Bauinformant bloggt Bauinformationen

"Skylink war von Anfang an falsch konzipiert"

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:29

Skandalträchtiges Bauprojekt zu sehr auf Star Alliance zugeschnitten

Wiener Terminal-Projekt Skylink steht still (Foto: viennaairport.com)
Wien (pte/18.07.2009/06:05) - Nicht erst der Baustopp des neuen Terminals Skylink hat den Stein am Wiener Flughafen ins Rollen gebracht, sondern der Baubeginn. Die Probleme haben sich bereits seit Jahren abgezeichnet, hätten in der Planungsphase jedoch gar nicht erst entstehen dürfen. "Skylink war von Anfang an falsch konzipiert. Selbst wenn der Bau nun weitergeführt worden wäre: Das Projekt war von Beginn an zu sehr auf die Star Alliance zugeschnitten", kritisiert ein Luftfahrtexperte im Gespräch mit pressetext. Die Luftfahrtallianz, der neben der strauchelnden österreichischen Fluglinie Austrian Airlines (AUA) auch deren Übernahme-Interessentin Lufthansa angehört, hätte in der ersten Ausbaustufe ausschließlich von Skylink profitiert. Die sich verschärfenden Probleme von Hauptumsatzbringer AUA hätten den Flughafen Wien daher bereits vor dem Baustopp zu kostspieligen Änderungen an dem Projekt veranlasst.

"Um Skylink auch für andere Airlines nutzbar zu machen, wurden bereits Umbauten vorgenommen. Andernfalls wäre der Terminal zu groß geplant und unausgelastet gewesen, selbst wenn die AUA künftig ihre derzeitige Größe beibehalten hätte können. Dann wäre eine riesige Fläche des 150.000 Quadratmeter großen Areals ungenutzt geblieben", erklärt der Branchenkenner. Schon 2007 haben die Gesamtkosten für Änderungen an dem Neubau rund 33 Mio. Euro betragen. Über einen Baustopp wurde 2008 bereits laut nachgedacht. Der Stillstand führt dem Nachrichtenmagazin profil zufolge über die bereits prognostizierte Kostenexplosion auf bis zu 850 Mio. Euro hinaus nunmehr jedoch zu weiteren Zusatzkosten - egal ob der Ausstieg des Wiener Flughafens aus den Verträgen mit 60 Konsulenten und 47 Unternehmen rechtskonform verlaufen ist oder nicht. Eine schrumpfende AUA dürfte den Airport zusätzlich unter wirtschaftlichen Druck setzen. Gleichzeitig ist wiederum der Skylink-Baustopp von Nachteil für die Fluglinie - verzwickter könnte die Lage kaum sein.

"Die AUA bringt der Lufthansa ohne einen vernünftigen Transfer-Terminal bedeutend weniger Vorteile, weshalb die Deutschen mit Sicherheit großes Interesse daran haben, dass Skylink rasch fertiggestellt wird", meint der Insider. "Die Drehscheibe funktioniert auch in ihrer heutigen Form", entgegnet AUA-Sprecher Michael Braun auf Nachfrage von pressetext. Allerdings sei Skylink "ein bedeutender Meilenstein" in deren Ausbau. "Der Bau dieses Terminals ist für den Transferverkehr von Austrian sehr wichtig", so Braun. An der Finanzierung des Projekts sei man dennoch nicht beteiligt gewesen, mögliche Verträge würden nicht kommuniziert. Platzt jedoch der Lufthansa-Deal, würden die Kapazitäten der AUA um etwa 30 Prozent gesenkt werden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090715023/). Dabei sorgt die Airline derzeit beinahe für die Hälfte der am Flughafen Wien transportierten Passagiere. Eine kleinere AUA würde dem Vienna International Airport mit fünf Mio. Passagieren bis zu ein Viertel seines Aufkommens kosten.

"Ich bin sogar überzeugt davon, dass es Verträge mit der AUA gegeben hat", meint der Experte. Ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Flughafen und Airline liefert etwa der Terminal 2 in München. Dieser werde beinahe ausschließlich von der Star Alliance genutzt und sei voll ausgelastet. In Wien ist man hingegen um Schadensbegrenzung bemüht, um "die Kosten möglichst reduzieren zu können", wie der Flughafen gegenüber pressetext wissen lässt. Skylink dürfte in jedem möglichen Fall - ob nach einer Neuverhandlung oder einer Neuausschreibung der Verträge - früher oder später fertig gebaut werden. Das volle Kosten- und Schadensausmaß steht bislang jedoch noch nicht fest und könnte - im Gegenteil - eher noch anschwellen.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen. 

 


Durex eröffnet größte Kondomfabrik der Welt

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:24

Dort produzierte Produkte bald auch in Europa

Die neue Fabrik produziert jährlich 864 Mio. Kondome (Foto: aboutpixel/bernd boscolo)
Qingdao (pte/18.07.2009/13:45) - Durex http://www.durex.com, der Marktführer in der Verhütungsmittelbranche, hat die weltgrößte Kondomfabrik eröffnet. Das Werk ist kürzlich in Qingdao, in der chinesischen Provinz Shandong, in Betrieb genommen worden. "Wir haben uns schon vor dem Beginn der Wirtschaftskrise für den Bau der neuen Fabrik entschieden. Der chinesische Markt für Verhütungsmittel bietet enormes Wachstumspotenzial", so Garry Watts, Geschäftsführer von SSL International http://www.ssl-international.com , dem Mutterkonzern von Durex. Derzeit werden in der Volksrepublik jährlich 6,3 Mrd. Kondome mit einem Marktwert von 530 Mio. Dollar verkauft. Die jährliche Wachstumsrate beträgt 15 Prozent. "Die Wachstumsrate unseres Unternehmens liegt in China bei 30 Prozent und unser Marktanteil im Moment bei etwa zehn Prozent", so Watts.

Die neue Fabrik soll künftig auf 40.000 Quadratmetern Fläche 864 Mio. Kondome und 620 Tonnen Gleitmittel pro Jahr herstellen. "In die neue Fabrik hat unser Unternehmen 30 Mio. Dollar investiert", so Jon Gray von SSL International im pressetext-Gespräch. Auf die Frage, ob man in seiner Branche Anzeichen der Wirtschaftskrise bemerkt, entgegnet er: "Wir stellen teilweise Umsatzrückgänge in Gebieten mit vielen Touristen fest, aber im Allgemeinen geht das Geschäft gut. Unsere Produkte sind relativ krisenresistent."

Der Kondomhersteller hatte bereits 1998 eine erste Verhütungsmittelfabrik in Qingdao bauen lassen, deren Output allerdings mit 250 Mio. Stück pro Jahr weit unter dem der neuen Fabrik liegt. "Die alte Fabrik werden wir schließen, die gesamte Produktion soll bald in die neue verlagert werden", sagt Gray. Neben den derzeit zwei Fabriken in China betreibe Durex noch eine in Thailand und drei in Indien, so Gray. Nur 18 Prozent der in China produzierten Kondome werden auch tatsächlich im Reich der Mitte verkauft. Der Rest wird in alle Welt exportiert. "Im Moment ist die neue Fabrik noch in einer Anlaufphase, aber in nächster Zeit werden wir einen hohen Prozentsatz der dort produzierten Produkte dem Weltmarkt zuführen, und sie auch in Europa verkaufen", so Gray.
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"Es gibt keinen ,Königsweg' der Nachhaltigkeit"

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 17:40

Hochschule Augsburg veranstaltet Tag des Baumanagements


Pressemitteilung von: Hochschule Augsburg Pressestelle
(openPR) - Augsburg 18. Juli 2009

"Schlage nur soviel Holz ein, wie der Wald verkraften kann." Bereits 1713 formulierte der Förster Hans Carlowitz das Prinzip der Nachhaltigkeit für die Forstwirtschaft. Die Idee ist also alt, aber nicht veraltet - im Gegenteil, in Zeiten von Ressourcenknappheit und globaler Erwärmung ist sie aktueller denn je. Vor allem im Bauwesen genießen Energieeffizienz und nachhaltiges Handeln derzeit große Aufmerksamkeit. Dieses anhaltende Interesse zeigte sich auch am vergangenen Freitag beim 9. "Tag des Baumanagements", den das Weiterbildungszentrum der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen durchführte. Rund 100 Dozenten, Studierende und Freunde des Masterstudiengangs Baumanagement nutzten die Tagung, um sich über "nachhaltiges Bauen" zu informieren.

Sepp Starzner, Professor für Hochbaukonstruktion, Baustoffkunde und Nachhaltiges Bauen an der Hochschule Augsburg, eröffnete die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung in das Thema: "Es gibt keinen ,Königsweg' der Nachhaltigkeit", erklärte der Weiterbildungsbeauftragte der Hochschule Augsburg. "Das Aufstellen eines genauen Ziel- und Maßnahmen- Katalogs, der soziale, ökologische und ökonomische Aspekte berücksichtigt, ist deswegen unerlässlich." Für den Bereich Bauen und Wohnen bedeute das zum Beispiel eine Reduzierung des Flächenverbrauchs oder eine Minimierung der Lebenszykluskosten von Gebäuden.

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Auch Merten Welsch vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) betonte die Notwendigkeit einer nachhaltigen Baupolitik. Deutschland habe sich bis 2020 vorgenommen, die Energieproduktivität gegenüber 1990 zu verdoppeln, den Ausbau erneuerbarer Energien voranzutreiben und die CO2-Emissionen gegenüber 1990 um 40% zu verringern. "Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir ein Maßnahmenpaket schnüren", so Welsch. Die Forschungsinitiative "Zukunft Bau" zur Stärkung von Forschung und Innovation oder die Energieeinsparverordnung 2009 seien Einzelbausteine dieses Pakets.

Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen hat das BMVBS das Bewertungs- und Zertifizierungssystem "Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen" entwickelt. "Das deutsche Gütesiegel ist ein Zertifizierungssystem der zweiten Generation", erklärte Thomas Lützkendorf, Professor für Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus an der Universität Karlsruhe. "Es bewertet Gebäude überwiegend anhand quantitativer Kriterien und setzt Methoden wie Ökobilanzierung und Lebenszykluskostenrechnung ein." Im Gegensatz zu stark umweltbezogenen Systemen, decke es alle Aspekte der Nachhaltigkeit ab.

"Das Ziel einer nachhaltigen Entwicklung muss es sein, den nachfolgenden Generationen eine gleich bleibende oder sogar verbesserte Lebensgrundlage zu bieten", fasste Starzner zusammen. Die drohende Bevölkerungsexplosion und der Klimawandel seien zwei Problemfelder die deutlich machten, wie wichtig nachhaltiges Handeln heute ist. "Ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte müssen beim Schutz des Menschen und der Umwelt gleichermaßen berücksichtigt werden", betonte der Architekt.

Der Tagungsband mit allen Vorträgen steht in Kürze unter www.hs-augsburg.de/project-management zum Download bereit.

Tobias Weismantel
Referent für Journalismus und PR
An der Fachhochschule 1
86161 Augsburg
+49 821 5586 3414


Die Hochschule Augsburg ist mit über 4200 Studierenden die derzeit größte Hochschule für angewandte Wissenschaften in Bayerisch-Schwaben. Sie sieht es als ihren Auftrag an, ihre Studierenden zu Persönlichkeiten zu entwickeln, die in Wirtschaft und Gesellschaft gefragt sind. Teamorientierung, Engagement, Kreativität und Praxisnähe sind dabei Mittel dieses Ziel zu erreichen. Lehren und Lernen geschehen an der Hochschule Augsburg in einem Klima von Toleranz, gegenseitigem Respekt, Leistungsbereitschaft und Aufgeschlossenheit den neuesten Entwicklungen von Forschung und Technik gegenüber.
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Staatspreis für Architektur an Dokumentationszentrum Bergen-Belsen

Architekturpreise, Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:04

Blicke in Vergangenheit und Zukunft

Außenansicht des Dokumentationszentrums Bergen-Belsen - Blick auf die U-förmige Glasfassade


Pressemitteilung von: Glas Wagener (openPR) - Würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern im Dokumentationszentrum

Kann Architektur aufklären? Kann ein heutiges Bauwerk die nur noch schwer zu begreifende Geschichte seines Standortes begreifbar machen? Mit dem neuen Dokumentationszentrum des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen im Norden Niedersachsens gelingt diese anspruchs-volle Aufgabe – durch seine Exponate, seine didaktische Konzeption, nicht zuletzt jedoch auch durch seine Gestalt selbst. Der mit dem Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2008 ausgezeichnete Bau ermöglicht den „offenen Blick“ in die Vergangenheit durch sein architektonisches Herzstück – eine dreiseitige Glasfassade über die gesamte Stirnfront des langgestreckten, monolithisch wirkenden Gebäudes.

Das Dokumentations- und Informationszentrum der Gedenkstätte Bergen-Belsen wurde am Rande des Geländes des ehemaligen Konzentrationslagers neu geschaf-fen. Der Neubau erhielt im Winter 2008/2009 den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur. Der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann würdigte das Zentrum als „wichtigstes neues Bauwerk Niedersachsens seit Jahren“. Der Entwurf des Bauwerkes stammt von dem Braunschweiger Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann. Das 200 Meter lange und 18 Meter breite, monolithische Gebäude enthält eine Ausstellung über die drei geschichtlichen Abschnitte Bergen-Belsens als Kriegsgefangenenlager, Konzentrationslager und Unterkunft so genannter „Displaced Persons“, durch den Zweiten Weltkrieg heimatlos gewordener Flüchtlinge.

 

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Das von Glas Wagener (Kirchberg/Hunsrück) gelieferte Glas erfüllt einige Funktionen, die für die Anwendung im Museum nötig sind. So ist die extrem dicke Scheibe des Typs „Solarlux“ (Sonnenschutzglas) alarmgesichert und durch ihre hohe Stabilität absturzsicher. Dies dient auch einem architektonischen Zweck. So entfällt eine Absperrung vor der Fensterfläche und der Besucher tritt noch näher an die Fläche, die den freien Blick zulässt.

Den Blick öffnen

Die architektonische Aussage des Gebäudes bündelt sich an seiner Stirnseite, im Blick auf die Umgebung. Hier stößt der Bau an das ehemalige Lagergelände. Es gilt als jüdischer Friedhof, der nicht bebaut werden darf. Der Blick richtet sich durch die Glasfront auf die nach der Befreiung angelegten Massengräber. Sie bergen einen großen Teil der etwas 52.000 KZ-Opfer verschiedener Nationalität. Der angrenzende Teil des Lagergeländes war jahrelang durch einen Mischwald überwuchert, in den nun Schneisen geschlagen werden, um die innere Aufteilung des Lagers wieder sichtbar werden zu lassen.

Die Gestalt des Gebäudes wandelt sich an dieser Stelle. Zu dem im Zentrum dominanten Baustoff Beton tritt eine dreiteilige Front aus Glas, die den Blick auf die ehemalige Lagerfläche freigibt. Die Ansicht des Gräberfeldes stößt den Be-sucher am unmittelbarsten auf die Schrecken der Vergangenheit – gerade, weil das Gesehene an dieser Stelle nicht kommentiert, nicht eingeordnet wird. Hier helfen keine Hinweisschilder, hier geben keine Hinweistafeln dem Wahrgenommenen einen geistigen Rahmen.

Gleichzeitig bietet der freie Blick eine Möglichkeit der unvoreingenommenen Begegnung, einem Begegnen, dass sich – wörtlich und übertragen – nach vorne, nach draußen wagt, das nicht mehr nur über geschichtliche Fakten nachsinnt, sondern an diesem Fenster Leben und Tod selbst reflektiert. In diesem Sinne äußert sich auch die Jury des Niedersächsischen Staatspreises für Architektur in Ihrem Urteil über den Baukörper: „Er bewegt zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes, ohne sich selbst in den Vordergrund spielen zu wollen. Er bewegt zum Nachdenken, ohne dieses bestimmen zu wollen. Und er findet den Ort, ohne ihn zu dominieren. In Verbindung mit der Ausstellung thematisiert er die Geschichte des ehemaligen Konzentrationslagers, ohne von dieser erdrückt zu werden.“

Maßstäbe für anschauliches Erinnern gesetzt

Gerade diese Anschaulichkeit war es, die das aus Politikern, Architekten und Wissenschaftlern bestehende Preisgericht in seiner Bewertung lobend betonte: „Das Dokumentationszentrum Bergen-Belsen hat Maßstäbe gesetzt – für ein würdevolles, differenziertes und anschauliches Erinnern, für dieses Land ebenso wie im internationalen Vergleich“, begründete die Jury ihre Wahl. Die Architektin Ursula Wilms, Mitglied des Gremiums, betont auch die anspruchsvolle handwerkliche Ausführung des Gebäudes: „Neben der Architektur verdient auch die hohe Verarbeitungsqualität der Fassaden ein besonderes Lob“.

1940 entstand in Bergen-Belsen ein Kriegsgefangenenlager in unmittelbarer Nä-he des Mitte der 30er Jahre errichteten Truppenübungsplatzes Bergen-Hohne, dem größten militärischen Übungsgelände im Deutschen Reich. Seit 1943 wurde in einem Teilbereich des bisherigen Kriegsgefangenenlagers das Konzentrati-onslager Bergen-Belsen errichtet. Die von der britischen Armee bei der Befreiung vorgefundenen Bilder haben Bergen-Belsen weltweit als Symbol für die Grauen des Dritten Reiches bekannt gemacht.

Kontakt:
Hunsrücker Glasveredelung Wagener
Alexander von Mezynski
Dr.-Fritz-Ries-Str. 1
55481 Kirchberg
Tel.: 0 67 63 / 93 05-0

PR-Kontakt:
ecomBETZ PR
Markus Rahner
Goethestraße 115
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel.: 0 71 71 / 9 25 29 90

Arnold Glas ist einer der innovativsten Glasveredler Europas mit Sitz in Rems-halden und Standorten in Merkendorf, Fürstenfeldbruck, Lichtenstein, Kirchberg und Klagenfurt. Das Leistungsspektrum umfasst eine umfangreiche ISOLAR-Isolierglaspalette, Einscheiben- und Verbundsicherheitsglas, Montagezubehör sowie Dienstleistungen von der Vorplanung bis zur Umsetzung.

Glas Wagener, 1956 gegründet, ist ein Spezialist für außergewöhnliche Glasanwendungen und Problemlöser für Architekten und Metallbauer. Zum Produktprogramm des Tochterunternehmens von Arnold Glas gehören u.a. Multifunktionsisoliergläser, Lichtlenk- und Beschattungssysteme, hochdämmende Vakuumpaneele, Structural Glazing und Photovoltaiklösungen.

Quelle und Foto: www.glas-wagener.de


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