Bauinformant bloggt Bauinformationen

Helmholtz-Institut Mainz

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:52
In den Startlöchern für die Beschleunigeranlage FAIR
Petra Giegerich, Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
16.04.2010 14:15
Auftaktveranstaltung für das Helmholtz-Institut Mainz (HIM): Aufbruch zu neuen Forschungsprojekten
Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) wurde im Juni 2009 gegründet, um die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GSI Helmholtz-zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu stärken und zu institutionalisieren. Im Beisein von Dr. Helge Braun, Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) des Landes Rheinland-Pfalz, fand am Freitag die Auftaktfeier für das neue Institut in Mainz statt. Das Institut soll in den kommenden Jahren Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie bearbeiten.

"In der Forschung ist die Zusammenarbeit der Besten notwendige Voraussetzung für substantiellen Erkenntnisfortschritt und Antworten auf die drängenden Fragen der Entwicklung unserer Gesellschaft. Das BMBF fördert deshalb das Helmholtz-Institut Mainz in der laufenden Förderperiode der Helmholtz-Gemeinschaft mit mehr als 23 Millionen Euro", sagte Dr. Helge Braun bei der Veranstaltung in Mainz. 

Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, betonte: "Wir haben mit der Gründung des ersten Helmholtz-Instituts an einer Universität Neuland in der deutschen Forschungslandschaft betreten und damit eine Situation geschaffen, von der alle Beteiligten - Universität, Helmholtz-Gemeinschaft, Land und Bund - profitieren werden." Das neue Institut passe zudem hervorragend in die forschungspolitische Strategie des Landes, die über die 2008 gestartete "Forschungsinitiative" die Profilbildung der Hochschulen im Land nachhaltig unterstütze. Daher habe das Land für den Neubau eines Gebäudes für das Helmholtz-Institut auch eine Unterstützung von 20 Millionen Euro vorgesehen.

"Im Helmholtz-Institut Mainz werden die Kompetenzen des Instituts für Physik, des Instituts für Kernphysik und des Instituts für Kernchemie an der Universität Mainz mit denen des GSI-Zentrums in Darmstadt zusammengeführt, um gemeinsam Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie zu erforschen. Von der Bündelung dieser Kräfte erwarten wir uns einen signifikanten Schub für die gemeinsame Forschung, insbesondere im Hinblick auf die künftigen Experimente am internationalen FAIR-Zentrum in Darmstadt", sagte Prof. Dr. Horst Stöcker, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Wissenschaftlicher Geschäftsführer vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

"Wir freuen uns, dass das erste Helmholtz-Institut in Deutschland hier bei uns auf dem Mainzer Campus errichtet wird", teilte Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch mit. "Dies zeigt einerseits die hervorragende wissenschaftliche Qualität der beteiligten Gruppen und ihrer Projekte und ermöglicht es andererseits, die enge Zusammenarbeit jetzt auf eine langfristige und dauerhafte Perspektive auszurichten."

Das Helmholtz-Institut Mainz baut auf der langjährigen Kooperation zwischen dem GSI Helmholtzzentrum und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit ihren Instituten für Kernphysik, Physik und Kernchemie auf. Es wird grundlegende Fragen der Physik und Chemie bearbeiten, wobei sich die wissenschaftlichen Schwerpunkte aus der bisherigen Zusammenarbeit ergeben. "Hinzu kommen in naher Zukunft ganz neue Forschungsprojekte an der Beschleunigeranlage FAIR, die ab nächstem Jahr am GSI in Darmstadt gebaut wird", erklärt Prof. Dr. Frank Maas, geschäftsführender Direktor des HIM. 

Die Beschleunigeranlage FAIR wird weltweit einzigartige Einblicke in die Struktur der Materie und die Evolution des Universums ermöglichen. Die Wissenschaftler des neuen Helmholtz-Instituts werden sich dann mit den Reaktionen von Antimaterie befassen, um so die Struktur von Materie besser zu verstehen. Die Suche nach den sogenannten Gluonen-Bällen, die aus reiner Energie bestehen und vermutlich den Atomkern überhaupt erst zusammenhalten, wird ebenfalls ein Schwerpunkt sein. Ein weiteres Tätigkeitsfeld, auf dem das GSI Helmholtzzentrum und das Institut für Kernchemie in Mainz bisher schon eine international führende Rolle einnehmen, ist die Erzeugung und Untersuchung von superschweren Elementen. Schließlich werden auf dem Gebiet der Atomphysik mit der hochpräzisen Untersuchung von Antiwasserstoff neue Wege beschritten, um Erkenntnisse über bisher fremde Naturkräfte und die Struktur von Raum und Zeit zu erhalten.

"Wir stehen in den Startlöchern", sagte Maas bei der Auftaktveranstaltung mit dem Hinweis darauf, dass bereits ein Drittel der vorgesehenen 80 Mitarbeiter am Physikprogramm und der Entwicklung von Prototypen für Testmessungen arbeitet. Auch die Planungen für den Bau eines Institutsgebäudes auf dem Universitätscampus haben begonnen. Die laufenden Kosten des Instituts sollen zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land gedeckt werden. Die Universität Mainz beteiligt sich mit technischer Infrastruktur, wissenschaftlichem und technischem Personal sowie Overheadmitteln. 

Frühjahrstagung der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH zu erneuerbaren Energien

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 21:00


Friederike Wütscher, Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit


Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH

31.03.2010 13:04
 

Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 31. März 2010. - Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt immer mehr zu. Grund dafür sind unter anderem die festgelegten Einspeisevergütungen, die zum Klimaschutz beitragen sollen. Mit ihnen sollen Politikziele für den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung erreicht werden. Die Stromein- und Stromausspeisung muss aus technischen Gründen zu jeder Zeit ausgeglichen sein, damit keine Fehlfunktionen im Netz auftreten und der erzeugte Strom eine ausreichende Qualität besitzt.
 
Da die Menge des eingespeisten elektrischen Stroms der meisten aus heutiger Sicht in Frage kommenden Technologien von der Höhe der aktuell herrschenden Windgeschwindigkeiten bzw. Sonnenstrahlung an den jeweiligen Standorten abhängt, bringt die Nutzung erneuerbarer Energien auch Unwägbarkeiten mit sich, die diskutiert und geklärt werden müssen.
Daher veranstaltete die Europäische Akademie vom 24. bis 26.3.2010 ihre Frühjahrstagung zum Thema "Sichere Stromversorgung und erneuerbare Energien. Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?" im Wissenschaftszentrum Bonn. Dazu wurden, als Auftakt zur Tagung, in einem öffentlichen Abendvortrag von Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht) der derzeitige Stand der wissenschaftlichen und politischen Diskussion von Zukunftsszenarien und Klimaschutzzielen sowie geforderte Beiträge der weltweiten Energieversorgung diskutiert.

 

Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 31. März 2010. - Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt immer mehr zu. Grund dafür sind unter anderem die festgelegten Einspeisevergütungen, die zum Klimaschutz beitragen sollen. Mit ihnen sollen Politikziele für den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung erreicht werden. Die Stromein- und Stromausspeisung muss aus technischen Gründen zu jeder Zeit ausgeglichen sein, damit keine Fehlfunktionen im Netz auftreten und der erzeugte Strom eine ausreichende Qualität besitzt.
Da die Menge des eingespeisten elektrischen Stroms der meisten aus heutiger Sicht in Frage kommenden Technologien von der Höhe der aktuell herrschenden Windgeschwindigkeiten bzw. Sonnenstrahlung an den jeweiligen Standorten abhängt, bringt die Nutzung erneuerbarer Energien auch Unwägbarkeiten mit sich, die diskutiert und geklärt werden müssen.
Daher veranstaltete die Europäische Akademie vom 24. bis 26.3.2010 ihre Frühjahrstagung zum Thema "Sichere Stromversorgung und erneuerbare Energien. Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?" im Wissenschaftszentrum Bonn. Dazu wurden, als Auftakt zur Tagung, in einem öffentlichen Abendvortrag von Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht) der derzeitige Stand der wissenschaftlichen und politischen Diskussion von Zukunftsszenarien und Klimaschutzzielen sowie geforderte Beiträge der weltweiten Energieversorgung diskutiert.
Im ersten Hauptteil der Tagung stellte Dr.-Ing. Joachim Nitsch (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart) unter anderem die sogenannten "Leitszenarien" des Bundesumweltministeriums dar. Diese zeigen Möglichkeiten für die Einhaltung der Ziele für Deutschland bis 2050 unter umfangreicher Verwendung erneuerbarer Energien auf. Aus ihnen wird deutlich, wie diese Ziele unter den gesetzten Annahmen, u.a. für die Technologieentwicklung, erreicht werden könnten. Priv.-Doz. Dr. Dietmar Lindenberger (Universität zu Köln) präsentierte die Ergebnisse aus den Netzstudien der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Dabei nannte er Möglichkeiten zur Integration von Windkraftanlagen in die deutsche Stromversorgung bis zum Jahre 2015 bzw. 2020/2025 und betonte die Notwendigkeit der europäischen Perspektive für einen effizienten Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien.
Ein weiterer Tagungsschwerpunkt waren die technischen Möglichkeiten zum Ausgleich schwankender Stromeinspeisungen in den Bereichen elektrische Netze und Energiespeicher. Zunächst stellte Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz (TU Dortmund) die Herausforderungen und Möglichkeiten zur Integration erneuerbarer Energien in die elektrischen Stromversorgungsnetze dar: Lösungen für Netzengpässe sowie derzeit mangelnde Flexibilität in den Verteilnetzen könnten unter anderem koordinierte Lastflussregelung, Gleichstromübertragungsleitungen und Endkundenbeteiligung sein. Des Weiteren gab Professor Dr. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen) einen Überblick über Optionen und Einsatzmöglichkeiten zur Speicherung von elektrischer Energie und entwickelte ein Technologieszenario, in dem vor allem Wasserstoff und Pumpspeicher für den Ausgleich in Zeiträumen von mehr als ein paar Tagen verwendet werden; für kürzere Zeitskalen wären beispielsweise Fahrzeugspeicher, thermische Spei-cher und Smart-Grid-Management denkbar. Im letzten Sektionsbeitrag zur technischen Integration erneuerbarer Energien in die Stromversorgung stellte Professor Dr. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart/Universität Stuttgart) das Desertec-Konzept, eine Industrie-Initiative zur sicheren und umweltfreundlichen Stromversorgung, und seine Integration in einen Stromverbund aus EU- und Mittelmeer-Anrainerstaaten (MENA) vor. Zur Sicherung einer gleichmäßigen Einspeisung werden dabei unter anderem solarthermische Kraftwerke mit effizienten Wärmespeichern und Gleichstromübertragungsleitungen kombiniert.
Im dritten Teil der Tagung wurden rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Integration erneuerbarer Energien untersucht. So diskutierte Professor Dr. Thomas Ziesemer (Universität Maastricht) zunächst ökonomische Rahmenbedingungen für Marktökonomien und schlug vor, diese grundlegend zu überarbeiten. Darauf folgend ging Professor Dr. Jens-Peter Schneider (Universität Osnabrück) auf derzeitige rechtliche Regelungen und Möglichkeiten für Weichenstellungen für zu-kunftsfähige Energiesysteme vor dem Hintergrund des aktuellen Rechtsrahmens in Deutschland und Europa ein, zum Beispiel auf die Frage von Zuständigkeiten für den Bau von Speichern und Nut-zungskonflikte von Speichermedien wie Gaskavernen. Den Abschluss bildeten Kommentare von Industrievertretern (EWE, citiworks, E.ON, RWE) zum Thema. Dabei wurden erste Ansätze zur Integration erneuerbarer Energien gezeigt und eine Reihe von weiteren bisher ungeklärten Fragen aufgeworfen.
Insgesamt wurde deutlich, dass zwar bereits Konzepte und Technologien für die Integration erneuerbarer Energien existieren, diese allerdings weiterer Entwicklungen bedürfen. Aufgrund der Langfristigkeit der Entwicklung und Implementierung einzelner technischer Maßnahmen sowie möglicherweise notwendiger struktureller Anpassungen von Märkten und der Regulierung elektrischer Netze sollten parallel zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unterstützende Konzepte und Maßnahmen zu ihrer Integration weiter ausgearbeitet und umgesetzt werden.

- Die Tagungsbeiträge finden Sie auf der Homepage der Europäischen Akademie: www.ea-aw.de

- Referenten: Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht); Andreas Brabeck (RWE AG, Essen); Vera Brenzel (E.ON, Düsseldorf); Jörg-Werner Haug (citiworks AG, München); Dr. Wolfram Krause (EWE AG, Oldenburg); Priv.-Doz. Dr. rer. pol. Dietmar Lindenberger (Universität zu Köln); Professor Dr. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart/Universität Stuttgart); Dr.-Ing. Joachim Nitsch (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart); Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz (TU Dortmund); Professor Dr. rer. nat. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen); Professor Dr. jur. Jens-Peter Schneider (Universität Osnabrück); Professor Dr. rer. pol. Thomas Ziesemer (Universität Maastricht)

- Wissenschaftliche Koordination: Dr.-Ing. Bert Droste-Franke (Europäische Akademie GmbH)

Die Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler gGmbH wurde 1996 vom Land Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gegründet. Direktor der Gesellschaft ist der Philosophieprofessor Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann. Wissenschaftlich-interdisziplinäre Arbeitsgruppen widmen sich der Erforschung und Beurteilung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen für das individuelle und soziale Leben des Menschen und seine natürliche Umwelt. In wissenschaftlicher Unabhängigkeit führt die Akademie einen Dialog mit Wirtschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft. Damit will sie zu einem rationalen Umgang der Gesellschaft mit Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen beitragen.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.ea-aw.de.

RAVE-Newsletter zur Forschung am Offshore-Windenergie-Testfeld "alpha ventus"

Energie — geschrieben von bauinformant @ 20:09

Uwe Krengel, Pressestelle
Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES
29.03.2010 10:41
 
Inhalt:
1. Offshore-Windenergie naturverträglich entwickeln
2. Status Quo - wie schlagen sich die ersten Offshore-Windparks bisher?
3. Deutschlands erster Offshore-Windenergiepark "alpha ventus"
4. Wanderausstellung "Faszination Offshore"
Offshore- Windenergie naturverträglich entwickeln

Naturschützer fragen zu Recht, ob Offshore-Windenergieanlagen auch naturverträglich sind. Stellen die Anlagen ein Hindernis für Zugvögel dar? Inwieweit werden Schweinswale und Robben bei der Errichtung von Offshore-Windparks durch Baulärm gestört? Diese und andere Fragen sollen durch ein begleitendes ökologisches Monitoring und weitergehende Forschungen beantwortet werden. Dazu koordiniert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) das Forschungsprojekt zur ökologischen Begleitforschung am Offshore-Testfeldvorhaben alpha ventus (kurz: StUKplus). > http://rave.iset.uni-kassel.de/rave/pages/factsheets

Status Quo - wie schlagen sich die ersten Offshore-Windparks bisher?

Hohe und gleichmäßige Windgeschwindigkeiten vor der Küste auf hoher See lassen auf doppelt so hohe Energieerträge hoffen wie an Land. Dem stehen allerdings vermutlich deutlich höhere Aufwendungen für Installation und Betrieb gegenüber. Das Offshore~WMEP soll zukünftig in gemeinsamer Arbeit von Betreibern, Herstellern, Wissenschaftlern und anderen Beteiligten relevante Betriebsdaten systematisch erfassen und auswerten und so zur Schaffung einer umfassenden Datenbasis für künftige strategische Entscheidungen in Politik und technischen Weiterentwicklungen in der Windindustrie beitragen. > http://rave.iset.uni-kassel.de/rave/pages/factsheets

Deutschlands erster Offshore-Windenergiepark "alpha ventus"

Erstmals fließt Offshore-Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz: Das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), hat den ersten deutschen Offshore-Windpark "alpha ventus" erfolgreich aufgebaut. Dieser ist Demonstrations- und Forschungsprojekt zugleich. Die 12 Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. > http://www.alpha-ventus.de

Wanderausstellung "Faszination Offshore"

Die Wanderausstellung "Faszination Offshore" der deutschen Stiftung Offshore Windenergie möchte Sie mitnehmen auf eine Reise durch die Welt der Windenergieanlagen auf dem Meer. Sie ist vom 5. März bis 25. Mai 2010 in Büsum in der Sturmflutenwelt "Blanker Hans" zu sehen. > http://www.offshore-stiftung.de

Die Forschungsinitiative RAVE begleitet den Bau und Betrieb des Testfeldes "alpha ventus", um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für zukünftige Offshore-Windparks zu gewinnen. RAVE umfasst wissenschaftliche Aktivitäten der Anlagenhersteller und einer Vielzahl von Forschungsinstituten. Insgesamt stellt das BMU für die Erforschung und Weiterentwicklung der Windenergienutzung auf See rund 50 Mio. Euro zur Verfügung. > http://www.rave-offshore.de

RAVE wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Projektkoordination RAVE: Fraunhofer IWES, Dr. Bernhard Lange, info(at)rave-offshore.de, www.rave-offshore.de
Redaktion RAVE-Newsletter: Fraunhofer IWES, Uwe Krengel, Michael Durstewitz, Königstor 59, 34119 Kassel, info(at)rave-offshore.de
 

Zukunftsmarkt erneuerbare Energien

Bauwirtschaft, Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Bauwirtschaft sieht große Potenziale bei Geothermie und Offshore-Windkraft

Der Ausbau der erneuerbaren Energien entwickelt sich für Bauindustrie und Baustoffhersteller zu einem Zukunftsmarkt mit großen Wachstumspotenzialen. Allein im Bereich der Geothermie ist bis 2030 für Wohnungsbau und Gewerbebau mit einem Bauvolumen von 25 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das Deutsche Bank Research unter dem Titel „Geothermie - Chancen für die Bauwirtschaft im Lichte des Klimawandels und der absehbaren Energieknappheit“ für die Spitzenverbände der Deutschen Bauindustrie und der deutschen Baustoffhersteller erarbeitet hat. Wichtige Marktpotenziale berge auch der Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee. Hinter den Plänen der Bundesregierung, hiermit eine Energieleistung von bis zu 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030 vor den deutschen Küsten zu gewinnen, stünde ein Investitionsvolumen von über 80 Milliarden Euro, davon 20 bis 25 Milliarden Euro Bauinvestitionen allein für die Fundamente und ihre Verankerung, so Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. „Oberstes Ziel muss aber eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung für Bürger und Wirtschaft sein“, so Andreas Kern, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (BDZ) und Vizepräsident des Bundesverbandes Baustoffe - Steine und Erden (BBS). Hierzu werde ein breiter Energiemix benötigt, der nicht allein politisch gesteuert, sondern letztlich Resultat von Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit sein müsse. Die Beiträge der Bauwirtschaft zum Ausbau der erneuerbaren Energien und damit zum Klimaschutz sowie zur Sicherung der Energieversorgung standen heute im Mittelpunkt einer Gemeinschaftsveranstaltung von Bauindustrie und Baustoffherstellern in Berlin.

Mit ihrem Interesse am Schwerpunkt Geothermie betrete die deutsche Bauwirtschaft zudem kein Neuland. Gerade im Bereich der oberflächennahen Geothermie sei die Branche weiter als in der Öffentlichkeit bekannt, so Bodner. Im Wohnungsbau habe der Anteil der neu errichteten Gebäude, die vorwiegend geothermisch beheizt werden, von weniger als 1 Prozent im Jahre 2000 auf 18,5 Prozent im Jahre 2008 zugenommen. Im Vergleich dazu gebe es im Bereich von Verwaltungsgebäuden, Fabrik- und Werkstattgebäuden noch großen Nachholbedarf. Hier liege der Anteil geothermisch beheizter Objekte derzeit bei knapp 5 Prozent. Vorreiter der Geothermienutzung seien gewerbliche Hochhausbauten. Bodner: „Inzwischen gibt es in Deutschland kaum noch Hochhausprojekte, die auf Energiepfähle aus Beton verzichten.“  

Die neue schwarz-gelbe Regierung müsse sich insgesamt an ihrem Anspruch messen lassen, „eine ideologiefreie, technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik“ betreiben zu wollen, kündigte Kern an. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in einem dynamischen Energiemix die erneuerbaren Energien allmählich den Hauptanteil an der Versorgung übernehmen. Kern: „Dazu müssen diese so schnell wie möglich markt- und speicherfähig gemacht werden“. Die Speicherfähigkeit von Beton werde auf einem hohen innovativen Niveau vor allem bei der so genannten Betonkernaktivierung genutzt. Dabei kann die Energieeffizienz optimiert werden, indem Erdwärme genutzt sowie Erd- und Wasserspeicher thermisch mit in das System einbezogen werden.

Nach den ehrgeizigen Zielvorgaben der Bundesregierung soll der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent erhöht werden. Zudem  hat die Koalition von Union und FDP bekräftigt, die Emissionen bis 2020 um möglichst 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Baustoffindustrie, etwa die Zementherstellung, ist hier in doppelter Weise involviert. Als energieintensive Branche muss sie die Energiekosten als wichtigen Kostenfaktor in der Produktion so gering wie möglich halten. Zum anderen stellen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ein interessantes Absatzpotenzial für Baustoffhersteller dar. Bislang hat beispielsweise die Windkraft in Deutschland einen Anteil von 7 Prozent an der Stromerzeugung, der nach den Plänen der Regierung bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppelt werden soll.  

Das Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien diene nicht nur dem globalen Klimaschutz, es bewirke auch mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten. Vor allem schaffe es Arbeitsplätze, und zwar nicht nur im Anlagenbau, sondern auch in der Bau- und Baustoffindustrie, hoben die Spitzenvertreter der beiden Verbände hervor.

 

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

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Fachmessen efa und SHKG: "Energieeffizienz geht alle an"

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:43

403 Aussteller präsentieren sich auf dem Leipziger Messegelände

Die beiden Messen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation sowie SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation zeigen vom 28. Oktober bis 30. Oktober 2009 die rasanten Entwicklungen in der Gebäude- und Elektrotechnik.
403 Aussteller insgesamt (efa: 190, SHKG: 213) präsentieren sich ab morgen auf dem Leipziger Messegelände. Schwerpunktthema ist die Energieeffizienz. Parallel zu den beiden Veranstaltungen läuft die bauenleipzig, Mitteldeutsche Messe für Bauen, Sanieren und Modernisieren (167 Aussteller).


"Die Aussteller beleuchten das Thema Energieeffizienz in all seinen Facetten", so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. "Als Schwerpunkte präsentieren beide Veranstaltungen hocheffiziente System- und Anlagentechnik in Verbindung mit erneuerbaren Energien."

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird", informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigste Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet den Besuchern einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation."

Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen zahlreiche Marktführer, darunter Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfos, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Stiebel Eltron, Swegon, Uponor, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Technologien für ein zukunftsorientiertes Handwerk

"Das Thema Energieeffizienz geht alle an, es ist ein Zukunftsthema. Insbesondere mit der Gebäudeautomation lassen sich zusätzlich Einsparpotenziale erschließen", informiert Klaus Jung, Geschäftsführer des ZVEI e.V. Fachverband Installationsgeräte und -systeme. "Die efa setzt auf diese Diskussion auf und wird sie mitbestimmen."

Die efa 2009 bietet einen sehr guten Überblick über die klassischen Bereiche der Elektro- und Gebäudetechnik. Das Augenmerk liegt unter anderem auf den Segmenten Photovoltaik, Automatisierungstechnik, Gebäude-installationstechnik und Licht. Ergänzend zur Ausstellung gibt es im Rahmenprogramm unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" vielfältige Hintergrundinformationen.

"Zusammen mit der SHKG bildet die efa eine zentrale Plattform für Mittel- und Ostdeutschland, auf der eine neutrale Informationsvermittlung von der Industrie an das Handwerk erfolgt - aus erster Hand und thematisch umfassend", erläutert Dr. Träber. Zu den Ausstellern gehören Unternehmen wie ABB, ABN Braun, Albrecht Jung, Berker, Busch-Jäger, Elso, Gira Giersiepen, Gustav Hensel, Hager Tehalit, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, Osram, Ritto, Siedle, Siemens, Spelsberg, TRILUX sowie WAGO Kontakttechnik.

Energiegeladenes Fachprogramm

Das SHKGforum (Halle 3 / Stand F19) widmet sich unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zur Diskussion stehen außerdem Badtrends und die praxisorientierte Kundenbindung.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform für aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Das Fachprogramm im efaforum (Halle 5 / Stand B 45) steht unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien". In Vorträgen, Meetings und Workshops beleuchtet es während der drei Messetage ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien für das Elektro- und Automationshandwerk. Hierzu gehören beispielsweise die neue Bäder- und Duschen-Norm VDE 0100 (Teil 701) in ihrer harmonisierten Form, die Effizienzreserven von Lampen, Leuchten und Anlagentechnik, die Liberalisierung des Messwesens sowie dessen Auswirkungen, Chancen der Energiespeicherung im Netz, das Thema Überspannungsschutz, die Zukunft der Internet-Telefonie Voice over IP, die neue Messstellenzugangs-Verordnung sowie Neuigkeiten von der Brennstoffinitiative Sachsen.

Fit machen für die Zukunft

Beide Messen nehmen sich intensiv des Themas Berufsnachwuchs an. Für Lehrlinge gibt es beispielsweise die "Werkstattstraßen". In diesen Ausstellungsbereichen schulen verschiedene Firmen den Nachwuchs im praktischen Umgang mit Herstellerprodukten. Zudem berichten die SHK-Innungen aus Sachsen-Anhalt und Berlin auf der SHKG über erste Erfolge eigener Nachwuchsprojekte an den Schulen.

Neu: Rundgänge für Architekten und Planer

Mit verschiedenen Aktionen sprechen efa und SHKG die Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für diese Besucher, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag.
Sachsen - Land der Ingenieure

Der diesjährige sächsische Ingenieurkammertag 2009 steht unter dem Thema "Sachsen. Land der Ingenieure - Verantwortung für Wertschöpfung und Qualität". Er findet am 30. Oktober 2009 auf dem Leipziger Messegelände statt. Den Auftakt des Ingenieurkammertages bildet das traditionsreiche Leipziger Baugespräch. Auf einem hochrangig besetzten Podium diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen zur Verantwortung der Ingenieure für Wertschöpfung und Qualität. Zugesagt haben neben dem sächsischen Innenminister Markus Ulbig auch Professor Michael Behr vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Professor Manfred Curbach, Prorektor für Universitätsplanung der TU Dresden; Ingenieurkammerpräsident Arne Kolbmüller; Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie; und Dr.-Ing. Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank.

bauenleipzig ergänzt Fachschauen

167 Aussteller präsentieren sich zur bauenleipzig. Das Angebot der Regionalmesse reicht von Baustoffen, Bauchemie und Bauelementen über die Sanierung und Realisierung von Bauvorhaben bis hin zu Innenausbau und Fertigbau. Mit Gemeinschaftsständen unter anderem der Handwerkskammer und des Tischlerhandwerks oder zu IT am Bau wendet sich die bauenleipzig an Experten und den privaten Bauherren.

Das Motto "Baustoffe für Sachsen" versammelt Marken wie Fermacell, Maxit, Quick-Mix, Schomburg, Teckentrup und Ursa. Außerdem dabei sind Robert Bosch, GB Elektrowerkzeuge, Dubal, Steico und Werzalit. Abgerundet wird die Ausstellung durch Institutionen wie die Architekten- und die Ingenieurkammer Sachsen, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


Im Internet: 

www.efa-messe.com 

www.shkg-leipzig.de 

www.bauenleipzig.de

www.leipziger-messe.de


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Bauhaus.SOLAR - Internationaler Kongress

Energie, Forschung, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:56
Termin:  11.11.2009 - 12.11.2009
 
Veranstaltungsort: 
CongressCenter der Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
99094 Erfurt
Thüringen
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  Ulf.Pleines@uni-weimar.de
 
Kategorie:  international
Bauwesen / Architektur, Energie, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag:  01.09.2009
Claudia Weinreich, Universitätskommunikation
Bauhaus-Universität Weimar

 
Wie werden die Fortschritte in der Solartechnik die Architektur, die Städte und das Landschaftsbild zukünftig beeinflussen? Um diese Frage zu diskutieren, kommen im November Architekten, Designer, Solarhersteller und Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche zusammen. Im Fokus steht insbesondere die ästhetische und funktionale Integration von Solaranlagen in die gebaute Umwelt. Während des Kongresses werden studentische Projekte aus der Bauhaus-Universität Weimar ausgestellt.

Der 2. Internationale Kongress Bauhaus.SOLAR fokussiert den Blick auf die photovoltaische Form der Energiegewinnung. Im Vordergrund steht dabei die architektonische Integration von Solaranlagen, welche durch die stetig zunehmende Anzahl betriebener Anlagen bei der Gestaltung der Lebensräume mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten, Bauingenieure, Techniker, Entwickler, Designer, Anwender und Architekturtheoretiker unterschiedlicher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Institutionen sind aufgefordert, sich am fachübergreifenden Dialog zu beteiligen, zu diskutieren und (sich) zu informieren, um zukünftige Möglichkeiten, Trends und Visionen aufzuzeigen und neu zu definieren.

Der SolarInput e.V., die Bauhaus Universität Weimar und die Messe Erfurt GmbH wollen mit dem 2. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR eine interdisziplinäre und branchenübergreifende Diskussion zu folgenden Themen führen:

* Architekturintegration
* Technische Innovationen
* Solare Bauelemente
* Energieeffizientes Bauen und Sanieren
* Stadtentwicklung
* Landschaftsarchitektur
* Dezentrale Energieversorgung
* Soziologischer Wandel

Ziel ist es, die enormen technologischen Fortschritte in der Solartechnik zu einer nachhaltigen innovativen wie ästhetischen Gestaltung in Architektur und Stadtplanung zu nutzen.
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstalter
SolarInput e. V.
Wilhelm-Wolff-Str. 1
D - 99099 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Uta Neuhaus
Tel.: +49 361 663-1154
Fax: +49 361 663-1413
E-Mail: u.neuhaus@solarinput.de
www.solarinput.de

Wissenschaftlicher Partner
Bauhaus-Universität Weimar
Belvederer Allee 1
D - 99425 Weimar

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc.
Tel.: +49 3643 5831-23
Fax: +49 3643 5831-22
E-Mail: Ulf.Pleines@uni-weimar.de
www.uni-weimar.de

Organisator
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
D - 99094 Erfurt

Ansprechpartner:
Ronny Ruhmann
Tel.: +49 361 400-1770
Fax: +49 361 400-1111
E-Mail: ruhmann@messe-erfurt.de
www.messe-erfurt.de
Weitere Informationen:

Moderne Energiesparhäuser schonen Geldbeutel und Umwelt

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 18:09

Pressemitteilung von: PAB Varioplan GmbH (openPR)

Bei einem Energiesparhaus liegen die laufenden Nebenkosten nachweislich unter denen eines vergleichbaren Standardhauses. Dies liegt am niedrigeren Primärenergiebedarf eines energieschonenden Hausmodells.
Um dies zu erreichen ist eine optimale Wärmedämmung unumgänglich. Diese garantiert, dass nur ein Bruchteil der gewonnenen Energie ungewollt das Innere des Hauses verlassen kann. Auf Wärmebrücken wird bereits bei der Planung des Hauses verzichtet. Dies sind bauliche Gegebenheiten, die ungewollt Wärme aus dem Inneren des Hauses austreten lassen. Allein durch diese beiden baulichen Besonderheiten eines Energiesparhauses kann der jährliche Energiebedarf der Immobilie deutlich gemindert werden. Angesichts der stets ansteigenden Energiepreise ist dies sicherlich ein Umstand, der nicht nur dem Umweltschutz, sondern ebenso dem Haushaltsbudget des (angehenden) Hausbesitzers entgegenkommt.

Durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Energieträgern entsteht für den Menschen und die Umwelt schädlicher Kohlenstoffdioxid. Ein Energiesparhaus bedient sich – je nach Bauart – vorwiegend regenerativer oder passiver Energiequellen für die Energieversorgung des Hauses. Aus diesem Grund werden Energiestandards in Deutschland staatlich gefördert. Der Hausbauer kann beispielsweise mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten durch die KfW-Bankengruppe rechnen, die bereits seit vielen Jahren Projekte fördert, die sich der Reduktion des CO2 Ausstoßes verschrieben haben.
Somit finden sich an vielen Energiesparhäusern Solarkollektoren, die kostenfreie und saubere Sonnenenergie einfangen. Die Kosten für die Wartung einer entsprechenden Fotovoltaikanlage sind dementsprechend gering, was wiederum dem Geldbeutel des Hausbesitzers entgegenkommt. Eine passive Energiequelle ist hingegen beispielsweise die Abwärme, die durch Personen oder elektrische Geräte, die sich im Hausinneren befinden, entsteht.

Mit einem Energiesparhaus kann folglich nicht nur das Haushaltsbudget des Einzelnen geschont, sondern ebenso ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch. Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden"

Energie, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:21

Topthema Energie - wie viele Auflagen braucht die Wohnungswirtschaft und wie lassen sie sich erfüllen?

(openPR) - Die BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden" am 17. November 2009 stellt Lösungen vor

Mit der Energieeinparverordnung (EnEV 2009), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat, hat der Gesetzgeber die Auflagen für Neubau und Sanierung noch einmal verschärft. Was bedeutet das für die Wohnungswirtschaft und welche gelungenen Beispiele gibt es?

Auf der 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft stellt Dr. Alexander Renner aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die novellierte EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und ihre Auswirkungen auf das Energiesparrecht in Deutschland vor. Siegfried Rehberg, technischer Referent des BBU und Referent für Energie, Technik und Normung des GdW berichtet über den aktuellen Stand des Klimaschutzgesetzes von Berlin/Brandenburg und Bund. Im Anschluss stehen Beispiele aus der Praxis im Fokus. Dabei geht es um die Erfahrungen mit Passivhäusern und die Optimierung von Heizungsanlagen durch geringinvestive Maßnahmen. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie eine Siedlung aus den 50er Jahren zur Null-Energie-Siedlung wurde und welche Erfahrungen man mit Energie-Gewinn-Häusern gemacht hat. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, was Smart Metering bringt und welche datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden müssen.

Die Tagung eröffnet eine Vorabendveranstaltung, bei der Vertreter aus Politik und Verbänden das Thema „Wie viel Ordnungsrecht braucht Energieeffizienz in der neuen Legislaturperiode?“ erörtern. Diese Frage sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Zündstoff, eine spannende Podiumsdiskussion ist zu erwarten. Es sprechen Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes sowie der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber.

Die 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ findet am 17. November 2009 im Holiday Inn Hotel Berlin CITY-WEST, Rohrdamm 80 in 13629 Berlin statt.

Pressevertretern empfehlen wir besonders die Vorabendveranstaltung am 16. November 2009 im Heizkraftwerk Moabit, Friedrich-Krause-Ufer 10-15 in 13353 Berlin. Sie beginnt um 18.30 Uhr.

Quelle:
BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin
Lützowstr. 106
10785 Berlin
Telefon: 030/23 08 55-0
Fax: 030/23 08 55-20
E-mail:
Homepage: www.bba-campus.de


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Am 1. Oktober trat die Energieeinsparverordnung 2009 in Kraft

Baurechtliches, Energie — geschrieben von bauinformant @ 15:08
Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) wird die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessert. Um die Ziele der Bundesregierung bei Energieeinsparung und Klimaschutz zu erreichen, muss erheblich energieeffizienter gebaut werden als bisher.


Neue Gebäude sollen energetisch besonders sparsam sein. Bei Altbauten sollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen erreicht werden. Mit der EnEV 2009 werden Neubauten künftig eine um durchschnittlich 30 Prozent bessere Energiebilanz aufweisen als zur Zeit. Wer in Zukunft an seinem Altbau größere Modernisierungen vornimmt, muss im Mittel um 30 Prozent verschärfte energetische Anforderungen einhalten.

Auch wenn ein Gebäudeeigentümer von sich aus keine Modernisierung seines Hauses durchführt, muss er bestimmte Nachrüstpflichten erfüllen. In der Praxis ist bei den Neuregelungen hierzu vor allem die Dämmung bisher ungedämmter oberster Geschossdecken oberhalb beheizter Räume von Interesse. Nachdem bislang nur die nicht begehbaren, obersten Geschossdecken von der Dämmpflicht erfasst waren, müssen bis Ende 2011 nun auch begehbare oberste Geschossdecken gedämmt sein. Alternativ kann auch das Dach entsprechend gedämmt werden. Die Nachrüstpflichten gelten nicht für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser (Selbstnutzung ab 1. Februar 2002).

In Zukunft soll die Einhaltung der Energieeinsparverordnung auch stärker kontrolliert werden. Unternehmer müssen die Konformität ihrer Arbeiten mit der Energieeinsparverordnung bestätigen. Die Schornsteinfeger werden bei der Feuerstättenschau auch die Übereinstimmung von Heizungsanlagen mit bestimmten energetischen Anforderungen prüfen.

Mit der EnEV 2009 hat die Bundesregierung für den Gebäudebereich einen wesentlichen Eckpunkt ihres Integrierten Energie- und Klimaprogramms umgesetzt.

Die wesentlichen Änderungen sind unter www.bmvbs.de/bau zu finden.

Quelle: Pressetext www.submission.de

 


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Photovoltaik-Studie von Greentech Media: Dritte Dünnschicht-Generation vor dem Durchbruch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 13:57
 
 
Pressemitteilung von: Greentech Media Inc.
PR Agentur: textstore.de - Agentur für Text und PR

(openPR) - Organische Photovoltaik (OPV/DSC) erreicht Marktreife, zentrale Einsatzgebiete sind Baustoffe, Consumer Electronics und Textilien
- Wirkungsgrade bis 12 bzw. 30% und längere Lebensdauer prognostiziert
- Kunststoff- und Farbstoff-Solarzellen werden Silizium basierte Module künftig in vielen Bereichen ersetzen
- Deutsche Unternehmen Merck, BASF, Bosch und Heliatek an Entwicklung beteiligt

München, 22. Oktober 2009. Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung steht die Organische Photovoltaik in zahlreichen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch. So lautet ein zentrales Ergebnis der heute veröffentlichten Studie "Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV." Diese wurde von Greentech Media (www.greentechmedia.com) in Zusammenarbeit mit dem renommierten Prometheus Institute, Chicago, herausgegeben, und beleuchtet die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der organischen Photovoltaik.

Sowohl Farbstoff-Solarzellen (DSC) als auch Kunststoff-basierte Zellen (OPV) sind marktreif und könnten in den kommenden Jahren teure Silizium-Solarzellen in bestimmten Anwendungsbereichen ersetzen. Wirkungsgrad und Lebensdauer werden schrittweise erhöht und sollen bei Farbstoff-Solarzellen bis 2020 rund 30% erreichen. Die neuen Technologien eignen sich hervorragend für den Einsatz in Baustoffen (BiPV), der Fahr- und Flugzeugindustrie sowie Consumer Electronics.

Der Studie zufolge planen die Vorreiter bei den beiden Technologien, die walisische G24 Innovations (DSC), und Konarka Technologies (OPV) aus den USA bis 2012 eine Vervielfachung ihrer Produktionskapazitäten. Alleine Konarka rechnet mit einem Anstieg des Produktionsvolumens von jetzt 5 Megawatt auf 1000 Megawatt im Jahr 2012.

Gleichzeitig wachsen Qualität und Quantität der Unternehmen, die die zentralen Vorteile der Organischen Photovoltaik (Kostengünstige Produktion im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, Verwendung auch bei diffusem Licht, Flexibilität) nutzen, um eigene Produkte wie Autodächer, Hausfassaden oder Sonnenbrillen damit auszustatten.

Auch Unternehmen aus Deutschland sind auf dem Markt für Organische Photovoltaik aktiv: Im Oktober schloss der Chemieriese Merck eine Entwicklungspartnerschaft mit dem australischen Spezialisten für Farbstoffsolarzellen, Dyesol. Dazu kooperiert Merck mit Bosch und Schott Solar, die Dresdner Heliatek GmbH plant den Aufbau einer Produktionslinie für Kunststoffsolarzellen bis 2011.


* Weitere zentrale Ergebnisse der Studie

- Consumer Electronics
Displays aus Farbstoff-Solarzellen könnten in Zukunft Produkte wie Handys schmücken und sie unabhängig vom Stromnetz aufladen. Allein im vergangenen Jahr verkauften Samsung, LG und Co. mehr als 160 Millionen Handys nach Afrika. Aufgrund der mangelhaften Stromversorgung dort sind Geräte mit integrierten Solar-Panels oder eigenständige, aber bezahlbare Solar-Ladegeräte für diesen Kontinent von zentralem Vorteil.
"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Farbstoffsolarzellen herkömmliche Silizium-Solarzellen in diesem Bereich ablösen werden", so Philip Drachman, Autor der Studie. Doch auch für Sonnenbrillen mit integrierten Farbstoffsolarzellen, über die iPods und Handys geladen sowie für Uhren und Spielzeuge sind die kostengünstigen und flexiblen Solarzellen der dritten Dünnschicht-Generation höchst interessant.
Weiterer Vorteil: Die elektronischen Geräte werden auch bei diffusen Lichtbedingungen Schritt für Schritt aufgeladen.

- Photovoltaik in Gebäuden, Textilien, Autos, Flugzeugen
Die Integration von hauchdünnen, organischen Solarzellen in Gebäudeteilen (BIPV) - beispielsweise in Glas-Fassaden oder Ziegeln - wird in den kommenden Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen. Nach Einschätzung der Analysten könnten Solardächer, -fenster, -fassaden oder -ziegel herkömmliche Materialien beim Bau von Gebäuden ablösen.
Gleichzeitig ergeben sich für die flexiblen Solarzellen viele weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise im Bereich Fahr- und Flugzeugbau oder die Verwendung in Alltags- und Outdoor-Textilien. Toyota und Hyundai beispielsweise möchten bereits 2010 erste Fahrzeuge mit Solardächern auf den Markt bringen, die die Lithium-Ionen-Batterien der Plug-In-Hybridautos unterstützen.
G24 Innovations verkündete im Oktober, DSC-Module an einen Hersteller von CE Taschen, die Mascotte Industrial Associates, geliefert zu haben. Schon im Dezember sollen die ersten Taschen diesesTyps auf den Markt kommen. G24i ist darüber hinaus zahlreiche weitere Entwicklungspartnerschaften eingegangen, um möglichst rasch größere Mengen zu günstigeren Kosten zu produzieren und so in die Massenproduktion einsteigen zu können.

- Wirkungsgrade und notwendige Weiterentwicklung
Wie bei herkömmlichen Dünnschichtmodulen ist die Verbesserung der Wirkungsgrade ein entscheidendes Kriterium für die Marktfähigkeit dieser jungen Technologien. Greentech Media geht davon aus, dass sich der Wirkungsgrad von Kunststoff-Solarzellen von derzeit 5 Prozent auf 7 Prozent in 2012 und 10 Prozent in 2020 verbessern wird. Gleichzeitig wird die Lebensdauer auf 10 Prozent für 10.000 Stunden ausgedehnt. Ähnliche Verbesserungen von jetzt 11 Prozent auf 30 Prozent in zehn Jahren sind bei Farbstoffsolarzellen nach der Einschätzung der Analysten realistisch. Mit der Steigerung der Anwendungsmöglichkeiten und dem Aufbau von Produktionskapazitäten werden die Preise rasch auf konkurrenzfähiges Niveau sinken.


* Weitere Inhalte der Studie

Solar-Analyst Philip Drachman von GTM Research zeigt in der Marktstudie "Third-Generation Thin-Film Solar Technologies: Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV" den aktuellen Entwicklungsstand bei OPV und DSC. Er dokumentiert Ergebnisse und Vorhaben der führenden Produzenten, setzt sich mit solarspezifischen Kostenstrukturen auseinander und skizziert Produktionsverfahren sowie konkrete Anwendungsgebiete auf dem globalen Zukunftsmarkt. Die Studie ist ab sofort verfügbar und kann ab 1.495 Dollar unter folgender Adresse erworben werden:
www.gtmresearch.com/report/third-generation-thin-film-sol...

Greentech Media Inc.
Adrian H.B. Fopp
Fürstenfelder Straße 5 D
80331 München
+49 (0)89 / 20 60 99 760

www.greentechmedia.com



Pressekontakt:
textstore.de - Agentur für Text und PR
Alexander Trompke
Burgkstraße 24
01159
Dresden

+49 (0)351 / 312 7338
www.textstore.de

Greentech Media ist ein integriertes Medien- und Marktforschungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Top-Solaranalysten publizieren unter GTM Research umfassende und datenreiche Marktberichte zu aktuellen Themen, welche die Branche bewegen. Die Marktforscher arbeiten eng mit dem Prometheus Institut for Sustainable Development und dessen bekannten Gründer, dem Analysten Travis Bradford, zusammen. Darüber hinaus ist GTM in der Konferenzorganisation tätig und versorgt die Branche über die Internetseite www.greentechmedia.com mit aktuellen News rund um die Themen Solar PV, Smart Grid, Green IT und Biofuels. Das Prometheus-Institut ist mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Marktforschung zur Solarenergie das bekannteste und am meisten geschätzte Forschungsinstitut, weit über Amerika hinaus. Neben monatlichen Veröffentlichungen wie z.B. dem PV-Newsletter werden laufend Forschungsberichte zu aktuellen Themen der Solarbranche veröffentlicht.

 


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Lütke Daldrup: Plus-Energie-Haus ist die Zukunft

Energie, Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:04

Plus-Energie-Haus macht Station in Hamburg

22. Oktober 2009, Nr.: 321/2009

Heute hat Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gemeinsam mit Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Hamburg, das Plus-Energie-Haus in Hamburg eröffnet. Mit dem Ausstellungspavillon vor dem Hamburger Hauptbahnhof informiert die Bundesregierung über energieeffizientes Bauen. Vom 22. Oktober 2009 bis zum 25. Januar 2010 können Bürgerinnen und Bürger das Plus-Energie-Haus am Glockengießerwall zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle besuchen und sich informieren. Der Eintritt ist frei.

Lütke Daldrup: "Dieses Haus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Es sieht zudem auch noch gut aus. Ansprechende Architektur in Verbindung mit innovativer Technik ist die Zukunft des Bauens. Energieeffiziente Gebäude sind gut für das Klima, gut für die Stadt, gut für ihre Bewohner und gut für den Geldbeutel - je weniger Energie verbraucht wird, desto niedriger sind die Nebenkosten. Die Bundesregierung fördert deshalb Maßnahmen, die Gebäude energieeffizienter machen, mit Zuschüssen und attraktiven Krediten aus den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen. Besuchen Sie das Plus-Energie-Haus und lassen Sie sich beraten und inspirieren!"

Das Plus-Energie-Haus wurde mit Unterstützung der BMVBS-Forschungsinitiative "Zukunft Bau" entwickelt, das 2007 und - in einer erweiterten Variante - auch 2009 den renommierten Solar Decathlon Preis in Washington gewonnen hat. Es beruht auf einer Idee von Studenten der Technischen Universität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger. Dank der Verwendung neuester Technologien produziert das Gebäude mehr Energie als es verbraucht. Alle Außenwände, das Dach sowie die Fenster sind hoch wärmedämmend. Wärmespeicher in Form von so genannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials / PCM) im Haus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima. Sie nehmen die solar und intern gewonnene Wärme auf und geben sie zeitversetzt wieder ab. Moderne Haustechnik minimiert den Energiebedarf. Die Stromversorgung erfolgt über Photovoltaik-Module auf dem Dach. Der so erzeugte und nicht vom Gebäude genutzte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung sind zusätzlich Flachkollektoren in das Dach integriert. Der Ausstellungspavillon machte bereits in München, danach in Berlin Station.

Für Besucher ist das Plus-Energie-Haus dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das Haus kann für Fachvorträge und Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gemietet werden.  Kontakt: ZEBAU, Telefon 040-380384-0  Fax: 040-380384-29  Internet: www.zebau.de  Email: peh@zebau.de

 


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Ab sofort am Kiosk: BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren 2010

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 14:24

Pressemitteilung von: ZielMarketing

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Hrsg.): BUND-Jahrbuch 2010 Ökologisch Bauen & Renovieren ? mit den Schwerpunktthemen Planung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik, Innenraum. 212 Seiten, 7,90 Euro

 (openPR) - Das BUND-Jahrbuch 2010 – Ökologisch Bauen und Renovieren mit dem Schwerpunkt Energiewende und dem Sonderteil „Förderprogramme im Überblick“ ist ab sofort am Kiosk erhältlich.

Die Energiewende ist ein Muss, die Frage ist nur noch, wie und wann sie vollzogen wird: Großtechnisch oder dezentral, in zwanzig Jahren oder umgehend? Beim Bauen und Renovieren kann man viel für den Klimaschutz tun und angesichts wieder steigender Energiepreise eine Menge Geld sparen. Dafür gilt es, die fürs eigene Haus am besten geeigneten Maßnahmen herauszufinden und das Optimum aus den zahlreichen Förderprogrammen herauszuholen. Diese werden in der neuen Ausgabe des vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg herausgegebenen Jahrbuchs zum ökologischen Bauen und Renovieren in bislang einzigartigen Tabellen präsentiert, die den Förderdschungel durchschaubar machen.
Das 212 Seiten starke und durchgehend farbig gestaltete Handbuch verknüpft darüber hinaus bau-ökologische Grundlagen und praktische Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens – von der Planung über die Umsetzung mit entsprechenden Baustoffen und Technologien bis hin zur Einrichtung.

Leicht verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet, mit vielen Beispielen und Anregungen für die Praxis, bietet das „BUND-Jahrbuch 2010 – Ökologisch Bauen und Renovieren” einen Rundum-Service für Bauherren und Sanierer. Zumal die durchgehenden Literatur- und Internet-Verweise einen komfortablen Einstieg zur Vertiefung von Einzelaspekten ermöglichen. Es ist gegliedert in fünf Themenbereiche: Planung/Finanzierung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenausbau/Gestaltung. Einen exklusiven Service bieten der Überblick zur Förderpolitik sowie die Vergleichstabellen zu Dämmstoffen, Heizkosten und Öko-Stromtarifen.

Das 212 A4-Seiten umfassende Handbuch kann man ab sofort zum Preis von 7,90 Euro an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel kaufen oder unter www.ziel-marketing.de bestellen. ISSN 1868-761X

Pressetext, Titelbild und Leseprobe finden Sie unter
www.ziel-marketing.de/presse.html

 


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Erstes Solarprojekt mit Sponsoren des SSV Reutlingen in der Umsetzung

Energie — geschrieben von bauinformant @ 14:02

Pressemitteilung von: SSV Reutlingen 05 e. V.

(openPR) - Bereits wenige Wochen nach dem Startschuss zum neuen Solar-Sponsoring-Projekt des SSV Reutlingen, welches gemeinsam mit dem Spezialisten für regenerative Energiesysteme Euler + Wohlfahrt umgesetzt wird, kann der Verein einen ersten großen Erfolg verkünden.

Die SSV Sponsoren Euler + Wohlfahrt und Fortuna Hotels unterzeichneten vergangene Woche einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit im Bereich Photovoltaik. Bereits in den kommenden Tagen wird Euler + Wohlfahrt auf den Dächern der Fortuna Hotels eine Photovoltaik-Anlage installieren, die zukünftig saubere Sonnenenergie ins Stromnetz einspeisen und so viele Tonnen CO2 einsparen wird. Zudem ist die Installation weiterer Anlagen im kommenden Jahr geplant.

„Als Hotel mit vielen tausend Gästen pro Jahr ist uns ein bewusster Umgang mit Energie sehr wichtig. Daher war es für uns auch keine Frage unsere freien Dachflächen Euler + Wohlfahrt zum Bau einer Photovoltaik-Anlage zur Verfügung zu stellen. Somit tragen wir mit der Produktion von Strom durch Sonnenenergie aktiv zum Umweltschutz bei und haben uns eine neue Einnahmequelle erschlossen. Außerdem wird der SSV Reutlingen mit dem Bau jeder neuen Anlage durch Euler + Wohlfahrt finanziell unterstützt, was uns als SSV-Sponsor natürlich auch sehr wichtig ist“, so Paul Jurik, Marketingleiter der Fortuna Hotels.

Andreas Will vom Marketing-Team des SSV Reutlingen: „Es freut mich sehr, dass unser Solar-Sponsoring-Konzept so schnell einen ersten Erfolg erzielt hat und die Fortuna Hotels spontan bereit waren ihre Dachflächen für den SSV zur Verfügung zu stellen. Diese Kooperation spült dem SSV Reutlingen einen hohen vierstelligen Betrag in die Kasse. Zudem erhalten die Fortuna Hotels als Dankeschön für die Zusammenarbeit zusätzliche Werbeleistungen von uns, und das völlig kostenlos. Was mich dabei aber am meisten freut: Es findet ein Geben und Nehmen aller beteiligten Parteien statt und eine Kooperation ist für alle Seiten ein großer Gewinn. So stelle ich mir sinnvolles Sponsoring vor. Nun hoffen wir natürlich auf Nachahmer aus Kreisen der Industrie, die Teil dieses Projekts werden und von den Vorteilen für alle Parteien profitieren möchten“

 

 


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So bekommen Sie die Heizkosten in den Griff

Energie — geschrieben von bauinformant @ 15:21
So bekommen Sie die Heizkosten in den Griff

Eine zusätzliche Dämmschicht hinter der Heizung kann kleine Wärme-Wunder bewirken. Foto: Dena

In den vergangenen Jahren sorgten die stark steigenden Energiekosten für unliebsame Überraschungen bei der Heizkostenabrechnung. Mit bewusstem Handeln und dem einen oder anderen nützlichen Handgriff kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Energie ist teuer. Gerade bei der Wärmeversorgung kann aber mit einfachen Mitteln ein Teil der Kosten eingespart werden. So empfiehlt sich an der Wand hinter dem Heizkörper eine zusätzliche Dämmung, da hier die Außenwand oft wesentlich dünner ist. Mit elastischer Dämmtapete oder Dämmplatten stehen hier recht einfache und kostengünstige Lösungen bereit. Die Kosten für Dämmstoff und Kleber betragen für etwa zwei Quadratmeter Heizungsnische rund 15 bis 20 Euro. Das Material kann einfach mit einer Schere oder einem Teppichmesser zugeschnitten und dann mit Styroporkleber an der Wand befestigt werden. Wichtig ist dabei, dass die Dämmstoffe gut an die Wand angedrückt werden, damit sich keine Hohlräume bilden.

Rollladenkästen sind energetische Schwachstellen, die eine zusätzliche Wärmedämmung vertragen können. Hier können Heimwerker selbst Hand anlegen. Geeignet sind beispielsweise Dämmplatten aus Kork oder Polystyrol. Besonders wichtig ist es dabei, die zum Zimmer hin gerichteten Seiten zu dämmen, also nach vorne und nach unten.
 
Auch die richtige Regelung der Temperatur kann bares Geld sparen. So senkt eine um ein Grad abgesenkte Raumtemperatur die Heizkosten um bis zu sechs Prozent, rechnet Immowelt.de vor. In einer 50-Quadratmeter-Wohnung beispielsweise macht sich die Absenkung um zwei Grad mit rund 80 Euro im Jahr bezahlt. Als Faustregel gilt: Die Raumtemperatur sollte nicht mehr als 20 Grand Celsius betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Damit diese Werte auch eingehalten werden, sollten schlecht regelbare Thermostat-Ventile ausgetauscht werden. Ideal sind elektronisch geregelte Thermostate mit Zeitsteuerung.
 
Wichtig ist zudem, darauf zu achten, dass die Heizkörper frei stehen, ergänzt Immowelt.de. Nur so können sie ihre Wärme frei an die Raumluft abgeben. Denn Möbel oder Gardinen vor den Heizkörpern schlucken bis zu 40 Prozent der Heizenergie. Experten berechnen die Kostenersparnis bei frei zirkulierender Warmluft gar mit etwa 270 Euro pro Jahr in einer 50-Quadratmeter-Wohnung.

Quelle: http://www.immowelt.de

 


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Darum ist es unterm Rhein so schön: Deutsche Reihenhaus-Kunden im Fernwärmetunnel der Kölner RheinEnergie

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:49

20. Oktober 2009

Von Deutz bis zum Dom unterm Rhein: Diesen Weg durften bisher nur die wenigsten Kölner wagen. Die Kunden des Wohnparks „Am Salbeiweg“ der Deutschen Reihenhaus erlebten eine spannende Führung durch eines der exklusivsten kölschen Bauwerke: den Fernwärmetunnel der RheinEnergie AG.

 Der im rechtsrheinischen Merheim gelegene Wohnpark wird mit Fernwärme von der anderen Flussseite versorgt. Produkt-Manager Ernst Schaar von der RheinEnergie begrüßte die neuen Eigenheim-Besitzer. Gemeinsam ging es die rund 100 Treppenstufen neben der Hohenzollernbrücke herab, um den Fußmarsch durch die 461 Meter lange Tunnelanlage zu wagen. Auf Höhe des Rheinkilometers 688,6 führt die 3 Meter dicke Tunnelröhre aus Stahlbeton Richtung Dom. Erbaut wurde der Fernwärmetunnel 1984 in einer Tiefe von 4 bis 6 Meter unter der Rheinsole.

Ernst Schaar informierte die Kunden: „Wer sich für Fernwärme entscheidet, leistet seinen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Denn wir erzeugen Fernwärme in unseren Heizkraftwerken, indem wir einen Teil des Dampfes, der die Turbinen zur Stromerzeugung antreibt, zum Aufheizen von Heizwasser im Fernwärmenetz verwenden. Wärme, die sonst größtenteils als Abwärme verloren ginge, können wir auf diese Weise sinnvoll nutzen und die eingesetzte Energie mehrfach ausnutzen. Sie bekommen die Wärme direkt ins Haus geliefert.“

Die Kunden zeigten sich begeistert von der exklusiven Veranstaltung und dankten der RheinEnergie für ein schönes Erlebnis unterm Rhein, an das sie im neuen Eigenheim in wohligen Momenten immer wieder erinnert werden.

Der Wohnpark „Am Salbeiweg“ ist das dritte Projekt der Deutschen Reihenhaus am neuen Unternehmenssitz in Köln. Hier entstehen 23 Reihenhäuser des Typs „81 m² Lebensfreude“. Die ersten Käufer werden das Weihnachtsfest 2009 im Eigentum feiern können.

Bilder

Im Fernwärmetunnel auf Höhe der Flussmitte.

Einstieg in den Tunnel Höhe der Hohenzollernbrücke in Deutz.

Info-Bereich am Tunneleingang.

Fotos und Textquelle: http://www.reihenhaus.de


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Erster Platz im Solar Decathlon 2009

Energie, Unternehmen & Produkte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:40

HOCHTIEF unterstützte das Sieger-Team

Internationaler Wettbewerb für Nachhaltiges Bauen in Washington - Baudienstleister förderte Studierende der TU Darmstadt

Bereits zum zweiten Mal hat das von HOCHTIEF gesponserte Team Germany der
Technischen Universität Darmstadt den Solar Decathlon gewonnen. Bei diesem vom
amerikanischen Energieministerium ausgerichteten internationalen Hochschulwettbewerb
entwickeln die Teilnehmer nach den neuesten energiewirtschaftlichen Kriterien ausgestattete
Häuser und treten damit gegeneinander an. In diesem Jahr nahmen 20 Teams von
Universitäten aus der ganzen Welt teil. Der Baudienstleister unterstützte die Architektur- und
Elektrotechnikstudenten der Darmstädter Hochschule mit technischem Know-how und
finanziell. HOCHTIEF engagiert sich weltweit für nachhaltiges Bauen und ist in den USA
Marktführer im Bereich der "Green Buildings".

Das Haus des deutschen Gewinner-Teams mit Namen surPLUShome zeichnet sich durch
eine neuartige Kühldecke aus, die Teil des umfassenden Energiekonzeptes ist. Sie reduziert
die Hitze innerhalb des Gebäudes. Daneben erzeugen Solarmodule auf dem Dach und an
allen vier Fassaden Strom. Das als Ein-Raum-Konzept entwickelte nachhaltige Gebäude ist
derzeit auf der National Mall in Washington D.C. aufgestellt, wird aber ab Anfang nächsten
Jahres auch in Deutschland zu besichtigen sein.

Pressemitteilung Hochtief


Großen Deutschen Fertighauspreis 2010: Golden Cube für Passivhaus

Architekturpreise, Energie, Wohnbau, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:12

Bildnachweis: Fachschriften-Verlag

(openPR) - Fellbach/Stuttgart. Der „Golden Cube 2010“ geht an die Firma Fischer-Haus, Bodenwöhr, für ihre neues Musterhaus in Fürth. Eine unabhängige Jury aus Forschung, Lehre und Wirtschaft im Bereich Architektur und Bauen würdigte das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard als „zukunftsweisend in Architektur und Haustechnik“. Es handelt sich um die renommierteste Auszeichnung des deutschen Holzfertigbaus.

„Dieser Preis ist kein zusätzlicher Architektur-Design-Preis“, betont der Initiator des Wettbewerbs, Paul Daleiden vom Fachschriften-Verlag Fellbach. Mit dem Großen Deutschen Fertighauspreis wolle das Medienhaus als Marktführer im Bereich Endverbraucher-Bauzeitschriften ganz bewusst „architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert“ auszeichnen.

Energieminimalist mit Kühlzisternen

Die Wahl der Jury begründet der Stuttgarter Architekturprofessor Georg Sahner mit der „markanten urbanen Architektur und dem interessanten Innenleben“ des Gebäudes. Zwei klar hintereinander addierte Kuben im Bauhausstil vermittelten den Eindruck eines modernen und eleganten Einfamilienhauses. Im Haus würden spannende Raumsequenzen erzeugt. Das Passivhaus weist dank maximaler Dämmung einen minimalen Heizwärmebedarf auf, der durch Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage gedeckt wird. Sommers sorgen so genannte Kühlzisternen für angenehme Temperaturen.

Fazit der Jury mit Dipl.-Ing. Isabell Schäfer (TU Darmstadt), Dipl.-Phys. Norbert König (IBP Fraunhofer Institut für Bauphysik), Paul Daleiden (Herausgeber der Zeitschriften Hausbau und pro fertighaus) und Astrid Barsuhn (Stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift bauen!) hochkarätig besetzten Jury um Prof. Georg Sahner: „Der Holzbau eignet sich ganz besonders für den energetisch optimierten Passivhausstandard“.

Aktuell stellt die Energie-Einsparverordnung steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden, eine weitere Verschärfung ist für 2012 geplant.

Creativ-Preis für gedämmte Keller

Weitere Auszeichnungen im Rahmen des Golden Cube erhielten Entwürfe der Firmen Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Stüber Haus Alois Stüber GmbH, Das Bodenseehaus BSH Holzfertigbau GmbH und Steyer Aktiv Holzbau GmbH aus Österreich.
Der Sonderpreis „Creativ-Preis des Deutschen Fertigbaus 2010“ ging an die Kellerbaufirma Otto Knecht GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelte eine Betonfertigteilwand, die bereits bei der Vorfertigung im Werk mit einer Außenwärmedämmung versehen wird.
Für seine Verdienste für den Fertigbau ehrte die Jury den Unternehmer Franz-Dieter Gussek von der Firma Gussek Haus mit dem Strebel-Preis.
Der Anteil des Holzfertigbaus bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist bundesweit steigend. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beispielsweise wird mittlerweile jedes vierte Eigenheim als Fertighaus errichtet.

Hochaufgelöste Bilder zum Golden Cube 2010 finden Sie auf: www.bau-marketing.eu/goldencube2010/

 


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Kostenlose Energieberatung auf der bauenleipzig

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:20

Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" fordert mehr Klimaschutz und weniger Betriebskosten

In Deutschland gibt es etwa zwölf Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser - und nur 2,2 Prozent davon werden jährlich energetisch saniert. Drei Viertel der Gebäude wurden vor 1984 und damit vor der ersten wirksamen Wärmeschutzverordnung gebaut, und gerade sie könnten bis zu 90 Prozent Energie einsparen. "Wenn die Sanierung aber im bisherigen Tempo weitergeht, dann wird es noch 200 Jahre dauern, bis der Stand dem jetzigen energetischen Neubau-Standard entspricht", sagt Katja Cherouny von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und beruft sich auf Erhebungen der KfW Förderbank.

Dabei diene eine energetische Sanierung der Einfamilienhäuser auf der einen Seite dem Klimaschutz, andererseits spare sie den Hausbesitzern aber auch Betriebskosten in Größenordnungen, erklärt Cherouny. Außerdem: Wenn Wärme ungehindert durch undichte Fenster oder ungedämmte Fassaden und Dächer entweiche, dann mache auch der Einbau einer modernen Heizung wenig Sinn. "Private Haushalte in Deutschland verbrauchen laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zurzeit etwa genauso viel Energie wie die Industrie oder der Verkehr. Dabei ist besonders bei älteren Häusern das Einsparpotenzial enorm. Hier wird fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht, wie für Neubauten vorgeschrieben ist", gibt Cherouny zu bedenken.

"Ferndiagnose" auf der Messe bauenleipzig möglich

Aus dieser Situation heraus hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 2007 die Kampagne "Haus sanieren – profitieren!" ins Leben gerufen, um Besitzer zu motivieren, etwas für eine bessere Energiebilanz ihres Häuschens zu tun. Herzstück der Kampagne ist ein kostenloser Energie-Check, den 9.100 speziell geschulte Handwerker seit Juli in Partnerschaft bundesweit mit der DBU anbieten und durchführen. "Hausbesitzer erhalten dadurch einen ersten Blick über energetischen Zustand ihrer Immobilie und Hinweise zu erforderlichen Sanierungsmaßnahmen", so Katja Cherouny. Üblicherweise würden die Kooperationspartner Eigenheimbesitzern den Check aktiv anbieten und dann direkt vor Ort anhand eines Fragebogens den Zustand von Dach, Außenwänden, Fenstern, Kellerdecke, oberster Geschossdecke, Heizungsanlage, Warmwasserbereitung und Rohren einschätzen. Doch es gebe auch die Möglichkeit einer "Ferndiagnose": "Auf der Messe bauenleipzig vom 28. bis 30. Oktober 2009 können sich Interessenten direkt und kostenlos beraten lassen, wenn sie die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre sowie das aktuelle Schornsteinfegerprotokoll mitbringen", bietet Cherouny an. Auf der Mitteldeutschen Messe für Bauen, Sanieren und Modernisieren in Leipzig ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, eine der größten Stiftungen Deutschlands und in Sachen Umwelt die größte der Welt, am Stand der Handwerkskammer zu Leipzig (Halle 4, Stand F30/H31) zu finden.

90 Prozent der Eigenheimbesitzer bleiben nach dem Check dran

Die DBU fördert die Kampagne "Haus sanieren – profitieren!" für fünf Jahre mit insgesamt fünf Millionen Euro. Dass die Initiative bereits erste Früchte trägt, haben die jüngsten Untersuchungen der DBU ergeben. Katja Cherouny: "Mehr als 90 Prozent der Eigenheimbesitzer haben nach dem Energie-Check weitere Maßnahmen in Richtung einer energetischen Sanierung unternommen." Schritt zwei ist die Konsultation eines ausgewiesenen Energieberaters, der die notwendigen Maßnahmen konkretisiert und auch einen Kostenrahmen ausarbeitet, ab wann sich die Sanierung rechnet. "Ein älteres Haus grundlegend energetisch zu sanieren, kann bis zu 40.000 Euro kosten", nennt die DBU-Sprecherin eine Hausnummer. Ist es da nicht verständlich, dass viele davor zurückschrecken? "Viele in der Altersgruppe der 50- bis 60-Jährigen, die das Haus mittlerweile abbezahlt haben, gehen so eine Investition an. Möglicherweise dann, wenn die Heizungsanlage ohnehin erneuert werden muss oder die Betriebskosten-Abrechnung ungeahnte Höhen erreicht. Aber auch junge Familien, die ein älteres Haus erwerben, sind für das Thema aufgeschlossen."

Bei umfassender Sanierung gibt’s bis zu 12.000 Euro vom Staat

Wer nicht warten möchte, bis er von einem Handwerker auf den kostenlosen Energie-Check angesprochen wird, kann auch von sich aus aktiv werden. Im Internet gibt es unter www.sanieren-profitieren.de eine Datenbank mit allen Kooperationspartnern. Die Auswahl ist groß: Allein für Leipzig und Umland stehen zum Beispiel 61 Handwerker zur Verfügung. Katja Cherouny: "Uns kommt es darauf an, einen ersten Anstoß zur energetischen Gebäudesanierung zu geben. Während Vermieter und Verkäufer durch den Energieausweis verpflichtet sind, die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes nachzuweisen und dadurch auch einen entsprechenden Anreiz haben, ist bei Eigenheimbesitzern die Hemmschwelle, selbst aktiv zu werden, immer noch groß." Aus ihrer Erfahrung empfiehlt sie - da eins ins andere greife - nicht nur einzelne Sanierungsmaßnahmen, sondern eher das "Gesamtpaket", das Schritt für Schritt umsetzen werden kann. Cherouny: "Ein Tipp für Eigenheimbesitzer: Beim Gesamtpaket ist nämlich auch die Förderung am größten. Allein über die KfW Förderbank sind in Form von Darlehen und Zuschüssen bis zu 12.000 Euro vom Staat drin."

Messetrio mit Schwerpunkt Energieeffizienz

Zum Leipziger Messetrio bauenleipzig, efa und SHKG treffen sich vom 28. bis 30. Oktober 2009 Vertreter aus Industrie, Handwerk, Handel, Wohnungswirtschaft sowie Architekten, Ingenieure und Planer. Die Ausstellungsbereiche umfassen nahezu alle Bereiche des Bauens. Zusammen mit der parallel stattfindenden Elektro-fachmesse efa und der SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation präsentieren sich insgesamt rund 600 Aussteller auf dem Leipziger Messegelände. 


bauenleipzig im Internet
www.bauenleipzig.de

SHKG im Internet
www.shkg-leipzig.de

efa im Internet
www.efa-messe.de


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"Es bleibe Licht!"

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:18

Fachprogramm auf der efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation

Panikmache oder Power für die Zukunft? Im Fachprogramm der Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation efa (28. bis 30. Oktober 2009) steht in streitbaren Expertenrunden angesichts des beginnenden Verkaufsstopps für Glühlampen auch die Zukunft alternativer Leuchtmittel kritisch auf dem Prüfstand.

Die gute alte Glühlampe ist bekanntlich eher eine Heizquelle denn ein Leuchtmittel. Experten wissen heute, dass 95 Prozent der aufgewandten Energie als Wärme abgestrahlt werden. Deutlich effizienter und somit strom-sparender schneiden dagegen LED- und Energiesparlampen ab. Forscher haben inzwischen recht genau errechnet, inwiefern Otto Normalverbraucher etwas vom Umstieg auf modernere Leuchten hat. Da eine durchschnittliche deutsche Familie rund zwölf Prozent ihrer jährlichen Stromkosten allein für die Raumbeleuchtung ausgibt, spart damit ein dreiköpfiger Haushalt rund 166 Euro im Jahr. Ein Single hat rund 64 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung.

Dennoch verhallten die Appelle zum Energiesparen im EU-Raum weitgehend ungehört. Der Stromverbrauch der Privathaushalte wuchs allein zwischen 1999 bis 2004 um rund zehn Prozent. Deshalb verabschiedete Brüssel eine Ökodesign-Richtlinie. Sie legt Mindeststandards für energiebetriebene Produkte fest. Seit dem 1. September gilt demnach ein EU-weites Vermarktungstopp für 100-Watt-Glühbirnen und ineffiziente Lampen in Matt-glasausführung.

Panik ist aber nicht angebracht. Dass Brüssel nach 130 Jahren der altbewährten Glühbirne schrittweise das Licht abdreht, scheint vielmehr konsequent angesichts neuer, innovativer und umweltfreundlicherer Leuchtmittel. Die deutschen Verbraucherzentralen raten denn auch zur Umrüstung auf Energiesparlampen, mit denen sich bis zu 80 Prozent des bisher zur Raumerhellung aufgewendeten Stroms vermeiden lassen. Spätestens 2012 soll dann die letzte herkömmliche Glüh- und Halogenlampe aus dem Verkehr gezogen sein.

Doch es gibt auch kritische Stimmen in der Fachwelt. Sie warnen beispielsweise davor, LED zum Allheilmittel erklären. Für Gunter Winkler, Vorsitzender der Dresdener Bezirksgruppe in der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft (LiTG), sollte man hierbei vor allem Äpfel nicht mit Birnen gleichsetzen. Das betreffe gerade die Energiesparlampen als vermeintliche Nachfolger der Glühbirne. Für den Lichtexperten und Projektbetreuer von der TRILUX Vertrieb GmbH in Leipzig bilden diese zwar eine von mehreren möglichen, aber nicht zwingend die einzige Lichtquelle der Zukunft. So lasse sich Energiesparen beim Licht auch sehr einfach bewerkstelligen: "Man muss es nur ausschalten", so Winkler, der zu dem Thema im Rahmen der Leipziger Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation efa 2009 (28. bis 30. Oktober) sprechen wird.

"Es bleibe Licht! - Vom Glühlampenverbot über gewagte Vergleiche mit Energiesparlampen und LED’s bis zu Effizienzreserven von Lampen, Leuchten und Anlagentechnik" lautet Winklers bewusst streitbar angelegter Beitrag am 30. Oktober. Ab 14.00 Uhr ist der Experte hierzu im efaforum 2009 "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" zu erleben. Etwas spöttelnd verweist er etwa auf "so genannte Innovationen, etwa Adapter oder ähnliches, die obendrein Geld kosten, damit es dunkler wird".

Der Verbraucher müsse künftig klug "den wichtigen Unterschied von Energieeinsparung und Energieeffizienz" beachten. Effizienzreserven könne man natürlich bei Lampen und Leuchten suchen, aber auch "bei der richtigen Planung und Betriebsweise, inklusive der Wartung der Beleuchtungsanlage". Wo hierbei die größeren Potenziale liegen - darauf will Winkler auf der efa in Leipzig einige zum Teil verblüffende Antworten geben und hierbei durchaus auch zum Widerspruch anregen.

Das efaforum (Halle 5 / Stand B 45) beleuchtet während der drei Messetage unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" darüber hinaus ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien für das Elektro- und Automationshandwerk. Hierzu gehören beispielsweise die neue Bäder- und Duschen-Norm VDE 0100 (Teil 701) in ihrer harmonisierten Form, die Liberalisierung des Messwesens sowie dessen Auswirkungen, Chancen der Energiespeicherung im Netz, das Thema Überspannungsschutz, die Zukunft der Internet-Telefonie Voice over IP, die neue Messstellenzugangs-Verordnung sowie Neuigkeiten von der Brennstoffinitiative Sachsen.

efa im Internet
www.efa-messe.com

SHKG im Internet
www.shkg-leipzig.de 

bauenleipzig im Internet
www.bauenleipzig.de

www.leipziger-messe.de


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Wie Hausbesitzer und Mieter die Kosten für Heizung und Warmwasser senken können

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:16

Mollig warm durch den Winter

08.10.2009

Über 80 Prozent des Energieverbrauchs wird von den privaten Haushalten in Deutschland für Heizung und Warmwasser verwendet. Damit Hausbesitzer und Mieter die Kosten dafür in der kommenden kalten Jahreszeit im Griff behalten, hat die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) die wichtigsten Tipps für Hausbesitzer und Mieter zusammengestellt:

Richtig heizen und lüften: Schon ein Grad weniger spart bis zu sechs Prozent der Kosten. Raumtemperaturen zwischen 16 und 20 Grad sind optimal. Tiefer sollte die Zimmertemperatur allerdings nicht fallen, sonst kühlen die Wände zu sehr ab. Dann besteht Schimmelgefahr. Nachts schützen geschlossene Gardinen oder Rollläden vor Wärmeverlusten. Und das Lüften nicht vergessen: Statt Dauerlüften über das gekippte Fenster sollte man lieber mehrmals täglich Stoßlüften, sonst geht zu viel Energie verloren. Dazu jeweils 5 bis 10 Minuten lang das Fenster ganz weit öffnen und dabei die Heizkörperventile schließen.

Durchlauferhitzer statt Boiler: Gerade während der kalten Jahreszeit steigt auch der Warmwasserverbrauch. Wer hierbei auf effiziente Durchlauferhitzer anstatt Warmwasserspeicher (Boiler) setzt, kann bis zu 60 Prozent der Kosten einsparen. Denn während Warmwasserspeicher die Temperatur des Wassers über lange Zeit konstant halten, erwärmen Durchlauferhitzer das kalte Wasser nur bei Bedarf bis zur eingestellten Temperatur und schalten sich danach wieder ab.

Heizkörper freistellen und entlüften: Möbel, Gardinen oder Vorhänge vor den Heizkörpern verhindern, dass die Wärme im Raum verteilt wird. Das gilt auch bei Thermostatventilen: Sie müssen die Temperatur frei "fühlen" können und dürfen nicht zugestellt sein, damit sich kein Wärmestau bildet. Außerdem können sie nicht optimal funktionieren, wenn sich Luft in ihnen angesammelt hat. Mit einem Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt oder Fachhandel lässt sich der Heizkörper schnell und einfach entlüften.

Dämmen ist einfach - und spart Geld: Durch Dämmung geht weniger Wärme verloren. Was bei der Außenwand gilt, trifft auch auf den Dachboden zu: Eine zusätzliche Dämmschicht, die auf dem Dachboden verlegt oder ausgerollt wird, reduziert den Energieverlust merklich. Auch undichte Fenster und Türen können leicht in Eigenarbeit abgedichtet werden. Und den Keller nicht vergessen: Jeder Meter ungedämmter Heizungsleitung im Keller bedeutet einen jährlichen Mehrverbrauch von bis zu zehn Litern Öl. Auch die Dämmung der Kellerdecke hilft, den Energieverbrauch zu senken.

Eine ausführliche Beschreibung der Tipps finden Verbraucher im "Mieterpaket" der dena, in dem noch weitere Informationen zum Thema Energiesparen im Haushalt zu finden sind. Das Paket kann für 5 Euro unter www.zukunft-haus.info Externer Link bestellt werden.

Quelle: dena, Deutsche Energie Agentur


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Modernisierungsdarlehen bald in Anspruch nehmen

Energie, Finanzierung — geschrieben von bauinformant @ 15:37
Modernisierungsdarlehen bald in Anspruch nehmen

Wer sein Haus modernisiert, kann eine Menge Energie sparen. Foto: Isover

Unsanierte Altbauten verbrauchen zu viel Energie. Wer Heizkosten sparen möchte, sollte zügig über eine Modernisierung der Heizungsanlage oder die Verbesserung der Dämmung nachdenken. Unterstützung gibt es vom Staat – in Form interessanter Kreditangebote.

Häuser, die vor den Neunzigerjahren gebaut wurden, verbrauchen bisweilen bis zu dreimal so viel Energie zur Beheizung wie Neubauten. Ihre Schwachstellen sind vor allem die Außenwände, das Dach sowie die Heizung. Besonders schnell kann sich der Austausch eines veralteten Heizkessels lohnen, berichtet Immowelt.de. Wer sich für eine neue Heizanlage entscheidet sollte zudem ernsthaft erwägen, etwas mehr zu investieren. Die Mehrkosten können sich in vielen Fällen relativ schnell amortisieren.   

Das zeigt eine Beispielrechnung: Im Vergleich zu herkömmlicher Gas-Heiztechnik kostet ein moderner Brennwertkessel rund 1.000 Euro mehr. Bei einem Einfamilienhaus aus den Fünfzigerjahren kann die Entscheidung für eine solche Anlage eine Energieersparnis von bis zu 28 Kilowattstunden pro Quadratmeter ausmachen. Bei angenommenen 110 Quadratmetern Wohnfläche und Energiekosten von sechs Cent je Kilowattstunde macht die Ersparnis an Energiekosten rund 185 Euro jährlich aus. Damit rechnet sich der Austausch also bereits nach weniger als sechs Jahren. Der Austausch von Fenstern, Dachdämmung oder Dämmung der Außenwände rentiert sich dagegen meist erst nach über zehn Jahren. Er ist aber dennoch ein weiterer wesentlicher Faktor, um den Wärmebedarf eines Hauses zu senken. Insbesondere wenn Eigenheimbesitzer ihr Haus als Lebenswohnsitz betrachten, springt am Ende ein finanzieller Vorteil bei Verbesserungen der Dämmung heraus.
 
Wer entsprechende Sanierungen plant, tut gut daran, von Anfang an einen Energieberater heranzuziehen, rät Immowelt.de. Dieser wird vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit bis zu 350 Euro bezuschusst. Einen kostenlosen Energie-Check bietet die Deutsche Bundesstiftung Umwelt an.

Auch einen Teil der Modernisierungsfinanzierung können staatliche Förderprogramme der KfW Förderbank und des BAFA abfangen. Während die staatliche KfW Maßnahmen fördert, die die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern, unterstützt das BAFA den Einsatz von regenerativen Energien zur Wärmeerzeugung. So gibt es bei der KfW beispielsweise zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für nachträgliche Dämmmaßnahmen in ihrem Programm „Energieeffizient Sanieren“. Für Einzelmaßnahmen stehen Darlehen in Höhe von maximal 50.000 Euro zur Verfügung. Wer statt Darlehen einen Zuschuss will, bekommt fünf Prozent der Kosten, höchstens aber 2.500 Euro. Die Anträge für das Darlehen laufen über die Hausbanken, Anträge für einen Zuschuss müssen direkt bei der KfW gestellt werden, berichtet Immowelt.de. Zusätzlich lassen sich regionale Programme nutzen, über die die Internetseiten der Deutschen Energie-Agentur Auskunft geben.

Pressedienst immowelt.de vom 08.10.09

 


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Bauwirtschaft und erneuerbare Energien

Allgemein, Bauwirtschaft, Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:37
Berlin - 07. Oktober 2009

Am 6. November 2009 findet eine Gemeinschaftsveranstaltung von Bundesverband Baustoffe - Steine und Erden (bbs) und Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) zum Thema „Bauwirtschaft und erneuerbare Energien“ in Berlin statt. Mit dem Schwerpunkt auf erneuerbare Energien am Beispiel von Geothermie und Offshore-Windparks richtet sich der Fokus auf ein wichtiges Zukunftsthema und einen interessanten Absatzmarkt mit Potenzial auch für den Baustoff Zement. Die Veranstaltung hat der BDZ für den bbs in intensiver Kooperation mit dem HDB und Experten der Deutschen Bank konzeptionell und organisatorisch vorbereitet. BDZ-Präsident Andreas Kern, zugleich Vize-Präsident des bbs, wird die Teilnehmer begrüßen und die Diskussion mit einem Statement begleiten.  

Beigefügt finden Sie als pdf-Datei die Einladung mit Übersicht des Programmablaufs und Rückantwort.
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Klimaschutz und Energieeffizienz - zentrale Herausforderungen der Zementforschung

Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:44

Internationaler VDZ Kongress 2009 tagt in Düsseldorf

Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2009 wird Düsseldorf Mittelpunkt der internationalen Zementforschung. Rund 500 hochrangige internationale Experten und Spitzenvertreter von Unternehmen der Branche aus aller Welt treffen sich auf dem 6. Internationalen VDZ Congress 2009 in der Landeshauptstadt, um sich über aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Umweltschutz und Leistungsfähigkeit von Betonanwendungen zu informieren und neue Entwicklungen zu diskutieren. Bei dem vom Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) ausgerichteten Kongress stehen ökonomische sowie umwelt- und energiepolitische Aspekte einer zukunftsweisenden Zementproduktion im Fokus. Diese haben nicht zuletzt vor dem Hintergrund der intensivierten weltweiten Bemühungen um Klimaschutz und der großen Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung besondere Bedeutung. „Gerade im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres stehen daher Arbeiten zur Emissionsminderung und Fragen der Optimierung von Anlagen im Mittelpunkt“, so Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ. „Entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche sind innovative Verfahren, die eine kostengünstige Minderung von Emissionen in Zementwerken ermöglichen“.

Neben den Potentialen zur Verringerung von CO2-Emissionen spielen zunehmend auch Fragen der Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid eine wichtige Rolle. Entsprechende Forschungen werden derzeit auf europäischer Ebene vor allem im Hinblick auf Emissionen von Kraftwerken durchgeführt. Inwieweit solche alternativen, innovativen Minderungstechniken auch für die Zementproduktion relevant sein können, ist aktuelles Diskussionsthema in den Fachgremien der Branche.

Die hohe Besucherzahl des Kongresses und das starke Interesse aus Fachkreisen wertet Schneider als großen Erfolg für das international orientierte Forschungsinstitut des VDZ am Standort Düsseldorf. Mittlerweile ist der VDZ mit seinem Institut ein weltweit gefragter Ansprechpartner: Neben seinen Forschungsaktivitäten - im Grundlagenbereich wie für die Anwendung im Unternehmensalltag - verfügt das Institut mit seinen rund 160 Mitarbeitern über ein umfassendes Dienstleistungsangebot für alle Fragen der Zement- und Betonherstellung, insbesondere für Beratung und Zertifizierung. „Der intensive internationale Erfahrungsaustausch, wie er auf dem VDZ-Kongress 2009 stattfindet, ist integraler Bestand der Aktivitäten des VDZ und wird unsere Arbeit erneut ein weiteres wichtiges Stück voranbringen“, beschreibt Schneider die Bedeutung der Kongressveranstaltung.

Die aktuellen Informationen finden Sie auch im Internet unter www.BDZement.de


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Neue Klimaschutzvorgaben für Gebäude erfüllen: Praxisbeispiele zeigen, wie es geht

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:19

Am 10. Oktober öffnen bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen

28.09.2009

Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 muss der Energiebedarf bei Neubauten und Sanierungen um durchschnittlich 30 Prozent niedriger sein als derzeit vorgeschrieben. Was viele Bauherren nicht wissen: Durch staatliche Förderung und hohe Einsparpotenziale lohnt es sich meistens, über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen. So gibt es bereits heute eine Vielzahl sogenannter Effizienzhäuser, die noch einmal deutlich besser sind, als gesetzlich gefordert wird.

Mehr als 100 Häuser geöffnet

Am "Tag der Energiespar-Rekorde" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) am 10. Oktober öffnen bundesweit mehr als 100 dieser energieeffizienten Gebäude ihre Türen. Eigentümer und beteiligte Fachleute bieten Führungen an und geben Besuchern Tipps für eigene Bauvorhaben sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Die Palette der geöffneten Gebäude reicht von Einfamilienhäusern und Stadtvillen über Fertighäuser und hochmoderne Plattenbauten bis hin zu denkmalgeschützten Objekten, Schulen und Kindergärten. Es können Baustellen sowie bereits fertig gestellte Objekte besichtigt werden. Informationen zu geöffneten Gebäuden in ihrer Region finden Besucher online auf www.energiespar-rekorde.de Externer Link.

Jedes Haus kann ein Effizienzhaus werden

Ob Einfamilienhaus oder Wohnanlage, Neubau oder Sanierung: Jedes Wohnhaus in Deutschland kann ein Effizienzhaus mit einem sehr niedrigen Energiebedarf werden. Bei Neubauten wird das bereits häufig standardmäßig umgesetzt. Aber auch bei Sanierungen ist es nach dem aktuellen Stand der Technik problemlos möglich, bei jedem Gebäudetyp bis zu 85 Prozent Energie einzusparen. Das zeigen mehr als 300 Beispielsanierungen, die in einem dena-Modellvorhaben durchgeführt und ausgewertet wurden. Grundlage ist eine Energie- und Fördermittelberatung und ein stimmiges Konzept, dass das Haus als Gesamtsystem betrachtet: mit einer guten Dämmung, Wärmeschutzfenstern, effizienter Heiz- und Lüftungstechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Erste Anregungen und Tipps erhalten zukünftige Bauherren und Sanierer beim "Tag der Energiespar-Rekorde" am 10. Oktober. Für die weiteren Schritte zum Effizienzhaus stellen die  dena und ihre Partner umfassendes Informationsmaterial bei den teilnehmenden Häusern bereit.

Der "Tag der Energiespar-Rekorde" wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die BASF SE, den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) sowie die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH. Die dena führt den Aktionstag in Kooperation mit dem Deutschen Mieterbund, dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durch.

Hinweis für Redaktionen: Eine digitale Pressemappe mit ausgewählten regionalen Beispielen, einer Übersicht der teilnehmenden Häuser nach Regionen, Bildmaterial und Hintergrundtexten zum "Tag der Energiespar-Rekorde" finden Sie in online auf www.zukunft-haus.info/presse Externer Link.

Quelle: dena, Deutsche Energieagentur


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Grundstein für energiesparende Architektur in Sichuan/China

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:22

dena unterstützt Wiederaufbau einer Schule nach deutschen Effizienzstandards

18.09.2009

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) beteiligt sich am Wiederaufbau einer vom Erdbeben zerstörten Schule in Mianyang in der chinesischen Provinz Sichuan. Heute wurde der Grundstein für das neue Gebäude der Mianyang Experimental Primary School gelegt. Es wird besonders wenig Energie benötigen und soll als Vorbild für nachhaltige Architektur in China dienen. Das Gemeinschaftsprojekt ist Teil der Initiative "Acht Schulen für Sichuan", die von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, zerstörte Schulen im Erdbebengebiet mit Hilfe der deutschen Wirtschaft wieder aufzubauen. Projektpartner der dena sind Fresenius Medical Care und die Sichuan Changhong Group.

"Diese Schule weist den Weg in die Zukunft, für Schüler genauso wie für Architekten, Ingenieure, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Chinas Gebäudebestand wächst rasch. In nur anderthalb Jahren entsteht so viel neue Wohnfläche wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist. Wenn dabei moderne Energieeffizienzstandards eingehalten werden, dann hat das große Bedeutung für China, die internationalen Energiemärkte und den Klimaschutz. Denn wo weniger Energie verbraucht wird, da entstehen auch weniger Energiekosten und weniger klimaschädliche Emissionen."

Deutsche Energieeffizienzstandards dienen als Maßstab für den Neubau. Diese sind deutlich höher als die in China üblichen. Entscheidend ist vor allem die Konstruktion der Gebäudehülle. In den kurzen Hitze- und Kälteperioden sorgen effiziente Anlagen für angenehme Raumtemperaturen. Auch die neuen chinesischen Erdbeben-Sicherheitsstandards werden berücksichtigt. Ab September 2010 soll das vierstöckige Gebäude mit knapp 6.700 Quadratmetern Nutzfläche Platz für bis zu 18 Klassen und 900 Schüler bieten. Die Schule wird dann, zusammen mit zwei weiteren Gebäuden, wieder ausreichend Platz für alle seine knapp 3.000 Schüler der Klassenstufen eins bis sechs haben. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Die chinesische Regierung hat die Bedeutung von Energieeffizienz erkannt. So soll der Energieverbrauch pro Einheit des Bruttoinlandsprodukt bis 2010 in allen Bereichen um 20 Prozent sinken. Deutsche Erfahrungen und Technologien können hier einen wertvollen Beitrag leisten. In Kooperation mit dem deutschen und dem chinesischen Bauministerium unterstützt die dena Vertreter aus Politik und Verwaltung dabei, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, Effizienzstandards zu definieren, Fachleute zu qualifizieren und Pilotprojekte zu realisieren.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien. Ihre zentralen Ziele sind die rationelle und damit umweltschonende Gewinnung, Umwandlung und Anwendung von Energie sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme unter besonderer Berücksichtigung der verstärkten Nutzung von regenerativen Energien. Ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG sowie die DZ BANK AG.

Quelle: Deutsche Energieagentur


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Solare Leuchttürme für Exportmärkte gesucht

Bauwirtschaft, Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:24

Unternehmen können sich bis zum 16. Oktober beim dena-Solardachprogramm bewerben

17.09.2009

Das Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sucht Unternehmen, die neue Exportmärkte erschließen möchten. Mit der Installation von Photovoltaik-, Solarthermie- oder solaren Kühlungsanlagen können sie sich optimal im Ausland präsentieren. Die dena unterstützt die Unternehmen bei der Durchführung, vom Konzept bis zur Einweihungsfeier. 45 Prozent der Projektkosten werden jeweils vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Den Rest tragen die beteiligten Solarunternehmen oder private Sponsoren. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2009.

Jedes Projekt umfasst die Installation einer Solaranlage auf einer repräsentativen Einrichtung. Hinzu kommen umfangreiche Marketing- und Schulungsmaßnahmen, die die Möglichkeiten der Solartechnologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft, möglichen Kooperationspartnern und in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. So können die Unternehmen im Laufe eines Projekts die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus praktischer Erfahrung kennenlernen und den neuen Markt systematisch erschließen.

Für die bisher am Solardachprogramm beteiligten Unternehmen verliefen die Projekte sehr erfolgreich. Viele konnten dank des professionellen Einstiegs ihren Export in den jeweiligen Zielmärkten steigern, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und neue Vertriebsstrukturen entwickeln. Die Projekte erleichterten den Zugang zu staatlichen Stellen und den Kontakt zu Kooperationspartnern. Seit 2004 wurden weltweit insgesamt 22 Solardachprojekte realisiert, neun weitere stehen vor ihrer Einweihung u. a. in Russland, Taiwan, der Türkei und Äthiopien.

Das Solardachprogramm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien koordiniert. Weitere Informationen stehen im Internet unter: www.exportinitiative.de/solardachprogramm Externer Link


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SHKG: energieeffiziente Technologien im Fokus

Energie, Veranstaltungen und Termine, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:07

- rund 200 Aussteller auf 21.000 Quadratmeter Fläche 
- neu: Werkstattstraße, Rundgänge für Architekten und Ingenieure, Arbeitsschutzseminare 
- energiegeladenes Fachprogramm im SHKGforum 
- zusammen mit der Elektrofachmesse efa insgesamt rund 400 Aussteller auf 41.000 Quadratmetern

Die Energieeffizienz ist das Schwerpunktthema der Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation SHKG. Rund 200 Unternehmen präsentieren auf 21.000 Quadratmetern Fläche neueste Technik, die Ressourcen, Umwelt und Geldbeutel schont. Besucher finden vom 28. bis 30. Oktober 2009 einen kompakten Überblick über alles, was der Markt an neuen Entwicklungen bereithält. Zusätzliche Infos und einen Austausch mit Experten bietet das sogenannte SHKGforum. Parallel zur SHKG findet die Elektrofachmesse efa statt - auch hier steht bei den mehr als 200 beteiligten Unternehmen die Energieeffizienz im Mittelpunkt.

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird," informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigster Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet ostdeutschen SHK-Handwerkern, Architekten, Planern und Ingenieuren sowie der Wohnungswirtschaft beste Voraussetzungen für eine effektive Informationsbeschaffung."

Alle Marktführer für moderne Systemtechnik sind in Leipzig präsent. Dr. Träber: "Die Besucher können sich auf der SHKG einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation verschaffen." Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen unter anderem Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfoss, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Swegon, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Energiegeladenes Fachprogramm

Im Fachprogramm der SHKG, dem sogenannten SHKGforum, kommt unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung besondere Bedeutung zu. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zudem geht es um Badtrends und darum, wie die praxisorientierte Kundenbindung aussehen kann. Für Sachverständige gibt es auf dem Forum wieder eine spezielle Weiterbildung mit Zertifikat.

Das SHKGforum ist am Stand der ideellen Messe-Träger direkt im Zentrum der Ausstellungshalle 3 zu finden. Es wird von ostdeutschen SHK-Verbänden sowie dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) unterstützt. Das komplette Programm steht unter www.shkg-leipzig.de zum Download bereit.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform an, um aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik zu diskutieren. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Mit verschiedenen Aktionen sprechen die SHKG und die parallel stattfindende efa Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für dieses Besucherspektrum, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag am 30. Oktober 2009.
(Achtung Redaktionen: Zu ausgewählten Veranstaltungen des Fachprogramms gibt es separate Meldungen.)

Spezielles Angebot für den Branchenachwuchs

Zur SHKG gibt es 2009 einen neuen Ausstellungsbereich: die Werkstattstraße. Hier schulen verschiedene Unternehmen den SHK-Branchennachwuchs im Umgang mit ihren Produkten. Zu den Firmen, die sich für die Werkstattstraße bereits angemeldet haben, zählen Junkers, Vaillant und Wilo. "Die Werkstattstraße kommt Unternehmen und Branchennachwuchs gleichermaßen zugute", sagt SHKG-Projektdirektor Ekkehard Trümper. Die Unternehmen haben mit ihrer Präsentation die Chance, den Nachwuchs recht frühzeitig an die jeweiligen Marken und Produkte zu binden. Zudem ist "Learning by Doing die effektivste Methode der Wissensvermittlung", so Trümper. Außerdem bietet die Berufsgenossenschaft Maschinenbau und Metall Schulungen zum Thema Arbeitsschutz an.

efa regenerativ

Um Energieeffizienz geht es auch bei der parallelen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation. Ob kleine Energiesparlampe oder großflächige Photovoltaikanlage: Klimawandel, Treibhauseffekt und andere Umweltbelastungen führten in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach regenerativen Energien und Produkten mit höherer Energieeffizienz. Davon kann sich der Besucher bei den rund 200 Ausstellern überzeugen, die sich auf der efa präsentieren.

Hinweise für die Redaktionen:
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Vorab-Akkreditierung im Internet unter folgendem Link: https://www.leipziger-messe.de/LeMMon/presse_akkr_web_ger.nsf/akkreditierung?OpenForm
Im Pressebereich der SHKG (www.shkg-leipzig.de/presse) finden Sie Fotos zur Illustration. Lagepläne und Logos befinden sich in der Download-Area.)



SHKG im Internet: 
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Abwracken ist gut fürs Handwerk

Energie, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:04

Hintergrundbericht zur SHKG Leipzig

Bis zu 1.000 Euro Energie-Ersparnis pro Jahr durch Austausch des alten Heizkessels - eine stolze Summe, mit der SHK-Fachbetriebe in Sachsen derzeit beim Endkunden so richtig wuchern können. Die Abwrackprämie im Freistaat ist ein voller Erfolg: 5.000 Zuwendungsbescheide wurden bislang übergeben. Während der SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation informiert der Fachverband SHK Sachsen ausführlich über die Abwrackprämie.

Seit dem 12. Mai gewährt der Freistaat Sachsen beim Austausch veralteter Heizkessel oder Thermen durch eine moderne Brennwertheizung eine Prämie von 1.250 Euro. Dieser Zuschuss macht immerhin bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Die Abwrackprämie für Heizungen geht unter anderem auf die Initiative des Fachverbandes SHK Sachsen zurück. Dort ist man zufrieden und ein wenig stolz: "Anfang des Jahres haben wir in einem Brief an Ministerpräsident Stanislaw Tillich eine Abwrackprämie für Heizungen angeregt. Wenige Wochen später konnten bereits die ersten Anträge gestellt werden", erklärt Matthias Krüger, Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Sachsen. Eine erste Bilanz: Am 13. August wurde der 5.000 Zuwendungsbescheid zum Heizkesseltausch durch Staatsminister Frank Kupfer feierlich übergeben. Zurzeit bearbeitet die Sächsische AufbauBank (SAB) jeden Tag bis zu 150 Anträge.

Große Chancen für SHK-Betriebe

Die Chancen durch die Abwrackprämie sind für die sächsischen Innungsbetriebe enorm. Immerhin sind bundesweit vier Fünftel der Heizungen nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch im Osten sind nach der Wende vielerorts eingebaute Heizkessel mittlerweile technologisch veraltet. Diese Möglichkeiten zur Geschäftsrealisierung und Arbeitsplatzsicherung wollen gut genutzt sein. Seit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinien werden deshalb die frohen Botschaften für Endkunden, SHK-Betriebe, Großhandel und nicht zuletzt die Umwelt durch TV, Presse und spezielle Info- Tage in den Handwerkskammer-Bezirken verbreitet. "Zudem informieren wir unsere Innungsmitglieder durch Newsletter und Blitzfaxe über den neuesten Stand zur Abwrackprämie", erläutert der Geschäftsführer.

Positives Image für die Branche

Noch attraktiver gestaltet sich unter Umständen die Kombination der Abwrackprämie für Heizkessel mit anderen Fördermöglichkeiten. "Wo sich der Einsatz regenerativer Energien wie Sonne oder Erdwärme lohnt, kann möglicherweise eine zusätzliche Förderquelle angezapft werden ", meint Matthias Krüger. Weit über den eigenen Nutzen und den der Endverbraucher hinaus prägt das SHK-Handwerk mit der Abwrackprämie sein Image als den Klimazielen verbundene Branche. Denn für Matthias Krüger ist klar: "Ein Großteil der Verbraucher hat sich noch nicht wirklich mit Energieeinsparung beschäftigt. Da stoßen wir mit der Abwrackprämie ein größeres Bewusstein für die Umwelt und das Klima an. "

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Zuschuss orientiert sich an der Energieeinsparung

Energie, Finanzierung — geschrieben von bauinformant @ 17:11

Einfache Förderbedingungen bei der Aktion Energie-Gewinner: Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der Zuschuss. Das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) fördert aus-gewählte energetische Haussanierungen.

Fotos: IWO

IWO fördert energetische Sanierungen

Neue Öl-Brennwertheizung, Nutzung von Solarwärme oder eine komplette Haussanierung – Hausbesitzer, die eine energetische Gebäudesanierung planen, können sich als „Energie-Gewinner“ bewerben und mit etwas Glück eine besondere Förderung einstreichen. Das Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) unterstützt im Rahmen der Aktion „Energie-Gewinner“ ausgewählte Modernisierungsobjekte mit Zuschüssen. Pro jährlich eingesparter Kilowattstunde (kWh) Primärenergie werden einmalig 25 Cent an die „Energie-Gewinner“ ausgezahlt. Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der IWO-Zuschuss. Die Fördersumme kann maximal 50 Prozent der Investitionskosten betragen. Da kommen stattliche Fördersummen zusammen. Wird beispielsweise in einem Einfamilienhaus eine veraltete Heizung gegen ein Öl-Brennwertgerät mit Solarthermie ausgetauscht, können jährlich 16.000 kWh Primärenergie eingespart werden. Das bedeutet rund 1.600 Liter weniger Heizölverbrauch pro Jahr. In diesem Fall zahlt IWO einen Zuschuss von 4.000 Euro (16.000 kWh mal 25 Cent) – bei Gesamtinvestitionskosten von etwa 15.000 bis 18.000 Euro.

In alten, schlecht gedämmten Gebäuden mit sehr hohem Energieverbrauch können durch eine umfassende Gebäudesanierung mit Heizungserneuerung, Installation einer Solaranlage, zusätzlicher Wärmedämmung von Fassade und Dach sowie Austausch der Fenster sogar beispielsweise 50.000 kWh Primärenergie eingespart werden. In diesem Fall beträgt die IWO-Förderung 12.500 Euro. Die Gesamtinvestition für eine solche Komplettsanierung kann sich auf mehr als 80.000 Euro summieren.

Modernisierer können sich ab sofort online unter www.oelheizung.info/energiegewinner für die Aktion bewerben. Bis Dezember 2011 wählt eine IWO-Fachjury jedes Quartal bundesweit eine begrenzte Anzahl vorbildlicher Modernisierungsobjekte aus. Wichtigste Voraussetzungen für die IWO-Förderung: Mit der Sanierung muss der Primärenergiebedarf um mindestens ein Drittel reduziert werden. Die Energieeinsparung muss mit einem bedarfsbasierten Energieausweis nachgewiesen werden. Und: das Gebäude muss nach der Sanierung überwiegend ölbeheizt sein.

Wie alle Haussanierer können auch die „Energie-Gewinner“ zusätzlich zum IWO-Zuschuss mit staatlichen Fördermitteln rechnen, etwa über das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ oder über das Marktanreizprogramm (MAP) zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Weitere Infos, detaillierte Beispielberechnungen und Bewerbungsunterlagen unter www.oelheizung.info/energiegewinner
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Nordhäuser Jungingenieure als Entwicklungshelfer für erneuerbare Energien

Ausbildung & Studium, Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:27
 
Mag. rer. publ. Arndt Schelenhaus, Pressestelle
Fachhochschule Nordhausen
28.08.2009 14:34
Die ersten Bachelorabsolventen der Regenerativen Energietechnik: Ercan Simsek und Abdallah Khenissi
Die ersten Bachelorabsolventen der Regenerativen Energietechnik: Ercan Simsek und Abdallah Khenissi
Die Errichtung eines leistungsfähigen Photovoltaikkraftwerks in der Republik Mali haben sich die ersten Bachelorabsolventen des Studiengangs Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen als ehrgeiziges Thema für ihre Abschlussarbeit ausgesucht. Mit den Solarzellen des Thüringer Solarmodulherstellers Masdar PV aus Ichtershausen soll das Vorhaben in Afrika auch umgesetzt werden.
Abdallah Khenissi und Ercan Simsek lauten die Namen der frischgebackenen Ingenieure für Regenerative Energietechnik. Beide sind die ersten Absolventen dieses Studiengangs und haben ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule Nordhausen in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Da die Nordthüringer Hochschule mit der Republik Mali eine Kooperationsbeziehung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energien pflegt, hatten sich die beiden Absolventen ein ehrgeiziges Thema für die Abschlussarbeit ausgesucht. Sie entwarfen die gesamte Projektierung einer leistungsstarken Photovoltaikanlage für das westafrikanische Land. Bislang gewinnt Mali seine Energie aus der Verbrennung fossiler Energieträger und aus Wasserkraft. Die vorhandenen Kraftwerkskapazitäten können aber den wachsenden Energiebedarf des Landes nur unzureichend decken. Die Republik Mali plant daher einen kräftigen Ausbau des Anteils ihrer Energiegewinnung aus Photovoltaikanlagen. Im Januar dieses Jahres war der Energieminister Malis an die Fachhochschule Nordhausen gereist, um mit der ersten deutschen Hochschule, die einen Studiengang für Regenerative Energietechnik eingerichtet hatte, eine Kooperation zu vereinbaren.
 
Weitere Informationen:
 
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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EU-Wettbewerb: Nordrhein-Westfalen bewirbt sich um führende Rolle bei Energieforschung in Europa

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:11
 
André Zimmermann, Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW
28.08.2009 12:38
 
Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen schmieden Konsortium

Die besten Energieforscher und einige der großen Industriekonzerne Nordrhein-Westfalens bewerben sich gemeinsam bei der EU darum, europäisches Innovationszentrum für die Energiewirtschaft zu werden. Vier Minuten vor Ablauf der Frist ging der NRW-Antrag, der von der Landesregierung unterstützt wird, gestern Abend in Brüssel ein. Das Innovationszentrum für die Energiewirtschaft ist eines von drei Teilen des neuen Europäischen Technologie-Instituts (EIT) und soll mit einem Jahresbudget von 100 Millionen Euro im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen. Die EU entscheidet im Dezember über den Standort.

Konsortialführer des NRW-Antrags ist Energy Hills e.V., ein von Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter der Region Aachen-Jülich gegründeter Verein. Beteiligt sind Universität und Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich, die Universität Dortmund, drei Fraunhofer-Institute und das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie. Neben den großen Konzernen Bayer, E.ON und Thyssen-Krupp sind auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen eingebunden. "Der Antrag bringt alle starken Kräfte Nordrhein-Westfalens zusammen. Ich habe durchaus Hoffnung, dass wir gegen die Wettbewerber bestehen können", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Das EIT-Zentrum soll die europäische Energieforschung bündeln und in den zentralen Fragen voranbringen: Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit. "Das ist eine der großen globalen Fragen unserer Zeit. Hier würden wir gerne die führende Rolle in Europa einnehmen", sagte Pinkwart. Unterstützt wird der NRW-Antrag auch aus dem europäischen Ausland. Über 80 Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Ministerien aus zehn europäischen Ländern sind in dem Antrag als Partner aufgeführt.

Die Energieforschung ist eines von vier Zukunftsfeldern, auf die das Innovationsministerium seine Forschungs- und Technologieförderung konzentriert. Signalwirkung hatte 2006 die Entscheidung von E.ON, mit Eigenmitteln in Höhe von 40 Millionen Euro gemeinsam mit der RWTH Aachen ein neues Energieforschungsinstitut zu gründen. Forscher dieses Zentrums gehören jetzt zu den stärksten Promotoren des Antrags.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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Auf der Suche nach neuartigen Solarzellen

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:07
Physiker der Universität Potsdam an neuem Forschungsverbund beteiligt
Sylvia Prietz, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Potsdam
28.08.2009 11:31
Wissenschaftler des Potsdamer Uni-Instituts für Physik und Astronomie sind am gerade gestarteten neuen Forschungsverbund "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" beteiligt. Ziel des im Rahmen der Initiative "Organische Photovoltaik" ins Leben gerufenen BMBF-Projekts ist es, die drei traditionell verschiedenen Ansätze bei der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie zu einem gemeinsamen Konzept einer organischen Hybridsolarzelle zusammenzuführen. Experten versprechen sich davon niedrigere Herstellungskosten als bei den bisher üblichen Solarzellen und hinsichtlich der Anwendung in zahlreichen Gegenständen des Alltags eine große Produktvielfalt.

In der organischen Photovoltaik, also der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie, mittels photoaktiver Kohlenwasserstoffverbindungen, werden traditionell drei Konzepte verfolgt. Dies sind zum einen Mehrschichtsysteme aus aufgedampften kleinen Molekülen, Zellen auf der Grundlage von löslichen halbleitenden Kunststoffen sowie Solarzellen mit farbstoffsensibilisierten porösen Schichten. In der Region Brandenburg-Berlin werden diese unterschiedlichen Konzepte am Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam, am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Potsdam-Golm sowie am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam-Golm erforscht. Ziel des kürzlich gestarteten Forschungsverbundes "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" ist es nun, diese Varianten in ein gemeinsames Konzept der Herstellung einer organischen Hybridsolarzelle einzubringen. Langfristig soll damit eine neue Grundlage für einfach herstellbare Schichtsysteme mit hohem Potenzial für die kostengünstige Fertigung im industriellen Maßstab entwickelt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der selbstorganisierten Nanostrukturierung der Schichten.

In den vergangen Jahren wurden organische Halbleiter, wie Farbstoffe oder photoaktive Polymere, für verschiedene opto-elektronische Anwendungen entwickelt und optimiert. Unter anderem wurde ihre Eignung als photoaktive Schichten für die Herstellung von Solarzellen intensiv erforscht. Aufgrund der erwarteten niedrigen Kosten und der potentiellen Produktvielfalt werden organischen Solarzellen sehr gute Perspektiven bescheinigt. Solche Zellen eröffnen neue Anwendungsfelder, die mit anorganischen, aus Silizium bestehenden Solarzellen nur schwer zu realisieren sind. Von besonderem Interesse ist der Einsatz in Fenstern, Lamellenjalousien mit Photovoltaik-Funktion oder Strom produzierenden Gerätegehäusen oder Textilien.

Effiziente Solarzellen lassen sich mit organischen Materialien nur aufbauen, wenn ein Elektronenspender mit einem Elektronenempfänger kombiniert wird. Bei Bestrahlung mit Licht erfolgt ein so genannter "photoinduzierter Elektronentransfer" vom Spender zum Empfänger. Dieses Elektron kann nach außen abgeführt werden. In aktuellen Forschungsprojekten wird nun versucht, diese Materialien zu Zellen mit sehr hohen Wirkungsgraden zu kombinieren.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Initiative "Organische Photovoltaik" dreieinhalb Jahre lang mit insgesamt drei Millionen Euro finanziell unterstützt.

Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Dieter Neher aus dem Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-1265, E-Mail: neher@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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EnEV 2009: Neue Regeln für Hausbesitzer und Bauherren

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:37

Energiebedarf von Gebäuden soll um 30 Prozent sinken

Am 1. Oktober 2009 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Dann werden die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung von Altbauten verschärft. Im Vergleich zu der noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent sinken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert über die wichtigsten Änderungen.

Für Bauherren und Eigentümer, die ihre Gebäude komplett oder teilweise sanieren oder neu bauen, gilt ab dem 1. Oktober 2009 (Bedingung ist Bauantragstellung nach dem 1. Oktober 2009):

Neubauten: Wird ein Haus neu gebaut, muss sein gesamter Jahresprimärenergiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als noch nach EnEV 2007 erforderlich. Dabei muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt 15 Prozent effizienter sein als bisher.

Altbauten: Werden größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt - wie das Dämmen der Wände oder der Austausch von Fenstern - müssen die neuen Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Alternativ kann der Haussanierer dafür sorgen, dass der Jahresprimärenergiebedarf des gesamten Gebäudes um 30 Prozent sinkt. Dafür müsste neben einer energieeffizienten Gebäudehülle eine moderne Heizungsanlage eingebaut werden.

Folgende Neuregelungen und Übergangsfristen gelten für alle Eigentümer ab dem 1. Oktober 2009:

Nachtstromspeicherheizungen: In Wohngebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre sind, bis 2019 durch effizientere Geräte ersetzt werden. Ausnahme: Geräte, die nach 1990 eingebaut wurden, müssen erst 30 Jahre nach Einbau ausgetauscht werden.

Dachdämmung: Bis Ende 2011 muss die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach darüber eine Wärmedämmung erhalten.

Auch Eigentümer von älteren Gebäuden, die keine Modernisierung planen, müssen also teilweise ihre Gebäude energetisch aufbessern. "Diese energieeffizienten Maßnahmen sind wirtschaftlich und rechnen sich oft bereits nach kurzer Zeit", so dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. "Wer energieeffizient saniert oder neu baut, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und attraktiven staatlichen Förderungen."

Ausführende Fachbetriebe müssen zukünftig nach Abschluss der Arbeiten eine schriftliche Unternehmererklärung an den Gebäudeeigentümer abgeben und damit nachweisen, dass sie die neue EnEV bei der Sanierung eingehalten haben. Ein Fachbetrieb, der die Erklärung nicht oder falsch abgibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen.

Weitere Informationen zur EnEV 2009 unter www.zukunft-haus.info/energieausweis Externer Link und bei der kosten-losen Energie-Hotline: 08000 736 734.

Quelle: Deutsche Energieagentur


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Energiekosten von Rechenzentren um 75 Prozent senken

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:34

dena zeigt die wichtigsten Ansatzpunkte zur energetischen Modernisierung von Rechenzentren

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können durch gezielte technische Optimierungen die Energiekosten ihrer Rechenzentren um bis zu 75 Prozent senken. Die dazu notwendigen Investitionen rechnen sich in der Regel bereits nach zwei bis drei Jahren. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt die vier wichtigsten Handlungsfelder zur Steigerung der Energieeffizienz von Rechenzentren auf:

- Eine verbesserte Serverauslastung verspricht Einsparungen von 35 Prozent und mehr. Sie wird am besten durch Virtualisierung erreicht. Dabei werden auf einem Server verschiedene Anwendungen parallel betrieben und der Server damit besser ausgelastet. So kann ein leistungsfähiger Server die Funktionen mehrerer schwächerer übernehmen und der Energieverbrauch kann entsprechend gesenkt werden.

- Mit einer thermischen Optimierung des Rechenzentrums lassen sich schnell Einsparungen von 20 Prozent erzielen. Es lohnt sich zu prüfen, ob die Betriebstemperatur erhöht und damit der Stromverbrauch für Kühlung reduziert werden kann. Empfohlen wird eine Temperatur von 25 Grad Celsius. Durch eine räumliche Trennung von Warm- und Kaltluftbereichen lässt sich die erforderliche Kühlenergie darüber hinaus zielgenauer einsetzen.

- Der Einsatz moderner, energieeffizienter IT-Hardware im Rechenzentrum führt zu Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Wenn neue Geräte beschafft werden, sollte Energieeffizienz daher prinzipiell eine der Anforderungen sein. Eine Überdimensionierung der Geräte sollte vermieden werden.

- Spürbare Energieeinsparungen in kurzer Zeit verspricht der optimierte Einsatz von Programmen und Daten. Dadurch ist unter Umständen eine Reduzierung der Serverzahl möglich. Dafür ist zu prüfen, ob auf selten benötigte Anwendungen verzichtet, alter Datenbestand zum Beispiel auf Magnetband archiviert oder der Speicherplatz für private Dateien der Mitarbeiter begrenzt werden kann.

Der neue Leitfaden "Energieeffizienz im Rechenzentrum" der Initiative EnergieEffizienz bietet Entscheidern aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen kompakten Überblick über alle Potenziale zur energetischen Optimierung von Rechenzentren. Auf Grundlage des Leitfadens können sie ihre Entscheidungen fundiert treffen und ein Energieeffizienzprojekt im Unternehmen initiieren. Der Leitfaden ist erhältlich unter www.energieeffizienz-im-service.de Externer Link.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Quelle: Deutsche Energie Agentur


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Effizienzhäuser – Die Antwort auf die globale Klimaerwärmung?

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 15:31

Die Zukunft des energiesparenden Hausbaus hat bereits begonnen. Hohe Nebenkosten, die durch die Versorgung eines Hauses mit Energie entstehen, gehören schon bald der Vergangenheit an. Möglich wird dies durch die moderne Generation der Effizienzhäuser gemacht, die sich an der neuen Energieeinsparverordnung orientieren und neue Standards im Bereich der Energieschonung mit sich bringen. Die Energiesparverordnung tritt am Oktober 2009 in Kraft. Effizienzhäuser richten sich nach den enthaltenen Vorgaben und lassen sich in sechs verschiedene Energieklassen einteilen. Diese reichen von einem Effizienzhaus 55 bis hin zu einem Effizienzhaus 130.


Die Zahl bedeutet hierbei jeweils den maximalen Bedarf an Energie der Immobilie im direkten Vergleich zu einem Referenzhaus. Diese Angaben ermöglichen eine hohe Transparenz für den Einzelnen, sodass dieser auf Anhieb einschätzen kann, wie hoch der Energieverbrauch der angestrebten Immobilie zukünftig sein wird.

Effizienzhäuser gelten als Nachfolger der KfW-40 und KfW-60 Häuser. Wie bereits bei diesen energiesparenden Hausmodellen ist eine Förderung durch die KfW-Bankengruppe auch bei den heutigen Effizienzhäusern möglich. Die KfW-Bannkengruppe möchte dadurch einen finanziellen Anreiz für den Bau energiesparenden Häuser schaffen und somit dem erklärten Ziel – einer Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes – ein Stück näher kommen. Ein Umdenken und Energiesparen wird durch die stets Verknappung fossiler Energieträger und durch die zunehmende Klimaerwärmung dringend notwendig. Diese lässt sich unter anderem auf ein Übermaß an Nutzbarmachung von Energie zurückführen.

Fazit: Mit einem Effizienzhaus entscheidet sich der Hausbauer bewusst für eine nachhaltige Entlastung der Umwelt. Diese kommt dem Hausbesitzer wiederum durch Fördermöglichkeiten seitens der KfW-Bankengruppe und durch eine Senkung bisheriger Energiekosten Monat für Monat zu Gute.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch.
Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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In Irsching entsteht neues GuD-Kraftwerk mit der leistungsstärksten Gasturbine der Welt

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:46

Praktizierter Umweltschutz: Kraftwerksneubau setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz

Von Bodo mit dem Bagger wissen wir es: Auf der Baustelle gibt es keinen Feierabend. In Irsching bei Ingolstadt entstehen im Auftrag von E.ON zwei neue Kraftwerksblöcke, Irsching 4 und 5. Diese Anlagen sind so genannte erdgasbefeuerte Gas- und Dampfturbinenkraftwerke. Dabei wird Block 4, der sich noch in der Testphase befindet und 2011 in Betrieb genommen werden soll, mit einem weltweit einzigartigen Wirkungsgrad von über 60 Prozent im Kraftwerksbau ein Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz sein. Denn die dort eingesetzte Gasturbine von Siemens ist die leistungsstärkste der Welt, so dass das Kraftwerk eine Bruttoleistung von 555 MW erreichen wird. Mit dieser Effizienzsteigerung können pro Jahr bis zu 40.000 Tonnen CO2- Emissionen eingespart werden.

Während die Bauarbeiter im Schichtdienst arbeiten, sind die eingesetzten Maschinen im Dauereinsatz. „Das bedeutet, dass man nur neuwertige Geräte einsetzen kann, die sich im Bestzustand befinden“, sagt Nico Zimmer, Geschäftsführer der auf Staplervermietung spezialisierten Stapler Rent 2000 GmbH. Mit sechs Maschinen ist Stapler Rent im Einsatz auf der Kraftwerks-Baustelle.

„Erdgas ist ein wichtiger Rohstoff in einem ausgewogenen Energiemix“, sagt Corinna Bremauer, Projektkommunikatorin für das E.ONKraftwerk Irsching. E.ON setze Erdgaskraftwerke zur Deckung der Mittel- und Spitzenlast ein. „Erdgas zu nutzen ist ökonomisch wie ökologisch sinnvoll, da bei der Verbrennung nur sehr geringe CO2 Emissionen freigesetzt werden.“ Gerade in Zeiten des Klimawandels werden Energieerzeuger zunehmend in die Pflicht genommen, Umweltschutz ernst zu nehmen und zu praktizieren. Dementsprechend wurde auch Irsching konzipiert.

Im Gegensatz zu anderen Dampfkraftwerken treiben die Rauchgase, die bei der Verbrennung des Erdgases entstehen, zunächst die Rotoren der mit einem Generator verbundenen Gasturbine an. Das Rauchgas wird daraufhin zur Dampferzeugung in den Abhitzedampfkessel geleitet. Der hier erzeugte Dampf wird anschließend zur weiteren Stromerzeugung einer Dampfturbine zugeführt. Aufgrund dieser Vorgehensweise werden sehr hohe Wirkungsgrade von derzeit 58 Prozent erreicht.

Neue Turbinengeneration ermöglicht weltweit höchsten Wirkungsgrad

Noch 2009 soll Block 5 in den Probebetrieb genommen werden, ab 2011 ist dann auch Block 4 startklar. Irsching 4 wird den höchsten Wirkungsgrad der Welt mit über 60 Prozent erreichen. Möglich wird dies durch eine neue Gasturbinengeneration SGT58000H, die von der Siemens Power Generation entwickelt wurde. Die Gasturbine ist 13 Meter lang, fünf Meter hoch und über 440 Tonnen schwer. Ihre Leistung entspricht laut Siemens der von 1100 Porsche 911 oder 13 Triebwerken eines Jumbojets. Die Leistung dieser Turbine reiche aus, um die Bevölkerung einer Stadt wie Hamburg oder Köln mit Strom zu versorgen. Siemens lieferte für Irsching nicht nur die Turbinen, sondern auch die Generatoren, die Maschinentechnik mit Abhitzedampferzeuger und die Elektro- und Leittechnik.

Aber nicht nur die Ingenieure arbeiten unter Hochdruck, um das Kraftwerk pünktlich in Betrieb nehmen zu können. Auch für die anderen Beteiligten auf der Baustelle bedeutet der Bau eine besondere Herausforderung: „Ein Kraftwerksbaustelleneinsatz ist immer ein besonders harter Einsatz, da die Geräte mehrschichtig gefahren werden“, erklärt Zimmer. Seit November 2007 ist Stapler Rent mit vier Teleskopstaplern und zwei Geländestaplern auf der Baustelle in Irsching bei Ingolstadt vertreten. Es gehe immer über große Strecken in meist widrigem Gelände. Dazu brauche man neuwertige Geräte in optimalem Zustand. „Die von uns vermieteten Stapler sind im Schnitt eineinhalb Jahre alt. Darüber hinaus investieren wir permanent in die Instandhaltung der Mietflotte.“

Maschinen für Kraftwerksbaustellen zu liefern ist mittlerweile zu einer Spezialität von Stapler Rent geworden. „Um dort erfolgreich zu sein, braucht es zwei Dinge, und das sind Know-How und spezielle Geräte“, sagt Zimmer. Der Staplervermieter ist momentan auf zehn Kraftwerks-Baustellen in ganz Europa tätig, darunter in Belgien, Finnland, England, Schweden und Frankreich. Insgesamt befinden sich 200 kraftwerksbaustellengeeignete Stapler in der Mietflotte des baden-württembergischen Unternehmens. Die gesamte Mietflotte umfasst 550 Maschinen.

Mit Know-How und Spezialgeräten zum Erfolg

Auch die Sicherheit wird auf Kraftwerksbaustellen besonders groß geschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Unfälle mit mehreren Toten auf der RWE-Kraftwerksbaustelle im nordrhein-westfälischen Grevenbroich-Neurath, wo 2007 ein Gerüst zusammengebrochen war, seien die Anforderungen verschärft worden. „Sicherheitsingenieure überprüfen die Ausrüstung permanent“, berichtet Zimmer. Aber nicht nur die Sicherheitsstandards gehören zu den Herausforderungen auf einer Baustelle: „Oft wurde spontan Zubehör nachbestellt, häufig von heute auf morgen. Dazu gehörten etwa Kranarme, Seilwinden, Arbeitsbühnen und Erdschaufeln.“ Ohne ein umfangreiches Materiallager wären solche Sonderwünsche nicht erfüllbar.

Block 4 befindet sich momentan in der ersten von zwei Phasen. In der ersten Phase werden die Prototyptests der neu entwickelten Gasturbine unter tatsächlichen Betriebsbedingungen durchgeführt. Die Tests werden von der Firma Siemens vorgenommen. Diese Phase wird Mitte 2009 abgeschlossen sein. In einer zweiten Phase wird die Anlage zu einem GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 555 Megawatt brutto ausgebaut. E.ON Kraftwerke wird diesen Block voraussichtlich 2011 übernehmen. Block 5, der einen Wirkungsgrad von über 58 Prozent erreicht, soll noch 2009 in Betrieb genommen werden. Neben der E.ON Kraftwerke GmbH gehört die Anlage der N-ERGIE AG aus Nürnberg, der Frankfurter Mainova AG sowie der HEAG Südhessischen Energie AG aus Darmstadt.

Ansprechpartner E.ON Kraftwerk Irsching: Corinna Bremauer
Tel: 08407 872288, Fax: 08407 872256
Email:


STAPLER-RENT 2000 GmbH
Geschäftsführer Nico Zimmer
Adolf-Heim-Straße 14, 74321 Bietigheim-Bissingen
Tel. 07142 01239 0 Fax: 07142 91239 10
E-mail: , Internet: www.stapler-rent.de


Pressebüro Gebhardt-Seele
Leonrodstraße 68, 80636 München
Tel: 089 500315-0, Fax: 089 500315-15
E-Mail:
Internet: www.gebhardt-seele.de

Die E.ON Kraftwerke GmbH mit Sitz in Hannover betreibt an 28 Standorten in Deutschland Kraftwerke mit einer Leistung von etwa 15.000 Megawatt, die jährlich rund 50 Milliarden Kilowattstunden in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Das entspricht fast zehn Prozent des deutschen Strombedarfs, Derzeit sind Kraftwerke mit einer Leistung von rund 8.000 Megawatt in Planung bzw. bereits im Bau. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit rund 4.700 Mitarbeitern einen Umsatz von fast vier Milliarden Euro.

Das Kerngeschäft der STAPLER-RENT 2000 GmbH ist die europaweite befristete Vermietung (1 Tag bis 24 Monate) von Gabelstaplern und Arbeitsbühnen. Schwerpunkte sind dabei Teleskop- und Geländestapler, Schwerlaststapler, Lagertechnik sowie ex-geschützte Stapler. Die eigene Mietflotte umfasst 550 Maschinen. Weitere Geschäftsfelder sind der Gebrauchtmaschinenhandel und ein Schulungszentrum für Staplerfahrer. Zudem ist die GmbH Vertragshändler für Merlo und Ausa in Nord-Baden-Württemberg sowie für Ausa im Großraum München. Ab Januar 2009 wird die STAPLER-RENT exklusiver Vetriebspartner von MIAG im Mietmarkt für Bayern und Baden-Württemberg. Die STAPLER-RENT 2000 GmbH hat Geschäftstellen in Bietigheim-Bissingen, Stuttgart und Feldgeding bei München und präsentiert sich 10 Jahre nach ihrer Gründung als größter konzernunabhängiger Staplervermieter Süddeutschlands.


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dena bietet Online-Hilfe für den Lampentausch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:30

Ab 1. September 2009 dürfen Lampen mit einem besonders hohen Energieverbrauch in Europa nicht mehr verkauft werden. Verbraucher müssen in Zukunft jedoch keine Angst haben, nicht mehr die passende Lampe für ihre Haushaltsbeleuchtung zu finden. Denn die stromsparende Alternative zur herkömmlichen Glühlampe - die Energiesparlampe - ist in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hilft Verbrauchern unter www.stromeffizienz.de Externer Link bei der richtigen Wahl der Energiesparlampe mit einer kostenlosen Beratungshilfe. Mit dem Beleuchtungscheck können die Nutzer bequem für jede Glühlampenform und -leistung ein passendes, energieeffizientes Ersatzmodell finden. Der Verbraucher hat außerdem die Möglichkeit, per Mausklick auszurechnen, wie viel Stromkosten er durch das Austauschen der Lampen einsparen kann.

Für Verbraucher bietet ein Lampentausch eine gute Gelegenheit, ihre Stromkosten deutlich zu senken. "Wer in seinem Haushalt herkömmliche Lampen durch Energiesparlampen ersetzt, kann die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent reduzieren", erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der dena. Wird zum Beispiel eine 100 Watt-Glühlampe gegen eine 20 Watt-Energiesparlampe ausgetauscht, so beträgt die Stromkostenersparnis für den Verbraucher bei gleicher Lichtleistung über die gesamte Lebensdauer der Lampe fast 170* Euro.

Verbraucher, die ihre Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen, finden problemlos für jeden Anlass das passende Leuchtmittel. Die Auswahl reicht dabei von Lampen in weißem, sachlichem Licht für die Verwendung im Arbeitszimmer bis hin zu Lampen, die warmes Licht verströmen etwa für die Beleuchtung im Wohnzimmer.

2008 fasste die EU den Beschluss, dass bei Lampen in Zukunft Mindeststandards bezüglich der Energieeffizienz gelten. In einem ersten Schritt werden deshalb zunächst alle Glühlampen mit matten Glaskolben sowie alle Modelle mit klaren Glaskolben und mindestens 100 Watt aus dem Handel verschwinden. Bis 2013 werden dann jährlich weitere Modelle mit niedrigerer Leistung folgen. Hintergrund für die Maßnahmen ist die Ökodesign-Richtlinie der EU, die Energieeffizienzstandards für zahlreiche Produkte definiert.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

* Annahmen: Strompreis von 21 Cent/kWh bei einer Lebensleistung der Energiesparlampe von 10.000 Stunden. 

Quelle: Deutsche Energie Agentur


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Erfolgreich ins Projekt „NETZ“ gegangen

Energie, Unternehmen & Produkte, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 15:53

„Am Anfang stand eigentlich nur unsere kleine Idee im Fachbereich Physik ein Institut für Solaroptik einzurichten“, berichtet Dr. Paul Harten von der Firma LIMO, „was Prof. Jäger und das CeNIDE-Team von der UDE dann daraus gemacht hat, ist um vieles größer und in der Region einzigartig!“

Die LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH aus Dortmund gehört zu den Industriepartnern des NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) an der Universität Duisburg-Essen (UDE), in dem maßgeschneiderte Nanomaterialien für neue Energietechnik entstehen sollen. LIMO begleitet und unterstützt das NETZ-Projekt bereits von Anfang an: Die Lasersystemen des Optik Spezialisten aus Dortmund ermöglichen die Forschung an neuen und effizienten Methoden zum „Lasersintern“, um später damit gezielte Dotierungen oder auch druckbare Dünnschichten herzustellen. Mit solch neuen Verfahren können beispielsweise besonders günstige und moderne Solarzellen gefertigt werden, die sich sogar Platz sparend aufrollen lassen.

Das Konzept NETZ ist aufgegangen und hat die Gutachter im Landeswettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe.NRW“ überzeugt. Nach der Bewilligung von 43,3 Mio. Euro für Gebäude, Großgeräte und Ersteinrichtung, sind nun weitere 12 Mio. Euro zur Finanzierung der dreijährigen Startphase genehmigt. Bis 2012 soll am Duisburger Campus der UDE ein komplettes Forschungszentrum für 120 Mitarbeiter aus der Chemie, Ingenieurwissenschaften und Physik entstehen, dass über eine Hauptnutzfläche von ca. 3.900 m2 verfügen wird.

Auch LIMO freut sich darauf, gemeinsam mit dem Projekt NETZ und anderen beteiligten Partnern die Entwicklung einer Technologieplattform voranzutreiben, die in der Lage sein wird, schrittweise die fachspezifischen Kapazitäten in der Region und in ganz NRW zu bündeln, um den Einsatz von Nanotechnologie in der Energietechnik zu etablieren und dauerhaft zu fördern.

Presse – und Medienkontakt LIMO:
Mona Okroy
Public Relations
Tel.: +49 - 231- 22 24 1 – 317
Fax: +49 - 231- 22 24 1 – 140


Nicole Jebram
Leiterin PR & Marketing
Tel.: +49 - 231- 22 24 1 – 270
Fax: +49 - 231- 22 24 1 – 140


LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH
Bookenburgweg 4-8
44319 Dortmund
Tel.: 0231-22241-0

Pressekontakt: Mona Okroy ()
Nicole Jebram ()

Gegründet 1992 - 200 Mitarbeiter - 24 Nationen - mehr als 300 Patente

In der LIMO Firmenzentrale in Dortmund entwickelt ein internationales Team aus mehr als 200 Ingenieuren, Physikern, Technikern und vielen anderen Fachkräften kundenspezifische Lösungen und stellt innovative Produkte her. LIMO wurde 1992 in der Nähe von Paderborn gegründet, verlegte den Sitz 1995 ins „Technologiezentrum“ nach Dortmund und ist mittlerweile im Industriegebiet „Dortmund-Wickede“, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Dortmund ansässig. Auf mehr als 10.000 m² Firmengelände produziert und forscht LIMO in rund 2.000 m² Reinräumen und 800 m² betriebsinterner Metallverarbeitung. Derzeit besitzt LIMO mehr als 300 Patente.

Wir verstehen uns als strategischer Partner der Unternehmen, die Laserphotonen nutzen. Unsere Mission ist es, Geschäftspartner in den Branchen Materialbearbeitung und Photonik mit Spitzentechnologien zu mehr Erfolg zu verhelfen. Wir sind Weltmarktführer im Bereich refraktiver Mikrooptiken und wurden für diese Technologie mit dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2007“ ausgezeichnet. Mit Hilfe dieser prämierten Technik kann ein Laserstrahl effektiv geformt und gelenkt werden – somit ist z.B. eine linienförmige oder rechteckige Strahlform möglich. Folgende Branchen profitieren von unseren maßgeschneiderten Lösungen: Mikrolithograpie, Medizintechnik, Photonik (Festkörper- und Faseraser), Produktion von Flachbildschirm- und Photovoltaikanlagen, Automobilindustrie und alle anderen Industrien, die Hochleistungslaser nutzen.


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„Neue Visitenkarte Osnabrücks“ hat Alltagstauglichkeit bewiesen

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:14
DBU-Verwaltungsgebäude energetisch auch nach 15 Jahren auf Höhe der Zeit – Aktuelle Tests positiv
DBU-Gebäude
Die Parkansicht des DBU-Haupthauses. Die Glasfassade ist Markenzeichen und Dämmung zugleich.
Wurzelvorhang
Zum Schutz der Bäume: Ein Jutevorhang schützte die Wurzeln der Buchengruppe bei den Bauarbeiten.

Osnabrück; 14.08.2009.
Bürogebäude schlucken viel Energie und produzieren viele Treibhausgase, die dem Klima schaden. Als die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vor 15 Jahren in Osnabrück ein neues Verwaltungsgebäude plante, wollte sie auch hier Zeichen für einen konsequenten Umweltschutz setzen. Jetzt – 14 Jahre nach dem Bezug – steht fest: Es hat geklappt. Jüngst durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass auch jetzt noch die damals innovative Glasfassade hochdicht ist und sich das Gas zwischen der Dreifachverglasung länger hält als dies vom Produzenten garantiert wurde. „Damals sind wir mit einer neuen Technik ein Risiko eingegangen, denn die Spezialverglasungen konnten nur wenige Hersteller im Land liefern“, sagt DBU-Verwaltungschef Michael Dittrich. Heute kosten solche hochwärmegedämmten Fassaden nur ein Bruchteil von damals. So funktionierten Umweltinnovationen in der Praxis. Dittrich: „Was sich bei Ersteinsätzen bewährt, wird verstärkt gekauft, die Preise sinken und die Nachfrage steigt.“ 

"Wurzelvorhang" für Bäume nahe der Baustelle wurde angelegt

Zu Baubeginn sei klar gewesen, dass ökologisches Bauen die natürliche Umgebung im ehemaligen Möllerschen Park an der Straße An der Bornau so weit wie möglich erhalten müsse. So sei die über 170 Jahre alte Buchengruppe, die den Verwaltungssitz wie ein Hufeisen umschlingt, bei den Bauarbeiten konsequent geschützt worden: „Dafür wurde eigens ein sogenannter Wurzelvorhang angelegt“, erklärt Dittrich. Von Hand sei ein Graben ausgehoben und ein Jutevorhang aufgespannt worden. Das Wurzelwerk habe so vor Austrocknen und Schäden durch schwere Baumaschinen bewahrt werden können. Und die Gründung des Hauses auf Betonpfählen ermögliche den Wurzeln auch heute noch, sich ungehindert auszubreiten. Im Mittelpunkt des die Buchen umschließenden Gebäudes sorgten die Bäume als natürliche Klimaanlage dafür, dass sich das Haus im Sommer nicht aufheize, im Winter aber – wenn das Laub abgefallen ist – möglichst viel Licht und Wärme in die Büros gelangten.

Spatenstich
Spatenstich für den Neubau des DBU-Hauptgebäudes am 17. 9. 1993 (v.l.): Osnabrücks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, Architekt Prof. Erich Schneider-Wessling, DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde, und DBU-Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt
DBU-Gebäude
Der Innenhof mit der Buchengruppe. Die 170 Jahre alten Bäume wurden bei den Bauarbeiten geschont und das Gebäude um sie herum gebaut.

Dämmung bis in die Fensterscheiben: Argon-Gas-Füllung und Metalloxidschichten halten Wärme im Haus "gefangen"

Die Planer des Niedrigenergie-Gebäudes vor den Toren Osnabrücks – die Architekten Professor Erich Schneider-Wessling, Köln (Planung) und Rolf Bohl, Osnabrück (Bauleitung) - setzten damals auf eine weitere Neuheit: eine spezielle, dreifache Wärmeschutzverglasung mit einer Argon-Gas-Füllung. Einen zusätzlichen Dämm-Effekt leisten die auf die Scheibeninnenseiten aufgedampften Metalloxidschichten, die die Wärmestrahlung aus dem Innenraum zu einem großen Teil reflektieren, die Wärme also quasi im Innern gefangen halten. Allein durch die passive Sonnenenergienutzung würden rund 19 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr an Heizenergie eingespart. „Das macht fast ein Drittel des rechnerischen Bedarfs aus, der für das Haus benötigt würde“, so Dittrich. 

Beleuchtung ganz natürlich: Oberlichter und fünf Lichttürme

Auch beim Thema Beleuchtung legte die DBU den Schalter um: Große Fensterflächen sorgen für mehr Licht. Das macht Glühbirnen im Haus fast überflüssig. Fünf Lichttürme und Oberlichter zu den Arbeitsräumen lassen die Sonne in Büros und Flure. Daneben werden Stehleuchten eingesetzt, um eine vollflächige Büroausleuchtung zu vermeiden und elektrische Energie zu sparen.

Wärme und Strom vom Blockheizkraftwerk

Bei der Energieerzeugung wird seit der Errichtung der DBU-„Tochter“ Zentrum für Umweltkommunikation im Jahr 2002 ein Blockheizkraftwerk (BHKW) eingesetzt, das die DBU-Gebäude mit Heizenergie und Strom versorgt. „In der Heizperiode erzeugen wir den ganz überwiegenden Teil unseres Strombedarfs selbst und erreichen so eine vergleichsweise günstige Energiebilanz. Das BHKW rechnet sich dabei für uns auch finanziell,“ so der Verwaltungschef weiter.

DBU-Gebäude
Die fünf Lichttürme sind so ausgerichtet, dass sie tagsüber genügend Licht einfangen. So wird weniger Strom in den Büros verbraucht.

Erstmals in Deutschland eingesetzt: Recycling-Beton, der die Umwelt entlastet

Doch nicht alle Innovationen des Gebäudes haben sich bisher durchgesetzt: Erstmals in Deutschland wurde bei der DBU Recycling-Beton im Hochbau eingesetzt. Dies war nur möglich durch ein besonderes Genehmigungsverfahren. In der Praxis verhält sich das Material, so Dittrich, völlig problemlos. Trotz der Umweltentlastung durch die Ressourcenschonung habe sich das Verfahren in der Breite bisher allerdings nicht durchgesetzt „Wir geben aber nicht auf, weil wir das Thema auch aktuell unter dem Aspekt der Schonung von Deponieraum vor Bauabfällen für besonders wichtig halten und fördern als DBU auch weiter Projekte zu diesem Thema“, erklärt Dittrich

Dittrich: "Hoffnung auf andere Bauherren mit Mut zu innovativen Ideen für Klimaschutz"

Auch die verwendeten Materialien für das Gebäude und das Mobiliar wurden ökologisch produziert und verarbeitet. Der Energieverbrauch für ihre Herstellung war gering, und Wasser, Luft und Böden wurden so wenig wie möglich belastet. Dittrich: „An später haben wir auch gedacht: Die eingesetzten Materialien sind langlebig und zum größten Teil wieder verwertbar. Unsere Massivholzmöbel, die wir 1991 beschafft haben, sind ganz überwiegend auch heute noch im Einsatz. Einmal abgeschliffen und poliert sind sie wie neu.“ Das Verwaltungsgebäude, in dem 80 Mitarbeiter ihre Büros haben, wurde einst als die „neue Visitenkarte Osnabrücks“ bezeichnet. Von außen wie von innen: Ein möglichst schonender Umgang mit den bestehenden Bäumen, die Minimierung des Energiebedarfs und gleichzeitig ein architektonisch interessantes Gebäude, das städtebauliche Akzente setzt. „Wir haben gezeigt, dass es geht und können nur hoffen, das andere private und öffentliche Bauherren den Mut finden, im Interesse eines konsequenten Umwelt- und Klimaschutzes auch mal etwas Neues auszuprobieren, damit gute innovative Ideen schneller in der Breite zur Anwendung kommen“, sagt Dittrich.

Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück 
Telefon:	0541|9633521
Telefax:	0541|9633198
www.dbu.de  

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Schrecken die Investitionskosten Heizungsmodernisierer ab?

Energie, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 07:51

Zahlreiche überalterte Heizungen in Deutschland verschwenden seelenruhig Geld und Energie vor sich hin und ihre Besitzer sehen tatenlos zu. Obwohl Hersteller und Verbände sich nach Kräften bemühen die Verbraucher mit Informationen zu versorgen, mag immer noch häufig genug Unkenntnis der Grund für unterlassene Investitionen sein - doch daran allein kann es nicht liegen, dass viele potenzielle Heizungssanierer von einer Modernisierung absehen. Eine Untersuchung von BauInfoConsult unter SHK-Installateuren zeigt: Nach Erfahrung der Handwerker sind vor allem die Investionskosten eine Hürde, die viele ihrer Kunden nicht zu übersteigen bereit sind.

In telefonischen Interviews wurden die SHK-Installateure darum gebeten, den Einfluss der Investitionskosten auf negative Entscheidungen ihrer Kunden abzuschätzen. Die SHK-Handwerker bestätigten BauInfoConsult, dass der Kostenfaktor viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung Abstand nehmen lässt: 80 Prozent der Installateure stimmen der Aussage, das vor allem hohe Investitionskosten viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung abhalten, voll und ganz oder überwiegend zu. Das Ergebnis leuchtet ein. Denn selbst wenn man den Verbrauchern haarklein vorrechnet, dass sich die Anschaffungskosten für die neue Heizung in 10 Jahren amortisiert haben wird: Die Investition in den Einbau einer neuen Heizung will erst einmal gestemmt sein.

Die Ergebnisse dieser telefonischen Umfrage können Sie auf der Website der BauInfoConsult abrufen (externer Link): mehr


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Biogas – effizient erzeugen und nachhaltig nutzen

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 14:56

von:
Monika Heiermann, Bernd Linke, Michael Klocke, Volkhard Scholz, Phillip Grundmann (Potsdam)

Für den künftigen Mix aus erneuerbaren Energien kann Biogas, ein energiereiches Gas mit 50–65 % Methan, einen bedeutenden Beitrag leisten. Schon heute liefern etwa 4.000 landwirtschaftliche Biogasanlagen elektrischen Strom für etwa drei Millionen Haushalte. Durch die Erschließung bisher ungenutzter Potenziale organischer Reststoffe aus der Landwirtschaft sowie den maßvollen Anbau von Energiepflanzen kann die Effizienz der Biogaserzeugung und -verwertung noch deutlich gesteigert werden. Das Ziel der interdisziplinären Forschergruppe „Biogas“ am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim (ATB) ist es daher, durch innovative Forschungsansätze Optimierungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erschließen und in effiziente Biogastechnologien und
-verfahren umzusetzen.

Lesen Sie den vollständigen Beitrag als PDF

(4 Seiten, Pdf-Dokument, externer Link)


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Schweizer Energieversorger investiert in solarthermisches Kraftwerk der Novatec Biosol AG

Energie — geschrieben von bauinformant @ 17:52

Der Schweizer Energieversorger EBL (Elektra Basel Land) sichert sich eine Beteiligung von 85% an Bau und Betrieb an dem von der NOVATEC BIOSOL AG entwickelten Solarkraftwerk PE2. Auch die industriellen Werke Basel (IWB) wollen in das Projekt einsteigen.

Solarkraftwerk

(pressebox) Karlsruhe, 07.08.2009
Das Solarkraftwerk PE2 in Südspanien wird ein Solarfeld von 280.000 m2 umfassen und hat eine elektrische Leistung von 30 Megawatt. Die jährlich produzierte Strommenge ist ausreichend zur Versorgung von bis zu 11.000 Haushalten.

Der erste Spatenstich für Puerto Errado II ist für Oktober 2009 geplant, vorbehältlich des Entscheids über die neue Einspeisevergütung für Solarstrom in Spanien.

Das Solarkraftwerk PE 2 basiert auf der von NOVATEC neu entwickelten Solarkollektortechnik NOVA-1, die sich bereits in dem Demonstrationskraftwerk PE-1 bewährt hat. Der wesentlich verringerte Materialbedarf des Solarfelds, vollautomatisierte Serienfertigung der Primärreflektoren und das auf wenige Hauptkomponenten reduzierte Kraftwerksdesign waren ausschlaggebende Argumente für den Einstieg des Schweizer Energieversorgers.

Der Verzicht auf eine fossil basierte Stützfeuerung und der Einsatz von Luftkühlern anstatt von Wasserkühlern mit einem enorm hohen Wasserverbrauch bei PE2 bieten zusätzliche ökologische Vorteile, die sich für den Kraftwerkseigentümer auch durch langfristig niedrige Betriebskosten bezahlt machen.

Die NOVATEC BIOSOL AG sieht sich durch den Einstieg der EBL als Energieversorger mit Technologie- und Branchenkenntnis in ihrem Kurs bestätigt und plant kurzfristig die Vermarktung weiterer Solarkraftwerke und einen entsprechenden Ausbau der Produktionskapazität von Solarfeldelementen in Südspanien.


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Evonik setzt auf klimafreundliches Biogas

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 08:35

Pressemitteilung von: Evonik Industries AG

Product Story Nr. 25

Aus nachwachsenden Rohstoffen, Bioabfällen und Gülle produziert Evonik Biogas, das in Strom und Wärme umgewandelt wird. Aus den Gärresten wird wertvoller Dünger. Eine Anlage steht im brandenburgischen Karstädt, weitere Anlagen sind im Bau oder geplant. Diese Art der Energieerzeugung leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

Milliarden von „Mitarbeitern“ sind nötig, damit Biogas strömt: Unzählige Bakterien wandeln das Biomaterial in Methan um, den Brennstoff, der das Blockheizkraftwerk einer Biogasanlage in Gang hält. So auch in Karstädt. Hier betreibt die Evonik Industries AG eine Anlage, die mit Gülle und Bioabfällen betrieben wird. Die Gülle fließt von einem benachbarten Milchviehbetrieb durch unterirdische Leitungen in die Anlage. Die Bioabfälle - wie zum Beispiel Tiefkühlprodukte, bei denen die Kühlkette unterbrochen wurde oder Reste aus der Biodieselherstellung – kommen mit Tank- und Lastwagen zur Anlage. Beim Betrieb einer Biogasanlage ist sehr viel Know-how gefragt. Die Bakterien verlangen ein ganz bestimmtes Milieu, das auf einer bestimmten Zusammensetzung der Biomaterialien beruht. „Zu viel Fett und zu viel Alkohol sind auch für Bakterien nicht gut“, veranschaulicht Chemieingenieurin Christina Schumann, Mitarbeiterin der Biogasanlage. Werden die Bakterien fachmännisch betreut, sind sie äußerst fleißig: 500 Kubikmeter Gas produzieren sie innerhalb von einer Stunde aus Gülle und Bioabfall. Damit ist der gesamte Gaspuffer der Anlage gefüllt.

Mit dem daraus im Blockheizkraftwerk produzierten Strom können 2000 Haushalte versorgt werden. Der Strom wird nach den Richtlinien des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vergütet. Auch die Energieerzeugung aus Gas muss beherrscht werden. Die Experten von Evonik kennen sich mit der Verbrennung von Methan aus, da das Unternehmen beziehungsweise seine Vorgänger schon seit 100 Jahren Grubengas nutzen. Auch dieses besteht zum großen Teil aus Methan. Die im Blockheizkraftwerk anfallende Wärme wird zum Betrieb der Anlage genutzt. Den Gärrest bringt der Bauer des benachbarten Betriebs als Dünger auf die Felder aus.

Viele Biogasanlagen werden von Landwirten betrieben, deren Hauptgeschäft jedoch der eigene Betrieb ist. Landwirt Cord Cordes aus dem niedersächsischen Kirchwalsede setzt hingegen auf Kooperation mit einem Partner aus der Industrie. Evonik und Cordes bauen gemeinsam eine Anlage, die aus nachwachsenden Energiepflanzen, Gülle und Mist Strom und Wärme produziert. Mit dem Strom können 2870 Einfamilienhaushalte versorgt werden. Die Wärme dient zur Trocknung des Gärrestes, der zu Pellets gepresst und als Dünger genutzt wird. „Eine Anlage dieser Größenordnung kann ich nicht mehr nebenbei betreiben“, steht für den Bauern fest, in dessen Schweinestall 430 Tiere sind. Die Kooperation bringt Vorteile für beide Seiten: Der Landwirt kümmert sich um das „Futter“ für die Anlage, sprich Energiepflanzen, Gülle und Mist, der Industriepartner bringt das technische, betriebswirtschaftliche und genehmigungsrechtliche Know-how ein.

Auch bei einem Projekt in Dorsten im Norden des Ruhrgebiets liefert ein Landwirt die Biomasse. Hier soll das Biogas ins Erdgasnetz eingespeist werden. Immer mehr Versorger bieten nicht nur Ökostrom, sondern auch umweltschonendes Bioerdgas an.

Die Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen erspart der Umwelt viel CO2. Bei der Verbrennung des Biogases wird nur soviel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen beim Wachstum aufgenommen haben. Die zum Beispiel in der Lebensmittelproduktion oder im Handel anfallenden Bioabfälle werden einer sinnvollen Verwertung zugeführt. „Die Bioabfallvergärung spart im Vergleich zur Kompostierung pro Tonne Bioabfall mehr als 150 Kilogramm CO2-Emissionen ein“, weist Prof. Frank Baur vom Institut für ZukunftsEnergieSysteme auf einen wichtigen Aspekt des Klimaschutzes hin. „Durch die Grundlastfähigkeit kann Biogas zudem ein wichtiger Pfeiler dezentral versorgter Stromnetze werden“, erklärt Prof. Baur. Denn Biogas liefert kontinuierlich Strom und ist nicht wie beispielsweise Windkraftanlagen auf bestimmte Wetterverhältnisse angewiesen.

Um nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion zu treten, kann Grasschnitt verwendet werden, der von nicht mehr genutzten Grünflächen stammt. Außerdem können Energiepflanzen als Zwischenfrucht angebaut werden. Evonik setzt zudem beim Bau von Anlagen auf das Verfahren der Trockengärung, die einen höheren Anteil an trockenen Stoffen erlaubt. Dort können alle Stoffe, die der Gesetzgeber für Biogasanlagen erlaubt, verwertet werden. Zum Beispiel abgemähtes Gras vom Straßenrand oder Abfälle aus der Biotonne. Auch Hühnermist kann bei diesem Verfahren anders als bei der Nassvergärung verwendet werden. Damit hat auch die Anlage in Kirchwalsede eine weitere Möglichkeit. Denn Hühnermist fällt in der Gegend reichlich an.


Kontakt:
Sandra Kühberger
Telefon +49 201 177-3007
Telefax +49 201 177-3030


Evonik Industries AG
Rellinghauser Straße 1-11
45128 Essen
www.evonik.de


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Masdar City - Null-Emissions-Stadt in der Wüste

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 10:06

 Masdar City Plaza mit 5 Sterne Hotel © LAVA

Am 21. Juni 2009 unterzeichneten die Fraunhofer-Gesellschaft und die Abu Dhabi Future Energy Company als Repräsentantin des Masdar City Projekts ein Kooperationsabkommen über eine strategische Partnerschaft. Ziel der Zusammenarbeit zwischen Fraunhofer, der größten europäischen Einrichtung für angewandte Forschung, und der ökologischen Zukunftsstadt Masdar City im Emirat Abu Dhabi ist zunächst die Gründung einer gemeinsamen Projektgruppe. Langfristig wollen beide Partner bei der nachhaltigen Stadtentwicklung und Gebäudeplanung eng zusammenarbeiten. Beteiligt an der Kooperation sind die Fraunhofer-Institute für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, für Bauphysik IBP sowie für Solare Energiesysteme ISE.

»Die Verknüpfung von angewandter Forschung und Nachhaltigkeit ist eine Stärke unserer Institute«, so Fraunhofer-Präsident Prof. Hans-Jörg Bullinger. »Es bietet sich daher an, Fraunhofer Know-how in das einmalige ökologische Zukunftsprojekt Masdar City einzubringen. Daher freue ich mich sehr über diese strategische Kooperation. Die Zusammenarbeit ist ein Meilenstein für die Entwicklung zukunftsfähiger Lösungen zur Bewältigung der globalen Herausforderungen.«

»Wir wollen die Entwicklung innovativer nachhaltiger Technologien beschleunigen und sie global verfügbar machen«, sagt Masdar CEO Dr. Sultan Al Jaber. »Es ist unsere Überzeugung, dass weltweite Zusammenarbeit notwendig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Unsere Partnerschaft mit MIT, DLR, Imperial College und dem Tokyo Institute of Technology beweisen dies. Auch die Kooperation mit der Fraunhofer-Gesellschaft wird die Schlüsselrolle Masdars bei der Entwicklung von erneuerbaren Energien in Abu Dhabi stärken, indem wir Innovation und Vermarktung nachhaltiger Technologien kontinuierlich vorantreiben.«

Masdar City wird etwa 30 Kilometer östlich der Hauptstadt Abu Dhabi auf einer Fläche von sechs Quadratkilometern errichtet und ist für rund 50 000 Einwohner geplant. Das als CO2-neutrale Stadt geplante Vorhaben soll vollständig durch erneuerbare Energien versorgt werden, durch konsequentes Recycling nahezu abfallfrei sein, einen signifikant reduzierten Wasserverbrauch aufweisen und dank eines unterirdischen Verkehrssystems autofreie Straßen haben.

In einem ersten Schritt entsenden die beteiligten Institute je einen Vertreter und bilden eine Projektgruppe in Masdar. Ihre Aufgabe ist es, Projekte zu akquirieren sowie die Gründung eines Centers vorzubereiten. Auch die Möglichkeit später ein gemeinsames Institut für nachhaltigen Städtebau zu gründen, soll geprüft werden. Eine enge Zusammenarbeit mit dem im Aufbau befindlichen Masdar Institute of Science and Technology wird angestrebt.

Startprojekt für das Fraunhofer IAO ist das »Masdar Virtual Cityscape Engineering Center« – hier kann das Institut seine Kompetenzen im Bereich der immersiven Gebäude- und Stadtplanung einbringen. Architekten, Nutzer und Besucher können die Zero-Carbon-City bereits im Planungsstadium mittels einer Virtual Reality Software des IAO gemeinsam entwickeln und erleben. Auch zu den Themen energieeffiziente Gebäude, nachhaltige Rohstoffe, Change Management, Elektromobilität, Farbstoff-Solarzellen, Architektur und Engineering Simulation sowie Sustainable Behavior und Change Management wird das Fraunhofer IAO seine Erfahrungen und Kompetenzen einbringen.

Das Fraunhofer ISE arbeitet derzeit an ersten Projekten mit Masdar auf dem Gebiet der solaren Klimatisierung sowie der solarthermischen Prozesswärmeerzeugung. Parallel dazu werden Forscher vom IBP, die Erfahrung mit Bauen in extremen Klimazonen haben, Möglichkeiten aufzeigen, wie sich die Behaglichkeit und Energieeffizienz in den geplanten Gebäuden steigern lässt.

Beratung, Machbarkeitsstudien und Testcenter werden den Auftakt der Zusammenarbeit von Fraunhofer und Masdar City bilden. Die deutsche Industrie, die in vielen relevanten Bereichen die weltweite Marktführerschaft besitzt, wird in das Projekt miteinbezogen. 

Pressemitteilung: Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO


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Kunden gewinnen mit Energiespar-Offensive

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 10:47
Somfy verlost Energieberatungen

Hersteller Somfy führt bis zum 31. Januar 2010 eine Energiespar-Kampagne durch. Dabei stellt das Unternehmen den Fachbetrieben die kompletten Werbemittel für ein Gewinnspiel zur Verfügung. Bauherren und Renovierer können insgesamt zehn Energieberatungen im Wert von je 600 Euro gewinnen. Die Aktion soll auf das Einsparpotenzial durch die Verwendung von automatisch gesteuerten Rollläden aufmerksam machen – und Kunden in die Fachbetriebe bringen.

Hohe Heizkosten und damit verbundene Einsparpotenziale sind bei Haus- und Wohnungsbesitzern nach wie vor ein zentrales Thema. Das gilt es beim Verkauf von Rollladenantrieben und Steuerungen zu nutzen. Deshalb unterstützt Somfy seine Fachbetriebe jetzt unter dem Motto 'Dynamische Dämmung' mit einer Energiespar-Kampagne. Zentraler Aufhänger ist eine Verlosung, bei der Endkunden als Preis kostenlose Energieberatungen erhalten. Die Rollladen- und Sonnenschutz-Betriebe müssen die dafür notwendigen Gewinnkarten lediglich bei Somfy bestellen. Zusätzlich sind beim Hersteller Werbemittel wie Broschüren und Prospekthalter abrufbar.

Hintergrund der Aktion sind aktuelle Studien wie die des Fraunhofer-Instituts aus München. Sie belegen, dass Rollläden, die mit Hilfe von Funkantrieben und intelligenten Steuerungen regelmäßig und rechtzeitig bei Dämmerung geschlossen werden, den Wärmeschutz im Winter um bis zu 25 Prozent erhöhen. Als optimale Lösung stellt Somfy seinen Fachpartnern ein praktisches 'Energiespar-Paket' zur Verfügung. Es besteht aus dem Funk-Einsteckantrieb Oximo RTS, der Funk-Zeitschaltuhr Chronis RTS smart und dem Funk-Innensonnensensor Thermosunis Indoor Wirefree RTS.

Durch die Somfy-Aktion haben Fachbetriebe einen idealen Aufhänger für ihr Kundengespräch, können mit den zur Verfügung gestellten Informationen kompetent beraten und zur Gewinnspielkarte gleich das richtige Produktpaket anbieten. Die vom Kunden ausgefüllten Karten müssen bis zum 31. Januar 2010 an Somfy zurückgeschickt werden. Vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) autorisierte Experten führen die ausgelobten Energieberatungen durch. Wer sich an der Aktion beteiligen möchte, kann die Unterlagen telefonisch unter 07472-930186 oder im Fachpartnerbereich unter www.somfy.de anfordern.


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Größte PV-Anlage Deutschlands mit deutschem CleanTech-Siegel ausgezeichnet

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:01

(pressebox) Bonn/Brandis, 29.07.2009

Zum ersten Mal wurde eine solare Freiflächenanlage mit dem deutschen CleanTech-Siegel 'Applied CleanTech' des Deutschen CleanTech Instituts ausgezeichnet. Der Energiepark Waldpolenz in Sachsen ist momentan mit einer Leistung von 40 Megawatt (MW) die größte Photovoltaikanlage Deutschlands. Damit leistet die Anlage, die zudem zu den fünf größten weltweit zählt, einen erheblichen Beitrag zur Klima- und Ressourcenschonung. Verantwortlich für die Realisierung dieses Großprojektes war die juwi Holding AG, die bereits in der Vergangenheit mehrere Freiflächenanlagen u.a. in Deutschland, Spanien und Italien umgesetzt hat. Betreiberin ist die SachsenFonds GmbH, die sich mit Fonds an diversen erneuerbaren Energien-Projekten beteiligt.

Versorgung von über 10.000 Haushalten mit "sauberem Strom"

Mehr als 550.000 Solarmodule sorgen für die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität. "Bei dem Energiepark Waldpolenz haben uns gleich mehrere klimaschonende Aspekte zur Verleihung des 'Applied CleanTech'-Siegels bewogen", so Philipp Wolff, Geschäftsführer der Deutschen CleanTech Institut GmbH. "Neben der Versorgung von über 10.000 Haushalten mit klimafreundlichen Strom wurde zudem das Brachgelände eines ehemaligen Militärflugplatzes für die Realisierung des Projektes genutzt", so Wolff weiter.

Auf einer Fläche von 110 Hektar, was in etwa 200 Fußballfeldern entspricht, produziert die Anlage ca. 40 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit wird die Umwelt um rund 25.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 entlastet. "Die Auszeichnung des von uns realisierten Solarparks Waldpolenz bei Leipzig ist Ehre und Ansporn zugleich, auch künftig mit Nachdruck die Photovoltaik in all ihren Facetten in Deutschland zu nutzen. Großprojekte wie unsere Multi-Megawatt-Anlagen in Waldpolenz (40 MW) und auch Lieberose (53 MW) beweisen, dass wir mit der Kraft der Sonne direkt bei uns vor der Haustür große Mengen sauberen Strom erzeugen können und gleichzeitig ehemals militärisch genutzte Flächen sinnvoll nutzen", so Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.

Im April 2007 begann der Bau der Anlage und bereits Ende 2008 wurde der letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Mio. Euro sucht das Projekt seines Gleichen in der deutschen Photovoltaiklandschaft. "Rund 1.500 Investoren haben sich ganz bewusst für eine Beteiligung an diesem Projekt entschieden. Diese Kapitalanlage bietet die Chance in den nächsten 20 Jahren mit staatlicher Unterstützung und gutem Gewissen eine nachhaltig attraktive Rendite zu erzielen. Und gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Das kommt bei Anlegern gut an", so Jürgen Göbel, Geschäftsführer der SachsenFonds Holding GmbH. SachsenFonds bietet seit 2001 Beteiligungen an Anlagen zur Herstellung von alternativen Energien an.

Zukunftsmarkt CleanTech

"Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel 'Applied CleanTech' soll dazu beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech-Anwendungen bundesweit voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu etablieren. Durch den Bau der größten Photovoltaikanlage Deutschlands wird diesem Prozess in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet", kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung weiter.

Doch die Bestmarke des Energieparks Waldpolenz dürfte in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden. So baut die juwi Holding AG auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, nördlich von Cottbus, bereits die nächste Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 53 MW, die damit zur zweitgrößten Photovoltaikanlage der Welt wird.

Über DCTI - Deutsches CleanTech Institut

Das Deutsche CleanTech Institut (DCTI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftliches Wirtschaftsforschungsinstitut, dessen Fokus auf nationaler und internationaler angewandter Forschung im Themenfeld der "sauberen Technologien" liegt. Zentrale Aufgabenfelder sind die Beobachtung, Analyse und Beurteilung gesamtwirtschaftlicher sowie branchenspezifischer Entwicklungen und Zusammenhänge. Das DCTI integriert wissenschaftliche Erkenntnisse in praktikable Konzepte und generiert daraus gezielte Beratungs- sowie Informationsleistungen.


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

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Angehende Ingenieure starten mit der DHBW Mannheim in die Energiezukunft

Ausbildung & Studium, Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 10:41

Von: Karin Haas

Neue Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien startet am 1. Oktober 2009. Errichtung eines Versuchsfeldes mit Photovoltaikanlage, Brennstoffzellen-Lernsystem und eigener 9,8 KW Windkraftanlage.

Die DHBW Mannheim erhält
eine eigene Windkraftanlage.

Ab dem 1. Oktober 2009 haben Studierende des Studiengangs Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim erstmals die Möglichkeit, das Profil Erneuerbare Energiesysteme als Vertiefungsrichtung zu wählen. Die Resonanz auf das neue Angebot ist groß. 50 angehende Ingenieure haben sich bereits für die Vorlesungen angemeldet. In den kommenden Jahren sollen Studierende weiterer technischen Fachrichtungen diese Zukunftstechnologien in ihr Bachelor-Studium integrieren können.

Im Rahmen des praxisorientierten Studienkonzepts wird in diesen Tagen an der DHBW Mannheim ein Versuchsfeld Erneuerbare Energien inklusive der zugehörigen Außenanlagen mit zunächst einer Photovoltaikanlage, einem Brennstoffzellen-Lernsystem sowie einer eigenen 9,8 KW Windkraftanlage vom Typ Aircon 10S auf dem Außengelände der Hochschule errichtet. Bemerkenswert am Versuchsfeld ist die Vielfalt der Anlagen, die den Studierenden zudem in Modellgröße für Lern-, Versuchs- und Forschungszwecke in Laboren zur Verfügung stehen. „Wir wollen alternative Energien als integrative Systemtechnologien vermitteln. Deshalb geben wir unseren Studierenden die Möglichkeit, sich ganzheitlich mit den wichtigsten Formen der regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Brennstoffzellen zu beschäftigen. Durch statistische Auswertungen und Prognosen soll dabei der optimale Nutzen aus dem Energiemix erzielt werden“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Felix Hausmann, der das neue Studienangebot maßgeblich aufgebaut hat. „In dieser Ausprägung ist das Studium der erneuerbaren Energien im Rahmen eines dualen Hochschulstudiums in Deutschland bislang einzigartig“, so Prof. Hausmann. Gleichzeitig biete das Versuchsfeld das entsprechende Potential, um in naher Zukunft auch von anderen technischen Studiengängen wie etwa der Elektrotechnik genutzt zu werden.


Damit die entsprechenden Analysen über die Energieleistungen erstellt werden können, wird derzeit auch ein spezieller Leitstand eingerichtet. Von dort sollen künftig die gelieferten Daten gesammelt und gleichzeitig die Anlagen gesteuert werden.



Erneuerbare Energien bleiben auch in Krisenzeiten Jobmotor

Angesichts der großen weltweiten Klimaschutzprogramme nimmt auch in Deutschland die Anzahl der Projekte auf dem Gebiet der alternativen Energieerzeugung und damit die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich kontinuierlich zu. Dieser Trend hat sich im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise fortgesetzt. So rechnet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) bis zum Jahr 2020 mit 500 000 Arbeitsplätzen in der Branche, das sind 220 000 mehr als heute. Baden-Württemberg profitiert dabei nach Angaben des BEE neben Niedersachsen und Rheinland-Pfalz besonders von der Wachstumsdynamik. „Mit unserem neuen Studienangebot tragen wir dem wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Fachkräften Rechnung“, sagt Prof. Dr. Dirk Saller, Prorektor und Dekan der Fakultät für Technik an der DHBW Mannheim. Aufgrund der steigenden Energiepreise seien über alle Branchen hinweg und insbesondere in der verarbeitenden Industrie Experten zur Installation energieeffizienter Prozesse gesucht.
Die angehenden Ingenieure, die sich an der DHBW Mannheim für die Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien entscheiden, erwerben während ihres Studiums und in Verbindung mit den Praxisphasen in den Unternehmen gleichermaßen Kenntnisse zur Entwicklung, zum Bau und zur Betreuung erneuerbarer Energiesysteme.

Kontakt:

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Coblitzweg 1-7, 68163 Mannheim
Telefon: (0621) 4105-1305, Telefax: (0621) 4105-1210
E-Mail: karin.haas(at)dhbw-mannheim.de


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Wohnungsunternehmen: Solarenergie und Geothermie sind die meistgenutzten Erneuerbaren

Energie, Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:56

Förderungsmaßnahmen und bereits bestehende oder kurz vor dem Inkrafttreten stehende gesetzliche Bestimmungen zur energetischen Beschaffenheit im Neubau und bei Neuvermietung haben erneuerbare Energien zu einem Thema gemacht, an dem man als Wohnungsunternehmen kaum mehr vorbeikommt. Marktforschung von BauInfoConsult zeigt: Bereits heute setzt fast die Hälfte der befragten Wohnungsunternehmen in ihren Gebäuden auch erneuerbare Energieträger zur Gewinnung von Strom oder Warmwasser ein. Welche alternativen Energien kommen dabei zum Einsatz? Und bei wie viel Prozent des Wohnungsbestands der Anbieter wird auch mit Wärme aus erneuerbaren Quellen geheizt?

Insgesamt 201 professionelle Anbieter von Wohnungen wurden von BauInfoConsult telefonisch dazu befragt, ob sie in ihren Gebäuden erneuerbare Energien zur Warmwasser- und Stromerzeugung einsetzen. 49 Prozent aller Unternehmen konnten dies bestätigen. Von den Befragten, die erneuerbare Energien für Strom oder Warmwasser nutzen, gaben wiederum 63 Prozent spontan auf Nachfrage zur Antwort, dass sie Solarenergie einsetzen. Von 58 Prozent wurde die Geothermie genannt. Im Vergleich dazu sind die Nutzung von Biomasse oder Windenergie bei den Befragten eher Randphänomene.

Zwei Drittel der befragen Wohnungsunternehmen, die auf erneuerbare Energien zurückgreifen, setzen nach eigener Einschätzung momentan bei bis zu 10 Prozent ihres Wohnungsbestands auch Wärme aus erneuerbaren Energien ein. Zwischen 11 und 20 Prozent ihrer Wohneinheiten werden bei 16 Prozent der Befragten aus erneuerbarer Quelle beheizt. Von einem mehr als 20-prozentigen Anteil von erneuerbarer Wärme im Bestand berichteten 14 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen.

Hintergrund
Die Ergebnisse entstammen dem Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 von BauInfoConsult. Dafür wurden Ende 2008 201 vornehmlich genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen mit Beständen von bis zu 5.000 Wohnungen befragt, u. a. zu folgenden Themen:

  • Modernisierung & Sanierung im Bestand
  • Durchführung von Neubaumaßnahmen
  • Informations- und Orientierungsverhalten
  • Einkaufsverhalten und Vorhaltung von Material
  • Rolle externer Unternehmen, DMU
  • Trends und Entwicklungen

Der Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 kann bei BauInfoConsult zum Preis von 1.750 Euro bezogen werden. Weitere Informationen zum Monitor können Sie bei Herrn Alexander Faust anfragen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail.

Publiziert im Juli 2009


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Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau

Energie, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:05
www.forschungsinitiative.de
 

von: Dipl.-Ing. Guido Hagel, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Referat II 3 - Forschung im Bauwesen, Techn. Gebäudemanagement (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

Schlussberichte abgeschlossener Forschungsarbeiten stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau wurde vom Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) realisiert. Der Betrieb erfolgt ebenfalls durch das Fraunhofer IRB. Es enthält Informationen und Berichte über sämtliche sich in Bearbeitung befindliche sowie abgeschlossene Forschungsprojekte, die innerhalb der Forschungsinitiative Zukunft Bau im Rahmen der Auftrags- bzw. Antragsforschung gefördert werden.

Die einfache Suche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Projekte. Durch Anklicken der einzelnen Titel im Suchergebnis erhält man weiterführende Informationen wie Angaben zu den am Projekt beteiligten Institutionen und Personen, Laufzeit des Projekts sowie eine kurze Inhaltsangabe. Bei abgeschlossenen Forschungsvorhaben führen Links direkt auf die Veröffentlichung des Abschlussberichtes. Kurzberichte in Deutsch und Englisch sowie die Abschlussberichte stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Neben Informationen über die Projekte der Forschungsinitiative finden sich im Portal auch allgemeine Hinweise auf das Forschungsprogramm und aktuell laufende Ausschreibungen.

Der Bereich Veranstaltungen enthält sowohl Angaben über geplante Seminare, Workshops und Kongresse als auch Dokumentationen der bisher durchgeführten Veranstaltungen.

Das Portal soll außerdem die Kommunikation zwischen allen an einem Forschungsprojekt beteiligten Institutionen, Forschungseinrichtungen, Firmen usw. erleichtern. In einem geschützten internen Bereich besteht für alle Zugangsberechtigten die Möglichkeit, wichtige Dokumente wie Anträge, Diskussionspapiere, Arbeitsergebnisse und Protokolle abzulegen.

Das Portal der Forschungsinitiative steht den Nutzern auch mit englischsprachiger Oberfläche zur Verfügung.

Forschungsintiative Zukunft Bau
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Guido Hagel
Referat II3 - Forschung im Bauwesen, Technisches Gebäudemanagement
Tel.: 0228 99 401 1482
guido.hagel@bbr.bund.de

http://www.forschungsinitiative.de
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