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Clausthaler Lehrstuhl erhält Bauma-Innovationspreis

Ausbildung & Studium, Architekturpreise, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 09:55
Christian Ernst, Pressestelle
Technische Universität Clausthal
22.04.2010 13:25
Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Bauma-Innovationspreis 2010 in der Kategorie Forschung ist der Lehrstuhl für Tagebau und internationalen Bergbau von Professor Hossein Tudeshki ausgezeichnet worden. Die Ehrung, die auf einem Festakt in München verliehen wurde, erhielt der Wissenschaftler der TU Clausthal für das Projekt "Akustischer Geoscanner".
Alle drei Jahre wird die Auszeichnung anlässlich der Bauma, der weltgrößten Messe für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen (19. bis 25. April), vergeben. Von mehr als 200 Wettbewerbsanträgen aus dem In- und Ausland hatten es 15 Weltneuheiten in die Endausscheidung geschafft. Außer im Bereich Forschung wurden Preise in den Kategorien Maschine, Komponente, Bauverfahren/Bauwerk und Design ausgereicht. 

Der Clausthaler Geoscanner ist ein neues, akustisches Scan-Verfahren, mit dem Baugrund und Lagerstätten effektiv und professionell erkundet werden können. Das Prinzip ist einfach: Verschiedene Materialien, etwa Sand, Kies oder Ton, haben ein unterschiedliches Reibungsverhalten. Die durch Reibung im Geoscanner verursachten Körperschallschwingungen bilden einen typischen Fingerabdruck, mit dessen Hilfe Gebirgsformationen sichtbar gemacht werden. Eine trennflächenscharfe und damit effiziente Gewinnung von Rohstoffen ist so möglich, da Fremdbeimischungen vermieden werden. In der Praxis würde die Scanner-Vorrichtung in Bau- und Bergbaumaschinen integriert. 

Laut der Laudatoren erfüllt die Sieger-Innovation in hohem Maße die Bewertungskriterien: Zukunftsfähigkeit, praktische Anwendbarkeit, Beitrag zum Umweltschutz und zur Humanisierung der Arbeitswelt sowie Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Energie- und Kosteneffizienz. 

Als Besonderheit wurde der Preis in der Kategorie Forschung in diesem Jahr zwei Mal vergeben. Neben der TU Clausthal freute sich auch die TU Dresden über eine solche Ehrung. Christof Kemmann, Vorsitzender im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), wertete den Wettbewerb "als Beweis für die große Innovationskraft des deutschen Maschinenbaus". 

Carl-August-Schramm-Preis 2009 verliehen


Hella Trillenberg, Presse- und Informationsstelle
Hochschule Zittau/Görlitz
23.10.2009 11:37
Preisträger Manuel Stein
Preisträger Manuel Stein
Foto: Schoentube
Das Institut für Bauwesen Zittau e. V. hat bereits zum siebenten Mal den Carl-August-Schramm-Preis verliehen. Gewürdigt wird mit dem Preis jährlich eine herausragende studentische Arbeit der Studiengänge Bauingenieurwesen, Architektur, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bzw. Technisches Gebäudemanagement der Hochschule Zittau/Görlitz.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an Manuel Stein vom Studiengang Architektur für seine herausragenden Leistungen in seiner Diplomarbeit verliehen.

Manuel Stein hat unter fachlicher Anleitung von Herrn Professor Karl Maria Böhmer ein Weingut entworfen. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Weingut in den bekannten Weinbaugegenden Europas, sondern um den Bau eines Weingutes auf den Renaturierungsflächen des Tagebaues Welzow bei Spremberg - eine besondere Herausforderung aus baulicher Sicht. Ausgehend von den entscheidenden Arbeitsschritten der Weinproduktion ist es dem Preisträger gelungen, ein Gebäude zu entwickeln, das in funktionaler, technisch-wirtschaftlicher und ästhetischer Hinsicht eine optimale Lösung darstellt. Sollten die politischen und vor allem auch klimatischen Rahmenbedingungen je einen großflächigen Weinanbau in den ehemaligen Bergbaugebieten Sachsens und Brandenburgs ermöglichen, wäre die vorgeschlagene Lösung durchaus zu empfehlen.

Das Institut für Bauwesen Zittau e.V. ist als eingetragener Verein ein Zusammenschluss von Hochschullehrern und Mitarbeitern, vornehmlich der Fakultät Bauwesen zum Zwecke der Forschung und Bearbeitung von Projekten für die Region.

Carl August Schramm wurde 1807 in Zittau geboren. Mit 19 Jahren studierte er Architektur in Dresden, ging dann 1829 nach Berlin, wo er bei der Umsetzung von Entwürfen des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel mitwirkte. Diese Verbindung war wohl auch der Grund, dass Schramm mit der Realisierung des Schinkelschen Entwurfes der imposanten Johanniskirche in Zittau betraut wurde. Unter seiner Leitung wurde diese das Stadtbild Zittaus prägende Kirche in der heutigen Form fertiggestellt und 1837 geweiht. Die Verdienste Schramms liegen jedoch nicht nur in der Planung und Ausführung bedeutender Bauten in Zittau und in den heutigen Landkreisen Görlitz und Bautzen, sondern auch in seinem Bemühen, sein Wissen und seine Fähigkeiten an Studierende des Bauwesens weiterzugeben. Er war nicht nur Stadtbaudirektor - er war immer auch ein hervorragender Lehrer und ab 1855 Direktor der Baugewerkenschule in Zittau. Es gibt wohl kein würdigeres Vorbild als Carl August Schramm für die Ausbildung von Baufachleuten in Zittau.

Weitere Informationen:
http://www.hs-zigr.de/bauwesen/cms - weitere Informationen

 


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Klaus-Dyckerhoff-Preis für Baustoffforschung zum zweiten Mal verliehen

Ehrung von Prof. Henri Van Damme für sein Lebenswerk  

Im Rahmen des Internationalen VDZ-Kongresses 2009 in Düsseldorf wurde Professor Henri Van Damme mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baustoffforschung ausgezeichnet. Geehrt wurde Van Damme, seit 1999 Professor an der École Supérieure de Physique et Chimie Industrielles in Paris, für sein Lebenswerk. Die Laudatoren, so die erste Preisträgerin von 2007, Professorin Karen Scrivener, hoben vor allem seine außergewöhnliche Leistung hervor, bei der Untersuchung zementhaltiger Materialien eine grundlegende wissenschaftliche Herangehensweise mit Praxisorientierung zu verbinden.  

Van Damme habe durch seine eigenen Forschungsarbeiten, durch die Koordinierung komplexer Forschungsprogramme sowie sein stetes Engagement um wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in den letzten Jahrzehnten einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Forschungslandschaft im Bereich zementbewehrter Baustoffe ausgeübt. Zu nennen ist hier etwa das Projekt „Industrielle Materialien für das Bauingenieurwesen“, das Van Damme für das CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung - Orleans) und die ATILH (die französische Technische Vereinigung der hydraulischen Bindemittel-Industrie) von 1988 bis 1999 wissenschaftlich koordiniert hat. In dieser Verbundforschung konnten die technisch-wissenschaftlichen Einsichten in die Eigenschaften zementgebundener Baustoffe vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse haben zudem weitgehend den Aufbau der Forschungsplattform „Nanocem“ auf europäischer Ebene beflügelt.  

Der Klaus-Dyckerhoff-Preis würdigt wegweisende Forschungsbeiträge oder berufliche Leistungen bei der Entwicklung von Anwendungs- und/oder Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen an europäischen Hochschulen, Forschungsabteilungen wissenschaftlich-technischer Institute der Bau- und Baustoffindustrie sowie an Forschungsabteilungen der Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in zweijährigem Turnus vergeben, 2009 somit zum zweiten Mal. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

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Großen Deutschen Fertighauspreis 2010: Golden Cube für Passivhaus

Architekturpreise, Energie, Wohnbau, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:12

Bildnachweis: Fachschriften-Verlag

(openPR) - Fellbach/Stuttgart. Der „Golden Cube 2010“ geht an die Firma Fischer-Haus, Bodenwöhr, für ihre neues Musterhaus in Fürth. Eine unabhängige Jury aus Forschung, Lehre und Wirtschaft im Bereich Architektur und Bauen würdigte das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard als „zukunftsweisend in Architektur und Haustechnik“. Es handelt sich um die renommierteste Auszeichnung des deutschen Holzfertigbaus.

„Dieser Preis ist kein zusätzlicher Architektur-Design-Preis“, betont der Initiator des Wettbewerbs, Paul Daleiden vom Fachschriften-Verlag Fellbach. Mit dem Großen Deutschen Fertighauspreis wolle das Medienhaus als Marktführer im Bereich Endverbraucher-Bauzeitschriften ganz bewusst „architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert“ auszeichnen.

Energieminimalist mit Kühlzisternen

Die Wahl der Jury begründet der Stuttgarter Architekturprofessor Georg Sahner mit der „markanten urbanen Architektur und dem interessanten Innenleben“ des Gebäudes. Zwei klar hintereinander addierte Kuben im Bauhausstil vermittelten den Eindruck eines modernen und eleganten Einfamilienhauses. Im Haus würden spannende Raumsequenzen erzeugt. Das Passivhaus weist dank maximaler Dämmung einen minimalen Heizwärmebedarf auf, der durch Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage gedeckt wird. Sommers sorgen so genannte Kühlzisternen für angenehme Temperaturen.

Fazit der Jury mit Dipl.-Ing. Isabell Schäfer (TU Darmstadt), Dipl.-Phys. Norbert König (IBP Fraunhofer Institut für Bauphysik), Paul Daleiden (Herausgeber der Zeitschriften Hausbau und pro fertighaus) und Astrid Barsuhn (Stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift bauen!) hochkarätig besetzten Jury um Prof. Georg Sahner: „Der Holzbau eignet sich ganz besonders für den energetisch optimierten Passivhausstandard“.

Aktuell stellt die Energie-Einsparverordnung steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden, eine weitere Verschärfung ist für 2012 geplant.

Creativ-Preis für gedämmte Keller

Weitere Auszeichnungen im Rahmen des Golden Cube erhielten Entwürfe der Firmen Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Stüber Haus Alois Stüber GmbH, Das Bodenseehaus BSH Holzfertigbau GmbH und Steyer Aktiv Holzbau GmbH aus Österreich.
Der Sonderpreis „Creativ-Preis des Deutschen Fertigbaus 2010“ ging an die Kellerbaufirma Otto Knecht GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelte eine Betonfertigteilwand, die bereits bei der Vorfertigung im Werk mit einer Außenwärmedämmung versehen wird.
Für seine Verdienste für den Fertigbau ehrte die Jury den Unternehmer Franz-Dieter Gussek von der Firma Gussek Haus mit dem Strebel-Preis.
Der Anteil des Holzfertigbaus bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist bundesweit steigend. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beispielsweise wird mittlerweile jedes vierte Eigenheim als Fertighaus errichtet.

Hochaufgelöste Bilder zum Golden Cube 2010 finden Sie auf: www.bau-marketing.eu/goldencube2010/

 


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

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Staatspreis für Architektur an Dokumentationszentrum Bergen-Belsen

Architekturpreise, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:04

Blicke in Vergangenheit und Zukunft

Außenansicht des Dokumentationszentrums Bergen-Belsen - Blick auf die U-förmige Glasfassade


Pressemitteilung von: Glas Wagener (openPR) - Würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern im Dokumentationszentrum

Kann Architektur aufklären? Kann ein heutiges Bauwerk die nur noch schwer zu begreifende Geschichte seines Standortes begreifbar machen? Mit dem neuen Dokumentationszentrum des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen im Norden Niedersachsens gelingt diese anspruchs-volle Aufgabe – durch seine Exponate, seine didaktische Konzeption, nicht zuletzt jedoch auch durch seine Gestalt selbst. Der mit dem Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2008 ausgezeichnete Bau ermöglicht den „offenen Blick“ in die Vergangenheit durch sein architektonisches Herzstück – eine dreiseitige Glasfassade über die gesamte Stirnfront des langgestreckten, monolithisch wirkenden Gebäudes.

Das Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen wurde am Rande des Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers neu geschaf-fen. Der Neubau erhielt im Winter 2008/2009 den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann würdigte das Zentrum als „wichtigstes neues Bauwerk Niedersachsens seit Jahren“. Der Entwurf des Bauwerkes stammt von dem Braunschweiger Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann. Das 200 Meter lange und 18 Meter breite, monolithische Gebäude enthält eine Ausstellung über die drei geschichtlichen Abschnitte Bergen-Belsens als Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager und Unterkunft so genannter „Displaced Persons“, durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos gewordener Flüchtlinge.

 

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Das von Glas Wagener (Kirchberg/Hunsrück) gelieferte Glas erfüllt einige Funktionen, die für die Anwendung im Museum nötig sind. So ist die extrem dicke Scheibe des Typs „Solarlux“ (Sonnenschutzglas) alarmgesichert und durch ihre hohe Stabilität absturzsicher. Dies dient auch einem architektonischen Zweck. So entfällt eine Absperrung vor der Fensterfläche und der Besucher tritt noch näher an die Fläche, die den freien Blick zulässt.

Den Blick öffnen

Die architektonische Aussage des Gebäudes bündelt sich an seiner Stirnseite, im Blick auf die Umgebung. Hier stößt der Bau an das ehemalige Lagergelände. Es gilt als jüdischer Friedhof, der nicht bebaut werden darf. Der Blick richtet sich durch die Glasfront auf die nach der Befreiung angelegten Massengräber. Sie bergen einen großen Teil der etwas 52.000 KZ-Opfer verschiedener Nationalität. Der angrenzende Teil des Lagergeländes war jahrelang durch einen Mischwald überwuchert, in den nun Schneisen geschlagen werden, um die innere Aufteilung des Lagers wieder sichtbar werden zu lassen.

Die Gestalt des Gebäudes wandelt sich an dieser Stelle. Zu dem im Zentrum dominanten Baustoff Beton tritt eine dreiteilige Front aus Glas, die den Blick auf die ehemalige Lagerfläche freigibt. Die Ansicht des Gräberfeldes stößt den Be-sucher am unmittelbarsten auf die Schrecken der Vergangenheit – gerade, weil das Gesehene an dieser Stelle nicht kommentiert, nicht eingeordnet wird. Hier helfen keine Hinweisschilder, hier geben keine Hinweistafeln dem Wahrgenommenen einen geistigen Rahmen.

Gleichzeitig bietet der freie Blick eine Möglichkeit der unvoreingenommenen Begegnung, einem Begegnen, dass sich – wörtlich und übertragen – nach vorne, nach draußen wagt, das nicht mehr nur über geschichtliche Fakten nachsinnt, sondern an diesem Fenster Leben und Tod selbst reflektiert. In diesem Sinne äußert sich auch die Jury des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur in Ihrem Urteil über den Baukörper: „Er bewegt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, ohne sich selbst in den Vordergrund spielen zu wollen. Er bewegt zum Nachdenken, ohne dieses bestimmen zu wollen. Und er findet den Ort, ohne ihn zu dominieren. In Verbindung mit der Ausstellung thematisiert er die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers, ohne von dieser erdrückt zu werden.“

Maßstäbe für anschauliches Erinnern gesetzt

Gerade diese Anschaulichkeit war es, die das aus Politikern, Architekten und Wissenschaftlern bestehende Preisgericht in seiner Bewertung lobend betonte: „Das Dokumentationszentrum Bergen-Belsen hat Maßstäbe gesetzt – für ein würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern, für dieses Land ebenso wie im internationalen Vergleich“, begründete die Jury ihre Wahl. Die Architektin Ursula Wilms, Mitglied des Gremiums, betont auch die anspruchsvolle handwerkliche Ausführung des Gebäudes: „Neben der Architektur verdient auch die hohe Verarbeitungsqualität der Fassaden ein besonderes Lob“.

1940 entstand in Bergen-Belsen ein Kriegsgefangenenlager in unmittelbarer Nä-he des Mitte der 30er Jahre errichteten Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne, dem größten militärischen Übungsgelände im Deutschen Reich. Seit 1943 wurde in einem Teilbereich des bisherigen Kriegsgefangenenlagers das Konzentrati-onslager Bergen-Belsen errichtet. Die von der britischen Armee bei der Befreiung vorgefundenen Bilder haben Bergen-Belsen weltweit als Symbol für die Grauen des Dritten Reiches bekannt gemacht.

Kontakt:
Hunsrücker Glasveredelung Wagener
Alexander von Mezynski
Dr.-Fritz-Ries-Str. 1
55481 Kirchberg
Tel.: 0 67 63 / 93 05-0

PR-Kontakt:
ecomBETZ PR
Markus Rahner
Goethestraße 115
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 0 71 71 / 9 25 29 90

Arnold Glas ist einer der innovativsten Glasveredler Europas mit Sitz in Rems-halden und Standorten in Merkendorf, Fürstenfeldbruck, Lichtenstein, Kirchberg und Klagenfurt. Das Leistungsspektrum umfasst eine umfangreiche ISOLAR-Isolierglaspalette, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, Montagezubehör sowie Dienstleistungen von der Vorplanung bis zur Umsetzung.

Glas Wagener, 1956 gegründet, ist ein Spezialist für außergewöhnliche Glasanwendungen und Problemlöser für Architekten und Metallbauer. Zum Produktprogramm des Tochterunternehmens von Arnold Glas gehören u.a. Multifunktionsisoliergläser, Lichtlenk- und Beschattungssysteme, hochdämmende Vakuumpaneele, Structural Glazing und Photovoltaiklösungen.

Quelle und Foto: www.glas-wagener.de


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Ausgezeichnete niedersächsische Bauten für Bildung und Kultur

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 01:21
 

Pressemitteilung von: martini|50
PR Agentur: Kuhl|Frenzel
Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Foto: Klemens Ortmeyer
Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen, Foto: Klemens Ortmeyer
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(openPR) - Eröffnung der Wanderausstellung des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur im martini|50, Forum für Architektur und Design, Martinistraße 50, 49078 Osnabrück am 13. August 2009, 18 Uhr

Der Niedersächsische Staatspreis für Architektur, höchste Architekturauszeichnung des Landes, wurde 2008 zum Thema „Bauen für Bildung und Kultur“ verliehen. Die Architekten KSP Engel und Zimmermann aus Braunschweig sowie die Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten aus Celle erhielten die Auszeichnung, die ihnen am 30. September 2008 von Ministerpräsident Christian Wulff im Niedersächsischen Landtag überreicht wurde, für den Neubau des Dokumentations- und Informationszentrums der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

Die Jury selbst war der Meinung, dass die neue Gedenkstätte eine „tief berührende Antwort“ auf die große Herausforderung der Dokumentation und Erforschung der Verbrechen des Nationalsozialismus gefunden habe. Dazu Ministerpräsident Christian Wulff: „Sie haben mit dem Bau der Gedenkstätte auf sehr eindrucksvolle Weise demonstriert, wie mit minimalistischer Architektur maximale Wirkung erzielt werden kann“. Und Kammerpräsident Wolfgang Schneider: „Der Komplexität der Aufgabe wird ein würdevoller Ausdruck verliehen“.

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Aus dem Kreis der zehn Objekte der „Engeren Wahl“ wurden zwei weitere Objekte nominiert:

• zum einen die Jakob-Kemenate in Braunschweig von den ortsansässigen O. M. Architekten Rainer Ottinger und Thomas Möhlendick (Bauherr: Karin und Joachim Prüsse, Weddel). Das Coaching- und Veranstaltungszentrum mit Wohnnutzung sei laut Jury ein „geglückter Versuch, die Spuren der Geschichtlichkeit eines Ortes mit angemessenen Mitteln herauszuarbeiten“.
• zum anderen die phaeno Experimentierlandschaft in Wolfsburg der Architektengemeinschaft Science Center Wolfsburg, Zaha Hadid Ltd., London & Mayer Bährle, Lörrach (Bauherr: Stadt Wolfsburg). Der Bau, so die Jury, schaffe „eine architektonische Großskulptur inmitten eines diffusen Stadtraumes“.

Die Ergebnisse des Staatspreises für Architektur sind jetzt im Rahmen einer Wanderausstellung an verschiedenen Standorten des Landes zu sehen. Ab dem 13. August 2009 macht die Ausstellung im martini|50, Forum für Architektur und Design in Osnabrück Station. Die Ausstellung gibt einen eindrucksvollen Überblick über die aktuelle Architekturlandschaft Niedersachsens. Mit Fotos, Texten und Modellen sind neben dem Preisträger die beiden Nominierungen und die sieben Objekte der Engeren Wahl zu sehen (Postfossile Holzboxkita Hannover-Marienwerder / XLAB Göttingen / Grundschule am Schwarzen Berge Braunschweig / Erweiterung FH Osnabrück / Haus im Park Springe / Kunstmuseum Celle mit Sammlung Robert Simon / Gemeindezentrum Matthäuskirche Hannover). Begleitend zur Ausstellung ist eine Dokumentation des Staatspreises erschienen, die in der Ausstellung kostenfrei erhältlich ist.

In einer öffentlichen Veranstaltung am 13. August ab 18.00 Uhr sprechen neben Hermann Kuhl vom martini|50 die Osnabrücker Bürgermeisterin Karin Jabs-Kiesler, die Staatssekretärin aus dem Niedersächsischen Sozialministerium, Frau Dr. Christine Hawighorst, der Geschäftsführer der Architektenkammer Niedersachsen, Dr. Mathias Meyer sowie Jurymitglied Karin Kellner.


Die Ausstellungsdaten für den Eintrag in Ihren Veranstaltungskalender:

Titel der Ausstellung:
Niedersächsicher Staatspreis für Architektur
Bauen für Bildung und Kultur

Ausstellungsort:
martini|50 – Forum für Architektur und Design
Martinistraße 50
49078 Osnabrück
www.martini50.de

Ausstellungseröffnung:
13. August 2009, 18:00 Uhr

Ausstellungsdauer:
13. August 2009 bis 6. September 2009
Kostenloser Eintritt

Öffnungszeiten:
Donnerstags von 15-19 Uhr, sonntags von 11-17 Uhr oder nach Vereinbarung

Ansprechpartner:
Hermann Kuhl und Jörg Frenzel, 0541-40895-0

Hermann Kuhl
Kuhl|Frenzel GmbH & Co. KG
Agentur für Kommunikation
Martinistraße 57
49080 Osnabrück
Telefon 0541-4089510
E-Mail:

martini|50 ist ein Ort für Kulturveranstaltungen, an dem wechselnde Ausstellungen, Vorträge sowie Diskussions- und Gesprächsabende stattfinden. Seine thematischen Schwerpunkte hat das Forum in der Architektur und im Design, bleibt aber offen für Anregungen. Interessierte mit neuen Ideen haben hier die Möglichkeit, Ihre Arbeiten vorzustellen und neue Impulse zu geben. Auch Projekte aus dem Ausland sollen im martini|50 präsentiert werden.
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FioredelCielo - La Macchina di Santa Rosa

Architekturpreise, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 01:17
 

Pressemitteilung von: Architecture and Vision 

 

Künsterlische Darstellung der 'FioredelCielo', ©architectureandvision.com
Künsterlische Darstellung der 'FioredelCielo', ©architectureandvision.com
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(openPR) - Anfang des Jahres gewann das Projekt «FioredelCielo» (Himmelblume) des Architekturbüro's Architecture and Vision den Wettbewerb für die «Macchina Di Santa Rosa» von Viterbo, die sich jetzt im Bau befindet und in der Nacht vom 3. September 2009 enthüllt wird.

 


Jedes Jahr, in der Nacht vom 3. September, feiert die Stadt von Viterbo, Italien seine Stadtheilige Santa Rosa durch ein einzigartiges und beeindruckendes Ereignis. Ein 30 Meter hoher und von mehreren hundert Kerzen beleuchteter Turm, genannt „La Macchina Di Santa Rosa“ wird von 100 Männern, den sogenannten „Facchini“, durch die schmalen Straßen der mittelalterlichen Stadt getragen. Das Bauwerk darf maximal 5 Tonnen wiegen. Alle 5 Jahre wird ein neuer Entwurf durch einen Designwettbewerb ausgewählt.


Das Design des Büro's Architecture and Vision, das sich unter andern durch Flugzeug- und Weltraumentwürfe hervorgetan hat, zeichnet sich durch drei mit Rosen beschmückten Helixbänder aus, die sich um die Tragstruktur nach oben winden. In der Tragstruktur befinden sich drei Kugeln, welche verschiedene Ereignisse im Leben der Heiligen symbolisieren. Der Entwurf verwendet neben den lebendigen, traditionellen Kerzenflammen, moderne, interaktive Lichttechnologie. Von oben herabfallende Blütenblätter stellen einen der Höhepunkte des Ereignisses dar. Papst Benedikt XVI. wird sich die 'Macchina' am 6. September 2009 ansehen.


Das Architekturbüro «Architecture and Vision» wurde von dem Schweizer Andreas Vogler und dem Italiener Arturo Vittori mit Sitz in München, Deutschland und Bomarzo, Italien gegründet und ist auf aussergewöhnliche Projekte spezialisiert. Löwenskulpturen und die Santa Rosa Skulptur werden von dem Schweizer Künstler Pascal Baur aus Lenk gefertigt.
Weitere Informationen:
www.architectureandvision.com/AV_WebSite/050.html
www.comune.viterbo.it/flex/cm/pages/ServeBLOB.php/L/IT/ID...
www.youtube.com/watch?v=bW_-idhnZzY&feature=channel_page

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Architecture and Vision
Hohenstaufenstrasse 10
80801 Muenchen
Deutschland
www.architectureandvision.com

Architecture and Vision
Via del Piano 20
01020 Bomarzo
Italien
www.architectureandvision.com

Pressekontakt:
Telefon: +49-1733570833

Architecture and Vision ist ein Design- und Forschungsteam gegründet von den beiden Architekten Arturo Vittori (Italien) und Andreas Vogler (Schweiz). Niederlassungen befinden sich in Bomarzo, Italien und München, Deutschland mit Kommunikationsbüros in Toulouse und Chicago. Das Team arbeitet in den Bereichen Architektur und Design mit einem speziellen Schwerpunkt in Technologietransfer von Luft- und Raumfahrt zu irdischen Applikationen.
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Kölner Passiv-Bürohaus „Etrium“ der Friedrich Wassermann GmbH erneut ausgezeichnet

Pressemitteilung von: Friedrich Wassermann GmbH

 

 
(openPR) - Köln, 14.07. 2009. Das „Etrium“ der Kölner Bauunternehmung Friedrich Wassermann gehört jetzt zu den drei energieeffizientesten gewerblich bzw. öffentlich genutzten Immobilien Deutschlands.

Beim Wettbewerb „PROM des Jahres 2009“ ist das erste Passiv-Bürohaus Kölns mit dem 2. Platz (Preisgeld 20.000 €) ausgezeichnet worden. Bereits im Januar d. J. hatte die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) dem innovativen Gebäude das „Gütesiegel in Gold für nachhaltiges Bauen“ verliehen.

Mit dem von der RWE Energy AG am 8. Juli 2009 in Berlin verliehenen Preis für die energieeffizienteste gewerblich oder öffentlich genutzte Immobilie Deutschlands wird das Passiv-Bürohaus der Friedrich Wassermann GmbH als „ökologisch richtungweisend und mit beispielhafter Kosten-Nutzen-Relation“ gewürdigt. Das „Etrium“ überzeuge durch seine „Vorbildfunktion in Bezug auf Originalität und Funktionalität sowie besonders hohe energetische Effizienz“, so die hochkarätig besetzte Jury.

Schirmherr des Wettbewerbs „PROM des Jahres“ ist Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Projektpartner sind der Deutsche Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung, das Zentrum für Umweltbewusstes Bauen, das Fraunhofer Institut sowie die TU München.


Anton Bausinger, Geschäftsführender Gesellschafter des Kölner Traditionsunternehmens Friedrich Wassermann erklärte anlässlich der Preisverleihung, mit der erneuten Auszeichnung werde die innovative Strategie seines Unternehmen eindruckvoll bestätigt. Er werde diesen zukunftweisenden Weg des energieeffizienten Bauens, der Senkung der „Life-Cycle-Costs“ und damit der nachhaltigen Wertsteigerung von Immobilien für Kunden sowie bei eigenen Projektentwicklungen konsequent fortsetzen. Durch beim „Etrium“ gewonnenes Know-how und Erfahrung sei die Friedrich Wassermann GmbH hierzu wie kaum ein anderes Unternehmen prädestiniert.

Das „Etrium“ wurde im Oktober 2008 von der Fa. Friedrich Wassermann als Investor, Projektentwickler und Bauherr im Gewerbe- und Landschaftspark TRIOTOP in Köln-Vogelsang fertig gestellt. Das dreigeschossige Passiv-Bürohaus (Nutzfläche 3.800 m²) ist seither Sitz mehrerer innovativer Unternehmen (u.a. OneCarbon und Ecofys), die auf dem Gebiet der Energieeffizienz tätig sind.

Das „Etrium“ gilt als eines der auch architektonisch anspruchvollsten Passiv-Bürogebäude. Es ist besonders energiesparend, denn sein Bedarf an Heizwärme liegt unter 10 kWh im Jahr pro Quadratmeter. Das sind 90 % weniger als ein konventioneller Neubau verbraucht. Auch Lüftung, Beleuchtung und Bürokommunikation benötigen nur minimal Strom. Das Herzstück des Bürogebäudes und des Lüftungskonzeptes bildet das Atrium, ein Glas überdachter Innenhof. Diesem und der enormen Energieeffizienz verdankt das „Etrium“ seinen Namen.

Friedrich Wassermann GmbH
Eupener Str. 74
0221-498 76-0

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Ansprechpartner: Rolf Sewcyk

Die Friedrich Wassermann GmbH ist eine mittelständische Bauunternehmung mit über 100jähriger Tradition. Kerngeschäftsfelder des Unternehmens mit Sitz in Köln und einer Niederlassung in Meerbusch sind der Hoch- und Tiefbau sowie eigene Projektentwicklungen. Aufbauend auf die langjährige Erfahrung setzt das Unternehmen dabei gezielt auf den Einsatz innovativer Technologien. www.friedrich-wassermann.de
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Ersatzneubau der Uni-Bibliothek in Essen

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:38

Ergebnis des Architektenwettbewerbs - Bücherturm


Modellfoto des Siegerentwurfs; Quelle:Universität Duisburg Essen


Essen (ots) - Ein wichtiger Meilenstein zum Neubau des Ersatzgebäudes für die Uni-Bibliothek am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) und zur Errichtung eines sogenannten Rotationsgebäudes für Lehre und Forschung als "neues Gesicht zur Stadt" ist erreicht: Sieger des Architektenwettbewerbes für die Realisierung ist das Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann GmbH aus Köln.

    Das hat das hochkarätig besetzte Preisgericht auf seiner zweitägigen Sitzung am 25. und 26. Juni nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In Ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz des Düsseldorfer Architekten Prof. Johannes Ringel vor allem die gelungene klare und einfache Weise, die städtebaulichen Zielvorgaben und die Adressbildung des Hochschulcampus in Einklang zu bringen.

    Sven Blau von KSP Engel und Zimmermann: "Gestapelte Bücher, als Bild für das gespeicherte Wissen, sind die formale Entwurfsidee des Gebäudes. Es beherbergt die Regalflächen und Depots, angegliedert sind meist zweigeschossige Lesesäle, die für die Verbreitung des Wissens stehen und in Richtung Stadt und/oder Campus orientiert sind." Der symbolisierte Bücherstapel prägt die skulpturartige Gebäudeform, die durch eine transparente Gebäudehülle zusammengefasst wird. Sie wirkt tagsüber ruhig und gleichmäßig, in der Dämmerung oder nachts wird die Uni-Bibliothek zum Leuchtturm, der die einzelnen Funktions- und Arbeitsbereiche als "Bücherkern" sichtbar werden lässt.

    Der Sieger erhält ein Preisgeld von 55.000 Euro. Der mit 45.000 Euro dotierte zweite Platz ging an das Architekturbüro Eller + Eller GmbH aus Berlin. Auf Platz 3 (35.000 Euro) setzte die Jury das Büro Poos Isensee Architekten BDA aus Hannover. Den vierten Platz (25.000 Euro) belegten Wiel Arets Architect & Associates B.V. aus Maastricht, Niederlande. Zwei Anerkennungen (je 10.000 Euro) erhielten die beiden Berliner Büros Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH und Chestnutt_Niess Architekten BDA. Zusätzlich erhält jedes der 25 teilnehmenden Büros eine Aufwandsentschädigung für Ihre Arbeit in Höhe von 6.000 Euro. Der BLB NRW wird jetzt, unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Jury, mit den vier Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchführen.

    Alle 25 Wettbewerbsentwürfe werden vom 30. Juni bis 13. Juli 2009 in einer Ausstellung auf dem Campus Essen im Gebäude V15 (Raum V15 R03 G88), Universitätsstraße in Essen der Öffentlichkeit präsentiert. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr.

Ein Bild des Siegerentwurfs können Sie unter http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php abrufen.

Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Duisburg
Erika Böttcher
Telefon: +49 203 379 4340
erika.boettcher@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de


Kategorie: Presseinfo BLB NRW
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Preisverleihung Wettbewerb Effizienzhaus 2009

Architekturpreise, Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 11:05

Tiefensee: Energieeffizienz und gute Architektur sind keine Gegensätze


Sieger der Kategorie Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser

Deutschlands größter Wettbewerb für zukunftsfähiges Wohnen ist entschieden. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Stephan Kohler haben in Berlin gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" die Sieger prämiert. 580 Eigentümer und Architekten hatten sich mit sanierten und neuen Wohngebäuden um insgesamt 120.000 Euro Preisgeld beworben. Ausgezeichnet wurden Wohngebäude, die einen geringen Energieverbrauch mit guter Architektur am besten in Einklang gebracht haben.

Tiefensee: "Der Wettbewerb zeigt, dass Energieeffizienz und gute Architektur keine Gegensätze sind. Mit der Ausstellung zum Wettbewerb werden wir noch mehr Architekten, Eigentümer und Bauherren für energieeffizientes Bauen und Sanieren begeistern. Alle Preisträger haben energetische Optimierung und eine hohe Baukultur vorbildlich miteinander vereint. Die eingereichten Beiträge von Kiel bis Konstanz setzen Maßstäbe für modernes und zukunftsfähiges Bauen. So erhalten wir unsere Städte lebenswert und schützen unsere Umwelt."

Dena-Chef Kohler sagte: "40 Prozent der in Deutschland insgesamt verbrauchten Energie entfallen auf den Gebäudebereich - und die Einsparpotenziale sind enorm. Effizienzhäuser sorgen mit ihrem geringen Energiebedarf langfristig für eine hohe Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung, für Kostensicherheit und Wertstabilität. Die im Wettbewerb ausgezeichneten Häuser sind mustergültig für jeden Bauherren in Deutschland."

Beim Bauen und Sanieren standen die Bauherren vor unterschiedlichen Herausforderungen, die jeder individuell gemeistert hat. Die prämierten Mehrfamilienhäuser des Büros "Siedlungswerkstatt" aus Konstanz beispielsweise zeigen, wie sich anspruchsvolle Architektur mit ökologischen und sozialen Wohnkonzepten gewinnbringend kombinieren lässt. Die von den Architekten Schäfer und Melcher sanierten Mehrfamilienhäuser in Speyer und Mannheim der Osika GmbH sind behutsam sanierte Denkmäler, die für die nachfolgenden Generationen mit zeitgemäßer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet sind.

Die KfW Bankengruppe, der Bundesverband deutscher Fertigbau e.V. und die Yello Strom GmbH haben den Wettbewerb als Partner unterstützt. Der Wettbewerb zeige, dass energieeffizientes und attraktives Wohnen keine Zukunftsmusik mehr sei - so der einhellige Tenor.

Die insgesamt 18 Gewinner wurden in den Kategorien "Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser", "Neubau Mehrfamilienhäuser", "Sanierung Ein- und Zweifamilienhäuser", "Sanierung Mehrfamilienhäuser" und "Beste denkmalgeschützte Gebäude" ausgewählt. Die Sanierungsgebäude erreichen mindestens den in der Förderung der KfW Bankengruppe festgelegten energetischen Standard "Effizienzhaus 70", die Neubauten den Standard "Effizienzhaus 55". Alle Gebäude benötigen deutlich weniger Energie, als der Gesetzgeber verlangt. Jeder Preisträger erhält ein Preisgeld von 6.666 Euro.

Detaillierte Informationen und Fotos zu jedem Projekt des Wettbewerbs finden Sie im Internet unter www.zukunft-haus.info/presse Externer Link.


Kategorie: Gemeinsame Pressemitteilung dena mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
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Architektenwettbewerb zugunsten des Büros NÄGELIARCHITEKTEN entschieden

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:17

Hamburg, 23. Juni 2009 – Der Architektenwettbewerb für einen Neubau in Wilhelmsburg Mitte an der Neuenfelder Straße, in dem künftig das Team der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) einziehen wird, ist am Montag, den 22. Juni 2009, zu Ende gegangen. Fünf ausgewählte Architekturbüros wurden aufgefordert, mit ihren Entwürfen ein modernes, hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Nutzungsflexibilität entsprechendes Gebäude zu entwickeln und eine architektonische Idee für den sich weiter nach Süden angrenzenden Gebäudeteil aufzuzeigen. Die Jury, unter Vorsitz von Stefan Wirth, hat sich für einen Entwurf entschieden. Heute haben die Geschäftsführer der igs 2013 und der IBA Hamburg, Heiner Baumgarten und Uli Hellweg, und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter den Preisträger bekanntgegeben: Das Büro NÄGELIARCHITEKTEN aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf.

„Mit diesem Entwurf erhält der erste Neubau in Wilhelmsburg Mitte, zugleich der künftige Sitz der igs 2013, ein Gesicht. Ich gratuliere dem Preisträger zu seinem Erfolg. Der Entwurf von NÄGELIARCHITEKTEN überzeugt vor allem dadurch, dass er die Funktionalität des Bürogebäudes am Besten umsetzt. Die verwendeten Materialien passen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit hervorragend in das Konzept der igs 2013. Zugleich ist es dem Architektenteam gelungen, für den Eingang in den Park und die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´ eine ansprechende Architektur zu entwickeln“, lobt Heiner Baumgarten den Siegerentwurf.

Oberbaudirektor Professor Jörn Walter ergänzt: „Die Stärke des Siegerentwurfs ist ein Gestaltungskonzept, das ein zukunftsweisendes Architekturthema transportiert. Er setzt die Aufgabenstellung des Verfahrens, eine wandelbare Typologie zu entwickeln, auf eine vorbildliche, umsetzbare und nach Aussage der Fachleute im Gremium wirtschaftlich tragfähige Weise um.“

„Das Verfahren zum igs 2013-Gebäude ist ein gelungener Auftakt für die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´, in der die Zukunftsthemen des Wohnungsbaus im 21. Jahr-hundert behandelt werden. NÄGELIARCHITEKTEN vermitteln eine anschauliche Vision von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“, betont Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg.

Mit dem prämierten Entwurf begibt sich die igs 2013, gemeinsam mit der für das Grundstück zuständigen Finanzbehörde, nun auf Investorensuche und realisiert damit den ersten Bauabschnitt in Wilhelmsburg Mitte. Gesucht wird ein Investor, der auf einer rund 1500 Quadratmeter großen Fläche an der Neuenfelder Straße ein Gebäude zur flexiblen Wohn- und Büronutzung realisiert. Baubeginn soll voraussichtlich Ende des Jahres sein.

Das Grundstück ist im Besitz der Stadt und wird jetzt im Rahmen eines einstufigen Bestgebotsverfahrens auf den Markt gebracht. Für Fragen zum Vorhaben stehen interessierten Investoren als Projektansprechpartner von der igs 2013 Wolfgang Denien und Kerstin Koch telefonisch unter 040-2263198-70 oder -77 oder per Mail verwaltungsgebaeude@igs-hamburg.de zur Verfügung.

Für grundstücksspezifische Fragen können Interessenten sich an Matthias Peters von der Finanzbehörde wenden, Telefon 040-42823-4058 oder matthias.peters@fb.hamburg.de.

„Wir wünschen uns einen Investor, der auf dieser prägnanten Fläche im Herzen Wilhelmsburgs einen Meilenstein setzt“, betont Heiner Baumgarten. Entstehen soll ein flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf vier Stockwerken. Besonders reizvoll für Investoren: Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und die IBA Hamburg wollen das Objekt ab Ende 2010 für vier Jahre als Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss soll das Gebäude zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie genutzt werden.

Das Bauvorhaben, das mit dem Siegerentwurf präzise Formen annimmt, ist der erste Teil eines sich nach Süden erstreckenden Gebäudetraktes. Für den zweiten Bauabschnitt wurde im Rahmen des Architektenwettbewerbs ebenfalls eine architektonische Idee erarbeitet, die eine einheitliche Lösung für den gesamten Gebäuderiegel zeigt. Auf diesem Baufeld möchte die IBA Hamburg eine neue, typologische Wohnform zwischen Wohnen und Gewerbe, sogenannte hybride Häuser, verwirklichen. Für diesen südlich angrenzenden Gebäudeteil können Investoren bereits jetzt ihr Interesse an der späteren Ausschreibung bekunden. Der Gebäudekomplex der hybriden Häuser ist ein vorgezogener Bestandteil des modellhaften Wohnungsbaus, der in den nächsten Jahren in Wilhelmsburg Mitte entsteht. Vier Riegel, vornehmlich mit Wohnbebauung, werden sich von der Neuenfelder Straße nach Süden erstrecken. Im Osten wird das Areal durch den geplanten Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex begrenzt, nach Süden hin erstreckt es sich bis zum igs 2013-Gartenschaugelände, Wilhelmsburgs künftigen Stadtpark. Jeder der vier Bauriegel soll eine in sich konsistente architektonische Sprache sprechen.

Das angebotene Grundstück liegt reizvoll direkt am neuen Parkgelände der igs 2013. Sieben S-Bahnminuten zum Hauptbahnhof, 100 Meter Fußweg zum Kanu auf neu geschaffenen Wasserwegen, 500 Paddelschläge zum Picknick im Park – Wilhelmsburg liegt mitten in Hamburg und doch im Grünen. Die einmalige Lage und den eigenen Charakter der Elbinsel wissen immer mehr Menschen zu schätzen. Hier entsteht Wilhelmsburg Mitte, ein attraktives Quartier, das urbanes Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot, viel Wasser und Grün verbindet. „Wir verzahnen hier Baukultur und Grünplanung in einer für Hamburg einmaligen, familienfreundlichen Weise“, unterstreicht Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013, den besonderen Charakter des neuen Quartiers. Für Investoren bietet sich die Chance, das Gesicht des neu entstehenden Stadtviertels Wilhelmsburg Mitte zu prägen – und das in bester Lage.

Das igs 2013-Gebäude wird den Eingangsbereich des neuen Quartiers prägen. In puncto Nachhaltigkeit soll ein innovatives Energiekonzept zum Einsatz kommen: Der Neubau soll an den Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen werden, einem Modellprojekt der IBA Hamburg zum Thema „Stadt im Klimawandel“. Investoren können sich hier mit der Teilnahme an einem international bedeutsamen best-practice-Modell profilieren.

Der Energieverbund Wilhelmsburg Mitte wird Bestands- und Neubauten vernetzen und erhebliche Synergieeffekte erzielen, die über die Verbesserungsmöglichkeiten am Einzelgebäude hinausgehen. Durch den Zusammenschluss von Nutzern mit verschiedenen Spitzenlastzeiten und Energiebedarfen ermöglicht ein solcher Verbund Versorgungssicherheit bei gleichzeitig verbesserter CO2-Bilanz und günstigen Wärmepreisen. Die Teilnehmer am Energieverbund können dabei frei wählen, ob sie ihre Wärme komplett über den Verbund beziehen oder auch eigene Energieanlagen installieren wollen, etwa Solarthermie oder Brennstoffzellen. Wer möchte, kann so selbst aktiv Energie in den Verbund einspeisen und seine Kosten weiter senken.

Ansichten und Perspektiven des Siegerentwurfs und von Wilhelmsburg Mitte:
http://www.igs-hamburg.de/114.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=160&tx_ttnews[backPid]=108&cHash=8d8e30a664

http://www.naegeliarchitekten.de/

 

Rückfragen bitte an:

igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh,
Ina Heidemann
Tel. +49(0)40-226 31 98 -40
presse@igs-hamburg.de


Kategorie: Pressemitteilung
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Ausstellungseröffnung: Studentenwettbewerb für nachhaltige Architektur

Marie-Hélène Contal und Jana Revedin präsentieren nachhaltiges Design: Buch- und Ausstellungspremiere in Berlin

Pallet House
Pallet House

(pressebox) Düsseldorf, 16.06.2009

So sehen die zehn Sieger aus: Vom 18. Juni bis zum 12. Juli 2009 präsentiert das Energiedesign-Center Berlin die erfolgreichsten Resultate des ersten Studentenwettbewerbs für nachhaltige Architektur unter dem Titel "A minimum house for leisure at the XXI century". Die ausgestellten Entwürfe, die mit Mitteln des EU-Programms Gau:di (EU Culture 2000) gefördert wurden, zeigen verschiedene unkonventionelle Ansätze, die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Zur Eröffnung der Ausstellung und passend zum Thema Nachhaltigkeit in der weltweiten Architekturdiskussion wird Dr. Jana Revedin gemeinsam mit der renommierten französischen Autorin Marie-Hélène Contal erstmals ihr im Juni 2009 im Birkhäuser-Verlag erschienenes Buch "Sustainable Design: Towards a new ethic in architecture and town planning" vorstellen. Die Österreicherin Jana Revedin hat sich als international tätige Architektin und Kuratorin im Bereich des nachhaltigen Gebäude-Designs einen Namen gemacht. Marie-Hélène Contal ist ebenfalls Architektin, Buchautorin und Vize-Direktorin des Institut Français d'Architecture.

Die Erstplatzierten des Wettbewerbs sind die beiden österreichischen Architekturstudenten Gregor Pils und Claus Schnetzer von der Technischen Universität Wien mit ihrem "Pallet House", das in der Grundsubstanz aus 800 üblichen Europaletten besteht. Um lange Transportwege zu vermeiden, werden die aus nachwachsendem Material gefertigten, standardisierten Paletten weltweit eingesetzt. Die einfache Struktur des Gebäudes der beiden Studenten ist in der Grundfläche beliebig veränderbar und ermöglicht verschiedenste Nutzungen von Wochenendhäusern bis hin zu Flüchtlingslagern. Ein Modell des siegreichen Entwurfs ist während der Ausstellung im Energiedesign-Center zu sehen.

Zur Ausstellungseröffnung und erstmaligen öffentlichen Vorstellung des Buches zum "nachhaltigen Design" sind die Autorinnen am 18. Juni 2009 in Berlin: Prominente Architekten aus der Landeshauptstadt werden im Energiedesign-Center die Bedeutung nachhaltiger Architektur untermauern. Die Teilnahme ist für alle Interessierten kostenfrei; um Anmeldung unter www.energiedesigncenter.de wird gebeten.

Programm:
- 17:30 - 18:00 - Einlass und Sektempfang
- 18:00 - 18:15 - Begrüßung durch Prof. Mara Pinardi (Dekanin Studiengang Architektur Beuth Hochschule für Technik Berlin)
- 18:15 - 18:45 - Vortrag "Form und Performance" von Prof. Robert Demel
- 18:45 - 19:30 - Vortrag "A Minimum House for Leisure at the XXI Century - Towards a new Ethic in Architecture and Townplanning" von Marie-Helene Contal und Dr. Jana Revedin
- Ab 19:30 Get Together

www.systaic.de

Über systaic AG

Die systaic AG hat sich auf effiziente und zugleich ästhetische Solarstromlösungen spezialisiert: Strategisches Kernprodukt ist das zukunftsorientierte SYSTAIC Energiedach für Gebäude, ein vielfach ausgezeichnetes Energiesystem zur Erzeugung von Strom und Wärme. Mit dem Tochterunternehmen Webasto Solar GmbH ist SYSTAIC weltweit der einzige Serienproduzent von Fotovoltaikgeneratoren für Autodächer. Die Entwicklung und Installation fotovoltaischer Großkraftwerke, welche auch über die Tochtergesellschaft Enerparc realisiert werden, bildet einen weiteren Schwerpunkt des Portfolios.

Zur systaic AG gehören die Tochtergesellschaften Enerparc AG, Düsseldorf, SERP Sistemas Energéticos de Portugal, Lda, systaic Americas Inc., Carlsbad, systaic France S.A.R.L., Paris, systaic Hellas MEPE, systaic Ibérica S.L.U., Barcelona, systaic Italia S.r.L. sowie systaic sourcing AG & Co., Düsseldorf, systaic Technologies GmbH, Düsseldorf, und Webasto Solar GmbH, Landsberg.


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Klima-Oscar 2009

Klima-Oscar 2009 für Architektur-Professor Ingo Lütkemeyer

Bremer Energie-Konsens vergibt Preis an „Klimaschutz-Täter“

Dr. Cornelis Rasmussen (links), Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens, überreicht Prof. Ingo Lütkemeyer den "Klima-Oscar 2009". (Foto: Martin Grocholl)
Dr. Cornelis Rasmussen (links), Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens, überreicht Prof. Ingo Lütkemeyer den "Klima-Oscar 2009". (Foto: Martin Grocholl)

(pressebox) Bremen, 12.06.2009

Preisträger des "Klima-Oscars 2009" der Klimaschutzagentur Bremer Energie-Konsens ist Ingo Lütkemeyer, Architektur-Professor an der Hochschule Bremen. Gestern (11. Juni 2009) Abend wurde der engagierte Architekt vor rund 100 Gästen im feierlichen Rahmen im Klimahaus Bremerhaven geehrt. Mit dem Klima-Oscar zeichnet die Klimaschutzagentur jährlich Menschen aus, die richtungsweisende Leistungen erbracht und hohes persönliches Engagement für den Klimaschutz in Bremen und Bremerhaven gezeigt haben.

"Prof. Ingo Lütkemeyer ist seit Jahren ein vehementer Streiter für konsequent energieeffiziente Gebäude. Dabei geht er auch mal ungewöhnlich Wege, findet innovative Lösungen und leistet hartnäckige Überzeugungsarbeit", begründete Dr. Cornelis Rasmussen, Geschäftsführer der Bremer Energie-Konsens in seiner Laudatio die Wahl des Preisträgers.

Seit 1992 ist Ingo Lütkemeyer geschäftsführender Gesellschafter der IBUS Architektengemeinschaft mit Sitz in Berlin und Bremen. Seitdem entstanden unter seiner Ägide zahlreiche ebenso spannende wie energieeffizient vorbildliche Bauten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die im vergangenen Jahr eingeweihte Passivhaus-Sporthalle in Bremen Osterholz. Hier gelang es ihm, den Bauherrn zu überzeugen, dass der Bau einer hochenergieeffizienten Sporthalle nicht gleichbedeutend mit extrem hohen Kosten sein muss. Erreicht hat er dies unter anderem durch clevere und zudem ebenso formschöne wie funktionale Abweichungen von Standard-Sporthallen-Ausstattungen. Auch bei einem von der Bremer Energie-Konsens ausgelobtem Wettbewerb zur energieeffizienten Sanierung des Schulzentrums Sandwehen überzeugte er mit seinem Konzept die Jury und den Bauherrn.

"Doch energieeffiziente Neubauten zu errichten ist das Eine - was Ingo Lütkemeyer darüber hinaus auszeichnet, ist, dass er sein Wissen und seine Erfahrungen konsequent weitergibt", so Rasmussen. Schon 1999 wurde der 49jährige zum Professor für Entwerfen, Baukonstruktion und Technischen Ausbau am Fachbereich Architektur der Hochschule Bremen berufen; seit 2008 leitet er die School of Architecture der Hochschule Bremen.

Der Preisträger selber zeigte sich von der Auszeichnung ebenso überrascht wie erfreut. Er betonte, dass viele seiner Projekte nur durch die Mithilfe seiner engagierten Partner und Mitarbeiter realisiert werden konnten und versprach, sich weiterhin konsequent für nachhaltiges Bauen und Sanieren einzusetzen. Auch hoffte er, dass das Thema Energieeffizienz in der Bremer Stadtentwicklung künftig eine noch größere Rolle spielen wird.

 


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Großer BDA Preis

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:27

Diese Auszeichnung vergibt der Verband "Bund deutscher Architekten für bedeutende Leistungen auf dem Gebiet der Architektur oder des Städtebaus. Die Auszeichnung kann an einen einzelnen Architekten oder Städtebauer oder auch an eine auf diesem Gebiet tätigen Gruppe oder ein Gesamtwerk verliehen werden.Die Verleihung findet alle drei Jahre statt.

Auslober
Bund Deutscher Architekten BDA 

Teilnahme
Jedes Mitglied des BDA und alle Organe des Bundesverbandes und der Landesverbände können Vorschläge mit einer Begründung einreichen.

Bisherige Preisträger:
1964 Prof. Hans Scharoun, Berlin
1966 Prof. Ludwig Mies van der Rohe, Chicago
1968 Prof. Egon Eiermann, Karlsruhe
1972 Prof. Günter Behnisch + Partner, Stuttgart
1975 Arbeitsausschuß des Evangelischen Kirchenbautages und Prof. Gottfried Böhm, Köln
1978 Prof. Carlfried Mutschler + Partner, Mannheim
1982 Prof. Frei Otto, Warmbronn
1987 Prof. Oswald Mathias Ungers, Köln
1990 Prof. Karljosef Schattner, Eichstätt
1993 Prof. Dr. Thomas Herzog, München
1996 Heinz Bienefeld, Swisttal (posthum)
1999 Prof. Hanns Adrian, Hannover
2005 Prof. Dr. h.c. Meinhard von Gerkan, Hamburg; Prof. Volkwin Marg, Hamburg
2008 Prof. Joachim Schürmann und Margot Schürmann (postum), Köln

Preise
Goldmedaille und Ehrenurkunde.

Nächste Auslobung
2011

Auskünfte
Bund Deutscher Architekten BDA
Bundesgeschäftsstelle
Köpenicker Straße 48/49
10179 Berlin
Tel. 030. 27 87 99 0
Fax 030. 27 87 99 15
kontakt@bda-bund.de


Architekturpreis Zukunft Wohnen

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:14

Seit fast 20 Jahren prämiert die deutsche Zement- und Betonindustrie zukunftsweisende und innovative Wohnbauten mit dem Architekturpreis Zukunft Wohnen. Bereits zum achten Mal wird dieser Architekturpreis ausgelobt und im Herbst 2009 vergeben. Anliegen des alle zwei Jahre stattfindenden Wettbewerbs ist es, anhand konkreter Beispiele positive und zukunftsorientierte Lösungsansätze für zentrale Fragen des Wohnens in seiner breiten Vielfalt zu zeigen. Der Preis hat sich mittlerweile zum Maßstab für den innovativen Wohnungsbau in Deutschland entwickelt. Gestiftet wird der Preis alle zwei Jahre von den deutschen Zement- und Betonherstellern.Er ist mit 24.000 Euro dotiert und wird in verschiedenen Kategorien vergeben. Dazu kommen weitere 4.000 Euro Preisgeld der Fachvereinigung Deutscher Betonfertigteilbau e.V. für die Stiftung eines Sonderpreises. 


 Externer Link:
Zu den Preisträgern 2009

 


 


DAM Preis für Architektur in Deutschland

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:00

Seit dem Jahr 1980 bilanziert das Jahrbuch des Deutschen Architekturmuseums die besten Bauten des jeweiligen Jahres und hat sich längst als unverzichtbares Nachschlagewerk und als Wegweiser durch die aktuelle deutsche Architekturszene etabliert. Im Januar 2008 wurde der DAM Preis für Architektur in Deutschland im Rahmen einer offiziellen Preisverleihung zum ersten Mal vergeben. Preisträger waren die Architekten Wandel Hoefer Lorch + Hirsch, Saarbrücken/ Frankfurt am Main für ihr Dokumentationshaus der KZ-Gedenkstätte Hinzert. Der Jury gehörten 2007 Ursula Baus, Armand Grüntuch, Oliver Hamm, Ulrich Höhns und Andreas Ruby an.

Der nun zukünftig jährlich verliehene DAM Preis für Architektur in Deutschland würdigt einen herausragenden zeitgenössischen Bau der jüngsten Zeit in Deutschland. Der amm 16. Januar 2009 zum zweiten Male verliehene „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ ging an Kolumba, das Kunstmuseum des Erzbistums Köln. Das vom Schweizer Architekten Peter Zumthor entworfene Gebäude wurde eigens für das Jahrbuch durch die Architekturfotografin Hélène Binet, London, neu portraitiert. Der „DAM Preis für Architektur in Deutschland“ ist nicht mit einer Geldsumme dotiert. Als Anerkennung für ihre Verdienste um die Baukultur erhalten Architekt und Auftraggeber eine Urkunde und eine Statuette, die das „Haus im Haus“, die zentrale Idee der Ungers’schen Museumsarchitektur, als Miniatur darstellt.

Das Museum Kolumba ist eines von 24 Bauwerken, die von einer Expertenjury für das Jahrbuch des DAM aus insgesamt 90 aktuellen Projekten ausgewählt wurden. Neben den 22 herausragenden Vertretern der Gegenwartsarchitektur in Deutschland werden in Jahrbuch und Ausstellung zwei Projekte im Ausland vorgestellt, die von Architekturbüros mit Sitz in Deutschland errichtet wurden. In diesem Jahr wurde der Umbau eines U-Boot-Bunkers von „LIN - Finn Geipel + Giulia Andi“ (Berlin) in St. Nazaire, Frankreich, und ein experimentelles Wohnhaus in Santiago de Chile von „FAR Frohn & Rojas“ (Köln) gewürdigt.

Quelle: Homepage Deutsches Architekturmuseum; http://www.dam-online.de


Architekturpreis Beton

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:39

Der Architekturpreis Beton wurde 1973 aus Anlass des 25-Jährigen Bestehens des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie gestiftet, um gutgestaltete Betonbauten bekanntzumachen. Er wird seither im zweijährigen Turnus verliehen und zählt zu den wichtigsten etablierten Architekturpreisen Deutschlands.

Preisträger 2008

Mercedes-Benz Museum, Stuttgart

Architekten:
Ben van Berkel / UNStudio, Amsterdam

Bauherr:
DaimlerChrysler Immobilien, Berlin

Fertigstellung:
März 2006

Wohnhaus und Sammlung Boros, Berlin

Architekten:
Realarchitektur, Berlin: Jens Casper, Petra Petersson,
Andrew Strickland

Bauherr:
Christian Boros, Wuppertal

Fertigstellung:
Dezember 2007

www.jenscasper.com
www.realarchitektur.de

"Birg mich, Cilli!" - Umbau eines Bauernhauses, Viechtach

Architekten:
Studio für Architektur, Peter Haimerl und Jutta Görlich, München

Bauherren:
Peter Haimerl und Jutta Görlich, München

Fertigstellung:
Februar 2008

Lobende Erwähnungen 2008

Dokumentationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen

Architekten:
KSP Engel und Zimmermann Architekten, Braunschweig

Bauherrin:
Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten

Fertigstellung:
September 2007

www.ksp-architekten.de

Sächsisches Bergarchiv und Mineralogische Sammlung - terra mineralia, Schloss Freudenstein, Freiberg

Architekten:
AFF architekten, Berlin

Bauherrin:
Stadt Freiberg

Fertigstellung:
Januar 2008

www.aff-architekten.com

Stadtbahnstation Rathaus Süd, Bochum

Architekten:
Pahl + Weber-Pahl Architekten, BDA, Darmstadt

Bauherrin:
Stadt Bochum, Stadtbahn GbR

Fertigstellung:
2006

www.pahl-architekten.de

Zollverein School of Management and Design, Essen

Architekten:
Kazuyo Sejima + Ryue Nishizawa / SANAA

Bauherrin:
Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH

Fertigstellung:
August 2006

www.sanaa.co.jp

Bisherige Preisträger:
- Fortsetzung folgt -

 


eingestellt von:

 

 


Pritzker-Preis 2009

Beton, Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:33

Der Schweizer Architekt Peter Zumthor erhielt den Pritzker-Preis 2009 für Baukunst (dotiert mit 200.000 Dollar). Die Überreichung findet am 29. Mai 2009 in Buenos Aires statt. Diese Auszeichnung gilt als eine der weltweit höchsten Auszeichnungen für Architekten. Der Pritzker-Preis wird seit 1979 vergeben.

Zu einem seiner bekanntesten Bauten zählt die Therme Vals, die bereits zu Zumthors Lebzeiten 1998 vom Kanton Graubünden unter Denkmalschutz gestellt wurde.


Therme Vals

Therme Vals

 

Pritzker Preisträger der vergangenen Jahre:


2008: Jean Nouvel, Frankreich
2007: Richard Rogers, Großbritannien
2006: Paulo Mendes da Rocha, Brasilien
2005: Thom Mayne, USA
2004: Zaha Hadid, Großbritannien / Irak2003: Jorn Utzon, Dänemark
2002: Glenn Murcutt, Australien
2001: Jacques Herzog und Pierre de Meuron, Schweiz
2000: Rem Kohlhaas, Niederlande
1999: Norman Foster, Großbritannien
1998: Renzo Piano, Italien
1997: Sverre Fehn, Norwegen
1996: Rafael Moneo, Spanien
1995: Tadao Ando, Japan
1994: Christian de Portzamparc, Frankreich
1993: Fumihiko Maki, Japan
1992: Alvaro Siza, Portugal
1991: Robert Venturi
1990: Aldo Rossi, Italien
1989: Frank Gehry, Kanada
1988: Gordon Bunshaft, USA und Oscar Niemeyer, Brasilien
1987: Kenzo Tange, Japan1986: Gottfried Böhm, Deutschland
1985: Hans Hollein, Österreich
1984: Richard Meier, USA
1983: Ieoh Ming Pei, USA
1982: Kevin Roche, USA
1981: James Stirling, Großbritannien
1980: Luis Baragan, Mexiko
1979: Philip Johnson, USA


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Zip-Screen bekommt red dot design award

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:37
Neuer, außenliegender Sonnenschutz von Roma

Die Roma Rolladensysteme GmbH, Burgau, hat ihr Sortiment um einen textilen Sonnenschutz erweitert. Der Zip-Screen wird außen vor dem Fenster geführt und verhindert so effektiv das Aufheizen der Räume. Die Anlage dient auch als Insektenschutz und deckt selbst große Flächen ab. Für die hohe Designqualität wurde das System in diesem Jahr mit dem red dot design award ausgezeichnet.

Auf der Messe R+T 2009 hat Roma seine innovative Außenrollo-Lösung vorgestellt. Mit dem Zip-Screen setzt der Hersteller neue Maßstäbe im Bereich außenliegender Sonnenschutz: Das Fachhandwerk erhält ein ausgereiftes System, mit dem sich selbst große Glasflächen von bis zu 18 m² verschatten lassen. Darüber hinaus bietet es eine attraktive Optik, für die das Unternehmen im Juni den 'red dot award: product design 2009' in der Rubrik 'Architektur und Interior Design' erhalten hat.

Der international renommierte Wettbewerb zeichnet mit dem Siegel die hohe Designqualität der Lösung aus. Das Tuch des Zip-Screens wird auf der gesamten Länge in schmalen Schienen nach unten geführt. Im geöffneten Zustand fährt selbst der Fallstab vollständig ein. Dabei verschwindet er komplett hinter der kompakten, runden Blende. Der Durchmesser der Kassetten ist einheitlich, unabhängig vom Umfang der Welle inklusive aufgerolltem Tuch. Das erleichtert nicht nur Bestellung und Montage, sondern schafft auch ein gleichmäßiges Erscheinungsbild.

Die Elemente von Roma überzeugen außerdem durch ihre hohe Funktionalität: Die Räume heizen sich im Sommer nicht auf, da der Screen die Sonneneinstrahlung bereits vor dem Glas reflektiert. Dies sorgt für angenehme Temperaturen und spart gleichzeitig Energie, wie sie etwa für Ventilatoren oder Klimageräte notwendig wäre. Die Nutzung des Tageslichts sowie die Luftzirkulation bewirkt eine natürliche Wohn- und Arbeitsatmosphäre. Obendrein schützt die Anlage im geschlossenen Zustand die Bewohner vor Insekten, wenn der Fallstab mit einer zusätzlichen Gummilippe ausgestattet und ein spezielles Dichtprofil in den Kasten eingesetzt wird. Die Abdichtung seitlich an den Führungsschienen ist serienmäßig vorhanden. Für einen faltenfreien Einzug drückt die Tuchleitnase in der Kassette den Stoff auf der gesamten Breite nach außen. So finden Fliegen, Mücken, Wespen und Konsorten keinen Durchschlupf.

Besonderer Wert wurde auch auf eine montagefreundliche und zuverlässige Technik gelegt: Für eine schnelle Installation hat Roma das System mit einer Eigenentwicklung, der federnden Achskappe, ausgestattet. Vergleichbar mit einem Kugelschreiber lässt sie sich zusammendrücken und arretieren; beim Lösen der patentierten Sicherungsklammer mit einem Schraubenzieher fährt die Achskappe wieder auseinander und wird durch die Federkraft fixiert. Auf diese Weise lässt sich die Tuchwelle problemlos ein- und ausbauen. Die grazilen Führungsschienen sind wahlweise mit integriertem Kabelkanal verfügbar. Das sieht gut aus und spart Arbeitszeit sowie Kosten.

Um die Anlagen individuell an das Haus anzupassen, haben Bauherren die große Auswahl. In den 330 Farben der Roma ColorCollection sind die runde Blende sowie die Führungsschienen und der Fallstab aus Aluminium erhältlich. Das Gewebe des Screens ist PVC-beschichtet und witterungsfest. Die Tuchkollektion umfasst über 140 unterschiedliche Farben von Sandweiß bis Schwarz. Für zeitgemäßen Komfort ist der Zip-Screen bereits ab Werk motorisiert. Per Knopfdruck fahren einzelne oder auch alle Behänge leise auf und zu. Den attraktiven Sicht- und Sonnenschutz gibt es für jede gewünschte Elementbreite beziehungsweise -höhe von 800 bis 6000 mm mit einer Maximalfläche von 18 m². Die Lieferung erfolgt innerhalb weniger Arbeitstage nach Auftragseingang.

Weitere Informationen unter www.roma.de


IBA-Wettbewerb "Energieberg Georswerder" entschieden

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 22:27

Die Deponie wird zum Energieberg mit Panoramablick

Schon jetzt bietet die Spitze des Deponiehügels Georgswerder im Norden der Elbinsel Wilhelmsburg einen einzigartigen Panoramablick auf die gesamte Hansestadt. Die IBA Hamburg will diesen Ort mit einer Aussichtsplattform öffentlich zugänglich machen und den Deponiehügel in einen regenerativen Energieberg umwandeln. In enger Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat die IBA jetzt europaweit einen Wettbewerb ausgeschrieben. Acht Teams aus Landschaftsarchitekten und Architekten haben sich in einem Bewerbungsverfahren zur Teilnahme am Wettbewerb qualifiziert. Ihre Planungsaufgabe war es, einen Entwurf für die Gestaltung der Oberfläche der Deponie zu erarbeiten, architektonischer Teil der Aufgabe war die Planung eines Ausstellungs- und Betriebsgebäudes. Die Jury unter dem Vorsitz der Landschaftsarchitektin Prof. Ulrike Beuter hat einstimmig die Arbeit der Berliner HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten aus Hamburg mit dem ersten Preis ausgezeichnet und zur Realisierung empfohlen.


Hamburg, 20. Mai 2009. „Die Planer haben diese sehr komplexe und schwierige Aufgabe mit Bravour gelöst. Ich bin beeindruckt von der Vielfalt der Vorschläge für die Gestaltung der Deponie“, sagt Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg. Er zeigt sich überzeugt davon, dass die Idee einer ungewöhnlichen Aussichtspromenade die Kraft haben wird, Menschen immer wieder für den Ort zu interessieren und zu begeistern. „So wird das gelingen, was für den Stadtteil und die Anwohner so wichtig ist: der Berg wird Attraktion der Nachbarschaft und einen Imagewandel erleben, ohne dabei die schwierigen Seiten der Deponie auszublenden. Ich bin sehr froh, dass die Jury dies einstimmig so gesehen hat.“ Auch die Juryvorsitzende Prof. Ulrike Beuter ist angetan von dem ersten Preis. „Die den Gipfel umrundende Promenade macht den Hügel zu einer weithin sichtbaren Landmarke, die als weiß leuchtender Ring auch nachts eine besonders überzeugende Wirkung entfaltet. Und auch den Besuchern des Berges eröffnen sich ganz neue Perspektiven auf Hamburg. Ich begrüße es sehr, dass ein einzigartiger Anziehungspunkt entsteht, der ohne belehrendes Pathos für die Besucher auskommt.“


Energieberg mit Aussicht auf die Hansestadt

Aufgabe der teilnehmenden Teams war es nicht nur, Umgestaltungsvorschläge für die Deponieabdeckung zu machen und eine Idee für einen Ausstellungsparcours zu entwerfen, der den Berg und das Thema Energie der Zukunft behandelt. Aufgabe war zudem die Planung eines energetisch hochwertigen Ausstellungs- und Betriebsgebäude am Fuß des Bergs. Baubeginn wird 2010 sein, ab 2011 soll sich dieser künstlich entstandene Landschaftsraum dann für Besucherinnen und Besucher öffnen. Dann können die Besucher nicht nur einen einzigartigen Ausblick auf die Hansestadt genießen, sondern auch mögliche Lösungen für die energetischen Herausforderungen der Zukunft erleben. Die IBA Hamburg plant hier, das Potenzial an erneuerbaren Energien deutlich auszubauen: So sollen die vorhandenen Windkraftanlagen durch leistungsstärkere ersetzt werden (Repowering), aus dem anfallenden Grasschnitt auf dem Hügel soll Biogas gewonnen werden zudem steht der Hang des Hügels für Photovoltaik zur Verfügung.

Sämtliche Arbeiten des Wettbewerbs sind ab sofort bis zum 6. Juli 2009 in der Werkstattschau IBA at WORK am Berta-Kröger-Platz in Wilhelmsburg zu sehen.

weitere Informationen zur Ausstellung IBA at Work


Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt1)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)

Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt3 oben)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)

Download der Visualisierung des 1. Preises (Blatt3 unten)
(HÄFNER/JIMENEZ Landschaftsarchitekten und Konermann Siegmund Architekten)


weitere Informationen zum IBA-Projekt Energieberg Georgswerder


Preisverleihung des Wettbewerbs "Energieoptimiertes Bauen 2009

Architekturpreise, Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 12:40

Architektur mit Energie" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie

(pressebox) Berlin, 05.05.2009

Auf den 10. Berliner Energietagen sind gestern die Preisträger des Wettbewerbs "Energieoptimiertes Bauen 2009 - Architektur mit Energie" mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro ausgezeichnet worden.

In dem Wettbewerb, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Oktober letzen Jahres erstmals ausgerufen hatte, wurden ambitionierte Bauprojekte prämiert, die durch innovative Technologien und Konzepte das energieeffiziente Gebäude der Zukunft umsetzen. Es hatten sich deutschlandweit 59 Projekte beworben. Die zehn Preisträger, die ein Preisgeld von 100.000 Euro erhalten, wurden von einer unabhängigen Fachjury ausgewählt. Zudem bekommen die ausgezeichneten Vorhaben die Möglichkeit, als Modellprojekte im Förderprogramm "Energieoptimiertes Bauen" des BMWi gefördert zu werden. Ihre Umsetzung soll demonstrieren, dass Gebäude mit geringem Energiebedarf und ansprechender Architektur technisch und wirtschaftlich realisierbar sind.

Am Rande der feierlichen Preisverleihung auf den 10. Berliner Energietagen wurden die ausgezeichneten Arbeiten in einer Posterausstellung im Ludwig Erhard Haus einem breiten Publikum vorgestellt.

Informationen zu den prämierten Vorhaben des Wettbewerbs und zum Förderschwerpunkt des BMWi "Energieoptimiertes Bauen" können unter www.enob.info abgerufen werden.


Vier angehende Architekten erhalten DETAIL-Stipendium

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:58
Die Zeitschrift DETAIL vergibt unter maßgeblicher Förderung der Sto-Stiftung ab diesem Sommersemester erstmals ein Stipendium an Studierende der Fachrichtung Architektur. Prof. Peter Cheret, Mitglied der Jury, erläutert die Gründe der Förderung: „Das Stipendium soll die Qualität in den künftig stark geregelten Studiengängen wahren. Insbesondere für diejenigen der Studierenden, die materiell wenig privilegiert sind. Darüber hinaus eröffnet es Freiräume für individuelle Entwicklung und gibt Orientierung durch Auslandsaufenthalte.“ Neben finanzieller Unterstützung sind internationale Praktika in renommierten Architekturbüros wie Allmann Sattler Wappner, München und bei der Industrie Bestandteil des Programms.

Mit ihrer Bewerbung nachhaltig überzeugen konnten Kristina Markovi von der Fachhochschule Giessen, Marion Arnemann, TU München, Till Thomschke, bald ETH Zürich, und Niklas Fanelsa von der RWTH Aachen. Durch Fachwissen im Bereich der Architektur, ihre Persönlichkeit, hohes Engagement im Studium sowie der Wertschätzung des Für- und Miteinander unter Kommilitonen begeisterten die vier Studenten die hochkarätige Jury.

Niklas Fanelsa ist der jüngste der vier Auserwählten. Von seinen Professoren als Alleskönner bezeichnet, arbeitet er seit dem zweiten Semester als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wohnbau der RWTH Aachen. Außerdem ist er Mitglied im Fakultätsrat und weiteren Gremien.

In den eingereichten Bewerbungen gaben Architektur- und Innenarchitekturstudenten einen spannenden Einblick in Arbeit, Fähigkeiten und Visionen. Neun kamen in die engere Wahl und wurden zum Interview von der Jury eingeladen. Neben Prof. Peter Cheret, Stiftungsrat Architektur der Sto-Stiftung, und Till Stahlbusch, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Sto AG, besetzten Ludwig Wappner, Partner des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, und Hans- Jürgen Kuntze, Geschäftsführer von DETAIL, das Auswahlgremium.

Sto-Stiftung
Deutsches Stiftungszentrum GmbH
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Tel.: 0201 / 84 01 -0
Fax.: 0201 / 84 01 -255


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


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