Bauinformant bloggt Bauinformationen

Handwerk lehnt eine Rückkehr zur Frühverrentung ab

Bauwirtschaft, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 11:34

Zu den Vorschlägen für eine Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit um weitere fünf Jahre erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)

„Wahlgeschenke wie die Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit lehnt das Handwerk ab. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dieses arbeitsmarktpolitische Instrument gescheitert ist. Vor allem große Unternehmen und der öffentliche Dienst haben davon profitiert und den Personalabbau von den Beitragszahlern der Agentur für Arbeit finanzieren lassen. Das Ziel, jüngere Mitarbeiter für ältere in Arbeit zu bringen, wurde verfehlt. Gleichzeitig wurden Erfahrung und Qualifikation älterer Mitarbeiter in Misskredit gebracht. Viele Firmen mussten feststellen, dass sie mit der Frühverrentung wertvolles Fachwissen für immer verloren haben. Das Handwerk setzt weiterhin auf eine nachhaltige Personalpolitik. Ältere Mitarbeiter und deren Kompetenzen spielen zukünftig auch aufgrund der demografischen Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Dazu kommt: In Zeiten von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit ist die Arbeitslosenversicherung zusätzlichem finanziellen Druck ausgesetzt und kann zusätzliche Milliardenausgaben in den kommenden Jahren nicht aufbringen.“


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Internationale Marken von Amer Sports kommen künftig aus dem Business Campus

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:00

Pressemitteilung von: Business Campus Management GmbH

(openPR) - Amer Sports sichert sich für die Niederlassung in Deutschland knapp 6.000 m² im Business Campus in Garching

Wer Ski oder Snowboard fährt, taucht oder klettert, Golf oder Tennis spielt, der kennt die neue Top-Adresse im Business Campus: Ab Juli 2010 wird hier die Niederlassung in Deutschland von Amer Sports ansässig sein, die mit den Marken Salomon, Bonfire, Atomic, Wilson, Precor, Suunto und Mavic 33 Länder bedient. Das internationale Unternehmen bezieht dann 6000 m² am neuen Standort zwischen Airport und City; weitere Nutzflächen stehen für Amer Sports zur Verfügung.

Amer Sports, beraten durch BNP Paribas Real Estate GmbH, positioniert sich auf besonders flexiblen Flächen in der Universitätsstadt nur wenige Kilometer nördlich von München-Schwabing. Das dritte Bauquartier im Business Campus wird ab Mitte 2010 insgesamt 12500 m² bieten. Mit Tiefen bis zu 37 Meter eignen sich die multifunktionalen Raum-Lösungen am Parkring ideal für Großraum-Konzepte, Ausstellungs- oder Entwicklungszentren, während zugleich Büro-Module jeder Dimension machbar sind. Michael Blaschek, Geschäftsführer der vor Ort präsenten Business Campus Management GmbH: „Das Interesse an unseren Mietflächen ist generell groß, wobei wir uns natürlich besonders bestärkt sehen, wenn sich ein Unter-nehmen wie Amer Sports mit weltbekannten Sportartikel-Marken für unser Standort-Konzept entscheidet.“

Dazu trug nicht zuletzt die Lage nahe der „AllianzArena“ und der TU an der achtspurigen Autobahn Richtung Nürnberg bei. Hier ist der neue Standort von Amer Sports werbewirksam positi-oniert und über die U-Bahn-Linie 6 (Marienplatz – TU) sowie zwei Autobahn-Zubringern perfekt angebunden. Außerdem ist die Lage zur Atomic-Zentrale in Altenmarkt (AUT) und zum Salo-mon Brand Headquarter in Annecy (FRA) strategisch günstig. Darüber hinaus lassen sich kurz-fristig Raum-Reserven abrufen.

„Dynamisches Wachstum erfordert mehr Platz. Der Neubau in Garching ist ein klares Bekennt-nis zur europäischen Sportstadt München und schafft für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beste Voraussetzungen für effizientes und effektives Arbeiten im Amer-Team. Darüber hinaus bedeutet diese Entscheidung eine nachhaltige Sicherung des Standorts in Deutschland“, sagt Armin Fuchs, Geschäftsführer Amer Sports Deutschland GmbH. Mit den Bereichen IT, Services und Logistik werden dort auch wichtige internationale Konzernstrukturen integriert.

Mit Amer Sports differenziert der von der Vielberth-Gruppe (Regensburg) konzipierte und lang-fristig orientierte Business Campus seine Branchen-Strukturen weiter. Inzwischen nutzen fast 50 Dienstleistungs- und Technologiefirmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung das intelligente Umfeld, das auch Wissenschaftler des Fraunhofer-Verbunds (IT-Sicherheit) und der TU anzog.

Neue Mietflächen im Grünen
Für weitere Bausteine läuft der Genehmigungsprozess: Neben einem Büro-Komplex mit hoher Kapazität nach dem Vorbild des gut angenommenen Ensembles am zentralen See ist zeitnah das Nahversorgungscenter mit SB-Markt, Läden, Food Court und alltagsnahen Service-Angeboten für Beschäftigte und Besucher eingetaktet. Es wird am Fußgänger-Tunnel zur U-Bahn-Station entstehen und der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit entgegen kom-men. Im Endausbau kann der gärtnerisch gestaltete Campus 7000 Arbeitsplätze in Deutsch-lands wachstumsstärkster Region vereinen.

Business Campus Management GmbH
Michael Blaschek
Parkring 6
85748 Garching b. München
Tel. 089 30909990
E-Mail:

Im Endausbau wird der Business Campus - mit der U-Bahn-Linie 6 und zwei
Autobahn-Zubringern (A 9) direkt angebunden – rund 7000 Arbeitsplätze auf 230.000 qm Nutzfläche vereinen. Getragen wird das Projekt von der Vielberth-Gruppe (Regensburg), die seit Jahrzehnten zentrale Standorte entwickelt und aktiv verwaltet. So profitieren im Gewerbepark Regensburg (ca. 155 000 qm) und im Süd-West-Park Nürnberg (190 000 qm) mehr als 500 Adressen - darunter amazon, Geneart, ING DiBa, Keller & Kalmbach, O2, Siemens - von wettbewerbsgerechten Raumlösungen.


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Angehende Ingenieure starten mit der DHBW Mannheim in die Energiezukunft

Ausbildung & Studium, Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 10:41

Von: Karin Haas

Neue Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien startet am 1. Oktober 2009. Errichtung eines Versuchsfeldes mit Photovoltaikanlage, Brennstoffzellen-Lernsystem und eigener 9,8 KW Windkraftanlage.

Die DHBW Mannheim erhält
eine eigene Windkraftanlage.

Ab dem 1. Oktober 2009 haben Studierende des Studiengangs Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim erstmals die Möglichkeit, das Profil Erneuerbare Energiesysteme als Vertiefungsrichtung zu wählen. Die Resonanz auf das neue Angebot ist groß. 50 angehende Ingenieure haben sich bereits für die Vorlesungen angemeldet. In den kommenden Jahren sollen Studierende weiterer technischen Fachrichtungen diese Zukunftstechnologien in ihr Bachelor-Studium integrieren können.

Im Rahmen des praxisorientierten Studienkonzepts wird in diesen Tagen an der DHBW Mannheim ein Versuchsfeld Erneuerbare Energien inklusive der zugehörigen Außenanlagen mit zunächst einer Photovoltaikanlage, einem Brennstoffzellen-Lernsystem sowie einer eigenen 9,8 KW Windkraftanlage vom Typ Aircon 10S auf dem Außengelände der Hochschule errichtet. Bemerkenswert am Versuchsfeld ist die Vielfalt der Anlagen, die den Studierenden zudem in Modellgröße für Lern-, Versuchs- und Forschungszwecke in Laboren zur Verfügung stehen. „Wir wollen alternative Energien als integrative Systemtechnologien vermitteln. Deshalb geben wir unseren Studierenden die Möglichkeit, sich ganzheitlich mit den wichtigsten Formen der regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Brennstoffzellen zu beschäftigen. Durch statistische Auswertungen und Prognosen soll dabei der optimale Nutzen aus dem Energiemix erzielt werden“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Felix Hausmann, der das neue Studienangebot maßgeblich aufgebaut hat. „In dieser Ausprägung ist das Studium der erneuerbaren Energien im Rahmen eines dualen Hochschulstudiums in Deutschland bislang einzigartig“, so Prof. Hausmann. Gleichzeitig biete das Versuchsfeld das entsprechende Potential, um in naher Zukunft auch von anderen technischen Studiengängen wie etwa der Elektrotechnik genutzt zu werden.


Damit die entsprechenden Analysen über die Energieleistungen erstellt werden können, wird derzeit auch ein spezieller Leitstand eingerichtet. Von dort sollen künftig die gelieferten Daten gesammelt und gleichzeitig die Anlagen gesteuert werden.



Erneuerbare Energien bleiben auch in Krisenzeiten Jobmotor

Angesichts der großen weltweiten Klimaschutzprogramme nimmt auch in Deutschland die Anzahl der Projekte auf dem Gebiet der alternativen Energieerzeugung und damit die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich kontinuierlich zu. Dieser Trend hat sich im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise fortgesetzt. So rechnet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) bis zum Jahr 2020 mit 500 000 Arbeitsplätzen in der Branche, das sind 220 000 mehr als heute. Baden-Württemberg profitiert dabei nach Angaben des BEE neben Niedersachsen und Rheinland-Pfalz besonders von der Wachstumsdynamik. „Mit unserem neuen Studienangebot tragen wir dem wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Fachkräften Rechnung“, sagt Prof. Dr. Dirk Saller, Prorektor und Dekan der Fakultät für Technik an der DHBW Mannheim. Aufgrund der steigenden Energiepreise seien über alle Branchen hinweg und insbesondere in der verarbeitenden Industrie Experten zur Installation energieeffizienter Prozesse gesucht.
Die angehenden Ingenieure, die sich an der DHBW Mannheim für die Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien entscheiden, erwerben während ihres Studiums und in Verbindung mit den Praxisphasen in den Unternehmen gleichermaßen Kenntnisse zur Entwicklung, zum Bau und zur Betreuung erneuerbarer Energiesysteme.

Kontakt:

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Coblitzweg 1-7, 68163 Mannheim
Telefon: (0621) 4105-1305, Telefax: (0621) 4105-1210
E-Mail: karin.haas(at)dhbw-mannheim.de


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