Bauinformant bloggt Bauinformationen

Neue Professorin für Tragwerkslehre an der Alanus Hochschule

Ausbildung & Studium, Biografien — geschrieben von bauinformant @ 19:34
Claudia Zanker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
22.03.2010 14:55
Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule, und die neue 
						Professorin für Tragwerkslehre, Evelin Rottke
Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule, und die neue Professorin für Tragwerkslehre, Evelin Rottke
Die Alanus Hochschule hat ab sofort eine neue Professorin für Tragwerkslehre. Rektor Marcelo da Veiga überreichte Evelin Rottke in der Senatssitzung am vergangenen Mittwoch ihre Ernennungsurkunde. Die Architektin, die 1998 in Aachen zu computergestütztem Tragwerksbau promoviert hat, wird Studenten im Bachelor- und im Masterstudiengang Architektur unterrichten.
 
Rottke freut sich auf diese neue Aufgabe besonders, weil im stark projektorientierten Studium an der Alanus Hochschule "der Tragwerksentwurf konkret in konstruktiven Entwurfsprojekten geübt wird". Die Studenten also das technische Fach direkt anwenden. Sie habe schon immer den Wunsch verfolgt, Technik und Soziales miteinander zu verbinden, dies sei nun an der Hochschule für Kunst und Gesellschaft möglich.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung von Bambuskonstruktionen, zu denen sie seit 2000 forscht. Gemeinsam mit den Studenten möchte sie experimentelle Bambuskonstruktionen planen und bauen; dabei hofft sie auch auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Dozenten und Studenten der künstlerischen Fächer.
 
Weitere Informationen:

Klaus-Dyckerhoff-Preis für Baustoffforschung zum zweiten Mal verliehen

Ehrung von Prof. Henri Van Damme für sein Lebenswerk  

Im Rahmen des Internationalen VDZ-Kongresses 2009 in Düsseldorf wurde Professor Henri Van Damme mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baustoffforschung ausgezeichnet. Geehrt wurde Van Damme, seit 1999 Professor an der École Supérieure de Physique et Chimie Industrielles in Paris, für sein Lebenswerk. Die Laudatoren, so die erste Preisträgerin von 2007, Professorin Karen Scrivener, hoben vor allem seine außergewöhnliche Leistung hervor, bei der Untersuchung zementhaltiger Materialien eine grundlegende wissenschaftliche Herangehensweise mit Praxisorientierung zu verbinden.  

Van Damme habe durch seine eigenen Forschungsarbeiten, durch die Koordinierung komplexer Forschungsprogramme sowie sein stetes Engagement um wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in den letzten Jahrzehnten einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Forschungslandschaft im Bereich zementbewehrter Baustoffe ausgeübt. Zu nennen ist hier etwa das Projekt „Industrielle Materialien für das Bauingenieurwesen“, das Van Damme für das CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung - Orleans) und die ATILH (die französische Technische Vereinigung der hydraulischen Bindemittel-Industrie) von 1988 bis 1999 wissenschaftlich koordiniert hat. In dieser Verbundforschung konnten die technisch-wissenschaftlichen Einsichten in die Eigenschaften zementgebundener Baustoffe vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse haben zudem weitgehend den Aufbau der Forschungsplattform „Nanocem“ auf europäischer Ebene beflügelt.  

Der Klaus-Dyckerhoff-Preis würdigt wegweisende Forschungsbeiträge oder berufliche Leistungen bei der Entwicklung von Anwendungs- und/oder Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen an europäischen Hochschulen, Forschungsabteilungen wissenschaftlich-technischer Institute der Bau- und Baustoffindustrie sowie an Forschungsabteilungen der Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in zweijährigem Turnus vergeben, 2009 somit zum zweiten Mal. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


 

 


Andreas Jung wird zweiter dena-Geschäftsführer

Biografien, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 18:28

10.09.2009

Die Position des zweiten Geschäftsführers der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) wird neu besetzt. Zukünftig wird Andreas Jung zusammen mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Stephan Kohler das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien in Berlin leiten.  

"Herr Jung ist ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Energiewirtschaft und Energierecht und war unter anderem an der Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beteiligt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit", sagte Stephan Kohler.

Andreas Jung war fast zwei Jahrzehnte in der Energieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie tätig und leitete in den letzten Jahren verschiedene energiewirtschaftliche Referate, wie zum Beispiel das Referat für Erneuerbare Energien. In seinem letzten Aufgabengebiet wirkte Herr Jung an der Gründung und dem Aufbau der RAG-Stiftung mit.


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80. Geburtstag von Prof. Dr. Hugo Brandenburg

Biografien — geschrieben von bauinformant @ 07:37
In Rom zuhause
Norbert Frie, Presse- und Informationsstelle
Westfaelische Wilhelms-Universität Münster

Prof. Dr. Hugo Brandenburg, ehemaliger Hochschullehrer für spätantike und frühchristliche Archäologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster vollendet am 13. Juli sein 80. Lebensjahr. Der Archäologe, der nach der Emeritierung wieder in seine Wahlheimat Rom zurückgekehrt ist, hat sich vor allem durch das langjährige Forschungsprojekt "Archäologische Bauaufnahme der frühchristlichen Kirche S. Stefano Rotondo in Rom" internationalen Ruhm erworben.

Nach dem Abitur in Leipzig studierte der in Berlin geborene Brandenburg in Bonn Klassische Philologie und Archäologie und wurde 1962 mit seinen "Studien zur Mitra - Beiträge zur Waffen- und Tracht-Geschichte" promoviert. Danach war er zunächst am Dölger-Institut in Bonn tätig, bevor er 1965 als Referent für Frühchristliche Archäologie an das Deutsche Archäologische Institut nach Rom wechselte. 1972 habilitierte er sich an der Universität Köln mit einer Arbeit über die spätantike Sarkophagplastik.

Im Wintersemester 1982/83 folgte er dem Ruf auf die Professur für "Klassische Archäologie mit besonderer Berücksichtigung der Spätantike" am Archäologischen Seminar der Universität Münster, wo er 1993 das Studienfach "Frühchristliche Archäologie" als eigenständiges Fach in der Philosophischen Fakultät etablieren konnte.

Im Mittelpunkt seiner Arbeiten standen und stehen die Denkmäler und Zeugnisse der Jahrhunderte des Übergangs von der Antike zum Mittelalter. Dabei sind drei Forschungsschwerpunkte hervorzuheben, die alle auf seine Tätigkeit in Rom zurückgehen: Die spätantike Sarkophagplastik, die Topographie der Katakomben und der frühchristliche Kirchenbau.

Konsequent berücksichtigt er dabei das Eingebundensein der frühen christlichen Gemeinden in ihre vom antik-paganen Lebensumfeld geprägte Vorstellungswelt und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Interpretation einzelner Denkmäler sowie zur Klärung der Ausbildung und Entwicklung einer christlichen Kunst. Durch den Rückblick auf die Antike und den Ausblick bis in die Neuzeit veranschaulicht Prof. Brandenburg in eindringlicher Weise die Wirksamkeit und Bedeutung des antiken mediterranen Erbes bis in unsere Zeit.

Der unmittelbaren Begegnung mit den archäologischen Zeugnissen maß er auch in der Lehre größte Bedeutung bei, wovon auch seine zahlreichen und teilweise abenteuerlichen Exkursionen in nahezu alle Teile der Mittelmeerwelt Zeugnis geben.

Die wissenschaftlichen Aktivitäten Hugo Brandenburgs sind im Ruhestand nicht weniger geworden: Er startete 2000 ein neues Großprojekt zur Erforschung der Architektur und Bauplastik der römischen Basilika S. Paul vor den Mauern. Sein 2004 in mehreren Sprachen erschienenes Buch über "Die frühchristlichen Kirchenbauten Roms" wird in Kürze bereits in der dritten Auflage erscheinen. Aufgrund seiner Verdienste für die Erforschung der christlich-antiken Denkmäler Roms wurde ihm im April 2006 in Rom vom dortigen Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie die Ehrendoktorwürde verliehen.

Dem Institut für Klassische Archäologie und Frühchristliche Archäologie der Universität Münster ist der Forscher weiterhin verbunden mit der Durchführung von Forschungskolloquien, als Mitherausgeber der Fachzeitschrift "Boreas" und der Bereitstellung von wertvollen Architekturmodellen, die Ergebnisse seiner Bauforschungen dokumentieren.
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Symposium mit Eröffnung der Gottfried Böhm-Ausstellung

Biografien, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 09:46
Die Baumeisterdynastie Böhm steht im Mittelpunkt des zweiten Burgauer Architekturtags. Dabei wird unter anderem die Ausstellung 'Gemeinschaft & Charakter' des ersten und bisher einzigen deutschen Pritzker-Preisträgers Gottfried Böhm eröffnet. Foto: Roma

Fortsetzung der Burgauer Architekturtage am 23. Juli 2009

Burgau entwickelt sich weiter zum exquisiten Treffpunkt: Schon im Mai konnten beim ersten Architekturtag über 200 Teilnehmer begrüßt werden. Nun lädt der Sonnenschutzspezialist Roma Rollladensysteme am 23. Juli zum zweiten Symposium. Dabei diskutieren Teilnehmer von Weltrang über Konzepte der Zukunft und zeigen ihre Bauten. Den stimmigen Rahmen dafür schafft das vom renommierten Augsburger Büro Ott Architekten entworfene Forum.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die international bekannte Baumeisterdynastie Böhm. Diese hat unweit von Burgau, in Jettingen, ihre Wurzeln. Peter Böhm, der in dritter Generation selbst als erfolgreicher Architekt tätig ist, eröffnet die Ausstellung mit dem Titel 'Gemeinschaft & Charakter'. Sie widmet sich seinem Vater Gottfried Böhm, dem bisher einzigen deutschen Pritzker-Preisträger. Die kleine Schau zeigt unter dem Fokus 'Licht und Schatten' einen Ausschnitt seines Schaffens. Entstanden ist diese in Zusammenarbeit mit Dr. Wolfgang Voigt, dem stellvertretenden Direktor des Deutschen Architekturmuseums Frankfurt. In einem kurzen Vortrag beleuchtet auch er die Werke des großen Baumeisters.

Als weitere spannende Referenten zu den Themen 'Tageslicht' und 'Kunstlicht' erwartet die Teilnehmer am Nachmittag:

- Dr. Jan de Boer vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik, Stuttgart. Er ist unter anderem Mitglied im Fachausschuss 'Tageslichttechnik' der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft e.V.

- Jan und Tim Edler von realities:united, studio for art and architecture, Berlin. Sie erregen mit ihren Projekten, wie etwa der Licht und Medienfassade für das Kunsthaus Graz, immer wieder Aufsehen.

Neben den Vorträgen bietet das Forum drinnen und draußen genug Platz für Gespräche und Diskussionen mit Kollegen. Ebenso werden Werksführungen zur Entwicklung und Produktion von Roma-Verschattungslösungen angeboten. Ein Bustransfer zu einem geringen Unkostenbeitrag von 10 Euro sorgt für angenehme Anreise. So kommen Teilnehmer aus Stuttgart und München sicher und bequem an.

Wer am 23. Juli keine Zeit hat, kann die Ausstellung auch noch bis Anfang Oktober besuchen. Sie ist von Montag bis Sonntag, 10.00 Uhr - 18.00 Uhr im Roma-Forum zu besichtigen. Zudem befindet sich auch schon der dritte Burgauer Architekturtag in Planung. Dieser soll anschließend im gleichen Monat stattfinden.

Weitere Informationen und Anmeldung unter www.burgauer-architekturtage.de

Quelle: bau-pr.de

Burgauer Architekturtage_Gottfried_Böhm

Das Forum des Sonnenschutzspezialisten Roma in Burgau, bietet einen ansprechenden Rahmen für die spannende Veranstaltung. Es wurde vom Büro Ott Architekten entworfen und erst 2008 eröffnet. In der weitläufigen Lounge und auf der sie verlängernden Terrasse mit Wasserbereich gibt es ausreichend Platz für Gespräche mit Kollegen und Diskussionen zur Zukunft der Architektur.
Foto: Roma


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Bauen für das dritte Jahrtausend -

Ausbildung & Studium, Biografien, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 08:23

Internationales Symposium zum 100. Geburtstag von Fritz Leonhardt
von: Ursula Zitzler, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart
08.07.2009 13:11

Am 11. Juli 2009 wäre Prof. Fritz Leonhardt, einer der bekanntesten Ingenieure der Nachkriegszeit sowie ehemaliger Ordinarius für Massivbau und Rektor der Universität Stuttgart, 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass veranstaltet die Universität Stuttgart unter der Federführung des Instituts für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren (ILEK) ein internationales Symposium zu neuesten Entwicklungen in der Architektur und im Bauingenieurwesen. Die hochkarätig besetzte Tagung mit dem Titel "Building the Third Millennium" gehört zum Rahmenprogramm der großen Fritz-Leonhardt-Retrospektive, die derzeit im LBBW-Forum am Stuttgarter Hauptbahnhof zu sehen ist.

Zeit: Offizielle Eröffnung 16. Juli 9.30 Uhr
Tagung 15. Juli 19.00 Uhr (Diskussion), 16. Juli ab 9.30 Uhr, 17. Juli ab 9.00 Uhr
Ort: 15. Juli LBBW-Forum, Am Hauptbahnhof 2
16. und 17. Juli Campus Vaihingen, Pfaffenwaldring 14
Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Das Symposium unter der Leitung des weltbekannten Ingenieurs Prof. Werner Sobek, der dem heutigen ILEK in der Tradition von Fritz Leonhardt und Jörg Schlaich vorsteht, spannt den Bogen von aktuellen Tendenzen im Bauwesen über Beton- und Brückenbau sowie Leichtbau bis hin zur Thematik des nachhaltigen Bauens. Die Redner kommen aus der universitären Forschung, der Baupraxis sowie der Architektur- und Technikgeschichte. Jeder Session geht ein Vortrag voraus, der die historischen Bezüge zum Werk Fritz Leonhardts herausarbeitet.

Nach der offiziellen Eröffnung durch Prof. Sobek, den Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Wolfram Schuster und Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel widmet sich die Opening-Session der Standortbestimmung sowie neuen Perspektiven in den Bereichen Architektur und Ingenieurwesen. Hierzu wird unter anderem der für seine Wolkenkratzer berühmte Bauingenieur Bill Baker (Fritz Leonhardt Preisträger 2009) erwartet. Ein weiteres Highlights dürfte die von Prof. Jörg Schlaich moderierte "Brücken-Session" mit dem Titel "widespans" (weit gespannt) am 17. Juli ab 11.30 Uhr werden, an der sich unter anderem Holger Svensson von dem durch Fritz Leonhardt begründeten Ingenieurbüro Leonhardt, Andrä und Partner sowie der Schweizer Brückenbauer Christian Menn beteiligen. Bereits am 15. Juli um 19.00 Uhr findet im Rahmen der Reihe "Engineering of Tomorrow" im LBBW-Forum die Diskussion "Wege zu mehr Nachhaltigkeit - Nachhaltigkeitspotentiale bei Gebäuden" mit Prof. Hans-Jörg Bullinger (Fraunhofer-Gesellschaft), Hans-Dieter Hegner (Bundesbauministerium) und Prof. Klaus Sedlbauer (Lehrstuhl Bauphysik der Uni Stuttgart) statt.

Innovative Ingenieurbaukunst und ästhetischer Anspruch
Fritz Leonhardt prägte mit seinen Fernsehtürmen, Spannbeton- und Schrägseilbrücken eine Ingenieurästhetik, in der sich wegweisende Innovationen der Ingenieurbaukunst mit hohem gestalterischem Anspruch verbinden. Dies zeigt sich exemplarisch am Stuttgarter Fernsehturm, der zum Prototyp für alle nachfolgenden Sendemasten aus Stahlbeton wurde. Der bei seiner Fertigstellung im Jahr 1956 durchaus umstrittene Turm steht heute als Wahrzeichen für die Landeshauptstadt, genauso wie Leonhardts Rheinbrücken für die Städte Düsseldorf und Köln. Aber auch seine Grundlagenforschung im Spann- und Stahlbetonbau haben weltweites Renommee erlangt. Von 1958 bis 1974 war Fritz Leonhardt ordentlicher Professor für Massivbau an der TH Stuttgart. In der turbulenten Zeit der Studentenunruhen bekleidete er von 1967 bis 1969 das Amt des Rektors der Universität.

Fritz Leonhardt war Ehrenmitglied vieler internationaler Vereinigungen und Träger zahlreicher Preise und Auszeichnungen wie der Freyssinet-Gedenkmünze der "Féderation Internationale de la Précontraint", der Goldmedaille der "Instituition of Structural Engineers", einiger Ehrendoktorwürden und vieler mehr. Heute wird der Fritz-Leonhardt-Preis, einer der großen, europäischen bedeutsamen Bauingenieurpreise, in turnusmäßigen Abständen an herausragende Bauingenieure beziehungsweise Repräsentanten zeitgenössischer, internationaler Ingenieurbaukunst vergeben.

Programm und weitere Informationen zum Symposium unter http://www.uni-stuttgart.de/ilek/ sowie bei Henning Dürr, Institut für Leichtbau, Entwerfen und Konstruieren, Tel. 0711/685-63905, e-mail: henning.duerr@ilek.uni-stuttgart. Informationen zur Ausstellung unter www.leonhardt2009.de sowie in Pressemitteilung Nr. 47 vom 7. Juni 2009, http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2009/47.html


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


EuroConvent AG: Rechtsanwalt Jörg Beck auf Hauptversammlung in Aufsichtsrat berufen

Biografien, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 20:44
VON SVEN LANGBEIN
 

EuroConvent AG: Erfahrener Jurist verstärkt Team der Nürnberger Bauträgergesellschaft

Nürnberg, im Juni 2009: Der Nürnberger Rechtsanwalt Jörg Beck wird seine Kompetenz in den Bereichen Bau und Immobilien zukünftig in den Dienst der Bauträgergesellschaft EuroConvent AG stellen. Der Mitinhaber einer Traditionskanzlei wurde auf der Hauptversammlung der EuroConvent AG Ende Mai in den Aufsichtsrat berufen.

Mit einer Personalentscheidung von strategischer Bedeutung endete am 19. Mai 2009 die Hauptversammlung der EuroConvent AG: Rechtsanwalt Jörg Beck wurde in den Aufsichtsrat der Nürnberger Bauträgergesellschaft berufen. Mit Rechtsanwalt Jörg Beck steht der EuroConvent AG ab sofort ein ausgewiesener und langjährig erfahrener Experte in Sachen Immobilien in verantwortlicher Position zur Verfügung.

So ist der aus einer bauwirtschaftlich geprägten Familie stammende Jurist bereits seit 1990 für eine Nürnberger Traditionskanzlei tätig und betreut zahlreiche Mandanten insbesondere im den Sparten Bau- und Immobilienrecht. Seit 1999 ist Jörg Beck als Sozius Mitinhaber der Kanzlei. Die Vita von Jörg Beck verdeutlicht die Kompetenz, die der Nürnberger Rechtsanwalt in diesem Bereich erworben hat, in eindeutiger Weise. Die EuroConvent AG wertet die Berufung von Jörg Beck in den Aufsichtsrat als strategisch wichtige Entscheidung und blickt der zukünftigen Entwicklung des Unternehmens optimistisch entgegen.

Über die EC EuroConvent AG

Im Schwerpunkt betätigt sich die EuroConvent AG als Spezialunternehmen im Bereich der Vermittlung denkmalgeschützter Immobilien. Die EuroConvent AG wurde 1999 von Geschäftsführern namhafter Unternehmen der Bau- und Immobilienbranche gegründet. Das zukunftsweisende Konzept der EuroConvent AG zielt darauf ab, für Kapitalanleger und Eigennutzer langfristig beständige Werte zu schaffen. Hierzu erwirbt die EuroConvent AG Objekte, die anschließend durch die EuroConvent AG und ihre Partnerunternehmen denkmalgerecht saniert, aufgeteilt und veräußert werden.

Kontakt

EC EuroConvent AG
Sven Langbein
Stephanstraße 6a
90478 Nürnberg

Telefon: 0911 - 23 99 20 - 0
Fax: 0911 - 23 99 20 - 19

E-Mail: info@euroconvent.de
Internet: www.euroconvent.de

Gertrud Maier, die Mitgründerin des heutigen PASCHAL-Werk G. Maier GmbH, wird heute 90 Jahre alt

Biografien, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 10:02

Gertrud Maier, die ehemalige kaufmännische Geschäftsführerin mehrerer Betriebe im Bauwesen und Mitgründerin des heutigen PASCHAL-Werk G. Maier GmbH, wird heute 90 Jahre alt.

Anlässlich Ihres heutigen Geburtstages veröffentlicht bauinformant einen Kurzbericht von Dipl.-Geol. Frank G. Gerigk, Leiter Internationales Public Relations Manaegment der Paschal-Werk G. Maier GmbH: Steinach (Baden):

Heute wird Frau Gertrud Maier aus Steinach (Baden) ihren 90. Geburtstag feiern. Sie ist die erste Ehrenbürgerin dieses Ortes im schönen Kinzigtal und blickt auf ein interessantes, segens- und abwechslungsreiches Leben zurück.

Geboren wurde sie 1919 in Oberkirch als Tochter von Franziska und Erwin Walz, Inhaber der Ölmühlen Walz. Das wassergetriebene Mühlrad dort ist gleich alt wie die Jubilarin und noch immer in Betrieb. In ihrer Jugend war sie sehr musikalisch und spielte Geige im Orchesterverein Oberkirch. Auch war sie sehr sportlich, ritt gerne und liebte das Motorradfahren.Schon früh reifte in ihr der Wunsch, unternehmerisch tätig zu werden. Sie übernahm daher in Oberkirch ein Lebensmittelgeschäft.

1946 heiratete sie den 1909 geborenen Josef Maier aus Welschensteinach, der in Oberkirch in einem Ingenieurbüro arbeitete. 1947 und 1952 kamen die Kinder Gertrud Veronika und Barbara Regina zur Welt. 1951 trat Josef Maier leitend in das Landhandelsgeschäft (heute die Firma Maier + Kaufmann Baustoffe Lahr, Offenburg und Steinach) seines Onkels aus Steinach ein, und 1952 übersiedelte die Familie nach dort. Über Jahrzehnte wuchs dieses Unternehmen weiter und wurde erst in den 1990-er Jahren weitergegeben, 2003 verkauft.

1964 wurde die G. Maier Metallverarbeitung gegründet, aus der letztlich das PASCHAL-Werk G. Maier GmbH wurde, welches nicht nur der größte Arbeitgeber am Ort wurde, sondern auch ein weltweit erfolgreiches Unternehmen. In beiden Firmen trug Gertrud Maier die Verantwortung für die kaufmännische Leitung. Beide Firmeneinträge enthalten den Vornamen ihrer Mitgründerin und Mitgeschäftsführerin.

1994 zog sich Gertrud Maier aus dem operativen Geschäft zurück, auch um sich um ihren Ehemann zu kümmern. Josef Maier starb 2004, fast 95-jährig. So weit es die Umstände zugelassen hatten, ist sie zeitlebens immer gerne in die Ferne gereist, um andere Menschen und Kulturen zu erfahren und Kontakte mit internationalen Geschäftspartnern zu pflegen. Besonders liebte sie Italien und Frankreich. Erst in jüngster Zeit begleitete sie noch ihre Tochter Barbara Regina Vetter, geschäftsführende Gesellschafterin des PASCHAL-Werks, nach Sankt Petersburg.Sie hat eine gute Gesundheit und nimmt noch immer interessiert und entsprechend ihren Kräften am Gemeindeleben teil, auch besucht sie gerne alle paar Tage ihre alte Wirkungsstätte.

Autor: Pressetext Paschal-Werk G. Maier GmbH
eingestellt von : bauinformant


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