Bauinformant bloggt Bauinformationen

Biberacher Modell für Holzbau & Projektmanagement: Handwerk erlernen und gleichzeitig studieren

Ausbildung & Studium, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 19:03

Anette Schober-Knitz, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Biberach
30.03.2010 16:23
Hochschule Biberach und Kompetenzzentrum Holzbau & Ausbau Biberach bieten ab Herbst 2010 die Ausbildungsmöglichkeit "Holzbau & Projektmanagement" an. Diese bundesweit einmalige Kooperation für das "Biberacher Modell" wurde jetzt mit der Vertragsunterzeichnung besiegelt.
Zielgruppe für die parallele Ausbildung zum Zimmerer und Zimmerermeister sowie zum Ingenieur für Projektmanagement mit dem Abschluss Bachelor of Engineering sind handwerklich interessierte junge Menschen mit Hochschulzulassung, die später im Bereich Holzbau Führungspositionen anstreben. Bewerber mit Hochschulzugangsberechtigung schließen zunächst einen Lehrvertrag mit einem Meisterbetrieb ab und beginnen ihre zweijährige Ausbildung. Der sonst übliche Besuch der Berufsschule entfällt und die Auszubildenden absolvieren stattdessen die Lehrinhalte des ersten Semesters des Studiengangs Projektmanagement/Bauingenieurwesen der Hochschule Biberach. Die Dauer des gesamten Ausbildungsganges beträgt in der Regel fünf Jahre und drei Monate. Das Biberacher Modell beginnt im Herbst dieses Jahres; Bewerbungen sind bereits jetzt beim Kompetenzzentrum für Holzbau & Ausbau Biberach möglich.

Beide Institutionen stehen für höchste Kompetenz in ihrem jeweiligen Fachgebiet: Die Hochschule Biberach als renommierte Fachhochschule für Bauwesen und Architektur mit praxisorientierten Studienangeboten konnte bereits mehrfach hervorragende Plätze im bundesweiten Hochschulranking von CHE und ZEIT belegen. In der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement bietet sie seit 18 Jahren mit großem Erfolg die Spezialisierung für das Projektmanagement (Bau) als eigenes Studienangebot an. Mit dem Zimmerer-Ausbildungszentrum verbindet das Institut für Holzbau der Hochschule Biberach schon seit vielen Jahren enge Kontakte als Kompetenz-Zentrum für energiesparenden Holzbau nach den Richtlinien der Bundesregierung.

SHKG: energieeffiziente Technologien im Fokus

Energie, Veranstaltungen und Termine, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:07

- rund 200 Aussteller auf 21.000 Quadratmeter Fläche 
- neu: Werkstattstraße, Rundgänge für Architekten und Ingenieure, Arbeitsschutzseminare 
- energiegeladenes Fachprogramm im SHKGforum 
- zusammen mit der Elektrofachmesse efa insgesamt rund 400 Aussteller auf 41.000 Quadratmetern

Die Energieeffizienz ist das Schwerpunktthema der Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation SHKG. Rund 200 Unternehmen präsentieren auf 21.000 Quadratmetern Fläche neueste Technik, die Ressourcen, Umwelt und Geldbeutel schont. Besucher finden vom 28. bis 30. Oktober 2009 einen kompakten Überblick über alles, was der Markt an neuen Entwicklungen bereithält. Zusätzliche Infos und einen Austausch mit Experten bietet das sogenannte SHKGforum. Parallel zur SHKG findet die Elektrofachmesse efa statt - auch hier steht bei den mehr als 200 beteiligten Unternehmen die Energieeffizienz im Mittelpunkt.

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird," informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigster Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet ostdeutschen SHK-Handwerkern, Architekten, Planern und Ingenieuren sowie der Wohnungswirtschaft beste Voraussetzungen für eine effektive Informationsbeschaffung."

Alle Marktführer für moderne Systemtechnik sind in Leipzig präsent. Dr. Träber: "Die Besucher können sich auf der SHKG einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation verschaffen." Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen unter anderem Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfoss, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Swegon, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Energiegeladenes Fachprogramm

Im Fachprogramm der SHKG, dem sogenannten SHKGforum, kommt unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung besondere Bedeutung zu. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zudem geht es um Badtrends und darum, wie die praxisorientierte Kundenbindung aussehen kann. Für Sachverständige gibt es auf dem Forum wieder eine spezielle Weiterbildung mit Zertifikat.

Das SHKGforum ist am Stand der ideellen Messe-Träger direkt im Zentrum der Ausstellungshalle 3 zu finden. Es wird von ostdeutschen SHK-Verbänden sowie dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) unterstützt. Das komplette Programm steht unter www.shkg-leipzig.de zum Download bereit.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform an, um aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik zu diskutieren. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Mit verschiedenen Aktionen sprechen die SHKG und die parallel stattfindende efa Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für dieses Besucherspektrum, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag am 30. Oktober 2009.
(Achtung Redaktionen: Zu ausgewählten Veranstaltungen des Fachprogramms gibt es separate Meldungen.)

Spezielles Angebot für den Branchenachwuchs

Zur SHKG gibt es 2009 einen neuen Ausstellungsbereich: die Werkstattstraße. Hier schulen verschiedene Unternehmen den SHK-Branchennachwuchs im Umgang mit ihren Produkten. Zu den Firmen, die sich für die Werkstattstraße bereits angemeldet haben, zählen Junkers, Vaillant und Wilo. "Die Werkstattstraße kommt Unternehmen und Branchennachwuchs gleichermaßen zugute", sagt SHKG-Projektdirektor Ekkehard Trümper. Die Unternehmen haben mit ihrer Präsentation die Chance, den Nachwuchs recht frühzeitig an die jeweiligen Marken und Produkte zu binden. Zudem ist "Learning by Doing die effektivste Methode der Wissensvermittlung", so Trümper. Außerdem bietet die Berufsgenossenschaft Maschinenbau und Metall Schulungen zum Thema Arbeitsschutz an.

efa regenerativ

Um Energieeffizienz geht es auch bei der parallelen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation. Ob kleine Energiesparlampe oder großflächige Photovoltaikanlage: Klimawandel, Treibhauseffekt und andere Umweltbelastungen führten in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach regenerativen Energien und Produkten mit höherer Energieeffizienz. Davon kann sich der Besucher bei den rund 200 Ausstellern überzeugen, die sich auf der efa präsentieren.

Hinweise für die Redaktionen:
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Vorab-Akkreditierung im Internet unter folgendem Link: https://www.leipziger-messe.de/LeMMon/presse_akkr_web_ger.nsf/akkreditierung?OpenForm
Im Pressebereich der SHKG (www.shkg-leipzig.de/presse) finden Sie Fotos zur Illustration. Lagepläne und Logos befinden sich in der Download-Area.)



SHKG im Internet: 
www.shkg-leipzig.de 


efa im Internet: 
www.efa-messe.com

www.leipziger-messe.de
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Abwracken ist gut fürs Handwerk

Energie, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:04

Hintergrundbericht zur SHKG Leipzig

Bis zu 1.000 Euro Energie-Ersparnis pro Jahr durch Austausch des alten Heizkessels - eine stolze Summe, mit der SHK-Fachbetriebe in Sachsen derzeit beim Endkunden so richtig wuchern können. Die Abwrackprämie im Freistaat ist ein voller Erfolg: 5.000 Zuwendungsbescheide wurden bislang übergeben. Während der SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation informiert der Fachverband SHK Sachsen ausführlich über die Abwrackprämie.

Seit dem 12. Mai gewährt der Freistaat Sachsen beim Austausch veralteter Heizkessel oder Thermen durch eine moderne Brennwertheizung eine Prämie von 1.250 Euro. Dieser Zuschuss macht immerhin bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Die Abwrackprämie für Heizungen geht unter anderem auf die Initiative des Fachverbandes SHK Sachsen zurück. Dort ist man zufrieden und ein wenig stolz: "Anfang des Jahres haben wir in einem Brief an Ministerpräsident Stanislaw Tillich eine Abwrackprämie für Heizungen angeregt. Wenige Wochen später konnten bereits die ersten Anträge gestellt werden", erklärt Matthias Krüger, Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Sachsen. Eine erste Bilanz: Am 13. August wurde der 5.000 Zuwendungsbescheid zum Heizkesseltausch durch Staatsminister Frank Kupfer feierlich übergeben. Zurzeit bearbeitet die Sächsische AufbauBank (SAB) jeden Tag bis zu 150 Anträge.

Große Chancen für SHK-Betriebe

Die Chancen durch die Abwrackprämie sind für die sächsischen Innungsbetriebe enorm. Immerhin sind bundesweit vier Fünftel der Heizungen nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch im Osten sind nach der Wende vielerorts eingebaute Heizkessel mittlerweile technologisch veraltet. Diese Möglichkeiten zur Geschäftsrealisierung und Arbeitsplatzsicherung wollen gut genutzt sein. Seit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinien werden deshalb die frohen Botschaften für Endkunden, SHK-Betriebe, Großhandel und nicht zuletzt die Umwelt durch TV, Presse und spezielle Info- Tage in den Handwerkskammer-Bezirken verbreitet. "Zudem informieren wir unsere Innungsmitglieder durch Newsletter und Blitzfaxe über den neuesten Stand zur Abwrackprämie", erläutert der Geschäftsführer.

Positives Image für die Branche

Noch attraktiver gestaltet sich unter Umständen die Kombination der Abwrackprämie für Heizkessel mit anderen Fördermöglichkeiten. "Wo sich der Einsatz regenerativer Energien wie Sonne oder Erdwärme lohnt, kann möglicherweise eine zusätzliche Förderquelle angezapft werden ", meint Matthias Krüger. Weit über den eigenen Nutzen und den der Endverbraucher hinaus prägt das SHK-Handwerk mit der Abwrackprämie sein Image als den Klimazielen verbundene Branche. Denn für Matthias Krüger ist klar: "Ein Großteil der Verbraucher hat sich noch nicht wirklich mit Energieeinsparung beschäftigt. Da stoßen wir mit der Abwrackprämie ein größeres Bewusstein für die Umwelt und das Klima an. "

SHKG im Internet:
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efa im Internet:
www.efa-messe.com

www.leipziger-messe.de


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