des Bundes und der Länder sowie von Forschungseinrichtungen und Verbänden.

 INKAR 2009 erlaubt als interaktive Anwendung einen flexiblen Zugang zu den Indikatoren und Raumeinheiten. In wenigen Schritten lassen sich thematische Karten erstellen, beispielsweise zum Anteil der Hochschulabsolventen in einem Landkreis oder einer Region, zur durchschnittlichen Rentenhöhe oder zur Prognose der Schülerzahlen. Die Visualisierung der Indikatorwerte gibt den Anwendern der CD-ROM einen schnellen Überblick über das Ausmaß regionaler Unterschiede. Die Werte der einzelnen Indikatoren sind ebenfalls in einer Tabelle darstellbar. Diese kann für vertiefende Analysen wie Rankings von Kreisen und Regionen dienen. Die Karten, Grafiken und Tabellen können ausgedruckt und in alle gängigen Formate umgewandelt werden.

 Mit der CD-ROM bietet das BBSR eine verlässliche Recherchequelle für Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Kreise und Regionen sowie Verbände. Unternehmen können INKAR unter anderem für regionale Marktanalysen nutzen. Für den Geografie- und Gemeinschaftskundeunterricht ist die CD-ROM ein wesentliches didaktisches Arbeitsmittel.

INKAR 2009 ist ein Produkt des räumlichen Informationssystems des BBSR. Weitere Informationen zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa bietet das Internet-Portal www.raumbeobachtung.de.


INKAR – Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung –

Ausgabe 2009

CD-ROM; ISBN 978-3-87994-931-1

Preis: 45,00 Euro zzgl. Versand.

Bezug: selbstverlag@bbr.bund.de oder über den Buchhandel

 

Übersicht der Indikatoren und weitere Informationen zur CD-ROM:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/INKAR/Ausgaben/INKAR2009.html

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Helmut Janich, Referat I 6 – Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2258, helmut.janich@bbr.bund.de; Petra Kuhlmann, Referat I 6 – Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2263, petra.kuhlmann@bbr.bund.de


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


Kitas und Schulen halten Familien in der Großstadt

Immobilienwirtschaft, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 15:53

Deutsche Großstädte haben in Sachen Familienfreundlichkeit gewaltig aufgeholt. Fast zwei Drittel aller Großstadt-Familien sind mit ihrem Leben dort zufrieden. Ein wichtiger Grund dafür ist die Auswahl an Schulen und Kitas. Das hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben.

Die Kinderbetreuung in deutschen Großstädten ist offenbar gut aufgestellt. In einer Umfrage von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, gaben 61 Prozent der Familien zu Protokoll, gerne in der Stadt zu wohnen. Nach ihren Gründen gefragt, nannten 56 Prozent die Auswahl an Schulen und 44 Prozent die Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Zu fast drei Vierteln sind sich die Familien einig, dass es zudem die kurzen Wege sind, die das Leben in der Stadt so lebenswert machen.

Bei den stadtmüden Familien ist die Kinderbetreuung ein wesentliches Argument, das gegen einen Umzug aufs Land oder in eine Kleinstadt spricht. Insgesamt 32 Prozent der Haushalte mit Kindern sind unzufrieden, knapp die Hälfte von ihnen bleibt der Stadt aber treu. Nach den Gründen gefragt, antworten sie am häufigsten, dass sie in der Provinz keine geeignete Schule finden würden (50 Prozent). Wie sehr die Kinderbetreuung die Familien in der Stadt hält, zeigt auch der Vergleich mit den kinderlosen Haushalten. So ist die Quote derer, die unzufrieden mit dem Stadtleben sind, bei den Kinderlosen zwar ähnlich hoch (30 Prozent) wie bei den Familien. Aber bei den Kinderlosen wandern dann weitaus mehr auch tatsächlich ab, nämlich 22 Prozent.

Für die Umfrage wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact 1.345 zufällig ausgewählte Personen befragt, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.

Quelle: http://www.immowelt.de

 


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


Sex-Shop nervt Deutsche weniger als Schreinerei

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 15:59

Von wegen Schmuddelimage! Sex-Shops gehören zu den Nachbarn, von denen sich die Deutschen mit am wenigsten gestört fühlen. Ganz im Gegensatz zu Gewerbebetrieben: Über die Hälfte der Deutschen würde auf solche Nachbarschaft gerne verzichten. Dies hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben.

Die Zeiten, da ein Sex-Shop in der Nachbarschaft für Proteste sorgte, sind vorbei. Laut einer Umfrage von Immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, würden sich lediglich 6,7 Prozent der Deutschen an einem Sex-Shop als Nachbarn stören. Ganz im Gegenteil zu den Gewerbebetrieben. Über die Hälfte der 1.138 Befragten verwiesen Schreinerei, Autowerkstatt, Großbäckerei und Co. mit großem Abstand auf Platz eins der Nachbarn, die am meisten nerven (51,7 Prozent).

Auf dem zweiten Platz landet die Multikulti-Nachbarschaft. Knapp 17 Prozent der Befragten würden sich an fremden, und womöglich lauten, Sitten vor der eigenen Haustür stören. Lärmende Gäste hingegen scheinen die gute Nachbarschaft weniger zu gefährden. Nur ungefähr jeder zehnte Befragte würde sich von einer Kneipe oder einem Biergarten in unmittelbarer Nähe genervt fühlen.

An Kinderlärm oder Totenruhe stören sich noch weniger. Lediglich 5,5 Prozent würden nicht neben einem Kindergarten und nur 5,6 Prozent nicht neben einem Friedhof wohnen wollen. Schlusslicht unter den nervigsten Nachbarn sind die Senioren. Gerade mal knapp 2 Prozent würden sich von einem Seniorenheim als Nachbar gestört fühlen.

Die Umfrage im Überblick
Störende Nachbarschaft - was würde Sie in Ihrem unmittelbaren Wohnumfeld besonders nerven?
 
Laute/stinkende Gewerbebetriebe - 51,7 %
Multikulti-Nachbarschaft - 16,9 %
Kneipen und Biergärten - 11,8 %
Erotik-Fachgeschäft - 6,7 %
Friedhof - 5,6 %
Kindergarten - 5,5 %
Seniorenheim - 1,9 %

Quelle: immowelt.de

 


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


AENGEVELT exklusiv mit Vermarktung beauftragt: Das Reitzenstein-Gelände in Düsseldorf wird bebaut

Pressemitteilung von: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG

Hier entsteht in gehobener Wohnlage ein völlig neues und eigenständiges, familienfreundliches, innenstadtnahes Wohnquartier für mehr als 3.000 Menschen

(openPR) - Gute Nachrichten für den Düsseldorfer Wohnungsmarkt: das Gelände der ”Reitzenstein-Kaserne“ an der Lenaustraße - rund 23 Hektar groß - wird für den Wohnungsbau erschlossen und bebaut. Die Offenlage des Bebauungsplanes endete Mitte Juli 2009. Die Abarbeitung von Anregungen und die parlamentarische Bearbeitung erfolgen plangemäß. Nach Rechtskraft entsteht im Dreieck der Stadtteile Grafenberg, Düsseltal und Mörsenbroich in gehobener Wohnlage ein völlig neues und eigenständiges, familienfreundliches, innenstadtnahes Wohnquartier für mehr als 3.000 Menschen.

Das für die Düsseldorfer Wohnungswirtschaft dringend notwendige Prestige-Objekt kommt in den nächsten Monaten in mehreren Phasen auf den Markt. Hierzu hat der Eigentümer, die ”Gartenstadt Reitzenstein GmbH“, das Düsseldorfer Maklerunternehmen Aengevelt exklusiv mit der Vermarktung des Entwicklungsgeländes beauftragt.

Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen, Robert van der Looy und Dr. Lutz Aengevelt, haben in diesen Tagen mit den beiden Projektleitern, Hermann-Josef Ketteler (Gartenstadt Reitzenstein GmbH) und Jürgen Sester (Aengevelt) den Dienstleistungs- und Beratungsauftrag unterzeichnet.

„Wir freuen uns, dass wir den renommierten Düsseldorfer Immobilien-Dienstleister Aengevelt für die Vermarktung unserer Wohnbauflächen an exponierter Lage in Düsseldorf haben gewinnen können und sind stolz auf das kleine Konjunkturprogramm, das wir mit Beginn unserer Vermarktungsbemühungen anschieben können: zirka € 20 Millionen fließen in die notwendigen Erschließungsmaßnahmen wie Straßen- und Kanalbau sowie für das überragende Grünkonzept dieser ehemaligen Kaserne. Durch den Verkauf der Grundstücke für Einfamilienhäuser und Geschosswohnungsbauten werden viele Düsseldorfer mit den Architekten und Bauunternehmungen dieser Stadt dieses reizvolle Gebiet zügig bebauen“, ist Robert van der Looy überzeugt.

Dr. Lutz Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien: „Die Mitarbeiter des städtischen Planungsamtes haben einen hervorragenden Job verrichtet, indem sie im Rahmen eines effizienten Werkstattverfahrens ein neues einmaliges Wohngebiet inmitten der Stadt mit viel Sinn und Gespür für die exponierte Lage am Grafenberger Wald geplant haben. Es bietet ideale Voraussetzungen für familienfreundliches und innenstadtnahes Wohnen mit Einzel-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Das Gelände ist bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden und weist ein hochwertiges Grünkonzept auf.”

Die Reitzenstein-Kaserne wurde Anfang der 30er Jahre – damals vor den Toren der Stadt - auf Grundstücken errichtet, die überwiegend landwirtschaftlich und kleingärtnerisch genutzt wurden. In den Kriegstagen wurde die Kaserne durch Luftsangriffe der Alliierten stark zerstört. Nach dem Krieg dienten Teile der Kasernegebäude als Notunterkünfte, ab 1956 wurde das Gelände wieder militärisch genutzt. Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr führten letztendlich im Jahre 2004 zu einem Verkauf des ca. 23 Hektar großen Geländes an die “Gartenstadt Reitzenstein GmbH”. 2006 wurde, mit Ausnahme dreier Gebäude, der Standort auch militärisch aufgegeben.

In der Folgezeit wurde auf der Grundlage des Siegerentwurfes aus einem Werkstattverfahren, aus dem die Teams Auer & und Weber Architekten aus Stuttgart, Prof. Rainer Schmitz, Landschaftsarchitekt aus München sowie Jürgen Geiselhart aus Düsseldorf als Sieger hervorgingen, der Bebauungsplan entwickelt.

Mit Beteiligung der Bürger wurde der Masterplan von der Stadt Düsseldorf überarbeitet und ein städtebaulicher Entwurf für ein Wohngebiet entwickelt, der die Errichtung von Grundstücken, Villen, Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen erlaubt. Im Eingangsbereich der Lenaustraße wird auf dem ehemaligen Kasernegelände ein Supermarkt mit Vollsortiment entstehen. Auch Büro- und Verwaltungsflächen sind möglich. Für Kinder sind abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten sowie eine Kindertagesstätte und eine Jugendfreizeiteinrichtung geplant. Die von der Bundeswehr mitgenutzte Sporthalle wurde bereits an die Stadt Düsseldorf verkauft und bleibt für die Vereinsarbeit bestehen. Die ehemaligen Mannschaftsgebäude stehen nicht unter Denkmalschutz und können, je nach Investorenwille, abgebrochen oder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Unter anderem ist dort auch die Kindertagesstätte vorgesehen. Umfangreiche Gestaltungsvorschriften, deren Einhaltung vom Städtischen Planungsamt überwacht werden, stellen sicher, dass hier ein qualitativ hochwertiges, attraktives und stark durchgrüntes Wohngebiet entsteht.

„Mit unserer nahezu 100jährigen Erfahrung bei Entwicklungsmaßnahmen vor allem in der Stadt Düsseldorf wollen auch wir hier im Auftrag der “Gartenstadt Reitzenstein GmbH” einen wertvollen Beitrag für die Wohnungswirtschaft in Düsseldorf leisten. Unter Wahrung der städtebaulichen Zielsetzungen der Stadt wird hier ein bedeutendes Signal gesetzt. Von den 23 Hektar Grundstücksfläche sind lediglich 16 Hektar als Bauland ausgewiesen. Davon dürfen nur 40 Prozent bebaut werden, der Rest ist private Grünfläche. Hinzu kommen umfangreiche öffentliche Grünflächen. Wir rechnen mit ca. 350 Einfamilienhäusern und bis zu 700 Geschosswohnungen”, erläutert Jürgen Sester, Projektleiter des Aengevelt-Teams, die Bedeutung des Areals für Düsseldorf. Voraussichtlich im Frühjahr 2010 startet die Erschließung in Verantwortung der Stadt Düsseldorf u.a. mit einem komplett neuen Straßen- und Kanalsystem, die ersten Bauanträge können voraussichtlich ab Sommer 2010 gestellt werden.

AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Kennedydamm 55/Ross-Straße
D-40476 Düsseldorf

Tel.: 02 11/83 91-307
Fax: 02 11/83 91-261
Mobil: 01 72/98 04-203
E-mail:
URL: www.aengevelt.com

AENGEVELT IMMOBILIEN wurde am 01. April 1910 gegründet und ist mit rd. 160 Mitarbeitern einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands mit bundesweiter und internationaler Tätigkeit. Das Unternehmen bietet seinen Kunden seit nahezu 100 Jahren eine umfassende kundenindividuelle Betreuung mit Full Service-Leistungsspektrum. Um seinen Kunden hierbei eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Planen und Bauen im Außenbereich - Wissenschaftliche Fachtagung

Städtebau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:54
Termin:  14.09.2009 ab 09:45 - 15.09.2009
 
Veranstaltungsort: 
TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
Hauptgebäude, Raum H 1012
10623 Berlin
Berlin
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  t.schwarz@isr.tu-berlin.de
 
Kategorie:  überregional
Bauwesen / Architektur
 
Eintrag:  20.07.2009
Dr. Kristina R. Zerges, Presse- und Informationsreferat
Technische Universität Berlin
 
Veranstalter: Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen, "Orts-, Regional- und Landesplanung"

Kontakt: Dipl.-Ing. Tim Schwarz, Tel.: 030/314-28063
Hinweise zur Teilnahme:
Hinweis: Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen:

Freiflächen durch Stadtumbau - Folgt nach dem Abriss die "grüne Stadt"?

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 17:52

Bis Ende 2007 wurden in Ostdeutschland etwa 220.000 nicht mehr benötigte Wohnungen abgerissen

Rund 85 % aller Rückbauflächen aus dem Programm "Stadtumbau Ost" werden derzeit nicht wieder baulich genutzt. "Der Umgang mit den frei bleibenden Flächen ist in der bisherigen Stadtumbaudebatte eher vernachlässigt worden", sagt Stefanie Rößler, Wissenschaftlerin im IÖR. Die Landschaftsarchitektin untersuchte am Beispiel der Städte Leipzig, Halle und Chemnitz die Chancen und Risiken sowie Herausforderungen von mehr Grün in der Stadt. Alle drei Städte sind von Stadtumbau betroffen. Neue Freiräume entstanden sowohl in randstädtischen Plattenbaugebieten als auch in innerstädtischen Altbauquartieren.

Welche Funktion und Gestalt die frei gewordenen Flächen im künftigen Stadtgefüge haben sollen, gehört zu den dringendsten Problemlagen gegenwärtiger Stadtentwicklung in schrumpfenden Städten. Ideen und Geld für grüne Nachnutzungen fehlen oft. So soll neben der Aufwertung des Wohnumfelds nach Möglichkeit auch eine Wertschöpfung auf der Abrissfläche entstehen. "Die Menschen werden sich an neue Nutzungsformen und manchmal auch einfach an verwilderte Brachen gewöhnen müssen", stellt Stefanie Rößler fest. Schon heute haben Grünverwaltungen mit Kürzungen ihres Budgets zu kämpfen, obwohl sie gleichzeitig für immer mehr Flächen zuständig sind. Das wirkt sich langfristig auch auf die Qualität, Nutzbarkeit und schließlich die Akzeptanz von neu entstandenen Grünflächen aus.

Dabei eröffnen neue Freiflächen durchaus auch Chancen für die Städte: Gepflegte und landschaftsarchitektonisch hochwertige Grünflächen gelten als wichtiger Standortfaktor und tragen damit zur Attraktivität und Konkurrenzfähigkeit einer Stadt bei. Insbesondere in bisher sehr dicht besiedelten Innenstädten und Altbauquartieren bietet mehr Grün mehr Lebens- und Umweltqualität. Nicht zu unterschätzen ist auch die Rolle, die Grünflächen bei der Anpassung der Städte an die Folgen des Klimawandels spielen werden. Sie sorgen für Abkühlung - ein wichtiger Aspekt bei der erwarteten Zunahme von Sommerhitze und Trockenheit. Städtisches Grün bietet zudem Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere und trägt dadurch ganz erheblich zum Erhalt biologischer Vielfalt bei. Allerdings sind über die Hälfte aller grünen Nachnutzungsprojekte aufgrund rechtlicher und finanzieller Hindernisse nur temporärer Natur. Die vermeintlichen Qualitäten können so auch schnell wieder verschwinden.

"Grundsätzlich kann es leicht zu einer Gratwanderung kommen", sagt Stefanie Rößler. "Auf der einen Seite können die Freiräume den Stadtraum bereichern, Voraussetzung sind jedoch schlüssige Freiraumkonzepte und der Mut und Wille zur dauerhaften Sicherung dieser Freiräume. Fehlt dies oder nehmen die Freiräume Überhand, entsteht schnell der Eindruck von Entdichtung und Niedergang." Hinzu kommt, dass die Herausforderungen der Nachnutzung von Rückbauflächen in den einzelnen Stadtgebieten sehr unterschiedlich ausfallen. Große Unterschiede hinsichtlich Flächengröße, der Bau- und Verfügungsrechte, der Eigentümerstrukturen und Finanzierungsmöglichkeiten zeigen sich jeweils zwischen Plattenbaugebieten am Stadtrand und innerstädtischen Altbauquartieren. Die Bereitschaft der Flächeneigentümer zur Umsetzung und Finanzierung freiraumplanerischer Konzepte hängt stark von der Nachfrage und damit Zukunftsfähigkeit der angrenzenden Wohnungsbestände und deren Eigentümerstruktur ab.

Insgesamt wurde bereits eine Reihe von Projekten in den untersuchten Städten auf den Weg gebracht. Beispielsweise wird auf ehemaligen Plattenbaustandorten in Halle inzwischen Biomasseanbau betrieben. In Leipzig finden sich zahlreiche Beispiele für die Schaffung von Mieter- und Anwohnergärten. Für die Großwohnsiedlung Halle-Silberhöhe wurde sogar das Leitbild der "Waldstadt" formuliert. Dort werden große Aufforstungsflächen der Natur zurückgegeben. Ob Wald, Landwirtschaft, Garten oder Wildnis - die Zukunftsfähigkeit der einzelnen Projekte bleibt abzuwarten. Nicht hinwegtäuschen können diese Projekte über die vielen Flächen, auf denen wenig oder gar nichts passiert. Über kurz oder lang erobert sich die Natur diese Flächen zurück. Ob dies dann als Qualität und Zugewinn wahrgenommen wird, wird die Zukunft zeigen, meint Stefanie Rößler.

Ansprechpartnerin:
Stefanie Rößler, Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung
Tel.: + 49 (0) 351 463 42 426, E-Mail: S.Roessler@ioer.de

Anja Petkov | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ioer.de

 


Raumordnungsprognose 2025/2050 prognostiziert regional gespaltene Entwicklungsdynamik

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 17:58

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht räumliche Entwicklungen des demografischen Wandels

Mit dem Berichte-Band 29 veröffentlicht das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) bereits die fünfte Raumordnungsprognose für das geeinte Deutschland.

Sie umfasst den demografischen Kernbereich mit den Merkmalen Bevölkerung, private Haushalte und Erwerbspersonen. Die Ergebnisse erweitern und akzentuieren das Zukunftswissen aus der Vorgänger-Prognose 2020/2050.

Die Ergebnisse der Prognosen zeigen, dass die Entwicklungsdynamik regional gespalten bleiben wird. Einer immer größer werdenden Gruppe von Städten und Gemeinden mit Schrumpfungstendenzen steht eine immer kleiner werdende Gruppe mit teils noch kräftigem Wachstum bei Bevölkerung, Haushalten und Erwerbspersonen gegenüber.

Das Nebeneinander von Wachstum und Schrumpfung - mittelfristig die Realität der Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland - führt zu einer Vielzahl von räumlichen Problemkonstellationen, die regional und örtlich angepasste Entwicklungsstrategien erfordern.

Aufgrund der großen Datenmenge der Prognoseergebnisse wurden für die Raumordnungsprognose 2025/2050 zwei Publikationsformen gewählt: Neben dem Berichte-Band 29 "Raumordnungsprognose 2025/2050" erscheint in elektronischer Form die gleichnamige CD-ROM. Diese stellt dem Leser zusätzliche, umfangreiche Ergebnisse aus den Bereichen Bevölkerung, private Haushalte und Erwerbspersonen in Tabellenform sowie ergänzende Informationen in Schrift und Bild bereit.

BBSR (Hrsg.): Raumordnungsprognose 2025/2050. Berichte, Band 29, Bonn 2009; ISBN 978-3-87994-079-0

Preise:
Bericht: 15,00 Euro (zzgl. Versand)
CD-ROM: 55,00 Euro (zzgl. Versand)
Bericht + CD-ROM: 65,00 Euro (zzgl. Versand)

Zu beziehen bei: Selbstverlag des BBSR, selbstverlag@bbr.bund.de oder im Buchhandel

Für Rezensions- und Presseexemplare sowie bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Nina Wilke, SWD - Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel: +49(0)22899.401-1594, nina.wilke@bbr.bund.de

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Nina Wilke | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bbr.bund.de

 


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