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Klimaschutz und Energieeffizienz - zentrale Herausforderungen der Zementforschung

Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:44

Internationaler VDZ Kongress 2009 tagt in Düsseldorf

Vom 30. September bis zum 2. Oktober 2009 wird Düsseldorf Mittelpunkt der internationalen Zementforschung. Rund 500 hochrangige internationale Experten und Spitzenvertreter von Unternehmen der Branche aus aller Welt treffen sich auf dem 6. Internationalen VDZ Congress 2009 in der Landeshauptstadt, um sich über aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Verfahrenstechnik, Umweltschutz und Leistungsfähigkeit von Betonanwendungen zu informieren und neue Entwicklungen zu diskutieren. Bei dem vom Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) ausgerichteten Kongress stehen ökonomische sowie umwelt- und energiepolitische Aspekte einer zukunftsweisenden Zementproduktion im Fokus. Diese haben nicht zuletzt vor dem Hintergrund der intensivierten weltweiten Bemühungen um Klimaschutz und der großen Herausforderungen einer nachhaltigen Energieversorgung besondere Bedeutung. „Gerade im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember dieses Jahres stehen daher Arbeiten zur Emissionsminderung und Fragen der Optimierung von Anlagen im Mittelpunkt“, so Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ. „Entscheidend für die künftige Wettbewerbsfähigkeit der Branche sind innovative Verfahren, die eine kostengünstige Minderung von Emissionen in Zementwerken ermöglichen“.

Neben den Potentialen zur Verringerung von CO2-Emissionen spielen zunehmend auch Fragen der Abscheidung und Lagerung von Kohlendioxid eine wichtige Rolle. Entsprechende Forschungen werden derzeit auf europäischer Ebene vor allem im Hinblick auf Emissionen von Kraftwerken durchgeführt. Inwieweit solche alternativen, innovativen Minderungstechniken auch für die Zementproduktion relevant sein können, ist aktuelles Diskussionsthema in den Fachgremien der Branche.

Die hohe Besucherzahl des Kongresses und das starke Interesse aus Fachkreisen wertet Schneider als großen Erfolg für das international orientierte Forschungsinstitut des VDZ am Standort Düsseldorf. Mittlerweile ist der VDZ mit seinem Institut ein weltweit gefragter Ansprechpartner: Neben seinen Forschungsaktivitäten - im Grundlagenbereich wie für die Anwendung im Unternehmensalltag - verfügt das Institut mit seinen rund 160 Mitarbeitern über ein umfassendes Dienstleistungsangebot für alle Fragen der Zement- und Betonherstellung, insbesondere für Beratung und Zertifizierung. „Der intensive internationale Erfahrungsaustausch, wie er auf dem VDZ-Kongress 2009 stattfindet, ist integraler Bestand der Aktivitäten des VDZ und wird unsere Arbeit erneut ein weiteres wichtiges Stück voranbringen“, beschreibt Schneider die Bedeutung der Kongressveranstaltung.

Die aktuellen Informationen finden Sie auch im Internet unter www.BDZement.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Neue Klimaschutzvorgaben für Gebäude erfüllen: Praxisbeispiele zeigen, wie es geht

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:19

Am 10. Oktober öffnen bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen

28.09.2009

Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) am 1. Oktober 2009 muss der Energiebedarf bei Neubauten und Sanierungen um durchschnittlich 30 Prozent niedriger sein als derzeit vorgeschrieben. Was viele Bauherren nicht wissen: Durch staatliche Förderung und hohe Einsparpotenziale lohnt es sich meistens, über die gesetzlichen Vorgaben hinauszugehen. So gibt es bereits heute eine Vielzahl sogenannter Effizienzhäuser, die noch einmal deutlich besser sind, als gesetzlich gefordert wird.

Mehr als 100 Häuser geöffnet

Am "Tag der Energiespar-Rekorde" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) am 10. Oktober öffnen bundesweit mehr als 100 dieser energieeffizienten Gebäude ihre Türen. Eigentümer und beteiligte Fachleute bieten Führungen an und geben Besuchern Tipps für eigene Bauvorhaben sowie zur Nutzung von erneuerbaren Energien. Die Palette der geöffneten Gebäude reicht von Einfamilienhäusern und Stadtvillen über Fertighäuser und hochmoderne Plattenbauten bis hin zu denkmalgeschützten Objekten, Schulen und Kindergärten. Es können Baustellen sowie bereits fertig gestellte Objekte besichtigt werden. Informationen zu geöffneten Gebäuden in ihrer Region finden Besucher online auf www.energiespar-rekorde.de Externer Link.

Jedes Haus kann ein Effizienzhaus werden

Ob Einfamilienhaus oder Wohnanlage, Neubau oder Sanierung: Jedes Wohnhaus in Deutschland kann ein Effizienzhaus mit einem sehr niedrigen Energiebedarf werden. Bei Neubauten wird das bereits häufig standardmäßig umgesetzt. Aber auch bei Sanierungen ist es nach dem aktuellen Stand der Technik problemlos möglich, bei jedem Gebäudetyp bis zu 85 Prozent Energie einzusparen. Das zeigen mehr als 300 Beispielsanierungen, die in einem dena-Modellvorhaben durchgeführt und ausgewertet wurden. Grundlage ist eine Energie- und Fördermittelberatung und ein stimmiges Konzept, dass das Haus als Gesamtsystem betrachtet: mit einer guten Dämmung, Wärmeschutzfenstern, effizienter Heiz- und Lüftungstechnik und dem Einsatz erneuerbarer Energien. Erste Anregungen und Tipps erhalten zukünftige Bauherren und Sanierer beim "Tag der Energiespar-Rekorde" am 10. Oktober. Für die weiteren Schritte zum Effizienzhaus stellen die  dena und ihre Partner umfassendes Informationsmaterial bei den teilnehmenden Häusern bereit.

Der "Tag der Energiespar-Rekorde" wird unterstützt durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die BASF SE, den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V. (BDEW), das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) sowie die Wienerberger Ziegelindustrie GmbH. Die dena führt den Aktionstag in Kooperation mit dem Deutschen Mieterbund, dem Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) und der Kampagne "Haus sanieren - profitieren" der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) durch.

Hinweis für Redaktionen: Eine digitale Pressemappe mit ausgewählten regionalen Beispielen, einer Übersicht der teilnehmenden Häuser nach Regionen, Bildmaterial und Hintergrundtexten zum "Tag der Energiespar-Rekorde" finden Sie in online auf www.zukunft-haus.info/presse Externer Link.

Quelle: dena, Deutsche Energieagentur


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Europapark Rust

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:05

Nur der Fachmann erkennt den Unterschied: Die 114 Stützen, auf denen das Oberdeck des neuen Parkhauses beim Europapark Rust ruht, sind Beton-Stützen und keine Naturstein-Stützen.

Sechs auf einen Streich

Mit NOEplast Perfekt in die dritte Dimension

Ungewöhnliche Aufgaben erfordern ungewöhnliche Lösungen. Vor solch einer Aufgabe standen die Mitarbeiter des Betonfertigteilwerks Spürgin, Teningen als sie vom Bauunternehmen Fischer-Bau, Offenburg den Auftrag erhielten, innerhalb von nur sieben Wochen 114 Betonstützen zu fertigen, die so aussehen, als seien sie aus Naturstein. Gemeinsam mit NOE-Schaltechnik, Süssen entwickelten die Betonprofis ein Verfahren, mit dem sechs hochwertige Sichtbetonstützen gleichzeitig gefertigt werden können.

Schon seit vielen Jahren ist der Europa-Park Rust bekannt für seine Attraktionen und das ansprechend gestaltete Ambiente. Zahlreiche kreative Ideen, die für den Freizeitpark entwickelt wurden, lassen sich mit den üblichen Herstellungsmethoden nicht realisieren. Hier sind hohes Fachwissen und die Bereitschaft zu innovativen Lösungen gefragt. Bei dem beschriebenen Projekt handelt es sich um ein zweigeschossiges Parkhaus dessen bis zu 3,60 m hohe Stahlbetonstützen den Eindruck erwecken sollten, sie seien aus Natursteinmauerwerk.
Als das Betonfertigteilwerk Spürgin vom Generalunternehmen Fischer-Bau den Auftrag erhielt, die 114 quadratischen Stützen mit einer Seitenlänge von 30 cm zu fertigen, war allen Mitarbeitern klar, dass es sich hier um keinen gewöhnlichen Auftrag handelte. Die gewünschten Strukturen ließen sich zwar mit Hilfe von Schalungsmatrizen gießen, doch die Herausforderung bestand darin, diese so auf den Schalungsbrettern anzuordnen, dass auf allen vier Stützenseiten ein durchgängiges Fugenbild erscheint. Die Wahl fiel auf NOE­plast Schalungsmatrizen von NOE-Schal­technik. Diese garantieren eine hohe Oberflächenqualität. Darüber hinaus besitzen sie ein glasfaserverstärktes Trägergewebe und sind so besonders widerstandsfähig gegen die Bean­spruchungen des Baualltags.

Der Service macht den Unterschied

Die Produktqualität war jedoch nicht allein ausschlaggebend für die Entscheidung. Bereits bei der Planung zeichnete sich NOE-Schaltechnik durch seinen kompetenten Beratungsservice aus. Susanne Spürgin, Geschäftsführerin des Betonfertigteilwerks, sagt hierzu: „Wir haben uns für NOEplast entschieden, weil uns Heinz Huber, der für uns zuständige Fachberater von NOE-Schaltechnik, bestens beriet. Wir sind mit dem Service des Matrizenherstellers sehr zufrieden.“ Innerhalb von nur acht Tagen nach Bestellung lieferte NOE-Schaltechnik alle Matrizen beim Fertigteilwerk an. Diese waren bereits in 40 cm breite Streifen unterteilt und mussten im Betonfertigteilwerk nur noch auf Gehrung geschnitten und mit den Schalungstafeln verbunden werden. Hierzu bietet NOE-Schaltechnik einen speziell auf seine Strukturmatrizen angepassten Kleber an, der einen dauerhaften, vollflächigen Verbund von Schalung und Kunststoffmatte gewährleistet.

Innovative Produktionstechnik

Um den knappen Zeitplan einhalten zu können, ließen sich die Mitarbeiter von Spürgin eine besondere Produktionsmethode einfallen. Sie entschieden sich dafür, gleichzeitig sechs Stützen stehend zu fertigen. Damit die Schaltafeln ausreichend Halt erhielten und sich beim Einfüllen des Betons nicht durchbiegen konnten fertigten sie eine Betonplatte mit sechs Nischen. In diesen Nischen konnten jeweils drei Schalungstafeln U-förmig ange­ordnet werden. Eine weitere Betonplatte, auf der die fehlenden Schalungsbretter befestigt waren, wurde anschließend vor die Konstruktion gestellt. Sie schloss die Schalung und bereitete sie für den Betoniervorgang vor. Jetzt konnte der leicht verdichtbare Beton gut von oben eingefüllt und verdichtet werden. Richard Riske, Betriebsleiter des Betonfertigteilwerks Spürgin, sagt hierzu: „Dank der einwandfreien Zusammenarbeit mit NOE-Schaltechnik war es uns möglich, die Stützen in der vorgegebenen Zeit zu fertigen. Dabei ging NOE stets auf unsere Wünsche ein und hat uns bei der Arbeitsvorbereitung mit Tipps sowie Fachwissen unterstützt.“

Bautafel:

Bauherr:
Freizeit- und Familienpark Mack KG
Europa-Park-Straße 2
77977 Rust bei Freiburg
www.europapark.de

Generalunternehmer:
Fischer-Bau GmbH
Heinrich-Herz-Straße 25
77656 Offenburg
www.fischerbau.net

Betonfertigteilwerk:
Betonfertigteile Spürgin GmbH & Co. KG
79331 Teningen
Gottlieb-Daimler-Straße 4/7
www.spuergin.com

Der erste Arbeitsschritt im Betonfertigteilwerk Spürgin war, die gelieferten NOEplast Matrizen auf Gehrung zu schneiden und dann auf die Schaltafeln zu kleben.

Schön sind die einzelnen Arbeitsschritte vor dem Betonieren zu sehen.

Um den Liefertermin einzuhalten betonierte Spürgin immer sechs Stützen „auf einen Streich“.

Einfach war die Montage für das ausführende Bauunternehmen Fischer-Bau aus Offenburg.

Harmonisch fügt sich so das neue Parkhaus in ein fast mediterranes Umfeld ein.


Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juli 2009: real - 8,4% zum Juli 2008

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:47

Mitteilung des Statistischen Bundesamtes

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gingen im Juli 2009 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Juli 2008 preisbereinigt um 8,4% zurück. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 9,0% und im Tiefbau um 8,0% ab.
In den ersten sieben Monaten 2009 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 11,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken.

Ende Juli 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 698 000 Personen tätig; das waren etwa 18 000 Personen oder 2,5% weniger als im Juli 2008. Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 8,0 Milliarden Euro (- 4,4% gegenüber Juli 2008).

In den ersten sieben Monaten 2009 betrug der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes 42,0 Milliarden Euro; er lag damit um 7,6% unter dem Niveau der ersten sieben Monate 2008. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 2,4% gesunken.

Die vollständige Pressemitteilung ist auch im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter 

http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/09/PD09__365__441,templateId=renderPrint.psml
zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Kerstin Kortmann,
Telefon: (0611) 75-4740,
E-Mail: baubericht@destatis.de


Quelle:
Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11
65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44
Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
mailto:presse@destatis.de
http://www.destatis.de


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Kitas und Schulen halten Familien in der Großstadt

Immobilienwirtschaft, Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 15:53

Deutsche Großstädte haben in Sachen Familienfreundlichkeit gewaltig aufgeholt. Fast zwei Drittel aller Großstadt-Familien sind mit ihrem Leben dort zufrieden. Ein wichtiger Grund dafür ist die Auswahl an Schulen und Kitas. Das hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben.

Die Kinderbetreuung in deutschen Großstädten ist offenbar gut aufgestellt. In einer Umfrage von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, gaben 61 Prozent der Familien zu Protokoll, gerne in der Stadt zu wohnen. Nach ihren Gründen gefragt, nannten 56 Prozent die Auswahl an Schulen und 44 Prozent die Kinderbetreuungsmöglichkeiten. Zu fast drei Vierteln sind sich die Familien einig, dass es zudem die kurzen Wege sind, die das Leben in der Stadt so lebenswert machen.

Bei den stadtmüden Familien ist die Kinderbetreuung ein wesentliches Argument, das gegen einen Umzug aufs Land oder in eine Kleinstadt spricht. Insgesamt 32 Prozent der Haushalte mit Kindern sind unzufrieden, knapp die Hälfte von ihnen bleibt der Stadt aber treu. Nach den Gründen gefragt, antworten sie am häufigsten, dass sie in der Provinz keine geeignete Schule finden würden (50 Prozent). Wie sehr die Kinderbetreuung die Familien in der Stadt hält, zeigt auch der Vergleich mit den kinderlosen Haushalten. So ist die Quote derer, die unzufrieden mit dem Stadtleben sind, bei den Kinderlosen zwar ähnlich hoch (30 Prozent) wie bei den Familien. Aber bei den Kinderlosen wandern dann weitaus mehr auch tatsächlich ab, nämlich 22 Prozent.

Für die Umfrage wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact 1.345 zufällig ausgewählte Personen befragt, die auf Immowelt.de nach der passenden Immobilie gesucht haben.

Quelle: http://www.immowelt.de

 


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Mietwohnung: Wer nicht heizt, fliegt raus

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 15:49

Keine falsche Sparsamkeit: Mieter sind verpflichtet, die Wohnung im Winter zumindest mäßig zu heizen, da sonst Schäden entstehen können. Nichtheizer riskieren die Kündigung.

Mieter, die sich beharrlich weigern, im Winter ihre Wohnung zu beheizen, riskieren die Kündigung des Mietverhältnisses. Denn bei einer komplett unbeheizten Wohnung bestehe die Gefahr von Frost- oder Schimmelschäden, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Landgericht Hagen (Az.: 10 S 163/07). Damit verletze der Mieter seine vertraglichen Pflichten schuldhaft auf nicht unerhebliche Weise, so die Richter.

Die Kündigung ist nach Ansicht des Gerichts rechtens, obwohl es noch zu keinen Schäden gekommen sei. Entscheidend für die Pflichtverletzung als Kündigungsgrund war: Die Möglichkeit bestand, dass es zu solchen Schäden kommt und dass der Mieter schuldhaft und vorsätzlich nicht geheizt habe.

Der Mieter, der die Wohnung kaum nutzte, sondern die meiste Zeit bei seiner Lebensgefährtin verbrachte, wurde vorab vom Vermieter abgemahnt, er solle künftig die Wohnung beheizen. Da sich Ersterer nicht an diese Aufforderung hielt, kündigte der Vermieter kurze Zeit später das Mietverhältnis fristgemäß.

 


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Grundstein für energiesparende Architektur in Sichuan/China

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:22

dena unterstützt Wiederaufbau einer Schule nach deutschen Effizienzstandards

18.09.2009

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) beteiligt sich am Wiederaufbau einer vom Erdbeben zerstörten Schule in Mianyang in der chinesischen Provinz Sichuan. Heute wurde der Grundstein für das neue Gebäude der Mianyang Experimental Primary School gelegt. Es wird besonders wenig Energie benötigen und soll als Vorbild für nachhaltige Architektur in China dienen. Das Gemeinschaftsprojekt ist Teil der Initiative "Acht Schulen für Sichuan", die von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, zerstörte Schulen im Erdbebengebiet mit Hilfe der deutschen Wirtschaft wieder aufzubauen. Projektpartner der dena sind Fresenius Medical Care und die Sichuan Changhong Group.

"Diese Schule weist den Weg in die Zukunft, für Schüler genauso wie für Architekten, Ingenieure, Politiker und Verwaltungsmitarbeiter", sagte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. "Chinas Gebäudebestand wächst rasch. In nur anderthalb Jahren entsteht so viel neue Wohnfläche wie in Deutschland insgesamt vorhanden ist. Wenn dabei moderne Energieeffizienzstandards eingehalten werden, dann hat das große Bedeutung für China, die internationalen Energiemärkte und den Klimaschutz. Denn wo weniger Energie verbraucht wird, da entstehen auch weniger Energiekosten und weniger klimaschädliche Emissionen."

Deutsche Energieeffizienzstandards dienen als Maßstab für den Neubau. Diese sind deutlich höher als die in China üblichen. Entscheidend ist vor allem die Konstruktion der Gebäudehülle. In den kurzen Hitze- und Kälteperioden sorgen effiziente Anlagen für angenehme Raumtemperaturen. Auch die neuen chinesischen Erdbeben-Sicherheitsstandards werden berücksichtigt. Ab September 2010 soll das vierstöckige Gebäude mit knapp 6.700 Quadratmetern Nutzfläche Platz für bis zu 18 Klassen und 900 Schüler bieten. Die Schule wird dann, zusammen mit zwei weiteren Gebäuden, wieder ausreichend Platz für alle seine knapp 3.000 Schüler der Klassenstufen eins bis sechs haben. Die Baukosten belaufen sich auf insgesamt 1,1 Millionen Euro.

Die chinesische Regierung hat die Bedeutung von Energieeffizienz erkannt. So soll der Energieverbrauch pro Einheit des Bruttoinlandsprodukt bis 2010 in allen Bereichen um 20 Prozent sinken. Deutsche Erfahrungen und Technologien können hier einen wertvollen Beitrag leisten. In Kooperation mit dem deutschen und dem chinesischen Bauministerium unterstützt die dena Vertreter aus Politik und Verwaltung dabei, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen, Effizienzstandards zu definieren, Fachleute zu qualifizieren und Pilotprojekte zu realisieren.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ist das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien. Ihre zentralen Ziele sind die rationelle und damit umweltschonende Gewinnung, Umwandlung und Anwendung von Energie sowie die Entwicklung zukunftsfähiger Energiesysteme unter besonderer Berücksichtigung der verstärkten Nutzung von regenerativen Energien. Ihre Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland, die KfW Bankengruppe, die Allianz SE, die Deutsche Bank AG sowie die DZ BANK AG.

Quelle: Deutsche Energieagentur


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Solare Leuchttürme für Exportmärkte gesucht

Bauwirtschaft, Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:24

Unternehmen können sich bis zum 16. Oktober beim dena-Solardachprogramm bewerben

17.09.2009

Das Solardachprogramm der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) sucht Unternehmen, die neue Exportmärkte erschließen möchten. Mit der Installation von Photovoltaik-, Solarthermie- oder solaren Kühlungsanlagen können sie sich optimal im Ausland präsentieren. Die dena unterstützt die Unternehmen bei der Durchführung, vom Konzept bis zur Einweihungsfeier. 45 Prozent der Projektkosten werden jeweils vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) finanziert. Den Rest tragen die beteiligten Solarunternehmen oder private Sponsoren. Bewerbungsschluss ist der 16. Oktober 2009.

Jedes Projekt umfasst die Installation einer Solaranlage auf einer repräsentativen Einrichtung. Hinzu kommen umfangreiche Marketing- und Schulungsmaßnahmen, die die Möglichkeiten der Solartechnologie bei Entscheidern in Politik und Wirtschaft, möglichen Kooperationspartnern und in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen. So können die Unternehmen im Laufe eines Projekts die landesspezifischen Rahmenbedingungen aus praktischer Erfahrung kennenlernen und den neuen Markt systematisch erschließen.

Für die bisher am Solardachprogramm beteiligten Unternehmen verliefen die Projekte sehr erfolgreich. Viele konnten dank des professionellen Einstiegs ihren Export in den jeweiligen Zielmärkten steigern, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und neue Vertriebsstrukturen entwickeln. Die Projekte erleichterten den Zugang zu staatlichen Stellen und den Kontakt zu Kooperationspartnern. Seit 2004 wurden weltweit insgesamt 22 Solardachprojekte realisiert, neun weitere stehen vor ihrer Einweihung u. a. in Russland, Taiwan, der Türkei und Äthiopien.

Das Solardachprogramm wird von der dena im Rahmen der Exportinitiative Erneuerbare Energien koordiniert. Weitere Informationen stehen im Internet unter: www.exportinitiative.de/solardachprogramm Externer Link


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Beschleunigung der Zahlungen - Notwendige Ergänzung der Konjunkturpakete

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:49

Zahlungsmoral am Bau weiter schlecht: Öffentliche Auftraggeber zahlen immer noch später als die privaten Auftraggeber.

"Wenn die öffentliche Hand ihre Rechnungen schneller begleichen würde, könnte sie einen wichtigen Beitrag zur Liquidität der Betriebe leisten." So kommentierte der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Dr.-Ing. Hans-Hartwig Loewenstein, die Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes. 

Die Zahlungsmoral der öffentlichen Hand bewerten nur 34 % der befragten Betriebe als gut oder sehr gut; rund 26 % beurteilen diese sogar mit schlecht oder sehr schlecht. Die Zahlungsmoral privater Auftraggeber sehen rund 55 % der Betriebe als gut oder sehr gut und nur 12 % als schlecht oder sehr schlecht an. 

Dabei wird die Frist für die Schusszahlung der VOB (innerhalb von 2 Monaten) wird von der öffentlichen Hand in mehr als der Hälfte aller Fälle überschritten. 

In über 70 % dieser Fälle wird die Frist bis zu einem Monat und länger überschritten, in 19 % bis zu 6 Monaten; rund 3 % lassen sich sogar über 6 Monate hinaus Zeit. Fast 50 % der öffentlichen Auftraggeber lassen sich bis zu einem Monat Zeit, bevor sie eine Rechnung begleichen. Knapp 40 % der privaten Auftraggeber zahlen innerhalb einer Woche. 

In rund 60 % der Fälle zahlen öffentliche Auftraggeber die gestellten Abschlagszahlungen nicht pünktlich, d.h. nicht innerhalb der von der VOB geforderten 18 Werktagen; bei privaten Auftraggebern sind das mehr als 40% aller Fälle. 

In über 50 % dieser Fälle warten die Betriebe bis zu einem Monat und länger auf ihr Geld bei Abschlagszahlungen, immerhin leisten 47 % der öffentlichen Auftraggeber die Abschlagszahlungen innerhalb einer Woche. Die privaten Auftraggeber sind auch hier schneller: Ca. 59 % zahlen die Abschlagsrechnung innerhalb einer Woche. Nur 5 % brauchen dafür bis zu sechs Monate und mehr. 

"Diese Zahlen zeigen, dass der Bauunternehmer als Kreditgeber weiter gerne in Anspruch genommen wird. Als eine der wenigen Branchen gehen wir in Vorleistung; dafür müssen wir dann noch Monate auf unser Geld warten." So Loewenstein weiter. "Unsere Mitarbeiter wie auch unsere Lieferanten erwarten ihr Geld pünktlich." 

Die Umfrage macht deutlich, dass das Zahlungsverhalten von privaten und vor allem von öffentlichen Auftraggebern weiter unbefriedigend ist. Gerade angesichts der Wirtschaftskrise sind Zahlungsverzögerungen existenzbedrohend, weil den Betrieben Liquidität entzogen wird. 

"Wir fordern die öffentliche Hand daher auf, die Zahlungsziele der VOB endlich einzuhalten. Das wäre eine sinnvolle Ergänzung der Konjunkturpakete." Appellierte Loewenstein an die öffentlichen Auftraggeber. 

Darüber hinaus fordert das deutsche Baugewerbe generell die Zahlungsfristen in der VOB zu verkürzen. So könnte z.B. die die Prüffrist bei Pauschalverträgen auf 14 Werktage verkürzt werden, die Leistungszeit bei Abschlagszahlungen von 18 auf 7 Werktage sowie die Zahlungsfrist für die Schlusszahlung von zwei auf einen Monat. 

"Die öffentliche Hand sollte bereit sein, das Instrument, Vorauszahlungen zu leisten, grundsätzlich auch einzusetzen, die VOB sieht das nämlich durchaus vor." Forderte Loewenstein.

Quelle:
ZDB Zentralverband Deutsches Baugewerbe e.V.
Kronenstrasse 55-58
10117 Berlin

Telefon: 030/2 03 14-408
Telefax: 030/2 03 14-420

E-Mail: presse@zdb.de
Internet: http://www.zdb.de

Ansprechpartner: Dr. Ilona K. Klein

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Sex-Shop nervt Deutsche weniger als Schreinerei

Städtebau — geschrieben von bauinformant @ 15:59

Von wegen Schmuddelimage! Sex-Shops gehören zu den Nachbarn, von denen sich die Deutschen mit am wenigsten gestört fühlen. Ganz im Gegensatz zu Gewerbebetrieben: Über die Hälfte der Deutschen würde auf solche Nachbarschaft gerne verzichten. Dies hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben.

Die Zeiten, da ein Sex-Shop in der Nachbarschaft für Proteste sorgte, sind vorbei. Laut einer Umfrage von Immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale, würden sich lediglich 6,7 Prozent der Deutschen an einem Sex-Shop als Nachbarn stören. Ganz im Gegenteil zu den Gewerbebetrieben. Über die Hälfte der 1.138 Befragten verwiesen Schreinerei, Autowerkstatt, Großbäckerei und Co. mit großem Abstand auf Platz eins der Nachbarn, die am meisten nerven (51,7 Prozent).

Auf dem zweiten Platz landet die Multikulti-Nachbarschaft. Knapp 17 Prozent der Befragten würden sich an fremden, und womöglich lauten, Sitten vor der eigenen Haustür stören. Lärmende Gäste hingegen scheinen die gute Nachbarschaft weniger zu gefährden. Nur ungefähr jeder zehnte Befragte würde sich von einer Kneipe oder einem Biergarten in unmittelbarer Nähe genervt fühlen.

An Kinderlärm oder Totenruhe stören sich noch weniger. Lediglich 5,5 Prozent würden nicht neben einem Kindergarten und nur 5,6 Prozent nicht neben einem Friedhof wohnen wollen. Schlusslicht unter den nervigsten Nachbarn sind die Senioren. Gerade mal knapp 2 Prozent würden sich von einem Seniorenheim als Nachbar gestört fühlen.

Die Umfrage im Überblick
Störende Nachbarschaft - was würde Sie in Ihrem unmittelbaren Wohnumfeld besonders nerven?
 
Laute/stinkende Gewerbebetriebe - 51,7 %
Multikulti-Nachbarschaft - 16,9 %
Kneipen und Biergärten - 11,8 %
Erotik-Fachgeschäft - 6,7 %
Friedhof - 5,6 %
Kindergarten - 5,5 %
Seniorenheim - 1,9 %

Quelle: immowelt.de

 


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Mietvertrag: Individuelle Vereinbarungen nicht immer vorteilhaft für Mieter

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 15:56
Mietvertrag: Individuelle Vereinbarungen nicht immer vorteilhaft für Mieter

Wer entspannt wohnen will, sollte darauf achten, dass der Mietvertrag korrekt verfasst wurde. Foto: Rathscheck Schiefer / Immowelt.de

Individuelle Vereinbarungen in Mietverträgen sind üblich und unterliegen im Allgemeinen der Vertragsfreiheit. Auch eine Schlechterstellung des Mieters gegenüber der Gesetzeslage ist in manchen Fällen erlaubt. Doch es gibt auch Zusätze, die vor dem Gesetz keinen Bestand haben.

In Deutschland werden jedes Jahr Millionen von Mietverträgen abgeschlossen. Üblich sind vorformulierte Standardmietverträge, wie sie auch im Schreibwarenhandel zu haben sind. Mieter und Vermieter können dem Vordruck aber auch weitere Paragraphen hinzufügen – so zum Beispiel durch einen handschriftlichen Zusatz. Diese Zusätze dürfen Mieter sogar gegenüber der allgemeinen Gesetzeslage benachteiligen, wenn sie individuell ausgehandelt wurden, berichtet Immowelt.de. Denn bei einer individuellen Vereinbarung gilt die Vertragsfreiheit, nach der man vertraglich regeln kann, was man will.

Es gibt aber Ausnahmen. Hat der Vermieter zum Beispiel denselben Zusatz bei mehren Mietern eingefügt, beispielsweise bestimmte Vereinbarungen zu Schönheitsreparaturen, dann ist er nicht mehr individuell und unterliegt den gesetzlichen Vorschriften über allgemeine Geschäftsbedingungen. Kernaussage dieser Klausel-Paragraphen: Der schwächere Vertragspartner darf nicht über Gebühr benachteiligt werden (BGB, § 305 ff). Starre Vorgaben, wann Renovierungen fällig sind, sind dann beispielsweise ungültig, nicht aber die grundsätzliche Übertragung der Renovierungspflicht vom Vermieter auf den Mieter, erläutert Immowelt.de.

Es gibt aber auch Klauseln, die trotz einer formal korrekten individuellen Vereinbarung nicht zulässig sind, betont Immowelt.de. So muss der Mieter beispielsweise nicht auf den üblichen Kündigungsschutz verzichten, selbst wenn er einen entsprechenden Passus unterschrieben hat. Ebenfalls nicht zulässig ist die Verpflichtung, dass Mieter die geforderte Kaution in jedem Fall in einem Betrag zahlen müssen. Auch darf eine Untervermietung nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden.

Wichtig beim Aufsetzen eines Mietvertrags ist zudem, alle im Vorfeld eines Mietvertrages besprochenen Vereinbarungen – egal ob schriftlich oder mündlich – auch in den Mietvertrag aufzunehmen. Denn sonst geht der Vertragspartner schnell davon aus, dass die Gegenseite, die im Gespräch Wert auf einen gewissen Passus gelegt hat, bei der schriftlichen Vertragsabfassung dann doch auf die Abmachung verzichtet.

Quelle: immowelt.de

 


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Nachhaltigkeit als Unternehmensphilosophie

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 16:55

Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen sichert den Mapei Kunden Wettbewerbsvorteile

Seit Juni dieses Jahres ist die Mapei GmbH Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Das Unternehmen sieht darin eine konsequente Fortsetzung seiner im vergangenen Jahr unter dem Motto „Green Innovation“ gestarteten, weltweiten Initiative für nachhaltiges Bauen. Mit der Mitgliedschaft im DGNB stärkt Mapei seine Position im Markt und sichert seinen Kunden wichtige zukünftige Wettbewerbsvorteile.

Umwelt- und ressourcenschonendes Bauen wird in Zukunft eine noch größere Rolle spielen. Die Ausrichtung der Unternehmens- und Produktpolitik an diesen Zielsetzungen wird daher immer wichtiger. Aus diesem Grund hat Mapei bereits seit vielen Jahren den Fokus seiner Forschung auf die Entwicklung von sicheren Produkten für Umwelt, Verarbeiter und Endnutzer gerichtet. Bestes Beispiel hierfür sind die Produkte der ECO-Linie, die in international anerkannten und zugelassenen Prüfinstituten getestet wurden und das „EMICODE EC1 - sehr emissionsarm“-Logo tragen.

Aber auch der Megatrend Nachhaltigkeit ist bei Mapei heute schon Realität. Mit der „Green Innovation“ hat das Unternehmen im vergangenen Jahr eine weltweite Initiative für nachhaltiges Bauen gestartet. Denn das Thema „Nachhaltigkeit“, als eine grundsätzliche Anforderung an Bauwerke und Bauprodukte, wird sich in den nächsten Jahren zu einem Schlüsselfaktor entwickeln. Bereits heute entstehen vielerorts sogenannte „Green Buildings“, also nachhaltig erstellte Gebäude, die wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend sind. Solche Gebäude behalten langfristig ihren hohen Wert – für Investoren, Eigentümer und Nutzer gleichermaßen.

Ein wichtiges Kriterium in diesem Prozess stellen die verschiedenen Bewertungssysteme für nachhaltiges Bauen dar. Zu den bekanntesten zählt das amerikanische LEED-System (Leadership in Energy & Environmental Design), das Gebäude nach einem Punkteschema bewertet. Die Bedeutung dieser Bewertungssysteme zeigt sich darin, dass institutionelle Anleger aus der Finanzbranche in vielen Ländern vorzugsweise in zertifizierte Gebäude investieren, um so das Risikomanagement zu minimieren. Mapei produziert bereits heute weltweit über 150 Produkte, die den LEED-Kriterien entsprechen. Sie werden durch einen grünen Baum, dem Symbol der „Green Innovation“ von Mapei, gekennzeichnet.

Mit der Gründung der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) hat man nun auch in Deutschland ein neues Kapitel in der Zertifizierung der Nachhaltigkeit von Gebäuden aufgeschlagen. Mit dem „Deutschen Gütesiegel Nachhaltiges Bauen“ verfügt man über ein Zertifikat, an dem sich künftig die Bau- und Immobilienbranche orientieren kann - ähnlich dem erfolgreichen amerikanischen LEED-System. Das Gütesiegel Nachhaltiges Bauen wurde in einem ersten Schritt für neue Büro- und Verwaltungsgebäude entwickelt. Bewertungssysteme für weitere Gebäudetypen sind jedoch bereits geplant.

Mit der Mitgliedschaft im DNBG unterstreicht Mapei einmal mehr sein großes Engagement in Richtung Nachhaltigkeit. Das mit der aktiven Mitgliedschaft verbundene, zusätzliche Know-how und das zur Verfügung stehende Netzwerk wird die Position von Mapei weiter stärken. Die konsequente Orientierung der Produktentwicklung an den DGNB-Kriterien wird zudem allen Mapei Kunden, ob Architekten, Planer, Investoren, Verarbeiter oder Händler, wichtige Wettbewerbsvorteile sichern.

Weitere Informationen zu Mapei unter www.mapei.de


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Andreas Jung wird zweiter dena-Geschäftsführer

Biografien, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 18:28

10.09.2009

Die Position des zweiten Geschäftsführers der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) wird neu besetzt. Zukünftig wird Andreas Jung zusammen mit dem Vorsitzenden der Geschäftsführung Stephan Kohler das Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und regenerative Energien in Berlin leiten.  

"Herr Jung ist ein ausgewiesener Fachmann in Sachen Energiewirtschaft und Energierecht und war unter anderem an der Entwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beteiligt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit", sagte Stephan Kohler.

Andreas Jung war fast zwei Jahrzehnte in der Energieabteilung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie tätig und leitete in den letzten Jahren verschiedene energiewirtschaftliche Referate, wie zum Beispiel das Referat für Erneuerbare Energien. In seinem letzten Aufgabengebiet wirkte Herr Jung an der Gründung und dem Aufbau der RAG-Stiftung mit.


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Überwachung im Mietshaus oft nicht erlaubt

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 16:04

Die Persönlichkeitsrechte der Bewohner von Mietshäusern dürfen nicht durch Überwachungsmaßnahmen wie das Anbringen von Kameras beeinträchtigt werden. Laut Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, stützen mehrere Urteile das Recht der Mieter auf Privatsphäre.

Die bisweilen geäußerte Befürchtung, wir näherten uns Zuständen wie in einem Überwachungsstaat, ist zumindest hinsichtlich der deutschen Mietshaus-Realität unbegründet. Dies belegen zahlreiche Urteile, bei denen Verstöße gegen die Persönlichkeitsrechte der Mieter ein Riegel vorgeschoben wurde, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de

In einem vor dem Landgericht Berlin verhandelten Fall (Az.: 62 S 37/05) hatte der Vermieter mehrere Überwachungskameras in Treppenhaus und Aufzug anbringen lassen. Hier war es immer wieder zu Vandalismus und angeblich auch Drogenkonsum gekommen. Nach einer Sanierung und dem Einbau einer neuen Schließanlage verlangte ein Mieter die Beseitigung der Kameras – mit Erfolg. Die Richter vertraten die Ansicht, dass durch die Überwachung die Persönlichkeitsrechte des Mieters eingeschränkt würden.

Ganz ähnlich auch das Kammergericht Berlin in einem vergleichbar gelagerten Fall (Az.: 8 U 83/08): Hier ging es zwar nur um eine Überwachungskamera, die im Fahrstuhl eingebaut werden sollte. Allerdings gab es auch nur einen belegten Vorfall mit Schmierereien im Lift. Auch hier müsse der Mieter dem Eingriff in seine Persönlichkeitsrechte nicht zustimmen, urteilten die Richter.

Auch ein Mieter, der von seiner Wohnung aus mit einer Kamera den gegenüberliegenden Biergarten – wo es schon des Öfteren zu Straftaten kam – überwachen wollte, fand vor Gericht keine Gnade: Obwohl er es gar nicht auf die Bewachung der übrigen Hausbewohner abgesehen hatte, könne nicht ausgeschlossen werden, dass diese dennoch gefilmt werden. Deshalb muss die Kamera wieder entfernt werden, urteilte das Amtsgericht Frankfurt (Az.: 30 C 3173/08-47).

In einem besonders krassen Fall brachte ein Vermieter einen von einer Seite durchsichtigen Spiegel im Bad an, sodass er von einem Abstellraum aus unbemerkt die Bewohner der Wohnung beobachten konnte. Dafür hatten die Richter vom Amtsgericht München überhaupt kein Verständnis und billigten den Mietern 100 Prozent Mietminderung und das Recht zur fristlosen Kündigung zu (Az.: 473 C 18682/06).

Quelle: http://www.immowelt.de

 


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Gesund wohnen – kinderleicht

Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 16:57

Setzen Bauherren auf eine luft- und winddichte Gebäudehülle mit den richtigen Produkten, wird gesund wohnen kinderleicht.

PD-Foto: © nyul – Fotolia.com

 

Wohngiftfreie Produkte für Bau und Sanierung

Schimmel-Alarm! Rund 20 Prozent aller Wohngebäude in Deutschland sind offenbar von den Sporen befallen. Das besagt eine aktuelle Studie der Universität Jena. Vor allem für den Nachwuchs haben sie gefährliche Folgen. Deshalb sollten Bauherren bei Planung und Sanierung ihres Eigenheims unbedingt auf eine fachgerechte Verarbeitung von wohngiftfreien Produkten setzen. Dann wird gesund leben kinderleicht.

Nach Informationen der Verbraucherzentrale ist ein Großteil der Schimmel-Schäden auf Baumängel zurückzuführen. Diese lassen sich unter anderem durch eine luft- und winddichte Gebäudehülle einfach vermeiden. Für Kinder ist das besonders wichtig, da sie im Schnitt 19 Stunden am Tag im Haus verbringen. Ist dieses pilzbelastet, erhöht sich das Risiko einer Atemwegs-Erkrankung um den Faktor 1,5 bis 3,5. Der Systemhersteller Siga beispielsweise hat eine Vielzahl von Lösungen im Programm. Die Produkte des Unternehmens (wie etwa Klebebänder) werden allesamt ohne Harze, Formaldehyd, Weichmacher, Lösungsmittel, Chlor oder ähnliche Wohngifte hergestellt. So sorgen sie bei fachgerechter Verarbeitung zusätzlich für ein langfristig gesundes Umfeld – auch für Allergiker.

In einer gut gedämmten und professionell erstellten luft- und winddichten Gebäudehülle kann sich, bei regelmäßiger Lüftung, kein Kondenswasser und dadurch auch kein Schimmel bilden. Und die Wärme bleibt ebenfalls dort, wo sie hingehört. Somit schonen Siga-Produkte nicht nur die Gesundheit, sondern auch den Geldbeutel sowie die Umwelt. Hohe Heizkostenabrechnungen sind passé, der CO2-Ausstoß wird gesenkt. Des Weiteren setzt das Unternehmen schon bei der Herstellung seiner Fabrikate auf ökologisches Bewusstsein: Neben unschädlichen Rohstoffen kommen Regen- statt Trinkwasser und eine Wärmerückgewinnungs-Anlage zum Einsatz.

Mehr Informationen zum Thema gibt es unter www.siga.ch. Außerdem findet sich auf der Website eine Handwerker-Datenbank. Dort sind Verarbeiter gelistet, die mit den Produkten der Schweizer arbeiten und entsprechend geschult sind.

Informationen:
SIGA
Rütmattstrasse 7
CH-6017 Ruswil
Tel. +41 41 4996969
E-Mail: siga@siga.ch
Internet: www.siga.ch


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SHKG: energieeffiziente Technologien im Fokus

Energie, Veranstaltungen und Termine, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:07

- rund 200 Aussteller auf 21.000 Quadratmeter Fläche 
- neu: Werkstattstraße, Rundgänge für Architekten und Ingenieure, Arbeitsschutzseminare 
- energiegeladenes Fachprogramm im SHKGforum 
- zusammen mit der Elektrofachmesse efa insgesamt rund 400 Aussteller auf 41.000 Quadratmetern

Die Energieeffizienz ist das Schwerpunktthema der Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation SHKG. Rund 200 Unternehmen präsentieren auf 21.000 Quadratmetern Fläche neueste Technik, die Ressourcen, Umwelt und Geldbeutel schont. Besucher finden vom 28. bis 30. Oktober 2009 einen kompakten Überblick über alles, was der Markt an neuen Entwicklungen bereithält. Zusätzliche Infos und einen Austausch mit Experten bietet das sogenannte SHKGforum. Parallel zur SHKG findet die Elektrofachmesse efa statt - auch hier steht bei den mehr als 200 beteiligten Unternehmen die Energieeffizienz im Mittelpunkt.

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird," informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigster Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet ostdeutschen SHK-Handwerkern, Architekten, Planern und Ingenieuren sowie der Wohnungswirtschaft beste Voraussetzungen für eine effektive Informationsbeschaffung."

Alle Marktführer für moderne Systemtechnik sind in Leipzig präsent. Dr. Träber: "Die Besucher können sich auf der SHKG einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation verschaffen." Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen unter anderem Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfoss, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Swegon, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Energiegeladenes Fachprogramm

Im Fachprogramm der SHKG, dem sogenannten SHKGforum, kommt unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung besondere Bedeutung zu. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zudem geht es um Badtrends und darum, wie die praxisorientierte Kundenbindung aussehen kann. Für Sachverständige gibt es auf dem Forum wieder eine spezielle Weiterbildung mit Zertifikat.

Das SHKGforum ist am Stand der ideellen Messe-Träger direkt im Zentrum der Ausstellungshalle 3 zu finden. Es wird von ostdeutschen SHK-Verbänden sowie dem Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) unterstützt. Das komplette Programm steht unter www.shkg-leipzig.de zum Download bereit.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform an, um aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik zu diskutieren. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Mit verschiedenen Aktionen sprechen die SHKG und die parallel stattfindende efa Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für dieses Besucherspektrum, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag am 30. Oktober 2009.
(Achtung Redaktionen: Zu ausgewählten Veranstaltungen des Fachprogramms gibt es separate Meldungen.)

Spezielles Angebot für den Branchenachwuchs

Zur SHKG gibt es 2009 einen neuen Ausstellungsbereich: die Werkstattstraße. Hier schulen verschiedene Unternehmen den SHK-Branchennachwuchs im Umgang mit ihren Produkten. Zu den Firmen, die sich für die Werkstattstraße bereits angemeldet haben, zählen Junkers, Vaillant und Wilo. "Die Werkstattstraße kommt Unternehmen und Branchennachwuchs gleichermaßen zugute", sagt SHKG-Projektdirektor Ekkehard Trümper. Die Unternehmen haben mit ihrer Präsentation die Chance, den Nachwuchs recht frühzeitig an die jeweiligen Marken und Produkte zu binden. Zudem ist "Learning by Doing die effektivste Methode der Wissensvermittlung", so Trümper. Außerdem bietet die Berufsgenossenschaft Maschinenbau und Metall Schulungen zum Thema Arbeitsschutz an.

efa regenerativ

Um Energieeffizienz geht es auch bei der parallelen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation. Ob kleine Energiesparlampe oder großflächige Photovoltaikanlage: Klimawandel, Treibhauseffekt und andere Umweltbelastungen führten in den letzten Jahren zu einer starken Nachfrage nach regenerativen Energien und Produkten mit höherer Energieeffizienz. Davon kann sich der Besucher bei den rund 200 Ausstellern überzeugen, die sich auf der efa präsentieren.

Hinweise für die Redaktionen:
Bitte nutzen Sie die Möglichkeit der Vorab-Akkreditierung im Internet unter folgendem Link: https://www.leipziger-messe.de/LeMMon/presse_akkr_web_ger.nsf/akkreditierung?OpenForm
Im Pressebereich der SHKG (www.shkg-leipzig.de/presse) finden Sie Fotos zur Illustration. Lagepläne und Logos befinden sich in der Download-Area.)



SHKG im Internet: 
www.shkg-leipzig.de 


efa im Internet: 
www.efa-messe.com

www.leipziger-messe.de
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Abwracken ist gut fürs Handwerk

Energie, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 17:04

Hintergrundbericht zur SHKG Leipzig

Bis zu 1.000 Euro Energie-Ersparnis pro Jahr durch Austausch des alten Heizkessels - eine stolze Summe, mit der SHK-Fachbetriebe in Sachsen derzeit beim Endkunden so richtig wuchern können. Die Abwrackprämie im Freistaat ist ein voller Erfolg: 5.000 Zuwendungsbescheide wurden bislang übergeben. Während der SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation informiert der Fachverband SHK Sachsen ausführlich über die Abwrackprämie.

Seit dem 12. Mai gewährt der Freistaat Sachsen beim Austausch veralteter Heizkessel oder Thermen durch eine moderne Brennwertheizung eine Prämie von 1.250 Euro. Dieser Zuschuss macht immerhin bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten aus. Die Abwrackprämie für Heizungen geht unter anderem auf die Initiative des Fachverbandes SHK Sachsen zurück. Dort ist man zufrieden und ein wenig stolz: "Anfang des Jahres haben wir in einem Brief an Ministerpräsident Stanislaw Tillich eine Abwrackprämie für Heizungen angeregt. Wenige Wochen später konnten bereits die ersten Anträge gestellt werden", erklärt Matthias Krüger, Geschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Sachsen. Eine erste Bilanz: Am 13. August wurde der 5.000 Zuwendungsbescheid zum Heizkesseltausch durch Staatsminister Frank Kupfer feierlich übergeben. Zurzeit bearbeitet die Sächsische AufbauBank (SAB) jeden Tag bis zu 150 Anträge.

Große Chancen für SHK-Betriebe

Die Chancen durch die Abwrackprämie sind für die sächsischen Innungsbetriebe enorm. Immerhin sind bundesweit vier Fünftel der Heizungen nicht mehr auf dem neuesten Stand. Auch im Osten sind nach der Wende vielerorts eingebaute Heizkessel mittlerweile technologisch veraltet. Diese Möglichkeiten zur Geschäftsrealisierung und Arbeitsplatzsicherung wollen gut genutzt sein. Seit dem Inkrafttreten der Förderrichtlinien werden deshalb die frohen Botschaften für Endkunden, SHK-Betriebe, Großhandel und nicht zuletzt die Umwelt durch TV, Presse und spezielle Info- Tage in den Handwerkskammer-Bezirken verbreitet. "Zudem informieren wir unsere Innungsmitglieder durch Newsletter und Blitzfaxe über den neuesten Stand zur Abwrackprämie", erläutert der Geschäftsführer.

Positives Image für die Branche

Noch attraktiver gestaltet sich unter Umständen die Kombination der Abwrackprämie für Heizkessel mit anderen Fördermöglichkeiten. "Wo sich der Einsatz regenerativer Energien wie Sonne oder Erdwärme lohnt, kann möglicherweise eine zusätzliche Förderquelle angezapft werden ", meint Matthias Krüger. Weit über den eigenen Nutzen und den der Endverbraucher hinaus prägt das SHK-Handwerk mit der Abwrackprämie sein Image als den Klimazielen verbundene Branche. Denn für Matthias Krüger ist klar: "Ein Großteil der Verbraucher hat sich noch nicht wirklich mit Energieeinsparung beschäftigt. Da stoßen wir mit der Abwrackprämie ein größeres Bewusstein für die Umwelt und das Klima an. "

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Zuschuss orientiert sich an der Energieeinsparung

Energie, Finanzierung — geschrieben von bauinformant @ 17:11

Einfache Förderbedingungen bei der Aktion Energie-Gewinner: Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der Zuschuss. Das Institut für wirtschaftliche Oelheizung e.V. (IWO) fördert aus-gewählte energetische Haussanierungen.

Fotos: IWO

IWO fördert energetische Sanierungen

Neue Öl-Brennwertheizung, Nutzung von Solarwärme oder eine komplette Haussanierung – Hausbesitzer, die eine energetische Gebäudesanierung planen, können sich als „Energie-Gewinner“ bewerben und mit etwas Glück eine besondere Förderung einstreichen. Das Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO) unterstützt im Rahmen der Aktion „Energie-Gewinner“ ausgewählte Modernisierungsobjekte mit Zuschüssen. Pro jährlich eingesparter Kilowattstunde (kWh) Primärenergie werden einmalig 25 Cent an die „Energie-Gewinner“ ausgezahlt. Je höher die Energieeinsparung, umso höher auch der IWO-Zuschuss. Die Fördersumme kann maximal 50 Prozent der Investitionskosten betragen. Da kommen stattliche Fördersummen zusammen. Wird beispielsweise in einem Einfamilienhaus eine veraltete Heizung gegen ein Öl-Brennwertgerät mit Solarthermie ausgetauscht, können jährlich 16.000 kWh Primärenergie eingespart werden. Das bedeutet rund 1.600 Liter weniger Heizölverbrauch pro Jahr. In diesem Fall zahlt IWO einen Zuschuss von 4.000 Euro (16.000 kWh mal 25 Cent) – bei Gesamtinvestitionskosten von etwa 15.000 bis 18.000 Euro.

In alten, schlecht gedämmten Gebäuden mit sehr hohem Energieverbrauch können durch eine umfassende Gebäudesanierung mit Heizungserneuerung, Installation einer Solaranlage, zusätzlicher Wärmedämmung von Fassade und Dach sowie Austausch der Fenster sogar beispielsweise 50.000 kWh Primärenergie eingespart werden. In diesem Fall beträgt die IWO-Förderung 12.500 Euro. Die Gesamtinvestition für eine solche Komplettsanierung kann sich auf mehr als 80.000 Euro summieren.

Modernisierer können sich ab sofort online unter www.oelheizung.info/energiegewinner für die Aktion bewerben. Bis Dezember 2011 wählt eine IWO-Fachjury jedes Quartal bundesweit eine begrenzte Anzahl vorbildlicher Modernisierungsobjekte aus. Wichtigste Voraussetzungen für die IWO-Förderung: Mit der Sanierung muss der Primärenergiebedarf um mindestens ein Drittel reduziert werden. Die Energieeinsparung muss mit einem bedarfsbasierten Energieausweis nachgewiesen werden. Und: das Gebäude muss nach der Sanierung überwiegend ölbeheizt sein.

Wie alle Haussanierer können auch die „Energie-Gewinner“ zusätzlich zum IWO-Zuschuss mit staatlichen Fördermitteln rechnen, etwa über das KfW-Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ oder über das Marktanreizprogramm (MAP) zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Weitere Infos, detaillierte Beispielberechnungen und Bewerbungsunterlagen unter www.oelheizung.info/energiegewinner
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Minderung von Stickstoffoxid-Emissionen in der Zementindustrie

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 15:23
Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellt über 4 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der SCHWENK Zement KG in Mergelstetten (Baden-Württemberg)zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU). Das Unternehmen plant den bundesweit erstmaligen Bau und Betrieb einer großtechnischen Katalysatoranlage für hohe Minderungsraten von Stickoxid-Emissionen in einem bestehenden Zementwerk. Zudem sollen die Primärbrennstoffe vollständig durch Sekundärbrennstoffe aus Abfällen ersetzt werden.  

Die SCR-Technik (Selective Catalytic Reduction) ist in Kohlekraftwerken, Müllverbrennungs- und anderen Industrieanlagen schon seit längerem Stand der Technik, nicht jedoch in der Zementindustrie. Bisher fehlte der Nachweis, dass der Einsatz der SCR-Technik auch bei extrem hohem Abfalleinsatz mit akzeptablen Katalysatorstandzeiten möglich ist. Ein umfangreiches Mess- und Untersuchungsprogramm soll die erfolgreiche Umsetzung des Vorhabens kontrollieren und dokumentieren. Somit wird die Voraussetzung geschaffen, die SCR-Technik auch auf weitere Werke zu übertragen.  

Im Zementwerk Mergelstetten soll der Einsatz von Sekundärbrennstoffen auf 100 Prozent gesteigert und gleichzeitig die Stickstoffoxid- und Ammoniak-Emissionen mit Hilfe der neuen Anlage um 50 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob die bereits in diesem und weiteren Werken angewandte SNCR-Technik (Selective Non-Catalytic Reduction) kostensenkend mit der SCR-Technik kombiniert werden kann. Dies würde weitere Potentiale der Verringerung von Stickstoffoxid-Emissionen erschließen.

 

Pressetext:

Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.
Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel.+49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

 


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Wohnungsmangel in Deutschland: Bauverbände wollen vorbeugen

Wohnungswirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 19:16
Vor dem Hintergrund eines stark rückläufigen Wohnungsbaus haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan. Hier finden Sie die Unterlagen der Pressekonferenz.

In Deutschland werden immer weniger Wohnungen gebaut. In Städten wie München, Frankfurt und Düsseldorf steigen die Mieten und erste Wohnungsengpässe zeichnen sich ab. Vor diesem Hintergrund haben sich der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), der Zentralverband des Baugewerbes (ZDB) und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) erstmalig zu einer gemeinsamen wirtschaftspolitischen Initiative, der „Initiative Wohnungsbau in Deutschland“, zusammengetan.„Wir brauchen in der nächsten Legislaturperiode eine Neuausrichtung der Wohnungsbauförderung. Neben die erfolgreiche Förderung der Wohnungsmodernisierung muss künftig auch die Förderung des Abrisses und Neubaus von Ersatzwohnungen treten“, sagt Herbert Bodner, Präsident des HDB auf einer gemeinsamen Pressekonferenz am 3. September 2009. Sonst seien insbesondere in den Ballungszentren Wohnungsengpässe nicht mehr zu vermeiden.

Die Zahl der neu erstellten Wohnungen lag nach Angaben des Statistischen Bundesamts im vergangenen Jahr bei nur 155 820. Vier Jahre zuvor wurden noch rund 100 000 Wohnungen mehr fertiggestellt. Der Staat hatte sich in den letzten Jahren immer mehr aus der steuerlichen Förderung des Mietwohnungsbaus zurückgezogen.

„Im Mietwohnungsbau sind angesichts schwacher Renditen höhere Abschreibungssätze erforderlich. Mit dem Neubau von Mehrfamilienhäusern ist eine mit anderen Anlageformen vergleichbare Rendite nicht zu realisieren. Deshalb muss der Abschreibungssatz in den ersten Jahren von derzeit 2 auf 4 Prozent verdoppelt werden“, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel. Dazu komme der beschäftigungspolitische Effekt. „10 000 zusätzliche Wohnungen jährlich schaffen Beschäftigung für rund 30 000 Arbeitnehmer“, sagt der Gewerkschafter.

„Gerade der Ein- und Zweifamilienhausbau hat seit Abschaffung der Eigenheimzulage und Erhöhung der Umsatzsteuer eine regelrechte Talfahrt erlebt. Wir regen deshalb eine nachgelagerte Besteuerung für selbstgenutztes Wohneigentum an. Außerdem müssen Handwerkerleistungen im Bestand genauso steuerlich gefördert werden wie die sog. ‚haushaltsnahen Dienstleistungen’“, betont ZDB-Präsident Hans-Hartwig Loewenstein.


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Vermieter kann auf Mietkaution auch bei streitigen Forderungen zugreifen

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 16:08

Urteil: Der Vermieter einer Immobilie kann nach Ende des Mietverhältnisses die Kaution auch dann einbehalten, wenn Forderungen an den Mieter streitig sind.

Forderungen an den Mieter müssen nicht unstreitig sein, damit der Vermieter nach Ende des Mietverhältnisses die Mietkaution einbehalten darf. Das entschied nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Oberlandesgericht Karlsruhe (Az.: 8 W 34/08).

Im verhandelten Fall minderten die Mieter eines Hauses über viele Monate hinweg 25 Prozent der Miete, da sie behaupteten, das Anwesen habe erhebliche Mängel. Dem widersprach der Vermieter. Als nach über einem Jahr das Mietverhältnis endete, wollte dieser die Mietkaution einbehalten. Deshalb kam es zum Prozess.

Doch schon während des Gerichtsstreits wollte sich der Vermieter die Mietkaution auszahlen lassen, um diese mit seinen streitigen Ansprüchen zu verrechnen. Dagegen wandte sich der Mieter und versuchte, eine einstweilige Verfügung zu erwirken. Sein Argument: Der Ex-Vermieter dürfe sich erst dann an der Kaution schadlos halten, wenn gerichtlich geklärt sei, ob dessen Ansprüche überhaupt gerechtfertigt sind. Doch das, so der Mieter, sei ja gerade streitig.

Das Gericht wies den Antrag auf einstweilige Verfügung jedoch zurück – der Vermieter darf an das Kautionsgeld ran, auch wenn noch nicht geklärt ist, ob ihm das Geld überhaupt zusteht. Die Richter begründeten ihre Entscheidung damit, dass die Kaution nach Ende der Mietzeit nicht nur eine Sicherungsfunktion, sondern auch eine so genannte Verwertungsfunktion habe: Der Vermieter solle schnell und einfach auf das Kautionsgeld zugreifen können. Voraussetzung sei, dass der Vermieter bei Beendigung des Mietverhältnisses eine Abrechnung über offene Forderungen aufstelle und jene von der Kaution abziehe – im verhandelten Fall waren die behaupteten Forderungen höher als die Kaution. Stelle sich später allerdings heraus, dass die Forderung unberechtigt sei, könne der Ex-Mieter das Geld samt Zinsen vom Vermieter zurückfordern.

Quelle: immowelt.de


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Mehr Auszubildende in Berlins Baugewerbe

Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 19:00

Am Lehrbauhof der Fachgemeinschaft Bau startet Ausbildungsjahr 2009

Berlin, 01.09.2009. Es gibt wieder mehr Auszubildende in Berlins Baugewerbe: Das vermeldet der Lehrbauhof der Fachgemeinschaft Bau anlässlich des Ausbildungsjahrbeginns am 1. September 2009. „Bereits jetzt haben wir mehr als 170 unterschriebene Ausbildungsverträge vorliegen“, freut sich Roland Bank, Ge-schäftsführer des Lehrbauhofs. „Das sind über zehn Prozent mehr als in den letz-ten Jahren zu diesem Zeitpunkt. Wir rechnen damit, dass sich die Anzahl noch erhöhen wird, da erfahrungsgemäß einige Verträge sprichwörtlich auf den letzten Drücker bei uns eingehen.“ Damit scheint die Ausbildungsbereitschaft der Berliner Baubetriebe unbeeinflusst von der Wirtschaftskrise zu sein. Das bestätigt auch eine aktuelle Mitgliederbefragung der Fachgemeinschaft Bau: Demnach plant die Mehrheit der Betriebe, trotz verschlechterter wirtschaftlicher Bedingungen auch weiterhin genauso viele junge Menschen in Bauberufen auszubilden wie vor der Wirtschaftskrise. 8,7 Prozent wollen sogar mehr Azubis einstellen als im Jahr zuvor.

Auf der Eröffnungsveranstaltung des Ausbildungsjahres 2009, die am 1. September ab 10.00 Uhr auf dem Lehrbauhof in Marienfelde stattfindet, informiert die Fachgemeinschaft die neuen Auszubildenden der Berliner Baufirmen über den weiteren Verlauf ihrer Ausbildung sowie Chancen und Weiterentwicklungsmög-lichkeiten in der Baubranche.

Um Kinder, Jugendliche und deren Eltern umfassen über Anforderungen und Betätigungsfelder in der Bauwirtschaft zu informieren, präsentiert sich zudem die Baugewerks-Innung auf der 16. Berliner Kinder- und Jugendmesse vom 11.-13. September im Reiterstadion im Olympiapark. In einem „Handwerkerdorf“ werden verschiedene Bauberufe spielerisch vorgestellt, Ansprechpartner vor Ort beantworten erste Fragen. Informationsmaterialien von Lehrbauhof und Baugewerks-Innung runden das Angebot ab.

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.

Quelle:  Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e. V. 

 


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Office twenty-M bringt frischen Wind nach Rüsselsheim

Immobilienwirtschaft, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:08
 
 
Pressemitteilung von: Office twenty-M
R Agentur: Dr. Frauke Weber Kommunikation

 

In der Rüsselsheimer Eisenstraße befinden sich die Büros von Office twenty-m. Foto: Office twenty-M
In der Rüsselsheimer Eisenstraße befinden sich die Büros von Office twenty-m. Foto: Office twenty-M
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(openPR) - Als Wirtschaftsstandort hat Rüsselsheim eine lange Tradition. Doch in Zeiten der Krise hört man nicht immer nur Gutes. Aber es gibt gerade jetzt einen Lichtblick im Wirtschaftsleben. Mitten in der Diskussion um den Opel-Standort haben zwei mutige Unternehmer ein neues Projekt gestartet. Office twenty-M bringt neue Wirschaftskraft nach Rüsselsheim. Das Unternehmen bietet Top-Büros zu Discount-Preisen. Und das in guter Lage direkt an der A 60, nur zwei Minuten von der Ausfahrt Rüsselsheim Mitte. Die ersten Mieter ziehen in diesen Tagen ein. So ist die Berlitz Sprachschule seit dem 24. August in dem Gebäude an der Eisenstraße 2 bis 4 ansässig. Auch die Softwarefirma EVAS hat ihre Zelte bereits aufgeschlagen. Und das ist erst der Anfang. Denn insgesamt warten über 10.000 Quadratmeter auf gute Geschäfte.

„Wir bieten Firmen einen optimalen Standort zu richtig guten Konditionen.“, ist Bernd Dillmann überzeugt. Der Geschäftsführer von Office twenty-M vertritt die Philosophie von der eigentümergeführten Immobilie zum Discount-Preis. Mieter und deren Kunden sollen sich darin wohl fühlen.

 

Guenter Widmaier von der Berlitz Sprachschule kann das nur bestätigen. Er bietet ab sofort Englischkurse im Auftrag der Bundesagentur für Arbeit in den neuen Räumen an. Auf die Frage, warum er diesen Standort gewählt hat, antwortet er überzeugt: „Wir glauben an die Entwicklung des Objekts und fühlen uns schon jetzt pudelwohl. Office twenty-M hat uns die Räume genau so ausgestattet, wie wir sie brauchen. Die Eigentümer kümmern sich selbst um alles und wir sind hier einfach gut aufgehoben.“

Im Rahmen des Berlitz-Berufsservice finden derzeit fünf Kurse mit je 16 Teilnehmern statt. Tendenz steigend. Widmaier bezeichnet sich selbst als einen Mensch, der nach vorne schaut. Und deshalb ist für ihn der neue Standort optimal. „Hier tut sich richtig was und es geht jeden Tag voran.“, sagt er. „Wir freuen uns auf eine ganze Menge von neuen Nachbarn und wissen, dass hier bald richtig was los sein wird.“

Mit viel Liebe zum Detail sind die Macher von Office twenty-M bei der Sache. Sie achten darauf, dass in ihren Häusern alles rund läuft. Das erste Objekt haben sie mit ihrer Firma in Kriftel realisiert. Auch dort haben sie wie in Rüsselsheim eine bestehende Immobilie auf Vordermann gebracht und vermieten sie jetzt zu günstigen Konditionen. Die Auslastung liegt bei hundert Prozent. Dort sind sie vor rund einem Jahr gestartet. Bei einer Miete von knapp sechs Euro netto sind Mieter nicht nur schnell überzeugt, sondern auch langfristig zufrieden.
Die Philosophie von Office twenty-M ist ganz einfach. Sie bieten gute Büros zu unschlagbaren Preisen. Und das im Herzen des Rhein-Main-Gebietes, mit zwanzig Minuten Fahrzeit in die Zentren von Frankfurt oder Wiesbaden, immer mit guter Anbindung an die Autobahn.
Dass sie auch in Rüsselsheim schnell viele Mieter finden, davon ist Dillmann überzeugt. Denn neben den Büros im Business Center wird es einen eigenen Trakt geben, der ganz der Gesundheit gewidmet ist. Dort werden schon bald eine Drive-in-Apotheke, ein Fitness-Studio und diverse Arztpraxen einziehen. Aber das ist eine andere Geschichte.

Office twenty-M Mainport GmbH
Bernd Dillmann
Römerstraße 28
56130 Bad Ems
Tel.: 0177/3455626
e-mail:
www.twenty-m.de

Über Office twenty-M
Office twenty-M bietet gute Büros zu unschlagbaren Preisen. Und das im Herzen des Rhein-Main-Gebietes, mit zwanzig Minuten Fahrzeit in die Zentren von Frankfurt oder Wiesbaden, immer mit guter Anbindung an die Autobahn.
Office twenty-M in Rüsselsheim ist das Business-Center mit dem herausragenden Mietpreis-/Leistungsverhältnis. Es gibt variable und individuelle Büroflächen von 181 qm bis über 2.116 qm direkt an der A 60.

Die Inhaber betreiben ihre Immobilien als eigentümergeführte Objekte. Für sie heißt das, dass sie sich persönlich um alles kümmern und selbst für ihre Mieter da sind. Das Angebot richtet sich an Unternehmen unterschiedlicher Branchen.

 


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Dr. Hahn startet Bauvorhaben an neuem Standort Erkelenz

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:54
 
 
Pressemitteilung von: Dr. Hahn GmbH & Co. KG
v.l.n.r.: Sandra Schürger (Wirtschaftsförderung), Peter Jansen (Bürgermeister v. Erkelenz), Michael Hahn (Geschäftsführer Dr. Hahn), Lutz Schopen (technischer Leiter Dr. Hahn), Ansgar Lurweg (technischer Beigeordneter d. Stadt Erkelenz).
v.l.n.r.: Sandra Schürger (Wirtschaftsförderung), Peter Jansen (Bürgermeister v. Erkelenz), Michael Hahn (Geschäftsführer Dr. Hahn), Lutz Schopen (technischer Leiter Dr. Hahn), Ansgar Lurweg (technischer Beigeordneter d. Stadt Erkelenz).
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(openPR) - Erster Spatenstich von Dr. Hahn in Erkelenz

Neubau an der Tenholter Straße beginnt

Am Dienstag hat der in Mönchengladbach-Wickrath ansässige Hersteller von Türscharnieren, Dr. Hahn, den ersten Spatenstich für den Bau seiner neuen Produktionsstätte an der Tenholter Straße, im Erkelenzer Industriegebiet Gipco gesetzt.

Den Spaten nahmen dabei nicht nur der Geschäftsführer Michael Hahn und der technische Leiter Lutz Schopen in die Hand, auch Bürgermeister Peter Jansen, Sandra Schürger als Leiterin der Wirtschaftsförderung und der technische Beigeordnete Ansgar Lurweg ließen es sich nicht nehmen, bei diesem wichtigen Schritt für das Unternehmen aber auch den Wirtschaftsstandort Erkelenz Hand anzulegen.

Das Bauvorhaben

In der ersten Phase des mehrstufig angelegten Bauvorhabens werden auf einer Gesamtfläche von ca. 60.000 m² rund 7.400 m² Hallenflächen für Teilbereiche der Fertigung sowie der versorgenden Bereiche installiert.

Mit einem Investitionsvolumen von insgesamt 14 Millionen Euro entstehen hier modernste Produktionshallen, die sich am idealtypischen Produktionsablauf orientieren und im Rahmen eines innovativen, umweltbewussten Konzeptes realisiert werden.

Man rechnet damit, bereits im zweiten Quartal 2010 mit ca. 100 Mitarbeitern die Produktion am neuen Standort aufnehmen zu können.

Dr. Hahn GmbH & Co. KG
Klaus Weiss
Postfach 400 109
41189 Mönchengladbach
Tel.: ++49 (0)21 66/95 44 28
Fax: ++49 (0)21 66/95 45 79
E-Mail:
Internet: www.dr-hahn.de

 


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