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AENGEVELT exklusiv mit Vermarktung beauftragt: Das Reitzenstein-Gelände in Düsseldorf wird bebaut

Pressemitteilung von: AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG

Hier entsteht in gehobener Wohnlage ein völlig neues und eigenständiges, familienfreundliches, innenstadtnahes Wohnquartier für mehr als 3.000 Menschen

(openPR) - Gute Nachrichten für den Düsseldorfer Wohnungsmarkt: das Gelände der ”Reitzenstein-Kaserne“ an der Lenaustraße - rund 23 Hektar groß - wird für den Wohnungsbau erschlossen und bebaut. Die Offenlage des Bebauungsplanes endete Mitte Juli 2009. Die Abarbeitung von Anregungen und die parlamentarische Bearbeitung erfolgen plangemäß. Nach Rechtskraft entsteht im Dreieck der Stadtteile Grafenberg, Düsseltal und Mörsenbroich in gehobener Wohnlage ein völlig neues und eigenständiges, familienfreundliches, innenstadtnahes Wohnquartier für mehr als 3.000 Menschen.

Das für die Düsseldorfer Wohnungswirtschaft dringend notwendige Prestige-Objekt kommt in den nächsten Monaten in mehreren Phasen auf den Markt. Hierzu hat der Eigentümer, die ”Gartenstadt Reitzenstein GmbH“, das Düsseldorfer Maklerunternehmen Aengevelt exklusiv mit der Vermarktung des Entwicklungsgeländes beauftragt.

Die Geschäftsführer der beiden Unternehmen, Robert van der Looy und Dr. Lutz Aengevelt, haben in diesen Tagen mit den beiden Projektleitern, Hermann-Josef Ketteler (Gartenstadt Reitzenstein GmbH) und Jürgen Sester (Aengevelt) den Dienstleistungs- und Beratungsauftrag unterzeichnet.

„Wir freuen uns, dass wir den renommierten Düsseldorfer Immobilien-Dienstleister Aengevelt für die Vermarktung unserer Wohnbauflächen an exponierter Lage in Düsseldorf haben gewinnen können und sind stolz auf das kleine Konjunkturprogramm, das wir mit Beginn unserer Vermarktungsbemühungen anschieben können: zirka € 20 Millionen fließen in die notwendigen Erschließungsmaßnahmen wie Straßen- und Kanalbau sowie für das überragende Grünkonzept dieser ehemaligen Kaserne. Durch den Verkauf der Grundstücke für Einfamilienhäuser und Geschosswohnungsbauten werden viele Düsseldorfer mit den Architekten und Bauunternehmungen dieser Stadt dieses reizvolle Gebiet zügig bebauen“, ist Robert van der Looy überzeugt.

Dr. Lutz Aengevelt, geschäftsführender Gesellschafter der Aengevelt Immobilien: „Die Mitarbeiter des städtischen Planungsamtes haben einen hervorragenden Job verrichtet, indem sie im Rahmen eines effizienten Werkstattverfahrens ein neues einmaliges Wohngebiet inmitten der Stadt mit viel Sinn und Gespür für die exponierte Lage am Grafenberger Wald geplant haben. Es bietet ideale Voraussetzungen für familienfreundliches und innenstadtnahes Wohnen mit Einzel-, Doppel-, Reihen- und Mehrfamilienhäusern. Das Gelände ist bestens an den öffentlichen Personennahverkehr angebunden und weist ein hochwertiges Grünkonzept auf.”

Die Reitzenstein-Kaserne wurde Anfang der 30er Jahre – damals vor den Toren der Stadt - auf Grundstücken errichtet, die überwiegend landwirtschaftlich und kleingärtnerisch genutzt wurden. In den Kriegstagen wurde die Kaserne durch Luftsangriffe der Alliierten stark zerstört. Nach dem Krieg dienten Teile der Kasernegebäude als Notunterkünfte, ab 1956 wurde das Gelände wieder militärisch genutzt. Umstrukturierungsmaßnahmen der Bundeswehr führten letztendlich im Jahre 2004 zu einem Verkauf des ca. 23 Hektar großen Geländes an die “Gartenstadt Reitzenstein GmbH”. 2006 wurde, mit Ausnahme dreier Gebäude, der Standort auch militärisch aufgegeben.

In der Folgezeit wurde auf der Grundlage des Siegerentwurfes aus einem Werkstattverfahren, aus dem die Teams Auer & und Weber Architekten aus Stuttgart, Prof. Rainer Schmitz, Landschaftsarchitekt aus München sowie Jürgen Geiselhart aus Düsseldorf als Sieger hervorgingen, der Bebauungsplan entwickelt.

Mit Beteiligung der Bürger wurde der Masterplan von der Stadt Düsseldorf überarbeitet und ein städtebaulicher Entwurf für ein Wohngebiet entwickelt, der die Errichtung von Grundstücken, Villen, Einfamilienhäusern und Geschosswohnungen erlaubt. Im Eingangsbereich der Lenaustraße wird auf dem ehemaligen Kasernegelände ein Supermarkt mit Vollsortiment entstehen. Auch Büro- und Verwaltungsflächen sind möglich. Für Kinder sind abwechslungsreiche Spielmöglichkeiten sowie eine Kindertagesstätte und eine Jugendfreizeiteinrichtung geplant. Die von der Bundeswehr mitgenutzte Sporthalle wurde bereits an die Stadt Düsseldorf verkauft und bleibt für die Vereinsarbeit bestehen. Die ehemaligen Mannschaftsgebäude stehen nicht unter Denkmalschutz und können, je nach Investorenwille, abgebrochen oder einer neuen Nutzung zugeführt werden. Unter anderem ist dort auch die Kindertagesstätte vorgesehen. Umfangreiche Gestaltungsvorschriften, deren Einhaltung vom Städtischen Planungsamt überwacht werden, stellen sicher, dass hier ein qualitativ hochwertiges, attraktives und stark durchgrüntes Wohngebiet entsteht.

„Mit unserer nahezu 100jährigen Erfahrung bei Entwicklungsmaßnahmen vor allem in der Stadt Düsseldorf wollen auch wir hier im Auftrag der “Gartenstadt Reitzenstein GmbH” einen wertvollen Beitrag für die Wohnungswirtschaft in Düsseldorf leisten. Unter Wahrung der städtebaulichen Zielsetzungen der Stadt wird hier ein bedeutendes Signal gesetzt. Von den 23 Hektar Grundstücksfläche sind lediglich 16 Hektar als Bauland ausgewiesen. Davon dürfen nur 40 Prozent bebaut werden, der Rest ist private Grünfläche. Hinzu kommen umfangreiche öffentliche Grünflächen. Wir rechnen mit ca. 350 Einfamilienhäusern und bis zu 700 Geschosswohnungen”, erläutert Jürgen Sester, Projektleiter des Aengevelt-Teams, die Bedeutung des Areals für Düsseldorf. Voraussichtlich im Frühjahr 2010 startet die Erschließung in Verantwortung der Stadt Düsseldorf u.a. mit einem komplett neuen Straßen- und Kanalsystem, die ersten Bauanträge können voraussichtlich ab Sommer 2010 gestellt werden.

AENGEVELT IMMOBILIEN GmbH & Co. KG
Thomas Glodek
Leiter Öffentlichkeitsarbeit
Kennedydamm 55/Ross-Straße
D-40476 Düsseldorf

Tel.: 02 11/83 91-307
Fax: 02 11/83 91-261
Mobil: 01 72/98 04-203
E-mail:
URL: www.aengevelt.com

AENGEVELT IMMOBILIEN wurde am 01. April 1910 gegründet und ist mit rd. 160 Mitarbeitern einer der größten und erfahrensten Immobilien-Dienstleister Deutschlands mit bundesweiter und internationaler Tätigkeit. Das Unternehmen bietet seinen Kunden seit nahezu 100 Jahren eine umfassende kundenindividuelle Betreuung mit Full Service-Leistungsspektrum. Um seinen Kunden hierbei eine völlig interessenunabhängige, marktorientierte Fachberatung zu garantieren, ist und bleibt AENGEVELT absolut banken-, versicherungs- und weisungsungebunden und damit frei von Allfinanz- und Konzernstrategien.


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Spatenstich für Hochhaus zum 40. Revolutionstag in Tripolis

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:24

Pressemitteilung von: Jo. Franzke Architekten

(openPR) - Im Rahmen des von Jo. Franzke Architekten geplanten Stadterweiterungsprojektes Bab Tarablus („Tor zur Stadt“) in Tripolis erfolgt anlässlich des 40. Jahrestags der Revolution der Spatenstich für ein Bürohochhaus. Das 110 Meter hohe Gebäude steht in prominenter Lage am Schnittpunkt der Airport Road und der 3rd Ring Road, die kreisförmig um Tripolis führt. Es bildet vom Flughafen aus gesehen den Eingang zum neuen Stadterweiterungsgebiet, das auf einem 200 Hektar großen Gelände im Südwesten der libyschen Hauptstadt realisiert wird.

Bislang größtenteils gewerblich genutzt, wird der neue Stadtteil in zwei Phasen als Mischgebiet mit circa 90% Wohnanteil entwickelt. Neben Kindergärten, Schulen, werden auch Hotels, Mall und Nahversorgung in die Planung integriert. Das neue Stadtviertel verkörpert die derzeit im Land herrschende Aufbruchstimmung. Jo. Franzke erläutert: „Das Stadterweiterungsprojekt trägt dem Umstand Rechnung, dass rund 65 % der libyschen Bevölkerung unter 21 sind und damit ein großer Bedarf an neuen Wohnungen und infrastrukturellen Einrichtungen besteht.“ In der ersten Phase der Realisierung dieses neuen Viertels ist das Büro Jo. Franzke Architekten mit der Planung von insgesamt 437 Gebäuden mit zirka 5.500 Wohnungen, einem 25-stöckigen Hochhaus und zwei 16-geschossigen Punkthäusern beauftragt.

Das nun im Bau befindliche Hochhaus erhebt sich über einer zweigeschossigen Tiefgarage mit rund 200 Stellplätzen. Es besteht aus dem 25-geschossigen Hochhaus und einem zweiten acht-geschossigen Bauteil, das die Höhe und das Volumen der benachbarten Wohnbebauung aufnimmt.

Als offene Mitte verbindet eine zweigeschossige, verglaste Lobby die beiden Bauteile. Der Lobby kommt neben der Verteilerfunktion auch die Rolle als Kommunikationszentrum zu. Hier konzentrieren sich Läden, Kaffeebar, ein Restaurant, sowie der Aufgang zum Konferenzbereich im 1. Obergeschoss. Von der Lobby aus erreicht man außerdem die Vorräume zu den Aufzügen und Treppenhäusern, die im Kern der beiden Türme angeordnet sind. Über dem Sockelbereich erheben sich die Büroetagen. Flexible Grundrisse erlauben die Unterteilung in Großraum-, Kombi- oder Einzelbüros.

Die Fassade des Bürogebäudes ist mehrschichtig aufgebaut. Verkleidet ist sie mit hellem Betonwerkstein. Rechteckige und quadratische Fenster mit mattierten goldfarbenen Profileinfassungen gliedern die Fassade in einem mäandrierenden Spiel. Bei entsprechendem Lichteinfall ergeben sich auf diese Weise horizontale Spiegelungen. Das lebhafte Fassadenspiel zieht sich – an den Gebäudeecken vertikal gespiegelt – einmal rings um den Bau und akzentuiert die Prominenz der Gebäudelage.

„Wir wollen mit diesem Projekt den komplexen architektonischen Wurzeln der Stadt gerecht werden“, so Jo. Franzke. „Wir bauen zwar modern, aber gleichzeitig bemühen wir uns um eine ortsverbundene Architektursprache, indem wir etwa Ornamente und Farben aufgreifen, die der Architektur des Landes entsprechen. Das Projekt Bab Tarablus entsteht in einem Land, dessen architekturgeschichtlicher Reichtum beeindruckend ist. Die Architekturgeschichte der Stadt Tripolis zeigt schon seit Jahrhunderten ein Neben- und Miteinander von Orient und Okzident.“


Projektdaten
Neubau: Hochhaus Bab Tarablus
Adresse: Tripolis Airport Road, Libyen
Bauherr: LIDCO Libyan Investment Company
Geplante Fertigstellung: 2010
BGF: 60.740 m²
Nutzung: Büro, Dienstleistungen
Leistungsphasen: 1- 5, 8

Jo. Franzke Architekten
Ludwigstraße 2-4
60329 Frankfurt am Main


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Nordhäuser Jungingenieure als Entwicklungshelfer für erneuerbare Energien

Ausbildung & Studium, Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:27
 
Mag. rer. publ. Arndt Schelenhaus, Pressestelle
Fachhochschule Nordhausen
28.08.2009 14:34
Die ersten Bachelorabsolventen der Regenerativen Energietechnik: Ercan Simsek und Abdallah Khenissi
Die ersten Bachelorabsolventen der Regenerativen Energietechnik: Ercan Simsek und Abdallah Khenissi
Die Errichtung eines leistungsfähigen Photovoltaikkraftwerks in der Republik Mali haben sich die ersten Bachelorabsolventen des Studiengangs Regenerative Energietechnik an der Fachhochschule Nordhausen als ehrgeiziges Thema für ihre Abschlussarbeit ausgesucht. Mit den Solarzellen des Thüringer Solarmodulherstellers Masdar PV aus Ichtershausen soll das Vorhaben in Afrika auch umgesetzt werden.
Abdallah Khenissi und Ercan Simsek lauten die Namen der frischgebackenen Ingenieure für Regenerative Energietechnik. Beide sind die ersten Absolventen dieses Studiengangs und haben ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule Nordhausen in der Regelstudienzeit abgeschlossen. Da die Nordthüringer Hochschule mit der Republik Mali eine Kooperationsbeziehung auf dem Gebiet der Nutzung erneuerbarer Energien pflegt, hatten sich die beiden Absolventen ein ehrgeiziges Thema für die Abschlussarbeit ausgesucht. Sie entwarfen die gesamte Projektierung einer leistungsstarken Photovoltaikanlage für das westafrikanische Land. Bislang gewinnt Mali seine Energie aus der Verbrennung fossiler Energieträger und aus Wasserkraft. Die vorhandenen Kraftwerkskapazitäten können aber den wachsenden Energiebedarf des Landes nur unzureichend decken. Die Republik Mali plant daher einen kräftigen Ausbau des Anteils ihrer Energiegewinnung aus Photovoltaikanlagen. Im Januar dieses Jahres war der Energieminister Malis an die Fachhochschule Nordhausen gereist, um mit der ersten deutschen Hochschule, die einen Studiengang für Regenerative Energietechnik eingerichtet hatte, eine Kooperation zu vereinbaren.
 
Weitere Informationen:
 
Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
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EU-Wettbewerb: Nordrhein-Westfalen bewirbt sich um führende Rolle bei Energieforschung in Europa

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:11
 
André Zimmermann, Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW
28.08.2009 12:38
 
Industrie, Hochschulen und Forschungseinrichtungen schmieden Konsortium

Die besten Energieforscher und einige der großen Industriekonzerne Nordrhein-Westfalens bewerben sich gemeinsam bei der EU darum, europäisches Innovationszentrum für die Energiewirtschaft zu werden. Vier Minuten vor Ablauf der Frist ging der NRW-Antrag, der von der Landesregierung unterstützt wird, gestern Abend in Brüssel ein. Das Innovationszentrum für die Energiewirtschaft ist eines von drei Teilen des neuen Europäischen Technologie-Instituts (EIT) und soll mit einem Jahresbudget von 100 Millionen Euro im kommenden Jahr seine Arbeit aufnehmen. Die EU entscheidet im Dezember über den Standort.

Konsortialführer des NRW-Antrags ist Energy Hills e.V., ein von Wirtschafts- und Wissenschaftsvertreter der Region Aachen-Jülich gegründeter Verein. Beteiligt sind Universität und Fachhochschule Aachen, das Forschungszentrum Jülich, die Universität Dortmund, drei Fraunhofer-Institute und das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt und Energie. Neben den großen Konzernen Bayer, E.ON und Thyssen-Krupp sind auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen eingebunden. "Der Antrag bringt alle starken Kräfte Nordrhein-Westfalens zusammen. Ich habe durchaus Hoffnung, dass wir gegen die Wettbewerber bestehen können", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart.

Das EIT-Zentrum soll die europäische Energieforschung bündeln und in den zentralen Fragen voranbringen: Umweltverträglichkeit, Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit. "Das ist eine der großen globalen Fragen unserer Zeit. Hier würden wir gerne die führende Rolle in Europa einnehmen", sagte Pinkwart. Unterstützt wird der NRW-Antrag auch aus dem europäischen Ausland. Über 80 Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Ministerien aus zehn europäischen Ländern sind in dem Antrag als Partner aufgeführt.

Die Energieforschung ist eines von vier Zukunftsfeldern, auf die das Innovationsministerium seine Forschungs- und Technologieförderung konzentriert. Signalwirkung hatte 2006 die Entscheidung von E.ON, mit Eigenmitteln in Höhe von 40 Millionen Euro gemeinsam mit der RWTH Aachen ein neues Energieforschungsinstitut zu gründen. Forscher dieses Zentrums gehören jetzt zu den stärksten Promotoren des Antrags.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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Auf der Suche nach neuartigen Solarzellen

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:07
Physiker der Universität Potsdam an neuem Forschungsverbund beteiligt
Sylvia Prietz, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Potsdam
28.08.2009 11:31
Wissenschaftler des Potsdamer Uni-Instituts für Physik und Astronomie sind am gerade gestarteten neuen Forschungsverbund "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" beteiligt. Ziel des im Rahmen der Initiative "Organische Photovoltaik" ins Leben gerufenen BMBF-Projekts ist es, die drei traditionell verschiedenen Ansätze bei der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie zu einem gemeinsamen Konzept einer organischen Hybridsolarzelle zusammenzuführen. Experten versprechen sich davon niedrigere Herstellungskosten als bei den bisher üblichen Solarzellen und hinsichtlich der Anwendung in zahlreichen Gegenständen des Alltags eine große Produktvielfalt.

In der organischen Photovoltaik, also der Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie, mittels photoaktiver Kohlenwasserstoffverbindungen, werden traditionell drei Konzepte verfolgt. Dies sind zum einen Mehrschichtsysteme aus aufgedampften kleinen Molekülen, Zellen auf der Grundlage von löslichen halbleitenden Kunststoffen sowie Solarzellen mit farbstoffsensibilisierten porösen Schichten. In der Region Brandenburg-Berlin werden diese unterschiedlichen Konzepte am Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam, am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung Potsdam-Golm sowie am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung Potsdam-Golm erforscht. Ziel des kürzlich gestarteten Forschungsverbundes "Selbstorganisation in organischen Hybridsolarzellen - SOHyb" ist es nun, diese Varianten in ein gemeinsames Konzept der Herstellung einer organischen Hybridsolarzelle einzubringen. Langfristig soll damit eine neue Grundlage für einfach herstellbare Schichtsysteme mit hohem Potenzial für die kostengünstige Fertigung im industriellen Maßstab entwickelt werden. Ein Hauptaugenmerk liegt dabei auf der selbstorganisierten Nanostrukturierung der Schichten.

In den vergangen Jahren wurden organische Halbleiter, wie Farbstoffe oder photoaktive Polymere, für verschiedene opto-elektronische Anwendungen entwickelt und optimiert. Unter anderem wurde ihre Eignung als photoaktive Schichten für die Herstellung von Solarzellen intensiv erforscht. Aufgrund der erwarteten niedrigen Kosten und der potentiellen Produktvielfalt werden organischen Solarzellen sehr gute Perspektiven bescheinigt. Solche Zellen eröffnen neue Anwendungsfelder, die mit anorganischen, aus Silizium bestehenden Solarzellen nur schwer zu realisieren sind. Von besonderem Interesse ist der Einsatz in Fenstern, Lamellenjalousien mit Photovoltaik-Funktion oder Strom produzierenden Gerätegehäusen oder Textilien.

Effiziente Solarzellen lassen sich mit organischen Materialien nur aufbauen, wenn ein Elektronenspender mit einem Elektronenempfänger kombiniert wird. Bei Bestrahlung mit Licht erfolgt ein so genannter "photoinduzierter Elektronentransfer" vom Spender zum Empfänger. Dieses Elektron kann nach außen abgeführt werden. In aktuellen Forschungsprojekten wird nun versucht, diese Materialien zu Zellen mit sehr hohen Wirkungsgraden zu kombinieren.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Initiative "Organische Photovoltaik" dreieinhalb Jahre lang mit insgesamt drei Millionen Euro finanziell unterstützt.

Hinweis an die Redaktionen:
Für weitere Informationen steht Ihnen Prof. Dr. Dieter Neher aus dem Institut für Physik und Astronomie der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-1265, E-Mail: neher@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Quelle: Informationsdienst Wissenschaft


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Veranstaltung "Brandschutztag" an der Hochschule Lausitz

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:50
Termin:  02.10.2009 10:00 - 16:00
 
Anmeldeschluss:  24.09.2009
 
Veranstaltungsort: 
Hochschule Lausitz (FH), Lipezker Straße 47, Laborgebäude 15, Hörsaal 15V.110
03048 Cottbus
Brandenburg
Deutschland
 
Zielgruppe:  Studierende, Wirtschaftsvertreter
 
Kontakt:  Brandschutztag@HS-Lausitz.de
 
Kategorie:  überregional
Bauwesen / Architektur, Umwelt / Ökologie, Werkstoffwissenschaften
 
Eintrag:  18.08.2009
Ralf-Peter Witzmann, Pressse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Lausitz (FH)
 
Als Forum für alle im Brandschutz Tätigen - ob Planer, Sachverständiger, Behördenvertreter, Bauherr oder Student - findet der 3. Brandschutztag an der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus statt. Wichtige Informationen über Neuerungen, Veränderungen und Erfahrungen im Brandschutz vermitteln:

Prof. Dr. Gunter Hoppe, DIBT Berlin;
Dipl.-Ing. Hans Esser, TÜV-Rheinland;
Dipl.-Ing. Manfred Lippe, ML Sachverständigen Gesellschaft
Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Ministerium für Bauen und Verkehr in NRW .

Nähere Auskünfte erteilt:
Prof. Dr. Winfried Schütz
Hochschule Lausitz (FH)
Fachbereich Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik
Lipezker Str. 47
03048 Cottbus
Tel. 0355 5818-813 (801)
Fax 0355 5818-809

Trotz des Konjunkturpakets II hat sich Auftragslage am Bau nicht verbessert

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 22:51

Umfrage der Fachgemeinschaft Bau: Mittel fließen zu langsam

Berlin, 27.08.2009. Die Situation der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg hat sich trotz des Konjunkturpakets II nicht verbessert. Das geht aus einer heute veröffentlichten Mitgliederbefragung der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. hervor. Demnach gaben 56 Prozent der rund 900 Baubetriebe an, dass sich die Auftragslage trotz des Konjunkturprogramms nicht verbessert hat und es bis jetzt noch nicht zu zusätzlichen Projekten aus dem staatlichen Fördertopf gekommen ist. Elf Prozent der Betriebe finden gar, dass sich die Auftragslage verschlechtert hat. Nur 13 Prozent der Bauunternehmer erwarten mittelfristig ein Auftragsplus aufgrund der staatlichen Konjunkturmaßnahmen. Hinzu kommen verschärfte Bedingungen bei der Kreditvergabe der Banken: Dass diese mehr Sicherheiten benötigen als früher, bestätigte gut ein Drittel der Betriebe.

Insgesamt 57 Prozent der Befragten gaben an, bereits jetzt oder in naher Zukunft von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise betroffen zu sein. Entsprechend düster sind die Erwartungen der Unternehmen an die konjunkturelle Entwicklung bis Ende 2009: Rund 32 Prozent rechnet mit einem sinkenden Bauvolumen, 41 Prozent erwarten eine Stagnation. Trotzdem geben 69 Prozent der Betriebe an, vorerst keine Mitarbeiter entlassen zu wollen. Und auch beim Thema Ausbildung setzen die Betriebe auf eine baldige Besserung der Lage und wollen vorerst keine Auszubildenden Stellen aufgrund der Wirtschaftskrise abbauen.

Fachgemeinschaft Bau fordert zügigere Umsetzung:
 
Die Fachgemeinschaft Bau sieht sich durch die Umfrageergebnisse in ihrer Kritik an der zu langsamen Umsetzung des Konjunkturpakets bestätigt: „Was als kurzfristige Konjunkturbelebung gedacht war, wächst sich zu einer unendlichen Geschichte aus“, kommentiert Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, die Ergebnisse. „Für die zögerliche Vergabe machen wir vor allem den seit Jahren anhaltenden Abbau qualifizierter Mitarbeiter in den Vergabestellen verantwortlich. Dass bis Jahresende 40 Prozent der Mittel aus dem Konjunkturpaket bereits marktwirksam geworden sind, halten wir für äußert unwahrscheinlich.“ Der Verband fordert einen zügigeren Mittelabfluss, um die Konjunktur im Baubereich möglichst noch in diesem Jahr anzukurbeln. Zudem regt er eine generelle Erhöhung der Investitionen in Infrastrukturmaßnahmen an, um die regionale Wirtschaftskraft zu stärken.

Ergebnisse für Berlin im Überblick:

In Berlin geben 30,4% der Befragten an, dass sich die Lage trotz Konjunkturpakets nicht verbessert hat. Zu konkreten Projekten ist es nach Ansicht von 26,3% der Betriebe noch nicht gekommen. 15,8% der Betriebe stellen fest, dass wesentlich mehr Ausschreibungen laufen. Gleichwohl hat sich für 10,5% die Auftragslage verschlechtert, nur 6,4% spüren eine deutliche Verbesserung.

Dass die Krise bei ihnen angekommen ist, bestätigen 33,3 % der Berliner Bauunternehmer, weitere 23,9% rechnen damit, dass sie in den nächsten Monaten voll durchschlagen wird. Allerdings erwarten 18,8% der Betriebe ein Auftragsplus aufgrund der staatlichen Konjunkturmaßnahmen. 22,2% der Befragten gehen davon aus, dass die Krise nicht merklich zu spüren sein wird. Nur 13,9% der Befragten planen, aufgrund der Wirtschaftskrise Mitarbeiter zu entlassen, für die überwältigende Mehrheit von 74,3% kommt das vorerst nicht in Frage. 

Ergebnisse für Brandenburg im Überblick:

In Brandenburg hat sich nach Ansicht von 37,4% der befragten Betriebe die Auftragslage trotz Konjunkturpakets nicht verbessert. 17,6% bestätigen, dass es noch nicht zu konkreten Projekten gekommen ist, 11% fügen dem allerdings hinzu, dass wesentlich mehr Ausschreibungen laufen. 12,1% der Betriebe findet, dass sich die Auftragslage verschlechtert hat, während 11% das genaue Gegenteil feststellen. Ein Auftragsplus aufgrund der konjunkturellen Maßnahmen erwarten allerdings nur 6,5% der Brandenburger Bauunternehmer.

26,1% der Betriebe gaben an, in den nächsten Monaten mit den Konsequenzen der Krise zu rechnen, während bei 23,9% der Unternehmer die Krise schon zu spüren ist. Dass sich die Krise nicht merklich auswirken wird, erwarten 38%. Insgesamt 19,8% der Betriebe planen, Mitarbeiter zu entlassen; für 63,7% spielt das Thema Entlassungen keine Rolle.

Weitere Informationen:

Die detaillierten Ergebnisse und Diagramme finden Sie im unten angefügten Link.

Diagramme zur Umfrage der FG Bau vom August 2009 (PDF)

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.

Quelle: Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.


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Stellenabbau in der Immobilienbranche ebbt ab

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:31

In der Immobilienbranche ist die Talsohle der Wirtschaftskrise erreicht. Die Mehrzahl der Arbeitgeber geht nicht mehr von einem weiteren Stellenabbau aus. Dies ergab eine jetzt im IZ-Karriereführer der Immobilien Zeitung veröffentlichte Umfrage unter 94 Personalentscheidern marktführender Unternehmen.

Während im Frühsommer des Jahres knapp die Hälfte der Befragten bestätigte, dass aktuell in der Branche zahlreiche Arbeitsplätze abgebaut werden, prognostizierten dies für die kommenden zwölf Monate nur noch 37%. Keine Veränderung im Personalbestand erwarten 40%, immerhin 14% gehen sogar von Neueinstellungen aus. An der Umfrage teilgenommen haben Bauträger, Projektentwickler, Immobilienmakler, Banken, Wohnungsunternehmen und Verwalter.

Noch positiver schätzen die Befragten die Lage im eigenen Unternehmen ein. Zwar berichtet auch jeder Fünfte von ihnen von Personalreduzierungen in den vergangenen Monaten. Diese Entwicklung ist jedoch mittlerweile gestoppt. 65% der Personalentscheider wollen den
Mitarbeiterstamm nicht mehr verkleinern, jeder dritte glaubt sogar, dass er in den kommenden zwölf Monaten neue Stellen ausschreiben wird.

Pro Unternehmen sind bereits aktuell knapp fünf Stellen zu besetzen. Da an der Umfrage traditionell die eher expansiven Firmen teilnehmen, lassen sich diese Werte nicht generell auf die gesamte Branche übertragen. Zudem sind auch die Marktführer selbst zurückhaltender als in den Vorjahren. So lag die Zahl der freien Stellen pro Unternehmen im vergangenen Jahr noch bei neun und damit fast doppelt so hoch wie in diesem Jahr.

Entsprechend müssen Berufseinsteiger in der Immobilienbranche in diesem Jahr mit Gehaltsrückgängen rechnen. Auf dem Lohnzettel stehen mit durchschnittlich 33.360 Euro 2,6% weniger als 2008. Die Spanne reicht von knapp 27.000 Euro pro Jahr nach einer immobi-
lienspezifischen Lehre bis hin zu 38.000 Euro für diejenigen, die einen immobilienspezifischen Hochschulabschluss vorweisen können.

Quelle: Immobilienzeitung.de


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Wertlose Mietangebots-Listen - Geld zurück

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 21:27

Viel Geld für wertlose Listen mit vermeintlichen Mietangeboten: Das müssen sich Mietinteressenten nicht gefallen lassen. Ein Gericht verurteile jetzt einen Listenanbieter dazu, das Geld zurückzuzahlen.

Unseriöse Wohnungsvermittler haben vor Gericht keine Chance: Die Abzockmasche, Wohnungssuchenden gegen viel Geld Listen mit angeblichen Wohnungsangeboten zuzuschicken, verstößt gegen das Wohnungsvermittlungsgesetz, entschied nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Landgericht Hamburg (Az: 309 S 107/08). Geklagt hatten mehrere Opfer, die zwischen 179 und 189 Euro für solche Listen zahlen mussten und ihr Geld jetzt zurückerhalten.

Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass die Listen konkrete Informationen und die Kontaktdaten zu den Vermietern enthielten. Damit sei die Firma als Nachweismakler tätig geworden. Makler dürfen jedoch nur dann Geld verlangen, wenn auch tatsächlich ein Mietvertrag zustande kommt. Damit, dass die Firma Geld für Listen verlangte, habe sie einen Verstoß gegen das Wohnungsvermittlungsgesetz begangen und muss das Geld der Kunden zurückzahlen, argumentierten die Richter. Das Gericht hat allerdings eine Revision zur nächsthöheren Instanz zugelassen.

Die Masche, für Listen mit Wohnungen Geld zu verlangen, ist nach Beobachtungen des Immobilienportals Immowelt.de nicht neu. Schon seit einiger Zeit bieten Firmen Wohnungslisten für Mietobjekte an, mit deren Vermittlung sie gar nicht beauftragt wurden. Ruft ein Interessent an, heißt es oft, dass genau diese Wohnung leider schon vergeben sei. Man habe jedoch weitere interessante Angebote – der Interessent müsse nur eine Liste erwerben. Diese Listen sind für den Interessenten allerdings meist wertlos. Oft enthalten Sie nur Kopien mit Immobilienangeboten anderer Anbieter – ohne deren Wissen. Bisweilen wird auch die Kaltmiete nach unten frisiert, um Interessenten zu locken.

Wie sich arglose Miet- und Kaufinteressenten vor dieser und vor weiteren Abzockmaschen schützen können, schildert Immowelt.de auf der eigens eingerichteten Seite www.schutz-vor-immobilienbetrug.de.


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EnEV 2009: Neue Regeln für Hausbesitzer und Bauherren

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:37

Energiebedarf von Gebäuden soll um 30 Prozent sinken

Am 1. Oktober 2009 tritt die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft. Dann werden die Anforderungen an die energetische Qualität von Neubauten und an die Modernisierung von Altbauten verschärft. Im Vergleich zu der noch gültigen EnEV 2007 soll der Energiebedarf für Heizung und Warmwasser in Wohn- und Nichtwohngebäuden um durchschnittlich 30 Prozent sinken. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) informiert über die wichtigsten Änderungen.

Für Bauherren und Eigentümer, die ihre Gebäude komplett oder teilweise sanieren oder neu bauen, gilt ab dem 1. Oktober 2009 (Bedingung ist Bauantragstellung nach dem 1. Oktober 2009):

Neubauten: Wird ein Haus neu gebaut, muss sein gesamter Jahresprimärenergiebedarf um 30 Prozent niedriger liegen als noch nach EnEV 2007 erforderlich. Dabei muss die Wärmedämmung der Gebäudehülle im Durchschnitt 15 Prozent effizienter sein als bisher.

Altbauten: Werden größere bauliche Maßnahmen an der Gebäudehülle durchgeführt - wie das Dämmen der Wände oder der Austausch von Fenstern - müssen die neuen Bauteile einen 30 Prozent besseren energetischen Wert erreichen als bisher gefordert. Alternativ kann der Haussanierer dafür sorgen, dass der Jahresprimärenergiebedarf des gesamten Gebäudes um 30 Prozent sinkt. Dafür müsste neben einer energieeffizienten Gebäudehülle eine moderne Heizungsanlage eingebaut werden.

Folgende Neuregelungen und Übergangsfristen gelten für alle Eigentümer ab dem 1. Oktober 2009:

Nachtstromspeicherheizungen: In Wohngebäuden mit mindestens sechs Wohneinheiten müssen Nachtstromspeicherheizungen, die älter als 30 Jahre sind, bis 2019 durch effizientere Geräte ersetzt werden. Ausnahme: Geräte, die nach 1990 eingebaut wurden, müssen erst 30 Jahre nach Einbau ausgetauscht werden.

Dachdämmung: Bis Ende 2011 muss die oberste begehbare Geschossdecke oder das Dach darüber eine Wärmedämmung erhalten.

Auch Eigentümer von älteren Gebäuden, die keine Modernisierung planen, müssen also teilweise ihre Gebäude energetisch aufbessern. "Diese energieeffizienten Maßnahmen sind wirtschaftlich und rechnen sich oft bereits nach kurzer Zeit", so dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. "Wer energieeffizient saniert oder neu baut, profitiert derzeit von niedrigen Zinsen und attraktiven staatlichen Förderungen."

Ausführende Fachbetriebe müssen zukünftig nach Abschluss der Arbeiten eine schriftliche Unternehmererklärung an den Gebäudeeigentümer abgeben und damit nachweisen, dass sie die neue EnEV bei der Sanierung eingehalten haben. Ein Fachbetrieb, der die Erklärung nicht oder falsch abgibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einer Geldstrafe von bis zu 15.000 Euro rechnen.

Weitere Informationen zur EnEV 2009 unter www.zukunft-haus.info/energieausweis Externer Link und bei der kosten-losen Energie-Hotline: 08000 736 734.

Quelle: Deutsche Energieagentur


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Deutsche Großstädte haben zufriedene Bewohner

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:25

Von solchen Umfragewerten kann die Politik nur träumen: Zwei Drittel der Großstädter sind zufrieden mit dem Leben in der Stadt. Es ist vor allem die Mischung aus Shopping, Nachtleben und Kultur, die sie überzeugt. Das hat eine Umfrage von Immowelt.de ergeben.

 

Deutsche Großstädte haben eine eingeschworene Fangemeinde. 65 Prozent der Bewohner einer Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern sind mit dem Leben, das die Großstadt ihnen bietet, rundum zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Immowelt.de. Gefragt nach den Gründen für ihre Zufriedenheit, verteilten die Großstädter gleich mehrfach Pluspunkte. So schätzen sie vor allem die Einkaufsmöglichkeiten (84 Prozent) und die Vielfalt des urbanen Lebens (79 Prozent). Auch das Kultur- und Nachtleben (75 Prozent) sowie die generell kurzen Wege in der Stadt kommen so gut bei ihnen an, dass sie auf alle Fälle in der Stadt wohnen bleiben möchten.

 

Das großstädtische Lebensgefühl ist allerdings nicht der häufigste Grund, warum jemand von der Provinz in die Großstadt zieht. Für über 70 Prozent der Zugezogenen hatte der Umzug berufliche Gründe: Entweder sie hatten eine Stelle in der Stadt gefunden (50 Prozent) oder ihr Arbeitsweg war vorher zu lang (21 Prozent). Ein gutes Drittel der ehemaligen Landbewohner siedelte in die Stadt, weil sie schlicht und einfach lieber städtisch wohnen wollten.

 

Die Umfrage wurde von Immowelt.de in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt. Teilgenommen haben 1.345 zufällig ausgewählte Personen, 43 Prozent davon leben in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bei den Fragen waren Mehrfachantworten möglich.

 

Quelle: www.immowelt.de


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Erfolgreiches Bayerisches Modernisierungsprogramm

Bauwirtschaft, Finanzierung, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 15:41

Erfolgreiches Bayerisches Modernisierungsprogramm München – Bereits fünf Monate nach Inkrafttreten des neuen Bayerischen Modernisierungsprogramms wurde das Darlehensvolumen von rund 120 Millionen Euro, hauptsächlich durch die Mitgliedsunternehmen des Verbandes bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern), ausgeschöpft.

„Es konnte erreicht werden, dass weitere 40 Millionen Euro für 2009 bereitgestellt werden“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner. Die Fördermittel wurden in die energetische Sanierung der Wohnungsbestände investiert. „Mit diesen Maßnahmen werden Beschäftigung im
regionalen Bauhandwerk gesichert, der Energieverbrauch von Wohngebäuden gesenkt und der CO2-Ausstoß reduziert“, führt Kroner auf. Damit hätten die im VdW Bayern organisierten Wohnungsunternehmen bewiesen, dass sie alle Anstrengungen unternähmen, um ihre Wohnungsbestände energetisch zu verbessern, soweit dies wirtschaftlich vertretbar sei. Mit Einführung der EnEV 2009 werde dies erheblich chwieriger.

„Trotz der extrem schwierigen Haushaltslage in Bayern nach den Belastungen durch die Eigenkapitalhilfen für die Bayerische Landesbank ist es gelungen, die Mittel für Neubauförderung in Bayern auf hohem Niveau zu halten“, freut sich der Verbandsvorstand. Insgesamt stünden für 2009 215 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. Dies seien sogar
21,5 Millionen Euro mehr als im Haushaltsjahr 2008.

Das Bayerische Modernisierungsprogramm wird im Rahmen der Wohnraumförderung
in Bayern durchgeführt. Die wohnungswirtschaftlichen Programme der KfW-Förderbank werden seit dem 1. April 2009 von der Bayerischen Landesbodenkreditanstalt nochmals um 0,75 Prozentpunkte im Zins verbilligt.

Quelle:

Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern)
Stollbergstraße 7 · 80539 München
Telefon: (089) 29 00 20-305 · Fax: (089) 228 59 40


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Planen und Bauen im Außenbereich - Wissenschaftliche Fachtagung

Städtebau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:54
Termin:  14.09.2009 ab 09:45 - 15.09.2009
 
Veranstaltungsort: 
TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
Hauptgebäude, Raum H 1012
10623 Berlin
Berlin
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  t.schwarz@isr.tu-berlin.de
 
Kategorie:  überregional
Bauwesen / Architektur
 
Eintrag:  20.07.2009
Dr. Kristina R. Zerges, Presse- und Informationsreferat
Technische Universität Berlin
 
Veranstalter: Technische Universität Berlin, Institut für Stadt- und Regionalplanung, Fachgebiet Städtebau und Siedlungswesen, "Orts-, Regional- und Landesplanung"

Kontakt: Dipl.-Ing. Tim Schwarz, Tel.: 030/314-28063
Hinweise zur Teilnahme:
Hinweis: Um Anmeldung wird gebeten.
Weitere Informationen:

Energiekosten von Rechenzentren um 75 Prozent senken

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:34

dena zeigt die wichtigsten Ansatzpunkte zur energetischen Modernisierung von Rechenzentren

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen können durch gezielte technische Optimierungen die Energiekosten ihrer Rechenzentren um bis zu 75 Prozent senken. Die dazu notwendigen Investitionen rechnen sich in der Regel bereits nach zwei bis drei Jahren. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt die vier wichtigsten Handlungsfelder zur Steigerung der Energieeffizienz von Rechenzentren auf:

- Eine verbesserte Serverauslastung verspricht Einsparungen von 35 Prozent und mehr. Sie wird am besten durch Virtualisierung erreicht. Dabei werden auf einem Server verschiedene Anwendungen parallel betrieben und der Server damit besser ausgelastet. So kann ein leistungsfähiger Server die Funktionen mehrerer schwächerer übernehmen und der Energieverbrauch kann entsprechend gesenkt werden.

- Mit einer thermischen Optimierung des Rechenzentrums lassen sich schnell Einsparungen von 20 Prozent erzielen. Es lohnt sich zu prüfen, ob die Betriebstemperatur erhöht und damit der Stromverbrauch für Kühlung reduziert werden kann. Empfohlen wird eine Temperatur von 25 Grad Celsius. Durch eine räumliche Trennung von Warm- und Kaltluftbereichen lässt sich die erforderliche Kühlenergie darüber hinaus zielgenauer einsetzen.

- Der Einsatz moderner, energieeffizienter IT-Hardware im Rechenzentrum führt zu Einsparungen von bis zu 15 Prozent. Wenn neue Geräte beschafft werden, sollte Energieeffizienz daher prinzipiell eine der Anforderungen sein. Eine Überdimensionierung der Geräte sollte vermieden werden.

- Spürbare Energieeinsparungen in kurzer Zeit verspricht der optimierte Einsatz von Programmen und Daten. Dadurch ist unter Umständen eine Reduzierung der Serverzahl möglich. Dafür ist zu prüfen, ob auf selten benötigte Anwendungen verzichtet, alter Datenbestand zum Beispiel auf Magnetband archiviert oder der Speicherplatz für private Dateien der Mitarbeiter begrenzt werden kann.

Der neue Leitfaden "Energieeffizienz im Rechenzentrum" der Initiative EnergieEffizienz bietet Entscheidern aus Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen kompakten Überblick über alle Potenziale zur energetischen Optimierung von Rechenzentren. Auf Grundlage des Leitfadens können sie ihre Entscheidungen fundiert treffen und ein Energieeffizienzprojekt im Unternehmen initiieren. Der Leitfaden ist erhältlich unter www.energieeffizienz-im-service.de Externer Link.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der dena und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Quelle: Deutsche Energie Agentur


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Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juni 2009: real – 7,0% zum Juni 2008

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 17:40


WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gingen im Juni 2009 die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum Juni 2008 preisbereinigt um 7,0% zurück. Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 21,1% ab. Im Tiefbau dagegen stiegen die Auftragseingänge um 8,0% an.
 
In den ersten sechs Monaten 2009 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um 11,7% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken.
 
Ende Juni 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 696 000 Personen tätig; das waren etwa 19 000 Personen weniger als vor einem Jahr (– 2,7%). Der Gesamt­umsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 7,4 Milliarden Euro (– 5,0% gegenüber Juni 2008).
 
Im ersten Halbjahr 2009 betrug der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes 34,0 Milliarden Euro; er lag damit um 8,4% unter dem Niveau der ersten sechs Monate 2008. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 2,3% gesunken.

Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zum Bauhauptgewerbe können kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank über die Tabelle 44111-0001 abgerufen werden.
 
>>> methodische Kurzbeschreibung

>>> weitere Daten und Informationen zum Thema

 

Weitere Auskünfte gibt:
Kerstin Kortmann,
Telefon: (0611) 75-4740

E-Mail: baubericht@destatis.de

Münchner Skyline Tower feiert Richtfest

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:22

Skyline Tower München

Foto: GS Eventbüro GmbH

(openPR) - Er wird das künftige Stadtbild von Münchens Norden prägen: der „Skyline Tower“ des Bauherren und Investors Bayerische Bau und Immobilien Gruppe, der sich seit Juni 2008 im Bau befindet. Mit 23 Geschossen ist der Tower das markanteste Gebäude eines fünfteiligen Ensembles, das Architekt Helmut Jahn aus Chicago entworfen hat. Am 27. Juli feierte das 84 Meter hohe Gebäude in der Parkstadt Schwabing mit etwa 600 geladenen Gästen Richtfest. Mit der Veranstaltung betraute die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe das GS Eventbüro aus München.

Veranstaltungsidee und Gesamtkonzeption entwickelte das GS-Team in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe. Auch die anschließende Planung, Ausarbeitung, Durchführung und Nachbereitung erfolgte in enger Abstimmung mit den verantwortlichen Projektleitern. Ziel des Events war es Begeisterung bei potenziellen Mietern, Investoren und Multiplikatoren für das gesamte Projekt und die Vorzüge des Objektes zu wecken. Die Präsentation würdigte die Leistung aller am Bau Beteiligten und generierte eine umfangreiche Medienberichterstattung.

Für den feierlichen Anlass stattete GS Eventbüro das Gebäude D mit circa 1.100 Quadratmetern und ein Zelt von 300 Quadratmetern Größe entsprechend der CI des Skyline Towers ein. Die CI-Farben weiß-blau-silber ziehen sich konsequent durch die Dekoration, das Mobiliar und den Aufstellungen mit wichtigen Daten und Informationen zum Skyline Tower bis hin zu den Give-Aways. Die Konzeption greift darüber hinaus die Namensgebung „Skyline Tower“ auf und bezieht die „Münchener Skyline“ in die Gestaltung ein, die sich in stilisierter Form auf Kuben, Stehtischen mit dem Skyline Tower als herausragendem Element wieder findet.

Am Nachmittag startete das Programm mit einem Pressetermin, der unter anderem ein Fotoshooting aus der obersten Etage mit Panoramablick bot. Anschließend trafen die Gäste ein und wurden von Dr. Jürgen Büllesbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Bayerischen Bau und Immobilien Gruppe, begrüßt. Nach Reden lokaler Politprominenz und dem Richtspruch ging die Richtkrone – in Begleitung einer Show mit Stuntmen, die den Tower hochkletterten – in die Luft. Mit einer Wunschkarten-Aktion aller am Bau Beteiligten fand die feierliche Einweihung des Bürokomplexes ihren Abschluss. Das Büffet mit Vor-, Hauptspeisen und Dessert wurde mit Musik der Band CubaBoarischen untermalt.

Als Equipment setzte GS Eventbüro ein Zelt inklusive einem transparentem Dach, Stehtischkuben mit unterschiedlichen blau eingefärbten Flächen (die die Höhe der verschiedenen Hochhäuser symbolisieren), Empfangs- und Garderoben-Counter inklusive einer Abtrennung zur Garderobe, einen Walkway zum Zelt sowie eine Plattform für den Stehempfang ein. Den Dinnerbereich richtete der Eventspezialist mit Biertischgarnituren und weißen Hussen, Buffetflächen, einer Bartheke, einer Aussichtsplattform sowie einer Absperrung im 14. Stockwerk ein.

Pressemitteilung von:

GS Eventbüro GmbH & Co. KG
Plinganserstraße 150/Haus 06
D-81369 München
Telefon 089 / 628 33 69 0
Internet www.gs-eventbuero.de
Ansprechpartnerin: Dagmar Spörer


GS Eventbüro GmbH & Co. KG ist ein erfahrener Spezialanbieter für die Planung, Gestaltung und Realisierung von Bauten und Räumen für Messen und Events. Das Unternehmen arbeitet für namhafte nationale und internationale Auftraggeber und betreut Projekte vom Entwurf über die detailgenaue Ausführungsplanung bis hin zur Bauleitung im Bereich Messebau und Eventdesign. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Corporate-, Design- und Kommunikationskonzepten mit dreidimensionaler Ausrichtung.


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Effizienzhäuser – Die Antwort auf die globale Klimaerwärmung?

Energie, Unternehmen & Produkte, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 15:31

Die Zukunft des energiesparenden Hausbaus hat bereits begonnen. Hohe Nebenkosten, die durch die Versorgung eines Hauses mit Energie entstehen, gehören schon bald der Vergangenheit an. Möglich wird dies durch die moderne Generation der Effizienzhäuser gemacht, die sich an der neuen Energieeinsparverordnung orientieren und neue Standards im Bereich der Energieschonung mit sich bringen. Die Energiesparverordnung tritt am Oktober 2009 in Kraft. Effizienzhäuser richten sich nach den enthaltenen Vorgaben und lassen sich in sechs verschiedene Energieklassen einteilen. Diese reichen von einem Effizienzhaus 55 bis hin zu einem Effizienzhaus 130.


Die Zahl bedeutet hierbei jeweils den maximalen Bedarf an Energie der Immobilie im direkten Vergleich zu einem Referenzhaus. Diese Angaben ermöglichen eine hohe Transparenz für den Einzelnen, sodass dieser auf Anhieb einschätzen kann, wie hoch der Energieverbrauch der angestrebten Immobilie zukünftig sein wird.

Effizienzhäuser gelten als Nachfolger der KfW-40 und KfW-60 Häuser. Wie bereits bei diesen energiesparenden Hausmodellen ist eine Förderung durch die KfW-Bankengruppe auch bei den heutigen Effizienzhäusern möglich. Die KfW-Bannkengruppe möchte dadurch einen finanziellen Anreiz für den Bau energiesparenden Häuser schaffen und somit dem erklärten Ziel – einer Reduktion des Kohlenstoffdioxidausstoßes – ein Stück näher kommen. Ein Umdenken und Energiesparen wird durch die stets Verknappung fossiler Energieträger und durch die zunehmende Klimaerwärmung dringend notwendig. Diese lässt sich unter anderem auf ein Übermaß an Nutzbarmachung von Energie zurückführen.

Fazit: Mit einem Effizienzhaus entscheidet sich der Hausbauer bewusst für eine nachhaltige Entlastung der Umwelt. Diese kommt dem Hausbesitzer wiederum durch Fördermöglichkeiten seitens der KfW-Bankengruppe und durch eine Senkung bisheriger Energiekosten Monat für Monat zu Gute.

Firma Pab-Varioplan GmbH
Gesellschafter & Marketingleiter Chris Gotzmann
Anschrift: Amalienstr.2 97072 Würzburg
Telefon 0931/8805664
Telefax 0931/8805854
eMail

Die Pab-Varioplan GmbH ist ein renommierter Anbieter im Bereich des Fertighausbaus. Von der Planung bis zur Durchführung steht die PAB Varioplan hinter ihren Kunden und begleitet den Einzelnen durch alle Phasen des Hausbaus hindurch.
Das Unternehmen hat seinen Sitz im bayerischen Würzburg und kann auf einen großen und zufriedenen Kundenstamm vorwiegend im Großraum Bayern und Baden-Württemberg zurückblicken.


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SozialDialog Grünes Bauhaus

Forschung, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:56
Termin:  10.09.2009 ab 19:00 - 11.09.2009 18:00
 
Anmeldeschluss:  10.09.2009
 
Veranstaltungsort: 
Tagungsort:
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin-Tiergarten
10557 Berlin-Tiergarten
Berlin
Deutschland
 
Zielgruppe:  Lehrer/Schüler, Wissenschaftler
 
Kontakt:  r.komar@designforschung.de
 
Kategorie:  international
Gesellschaft, Kulturwissenschaften, Kunst / Design, Pädagogik / Bildung, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag:  28.08.2009
Reinhard Komar , Pressestelle
Institut für Designforschung
 
 
Der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck, ist der Überzeugung: "Der Klimawandel stellt die größte kulturelle Herausforderung der Zukunft dar." Darum widmet sich die Akademie auf mehreren Ebenen verstärkt dieser Problematik im kooperativen Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft.

Gemeinsame Tagung von Akademie der Künste und Institut für Designforschung.
Konzeption:
Reinhard Komar, Leiter Institut für Designforschung
Christian Schneegass, Leiter Fachbereich Kunst und Gesellschaft, Akademie der Künste

Schirmherrschaft United Nations Environment Programme
Förderung: Deutscher Kulturrat, Deutscher Werkbund, zahlreiche Unternehmen
 
Die Probleme von Klima, Umwelt und Natur, Armut und Bildung, der Verlust kultureller Vielfalt und Erfahrung, der Verlust ökologischer Vielfalt und Kraft machen deutlich, dass in unserem industriellen Gestalten die Nachfrage nach Planet auf das Angebot von Planet kulturell neu bezogen werden muss. Wir müssen unser Leben ändern, den Menschen in Wirtschaft, Kunst und Technik neu entdecken. Nach der klassischen Moderne in Architektur, Produktgestaltung und Medienkommunikation können und müssen wir Gestaltung neu denken.

Vier Achsen prägen den SozialDialog Grünes Bauhaus.

Mit der Globalen Informationsgesellschaft und der Entfaltung Wissenschaftsbasierter Lebenswelten steht die Zukunft der Gestaltung nach 90 Jahren Bauhaus vor den Herausforderungen der Nachhaltigen Entwicklung.

Neben den Bauenden, Bildenden und Darstellenden Künsten ist es für die Entwerfenden Künste an der Zeit, neu anzufangen. - Die Bedeutung produkt- und umweltgestalterischer Prozesse der alltäglichen Lebenswelt, wie sie privatwirtschaftliche Unternehmen insbesondere
seit dem 20. Jahrhundert hervorbringen - die die westliche Gegenwartskultur heute so übergreifend prägen und weltweit orientieren - muss neu in den Blick genommen werden. Die Zukunft der Gestaltung benötigt breite, auch finanzielle Unterstützung, um den wirkmächtigen
Entwurf von Lebenswelten neu zu orientieren.

Wir brauchen völlig neue Formen! Begründen Sie mit uns das Grüne Bauhaus als Konzept zukunftsbefähigenden Gestaltens.

Programm
Donnerstag, den 10.09.2009, 19 Uhr

Vorträge
Gestaltung der Zukunft

Begrüssung
Klaus Staeck
Präsident Akademie der Künste

Grußworte und Statements
Prof. Dr. Dr. h.c. Frei Otto (angefragt), Architekt
Prof. em. Dr. h.c. Dieter Rams, Industrial Designer
Prof. Dr. Dr. h.c. Volker Hartkopf, Architekt
präsentiert von
Prof. Donata Valentien, Direktorin Sektion Baukunst Akademie der
Künste

Nachhaltig in anderen Formen
Dr. Volker Hauff
Vorsitzender des Nachhaltigkeitsrates, Bundesminister a.D.

Die Grenzen des Wachstums sind überschritten. Neue Lebenswelten gestalten
Uwe Möller
Generalsekretär a.D. des Club of Rome, Hamburg

Die Differenz des Begriffs Nachhaltigkeit
Prof. Dr. Konrad Ott
Universität Greifswald, Umweltethik, Deutsche UNESCO Kommission

Grün und fair gestalten. Rahmenbedingungen
Adjunct Prof. Dr. Inge Kaul
Direktorin a.D. United Nations Development Programme, Hertie School of
Governance, Berlin

Nachhaltigkeit als eine der Leitideen für eine Universität der Zivilgesellschaft des 21. Jahrhunderts
Prof. Dr. Sascha Spoun
Präsident Leuphana Universität Lüneburg

Freitag 11.09.2009, 9-11:15, 11:30-13 Uhr

Foren

Zukunft der Gestaltung

Begrüssung
Nele Hertling
Vizepräsidentin Akademie der Künste

Einführung
SozialDialog Grünes Bauhaus?
Reinhard Komar

Nachhaltige Entwicklung

Erkundungen zu Raum und Zeit. Acht Thesen zu Nachhaltigem Wirtschaften
Andreas von Schumann, Leiter AgenZ, Deutsche Gesellschaft für
Technische Zusammenarbeit (GTZ)

Ressourcenoptimiertes Bauen
Prof. Dr. Harry Lehmann, Umweltbundesamt, Dessau, Direktor
Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien

Ganzheitlich entwerfen!
Prof. Dr. Dr. h.c. Jörg Schlaich, Akademie der Künste

Wissens(chafts)basierte Lebenswelten

Kultur und Ökologie. Klimawandel und die Spielräume alltäglicher Lebenspraxis
Prof. Dr. Karl-Heinz Hörning, Kultur- und Techniksoziologie, RWTH
Aachen

Kulturalistische Ökonomik
Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Wirtschaftswissenschaften, Carl von
Ossietzky Universität Oldenburg

Podium
Adjunct Prof. Dr. Inge Kaul, Prof. Dr. Konrad Ott, u.a.
Moderation: Dr. Andreas Weber, Journalist, Publizist

14:30-16:15, 16:45-18:30 Uhr

Globale Informationsgesellschaft

Die nächste ökonomische Revolution. Das Ende der Monopolisierung des Wissens
Prof. Dr. Carsten Herrmann-Pillath, Academic Director, East-West
Centre for Business Studies and Cultural Science, Frankfurt School of Finance and Management

Informationsethische Gedanken
Prof. Dr. Rafael Capurro, Hochschule der Medien (HdM), Steinbeis-
Hochschule Berlin (SHB)

Wissensbasierung als Prinzip?
Jochen Steinbicker M.A., Institut für Sozialwissenschaften, Humboldt-
Universität Berlin

Gibt es ein grünes Leben in der Virtualität?
Florian Rötzer, TELEPOLIS, heise.de

90 Jahre Bauhaus + Zukunft der Gestaltung

Was ist vom Bauhaus für das Grüne Bauhaus zu lernen?

Prof. Dr. Wolfgang Ruppert, Kulturgeschichte, Universität der Künste Berlin

Muster und Experiment. Bauhaus als Modell?
Michael Siebenbrodt, Bauhaus Museum Weimar, Klassik Stiftung Weimar

Grüner Funktionalismus
Prof. Philipp Oswalt, Stiftung Bauhaus Dessau

Podium
Reinhard Komar, Christian Schneegass, u.a.
 
Hinweise zur Teilnahme:
Tagungsgebühr: € 10,-

In Irsching entsteht neues GuD-Kraftwerk mit der leistungsstärksten Gasturbine der Welt

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:46

Praktizierter Umweltschutz: Kraftwerksneubau setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz

Von Bodo mit dem Bagger wissen wir es: Auf der Baustelle gibt es keinen Feierabend. In Irsching bei Ingolstadt entstehen im Auftrag von E.ON zwei neue Kraftwerksblöcke, Irsching 4 und 5. Diese Anlagen sind so genannte erdgasbefeuerte Gas- und Dampfturbinenkraftwerke. Dabei wird Block 4, der sich noch in der Testphase befindet und 2011 in Betrieb genommen werden soll, mit einem weltweit einzigartigen Wirkungsgrad von über 60 Prozent im Kraftwerksbau ein Vorreiter in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz sein. Denn die dort eingesetzte Gasturbine von Siemens ist die leistungsstärkste der Welt, so dass das Kraftwerk eine Bruttoleistung von 555 MW erreichen wird. Mit dieser Effizienzsteigerung können pro Jahr bis zu 40.000 Tonnen CO2- Emissionen eingespart werden.

Während die Bauarbeiter im Schichtdienst arbeiten, sind die eingesetzten Maschinen im Dauereinsatz. „Das bedeutet, dass man nur neuwertige Geräte einsetzen kann, die sich im Bestzustand befinden“, sagt Nico Zimmer, Geschäftsführer der auf Staplervermietung spezialisierten Stapler Rent 2000 GmbH. Mit sechs Maschinen ist Stapler Rent im Einsatz auf der Kraftwerks-Baustelle.

„Erdgas ist ein wichtiger Rohstoff in einem ausgewogenen Energiemix“, sagt Corinna Bremauer, Projektkommunikatorin für das E.ONKraftwerk Irsching. E.ON setze Erdgaskraftwerke zur Deckung der Mittel- und Spitzenlast ein. „Erdgas zu nutzen ist ökonomisch wie ökologisch sinnvoll, da bei der Verbrennung nur sehr geringe CO2 Emissionen freigesetzt werden.“ Gerade in Zeiten des Klimawandels werden Energieerzeuger zunehmend in die Pflicht genommen, Umweltschutz ernst zu nehmen und zu praktizieren. Dementsprechend wurde auch Irsching konzipiert.

Im Gegensatz zu anderen Dampfkraftwerken treiben die Rauchgase, die bei der Verbrennung des Erdgases entstehen, zunächst die Rotoren der mit einem Generator verbundenen Gasturbine an. Das Rauchgas wird daraufhin zur Dampferzeugung in den Abhitzedampfkessel geleitet. Der hier erzeugte Dampf wird anschließend zur weiteren Stromerzeugung einer Dampfturbine zugeführt. Aufgrund dieser Vorgehensweise werden sehr hohe Wirkungsgrade von derzeit 58 Prozent erreicht.

Neue Turbinengeneration ermöglicht weltweit höchsten Wirkungsgrad

Noch 2009 soll Block 5 in den Probebetrieb genommen werden, ab 2011 ist dann auch Block 4 startklar. Irsching 4 wird den höchsten Wirkungsgrad der Welt mit über 60 Prozent erreichen. Möglich wird dies durch eine neue Gasturbinengeneration SGT58000H, die von der Siemens Power Generation entwickelt wurde. Die Gasturbine ist 13 Meter lang, fünf Meter hoch und über 440 Tonnen schwer. Ihre Leistung entspricht laut Siemens der von 1100 Porsche 911 oder 13 Triebwerken eines Jumbojets. Die Leistung dieser Turbine reiche aus, um die Bevölkerung einer Stadt wie Hamburg oder Köln mit Strom zu versorgen. Siemens lieferte für Irsching nicht nur die Turbinen, sondern auch die Generatoren, die Maschinentechnik mit Abhitzedampferzeuger und die Elektro- und Leittechnik.

Aber nicht nur die Ingenieure arbeiten unter Hochdruck, um das Kraftwerk pünktlich in Betrieb nehmen zu können. Auch für die anderen Beteiligten auf der Baustelle bedeutet der Bau eine besondere Herausforderung: „Ein Kraftwerksbaustelleneinsatz ist immer ein besonders harter Einsatz, da die Geräte mehrschichtig gefahren werden“, erklärt Zimmer. Seit November 2007 ist Stapler Rent mit vier Teleskopstaplern und zwei Geländestaplern auf der Baustelle in Irsching bei Ingolstadt vertreten. Es gehe immer über große Strecken in meist widrigem Gelände. Dazu brauche man neuwertige Geräte in optimalem Zustand. „Die von uns vermieteten Stapler sind im Schnitt eineinhalb Jahre alt. Darüber hinaus investieren wir permanent in die Instandhaltung der Mietflotte.“

Maschinen für Kraftwerksbaustellen zu liefern ist mittlerweile zu einer Spezialität von Stapler Rent geworden. „Um dort erfolgreich zu sein, braucht es zwei Dinge, und das sind Know-How und spezielle Geräte“, sagt Zimmer. Der Staplervermieter ist momentan auf zehn Kraftwerks-Baustellen in ganz Europa tätig, darunter in Belgien, Finnland, England, Schweden und Frankreich. Insgesamt befinden sich 200 kraftwerksbaustellengeeignete Stapler in der Mietflotte des baden-württembergischen Unternehmens. Die gesamte Mietflotte umfasst 550 Maschinen.

Mit Know-How und Spezialgeräten zum Erfolg

Auch die Sicherheit wird auf Kraftwerksbaustellen besonders groß geschrieben. Nicht zuletzt aufgrund der Unfälle mit mehreren Toten auf der RWE-Kraftwerksbaustelle im nordrhein-westfälischen Grevenbroich-Neurath, wo 2007 ein Gerüst zusammengebrochen war, seien die Anforderungen verschärft worden. „Sicherheitsingenieure überprüfen die Ausrüstung permanent“, berichtet Zimmer. Aber nicht nur die Sicherheitsstandards gehören zu den Herausforderungen auf einer Baustelle: „Oft wurde spontan Zubehör nachbestellt, häufig von heute auf morgen. Dazu gehörten etwa Kranarme, Seilwinden, Arbeitsbühnen und Erdschaufeln.“ Ohne ein umfangreiches Materiallager wären solche Sonderwünsche nicht erfüllbar.

Block 4 befindet sich momentan in der ersten von zwei Phasen. In der ersten Phase werden die Prototyptests der neu entwickelten Gasturbine unter tatsächlichen Betriebsbedingungen durchgeführt. Die Tests werden von der Firma Siemens vorgenommen. Diese Phase wird Mitte 2009 abgeschlossen sein. In einer zweiten Phase wird die Anlage zu einem GuD-Kraftwerk mit einer elektrischen Leistung von 555 Megawatt brutto ausgebaut. E.ON Kraftwerke wird diesen Block voraussichtlich 2011 übernehmen. Block 5, der einen Wirkungsgrad von über 58 Prozent erreicht, soll noch 2009 in Betrieb genommen werden. Neben der E.ON Kraftwerke GmbH gehört die Anlage der N-ERGIE AG aus Nürnberg, der Frankfurter Mainova AG sowie der HEAG Südhessischen Energie AG aus Darmstadt.

Ansprechpartner E.ON Kraftwerk Irsching: Corinna Bremauer
Tel: 08407 872288, Fax: 08407 872256
Email:


STAPLER-RENT 2000 GmbH
Geschäftsführer Nico Zimmer
Adolf-Heim-Straße 14, 74321 Bietigheim-Bissingen
Tel. 07142 01239 0 Fax: 07142 91239 10
E-mail: , Internet: www.stapler-rent.de


Pressebüro Gebhardt-Seele
Leonrodstraße 68, 80636 München
Tel: 089 500315-0, Fax: 089 500315-15
E-Mail:
Internet: www.gebhardt-seele.de

Die E.ON Kraftwerke GmbH mit Sitz in Hannover betreibt an 28 Standorten in Deutschland Kraftwerke mit einer Leistung von etwa 15.000 Megawatt, die jährlich rund 50 Milliarden Kilowattstunden in das öffentliche Stromnetz einspeisen. Das entspricht fast zehn Prozent des deutschen Strombedarfs, Derzeit sind Kraftwerke mit einer Leistung von rund 8.000 Megawatt in Planung bzw. bereits im Bau. Die Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit rund 4.700 Mitarbeitern einen Umsatz von fast vier Milliarden Euro.

Das Kerngeschäft der STAPLER-RENT 2000 GmbH ist die europaweite befristete Vermietung (1 Tag bis 24 Monate) von Gabelstaplern und Arbeitsbühnen. Schwerpunkte sind dabei Teleskop- und Geländestapler, Schwerlaststapler, Lagertechnik sowie ex-geschützte Stapler. Die eigene Mietflotte umfasst 550 Maschinen. Weitere Geschäftsfelder sind der Gebrauchtmaschinenhandel und ein Schulungszentrum für Staplerfahrer. Zudem ist die GmbH Vertragshändler für Merlo und Ausa in Nord-Baden-Württemberg sowie für Ausa im Großraum München. Ab Januar 2009 wird die STAPLER-RENT exklusiver Vetriebspartner von MIAG im Mietmarkt für Bayern und Baden-Württemberg. Die STAPLER-RENT 2000 GmbH hat Geschäftstellen in Bietigheim-Bissingen, Stuttgart und Feldgeding bei München und präsentiert sich 10 Jahre nach ihrer Gründung als größter konzernunabhängiger Staplervermieter Süddeutschlands.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Die drei hartnäckigsten Mietrechts-Irrtümer

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 20:07

Mehr als die Hälfte der deutschen Haushalte sind Mieterhaushalte. Dennoch wissen viele Mieter nicht, was erlaubt und was verboten ist. Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt die drei hartnäckigsten Irrtümer.

Obwohl die meisten deutschen Haushalte zur Miete wohnen, ist das Mietrecht für viele Menschen ein Buch mit sieben Siegeln. Die Folge: Irrtümer und Halbwahrheiten halten sich hartnäckig und führen oft zu Unstimmigkeiten, Streit oder sogar Gerichtsverfahren. Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, erläutert die wichtigsten Mietrechts-Irrtümer.

1. Wer drei Nachmieter präsentiert, kann vorzeitig ausziehen
Ein verbreiteter Irrtum. Tatsächlich gilt immer die vertragliche Regelung oder die gesetzliche Drei-Monats-Frist für Mieterkündigungen. Anders sieht es nur aus, wenn im Mietvertrag eine Nachmieter-Vereinbarung getroffen wurde. Doch auch dann muss der Vermieter nicht jeden Nachmieter akzeptieren. Bestehen beispielsweise Zweifel an der Zahlungsfähigkeit des potentiellen Nachfolgers, kann der Vermieter ablehnen.

2. Mieter müssen beim Auszug nicht renovieren
Falsch! Nur wenn im Mietvertrag eine ungültige Klausel zu Schönheitsreparaturen und Endrenovierung steht oder gar nichts vereinbart wurde, darf der Mieter die Arbeiten verweigern. Ungültig sind zum Beispiel Klauseln, die starre Fristen oder eine Renovierungsverpflichtung unabhängig vom tatsächlichen Zustand der Wohnung enthalten. Werden jedoch flexible Zeiträume oder zustandsabhängige Bedingungen genannt, steht der Mieter in der Pflicht.

3. Zweimal laut feiern im Jahr ist erlaubt
Nein! Lärmbelästigung ist niemals erlaubt, auch nicht zum Geburtstag oder anderen Anlässen. In der Realität wird das Feiern in der Wohnung zwar meist geduldet - aber nicht alles, was geduldet wird, ist auch erlaubt. Das gilt übrigens auch für das Grillen auf dem Balkon: Wird ein Nachbar durch den Rauch erheblich gestört, ist es nicht gestattet.

Quelle: immowelt.de

 


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dena bietet Online-Hilfe für den Lampentausch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:30

Ab 1. September 2009 dürfen Lampen mit einem besonders hohen Energieverbrauch in Europa nicht mehr verkauft werden. Verbraucher müssen in Zukunft jedoch keine Angst haben, nicht mehr die passende Lampe für ihre Haushaltsbeleuchtung zu finden. Denn die stromsparende Alternative zur herkömmlichen Glühlampe - die Energiesparlampe - ist in vielen verschiedenen Farben und Formen erhältlich. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hilft Verbrauchern unter www.stromeffizienz.de Externer Link bei der richtigen Wahl der Energiesparlampe mit einer kostenlosen Beratungshilfe. Mit dem Beleuchtungscheck können die Nutzer bequem für jede Glühlampenform und -leistung ein passendes, energieeffizientes Ersatzmodell finden. Der Verbraucher hat außerdem die Möglichkeit, per Mausklick auszurechnen, wie viel Stromkosten er durch das Austauschen der Lampen einsparen kann.

Für Verbraucher bietet ein Lampentausch eine gute Gelegenheit, ihre Stromkosten deutlich zu senken. "Wer in seinem Haushalt herkömmliche Lampen durch Energiesparlampen ersetzt, kann die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent reduzieren", erklärt Steffen Joest, Bereichsleiter bei der dena. Wird zum Beispiel eine 100 Watt-Glühlampe gegen eine 20 Watt-Energiesparlampe ausgetauscht, so beträgt die Stromkostenersparnis für den Verbraucher bei gleicher Lichtleistung über die gesamte Lebensdauer der Lampe fast 170* Euro.

Verbraucher, die ihre Glühlampen durch Energiesparlampen ersetzen, finden problemlos für jeden Anlass das passende Leuchtmittel. Die Auswahl reicht dabei von Lampen in weißem, sachlichem Licht für die Verwendung im Arbeitszimmer bis hin zu Lampen, die warmes Licht verströmen etwa für die Beleuchtung im Wohnzimmer.

2008 fasste die EU den Beschluss, dass bei Lampen in Zukunft Mindeststandards bezüglich der Energieeffizienz gelten. In einem ersten Schritt werden deshalb zunächst alle Glühlampen mit matten Glaskolben sowie alle Modelle mit klaren Glaskolben und mindestens 100 Watt aus dem Handel verschwinden. Bis 2013 werden dann jährlich weitere Modelle mit niedrigerer Leistung folgen. Hintergrund für die Maßnahmen ist die Ökodesign-Richtlinie der EU, die Energieeffizienzstandards für zahlreiche Produkte definiert.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

* Annahmen: Strompreis von 21 Cent/kWh bei einer Lebensleistung der Energiesparlampe von 10.000 Stunden. 

Quelle: Deutsche Energie Agentur


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8,1% weniger genehmigte Wohnungen im ersten Halbjahr 2009

Bauwirtschaft, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 17:47

WIESBADEN – Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurde von Januar bis Juni 2009 in Deutschland der Bau von 80 700 Wohnungen genehmigt. Das waren 8,1% oder 7 100 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum.

Von den im ersten Halbjahr 2009 insgesamt 80 700 genehmigten Wohnungen waren 69 950 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (– 6,7% gegenüber 2008). Der Rückgang von Baugenehmigungen für Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern (– 8,3% beziehungsweise – 11,6%) ist dabei höher ausgefallen als die Abnahme bei der Genehmigung von Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (– 4,6%).

Im ersten Halbjahr 2009 sank der umbaute Raum der genehmigten neuen Nichtwohngebäude gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 24,5% auf 90,5 Millionen Kubikmeter. Diese Entwicklung basiert auf dem Rückgang der Bauten von nichtöffentlichen Bauherren um 27,5% auf 80,8 Millionen Kubikmeter. Die öffentlichen Bauherren steigerten dagegen das Bauvolumen um 14,9% auf 9,7 Millionen Kubikmeter.
Ein nennenswerter Rückgang des umbauten Raums in den ersten sechs Monaten der Vorjahre wurde letztmals im ersten Halbjahr 2004 (– 14,5%) festgestellt.

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netzwerk bauwesen und internet benefit gehen zusammen - Kundennutzen steht im Vordergrund

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 16:13

Zwei kleine Unternehmen aus der schwäbischen Provinz, also dort wo viele erfolgreiche Tüftelschmieden erfolgreich begannen, haben sich zusammengeschlossen, um Webseiten besser zu machen und damit den Erfolg ihrer Kunden zu steigern. Schwerpunkt ist zunächst die Welt des Bauens.

„Wir beobachten seit längerem, dass gerade Unternehmen aus dem Bauwesen das Internet nicht optimal zum Nutzen ihrer Kunden einsetzen und somit bares Geld verschenken“, stellt Lars Strickrodt, Gründer von internet benefit fest. Die Baubranche beschränkt sich bei ihren Tätigkeiten häufig auf ihr Kerngeschäft, das Bauen. Hier werden die Projekte bis heute traditionell geplant und konventionell gebaut. „Da gehen viele Synergien verloren“, weiß Dr. Klaus Fockenberg, Begründer von netzwerk bauwesen. „Im Bauwesen werden häufig Ressourcen, Baustoffe und auch Arbeitkraft verschwendet.“

Die richtige Nutzung des Internets in den Bereichen Planung, Visualisierung, Simulation, Ausschreibung, Realisierung, Abnahme und Unterhaltung birgt hier erhebliche Einsparpotenziale. Und dabei steht der Nutzen der Kunden klar auf der Hand: „Bessere Gebäude dank intelligenterer Planung und Umsetzung ist deshalb auch das Ziel unseres Zusammenschlusses“, betont Lars Strickrodt. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere Kunden einen höheren wirtschaftlichen Erfolg mit uns erzielen werden und dabei gleichzeitig die Bedingungen an Nachhaltigkeit und Energieeffizienz in höchstem Maße erfüllen“, ergänzt Dr. Klaus Fockenberg.

internet benefit entwickelt Marketinglösungen in den Bereichen Corporate Identity, Corporate Design, Printmedien, Multimedia, Online Marketing, TV und Rundfunk. Gründer Lars Strickrodt weißt auf 19 Jahre Erfahrung in diesem Bereich hin.

netzwerk bauwesen ist ein Zusammenschluss von qualifizierten Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Energietechnik, Journalismus, Grafik, Fotografie und Betriebswirtschaft. Seine Stärke liegt in der fachgerechten bautechnischen Planung und Realisierung bzw. Durchführung sowie der journalistischen Dokumentation und Darstellung von Bauwerken und Produkten für das Bauen. Gründer ist der Architekt und Journalist Dr. Klaus Fockenberg, der ebenfalls auf zwei Jahrzehnte Praxis hinweisen kann.

Beide, Strickrodt und Fockenberg, haben in der Vergangenheit für namhafte, weltweit agierende Unternehmen erfolgreich gearbeitet. Dieses Know how soll das Start-up-Unternehmen kontinuierlich auf die Erfolgsspur bringen. „Gemeinsam wollen wir mit unseren Kunden Nutzen für sie und unsere Umwelt stiften“, freuen sich die beiden Unternehmer zuversichtlich auf die bevorstehenden Aufgaben.

internet benefit
Presseabteilung:

Ansprechpartner:
Dr. Klaus Fockenberg

Besucheranschrift:
Marktplatz 17
72285 Pfalzgrafenweiler

Postanschrift:
Postfach: 1130
72178 Waldachtal

Kontakt
Telefon: 07443 2405890
Telefax: 07443 2406341
E-Mail: info (at)internet-benefit.de

Inhaber:
Lars Strickrodt
Dr. Klaus Fockenberg

internet benefit - Ihre Unternehmensberatung

Das Image, das Erscheinungsbild und die Präsenz sind wichtig. Jedoch, was ist das Wichtigste überhaupt? Sie, Ihr Produkt oder Ihr Service!

Sicherlich haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, nachdem man meinte, die Zukunft läge im Internet. Was bringt mir das Ganze überhaupt? Danach waren Ihre Schritte ganz normal. Sie haben sich eine Webseite machen lassen, oder sie selbst gemacht, sich überreden lassen, Werbung zu schalten und vielleicht sogar einen Mitarbeiter eingestellt, der sich um all das kümmert . Jedoch ist nichts passiert!

Fakt ist, all das war richtig. Es fehlte leider nur die richtige Umsetzung, das Warum oder einfach die Message speziell abgestimmt für Ihr Unternehmen!

Wir "internet benefit" ermitteln für Sie was wirklich wichtig ist und wann! Welchen Schachzug für Ihr Unternehmen im Moment gerade richtig ist, Online wie Offline und welche Veränderungen Ihr Unternehmen braucht!

Weil realisieren Sie doch einfach nur was Sie wirklich brauchen und kümmern Sie sich um das wichtigste "Ihr Tagesgeschäft"! Unser Ziel ist Ihr Erfolg!


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Erfolgreich ins Projekt „NETZ“ gegangen

Energie, Unternehmen & Produkte, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 15:53

„Am Anfang stand eigentlich nur unsere kleine Idee im Fachbereich Physik ein Institut für Solaroptik einzurichten“, berichtet Dr. Paul Harten von der Firma LIMO, „was Prof. Jäger und das CeNIDE-Team von der UDE dann daraus gemacht hat, ist um vieles größer und in der Region einzigartig!“

Die LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH aus Dortmund gehört zu den Industriepartnern des NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) an der Universität Duisburg-Essen (UDE), in dem maßgeschneiderte Nanomaterialien für neue Energietechnik entstehen sollen. LIMO begleitet und unterstützt das NETZ-Projekt bereits von Anfang an: Die Lasersystemen des Optik Spezialisten aus Dortmund ermöglichen die Forschung an neuen und effizienten Methoden zum „Lasersintern“, um später damit gezielte Dotierungen oder auch druckbare Dünnschichten herzustellen. Mit solch neuen Verfahren können beispielsweise besonders günstige und moderne Solarzellen gefertigt werden, die sich sogar Platz sparend aufrollen lassen.

Das Konzept NETZ ist aufgegangen und hat die Gutachter im Landeswettbewerb „NanoMikro+Werkstoffe.NRW“ überzeugt. Nach der Bewilligung von 43,3 Mio. Euro für Gebäude, Großgeräte und Ersteinrichtung, sind nun weitere 12 Mio. Euro zur Finanzierung der dreijährigen Startphase genehmigt. Bis 2012 soll am Duisburger Campus der UDE ein komplettes Forschungszentrum für 120 Mitarbeiter aus der Chemie, Ingenieurwissenschaften und Physik entstehen, dass über eine Hauptnutzfläche von ca. 3.900 m2 verfügen wird.

Auch LIMO freut sich darauf, gemeinsam mit dem Projekt NETZ und anderen beteiligten Partnern die Entwicklung einer Technologieplattform voranzutreiben, die in der Lage sein wird, schrittweise die fachspezifischen Kapazitäten in der Region und in ganz NRW zu bündeln, um den Einsatz von Nanotechnologie in der Energietechnik zu etablieren und dauerhaft zu fördern.

Presse – und Medienkontakt LIMO:
Mona Okroy
Public Relations
Tel.: +49 - 231- 22 24 1 – 317
Fax: +49 - 231- 22 24 1 – 140


Nicole Jebram
Leiterin PR & Marketing
Tel.: +49 - 231- 22 24 1 – 270
Fax: +49 - 231- 22 24 1 – 140


LIMO Lissotschenko Mikrooptik GmbH
Bookenburgweg 4-8
44319 Dortmund
Tel.: 0231-22241-0

Pressekontakt: Mona Okroy ()
Nicole Jebram ()

Gegründet 1992 - 200 Mitarbeiter - 24 Nationen - mehr als 300 Patente

In der LIMO Firmenzentrale in Dortmund entwickelt ein internationales Team aus mehr als 200 Ingenieuren, Physikern, Technikern und vielen anderen Fachkräften kundenspezifische Lösungen und stellt innovative Produkte her. LIMO wurde 1992 in der Nähe von Paderborn gegründet, verlegte den Sitz 1995 ins „Technologiezentrum“ nach Dortmund und ist mittlerweile im Industriegebiet „Dortmund-Wickede“, in unmittelbarer Nähe des Flughafens Dortmund ansässig. Auf mehr als 10.000 m² Firmengelände produziert und forscht LIMO in rund 2.000 m² Reinräumen und 800 m² betriebsinterner Metallverarbeitung. Derzeit besitzt LIMO mehr als 300 Patente.

Wir verstehen uns als strategischer Partner der Unternehmen, die Laserphotonen nutzen. Unsere Mission ist es, Geschäftspartner in den Branchen Materialbearbeitung und Photonik mit Spitzentechnologien zu mehr Erfolg zu verhelfen. Wir sind Weltmarktführer im Bereich refraktiver Mikrooptiken und wurden für diese Technologie mit dem „Innovationspreis der deutschen Wirtschaft 2007“ ausgezeichnet. Mit Hilfe dieser prämierten Technik kann ein Laserstrahl effektiv geformt und gelenkt werden – somit ist z.B. eine linienförmige oder rechteckige Strahlform möglich. Folgende Branchen profitieren von unseren maßgeschneiderten Lösungen: Mikrolithograpie, Medizintechnik, Photonik (Festkörper- und Faseraser), Produktion von Flachbildschirm- und Photovoltaikanlagen, Automobilindustrie und alle anderen Industrien, die Hochleistungslaser nutzen.


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Ausgelagerte Kellerräume

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 15:13
 
Ausgelagerte KellerräumeVor allem in Ballungsräumen boomt Self-Storage – beheizte und bewachte Lagerboxen nehmen liebgewonnene Habseligkeiten, für die in den eigenen vier Wänden kein Platz mehr ist, komfortabel auf.

Self-Storage heißt übersetzt so viel wie eigenhändige Einlagerung. Die Idee, die ursprünglich aus den USA stammt, verbreitet sich mittlerweile auch in Deutschland immer mehr, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. War es früher der Spediteur, der auch die Möbel seiner Kunden bunkerte, kommen heutzutage immer mehr spezialisierte Unternehmen auf den Markt und öffnen komfortable Lager für liebgewonnenes, aber gerade nicht benötigtes Hab und Gut. Rund 80 dieser Lagerstätten gibt es mittlerweile bundesweit. Vor allem in Ballungsräumen, wo die Platznot am größten ist, sind die modernen Lagerabteile beliebt – Tendenz weiter steigend. Dazu trägt neben immer teurer werdendem Wohnraum in begehrten Lagen auch der häufige Wohnortwechsel immer flexiblerer Arbeitnehmer bei.

Um Kunden zu gewinnen, fahren die Lagerhausfirmen mit einigen Annehmlichkeiten und hohen Sicherheitsstandards auf. Meist sind die Stellräume mit ihren Lagerboxen zentral gelegen, die Räume sind beheizt, beleuchtet und bewacht – oft mit Kameras und durch Sicherheitsdienste. Auch die Öffnungszeiten sind kundenfreundlich: Über eine persönliche Zugangsberechtigung gewährleisten einige Anbieter den Zugang rund um die Uhr. Darüber hinaus locken einige der Lagerhausfirmen mit kostenlosen Umzugshilfen, ergänzt Immowelt.de.

Diesen Komfort lassen sich die Unternehmen entsprechend entlohnen. Zahlt man bei einem herkömmlichen Umzugsunternehmen monatlich ab sechs Euro pro Kubikmeter für den meist unbeheizten Lagerraum, so fallen bei der neuen Generation von Self-Storage-Lagerhäusern deutlich höhere Kosten an. Zwar lässt sich der Lagerraum mit Größen von üblicherweise ein bis 50 Quadratmetern flexibel anpassen, für die Unterbringung des Inhalts eines Zimmers kommen jedoch schnell 80 Euro im Monat zusammen. Allerdings bieten einige Unternehmen bei einer längerfristigen Anmietung Rabatte an.

Quelle: immowelt.de 


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Referenzobjekt KOKO WALL - Lärmschutz der besonderen Art in Murnau

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 16:20
Pressemitteilung von: heras sks GmbH     
KOKO WALL in Murnau
KOKO WALL in Murnau
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(openPR) - 75 Meter lang, zwei Meter hoch – der Touristenort Murnau a. Staffelsee im Landkreis Garmisch-Partenkirchen besitzt seit kurzem eine neue Attraktion. Die Rede ist von einer neuartigen Lärmschutzwand, die zuverlässig den Verkehrslärm einer stark befahrenen Hauptstraße abschirmt und damit den Bewohnern eines Mehrfamilienhauses ein Leben ohne störende Außengeräusche ermöglicht.
Zur Vorgeschichte: Die Wohnbau GmbH Weilheim suchte eine Lösung für ihr Wohnobjekt in der Eichendorffstraße. Die Mieter fühlten sich durch eine Hecke nur äußerst unzureichend vor der erheblichen Lärmbelästigung durch die unmittelbar vorbeiführende Weilheimer Straße geschützt. Bei der Suche nach einer sinnvollen Alternative fiel die Wahl der Weilheimer Wohnbau-Gesellschaft auf eine spezielle Lärmschutzwand: KOKO WALL, aus dem Hause heras_sks (Bocholt), einem der führenden deutschen Hersteller von Tor- und Zaunsystemen. Dank der im Baukastensystem vorgefertigten Lärmschutz-Elemente konnte die Schutzwand innerhalb kurzer Zeit kostengünstig montiert werden.

Ungewöhnliche „Bekleidung“

Eine Besonderheit von KOKO WALL ist seine ungewöhnliche „Bekleidung“. Die Kokosfasern nehmen nur wenig Wasser auf, damit kommen Schimmel- oder Moosbildung nicht vor. Diese bemerkenswerte Eigenschaft sorgt für eine hohe Langlebigkeit, direkte Kosten werden vermieden. Und da die Wände aus dem natürlichen Baumaterial im Prinzip wartungsfrei sind und auch keiner besonderen Pflege bedürfen, sind auch die indirekten Kosten äußerst niedrig. Doch KOKO WALL glänzt auch durch die außergewöhnlich guten Qualitäten beim „Schlucken“ von Lärm jeglicher Art. Und dies ist sogar wissenschaftlich belegt: Nach Tests absorbiert die natürliche Wand im Durchschnitt 75 Prozent (7 dB) der Umgebungsgeräusche, bei einigen Frequenzen sogar 100 Prozent. Dazu noch eine interessante Information für die Experten: KOKO WALL erfüllt die NEN-EN Norm 1793-1 in der Schalldämmungsklasse 2 für Lärmschutzwände, die Standardwände genügen sogar der Norm-Schalldämmungsklasse I.

Natürliche Optik

Bei diesen hervorragenden Werten kann es nicht überraschen, dass nach der schnellen und einfachen Montage der unübersehbaren attraktiven Lärmschutzwand zur großen Zufriedenheit von Mietern wie Wohnungsbau-Gesellschaft wohltuende Ruhe im Haus an der Eichendorffstraße eingekehrt ist – zumindest was den Verkehrslärm betrifft. Und auch die natürliche Optik kommt zu ihrem Recht. Da KOKO WALL mit Kletterpflanzen, von außen mit Metallklemmen befestigt, begrünt wurde, wird dieses beeindruckende Lärmschutz-System bereits in wenigen Jahren völlig bewachsen sein – eine Wand mit grüner Hülle, die gleichzeitig äußerst wirkungsvoll, attraktiv und naturnah ist. Weitere Informationen über KOKO WALL von heras_sks sind unter www.kokowall.de erhältlich.

heras_sks gmbh
Raiffeisenring 44
D-46395 Bocholt
Fon: +49 . 28 71 . 244 14 24
Fax: +49 . 28 71 . 244 14 99
Web: www.heras-sks.de

Anschprechpartner: Matthias Kötter
E-Mail:

Über die heras_sks GmbH
Ein Höchstmaß an Produktkenntnissen, kundenorientiertes Denken und Planen, zuverlässiger und kosten­bewuss­ter Vertrieb rund um Zaun und Tor, ein perfekter Service - die Kombination die­ser bemerkenswerten Pluspunkte hat heras_sks zu dem gemacht, was es heute ist: einer der führenden Systemanbieter rund um Tor, Zaun, Sicht- und Lärmschutz in Deutschland.

Neben der optimalen Qualität seiner Produkte sind auch Service und Logistik des Bocholter Unternehmens mehr als nur eine kurze Erwähnung wert. So ist ein Rundum-Service von der Angebotsphase bis zum Abschluss eines Projekts und dann später bei Inspektion und Wartung bei heras_sks selbstverständlich.

Die fachliche Kompetenz von heras_sks beruht auf der jahrelangen Erfahrung im Zaungeschäft. Seit 1987 wurde die Produktpalette sukzessive erweitert und umfaßt heute neben verschiedenen Zauntypen, Frontgittern, Dreh- und Schiebetoren auch den immer stärker werdenden Bereich des Lärmschutzes.


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Hong Kong International Building and Decoration Materials & Hardware Fair 2009 soll weiter wachsen

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 08:00
Pressemitteilung:Hong Kong Trade Development Council
Das umfangreiche Angebot reicht von Eisenwaren über Sanitäranlagen bis hin zu Möbeln und Dekorationsmaterialien. Foto: HKTDC
Das umfangreiche Angebot reicht von Eisenwaren über Sanitäranlagen bis hin zu Möbeln und Dekorationsmaterialien. Foto: HKTDC
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Frankfurt am Main / 18. August 2009 - Die Hong Kong International Building and Decoration Materials & Hardware Fair 2009, die vom 28. bis zum 31. Oktober 2009 in der AsiaWorld-Expo stattfinden wird, soll weiter expandieren. Die Messeorganisatoren, das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) und die CIEC Exhibition Company (HK) Ltd., erwarten, dass der Branchentreff auch in diesem Jahr viele Aussteller und Fachbesucher anziehen wird. Einer der Gründe: Die Fachmesse rund um das Thema „Bauen“ wird um das Segment Möbel – für drinnen und draußen, für Privat- und Geschäftsräume – erweitert, bis 2008 eine eigenständige Messe. Mit dem Zusammenschluss sollen Synergien genutzt und die Übersichtlichkeit für die Besucher verbessert werden.

Im vergangenen Jahr kamen 8.800 Messegäste aus aller Welt nach Hongkong, um sich an den Messeständen der aus zwölf Ländern und Regionen angereisten 291 Aussteller der Industriesparten Bau- und Bauausstattungsmaterialien sowie Eisenwaren zu informieren und zu ordern. 62% der Fachbesucher kamen aus Asien und 18 % aus Europa, das damit auf dem zweiten Platz lag. Alljährlich ist es vor allem der rege Erfahrungsaustausch zwischen den namhaften Herstellern von Marken- und Qualitätsprodukten und den Fachbesuchern, der für eine besondere Atmosphäre sorgt. Messebesucher sind vorwiegend Bauherren, Architekten, Innenarchitekten, Konstrukteure, Ingenieure, Städteplaner, Gebäudemanagement-Unternehmen sowie Groß- und Einzelhändler. Die International Furniture Fair besuchten 176 Aussteller und 9.046 Besucher

Die Hauptausstellungsbereichen der HK International Building and Decoration Materials & Hardware Fair:
Küche & Bad sowie Möbel
Eisenwaren für Bau- und dekorative Zwecke
Gebäudetechnologie
Zimmerdecken und Außenmauern
Materialien Keramik, Stein & Marmor
Anstriche & Bau-Chemikalien
Fenster & Türen
Dekorationsmaterialien für Innenräume

Module sind Trend
Einrichtungsgegenstände für Haus und Garten sowie Serviceleistungen rund ums Haus sind ein wachsender Markt. Laut BBE Retail Experts verfügen allein in Deutschland mehr als 57% aller Haushalte über einen eigenen Garten. Dass die räumlichen Übergänge innerhalb der Wohnungen fließender werden lässt sich nicht nur bei Küche und Wohnzimmer sowie Bad und Schlafzimmer beobachten, sondern auch bei der Ausstattung von Terrassen als erweitertem Wohnbereich. Modulare Möbel mit Funktionalität und Formen, die überdauern, sind gefragt. Bei jungen Verbrauchern stehen weiterhin Mitnahmesysteme hoch im Kurs. Auch flexible und hochwertige Büromöbel- und Home Office-Lösungen werden in Hongkong zu sehen sein.

Im Blickpunkt: Konjunkturprogramme
Während die aktuelle Weltwirtschaftskrise die generellen Import- und Exportzahlen zahlreicher Industriestaaten schrumpfen lässt, steigt gleichzeitig die Nachfrage nach günstigen, qualitativ hochwertigen Produkten. Die von chinesischen Unternehmen produzierten Baumaterialien und Eisenwaren sind für die Umsetzung der in jüngster Zeit verabschiedeten weltweiten Infrastrukturprogramme, etwa die Sanierung von öffentlichen Gebäuden und Schulen, mehr als interessant. Die Hong Kong International Building and Decoration Materials & Hardware Fair 2009 bietet daher eine optimale Plattform für Einkäufer auf der Suche nach Materialien für Bauprojekte jeder Art und Größe.

Baumaterialien und Möbel auf Wachstumskurs
2008 exportierte Hongkong Baumaterialien (inklusive Eisenwaren) im Wert von 13,4 Milliarden USD (+ 2,3 %). Deutschland kaufte zur gleichen Zeit Baumaterialien und Eisenwaren für 336 Millionen USD aus Hongkong (+ 3,4 %). Nach Hongkong wurden Waren im Wert von 14,8 Milliarden USD ein (+ 5,9 %) eingeführt, wovon Baumaterialien für 343 Millionen USD (+ 8,9 %) aus Deutschland stammten.

Auch die Möbelindustrie der Sonderverwaltungszone entwickelte sich zufrieden stellend: 2008 wurden Möbel und Möbelteile im Wert von 420 Millionen USD (-1,5 %) in alle Welt exportiert. Hongkong selbst importierte Waren für 797 Millionen USD, davon für 29 Millionen USD aus Deutschland (+30,7 %).

Von Januar bis Juni 2009 exportierte Hongkong Baumaterialien (inklusive Eisenwaren) in Höhe von 4,7 Milliarden USD. Deutschland importierte Baumaterialien und Eisenwaren für 120 Millionen USD. Das Geschäftsvolumen 2009 ging im Zuge der Wirtschaftskrise um durchschnittlich ein Drittel zurück.

Weitere Informationen zur Hong Kong International Building and Decoration Materials & Hardware Fair finden Sie im Internet unter: www.hkbdh.com
Geschäftskontakte: businessmatching.hktdc.com

Das Hong Kong Trade Development Council (HKTDC), gegründet 1966, ist eine halbstaatliche Non-Profit-Organisation zur Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen Hongkongs. Mit einem weltweiten Netz von mehr als 40 Niederlassungen in rund 30 Ländern, 11 davon auf dem chinesischen Festland, bietet das HKTDC eine Plattform für Geschäftskontakte mit China und Asien. Das HKTDC organisiert Messen und Ausstellungen sowie Business Missions, um Unternehmen den Kontakt mit Hongkong und dem chinesischen Festland zu ermöglichen.


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Currywurst Museum in Berlin eröffnet – Erlebnisausstellung

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:53

Pressemitteilung von: Deutsches Currywurst Museum Berlin

PR Agentur: unic GmbH & Co.KG

Das Geheimnis liegt in der Soße: Das Deutsche Currywurst Museum in der Schützenstraße 70 inszeniert die vielfältigen Aspekte der beliebten Currywurst in einer einzigartigen und erlebnisreichen Ausstellung.
Das Geheimnis liegt in der Soße: Das Deutsche Currywurst Museum in der Schützenstraße 70 inszeniert die vielfältigen Aspekte der beliebten Currywurst in einer einzigartigen und erlebnisreichen Ausstellung.
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(openPR) - Begeisterung in drei und mehr Dimensionen

Berlin. Heiß ersehnt, ist es jetzt Wirklichkeit: Das Deutsche Currywurst Museum eröffnet in Berlin Mitte in der Schützenstraße 70, Nähe Checkpoint Charlie. Am Samstag, 15. August um 12 Uhr öffnet die Erlebnisausstellung rund um die Kultikone Currywurst für die ersten Besucher.

Vor vier Jahren stellte sich die Idee für ein Deutsches Currywurst Museum erstmals ein. Berlinfan, Kurator und Initiator Martin Löwer strukturierte die Investitionen für das Museum. Der Unternehmer führte das Gesamtprojekt von Idee über Konzept, Management, Bau und Personal.

Die Ausstellung wurde mit viel Liebe zum Detail umgesetzt. Mit den beauftragten Kreativ- und Umsetzungspartnern Atelier Markgraph GmbH, Frankfurt, und Kubix GmbH Berlin hat das Projektteam mit Farben, Formen, Szenographie, Licht und bis hin zu kleinsten Ausstellungsstücken Akzente gesetzt. „Es war uns bei der Planung besonders wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, die alle Kanäle der Wahrnehmung anspricht und die Besucher immer wieder durch originelle Details überrascht“, erklärt Meike-Marie Thiele, die im Projekt für die Ausstellungskonzeption verantwortlich ist. „Die Ausstellung ist damit vielmehr Erlebnisraum als Museum.“
Mit einer begehbaren Imbissbude zum Beispiel werden die Besucher eingeladen, einmal die Perspektive zu wechseln und als Imbissbuden-Besitzer hinter den Kulissen zu wirken. „Na, wat darf’s denn sein? Curry-Pommes?“, fragt der Besucher die vor der Bude stehenden Personen. Currystreuer, Zutaten – alle Requisiten liegen bereit. Stehtische mit Ketchupflaschen-Hörstationen lassen echtes Imbiss-Feeling aufkommen.

Wie stark die Imbisskultur insbesondere in Berlin gewachsen ist, zeigt das Berlinscope, ein dreidimensionaler Stadtplan. „Berühmte Currywurstbuden liegen im Fokus und bieten einen ganz besonderen Blick auf die Bundeshauptstadt", so Museumsleiterin Birgit Breloh. „Auf einer Weltkarte zeigen wir Globalisierung einmal anders: Drückt der Besucher einen bestimmten Knopf, grüßt ihn die lokale Currywurstbude in der jeweiligen Landessprache." Interaktive und multimediale Elemente laden zum Spielen und Entdecken ein. „Der Besucher entdeckt spielerisch durch Anfassen und Ausprobieren zeitgenössische und kulinarische Phänomene“, beschreibt Meike-Marie Thiele. „Wir haben viel Liebe in das Design und in originelle Inszenierungen gesteckt.“

Die Gewürzkammer lüftet das Geheimnis um das Currypulver. Deckenhohe Schubladenelemente zeigen Herkunft und Verarbeitung einzelner Bestandteile von Currymischungen. Aus Riechstationen steigen exotische Düfte in die Nasen der Besucher. Dann geht es weiter auf dem Soßenstrom, der als prägnantes und unverwechselbares Element des außergewöhnlichen räumlichen Szenarios durch die gesamte Ausstellung fließt. Der Clou: das Material ist für die haptische Wahrnehmung besonders aufbereitet. In der simulierten Wohn- und Experimentierküche wird das Lebensgefühl Ende der 40er Jahre und die Erfindung der Chillup-Soße nachempfindbar. Vorstellbar wird damit auch die Geschichte um Herta Heuwer zur Kreation des Kultsnacks. Dort blubbert es im geheimnisvollen Soßentopf vor sich hin und im hochsteigenden Dampf lässt sich mehr zur Legende erraten. Außerdem erfährt der Besucher, wer die Erfindung der Currywurst noch für sich beansprucht.

Für Museumsbesucher, die denken, damit bereits alles über den Kultsnack erfahren zu haben, zeigt sich überraschend, wie vielseitig die Themen rund um die Wurst sind. Der Öko-Cube sensibilisiert in der Ausstellung für die Aspekte ökologischer Verantwortung beim Currywurstverzehr. Auch die Entwicklung und der Stellenwert von „Fast- & Convenience Food“ wird in der Ausstellung aufgegriffen. Überraschende Fakten werden anschaulich auf dem Zeitstrahl präsentiert, zum Beispiel, dass es „Essen to go“ schon vor über 4.000 Jahren gab. Mit Blick auf die Gegenwart vermitteln vier unterschiedlichst gefüllte Kühlschränke eine originelle Veranschaulichung zur Konsumententypologie.
Wer eine Pause von den vielen verschiedenen Eindrücken braucht, findet auf dem Wurstsofa ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen und kann sich anschließend im Kino den humorvollen und preisgekrönten Film „Best of the Wurst“ zu Gemüte führen. Die Dokumentation der Amerikanerin Grace Lee gibt einen Schlüssel zur Stadt Berlin und ihren Bewohnern. Eine Wandinstallation mit integrierten Bildschirmen veranschaulicht die Bedeutung der Currywurst im TV. Von den legendären „Drei Damen vom Grill“ bis zu den Tatort-Kommissaren von Nord bis Süd und Ost bis West – die Currywurst ist aus der Fernsehlandschaft nicht wegzudenken. In einer exklusiven Zusammenstellung bester Szenen erleben die Besucher bekannte Protagonisten in einem neuen Zusammenhang.

Eine zusätzliche Informations- und Unterhaltungsebene bietet die Kinderspur. Auf Augenhöhe werden für die kleinen Besucher einzelne Bereiche der Ausstellung mit einem Ratespiel ergänzt und vertieft. Wer ein Fan geworden ist, findet unter den mehr als 70 Artikeln des Museumsshops alles, was das (Currywurst-) Herz begehrt: vom klassischen Souvenir über Trendartikel und Kuriositäten bis hin zum witzigen Accessoire und der individuellen Curry-Mischung – für jeden Geschmack findet sich ein passendes Erinnerungsstück an den Museumsbesuch.

Ein Besuch ist täglich in der Zeit von 10 bis 22 Uhr möglich. Für Interessierte, die bei ihrer individuellen Erkundungstour der Currywurst noch intensiver auf die Spur kommen wollen, liefern Audio Guides in den Sprachen deutsch, englisch, spanisch, französisch und russisch zusätzliche Informationen zur Ausstellung. Die Eintrittspreise liegen zwischen 7 und 11 Euro. Für Kinder unter 6 Jahren ist der Eintritt frei. Die Ausstellungsbereiche sind ebenerdig und damit barrierefrei zu erreichen. Kompetente Ansprechpartner unterstützen bei der Planung von besonderen Erlebnisführungen, informieren zu Angeboten für Gruppen und Unternehmen. Aktuelle Informationen: www.currywurstmuseum.com


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Fraunhofer-Allianz BAU erweitert ihre Kompetenzen

Unternehmen & Produkte, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 11:45
Pressemitteilung von: Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP

Das Gerüst des »Water Cube« in Peking © Fraunhofer IBP
Das Gerüst des »Water Cube« in Peking © Fraunhofer IBP

(openPR) - Die Fraunhofer-Allianz BAU hat das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV als weiteres Mitglied aufgenommen. Mit der Ergänzung um die 16. Forschungseinrichtung aus der Fraunhofer-Gesellschaft verstärkt die Allianz BAU ihre wissenschaftlichen Kompetenzen im Bereich funktioneller Materialien und Leichtbau.

Als neues Mitglied der Fraunhofer-Allianz BAU bringt das Freisinger Fraunhofer IVV sein Know-how aus dem Geschäftsfeld Funktionsmaterialien ein. Dazu gehört vor allem die Entwicklung von Funktionsfolien mit ausreichender Barrierewirkung gegenüber Sauerstoff und Wasserdampf, Veränderungen der Oberflächeneigenschaften sowie mechanischen Eigenschaften.

»Wir entwickeln Ultrabarrierefolien beispielsweise als Kapselungsmaterial für Photovoltaikanlagen und für langlebige Hochleistungs-Dämmstoffe für den Hausbau, den so genannten Vakuumisolationspaneelen«, erklärt Institutsleiter Prof. Dr. Horst-Christian Langowski die Kompetenzen des Fraunhofer IVV im Baubereich. Ein weiteres Anwendungsfeld für Folien im Bau betrifft den konstruktiven Membranbau, insbesondere Membrankissensysteme, die für außergewöhnliche architektonische Projekte eingesetzt werden.

Ein Beispiel dafür ist der »Water Cube«, der als Nationales Schwimmzentrum für die Olympischen Sommerspiele 2008 bereits ein Wahrzeichen der chinesischen Hauptstadt Peking geworden ist. An der Planung der innovativen Dachkonstruktion waren die Bauphysikexperten des Fraunhofer IBP beteiligt. Das Fraunhofer IVV beschäftigt sich damit, wie die beim dortigen Hallenbau eingesetzten Membranen beschaffen sein müssen, um die Lichtdurchlässigkeit genau einstellen und das Raumklima verbessern zu können.

Ansprechpartner:

Andreas Kaufmann
Telefon +49 8024 643-240
Telefax +49 8024 643-366


Geschäftsstelle Fraunhofer-Allianz Bau
Fraunhoferstr. 10, 83626 Valley
www.bau.fraunhofer.de


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„Neue Visitenkarte Osnabrücks“ hat Alltagstauglichkeit bewiesen

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:14
DBU-Verwaltungsgebäude energetisch auch nach 15 Jahren auf Höhe der Zeit – Aktuelle Tests positiv
DBU-Gebäude
Die Parkansicht des DBU-Haupthauses. Die Glasfassade ist Markenzeichen und Dämmung zugleich.
Wurzelvorhang
Zum Schutz der Bäume: Ein Jutevorhang schützte die Wurzeln der Buchengruppe bei den Bauarbeiten.

Osnabrück; 14.08.2009.
Bürogebäude schlucken viel Energie und produzieren viele Treibhausgase, die dem Klima schaden. Als die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) vor 15 Jahren in Osnabrück ein neues Verwaltungsgebäude plante, wollte sie auch hier Zeichen für einen konsequenten Umweltschutz setzen. Jetzt – 14 Jahre nach dem Bezug – steht fest: Es hat geklappt. Jüngst durchgeführte Untersuchungen zeigen, dass auch jetzt noch die damals innovative Glasfassade hochdicht ist und sich das Gas zwischen der Dreifachverglasung länger hält als dies vom Produzenten garantiert wurde. „Damals sind wir mit einer neuen Technik ein Risiko eingegangen, denn die Spezialverglasungen konnten nur wenige Hersteller im Land liefern“, sagt DBU-Verwaltungschef Michael Dittrich. Heute kosten solche hochwärmegedämmten Fassaden nur ein Bruchteil von damals. So funktionierten Umweltinnovationen in der Praxis. Dittrich: „Was sich bei Ersteinsätzen bewährt, wird verstärkt gekauft, die Preise sinken und die Nachfrage steigt.“ 

"Wurzelvorhang" für Bäume nahe der Baustelle wurde angelegt

Zu Baubeginn sei klar gewesen, dass ökologisches Bauen die natürliche Umgebung im ehemaligen Möllerschen Park an der Straße An der Bornau so weit wie möglich erhalten müsse. So sei die über 170 Jahre alte Buchengruppe, die den Verwaltungssitz wie ein Hufeisen umschlingt, bei den Bauarbeiten konsequent geschützt worden: „Dafür wurde eigens ein sogenannter Wurzelvorhang angelegt“, erklärt Dittrich. Von Hand sei ein Graben ausgehoben und ein Jutevorhang aufgespannt worden. Das Wurzelwerk habe so vor Austrocknen und Schäden durch schwere Baumaschinen bewahrt werden können. Und die Gründung des Hauses auf Betonpfählen ermögliche den Wurzeln auch heute noch, sich ungehindert auszubreiten. Im Mittelpunkt des die Buchen umschließenden Gebäudes sorgten die Bäume als natürliche Klimaanlage dafür, dass sich das Haus im Sommer nicht aufheize, im Winter aber – wenn das Laub abgefallen ist – möglichst viel Licht und Wärme in die Büros gelangten.

Spatenstich
Spatenstich für den Neubau des DBU-Hauptgebäudes am 17. 9. 1993 (v.l.): Osnabrücks Oberbürgermeister Hans-Jürgen Fip, Architekt Prof. Erich Schneider-Wessling, DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde, und DBU-Kuratoriumsmitglied Prof. Dr. Wolfgang Engelhardt
DBU-Gebäude
Der Innenhof mit der Buchengruppe. Die 170 Jahre alten Bäume wurden bei den Bauarbeiten geschont und das Gebäude um sie herum gebaut.

Dämmung bis in die Fensterscheiben: Argon-Gas-Füllung und Metalloxidschichten halten Wärme im Haus "gefangen"

Die Planer des Niedrigenergie-Gebäudes vor den Toren Osnabrücks – die Architekten Professor Erich Schneider-Wessling, Köln (Planung) und Rolf Bohl, Osnabrück (Bauleitung) - setzten damals auf eine weitere Neuheit: eine spezielle, dreifache Wärmeschutzverglasung mit einer Argon-Gas-Füllung. Einen zusätzlichen Dämm-Effekt leisten die auf die Scheibeninnenseiten aufgedampften Metalloxidschichten, die die Wärmestrahlung aus dem Innenraum zu einem großen Teil reflektieren, die Wärme also quasi im Innern gefangen halten. Allein durch die passive Sonnenenergienutzung würden rund 19 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr an Heizenergie eingespart. „Das macht fast ein Drittel des rechnerischen Bedarfs aus, der für das Haus benötigt würde“, so Dittrich. 

Beleuchtung ganz natürlich: Oberlichter und fünf Lichttürme

Auch beim Thema Beleuchtung legte die DBU den Schalter um: Große Fensterflächen sorgen für mehr Licht. Das macht Glühbirnen im Haus fast überflüssig. Fünf Lichttürme und Oberlichter zu den Arbeitsräumen lassen die Sonne in Büros und Flure. Daneben werden Stehleuchten eingesetzt, um eine vollflächige Büroausleuchtung zu vermeiden und elektrische Energie zu sparen.

Wärme und Strom vom Blockheizkraftwerk

Bei der Energieerzeugung wird seit der Errichtung der DBU-„Tochter“ Zentrum für Umweltkommunikation im Jahr 2002 ein Blockheizkraftwerk (BHKW) eingesetzt, das die DBU-Gebäude mit Heizenergie und Strom versorgt. „In der Heizperiode erzeugen wir den ganz überwiegenden Teil unseres Strombedarfs selbst und erreichen so eine vergleichsweise günstige Energiebilanz. Das BHKW rechnet sich dabei für uns auch finanziell,“ so der Verwaltungschef weiter.

DBU-Gebäude
Die fünf Lichttürme sind so ausgerichtet, dass sie tagsüber genügend Licht einfangen. So wird weniger Strom in den Büros verbraucht.

Erstmals in Deutschland eingesetzt: Recycling-Beton, der die Umwelt entlastet

Doch nicht alle Innovationen des Gebäudes haben sich bisher durchgesetzt: Erstmals in Deutschland wurde bei der DBU Recycling-Beton im Hochbau eingesetzt. Dies war nur möglich durch ein besonderes Genehmigungsverfahren. In der Praxis verhält sich das Material, so Dittrich, völlig problemlos. Trotz der Umweltentlastung durch die Ressourcenschonung habe sich das Verfahren in der Breite bisher allerdings nicht durchgesetzt „Wir geben aber nicht auf, weil wir das Thema auch aktuell unter dem Aspekt der Schonung von Deponieraum vor Bauabfällen für besonders wichtig halten und fördern als DBU auch weiter Projekte zu diesem Thema“, erklärt Dittrich

Dittrich: "Hoffnung auf andere Bauherren mit Mut zu innovativen Ideen für Klimaschutz"

Auch die verwendeten Materialien für das Gebäude und das Mobiliar wurden ökologisch produziert und verarbeitet. Der Energieverbrauch für ihre Herstellung war gering, und Wasser, Luft und Böden wurden so wenig wie möglich belastet. Dittrich: „An später haben wir auch gedacht: Die eingesetzten Materialien sind langlebig und zum größten Teil wieder verwertbar. Unsere Massivholzmöbel, die wir 1991 beschafft haben, sind ganz überwiegend auch heute noch im Einsatz. Einmal abgeschliffen und poliert sind sie wie neu.“ Das Verwaltungsgebäude, in dem 80 Mitarbeiter ihre Büros haben, wurde einst als die „neue Visitenkarte Osnabrücks“ bezeichnet. Von außen wie von innen: Ein möglichst schonender Umgang mit den bestehenden Bäumen, die Minimierung des Energiebedarfs und gleichzeitig ein architektonisch interessantes Gebäude, das städtebauliche Akzente setzt. „Wir haben gezeigt, dass es geht und können nur hoffen, das andere private und öffentliche Bauherren den Mut finden, im Interesse eines konsequenten Umwelt- und Klimaschutzes auch mal etwas Neues auszuprobieren, damit gute innovative Ideen schneller in der Breite zur Anwendung kommen“, sagt Dittrich.

Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück 
Telefon:	0541|9633521
Telefax:	0541|9633198
www.dbu.de  

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Markenwahl: Bauherren fragen vor allem Architekten und Fachhändler um Rat

Wohnungswirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 10:07

Wie das eigene Heim am Ende aussehen soll, davon hat jeder private Bauherr in der Regel ganz genaue Vorstellungen. Doch sobald es um die Umsetzung des Traums in die Realität geht, muss er eine Reihe von Entscheidungen über Dinge treffen, mit denen er sich als Laie in der Regel kaum auskennt - hier ist guter Rat teuer. An wen wenden sich die Bauherren, wenn sie sich über Produkte, Hersteller und Marken von Baustoffen informieren wollen? BauInfoConsult hat private Bauherren in einer Marktforschung dazu befragt. Dabei unterscheiden sich die Antworten der Befragten, die ihr Bauprojekt erst noch vor sich haben, erheblich von den Antworten der "alten Hasen", die schon bis über die Ohren in Bau oder Planung stecken oder gar schon ihr frischgebautes Eigenheim bewohnen.

In einer Online-Untersuchung wurden insgesamt 502 private Bauherren und Bauwillige ab 20 Jahren über ihre Ansprechpartner zum Thema Baustoffprodukte und -marken befragt. Den Personen, die erst im nächsten Jahr mit der Planung ihres Eigenheims beginnen wollen, wurde dabei eine Liste mit potenziellen Ansprechpartnern vorgelegt mit der Bitte anzugeben, an welche davon sie sich voraussichtlich wenden werden.

Die Theorie im Vorfeld…
Der Architekt gehört für über die Hälfte der Bauinteressierten zu den Personen, an die sie sich wenden werden - schließlich nimmt er als Planer die Wünsche des Bauherrn entgegen und macht Vorschläge zur Umsetzung. Fast genauso oft lassen sich die Befragten durch die Erfahrungen von Bekannten inspirieren, die bereits gebaut haben. Jeder zweite Bauwillige hat vor seine Fragen zum Thema Markenwahl an den entsprechenden Handwerker oder Verarbeiter zu richten, der auch damit arbeitet.

Im professionellen Baustoff-Fachhandel wollen 40 Prozent der Eigenheimbau-Anwärter ihren Informationsbedarf decken, dem Verkäufer im Baumarkt um die Ecke traut dagegen offenbar nur ein Viertel der Befragten genügend Beratungskompetenz zu. Direkt beim Baustoffhersteller oder bei einem Bauträger werden jeweils ein Drittel der zukünftigen Bauherren Erkundigungen einziehen.

…und die Praxis im Verlauf eines Bauprojekts
Laut den Erwartungen der Befragten, deren Baupläne noch in der Zukunft liegen, werden also bauerfahrene Freunde und Verwandte genauso häufig als potenzielle Ansprechpartner bei Fragen rund um Marken und Produkte gesehen wie Architekten und Handwerker und deutlich häufiger als Ansprechpartner aus dem Handel. Doch jedes Bauprojekt ist ein ganz individueller Prozess, das individuelle Lösungen erfordert - die begrenzten Erfahrungen von Bekannten helfen da oft nicht weiter. Bei Bauherren, die schon mit Planung oder Bau begonnen bzw. das Projekt bereits abgeschlossen haben, liegt daher der Fokus vor allem auf "professionellen" Ansprechpartnern, wie die Antworten der Befragten aus dieser Gruppe zeigen.

Die Befragungsteilnehmer mit eigener Praxiserfahrung wurden gebeten, diejenigen Personen aufzuzählen, die sich bei Fragen rund um Baustoff-Produkte als wichtigste Impulsgeber herausgestellt haben. Wiederum wurden Architekten an erster Stelle genannt: Sie sind für 43 Prozent der Befragten am wichtigsten oder zweitwichtigsten.

Für 36 Prozent der Befragten haben sich die Baustoff-Fachhändler als wichtigster oder zweitwichtigster Ansprechpartner erwiesen, gefolgt von den Verarbeitern (34 Prozent). Freunde und Bekannte sind dagegen bei deutlich weniger Bauherren wichtige Ansprechpartner, auch die Hersteller der Produkte selbst gehören nur für wenige Bauherren zu den wichtigsten Informationslieferanten.

Sie haben Fragen zu den Informationsquellen der privaten Bauherren bei Fragen zu Baustoff-Produkten? Nehmen Sie Kontakt mit Herrn Alexander Faust steht Ihnen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail zur Verfügung. 

Publiziert im August 2009: Zur Website von >> BauInfoConsult


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Moderne Häuser aus Lehm

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:42

Gerade im Innenbereich finden Individualisten Geschmack an Lehm. Foto: EcoLut / Thomas Koculack

Ökologische Baustoffe werden stärker denn je nachgefragt. Bauherren, die das Besondere suchen, finden jetzt auch Gefallen am Bauen mit Lehm.

Lehm wird seit Jahrtausenden in vielen Kulturen als Baumaterial verwendet. In unseren Breitengraden ist Lehm Bestandteil von Fachwerkhäusern. Derzeit gewinnt der traditionsreiche Baustoff aber im Rahmen des modernen und umweltgerechten Bauens neue Anhänger, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Denn Lehm gleicht das Raumklima ressourcenschonend aus, reinigt die Luft, speichert zugleich Wärme und gibt keine Schadstoffe ab.

Ton und Sand
Doch das Gemisch aus Ton und Sand hat durchaus auch seine Nachteile. Es besitzt kaum dämmende Eigenschaften und ist zudem wasserlöslich. So müssen Außenmauern aus Lehm vor Wind und Wetter geschützt werden. Dafür können beispielsweise dämmende Hüllen aus Schilfrohr mit darüber montierten Holzplatten verwendet werden. Zusätzlich ist es ratsam, den verwendeten Lehm mit Stroh- oder Holzhäcksel zu durchmischen, ergänzt Immowelt.de. So ist das Haus besser gedämmt, und es entstehen bei Kälte keine Risse. Im Innenbereich sind massive, ungebrannte Ziegel jedoch unproblematisch und können ihre positiven Eigenschaften voll entfalten. Daher entscheiden die meisten Bauherren, Lehm nur für den Innenausbau zu verwenden. Für die Außenwände werden weiterhin Beton oder Ziegel bevorzugt.

Vielseitig einsetzbar
In der Verarbeitung ist Lehm ein Multitalent. Als Schüttung ist er in Zwischenböden einsetzbar, als Putzmischung lassen sich mit ihm die Wände grundieren. Auch zu Platten geformt wird das Naturmaterial angeboten. Neuerdings werden zudem tragende Wände aus Stampflehm wiederentdeckt. Denn erdfeucht lässt sich Lehm mit Hilfe einer Schalung zu einer massiven Wandkonstruktionen verdichten. Außerdem kann die Lehmwand auch ästhetisch punkten. Durch die Verdichtung entsteht eine verschiedenfarbige, aber glatte Oberfläche, die tendenziell an Marmor erinnert. Allerdings sind Stampflehmwände mit etwa 1300 Euro Baukosten je Quadratmeter deutlich teurer als herkömmliche Massivwände.

Quelle: Immowelt


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Altbau: Verschlechterter Schallschutz ist kein Mangel

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 17:36

Altbau: Verschlechtert sich wegen des Einbaus eines Fliesenbodens in der darunterliegenden Wohnung der Schallschutz, so liegt einem Urteil zufolge noch nicht automatisch ein Mangel vor.

Mieter von Altbauwohnungen dürfen keine allzu hohen Anforderungen an den Schallschutz stellen. Dies gilt auch dann, wenn durch den nachträglichen Einbau eines Fliesenbodens der Geräuschpegel in der darunter liegenden Wohnung steigt, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de der Bundesgerichtshof (BGH; Az.: VIII ZR 131/08). Voraussetzung ist allerdings, dass weiterhin die Mindestanforderungen an den Schallschutz eingehalten werden, die zu dem Zeitpunkt galten, als das Gebäude errichtet wurde.

Im verhandelten Fall beschwerten sich Mieter, dass sie mehr Lärm von ihrem in der Wohnung über ihnen lebenden Nachbarn mitbekämen, seit dieser einen Fliesenboden verlegt habe. Deshalb minderten sie die Miete. Der Vermieter war damit nicht einverstanden und zog vor Gericht.

Letztinstanzlich urteilte der BGH zugunsten des Vermieters. Trotz der Verschlechterung des Schallschutzes erfülle dieser noch die Mindestanforderungen. Denn das Haus wurde im Jahre 1970 errichtet, damals galt ein Maximalwert von 63 Dezibel. Trotz des laut eines Gutachters mangelhaft verlegten Fliesenbodens wurde noch ein Schallschutz von 61 Dezibel erreicht. Die erst im Jahre 1989 auf maximal 53 Dezibel verschärften Schallschutz-Anforderungen gelten wegen des Baujahres des Hauses nicht. Ein Mangel, der zur Minderung der Miete berechtige, liege deshalb nicht vor, erklärten die Richter.

Quelle: Immowelt


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Handwerksverband Metallbau und Feinwerktechnik: Betriebe brauchen ein flexibleres Arbeitsrecht

Handwerk — geschrieben von bauinformant @ 16:36

Stuttgart, den 13. August 2009

Das Handwerk als arbeitsintensiver Bereich hat eine besondere Bedeutung für den
Arbeitsmarkt. Es verfügt über hochqualifizierte Arbeitsplätze, die größtenteils sehr
spezialisiert sind. Arbeitsverhältnisse bestehen häufig über viele Jahre. Um die
bestehenden Arbeitsplätze auch in schwierigen Zeiten erhalten und neue schaffen zu
können, benötigt das Metallhandwerk allerdings mehr Flexibilität und eine deutliche
Reform des Arbeitsrechts.

Der Kündigungsschutz stellt für die Betriebe noch immer das größte
Einstellungshemmnis dar, so der Landesinnungsmeister des HMF, Peter Mader. Das
Risiko, Mitarbeiter nur mit großem finanziellem und juristischem Aufwand wieder
entlassen zu können, habe zur Folge, dass ungefähr zehn bis 20 Prozent der Stellen
nicht geschaffen würden.

Während Beschäftigte jederzeit kündigen und damit das im Betrieb gewonnene Knowhow
mitnehmen und davon profitieren können, finde die wirtschaftliche Situation des
Arbeitgebers keinerlei Berücksichtigung. Der Verband fordert daher, den
Kündigungsschutz auf Grundlage eines neuen Arbeitsrechtshandbuchs zu novellieren.
Dieses Arbeitsrecht soll endlich in einem lesbaren und übersichtlichen Arbeitsgesetzbuch
zusammengefasst sein. Dabei soll den Bedürfnissen kleiner Unternehmen besondere
Beachtung geschenkt werden.

Die bisher im Arbeits- und Sozialrecht vorhandenen unterschiedlichen Schwellenwerte
sind einheitlich auf 50 Arbeitnehmer zu vereinheitlichen. Die Wartezeit beim Kündigungsschutz soll über sechs Monate hinaus verlängert werden.

Die Möglichkeiten zur befristeten Beschäftigung lassen sich durch die Ausweitung der
sachgrundlosen Befristung und durch die Lockerung des Vorbeschäftigungsverbots
verbessern.

Um den Druck auf die Beschäftigung zu verringern, fordert der HMF, die aus
Arbeitslöhnen finanzierten Sozialversicherungshaushalte von allen versicherungsfremden
Verpflichtungen zu befreien. Dies gilt insbesondere für die arbeitsmarktpolitisch initiierte
Frühverrentung ebenso wie für Mutterschutzleistungen oder in den allein von den
Unternehmen finanzierte Unfallversicherung für die Wegeunfälle.

Die Lohnfortzahlung ist voll in den Leistungskatalog der Krankenversicherung
einzubeziehen. Ebenso wie in anderen Sozialversicherungszweigen drückt die hohe Kostenbelastung der gesetzlichen Unfallversicherung auf die betroffenen Metallbetriebe. Der Gesetzgeber hat sich zwar des Konzentrationsprozesses unter den Versicherungen angenommen, das Feld der Anpassung des Leistungskatalogs liegt aber nach wie vor brach.
Um die Finanzierbarkeit und Leistungsfähigkeit langfristig zu sichern, wird der Gesetzgeber aufgefordert, den Aufgabenbereich der Berufsgenossenschaften ausschließlich auf betriebsspezifische Risiken zu begrenzen.

Im Einzelnen fordert der HMF:
1. Erheblich eingeschränkte Absicherung von Wegeunfällen.
2. Versicherungsleistungen nur für Beitragszahler.
3. Beschränkung der Rentenzahlungen auf Lebensarbeitszeit.
4. Einmalige Abfindungen statt lebenslanger Renten bei weniger schweren
Verletzungen und weniger schweren Berufserkrankungen.
5. Systemwechsel beim Insolvenzgeldverfahren bis hin zu privaten
Absicherungsmodellen.
6. Beitragsbonus für Innungsbetriebe auf Grund von Informations- und
Fortbildungsmaßnahmen.
7. Keine Fremdrenten für Übersiedler aus Oststaaten.
8. Verschlankung der Organisationsstruktur der Berufsgenossenschaften bis hin zur
Verzahnung der Aufgabenwahrnehmung mit den Gewerbeaufsichtsämtern.

Pressemitteilung: Handwerksverband Metallbau und Feinwerktechnik  Baden-Württemberg 


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Baustoff-Fachhandel mit Umsatzrückgang im 1. Halbjahr 2009

Bauwirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 19:37
Minus von 7,3 Prozent bei stabilen Beschäftigungszahlen: Hoffen auf Wirkung der Konjunkturpakete

Die 917 Mitgliedsfirmen im Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e.V. (BDB), Berlin, verzeichneten im 1. Halbjahr 2009 einen Umsatzrückgang. Nach einem leichten Plus von 1,5 Prozent im Jahr 2008 meldeten die Unternehmen in einer Blitzumfrage des Verbandes zur Jahresmitte ein Minus von 7,3 Prozent. Für die kommenden Monate bleiben die Baustoff-Fachhändler eher skeptisch. Im 2. Halbjahr 2009 rechnen 52 Prozent der Mitglieder an den bundesweit 2.200 Betriebsstätten mit fallenden Umsätzen. 27 Prozent schätzen die weitere Entwicklung unverändert ein, während lediglich jeder Fünfte einen Um-satzzuwachs erwarten. Allein durch das Wirksamwerden der Konjunkturpakete I und II erwarten die Mitgliedsfirmen ab Herbst 2009 eine leichte Entspannung und eine gewisse Nachhaltigkeit in der weiteren Entwicklung.
 
Stefan Thurn

BDB-Präsident Stefan Thurn geht von einer Umsatzstabilisierung im 3. Quartal 2009 durch die Konjunkturpakete I und II aus
Foto: Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel e. V., Berlin

"Den drastischen Rückgang im Wohnungsneubau kann unsere Branche nicht durch den Zuwachs bei der Modernisierung kompensieren", erläutert BDB-Präsident Stefan Thurn. Hier habe die Politik eine wichtige Regelfunktion, um dem erschreckenden Rückgang bei den Baugenehmigungen und Fertigstellungen entgegen zu wirken. "Wir dürfen diese Thematik nicht weiter auf die lange Bank schieben, sonst können wir nur noch sehr schwer gegensteuern", gibt Thurn zu bedenken. "Für Familien haben wir in Ballungsgebieten heute schon viel zu wenig bezahlbaren Wohnraum. Aufgrund unserer demografischen Entwicklung fehlt darüber hinaus auch altersgerechter Wohnraum." Die dramatische Situation im Wohnungsbau sei bei den Politikern noch nicht angekommen, stellt Thurn bei seinen Gesprächen immer wieder fest.


Anteil Privatkunden nimmt weiter zu / Zahl der Beschäftigten bleibt stabil
Mehr als ein Viertel des Umsatzes entfallen im Baustoff-Fachhandel zwischenzeitlich auf das Geschäft mit Privatkunden. Der Umsatzrückgang belief sich in diesem Segment im 1. Halbjahr 2009 auf fünf Prozent, während der Rückgang bei den gewerblichen Kunden acht Prozent betrug. Wie ein Blick auf die regionale Entwicklung zeigt, meldeten die Händler aus Rheinland-Pfalz (minus 2,6 Prozent), Saarland (minus 4,7 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (minus 5 Prozent) die geringsten Umsatzeinbußen, während die Händler in Brandenburg (minus 13,4 Prozent) und Thüringen (minus 14,9 Prozent) deutlichere Rückgänge hinnehmen mussten. Erfreulich sind die Zahlen, die den Arbeitsmarkt betreffen. Mit einem Anstieg von 0,6 Prozent entwickelte sich die Zahl der Beschäftigten leicht positiv. "Beratungskompetenz und Servicequalität sind die Stärken des Baustoff-Fachhandels. Hierbei sind gut ausgebildete und kontinuierlich weitergebildete Mitarbeiter das A und O", weiß Stefan Thurn auch aus seinem Unternehmen.

Text- und Bildquelle: Bundesverband Deutscher Baustoff Fachhandel e. V.


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Schrecken die Investitionskosten Heizungsmodernisierer ab?

Energie, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 07:51

Zahlreiche überalterte Heizungen in Deutschland verschwenden seelenruhig Geld und Energie vor sich hin und ihre Besitzer sehen tatenlos zu. Obwohl Hersteller und Verbände sich nach Kräften bemühen die Verbraucher mit Informationen zu versorgen, mag immer noch häufig genug Unkenntnis der Grund für unterlassene Investitionen sein - doch daran allein kann es nicht liegen, dass viele potenzielle Heizungssanierer von einer Modernisierung absehen. Eine Untersuchung von BauInfoConsult unter SHK-Installateuren zeigt: Nach Erfahrung der Handwerker sind vor allem die Investionskosten eine Hürde, die viele ihrer Kunden nicht zu übersteigen bereit sind.

In telefonischen Interviews wurden die SHK-Installateure darum gebeten, den Einfluss der Investitionskosten auf negative Entscheidungen ihrer Kunden abzuschätzen. Die SHK-Handwerker bestätigten BauInfoConsult, dass der Kostenfaktor viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung Abstand nehmen lässt: 80 Prozent der Installateure stimmen der Aussage, das vor allem hohe Investitionskosten viele Verbraucher vor einer Heizungsmodernisierung abhalten, voll und ganz oder überwiegend zu. Das Ergebnis leuchtet ein. Denn selbst wenn man den Verbrauchern haarklein vorrechnet, dass sich die Anschaffungskosten für die neue Heizung in 10 Jahren amortisiert haben wird: Die Investition in den Einbau einer neuen Heizung will erst einmal gestemmt sein.

Die Ergebnisse dieser telefonischen Umfrage können Sie auf der Website der BauInfoConsult abrufen (externer Link): mehr


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Parteien haben kein Herz für Häuslebauer - "Aktion pro Eigenheim" analysiert Wahlprogramme

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 03:31

Pressemitteilung von: "Aktion pro Eigenheim"

 

Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
Kein Herz für Häuslebauer: Die staatliche Unterstützung junger Familien mit Kindern auf dem Weg in die eigenen vier Wände wird in den Wahlprogrammen der Parteien kaum berücksichtigt / Foto: www.aktion-pro-eigenheim.de / Logos: Parteien
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(openPR) - "Unser politisches Ziel bleibt die Wohneigentumsbildung von Familien" – so stand es im Koalitionsvertrag vom 11. November 2005. Vier Jahre später ist davon nicht viel zu sehen. Und auch für die kommende Legislaturperiode steht die Förderung von Wohneigentum für Familien nicht auf der Agenda der Parteien, wie eine exklusive Analyse der "Aktion pro Eigenheim" ergab. Das Aktionsbündnis fordert die zukünftige Regierung auf, die Wohnbauförderung wieder aufzunehmen. Einfache, aber wirkungsvolle Konzepte gibt es dafür bereits.

Die Negativ-Zahlen im Wohnungsbau könnten nicht deutlicher ausfallen: Nach Wegfall der Wohnbauförderung am 1.1.2006 sank die Zahl der fertiggestellten Wohnungen von 210.000 im Jahr 2005 auf etwa 150.000 im Jahr 2008. "Angesichts solch dramatischer Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt liegt der Handlungsbedarf für die Politiker klar auf der Hand. Jetzt sind sie mehr denn je gefragt, die vernachlässigte Wohnungsbaupolitik wieder stärker in den Fokus zu rücken. Wer jetzt nichts unternimmt, muss später umso teurer gegensteuern, denn bezahlbarer Wohnraum in Ballungsgebieten ist heute schon Mangelware", so Max Schierer, Präsident der "Aktion pro Eigenheim". Die Wahlprogramme der Bundesparteien sprechen jedoch eine andere Sprache.

Parteien verlieren sich in Worthülsen

Die medienwirksame Forderung der CSU im Vorfeld des Bundesparteitages, die Eigenheimzulage in abgewandelter Form wieder einzuführen, um gezielt Familien zu fördern und Anreize sowie Investitionsimpulse zu schaffen, findet sich im aktuellen Wahlprogramm von CDU / CSU nicht wieder. Die Unionsparteien sehen zwar, dass ein ausreichender Neubau von Wohnungen auch in Zukunft dringend erforderlich ist. Die Schwesterparteien wollen, dass mehr Menschen sich den Wunsch nach Wohneigentum erfüllen können. Wie das geschehen soll, bleibt im Wahlprogramm jedoch unbeantwortet. Die SPD will zwar generell Familien besser unterstützen, sieht aber beim Thema Wohneigentumsförderung keinen Handlungsbedarf. Für die FDP ist Wohneigentum ein wichtiger Baustein der privaten Altersvorsorge. Steuerliche Belastungen der Einkommen gerade während des Arbeitslebens sollen deshalb so niedrig wie möglich gehalten werden. Möglichst vielen Bürgern würde es durch Steuersenkungen ermöglicht, Wohneigentum zu erwerben beziehungsweise abzuzahlen. Einer Wiedereinführung der Eigenheimzulage steht die FDP jedoch skeptisch gegenüber. Für die GRÜNEN reichen die KfW-Kredite zur Wohneigentumsbildung aus. Sie erachten die Bildung von Wohneigentum als sehr wichtig für die Städte. Allerdings lehnen sie eine Neuauflage der Eigenheimzulage strikt ab. Familien auf dem Weg ins eigene Heim zu unterstützen ist auch für DIE LINKE kein Thema. Für die Partei steht der soziale Wohnungsbau im Vordergrund.

Aktion pro Eigenheim: Bauen für Familien wieder erschwinglicher machen

Angesichts solcher Aussichten für die kommenden vier Jahre sind die Forderungen nach mehr Unterstützung für Familien zum Wohneigentumserwerb aktueller denn je. "Wir präferieren ein familienfreundliches und umweltgerechtes Einkommensteuer-Abzugsmodell, das in § 35a des Einkommenssteuergesetzes einfach zu verankern ist", empfiehlt Schierer. Hier könnte für den Steuerpflichtigen eine Ermäßigung auf Planungs- und Handwerkerleistungen geregelt werden, wenn er neu baut oder ein Bestandsgebäude erwirbt und selbst nutzt. Von den ermittelten Aufwendungen soll ein Anteil von maximal 20 Prozent, optimiert durch eine Kinderkomponente, bei der Einkommenssteuer abgezogen werden. "Die zukünftige Regierung tut gut daran, eine familienfreundlichere Wohnungsbaupolitik in ihren Koalitionsvereinbarungen zu berücksichtigen, denn nur so kann eine nachhaltige Trendwende beim seit Jahren rückläufigen Wohnungsneubau eingeleitet werden", fordert Max Schierer.

Wirtschaftsmotor Wohnungsbau

Eine vom Eduard-Pestel-Institut veröffentlichte Studie belegt die positiven Auswirkungen einer verbesserten Wohnungsbaupolitik. Der Wohnungsbedarf in Deutschland liegt bei 400.000 neu gebauten Wohnungen pro Jahr, gebaut wurden im Jahr 2008 nur 150.000 Einheiten. Der Neubau von 100.000 zusätzlichen Wohnungen würde nach Berechnungen des Pestel-Instituts rund 300.000 Arbeitsplätze schaffen und den öffentlichen Haushalten Einnahmen von gut acht Milliarden Euro pro Jahr bescheren. Was auch im Interesse aller Bundesparteien sein sollte.

Thematische Auszüge aus den Wahlprogrammen der Bundesparteien sowie ausführliche Ratgeber und Checklisten zu den Themen Hausbau und Finanzierung, bietet das Ratgeber-Portal www.aktion-pro-eigenheim.de.

Pressekontakt "Aktion pro Eigenheim"
c/o marketeam creativ
Hans Dietmar Schneider, Neufeldstraße 6,
76456 Kuppenheim
Tel. 0 72 22 / 78 79 6 -20, Fax 0 72 22 / 78 79 6 -11


Ins Leben gerufen vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhhandel e.V. (BDB), Berlin, setzt sich die Aktion pro Eigenheim gemeinsam mit anderen Bauverbänden und dem Verband privater Bauherren e.V. (VPB), Berlin, für eine im europäischen Vergleich angemessene Förderung von Wohneigentum ein. Den Wegfall der Eigenheimzulage wiegt der Wohn-Riester bei weitem nicht auf. Unser so genanntes "Mehrwertsteuer-Modell" haben wir vielen Politikern in Berlin bereits präsentiert. Eine vollständige oder teilweise Rückerstattung der Mehrwertsteuer würde den Wohnungsbau und damit die zumindest in Ballungsgebieten dringend notwendige Schaffung von Wohnraum nachhaltig beleben. Durch die Vorlage von Rechnungen ließe sich die Schwarzarbeit wirkungsvoll eindämmen. Doch vor den nächsten Bundestagswahlen wird diese für Bauherren so immens wichtige Thematik aller Voraussicht nach kein Gehör finden.


Zentrale Datenbank für Bauwillige
Neben der politischen Interessenvertretung haben wir uns zum Ziel gesetzt, für Bauherren eine zentrale Datenbank rund um die Themen Grundstücksuche, Familienförderung und Finanzierung anzubieten. Mit Baugeld vom Bürgermeister und Baugeld vom Pfarrer haben wir exklusiv bisher weitgehend unbekannte Fördermöglichkeiten recherchiert. Neben unserer Familienhypothek bieten wir über einen Finanzierungspartner die tagesaktuell besten Angebote aus über 50 Partnerbanken.
Wir wollen, dass Bauwillige auch bauen können.

Dafür setzen wir uns ein!


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Bethanien HavelGarten vor der Vollendung

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 03:28

Pressemitteilung von: Terragon GmbH

PR Agentur: Ummen Communications

 
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(openPR) - Berlin, 03. August 2009. Der Projektentwickler TERRAGON GmbH realisiert im Auftrag der Bethanien Diakonissen-Stiftung den dritten Bauabschnitt des Seniorenzentrums HavelGarten in Berlin-Spandau. Die Wohnanlage liegt direkt am Ufer der Havel am Spandauer Burgwall, dem ältesten Siedlungsort Berlins. Bei Bauarbeiten wurden Siedlungsspuren aus dem 10. bis 13. Jahrhundert freigelegt. Einige Ausgrabungsstücke sind in dem Seniorenzentrum Bethanien HavelGarten ausgestellt.

Im ersten und zweiten Bauabschnitt wurden ein Pflegeheim mit 129 Apartments sowie 73 Wohneinheiten des Betreuten Wohnens im Premiumsegment errichtet. Nun werden im dritten Bauabschnitt nochmals 50 Wohnungen des Betreuten Wohnens sowie 29 Tiefgaragenplätze entstehen. Die Zwei- bis Vierzimmerwohnungen des Betreuten Wohnens sind zwischen 55 und 100 Quadratmeter groß. Die Arbeiten beginnen Anfang 2010 und sollen Mitte 2011 abgeschlossen sein.

Das Seniorenzentrum Bethanien HavelGarten verfügt über 1.260 Quadratmeter Service-, Erholungs- und Begegnungsflächen, inklusive öffentlichem Restaurant an der Havel, Andachtskapelle, Kaminzimmer mit Bibliothek, Fitnessraum sowie Wellnessbereich mit Schwimmbad. Die Pflegeapartments des Pflegeheims sind zwischen 22 und 35 Quadratmeter groß, 95 Prozent sind für die Einzelbelegung vorgesehen. Dies bedeutet einen besonderen Wohnkomfort, da die Standardgrößen für solche Apartments in deutschen Pflegeheimen zwischen 16 und 24 Quadratmeter liegen. Darüber hinaus werden spezielle Angebote für Demenzpatienten bereitgehalten.

Steigende Ansprüche der Babyboomer berücksichtigt

„Wir reagieren mit dem Seniorenzentrum am Spandauer Burgwall auf gestiegene Ansprüche. Insbesondere die Babyboomer-Generation, die in den nächsten 20 bis 30 Jahren in die Senioreneinrichtungen einziehen wird, legt großen Wert auf Komfort und Wohnlichkeit“, erläutert Dr. Michael Held, Geschäftsführender Gesellschafter der TERRAGON GmbH. Neben der Projektentwicklung zeichnet das Unternehmen für das Projektmanagement verantwortlich.

Die Diakonie Bethanien realisiert das Seniorenzentrum mit denselben Investitionskostensätzen wie die anderen Berliner Senioreneinrichtungen. Die Sicherheit der Einnahmen wird von der Bethanien Diakonissen-Stiftung mit ausgewogenen Renditeerwartungen honoriert, so dass höhere Investitionen in die Qualität der Einrichtungen möglich sind. „Dass sich Investitionen in die Qualität bezahlt machen, zeigt das Belegungsergebnis: Das Pflegeheim Bethanien HavelGarten konnte innerhalb von sieben Monaten Vollbelegung vermelden. Normalerweise dauert dies 12 bis 18 Monate“, sagt Dr. Held.

Einzige Berliner Einrichtung mit Wohnrechte-Modell

Wie im ersten und zweiten Bauabschnitt, werden auch die Wohneinheiten des dritten Abschnitts als lebenslanges Wohnrecht vergeben. Dieses Modell ist einzigartig in Berlin. Der Kunde erwirbt durch eine Einmalzahlung lebenslanges Wohnrecht und muss nie wieder Miete zahlen. Das Marketingkonzept sowie der Vertrieb der Wohnrechte wurden von der TERRAGON GmbH entwickelt und erfolgreich umgesetzt.

Mit Vollendung des dritten Bauabschnitts wird auf einer Grundstücksfläche von rund 13.800 Quadratmetern ein Volumen in Höhe von 35,9 Millionen Euro investiert sein. Für die Architektur zeichnet das Büro nps Architekten Hamburg verantwortlich.

TERRAGON GmbH
Dr. Michael Held
Sprecher der Geschäftsführung
Magazinstr. 15-16
10179 Berlin
Tel.: 030-20 37 99 24
Fax: 030-20 37 99 50


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Ein neues Haus als „Ausrufezeichen in der Gründerzeitlangeweile“

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 03:21
  Pressemitteilung von: Jo. Franzke Architekten

(openPR) - Das Frankfurter Nordend gehört zu den Vierteln der Stadt, die durch den Zweiten Weltkrieg wenig zerstört wurden. Bis heute prägen gründerzeitliche Wohnhäuser das Bild des Viertels, das seit jeher zu den begehrten Wohnlagen im innerstädtischen Bereich zählt. In der architektonisch quartierstypischen Wielandstraße wurde durch den Neubau eines Wohnhauses von Jo. Franzke Architekten die letzte Lücke in der Straße geschlossen.

Für den fünfgeschossigen Neubau musste aufgrund der Begrenzung des Grundstücks und nachbarschaftlicher Einwände im Rahmen des Genehmigungsverfahrens eine maßgeschneiderte Lösung entwickelt werden. So hat das Haus zwar die Breite eines Mietshauses, ist aber nur 6,5 Meter tief. Demzufolge wurden die unterschiedlichen, qualitativ hochwertig ausgebauten Wohnbereiche (Arbeiten, Küche, Bibliothek, Wohnraum, Schlafzimmer, Bad- und Wellnessbe-reich) auf je eine Etage konzentriert, wodurch der Bauherr und Bewohner Moritz Hunzinger nun ein „Leben in der Vertikalen“ führt, wie er selbst sagt. Auf dem Dach des Hauses befindet sich eine Terrasse, die den Blick auf die Frankfurter Skyline freigibt.

Aufzug und Treppenhaus zeichnen sich als Rückgrat des Hauses ab. Über beide werden die einzelnen Wohnbereiche erschlossen. Zur Straße hin zeigt sich das Gebäude bewusst schlicht, fast abweisend, wodurch die edlen Baumaterialien zur Geltung gebracht werden. Die präzise gefügte Natursteinfassade aus hellem Kalksandstein erweckt einen monolithischen Eindruck, der durch in der Farbe des Steins verputzte Fugen subtil verstärkt wird. Die massive Front ist durch hochrechteckige, in die Fassade eingeschnittene Fenster und einen mittig die Fassade beherrschenden Steinerker gegliedert.

„Wir wollten uns in der Formsprache stark zurücknehmen“, erläutert der Architekt Jo. Franzke, „aus dem extremen Understatement sollte beinahe eine neue Form der Übertreibung werden.“ Zudem zeige das Haus, wie der Forderung nach einer sinn- und phantasievollen Nachverdichtung städtischen Raumes Genüge getan werden kann. Beim diesjährigen Tag der Architektur entwickelte sich das Stadthaus Hunzinger in der Wielandstraße zu einem der Publikumsmagneten. Als „braungraues Ausrufezeichen ragt es aus der benachbarten Gründerzeitlangeweile heraus“, wie es Alf Haubitz, Redakteur beim Hessischen Rundfunk, in einem zum Tag der Architektur entstandenen Beitrag formuliert hat.

Projektdaten
Neubau: Stadthaus Hunzinger
Adresse: Wielandstraße 3, 60318 Frankfurt am Main
Bauherr: Moritz Hunzinger
Fertigstellung: 2009
BGF: 390 m2
Nutzung: Wohnen
Leistungsphasen: 1- 9

Jo. Franzke Architekten
Ludwigstraße 2-4
60329 Frankfurt am Main

Pressekontakt:
Silke Conrad
Tel: 0170-2944481
eMail:

1986 in Frankfurt am Main gegründet, ist das Büro Jo. Franzke Architekten heute unter Leitung von Jo. Franzke und Magnus Kaminiarz sowohl im Inland als auch im Ausland aktiv.In den Büros in Frankfurt am Main, Dubai und Tripolis beschäftigt es mehr als siebzig Mitarbeiter, darunter Spezialisten für Fragen der Sanierung, der effizienten Energienutzung und der Innenarchitektur.

Als Generalplaner für Architektur und Stadtplanung ist Jo. Franzke Architekten in allen Leistungs-phasen tätig. Die Arbeitsschwerpunkte liegen im Neubau und der Sanierung von Büro- und Ver-waltungsbauten, im Wohnungsbau und in der Planung für Flughäfen.

Die Schlüsselbegriffe für das Selbstverständnis des Büros sind Wertigkeit und Kontinuität. Jo. Franzke Architekten konzipiert Gebäude, die Ästhetik und Nutzwert verbinden, dem öffentlichen Interesse an ansprechenden wie funktionalen Ansprüchen Rechnung tragen und architektonische Lösungen anbieten, die ökonomisch vertretbar und nachhaltig sind.


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Vernissage zum Loftwohnen in Düsseldorf - AUSSTELLUNG ZUM GUTEN GESCHMACK

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 03:15
 

Pressemitteilung von:  INTERBODEN Innovative Lebenswelten
PR Agentur: tn-unternehmenskommunikation
Ausstellung
Ausstellung "teilmöbliert" in ÎLE - mein kreatives Viertel, Schinkelstraße 29 in Düsseldorf. Blick aus dem Gartenbereich auf das neu erbaute Fabrikgebäude mit Loftwohnungen. Quelle: INTERBODEN
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(openPR) - Düsseldorf

Für die Einrichtung exklusiver Lofts gelten andere Raumgestaltungs-Gesetze. „Teilmöbliert“ heißt eine Gruppe von Innenarchitekten, Designern und Künstlern aus Düsseldorf, die zu einer Vernissage in das INTERBODEN-Gebäude Île Ouvrage; Schinkelstraße 29 einladen. Die Akteure haben bereits in Design-Börsen ausgestellt und teilweise internationale Preise gewonnen.

In neun Loftwohnungen zeigen sie mit der „Ausstellung zum guten Geschmack“ ausgefallene Ideen, wie das Atelier-Living mit ungewöhnlichen und flexiblen Möbeln, Lichtlösungen, Farbinstallationen und Kunstobjekten umgesetzt werden kann. „Lofts bieten das spannende Wohngefühl zwischen hohen Decken, harten Oberflächen wie lackiertem Estrich und warmen Möbelmaterialien sowie Farben“, sagt INTERBODEN-Geschäftsführer Martin Hantel. Für optische Wärme sorgen während der Vernissage Kamine hinter einer Glaswand, deren lodernde Flamme von Bioalkohol entfacht wird. Am Standort Derendorfer Güterbahnhof sind es die letzten verfügbaren Wohnungen zum Kauf.
Vernissage: 15.August von 14.00 bis 0.00 Uhr und 16.August von 14.00 bis 18.00 Uhr, Schinkelstraße 29. Eintritt frei.


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Rohstahlproduktion im Juli 2009 28,8% niedriger als im Juli 2008

Bauwirtschaft, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 18:44
WIESBADEN, 07.08.2009
 Die deutschen Hüttenwerke haben im Juli 2009  1,66 Millionen Tonnen Roheisen und 2,69 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Wie das Statistische Bundes­amt (Destatis) mitteilt, produzierten die Hüttenwerke damit 30,0% weniger Roheisen und 28,8% weniger Rohstahl als im Juli 2008. Trotz dieses Rückgangs im Vorjahres­vergleich setzte sich die Konsolidierung auch im Ferienmonat Juli fort: Gegenüber dem Vormonat Juni nahm die Produktion im Juli 2009 bei Roheisen um 14,1% und bei Rohstahl um 7,2% zu. Bei der Rohstahl­produk­tion ergab sich kalender- und saison­bereinigt (Berliner Verfahren 4.1 – BV 4.1) eine Zunahme um 8,2%.


In den ersten sieben Monaten des Jahres 2009 wurden bundesweit 9,83 Millionen Tonnen Roheisen und 16,53 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum ent­sprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion somit um 44,3% und die von Rohstahl um 41,4% zurückgegangen.

Detaillierte Informationen und lange Zeitreihen zur Rohstahlproduktion (Tabelle: 42311-0002, Erzeugung von Eisen und Stahl) können auch kostenfrei in der GENESIS-Online Datenbank abgerufen werden. 

Weitere Auskünfte gibt:
Zweigstelle Bonn,
Roman Hartmann,
Telefon: (0611) 75-8505,

E-Mail: eisen-stahl@destatis.de
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Biogas – effizient erzeugen und nachhaltig nutzen

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 14:56

von:
Monika Heiermann, Bernd Linke, Michael Klocke, Volkhard Scholz, Phillip Grundmann (Potsdam)

Für den künftigen Mix aus erneuerbaren Energien kann Biogas, ein energiereiches Gas mit 50–65 % Methan, einen bedeutenden Beitrag leisten. Schon heute liefern etwa 4.000 landwirtschaftliche Biogasanlagen elektrischen Strom für etwa drei Millionen Haushalte. Durch die Erschließung bisher ungenutzter Potenziale organischer Reststoffe aus der Landwirtschaft sowie den maßvollen Anbau von Energiepflanzen kann die Effizienz der Biogaserzeugung und -verwertung noch deutlich gesteigert werden. Das Ziel der interdisziplinären Forschergruppe „Biogas“ am Leibniz-Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim (ATB) ist es daher, durch innovative Forschungsansätze Optimierungspotenziale entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erschließen und in effiziente Biogastechnologien und
-verfahren umzusetzen.

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(4 Seiten, Pdf-Dokument, externer Link)


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Folienoberflächen im Fensterbau. Abschlussbericht

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 14:25

von:
Leuschner, Ingo; Friedl, Erwin; Bliemetsrieder, Benno; Hemer, Andreas;

Textauszug:

 

Ziel des Forschungsprojekts war es, die Verwendbarkeit von Folienbeschichtungen im Bausektor als Wetterschutz von maßhaltigen Bauteilen aus Holz, speziell bei Fenstern und Außentüren zu untersuchen. Damit soll der sichere Einsatz derartiger Beschichtungssysteme unter den bautypischen Einwirkungen für einen nachhaltigen Nutzungszeitraum gewährleistet werden. Im Rahmen der Projektarbeit wurde eine Reihe von Versuchen durchgeführt und Konzepte für einen zukünftigen Einsatz der Folienbeschichtung erarbeitet. Eine fundierte Beurteilung von Folienbeschichtungen ist auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse nun besser möglich. An entsprechend der Zielsetzung gestalteten Probekörpern wurden Auswirkungen von verschiedenen Einflüssen und Parametern simuliert und die Ergebnisse mit dem vorher festgelegten Anforderungsprofil verglichen. Insbesondere die Feuchtebelastungen im Holzquerschnitt, die Haftung, Elastizität und Oberflächenveränderungen der Folien waren dabei wesentliche Punkte, die in diesem Zusammenhang untersucht wurden. Durch Untersuchung verschiedener konstruktiver Ansätze und Produkte, unter Berücksichtigung der bautypischen klimatischen und sonstigen Belastungen, wurden Empfehlungen für den Einsatz sowie Ansätze zur Optimierung der Produkte / Herstellverfahren herausgearbeitet. Aus den Erkenntnissen des Forschungsprojekts heraus, erscheint der Einsatz von Folienbeschichtungen als Wetterschutz von maßhaltigen Bauteilen wie Fenster und Außentüren aus Holz unter Beachtung gewisser Konstruktionsmerkmale als möglich. Für eine erfolgreiche Umsetzung muss im Besonderen die konstruktive Ausführung von Profilgeometrien und Rahmeneckverbindung den speziellen Anforderungen einer Folienbeschichtung angepasst werden. Die dargestellten Untersuchungen bieten dabei einen guten Ansatz für die Zusammenstellung eines entsprechenden Nachweisprogramms bzw. Konzepte, die zur Planung des Einsatzes von Folienbeschichtung in der Fertigung von Fenstern und Außentüren Hilfestellung leisten.

Stuttgart (Deutschland, Bundesrepublik)
Fraunhofer IRB Verlag
2008,220 S.
ISBN: 978-3-8167-8067-0
>>kostenloser Download Volltext

 

(212 Seiten als Pdf-Dokument, externer Link)


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Textauszug:

 

Ziel des Forschungsprojekts war es, die Verwendbarkeit von Folienbeschichtungen im Bausektor als Wetterschutz von maßhaltigen Bauteilen aus Holz, speziell bei Fenstern und Außentüren zu untersuchen. Damit soll der sichere Einsatz derartiger Beschichtungssysteme unter den bautypischen Einwirkungen für einen nachhaltigen Nutzungszeitraum gewährleistet werden. Im Rahmen der Projektarbeit wurde eine Reihe von Versuchen durchgeführt und Konzepte für einen zukünftigen Einsatz der Folienbeschichtung erarbeitet. Eine fundierte Beurteilung von Folienbeschichtungen ist auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse nun besser möglich. An entsprechend der Zielsetzung gestalteten Probekörpern wurden Auswirkungen von verschiedenen Einflüssen und Parametern simuliert und die Ergebnisse mit dem vorher festgelegten Anforderungsprofil verglichen. Insbesondere die Feuchtebelastungen im Holzquerschnitt, die Haftung, Elastizität und Oberflächenveränderungen der Folien waren dabei wesentliche Punkte, die in diesem Zusammenhang untersucht wurden. Durch Untersuchung verschiedener konstruktiver Ansätze und Produkte, unter Berücksichtigung der bautypischen klimatischen und sonstigen Belastungen, wurden Empfehlungen für den Einsatz sowie Ansätze zur Optimierung der Produkte / Herstellverfahren herausgearbeitet. Aus den Erkenntnissen des Forschungsprojekts heraus, erscheint der Einsatz von Folienbeschichtungen als Wetterschutz von maßhaltigen Bauteilen wie Fenster und Außentüren aus Holz unter Beachtung gewisser Konstruktionsmerkmale als möglich. Für eine erfolgreiche Umsetzung muss im Besonderen die konstruktive Ausführung von Profilgeometrien und Rahmeneckverbindung den speziellen Anforderungen einer Folienbeschichtung angepasst werden. Die dargestellten Untersuchungen bieten dabei einen guten Ansatz für die Zusammenstellung eines entsprechenden Nachweisprogramms bzw. Konzepte, die zur Planung des Einsatzes von Folienbeschichtung in der Fertigung von Fenstern und Außentüren Hilfestellung leisten.

Stuttgart (Deutschland, Bundesrepublik)
Fraunhofer IRB Verlag
2008,220 S.
ISBN: 978-3-8167-8067-0
>>kostenloser Download Volltext

Vergleich bauvertraglicher Regelungsmechanismen

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 14:13

von:
Josef Zimmermann, Mathias Hamann
2009,182 S., zahlr. Abb. u. Tab.,
Best.-Nr. F 2710 (Kopie des Manuskripts)
ISBN 978-3-8167-8050-2 | Fraunhofer IRB Verlag

Textauszug:

Vergleich bauvertraglicher Regelungsmechanismen im Hinblick auf eine optimierte Abwicklung und zur Senkung von Konfliktpotential am Beispiel von VOB, NEC und FIDIC

Die Bauwirtschaft ist im bauindustriellen Bereich von der Abwicklung komplexer Vorhaben geprägt. Dabei stehen Kosten- und Terminsicherheit für den Investor im Vordergrund, was dazu führt, dass Unternehmen ihren Leistungsbereich zunehmend auf die Phasen vor und nach der eigentlichen Leistungserbringung, also Finanzierung, Planung und Betrieb, ausdehnen. Die in Deutschland zur Verfügung stehenden rechtlichen Grundlagen sind an diese aktuellen Entwicklungen noch nicht angepasst, wodurch Handlungsbedarf entsteht, neue Vertragstypen und Regelwerke zu entwerfen. Zudem hat sich auch die Anzahl der Streitigkeiten zwischen Auftraggebern und Auftragnehmern bezogen auf das Bauvolumen in den vergangenen Jahren erhöht, so dass es nötig ist, mögliche Maßnahmen zur Senkung des Konfliktpotentials zu identifizieren und analysieren. Ziel dieser Arbeit ist es, Vorschläge für konzeptionelle Veränderungen im deutschen Bauvertragsrecht zu entwickeln, die unter besonderer Berücksichtigung des konfliktarmen und effizienten Bauprozesses entwickelt werden. Dazu werden die internationalen Vertragsmodelle FIDIC (Federation Internationale des Ingenieurs Conseils) und NEC3 (New Engineering Contract) den Regelungen der VOB gegenübergestellt, um mögliche Optimierungspotentiale der deutschen Regelungen zu identifizieren. Um möglichen Handlungsbedarf zu quantifizieren und Optimierungspotentiale zu finden, wurde ein Fragebogen entwickelt, der von verschiedenen Beteiligten am Bauprozess beantwortet wurde. Dabei wurden drei wesentliche Bereiche eingegrenzt, innerhalb derer die vorhandenen vertraglichen Rahmenbedingungen Potential zur Optimierung aufweisen. Diese Bereiche sind die Einbindung von Projektbeteiligten, der Detaillierungsgrad der Prozessvorgaben sowie die Flexibilität der Vertragswerke.


Stuttgart (Deutschland, Bundesrepublik)
Fraunhofer IRB Verlag
2008,182 S.
ISBN: 978-3-8167-8050-2

>>kostenloser Download Volltext

(187 Seiten als Pdf-Dokument, externer Link)


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Entwicklung von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Bauunternehmen zur Sicherung der Existenz des Unternehmens und der dort vorhandenen Arbeitsplätze

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 14:07

 von:

Erwin W. Marsch, Christina Hoffmann
2009,200 S., 64 Abb.,
Best.-Nr. F 2722 (Kopie des Manuskripts)
ISBN 978-3-8167-8042-7 | Fraunhofer IRB Verlag 

Textausschnitt:

Die Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung unterliegen in der heutigen Zeit tief greifenden Veränderungsprozesse. Gleichzeitig sind die Kreditentscheidungsprozesse in den Instituten deutlich komplexer geworden, getrieben durch die Richtlinien gemäß dem Ratingverfahren (Basel II). Die sich aus dem Rating ergebenen Bonitätskennziffern haben zudem Auswirkungen auf die erforderliche spezifische Eigenkapitalunterlegung der Banken. Diese Rahmenbedingungen erschweren, insbesondere den mit hohem Risiko belegten Unternehmen, wie Unternehmen der Bauwirtschaft, den Zugang zu Finanzressourcen. Eine der wichtigsten ("alternativen") Finanzierungsmöglichkeiten ist die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Liquiditäts- und Finanzmanagementsystems. Dazu gehört ein entsprechendes Planungssystem: - Aufgrund der Geschäftsmechanik und der besonderen Geschäftsrisiken stehen den mittelständischen Bauunternehmen in der Regel nur die klassischen Finanzierungsinstrumente zur Verfügung. - Erfolgreiche Bauunternehmen haben bereits seit langer Zeit intensiv in die Liquiditäts- und Finanzstruktur ihrer Unternehmen investiert und räumen dem Liquiditäts- und Finanzmanagement eine besondere Bedeutung ein. - Ausgereifte und erprobte kaufmännische Führungs- und Steuerungsinstrumente sind Grundvoraussetzung für den Zugang zu externen Finanzmitteln. - Die Finanzierungsreife im Sinne von Basel II hat einen hohen Stellenwert und kann von den Unternehmen als Impulsgeber genutzt werden. - Die bessere Berechenbarkeit des Geschäftes wird die Bauunternehmen attraktiver für externe Kapitalgeber machen und neue Finanzierungsmöglichkeiten eröffnen. - Hinsichtlich der Kreditwürdigkeit sind Maßnahmen zu unterstützen, die eine externe Bonitätsbeurteilung zulassen. - Um Wachstum durch Zukauf oder Integration von Unternehmen zu ermöglichen oder andererseits die Nachfolge in einem Unternehmen zu gestalten, sind Modelle einer Mittelstandsholding zu prüfen. [...]

 

>>>kostenloser Download Volltext

(191 Seiten als Pdf-Dokument)


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Neu konzipierter Skoda Pavillon in der Autostadt in Wolfsburg wiedereröffnet

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 21:23

Weiterstadt / Wolfsburg (ots) - Den Besuchern der Autostadt in Wolfsburg stehen ab Samstag, 8. August 2009 die Türen zum neu gestalteten Pavillon von Skoda Auto wieder weit offen. Reinhard Jung, Vorstandsvorsitzender von Skoda Auto a.s., und Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer der Autostadt, im Beisein des Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen Konzerns Prof. Dr. Martin Winterkorn, weihten heute im Rahmen einer feierlichen Eröffnungsveranstaltung die neu gestaltete Markenpräsenz des tschechischen Traditionsherstellers ein.

"Skoda hat sich in den vergangenen Jahren zu einer internationalen Automobilmarke entwickelt und zählt heute zum Kreis der wachstumsstärksten Automobilhersteller. Skoda ist eine starke eigenständige Marke in einem starken Konzern. Die neue Konzeption und Gestaltung des Skoda Pavillons in der Wolfsburger Autostadt dokumentiert die sehr positive Entwicklung unserer Marke", sagte Reinhard Jung im Rahmen seiner Rede.

"Wir freuen uns, dass sich der umgestaltete Pavillon der traditionsreichen Marke Skoda unseren Autostadt-Gästen nun in einer neuen Markenpräsentation zeigt. Die Konzernmarken haben für uns als Kommunikationsplattform der Volkswagen AG eine besondere Bedeutung und sind Anziehungspunkte für viele Besucher; so auch der Skoda-Pavillon, der im 'Herzen der Autostadt' liegt, " sagte Otto Ferdinand Wachs in seinen Begrüßungsworten.

Ein lichtes und einladendes Ambiente kennzeichnet den komplett überarbeiteten Auftritt von Skoda, in dessen Mittelpunkt neben der Vorstellung der aktuellen Modellreihen die Markenwerte "Human Touch" und "Simply Clever" stehen. Die Außenarchitektur des bekannten tschechischen Architekten Prof. Dr. Borek Sipek wurde beibehalten. Renommierte Arbeiten von ihm finden sich u.a. im Museum of Modern Art in New York, im Museum für Dekorative Kunst in Paris und im Vitra Design Museum in Weil am Rhein. Vier Erlebnisbereiche im Innenraum rund um Marke und Produkt können die Besucher in dem großzügigen Gesamtraum auf rund 650 Quadratmetern Aktionsfläche erkunden. Dafür wurden Innenwände entfernt und die Kuppel im Zentrum mit Glas weit geöffnet - hier im Zentrum des Pavillons wird zurzeit mit dem Yeti das neue kompakte SUV von Skoda präsentiert.

Dynamisch geschwungene Linien durchziehen die strahlend weißen Boden- und Wandflächen - sie leiten die Besucher durch die Ausstellung. Grafiken setzen farbige Akzente. Architektur, Themeninszenierungen und Licht haben die ausführenden Agenturen Milla & Partner sowie Triad Berlin zu einem außergewöhnlichen Raumerlebnis verbunden. Modernität, Klarheit und Identität werden durch das neue Raumkonzept in jedem Detail spürbar.

So macht eine "Wand aus lebenden Pflanzen" auf die Skoda GreenLine-Varianten aufmerksam. Im Mittelpunkt steht dabei der Fabia Combi GreenLine, der mit einem Ausstoß von 109 g/km CO2 die verbrauchsoptimierten und emissionsreduzierten Varianten von Skoda repräsentiert. Die Fabia GreenLine Version ist eine logische Fortführung des Umweltgedankens von Skoda Auto. Wirtschaftlich arbeitende Motoren mit geringem Schadstoffausstoß sowie Ressourcen schonender Materialeinsatz und energieoptimierte Fertigungsprozesse sind wichtige Eckpfeiler der Philosophie des Unternehmens.

Hiermit knüpft Skoda Auto an die Konzernwerte an, die die Autostadt ihren rund zwei Millionen Besuchern pro Jahr vermittelt. Sie macht erlebbar, warum Qualität Sicherheit schafft, wie Leistung und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen, und was Kundennähe dem Unternehmen bedeutet. Mit über 18,5 Millionen Gästen seit der Gründung im Jahre 2000 gehört die Autostadt zu den größten Freizeitparks und beliebtesten touristischen Destinationen Europas. An 363 Tagen im Jahr lädt sie zu einer Reise in die Welt der Mobilität ein. (Weitere Informationen unter www.autostadt.de )


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Schweizer Energieversorger investiert in solarthermisches Kraftwerk der Novatec Biosol AG

Energie — geschrieben von bauinformant @ 17:52

Der Schweizer Energieversorger EBL (Elektra Basel Land) sichert sich eine Beteiligung von 85% an Bau und Betrieb an dem von der NOVATEC BIOSOL AG entwickelten Solarkraftwerk PE2. Auch die industriellen Werke Basel (IWB) wollen in das Projekt einsteigen.

Solarkraftwerk

(pressebox) Karlsruhe, 07.08.2009
Das Solarkraftwerk PE2 in Südspanien wird ein Solarfeld von 280.000 m2 umfassen und hat eine elektrische Leistung von 30 Megawatt. Die jährlich produzierte Strommenge ist ausreichend zur Versorgung von bis zu 11.000 Haushalten.

Der erste Spatenstich für Puerto Errado II ist für Oktober 2009 geplant, vorbehältlich des Entscheids über die neue Einspeisevergütung für Solarstrom in Spanien.

Das Solarkraftwerk PE 2 basiert auf der von NOVATEC neu entwickelten Solarkollektortechnik NOVA-1, die sich bereits in dem Demonstrationskraftwerk PE-1 bewährt hat. Der wesentlich verringerte Materialbedarf des Solarfelds, vollautomatisierte Serienfertigung der Primärreflektoren und das auf wenige Hauptkomponenten reduzierte Kraftwerksdesign waren ausschlaggebende Argumente für den Einstieg des Schweizer Energieversorgers.

Der Verzicht auf eine fossil basierte Stützfeuerung und der Einsatz von Luftkühlern anstatt von Wasserkühlern mit einem enorm hohen Wasserverbrauch bei PE2 bieten zusätzliche ökologische Vorteile, die sich für den Kraftwerkseigentümer auch durch langfristig niedrige Betriebskosten bezahlt machen.

Die NOVATEC BIOSOL AG sieht sich durch den Einstieg der EBL als Energieversorger mit Technologie- und Branchenkenntnis in ihrem Kurs bestätigt und plant kurzfristig die Vermarktung weiterer Solarkraftwerke und einen entsprechenden Ausbau der Produktionskapazität von Solarfeldelementen in Südspanien.


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Fotoausstellung "In deutschen Reihenhäusern" in Köln-Bocklemünd

Wohnbau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 09:43

Familienfreundlich und bunt: modernes Stadtleben

Wie bunt und vielfältig unser Stadtleben aussieht, zeigt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“. Bereits über 10.000 Besuchern gewährte sie Einblicke hinter die Fassaden der beliebten deutschen Wohnform. Jetzt ist die Fotoausstellung erneut zu sehen: auf dem internationalen Kongress der Stiftung „Lebendige Stadt“ vom 9. September bis 11. September 2009 in Köln-Bocklemünd. Neben zahlreichen Teilnehmern aus ganz Europa haben sich hochkarätige Fachreferenten zu Vorträgen und Diskussionen angekündigt. Darunter Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Dr. Jürgen Rüttgers sowie WDR-Intendantin Monika Piel.

„Urbanes Leben bunt, vielfältig und familienfreundlich gestalten – dazu soll unser diesjähriger Europakongress Beispiele und Anregungen geben“, erklärt Dr. Andreas Mattner, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Lebendige Stadt“. Denn neben vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten stehen bezahlbares Wohnen und ausreichend Spiel- und Freiräume für Kinder ganz oben auf der Wunschliste der Familien. Unter dem Motto „Bunte Stadt“ versammelt der Kongress zahlreiche Entscheidungsträger aus den Städten und Kommunen, um innovative Projekte und Lösungen vorzustellen und zu diskutieren.

Passend dazu blickt die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ hinter unsere städtischen Türen und eröffnet überraschende Lebenskonzepte. Festgehalten von dem renommierten Portraitfotografen Albrecht Fuchs. Mit seiner Kamera war er zu Gast bei 50 Reihenhausfamilien, 30 davon finden sich in der Fotoausstellung wieder. Ergänzt wurden seine privaten Einblicke durch Aufnahmen des Architekturfotografen Marc Räder. Er setzt fünf Wohnparks in das künstliche Licht einer Modelleisenbahn. Vier seiner Motive sind ebenfalls in der Ausstellung vertreten.

Nach den Stationen München (Haus der Gegenwart) und Köln (Museum für angewandte Kunst) mit über 10.000 Besuchern macht die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“ nun in Köln-Bocklemünd Station. Begleitet wird sie von einem gleichnamigen Bildband, der im September 2008 im Callwey-Verlag erschienen ist. Übrigens: Der Bildband „In deutschen Reihenhäusern“ hat bereits in viele Bibliotheken bedeutender Museen Einlass gefunden: die Research Library at the Getty Center in Los Angeles, das Maison Européenne de la Photograhie in Paris, das Staatliche Museum zu Berlin ebenso wie das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt.

Die Fotoausstellung „In deutschen Reihenhäusern“

Ausstellungsort: Foyer, Tagungsstätte Kongress

Adresse: WDR Fernsehstudios, Freimersdorfer Weg 6, 50829 Köln-Bocklemünd

Umfang: 30 Portraits von Albrecht Fuchs, vier Fotografien von Marc Räder

Laufzeit: 9. September bis 11. September 2009

Gemeinnützige Stiftung „Lebendige Stadt“

Unter ihrem Dach arbeiten seit dem Jahr 2000 zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Medien zusammen, um gemeinsam die kulturelle Vielfalt und Lebendigkeit der Städte zu erhalten und nachhaltig zu fördern. Bisher hat die „Lebendige Stadt“ ein Fördervolumen von über 18 Millionen Euro für Stadtkultur in Europa bewegt. Nähere Informationen unter www.lebendige-stadt.de

Die Deutsche Reihenhaus AG
Sowohl Bildband als auch Fotoausstellung gehen auf eine Initiative der Deutschen Reihenhaus AG zurück. Dr. Daniel Arnold, Herausgeber und Vorstand Deutsche Reihenhaus AG, entwickelt und baut hochwertige, konsequent durchdachte Wohnparks. Mit ihnen schafft das Kölner Unternehmen auch innerstädtisch lebenswerten Wohnraum zu attraktiven Hauspreisen – und trägt wesentlich zu einer nachhaltigen Flächenrevitalisierung bei. Über 3.000 Familien fanden bundesweit bisher in rund 100 Wohnparks ein neues Zuhause. Das rund 70-köpfige Deutsche-Reihenhaus-Team erstellt jährlich etwa 400 neue Wohneinheiten. Das Unternehmen ist auf drei variantenreduzierte Haustypen spezialisiert, die mit industrieller Serienpräzision erstellt werden. Derzeit ist in Köln-Merheim der bislang größte Wohnpark mit 101 Reihenhäusern fertig gestellt worden. Die ersten Familien haben ihre neuen Eigenheime zum Jahresende 2008 bezogen.


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Alte Baustoffe für moderne Häuser

Wohnbau, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 09:22

Historische Baustoffe wie zum Beispiel alte Mauerziegel erleben durch ihren authentischen Charme derzeit eine Renaissance. Foto: www.antik-natur.de / Immowelt.de

Historische Baustoffe finden immer mehr Liebhaber, die für ihr Haus Unikate suchen, auf denen die Zeit ihre Spuren hinterlassen hat. Zahlreiche Unternehmen bieten inzwischen alte Baumaterialien an.

Private Bauherren erliegen immer häufiger dem authentischen Charme historischer Materialien und kombinieren Alt und Neu, hat das Immobilienportal Immowelt.de beobachtet. Geschätzte 150 Unternehmen bieten in Deutschland solche Baustoffe an. Als historisch gilt hierbei üblicherweise alles, was aus frühindustrieller oder handwerklicher Herstellung in der Zeit bis vor dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die spezialisierten Unternehmen bergen aus Abbruch- und Sanierungshäusern Baustoffe und Bauelemente, die sie dann einlagern. Die alten Türen, Fenster und Parkettböden werden aber nicht nur in neueren Gebäuden, sondern oft auch in der Denkmalpflege und Altbaurestaurierung eingesetzt, um frühere Renovierungssünden rückgängig zu machen.

Wer die altern Bauteile zu schätzen weiß, muss aber kräftig ins Portemonnaie greifen. Von Baumarktpreisen liegen die historischen Materialien weit entfernt. Im Vergleich zu handgefertigten neuen Baustoffen können die historischen Elemente aber sogar günstiger sein.

Allerdings hat die Vielfalt und Individualität der historischen Baustoffe einen Haken. Die Suche nach passenden Teilen kann sich als äußerst langwieriges Verfahren entpuppen. Wer historische Bauteile verwendet, sollte außerdem für Kombinationen offen sein, empfiehlt Immowelt.de. Denn häufig werden Einzelstücke oder nur geringe Stückzahlen angeboten. Je mehr Wert auf gleiche Ausführung gelegt wird, desto schwieriger ist die Suche und desto mehr Geld ist zu investieren.

Die alten Bauelemente können allerdings auch Risiken bergen: Oft wurden sie im Laufe der Zeit mit problematischen Stoffen behandelt oder enthalten gar giftige Substanzen. Kommen die alten Materialien aus einem Stall oder einer Werkstatt, erhöht sich die Gefahr einer Belastung. Besonders schwierig ist es, wenn von außen nicht erkennbar ist, ob und wie ein Bauteil behandelt wurde. Im Zweifelsfall sollte vom Händler eine Laboruntersuchung gefordert werden, empfiehlt Immowelt.de.

Linktipp von Bauinformant: Bauen mit historischen und exklusiven Baustoffen, http://www.baurat.de


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Stadtluft statt Landleben: Senioren zieht es in die Großstadt

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 09:19

Für die Senioren von heute wird die Großstadt immer attraktiver. Vier von zehn Deutschen über 65 denken, dass die Großstadt der ideale Ort für den Lebensabend ist. Jüngere Menschen hingegen halten am Bild der ländlichen Idylle fest. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Immowelt.de.

Je näher der Lebensabend rückt, desto attraktiver erscheint die Großstadt als Wohnort. In einer Studie von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, wurde nach dem idealen Altersruhesitz gefragt: 42 Prozent der Befragten über 65 Jahre denken, dass die Großstadt der beste Ort ist, um den Ruhestand zu verbringen. Die Begeisterung für die Stadt fällt hingegen bei den unter 25-Jährigen weitaus verhaltener aus: Lediglich ein Viertel von ihnen gibt der Stadt als Altersruhesitz den Vorzug vor dem Land.

Von allen Befragten stellen die Senioren die Altersgruppe, die sich am deutlichsten für die Stadt ausspricht. Selbst die Best Ager, also diejenigen zwischen 50 und 65, sind nur zu 35 Prozent der Meinung, in der Großstadt lebe es sich im Alter besser als in der Provinz. Auf die Frage, warum sie die Großstadt als Altersruhesitz schätzen, nennen Senioren vor allem die kurzen Wege (82 Prozent), die bessere ärztliche Versorgung (81 Prozent) und das Angebot an betreutem Wohnen (73 Prozent).

Die Jugend hat indessen eine völlig andere Vorstellung, was einen guten Altersruhesitz ausmacht. Fast drei Viertel der unter 25-Jährigen sprechen sich explizit für das Land aus. Nach ihren Gründen befragt, führen sie zu 96 Prozent die Ruhe und Beschaulichkeit des Landlebens an. Auch eine schönere Umgebung (86 Prozent) und saubere Luft (80 Prozent) sind für die Jugend beliebte Argumente, warum sie ihren Lebensabend einmal auf dem Land verbringen möchten.

Die Umfrage wurde von Immowelt.de in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact durchgeführt. Teilgenommen haben 1.345 zufällig ausgewählte Personen.


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