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Größte PV-Anlage Deutschlands mit deutschem CleanTech-Siegel ausgezeichnet

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:01

(pressebox) Bonn/Brandis, 29.07.2009

Zum ersten Mal wurde eine solare Freiflächenanlage mit dem deutschen CleanTech-Siegel 'Applied CleanTech' des Deutschen CleanTech Instituts ausgezeichnet. Der Energiepark Waldpolenz in Sachsen ist momentan mit einer Leistung von 40 Megawatt (MW) die größte Photovoltaikanlage Deutschlands. Damit leistet die Anlage, die zudem zu den fünf größten weltweit zählt, einen erheblichen Beitrag zur Klima- und Ressourcenschonung. Verantwortlich für die Realisierung dieses Großprojektes war die juwi Holding AG, die bereits in der Vergangenheit mehrere Freiflächenanlagen u.a. in Deutschland, Spanien und Italien umgesetzt hat. Betreiberin ist die SachsenFonds GmbH, die sich mit Fonds an diversen erneuerbaren Energien-Projekten beteiligt.

Versorgung von über 10.000 Haushalten mit "sauberem Strom"

Mehr als 550.000 Solarmodule sorgen für die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität. "Bei dem Energiepark Waldpolenz haben uns gleich mehrere klimaschonende Aspekte zur Verleihung des 'Applied CleanTech'-Siegels bewogen", so Philipp Wolff, Geschäftsführer der Deutschen CleanTech Institut GmbH. "Neben der Versorgung von über 10.000 Haushalten mit klimafreundlichen Strom wurde zudem das Brachgelände eines ehemaligen Militärflugplatzes für die Realisierung des Projektes genutzt", so Wolff weiter.

Auf einer Fläche von 110 Hektar, was in etwa 200 Fußballfeldern entspricht, produziert die Anlage ca. 40 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit wird die Umwelt um rund 25.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 entlastet. "Die Auszeichnung des von uns realisierten Solarparks Waldpolenz bei Leipzig ist Ehre und Ansporn zugleich, auch künftig mit Nachdruck die Photovoltaik in all ihren Facetten in Deutschland zu nutzen. Großprojekte wie unsere Multi-Megawatt-Anlagen in Waldpolenz (40 MW) und auch Lieberose (53 MW) beweisen, dass wir mit der Kraft der Sonne direkt bei uns vor der Haustür große Mengen sauberen Strom erzeugen können und gleichzeitig ehemals militärisch genutzte Flächen sinnvoll nutzen", so Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.

Im April 2007 begann der Bau der Anlage und bereits Ende 2008 wurde der letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Mio. Euro sucht das Projekt seines Gleichen in der deutschen Photovoltaiklandschaft. "Rund 1.500 Investoren haben sich ganz bewusst für eine Beteiligung an diesem Projekt entschieden. Diese Kapitalanlage bietet die Chance in den nächsten 20 Jahren mit staatlicher Unterstützung und gutem Gewissen eine nachhaltig attraktive Rendite zu erzielen. Und gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Das kommt bei Anlegern gut an", so Jürgen Göbel, Geschäftsführer der SachsenFonds Holding GmbH. SachsenFonds bietet seit 2001 Beteiligungen an Anlagen zur Herstellung von alternativen Energien an.

Zukunftsmarkt CleanTech

"Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel 'Applied CleanTech' soll dazu beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech-Anwendungen bundesweit voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu etablieren. Durch den Bau der größten Photovoltaikanlage Deutschlands wird diesem Prozess in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet", kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung weiter.

Doch die Bestmarke des Energieparks Waldpolenz dürfte in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden. So baut die juwi Holding AG auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, nördlich von Cottbus, bereits die nächste Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 53 MW, die damit zur zweitgrößten Photovoltaikanlage der Welt wird.

Über DCTI - Deutsches CleanTech Institut

Das Deutsche CleanTech Institut (DCTI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftliches Wirtschaftsforschungsinstitut, dessen Fokus auf nationaler und internationaler angewandter Forschung im Themenfeld der "sauberen Technologien" liegt. Zentrale Aufgabenfelder sind die Beobachtung, Analyse und Beurteilung gesamtwirtschaftlicher sowie branchenspezifischer Entwicklungen und Zusammenhänge. Das DCTI integriert wissenschaftliche Erkenntnisse in praktikable Konzepte und generiert daraus gezielte Beratungs- sowie Informationsleistungen.


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»Golden Mile« - Die Basis der »Palm Jumeirah«

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 13:30

Beton
Betonbau
Schalung
Hochbau
Skelettbauweise

»Palm Jumeirah« : Ein Baustellenbericht

Uebersicht

Übersicht über den Stamm der Palm Jumeirah, von Baukränen bepflanzt ist die PASCHAL-Baustelle. Im Hintergrund links an der Spitze der Palme liegt das berühmte Hotel Atlantis.

Bericht von Dipl.-Geol. Frank G. Gerigk

Dubai (Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate VAE): Sieben Jahre Bauzeit, 200 Millionen bewegte Kubikmeter Sand, sieben Millionen Tonnen Gesteine, eine Verlängerung der Küstenlinie um 100 Kilometer, … Die »Palm Jumeirah« liegt im Persischen Golf, hat entsprechend des Namens die Form einer Palme mit Stamm, Blättern und Umrandung, und ist die welterste Aufschüttung einer Insel zu Wohnzwecken dieser Dimension. Sie gehörte viele Jahre zu den spektakulärsten, und mit zehnstelligen Baukosten auch absolut teuersten Baustellen der Welt. So gut wie alle Medien der Welt berichteten davon. Ende 2008 wurde sie eingeweiht.

Der Stamm der Palme

Vier Kilometer dieser auch vom Weltraum aus sichtbaren menschlichen Konstruktion machen den Stamm der Palme aus, welcher der größte der einzelnen Inselbereiche ist. Hier stehen keine Villen, wie sie überall auf den Palmwedeln anzutreffen sind, sondern Wohn- und Geschäftsbauten. Sie komplettieren die Palme zu einem eigenständigen Wohngebiet. Während die komplette Palme als »achtes Weltwunder« angepriesen wurde, wird der Stamm »Golden Mile« genannt.

PASCHAL am Golf

Das PASCHAL-Werk G. Maier GmbH mit dem Stammwerk in Steinach (Baden) ist seit vielen Jahren erfolgreich am Persischen Golf tätig und gründete 1997 dort in Bahrain (Königreich Bahrain) in der Hauptstadt Manama die PASCHAL Concrete Forms Co. W.L.L. Bahrain.

Ein Joint Venture dieser Tochterfirma mit einer in den Emiraten tätigen Firma bildete im Oktober 2004 die PASCHAL Emirates LLC Dubai. Beide Firmen liegen weniger als 500 Kilometer voneinander entfernt.

Die Baustelle

PASCHAL Emirates erhielt von der Al Shafar General Contracting Co. den Auftrag, das Schalungsmaterial für den Bau eines großen, 1,0 Meilen (= 1,6 Kilometer) langen Komplexes aus zehnstöckigen Häusern mit Luxusappartements zu liefern; in der Lobby sind Geschäfte untergebracht. Die Bauzeit war auf 30 Monate projektiert. Das gesamte Projekt kostete 1 Milliarde Dirhams (= ca. 200 Millionen Euro).

Für Fundamente, Wände, Aufzugschächte sowie die lastabtragenden Rechteckpfeiler wurde die Raster Universalschalung eingesetzt, die ihre Aufgabe bestens erfüllte. Die Gebäude wurden in Skelettbauweise erstellt. Das bedeutet, dass auf den Fundamenten (siehe das Baustellenfoto) ein oder mehrere Keller- oder Tiefgeschosse mit Betonaußen- und Innenwänden erstellt werden. Ein stabiler Gebäudekern nimmt die technischen Anlagen (Aufzüge, Elektrik, Wasserversorgung) sowie das Treppenhaus auf. Darum herum tragen Betonsäulen und einige wenige tragende Betonwände die Lasten der Gebäudedecken. Die restlichen Innen- und Außenwände bestehen aus Mauerwerk.

Aussichten

Die »Golden Mile« ist inzwischen fertiggestellt als erstes Riesenprojekt dieser Art und wird gerade bezogen. Die internationale Bankenkrise hat auch die VAE getroffen. Grundstücks- und Wohnungspreise sind stark eingebrochen.Es gibt jedoch nicht nur schlechte Wirtschaftsnachrichten. Das Investitionsklima profitiert von den niedrigeren Preisen.

Bilder:

Fundamente2_Dubai

Dubai_Fundamente

Baubeginn: Fundamentierarbeiten

Planungsansicht (2)

Ursprüngliche Planungsansicht

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

PASCHAL-Werk G. Maier GmbH

Dipl.-Geol. Frank G. Gerigk
Kreuzbühlstraße 5
D-77790 Steinach

Tel. 00 49 78 32 / 71 –2 86
Fax. 00 49 78 32 / 71 –2 09
frank.gerigk@paschal.de
www.paschal.de


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

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