Bauinformant bloggt Bauinformationen

Clausthaler Lehrstuhl erhält Bauma-Innovationspreis

Ausbildung & Studium, Architekturpreise, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 09:55
Christian Ernst, Pressestelle
Technische Universität Clausthal
22.04.2010 13:25
Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Bauma-Innovationspreis 2010 in der Kategorie Forschung ist der Lehrstuhl für Tagebau und internationalen Bergbau von Professor Hossein Tudeshki ausgezeichnet worden. Die Ehrung, die auf einem Festakt in München verliehen wurde, erhielt der Wissenschaftler der TU Clausthal für das Projekt "Akustischer Geoscanner".
Alle drei Jahre wird die Auszeichnung anlässlich der Bauma, der weltgrößten Messe für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen (19. bis 25. April), vergeben. Von mehr als 200 Wettbewerbsanträgen aus dem In- und Ausland hatten es 15 Weltneuheiten in die Endausscheidung geschafft. Außer im Bereich Forschung wurden Preise in den Kategorien Maschine, Komponente, Bauverfahren/Bauwerk und Design ausgereicht. 

Der Clausthaler Geoscanner ist ein neues, akustisches Scan-Verfahren, mit dem Baugrund und Lagerstätten effektiv und professionell erkundet werden können. Das Prinzip ist einfach: Verschiedene Materialien, etwa Sand, Kies oder Ton, haben ein unterschiedliches Reibungsverhalten. Die durch Reibung im Geoscanner verursachten Körperschallschwingungen bilden einen typischen Fingerabdruck, mit dessen Hilfe Gebirgsformationen sichtbar gemacht werden. Eine trennflächenscharfe und damit effiziente Gewinnung von Rohstoffen ist so möglich, da Fremdbeimischungen vermieden werden. In der Praxis würde die Scanner-Vorrichtung in Bau- und Bergbaumaschinen integriert. 

Laut der Laudatoren erfüllt die Sieger-Innovation in hohem Maße die Bewertungskriterien: Zukunftsfähigkeit, praktische Anwendbarkeit, Beitrag zum Umweltschutz und zur Humanisierung der Arbeitswelt sowie Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Energie- und Kosteneffizienz. 

Als Besonderheit wurde der Preis in der Kategorie Forschung in diesem Jahr zwei Mal vergeben. Neben der TU Clausthal freute sich auch die TU Dresden über eine solche Ehrung. Christof Kemmann, Vorsitzender im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), wertete den Wettbewerb "als Beweis für die große Innovationskraft des deutschen Maschinenbaus". 

Helmholtz-Institut Mainz

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:52
In den Startlöchern für die Beschleunigeranlage FAIR
Petra Giegerich, Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
16.04.2010 14:15
Auftaktveranstaltung für das Helmholtz-Institut Mainz (HIM): Aufbruch zu neuen Forschungsprojekten
Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) wurde im Juni 2009 gegründet, um die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GSI Helmholtz-zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu stärken und zu institutionalisieren. Im Beisein von Dr. Helge Braun, Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) des Landes Rheinland-Pfalz, fand am Freitag die Auftaktfeier für das neue Institut in Mainz statt. Das Institut soll in den kommenden Jahren Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie bearbeiten.

"In der Forschung ist die Zusammenarbeit der Besten notwendige Voraussetzung für substantiellen Erkenntnisfortschritt und Antworten auf die drängenden Fragen der Entwicklung unserer Gesellschaft. Das BMBF fördert deshalb das Helmholtz-Institut Mainz in der laufenden Förderperiode der Helmholtz-Gemeinschaft mit mehr als 23 Millionen Euro", sagte Dr. Helge Braun bei der Veranstaltung in Mainz. 

Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, betonte: "Wir haben mit der Gründung des ersten Helmholtz-Instituts an einer Universität Neuland in der deutschen Forschungslandschaft betreten und damit eine Situation geschaffen, von der alle Beteiligten - Universität, Helmholtz-Gemeinschaft, Land und Bund - profitieren werden." Das neue Institut passe zudem hervorragend in die forschungspolitische Strategie des Landes, die über die 2008 gestartete "Forschungsinitiative" die Profilbildung der Hochschulen im Land nachhaltig unterstütze. Daher habe das Land für den Neubau eines Gebäudes für das Helmholtz-Institut auch eine Unterstützung von 20 Millionen Euro vorgesehen.

"Im Helmholtz-Institut Mainz werden die Kompetenzen des Instituts für Physik, des Instituts für Kernphysik und des Instituts für Kernchemie an der Universität Mainz mit denen des GSI-Zentrums in Darmstadt zusammengeführt, um gemeinsam Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie zu erforschen. Von der Bündelung dieser Kräfte erwarten wir uns einen signifikanten Schub für die gemeinsame Forschung, insbesondere im Hinblick auf die künftigen Experimente am internationalen FAIR-Zentrum in Darmstadt", sagte Prof. Dr. Horst Stöcker, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Wissenschaftlicher Geschäftsführer vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

"Wir freuen uns, dass das erste Helmholtz-Institut in Deutschland hier bei uns auf dem Mainzer Campus errichtet wird", teilte Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch mit. "Dies zeigt einerseits die hervorragende wissenschaftliche Qualität der beteiligten Gruppen und ihrer Projekte und ermöglicht es andererseits, die enge Zusammenarbeit jetzt auf eine langfristige und dauerhafte Perspektive auszurichten."

Das Helmholtz-Institut Mainz baut auf der langjährigen Kooperation zwischen dem GSI Helmholtzzentrum und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit ihren Instituten für Kernphysik, Physik und Kernchemie auf. Es wird grundlegende Fragen der Physik und Chemie bearbeiten, wobei sich die wissenschaftlichen Schwerpunkte aus der bisherigen Zusammenarbeit ergeben. "Hinzu kommen in naher Zukunft ganz neue Forschungsprojekte an der Beschleunigeranlage FAIR, die ab nächstem Jahr am GSI in Darmstadt gebaut wird", erklärt Prof. Dr. Frank Maas, geschäftsführender Direktor des HIM. 

Die Beschleunigeranlage FAIR wird weltweit einzigartige Einblicke in die Struktur der Materie und die Evolution des Universums ermöglichen. Die Wissenschaftler des neuen Helmholtz-Instituts werden sich dann mit den Reaktionen von Antimaterie befassen, um so die Struktur von Materie besser zu verstehen. Die Suche nach den sogenannten Gluonen-Bällen, die aus reiner Energie bestehen und vermutlich den Atomkern überhaupt erst zusammenhalten, wird ebenfalls ein Schwerpunkt sein. Ein weiteres Tätigkeitsfeld, auf dem das GSI Helmholtzzentrum und das Institut für Kernchemie in Mainz bisher schon eine international führende Rolle einnehmen, ist die Erzeugung und Untersuchung von superschweren Elementen. Schließlich werden auf dem Gebiet der Atomphysik mit der hochpräzisen Untersuchung von Antiwasserstoff neue Wege beschritten, um Erkenntnisse über bisher fremde Naturkräfte und die Struktur von Raum und Zeit zu erhalten.

"Wir stehen in den Startlöchern", sagte Maas bei der Auftaktveranstaltung mit dem Hinweis darauf, dass bereits ein Drittel der vorgesehenen 80 Mitarbeiter am Physikprogramm und der Entwicklung von Prototypen für Testmessungen arbeitet. Auch die Planungen für den Bau eines Institutsgebäudes auf dem Universitätscampus haben begonnen. Die laufenden Kosten des Instituts sollen zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land gedeckt werden. Die Universität Mainz beteiligt sich mit technischer Infrastruktur, wissenschaftlichem und technischem Personal sowie Overheadmitteln. 

Fördermittel für die Bauforschung

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 11:37

Zukunft Bau startet eine neue Antragsforschungsrunde

Die Forschungsinitiative Zukunft Bau fördert auch in diesem Jahr wieder Forschungsanträge aus dem Bereich des Bauwesens. Die nächste Frist für einzureichende Forschungsanträge ist der 19. April 2010. Stichtag für die zweite Runde in diesem Jahr ist der 15. Juli 2010.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der angewandten Gebäudeforschung. Die Fördermaßnahme richtet sich an alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Bauwesens befassen.

Nähere Informationen und die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie unter der Adresse www.bbsr.bund.de

Für Fragen zum Antragsverfahren wurde wieder eine Hotline mit der Rufnummer 0228-99 401 1616 eingerichtet.

Mit der Forschungsinitiative Zukunft Bau setzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wichtige Zeichen für die Stärkung der Zukunfts- und Innovationsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt zu stärken und deshalb insbesondere den Wissenszuwachs und die Erkenntnisse im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen zu unterstützen.

Antragsunterlagen und mehr Informationen


Broschüre informiert über Gefahrstoff Asbest

Forschung, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 10:17
Medieninformation
Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Broschüre informiert über Gefahrstoff Asbest

Kein Baustoff hat so viel Staub aufgewirbelt wie Asbest. Von der "Wunderfaser" ist die einst geschätzte Asbestfaser zu einem Reizwort geworden. Schätzungen zufolge sind in Deutschland bis 2015 noch etwa 190.000 auf Asbest zurückzuführende Erkrankungen zu erwarten. Der Umgang mit dem Baustoff ist inzwischen nur noch bei Abbruch und Sanierung von Gebäuden zulässig. Werden solche Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt, können große Mengen des Stoffes freigesetzt werden.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) informiert deshalb in einer neuen Broschüre über den Gefahrstoff Asbest. Das Heft wendet sich besonders an Bauherren, Architekten, Ingenieure und Beauftragte, die mit Sanierung, Abriss und Entsorgung von asbesthaltigen Bauprodukten betraut sind. Welche asbesthaltigen Baustoffe gibt es? Wie groß ist der Umfang der Altlasten? Wie lassen sich Asbesterzeugnisse nachweisen? Bei welchen Arbeiten ist die potenzielle Asbestbelastung am größten? Welche Rechtsgrundlagen sind beim Umgang mit den Erzeugnissen zu beachten? Das Heft zeigt zudem auf, worauf es bei der Beseitigung und Verwertung von Asbestabfällen ankommt. Dazu der Autor, Dr. Roland Herr: "Die heute praktizierte Entsorgung durch Deponierung ist praktikabel und kostengünstig, aber keine endgültige Lösung. In Deutschland werden nach wie vor jedes Jahr große Mengen entsorgt. Deshalb müssen die Verfahren zur Dekontaminierung und Verwertung von Asbest weiterentwickelt werden."

Das Heft ist in der Reihe "BBSR-Berichte KOMPAKT" erschienen und kann kostenlos bei silvia.haupt@bbr.bund.de angefordert sowie auf der Website des Forschungsinstituts heruntergeladen werden:
Broschüre: Gefahrstoff Asbest - pdf-Dokument


Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)22899 401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Dr. Roland Herr, Referat II 6 - Bauingenieurwesen, Baustoffe, Baukonstruktion
Tel.: +49(0)22899 401-3414
roland.herr@bbr.bund.de


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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Leitfaden zur regionalen Daseinsvorsorgeplanung

Forschung, Städtebau, Verbände, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 18:54

Nina Wilke, Wissenschaftliche Dienste
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
31.03.2010 17:00
Die jetzt veröffentlichte Werkstatt: Praxis 64 bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Regionen und Kommunen
Die Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge befinden sich in einem grundlegenden Strukturwandel. Demographische Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur führen zu Nachfrageverschiebungen, von denen Regionen und Kommunen unterschiedlich betroffen sind. Somit lassen sich für diese regional sehr unterschiedlichen Verhältnisse Lösungen nur in den Regionen selber entwickeln.

Um Regionen und Kommunen bei einer Anpassung der Daseinsvorsorgeleistungen zu unterstützten, veröffentlicht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) den vorliegenden Leitfaden. Hierfür wurde für drei Modellregionen - die Landkreise Dithmarschen und Steinburg (Schleswig-Holstein), die regionalen Planungsregionen Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) und Havelland-Fläming (Brandenburg) - eine integrierte, bereichsübergreifende Daseinsvorsorgeplanung entwickelt und in der Praxis getestet.

Der Leitfaden zur Daseinsvorsorgeplanung bietet einen umfassenden Überblick über die gesammelten Erfahrungen. Er informiert über die notwendigen Arbeitsschritte und illustriert diese durch viele gute Beispiele. So erhalten kommunale und regionale Akteure, Träger von Daseinsvorsorgeeinrichtungen aber auch interessierte Bürger wichtige Hintergrundinformationen über sinnvolle Organisationsmodelle, praktikable Methoden und geeignete Instrumente einer zukunftsfähigen regionalen Daseinsvorsorgeplanung.

Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 99.401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Fachlicher Ansprechpartner:
Klaus Einig, Referat I1
Tel.: +49(0)228 99.401-2303
E-Mail: klaus.einig@bbr.bund.de

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.
Weitere Informationen:
http://Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsprojekts "Regionalplanerische Handlungsansätze zur Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge": "http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Forschungsfelder/OeffentlicheDaseinsvors...;

Internationaler Kongress Bauhaus.SOLAR

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:52
Termin:  10.11.2010 - 11.11.2010
 
Veranstaltungsort: 
CongressCenter der Messe Erfurt
Gothaer Straße 34
99094 Erfurt
Thüringen
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  ulf.pleines@uni-weimar.de
 
Kategorie:  international
Bauwesen / Architektur, Energie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
 
Eintrag:  28.01.2010
Claudia Weinreich, Universitätskommunikation
Bauhaus-Universität Weimar
 
 
Wie können Tradition und Moderne, Kunst und Technik, Architektur und Solartechnik im Rahmen einer zeitgemäßen Architektur zusammengeführt werden? Vom 10. bis 11. November 2010 kommen Architekten, Designer, Solarhersteller und Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche zum dritten Mal auf dem Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR im Messezentrum Erfurt zusammen, um die Chancen und Herausforderungen einer solaren Architektur zu diskutieren.
Die Gesellschaft und ihre urbanen sowie architektonischen Ausdrucksformen erfahren einen Wandel. Endliche Ressourcen, Klimaerwärmung, hohe CO2-Ausstöße und die in diesen Zusammenhängen sich ändernden Bestimmungen setzen ein Umdenken in Gang, das unsere Umgebungen nachhaltig verändern wird. Wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie sind gefordert, Regionen, Städte, Gebäude und Produkte verantwortungsvoll zu wandeln und in einen neuen Gesamtkontext einzubetten. Technisch notwendige Veränderungen provozieren das Überdenken von gestalterischen Ausformungen in allen Maßstäben.

Die Bauhaus-Universität Weimar als wissenschaftlicher Partner der Veranstaltung sieht hierin eine an das Bauhaus anknüpfende Herausforderung. Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten, Bauingenieure, Techniker, Entwickler, Designer, Anwender und Architekturtheoretiker unterschiedlicher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Institutionen sind aufgefordert, sich am fachübergreifenden Dialog zu beteiligen, zu diskutieren und (sich) zu informieren, um zukünftige Möglichkeiten, Trends und Visionen aufzuzeigen und neu zu definieren.

Der 3. Internationale Kongress Bauhaus.SOLAR fokussiert den Blick auf die photovoltaische Form der Energiegewinnung. Im Vordergrund steht dabei die architektonische Integration von Solaranlagen, welche durch die stetig zunehmende Anzahl betriebener Anlagen bei der Gestaltung der Lebensräume mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Der SolarInput e.V., die Bauhaus Universität Weimar und die Messe Erfurt GmbH wollen mit dem 3. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR eine interdisziplinäre und branchenübergreifende Diskussion zu folgenden Themen führen:

* Architektur und Solare Bauelemente
* Energieeffizientes Bauen und Sanieren
* Stadtentwicklung und Soziologischer Wandel
* Landschaftsarchitektur und Energieanlagen
* Dezentrale Energieversorgung und Netze

Ziel ist es, die enormen technologischen Fortschritte in der Solartechnik zu einer nachhaltigen innovativen wie ästhetischen Gestaltung in Architektur und Stadtplanung zu nutzen.
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstalter
SolarInput e. V.
Wilhelm-Wolff-Str. 1
D - 99099 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Uta Neuhaus
Tel.: +49 361 663-1154
Fax: +49 361 663-1413
E-Mail: u.neuhaus@solarinput.de
www.solarinput.de

Wissenschaftlicher Partner
Bauhaus-Universität Weimar
Belvederer Allee 1
D - 99425 Weimar

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc.
Tel.: +49 3643 5831-23
Fax: +49 3643 5831-22
E-Mail: Ulf.Pleines@uni-weimar.de
www.uni-weimar.de

Organisator
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
D - 99094 Erfurt

Ansprechpartner:
Ronny Ruhmann
Tel.: +49 361 400-1770
Fax: +49 361 400-1111
E-Mail: ruhmann@messe-erfurt.de
www.messe-erfurt.de
Weitere Informationen:

Mängelbeseitigung: Mieteranspruch verjährt nicht

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:43

Urteil: Solange ein Mieter in seiner Mietwohnung lebt, verjähren seine Ansprüche auf Mängelbeseitigung nicht, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Ansprüche des Mieters auf Beseitigung von Wohnungsmängeln verjähren nicht. Dies gilt zumindest solang der Mieter in der Mietwohnung lebt, entschied nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de der Bundesgerichtshof (BGH, Az.: VIII ZR 104/09).

Im verhandelten Fall wohnte eine Frau bereits seit rund 50 Jahren in ihrer Mietwohnung. Der Hauseigentümer entschloss sich 1990, das über der Wohnung gelegene Dachgeschoss zu einer weiteren Wohneinheit auszubauen. Allerdings war der Ausbau hinsichtlich des Schallschutzes mangelhaft. Die Mieterin der darunterliegenden Wohnung bemängelte dies aber erst im Jahr 2006 und verlangte, dass nachgebessert wird. Sie klagte durch die Instanzen und bekam jetzt vom Bundesgerichtshof Recht, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Die Richter begründeten die Entscheidung damit, dass der Vermieter gesetzlich verpflichtet sei, die Wohnung dauerhaft in einem mangelfreien Zustand zu erhalten. Eine solche Dauerverpflichtung könne während des Bestehens des Mietverhältnisses nicht verjähren. Der Vermieter muss demzufolge den Schallschutz der Dachgeschosswohnung nachbessern.

Quelle: immowelt


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