Bauinformant bloggt Bauinformationen

„BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK“: 173 Tonnen Sichtbeton

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 21:18

Seit dem 11. Juni 2009 verziert der Schriftzug „BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK“ die Luxemburger Straße in Berlin. Dieses 43 Meter lange Kunstwerk entstand auf dem Campus Hügel in Berlin Mitte aus 173 Tonnen Sichtbeton.  

An die Sichtbetonoberfläche und an die innovative Schalungsform des Schriftzuges wurden qualitativ hohe Ansprüche gestellt. Durch die speziell angefertigte Schalung mit entsprechender Innenauskleidung wurden bei den 2 m hohen Buchstaben eine optimale Formgebung und eine besonders gleichmäßige feine und glatte Betonoberflächenqualität realisiert.  

Dieses außergewöhnliche Projekt wird die Beuth Hochschule als „schwergewichtigsten Hochschulnamen der Welt“ für das Guinessbuch der Rekorde anmelden. Somit darf man gespannt sein, ob der unübersehbare Schriftzug weltweites Aufsehen erlangt.

Pressetext von:
Max Frank GmbH & Co. KG

D-94339 Leiblfing
Telefon +49(0)9427 / 189-0
Telefax +49(0)9427 / 1588


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Ingenieurinnen braucht das Land

Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 20:41

• Projekt „MINT Role Models“ fördert Frauen in MINT-Bereichen

• VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften

 Frauen sind in Ingenieurberufen nach wie vor unterrepräsentiert. Lediglich 10 Prozent der Ingenieure sind weiblich. Auch bei den Ingenieurstudierenden liegt die Frauenquote bei nur 20 Prozent. „Hier verbirgt sich ein großes ungenutztes Potenzial, das wir fördern müssen, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu stärken“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Mit dem Projekt „MINT Role Models“ setzt der VDI im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an, diesem Missstand entgegen zu treten.


Ziel des Projekts ist es, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. MINT-Vorbilder sollen jungen Frauen Mut machen, einen Beruf in diesen häufig männerdominierten Bereichen zu ergreifen. Das jüngst erschienene VDI/acatech-Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften macht deutlich, dass vielen Mädchen das Selbstvertrauen bei technischen Fragestellungen fehlt und dass berufstätige Ingenieurinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen tatsächlich Benachteiligungen wie ein geringeres Gehalt erfahren. Gerade der frühe Kontakt mit den Zielgruppen ist wichtig, um falschen Vorstellungen von einem MINT-Studium und -Beruf entgegen zu wirken. „Wir möchten zeigen, wie attraktiv MINT-Berufe sind. Dazu gehört auch, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen", so Fuchs.

Aktuell sucht der VDI "Role Models" – berufstätige Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Studentinnen der MINT-Fachrichtungen. Zum einen treten sie als Vorbilder für Schülerinnen und Studentinnen auf, zum anderen nehmen sie an Vorträgen und Workshops teil und vermitteln ihren Werdegang und ihre Motivation an den Nachwuchs. "MINT Role Models" ermöglicht auch den Vorbildfrauen, untereinander ein Netzwerk aufzubauen. Für die aktive Unterstützung wird allen Teilnehmerinnen ein Zertifikat über das ehrenamtliche Engagement ausgestellt – ein Vorteil in Zeiten, in denen Soft Skills für Arbeitgeber immer wichtiger werden.

In den nächsten drei Jahren Projektlaufzeit werden Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt, die sowohl die primären Zielgruppen Schülerinnen und Studentinnen als auch Multiplikatoren wie Eltern und Lehrkräfte ansprechen. Finanziert wird "MINT Role Models" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger ist der VDI. Daneben sind Projektpartner Ingenieurinnen-Netzwerke und Naturwissenschaftliche Institutionen.


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Mysteriöses Phänomen schwarze Wohnungen: Fogging oder Magic Dust

Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
Die Wohnung ist frisch renoviert. Die Temperaturen fallen – Zeit, um die Heizung anzustellen. Und just zu dieser Zeit tritt ein mysteriöses Phänomen ein. Ein schmieriger, rußähnlicher Film legt sich über Tapeten, Schränke und Gardinen. Die Wohnung sieht aus wie nach einem Schwelbrand. Das Phänomen der schwarzen Wohnungen wird in Fachkreisen auch „Fogging“ oder „Magic Dust“ genannt. Viele Hersteller von Bauprodukten setzen vermehrt schwerflüchtige Stoffe (SVOC) anstelle leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) als Lösemittel oder Additive ein. Nach Beginn der Heizperiode entweichen die Stoffe und verbinden sich mit den Schwebstaubpartikeln in der Raumluft.

 Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN hat eine neue Norm veröffentlicht, die das Bestimmen der Emission von schwerflüchtigen organischen Verbindungen aus Bauprodukten oder Einrichtungsgegenständen unter definierten klimatischen Bedingungen mit dem Mikroprüfkammerverfahren beschreibt. Bei der Prüfung wird die flächenspezifische Emissionsrate der SVOC bestimmt, die von der Oberfläche eines Prüfstücks emittiert wird. Das Verfahren kann im Prinzip auch für gealterte Produkte eingesetzt werden. Dies Messverfahren ist für Produkte/Materialien anwendbar, wie beispielsweise Plattenwerkstoffe, Tapeten, Fußbodenmaterialien, Isolationsmaterialien, Klebstoffe, Farben sowie Produkte als Kombinationen von den genannten.

 Mit der Norm DIN ISO 160000 Teil 25 werden Emissionsdaten für Hersteller, Bauherrn und Endverbraucher zu Verfügung gestellt, die für die Bewertung des Einflusses der Bauprodukte auf die Innenraumluft nützlich sind. Damit ist es den Herstellern von Bauprodukten möglich, verbesserte Produkte zu entwickeln.

 Die Probenahme, der Transport und die Lagerung der zu prüfenden Materialien und die Vorbereitung der Prüfstücke werden in DIN EN ISO 16000-11 behandelt. Die Luftprobenahme und die analytischen Verfahren zur Bestimmung der SVOC sind in DIN ISO 16000-6 und DIN EN ISO 16017-1 beschrieben.

 Die von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL herausgegebene Norm DIN ISO 16000 Teil 25 ist seit Juli 2009 zum Preis von 93,80 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist zu diesem Normentwurf endet am 30.9.2009. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der Verlag in Berlin erreichbar. Weitere Informationen sowie Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien möglich.

Kontakt:
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
E-Mail: krdl@vdi.de
Telefon: +49 (0)2 11 62 14-5 32
Fax: +49 (0)2 11 62 14-1 57


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