Bauinformant bloggt Bauinformationen

Leichtbeton

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 22:50

Fachtext von:
Thorben Biela
Technischer Vertriebsleiter Berwilit

Leichtbeton
Die Geschichte des Leichtbetons lässt sich 2000 Jahre zurück verfolgen.
Schon die Kuppel des Pantheons aus dem alten Rom wurde in Opus Caementitium ausgeführt. Dabei verwendeten die römischen Baumeister Beton mit Rohdichten von 1350 kg/m³ bis 1750 kg/m³.

Leichtbeton ist definiert als Beton mit einer Trockenrohdichte von < 2000 kg/m³ [DIN EN 1520]. Um Leichtbeton herzustellen werden Leichtzuschläge [nach DIN EN 13055-1] verwendet. Durch die Lufteinschlüsse der porigen Gesteinskörnungen stellt sich ein zweiter Nebeneffekt beim Leichtbeton ein: Lufteinschlüsse im Blähschieferkorn bewirken eine reduzierte Wärmeleitfähigkeit gegenüber dem Normalbeton.

In der folgenden Tabelle sind die gängigsten Leichtzuschläge und ihre wichtigsten Eigenschaften aufgeführt:

Tabelle 1:

Eigenschaft Rohdichte [t/m³] Schüttdichte [t/m³] Spez. Wärmeleitfähig-keit ? [W/(m*K)] Festigkeit [N/mm²]
Baustoff Blähschiefer 1,1 – 1,7 0,54 – 0,9 0,18 4 – 6
Blähton 0,48 – 1,7 0, 3 – 1,4 0,08 – 0,12 1 – 4
Bims 0,4 – 1,1 0,3 – 0,9 0,2 – 0,3 2 – 5


Der Leichtbeton wird unterschieden in:

  • gefügedichten, konstruktiven Leichtbeton und dem
  • haufwerksporigen Leichtbeton

Abb 1: gefügedichter, konstruktiver Leichtbeton

Abb. 2: haufwerksporiger Leichtbeton

Gefügedichter Leichtbeton

Der gefügedichte Leichtbeton wird hauptsächlich als konstruktiver Leichtbeton im Hochbau verwendet. Der Leichtbeton wird vor allem in Rohdichteklassen und Druckfestigkeitsklassen unterschieden.

Tabelle 2: Rohdichteklassen:

RohdichteklasseRohdichtebereich [kg/m³]
   
D 1,0 > 800 und < 1000
D 1,2 > 1000 und < 1200
D 1,4 > 1200 und < 1400
D 1,6 > 1400 und < 1600
D 1,8 > 1600 und < 1800
D 2,0 > 1800 und < 2000


Tabelle 3: Die Druckfestigkeiten werden wie folgt unterschieden [DIN EN 1045-1]:

Druckfestigkeits-
klasse
f ck,cyl 1)
[N/mm²]
f ck,cube 2)
[N/mm²]
Betonart
       
LC 8/9 8 9 Leichtbeton
LC 12/13 12 13  
LC 16/18 16 18  
LC 20/22 20 22  
LC 25/28 25 28  
LC 30/33 30 33  
LC 35/38 35 38  
LC 40/44 40 44  
LC 45/50 45 50  
LC 50/55 50 55  
LC 55/60 55 60 Hochfester Leichtbeton
LC 60/66 60 66  
LC 70/77 70 77  
LC 80/88 80 88  



1) f ck,cyl: charakteristische Festigkeit von Zylindern, Durchmesser 150 mm, Länge 300mm, Alter 28 Tage
2) f ck,cube: charakteristische Festigkeit von Würfeln, Kantenlänge 150 mm, Alter 28 Tage
3) Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder Zustimmung im Einzelfall erforderlich.

Der Wärmeleitfähigkeitswert ?R [DIN V 4108-4] des Leichtbetons ist eine weitere wichtige Kenngröße im Hochbau:

Die Wärmeleitfähigkeit gibt an, welche Wärmemenge in 1 Sekunde zwischen zwei planparallelen Flächen von 1 m² im Abstand von 1 m bei einer Temperaturdifferenz von 1 ° K fließt. Dabei ist ?R abhängig von der Rohdichte wie anhand Tabelle 4 dargestellt ist:

Tabelle 4:

Rohdichte:Bemessungswert ?R
[kg/m³] [W/m * K]
  ohne Natursand mit Natursand
     
900 0,44 --
1000 0,49 --
1100 0,55 --
1200 0,62 --
1300 0,70 --
1400 0,79 0,95
1500 0,89 1,07
1600 1,00 1,20
1800 1,30 1,56
2000 1,60 1,92

Bei der Gestaltung des Leichtbetons sind diese Zielgrößen wichtig, obwohl nicht immer alle gefordert werden. Beispielsweise ist eine verbesserte Wärmedämmung oftmals hilfreich, aber nicht immer der Hauptgrund bei der Verwendung von Leichtbeton.

Praxisbeispiel Kranhaus 3, Köln Rheinauhafen
Ein gutes Beispiel liefert das Kranhaus 3 (s. Abb.) derzeit in Köln. Hier war allein der Gewichtsvorteil von über 800 kg/m³ entscheidend. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Fundamente und Tiefgründung in Form von Bohrpfählen legte man ein ideelles Gewicht für alle drei im Rheinauhafen hergestellten Kranhäuser mit 15 Etagen zugrunde. Dadurch, dass jedoch das dritte Kranhaus (PANDION VISTA) ein Wohngebäude werden sollte, entschloss man sich zwei zusätzliche Etagen in das Objekt zu integrieren.

Dies hatte zur Folge, dass das Gesamtgewicht des Objektes mit Normalbeton zu hoch ausgefallen wäre. Entsprechende konstruktive Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung mussten hier zum Einsatz kommen. Man entschloss sich für den Einsatz von Leichtbeton.
Alternativ wurde die Erstellung von den Deckenflächen als zweiachsige Hohlkörperflach-decken diskutiert, jedoch aus baupraktischen und statischen Gründen wieder verworfen.

Aus diesem Grund wird ein Leichtbeton eingesetzt der eine Trockenrohdichte von 1600 kg/m³ hat. Insgesamt werden in der Rohbau-Bauzeit von etwa 14 Monaten ca. 15.000 m³ Frischbeton und 800 m³ Festbeton (in Form von Betonfertigteilen) verarbeitet. Davon entfallen ca. 3500 m³ Leichtbeton als Ortbeton an und 550 m³ in Form von leichten Fertigteilbalkonplatten.

Der Leichtbeton wird von der Transportbeton Libur GmbH & Co. KG geliefert. Ein langjähriger Partner der BERWILIT – Blähschiefer GmbH und Transportbetonhersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Leichtbeton im Kölner Raum.




Kranhaus 3, Köln Rheinauhafen

Baustellenbilder:


Besonderheiten bei Erstellung von Leichtbeton-Rezepturen

Bei der Erstellung der Rezeptur eines Leichtbetons sollte im Hinblick auf die Wasseraufnahme der Gesteinskörnungen die Angaben des Leichtzuschlagsherstellers beachtet werden. Trockene und leichte Gesteinskörnungen nehmen Wasser auf. Dies sollte bei der w/z-Berechnung berücksichtigt werden. Es wird empfohlen, dass die Wassermenge die innerhalb einer Stunde von den Zuschlägen aufgesaugt wird, dem Beton zusätzlich hinzugegeben werden darf.
Die Rohdichten der feuchten Zuschläge sind zu messen und in der Rezeptur zu hinterlegen.

Das Pumpen von Leichtbeton

Leichtbeton ist grundsätzlich pumpfähig. Hier einige Tipps die sich in der Praxis bewährt haben:

  • Gesteinskörnungen sollten vorher wassergesättigt sein
  • hoher Feinanteil im Beton (durch Sand, Flugasche oder Zement)
  • den Beton möglichst fließfähig einstellen
  • evt. sind stabilisierende Maßnahmen erforderlich
  • Die Pumpeigenschaft ist auch von der Rohdichte des Betons abhängig. Je schwerer der Beton, desto leichter kann der Beton gepumpt werden.



Haufwerksporiger Leichtbeton

Nach der DIN EN 1520 ist ein Leichtbeton mit haufwerksporigem Gefüge ein Beton der eine Trockenrohdichte von < 2000 kg/m³ besitzt. Zudem hat der Leichtbeton mindestens 3 Vol.-% Porenraum zwischen den Zuschlagskörnern. Der haufwerksporige Leichtbeton wird meistens als Einkornbeton eingesetzt. Durch die Lufteinschlüsse zwischen den Körnern wird hier die Wärmedämmfähigkeit weiter verbessert. Der hauwerksporige Leichtbeton kommt hauptsächlich im Mauerwerksbau sowie in diversen Fertigteilen zum Einsatz.

Durch eine intelligente Loch- bzw. Kammeranordnung ist es möglich Leichtmauersteine mit einer Rohdichte von unter 350 kg/m³ herzustellen. Zusammen mit Leichtmörteln werden heutzutage Wärmeleitfähigkeitswerte von Holz erreicht. Die Festigkeitswerte liegen im Bereich von 2-20 N/mm² und sind vor allem von der verwendeten Gesteinskörnung sowie der Rohdichte insgesamt abhängig.



Text- und Bildrechte: BERWILIT

Quellen:
www.berwilit.de
www.leichtbeton.de
www.leichtzuschlag.de
http://www.vdz-online.de/fileadmin/gruppen/vdz/3LiteraturRecherche/Zementmerkblaetter/B13.pdf


Mehr Informationen zum Thema Leichtbeton erhalten Sie bei:

BERWILIT
Wittgensteiner Blähschiefer GmbH & Co KG
Am Heßlar 17
D-57319 Bad Berleburg

Tel.: 0 27 51/50 12
Fax 0 27 51/5 19 63
Internet: www.berwilit.de


Klaus-Dyckerhoff-Preis für Baustoffforschung zum zweiten Mal verliehen

Ehrung von Prof. Henri Van Damme für sein Lebenswerk  

Im Rahmen des Internationalen VDZ-Kongresses 2009 in Düsseldorf wurde Professor Henri Van Damme mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baustoffforschung ausgezeichnet. Geehrt wurde Van Damme, seit 1999 Professor an der École Supérieure de Physique et Chimie Industrielles in Paris, für sein Lebenswerk. Die Laudatoren, so die erste Preisträgerin von 2007, Professorin Karen Scrivener, hoben vor allem seine außergewöhnliche Leistung hervor, bei der Untersuchung zementhaltiger Materialien eine grundlegende wissenschaftliche Herangehensweise mit Praxisorientierung zu verbinden.  

Van Damme habe durch seine eigenen Forschungsarbeiten, durch die Koordinierung komplexer Forschungsprogramme sowie sein stetes Engagement um wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in den letzten Jahrzehnten einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Forschungslandschaft im Bereich zementbewehrter Baustoffe ausgeübt. Zu nennen ist hier etwa das Projekt „Industrielle Materialien für das Bauingenieurwesen“, das Van Damme für das CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung - Orleans) und die ATILH (die französische Technische Vereinigung der hydraulischen Bindemittel-Industrie) von 1988 bis 1999 wissenschaftlich koordiniert hat. In dieser Verbundforschung konnten die technisch-wissenschaftlichen Einsichten in die Eigenschaften zementgebundener Baustoffe vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse haben zudem weitgehend den Aufbau der Forschungsplattform „Nanocem“ auf europäischer Ebene beflügelt.  

Der Klaus-Dyckerhoff-Preis würdigt wegweisende Forschungsbeiträge oder berufliche Leistungen bei der Entwicklung von Anwendungs- und/oder Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen an europäischen Hochschulen, Forschungsabteilungen wissenschaftlich-technischer Institute der Bau- und Baustoffindustrie sowie an Forschungsabteilungen der Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in zweijährigem Turnus vergeben, 2009 somit zum zweiten Mal. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


 

 


FedEx Flughafen Köln

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:02

Allein 550 m² NOEalu L Wandschalung waren als Fundamentschalung auf dieser Baustelle im Einsatz.

Volle Fracht voraus

Schaltechnisches Know-how von NOE bringt Zeitgewinn

Ab 2010 wird FedEx am Flughafen Köln/Bonn seinen größten Umschlagplatz für Zentral- und Osteuropa betreiben. Hierfür entsteht derzeit ein neues Fracht- und Sortierzentrum, für das NOE Schaltechnik kurzfristig große Mengen verschiedener Schalsysteme lieferte. Der Rohbau wurde in nur sieben Monaten hochgezogen.

FedEx Express, ein Tochterunternehmen der Fed­Ex Corporation, wird sein deutsches Umschlagzentrum von Frankfurt am Main nach Köln/Bonn verlegen. Damit zieht das nach ei­genen Angaben weltweit größte Express-Luft­fracht-Unternehmen die Konsequenz aus der öffentlichen Diskussion um ein mögliches Nachtflugverbot für Frankfurt am Main. Schon jetzt ist Köln/Bonn (nach Frankfurt) Deutschlands zweitgrößter Frachtflughafen. In unmittelbarer Nähe zu Autobahnen, Schienenverkehr und dem Rhein bietet er eine ideale Infrastruktur für Gütertransporte. Im Zuge des Ausbaus der Umschlagkapazitäten wird auf dem Flughafen­gelände eine neue Fracht- und Verladehalle errichtet, die mit einer Bruttogeschossfläche (BGF) von rund 50.000 Qua­dratmetern einzigartig in Europa ist.

Zeit ist Geld

Der Kooperationsvertrag zwischen der Flughafen Köln/Bonn GmbH und FedEx Express wurde Ende 2007 unterzeichnet. Kaum ein Jahr später, am 20. Oktober 2008 wurde der Grund­stein für das neue Zentral- und Ost­europa-Umschlagzen­trum (Hub) gelegt und bereits am 12. Mai 2009 das Richtfest gefeiert. Die Übergabe an FedEx ist für den 1. Mai 2010 projektiert. Dann werden etwa 450 Mitarbeiter im Fracht-Hub arbeiten.

Alles unter einem Dach

Die Fracht- und Sortierhalle besteht aus einem dreiecksförmigen Werkstatt- und Lagergebäude sowie einem rechteckigen Hallenkomplex mit zwei flankierenden Gebäuderiegeln, die Büro-, Sozial- und Technikräume beherbergen. KSP Architekten, Köln entwickelten das Gebäudekonzept in enger Abstimmung mit Bauherrn, Nutzer und den Fachplanern. Das Tragsystem wurde hinsichtlich der Installation der vollautomatischen Sortieranlage durch die Firma Van der Lande optimiert. Das Gebäude gliedert sich in den Bereich der Fracht- und Sortierhalle mit einer eingestellten Mezzanin-Ebene und andie­nenden Büro-, Werkstatt- und Lagerbereichen. Innerhalb der großen Halle, aber räumlich getrennt, befindet sich der Bereich der Shuttle Bay, wo die Express-Fahrzeuge beladen werden. Während die Fracht- und Sortierhalle als Stahlbetonskelettkonstruktion ausgeführt ist, wurden alle Ortbetondecken, das dreieckige Werkstattgebäude und die beiden seitlich angeordneten Bürotrakte in Stahlbeton unter Verwen­dung rationeller NOE Schalsysteme realisiert. Der Rohbau wurde in nur sieben Monaten hoch­gezogen.

Schnelligkeit ist keine Hexerei

Bei dem Projekt hat NOE Schaltechnik seine Fähigkeit, flexibel auf Baustellen-Anforde­rungen reagieren zu können, überzeugend unter Beweis gestellt – allein 550 Quadratmeter Fundamentschalung sprechen für sich. Zur Abtragung der Deckenlast lieferte NOE für ca. 2000 Quadratmeter Filigrandecken die Unterstützung mit ca. 200 NOE Lehrgerüsten mit acht Meter Höhe und nicht zuletzt 1400 Quadrat­meter NOE H 20 Deckenschalung sowie 11 Sätze Vario Stützenschalung für Schalhöhen bis 4,25.
Den entscheidenden Zeitgewinn jedoch brachte der Einsatz von 3200 Quadratmeter NOEtop Schalung mit integrierter Gurtung. Die integrierte Gurtung kommt immer da zum Tragen, wo die Bewehrung aus statischen Gründen keine Teilung der Bauabschnitte zulässt. So können Wandvorlagen, Lisenen oder schräg anschließende Wände in einem Stück betoniert werden, ohne auf Aussparungs­kästen oder Zusatzgurtungen zurückgreifen zu müssen. Das heißt, die integrierte Gurtung ersetzt zeitaufwändige Behelfskonstruktionen, die bislang für das Schalen von schrägen Wandanschlüssen erforderlich waren. Sie bietet darüber hinaus den großen Vorteil, dass Bewehrung bzw. Spannstäbe durchgezogen werden können. So wurden die unter einem Winkel von 35° verlau­fenden Lisenen zwischen dem dreieckigen Werkstattgebäude und der anschließenden Fracht- und Sortierhalle in einem Stück betoniert. Bei Verwendung der NOEtop Schalung mit integrierter Gurtung wird schräg durch die Schalhaut gebohrt, dann die Schrägverspannungsplatte, die die Tafelstöße hält, in Höhe der Gurtungen eingerastet und verspannt – ohne dass weitere Hilfskonstruktionen erforderlich wären. Das Ausschalen geht ebenso problemlos: zum Lösen wird einfach nur der Sperrknopf gedrückt und die Platte ausgehängt. Wenn’s mit Sicherheit schnell gehen soll, bietet NOEtop Schalung mit integrierter Gurtung eine im wahrsten Sinne des Wortes kons­truktive Lösung.

Know-how von „A“ wie Abrechnung bis „Z“ wie Zeitgewinn

Immer kürzere Bauzeiten und immer knappere Preis­kalkulationen fordern Bauunternehmen ein Höchstmaß an Flexibilität und Improvisationskunst ab. Das ausführende Bauunternehmen, die Köster AG, Osnabrück arbeitet schon seit langem überwiegend mit den Schalsystemen von NOE, nicht nur weil sie „günstig“, sondern vor allem weil »NOE unschlagbar flexibel in der Disposition ist, auch bei großen Mengen«, so der Bauleiter Dipl.-Ing. Philipp Mory. »Manch­mal hat man nur die Zeit für eine händische Skizze und die Lieferung passt – bis hin zur positionsbezogenen Abrechnung, was mir das Controlling enorm erleichtert«.

Ausführendes Bauunternehmen:
Köster AG, Osnabrück
www.koester-bau.de

Über 200 acht Meter hohe NOE Lehrgerüste dienten als Unterstützung für 2000 Quadratmeter Filigrandecken.

Zeit ist Geld. Schaltechnisches Know-how von NOE half der Köster AG, Osnabrück die knappen Terminvorgaben einzuhalten.

Der Einsatz von 3200 Quadratmetern NOEtop brachte der Köster AG, Osnabrück den entscheidenden Zeitvorteil. So konnten z. B. Lisenen und Wandvorlagen in einem Guss betoniert werden.

Die in einem Winkel von 35° verlau­fenden Lisenen zwischen dreieckigen Werkstattgebäude und der anschließenden Fracht- und Sortierhalle wurden in einem Stück betoniert.


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Referenzobjekt KOKO WALL - Lärmschutz der besonderen Art in Murnau

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 16:20
Pressemitteilung von: heras sks GmbH     
KOKO WALL in Murnau
KOKO WALL in Murnau
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(openPR) - 75 Meter lang, zwei Meter hoch – der Touristenort Murnau a. Staffelsee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen besitzt seit kurzem eine neue Attraktion. Die Rede ist von einer neuartigen Lärmschutzwand, die zuverlässig den Verkehrslärm einer stark befahrenen Hauptstraße abschirmt und damit den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses ein Leben ohne störende Außengeräusche ermöglicht.
Zur Vorgeschichte: Die Wohnbau GmbH Weilheim suchte eine Lösung für ihr Wohnobjekt in der Eichendorffstraße. Die Mieter fühlten sich durch eine Hecke nur äußerst unzureichend vor der erheblichen Lärmbelästigung durch die unmittelbar vorbeiführende Weilheimer Straße geschützt. Bei der Suche nach einer sinnvollen Alternative fiel die Wahl der Weilheimer Wohnbau-Gesellschaft auf eine spezielle Lärmschutzwand: KOKO WALL, aus dem Hause heras_sks (Bocholt), einem der führenden deutschen Hersteller von Tor- und Zaunsystemen. Dank der im Baukastensystem vorgefertigten Lärmschutz-Elemente konnte die Schutzwand innerhalb kurzer Zeit kostengünstig montiert werden.

Ungewöhnliche „Bekleidung“

Eine Besonderheit von KOKO WALL ist seine ungewöhnliche „Bekleidung“. Die Kokosfasern nehmen nur wenig Wasser auf, damit kommen Schimmel- oder Moosbildung nicht vor. Diese bemerkenswerte Eigenschaft sorgt für eine hohe Langlebigkeit, direkte Kosten werden vermieden. Und da die Wände aus dem natürlichen Baumaterial im Prinzip wartungsfrei sind und auch keiner besonderen Pflege bedürfen, sind auch die indirekten Kosten äußerst niedrig. Doch KOKO WALL glänzt auch durch die außergewöhnlich guten Qualitäten beim „Schlucken“ von Lärm jeglicher Art. Und dies ist sogar wissenschaftlich belegt: Nach Tests absorbiert die natürliche Wand im Durchschnitt 75 Prozent (7 dB) der Umgebungsgeräusche, bei einigen Frequenzen sogar 100 Prozent. Dazu noch eine interessante Information für die Experten: KOKO WALL erfüllt die NEN-EN Norm 1793-1 in der Schalldämmungsklasse 2 für Lärmschutzwände, die Standardwände genügen sogar der Norm-Schalldämmungsklasse I.

Natürliche Optik

Bei diesen hervorragenden Werten kann es nicht überraschen, dass nach der schnellen und einfachen Montage der unübersehbaren attraktiven Lärmschutzwand zur großen Zufriedenheit von Mietern wie Wohnungsbau-Gesellschaft wohltuende Ruhe im Haus an der Eichendorffstraße eingekehrt ist – zumindest was den Verkehrslärm betrifft. Und auch die natürliche Optik kommt zu ihrem Recht. Da KOKO WALL mit Kletterpflanzen, von außen mit Metallklemmen befestigt, begrünt wurde, wird dieses beeindruckende Lärmschutz-System bereits in wenigen Jahren völlig bewachsen sein – eine Wand mit grüner Hülle, die gleichzeitig äußerst wirkungsvoll, attraktiv und naturnah ist. Weitere Informationen über KOKO WALL von heras_sks sind unter www.kokowall.de erhältlich.

heras_sks gmbh
Raiffeisenring 44
D-46395 Bocholt
Fon: +49 . 28 71 . 244 14 24
Fax: +49 . 28 71 . 244 14 99
Web: www.heras-sks.de

Anschprechpartner: Matthias Kötter
E-Mail:

Über die heras_sks GmbH
Ein Höchstmaß an Produktkenntnissen, kundenorientiertes Denken und Planen, zuverlässiger und kosten­bewuss­ter Vertrieb rund um Zaun und Tor, ein perfekter Service - die Kombination die­ser bemerkenswerten Pluspunkte hat heras_sks zu dem gemacht, was es heute ist: einer der führenden Systemanbieter rund um Tor, Zaun, Sicht- und Lärmschutz in Deutschland.

Neben der optimalen Qualität seiner Produkte sind auch Service und Logistik des Bocholter Unternehmens mehr als nur eine kurze Erwähnung wert. So ist ein Rundum-Service von der Angebotsphase bis zum Abschluss eines Projekts und dann später bei Inspektion und Wartung bei heras_sks selbstverständlich.

Die fachliche Kompetenz von heras_sks beruht auf der jahrelangen Erfahrung im Zaungeschäft. Seit 1987 wurde die Produktpalette sukzessive erweitert und umfaßt heute neben verschiedenen Zauntypen, Frontgittern, Dreh- und Schiebetoren auch den immer stärker werdenden Bereich des Lärmschutzes.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Markenwahl: Bauherren fragen vor allem Architekten und Fachhändler um Rat

Wohnungswirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 10:07

Wie das eigene Heim am Ende aussehen soll, davon hat jeder private Bauherr in der Regel ganz genaue Vorstellungen. Doch sobald es um die Umsetzung des Traums in die Realität geht, muss er eine Reihe von Entscheidungen über Dinge treffen, mit denen er sich als Laie in der Regel kaum auskennt - hier ist guter Rat teuer. An wen wenden sich die Bauherren, wenn sie sich über Produkte, Hersteller und Marken von Baustoffen informieren wollen? BauInfoConsult hat private Bauherren in einer Marktforschung dazu befragt. Dabei unterscheiden sich die Antworten der Befragten, die ihr Bauprojekt erst noch vor sich haben, erheblich von den Antworten der "alten Hasen", die schon bis über die Ohren in Bau oder Planung stecken oder gar schon ihr frischgebautes Eigenheim bewohnen.

In einer Online-Untersuchung wurden insgesamt 502 private Bauherren und Bauwillige ab 20 Jahren über ihre Ansprechpartner zum Thema Baustoffprodukte und -marken befragt. Den Personen, die erst im nächsten Jahr mit der Planung ihres Eigenheims beginnen wollen, wurde dabei eine Liste mit potenziellen Ansprechpartnern vorgelegt mit der Bitte anzugeben, an welche davon sie sich voraussichtlich wenden werden.

Die Theorie im Vorfeld…
Der Architekt gehört für über die Hälfte der Bauinteressierten zu den Personen, an die sie sich wenden werden - schließlich nimmt er als Planer die Wünsche des Bauherrn entgegen und macht Vorschläge zur Umsetzung. Fast genauso oft lassen sich die Befragten durch die Erfahrungen von Bekannten inspirieren, die bereits gebaut haben. Jeder zweite Bauwillige hat vor seine Fragen zum Thema Markenwahl an den entsprechenden Handwerker oder Verarbeiter zu richten, der auch damit arbeitet.

Im professionellen Baustoff-Fachhandel wollen 40 Prozent der Eigenheimbau-Anwärter ihren Informationsbedarf decken, dem Verkäufer im Baumarkt um die Ecke traut dagegen offenbar nur ein Viertel der Befragten genügend Beratungskompetenz zu. Direkt beim Baustoffhersteller oder bei einem Bauträger werden jeweils ein Drittel der zukünftigen Bauherren Erkundigungen einziehen.

…und die Praxis im Verlauf eines Bauprojekts
Laut den Erwartungen der Befragten, deren Baupläne noch in der Zukunft liegen, werden also bauerfahrene Freunde und Verwandte genauso häufig als potenzielle Ansprechpartner bei Fragen rund um Marken und Produkte gesehen wie Architekten und Handwerker und deutlich häufiger als Ansprechpartner aus dem Handel. Doch jedes Bauprojekt ist ein ganz individueller Prozess, das individuelle Lösungen erfordert - die begrenzten Erfahrungen von Bekannten helfen da oft nicht weiter. Bei Bauherren, die schon mit Planung oder Bau begonnen bzw. das Projekt bereits abgeschlossen haben, liegt daher der Fokus vor allem auf "professionellen" Ansprechpartnern, wie die Antworten der Befragten aus dieser Gruppe zeigen.

Die Befragungsteilnehmer mit eigener Praxiserfahrung wurden gebeten, diejenigen Personen aufzuzählen, die sich bei Fragen rund um Baustoff-Produkte als wichtigste Impulsgeber herausgestellt haben. Wiederum wurden Architekten an erster Stelle genannt: Sie sind für 43 Prozent der Befragten am wichtigsten oder zweitwichtigsten.

Für 36 Prozent der Befragten haben sich die Baustoff-Fachhändler als wichtigster oder zweitwichtigster Ansprechpartner erwiesen, gefolgt von den Verarbeitern (34 Prozent). Freunde und Bekannte sind dagegen bei deutlich weniger Bauherren wichtige Ansprechpartner, auch die Hersteller der Produkte selbst gehören nur für wenige Bauherren zu den wichtigsten Informationslieferanten.

Sie haben Fragen zu den Informationsquellen der privaten Bauherren bei Fragen zu Baustoff-Produkten? Nehmen Sie Kontakt mit Herrn Alexander Faust steht Ihnen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail zur Verfügung. 

Publiziert im August 2009: Zur Website von >> BauInfoConsult


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Moderne Häuser aus Lehm

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:42

Gerade im Innenbereich finden Individualisten Geschmack an Lehm. Foto: EcoLut / Thomas Koculack

Ökologische Baustoffe werden stärker denn je nachgefragt. Bauherren, die das Besondere suchen, finden jetzt auch Gefallen am Bauen mit Lehm.

Lehm wird seit Jahrtausenden in vielen Kulturen als Baumaterial verwendet. In unseren Breitengraden ist Lehm Bestandteil von Fachwerkhäusern. Derzeit gewinnt der traditionsreiche Baustoff aber im Rahmen des modernen und umweltgerechten Bauens neue Anhänger, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Denn Lehm gleicht das Raumklima ressourcenschonend aus, reinigt die Luft, speichert zugleich Wärme und gibt keine Schadstoffe ab.

Ton und Sand
Doch das Gemisch aus Ton und Sand hat durchaus auch seine Nachteile. Es besitzt kaum dämmende Eigenschaften und ist zudem wasserlöslich. So müssen Außenmauern aus Lehm vor Wind und Wetter geschützt werden. Dafür können beispielsweise dämmende Hüllen aus Schilfrohr mit darüber montierten Holzplatten verwendet werden. Zusätzlich ist es ratsam, den verwendeten Lehm mit Stroh- oder Holzhäcksel zu durchmischen, ergänzt Immowelt.de. So ist das Haus besser gedämmt, und es entstehen bei Kälte keine Risse. Im Innenbereich sind massive, ungebrannte Ziegel jedoch unproblematisch und können ihre positiven Eigenschaften voll entfalten. Daher entscheiden die meisten Bauherren, Lehm nur für den Innenausbau zu verwenden. Für die Außenwände werden weiterhin Beton oder Ziegel bevorzugt.

Vielseitig einsetzbar
In der Verarbeitung ist Lehm ein Multitalent. Als Schüttung ist er in Zwischenböden einsetzbar, als Putzmischung lassen sich mit ihm die Wände grundieren. Auch zu Platten geformt wird das Naturmaterial angeboten. Neuerdings werden zudem tragende Wände aus Stampflehm wiederentdeckt. Denn erdfeucht lässt sich Lehm mit Hilfe einer Schalung zu einer massiven Wandkonstruktionen verdichten. Außerdem kann die Lehmwand auch ästhetisch punkten. Durch die Verdichtung entsteht eine verschiedenfarbige, aber glatte Oberfläche, die tendenziell an Marmor erinnert. Allerdings sind Stampflehmwände mit etwa 1300 Euro Baukosten je Quadratmeter deutlich teurer als herkömmliche Massivwände.

Quelle: Immowelt


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Baustoff-Fachhandel mit Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2009

Bauwirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 19:37
Minus von 7,3 Prozent bei stabilen Beschäftigungszahlen: Hoffen auf Wirkung der Konjunkturpakete

Die 917 Mitgliedsfirmen im Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), Berlin, verzeichneten im 1. Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang. Nach einem leichten Plus von 1,5 Prozent im Jahr 2008 meldeten die Unternehmen in einer Blitzumfrage des Verbandes zur Jahresmitte ein Minus von 7,3 Prozent. Für die kommenden Monate bleiben die Baustoff-Fachhändler eher skeptisch. Im 2. Halbjahr 2009 rechnen 52 Prozent der Mitglieder an den bundesweit 2.200 Betriebsstätten mit fallenden Umsätzen. 27 Prozent schätzen die weitere Entwicklung unverändert ein, während lediglich jeder Fünfte einen Um-satzzuwachs erwarten. Allein durch das Wirksamwerden der Konjunkturpakete I und II erwarten die Mitgliedsfirmen ab Herbst 2009 eine leichte Entspannung und eine gewisse Nachhaltigkeit in der weiteren Entwicklung.
 
Stefan Thurn

BDB-Präsident Stefan Thurn geht von einer Umsatzstabilisierung im 3. Quartal 2009 durch die Konjunkturpakete I und II aus
Foto: Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V., Berlin

"Den drastischen Rückgang im Wohnungsneubau kann unsere Branche nicht durch den Zuwachs bei der Modernisierung kompensieren", erläutert BDB-Präsident Stefan Thurn. Hier habe die Politik eine wichtige Regelfunktion, um dem erschreckenden Rückgang bei den Baugenehmigungen und Fertigstellungen entgegen zu wirken. "Wir dürfen diese Thematik nicht weiter auf die lange Bank schieben, sonst können wir nur noch sehr schwer gegensteuern", gibt Thurn zu bedenken. "Für Familien haben wir in Ballungsgebieten heute schon viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Aufgrund unserer demografischen Entwicklung fehlt darüber hinaus auch altersgerechter Wohnraum." Die dramatische Situation im Wohnungsbau sei bei den Politikern noch nicht angekommen, stellt Thurn bei seinen Gesprächen immer wieder fest.


Anteil Privatkunden nimmt weiter zu / Zahl der Beschäftigten bleibt stabil
Mehr als ein Viertel des Umsatzes entfallen im Baustoff-Fachhandel zwischenzeitlich auf das Geschäft mit Privatkunden. Der Umsatzrückgang belief sich in diesem Segment im 1. Halbjahr 2009 auf fünf Prozent, während der Rückgang bei den gewerblichen Kunden acht Prozent betrug. Wie ein Blick auf die regionale Entwicklung zeigt, meldeten die Händler aus Rheinland-Pfalz (minus 2,6 Prozent), Saarland (minus 4,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (minus 5 Prozent) die geringsten Umsatzeinbußen, während die Händler in Brandenburg (minus 13,4 Prozent) und Thüringen (minus 14,9 Prozent) deutlichere Rückgänge hinnehmen mussten. Erfreulich sind die Zahlen, die den Arbeitsmarkt betreffen. Mit einem Anstieg von 0,6 Prozent entwickelte sich die Zahl der Beschäftigten leicht positiv. "Beratungskompetenz und Servicequalität sind die Stärken des Baustoff-Fachhandels. Hierbei sind gut ausgebildete und kontinuierlich weitergebildete Mitarbeiter das A und O", weiß Stefan Thurn auch aus seinem Unternehmen.

Text- und Bildquelle: Bundesverband Deutscher Baustoff Fachhandel e. V.


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Rohstahlproduktion im Juli 2009 28,8% niedriger als im Juli 2008

Bauwirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:44
WIESBADEN, 07.08.2009
 Die deutschen Hüttenwerke haben im Juli 2009  1,66 Millionen Tonnen Roheisen und 2,69 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, produzierten die Hüttenwerke damit 30,0% weniger Roheisen und 28,8% weniger Rohstahl als im Juli 2008. Trotz dieses Rückgangs im Vorjahres­vergleich setzte sich die Konsolidierung auch im Ferienmonat Juli fort: Gegenüber dem Vormonat Juni nahm die Produktion im Juli 2009 bei Roheisen um 14,1% und bei Rohstahl um 7,2% zu. Bei der Rohstahl­produk­tion ergab sich kalender- und saison­bereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) eine Zunahme um 8,2%.


In den ersten sieben Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 9,83 Millionen Tonnen Roheisen und 16,53 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum ent­sprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit um 44,3% und die von Rohstahl um 41,4% zurückgegangen.

Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zur Rohstahlproduktion (Tabelle: 42311-0002, Erzeugung von Eisen und Stahl) können auch kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden. 

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Roman Hartmann,
Telefon: (0611) 75-8505,

E-Mail: eisen-stahl@destatis.de
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Alte Baustoffe für moderne Häuser

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 09:22

Historische Baustoffe wie zum Beispiel alte Mauerziegel erleben durch ihren authentischen Charme derzeit eine Renaissance. Foto: www.antik-natur.de / Immowelt.de

Historische Baustoffe finden immer mehr Liebhaber, die für ihr Haus Unikate suchen, auf denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. Zahlreiche Unternehmen bieten inzwischen alte Baumaterialien an.

Private Bauherren erliegen immer häufiger dem authentischen Charme historischer Materialien und kombinieren Alt und Neu, hat das Immobilienportal Immowelt.de beobachtet. Geschätzte 150 Unternehmen bieten in Deutschland solche Baustoffe an. Als historisch gilt hierbei üblicherweise alles, was aus frühindustrieller oder handwerklicher Herstellung in der Zeit bis vor dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die spezialisierten Unternehmen bergen aus Abbruch- und Sanierungshäusern Baustoffe und Bauelemente, die sie dann einlagern. Die alten Türen, Fenster und Parkettböden werden aber nicht nur in neueren Gebäuden, sondern oft auch in der Denkmalpflege und Altbaurestaurierung eingesetzt, um frühere Renovierungssünden rückgängig zu machen.

Wer die altern Bauteile zu schätzen weiß, muss aber kräftig ins Portemonnaie greifen. Von Baumarktpreisen liegen die historischen Materialien weit entfernt. Im Vergleich zu handgefertigten neuen Baustoffen können die historischen Elemente aber sogar günstiger sein.

Allerdings hat die Vielfalt und Individualität der historischen Baustoffe einen Haken. Die Suche nach passenden Teilen kann sich als äußerst langwieriges Verfahren entpuppen. Wer historische Bauteile verwendet, sollte außerdem für Kombinationen offen sein, empfiehlt Immowelt.de. Denn häufig werden Einzelstücke oder nur geringe Stückzahlen angeboten. Je mehr Wert auf gleiche Ausführung gelegt wird, desto schwieriger ist die Suche und desto mehr Geld ist zu investieren.

Die alten Bauelemente können allerdings auch Risiken bergen: Oft wurden sie im Laufe der Zeit mit problematischen Stoffen behandelt oder enthalten gar giftige Substanzen. Kommen die alten Materialien aus einem Stall oder einer Werkstatt, erhöht sich die Gefahr einer Belastung. Besonders schwierig ist es, wenn von außen nicht erkennbar ist, ob und wie ein Bauteil behandelt wurde. Im Zweifelsfall sollte vom Händler eine Laboruntersuchung gefordert werden, empfiehlt Immowelt.de.

Linktipp von Bauinformant: Bauen mit historischen und exklusiven Baustoffen, http://www.baurat.de


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ThyssenKrupp Nirosta supplies material for the interior facade of the "MyZeil" shopping mall in Frankfurt

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 10:35

Die spiegelnd glänzende Innenfassade des neuen Frankfurter Shopping-Centers „MyZeil“ ist komplett aus Edelstahl-Elementen der ThyssenKrupp Nirosta gefertigt. Foto: ThyssenKrupp Stainless AG

New shopping dimension

For a top address in Germany, check out "Zeil 106, 60313 Frankfurt am Main". Zeil is one of Germany's busiest shopping streets and number 106 is where one of Europe's biggest inner-city development projects, with an investment volume of 960 million euros, is being built: The "PalaisQuartier". Part of the development, the "MyZeil" shopping and leisure world, opened recently. Inside the building, the gleaming, reflective interior facade of the covered shopping center is made entirely of stainless steel elements supplied by the Krefeld and Dillenburg plants of ThyssenKrupp Nirosta.

With its unique roof, the shopping mall is an architectural tour de force extending over eight stories with a total gross area of 77,000 square meters. It was designed by the Italian architect Massimiliano Fuksas, who rose to international prominence among other things through his designs for the "Europapark" shopping mall in Salzburg (1997), the redevelopment of the "Place des Nations" in Geneva (1999) and the "Vienna Twin Towers" in Vienna (2001). In MyZeil, Massimiliano Fuksas placed particular emphasis on light and transparency. The building's exterior facade, for instance, is almost completely transparent. To carry this effect through into the inside of the building, sections of the interior facade were clad with reflective stainless steel. "Altogether we used 15 tons of Nirosta 4301 stainless steel with IIId/ 2R finish to make polygonal wall elements for the wall paneling which we attached with invisible fasteners," says Franz Hof, project manager at AMS GmbH, a company specializing in metal interior fittings with over 37 years' experience, which was responsible for designing and fitting the MyZeil stainless steel paneling. "The stainless steel panels offer unbeatable quality, corrosion resistance and an attractive gleaming finish. They were used to decorate the walls of the interior facade which extends from the fourth to the seventh level of the new shopping complex." 

Legend:
The gleaming, reflective interior facade of the new shopping mall "MyZeil" in Frankfurt is made entirely of stainless steel elements of ThyssenKrupp Nirosta.
Photo: ThyssenKrupp Stainless AG


ThyssenKrupp Stainless AG
Erik Walner
Head of Corporate Communications
Tel.: +49 203 52 - 45130
Fax: +49 203 52 - 45132
E-mail: erik.walner@thyssenkrupp.com .


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ThyssenKrupp Nirosta liefert Material für die Innenfassade des Einkaufzentrums „MyZeil“ in Frankfurt

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 10:33

Die spiegelnd glänzende Innenfassade des neuen Frankfurter Shopping-Centers „MyZeil“ ist komplett aus Edelstahl-Elementen der ThyssenKrupp Nirosta gefertigt.  Foto:  ThyssenKrupp Stainless AG

Die spiegelnd glänzende Innenfassade des neuen Frankfurter Shopping-Centers „MyZeil“ ist komplett aus Edelstahl-Elementen der ThyssenKrupp Nirosta gefertigt. Foto: ThyssenKrupp Stainless AG

Eine neue Shopping-Dimension

Die Anschrift „Zeil 106, 60313 Frankfurt am Main“ zählt zu den Top-Adressen in Deutschland. Eines der bedeutendsten Innenstadtprojekte Europas mit einem Investitionsvolumen von 960 Millionen Euro entsteht dort derzeit an einer der bestbesuchten und umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands: das PalaisQuartier. Die darin befindliche Einkaufs- und Erlebniswelt „MyZeil“ wurde kürzlich eröffnet. Ein Gebäude, bei dem die spiegelnd glänzende Innenfassade in der überdachten Shoppingwelt komplett aus Edelstahl-Elementen der ThyssenKrupp Nirosta – aus den Werken Krefeld und Dillenburg – gefertigt wurde.

Das Shopping-Center mit seiner einzigartigen Dachkonstruktion ist ein architektonisches Highlight und erstreckt sich über acht Stockwerke mit einer Gesamtbruttofläche von 77.000 Quadratmetern. Entworfen wurde es vom römischen Architekten Massimiliano Fuksas, der unter anderem durch die Gestaltung des Einkaufszentrums „Europapark“ in Salzburg (1997), die Neugestaltung des „Platzes der Nationen“ in Genf (1999) sowie der „Vienna Twin Towers“ in Wien (2001) international bekannt wurde. Bei MyZeil legte Massimiliano Fuksas einen besonderen Fokus auf Licht und Transparenz. So umgibt eine nahezu komplett transparente Außenhülle das Gebäude. Um die Wirkung auch im Inneren des Gebäudes umzusetzen, wurden Teile der Innenfassade mit spiegelndem Edelstahl verkleidet. „Insgesamt haben wir 15 Tonnen des Nirosta-Werkstoffs 4301 mit der Oberfläche IIId/ 2R zu polygonalen Wandelementen für eine Kassettenverkleidung mit unsichtbarer Befestigung verarbeitetet“, beschreibt Franz Hof, Projektleiter bei der Elkenrother Firma AMS GmbH, die im Bereich Metall-Innenausbau über eine 37jährige Erfahrung verfügt und die MyZeil-Edelstahlblech-Verkleidung konstruierte und montierte. „Die Bleche überzeugen durch Qualität, Korrosionsbeständigkeit und glänzende Optik und zieren nun die Wände der Innenfassade, die von der vierten bis in die siebte Etage der neuen Shoppingwelt reicht.“

ThyssenKrupp Stainless AG
Erik Walner
Leiter Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 203 52 - 45130
Fax: +49 203 52 - 45132
E-Mail: erik.walner@thyssenkrupp.com


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 



Pflanzenstärke hilft beim Betonbau

Beton, Unternehmen & Produkte, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 11:24

Südzucker entwickelt nun auch Produkt für Nassspritzbeton
03.08.2009 – Wird Beton durch Nass- oder Trockenspritzen verarbeitet, prallt immer ein Teil des Materials von den zu bearbeitenden Flächen ab. Ein geeignetes Additiv aus pflanzlicher Stärke könnte diesen unerwünschten Effekt verringern, Material und Entsorgungsaufwand sparen und ökologische Probleme mindern. Seit Juni 2009 forscht die Südzucker AG an dieser Aufgabenstellung. Sie hofft, 2011 eine Ergänzung zu dem ebenfalls stärkebasierten „Amitrolit 8865″ auf den Markt bringen zu können, das sie in einem Vorläuferprojekt entwickelt hatte. Das bei der zur Südzucker-Gruppe gehörenden Firma ARGANA erhältliche Amitrolit wird für den Trockenspritzbeton-Sektor angeboten, das neue Produkt soll hingegen für den Nassspritzbereich geeignet sein.

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) fördert dieses Vorhaben ebenso wie das vorangegangene über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR).

In Europa werden pro Jahr mehr als 3 Millionen m³ Spritzbeton verarbeitet. Bei den beiden dominierenden Verfahren, dem Nass- und dem Trockenspritzverfahren, kommen große Mengen an Chemikalienzusätzen zum Einsatz, so dass der durch den Rückprall entstehende Abfall Sondermüll ist. Darüber hinaus bedeutet der Rückprall verlorenes Material und wirtschaftliche Verluste.

Der im Vorläuferprojekt entwickelte Stärkeether mit dem Produktnamen Amitrolit reduziert beim Beton-Trockenspritzen nicht nur den Rückprall um 20 Prozent der verwendeten Betonmasse, sondern auch die Staubentwicklung. Dazu sind nur sehr geringe Einsatzmengen von 0,015 %, bezogen auf die Gesamtmenge des Baustoffs nötig. Dementsprechend groß war die Nachfrage, auch aus dem Nassspritzbeton-Bereich und sogar aus anderen Branchen, zum Beispiel von Dämmstoff-Herstellern.

Südzucker sucht nun zunächst nach der richtigen Stärkerezeptur für ein Nassspritzbeton-Additiv, denn hier ist das Marktpotenzial besonders groß, schließlich werden 90 Prozent des Baustoffs mit diesem Verfahren verarbeitet. Dabei stehen die Forscher vor keinen geringen Herausforderungen, denn das Additiv soll die qualitativen Eigenschaften des Betons nur im Hinblick auf seine Rückprallneigung verändern, diverse andere Parameter dürfen sich nicht verschlechtern und auch mit weiteren Zusätzen muss das Additiv verträglich sein. Zudem unterscheiden sich die Nassspritz-Anforderungen recht stark von denen des Trockenspritzens.

Zwei Jahre läuft das Vorhaben; in dieser Zeit arbeiten die Wissenschaftler der Südzucker Gruppe, des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung, der Universität Leipzig und der MFPA Leipzig GmbH zunächst im Labor und Technikum. Anschließend erproben sie die modifizierte Stärke unter Praxis-Bedingungen zusammen mit der Betontechnik GmbH und einem weiteren industriellen Bauunternehmen.

Quelle: www.chemie.de


Mysteriöses Phänomen schwarze Wohnungen: Fogging oder Magic Dust

Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
Die Wohnung ist frisch renoviert. Die Temperaturen fallen – Zeit, um die Heizung anzustellen. Und just zu dieser Zeit tritt ein mysteriöses Phänomen ein. Ein schmieriger, rußähnlicher Film legt sich über Tapeten, Schränke und Gardinen. Die Wohnung sieht aus wie nach einem Schwelbrand. Das Phänomen der schwarzen Wohnungen wird in Fachkreisen auch „Fogging“ oder „Magic Dust“ genannt. Viele Hersteller von Bauprodukten setzen vermehrt schwerflüchtige Stoffe (SVOC) anstelle leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) als Lösemittel oder Additive ein. Nach Beginn der Heizperiode entweichen die Stoffe und verbinden sich mit den Schwebstaubpartikeln in der Raumluft.

 Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN hat eine neue Norm veröffentlicht, die das Bestimmen der Emission von schwerflüchtigen organischen Verbindungen aus Bauprodukten oder Einrichtungsgegenständen unter definierten klimatischen Bedingungen mit dem Mikroprüfkammerverfahren beschreibt. Bei der Prüfung wird die flächenspezifische Emissionsrate der SVOC bestimmt, die von der Oberfläche eines Prüfstücks emittiert wird. Das Verfahren kann im Prinzip auch für gealterte Produkte eingesetzt werden. Dies Messverfahren ist für Produkte/Materialien anwendbar, wie beispielsweise Plattenwerkstoffe, Tapeten, Fußbodenmaterialien, Isolationsmaterialien, Klebstoffe, Farben sowie Produkte als Kombinationen von den genannten.

 Mit der Norm DIN ISO 160000 Teil 25 werden Emissionsdaten für Hersteller, Bauherrn und Endverbraucher zu Verfügung gestellt, die für die Bewertung des Einflusses der Bauprodukte auf die Innenraumluft nützlich sind. Damit ist es den Herstellern von Bauprodukten möglich, verbesserte Produkte zu entwickeln.

 Die Probenahme, der Transport und die Lagerung der zu prüfenden Materialien und die Vorbereitung der Prüfstücke werden in DIN EN ISO 16000-11 behandelt. Die Luftprobenahme und die analytischen Verfahren zur Bestimmung der SVOC sind in DIN ISO 16000-6 und DIN EN ISO 16017-1 beschrieben.

 Die von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL herausgegebene Norm DIN ISO 16000 Teil 25 ist seit Juli 2009 zum Preis von 93,80 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist zu diesem Normentwurf endet am 30.9.2009. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der Verlag in Berlin erreichbar. Weitere Informationen sowie Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien möglich.

Kontakt:
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
E-Mail: krdl@vdi.de
Telefon: +49 (0)2 11 62 14-5 32
Fax: +49 (0)2 11 62 14-1 57


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Wie sich Risse ausbreiten - Simulation von Rissen in verschiedenen Materialien

Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:16
 
Ursula Zitzler, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart

Ein rechteckiger Block aus Acrylglas mit Riss (0,6 mm) wird von oben und unten mittels einer vorgegebenen Geschwindigkeit v belastet, die bis zu v0 anwächst und danach konstant gehalten wird.  Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (rechts), (Bilder: SimTech).
Ein rechteckiger Block aus Acrylglas mit Riss (0,6 mm) wird von oben und unten mittels einer vorgegebenen Geschwindigkeit v belastet, die bis zu v0 anwächst und danach konstant gehalten wird. Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (rechts), (Bilder: SimTech).
Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar  (Bilder: SimTech).
Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (Bilder: SimTech).
Holz, Metall, Kunststoffe, Glas, Knochen - brechen kann fast alles. Doch was passiert, bevor es zum großen Finale kommt? Wie breiten sich Risse aus, wann verzweigen sie sich und welchen Einfluss haben Haarrisse auf den Hauptriss? Wissenschaftler des Instituts für Mechanik (Bauwesen) der Uni Stuttgart nehmen sich dieser Fragen an im Rahmen des Projekts "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" - einem der Forschungsprojekte des Exzellenzclusters "Simulations Technology" (SimTech). Ihr Ziel: Numerische Methoden zu entwickeln, mittels derer sich die Rissausbreitung und -verzweigung simulieren lässt.

Kommerzielle Softwareprogramme zur Simulation von Rissausbreitung und -verzweigung gibt es derzeit nur wenige. "Der Bedarf ist da", weiß Dr. Christian Linder, Juniorprofessor für "Micromechanics of Materials" am Institut für Mechanik (Bauwesen). Da so gut wie jedes Material brechen kann, interessieren sich Ingenieure, Physiker und Mathematiker gleichermaßen für die Phänomene in sich ausbreitenden Rissen und deren mathematische Modellierung. Die Hauptfragen, denen sich die Stuttgarter Wissenschaftler beim SimTech-Projekt "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" derzeit widmen, um die Rissausbreitung und -verzweigung physikalisch zu verstehen und verbesserte Kriterien für deren Modellierung zu erarbeiten, sind: Wann und wie verzweigen sich Risse? Beeinflussen Haarrisse, also die feinen Abzweigungen, den sich ausbreitenden Hauptriss?

Um berechnen zu können, wie sich Risse in den unterschiedlichsten Materialien ausbreiten, nutzen Linder und sein Team die Finite-Elemente-Methode (FEM). Bei dem im Ingenieurwesen weit verbreiteten numerischen Berechnungsverfahren zur näherungsweisen Lösung von Differentialgleichungen werden die unendlich vielen Freiheitsgrade auf eine endliche - finite - und somit berechenbare Anzahl reduziert. Die Rissausbreitung in die Finite-Elemente-Methode einzubinden ist mathematisch allerdings sehr anspruchsvoll. Die Schritte für die Zukunft haben die "Stuttgarter Rissforscher" schon geplant: Von der Makrostruktur wollen sie sich immer mehr in Richtung der Mikroebene vorarbeiten. Dort sollen die Finite-Elemente-Methode mit der Molekulardynamik kombiniert und schließlich die Risse auch in 3-D dargestellt werden.

Im Exzellenzcluster "Simulations Technologie", mit dem die Universität Stuttgart 2007 beim Forschungscluster-Wettbewerb der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich war, werden die vielfältigen Expertisen der Universität Stuttgart auf dem Gebiet der Simulationstechnologien gebündelt und weiterentwickelt. Das SimTech-Projekt "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" ist innerhalb der sechs Forschungsfelder des Exzellenzclusters im Forschungsfeld B "Advanced Mechanics of Multi-scale and Multi-field Problems" angesiedelt.

Ansprechpartner: Jun.-Prof. Christian Linder, Institut für Mechanik (Bauwesen), Tel. 0711 685 66382; e-mail: linder@mechbau.uni-stuttgart.de

Text und Bild unter www.uni-stuttgart.de/presse/mediendienst/7/
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Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau

Energie, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:05
www.forschungsinitiative.de
 

von: Dipl.-Ing. Guido Hagel, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Referat II 3 - Forschung im Bauwesen, Techn. Gebäudemanagement (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

Schlussberichte abgeschlossener Forschungsarbeiten stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau wurde vom Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) realisiert. Der Betrieb erfolgt ebenfalls durch das Fraunhofer IRB. Es enthält Informationen und Berichte über sämtliche sich in Bearbeitung befindliche sowie abgeschlossene Forschungsprojekte, die innerhalb der Forschungsinitiative Zukunft Bau im Rahmen der Auftrags- bzw. Antragsforschung gefördert werden.

Die einfache Suche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Projekte. Durch Anklicken der einzelnen Titel im Suchergebnis erhält man weiterführende Informationen wie Angaben zu den am Projekt beteiligten Institutionen und Personen, Laufzeit des Projekts sowie eine kurze Inhaltsangabe. Bei abgeschlossenen Forschungsvorhaben führen Links direkt auf die Veröffentlichung des Abschlussberichtes. Kurzberichte in Deutsch und Englisch sowie die Abschlussberichte stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Neben Informationen über die Projekte der Forschungsinitiative finden sich im Portal auch allgemeine Hinweise auf das Forschungsprogramm und aktuell laufende Ausschreibungen.

Der Bereich Veranstaltungen enthält sowohl Angaben über geplante Seminare, Workshops und Kongresse als auch Dokumentationen der bisher durchgeführten Veranstaltungen.

Das Portal soll außerdem die Kommunikation zwischen allen an einem Forschungsprojekt beteiligten Institutionen, Forschungseinrichtungen, Firmen usw. erleichtern. In einem geschützten internen Bereich besteht für alle Zugangsberechtigten die Möglichkeit, wichtige Dokumente wie Anträge, Diskussionspapiere, Arbeitsergebnisse und Protokolle abzulegen.

Das Portal der Forschungsinitiative steht den Nutzern auch mit englischsprachiger Oberfläche zur Verfügung.

Forschungsintiative Zukunft Bau
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Guido Hagel
Referat II3 - Forschung im Bauwesen, Technisches Gebäudemanagement
Tel.: 0228 99 401 1482
guido.hagel@bbr.bund.de

http://www.forschungsinitiative.de
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

 


Eine Fassadensanierung, die sich auszahlt

Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
 
 
Pressemitteilung von: Saint-Gobain Weber GmbH
Passivhaus-Niveau auch für kleine Objekte: Mit einer 24-Zentimeter-Dämmschicht weber.therm plus ultra konnte der Heizölbedarf des nur 74 Quadratmeter großen Hauses in Wassenberg auf 1,2 Liter gesenkt werden.
Passivhaus-Niveau auch für kleine Objekte: Mit einer 24-Zentimeter-Dämmschicht weber.therm plus ultra konnte der Heizölbedarf des nur 74 Quadratmeter großen Hauses in Wassenberg auf 1,2 Liter gesenkt werden.
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Fassadensysteme sollten eine langfristige und zukunftsorientierte Investition sein. Eine neuartige Kombination aus Hochleistungsdämmsystem und natürlichem Algenschutz sorgt für dauerhaften Werterhalt.

Die Nachfrage nach energetischen Fassadensanierungen ist auch in der Wirtschaftskrise ungebrochen. Ist der Sparzins niedrig, investieren Immobilienbesitzer lieber in ihr Eigentum. Ob sich eine solche Investition auszahlt, hängt jedoch stark von den verwendeten Produkten ab. Eine zukunftsorientierte und zugleich wirtschaftliche Fassadenlösung bietet Weber-maxit. Das WDV-System weber.therm plus ultra hat dank eines neuartigen Dämmstoffs aus Resol-Hartschaum eine fast doppelt so hohe Dämmleistung wie herkömmliche Systeme. Durch die Kombination mit dem verarbeitungsfertigen Fassadenputz weber.pas top werden Algen und Pilze auf ganz natürliche Weise von der Fassade ferngehalten.

Wirtschaftlichste Wärmedämmung
Mit dem Hochleistungsdämmsystem sparen Bauherren gleich in mehrfacher Hinsicht bares Geld. Durch den Rekordwärmeleitwert von 0,022 W/mK wird der Wärmeverlust gegenüber herkömmlichen WDV-Systemen mit gleicher Schichtdicke um bis zu 50 Prozent gesenkt. Die Umbaukosten für die Anpassung von Dachüberständen und Detailanschlüssen sind geringer oder entfallen sogar komplett, da das System auch bei schlankem Aufbau eine optimale Dämmleistung ermöglicht. Zugleich erfährt die Immobilie aufgrund der hervorragenden Energiebilanz eine unmittelbare Wertsteigerung. Nicht zuletzt profitieren Bauherren von der maximalen staatlichen Förderung. Bei einer Eigenfinanzierung werden die entsprechenden Maßnahmen mit bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten bzw. bis zu 13.125,- Euro bezuschusst. Die Kreditvariante ermöglicht einen vergünstigten Zinssatz sowie einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent.

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Dauerhaft algenfrei
Auch der auf das WDV-System perfekt abgestimmte Oberputz weber.pas top spart Kosten ein. Da es sich um eine dünnschichtige Lösung handelt, lässt sich der pastöse Putz schnell und einfach auf die Fassade aufbringen. Durch den neuartigen top-dry-Effekt schützt der Putz die Fassade auf ganz natürliche Weise vor Algen und Pilzen. Die Oberfläche nimmt Feuchtigkeit kurzfristig auf und gibt sie in Trockenphasen wieder ab, so dass dem Bewuchs die Lebensgrundlage genommen wird. Dabei ist im Unterschied zu organischen Standardprodukten keinerlei biozide Filmkonservierung erforderlich, die mit der Zeit ausgewaschen werden könnte. Das schont nicht nur die Umwelt. Auch die Schutzwirkung lässt nicht nach, so dass in Zukunft keine Investitionen für neue, fungizid eingestellte Anstriche entstehen.

Auf Qualität setzen
Wer also bei der energetischen Sanierung Geld sparen will, der sollte auf das richtige Fassadensystem setzen. Mit der Kombination aus dem WDV-System weber.therm plus ultra und dem Fassadenputz weber.pas top gehen Bauherren in jeglicher Hinsicht auf Nummer Sicher. Um maximale Qualität zu gewährleisten, müssen sich Fachbetriebe für die Verarbeitung des Hochleistungsdämmsystems zertifizieren lassen. Zudem handelt es sich um das einzige Resol-Hartschaum-System am Markt, dass mit einer Vielzahl von Oberputzen bauaufsichtlich zugelassen ist. Ergänzt durch den Oberputz weber.pas top entsteht eine auf lange Sicht äußerst günstige Fassadenlösung, die für nachhaltig schöne Oberflächen und dauerhaften Werterhalt sorgt.

Kontakt:
Saint-Gobain Weber GmbH
Christian Poprawa
Meiersberger Straße
42489 Wülfrath
Tel.: 02058 – 896 130
Fax: 02058 – 896 231
E-Mail:

Über Saint-Gobain Weber
Saint-Gobain Weber ist international einer der führenden Anbieter von Bauprodukten. Ob Wärmedämmverbund- oder Bodensysteme, Fassaden- oder Innenputze, Fliesenverlegung oder Bautenschutz – in 35 Ländern Europas, in Südamerika und Asien vertrauen Profis am Bau auf unsere Produkte.

In Deutschland bieten wir unseren Kunden mit den Marken Weber-maxit und Weber-Deitermann Top-Qualität und kundennahen Service. Mit innovativen Lösungen für effizientes Bauen, wirtschaftliches Sanieren und Modernisieren sowie Baustoffen aus natürlichen Rohstoffen ermöglichen wir eine nachhaltige, wohngesunde Bauweise mit langfristigem Werterhalt.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

Absatzentwicklung von Flugasche - Absatz 2008 blieb auf hohem Niveau

Beton, Bauwirtschaft, Energie, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:26

Nach jüngsten Erhebungen des BVK, Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte e. V., konnte im Jahr 2008 mit ca. 4 Millionen Tonnen Gesamtmenge an vermarkteter Steinkohlenflugasche eine weitere Festigung in den Absatzmärkten erreicht werden. Profitiert hiervon haben insbesondere die Anwendungen im Betonbereich: Nutzung von Steinkohlenflugasche, zertifiziert als Bauprodukt nach DIN EN 450.

Im Marktsegment Transportbeton und Werkfrischmörtel wurden mit 2,33 Millionen Tonnen leichte Zuwächse verzeichnet (plus 4 %) während im Segment Betonpflaster, -borde, -platten, -steine, -fertigteile und -erzeugnisse mit 0,66 Millionen Tonnen fast das Niveau des Vorjahres erreicht wurde. Bei der Verwendung im Straßen-, Wege-, Erd- und Grundbau konnte ebenfalls mit 168.000 Tonnen ein leichter Zuwachs festgestellt werden (plus 4 %). Geringer als im Vorjahr fielen dagegen die Nutzungen von Flugasche für die Zementherstellung mit 392.000 Tonnen (minus 8 %), im Segment Bergbau/Trockenbaustoffe mit 409.000 Tonnen (minus 34 %) und im Segment Mauersteine/Keramische Erzeugnisse mit 34.000 Tonnen (minus 30 %) aus.

 

Im laufenden Geschäftsjahr 2009 gehen die im BVK organisierten Vermarkter und Erzeuger von Baustoffen aus Kohlekraftwerken vorübergehend von Mindermengen aus. Verantwortlich hierfür ist eine Reihe von Faktoren, die eine verlässliche Planung derzeit nicht möglich macht. So sind die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ebenso zu bewältigen, wie das Ergebnis von gezielten Energieeinsparmaßnahmen. Der Anteil von Kohle im deutschen Energiemix wird darüber hinaus vom weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen (Wasser, Wind und Sonne), vom (noch) geplanten Ausstieg aus der Kernenergienutzung und von dem Einkauf preiswerter Energie aus dem Ausland abhängen.

 

Derzeit sind fünf neue Steinkohlekraftwerke im Bau, die in den nächsten drei Jahren ans Netz gehen sollen. Inwieweit bis zu 20 neue Kohlekraftwerke in Deutschland realisiert werden, hängt von einer wirtschaftlich und technischen Machbarkeit der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), von einer Bezahlbarkeit der CO2-Emissionszertifikate und nicht zuletzt von einer positiveren Grundeinstellung der Bevölkerung zur Kohle ab.

Flugasche ist ein umweltfreundlicher Baustoff. Die Anwendung als Betonzusatzstoff ermöglicht es, Beton hoher Qualität herzustellen. Durch die Anwendung von Flugasche als Betonzusatzstoff Typ II (Puzzolan) werden natürliche Ressourcen geschont und die Umwelt durch Substitution vergleichbarer Baustoffe entlastet, die sonst energieaufwendig gewonnen, aufbereitet oder hergestellt werden müssen.

 

Bei den in Deutschland genutzten Mengen von ca. 3 Millionen Tonnen Flugaschen als Betonzusatzstoff werden jedes Jahr etwa 2,4 Mio. Tonnen Gesteinskörnung und 1,4 Mio. Tonnen Portlandzement substituiert. Allein durch Ersatz dieser Zementmenge konnten jährlich min. 1,3 Mio. Kohlendioxid-Emission vermieden werden.

 

 


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Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe

Allgemein, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:37

Neue Broschüre: Hochwasserschutz


Dem Hochwasserschutz kommt in Deutschland nicht erst seit den Jahrhundertereignissen an Elbe und Oder eine immer größere Bedeutung zu. Experten sind sich einig, dass Überschwemmungen und Hochwasserereignisse in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Um die Gefahr für Mensch und Umwelt zu reduzieren und Sachschäden zu verhindern, sind neben ökologischem Hochwasserschutz vor allem wirksame bauliche Maßnahmen erforderlich. Aufgrund ihrer vorteilhaften Eigenschaften bieten die Baustoffe Beton und Zement hierbei zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Sowohl beim Deichbau als auch beim Schutz von Landschaften und Gebäuden sichern umweltverträgliche, massive, erosionsstabile und wasserunempfindliche Bauteile aus Beton die Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Das in einer aktualisierten Neuauflage erschienene Buch „Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe“ gibt Verantwortlichen bei Bund, Ländern, Kommunen und in Fachbehörden sowie betroffenen Bürgern einen praxisnahen Überblick zum Hochwasserschutz in Deutschland. Dabei zeigen die Autoren auf, wie Deichbau, temporäre Schutzeinrichtungen und bauliche Maßnahmen an Häusern in von Hochwasser bedrohten Regionen zusammenwirken können.

Nach einer Einführung und einem Überblick  über vergangene Hochwasserkatastrophen werden die Anforderungen an das moderne Hochwassermanagement und die möglichen Schutzmaßnahmen erläutert. Im Hauptteil der Publikation werden die technischen Hochwasserschutzmaßnahmen dargestellt – im Fokus dabei stehen jeweils die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile zementgebundener Baustoffe. Von Deichwegen und Deckwerk über Hochwasserschutzwände bis hin zu hochwassergerechter Planung und Sicherung von Gebäuden: Anhand praktischer Ausführungsbeispiele und anschaulicher Bebilderungen werden die möglichen Bauverfahren und deren technische Anforderungen, Einsatzbereiche und Vorteile aufgezeigt.

Folgende Downloads sind zu diesem Beitrag vorhanden:

Presseinformation von: www.beton.org
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Design meets EPP (Expandiertes Polypropylen)

Forschung, Baustoffe, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 17:54

Das neue Gesicht von EPP

Fachtagung Design meets EPP schlägt ein neues Kapitel für den Wunderschaum auf

Teilnehmer der EPP-Fachtagung 2009 "Design meets EPP"

(pressebox) Bayreuth, 13.07.2009

Die Fachtagung des EPP-Forums am 23. Juni 2009 im Zollverein Essen stand im Zeichen von Design und Kreativität. Unter dem Motto Design meets EPP präsentierten neun internationale Koryphäen aus den Bereichen Produktentwicklung, Forschung und Design aktuelle Entwicklungen und neue Trends rund um den Schaumstoff EPP.

Was die wenigsten wissen: Expandiertes Polypropylen, kurz EPP, ist nicht nur ideal für Crash-Elemente in Fahrzeugen, sondern macht auch als Design-Objekt eine gute Figur. Aus diesem Grund war auch der Tagungsort bewusst gewählt: Die Zollverein School of Management and Design, die in einem spektakulären Beton-Kubus auf dem Gelände des Weltkulturerbes Zollverein Essen untergebracht ist. Sie sollte die Phantasie der teilnehmenden Produktentwickler und Designer beflügeln – und dem Wunderschaum EPP neue Perspektiven eröffnen.

EPP - Einblick in die Materie

Ein genaueres Bild vom expandierten Polypropylen, seiner Herstellung und seinen Eigenschaften lieferten die Vorträge von Dr. Peter Wolf (BASF SE), Stephan Gesusato (Kurtz GmbH) und Tim Schwegler (DMT Produktentwicklung GmbH).

Dr. Wolf verwies darauf, dass in den früheren Jahren der Schaumstoff nur versteckt zum Einsatz kam. Heute, so der BASF-Produktmanager, sind die optischen Nachtteile von EPP dank besserer Herstellungstechnik und Oberflächenbeschichtungen ausgebügelt.

Auf die wichtigen Details der Herstellung ging Stephan Gesuato ein, während Tim Schwegler die Vorteile des Multitalents EPP auf den Punkt brachte: „Immer wenn Materialeigenschaften wie Isolation, niedriges Gewicht und gute Dämpfung in Kombination gesucht werden, sind kreative Lösungen aus EPP unschlagbar.“

EPP - wandlungsfähig und vielseitig

Design und EPP stand im Mittelpunkt der weiteren Vorträge. Andreas Mägerlein (BASF SE) hob in seinem Vortrag Materialservice als Schlüssel zum erfolgreichen Design hervor, dass der Werkstoff maßgeblich das Produktdesign bestimmt.

Der österreichische Top-Designer Johann Scheiber (Scheiber Design GmbH) referierte zum Thema Form, die warm hält. Scheiber betonte die vorteilhaften Eigenschaften des Schaumstoffs wie moderate mechanische Beanspruchung, Isolationsfähigkeit, leichtes Gewicht, Robustheit und Umweltfreundlichkeit. Sein allgemeines Fazit: „Dieses Material hätte bei ausreichender Wertschätzung ungeahnte Möglichkeiten in vielen, zur Zeit wenig bedachten Bereichen – zum Beispiel Freizeitindustrie, Sport, Möbelbau etc.“

EPP - großes Potenzial für die Kreativbranche

Welche Formen EPP bereits angenommen hat, präsentierte der Essener Produktdesigner Bernd Rosenthal in EPP needs Design. Unter anderem stellte Rosenthal seine Solarstation mit digitaler Sensortechnik vor, die 2008 mit dem Produkt Design Award prämiert worden war.

Die Marktentwicklung von EPP und Trends standen im Mittelpunkt des Vortrages von Professor Volker Altstädt (Universität Bayreuth/ Neue Materialien Bayreuth GmbH). Heute findet der Schaumstoff seine Hauptanwendung in der Automobilindustrie (70 %). Der Rest entfällt auf Verpackung und technische Teile. Der Anteil vom EPP in der Freizeit-, Sport-, und Möbelindustrie beträgt nur 1 %. Gerade im Design- und Konstruktionsbereich sieht Altstädt das große Potenzial fürs EPP.

EPP in Aufbruchstimmung

Die Kreativenbranche für den Schaumstoff zu gewinnen, ist ein erklärtes Ziel des EPP-Forums. Ein bereits bewährtes Mittel ist der EPP-Design-Award. 2008 gewann der Handy-Protector von Dirk Pessler und Maria Predel den 2. Platz. (Das Sieger-Design, die bunten EPP-Eierbecher von Britta Stockinger, gehen als Give-aways des EPP-Forums in die Produktion.) Auf der diesjährigen Fachtagung zeichnete Pessler die Entwicklung des Handy-Protectors von der Idee bis zur praktischen Umsetzung nach.

Jeroen Verbrugge, dem Geschäftsführer der niederländischen Design-Schmiede Flex/the INNOVATIONLAB, ist eines klar: EPP hat seine „schüchterne“ Phase überwunden. In seinem Vortrag EPP from IN-trovert to EX-trovert betonte Verbrugge, dass sich der Schaumstoff nicht mehr verstecken braucht. Dem staunenden Publikum präsentierte er zahlreiche Design-Objekte, die er aus EPP fertigen ließ. Gleichzeitig stellte er seine neuesten Kreationen vor, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden. Zum Beispiel: EPP-Gartenmöbel, die optisch ansprechend und praktisch zugleich sind.

Ein Bericht über die Arbeit des EPP-Forums rundete die Fachtagung ab.

Fachtagung Design meets EPP – das Fazit

Christian Traßl, Geschäftsführer des EPP-Forums, zog ein positives Fazit: „Wir wollten kreative Berufsfelder wie Designer und Produktentwickler ansprechen, die bis jetzt EPP und seine Vorzüge nicht kannten. Mit dieser Fachtagung ist es uns gelungen, sie für diesen Werkstoff zu begeistern. EPP braucht eben, wie Herr Rosenthal treffend in seinem Vortrag EPP needs Design formuliert hat, eine optisch ansprechende Form, um vollends zur Geltung zu kommen“, so Traßl. Auch andere Gesichtspunkte sind mit Erfolg vermittelt worden.

Die Referenten hoben mehrmals hervor, wie positiv sich ein originelles Design beim Umsatz auswirkt. Dass Unternehmen mit einem innovativen Material und neuen Ideen der Finanz- und Wirtschaftskrise erfolgreich begegnen können, war ein weiteres Ergebnis, das die Teilnehmer mit nach Hause nahmen. „Gerade in einer Zeit wie dieser, die eigentlich eine Umkehr in vielen Produktionsbereichen geradezu fordert, wäre dieses Material für viele Unternehmen bei intelligenter Durchforschung der eingefahrenen Produktionsgegebenheiten mehr als ein Rettungsanker für diverse Produktionsstrategien“, unterstrich der Designer Johann Scheiber.

Design meets EPP war die zweite Fachtagung des EPP-Forums, der Marketingplattform rund um den Partikelschaum EPP. Neben den zahlreichen informativen Fachvorträgen war auch Platz für persönliche Begegnungen: Am Vorabend fand sich eine spontane Runde aller Tagungsteilnehmer und Referenten auf der Sonnenterrasse des Hotels in Gelsenkirchen ein.

Einfach spektakulär - Die Zollverein School of Management and Design in Essen

Nicht nur das Gelände des Weltkulturerbes Zollverein Essen zog die Tagungsteilnehmer in ihren Bann, auch die Zollverein School of Management and Design, ein rechteckiger Komplex aus unbehandeltem Beton, war beeindruckend. Schnell zogen die Designer Parallelen von der Architektur des Gebäudes zum Werkstoff EPP. Johann Scheiber: „Bei dem Beton würde niemand auf die Idee kommen, ihn anzustreichen. Normalerweise würde man den Beton hinter Tapeten verstecken.“ So wie beim Beton-Kubus der Zollverein School, sind auch beim EPP Designer und Produktentwickler gefragt, dem Material eine neue Form und ein neues Aussehen zu geben.

Die Zollverein School of Management and Design hat sich der Aufgabe verschrieben, Führungskräfte auszubilden, die „Management als Gestaltungsaufgabe verstehen und als Vordenker neue Märkte und neue Lebenswelten entwerfen wollen“. >> www.zollverein-school.de

Über EPP-Forum e.V.

Das EPP-Forum ist ein Zusammenschluss mehrerer renommierter Firmen aus den Bereichen Rohstoff, Maschinenbau, Verarbeitung und Forschung/Entwicklung, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den innovativen Werkstoff EPP (Expandiertes Polypropylen) und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten publik zu machen. Produkt- und Prozessinnovationen sollen basierend auf unternehmensübergreifenden Netzwerken erleichtert werden. Die Idee hinter dem Forum ist, eine Plattform zu schaffen, die die gesamte Wertschöpfungskette des Produkts abdeckt.


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Edificio Ágora, Valencia, Spanien

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 07:47

In der Stadt der Künste und der Wissenschaften entsteht derzeit die Eficio Ágora. Ein gigantisches Raumgerüst auf Basis des PERI UP Rosett bietet bis auf knapp 80 Meter Höhe Zugang und Arbeitsplätze für verschiedene Gewerke.

Elegante Skulptur in flexibler Rüstung

Der spanische Stararchitekt Santiago Calatrava realisierte in seiner Heimatstadt Valencia die ”Ciudad de las Artes y de las Ciencias”. Gegenwärtig wird der Komplex mit der Edificio Ágora um ein Multifunktionszentrum erweitert. Eine gigantische PERI UP Rosett Konstruktion steht derzeit in dem knapp 80 Meter hohen Innenraum mit einem Volumen von rund 122.000 Kubikmetern. Das Gerüst wird für verschiedene Arbeiten genutzt – von der Montage der außergewöhnlichen Stahl-Glas-Konstruktion bis hin zur Installation der Lichttechnik. Die unterschiedlichen Anforderungen der einzelnen Gewerke an Zugänge und Arbeitsplattformen erfordern eine kontinuierliche Anpassung der Gerüste entsprechend des Baufortschritts. Flexibilität, hohe Tragfähigkeit und weite Auskragungen bei trotzdem geringer Diagonalenanzahl machen die Lösung mit PERI UP schnell und wirtschaftlich.

Für die Edificio Ágora sind 49 gewölbte Stahlrippen in elliptischem Grundriss angeordnet. Auf einer Länge von rund 100 Metern überspannt das Bogentragwerk in seiner Breite rund 60 Meter und damit eine Grundfläche von rund 5.000 Quadratmetern. Der Clou ist das aufklappbare Dach mit seiner Lamellenkonstruktion: In geschlossenem Zustand stellt die Gebäudeform einen Helm der Conquistadores dar. Wird der bewegliche Teil geöffnet, erinnert die Edificio Ágora an den Helm der Generäle. Zudem reguliert das klappbare Glasdach den Einfall natürlichen Lichts in den Raum.

Ausgeklügelte Gerüstkonstruktion
Die maßgebliche Forderung an das Gerüst war, dass es einer Vielzahl an Gewerken sichere Zugänge und Arbeitsplätze bieten solle. Die komplexe Gebäudekonstruktion und die unterschiedlichen, vom Gerüst aus durchzuführenden Arbeiten bestimmen den Schwierigkeitsgrad dieser Aufgabe. Für den Aufbau der tragenden Gebäudekonstruktion – also die Montage der Stahlsegmente sowie die Schweiß- und Beschichtungsarbeiten – müssen die einzelnen Stahlrippen von allen Seiten zugänglich sein. Diese sind in einem Achsabstand von zwei Metern angeordnet und sowohl vertikal als auch horizontal gekrümmt. Sämtliche Zugänge und Arbeitsplattformen müssen dieser Form ständig angepasst werden. Für die sich anschließenden Arbeiten wie der Einbau der Dämmung oder die Anbringung der Glasverkleidung muss das Gerüst auf den Innenraum der Ágora begrenzt, also teilweise rückgebaut werden. Für die Montage der Stahlkonstruktion, der Maschinentechnik und der Antriebe des beweglichen Daches muss das Gerüst dann bis auf rund 80 Meter Höhe aufgebaut werden.

Aufgrund der geplanten Bauzeit von nur 13 Monaten ist eine besonders schnelle Lösung gefordert. Der geplante Fertigstellungstermin ist von den ausführenden Unternehmen zwingend einzuhalten, da mit dem Tennisturnier „Valencia Open 500“ Ende Oktober 2009 die Eröffnungsveranstaltung bereits fest terminiert ist. Die mit der Ausführung beauftragten Unternehmen entschieden sich für das Gerüstsystem PERI UP Rosett. Das Modulgerüst erfüllt sämtliche Anforderungen und beweist derzeit täglich mit seinen vielfältigen Einsatzmöglichkeiten seine Vorteile auf der Baustelle.

Flexibler Gerüstbau
Mit der Erstellung der Stahlrippenkonstruktion wächst das Gerüst entsprechend des Baufortschritts in die Höhe. Basis ist ein PERI UP Raumgerüst mit einem Grundraster von 3,00 Meter auf 2,00 Meter, welches entsprechend der Form und Lage der Rippen variiert wird. Das Höhenraster der Rosetten von 50 Zentimetern bietet zusammen mit dem metrischen Grundraster optimale Anpassungsmöglichkeiten in Höhe, Breite und Tiefe. Das Raster wird in Richtung Fassade ganz einfach durch das Aufstecken von Stielen auf den Riegeln halbiert, so dass die Plattformen auch zwischen den Stahlrippen hindurch bis an die Außenseite der zukünftigen Gebäudehülle geführt werden können.

Für die Arbeiten an der Fassade sind aufgrund der sich verjüngenden Gebäudeform zwischen den einzelnen Stahlrippen auch auskragende Gerüste erforderlich. Diese Kragarme werden mit Knotendiagonalen UBK und UCB Konsolen ausgeführt. Die Konsolen sind hoch belastbar und in jeder Höhe montierbar – unabhängig von vorhandenen Belägen oder Riegelebenen. In vielen Bereichen werden auch verstärkte Horizontalriegel UHV eingesetzt, die wiederum als Auflager für aufgehende Stiele dienen. So lässt sich die Form des Gerüsts optimal und problemlos an die komplexe Gebäudestruktur anpassen.

Sobald das Stahltragwerk fertiggestellt ist, wird das Gerüst dem Baufortschritt entsprechend verändert. Die weiten Auskragungen werden größtenteils rückgebaut, damit das äußere Stahlblech, die Dämmung und die vorgehängte Wandkonstruktion montiert werden können. Im oberen Gebäudebereich hilft das Gerüst dem Baustellenteam, die Glasverkleidung anzubringen und den beweglichen Stahlbau samt der erforderlichen Maschinen- und Antriebstechnik zu montieren.

Leicht zugängliche Arbeitsbereiche
Nicht nur das Personal muss stets schnell und sicher an seinen Arbeitsplatz gelangen, auch das erforderliche Material muss zügig zum jeweiligen Arbeitsort transportiert werden. Für die Integration der PERI UP Treppen genügen einfachen Anpassungsmaßnahmen des Gerüsts. Mit PERI UP UDI Industriebelägen mit einem Breitenraster von 25 cm werden Arbeitsplattformen und Verkehrswege ohne Spalt vollständig ausgelegt. Die integrierte Belagsicherung sichert den Belag ohne Zusatzmaßnahmen und sofort nach dem Einlegen. Die Oberfläche der Beläge ist gelocht und besonders rutschsicher. Selbst innerhalb fertig montierter Gerüstabschnitte lassen sich die PERI UP Beläge nachträglich einfach aus- und wieder einbauen – ein großer Vorteil für die kontinuierliche Anpassung nicht nur für das Gerüst in Valencia.

Sicheres und schnelles Arbeiten
Die kurze Bauzeit der Edificio Ágora erfordert eine extrem schnelle Montage. Die PERI Logik vereinfacht und beschleunigt den Aufbau des PERI UP Gerüstes – auch in großen Höhen. Das geringe Gewicht der einzelnen Systemteile und die Tatsache, dass jedes Systemteil von nur einer Person gehandhabt werden kann, fördern schnelles und kraftsparendes Arbeiten. Die hohe Steifigkeit des PERI UP Riegelanschlusses reduziert die Aussteifungsebenen und verringert die Anzahl notwendiger Diagonalen. Alle PERI UP Systembauteile sind untereinander kompatibel. Dadurch lassen sich Arbeitsplattformen, Aufstiege und Absturzsicherungen einfach ausführen. Der selbstsichernde Riegelanschluss Gravity Lock bietet eine hohe Arbeits- und Montagesicherheit: Beim Einhängen des Riegels fällt der Keil durch die eigene Schwerkraft automatisch in die Öffnung der Rosette und verriegelt sicher. PERI UP ist langjährig bewährt und geprüft, das Modulgerüst erfüllt die Anforderungen an Systemgerüste nach EN 12810 und EN 12811.

Ciudad de las Artes y de las Ciencias
Die Stadt der Künste und Wissenschaften ist ein Science Center in Valencia und wurde vom Architekten Santiago Calatrava entworfen. Seit 1991 wird der Komplex im trockenen Flussbett des Río Turia errichtet. Das Areal umfasst verschiedene Gebäude, unter anderem das „L'Hemisfèric“ mit 3D-Kino und Planetarium, es wurde als sich öffnendes und schließendes Auge konstruiert. Mit dem von dem Betonschalen-Pionier Félix Candela geplanten „L’Oceanogràfic“ umfasst der Komplex auch das größte Aquarium Europas.

Bauunternehmen: U.T.E. Agora, Valencia (Augescon, Lindner, Estrumaher)

Projektbetreuung: PERI S.A.U. Sociedad Unipersonal, Spanien

Weitere Bilder   (externer Link: Peri )


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Rohstahlproduktion im Juni 2009 41,0% niedriger als im Vorjahr

Bauwirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 13:37

 
Die deutschen Hüttenwerke haben im Juni 2009  1,44 Millionen Tonnen Roheisen und 2,47 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt.

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, produzierten sie damit 44,8% weniger Roheisen und 41,0% weniger Rohstahl als im Juni 2008. Gegenüber Mai 2009 nahm die Produktion im Juni 2009 bei Roheisen um 22,1% und bei Rohstahl um 13,7% zu. Bei der Rohstahl­produk­tion ergab sich kalender- und saison­bereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) eine Zunahme um 1,9%. Damit scheint sich die schon in den letzten beiden Monaten beobachtete leichte Erholungstendenz fortzusetzen.
 
In den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 8,15 Millionen Tonnen Roheisen und 13,79 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum ent­sprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit um 46,7% und die von Rohstahl um 43,5% zurückgegangen.
 

Herstellung von Roheisen, Rohstahl und warmgewalzten Stahlerzeugnissen*) 

 Mai
2009
Juni
2009
Veränderung
gegenüber
Mai
2008
Juni
2008
Millionen Tonnen%

 

*) Für Mai 2009 endgültige Ergebnisse, für Juni 2009 vorläufige Ergebnisse.

Deutschland
Roheisen 1,18 1,44 – 54,9 – 44,8
Rohstahl 2,17 2,47 – 47,7 – 41,0
Warmgewalzte Stahlerzeugnisse 2,10 – 44,5

 
Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zur Rohstahlproduktion (Tabelle: 42311-0002, Erzeugung von Eisen und Stahl) können auch kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden. 

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Roman Hartmann,
Telefon: (0611) 75-8505,

 



Optische Schieflage - drei Brücken in Stahlbetonbauweise

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 09:12

Optische Schieflage

Alles NOEtop Systemteile bis auf den Holzausgleich.

Widerlager der Brücken für die Neubaustrecke der B 464 mit NOE geschalt

Im Zuge der geplanten Aus- und Neubaustrecke der B 464 von Sindelfingen nach Renningen werden zunächst drei Brücken in Stahlbetonbauweise errichtet. Als Schalungsspezialisten holte sich das ausführende Bauunternehmen BSN aus Reutlingen die NOE Schaltechnik, Süssen ins Boot.

Was auf den ersten Blick wie ein gewöhn­liches Brückenbauwerk aussieht, bekommt beim zweiten Hinsehen ein völlig anderes Bild. Denn sowohl das erste der 3 Brückenbauwerke mit 5 Meter Höhe als auch die beiden Bau­werke mit jeweils 8 Meter Höhe kommen einem ziemlich schräg vor. „Die Widerlager sind vorne alle mit Anlauf, sprich die stehen nicht senkrecht, sondern fallen nach hinten weg“, erklärt Hans-Peter Nill, Geschäftsführer der BSN, Reutlingen die optische Schieflage. Das bedeutet, bei allen drei Bauwerken ist die vordere Widerlagerwand nach oben hin bis zu 1,5 Meter geneigt. Dabei verlaufen auch die Flügelwände nicht im rechten Winkel, sondern schräg zur Widerlagerwand.

mm-genaues Arbeiten

Eine Herausforderung die NOE-Schaltechnik in zweifacher Hinsicht bestens gelöst hat. Zum einen mit Verwendung der NOEtop Rahmenschalung und zum anderen durch die dreidimensionale Darstellung der Konstruktion im CAD. So konnten die Spezialisten bei NOE die Maße für die Ausgleichskeile ermitteln. Nach den von NOE gelieferten Plänen wurden die „Ausgleichskeile“ von BSN gefertigt.
Das Finale, ob die Konstruktion passt, konnte ausschließlich auf der Baustelle durchgeführt werden. Dort wurden die Flächen auf dem Boden vormontiert und aufgestellt. Änderungen während der Bauphase waren grundsätzlich nicht möglich. Alles musste auf den berühmten Millimeter genau passen. Denn bei Änderungen hätte die komplette Schalung wieder demontiert werden müssen. Es musste übrigens keine Schalung wieder demontiert und neu eingepasst werden.

Vorteil durch integrierte Gurtung

„Ein großer Vorteil war die integrierte Gurtung der NOEtop Rahmenschalung. Dadurch hatten wir kein Problem die vordere Schalung so stark zu neigen. Außerdem konnten die Spannstäbe wegen des hohen Bewehrungsgrades nicht immer an den vorgesehenen Positionen platziert werden, sondern mussten immer wieder verschoben werden. Bei der NOEtop mit der integrierten Gurtung war dies ohne Aufwand möglich, “ erklärte Nill. Ein weiterer Vorteil waren die NOEtop Großflächenelemente von 5,30 x 2,65 m. Als optimal erwies sich auch der hohe Betonierdruck von 88 kN, den die Schalung aushält.
Zum Einsatz kamen bei dem ersten Brückenbauwerk 180 m² NOEtop, beim zweiten und dritten Bauwerk rund 380 m² NOEtop Rahmenschalung. „Das war für dieses Projekt schon die wirtschaftlichste Lösung“, bestätigt der Fachmann und fügt hinzu, „wo andere auf Trägerschalung gegangen wären hatten wir durch die NOEtop Rahmenschalung mit integrierter Gurtung Flexibilität und Kosteneinsparung. Und was das komplette Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss führte, lag nicht zuletzt auch an der guten Betreuung durch die NOE-Schaltechnik, Süssen“.

Dass mit relativ wenigen Abstützungen sehr viel Fläche gestellt werden  kann ist ein wesentlicher Vorteil der NOEtop Großflächen-Elemente.

Auf den mm genau wurden die Ausgleiche gefertigt. Möglich wurde dies durch dreidimen­sionale Computeranimationen denen die genauen Abmessungen entnommen werden konnten.

Beton-Oberflächen die überzeugen.


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Mehr Informationen über den Werk- und Baustoff Beton finden Sie auch auf:
http://www.bauinformant.wordpress.com
bauinformant bloggt beton: Der Blog zum Beton


 

 


Wohnungsbau muss Schwerpunkt der Politik werden

Bauwirtschaft, Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:00

Presseinformation Zentralverband Deutsches Baugewerbe vom 7. Juli 2009

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, wurden im Jahr 2008 in Deutschland 176 000 Wohnungen fertig gestellt. Das waren 16,5 % oder 39 000 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Seit 1995, als mit knapp 603 000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ging die Zahl der jährlich fertig gestellten Wohnungen um mehr als 70 % zurück.

Hierzu erklärte Prof. Dr. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB): „Die Zahl der derzeit fertig gestellten Wohnungen liegt weit unter dem tatsächlichen Bedarf. Jetzt zeigen sich die Ergebnisse der verfehlten Politik der vergangenen Legislaturperioden in aller Schärfe. Es besteht dringender Handlungsbedarf. Nach der Bundestagswahl muss der Wohnungsbau Schwerpunkt der Politik werden.“

Um den Bedarf an Wohnungen auch nur annähernd befriedigen zu können, müssen erhebliche
Anstrengungen unternommen werden. Dazu gehört für die Bauwirtschaft konkret:

• Die Abschreibungsmöglichkeiten beim Wohnungsneubau zu verbessern.
• Der Neubau von Mietwohnungen soll durch eine Verdoppelung des Abschreibungssatzes von jährlich vier Prozent angeregt werden. Derzeit ist nur eine Abschreibung von zwei Prozent zulässig.
• Die KfW-Förderung soll um einen speziellen Programmpunkt für den Bestandsersatz erweitert werden.

„Würden nur 50.000 Wohnungen im Jahr mehr gebaut, was immer noch weit unter dem tatsächlichen Bedarf liegt, könnten dadurch rund 150.000 Arbeitsplätze im Jahr neu geschaffen bzw. erhalten werden. Dies würde nach dem Auslaufen der Konjunkturpakete auch dazu beitragen, die Konjunkturentwicklung zu stützen und zu verstetigen.“ So Prof. Robl abschließend.


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Bodenaustausch mit weiterentwickeltem Verfüllbaustoff

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 07:35
Innovatives Verfahren mit Bohrpfählen und fließfähigem Verfüllbaustoff erfolgreich eingeführt

 

Aus der historischen Entwicklung des Standortes war bekannt, dass eine bestimmte Fläche im Mainzer Industriegebiet „Ingelheimer Aue“ durch Kontaminierung im Boden belastet war. Teeröle und Ammoniakwasser waren hier vor vielen Jahren in unterirdischen Zisternen gelagert worden. Im Laufe der Zeit bildeten sich Einsickerungserscheinungen im umliegenden Erdreich. 6000 Kubikmeter kontaminierter Boden mussten entfernt, ordnungsgemäß entsorgt und durch ein geeignetes Material ersetzt werden.

Der Verfüllbaustoff wird mittels Krankübel eingebaut, um den fehlenden Boden zu ersetzen.

 

Als Generalunternehmen hierfür wurde die Fa. Sonntag Baugesellschaft mbH & Co. KG, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bingen beauftragt. Die Bodensanierung fand nach Abbruch des Baukörpers in einer sechs Meter tiefen mit Spundwänden gesicherten, ca. 600 m² großen Baugrube statt. Die praktikabelste und wirtschaftlichste Lösung sah man in einem Bodenaustausch mittels Bohrverfahren. Ausschreibung und Überwachung seitens des Auftraggebers wurde durch die CDM Consult GmbH aus Bingen vorgenommen.

400 Bohrpfahllöcher waren notwendig, um den kontaminierten Boden zu entfernen.

 

Dicht an dicht und sich überlappend wurden insgesamt 400 Bohrpfahllöcher in die Baugrubensohle gebohrt - jeweils sieben Meter tief und im Durchmesser 1,50 m. Die entstandenen Bohrungen von ca. 15 m³ Volumen wurden mit flüssigem füma boden über einen Kran mittels Schüttkübel verfüllt. füma boden ist ein Spezialbaustoff der CEMEX Deutschland AG, der ursprünglich zur Grabenverfüllung entwickelt wurde, Durch Hydratation erhärtet der Baustoff innerhalb weniger Stunden. Der ausgetauschte Boden wurde mit Kalk konditioniert, um ihn transportfähig zu machen, und anschließend entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen entsorgt.

 

Die Anforderungen an das Baumaterial hatten es in sich:

 

  • Bodenklasse 3-5
  • Einbau in stark aggressivem Grundwasser
  • Elastizitätsmodul E=60 MN/m²
  • Überfahrbarkeit nach spätestens 72 Stunden
  • Einaxiale Druckfestigkeit von mindestens 100 KN/m² nach 7 Tagen, mindestens 400 KN/m² nach 28 Tagen
  • Stichfestigkeit nach weniger als 72 Stunden

 

Untersuchungen der Ruhr-Universität Bochum hatten vorab belegt, dass füma boden alle geforderten Eigenschaften besitzt.

 

Das auftraggebende Unternehmen mit Sitz in Mainz setzt schon seit zwei Jahren füma boden in. Bis jetzt wurde der Verfüllbaustoff für Verfüllungen im Leitungsbau und weitere ähnliche Verwendungszwecke verwendet. Für den jetzt anstehenden Bodenaustausch musste die Rezeptur dagegen komplett neu angepasst werden. „Um eine schnelle Überfahrbarkeit der Fläche zu erreichen, mussten wir die bisherigen Eigenschaften erweitern“, berichtet Stefan Schubert, Projektmanager Spezialbaustoffe von CEMEX Deutschland.

Blick auf ein fertig verfülltes Bohrloch: Durch Hydratation erhärtet der Verfüllbaustoff binnen weniger Stunden.

 

„Die abschließenden Statikprüfungen haben die Erwartungen aller Beteiligten noch übertroffen“, stellt Claus Bottmann, Prüfstellenleiter im Gebiet Rhein-Nahe bei CEMEX Deutschland, zufrieden fest. „Es war schon eine etwas aufregende Premiere, weil der Baustoff neu konzipiert werden musste“, meint er rückblickend. „Wir sind deshalb froh darüber, dass wir die an uns gestellten Anforderungen so gut erfüllen konnten. Auf diese Weise haben wir ein vollkommen neues Anwendungsgebiet für unseren Verfüllbaustoff erschlossen.“


Gewinner der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta, Essen

Ausbildung & Studium, Beton, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:48

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Universität Twente und TU Dortmund gewinnen die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta

Außergewöhnliche Boote aus Beton begeisterten die Zuschauer

Am 20. Juni 2009 fand auf dem Baldeneysee die 12. Deutsche Betonkanu-Regatta statt.  Mehr als 900 Studenten und Auszubildende ließen bei dem außergewöhnlichen Wettbewerb ihre selbstgebauten Kanus und Wasserfahrzeuge aus Beton zu Wasser. In der Wettkampfklasse der Herren gewann das Team der Universität Twente aus den Niederlanden, gefolgt von der Hochschule Regensburg und der Technischen Fachhochschule Georg Agricola zu Bochum. Bei den Damen siegte das Team der Technischen Universität Dortmund. Zweit- und drittplatzierte waren die Mannschaften der Bauhaus Universität Weimar und der Hochschule Augsburg.

Die Teilnehmer der Regatta kommen von Fachhochschulen, Universitäten und anderen Institutionen, an denen Betontechnik gelehrt wird. Vor dem Wettkampf mussten sie gemeinsam mit ihren Ausbildern die knifflige Aufgabe lösen, ein Kanu aus Beton zu bauen, das robust und wasserundurchlässig ist und darüber hinaus den harten Bedingungen eines Rennens stand hält. Knapp 5000 Besucher bewunderten am Samstag die 80 Betonboote. Bei der Bootsparade der offenen Klasse wurden die skurrilsten Konstruktionen prämiert. Das Boot “GeBALLte Energie” der Hochschule Lausitz, ein komplettes Spielfeld mit einem überdimensionalen Fußball aus Beton belegte in dieser Kategorie den ersten Platz. Alleine der Fußball wog über 800 Kilogramm. Eine schwimmende Burg  der HAWK Hildesheim und eine runde Schwimminsel der technischen Universität Dresden belegten den zweiten und dritten Platz.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Die letzte Regatta fand 2007 in Hannover auf dem Maschsee statt.

Im Rahmen der Veranstaltung spendete die deutsche Zement- und Betonindustrie für jeden Zuschauer, der sich an der Regattastrecke einfand, einen Euro für das Kulturprojekt Storp 9 in Essen. Für die Essener Kinder, die mit der Spende bedacht werden, freute sich Peter Linten, Beiratsvorsitzender des Organisators BetonMarketing West. Aufgrund der regen Zuschauerbeteiligung am Baldeneysee überreichte er dem Oberbürgermeister der Stadt Essen, Dr. Wolfgang Reiniger, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro.

Pressetext: www.beton.org

Ergebnisliste:

Sportlicher Wettkampf Herren
1. Universität Twente: Sevrien Ferrée/Frank Aarns (”Das Phantom”)
Zeit im Finale: 02:22
2. Hochschule Regensburg: Roland Gömmel/Roland Niebling (”Rasender Roland”), Zeit im Finale: 02:41
3. TFH Bochum: Jakob Husen/Armin Goergen (”TFH Flying Miners”)
Zeit im Finale: 02:48
4. Technische Universität Dortmund: Thorsten Tewes/Stefan Drobniewski (”BamBam”)
5. Hochschule Augsburg: Peter Widmann/Michael Bürle (”Das Biest”)
6. Bauhaus Universität Weimar: Tim Link/Peter Huschenbeth (”flying concrete “)
7. Technische Universität Dresden: Marco Wach/Bernd Zwingmann (”Luftikuss”)
8. ZHAW Winterthur: Johannes Misteli/Patrick Soller (”c-pearl II”)
8. Bauhaus Universität Weimar Sebastian Tomczak/Konrad Sommer (”black pearl”)
10. Universität Twente Chil de Wit/Johan de Waard (”The Flying Dutchman”)

Die schnellste Zeit aller Läufe: Hochschule Regensburg (”Rasender Roland”): 02:18

Sportlicher Wettkampf Damen:
1. Technische Universität Dortmund: Nadine Kramer/Annika Jobs (”pebbles”)
Zeit im Finale: 02:51
2. Bauhaus Universität Weimar: Ina Reichert/Maria Pankratz (”flying concrete”)
Zeit im Finale: 03:10
3. Hochschule Augsburg: Stefanie Reinhardt/Angela Ellmer (”Das Biest”)
Zeit im Finale: 03:14
4. Universität Twente: Nienke Schuurmann/Nine van de Scheur (”De Twentsche Ros”)
5. Universität Twente: Floor Speet/Naddi Modderman (”The flying Dutchman”)
6. Technische Universität Dresden: Elisabeth Schmook/Lisa Arlt (”Hefeboot”)
6. Technische Universität Dresden: Anna Kaidel/Luise Lemnitzer (”Moby Dick”)
8. Universität Siegen: Birgit Weitzel/Danica Frettlöh (”schwarzer Hai”)
9. Fachhochschule Potsdam: Anica Melcher/Janette Peters (”Potsdampferin”)
10. Bauhaus Universität Weimar: Michaela Glaser/Susanne Liemen (”shark superb”)

Mehr Bilder zu der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta finden Sie hier (externer Link) und hier (externer Link)

Video zur 12. Deutschen Betonkanu-Regatta auf “Der Westen”
Warum schwimmt Beton?
(externer Link)

Pressemitteilung beton.org

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Baustoffe mit Low-e-Beschichtungen

Energie, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:00

Neuartige Materialien für effiziente Gebäude

Mit Low-e-Beschichtungen versehene Materialien wirken für die Wärmestrahlung wie Spiegel. Bislang war es nur im Labormaßstab möglich, handelsübliche Gewebe, Membranen und Folien durch eine mechanisch stabile und gut anhaftende Beschichtung mit Low-e-Eigenschaften auszustatten.

In einem erfolgreichen Forschungsprojekt gelang es, derart beschichtete Baustoffe im industriellen Maßstab zu produzieren. Das neue BINE-Projektinfo "Low-e-Beschichtungen - Softe Hülle für hohe Ansprüche" (5/2009) stellt die neuen Materialien vor.

Neuartige leichte und flexible Konstruktionen aus Membranen eröffnen Architekten Gestaltungsspielräume. Sie erlauben beispielsweise Überdachungen großer Areale, bei denen durch Transparenz oder Transluzenz verstärkt Tageslicht genutzt werden kann, gleichzeitig aber keine direkte Blendung auftritt. Die dabei verwendeten Glas- oder Textilgewebe setzen eindrucksvolle optische Akzente, sie benötigen aber auch neue Konzepte, den Energiebedarf von Gebäuden für die Beheizung und Klimatisierung zu optimieren.

Low-e-Beschichtungen reduzieren im Sommer den Wärmeeintrag ins Gebäude und vermindern so die Kühllast. Im Winter reflektieren sie die Wärmeabstrahlung aus dem Innenraum und strahlen nur wenig Wärme nach außen ab. In einem Forschungsprojekt wurden Beschichtungen für textile Baustoffe entwickelt, die mechanisch stabil unter Beibehaltung der Textur auf Gewebe aufgebracht werden können. Das Bauelement erhält die gewünschte Low-e-Eigenschaft und kann mit beliebigen Farbwirkungen ausgestattet werden. Eine prototypische Großanlage demonstriert bereits die Marktreife des Verfahrens.

In begleitenden Studien untersuchten die Forscher die bauphysikalischen Voraussetzungen und die Einsatzmöglichkeiten von Low-e-beschichteten Materialien bei der Gebäudesanierung und im Neubau. Dabei ermittelten sie - abhängig von den letztendlich erreichbaren Produktionskosten - ein ermutigendes Marktpotenzial. Das BINE-Projektinfo "Low-e-Beschichtungen - Softe Hülle für hohe Ansprüche" (5/2009) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich - im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 - 923790.

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Rüdiger Mack | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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Baustoffe mit Low-e-Beschichtungen

Energie, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:45
Neuartige Materialien für effiziente Gebäude
 
04.06.2009
Mit Low-e-Beschichtungen versehene Materialien wirken für die Wärmestrahlung wie Spiegel. Bislang war es nur im Labormaßstab möglich, handelsübliche Gewebe, Membranen und Folien durch eine mechanisch stabile und gut anhaftende Beschichtung mit Low-e-Eigenschaften auszustatten. In einem erfolgreichen Forschungsprojekt gelang es, derart beschichtete Baustoffe im industriellen Maßstab zu produzieren. Das neue BINE-Projektinfo „Low-e-Beschichtungen – Softe Hülle für hohe Ansprüche“ (5/2009) stellt die neuen Materialien vor.
Neuartige leichte und flexible Konstruktionen aus Membranen eröffnen Architekten Gestaltungsspielräume. Sie erlauben beispielsweise Überdachungen großer Areale, bei denen durch Transparenz oder Transluzenz verstärkt Tageslicht genutzt werden kann, gleichzeitig aber keine direkte Blendung auftritt. Die dabei verwendeten Glas- oder Textilgewebe setzen eindrucksvolle optische Akzente, sie benötigen aber auch neue Konzepte, den Energiebedarf von Gebäuden für die Beheizung und Klimatisierung zu optimieren. Low-e-Beschichtungen reduzieren im Sommer den Wärmeeintrag ins Gebäude und vermindern so die Kühllast. Im Winter reflektieren sie die Wärmeabstrahlung aus dem Innenraum und strahlen nur wenig Wärme nach außen ab. In einem Forschungsprojekt wurden Beschichtungen für textile Baustoffe entwickelt, die mechanisch stabil unter Beibehaltung der Textur auf Gewebe aufgebracht werden können. Das Bauelement erhält die gewünschte Low-e-Eigenschaft und kann mit beliebigen Farbwirkungen ausgestattet werden. Eine prototypische Großanlage demonstriert bereits die Marktreife des Verfahrens.

In begleitenden Studien untersuchten die Forscher die bauphysikalischen Voraussetzungen und die Einsatzmöglichkeiten von Low-e-beschichteten Materialien bei der Gebäudesanierung und im Neubau. Dabei ermittelten sie - abhängig von den letztendlich erreichbaren Produktionskosten – ein ermutigendes Marktpotenzial. Das BINE-Projektinfo „Low-e-Beschichtungen – Softe Hülle für hohe Ansprüche“ (5/2009) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 – 923790.

Betonieren bei sommerlicher Witterung

Beton, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 00:07

Betonieren bei sommerlicher Witterung: Tipps zum Verlegen von Bordsteinen, Pflastersteinen und Platten

Bei hohen Temperaturen, starker Sonneneinwirkung und viel Wind werden an der Baustelle gelagerte Bordsteine, Pflastersteine oder Platten stark aufgeheizt und trocknen aus. Dies führt zu einem erhöhten Saugvermögen und hat entscheidende Auswirkungen auf den Umgang mit dem Beton, der zum Verlegen verwendet wird.

Im Straßenbau bzw. im Garten- und Landschaftsbau werden häufig „erdfeuchter“ Beton (Konsistenz C1) oder Sondermischungen eingesetzt. Beide Baustoffsorten sind konsistenzbedingt wasserarm. Kommt erdfeuchter Beton oder die Sondermischung in Kontakt mit den aufgeheizten Steinen und dem trockenen Untergrund, so wird sofort das wenige vorhandene Wasser entzogen und steht zur Hydratation nicht mehr zur Verfügung. Die Folge ist eine schnelle und nicht umkehrbare Austrocknung, die zu einem dramatischen Festigkeitsabfall führt. Im schlimmsten Fall ist keine Festigkeit mehr vorhanden.

Was ist zu tun?

Mit einfachen Maßnahmen kann man diese gravierenden negativen Auswirkungen ausschalten:

  • Zeitnahes Vornässen der zu versetzenden Steine und Platten verhindert ein zu großes Saugvermögen. Größere Bevorratungen sollten vor der Verarbeitung abgedeckt und feuchtgehalten werden, um so ein zu schnelles Austrocknen zu vermeiden.
  • Die vorrätig gehaltenen Betonmengen sollten der Einbauleistung angepasst sein. Man sollte den Baustoff mit Kunststoffplanen vor Sonne oder Wind schützen. Werden Betonverzögerer eingesetzt, können auch sie nur wirken, wenn genügend Wasser vorhanden ist.
  • Sondermischungen müssen durch geeignete Maßnahmen verdichtet werden, um die erforderliche Dichtigkeit zu erreichen.
  • Nach Ende der Betonage muss, wie es auch die Norm fordert, der Beton / die Sondermischung so früh wie möglich nachbehandelt werden, also: abdecken und ausreichend feucht halten.

Werden diese einfachen Regeln nicht eingehalten, führt das zu porösem und „verbranntem“ Beton. Die geforderten Eigenschaften hinsichtlich Festigkeit und Dauerhaftigkeit können dann nicht mehr erreicht werden.

Allgemeine Informationen zum „Betonieren im Sommer“ finden Sie in unserer gleichnamigen Broschüre, die Sie über das Internet kostenlos bestellen können unter: http://www.cemex.de/infomaterial_bestellung

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Klinikum Stuttgart – Stuttgarts größte Baustelle

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 17:41

Pressetext der NOE Schaltechnik, 02.06.2009
URL:http://www.noe.de/klinikum-stuttgart-01.html
 
     
 
 
   

Eine besondere Herausforderung für die NOEtop: 9 m hohe Wände, einhäuptig geschalt, in denen Aussparungen für Spannlitzen integriert werden mussten.

Stuttgarts größte Baustelle

NOE Wand und Stützenschalung für Klinikum in Stuttgart Mitte

Im vergangenen Jahr wurde der Grundstein für die Hochbaumaßnahmen auf der größten Krankenhaus-Baustelle Baden-Württembergs und der zurzeit größten Baustelle in Stuttgart gelegt. In Stuttgart Mitte errichtet die Arbeitsgemeinschaft Klinikum Stuttgart bestehend aus Wayss & Freytag Ingenieurbau, Niederlassung Stuttgart und Wolff & Müller, beide Stuttgart ein Klinikum mit 2.000 Räumen und 93.000 m² Bruttogeschossfläche entstehen. Die Betonschalung für alle vertikalen Bauteile auf dieser Baustelle der Superlative liefert NOE-Schaltechnik.

Fährt man auf der Kriegsbergstraße in Stuttgart am Katharinenhospital vorbei, gibt nichts einen Hinweis auf die riesige Baustelle, die sich direkt hinter dem Hauptgebäude der Klinik befindet. Der Neubau des Kinder- und Frauenzentrums zählt nicht nur zu der größten Baustelle der Stadt Stuttgart, sondern ist auch die größte Klinik-Baustelle Deutschlands. Das Kinder- und Frauenzentrum ist als Gebäudekomplex mit einem Sockelbau und sechs versetzt darauf angeordneten Pavillons geplant.
Bereits vor Beginn der Grabungsarbeiten wurden 300 Bohrpfähle von jeweils einem knappen Meter Durchmesser bis zu 38 m tief in das Erdreich getrieben und mit Beton ausgegossen. Die so entstandene Grubenwand von 180 m Länge wurde von 900 Ankern fixiert, die bis zu 30 m in den Kriegsberg hineinreichen. Lange Bohrpfähle und eine massive Bodenplatte von 1,40 m Dicke geben dem Gebäudekomplex die Stabilität.
Jeden Tag wächst der Klinikneubau ein Stück in die Höhe. Und dazu trägt der Einsatz der NOEtop Wandschalung einiges bei. Ins­gesamt hat NOE 1.300 m² Wandschalung auf der Baustelle, die bis zum Schluss auf 2.000 m² aufgestockt wird. „Wir haben hier Wände die wir 9 m hoch einhäuptig geschalt haben“, erklärt Dimitri Pingos, Polier auf der Baustelle „und das war schon etwas Besonderes“. Denn aus der Wand ragten zusätzlich Spannlitzen für den Verbau. Mit diesen Litzen musste die Wand zusammen mit dem Verbau in das Erd­reich verankert werden. „Wir mussten also um die Spannlitzen schalen.“
Schalungstechnisch eine enorme Herausforderung, da diese Aussparrungen bereits vor Einsatz in die Schalung vorgesehen werden mussten, um den Platz für die Spannlitzen freizugeben. Bekanntermaßen überlässt man bei NOE nichts dem Zufall und so wurde vor der Planung des gesamten Schalungsprojektes ein Geometer mit einbezogen, der die Abmessungen der Spannlitzen berechnete, damit die Aussparung genau dort erfolgte, wo letztendlich die Litze platziert ist. Und das nicht nur in der Theorie, sondern auch vor Ort auf der Baustelle, um ganz konkret die korrekte Lage festzustellen und die Vorgehensweise mit dem kompletten Bauteam festzulegen.
„Ein prima Gefühl ist es dann, wenn auf der Baustelle alles hervorragend klappt und umgesetzt werden kann, obwohl gerade mal noch 5 cm Raum waren wo wir mit der Schalung vorbeikommen mussten“.
Ein weiteres Merkmal für optimale Baustellenplanung und Materialeinsatz ist der Einsatz der NOEtop mit integrierter Gurtung. Dadurch wird einhäuptiges Schalen bis 3,31 m ohne zusätzliche Gurtung möglich. „Hier auf der Baustelle haben wir nur 2,50 m, also eine flexible Erleichterung auf der Baustelle“, erklärt der Polier. Aber nicht nur eine Arbeitserleichterung, sondern auch eine beträchtliche Lagerkapazität auf der Baustelle wird dadurch eingespart. Der Lagerplatz bei innerstädtischer Bebauung ist generell begrenzt und deshalb ist Flexibilität gefordert. Bei NOE wurden daher bereits 15 Hebebühnen intern vorgefertigt. Neben vielen Vorteilen der NOE Schalung waren Aufwands- und Kosteneinsparung verbunden mit kompetenter Flexibilität des Unternehmens schließlich ein Argument bei der Vergabe der Schalungsarbeiten für dieses imposante Baustellenprojekt.

Bautafel:

Bauherr:
Landeshauptstadt Stuttgart, Referat Krankenhäuser, Klinikum Stuttgart

Projektleitung:
Landeshauptstadt Stuttgart, Hochbauamt

Projektsteuerung:
ARGE Projektsteuerung Klinikum Stuttgart bestehend aus
HWP Planungsgesellschaft mbH und Drees & Sommer GmbH, Stuttgart

Architekten Frauen- und Kinderklinik:
ARGE HPPSFP bestehend aus:
HPP Laage und Partner, Stuttgart und Sorg und Frosch Planungs GmbH, Stuttgart

Ausführendes Bauunternehmen:
Arbeitsgemeinschaft Klinikum Stuttgart bestehend aus:
Wayss & Freitag Ingenieurbau, Niederlassung Stuttgart, Stuttgart und Wolff & Müller, Stuttgart

In der Spitze sind ca. 2.000 m² NOEtop auf Stuttgarts größter Baustelle im Einsatz.

In die NOEtop ist eine Gurtung integriert. Dadurch wird einhäuptiges Schalen bis 3,31 m Höhe ohne zusätzliche Gurtung möglich. Dies erleichtert nicht nur die Arbeit auf der Bau­stelle, sondern spart auch be­trächt­lich an Lagerkapazität. Ein unschätz­barer Vorteil gerade auf innerstädtischen Baustellen.

Entscheidend bei der Auftragsvergabe waren die Aufwands- und Kosteneinsparungen die sich mit dem Einsatz der NOEtop Wandschalung erreichen lassen.

Beim Klinikum Stuttgart wird für die vertikalen Bauteile die komplette Schaltechnik und Betonschalungen von NOE geliefert.


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Stahlfaserbeton / steel fibre concrete

Beton, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 12:52

Stahlfaserbeton / steel fibre concrete

Stahlfaserbeton kommt in Deutschland ungefähr seit Mitte der 70er-Jahre zum Einsatz. Beim Stahlfaserbeton übernehmen spezielle Stahlfasern die Aufgabe der Bewehrung. Die Zugabe von Stahlfasern beeinflusst vor allem die Biegezug- und Schubfestigkeit, sowie das Riss- und Verformungsverhalten des Betons positiv. Industriefußböden sind derzeit das Hauptanwendungsgebiet von Stahlfaserbeton. Weitere Anwendungen findet der Stahlfaserbeton bei Betonstraßen, im Tunnelbau und auch im Wohnungsbau, wo er zunehmend bei Bodenplatten, Fundamenten und Kellerwänden eingesetzt wird. Vollständiger Textabruf: mehr

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Referenzbauten aus Holz, Flachs, Stroh und Co. im Internet

Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:08

Deutschlandweite Auswahl von Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen jetzt auf www.natur-baustoffe.info

Die neue Referenzgebäude-Liste auf www.natur-baustoffe.info ist für angehende Bauherren und Architekten mit Interesse an natürlichen Baustoffen gleichermaßen wertvoll. Aktuell finden sich auf ihr 21 bundesweite Baubeispiele mit Bild, Ansprechpartner und Beschreibung.

Ein ökologisch und denkmalgerecht saniertes niederdeutsches Hallenhaus mit Stroh-Lehm-Wänden ist ebenso dabei wie ein modernes Passivhaus, eine Schule und ein Gründerzentrum in Holzrahmenbauweise.

Viel Platz in den Baubeschreibungen wird dem Aufbau von Wänden, Decken und Böden eingeräumt. Deren Strukturen sind detailliert aufgeführt, bieten sich doch gerade hier besonders viele Einsatzmöglichkeiten für Naturbaustoffe.
Die Darstellung konkreter Baubeispiele, auch solcher mit ökologischer Ausrichtung, ist nichts Neues und findet sich in fast jeder Bauzeitschrift. Das Besondere an der Liste der FNR ist ihre vielfältige, deutschlandweite Übersicht und der Fakt, dass zu jedem Gebäude Ansprechpartner benannt sind. So können Interessenten die Bauwerke auf Wunsch besuchen und sich vor Ort ein genaues Bild machen.

Zusammengestellt wurde die Liste durch die Fachberatung "Bauen & Wohnen mit Naturbaustoffen" der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR). Die Bauberatung der FNR ist im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Bauen und Einrichten mit Naturbaustoffen.

Die Referenzgebäude-Liste finden Sie auf www.natur-baustoffe.info im Menüpunkt "Daten & Fakten". Wer ein Gebäude mit hohem Anteil nachwachsender Rohstoffe geplant oder gebaut hat oder bewohnt, kann es in die Referenzliste aufnehmen lassen. Voraussetzung ist das Einverständnis der Bewohner mit vor-Ort-Besichtigungen.

Dr. Torsten Gabriel | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.natur-baustoffe.info

 


Hochleistungsbrandschutzbeschichtungen im Holzbau

Baustoffe, Brandschutz — geschrieben von bauinformant @ 18:11

Die Bauordnungen der Länder definieren Mindestanforderungen im Bezug auf die Brennbarkeit von Baustoffen und deren Feuerwiderstandsdauer.

Dadurch sind der Anwendung des Baustoffes Holz in Gebäuden Grenzen gesetzt. Neuartige dämmschichtbildende Beschichtungen können allerdings dazu beitragen, den Anwendungsbereich für Holz im Bausektor zu erweitern, indem sie dessen Brandverhalten deutlich verbessern.

Das Fraunhofer ICT entwickelt neuartige dämmschichtbildende Brandschutzbeschichtungen und Hochtemperatur-Isolationsmaterialien für Holz, Metalle, Kunststoffe und Verbundmaterialien für Anwendungen im Baubereich. Der gegenwärtig erreichte Entwicklungsstand bei den dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtungen für Holz ermöglicht es, transparente B1-Beschichtungen mit besseren Gebrauchseigenschaften wie Kratz- oder Abriebsfestigkeit und Widerstand gegen Feuchtigkeit als handelsübliche B1-Produkte herzustellen. Neu entwickelt wurden Beschichtungen mit einem gesteigerten Entzündungsschutz bei einer Kapselung für die Feuerwiderstandsklasse F15 und F30. Mit deckenden Beschichtungen können noch höhere Brandschutzleistungen erzielt werden.

Durch Kombination mit keramikbildenden Stoffen konnten erstmals Beschichtungen realisiert werden, die bei Hitzeeinwirkung aufquellen und hochtemperaturstabile Keramikschäume ausbilden, zum Beispiel für Anwendungen als Hochtemperatur-Isolationsmaterial, wie sie auch in der Raumfahrttechnik gefordert werden.

Am Fraunhofer ICT wurden zudem neuartige Kunststoffbeschichtungen entwickelt, die Kunststoffe und Compositmaterialien effektiver vor einer Entzündung schützen, als dies mit Flammschutzmitteln erreicht werden kann. Ziel unserer Entwicklungen ist die Vermeidung von umweltgefährdenden Flammschutzmitteln und damit eine einfachere Recyclebarkeit von Kunststoffen bei gleichzeitig besseren Flammschutzeigenschaften.

Dr. Stefan Tröster | Quelle: Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen: www.ict.fraunhofer.de

 

 


CEMEX Beton-Bauteile GmbH führt ERP-Software ein

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 12:13
Einer der führenden Betonfertigteilproduzenten stellt sich mit einer Anwendungssoftware zur Ressourcenplanung für die Zukunft auf
Vertragsunterzeichnung: Michael Saphörster, Geschäftsführer der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, und Steffen Rattke, Geschäftsführer der IAS Deutschland GmbH (v. l.)

Vertragsunterzeichnung: Michael Saphörster, Geschäftsführer der CEMEX Beton-Bauteile GmbH, und Steffen Rattke, Geschäftsführer der IAS Deutschland GmbH (v. l.)

(pressebox) Karlsruhe, 07.05.2009

Eine respektable Investition und ein deutliches Zeichen gegen die Krise: Die CEMEX Beton-Bauteile GmbH nutzt künftig zur Steuerung aller ihrer Geschäftsprozesse das ERP-Komplettsystem CANIAS ERP des Karlsruher Systemhauses Industrial Application Software GmbH (IAS).

Der Startschuss für das Projekt ist Anfang Mai 2009 gefallen, und der Zeitplan ist ehrgeizig: Mit dem Going-Live des ersten Projektabschnitts am 1. Januar 2010 wird die neue Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung an sämtlichen 10 Standorten der CEMEX Beton-Bauteile GmbH die nicht mehr zeitgemäßen Vorgängersysteme ersetzen und optimierte Prozessstandards schaffen – eine gute Vorbereitung auf die leicht positiv prognostizierte Marktentwicklung der Baubranche.

„Die Schaffung effizienter Geschäftsprozesse ist ein wahrer Kraftakt für ein komplexes Unternehmen, jedoch einer, der sich für unsere Kunden und uns auszahlen wird“, unterstreicht Michael Saphörster, Geschäftsführer der CEMEX Beton-Bauteile GmbH. „Schon der Entscheidung zugunsten von CANIAS ERP ging ein überaus detaillierter Evaluierungsprozess in unserem Unternehmen voraus.“

Vom Vertrieb über die kaufmännische Abteilung, die technischen Büros, das Qualitätsmanagement und das Marketing bis zur Unternehmensleitung werden ab dem kommenden Jahr über einhundert Anwender gleichzeitig mit der webbasierten ERP-Software arbeiten können: Angefangen bei der Angebotserstellung bis hin zum Servicemanagement ermöglicht das System effiziente Arbeitsabläufe.

Für die IAS ist die CEMEX Beton-Bauteile GmbH der erste Kunde aus der Betonfertigteilbranche; demgemäß wird die Standardlösung mit individuellen Anpassungen versehen. Steffen Rattke, Geschäftsführer der IAS Deutschland: „Von den für das CEMEX-Projekt realisierten branchenspezifischen Funktionalitäten sowie dem aufgebauten Branchen-Know-how werden in Zukunft noch viele weitere Kunden profitieren.“

Das Produktangebot der CEMEX Beton-Bauteile GmbH umfasst Doppelwände, Deckensysteme und Massivbauteile. Die Tochter der CEMEX Deutschland AG – eines der größten Baustoffunternehmen in Deutschland – unterhält Werke und Verkaufsbüros in Lahntal, Eslohe-Bremke, Bischofsheim, Bad Dürkheim und Neuendorf, hinzu kommen fünf reine Verkaufsbüros.

Über Industrial Application Software GmbH

Die Industrial Application Software GmbH ist ein innovatives Systemhaus im Bereich betriebswirtschaftlicher Komplettlösungen. 1989 als SAP-Beratungshaus gegründet, ist die IAS GmbH seit 1993 Anbieter der eigen entwickelten ERP-Standardsoftware CANIAS ERP und sieht sich damit als Technologieführer unter den Softwareanbietern für die mittelständische Industrie. Ihren Kunden, die hauptsächlich im Markt der KMU und im gehobenen Mittelstand vertreten sind, bietet die IAS GmbH einen Full Service rund um das ERP-Projekt von Projektmanagement und Programmierungen bis zu Beratung und Schulung.


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Der Beton lebt ... und altert von der ersten Minute an

Beton, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 17:00

RUBIN-SFB 398: Lebensdauerplanung für Betonbauwerke

Risse in der Oberfläche, Schäden am Skelett: Beton altert ganz ähnlich wie wir, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint. Feuchtigkeit, Temperatur und mechanische Belastungen setzen ihm zu, und das schon ab dem ersten Moment, wenn er beginnt auszuhärten.

Bochumer Forscher haben ein Simulationsmodell entwickelt, das alle Belastungsarten des Werkstoffs und ihre vielfältigen Wechselwirkungen berücksichtigt. So können sie die Alterungserscheinungen und die Lebensdauer eines Betonbauwerks vorhersagen. Darüber berichten sie in der aktuellen Sonderausgabe von RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum.

Zuerst beginnt das Schwinden

Als erstes beginnt das Schwinden: Wenn der flüssige Beton allmählich trocknet, schrumpft sein Volumen und er wird rissig. Dieser Vorgang kann Jahre lang dauern. Das Ausmaß der Rissbildung ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Zusammensetzung des Betons und von äußeren Einflüssen. Für die Beschreibung dieser Zusammenhänge haben die Forscher ein 3D-Materialmodell entwickelt, das Temperatur, Luftfeuchtigkeit und mechanische Einflüsse sowie deren Wechselwirkungen einbezieht. Richtig komplex wird es aber dann, wenn sich zu solchen Schädigungen weitere gesellen, die zum Beispiel durch mechanische Belastung entstehen. Das im SFB entwickelte Modell berücksichtigt erstmals das komplizierte Wechselspiel der verschiedenen "Angriffe" auf Betonbauwerke.

Typische "Angriffe" auf den Beton

Ein typischer Angriff ist zum Beispiel die Alkali-Kieselsäure-Reaktion, bei der die alkalische Porenflüssigkeit des porösen Baustoffs mit kieselsäurehaltigen Bestandteilen der Zuschlagsstoffe reagiert. Dabei entsteht an der Oberfläche der Zuschlagspartikel ein Gel, das Wasser aufsaugt und quillt - es baut sich ein innerer Druck auf, der die Struktur schädigt. Zusätzlich lösen sich bestimmte Bestandteile des Betons beim Kontakt mit weichem Wasser oder sauren Lösungen im Laufe der Zeit heraus: Kalzium wird regelrecht ausgewaschen. Die Simulationsmodelle erlauben es, diese Angriffe auch in ihrem Wechselspiel wie im Zeitraffer ablaufen zu lassen und so Betonbauteile in verschiedenen Stadien ihrer Lebensdauer "auf den Zahn zu fühlen".

Weitere Informationen

Prof. Dr. Detlef Kuhl, Institut für Baustatik und Baudynamik (IBSD), Universität Kassel, Tel. 0561/804-1815, E-Mail: kuhl@uni-kassel.de

Redaktion: Meike Drießen

Dr. Josef König | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ruhr-uni-bochum.de/rubin


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EU-Kommission informiert sich über Zement- und Betonforschung

Beton, Baustoffe, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 13:16
Hochrangige Delegation aus Brüssel beim Verein Deutscher Zementwerke

Die EU-Kommission nutzt verstärkt das wissenschaftlich-technische Know-how der deutschen Zementforschung als Input für die Gestaltung einer nachhaltigen Industriepolitik. Hochrangige Vertreter der Brüsseler Behörde informierten sich heute beim Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) in Düsseldorf über aktuelle Ergebnisse aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. Die Delegation europäischer Experten aus der EU-Generaldirektion Unternehmen und Industrie wurde begleitet von einer Abordnung der Europäischen Organisation der Zementindustrie (Cembureau) in Brüssel unter Führung ihres Präsidenten Jean-Paul Méric, die den Besuch initiiert hat. Im Fokus für die Besucher standen umweltverträgliche Verfahren und Innovationen im Produktbereich. Das wissenschaftliche Interesse der Gäste aus Brüssel galt dabei modernen Messverfahren und Erfahrungen bei der Optimierung von Anlagen zur Zementherstellung, dem umweltfreundlichen Einsatz von Sekundärbrennstoffen, Auflagen für Energieeffizienz, dem Ressourcen schonenden Bauen, CO2-Emissionen und deren Bewertung sowie dem Umweltdatenblatt für Zement.

Der intensive Informationsaustausch unterstreicht nach Einschätzung von Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ, die über die Landesgrenzen hinaus anerkannte Forschungskompetenz des Instituts mit seiner vermehrt internationalen Ausrichtung. „Die industrielle Forschung steht heute vor der Herausforderung, trotz knapper Budgets wegweisende Beiträge zur Weiterentwicklung der Zementherstellung und -anwendung zu liefern“, so Dr. Schneider. „Der Forschungsstandort in Düsseldorf nimmt bei dieser Aufgabe einen Spitzenplatz im internationalen Vergleich ein und hat konsequente, richtungweisende Pionierarbeit geleistet.“

Mit Blick auf Europa ist hier vor allem die „European Cement Research Academy“ (ecra) zu nennen, die der VDZ Anfang des Jahrtausends ins Leben gerufen hat. Die Akademie fördert den Austausch von Forschungsergebnissen zwischen den Zementherstellern, unabhängig von einer Mitgliedschaft im VDZ. Diese Einrichtung reflektiert auch die Tatsache, dass die Zementindustrie seit den 90er-Jahren einen verstärkten Internationalisierungsprozess durchläuft. Regulierungen und Normungen, die Zement und Beton betreffen, finden zunehmend auf europäischer Ebene statt. Von daher erhält das Institut in zunehmendem Maß Anfragen zu wissenschaftlich-technischen Services aus dem Ausland. Darüber hinaus dienen die internationalen VDZ-Kongresse und Symposien mittlerweile als Anziehungspunkt für Experten aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. 


Seit 50 Jahren befindet sich der Verein deutscher Zementwerke (VDZ) mit dem Forschungsinstitut am Standort Düsseldorf. Der Verein beschäftigt ein 150-köpfiges Wissenschaftlerteam zur Erforschung wettbewerbsfähiger und umweltfreundlicher Techniken bei der Zementherstellung sowie von Messverfahren und zur Qualitätssteigerung der Produkte. Von der Prüfung über die Beratung bis zum komplexen Gutachten bieten der VDZ und sein Forschungsinstitut alle Dienstleistungen rund um Zement, Beton und Umweltschutz an.

Die aktuellen Informationen finden Sie unter www.bdzement.de und www.vdz-online.de


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