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Altbau preiswert energetisch renovieren

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 23:56
Die energetische Altbau-Sanierung kostet viel Geld. Wer das nicht hat, kann den Energiedurst seines Hauses aber auch schon mit kostengünstigen Maßnahmen senken.

Die komplette energetische Sanierung eines Altbaus nach neuesten Standards kann in manchen Fällen fast so teuer sein wie der Neubau eines Hauses. Doch auch Hausbesitzer mit kleinem Geldbeutel können nennenswert Energie einsparen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de

Optimierung der Heizung
Preiswert aber wirkungsvoll ist der Austausch der Umwälzpumpe der Heizung. Elektronisch geregelte Pumpen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Betriebsstrom, um das Heizwasser zu verteilen, als ältere Modelle. Sie kosten nur rund 300 bis 400 Euro und amortisieren sich schon nach wenigen Jahren. Ebenfalls empfehlenswert sind programmierbare Thermostatventile. Mit ihnen lässt sich die Wärmeabgabe individuell für einzelne Räume und Tageszeiten programmieren, weiß Immowelt.de.

Auch preiswerte Dämmungen sparen Heizenergie
Die Dämmung der Warmwasser führenden Heizrohre ist nicht teuer, und kann auch von geübten Heimwerker in Eigenregie erledigt werden: Im Keller vergeuden unisolierte Rohre viel Energie. Gleiches gilt auch für Heizkörpernischen. Hier ist oft die Außenwand dünner und damit schlechter isoliert. Für manche Altbauten schon vorgeschrieben, oft aber noch nicht umgesetzt ist die Dämmung von nicht begehbaren obersten Geschossdecken sowie von Kellerdecken. Die Kosten für diese Maßnahmen halten sich in Grenzen.

Alte Fenster verbessern
Alte Fenster sind oft Energieverschwender. Zumindest etwas Abhilfe schaffen Dichtungsbänder aus dem Baumarkt, die jeder selbst anbringen kann. Wichtig: Die abzudichtenden Stellen müssen vorher gründlich gereinigt werden. Eine weitere Verbesserung bringt der Austausch von normalem Fensterglas durch beschichtetes Isolierglas bei alten Doppel- oder Kastenfenstern – bei einfach verglasten Fenstern sollte der Hausherr allerdings über komplett neue Fenster nachdenken. Kastenfenster hingegen haben auch bezogen auf heutige Verhältnisse durch ihre dicke Luftschicht zwischen den beiden Scheiben schon recht ordentliche Dämmwerte – vorausgesetzt; sie sind dicht und nicht verzogen. Luftzug und Energieverschwendung werden auch minimiert, wenn unter den Türen Bürstendichtungen angebracht werden.

Wasser sparen
Doch nicht nur Strom und Heizenergie, auch Wasser kann eingespart werden. Ein Toilettenkasten mit zwei Stufen – eine fürs große, eine fürs kleine Geschäft – ist schnell eingebaut. Eine Sparbrause für die Dusche lässt weniger Wasser durch als eine konventionelle und Gartenbesitzer können auch Regenwasser nutzen, ohne gleich eine teure Zisterne zu kaufen: Mit einer großen Tonne kann viel Wasser gesammelt werden, wenngleich dieses Minimalsystem nicht den besten Komfort bietet.

Quelle:  Immowelt.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

Kleine Häuser für Singles

Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 00:03

Die Zahl der Singlehaushalte nimmt gerade in Großstädten weiter zu. Architekten reagieren mit Eigenheimen im Kleinformat auf diesen Trend. Funktionalität, Flexibilität und Kostenminimierung sind dabei die entscheidenden Faktoren.

Laut statistischem Bundesamt machte der Anteil an Ein-Personen-Haushalten im vergangenen Jahr bereits knapp 40 Prozent aus. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist sogar schon jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Und die Tendenz ist steigend. Da aber auch Alleinstehende die Unabhängigkeit eines eigenen Daches über dem Kopf durchaus zu schätzen wissen, reagieren mittlerweile die ersten Architekten und Bauplanungsgesellschaften mit zugeschnittenen Angeboten. Sie konzipieren Kleinsthäuser, die teilweise schon auf vier mal zehn Metern Grundfläche Wohnen und Arbeiten ermöglichen. Die Beschränkung auf ein Minimum an Grundstücks- und Wohnfläche zahlt sich aus. Für die günstigsten Mini-Modelle sind 70.000 Euro inklusive Planungskosten hinzulegen. Je nach Größe und Ausstattung können die Preise aber auch bei 130.000 Euro und mehr liegen.
 
Dafür bekommt man ein modernes Haus mit offenen Grundrissen und multifunktionalen Räumen, erklärt Immowelt.de. Und bei fast allen Entwürfen öffnen große Fensterflächen die Räume nach außen, so dass ein großzügiger Eindruck entsteht. Feste Trennwände sind entsprechend auf ein Minimum reduziert, Rückzugsräume sucht man vergeblich, schließlich muss jeder Quadratmeter Fläche optimal ausgenutzt werden. Stattdessen dienen beispielsweise Schiebetüren dazu, das Raumgefüge auf Wunsch zwischen Schlafen und Arbeiten anzupassen. Üblicherweise sind die Kleinsthäuser zweigeschossig, so dass sich die Wohnfläche verdoppelt und meist bei rund 80 Quadratmeter einpendelt. Einige Konzepte sind aber auch in der Lage, sich den verändernden Anforderungen ihrer Bewohner anzupassen, zum Beispiel durch zusätzliche Module.
 
Zielgruppen für solche funktionalen und flexiblen Häuser sind nicht nur die klassischen Großstadtsingles. Auch ältere Menschen schätzen bereits diese Kleinformate, wenn ihnen ihr altes Eigenheim plötzlich zu groß erscheint. Allerdings haben die Kleinhäuser in dieser Beziehung oft noch einen gravierenden Nachteil. Mit den Anforderungen eines wirklich barrierefreien Wohnens ist das Konzept schwer zu vereinbaren. Da die Minihäuser mit einer geringen Grundfläche auskommen sollen, sind sie oft nicht auf einer Ebene oder mit Lift konzipiert.

Quelle: Immowelt AG


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