Bauinformant bloggt Bauinformationen

Wichtiger Schritt für Schloss Herrenhausen: Erbbaurechtsvertrag am heutigen 3. Juli 2009 unterschrieben

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 20:06
Pressemitteiling vom 03. Juli 2009

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil und der Generalsekretär der VolkswagenStiftung Dr. Wilhelm Krull läuten den Wiederaufbau ein.

Heute, am 3. Juli 2009, wurde der Erbbaurechts- und Mietvertrag zum Wiederaufbau des Schlosses Herrenhausen zwischen der Landeshauptstadt Hannover und der Vermögensanlagegesellschaft Immobilien-Verwaltungs- und Anlagegesellschaft Dr. A. Steiger KG (IVA KG), einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft der VolkswagenStiftung, unterzeichnet. 

Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil und der Generalsekretär der VolkswagenStiftung Dr. Wilhelm Krull haben damit den ersten wichtigen Schritt getan zum Wiederaufbau des von den Welfen einst als Sommerresidenz genutzten Schlosses.

Das Schloss Herrenhausen, ein barocker, in mehreren Abschnitten entstandener Bau, wurde von Georg Ludwig Laves Anfang des 19. Jahrhunderts im Stil des Klassizismus umgestaltet. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Bau zerstört; damit verlor das Gesamtensemble des Großen Gartens einen wichtigen Bezugspunkt. Mit dem heutigen Tag geben die Landeshauptstadt Hannover und die VolkswagenStiftung gemeinsam den Startschuss für das Schließen dieser Baulücke.

Gemäß dem Erbbaurechts- und Mietvertrag überlässt die Landeshauptstadt Hannover der stiftungseigenen Gesellschaft das Grundstück im Großen Garten für 99 Jahre. Ein Erbbauzins wird nicht erhoben. Die Gesellschaft (IVA KG) verpflichtet sich zur Errichtung der äußeren Hülle des Schlosses nach dem von Laves historisch vorgegebenen Baukörper und zum Innenausbau zu einem modernen Tagungszentrum. Dieses wird an mindestens hundert Tagen im Jahr von der VolkswagenStiftung für wissenschaftliche Veranstaltungen genutzt.

Das Tagungszentrum wird durch ein Museum ergänzt, das die – unter anderem mit dem Namen Gottfried Wilhelm Leibniz verknüpfte – besondere kultur- und geistesgeschichtliche Bedeutung des Ortes dokumentiert. Die Symbiose dieser beiden Nutzungen aus modernem Tagungszentrum und dem kulturhistorisch ausgerichteten Museum wird den Wissenschaftsstandort Hannover und dessen bedeutende Tradition weiter stärken und das Zusammenspiel zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft verdeutlichen. Die Museumsräume werden an die Stadt Hannover vermietet.

Die Verträge enthalten darüber hinaus Vereinbarungen, die den parallelen Betrieb in den Gärten, im Museum und im Tagungszentrum regeln. 

Stephan Weil und Dr. Wilhelm Krull betonten, dass die Wiedererrichtung der Sommerresidenz die Attraktivität des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes Hannover stärken und die kulturhistorische Dimension Herrenhausens und der Stadt Hannover noch mehr zum Leuchten bringen werde.

Oberbürgermeister Stephan Weil erklärte: „Ich freue mich, dass das im Jahr 1943 zerstörte Schloss in der klassizistischen Bauweise nach den Plänen des Hofbaumeisters Georg Ludwig Laves wieder aufgebaut wird. Natürlich wird es sich einfügen in die Ursprungsidee der gesamten Sommerresidenz. Der von der VolkswagenStiftung zu realisierende Neubau mit Tagungszentrum und Museumsbereich wird diesen Ort wieder zu einer Stätte der Wissenschaft und des kulturellen Denkens machen.“

Der Generalsekretär der VolkswagenStiftung, Dr. Wilhelm Krull, fügte hinzu: „Wir können jetzt unverzüglich die nächsten Schritte gehen: als Erstes stehen bauforscherische Untersuchungen zur Rekonstruktion des ursprünglichen Aufmaßes an; im Anschluss kann dann der Architektenwettbewerb stattfinden. Wir hoffen nach wie vor, dass im Jahr 2012 die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hannover ‚ihr’ Schloss Herrenhausen wieder haben werden und dort bereits erste Veranstaltungen stattfinden können. Die nächsten Jahre werden für uns alle sehr spannend!“

Kontakt

Landeshauptstadt Hannover
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Ulrike Serbent-Kniep
Pressesprecherin
Büro des Oberbürgermeisters
Telefon: 0511 168 – 43221
Email: Ulrike.serbent-kniep@hannover-stadt.de


Kategorie: Pressemitteilung Landeshauptstadt Hannover
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Mitarbeiter senken Energiekosten

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:06

dena bietet Empfehlungen und Motivationshilfen zum energieeffizienten Mitarbeiterverhalten

In wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind in Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen Maßnahmen zum Kostensparen gefragt, die schnell wirken und wenig Investitionen erfordern. Dazu gehört die energieeffiziente Nutzung von Anlagen und Geräten. Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass durch hauptsächlich verhaltensbedingte Maßnahmen Energieeinsparungen von über 15 Prozent möglich sind*. Das gelingt jedoch nur, wenn sich die Mitarbeiter dafür engagieren. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) zeigt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter schrittweise zum Energiesparen motivieren können und stellt dafür hilfreiches Material zur Verfügung.

Im ersten Schritt gibt die Geschäftsführung ein deutliches Signal, dass Energieeinsparung wichtig ist, zum Beispiel auf einer Kick-Off-Veranstaltung. Dort werden die Mitarbeiter über die Einsparziele informiert und es wird ein gemeinsames Vorgehen beschlossen. Die Mitarbeiter lassen sich dabei durch ein internes Vorschlagwesen oder einen Ideenwettbewerb von Beginn an einbeziehen.

Bei der Umsetzung kommt es darauf an, den Mitarbeitern konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Die Initiative EnergieEffizienz stellt dafür vielfältiges Material zur Verfügung, das direkt eingesetzt werden kann. Eine Broschüre enthält die wichtigsten Maßnahmen zum Stromsparen am Arbeitsplatz. Attraktive Postkarten mit Energiespartipps können an die Mitarbeiter verteilt werden. Plakate, Aushänge und Aufkleber erinnern dauerhaft an die Handlungsoptionen. Der "Feierabendcheck" passt zum Beispiel an jede Bürotür. Er weist darauf hin, worauf vor Verlassen des Büros noch zu achten ist, um Energie zu sparen. Alle Materialien gibt es zum kostenlosen Download unter www.energieeffizienz-im-service.de Externer Link.

Um die Motivation zum Energiesparen langfristig im Unternehmen aufrecht zu erhalten, ist es wichtig, die Erfolge der Maßnahmen zu messen und unternehmensweit zu kommunizieren. Über ein Prämiensystem oder ideelle Anerkennungen können die Mitarbeiter an der Kosteneinsparung beteiligt werden.

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine bundesweite Aktionsplattform zur effizienten Stromnutzung, die von der dena und den Unternehmen E.ON Energie AG, EnBW AG, RWE AG sowie Vattenfall Europe AG getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

* Pilotprojekt Nachhaltige Energieeffizienz am Institut für Psychologie der Universität Freiburg: Durchführung verhaltensbedingter Energieeffizienzmaßnahmen, ergänzt durch vorbereitende und geringinvestive technische Maßnahmen wie zum Beispiel dem Einsatz von abschaltbaren Steckdosenleisten.

Text- und Bildquelle: Initiative EnergieEffizienz/dena, Abdruck frei)


Kategorie: Pressemitteilung dena
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AUSTRALIEN: Queensland erwartet enorme Investitionen in Erneuerbare Energien

Bauwirtschaft, Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:15

Der Bundesstaat Queensland hofft durch das Renewable Energy Target der australischen Regierung rund 3,5 Milliarden AUD (2,8 Mrd. USD) Investitionen in erneuerbare Energien und aus Fonds nationaler Regierungsprogramme anzuziehen.

Neben dem hohen Investitionspotenzial biete der Plan laut Regierung auch die Chance in den nächsten 10 Jahren 3.500 neue Arbeitsplätze in Queensland zu schaffen. Ein erstes Projekt der Regierung über 1 Mrd. AUD wäre die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein großes Solarthermisches Kraftwerk und laufe in Partnerschaft mit der Clinton Stiftung. Mit dem Projekt verfolgt Queensland die Bewerbung auf das 1,6 Mrd. AUD umfassenden Solar Flagship Programm, so dass der australische Bundesstaat von der Großsolaranlage profitieren kann.

Staat will zusätzlich 5 Mio. AUD in geothermische Ressourcen investieren

Das Regierungsbüro für saubere Energien in Queensland wird einen sogenannten „one stop shop“ auf den Weg bringen, mit dem zukünftig alle bürokratischen Schritte zur Umsetzung weiterer Politiken und Programme an einer Stelle durchgeführt werden können. Dies bietet den Vorteil Expertise für Projektierer bereitzustellen und die Umsetzung förderungswürdiger Projekte zu beschleunigen.

Weitere Informationen: www.cleanenergy.qld.gov.au/queensland_renewable_energy_plan.cfm
Quelle: Exportinitiative 2009


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Grünes Licht für Hochschulneubau in Mönchengladbach

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 06:10
Pressemitteilung
Rudolf Haupt M.A., Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Niederrhein - Niederrhein University of Applied Sciences

Die Hochschule Niederrhein freut sich über eine nachhaltige Verbesserung der Studienbedingungen in Mönchengladbach: Der Neubau für die Fachbereiche Wirtschaftswissenschaften und Textil- und Bekleidungstechnik mit Baukosten von schätzungsweise 17,5 Millionen Euro rückt in Sichtweite. Er zählt zu den ersten zwölf Projekten aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm, für die Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart heute den Startschuss gegeben hat. Die gemeinsamen Planungen zwischen dem Innovationsministerium, dem Finanzministerium, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) sowie der Hochschule Niederrhein für diesen Neu- und Modernisierungsbau sind soweit fortgeschritten, dass die Arbeiten nun umgehend beginnen können.

Das winkelförmig angelegte, dreigeschossige Multifunktionsgebäude zwischen der Richard-Wagner- und der Theodor-Heuss-Straße wird den Studierenden auf 3.800 Quadratmetern modernen Raum für Vorlesungen, Seminare und Laborpraktika bieten. Der Neubau schließt baulich die letzte Lücke auf dem Weg zu einem umschlossenen Campus. Damit kann sich auch vor und nach den Vorlesungen im grünen Innenhof studentisches Leben noch besser entfalten.

"Moderne Forschung und Lehre braucht eine entsprechende Infrastruktur. Um zu den besten Adressen in Deutschland und in Europa zu gehören, investieren wir in den nächsten Jahren acht Milliarden Euro in die Modernisierung der Hochschulen. Wir schaffen mit dem Programm ein flexibles und intelligentes Raummanagement, das die Hochschulen auf die doppelten Abiturjahrgänge ab dem Jahr 2013 vorbereitet", so Pinkwart. Das im Dezember verabschiedete Programm soll den Modernisierungs- und Sanierungsstau an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vollständig auflösen. Die erste Modernisierungsstufe erfolgt in den Jahren 2009 bis 2015 und sieht Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro vor.
Kategorie: Pressemitteilung Hochschule Nierrhein
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