Millioneninvestition für Ausbau des Leibniz-Rechenzentrums
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"Im SuperMUC werden rund 100.000 Prozessoren arbeiten, die mindestens fünf Brd. Rechenoperationen pro Sekunde ausführen können. Damit wird die Neuanschaffung bis zu hundert Mal schneller sein als der bisher verwendete Rechner", so Andreas Battenberg von der Technischen Universität München gegenüber pressetext. Bisher kam ein SGI-Altix-4700-Rechner mit rund 10.000 Prozessorkernen zum Einsatz. Dieser errang im internationalen Ranking der Supercomputer dieses Jahr mit 62 Teraflops Platz 66. Der im Moment leistungsfähigste Computer weltweit, der sogenannte Roadrunner, steht in den Vereinigten Staaten und erreicht bis zu 1.450 Teraflops. Der bisher stärkste deutsche Hochleistungsrechner, der Jugene im Forschungszentrum Jülich, reiht sich mit rund 1.000 Teraflops auf Platz drei ein. "Mit dem neuen SuperMUC möchten wir in die Top 20, vielleicht auch in die Top 10 kommen", so Battenberg.
Verwendung finden Supercomputer in der Forschung, wo die numerische Simulation auf Höchstleistungsrechnern als zentrales Werkzeug in den Natur-, Lebens-, und Ingenieurswissenschaften gilt. "Der SuperMUC soll vor allem für Aerodynamik, Astrophysik, Bioinformatik und Geophysik verwendet werden", sagt Battenberg. Der momentan genutzte Altix-Rechner werde auch nach Inbetriebnahme des SuperMUC weiter verwendet werden, so Battenberg.
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