Bauinformant bloggt Bauinformationen

Mieter muss dem Vermieter Mängel melden

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 11:56
Der Vermieter kann nur dann für Mängel haftbar gemacht werden, wenn er von diesen weiß.

Mieter haben zwar ein Anrecht darauf, dass die gemietete Immobilie mängelfrei ist. Allerdings können Sie ihren Vermieter nicht haftbar machen, wenn dieser nichts von den Mängeln wusste. Dies geht nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 24 U 44/08).

Im verhandelten Fall verletzte sich eine Mieterin, weil sie über einen Riss einer Bodenplatte im Mietobjekt stolperte. Sie verklagte daraufhin den Vermieter auf Schadensersatz. Vor Gericht kam sie allerdings mit diesem Ansinnen nicht durch: Zwar sei der Vermieter verpflichtet, die Immobilie instand zu halten. Ohne konkreten Anlass sei er aber nicht verpflichtet, tätig zu werden, vielmehr müsse der Mieter dem Vermieter etwaige Mängel anzeigen. Denn während der Mietzeit sei ausschließlich der Mieter derjenige, der über die Immobilie verfügen könne.

Quelle: www.immowelt.de


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Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ nun auch online verfügbar

Forschung, Städtebau, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 11:23
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bewertet die Ergebnisse von ESPON 2006

Räumliche Entwicklung wird zunehmend als Teil der europäischen Integration verstanden. Umso wichtiger ist es, mit ESPON die Wissens- und Informationsgrundlagen der europäischen Raumentwicklungspolitik zu verbessern. Hier wurden bereits in der ersten Projektlaufphase 2002 bis 2006 mehr als 25.000 Berichtsseiten in 34 Projekten erarbeitet. Um diese Ergebnisse effizient nutzen zu können, erarbeitete ein Team deutscher ESPON-Experten eine Analyse der Ergebnisse für Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Sie verfolgten sechs Themenfelder, die einen engen Bezug sowohl zu den Leitbildern der deutschen Raumordnung als auch zu den Prioritäten der Territorialen Agenda der Europäischen Union (TAEU) aufweisen. Konkret handelte es sich um die Bereiche Städtesystem und Polyzentralität, semiurbane und ländliche Räume, Netzinfrastrukturen als Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen, Umwelt und Risikomanagement, Demographie sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.

Die nun auch online verfügbare Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ fasst die wichtigsten Auswertungsergebnisse zusammen und zeigt zukunftsorientierte Perspektiven für Deutschland und seine Regionen auf. Als 20-seitige Kurzfassung spiegelt sie prägnant den Stand der europäischen Raumforschung ergänzt um eine deutsche Sicht der Dinge wider. Weitergehende Darstellungen und Schlussfolgerungen aus der Aufarbeitung der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 werden in der entsprechenden Veröffentlichung in der Reihe Forschungen (Heft 135) des BBSR gezogen. Sie beziehen sich unter anderem auf analytische und thematische Lücken der europäischen Raumforschung und den sich daraus ergebenden Forschungsbedarf. Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBSR bezogen werden: beatrix.thul@bbr.bund.de, Stichwort: Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“

 

 Download: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2009/DeutschlandEuropa.html

Neben dieser 20-seitigen Kurzfassung ist außerdem eine deutsche Langversion, die ca. 100 Seiten umfasst, erhältlich:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Forschungen/2009/Heft135.html

Beide Veröffentlichungen sind Ergebnisse des Ressortforschungsprojektes "Analyse der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 - Aussagen und Bedeutung für Deutschland". http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ReFo/Raumordnung/AnalyseESPON2006/01__Start.html

Informationen zu ESPON:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ESPON/espon__node.html  

Kontakt: Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)228 99.401-1594

E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Quelle:

Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Repräsentative Umzugsumfrage zeigt: Westdeutsche wollen nicht in den Osten

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:32
  • 20 Prozent der Westdeutschen würden nicht in den Osten Deutschland umziehen
  • Nur neun Prozent der Ostdeutschen haben Vorbehalte gegen einen Umzug in den Westen
  • Jeder fünfte Ostdeutsche ist seit der Wende in den Westen abgewandert


Berlin, 29. Oktober 2009 – Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sträuben sich vor allem Westdeutsche noch immer, in den anderen Teil des Landes zu ziehen. Das hat eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 ergeben. Jeder fünfte Westdeutsche kann sich nicht vorstellen, in den neuen Bundesländern zu leben. Vor allem die über 30-Jährigen (46 Prozent) und Frauen (48 Prozent) aus den alten Bundesländern könnten sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, in den Osten zu ziehen.

Von den Ostdeutschen haben nur neun Prozent Vorbehalte gegen einen Umzug in den Westen. Vor allem den jüngeren Ostdeutschen bereitet die Vorstellung, in die alten Bundesländer zu ziehen, kein Unbehagen. Nur zwei Prozent der unter 30-Jährigen denken, dass sie sich im Westen fremd fühlen würden.

Das hängt wohl auch damit zusammen, dass schon 20 Prozent der Ostdeutschen die ehemalige Grenze für einen Umzug überschritten haben. Bei den unter-30-Jährigen Ostdeutschen sind sogar schon 35 Prozent aufgrund der wirtschaftlichen Lage aus den neuen Bundesländern in die alten abgewandert. Dagegen sind lediglich 13 Prozent der jüngeren Westdeutschen in den Osten umgezogen. Insgesamt hat nur jeder zehnte Bewohner aus dem Westen in den letzten 20 Jahren für einen Umzug die Grenze gen Osten überschritten.

Das Meinungsforschungsinstitut Innofact befragte im September 1.061 Menschen in Ost und West nach ihrem Umzugsverhalten in den vergangenen Jahren.

Quelle: Immobilienscout24


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Weniger verkauften Neubau-Eigentumswohnungen, höhere Zahl an verkauften Bestandswohnungen

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 23:40

Der Immobilienmarkt der Rhein-Main-Region zeigte sich im Segment der Mietwohnungen preislich gefestigt: Vielerorts blieben die Mietpreise unverändert, lediglich in Mainz ist ein leichter Mietanstieg von zwei bis drei Prozent erkennbar. Wohneigentum zeigt allgmein einen leichten Trend nach unten, bei Eigenheimen zwischen minus ein und minus vier Prozent, bei Reihenmittelhäusern minus zwei bis minus sechs Prozent und bei Eigentumswohnungen ebenfalls bei minus zwei bis minus sechs Prozent. Trotz leichter Wertverluste gibt es auch Standorte, die gegen diesen Trend ziehen. Dies berichtet der Immobilienver-band IVD West.


Der „Rückzug“ von der Vorstadt in die Innenstädte macht sich auch im Großraum Rhein-Main bemerkbar. Entsprechend werden derzeit eher innerstädtische Immobilien nachgefragt als ländliche Objekte. Orte wie Ingelheim oder Alzey verzeichneten die konstantesten Preisrückgän-ge. So ging der Wert von Eigentumswohnungen in Ingelheim um 3 bis 5 Prozent zurück, in Alzey um 4 bis 5 Prozent. Eigenheime in guten Lagen in Wiesbaden erreichten mit 10 Prozent den größten Wertan-stieg in der Region, von 580.000 Euro auf 650.000 Euro.

 

Im Vergleich der Jahre 2007 zu 2008 wurden in Mainz weniger ver-kauft, genau minus ein Prozent. Bei den unbebauten Gewerbegrund-stücken waren es zehn weniger, somit –42 Prozent. Die Zahl der ver-kauften Wohngrundstücke, die bebaut sind, stieg um 50 und zeichnete so ein Plus von neun Prozent. Bebaute Gewerbegrundstücke ver-kauften sich um 12 Prozent besser als im Vorjahr, eine Steigerung von 6 verkauften Anlagen. Das Segment der verkauften Eigentumswoh-nungen im Neubau weist einen Verlust von 23 Prozent, von 179 Ob-jekten im Jahre 2007 auf 138 Objekte im Jahre 2008. Die Zahl der weiterverkauften Bestandswohnungen stieg von 985 auf 1030. Das Plus von 45 Wohnungen entspricht einem Anstieg von fünf Prozent. Wie in den vergangenen Jahren wurden somit mehr Bestandswoh-nungen und weniger Neubauwohnungen verkauft. Die Gesamtzahl der verkauften Wohnungen ist weiterhin steigend.

 

In den sehr guten Lagen der Landeshauptstadt Mainz, wie in Gonsenheim oder der Oberstadt, sind die Eigenheimpreise leicht gestiegen und zwar von 490.000 auf 500.000 Euro (zwei Prozent). In Wiesbaden blieben die Preise für vergleichbare Häuser unverändert bei 900.000 Euro. Am günstigsten sind in der Region die Häuser in Alzey (240.000 Euro), in Bingen und Ingelheim muss man 450.000 Euro einrechnen. In mittleren, guten und sehr guten Lagen in Bingen stiegen die Eigenheimpreise durchweg um zwei bis drei Prozent.

Die Kosten für gebrauchte Reihenmittelhäuser gingen in vielen Städten – mit Ausnahme von Wörrstadt - zurück. In Mainz gaben sie um zwei bis fünf Prozent nach, in Ingelheim um zwei bis drei, in Wiesbaden um vier Prozent. Die günstigsten Reihenmittelhäuser befinden sich mit 120.000 Euro in einfachen Lagen in Wörrstadt, während die kostenintensivsten mit 325.000 Euro in sehr guten Lagen in Wiesbaden liegen. Auch bei den Eigentumswohnungen fällt die Landeshauptstadt Hessens aus dem Rahmen. Während in den meisten Städten die Quadratmeterpreise für Wohnungen leicht zurückgingen oder stabil blieben (Wörrstadt), stiegen sie in Wiesbaden in guten und sehr guten Lagen um zwei bzw. drei Prozent. Die Verkaufspreise pro Quadratmeter liegen in sehr guten Wiesbadener Lagen wie Sonnenberg bei einen Spitzenwert von 2.950 Euro. In Mainz blieben die Preise in sehr guten Lagen bei 1.700 Euro, in Alzey sanken sie erneut in vergleichbaren Lagen in diesem Jahr auf 1.250 Euro.

 

Die Wohnungskaltmieten stiegen in den vergangenen zwölf Monaten in vielen Städten. In Mainz kletterten sie um drei bis vier Prozent, in Wiesbaden um bis zu drei Prozent. Den größten Schub machten die Wohnungsmieten allerdings in Ingelheim (elf Prozent): hier stiegen die Netto-Kaltmieten in einfachen Lagen von 4,50 auf 5 Euro pro Qua-dratmeter Wohnfläche. Die höchsten Mieten muss man an guten Standorten von Wiesbaden mit 10 Euro bezahlen, in Mainz muss man 9 Euro einrechnen, in Ingelheim 7,50 Euro.

Die Nachfrage nach Büros ist in Mainz in den vergangenen Monaten konstant geblieben. Vor allem moderne, gut ausgestattete Flächen (mit Sonnenschutz, Stellplätzen, Kabelkanälen) werden von Branchen wie Ärzten, Finanzdienstleistern und Krankenkassen nachgefragt. Die Mieten für solche Büros mit gutem Nutzwert liegen bei 13 Euro/m² (Netto-Kaltmiete). Für mittelgute Räume muss man weiterhin 9 Euro kalkulieren. In Wiesbaden muss man in guten Bürolagen zwischen 9 und 12,50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche einrechnen (Europaviertel, Mainzer Straße, Abraham-Lincoln-Straße), in der Innenstadt etwa ein Euro mehr.

Die Mieten für Ladenlokale sind in Mainz in den vergangenen Monaten in Geschäftskernlagen leicht gestiegen. Sie kletterten zwischen 4 und 11 Prozent, in 1a-Lagen von 45 bis 65 Euro auf 50 bis 70 Euro und in 1b-Lagen von 12,50 bis 18 Euro auf 13 bis 19 Euro. Die größten Preisanstiege gab es dabei in den 1a-Lagen mit großen Ladenflächen (Stadthausstraße, Schusterstraße, Am Brand sowie in Teilen der Lud-wigstraße). In den Nebenkernlagen der Domstadt hielten sich die Preise auf Vorjahresniveau, zwischen 6 und 15 Euro/m². In Wiesba-dens 1a-Verkaufslagen wie der Kirchgasse liegt das Preisniveau bei 80 bis 100 Euro/m². In Nebenkernlagen erstreckt sich die Preisspanne zwischen acht und 22 Euro/m².

Quelle: IVD (Immobilienverband Deutschland)


Fachmessen efa und SHKG: "Energieeffizienz geht alle an"

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:43

403 Aussteller präsentieren sich auf dem Leipziger Messegelände

Die beiden Messen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation sowie SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation zeigen vom 28. Oktober bis 30. Oktober 2009 die rasanten Entwicklungen in der Gebäude- und Elektrotechnik.
403 Aussteller insgesamt (efa: 190, SHKG: 213) präsentieren sich ab morgen auf dem Leipziger Messegelände. Schwerpunktthema ist die Energieeffizienz. Parallel zu den beiden Veranstaltungen läuft die bauenleipzig, Mitteldeutsche Messe für Bauen, Sanieren und Modernisieren (167 Aussteller).


"Die Aussteller beleuchten das Thema Energieeffizienz in all seinen Facetten", so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. "Als Schwerpunkte präsentieren beide Veranstaltungen hocheffiziente System- und Anlagentechnik in Verbindung mit erneuerbaren Energien."

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird", informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigste Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet den Besuchern einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation."

Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen zahlreiche Marktführer, darunter Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfos, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Stiebel Eltron, Swegon, Uponor, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Technologien für ein zukunftsorientiertes Handwerk

"Das Thema Energieeffizienz geht alle an, es ist ein Zukunftsthema. Insbesondere mit der Gebäudeautomation lassen sich zusätzlich Einsparpotenziale erschließen", informiert Klaus Jung, Geschäftsführer des ZVEI e.V. Fachverband Installationsgeräte und -systeme. "Die efa setzt auf diese Diskussion auf und wird sie mitbestimmen."

Die efa 2009 bietet einen sehr guten Überblick über die klassischen Bereiche der Elektro- und Gebäudetechnik. Das Augenmerk liegt unter anderem auf den Segmenten Photovoltaik, Automatisierungstechnik, Gebäude-installationstechnik und Licht. Ergänzend zur Ausstellung gibt es im Rahmenprogramm unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" vielfältige Hintergrundinformationen.

"Zusammen mit der SHKG bildet die efa eine zentrale Plattform für Mittel- und Ostdeutschland, auf der eine neutrale Informationsvermittlung von der Industrie an das Handwerk erfolgt - aus erster Hand und thematisch umfassend", erläutert Dr. Träber. Zu den Ausstellern gehören Unternehmen wie ABB, ABN Braun, Albrecht Jung, Berker, Busch-Jäger, Elso, Gira Giersiepen, Gustav Hensel, Hager Tehalit, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, Osram, Ritto, Siedle, Siemens, Spelsberg, TRILUX sowie WAGO Kontakttechnik.

Energiegeladenes Fachprogramm

Das SHKGforum (Halle 3 / Stand F19) widmet sich unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zur Diskussion stehen außerdem Badtrends und die praxisorientierte Kundenbindung.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform für aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Das Fachprogramm im efaforum (Halle 5 / Stand B 45) steht unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien". In Vorträgen, Meetings und Workshops beleuchtet es während der drei Messetage ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien für das Elektro- und Automationshandwerk. Hierzu gehören beispielsweise die neue Bäder- und Duschen-Norm VDE 0100 (Teil 701) in ihrer harmonisierten Form, die Effizienzreserven von Lampen, Leuchten und Anlagentechnik, die Liberalisierung des Messwesens sowie dessen Auswirkungen, Chancen der Energiespeicherung im Netz, das Thema Überspannungsschutz, die Zukunft der Internet-Telefonie Voice over IP, die neue Messstellenzugangs-Verordnung sowie Neuigkeiten von der Brennstoffinitiative Sachsen.

Fit machen für die Zukunft

Beide Messen nehmen sich intensiv des Themas Berufsnachwuchs an. Für Lehrlinge gibt es beispielsweise die "Werkstattstraßen". In diesen Ausstellungsbereichen schulen verschiedene Firmen den Nachwuchs im praktischen Umgang mit Herstellerprodukten. Zudem berichten die SHK-Innungen aus Sachsen-Anhalt und Berlin auf der SHKG über erste Erfolge eigener Nachwuchsprojekte an den Schulen.

Neu: Rundgänge für Architekten und Planer

Mit verschiedenen Aktionen sprechen efa und SHKG die Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für diese Besucher, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag.
Sachsen - Land der Ingenieure

Der diesjährige sächsische Ingenieurkammertag 2009 steht unter dem Thema "Sachsen. Land der Ingenieure - Verantwortung für Wertschöpfung und Qualität". Er findet am 30. Oktober 2009 auf dem Leipziger Messegelände statt. Den Auftakt des Ingenieurkammertages bildet das traditionsreiche Leipziger Baugespräch. Auf einem hochrangig besetzten Podium diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen zur Verantwortung der Ingenieure für Wertschöpfung und Qualität. Zugesagt haben neben dem sächsischen Innenminister Markus Ulbig auch Professor Michael Behr vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Professor Manfred Curbach, Prorektor für Universitätsplanung der TU Dresden; Ingenieurkammerpräsident Arne Kolbmüller; Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie; und Dr.-Ing. Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank.

bauenleipzig ergänzt Fachschauen

167 Aussteller präsentieren sich zur bauenleipzig. Das Angebot der Regionalmesse reicht von Baustoffen, Bauchemie und Bauelementen über die Sanierung und Realisierung von Bauvorhaben bis hin zu Innenausbau und Fertigbau. Mit Gemeinschaftsständen unter anderem der Handwerkskammer und des Tischlerhandwerks oder zu IT am Bau wendet sich die bauenleipzig an Experten und den privaten Bauherren.

Das Motto "Baustoffe für Sachsen" versammelt Marken wie Fermacell, Maxit, Quick-Mix, Schomburg, Teckentrup und Ursa. Außerdem dabei sind Robert Bosch, GB Elektrowerkzeuge, Dubal, Steico und Werzalit. Abgerundet wird die Ausstellung durch Institutionen wie die Architekten- und die Ingenieurkammer Sachsen, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


Im Internet: 

www.efa-messe.com 

www.shkg-leipzig.de 

www.bauenleipzig.de

www.leipziger-messe.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


Leitfaden für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien

 Veröffentlichung stellt Rechtsinstrumente und Fallbeispiele für die kommunale Praxis vor

In den Kommunen werden Stadtentwicklung und Stadtumbau oft durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Wenn die Gemeinde keinen Konsens mit dem Eigentümer erzielen kann, stehen ihr zahlreiche Instrumente des öffentlichen Rechts zur Verfügung – etwa bauplanungs-, bauordnungs- oder denkmalrechtliche Eingriffsbefugnisse.

Der Leitfaden stellt die Anwendungsmöglichkeiten dieser Instrumente im Umgang mit verwahrlosten Immobilien systematisch dar. Dabei werden nicht nur die den Gemeinden vertrauten und gleichwohl selten angewendeten Instrumente des Städtebaurechts behandelt, sondern auch zu wenig beachtete oder „vergessene“ Regelungen berücksichtigt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden durch Fallbeispiele illustriert, die Anregungen für die Umsetzung in den Kommunen geben.

Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise, wie Kommunen die Anwendung von Rechtsinstrumenten bei Schrottimmobilien in die allgemeinen städtebaulichen Ziele und Planungen einbetten können. Denn eine schlüssige Gesamtstrategie kann die Akzeptanz der Regelungen fördern.

Die Veröffentlichung ist als Sondergutachten im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundes entstanden und kann kostenlos angefordert werden:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg): Leitfaden zum Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien („Schrottimmobilien“) Werkstatt: Praxis Heft 65, Bonn 2009

ISBN 978-3-87994-965-6; Bezug: forschung.wohnen@bbr.bund.de

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei: Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Mathias Metzmacher, Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft, Soziale Absicherung Tel.: +49(0)22899 401-1422, mathias.metzmacher@bbr.bund.de Download des Leitfadens: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/WP/2009/heft65__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/heft65_DL.pdf Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2009/Eigentuemerstandortgemeinschaften/01__Start.html


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


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Das neue "Herz" der Ruhr-Universität: Prämierte Entwürfe zur Umgestaltung der Zentralachse

Ausbildung & Studium, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:19
 
Dr. Josef König, Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum
26.10.2009 14:04
Sie ist die zukünftige internationale Visitenkarte der Ruhr-Universität und das "Herz" des Campus: die Zentralachse vom UniCenter bis zum Audimax. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat in Kooperation mit der RUB und der Stadt Bochum einen städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenwettbewerb ausgelobt, um Anregungen zu bekommen für ein innovatives Zukunftskonzept zur Ausgestaltung der Magistrale. Die Jury entschied sich am 23.10. nach zweitägiger Begutachtung für drei Entwürfe, die nun weiter ausgearbeitet und im Januar 2010 erneut zur Bewertung vorgelegt werden.

Bochum, 26.10.2009
Nr. 347

Das neue "Herz" der Ruhr-Universität
Prämierte Entwürfe zur Umgestaltung der Zentralachse
Ideenwettbewerb: Drei Vorschläge werden weiter ausgearbeitet


Sie ist die zukünftige internationale Visitenkarte der Ruhr-Universität und das "Herz" des Campus: die Zentralachse vom UniCenter bis zum Audimax. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat in Kooperation mit der RUB und der Stadt Bochum einen städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenwettbewerb ausgelobt, um Anregungen zu bekommen für ein innovatives Zukunftskonzept zur Ausgestaltung der Magistrale. Die Jury unter dem Vorsitz des schweizer Städtebau-Experten Prof. Carl Fingerhuth (Zürich) entschied sich am 23.10. nach zweitägiger Begutachtung für drei Entwürfe, die nun weiter ausgearbeitet und im Januar 2010 erneut zur Bewertung vorgelegt werden. Drei Arbeitsgemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf, Bonn, Köln und Stuttgart überzeugten, sie erhalten jeweils 30.000 Euro. Darüber hinaus vergab die Jury drei Anerkennungspreise in Höhe von je 10.000 Euro.

Bilder im Internet

Abbildungen der siegreichen Konzepte stehen im Internet zum Herunterladen unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/aktuell/2009/10-architektur/

Menschlich - weltoffen - leistungsstark

Unter dem Wettbewerbsmotto und Leitbild der Ruhr-Universität "menschlich - weltoffen - leistungsstark" nahmen 14 Teams von Architekten und Freiraumplanern teil und präsentierten ihre städtebauliche Idee zur gestalterischen und funktionalen Neuordnung der Magistrale mit den zentralen Gebäuden Bibliothek, Verwaltung, Studierendenhaus, Musisches Zentrum, Hörsaal- und Seminarraumzentrum, Audimax und Mensa. Alle drei prämierten Arbeiten sind eigenständige Lösungsvorschläge, die bei einer Umsetzung jeweils eine deutliche Veränderung der baulichen und funktionalen Situation auf der Zentralachse mit sich bringen würden. Teil der Aufgabe war auch die konzeptionelle Neuausrichtung des Vorfahrts- und Eingangsbereichs der Uni. Realisiert wird die Umgestaltung der Magistrale nach 2015.

Ausstellung bis 6. November

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Architektur im Aufbruch" wurden die 14 Wettbewerbsbeiträge am vergangenen Freitag im Audimax präsentiert. Sie sind dort bis zum 6. November zu sehen (Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9.30-16.30 h, Do 9-18.30 h, Sa geschlossen, So 10.30-15 h).

Weitere Informationen

Dr. Karl-Heinz Schloßer, Taskforce Campussanierung, Tel. 0234/32-24334, E-Mail: karl-heinz.schlosser@uv.rub.de

Redaktion: Jens Wylkop
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/aktuell/2009/10-architektur/

 


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Bauhaus.SOLAR - Internationaler Kongress

Energie, Forschung, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:56
Termin:  11.11.2009 - 12.11.2009
 
Veranstaltungsort: 
CongressCenter der Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
99094 Erfurt
Thüringen
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  Ulf.Pleines@uni-weimar.de
 
Kategorie:  international
Bauwesen / Architektur, Energie, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag:  01.09.2009
Claudia Weinreich, Universitätskommunikation
Bauhaus-Universität Weimar

 
Wie werden die Fortschritte in der Solartechnik die Architektur, die Städte und das Landschaftsbild zukünftig beeinflussen? Um diese Frage zu diskutieren, kommen im November Architekten, Designer, Solarhersteller und Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche zusammen. Im Fokus steht insbesondere die ästhetische und funktionale Integration von Solaranlagen in die gebaute Umwelt. Während des Kongresses werden studentische Projekte aus der Bauhaus-Universität Weimar ausgestellt.

Der 2. Internationale Kongress Bauhaus.SOLAR fokussiert den Blick auf die photovoltaische Form der Energiegewinnung. Im Vordergrund steht dabei die architektonische Integration von Solaranlagen, welche durch die stetig zunehmende Anzahl betriebener Anlagen bei der Gestaltung der Lebensräume mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten, Bauingenieure, Techniker, Entwickler, Designer, Anwender und Architekturtheoretiker unterschiedlicher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Institutionen sind aufgefordert, sich am fachübergreifenden Dialog zu beteiligen, zu diskutieren und (sich) zu informieren, um zukünftige Möglichkeiten, Trends und Visionen aufzuzeigen und neu zu definieren.

Der SolarInput e.V., die Bauhaus Universität Weimar und die Messe Erfurt GmbH wollen mit dem 2. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR eine interdisziplinäre und branchenübergreifende Diskussion zu folgenden Themen führen:

* Architekturintegration
* Technische Innovationen
* Solare Bauelemente
* Energieeffizientes Bauen und Sanieren
* Stadtentwicklung
* Landschaftsarchitektur
* Dezentrale Energieversorgung
* Soziologischer Wandel

Ziel ist es, die enormen technologischen Fortschritte in der Solartechnik zu einer nachhaltigen innovativen wie ästhetischen Gestaltung in Architektur und Stadtplanung zu nutzen.
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstalter
SolarInput e. V.
Wilhelm-Wolff-Str. 1
D - 99099 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Uta Neuhaus
Tel.: +49 361 663-1154
Fax: +49 361 663-1413
E-Mail: u.neuhaus@solarinput.de
www.solarinput.de

Wissenschaftlicher Partner
Bauhaus-Universität Weimar
Belvederer Allee 1
D - 99425 Weimar

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc.
Tel.: +49 3643 5831-23
Fax: +49 3643 5831-22
E-Mail: Ulf.Pleines@uni-weimar.de
www.uni-weimar.de

Organisator
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
D - 99094 Erfurt

Ansprechpartner:
Ronny Ruhmann
Tel.: +49 361 400-1770
Fax: +49 361 400-1111
E-Mail: ruhmann@messe-erfurt.de
www.messe-erfurt.de
Weitere Informationen:

Zukunftsraum Schule. Fachkongress zur nachhaltigen Sanierung von Schulgebäuden

 In Deutschland gibt es 2008 rund 9.2 Mio. Schülerinnen und Schüler an über 40.000 Schulen. Neben der Diskus-sion über Qualität und Quantität der Lehre rückt auch zunehmend das Schulgebäude in den Mittelpunkt des Interesses. Der Großteil der Bausubstanz ist in die Jahre gekommen und mittlerweile auch sanierungsreif: Bauschäden sind unübersehbar, Wärmedämmung fehlt und die veraltete Gebäudetechnik trägt eher zur Energieverschwendung als zu Einsparungen bei.

Angesichts sinkender Schülerzahlen wird in Deutschland die Sanierung bestehender Schulgebäude immer wichtiger. Bei der Modernisierung der Gebäudesubstanz geht es allerdings um mehr als Energiekosten, Substanzerhalt oder die Erhöhung des Nutzerkomforts. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik veranstaltet daher am 3. und 4. November 2009 in der Alten Reithalle Stuttgart den Kongress »Zukunftsraum Schule - Schulgebäude nachhaltig gestalten«.

Der Schulkongress führt die Akteure und Aspekte integraler Schulgestaltung zusammen und richtet sich an Pädagogen und Behördenvertreter, Architekten und Planer, Hersteller und Handwerker, Forscher und Praktiker. Schirmherr des Kongresses ist Ernst Pfister MDL, Wirtschaftsminister des Landes Baden-Württemberg. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie der Forschungsinitiative »Zukunft Bau« statt.

In Plenarvorträgen wird die Thematik unter verschiedenen Blickwinkeln behandelt. Beispielhaft dafür stehen Michael Frielinghaus, Präsident des Bundes Deutscher Architekten, Prof. Karl Robl, Hauptgeschäftsführer beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe sowie Prof. Klaus Klemm, der bekannte Essener Bildungsforscher. Zugleich wird Dr. Rüdiger Kratzenberg vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Konjunkturprogramm für Schulen erläutern. Den Kern des Kongresses bilden thematische Workshops. Zahlreiche interdisziplinäre Fachreferate greifen die Facetten des Schulbaus auf und verbinden dabei wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen.

Energieeffiziente Schule - Sparsam gebildet


Auf dem Weg zur Plusenergie-Schule gilt die Aufmerksamkeit einer ganzheitlichen Herangehensweise. Die Beiträge richten sich auf innovative Gebäudehüllen, Lüftungs-, Heizungs- und Beleuchtungskonzepte, effiziente Wärme- und Energieversorgung, aber auch auf Planungswerkzeuge und Finanzierungsmöglichkeiten. Erfahrungen aus Forschungsprojekten und der Praxis sowie der Blick zu den europäischen Nachbarn komplettieren den Workshop.

Klasse(n) Zimmer - Viel Raum für Leistung.

Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit stehen im Fokus dieses Workshops. Die Referate befassen sich mit der Luft zum Lernen und Lehren, mit der Akustik für Ruhe und Kommunikation, mit Licht und Farben sowie mit der geeigneten Einrichtung und Möblierung. Sie münden in einen Leitfaden zur Innenraumgestaltung. Darüber hinaus stellen Forscher und Praktiker neue Konzepte, Bauteile und Materialien vor, die integrale Lösungen ermöglichen.

Schulbau integral - Aus der Praxis für die Praxis.

Bei der nachhaltigen Gestaltung von Schulgebäuden – ob Neubau oder Modernisierung – erhalten die Schnittstellen von Pädagogik und Architektur, von Finanzierung und Bewirtschaftung eine besondere Bedeutung. Die Referenten stellen internationale Schulbauprojekte und Planungsalternativen vor, beziehen dabei das Schulumfeld mit ein und zeigen Wege zum optimierten Management von Gebäudebeständen.

Über die Workshops hinaus bieten Ausstellungsstände von Institutionen und Unternehmen weitere Informationen und präsentieren praktikable Lösungen. Der Kongress ermöglicht ausreichend Raum und Gelegenheit zur Kommunikation, einschließlich einer Abendveranstaltung in der Alten Reithalle am ersten Tag.

Unter www.zukunftsraum-schule.de finden Sie weitere Informationen zum Programm, zu den Partnern und Kongressdetails sowie die bequeme Möglichkeit zur Online-Anmeldung, gern auch per Fax oder Post an die Kontaktadresse. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erwünscht bis zum 23. Oktober 2009.

Ansprechpartner:
Dr. Philip Leistner
Tel. +49 (0) 711 / 970-3346
Fax +49 (0) 711 / 970-3395


Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Institutsteil Holzkirchen
Fraunhoferstr. 10
83626 Valley
www.ibp.fraunhofer.de

 


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Die Deutsche Welle beauftragt MCI mit dem Neubau des Hauptschaltraumes und Signalaufzeichnungsraumes in Berlin

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 13:36
Pressemitteilung von: Studio Hamburg MCI GmbH

 

(openPR) - MCI (Studio Hamburg Media Consult International GmbH) wurde als Generalunternehmer von der Deutschen Welle mit der Neuinstallation des Hauptschaltraumes (HSR) und des Signalaufzeichnungsraumes (SAR) beauftragt.

Der Auftrag umfasste neben dem Neubau des IvD Arbeitsplatzes zur Qualitätskontrolle und zum Aufbau von Schalten und Sondersendungen auch die Installation des Hauptschaltraumes für Überspielungen und Einspielungen ins digitale System der Deutschen Welle in Berlin. Hierzu gehörte der Aufbau mehrerer Mess- und Bedienplätze (für Signalkontrolle und -aufzeichnung bzw. -weiterleitung), die Integration eines Evertz VIP Multiviewer Systems mit Barco 47“ LC-Displays und Erweiterung der bestehenden Clear-Com Kommando Anlage.

Die kompletten technischen Möbel und die Monitorwände bzw. -halterungen für beide Räume, wurden von den MCI Werkstätten kundenspezifisch gefertigt. Hierzu wurde von MCI erstmals ein sehr flexibles Modulsystem für die Monitorwände eingesetzt. Die Planung der Möbel geschah in enger Abstimmung mit der Deutschen Welle.

Die Montage und Inbetriebnahme erfolgte von Februar bis Juni 2009 in zwei Schritten, da die Räume durch die Deutsche Welle auch bautechnisch komplett neu gestaltet wurden. Seit Juli ist das neue System zur vollsten Kundenzufriedenheit im Einsatz.

Kontakt:

Tim Grevenitz
Leiter Systemvertrieb & Marketing
Studio Hamburg Media Consult International (MCI) GmbH
Jenfelder Allee 80 |
22039 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 6688-3612
Telefax: +49 (0)40 6688-5222
Mobil: +49 (0)171 9722912


 

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Immersive Gebäudeplanung - Praktische Erfahrungen mit Virtual Reality im Bau

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 00:42
Termin:  16.11.2009 09:00 - 18:00
 
Veranstaltungsort: 
Institutszentrum Stuttgart der Fraunhofer-Gesellschaft (IZS)
Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Baden-Württemberg
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  guenter.wenzel@iao.fraunhofer.de
 
Kategorie:  überregional
Bauwesen / Architektur, Informationstechnik
 
Eintrag:  11.09.2009
Claudia Garád, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO
Ob als Bauherr, Architekt oder externer Partner: 3-D-Gebäudedaten erleichtern die Kommunikation in der Planung. Welche Potenziale die immersive Gebäudeplanung bietet zeigt das Fraunhofer IAO im gleichnamigen Seminar am Montag, 16. November 2009, in Stuttgart.
3-D-Gebäudedaten sind teuer und immer veraltet? Beeindruckende Visualisierungen braucht man nur, um Wettbewerbe zu gewinnen? Mit dem Seminar "Immersive Gebäudeplanung" am 16. November 2009 in Stuttgart möchte das Fraunhofer IAO das Gegenteil beweisen. Denn richtig angewendet zahlen sich die projektbegleitende Pflege von 3-D-Daten und deren räumliche Visualisierung in der Virtuellen Realität aus.

Ob in der Kommunikation mit der Bauherrschaft, der interessierten Öffentlichkeit oder im eigenen Planungsteam: 3-D-Gebäudedaten erhöhen die Planungssicherheit und vermitteln allen Beteiligten einen überzeugenden Eindruck des Vorhabens. Der Clou dabei: Die Daten sind in den meisten Fällen sowieso schon längst vorhanden. Sie müssen nur noch richtig aufbereitet werden, um ihr ganzes Potenzial zu entfalten.

Bei der Planung des Neubaus "Zentrum für Virtuelles Engineering" am Fraunhofer IAO hat das Planungsteam die Möglichkeiten der immersiven Gebäudeplanung ausgeschöpft. Das Seminar möchte den Teilnehmern die positiven Erfahrungen dieses Prozesses vermitteln. Es wird aus erster Hand berichtet, was heute mit Virtueller Realität möglich ist, wie immersive Gebäudeplanung funktioniert und diskutiert, was morgen möglich sein sollte.

Experten aus der Praxis - unsere Partner im Planungsprozess - berichten am Vormittag aus ihrer Sicht. Sie sprechen über Kosten und Nutzen von 3-D-Gebäudedaten sowie von ihren Lerneffekten. Am Nachmittag haben die Teilnehmer Gelegenheit, die Technik selbst zu erleben und auszuprobieren. Die Labors des IAO laden zur Virtuellen Begehung, zur Virtuellen Bemusterung und zu immersiven Gebäudepräsentationen ein. Interessierte und kritische Fragen beantworten die Experten und Praktiker direkt vor Ort.

Als besonderes Highlight sind die Teilnehmer des Seminars exklusiv zur Grundsteinlegung des "Zentrums für Virtuelles Engineering" eingeladen, die am gleichen Tag stattfindet. Im Rahmen der Feierlichkeiten sprechen Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Architektur. Der anschließende Empfang bietet umfassende Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch und zum Networking.
Hinweise zur Teilnahme:
Die Teilnahmegebühr beträgt 295 €; bis 16. Oktober werden 75 € Frühbucherrabatt gewährt.

Veranstaltungsorganisation
Tagungsbüro Fraunhofer IAO
Telefon +49 711 970-2188
tagungsbuero@iao.fraunhofer.de
Weitere Informationen:
http://www.iao.fraunhofer.de/lang-de/veranstaltungen.html?task=view_detail&a...

 


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14. EUROFORUM-Jahrestagung "Brennpunkt Vergaberecht 2009"

Baurechtliches, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 14:42

Öffentliche Beschaffung nach der Vergaberechtsreform
14. EUROFORUM-Jahrestagung "Brennpunkt Vergaberecht 2009"

10. bis 11. November 2009, Novotel Düsseldorf City-West, Düsseldorf.

Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Modernisierung des Vergaberechts im April 2009 sollte ein schlankeres Regelwerk für die rund zwei Millionen Vergabeverfahren der öffentlichen Hand allein für Lieferungen und Dienstleistungen geschaffen werden. Im Rahmen des Konjunkturprogramms II wurden die Schwellenwerte für öffentliche Aufträge heraufgesetzt, um die konjunktur-stabilisierenden Maßnahmen für Schulen, Hochschulen und Infrastrukturprojekte schnell in den Ländern und Kommunen umsetzen zu können.


Auf der 14. EUROFORUM-Jahrestagung "Brennpunkt Vergaberecht" (10. und 11. November 2009, Düsseldorf) ziehen Rechtsexperten und Vergabepraktiker eine erste Bilanz über die Erfahrungen mit dem neuen Gesetz und Verordnungspaketen.

Die neuen Strukturen im Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), in der Vergabeverordnung (VgV) und in der Verdingungsordnung für Leistungen (VOL) stellt Dr. Tobias Traupel (Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen) vor. Mit Blick auf die Wirkung der neuen Regeln in der Praxis wirft er die Frage nach eventuellen Nachbesserungen im Vergaberecht auf.

Vergaberechtliche Spezialthemen wie die Eignungsprüfung werden von Rechtsexperten wie Dr. Hans-Joachim Prieß (Freshflieds Bruckhaus Deringer) erläutert. Zur Einführung in die große Podiumsdiskussion über die Zukunft des Vergaberechts unter sozialen und ökologischen Vorgaben, zeigt Prof. Dr. Martin Burgi (Ruhr-Universität Bochum) die aktuellen Entwicklungen im Vergaberecht nach dem Lissabonner Vertrag auf.

Auf Ausschreibungspflichten bei der Verlängerung und Veränderung von Verträgen geht Dr. Jan Byok (Bird & Bird LLP) ein. Prof. Dr. Heiko Höfler (Orrick Hölters & Elsing) erläutert Ausschreibungspflichten außerhalb des Kartellvergaberechts.

Ergänzt wird die etablierte EUROFORUM-Jahrestagung für Vergabepraktiker am 12. November 2009 durch einen Workshop, beim die neuen Gestaltungsspielräume sowie Fragen der Vergabekonzeption und Vergabebesteuerung thematisiert werden.

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.euroforum.de/dn-vergaberecht09.

 

 


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Einladung zur Veranstaltung: Das PPP-Mittelstandsmodell Bau

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:50


Ein neues Finanzierungs- und Sicherheitspaket zur Erfüllung kommunaler Aufgaben

Termin: Mittwoch, 28. Oktober 2009
Ort: Zeughaus, Zeugplatz 4, 86150 Augsburg


Im Rahmen von PPP-Projekten ist es ein Anliegen der Kommunen, mittelständische Unternehmer bei der Auftragsvergabe zu berücksichtigen. Jedoch fehlen zum einen häufig ausreichende Referenzen, zum anderen ist die finanzielle Leistungsfähigkeit vieler mittelständischer Unternehmen im Verhältnis zu Großunternehmen eingeschränkt.

Im Rahmen der Veranstaltung wird ein neues Finanzierungs- und Sicherheitspaket vorgestellt, das eine Möglichkeit bietet, die Risikoallokation zwischen dem öffentlich-rechtlichen und privaten Projektpartner und der finanzierenden Bank deutlich zu verbessern und damit den mittelständischen Unternehmern einen besseren Zugang zu PPP-Projekten zu ermöglichen.

Die Veranstaltung dient dazu, einerseits dieses Finanzierung- und Sicherheitspaket vorzustellen und andererseits grundsätzlich herauszuarbeiten, welche Rolle mittelständische Unternehmen in dem Kontext der Public Private Partnerships einnehmen können.

PPP-Modelle sind durchaus in der Lage, regional tätige mittelständische Unternehmer zu stärken. Insofern kann auch die Kommune eine entsprechende wirtschaftspolitische Aufgabe erfüllen. Aus Sicht der mittelständischen Wirtschaft wird u.a. erläutert, welche Motive und wesentlichen Vorteile mittelständische Unternehmer durch die Zusammenarbeit mit
den Kommunen im Rahmen von PPP-Modellen sehen.

Aus Sicht der Kommune werden anschließend die Vorteile und Risiken einer dauerhaften Partnerschaft zwischen Kommunen und Privatwirtschaft am Beispiel dargestellt und abschließend das neue Finanzierungs- und Sicherheitspaket vorgestellt.

Damit schlägt diese Veranstaltung einen Bogen zwischen Kommune und mittelständischen, überwiegend regional tätigen Unternehmern und eröffnet über den reinen Finanzierungsaspekt hinausgehende Perspektiven einer möglichen dauerhaften Zusammenarbeit.

Anmeldung hier

 


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Carl-August-Schramm-Preis 2009 verliehen


Hella Trillenberg, Presse- und Informationsstelle
Hochschule Zittau/Görlitz
23.10.2009 11:37
Preisträger Manuel Stein
Preisträger Manuel Stein
Foto: Schoentube
Das Institut für Bauwesen Zittau e. V. hat bereits zum siebenten Mal den Carl-August-Schramm-Preis verliehen. Gewürdigt wird mit dem Preis jährlich eine herausragende studentische Arbeit der Studiengänge Bauingenieurwesen, Architektur, Wohnungs- und Immobilienwirtschaft bzw. Technisches Gebäudemanagement der Hochschule Zittau/Görlitz.

Der Preis ist mit 500 Euro dotiert und wurde in diesem Jahr an Manuel Stein vom Studiengang Architektur für seine herausragenden Leistungen in seiner Diplomarbeit verliehen.

Manuel Stein hat unter fachlicher Anleitung von Herrn Professor Karl Maria Böhmer ein Weingut entworfen. Dabei handelt es sich aber nicht um ein Weingut in den bekannten Weinbaugegenden Europas, sondern um den Bau eines Weingutes auf den Renaturierungsflächen des Tagebaues Welzow bei Spremberg - eine besondere Herausforderung aus baulicher Sicht. Ausgehend von den entscheidenden Arbeitsschritten der Weinproduktion ist es dem Preisträger gelungen, ein Gebäude zu entwickeln, das in funktionaler, technisch-wirtschaftlicher und ästhetischer Hinsicht eine optimale Lösung darstellt. Sollten die politischen und vor allem auch klimatischen Rahmenbedingungen je einen großflächigen Weinanbau in den ehemaligen Bergbaugebieten Sachsens und Brandenburgs ermöglichen, wäre die vorgeschlagene Lösung durchaus zu empfehlen.

Das Institut für Bauwesen Zittau e.V. ist als eingetragener Verein ein Zusammenschluss von Hochschullehrern und Mitarbeitern, vornehmlich der Fakultät Bauwesen zum Zwecke der Forschung und Bearbeitung von Projekten für die Region.

Carl August Schramm wurde 1807 in Zittau geboren. Mit 19 Jahren studierte er Architektur in Dresden, ging dann 1829 nach Berlin, wo er bei der Umsetzung von Entwürfen des berühmten Architekten Karl Friedrich Schinkel mitwirkte. Diese Verbindung war wohl auch der Grund, dass Schramm mit der Realisierung des Schinkelschen Entwurfes der imposanten Johanniskirche in Zittau betraut wurde. Unter seiner Leitung wurde diese das Stadtbild Zittaus prägende Kirche in der heutigen Form fertiggestellt und 1837 geweiht. Die Verdienste Schramms liegen jedoch nicht nur in der Planung und Ausführung bedeutender Bauten in Zittau und in den heutigen Landkreisen Görlitz und Bautzen, sondern auch in seinem Bemühen, sein Wissen und seine Fähigkeiten an Studierende des Bauwesens weiterzugeben. Er war nicht nur Stadtbaudirektor - er war immer auch ein hervorragender Lehrer und ab 1855 Direktor der Baugewerkenschule in Zittau. Es gibt wohl kein würdigeres Vorbild als Carl August Schramm für die Ausbildung von Baufachleuten in Zittau.

Weitere Informationen:
http://www.hs-zigr.de/bauwesen/cms - weitere Informationen

 


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Sozialer Wohnungsbau hat Zukunft

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 19:04

Pressemitteilung von: VdW Bayern
PR Agentur: Agentur ComMenDo (openPR)

VdW Bayern widerspricht Urteil von Stadtplaner Michael Peterek

München, 23.10.2009

Für den sozialen Wohnungsbau gibt es nach Ansicht von Stadtplaner Michael Peterek keine Zukunft. Das meldet die Deutsche Presse Agentur vom Architektenkongress CIAM in Frankfurt. Als Grund werden die kleinräumigen Wohnungsgrundrisse der Vor- und Nachkriegszeit angeführt. „Dieser sogenannte Experte hat offensichtlich nicht verstanden, was sozialer Wohnungsbau bedeutet“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner vom Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern). Der soziale Wohnungsbau sei eine Organisations- und Finanzierungsform, die bezahlbaren Wohnraum für Haushalte mit geringem Einkommen ermögliche. „Selbstverständlich passt sich der soziale Wohnungsbau den Bedürfnissen der Zeit an“, erklärt Kroner.

Neue Sozialwohnungen seien mit ihren Vorgängern aus den 1950er Jahren nicht mehr zu vergleichen. Als Beispiel führt er innovative Projekte beim ökologischen Wohnungsbau, Mehrgenerationenhäuser und neue Wohnformen für Senioren bei den sozial orientierten bayerischen Wohnungsunternehmen auf. „Der soziale Wohnungsbau der Gegenwart hat mit dem der Vergangenheit auf jeden Fall eines gemeinsam, er bietet bezahlbare Wohnungen“, fasst Kroner zusammen. Die Finanzkrise mache wieder deutlich, wie wichtig der soziale Wohnungsbau auch in Zukunft ist.

Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7, 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-0
Fax: (089) 228 59 40
Internet: www.vdwbayern.de

Im VdW Bayern sind 470 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 335 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten rund 560.000 Wohnungen, in denen ein Fünftel aller bayerischen Mieter wohnen.

 


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Moderne Energiesparhäuser schonen Geldbeutel und Umwelt

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 18:09

Pressemitteilung von: PAB Varioplan GmbH (openPR)

Bei einem Energiesparhaus liegen die laufenden Nebenkosten nachweislich unter denen eines vergleichbaren Standardhauses. Dies liegt am niedrigeren Primärenergiebedarf eines energieschonenden Hausmodells.
Um dies zu erreichen ist eine optimale Wärmedämmung unumgänglich. Diese garantiert, dass nur ein Bruchteil der gewonnenen Energie ungewollt das Innere des Hauses verlassen kann. Auf Wärmebrücken wird bereits bei der Planung des Hauses verzichtet. Dies sind bauliche Gegebenheiten, die ungewollt Wärme aus dem Inneren des Hauses austreten lassen. Allein durch diese beiden baulichen Besonderheiten eines Energiesparhauses kann der jährliche Energiebedarf der Immobilie deutlich gemindert werden. Angesichts der stets ansteigenden Energiepreise ist dies sicherlich ein Umstand, der nicht nur dem Umweltschutz, sondern ebenso dem Haushaltsbudget des (angehenden) Hausbesitzers entgegenkommt.

Durch die Gewinnung von Energie aus fossilen Energieträgern entsteht für den Menschen und die Umwelt schädlicher Kohlenstoffdioxid. Ein Energiesparhaus bedient sich – je nach Bauart – vorwiegend regenerativer oder passiver Energiequellen für die Energieversorgung des Hauses. Aus diesem Grund werden Energiestandards in Deutschland staatlich gefördert. Der Hausbauer kann beispielsweise mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten durch die KfW-Bankengruppe rechnen, die bereits seit vielen Jahren Projekte fördert, die sich der Reduktion des CO2 Ausstoßes verschrieben haben.
Somit finden sich an vielen Energiesparhäusern Solarkollektoren, die kostenfreie und saubere Sonnenenergie einfangen. Die Kosten für die Wartung einer entsprechenden Fotovoltaikanlage sind dementsprechend gering, was wiederum dem Geldbeutel des Hausbesitzers entgegenkommt. Eine passive Energiequelle ist hingegen beispielsweise die Abwärme, die durch Personen oder elektrische Geräte, die sich im Hausinneren befinden, entsteht.

Mit einem Energiesparhaus kann folglich nicht nur das Haushaltsbudget des Einzelnen geschont, sondern ebenso ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch. Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden"

Energie, Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:21

Topthema Energie - wie viele Auflagen braucht die Wohnungswirtschaft und wie lassen sie sich erfüllen?

(openPR) - Die BBA-Tagung "Energieeffizienz von Wohngebäuden" am 17. November 2009 stellt Lösungen vor

Mit der Energieeinparverordnung (EnEV 2009), die am 1. Oktober 2009 in Kraft trat, hat der Gesetzgeber die Auflagen für Neubau und Sanierung noch einmal verschärft. Was bedeutet das für die Wohnungswirtschaft und welche gelungenen Beispiele gibt es?

Auf der 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ der BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft stellt Dr. Alexander Renner aus dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die novellierte EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden und ihre Auswirkungen auf das Energiesparrecht in Deutschland vor. Siegfried Rehberg, technischer Referent des BBU und Referent für Energie, Technik und Normung des GdW berichtet über den aktuellen Stand des Klimaschutzgesetzes von Berlin/Brandenburg und Bund. Im Anschluss stehen Beispiele aus der Praxis im Fokus. Dabei geht es um die Erfahrungen mit Passivhäusern und die Optimierung von Heizungsanlagen durch geringinvestive Maßnahmen. Außerdem erfahren die Teilnehmer, wie eine Siedlung aus den 50er Jahren zur Null-Energie-Siedlung wurde und welche Erfahrungen man mit Energie-Gewinn-Häusern gemacht hat. Nicht zuletzt wird es um die Frage gehen, was Smart Metering bringt und welche datenschutzrechtlichen Vorgaben beachtet werden müssen.

Die Tagung eröffnet eine Vorabendveranstaltung, bei der Vertreter aus Politik und Verbänden das Thema „Wie viel Ordnungsrecht braucht Energieeffizienz in der neuen Legislaturperiode?“ erörtern. Diese Frage sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Zündstoff, eine spannende Podiumsdiskussion ist zu erwarten. Es sprechen Lutz Freitag, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Dr. Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbundes sowie der Bundestagsabgeordnete Ulrich Kelber.

Die 12. Jahrestagung „Energieeffizienz von Wohngebäuden“ findet am 17. November 2009 im Holiday Inn Hotel Berlin CITY-WEST, Rohrdamm 80 in 13629 Berlin statt.

Pressevertretern empfehlen wir besonders die Vorabendveranstaltung am 16. November 2009 im Heizkraftwerk Moabit, Friedrich-Krause-Ufer 10-15 in 13353 Berlin. Sie beginnt um 18.30 Uhr.

Quelle:
BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft e.V., Berlin
Lützowstr. 106
10785 Berlin
Telefon: 030/23 08 55-0
Fax: 030/23 08 55-20
E-mail:
Homepage: www.bba-campus.de


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Jubiläum: 20 Jahre Hanseatische Sanierungstage

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:25
 
Dipl.-Ing. Kerstin Baldauf, Pressestelle
Hochschule Wismar, University of Applied Sciences: Technology, Business and Design
23.10.2009 11:52
Vom 5. bis 7. November 2009 veranstaltet der Bundesverband Feuchte und Altbausanierung e. V. (BuFAS) im Ostseebad Heringsdorf seine Jubiläumsveranstaltung, die 20. Hanseatischen Sanierungstage. Diese werden von Prof. Dr. Dr. Helmuth Venzmer geleitet, der an der Fakultät für Ingenieurwissenschaften der Hochschule Wismar lehrt und seit Gründung des BuFAS Vorstandsmitglied sowie seit 2002 Vorsitzender des Bundesverbandes im Ehrenamt ist.
Der Veranstalter freut sich, als Gäste den Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, Volker Schlotmann (MdL/SPD) sowie Dr. Jens Karstedt, den Präsidenten der Bundesingenieurkammer im Hotel Kaiserhof begrüßen zu dürfen. Beide werden Grußworte an die Teilnehmer richten.

Die Tagungsschwerpunkte des ersten Tages liegen diesmal auf den Gebieten der Injektionsmittelanwendung für nachträgliche Horizontalabdichtungen. Prof. Venzmer wird in seinem Vortrag ein neues BuFAS-Ingenieur-Merkblatt vorstellen, dass von einem Team aus 30 Fachleuten aus Theorie und Praxis der Bauwerkssanierung in siebenjähriger Arbeit zusammengestellt worden ist. Ab November dieses Jahres wird der Beuth-Verlag, der auch für die Bereitstellung von DIN-Normen zuständig ist, dieses Merkblatt der Baupraxis anbieten.

Am zweiten Tag stehen insbesondere Feuchtigkeitsprobleme zur Diskussion. Prof. Dr. Rainer Oswald vom Aachener Institut für Bauschadensforschung stellt hier grundsätzliche Auffassungen zur Bauwerksabdichtung vor. Weitere Schwerpunkte der Beiträge sind Salzbelastungen von Mauerwerken und Methoden der Sanierung. Dipl.-Ing. Detlef Krause moderiert einen Vortragsblock zur Holzschutzpraxis. Der Höhepunkt des zweiten Tages ist die Verleihung des Nachwuchsinnovationspreises, der in diesem Jahr an einen Absolventen der Hochschule Neubrandenburg gehen wird. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit dem verbesserten Brandschutz und mit der stets aktuellen Frage zur Nachhaltigkeit von Sanierungen. Hier referiert Herr Dipl.-Ing. Dieter Selck von der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen, Kiel.

Am dritten Tag stehen Kurzvorträge zu neuen Produkten und deren Anwendungen auf dem Programm. Abgeschlossen wird das Tagungsprogramm durch eine Exkursion in das neu eröffnete Neue Museum auf der Berliner Museumsinsel.


Einladung zur Pressekonferenz:

Am 5. November 2009 um 12:00 Uhr stehen die Herrn Prof. Dr. Dr. Helmuth Venzmer, Vorsitzender BuFAS, Prof. Axel C. Rahn (Vorstandsmitglied) und Dipl.-Ing (FH) Detlef Krause (Geschäftsführer BuFAS) in einer Pressekonferenz im Hotelfoyer zu Verfügung.

Unter www.bufas-ev.de können Informationen zum Bundesverband abgerufen werden.

Rückfragen richten Sie bitte an die Hochschule Wismar, Prof. Dr. Dr. Helmuth Venzmer, Tel.: 03841 753-231 bzw. E-Mail: helmuth.venzmer@hs-wismar.de oder an den Geschäftsführer BuFAS, Dipl.-Ing. Detlef Krause:038466-20533.

 


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Am 1. Oktober trat die Energieeinsparverordnung 2009 in Kraft

Baurechtliches, Energie — geschrieben von bauinformant @ 15:08
Mit der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) wird die Energieeffizienz von Gebäuden entscheidend verbessert. Um die Ziele der Bundesregierung bei Energieeinsparung und Klimaschutz zu erreichen, muss erheblich energieeffizienter gebaut werden als bisher.


Neue Gebäude sollen energetisch besonders sparsam sein. Bei Altbauten sollen Möglichkeiten zur Energieeinsparung zu wirtschaftlich vertretbaren Bedingungen erreicht werden. Mit der EnEV 2009 werden Neubauten künftig eine um durchschnittlich 30 Prozent bessere Energiebilanz aufweisen als zur Zeit. Wer in Zukunft an seinem Altbau größere Modernisierungen vornimmt, muss im Mittel um 30 Prozent verschärfte energetische Anforderungen einhalten.

Auch wenn ein Gebäudeeigentümer von sich aus keine Modernisierung seines Hauses durchführt, muss er bestimmte Nachrüstpflichten erfüllen. In der Praxis ist bei den Neuregelungen hierzu vor allem die Dämmung bisher ungedämmter oberster Geschossdecken oberhalb beheizter Räume von Interesse. Nachdem bislang nur die nicht begehbaren, obersten Geschossdecken von der Dämmpflicht erfasst waren, müssen bis Ende 2011 nun auch begehbare oberste Geschossdecken gedämmt sein. Alternativ kann auch das Dach entsprechend gedämmt werden. Die Nachrüstpflichten gelten nicht für selbstgenutzte Ein- und Zweifamilienhäuser (Selbstnutzung ab 1. Februar 2002).

In Zukunft soll die Einhaltung der Energieeinsparverordnung auch stärker kontrolliert werden. Unternehmer müssen die Konformität ihrer Arbeiten mit der Energieeinsparverordnung bestätigen. Die Schornsteinfeger werden bei der Feuerstättenschau auch die Übereinstimmung von Heizungsanlagen mit bestimmten energetischen Anforderungen prüfen.

Mit der EnEV 2009 hat die Bundesregierung für den Gebäudebereich einen wesentlichen Eckpunkt ihres Integrierten Energie- und Klimaprogramms umgesetzt.

Die wesentlichen Änderungen sind unter www.bmvbs.de/bau zu finden.

Quelle: Pressetext www.submission.de

 


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Photovoltaik-Studie von Greentech Media: Dritte Dünnschicht-Generation vor dem Durchbruch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 13:57
 
 
Pressemitteilung von: Greentech Media Inc.
PR Agentur: textstore.de - Agentur für Text und PR

(openPR) - Organische Photovoltaik (OPV/DSC) erreicht Marktreife, zentrale Einsatzgebiete sind Baustoffe, Consumer Electronics und Textilien
- Wirkungsgrade bis 12 bzw. 30% und längere Lebensdauer prognostiziert
- Kunststoff- und Farbstoff-Solarzellen werden Silizium basierte Module künftig in vielen Bereichen ersetzen
- Deutsche Unternehmen Merck, BASF, Bosch und Heliatek an Entwicklung beteiligt

München, 22. Oktober 2009. Nach jahrzehntelanger Forschung und Entwicklung steht die Organische Photovoltaik in zahlreichen Anwendungsbereichen vor dem Durchbruch. So lautet ein zentrales Ergebnis der heute veröffentlichten Studie "Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV." Diese wurde von Greentech Media (www.greentechmedia.com) in Zusammenarbeit mit dem renommierten Prometheus Institute, Chicago, herausgegeben, und beleuchtet die neuesten Entwicklungen aus dem Bereich der organischen Photovoltaik.

Sowohl Farbstoff-Solarzellen (DSC) als auch Kunststoff-basierte Zellen (OPV) sind marktreif und könnten in den kommenden Jahren teure Silizium-Solarzellen in bestimmten Anwendungsbereichen ersetzen. Wirkungsgrad und Lebensdauer werden schrittweise erhöht und sollen bei Farbstoff-Solarzellen bis 2020 rund 30% erreichen. Die neuen Technologien eignen sich hervorragend für den Einsatz in Baustoffen (BiPV), der Fahr- und Flugzeugindustrie sowie Consumer Electronics.

Der Studie zufolge planen die Vorreiter bei den beiden Technologien, die walisische G24 Innovations (DSC), und Konarka Technologies (OPV) aus den USA bis 2012 eine Vervielfachung ihrer Produktionskapazitäten. Alleine Konarka rechnet mit einem Anstieg des Produktionsvolumens von jetzt 5 Megawatt auf 1000 Megawatt im Jahr 2012.

Gleichzeitig wachsen Qualität und Quantität der Unternehmen, die die zentralen Vorteile der Organischen Photovoltaik (Kostengünstige Produktion im Rolle-zu-Rolle-Verfahren, Verwendung auch bei diffusem Licht, Flexibilität) nutzen, um eigene Produkte wie Autodächer, Hausfassaden oder Sonnenbrillen damit auszustatten.

Auch Unternehmen aus Deutschland sind auf dem Markt für Organische Photovoltaik aktiv: Im Oktober schloss der Chemieriese Merck eine Entwicklungspartnerschaft mit dem australischen Spezialisten für Farbstoffsolarzellen, Dyesol. Dazu kooperiert Merck mit Bosch und Schott Solar, die Dresdner Heliatek GmbH plant den Aufbau einer Produktionslinie für Kunststoffsolarzellen bis 2011.


* Weitere zentrale Ergebnisse der Studie

- Consumer Electronics
Displays aus Farbstoff-Solarzellen könnten in Zukunft Produkte wie Handys schmücken und sie unabhängig vom Stromnetz aufladen. Allein im vergangenen Jahr verkauften Samsung, LG und Co. mehr als 160 Millionen Handys nach Afrika. Aufgrund der mangelhaften Stromversorgung dort sind Geräte mit integrierten Solar-Panels oder eigenständige, aber bezahlbare Solar-Ladegeräte für diesen Kontinent von zentralem Vorteil.
"Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Farbstoffsolarzellen herkömmliche Silizium-Solarzellen in diesem Bereich ablösen werden", so Philip Drachman, Autor der Studie. Doch auch für Sonnenbrillen mit integrierten Farbstoffsolarzellen, über die iPods und Handys geladen sowie für Uhren und Spielzeuge sind die kostengünstigen und flexiblen Solarzellen der dritten Dünnschicht-Generation höchst interessant.
Weiterer Vorteil: Die elektronischen Geräte werden auch bei diffusen Lichtbedingungen Schritt für Schritt aufgeladen.

- Photovoltaik in Gebäuden, Textilien, Autos, Flugzeugen
Die Integration von hauchdünnen, organischen Solarzellen in Gebäudeteilen (BIPV) - beispielsweise in Glas-Fassaden oder Ziegeln - wird in den kommenden Jahren verstärkt an Bedeutung gewinnen. Nach Einschätzung der Analysten könnten Solardächer, -fenster, -fassaden oder -ziegel herkömmliche Materialien beim Bau von Gebäuden ablösen.
Gleichzeitig ergeben sich für die flexiblen Solarzellen viele weitere Anwendungsgebiete wie beispielsweise im Bereich Fahr- und Flugzeugbau oder die Verwendung in Alltags- und Outdoor-Textilien. Toyota und Hyundai beispielsweise möchten bereits 2010 erste Fahrzeuge mit Solardächern auf den Markt bringen, die die Lithium-Ionen-Batterien der Plug-In-Hybridautos unterstützen.
G24 Innovations verkündete im Oktober, DSC-Module an einen Hersteller von CE Taschen, die Mascotte Industrial Associates, geliefert zu haben. Schon im Dezember sollen die ersten Taschen diesesTyps auf den Markt kommen. G24i ist darüber hinaus zahlreiche weitere Entwicklungspartnerschaften eingegangen, um möglichst rasch größere Mengen zu günstigeren Kosten zu produzieren und so in die Massenproduktion einsteigen zu können.

- Wirkungsgrade und notwendige Weiterentwicklung
Wie bei herkömmlichen Dünnschichtmodulen ist die Verbesserung der Wirkungsgrade ein entscheidendes Kriterium für die Marktfähigkeit dieser jungen Technologien. Greentech Media geht davon aus, dass sich der Wirkungsgrad von Kunststoff-Solarzellen von derzeit 5 Prozent auf 7 Prozent in 2012 und 10 Prozent in 2020 verbessern wird. Gleichzeitig wird die Lebensdauer auf 10 Prozent für 10.000 Stunden ausgedehnt. Ähnliche Verbesserungen von jetzt 11 Prozent auf 30 Prozent in zehn Jahren sind bei Farbstoffsolarzellen nach der Einschätzung der Analysten realistisch. Mit der Steigerung der Anwendungsmöglichkeiten und dem Aufbau von Produktionskapazitäten werden die Preise rasch auf konkurrenzfähiges Niveau sinken.


* Weitere Inhalte der Studie

Solar-Analyst Philip Drachman von GTM Research zeigt in der Marktstudie "Third-Generation Thin-Film Solar Technologies: Forecasting the Future of Dye Sensitized and Organic PV" den aktuellen Entwicklungsstand bei OPV und DSC. Er dokumentiert Ergebnisse und Vorhaben der führenden Produzenten, setzt sich mit solarspezifischen Kostenstrukturen auseinander und skizziert Produktionsverfahren sowie konkrete Anwendungsgebiete auf dem globalen Zukunftsmarkt. Die Studie ist ab sofort verfügbar und kann ab 1.495 Dollar unter folgender Adresse erworben werden:
www.gtmresearch.com/report/third-generation-thin-film-sol...

Greentech Media Inc.
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Fürstenfelder Straße 5 D
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+49 (0)89 / 20 60 99 760

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Greentech Media ist ein integriertes Medien- und Marktforschungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien. Die Top-Solaranalysten publizieren unter GTM Research umfassende und datenreiche Marktberichte zu aktuellen Themen, welche die Branche bewegen. Die Marktforscher arbeiten eng mit dem Prometheus Institut for Sustainable Development und dessen bekannten Gründer, dem Analysten Travis Bradford, zusammen. Darüber hinaus ist GTM in der Konferenzorganisation tätig und versorgt die Branche über die Internetseite www.greentechmedia.com mit aktuellen News rund um die Themen Solar PV, Smart Grid, Green IT und Biofuels. Das Prometheus-Institut ist mit fast 30 Jahren Erfahrung in der Marktforschung zur Solarenergie das bekannteste und am meisten geschätzte Forschungsinstitut, weit über Amerika hinaus. Neben monatlichen Veröffentlichungen wie z.B. dem PV-Newsletter werden laufend Forschungsberichte zu aktuellen Themen der Solarbranche veröffentlicht.

 


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Mit Effizienz gegen tägliche Geldverschwendung

Bauwirtschaft, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 13:53

 Pressemitteilung von: FREYLER Industriebau GmbH

 

(openPR) - Neben der Innovationskraft ist es vor allem die große Flexibilität – gestützt auf hochmotivierte Mitarbeiter – die die Leistungskraft des deutschen Mittelstands ausmacht. Die rasche Umstellung von Normalbetrieb auf termingebundene Großaufträge oder nicht zu erwartende Hochkonjunktur grenzt oft schon an Wunder. Wenn sich aber alles darum dreht, engste Termine bei tadelloser Qualität zu halten, sind Kompromisse unumgänglich: Hier werden zusätzliche Büroarbeitsplätze geschaffen, dort ist der einzige Platz für die Einlagerung von Rohstoffen für die Produktion oder für eine neue große Maschine und irgendwo auf dem Gelände wird schnell noch eine Leichtbauhalle als Zwischenlager erstellt. Dadurch aber wird die Kommunikation schwieriger, die Wege werden länger, eine Unzahl von Kreuzungspunkten stören und die Gefahr von Fehl- bzw. Falschlieferungen steigt. In der Summe entsteht ein täglicher Verlust an Zeit und Geld, der aus Gewohnheit oft lange nicht gesehen wird.

Fällt schließlich die Entscheidung für ein neues Lager- oder Logistikgebäude, darf dieser Bau nicht isoliert gesehen werden. Denn dann wäre die große Chance, durch eine Neustrukturierung aller Abläufe Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, für lange Zeit verpasst. In aller Regel müssen deshalb auch die Bestandsgebäude in die Planung einbezogen werden. Diese Mischung aus Prozessoptimierung, Material- und Warenfluss, Lagertechnik, Lagerverwaltungssystem sowie -software und Lieferverkehr macht die Planung zu einer überaus komplexen Aufgabe, an die sich Unternehmen schon wegen des ganz alltäglichen Zeitmangels nicht alleine wagen sollten. „Entscheidend für den Erfolg von Logistikgebäuden ist immer die sorgfältige Analyse dessen, was im Unternehmen wie schnell, wie häufig und in welchen Mengen auf kürzesten Wegen möglichst ohne Kreuzungspunkte bewegt werden muss“, erklärt Markus Dosch, Geschäftsführer des Industriebauspezialisten FREYLER. Das Unternehmen hat zahlreiche Logistikgebäude erstellt – von der reinen Lagerhalle als Pufferzone für Vorräte oder versandfertige Produkte bis zu vollautomatischen Hochregallagern mit Warenanlieferung, Qualitätskontrolle, Kommissionierung, Verpackung und Versand. Für die Analyse und das Konzept komplexer Logistikaufgaben bezieht FREYLER einen erfahrenen Logistikplaner mit ein. „Dabei ist es wichtig, dass der Austausch zwischen dem Planer und dem Ersteller des Gebäudes frühzeitig beginnt. Denn der Logistikfluss und die baulichen Maßnahmen lassen sich nicht trennen und mehrfache Umplanung verursacht vermeidbare Kosten“, betont Dosch aus langjähriger Erfahrung.

Zwangsläufig unterliegen alle Planungen des Neubaus der Genehmigungsfähigkeit, also der Frage, wie hoch, wie lang und wie breit auf dem Grundstück gebaut werden darf, welche Auflagen zu berücksichtigen und welche Befreiungen eventuell möglich sind. Der Lieferverkehr bestimmt die Zu- und Abfahrten, die Planung der Hofflächen, die notwendigen Verladestationen und Tore. Unumgänglich sind zudem Brandschutzmaßnahmen einschließlich der erforderlichen Fluchtmöglichkeiten, sonst verhindert eine Brandwand mit teuren Brandschutztoren den Wunsch-Weg der Ware oder in die Baukosten muss eine Sprinkleranlage eingerechnet werden. Je nach Produktion können auch im Logistikgebäude Hygieneanforderungen eine Rolle spielen. Vor allem bei Hochregallagern sind die teilweise enormen Lasten auf dem Hallenboden zu berücksichtigen, nicht zu vergessen die Unterbringung von Personal- und Sozialräumen. „Einen Schwerpunkt unserer nachhaltigen Beratung“, versichert Dosch nach diesen Beispielen, „legen wir immer auch auf die künftige Entwicklung. Denn große Investitionen müssen zukunftsfähig sein und voraussehbaren Entwicklungen standhalten, entweder durch die mögliche Umnutzung einzelner Bereiche oder durch problemlose Erweiterung.“

Sämtliche Details in der Konzeption und Fertigstellung von Logistikgebäuden für den Mittelstand lassen sich hier nicht darstellen. Wenn aber deutlich wurde, dass die Erfahrung des Bau-Partners mit den speziellen Anforderungen der Logistik unbedingt notwendig ist, um entweder alles aus einer Hand oder in guter Zusammenarbeit mit Logistikplanern zu entwickeln, dann können Bauherren schwerwiegende Fehler und unnötige Kosten vermeiden. Denn eine gute Logistik stoppt den täglichen Geldverlust rund um die eigentliche Herstellung ausgezeichneter Produkte.

Einen raschen Überblick über die FREYLER Unternehmensgruppe erhalten Sie auch auf www.freyler.de.

FREYLER Industriebau GmbH
Draisstraße 4
79341 Kenzingen
Tel.: 07644/805-0
Fax: 07644/805-171

www.freyler.de

Die FREYLER Unternehmensgruppe sorgt für eine reibungslose Realisierung jedes einzelnen Bauvorhabens, ob als Generalunternehmer, als Stahlbau- oder als Fassaden- Spezialist. Denn das 1968 gegründete Unternehmen setzt sich aus drei Sparten zusammen: der FREYLER Industriebau GmbH, der FREYLER Stahlbau GmbH und der FREYLER Metallbau GmbH. Zentraler Kern der Unternehmensphilosophie ist die ganzheitliche, zukunftsorientierte Konzeption und Planung von Bauprojekten in enger Kooperation mit den Bauherren. Rund 320 kompetente Mitarbeiter der FREYLER Unternehmensgruppe betreuen so pro Jahr über 100 gewerbliche und industrielle Projekte.

 


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Grabenwalze für Spezialeinsatz

Baumaschinen — geschrieben von bauinformant @ 13:44

 Pressemitteilung von: Firma Recompile

 

(openPR) - Grabenwalze für Spezialeinsatz nach Portugal geliefert. Die Firma ITO hat für die Firma Perreira Construction Ltd. eine Grabenwalze für den Bau des Soporcel und den Neubau einer Papiermühle geliefert.

Die Firma Perreira Construction Ltd. ist eine der führenden Tief- und Hochbauunternehmen in Setúbal, Portugal. Das Unternehmen hat sich auf den Bau von Industrieanlagen und schlüsselfertigen Gewerbeparks spezialisiert. Dies beinhaltet die Planung von Bauprojekten, Erstellung der Planunterlagen und die Umsetzung des Planfeststellungsverfahren. Die Arbeiten werden im normalfall im Bereich des Stahl- und des Stahlbetonbaus durchgeführt. Jedoch liegt der Schwerpunkt der Arbeiten der Perreira Construction Ltd. im Tiefbau und Straßenbau. Hiebei kommen neue sowie gebrauchte Baumaschinen zum Einsatz, diese Baugeräte werden bereits seit mehreren Jahren von der Firma ITO (www.ito-germany.de) geliefert. Der Lieferumfang geht hin von gebrauchten Minibaggern bis hin zu neuen Rüttelplatten. Für diesen Spezialeinsatz wurde eine Grabenwalze des Herstellers Rammax so umgebaut, dass die Grabenwalze des Typs Rammax 1504 an einem Kran hängend in einem ca. 10m tiefem Schacht über eine Fernbedienung bedient werden kann. Im Lieferumfang befand sich zu der umgebauten Grabenwalze eine seperate Lüftung, die ebenfalls an einem Kranseil befestigt wird und die Grabenwalze mit Frischluft versorgt. Der Umbau der Grabenwalze wurde von der Werkstatt der Firma ITO in zusammenarbeit mit der Firma Perreira Construction Ltd. umgesetzt. Die Firma ITO liefert bereits seit mehreren Jahren gebrauchte Baumaschinen nach Portugal, im Bestand sind Grabenwalzen der Hersteller Rammax, Ammann, Bomag, Weber, Dynapac und Ammermax.

Weitere Infos unter www.ito-germany.de/news/gebrauchte-baumaschinen/

Firma Recompile
Niebelungenstraße 179
64686 Lautertal / Elmshausen

Ansprechpartner: Kai Andreas Wolf
E-Mail:

Web: www.recompile.de

Die Firma ITO Germany hat sich auf den Vertrieb von Spezialmaschinen im Tiefbaubereich spezialisiert. Der Schwerpunkt liegt beim Verkauf und Handel mit gebrauchten Baumaschinen wie Bagger aller Art. Das Unternehmen ist im Lautertal im Odenwald. Lautern liegt zwischen Lindenfels und Bensheim direkt an der B47. Auf ca. 30.000m² Lagerfläche befinden sich alle angebotenen Maschinen und Geräte. Zum Transport der Baumaschinen hält die Firma Kontakt zu namenhaften Spediteuren und besitzt eigene Zolllager, die den Export sowie die Fiskalverzollung vereinfacht. Mitarbeiter und Verkäufer sprechen eine Vielzahl an Sprachen wie Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch & Japanisch.

 


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Genossenschaftliches Wohnen wie im Eigenheim

Unternehmen & Produkte, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:14

Genossenschaftliches Wohnen wie im Eigenheim - Weißer Rheinbogen, Köln - Foto : Baugelast eG, 2009

Köln, 22.10.2009. Im genossenschaftlichen Wohnungsbau setzt die Baugelast Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft eG Köln mit dem Wohnprojekt "Weißer Rheinbogen - Leben wie im Eigenheim" neue Maßstäbe.

In exzellenter Wohnlage, nahe dem weitläufigen Landschaftsschutzgebiet Weißer Rheinbogen, entstehen 28 reihenhausähnliche, familienfreundliche Wohnungen zwischen 90 und 125 Quadratmetern mit eigenen Gärten und Dachterrassen. Das zukunftsweisende Pilotprojekt verbindet eine außergewöhnlich hohe Wohnqualität mit den genossenschaftlichen Grundwerten wie dem Wohnrecht auf Lebenszeit, günstigen und stabilen Mieten und der Vererbbarkeit der Genossenschaftsanteile.
Dieses moderne genossenschaftliche Wohnkonzept zeigt erstmalig eine sorgenfreie Alternative zum herkömmlichen Traum vom Eigenheim auf.

Sehr helle Maisonette-Wohnungen erlauben durch variable Raumstrukturen persönliche Wohnformen, und es lassen sich flexible Wohnungsgrundrisse je nach Bedürfnis der Genossenschaftsmieter durch individuelles Versetzen der Innenwände erreichen. Jede Wohnung verfügt über eine komfortable Fußbodenheizung sowie modernste multimediale Versorgung. Das vorteilhafte Niedrigtemperatursystem hat neben dem gesunden und behaglichen Raumklima eine deutlich bessere Energiebilanz als konventionelle Heizungssysteme.

Die einzelnen Wohnhäuser haben eine besonders gute Wärmedämmung mit einem durchschnittlich 20 Prozent besseren Wärmeschutz als vom Gesetzgeber in der EnEV 2007 vorgeschrieben wird. Ein besonders effizientes Erdgas-Brennwertsystem, unterstützt durch den Einsatz solarthermischer Komponenten, erreicht knapp 50 Prozent Energieeinsparung. "In dem zukunftssicheren Energiekonzept im "Weißer Rheinbogen" wird durch die Nutzung von Sonnenenergie ein großes Potential zur Einsparung von Ressourcen und zur Reduzierung von CO2-Emissionen erreicht, was den Bewohnern durch eine hohe Einsparung der Energiekosten zugutekommen wird", resümiert Marcus Brück, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Baugelast eG.

Köln, 22.10.2009
www.baugelast.de

Richtfest : 30.10.2009, 11 Uhr
Ort : Heinrichstraße / Im Weißer Grund, 50999 Köln

ANSPRECHPARTNER:
Marcus Brück
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Baugelast Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft eG Köln
Weißenburgstraße 15, D-50670 Köln
Fon : +49 (0)221.973 153 0


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Keller falsch gebaut: Bauträger haftet lange Zeit

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 15:17

Wird der Keller eines Mehrfamilienhauses anstatt aus wasserfestem Beton nur mit Mauersteinen gebaut, haftet der Bauträger unter Umständen lange Zeit wegen arglistiger Täuschung.

Wird der Keller eines Mehrfamilienhauses anstatt aus wasserfestem Beton nur mit Mauersteinen gebaut, haftet der Bauträger unter Umständen lange Zeit wegen arglistiger Täuschung.

Hoffentlich ist es Beton, lautete vor einigen Jahren der Werbeslogan einer Kampagne der Betonindustrie. Hätte ich doch bloß mit Beton gebaut, muss sich heute ein Bauträger denken, der bereits in den frühen 1990er-Jahren aus Kostengründen beim Bau eines Mehrfamilienhauses auf einen wasserfesten Betonkeller verzichtet hatte. Er wählte vertragswidrig die preiswertere Variante eines gemauerten Kellers mit Außenisolierung. Dieser Bauträger wurde unlängst, über ein Jahrzehnt nach Fertigstellung der Wohnanlage, vom Oberlandesgericht Celle dazu verdonnert, der Eigentümergemeinschaft auch für künftige Schäden zu haften, die wegen der falschen Bauausführung auftreten könnten (Az.: 7 U 89/07), berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Im verhandelten Fall war vertraglich vereinbart, die Außenwände des Kellers aus wasserdichtem Beton zu errichten (eine so genannte Weiße Wanne). Diese verhindert, dass selbst hoch stehendes Grundwasser in den Keller eindringen kann. Entgegen der Vereinbarungen im Kaufvertrag wählte der Bauträger jedoch die preiswertere Variante eines aus Kalksandsteinen errichteten Kellermauerwerks, das zusätzlich von außen isoliert und mit einer wasserableitenden Drainage versehen war, berichtet Immowelt.de.

Ein Fehler: Denn viele Jahre später stellte sich heraus, dass es seitens der Gemeinde nur eine befristete wasserrechtliche Erlaubnis zur Ableitung des Drainagewassers in die Regenwasserkanalisation gab. Beim Betonkeller hätte auf die Drainage ganz verzichtet werden können.

Die Eigentümergemeinschaft der Wohnanlage wollte sich durch ihre Klage ein Recht auf Schadensersatz sichern, sofern in der Zukunft Mängel auftreten. Solche traten bis dato zwar noch nicht auf. Die Gemeinde hatte ihre Erlaubnis zum Ableiten des Drainagewassers in die Kanalisation jedoch widerrufen und den Eigentümern mitgeteilt, dass sie deshalb für eine Kellerabdichtung sorgen müssen, um Wasserschäden zu verhindern.

Die Richter teilten die Auffassung, dass die Käufer arglistig getäuscht wurden, weshalb der Fall auch noch nicht verjährt sei. Denn der Bauträger habe um die Gefahren gewusst und dies den Käufern verschwiegen. Deshalb muss er nun für die Mängel haften, die in Zukunft wegen der falschen Bauausführung auftreten könnten.

Quelle: Pressetext www.immowelt.de

 


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Lütke Daldrup: Plus-Energie-Haus ist die Zukunft

Energie, Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:04

Plus-Energie-Haus macht Station in Hamburg

22. Oktober 2009, Nr.: 321/2009

Heute hat Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gemeinsam mit Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt der Hansestadt Hamburg, das Plus-Energie-Haus in Hamburg eröffnet. Mit dem Ausstellungspavillon vor dem Hamburger Hauptbahnhof informiert die Bundesregierung über energieeffizientes Bauen. Vom 22. Oktober 2009 bis zum 25. Januar 2010 können Bürgerinnen und Bürger das Plus-Energie-Haus am Glockengießerwall zwischen Hauptbahnhof und Kunsthalle besuchen und sich informieren. Der Eintritt ist frei.

Lütke Daldrup: "Dieses Haus erzeugt mehr Energie, als es verbraucht. Es sieht zudem auch noch gut aus. Ansprechende Architektur in Verbindung mit innovativer Technik ist die Zukunft des Bauens. Energieeffiziente Gebäude sind gut für das Klima, gut für die Stadt, gut für ihre Bewohner und gut für den Geldbeutel - je weniger Energie verbraucht wird, desto niedriger sind die Nebenkosten. Die Bundesregierung fördert deshalb Maßnahmen, die Gebäude energieeffizienter machen, mit Zuschüssen und attraktiven Krediten aus den CO2-Gebäudesanierungsprogrammen. Besuchen Sie das Plus-Energie-Haus und lassen Sie sich beraten und inspirieren!"

Das Plus-Energie-Haus wurde mit Unterstützung der BMVBS-Forschungsinitiative "Zukunft Bau" entwickelt, das 2007 und - in einer erweiterten Variante - auch 2009 den renommierten Solar Decathlon Preis in Washington gewonnen hat. Es beruht auf einer Idee von Studenten der Technischen Universität Darmstadt unter der Leitung von Prof. Manfred Hegger. Dank der Verwendung neuester Technologien produziert das Gebäude mehr Energie als es verbraucht. Alle Außenwände, das Dach sowie die Fenster sind hoch wärmedämmend. Wärmespeicher in Form von so genannten Phasenwechselmaterialien (Phase Change Materials / PCM) im Haus sorgen für ein ausgeglichenes Raumklima. Sie nehmen die solar und intern gewonnene Wärme auf und geben sie zeitversetzt wieder ab. Moderne Haustechnik minimiert den Energiebedarf. Die Stromversorgung erfolgt über Photovoltaik-Module auf dem Dach. Der so erzeugte und nicht vom Gebäude genutzte Strom wird ins Netz eingespeist. Zur Warmwassererzeugung sind zusätzlich Flachkollektoren in das Dach integriert. Der Ausstellungspavillon machte bereits in München, danach in Berlin Station.

Für Besucher ist das Plus-Energie-Haus dienstags bis sonntags jeweils von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Das Haus kann für Fachvorträge und Veranstaltungen rund um die Themen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz gemietet werden.  Kontakt: ZEBAU, Telefon 040-380384-0  Fax: 040-380384-29  Internet: www.zebau.de  Email: peh@zebau.de

 


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Ab sofort am Kiosk: BUND-Jahrbuch Ökologisch Bauen und Renovieren 2010

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 14:24

Pressemitteilung von: ZielMarketing

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (Hrsg.): BUND-Jahrbuch 2010 Ökologisch Bauen & Renovieren ? mit den Schwerpunktthemen Planung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik, Innenraum. 212 Seiten, 7,90 Euro

 (openPR) - Das BUND-Jahrbuch 2010 – Ökologisch Bauen und Renovieren mit dem Schwerpunkt Energiewende und dem Sonderteil „Förderprogramme im Überblick“ ist ab sofort am Kiosk erhältlich.

Die Energiewende ist ein Muss, die Frage ist nur noch, wie und wann sie vollzogen wird: Großtechnisch oder dezentral, in zwanzig Jahren oder umgehend? Beim Bauen und Renovieren kann man viel für den Klimaschutz tun und angesichts wieder steigender Energiepreise eine Menge Geld sparen. Dafür gilt es, die fürs eigene Haus am besten geeigneten Maßnahmen herauszufinden und das Optimum aus den zahlreichen Förderprogrammen herauszuholen. Diese werden in der neuen Ausgabe des vom BUND-Landesverband Baden-Württemberg herausgegebenen Jahrbuchs zum ökologischen Bauen und Renovieren in bislang einzigartigen Tabellen präsentiert, die den Förderdschungel durchschaubar machen.
Das 212 Seiten starke und durchgehend farbig gestaltete Handbuch verknüpft darüber hinaus bau-ökologische Grundlagen und praktische Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens – von der Planung über die Umsetzung mit entsprechenden Baustoffen und Technologien bis hin zur Einrichtung.

Leicht verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet, mit vielen Beispielen und Anregungen für die Praxis, bietet das „BUND-Jahrbuch 2010 – Ökologisch Bauen und Renovieren” einen Rundum-Service für Bauherren und Sanierer. Zumal die durchgehenden Literatur- und Internet-Verweise einen komfortablen Einstieg zur Vertiefung von Einzelaspekten ermöglichen. Es ist gegliedert in fünf Themenbereiche: Planung/Finanzierung, Musterhäuser, Gebäudehülle, Haustechnik und Innenausbau/Gestaltung. Einen exklusiven Service bieten der Überblick zur Förderpolitik sowie die Vergleichstabellen zu Dämmstoffen, Heizkosten und Öko-Stromtarifen.

Das 212 A4-Seiten umfassende Handbuch kann man ab sofort zum Preis von 7,90 Euro an größeren Kiosken und beim Bahnhofsbuchhandel kaufen oder unter www.ziel-marketing.de bestellen. ISSN 1868-761X

Pressetext, Titelbild und Leseprobe finden Sie unter
www.ziel-marketing.de/presse.html

 


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Erstes Solarprojekt mit Sponsoren des SSV Reutlingen in der Umsetzung

Energie — geschrieben von bauinformant @ 14:02

Pressemitteilung von: SSV Reutlingen 05 e. V.

(openPR) - Bereits wenige Wochen nach dem Startschuss zum neuen Solar-Sponsoring-Projekt des SSV Reutlingen, welches gemeinsam mit dem Spezialisten für regenerative Energiesysteme Euler + Wohlfahrt umgesetzt wird, kann der Verein einen ersten großen Erfolg verkünden.

Die SSV Sponsoren Euler + Wohlfahrt und Fortuna Hotels unterzeichneten vergangene Woche einen Kooperationsvertrag zur Zusammenarbeit im Bereich Photovoltaik. Bereits in den kommenden Tagen wird Euler + Wohlfahrt auf den Dächern der Fortuna Hotels eine Photovoltaik-Anlage installieren, die zukünftig saubere Sonnenenergie ins Stromnetz einspeisen und so viele Tonnen CO2 einsparen wird. Zudem ist die Installation weiterer Anlagen im kommenden Jahr geplant.

„Als Hotel mit vielen tausend Gästen pro Jahr ist uns ein bewusster Umgang mit Energie sehr wichtig. Daher war es für uns auch keine Frage unsere freien Dachflächen Euler + Wohlfahrt zum Bau einer Photovoltaik-Anlage zur Verfügung zu stellen. Somit tragen wir mit der Produktion von Strom durch Sonnenenergie aktiv zum Umweltschutz bei und haben uns eine neue Einnahmequelle erschlossen. Außerdem wird der SSV Reutlingen mit dem Bau jeder neuen Anlage durch Euler + Wohlfahrt finanziell unterstützt, was uns als SSV-Sponsor natürlich auch sehr wichtig ist“, so Paul Jurik, Marketingleiter der Fortuna Hotels.

Andreas Will vom Marketing-Team des SSV Reutlingen: „Es freut mich sehr, dass unser Solar-Sponsoring-Konzept so schnell einen ersten Erfolg erzielt hat und die Fortuna Hotels spontan bereit waren ihre Dachflächen für den SSV zur Verfügung zu stellen. Diese Kooperation spült dem SSV Reutlingen einen hohen vierstelligen Betrag in die Kasse. Zudem erhalten die Fortuna Hotels als Dankeschön für die Zusammenarbeit zusätzliche Werbeleistungen von uns, und das völlig kostenlos. Was mich dabei aber am meisten freut: Es findet ein Geben und Nehmen aller beteiligten Parteien statt und eine Kooperation ist für alle Seiten ein großer Gewinn. So stelle ich mir sinnvolles Sponsoring vor. Nun hoffen wir natürlich auf Nachahmer aus Kreisen der Industrie, die Teil dieses Projekts werden und von den Vorteilen für alle Parteien profitieren möchten“

 

 


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Daimler investiert 600 Millionen Euro in Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:14
Mit der Erweiterung des Werks Rastatt und der damit verbundenen Investition von 600 Millionen Euro baut Mercedes-Benz sein Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge weiter aus. Zusätzlich entsteht für weitere 800 Millionen Euro ein neues Werk im ungarischen Kecskemét. Insgesamt investiert das Unternehmen damit rund 1,4 Milliarden Euro in die beiden Standorte. Ab Ende 2011 laufen in Rastatt die ersten Fahrzeuge der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse vom Band.

„Mit dieser bedeutenden Investition stellen wir die Weichen für unsere Zukunft im Kompaktwagensegment und sichern langfristig den Standort Rastatt. Wir investieren zudem auch weiter in unsere Standorte in Deutschland, allein in den Jahren 2009 und 2010 rund drei Milliarden Euro“, sagte Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars. „Die Erweiterung des Werks Rastatt ist ein klares Bekenntnis zu unserem Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge und der ausgezeichneten Leistung der Rastatter Mitarbeiter“, so Zetsche weiter.

„Die Erweiterung des Werkes von Mercedes-Benz in Rastatt ist ein Symbol für den Erfindungsreichtum und die Exportstärke unseres Landes. Zugleich ist sie ein Signal dafür, gerade in Zeiten der Krise weiter zu investieren und damit Technologiearbeitsplätze für die Zukunft zu erhalten und zu schaffen“, sagte der baden-württembergische Finanzminister Willi Stächele anlässlich der Werkserweiterung in Rastatt.

Neue Karosserierohbauhalle in Rastatt
In Rastatt ist in Ergänzung zu den bestehenden Gebäuden eine weitere Produktionshalle entstanden, in der demnächst der Aufbau der Produktionsanlagen für den Karosserierohbau beginnt. Für diese Halle ist eine direkte Bahnanbindung vorgesehen, so dass Teile direkt in der Produktion angeliefert und dort entladen werden können. Der zusätzliche Karosserierohbau hat eine Grundfläche von rund 66.000 Quadratmetern. Dort werden auch Teile aus der Region verbaut: Im nahe gelegenen Kuppenheim erfolgte im Juni der Spatenstich für ein neues Mercedes-Benz Presswerk, das ab 2011 unter anderem Außenhautteile für die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse produzieren wird. Die Gesamtinvestitionen für das Presswerk in Kuppenheim belaufen sich auf rund 70 Mio. €.

Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse
Mit der Erweiterung seiner Produktpalette im Kompaktfahrzeugsegment wird Mercedes-Benz künftig vier statt bisher zwei Modelle anbieten, um neue Kundengruppen zu gewinnen und in zusätzlichen Märkten zu wachsen. Auch die zukünftigen Modelle werden Produktaspekte bieten, die schon heute bei Kunden der A- und B-Klasse beliebt sind – wie etwa das großzügige Raumangebot. Darüber hinaus sorgen zusätzliche Varianten und Konzepte für neue Akzente.

Produktionsverbund Rastatt - Kecskemét
In Kecskemét, Ungarn, begannen vor wenigen Tagen mit der Grundsteinlegung offiziell die Bauarbeiten. Damit startete der Aufbau für die Fahrzeug-Lackierung der neuen Fabrik, die als erstes Gebäude entsteht, ab Anfang kommenden Jahres sollen der Rohbau und die Montagehalle folgen. Die beiden Werke bilden einen Produktionsverbund. Ab Ende 2011 werden die ersten Modelle der Nachfolgegeneration in Rastatt produziert, in Ungarn ist der Produktionshochlauf 2012 vorgesehen.

„Für die Wettbewerbsfähigkeit im preissensiblen Kompaktfahrzeugsegment sind die Produktionskosten ein wesentlicher Faktor: Der Produktionsverbund der Werke Rastatt und Kecskemét wird hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten“, sagte Rainer Schmückle, Chief Operating Officer Mercedes-Benz Cars. „Drei von vier Fahrzeugen der Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse kommen künftig aus dem Werk Rastatt. Damit bleibt der Standort ein zentraler und bewährter Bestandteil unseres Produktionsnetzwerks.“

Erfolgreich im Premium-Kompaktfahrzeugsegment
Mercedes-Benz ist bereits jetzt mit der A- und B-Klasse erfolgreicher Premium-Hersteller von Kompaktfahrzeugen. Seit dem Produktionsbeginn der A-Klasse 1997 und dem Start der B-Klasse 2005 liefen über 2, 4 Millionen A-und B-Klassen vom Band. Von 2002 bis 2005 hat die Daimler AG für die zweite Generation der A-Klasse und die B-Klasse bereits rund 900 Millionen Euro in das Werk Rastatt investiert.

Die wichtigsten Märkte für die Kompaktfahrzeuge aus Rastatt sind Deutschland, Italien, Frankreich und Großbritannien. In diesem Jahr feierte die B-Klasse ihren erfolgreichen Marktstart in China. Dort hat sie einen Marktanteil von 25 Prozent und liegt damit deutlich über den Erwartungen.

A-Klasse E-Cell ab Ende 2010 in Kleinserie
Ab Ende 2010 wird die Produktion im Werk Rastatt zudem mit der Kleinserie einer elektrisch betriebenen A-Klasse E-Cell erweitert. Peter Wesp, Leiter des Mercedes-Benz Werks Rastatt: „Mit der Kleinserien-Produktion der A-Klasse E-Cell wird das Werk Rastatt einmal mehr seine Kompetenz für Premium-Kompaktfahrzeuge beweisen. Auch auf die Nachfolgegeneration der A- und B-Klasse bereiten sich die Mitarbeiter schon jetzt intensiv vor – wir sind also für die Zukunft bestens gerüstet und hoch motiviert.“
 
Mercedes-Benz Werk Rastatt
Das Werk Rastatt ist das Mercedes-Benz Kompetenzzentrum für Kompaktfahrzeuge, dort arbeiten rund 5.700 Mitarbeiter. Mit dem Produktionsbeginn der A-Klasse startete 1997 eine neue Fahrzeuggeneration. Seit 2005 läuft zudem die Mercedes-Benz B-Klasse von den Rastatter Bändern, bis heute wurden mehr als 500.000 B-Klassen produziert. Die beiden Kompaktfahrzeuge begeistern ihre Kunden vor allem durch ihr einzigartiges Sicherheitskonzept, ihr Platzangebot sowie eine perfekte Variabilität.
 
Quelle: Pressemitteilung
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PANDION: Baubeginn bei Wohnprojekt VISàVIS in München

Unternehmen & Produkte, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Pressemitteilung von: PANDION AG
PR Agentur: Kock Lohmann PR

(openPR) - Mit Baubeginn kann der Projektentwickler einen Vertriebserfolg von über 90 Prozent verzeichnen

Bei dem Münchener Projekt PANDION VISàVIS konnte nun pünktlich mit dem Bau begonnen werden. „Im Juli dieses Jahres konnten wir bereits einen Vertriebserfolg von 65 Prozent verzeichnen. Jetzt, mit Baubeginn haben wir schon über 90 Prozent der Wohnungen verkauft“, berichtet Reinhold Knodel, Inhaber der PANDION AG.

In direkter Nachbarschaft zum bekannten Münchener Hirschgarten wird in der Wilhelm-Hale-Straße bis Ende 2010 eine elegante Wohnanlage mit 56 Eigentumsimmobilien entstehen. Die Größen der modern gestalteten Wohnungen variieren zwischen 51 und 123 Quadratmetern bei einer Gesamtwohnfläche von 4.534 Quadratmetern. Durch die zentrale Lage im Stadtteil Neuhausen / Nymphenburg ist VISàVIS nahezu perfekt an die infrastrukturellen Begebenheiten der Münchner Innenstadt angebunden, sei es zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem eigenen PKW. Zudem wurde bei der Planung ein besonderes Augenmerk auf die Gestaltung des Außenbereiches gelegt. Ein weiträumiger Gartenbereich, sowie Balkone und Terrassen mit Süd- bzw. Südwestausrichtung sorgen für einen Bezug zum Außenraum mit direktem Blick auf den traditionsreichen Hirschgarten.

PANDION AG
Klaus Verhufen
Agrippinawerft 12
50678 Köln
Telefon 0049-(0)-221-71600 - 0
Telefax 0049-(0)-221-71600 - 111
Mail:
www.pandion.de


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Einziehen statt neubauen

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:27

Immobiliennachfrage bei jungen Familien steigt

(openPR) - Ein Haus zu bauen gehörte lange Zeit in die Planung vieler junger Familien. Diese Zeiten scheinen vorbei. Moderne Familien bevorzugen das Leben in den gekauften vier Wänden. Die Beliebtheit und Sicherheit von Bestandsimmobilien finden auch bei dieser sonst sehr baufreudigen Zielgruppe immer mehr Anklang, wie der IVD West bestätigen kann.

Bereits im April 2009 erreichte der Eigenheimbau laut KfW-Indikator einen historischen Tiefpunkt von -7 % zum Vorjahresmonat. Der Traum vom Wohnen unter dem selbstgebauten Dach findet in Zeiten der Krise immer weniger fruchtbaren Boden. Anstelle von Baulizenzen streben junge Fami-lien immer stärker nach dem Glück in den eigenen vier -gekauften- Wänden. Die Nachfrage nach Immobilien bleibt damit stark. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeich-neten sich die Preise für Häuser, Miet- und Eigentumswohnungen durch Stabilität aus, wie der IVD West in seinen aktuellen Preisspiegeln 2009 veröffentlichte. In guten Lagen in Mainz (1.350 EUR/m²) und Düsseldorf (2.400 EUR/m²) sanken die Verkaufspreise für Eigentumswohnungen leicht, in Köln blieb der Wert ( 2.100 EUR/m²) unverändert und in Saarbrücken stieg der Preis von 1.550 EUR/m² auf 1.600 EUR/m² geringfügig an. Einfamilienhäuser in guten Lagen in Köln und Düsseldorf konnten einen Wertzuwachs von 5 bis 6 % zum Vorjahr gut machen, in Mainz und Saarbrücken blieb der Wert auf Vorjahresniveau.

Die attraktiven Quadratermeterpreise in größeren, familienfreundlichen Wohnungen und Häusern und die gut kalkulierbaren Nebenkosten sowie sichere Finanzierungsstrategien sind wichtige Fak-toren, die gegen den Eigenheimbau sprechen. Zudem zieht der Wohntrend junge Familien zurück in die Stadt. Die bessere Infrastruktur punktet vom öffentlichen Nahverkehr über vielseitigere Ein-kaufsmöglichkeiten bishin zur unkomplizierteren ärztlichen Versorgung.

Das Ideal der ruhigen Vorstadtidylle weicht damit den praktischen Nutzen des Stadtlebens. Die städtebaulichen Maßnahmen der letzten 20 Jahren haben ihren Teil dazubeigetragen. Die Lebens- und Wohnqualitäten in deutschen Städten sind kinderfreundlicher geworden und schneiden im internationalen Vergleich sehr gut ab, wie die Mercer-Studie zur Lebensqualität 2009 belegt.

Philipp Schiwek
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Immobilienverband Deutschland (IVD)
Verband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen, West e.V.
(für NRW, Rheinland-Pfalz, Saarland)

Geschäftsstelle:
Hohenstaufenring 72, 50674 Köln
Adresse:
Postfach 27 05 79, 50511 Köln
Telefon: (0221) 951497-14
Fax: (0221) 9514979
E-Mail:
Internet: www.ivd-west.net


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Nacht des Wissens "HCU-Labore - Ein Ort, der Wissen schafft"

Ausbildung & Studium, Forschung, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:58
Termin:  07.11.2009 ab 17:00 - 08.11.2009
 
Veranstaltungsort: 
HafenCity Universität Hamburg (HCU), City Nord, Hebebrandstr. 1, Gebäude C
22297 Hamburg
Hamburg
Deutschland
 
Zielgruppe:  Lehrer/Schüler, jedermann
 
Kontakt:  kommunikation@hcu-hamburg.de
 
Kategorie:  lokal
Bauwesen / Architektur, Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag: 

23.10.2009
Mechtild Freiin v. Münchhausen, Öffentlichkeitsarbeit
HafenCity Universität Hamburg

 

 
Wieso können Brücken schweben? Wie misst man Strömung? Und was gibt Wänden den nötigen Halt? In der NdW gibt die HafenCity Universität einen Einblick in ihre sonst nicht zugänglichen Labore. Hier erleben Sie, wie die praktische Arbeit von Architekten, Bau- und Geomatik-Ingenieuren aussieht, um Ideen in der Anwendung zu überprüfen. In einer Ausstellung lernen Sie darüber hinaus die Inhalte und Methoden unserer Studiengänge kennen. Lassen Sie sich einladen zum Mitmachen und Entdecken!
 
Labore

Labor für Baustofftechnologie und Bauchemie
Von Difraktometern und Frosttauwechselprüfanlagen
Im hervorragend ausgestatten Labor für Baustofftechnologie und Bauchemie der HafenCity Universität Hamburg mit seinen zahlreichen Prüfmaschinen, den unterschiedlichsten Analysegeräten und seiner umfangreichen Bau- und Werkstoffsammlung führen die Studierenden der Studiengänge Architektur
und Bauingenieurwesen praxisbezogene Übungen durch. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten.
Bei den Führungen durch die Labore werden unterschiedlichste Baumaterialien vorgestellt und ausgewählte bauchemisch-baustofftechnologische Prüfungen an Bau-und Werkstoffen vorgeführt.

Bauchemie
Offene Führungen ab 17.30 Uhr, Dauer ca. 40 Min., Beginn stündlich
Gebäude C / Raum C 011 - 014

Betonlabor
Offene Führungen ab 17.30 Uhr, Dauer ca. 40 Min., Beginn stündlich
Gebäude C / Raum CK 09 - 10

Labor für Wasserbau
Was haben Bauingenieure mit der Königin von Saba zu tun?
Im Wasserbaulabor werden wasserbauliche Fließmodelle der Wasserwirtschaftsbauwerke des Großen Dammes von Marib besichtigt und vorgeführt. Die Modelle sind das Ergebnis eines mehrjährigen Forschungsprojektes über die Wasserwirtschaft des Königreiches Saba im Jemen.

Offene Führungen ab 17.30 Uhr, Dauer ca. 40 Min., Beginn stündlich
Gebäude C / Raum CK 12

Labor für Technische Mechanik
Von tragenden Wänden und stützenden Pfeilern
Das Labor für Technische Mechanik führt Versuche an metallischen Verbindungsmitteln für den Holzbau vor. Dazu werden Probekörper im Maßstab 1:1 in eine Prüfeinrichtung eingebaut und mit hydraulischen Pressen bis zum Versagen belastet. Als Ergebnis liefern die Versuche Erkenntnisse über die Art des Versagens, die Tragfähigkeit und das Verformungsverhalten der Verbindungen.

Geschlossene Führungen ab 18 Uhr, Dauer ca. 20 Min., Beginn alle 45 Minuten
Gebäude C / Raum CK 16

Labor für Bodenmechanik und Grundbau
Der schiefe Turm von Pisa - Bekanntes Beispiel fehlender Bodenmechanik
Die Bodenmechanik beinhaltet die Lehre von den physikalischen Eigenschaften des Baugrunds. Im Labor werden praxisübliche Verfahren zur Untersuchung und Beschreibung des natürlichen Bodens sowie Versuche zur Beschreibung seines Spannungs - Setzungsverhalten dargestellt.

Offne Führungen ab 18 Uhr, Dauer ca. 20 Min, alle 45 Minuten
Gebäude C / Raum C 04-05

Labor für Strassen- und Vermessungswesen
Von Umgehungsstraßen und Kiesgruben
Der Besucher hat die Möglichkeit, Messungen mit bauspezifischen Vermessungsgeräten (Nivellier; Rotationslaser; Elektronischer Tachymeter) vorzunehmen. Des weiteren werden anhand einiger Beispiele aus der Lehre Computeranwendungen im Strassen- und Vermessungswesen vorgeführt, wie z.B. die Planung einer Umgehungsstraße bis hin zur Fahrsimulation oder auch die Ermittlung des Aushubes einer Kiesgrube mittels digitaler Geländemodelle.

Mitmach-Aktion
durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet
Gebäude C / Raum C 015

Geomatik
Digitale Welten in 3- und 4 D vermessen
Präsentation Laser Scanner Technologie
Laser Scanner erfassen Objekte und Umwelt dreidimensional. Die erfassten Objekte können daraufhin digital rekonstruiert werden. Anwendungen dieser Technologie sind in der Qualitätskontrolle, Reverse Engineering und bei der Dokumentation von Kulturgüter zu finden.
Mitmachaktion am Computer: Live-Aufnahme von Personen und Raum.

Vorführung von Geräten und Mitmach-Aktion
durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet
Gebäude C / Halle

Präsentation Streifenprojektionssystem
Das Streifenprojektionssystem erlaubt die flächenhafte Digitalisierung von Objekten mit höchster Genauigkeit. Das System wird bei vielen Messaufgaben in der Auto- und Luftfahrtindustrie verwendet, wie z.B. in der Inspektion, Ursachenanalyse und Qualitätssicherung in Blechumformungsprozessen.

Live-Aufnahme von Gegenständen und Vergleich mit CAD-Modell am Computer.
Vorführung von Geräten
durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet
Gebäude C / Halle

Präsentation Deformationsmessungen
Deformationsmessungen anhand Live-Präsentation eines Belastungstests einer Holzstruktur und Aufnahme mit dem Laser Scanner am Computer. Gemeinsam mit der Führung durch das Labor für Technische Mechanik.

Geschlossene Führungen ab 18 Uhr, Dauer ca. 20 Min., Beginn alle 45 Minuten
Gebäude C / Raum CK 16

Werkstätten:

Zentralwerkstatt
Die Zentralwerkstatt ist eine zentrale Servicestelle im Bereich Lehre und Forschung für alle Studiengänge der HCU. In ihr werden maschinenbaulichen und messtechnischen Komponenten für Lehre und Forschung sowie Architekturmodelle geplant und angefertigt. Der Werkstattleiter führt interessierten Besuchern die für die Metallbearbeitung notwendigen Maschinen und Techniken vor und erläutert anhand studentischer Arbeiten die genauen Arbeitsprozesse der Metallbearbeitung.

durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet
Gebäude B / Raum BK 01

Architektur Modellwerkstatt
Die Werkstattleiter führen die interessierten Besucher durch die ca. 300 qm große Werkstatt und erläutern anhand aktueller studentischer Arbeiten die Arbeitsabläufe sowie die technischen und gestalterischen Aspekte des Architekturmodellbaus.

durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet
Gebäude B / Raum BK 02 a-g

Vorlesungen

Bauingenieurwesen
1. Bauschäden auf die Spur kommen
Vorlesung um 18.00 Uhr, Dauer ca. 25 min.
Gebäude C / Raum C 09

2. Womit wir bauen - Eigenschaften von Baumaterialien und Eignungsprüfungen
Vorlesung um 19.00 Uhr, Dauer ca. 25 min.
Gebäude C / Raum C 09

3. Vom industriellen Nebenprodukt zum Baustoff - ein Einblick in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
Vorlesung um 20.00 Uhr, Dauer ca. 25 min.
Gebäude C / Raum C 09

Geomatik
Geomatik - 3D Erfassen, Modellieren und Darstellen
Vorlesung jeweils um 18.30 Uhr, 19.30 Uhr und 20.30 Uhr, Dauer ca. 20 min.
Gebäude C / Raum C 07

Ausstellungen
HCU-Fakten
Informieren Sie sich über die Studiengänge, Visionen, Ziele und Struktur von Hamburgs jüngster Universität.
Gebäude B / Flur

Architektur
Erleben Sie die Visualisierung von Architektur über Pläne und Modelle.
Gebäude C / Halle

Stadtplanung
Klimaschutz in internationalen Städten
Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Städte spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie sind sowohl Verursacher des Klimawandels als auch von dessen Auswirkungen betroffen. Welche Städte sind Vorreiter im Klimaschutz? Die HCU stellt die besten Strategien und Projekte des urbanen Klimaschutzes vor.
Gebäude C / Halle

KLIMZUG-Nord
Die HCU widmet sich mit dem Forschungsprojekt KLIMZUG Nord innovativen Antworten auf die aktuellen Fragen des 21. Jahrhunderts und hat es sich zum Ziel gesetzt, Anpassungen an den Klimawandel für die Metropolregion Hamburg zu entwickeln. Indem Projekt KLIMZUG Nord kooperieren über 80 Partner verschiedener Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Behörden und Unternehmen miteinander um Lösungen für die Metropolregion zu erarbeiten.
Gebäude C / Halle

WoMo Rechner
Wenn Sie an einen neuen Wohnort in Hamburg oder seinen Randkreisen umziehen wollen, können Sie hier erfahren, welche Wohn- und Mobilitätskosten am neuen Wohnstandort voraussichtlich auf Ihren Haushalt zukommen werden. Probieren Sie es aus.
Gebäude C / Halle

Kultur der Metropole
Eine Kuhherde im Hauptbahnhof?
Was eine Großstadt von der Provinz unterscheidet scheint auf den ersten Blick sehr einfach. Bei näherem Hinsehen jedoch stellt man fest, dass Stadt und Land nicht unbedingt gegensätzlich sein müssen. Mit einer großen Puzzlewand lädt der Studiengang Kultur der Metropole Groß und Klein ein, den eigenen Blick auf Metropole zu hinterfragen und zu entdecken, welche Überraschungen man heutzutage in Großstädten
finden kann.

Mitmach-Aktion
durchgehend von 17 - 24 Uhr geöffnet.
Gebäude C / Halle

Begleitprogramm

Q-Studies (studium fundamentale)
Kurzfilm Lounge
Frei nach dem Motto "Stadt/Lounge/Fluß" werden Filme rund um das Thema "Stadt und urbane [Sub-]Kultur" gezeigt.
Durchgehend von 17 - 24 Uhr
Projektion an die Außenwand zwischen Gebäude B und C

HCU-Band
Unsere HCU Swing- und Jazz Band hält Sie wach!
jeweils 18.00 Uhr, 19.00 Uhr unLabore

Sofacafe und Lounge
...laden ein zu Glühwein, Bratwurst und Mitternachtssuppe !
Durchgehend von 17 - 24 Uhr

Hinweise zur Teilnahme:
Teilnahme frei
Weitere Informationen:

Kinder und Beruf: Kleinstadt- und Landfamilien hoffen auf Vereinbarkeit in der Großstadt

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 15:25

Familien in der Provinz wünschen sich kürzere Arbeitswege und mehr Auswahl bei den Jobangeboten, um Kinder und Beruf besser miteinander vereinbaren zu können. Aus diesen Gründen würden 40 Prozent sogar in die Großstadt ziehen. Das ergab eine Umfrage von Immowelt.de.

Kurze Wege, vielfältigere Job-Aussichten, bessere Kinderbetreuungs- und Bildungsangebote: Müssen Beruf und Familie unter einen Hut gebracht werden, punktet die Großstadt. 40 Prozent der Familien auf dem Land oder in der Kleinstadt würden deshalb sogar umziehen, ergab eine Umfrage von Immowelt.de.

Einen kürzeren Weg zur Arbeit erhoffen sich 43 Prozent der umzugswilligen Familien vom Großstadtleben. Auch die vielfältigeren Jobangebote sind für sie ein wichtiges Kriterium (42 Prozent). Einen deutlich niedrigeren Stellenwert räumen kinderlose Paare diesen Punkten ein: Nur knapp ein Viertel würde für einen kürzeren Arbeitsweg in die Stadt ziehen, ein besseres Jobangebot wäre lediglich für 23 Prozent ein Umzugsgrund.

Beliebt ist die Großstadt auch in puncto Familienfreundlichkeit: Jeder vierte befragte Kleinstadt- oder Landbewohner mit Kindern schätzt hier die große Auswahl bei den Schulen. Die besseren Kinderbetreuungsangebote fallen mit 18 Prozent ins Gewicht. Ein weiterer Umzugsgrund für die Familien ist die Nähe zur Hochschule (16 Prozent). Ähnliche Prioritäten setzen auch Familien, die bereits in der Großstadt leben: Dank der großen Auswahl bei den Schulen (56 Prozent), vielfältiger Kinderbetreuungsmöglichkeiten (44 Prozent) und Hochschulnähe (34 Prozent) wohnen sie gerne in der Stadt.

Für die Umfrage wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact 1.345 zufällig ausgewählte Personen befragt, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.

Pressedienst immowelt.de vom 21.10.09

 


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 


So bekommen Sie die Heizkosten in den Griff

Energie — geschrieben von bauinformant @ 15:21
So bekommen Sie die Heizkosten in den Griff

Eine zusätzliche Dämmschicht hinter der Heizung kann kleine Wärme-Wunder bewirken. Foto: Dena

In den vergangenen Jahren sorgten die stark steigenden Energiekosten für unliebsame Überraschungen bei der Heizkostenabrechnung. Mit bewusstem Handeln und dem einen oder anderen nützlichen Handgriff kann dieser Entwicklung entgegengewirkt werden.

Energie ist teuer. Gerade bei der Wärmeversorgung kann aber mit einfachen Mitteln ein Teil der Kosten eingespart werden. So empfiehlt sich an der Wand hinter dem Heizkörper eine zusätzliche Dämmung, da hier die Außenwand oft wesentlich dünner ist. Mit elastischer Dämmtapete oder Dämmplatten stehen hier recht einfache und kostengünstige Lösungen bereit. Die Kosten für Dämmstoff und Kleber betragen für etwa zwei Quadratmeter Heizungsnische rund 15 bis 20 Euro. Das Material kann einfach mit einer Schere oder einem Teppichmesser zugeschnitten und dann mit Styroporkleber an der Wand befestigt werden. Wichtig ist dabei, dass die Dämmstoffe gut an die Wand angedrückt werden, damit sich keine Hohlräume bilden.

Rollladenkästen sind energetische Schwachstellen, die eine zusätzliche Wärmedämmung vertragen können. Hier können Heimwerker selbst Hand anlegen. Geeignet sind beispielsweise Dämmplatten aus Kork oder Polystyrol. Besonders wichtig ist es dabei, die zum Zimmer hin gerichteten Seiten zu dämmen, also nach vorne und nach unten.
 
Auch die richtige Regelung der Temperatur kann bares Geld sparen. So senkt eine um ein Grad abgesenkte Raumtemperatur die Heizkosten um bis zu sechs Prozent, rechnet Immowelt.de vor. In einer 50-Quadratmeter-Wohnung beispielsweise macht sich die Absenkung um zwei Grad mit rund 80 Euro im Jahr bezahlt. Als Faustregel gilt: Die Raumtemperatur sollte nicht mehr als 20 Grand Celsius betragen und in der Nacht um fünf Grad abgesenkt werden. Damit diese Werte auch eingehalten werden, sollten schlecht regelbare Thermostat-Ventile ausgetauscht werden. Ideal sind elektronisch geregelte Thermostate mit Zeitsteuerung.
 
Wichtig ist zudem, darauf zu achten, dass die Heizkörper frei stehen, ergänzt Immowelt.de. Nur so können sie ihre Wärme frei an die Raumluft abgeben. Denn Möbel oder Gardinen vor den Heizkörpern schlucken bis zu 40 Prozent der Heizenergie. Experten berechnen die Kostenersparnis bei frei zirkulierender Warmluft gar mit etwa 270 Euro pro Jahr in einer 50-Quadratmeter-Wohnung.

Quelle: http://www.immowelt.de

 


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Über 65 Bau-Maschinen auf Brasiliens BR 101 im Einsatz

Beton, Bauprojekte, Baumaschinen — geschrieben von bauinformant @ 14:50

BAUMASCHINEN–REPORT

Küstenautobahn führt 4.000 km durch 12 Bundesstaaten:
Über 65 Bau-Maschinen auf Brasiliens BR 101 im Einsatz

Der größte Staat in Südamerika ist Brasilien. Kein Wunder, dass Baumaßnahmen hier riesige Dimensionen annehmen und Tausende von Kilometern umfassen. Bestes Beispiel dafür ist der Highway BR 101: Er führt über 4.000 km entlang der Küste von Süden nach Norden. Dabei durchquert er 12 Bundesstaaten von Brasilien. Nun werden ca. 750 km dieses wichtigen Highways saniert und erweitert. Und das mit Hilfe von Dutzenden Maschinen und Anlagen.

Der Bauabschnitt im Süden: die Route „Mercosur“: Der südliche Projektabschnitt des Highway BR 101 ist 350 km lang. Er liegt in einer Region mit hoher Industriedichte und verbindet das „Herz“ Brasiliens mit den Nachbarstaaten Uruguay und Argentinien. Hier sind rund 20 Bauunternehmen in das Großprojekt eingebunden. 15.000 Fahrzeuge befahren den Highway täglich, der vor 30 Jahren gebaut wurde. Die Sanierung und Erweiterung dieses Autobahnabschnitts ist für die Entwicklung von Handel und Industrie in dieser südlichen Region essentiell, auch um Transportkosten zu reduzieren. Die Dimensionen sind gewaltig: Es stehen Erdarbeiten an, bei denen 33.680.000 cbm an Boden ausgehoben und bewegt werden müssen. 3.036.350 Tonnen Heißmischgut werden produziert, um Asphaltdecken einzubauen.
Der Termindruck, das hohe Verkehrsaufkommen und die Unmöglichkeit, auf alternative Routen den Verkehr während der Baumaßnahmen umzuleiten, verdeutlichen die Komplexität des Großprojekts.

Der Bauabschnitt im nordöstlichen Korridor: die Zuckerrohr-Autobahn: Im Nordosten des Highway BR 101 stehen 400 km an, die durch die Bundesstaaten Rio Grande Norte, Paraíba und Pernambuco führen. Dieser Abschnitt ist von strategischer Bedeutung für die Region, denn der Highway verbindet hier fünf wichtige Häfen miteinander und er ist die wichtigste Verkehrsader für die Zuckerrohr-Industrie. 50 % dieses Projektabschnitts sind bereits ausgeführt, 850 Millionen US-Dollar wurden investiert. Um die Fertigstellung der weiteren 50 % zu beschleunigen, setzt hier der Staat auf die Hilfe der Armee: Diese zeichnet für drei der acht Baulose im Nordosten verantwortlich. „Wir haben uns die Projektentwicklung genau angeschaut und erkannt, dass wir in punkto Equipment und Personal Verbesserungen erreichen müssen. Eine der Herausforderungen war die Ausführung des Betoneinbaus, das war in technischer Hinsicht für die Armee eine neue Erfahrung“, sagt Oberst Raul Galvão Cavalcante. Die BR 101 ist der erste Bundes-Highway, der in Beton ausgeführt wird. Dazu kaufte die Armee Gleitschalungsfertiger vom Typ SP 250 und SP 850. Und die neuen Kunden waren letztendlich mit den angeschafften Maschinen hochzufrieden, wie Oberst Patrick Lira Tubino, der Flottenmanager der „First Army Engineering Division“, gerne bestätigt: „Nach dem ersten Jahr der Projektdurchführung haben wir eine technische Evaluierung der Leistung aller Maschinen vorgenommen. Die Maschinen und Technologien Group schnitten dabei mit hervorragenden Ergebnissen ab.“

Den Originaltext mit zahlreichen Abbildungen finden Sie als pdf-Dokument zum Download unter: http://www.submission.de/redaktionelles/pdf/2009_204_S.20-21.pdf 

 


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Stuttgarter Stadtquartier "Europe Plaza"

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:33

Fay Projects erhält Baugenehmigung für neues Stuttgarter Stadtquartier "Europe Plaza"

Pressemitteilung von: Fay Projects GmbH
PR Agentur: Oommen OH! Hoppe II Büro für Kommunikation

(openPR) - Frankfurt, 20.10.2009 - Die Bebauungspläne der Fay Projects GmbH und GeRo Real Estate AG für das Stuttgarter „Europe Plaza“, direkt neben der Bibliothek des 21. Jahrhunderts, gehen in die nächste heiße Phase: Die Projektentwickler erhielten die erste Baugenehmigung für das citynahe Filet-Grundstück „A1“ des Stuttgart 21-Areals.

„Die Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart war von Anfang an sehr partnerschaftlich und konstruktiv, und das Baurechtsamt hat unseren Antrag zügig bearbeitet“, freut sich Projektleiter und Fay Geschäftsführer Ralph Esser angesichts der erteilten Genehmigung.

Mit dem „Europe Plaza“, das nach dem im Architektenwettbewerb prämierten Siegerentwurf des Kölner Architektenbüros JSWD gebaut wird, entsteht zentrumsnah ein modernes Büro- und Geschäftshaus mit ca. 16.800 qm
Bürofläche. Das Projekt wurde Anfang 2009 mit dem DGNB-Vorzertifikat in Gold für Nachhaltiges Bauen ausgezeichnet und wird dem Stuttgarter Markt als erste echte Green Building-Mietimmobilie zur Verfügung stehen.

Der Bezug des Stadtquartiers soll 16 Monate nach Baubeginn möglich sein. „Derzeit werden Gespräche mit zahlreichen Interessenten geführt, die sich trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten einen attraktiven Standort in zentraler Lage zu günstigen Konditionen sichern möchten“, zeigt sich Esser zufrieden. Für die Vermietung zeichnet die Jones Lang LaSalle GmbH verantwortlich.

Fay Projects ist auf die Entwicklung komplexer innerstädtischer Bauprojekte spezialisiert und steht für die Schaffung nachhaltiger Immobilienwerte mit überdurchschnittlich hoher Wettbewerbsfähigkeit. 2006 erhielt das Unternehmen für das Deluxe Hotel Villa Kennedy (Frankfurt) den „Immobilien-Oscar“ MIPIM Award. Derzeit realisiert Fay neben dem „Europe Plaza“ in Stuttgart weitere Großprojekte in mehreren deutschen Städten, wie z.B. das neue Stadtquartier auf dem Gelände des ehemaligen Polizeipräsidiums am Kölner Waidmarkt und den Neubau der Firmenzentrale der E.ON Bayern AG in Regensburg.


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Darum ist es unterm Rhein so schön: Deutsche Reihenhaus-Kunden im Fernwärmetunnel der Kölner RheinEnergie

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:49

20. Oktober 2009

Von Deutz bis zum Dom unterm Rhein: Diesen Weg durften bisher nur die wenigsten Kölner wagen. Die Kunden des Wohnparks „Am Salbeiweg“ der Deutschen Reihenhaus erlebten eine spannende Führung durch eines der exklusivsten kölschen Bauwerke: den Fernwärmetunnel der RheinEnergie AG.

 Der im rechtsrheinischen Merheim gelegene Wohnpark wird mit Fernwärme von der anderen Flussseite versorgt. Produkt-Manager Ernst Schaar von der RheinEnergie begrüßte die neuen Eigenheim-Besitzer. Gemeinsam ging es die rund 100 Treppenstufen neben der Hohenzollernbrücke herab, um den Fußmarsch durch die 461 Meter lange Tunnelanlage zu wagen. Auf Höhe des Rheinkilometers 688,6 führt die 3 Meter dicke Tunnelröhre aus Stahlbeton Richtung Dom. Erbaut wurde der Fernwärmetunnel 1984 in einer Tiefe von 4 bis 6 Meter unter der Rheinsole.

Ernst Schaar informierte die Kunden: „Wer sich für Fernwärme entscheidet, leistet seinen Beitrag zur Schonung der Umwelt. Denn wir erzeugen Fernwärme in unseren Heizkraftwerken, indem wir einen Teil des Dampfes, der die Turbinen zur Stromerzeugung antreibt, zum Aufheizen von Heizwasser im Fernwärmenetz verwenden. Wärme, die sonst größtenteils als Abwärme verloren ginge, können wir auf diese Weise sinnvoll nutzen und die eingesetzte Energie mehrfach ausnutzen. Sie bekommen die Wärme direkt ins Haus geliefert.“

Die Kunden zeigten sich begeistert von der exklusiven Veranstaltung und dankten der RheinEnergie für ein schönes Erlebnis unterm Rhein, an das sie im neuen Eigenheim in wohligen Momenten immer wieder erinnert werden.

Der Wohnpark „Am Salbeiweg“ ist das dritte Projekt der Deutschen Reihenhaus am neuen Unternehmenssitz in Köln. Hier entstehen 23 Reihenhäuser des Typs „81 m² Lebensfreude“. Die ersten Käufer werden das Weihnachtsfest 2009 im Eigentum feiern können.

Bilder

Im Fernwärmetunnel auf Höhe der Flussmitte.

Einstieg in den Tunnel Höhe der Hohenzollernbrücke in Deutz.

Info-Bereich am Tunneleingang.

Fotos und Textquelle: http://www.reihenhaus.de


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Schneider: Resonanz auf Bauwirtschaftstag macht diesen schon vor Beginn zum Erfolg!

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:12

Mitteilung der Bundesvereinigung Bauwirtschaft

20. Oktober 2009 - "Die mittelständische Bauwirtschaft ist wirtschaftliche Größe und gesellschaftliche Kraft. Wer also den Mittelstand in den Mittelpunkt seiner Politik stellt, ist auf dem richtigen Weg in die Zukunft Deutschlands." Das ist die Quintessenz der Rede von Karl-Heinz Schneider, die er heute anlässlich des 1. Deutschen Bauwirtschaftstages in Berlin gehalten hat.

Schneider beklagte, dass in der Vergangenheit der Mittelstand zwar oft als Rückgrat der Wirtschaft hervorgehoben wurde, in Wirklichkeit aber eine Politik gemacht wurde, die dem Mittelstand geschadet habe. Er nannte in diesem Zusammenhang explizit die Erbschaftsteuerreform, das Arbeitsrecht und den Kündigungsschutz sowie die Rettung des Autokonzerns Opel. Er forderte daher Korrekturen bei der Erbschaftsteuer und die Anhebung der Schwellenwerte im Kündigungsschutz. 

Schneider nannte als Beispiel mittelstandsfreundlicher Politik Frankreich: "Dort dürfen Unternehmen Steuern und Sozialabgaben später entrichten. Und Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten müssen auf neugeschaffene Arbeitsplätze keine Sozialabgaben leisten. Wir aber müssen die Sozialabgaben im Voraus entrichten, um dann nach Ende des Monats alles noch einmal zu korrigieren. Wir fordern daher, die Vorverlegung der Fälligkeit der Sozialversicherungsbeiträge endlich zurückzunehmen." 

Im zweiten Teil seiner Rede ging der BVB-Vorsitzende einmal mehr auf die Bedeutung der Bauwirtschaft mit einem Investitionsvolumen von rund 250 Mrd. Euro ein. "Die Investitionen am Bau wirken im Inland, sie fließen nicht ins Ausland ab. Konsumtive Ausgaben haben aufgrund der weltwirtschaftlichen Verflechtung nur einen begrenzten Effekt für die Binnenwirtschaft." So Schneider. 

Schneider forderte daher, zunächst Schulgebäude, Kitas und Turnhallen in Ordnung zu bringen, bevor man in die eigentliche Bildung investiere. Darüber hinaus nannte er explizit marode Abwasserkanäle, schlechte Straßen sowie den notwendigen Umbau der Infrastruktur für eine älter werdende Gesellschaft als Beispiele für dringend benötigte öffentliche Investitionen. "Daher fordern wir, dafür zu sorgen, dass die kommunalen Investitionen auch nach Auslaufen der Konjunkturpakete ab 2011 zumindest auf dem derzeitigen Niveau verbleiben - im Interesse der Arbeitsplätze vor Ort - wie auch im Interesse von uns Bürgern." Erläuterte Schneider die Position der deutschen Bauwirtschaft. 

Im dritten Teil seiner Rede ging Karl-Heinz Schneider auf die Bedeutung des Wohnungsbaus für die Bauwirtschaft ein und wies darauf hin, dass in fast allen Nachbarländern mindestens doppelt so viel wie hierzulande gebaut werde und Deutschland seit fünf Jahren Schlusslicht in Europa sei. Schneider verwies auf die vielfältigen Vorschläge, die die Bauwirtschaft in diesem Zusammenhang schon gemacht habe: "Dazu gehört für uns die Verdoppelung der AfA im Mietwohnungsbau, dazu gehören aber auch steuerliche Anreize für den privaten Wohnungsneubau." 

Schneider erinnerte in diesem Zusammenhang aber auch daran, dass es noch erheblicher Anstrengungen bedürfe, um die Gebäudebestände zu sanieren und energetisch zu modernisieren. "Was wir auch hier brauchen, sind staatliche Motivationshilfen, die Hausbesitzer veranlassen können zu investieren. Dazu zählen für uns auf jeden Fall die KfW-Förderprogramme, die fortgesetzt und verstetigt werden müssen. Beim sog. Handwerkerbonus sollten die Arbeitskosten bei Handwerkerleistungen im Bestand auf ein Fördervolumen von 20.000 Euro angehoben werden. Dies würde zu einer Steuerermäßigung von 4.000 Euro führen. Diese Steuerersparnis könnte sich auf 5.000 Euro erhöhen, wenn sich die nachgewiesenen Arbeitskosten auf energetische Sanierungsmaßnahmen beziehen." 

Gleichzeitig sollten die KfW-Programme um eines zur Förderung von Abriss und Neubau ergänzt werden. Denn oftmals können bestehende Wohngebäude nur mit unverhältnismäßig hohen Mitteln an moderne energetische und funktionale Anforderungen angepasst werden, so dass sich nur ein Abriss und Neubau an derselben Stelle lohnt. 

Abschließend erklärte Schneider, dass die Bauwirtschaft einigermaßen zuversichtlich nach vorne blicke, obwohl man noch nicht genau wisse, was konkret auf die Branche zukomme. "Denn der öffentliche Bau wird im kommenden Jahr eine deutlich stärkere Rolle spielen - und somit mehr zur Auslastung der Unternehmen beitragen. Auch die Unternehmen werden trotz kurzfristiger Rückschläge wieder mehr investieren. Und was den Wohnungsbau angeht, so setzen wir auf die neue Regierungskoalition."



Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft vertritt die gemeinsamen Gewerke übergreifenden Interessen der Betriebe des deutschen Bau- und Ausbauhandwerks. Sie spricht für rund 300.000 Betriebe mit ca. 2,7 Millionen Beschäftigten und 300.000 Lehrlingen. Ihre Mitgliedsbetriebe erbringen fast 80 % der Leistungen der gesamten bauausführenden Wirtschaft in Deutschland.

Bundesvereinigung Bauwirtschaft
Kronenstraße 55-58
10117 Berlin
Tel.: 030 203 14-409
Fax: 030 203 14-420
eMail: bau@zdb.de
www.bv-bauwirtschaft.de

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Erfolgreiche Sanierung in Bochum Grumme

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 14:40

Mehrfamilienhäuser saniert mit IsoBouw S-PLS Sandwichelementen fürs Dach, Foto: IsoBouw

(openPR) - Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau. Du liebst dich ohne Schminke, bist 'ne ehrliche Haut. Leider total verbaut. Mit diesem Lied und dem Album „4630 Bochum“ gelang dem Schauspieler Herbert Grönemeyer 1984 der Durchbruch zu seiner Karriere als Sänger. Grönemeyer schaffte es den Charakter der Ruhrmetropole punktgenau abzubilden und im gesamten Bundesgebiet bekannt werden zu lassen.

Heute leben noch ca. 380.000 Menschen in Bochum – Tendenz abnehmend. Obwohl sich die Stadt mittlerweile zum Dienstleistungszentrum entwickelt hat, sieht und fühlt man in manchen Stadtteilen noch ein wenig „Schwerindustrie“. Etliche Siedlungen welche vor ungefähr 50 Jahren gebaut wurden, sind optisch und energetisch überarbeitungswürdig. Sanierung tut Not, um Immobilien für Investoren und Nutzer wieder attraktiv zu machen. Aufbruchstimmung herrscht in der Vogelsiedlung im Stadtteil Grumme.

Ein Teil der im Besitz der VBW Bochum befindlichen Wohneinheiten wurde vor Kurzem energetisch saniert, modernisiert und vergrößert. In kräftigen frischen Farben strahlen die Fassaden. Ein wunderbarer Kontrast zum unberührten Bestand. Im ersten Bauabschnitt wurden 42 Wohneinheiten überarbeitet. Alle betroffenen Gebäude wurden aufgestockt. Anstelle der Steildächer wurden Pultdächer geplant, was den Objekten aktuelle Modernität verlieh. Energetisch konnte KFW 60 Standard erreicht werden. Die gesamten Tätigkeiten wurden in bewohntem Zustand durchgeführt. Da die Arbeiten zudem im Dezember begonnen wurden, war Geschwindigkeit gefragt. Abriss und Neuaufbau des Daches sollte zu Gunsten der Bewohner und zur Vermeidung von Feuchteschäden im Bestand in kürzester Zeit erfolgen.

Als Systementwickler war die Cosymo GmbH (Cooperation für Systemmodernisierung) aus Nordkirchen aktiv. Das Unternehmen hat sich auf komplexe Sanierungen spezialisiert. Cosymo verspricht neben extrem kurzen Zeitfristen eine harmonische Bauabwicklung zu Gunsten der Bewohner. Man hat verschiedene Systemmodule entwickelt, welche die einzelnen Gewerke bezeichnen. Die Rede ist vom „3 Tage Bad“, oder der „3 Wochen Aufstockung“. Am Ende dieser Zeitfrist steht die vollständige Nutzung durch Mieter oder Eigentümer. Cosymo greift auf ein engmaschiges Netz stets identischer Industrie und Handwerksunternehmen zurück. Das geht mit einer Standardisierung auf technisch und optisch hohem Niveau einher. Das Konzept umfasst die Systemmodule Eingang, Fassade/Balkone, Bad, Dach/Aufstockung.

IsoBouw hat zu diesem Projekt die Kellerdeckendämmung und die Sandwichelemente für das Dach geliefert. Letztere sind für schnellsten Baufortschritt prädestiniert. Das geringe Gewicht der Bauteile war eine wichtige Voraussetzung für die Wahl der vorgefertigten Dachelemente. Schließlich musste die bestehende Statik des Gebäudes den neuen Aufbau verkraften. Der bisherige Kniestock wurde abgetragen und durch vorgefertigte Ziegelwände ersetzt. Die S-PLS- Elemente liegen lediglich auf den First-, Mittel und Fußpfetten bzw. dem Kniestock auf. Die U-Werte von 0.19 W/m².K übertrafen die gestellten Anforderungen. Da die Dachfläche innerhalb weniger Stunden regensicher wurde, war die darunter liegende Bausubstanz nicht in Mitleidenschaft gezogen worden. Auf eine konventionelle, weil zeitaufwendige Dachkonstruktion konnte verzichtet werden. Im als ersten Bauabschnitt bezeichneten Volumen mit 42 Wohneinheiten wurden 1375 m² Dachfläche mit IsoBouw S-PLS Sandwichelementen verlegt.

Das gesamte Bauprojekt wurde 6 Wochen vor geplanter Fertigstellung und innerhalb des vorgegebenen Kostenrahmens abgeschlossen. Die Vermietung der neu erschaffenen Wohnungen konnte deutlich vor dem Plantermin erfolgen. Die nächsten Bauabschnitte in der Vogelsiedlung sind für 2010 geplant.

IsoBouw Dämmtechnik GmbH, Public Relations
Lothar Traub, E-mail: , Etrastrasse, D-74232 Abstatt
Kontakt: Tel. +49 (0)7062 678-0, Fax +49 (0)7062 678-199
www.isobouw.de,

 


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Erster Platz im Solar Decathlon 2009

Energie, Unternehmen & Produkte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:40

HOCHTIEF unterstützte das Sieger-Team

Internationaler Wettbewerb für Nachhaltiges Bauen in Washington - Baudienstleister förderte Studierende der TU Darmstadt

Bereits zum zweiten Mal hat das von HOCHTIEF gesponserte Team Germany der
Technischen Universität Darmstadt den Solar Decathlon gewonnen. Bei diesem vom
amerikanischen Energieministerium ausgerichteten internationalen Hochschulwettbewerb
entwickeln die Teilnehmer nach den neuesten energiewirtschaftlichen Kriterien ausgestattete
Häuser und treten damit gegeneinander an. In diesem Jahr nahmen 20 Teams von
Universitäten aus der ganzen Welt teil. Der Baudienstleister unterstützte die Architektur- und
Elektrotechnikstudenten der Darmstädter Hochschule mit technischem Know-how und
finanziell. HOCHTIEF engagiert sich weltweit für nachhaltiges Bauen und ist in den USA
Marktführer im Bereich der "Green Buildings".

Das Haus des deutschen Gewinner-Teams mit Namen surPLUShome zeichnet sich durch
eine neuartige Kühldecke aus, die Teil des umfassenden Energiekonzeptes ist. Sie reduziert
die Hitze innerhalb des Gebäudes. Daneben erzeugen Solarmodule auf dem Dach und an
allen vier Fassaden Strom. Das als Ein-Raum-Konzept entwickelte nachhaltige Gebäude ist
derzeit auf der National Mall in Washington D.C. aufgestellt, wird aber ab Anfang nächsten
Jahres auch in Deutschland zu besichtigen sein.

Pressemitteilung Hochtief


40 Millionen € Wohnprojekt „Burjside Boulevard“

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:37

(openPR) - Während auf dem Dubaier Immobilienmarkt insgesamt eher Zurückhaltung geübt wird, beginnen derzeit die Bauarbeiten für das neue 40 Millionen € Wohnprojekt „Burjside Boulevard“. Nachfrage besteht vor allem aufgrund der exklusiven Lage. In unmittelbarer Nähe und mit unverbaubarer Blickbeziehung zum Burj Dubai entstehen auf 36 Geschossen über 300 Apartments. Das höchste auf einer Höhe von ca. 150 Metern. Mit den darüber liegenden Technikgeschossen und der obligatorischen Antenne wird das Hochhaus eine Höhe von ca. 185 m erreichen. Zum Vergleich: Der RWE-Turm in Essen misst ca. 165 m. Insgesamt 54.600 m² Bruttogeschossfläche werden mit Fertigstellung des Towers realisiert.

Bauherr ist die DAMAC Holding Co. LCC., der größte private Investor und Entwickler Dubais. Ihn überzeugte das Essener Architekturbüro Koschany + Zimmer KZA mit einem Wirtschaftlichkeitskonzept, das vor allem durch Flächeneffizienz besticht. Energieeffizienz spielte bei der Planung ebenfalls eine bedeutende Rolle. Auskragende Balkone verschatten die Fassade des „Burjside Boulevard“ und reduzieren somit im wesentlichen Maße die Kühlkosten.

Bereits 2007 erzielten die deutschen Architekten bei einem internationalen Einladungs-Wettbewerb für das Wohnprojekt den 2. Platz. Wenig später folgte der Auftrag für den gewünscht farbenfrohen Apartmentturm in Gelb-, Orange- und Rottönen. Ein intelligentes Lichtdesign setzt das Farbenspiel auch bei Dunkelheit entsprechend in Szene. KZA führte die Planungen in Kooperation mit einem örtlichen Architekten durch. Voraussichtlich 2011 soll das Projekt fertiggestellt sein. Dann ziehen die ersten Bewohner ein.

Zum großen Teil sind die Apartments mit ein bis drei Schlafzimmern bereits verkauft. „Kein Wunder“, so Achim Bassa, General Manager KZA Middle East, „dass auch in der aktuellen Immobilienkrise in Dubai an dieser Stelle investiert wird. Gute Lagen gehen immer. Und beim ‚Burjside Boulevard’ handelt es sich um eine sogenannte ‚prime location’. Ein Wohnhochhaus in besonderer Lage eben: Mit unverbaubarem Blick auf das Burj Dubai und fußläufiger Erreichbarkeit der Dubai Mall. In Dubai entdeckt man gerade den Luxus der Fußläufigkeit, die absolut keine Selbstverständlichkeit darstellt. Üblicherweise müssen die meisten Wege immer noch mit dem Auto bestritten werden.“ Achim Bassa betreut seit 2005 als General Manager die Niederlassung KZA Middle East und beobachtet den Bau- und Immobilienmarkt Dubais aus nächster Nähe. Die Situation ist derzeit auch in Dubai angespannt, doch scheint das Emirat bereits auf gutem Weg, sich selbst zu finden und zu konsolidieren. Vor Ort nutzt man die Chance der gesunkenen Preise und greift bei attraktiven Angeboten zu. „Es gibt erste positive Signale“, weiß Bassa, „es wird wieder gekauft!“.

Link für weitere Informationen:
KZA-Projektseite:
www.kza.de/index.php?f_categoryId=44&f_articleId=591

DAMAC-Projektseite
www.damacproperties.com/index.php?option=com_property&vie...

Nicola Leffelsend
Unternehmenskommunikation
Koschany + Zimmer Architekten KZA
Im RüKONTOR, Rüttenscheider Straße 144, 45131 Essen
Fon: 0201-896 45 98, Fax: 896 45 45,

Der Name KZA steht für Kreativität, Qualität und Innovation. 1959 in Essen gegründet, wird das Architektenbüro heute in zweiter Generation fortgeführt. Mit seinen etwa 50 Mitarbeitern liegt die Stärke des Büros darin, sich immer wieder – unbefangen und neugierig – mit Aufgaben zu befassen und individuelle Lösungen zu finden. Zunächst vorrangig in Deutschland tätig, knüpft das Büro seit einigen Jahren Kontakte ins Ausland. Irland, England, Dubai, Russland und Georgien bilden neue Schwerpunkte. Seit 2005 unterhält KZA ein Büro in Dubai, 2009 eröffneten die Architekten dort ihre Niederlassung KZA Middle East.


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Klaus-Dyckerhoff-Preis für Baustoffforschung zum zweiten Mal verliehen

Ehrung von Prof. Henri Van Damme für sein Lebenswerk  

Im Rahmen des Internationalen VDZ-Kongresses 2009 in Düsseldorf wurde Professor Henri Van Damme mit dem Klaus-Dyckerhoff-Preis für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Baustoffforschung ausgezeichnet. Geehrt wurde Van Damme, seit 1999 Professor an der École Supérieure de Physique et Chimie Industrielles in Paris, für sein Lebenswerk. Die Laudatoren, so die erste Preisträgerin von 2007, Professorin Karen Scrivener, hoben vor allem seine außergewöhnliche Leistung hervor, bei der Untersuchung zementhaltiger Materialien eine grundlegende wissenschaftliche Herangehensweise mit Praxisorientierung zu verbinden.  

Van Damme habe durch seine eigenen Forschungsarbeiten, durch die Koordinierung komplexer Forschungsprogramme sowie sein stetes Engagement um wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch in den letzten Jahrzehnten einen unschätzbaren Einfluss auf die Entwicklung der gesamten Forschungslandschaft im Bereich zementbewehrter Baustoffe ausgeübt. Zu nennen ist hier etwa das Projekt „Industrielle Materialien für das Bauingenieurwesen“, das Van Damme für das CNRS (Nationales Zentrum für wissenschaftliche Forschung - Orleans) und die ATILH (die französische Technische Vereinigung der hydraulischen Bindemittel-Industrie) von 1988 bis 1999 wissenschaftlich koordiniert hat. In dieser Verbundforschung konnten die technisch-wissenschaftlichen Einsichten in die Eigenschaften zementgebundener Baustoffe vertieft werden. Die gewonnenen Erkenntnisse haben zudem weitgehend den Aufbau der Forschungsplattform „Nanocem“ auf europäischer Ebene beflügelt.  

Der Klaus-Dyckerhoff-Preis würdigt wegweisende Forschungsbeiträge oder berufliche Leistungen bei der Entwicklung von Anwendungs- und/oder Herstellungsverfahren im Bereich hydraulischer Bindemittel. Die Auszeichnung richtet sich an Einzelpersonen, Arbeitsgruppen an europäischen Hochschulen, Forschungsabteilungen wissenschaftlich-technischer Institute der Bau- und Baustoffindustrie sowie an Forschungsabteilungen der Unternehmen der Bau- und Baustoffbranche.

Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird seit 2007 von der Dyckerhoff-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in zweijährigem Turnus vergeben, 2009 somit zum zweiten Mal. Die von Dr. Klaus Dyckerhoff und seiner Frau Dr. Edith Dyckerhoff 1994 gegründete Stiftung hat sich die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie die Auszeichnung außergewöhnlicher Leistungen in den für die zementgebundenen Bauweisen maßgeblichen Technologien zur Aufgabe gemacht.

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

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Großen Deutschen Fertighauspreis 2010: Golden Cube für Passivhaus

Architekturpreise, Energie, Wohnbau, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 14:12

Bildnachweis: Fachschriften-Verlag

(openPR) - Fellbach/Stuttgart. Der „Golden Cube 2010“ geht an die Firma Fischer-Haus, Bodenwöhr, für ihre neues Musterhaus in Fürth. Eine unabhängige Jury aus Forschung, Lehre und Wirtschaft im Bereich Architektur und Bauen würdigte das Einfamilienhaus im Passivhaus-Standard als „zukunftsweisend in Architektur und Haustechnik“. Es handelt sich um die renommierteste Auszeichnung des deutschen Holzfertigbaus.

„Dieser Preis ist kein zusätzlicher Architektur-Design-Preis“, betont der Initiator des Wettbewerbs, Paul Daleiden vom Fachschriften-Verlag Fellbach. Mit dem Großen Deutschen Fertighauspreis wolle das Medienhaus als Marktführer im Bereich Endverbraucher-Bauzeitschriften ganz bewusst „architektonisch anspruchsvolle und gleichzeitig zukunftsfähige Häuser mit hohem Wohnnutzwert“ auszeichnen.

Energieminimalist mit Kühlzisternen

Die Wahl der Jury begründet der Stuttgarter Architekturprofessor Georg Sahner mit der „markanten urbanen Architektur und dem interessanten Innenleben“ des Gebäudes. Zwei klar hintereinander addierte Kuben im Bauhausstil vermittelten den Eindruck eines modernen und eleganten Einfamilienhauses. Im Haus würden spannende Raumsequenzen erzeugt. Das Passivhaus weist dank maximaler Dämmung einen minimalen Heizwärmebedarf auf, der durch Wärmerückgewinnung aus der Lüftungsanlage gedeckt wird. Sommers sorgen so genannte Kühlzisternen für angenehme Temperaturen.

Fazit der Jury mit Dipl.-Ing. Isabell Schäfer (TU Darmstadt), Dipl.-Phys. Norbert König (IBP Fraunhofer Institut für Bauphysik), Paul Daleiden (Herausgeber der Zeitschriften Hausbau und pro fertighaus) und Astrid Barsuhn (Stellvertretende Chefredakteurin der Zeitschrift bauen!) hochkarätig besetzten Jury um Prof. Georg Sahner: „Der Holzbau eignet sich ganz besonders für den energetisch optimierten Passivhausstandard“.

Aktuell stellt die Energie-Einsparverordnung steigende Anforderungen an die Energieeffizienz von Wohngebäuden, eine weitere Verschärfung ist für 2012 geplant.

Creativ-Preis für gedämmte Keller

Weitere Auszeichnungen im Rahmen des Golden Cube erhielten Entwürfe der Firmen Sonnleitner Holzbauwerke GmbH & Co. KG, Stüber Haus Alois Stüber GmbH, Das Bodenseehaus BSH Holzfertigbau GmbH und Steyer Aktiv Holzbau GmbH aus Österreich.
Der Sonderpreis „Creativ-Preis des Deutschen Fertigbaus 2010“ ging an die Kellerbaufirma Otto Knecht GmbH & Co. KG. Das Unternehmen entwickelte eine Betonfertigteilwand, die bereits bei der Vorfertigung im Werk mit einer Außenwärmedämmung versehen wird.
Für seine Verdienste für den Fertigbau ehrte die Jury den Unternehmer Franz-Dieter Gussek von der Firma Gussek Haus mit dem Strebel-Preis.
Der Anteil des Holzfertigbaus bei Ein- und Zweifamilienhäusern ist bundesweit steigend. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz beispielsweise wird mittlerweile jedes vierte Eigenheim als Fertighaus errichtet.

Hochaufgelöste Bilder zum Golden Cube 2010 finden Sie auf: www.bau-marketing.eu/goldencube2010/

 


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TAS-Kongress 2009 - Neuerungen für Sachverständige in der Grundstücksbewertung

Allgemein, Immobilienwirtschaft, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:15
Termin:  05.11.2009 ab 18:00 - 07.11.2009 13:00
 
Veranstaltungsort: 
Kaiserslautern, ALCATRAZ Hotel am Japanischen Garten - www.alcatraz-hotel.com
Zimmerkontingent zu vergünstigten Preisen ist auf den Namen TAS reserviert
67655 Kaiserslautern
Rheinland-Pfalz
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  tas@fh-kl.de
 
Kategorie:  überregional
Bauwesen / Architektur, Recht, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag:  19.10.2009
Elvira Grub M.A., Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Fachhochschule Kaiserslautern
Neuerungen für Sachverständige in der Grundstücksbewertung in den Bereichen Recht, Wertermittlung, Bauen im Bestand
 
Themen:

- Erben und Vererben - die Bewertung von Immobilien
- Neue Rechtssprechungen zum Mietrecht
- Grundstücksentwässerung und Immobilienbewertung
- Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 und deren Einfluss auf die Immobilienbewertung
- Wertermittlung in der Wirtschafts- und Finanzkrise
- Überprüfung der Immobilienwerte (Markt- und Beleihungswert) in der Kreditwirtschaft
- Bauen im Bestand aus technischer Sicht
- Immobilienwertermittlungsverordnung - ImmoWertV -
- Vorbeugender Brandschutz und Immobilienbewertung
- Bauen im Bestand aus rechtlicher Sicht

Veranstaltungsort:
Kaiserslautern, ALCATRAZ Hotel am Japanischen Garten - www.alcatraz-hotel.com
Zimmerkontingent zu vergünstigten Preisen ist auf den Namen TAS reserviert.

Weitere Informationen und Anmeldung:
Den Flyer mit dem Programm, weiteren Informationen und dem Anmeldeformular können Sie sich über den folgenden Link downloaden:
http://www.tas-kl.de/fileadmin/kongress/F0215_Flyer_Kongress_2009-11.pdf

Weitere Informationen:
 
Quelle: http://idw-online.de

 


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Richtfest mit Schnee und Hax’n: Deutsche Reihenhaus feiert in Nürnberg

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:54

16. Oktober 2009

Der Winter brachte den neuen Nachbarn als Gastgeschenk den ersten Schnee mit. Die Deutsche Reihenhaus feierte mit den künftigen Eigenheim-Besitzern in Nürnberg Richtfest. Das Kölner Unternehmen lud zur traditionellen Feier in den Wohnpark „Bienweg“. Hier werden 56 Reihenhäuser gebaut.

 Stadtrat Joachim C. Thiel hieß die neuen Bewohner im Namen der Stadt Nürnberg herzlich willkommen und wünschte dem gesamten Projekt ein gutes Gelingen. Das wird auch so kommen, denn Zimmermann Kai Müller gelang es, alle drei von ihm geleerten Weißweingläser auf dem Boden zerschellen zu lassen. Nach geltendem „Richtfest-Gesetz“ ist dem Projekt damit Glück beschert. Die ersten Bewohner können nun bereits im Dezember dieses Jahres ihre neuen Reihenhäuser beziehen und das Weihnachtsfest im Eigentum feiern.

 Bei eisigen Temperaturen wärmten sich die Eigenheim-Besitzer an zünftigen Hax’n und Brathähnchen vom Grill. Alte Klassenkameraden trafen sich nach vielen Jahren jetzt als Nachbarn wieder. Der Stadtrat nahm sich die Zeit für ausführliche Gespräche mit den Bürgern Nürnbergs. Einstimmiger Tenor: Dieses Nachbarschaftsfest war eine wunderbare Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.

 Der Wohnpark „Bienweg“ ist nach dem Wohnpark „Tillypark“ das zweite Projekt der Deutschen Reihenhaus in Nürnberg. Hier entstehen 37 Reihenhäuser des Typs „81 m² Lebensfreude“ und 19 Reihenhäuser des Typs „141 m² Lebensfreude“.

Bilder

Richtfest im Wohnpark "Bienweg" in Nürnberg: Zimmermann Kai Müller beim Richtspruch

3D-Lageplan Wohnpark "Bienweg"

Fotos und Textquelle: http://www.reihenhaus.de

 


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Bauwirtschaft erwartet für 2009 „blaues Auge“

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:17

Bauhauptgewerbe trägt größte Last der Rezession - Ausbau und Gebäudetechnik stabil

15. Oktober 2009 - „Der Umsatz der von uns vertretenen 330.000 Mitgliedsbetriebe wird in diesem Jahr von 189,2 Mrd. Euro auf 186 Mrd. Euro und damit um 1,5 % sinken. Dabei werden wir 2,73 Mio. Menschen beschäftigen.“ So die Einschätzung von Karl-Heinz Schneider, Vorsitzender der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, anlässlich des 1. Deutschen Bauwirtschaftstages 2009. „Wir werden mit einem blauen Auge aus diesem Jahr 2009 herausgehen, wobei unsere Kollegen aus dem Bauhauptgewerbe die größte Last der Rezession zu tragen haben.“

Die Unternehmen im Bauhauptgewerbe erwarten im laufenden Jahr wegen der mangelnden Auftragslage im Wohnungsneubau, des Einbruchs im Gewerbebau und des geringer ausfallenden Impulses aus dem öffentlichen Bau einen Umsatzrückgang um 4 Mrd. Euro auf 81,6 Mrd. Euro (= - 4,7 %). Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe insgesamt wird von 705.000 auf 685.000 fallen.

Im Bereich Ausbau sowie Gebäudetechnik und Dienstleistungen können Umsatz und Beschäftigung der Mitgliedsunternehmen der BVB Dank der Wirkung der Konjunkturpakete auf dem Vorjahresniveau abschließen.

D.h.: Der Umsatz im Bereich Ausbau bleibt bei 53 Mrd. Euro, der im Bereich Gebäudetechnik und Dienstleistungen bei 68 Mrd. Euro. Das Beschäftigtenniveau wird im Ausbau bei 641.000 Personen und im Bereich Gebäudetechnik und Dienstleistungen bei 1,4 Mio. Menschen erwartet.

Der Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe wird vor allen Dingen durch die Rückgänge im Wirtschaftsbau (- 10 %) und im Wohnungsbau (- 4,7 %) bestimmt. „Aber auch der öffentliche Bau läuft noch nicht rund: Hier liegt der Umsatz per Juli 2009 bei - 2,5%, auf das Jahr hochgerechnet erwarten wir allerdings ein Umsatzplus von 5 %,“ so Schneider.

Schneider erklärte abschließend: „Wir gehen davon aus, dass der öffentliche Bau im kommenden Jahr eine deutlich stärkere Rolle spielen wird als in diesem Jahr – und somit mehr zur Auslastung der Unternehmen beitragen wird. Wir gehen weiter davon aus, dass trotz kurzfristiger Rückschläge die Unternehmen auch wieder mehr investieren werden, so dass sich hoffentlich auch im Wirtschaftsbau die Lage nicht weiter verschlechtern wird. Und was den Wohnungsbau angeht, so setzen wir auf die neue Regierungskoalition. Wenn sich darüber hinaus die Situation für die mittelständischen Unternehmen insgesamt bessert, dann können wir halbwegs optimistisch gestimmt in das Jahr 2010 gehen.“

 


Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft vertritt die gemeinsamen Gewerke übergreifenden Interessen der Betriebe des deutschen Bau- und Ausbauhandwerks. Sie spricht für rund 300.000 Betriebe mit ca. 2,7 Millionen Beschäftigten und 300.000 Lehrlingen. Ihre Mitgliedsbetriebe erbringen fast 80 % der Leistungen der gesamten bauausführenden Wirtschaft in Deutschland.

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Korrektur der Wohnungsbaupolitik ist Hauptforderungan schwarz-gelbe Koalition

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:15

Mitteilung der Bundesvereinigung Bauwirtschaft

15. Oktober 2009 - „Der Wohnungsneubau muss uns mit Sorge erfüllen, und nicht nur, weil Bauunternehmen leere Auftragsbücher haben, sondern vor allem auch, weil wir in einigen Regionen Deutschlands bereits wieder auf Wohnungsknappheit zulaufen. Hier muss die Politik endlich gegensteuern: Das ist auch eine unserer Hauptforderungen an die neu gewählte Bundesregierung.“ So der Vorsitzende der Bundesvereinigung Bauwirtschaft, Karl-Heinz Schneider, in Berlin.

Schneider machte deutlich, dass aufgrund einer Studie des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung der allein aus der demografischen Entwicklung abgeleitete Neubaubedarf auf jährlich 225.000 Wohnungen beziffert werde. Rechne man den qualitativen Bedarf in Höhe von rund 175.000 Wohnungen mit ein, so liege der jährliche Baubedarf bei rund 400.000 Wohnungen pro Jahr, um mittel- und langfristig den Bedarf an bezahlbaren und energetisch vernünftigen Wohnungen zu decken.

„Aufgrund der Abschaffung der Eigenheimzulage sind gerade junge Familien mit Kindern förmlich ausgegrenzt worden, sich die eigenen Vier-Wände leisten zu können, und das trotz niedriger Hypothekenzinsen. Das kann nicht in unser aller Interesse sein.“ So Schneider.

Schneider weiter: „Daher haben wir uns schon im vergangenen Jahr für ein Optionsmodell stark gemacht: Danach kann in die Baufinanzierung eingebrachtes Eigenkapital ebenso wie Tilgungsleistungen für Fremdkapital noch in der gleichen Periode steuerlich abgesetzt werden. Die daraus entstandene Steuerschuld wird verzinst und später nachgelagert versteuert. Das Optionsmodell hat darüber hinaus den Vorteil, dass es sich problemlos auch auf Bestandsmaßnahmen anwenden lässt. Wir erneuern unsere Forderung und appellieren an die Unterhändler der neuen Regierungsparteien, sich diesem Vorschlag zu öffnen.“

Für den Mietwohnungsbau schlägt die deutsche Bauwirtschaft vor, die Abschreibungssätze von zwei auf vier Prozent zu verdoppeln.

Um das Tempo der energetischen Gebäudesanierung zu beschleunigen, sollten weitere Anreize gesetzt werden. „Wichtig dabei ist, dass insbesondere die privaten Eigentümer bereit sind, in ihre Immobilie zu investieren.“ So der Vorsitzende der BVB. Dazu kann u.a. die Erhöhung des sog. Handwerkerbonus für Arbeitskosten bei Handwerkerleistungen im Bestand auf ein Fördervolumen von 20.000 Euro beitragen. Dies würde zu einer Steuerermäßigung von 4.000 Euro führen.

„Diese Steuerersparnis kann sich auf 5.000 Euro erhöhen, wenn sich die nachgewiesenen Arbeitskosten auf energetische Sanierungsmaßnahmen beziehen.“ Erläuterte Schneider den Vorschlag der Bauwirtschaft.

Darüber hinaus müssen die KfW-Förderprogramme über das Jahr 2010 hinaus verstetigt und um ein Programm zur Förderung von Abriss und Neubau ergänzt werden. „Denn oftmals können bestehende Wohngebäude nur mit unverhältnismäßig hohen Mitteln an moderne energetische und funktionale Anforderungen angepasst werden, so dass sich nur ein Abriss und Neubau an derselben Stelle lohnt.“ Sagte Schneider.

Abschließend forderte Schneider stabile Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau. Er lehnte in diesem Zusammenhang eine Verschärfung der gerade in Kraft getretenen EnEV 2009 ab und forderte, auf die EnEV 2012 zu verzichten. 



Die Bundesvereinigung Bauwirtschaft vertritt die gemeinsamen Gewerke übergreifenden Interessen der Betriebe des deutschen Bau- und Ausbauhandwerks. Sie spricht für rund 300.000 Betriebe mit ca. 2,7 Millionen Beschäftigten und 300.000 Lehrlingen. Ihre Mitgliedsbetriebe erbringen fast 80 % der Leistungen der gesamten bauausführenden Wirtschaft in Deutschland.

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Kronenstraße 55-58
10117 Berlin
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Zwanzig Silos für Marktführer Graf

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:55

 

NOEtop Großelemente überzeugen

Einmal eingebaut, musste die Schalung für den Silogrund beim Ausschalen nicht mehr demontiert werden, sondern konnte am Stück ausgeschalt, ausgehoben und gleich in den nächsten Siloabschnitt wieder eingebaut werden.

Zwanzig Silos für Marktführer Graf

Auf der Baustelle des europäischen Marktführers für Regenwassernutzung im badischen Teningen demonstrierten sowohl die Schwarz Betonbau GmbH als auch die NOE-Schal­technik, Süssen, dass mit gezieltem Einsatz von Systemteilen in Verbindung mit einer ausgetüftelten Vorplanung und entsprechender Vorfertigung, verschnürt in einem umfangreichen Service-Paket, auch anspruchsvolle Bau- und Schalungsaufgaben kostengünstig zu lösen sind.

Nachdem erst Anfang 2007 ein Werksneubau der Otto Graf GmbH in Teningen fertig gestellt wurde, beherrschen erneut Baukräne die Szene. Entstand noch im vergangenen Jahr auf einer Gebäudefläche von insgesamt 13.500 m² der dringend benötigte Raum für die Geschäftsbereiche Produktion und Logistik, so wird nun mit einem Investitionsvolumen von rd. 8 Mio. Euro die Produktionsfläche des Unternehmens um weitere 6.000 m² ausgebaut. Eine Silobatterie mit einer Höhe von bis zu 25 Meter und rund 100 Meter Länge, gebaut von der Ernst Schwarz Betonbau GmbH aus Lahr, verleiht dem Unternehmen eine neue Silhouette in Richtung der Autobahn A 5.
Zwanzig Silos für die Vorhaltung von Kunst­stoffgranulat sind die Vorgabe. Das heißt, ein Bauwerk mit 100 Metern Länge, einer Breite von 6,10 Metern und einer Höhe von 25 Metern mit durchgehend 40 cm starken Wänden hochzuziehen, die 20 Silokammern eingeschlossen. Das nachträgliche Einziehen der ebenfalls 40 cm starken Zwischenwände der Silos alle 4,65 m gehört dazu. Unter technischen Gesichtspunkten stellt sich die Konstruktion als fugenloses und mit einzelnen Wandscheiben ausgesteiftes, auf Streifenfundamenten gegründetes Bauwerk dar. Rund 5.000 m³ Beton C 30/37 wurden dafür verbaut.

Stahl-Sonderschalung

Eine Stahl-Sonderschalung, basierend auf der NOE Silo-Schalung, für die Trichter am Silogrund wurde nach Konstruktionsplänen von NOE-Schaltechnik gefertigt und in zwei transportgerechten Teilen auf die Baustelle geliefert. Einmal eingebaut, musste sie beim Ausschalen nicht mehr demontiert werden, konnte am Stück ausgeschalt, ausgehoben und gleich in den nächsten Siloabschnitt wieder eingebaut werden.

NOEtop Großelemente überzeugen

Die Betonierabschnitte für das Silobauwerk blieben in der Höhe von 5,30 m immer gleich, bei den Längen agierte man flexibel und orientierte sich mit Taktlängen zwischen 10 und 15 Metern an den Gegebenheiten. So schlossen die Baufacharbeiter der Ernst Schwarz Betonbau GmbH die Gebäudeabschlüsse, Seitenwände und abschließenden Querwände des Silobauwerkes zu einem U-förmigen Betoniertakt zusammen. Mit 65 großformatigen NOEtop Schalelementen 3,31 m x 2,65 m aus dem firmeneigenen Bestand nutzte man die Rationalisierungseffekte dieser Rahmenschalung „gnadenlos“ aus. Aufgestockt ergaben zwei dieser NOEtop Rahmenschalungselemente ein Großelement von 17,54 m² bei insgesamt rd. 570 m² Schalung, mit denen in Verbindung mit der Arbeitsbühne NOE AB 300 ein ordentlicher Baufortschritt in vorzüglicher Betonqualität erzielt wurde. Mit der integrierten Gurtung, dem durchgehenden Raster in Höhe und Breite sowie einem geordneten Fugen- bzw. Spannbild verbinden dabei die Großelemente der NOEtop die Vorteile einer Rahmenschalung mit denen einer Trägerschalung. Statt einer extra Stahlgurtung mit zusätzlichen Anbauteilen, wie sie bei einer Trägerschalung notwendig wäre, lässt sich die Rahmenschalung NOEtop mit der integrierten Gurtung genauso einsetzen und kommt dabei mit nur 0,57 Spannstellen pro Quadratmeter aus. Die neuen Schalschlösser machten sich gerade bei der Aufstockung der Schalelemente bezahlt. Einfach einzusetzen, waagrecht, senkrecht oder über Kopf, selbstverständlich dichtend und fluchtend, egal, ob einfacher Zusammenschluss von Rahmen zu Rahmen oder mit zwischenliegendem Ausgleich, „sie verbinden bombensicher“ sagt Polier N. Heickendorf. Und weil man schließlich bis auf 25 m Höhe über Grund zu schalen hatte, war Sicherheit auch auf dieser Baustelle dominierendes Thema.
Die Silo-Innenschalung kletterte auf Hebebühnen, die man ebenfalls aus dem Bau­kastensystem der NOE-Schaltechnik zusammen­stellte: eine Bühnenkonstruktion aus NOE Combi 20-Profilen als Trägerrost und Holzbelag sowie NOE-Kippschuhen ausgerüstet, in Süssen transportgerecht vormontiert. Auf der Baustelle mit wenigen Handgriffen montiert wurden die Bühnen mit dem Kran von einem Takt in den nächsten gehoben, wo sie wieder mit den Kippschuhen in die Halterung ein­rasteten.

Breit, stabil, einfaches Umhängen

Die Außenschalung aus Großelementen der NOEtop war aufgesetzt auf Arbeitsbühnen NOE AB 300 mit einer zul. Verkehrslast von 300 kg/m² und einer Arbeitsbreite von respektablen 2,10 Metern. Und was beim Umsetzen dieser klappbaren Arbeitsbühne ein Riesenvorteil ist – sie lässt viel Spielraum beim Einhängen: Das Tragrohr macht es möglich, dass sowohl zentrisch als auch exzentrisch eingehängt werden kann. Bis 25 cm Spielraum links und rechts der Konsolachse stehen zur Verfügung. „Mit der Arbeitsbühne ist einfach gut und sicher zu arbeiten. Die NOE AB 300 ist sehr breit und stabil und ganz einfach zum Umhängen“, sagt Hans-Peter Thieme, Geschäftsführer der Schwarz Betonbau GmbH. Und um bei den Betonierarbeiten einen entsprechenden Vorlauf zu haben, hat man immer das 1,5-fache an Bühnenlaufmetern vorgehalten. Insgesamt waren 74 lfm NOE AB 300 auf der Baustelle eingesetzt. Als Komplettlösung wurde die NOE AB 300 einsatzfertig auf die Baustelle geliefert. „Nur Konsolen aus- und Geländer hochklappen – fertig!“ Ein ebenso pfiffiges wie den Einsatz erleichterndes Sicherheitsmerkmal hat die Männer der Ernst Schwarz Betonbau GmbH in Teningen auch noch gefreut, nämlich „die selbstständig arretierenden bzw. sichernden Einhängehaken“. Damit wird das umständliche Einfädeln von Sicherungen überflüssig. „Wer sich sicher fühlt, arbeitet besser und schneller“, sagt man in der Bauleitung.

Bautafel:

Bauherr:
Otto Graf GmbH, 79331 Teningen
www.graf-online.de 

Ausführendes Bauunternehmen:
Ernst Schwarz Betonbau GmbH,
77933 Lahr
www.schwarz-betonbau.de

Eine Silobatterie mit einer Höhe von bis zu 25 Meter und rund 100 Meter Länge, gebaut von der Ernst Schwarz Betonbau GmbH aus Lahr, verleiht der Otto Graf GmbH in Teningen eine neue Silhouette in Richtung der Autobahn A 5.

Mit 65 großformatigen NOEtop Schalelementen 3,31 m x 2,65 m aus dem firmeneigenen Bestand nutzte das Bauunternehmen die Rationalisierungseffekte dieser Rahmenschalung „gnadenlos“ aus.

Die Außenschalung aus Großelementen der NOEtop war aufgesetzt auf Arbeitsbühnen NOE AB 300 mit einer zul. Verkehrslast von 300 kg/m² und einer Arbeitsbreite von respektablen 2,10 Metern.

Statt einer extra Stahlgurtung mit zusätzlichen Anbauteilen, wie sie bei einer Trägerschalung notwendig wäre, lässt sich die Rahmenschalung NOEtop mit der integrierten Gurtung genauso einsetzen und kommt dabei mit nur 0,57 Spannstellen pro Quadratmeter aus.

Die Silo-Innenschalung kletterte auf Hebebühnen, die man ebenfalls aus dem Bau­kastensystem der NOE-Schaltechnik zusammen­stellte: eine Bühnenkonstruktion aus NOE Combi 20 Profilen als Trägerrost und Holzbelag sowie mit NOE Kippschuhen ausgerüstet, in Süssen transportgerecht vormontiert.

Eine Stahl-Sonderschalung, basierend auf der NOE Silo-Schalung, wurde in zwei transportgerechten Teilen auf die Baustelle geliefert. Einmal eingebaut, musste sie beim Ausschalen nicht mehr demontiert werden.


Deutschlands Städte, Kreise und Regionen im Vergleich

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 17:42

BBSR legt mit CD-ROM „INKAR 2009“ wieder aktuelle Daten über Standort- und Lebensbedingungen vor

 Die Haushalte im Landkreis Starnberg verfügen mit durchschnittlich 2300 Euro über das höchste Einkommen in Deutschland. Dort haben männliche Neugeborene mit über 80 Jahren zugleich die höchste Lebenserwartung. Im mecklenburgischen Uecker-Randow liegt das durchschnittliche Haushaltseinkommen dagegen lediglich bei 1100 Euro. Männer werden dort im Durchschnitt 73 Jahre alt. Wer sich über die Standort- und Lebensbedingungen in Deutschlands Städten, Kreisen und Regionen informieren möchte, sollte die aktuelle CD-ROM „INKAR 2009“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) zur Hand haben. Die diesjährige Ausgabe der CD-ROM umfasst 450 Indikatoren zu gesellschaftlichen Schlüsselfeldern wie Arbeit, Wirtschaft, Finanzen, Bevölkerung und Bildung. Die Indikatoren basieren auf Daten der amtlichen Statistik des Bundes und der Länder sowie von Forschungseinrichtungen und Verbänden.

 INKAR 2009 erlaubt als interaktive Anwendung einen flexiblen Zugang zu den Indikatoren und Raumeinheiten. In wenigen Schritten lassen sich thematische Karten erstellen, beispielsweise zum Anteil der Hochschulabsolventen in einem Landkreis oder einer Region, zur durchschnittlichen Rentenhöhe oder zur Prognose der Schülerzahlen. Die Visualisierung der Indikatorwerte gibt den Anwendern der CD-ROM einen schnellen Überblick über das Ausmaß regionaler Unterschiede. Die Werte der einzelnen Indikatoren sind ebenfalls in einer Tabelle darstellbar. Diese kann für vertiefende Analysen wie Rankings von Kreisen und Regionen dienen. Die Karten, Grafiken und Tabellen können ausgedruckt und in alle gängigen Formate umgewandelt werden.

 Mit der CD-ROM bietet das BBSR eine verlässliche Recherchequelle für Medien, Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen, Kreise und Regionen sowie Verbände. Unternehmen können INKAR unter anderem für regionale Marktanalysen nutzen. Für den Geografie- und Gemeinschaftskundeunterricht ist die CD-ROM ein wesentliches didaktisches Arbeitsmittel.

INKAR 2009 ist ein Produkt des räumlichen Informationssystems des BBSR. Weitere Informationen zur Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland und Europa bietet das Internet-Portal www.raumbeobachtung.de.


INKAR – Indikatoren und Karten zur Raum- und Stadtentwicklung –

Ausgabe 2009

CD-ROM; ISBN 978-3-87994-931-1

Preis: 45,00 Euro zzgl. Versand.

Bezug: selbstverlag@bbr.bund.de oder über den Buchhandel

 

Übersicht der Indikatoren und weitere Informationen zur CD-ROM:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/INKAR/Ausgaben/INKAR2009.html

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:

Helmut Janich, Referat I 6 – Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2258, helmut.janich@bbr.bund.de; Petra Kuhlmann, Referat I 6 – Raum- und Stadtbeobachtung, Tel.:+49(0)22899 401-2263, petra.kuhlmann@bbr.bund.de


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


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Kostenlose Energieberatung auf der bauenleipzig

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:20

Kampagne "Haus sanieren - profitieren!" fordert mehr Klimaschutz und weniger Betriebskosten

In Deutschland gibt es etwa zwölf Millionen Ein- und Zweifamilienhäuser - und nur 2,2 Prozent davon werden jährlich energetisch saniert. Drei Viertel der Gebäude wurden vor 1984 und damit vor der ersten wirksamen Wärmeschutzverordnung gebaut, und gerade sie könnten bis zu 90 Prozent Energie einsparen. "Wenn die Sanierung aber im bisherigen Tempo weitergeht, dann wird es noch 200 Jahre dauern, bis der Stand dem jetzigen energetischen Neubau-Standard entspricht", sagt Katja Cherouny von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und beruft sich auf Erhebungen der KfW Förderbank.

Dabei diene eine energetische Sanierung der Einfamilienhäuser auf der einen Seite dem Klimaschutz, andererseits spare sie den Hausbesitzern aber auch Betriebskosten in Größenordnungen, erklärt Cherouny. Außerdem: Wenn Wärme ungehindert durch undichte Fenster oder ungedämmte Fassaden und Dächer entweiche, dann mache auch der Einbau einer modernen Heizung wenig Sinn. "Private Haushalte in Deutschland verbrauchen laut einer Studie des Bundeswirtschaftsministeriums zurzeit etwa genauso viel Energie wie die Industrie oder der Verkehr. Dabei ist besonders bei älteren Häusern das Einsparpotenzial enorm. Hier wird fast dreimal so viel Energie für Heizung und Warmwasserbereitung verbraucht, wie für Neubauten vorgeschrieben ist", gibt Cherouny zu bedenken.

"Ferndiagnose" auf der Messe bauenleipzig möglich

Aus dieser Situation heraus hat die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) 2007 die Kampagne "Haus sanieren – profitieren!" ins Leben gerufen, um Besitzer zu motivieren, etwas für eine bessere Energiebilanz ihres Häuschens zu tun. Herzstück der Kampagne ist ein kostenloser Energie-Check, den 9.100 speziell geschulte Handwerker seit Juli in Partnerschaft bundesweit mit der DBU anbieten und durchführen. "Hausbesitzer erhalten dadurch einen ersten Blick über energetischen Zustand ihrer Immobilie und Hinweise zu erforderlichen Sanierungsmaßnahmen", so Katja Cherouny. Üblicherweise würden die Kooperationspartner Eigenheimbesitzern den Check aktiv anbieten und dann direkt vor Ort anhand eines Fragebogens den Zustand von Dach, Außenwänden, Fenstern, Kellerdecke, oberster Geschossdecke, Heizungsanlage, Warmwasserbereitung und Rohren einschätzen. Doch es gebe auch die Möglichkeit einer "Ferndiagnose": "Auf der Messe bauenleipzig vom 28. bis 30. Oktober 2009 können sich Interessenten direkt und kostenlos beraten lassen, wenn sie die Heizkostenabrechnungen der vergangenen drei Jahre sowie das aktuelle Schornsteinfegerprotokoll mitbringen", bietet Cherouny an. Auf der Mitteldeutschen Messe für Bauen, Sanieren und Modernisieren in Leipzig ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt, eine der größten Stiftungen Deutschlands und in Sachen Umwelt die größte der Welt, am Stand der Handwerkskammer zu Leipzig (Halle 4, Stand F30/H31) zu finden.

90 Prozent der Eigenheimbesitzer bleiben nach dem Check dran

Die DBU fördert die Kampagne "Haus sanieren – profitieren!" für fünf Jahre mit insgesamt fünf Millionen Euro. Dass die Initiative bereits erste Früchte trägt, haben die jüngsten Untersuchungen der DBU ergeben. Katja Cherouny: "Mehr als 90 Prozent der Eigenheimbesitzer haben nach dem Energie-Check weitere Maßnahmen in Richtung einer energetischen Sanierung unternommen." Schritt zwei ist die Konsultation eines ausgewiesenen Energieberaters, der die notwendigen Maßnahmen konkretisiert und auch einen Kostenrahmen ausarbeitet, ab wann sich die Sanierung rechnet. "Ein älteres Haus grundlegend energetisch zu sanieren, kann bis zu 40.000 Euro kosten", nennt die DBU-Sprecherin eine Hausnummer. Ist es da nicht verständlich, dass viele davor zurückschrecken? "Viele in der Altersgruppe der 50- bis 60-Jährigen, die das Haus mittlerweile abbezahlt haben, gehen so eine Investition an. Möglicherweise dann, wenn die Heizungsanlage ohnehin erneuert werden muss oder die Betriebskosten-Abrechnung ungeahnte Höhen erreicht. Aber auch junge Familien, die ein älteres Haus erwerben, sind für das Thema aufgeschlossen."

Bei umfassender Sanierung gibt’s bis zu 12.000 Euro vom Staat

Wer nicht warten möchte, bis er von einem Handwerker auf den kostenlosen Energie-Check angesprochen wird, kann auch von sich aus aktiv werden. Im Internet gibt es unter www.sanieren-profitieren.de eine Datenbank mit allen Kooperationspartnern. Die Auswahl ist groß: Allein für Leipzig und Umland stehen zum Beispiel 61 Handwerker zur Verfügung. Katja Cherouny: "Uns kommt es darauf an, einen ersten Anstoß zur energetischen Gebäudesanierung zu geben. Während Vermieter und Verkäufer durch den Energieausweis verpflichtet sind, die energetischen Eigenschaften eines Gebäudes nachzuweisen und dadurch auch einen entsprechenden Anreiz haben, ist bei Eigenheimbesitzern die Hemmschwelle, selbst aktiv zu werden, immer noch groß." Aus ihrer Erfahrung empfiehlt sie - da eins ins andere greife - nicht nur einzelne Sanierungsmaßnahmen, sondern eher das "Gesamtpaket", das Schritt für Schritt umsetzen werden kann. Cherouny: "Ein Tipp für Eigenheimbesitzer: Beim Gesamtpaket ist nämlich auch die Förderung am größten. Allein über die KfW Förderbank sind in Form von Darlehen und Zuschüssen bis zu 12.000 Euro vom Staat drin."

Messetrio mit Schwerpunkt Energieeffizienz

Zum Leipziger Messetrio bauenleipzig, efa und SHKG treffen sich vom 28. bis 30. Oktober 2009 Vertreter aus Industrie, Handwerk, Handel, Wohnungswirtschaft sowie Architekten, Ingenieure und Planer. Die Ausstellungsbereiche umfassen nahezu alle Bereiche des Bauens. Zusammen mit der parallel stattfindenden Elektro-fachmesse efa und der SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation präsentieren sich insgesamt rund 600 Aussteller auf dem Leipziger Messegelände. 


bauenleipzig im Internet
www.bauenleipzig.de

SHKG im Internet
www.shkg-leipzig.de

efa im Internet
www.efa-messe.de


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"Es bleibe Licht!"

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:18

Fachprogramm auf der efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation

Panikmache oder Power für die Zukunft? Im Fachprogramm der Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation efa (28. bis 30. Oktober 2009) steht in streitbaren Expertenrunden angesichts des beginnenden Verkaufsstopps für Glühlampen auch die Zukunft alternativer Leuchtmittel kritisch auf dem Prüfstand.

Die gute alte Glühlampe ist bekanntlich eher eine Heizquelle denn ein Leuchtmittel. Experten wissen heute, dass 95 Prozent der aufgewandten Energie als Wärme abgestrahlt werden. Deutlich effizienter und somit strom-sparender schneiden dagegen LED- und Energiesparlampen ab. Forscher haben inzwischen recht genau errechnet, inwiefern Otto Normalverbraucher etwas vom Umstieg auf modernere Leuchten hat. Da eine durchschnittliche deutsche Familie rund zwölf Prozent ihrer jährlichen Stromkosten allein für die Raumbeleuchtung ausgibt, spart damit ein dreiköpfiger Haushalt rund 166 Euro im Jahr. Ein Single hat rund 64 Euro pro Jahr mehr zur Verfügung.

Dennoch verhallten die Appelle zum Energiesparen im EU-Raum weitgehend ungehört. Der Stromverbrauch der Privathaushalte wuchs allein zwischen 1999 bis 2004 um rund zehn Prozent. Deshalb verabschiedete Brüssel eine Ökodesign-Richtlinie. Sie legt Mindeststandards für energiebetriebene Produkte fest. Seit dem 1. September gilt demnach ein EU-weites Vermarktungstopp für 100-Watt-Glühbirnen und ineffiziente Lampen in Matt-glasausführung.

Panik ist aber nicht angebracht. Dass Brüssel nach 130 Jahren der altbewährten Glühbirne schrittweise das Licht abdreht, scheint vielmehr konsequent angesichts neuer, innovativer und umweltfreundlicherer Leuchtmittel. Die deutschen Verbraucherzentralen raten denn auch zur Umrüstung auf Energiesparlampen, mit denen sich bis zu 80 Prozent des bisher zur Raumerhellung aufgewendeten Stroms vermeiden lassen. Spätestens 2012 soll dann die letzte herkömmliche Glüh- und Halogenlampe aus dem Verkehr gezogen sein.

Doch es gibt auch kritische Stimmen in der Fachwelt. Sie warnen beispielsweise davor, LED zum Allheilmittel erklären. Für Gunter Winkler, Vorsitzender der Dresdener Bezirksgruppe in der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft (LiTG), sollte man hierbei vor allem Äpfel nicht mit Birnen gleichsetzen. Das betreffe gerade die Energiesparlampen als vermeintliche Nachfolger der Glühbirne. Für den Lichtexperten und Projektbetreuer von der TRILUX Vertrieb GmbH in Leipzig bilden diese zwar eine von mehreren möglichen, aber nicht zwingend die einzige Lichtquelle der Zukunft. So lasse sich Energiesparen beim Licht auch sehr einfach bewerkstelligen: "Man muss es nur ausschalten", so Winkler, der zu dem Thema im Rahmen der Leipziger Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation efa 2009 (28. bis 30. Oktober) sprechen wird.

"Es bleibe Licht! - Vom Glühlampenverbot über gewagte Vergleiche mit Energiesparlampen und LED’s bis zu Effizienzreserven von Lampen, Leuchten und Anlagentechnik" lautet Winklers bewusst streitbar angelegter Beitrag am 30. Oktober. Ab 14.00 Uhr ist der Experte hierzu im efaforum 2009 "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" zu erleben. Etwas spöttelnd verweist er etwa auf "so genannte Innovationen, etwa Adapter oder ähnliches, die obendrein Geld kosten, damit es dunkler wird".

Der Verbraucher müsse künftig klug "den wichtigen Unterschied von Energieeinsparung und Energieeffizienz" beachten. Effizienzreserven könne man natürlich bei Lampen und Leuchten suchen, aber auch "bei der richtigen Planung und Betriebsweise, inklusive der Wartung der Beleuchtungsanlage". Wo hierbei die größeren Potenziale liegen - darauf will Winkler auf der efa in Leipzig einige zum Teil verblüffende Antworten geben und hierbei durchaus auch zum Widerspruch anregen.

Das efaforum (Halle 5 / Stand B 45) beleuchtet während der drei Messetage unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" darüber hinaus ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien für das Elektro- und Automationshandwerk. Hierzu gehören beispielsweise die neue Bäder- und Duschen-Norm VDE 0100 (Teil 701) in ihrer harmonisierten Form, die Liberalisierung des Messwesens sowie dessen Auswirkungen, Chancen der Energiespeicherung im Netz, das Thema Überspannungsschutz, die Zukunft der Internet-Telefonie Voice over IP, die neue Messstellenzugangs-Verordnung sowie Neuigkeiten von der Brennstoffinitiative Sachsen.

efa im Internet
www.efa-messe.com

SHKG im Internet
www.shkg-leipzig.de 

bauenleipzig im Internet
www.bauenleipzig.de

www.leipziger-messe.de


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