Bauinformant bloggt Bauinformationen

Neues IT-Zentrum der BMW Group offiziell eröffnet

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 22:22

Bündelung der IT-Dienstleistungen am Standort München in einem Gebäude / Investitionsvolumen von rund 190 Millionen Euro / Nachhaltiges Gebäudekonzept

Neues IT-Zentrum der BMW Group offiziell eröffnet

(pressebox) München, 02.07.2009

Das neue Informationstechnologiezentrum (ITZ) der BMW Group im Münchener Norden ist am 2. Juli offiziell eröffnet worden. In dem neuen Gebäude werden nun sämtliche IT-Dienstleistungen unter einem Dach gebündelt, die vorher auf insgesamt sieben verschiedene Standorte in München verteilt waren. Mit einer Bruttogeschossfläche von rund 60.000 Quadratmetern bietet das 400 Meter lange, beeindruckende Gebäude ab sofort Platz für insgesamt 2.780 interne und externe Mitarbeiter. Die Investitionen für das IT-Zentrum beliefen sich auf rund 190 Millionen Euro.

Das neue Gebäude entstand in unmittelbarer Nachbarschaft zum Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ), dem erst kürzlich neu eröffneten Aerodynamischen Versuchszentrum (AVZ) sowie zur BMW Niederlassung München und zum BMW Motorradzentrum. Dies ermöglicht eine noch effizientere Zusammenarbeit sowie kürzere Wege zwischen den einzelnen Unternehmensbereichen.

Bemerkenswert ist die schnelle und effiziente Bauphase: Nach rund zweieinhalb Jahren ist nun das gesamte Gebäude fertig gestellt und bezugsbereit. Am 24. November 2006 wurde die Baugenehmigung für den ersten Bauabschnitt des IT-Zentrums erteilt und mit dem Rohbau dafür begonnen. Dieser erste Abschnitt des ITZ wurde nach rund 14 Monaten Bauzeit bereits im März des vergangenen Jahres eröffnet. Nachdem der Zugang zum ersten Bauabschnitt des Gebäudes zwischenzeitlich über die Knorrstraße erfolgte, liegt der Haupteingang mit dem Konferenzbereich und dem Betriebsrestaurant nun, nach der vollständigen Fertigstellung des IT-Zentrums, an der Bremer Straße.

Hervorragende Arbeitsbedingungen

"Der Neubau ist ein sehr modernes und flexibles Büro- und Infrastrukturkonzept mit hervorragenden Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeiter und Dienstleister. Kürzere Wege und persönliche Kontakte beschleunigen die Arbeitsabläufe der IT-Funktionen, Einzel- und Teamarbeit werden besser unterstützt. Auch die Nähe zum benachbarten FIZ ermöglicht es uns, wesentliche Geschäftsprozesse des Unternehmens noch effizienter zu unterstützen. Insgesamt werden wir so die Servicequalität der BMW Group IT verbessern.", so Karl-Erich Probst, Leiter Group IT der BMW Group.

Nachhaltiges Gebäudekonzept

Das neue IT-Zentrum der BMW Group besticht nicht nur durch seine ansprechende Architektur und seine hervorragenden Nutzungsmöglichkeiten, sondern auch durch ein modernes und nachhaltiges Gebäudekonzept, das auf eine Schonung der Umwelt abzielt. So werden etwa Niederschläge nicht durch die Kanalisation abgeführt, sondern auf dem Grundstück versickert. Um die Verdunstung des Regenwassers zu ermöglichen, wurde im Gebäudekonzept ein hoher Anteil an offenen Flächen eingeplant und das Dach des Gebäudes begrünt. Dank einer standortgerechten Gestaltung kommen die Gartenanlagen vollständig ohne eine künstliche Bewässerung aus und sind darüber hinaus derart ausgelegt, dass sie eine Biotopvernetzung sicherstellen. Die Gebäudeemissionen konnten durch die Versorgung mit Fernwärme aus modernen Kraft-Wärmekopplungsanlagen der Stadtwerke München signifikant reduziert werden. Weitere Einsparpotentiale von Energie ergeben sich durch eine Wärmerückgewinnung über die Abluft. Der Verbrauch von elektrischer Energie wird durch einen hohen Anteil an Tageslichtnutzung, automatische Lichtschaltung und Stromlosschaltung von Standby-Geräten reduziert.

Eine besondere Herausforderung während der Planung war es auch, eine zusätzliche Verkehrsbelastung im näheren Umfeld zu vermeiden. Die zweigeschossige Tiefgarage mit über 1.000 Stellplätzen und separaten Motorrad- und Fahrradstellplätzen ist deshalb von beiden Seiten, sowohl von der Knorrstraße, als auch von der Schleißheimer Straße aus, befahrbar. Das Gebäude ist außerdem hervorragend an das Netz der öffentlichen Verkehrsmittel angebunden.

Innovatives Bürokonzept

Wesentliches Kriterium für die Baugestaltung war eine hohe Flexibilität für die spätere Nutzung sowie eine funktionale und ansprechende Architektur. Auf Basis der Anforderungen wurde ein innovatives Bürokonzept, das sogenannte "I-Office Konzept", entwickelt. Dieses beinhaltet eine gelungene Mischung aus Räumen, die konzentriertes Arbeiten ermöglichen, und Zonen für formelle und informelle Kommunikation. Damit unterstützt die architektonische Gestaltung sämtliche IT-Arbeitsprozesse. Bei diesem Bürokonzept sind die Erfahrungen aus anderen Standorten der BMW Group mit eingeflossen.

Die eigentlichen Büroarbeitsplätze in den Teamzonen sollen ein möglichst konzentriertes und störungsarmes Arbeiten begünstigen. Sogenannte "Communication-Areas" bieten dagegen Raum für formale Besprechungen und Projektvorstellungen. Daneben stehen auch Technik-, Multifunktions- und Laborräume zur Verfügung, in denen die Mitarbeiter IT-Technologien und Systeme entwickeln und testen können. Im Erdgeschoss, in der Nähe des Eingangs, befindet sich das Betriebsrestaurant und ein Cafe, mit Terrassen in den Innenhöfen.

Architektonische Gestaltung

Städtebaulich bildet das vier- bzw. fünfgeschossige Gebäude die Verbindung zwischen Schleißheimer und Knorrstraße. Es besitzt eine Struktur, bei der die einzelnen Büroabschnitte nebeneinander rechtwinklig mit dem Hauptgebäude (Magistrale) verbunden sind - ähnlich wie bei einem Kamm. Die Fassade spiegelt die modulare Struktur des Gebäudes wider. An den Stirnseiten des Gebäudes liegen innenseitig die Fluchttreppenanlagen. Diese schotten nordseitig im Wechsel mit verglasten Schallschutzwänden das Gebäude und die Innenhöfe vom den Geräuschen der angrenzenden Bahnlinie ab.

Die Konzeptgestaltung des Gebäudes übernahm die Ranner Architektur Management GmbH&Co.KG, die Firma Ed. Züblin AG hat den Bau als Generalunternehmer ausgeführt.


NRW investiert bis 2020 acht Milliarden Euro in Hochschulmodernisierung

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 20:26
Innovationsminister Pinkwart gibt Startschuss für die ersten 12 Projekte aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm

  André Zimmermann, Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

Pressemitteilung vom 02.07.2009 12:29
 

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat den Startschuss für die ersten zwölf Projekte aus dem Hochschulmodernisierungsprogramm gegeben. Die gemeinsamen Planungen zwischen dem Innovationsministerium, dem Finanzministerium, dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) sowie den jeweiligen Hochschulen für diese Neu- und Modernisierungsbauten sind soweit fortgeschritten, dass die Arbeiten nun umgehend beginnen können. Die zwölf Maßnahmen haben insgesamt ein Volumen von rund 684 Millionen Euro.

"Moderne Forschung und Lehre braucht eine entsprechende Infrastruktur. Um zu den besten Adressen in Deutschland und in Europa zu gehören, investieren wir in den nächsten Jahren acht Milliarden Euro in die Modernisierung der Hochschulen. Wir schaffen mit dem Programm ein flexibles und intelligentes Raummanagement, das die Hochschulen auf die doppelten Abiturjahrgänge ab dem Jahr 2013 vorbereitet", so Pinkwart. Das im Dezember verabschiedete Programm soll den Modernisierungs- und Sanierungsstau an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vollständig auflösen. Die erste Modernisierungsstufe erfolgt in den Jahren 2009 bis 2015 und sieht Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro vor.

Eine Übersicht der ersten zwölf Projekte des Hochschulmodernisierungsprogramms finden Sie im Internet unter www.innovation.nrw.de
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Tiefensee übergibt 11 Millionen aus dem Konjunkturpaket II an den Martin-Gropius-Bau in Berlin

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:47
02. Juli 2009

Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee übergibt heute 11 Millionen Euro an den Martin-Gropius-Bau in Berlin.

Der Scheck wird heute Abend im Rahmen der feierlichen Buchvorstellung "Architektur der Demokratie" durch Staatssekretär Prof. Lütke Daldrup überreicht.
Die Millionen stammen aus dem 500 Millionen Euro - Programm für die Sanierung von Bundesbauten aus dem zweiten Konjunkturpaket der Bundesregierung. Das Paket soll in der Krise Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft sichern und gleichzeitig zukünftige Haushalte entlasten. Der Fokus der geförderten Baumaßnahmen liegt deshalb auf solchen, die rasch umgesetzt werden können, dauerhaft den Energieverbrauch der Häuser senken und damit zu niedrigeren Nebenkosten führen. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Aufträge für die Umsetzung der Projekte bis Mitte 2010 vergeben sind, das Geld bis 2011 ausgegeben ist.

"Gerade von Sanierungsarbeiten profitieren die lokalen Unternehmen und das Handwerk. Wir schlagen mit dem Programm drei Fliegen mit einer Klappe: wichtige öffentliche Gebäude können schneller saniert und für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver gemacht werden, Arbeitsplätze werden gesichert und die Energiekosten werden reduziert", so Tiefensee.

Der Martin-Gropius-Bau ist eines der bekanntesten Ausstellungsgebäude in Deutschland. Zurzeit wird eine Ausstellung über den Architekten Le Corbusier gezeigt. Das Haus ist 1881 als Kunstgewerbemuseum von den Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden im Renaissancestil erbaut worden. 1945 wurde das Gebäude schwer beschädigt. 1966 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, 1978 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen. Seit der Restaurierung wird es für große Ausstellungen genutzt und genießt heute ein international hohes Ansehen.

Vor zehn Jahren wurde das Gebäude mit Mitteln des Bundes umgebaut. Eine Klimaanlage wurde eingebaut, der Nordeingang wurde als Haupteingang wiederhergestellt. Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln werden Fassade und Dach energetisch saniert, das Haus durch Einbau eines Aufzugs behindertengerecht gemacht, sowie energiesparende Lichttechnik und Solarzellen installiert, um die Energiekosten langfristig zu senken.


Kategorie: Pressemitteilung Bundesministerium
eingestellt von Bauinformant
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Kampagne für mehr Integrationschancen von Arbeitslosen - Hartz IV

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 19:46

Auftakt Informationskampagne „Hilfreiche Hände“

Holger Schwannecke (li.), Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks, und Heinrich Alt, Vorstandsmitglied Bundesagentur für Arbeit. Foto: Amin Akhtar

Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), und Holger Schwannecke, Geschäftsführer Zentralverband des Deutschen Handwerks, geben in Berlin den Startschuss für eine Kampagne für mehr Integrationschancen von Arbeitslosen aus dem Rechtskreis SGB II („Hartz IV“).  

Das Handwerk ist – neben sozialpflegerischen Berufen – eine der Branchen in Deutschland, in der auch in der angespannten Konjunkturlage Arbeitsplätze entstehen. Aktuell sind bei der BA 130.000 Stellenangebote für handwerkliche und sozialpflegerische Berufe gemeldet. Der tatsächliche Bedarf dürfte weitaus größer sein. 

Eine Nachfrage nach Fachkräften, die scheinbar nicht ohne weiteres gedeckt werden kann. Verwunderlich, gibt es doch erhebliche Vermittlungspotenziale, insbesondere im Bereich des SGB II. Der vermeintliche „Makel Hartz IV“ und die damit verbundenen Vorurteile gegenüber Arbeitsuchenden aus der Grundsicherung, erschweren den Vermittlungsprozess.  

„Wir haben in der Grundsicherung viele motivierte und engagierte Fachkräfte. Über 40 Prozent unserer Kunden sind weniger als sechs Monate arbeitslos, 60 Prozent haben einen Berufsabschluss. 80.000 Menschen im SGB II kommen aus Sozial- und Gesundheitsberufen oder möchten in diesen Berufen arbeiten, über 200.000 Arbeitslose haben eine handwerkliche Berufsqualifikation. Wir könnten den Unternehmen sofort qualifizierte Vermittlungsangebote unterbreiten,“ so Alt. 

„Das Handwerk braucht fachlich qualifizierte Kräfte, die engagiert mitarbeiten wollen. Die Betriebe begrüßen es sehr, dass die BA bei der Vermittlung gezielt auf ihre Bedürfnisse eingehen will. Das gilt auch für das „Matching“ von Lehrstellenbewerbern und Ausbildungsbetrieben. Die Kommunikations-Kampagne ist wichtig, um den verbesserten Service der Arbeitgeberbetreuung und der Qualität der Vermittlung bekannt zu machen,“ so Schwannecke. 

Der gemeinsame Appell von Bundesagentur für Arbeit und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks ist der Auftakt zu der Informationskampagne „Hilfreiche Hände“ der BA mit dem Ziel, in den Köpfen der Unternehmen Vorurteile gegenüber SGB-II-Kunden abzubauen, Mauern zu überwinden und den Arbeitgebern den konkreten Nutzen für die Einstellung von „Hartz-IV-Empfängern“ aufzuzeigen.


Stadtentwicklung und Sport: Tiefensee besucht Baerwaldbad in Berlin Kreuzberg

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 19:45

Bund fördert neues Konzept für das Kiezbad

02. Juli 2009

Sport schafft und sichert Lebensqualität und fördert die soziale und kulturelle Integration. Sport- und Stadtentwicklung sind eng miteinander verbunden. Sporteinrichtungen und Sportangebot sind wichtige Bestandteile einer integrierten Stadtentwicklungspolitik. Der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Wolfgang Tiefensee, hat ein neues Forschungsvorhaben "Sportstätten und Stadtentwicklung" aufgelegt und heute eines der Modellvorhaben, das Baerwaldbad in Berlin Kreuzberg, besucht. Der Bund unterstützt den Bezirk mit rund 60.000 Euro bei der Erarbeitung eines neuen Nutzungskonzepts für das Bad. 

Tiefensee: "Stadt und Sport hängen eng zusammen. Die großen Arenen sind dafür weithin sichtbare Zeichen. Weniger sichtbar, aber mindestens genauso wichtig, sind die vielen kleinen Angebote, Bolzplätze, Schwimmbäder, Laufstrecken durch den Park. Das Baerwaldbad in Berlin zeigt, wie viel ein kleines Schwimmbad mit engagierten Betreibern für Integration im Quartier tun kann. Mit unseren Modellvorhaben helfen wir, die Entwicklung von Stadt und Sport im Zusammenhang zu sehen. Der Sport kann viel für die Stadt, und die Stadt viel für den Sport tun - wenn beide am selben Strang ziehen, profitieren am Ende alle."

 Zum Forschungsprojekt:
Das Forschungsvorhaben ist Bestandteil des Bundes-Forschungsprogramms "Experimenteller Wohnungs- und Städtebau" (ExWoSt). Insgesamt sieben kommunale Modellvorhaben, die in Zusammenarbeit mit dem DOSB ausgesucht wurden, erhalten bei der Entwicklung von Konzepten für eine integrierte Sportstätten- und Stadtentwicklungsplanung Unterstützung vom Bund und werden dabei wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse sollen Kommunen mit ähnlichen Problemen Orientierungshilfen leisten.

Zum Baerwaldbad:
Das denkmalgeschützte Jugendstilbad liegt im Stadtbad Kreuzberg in der Baerwaldstraße, einem sozial benachteiligten Quartier mit hoher Arbeitslosigkeit und einem Anteil von Bewohner/innen mit Migrationshintergrund von bis zu 40 Prozent. Nachdem das Bad aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden musste, war der Bezirk gezwungen, neue Wege für den Erhalt des Badebetriebs zu suchen. Seit sechs Jahren engagiert sich ein Verein ehrenamtlich für den Erhalt und die Nutzung des Bades. Um langfristig eine Trägerkonstruktion zu finden und weil im Bad zudem einige dringend notwendige Sanierungen anstehen, die auch ein erweitertes Nutzungskonzept erfordern, hat sich der Bezirk mit dem Bad als Modellvorhaben im Forschungsprogramm des Bundes beworben. Ziel der Projektträger ist es, unter Einbeziehung der Quartiersbewohner und der Quartiersmanager der "Sozialen Stadt" ein langfristig tragfähiges Betreiber- und Nutzungskonzept zu entwickeln und damit zum Erhalt des Bades sowie zur Verbesserung der sozialen Struktur im Quartier beizutragen. Wie bisher sollen auch Jugendliche aus dem Quartier bei der denkmalgerechten Sanierung des Bades mitwirken.
Kategorie: Pressemitteilung Bundesminsiterium
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Abbrucharbeiten für den neuen FH-Campus Düsseldorf

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:17

Presseinfo vom 02.07.2009

Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf (BLB) beginnt mit den Abbrucharbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Schlösser-Brauerei in Derendorf.

Bis Ende Juli dauern die Entkernungsarbeiten, ab August starten die Bagger. Die Betonscheren werden sich von Norden her Richtung Münsterstraße vorarbeiten, so dass die noch stehenden Wände hier so lang wie möglich Schutz vor Lärm und Staub bieten. Im Januar 2010 wird das Baugelände für die neue Fachhochschule frei geräumt sein.

200.000 Kubikmeter umbauter Raum in ca. 20 Gebäudeteilen, davon 50.000 Kubikmeter unterirdisch in zum Teil tiefen Gewölbekellern müssen abgetragen werden. Der Abtransport erfolgt durch die Hauptzufahrt an der Münsterstraße.

Beauftragtes Unternehmen ist die Arbeitsgemeinschaft Heitkamp Umwelttechnik/Prangenberg & Zaum/Stricker. Mit der Bauoberleitung wurde die Reducta GmbH, Düsseldorf beauftragt.


Kategorie: Presseinfo
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"Architektur der Demokratie - Bauten des Bundes 1990-2010"

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:50
02. Juli 2009

Heute stellt Engelbert Lütke Daldrup, Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung das Buch "Architektur der Demokratie" im Martin-Gropius-Bau in Berlin vor, zusammen mit Christan Schmidt, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister der Verteidigung, und dem Präsidenten der Bundesarchitektenkammer, Prof. Arno Sighart Schmid.

Lütke Daldrup: "Der Bund ist einer der größten Bauherren in der Republik. In den letzten 20 Jahren wurden jährlich rund 2,5 Milliarden Euro in Gebäude des Bundes und der vom Bund geförderten Institutionen und Einrichtungen investiert. Wir stellen mit unseren Bauwerken hohe Ansprüche an die Qualität der Architektur und die Transparenz der Verfahren. Ästhetik, Wirtschaftlichkeit, innovative Technik und Energieeffizienz sind unsere Kriterien. Die Bauten des Bundes setzen Maßstäbe. Mit dem neuen Buch stellen wir eine aktuelle, umfassende und repräsentative Bilanz der vergangenen 20 Jahre vor."

Das Buch umfasst 444 Seiten, 485 Abbildungen, 119 Pläne und Skizzen. 80 Gebäude werden vorgestellt, die seit der Wende in der Hauptstadt, den Bundesländern und im Ausland gebaut oder grundlegend saniert wurden. Die Werkschau wird ergänzt durch Essays namhafter Architekturpublizisten und -kritiker sowie Interviews mit den Architektinnen und Architekten.

"Das Buch zeigt einen repräsentativen Querschnitt über die ganze Bandbreite unserer Bauaufgaben. Wir bauen für die Ministerien, die obersten Gerichte, die Botschaften und Kulturinstitute in der ganzen Welt. Wir bauen für die Bundeswehr, für wissenschaftliche Institutionen und Bildungseinrichtungen. Wir bauen und sanieren so ziemlich alles, vom Zollamt und Lotsenhaus bis hin zu Bundesgerichtshof und Schloss Bellevue. Sie werden überrascht sein", so Lütke Daldrup. "Der Bund hat die Verantwortung, ein breites und gesellschaftlich verankertes Verständnis von Baukultur nicht nur zu fördern, sondern dreidimensional zu realisieren. Hieran wirken in der Praxis viele Menschen mit - die beteiligten Behörden, die Bauherren, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Architektur- und Ingenieurbüros, die Denkmalpfleger und Künstler. Ich danke Ihnen allen an dieser Stelle für ihre tagtägliche Leistung. Und ich danke für die Mitwirkung an diesem Buch."

Das Buch "Architektur der Demokratie" erscheint in deutscher und englischer Fassung im Programm des Hatje Cantz Verlages und ist im Buchhandel erhältlich (Preis: 49,80 Euro). Herausgeber ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. ISBN: 978-3-7757-2345-9

Eigentums-Wohnanlage: Wer Recht am Garten hat

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 12:25
Nürnberg (ots) - Außenflächen von Eigentums-Wohnanlagen sind grundsätzlich erst einmal Gemeinschaftseigentum. Wer mit dem Kauf seiner Parterre-Wohnung ein exklusives Sondernutzungsrecht des Gartens koppelt, braucht daher eine Teilungserklärung oder eine im Grundbuch eingetragene Vereinbarung.

Häufig trennen die Eigentümer von Parterre-Wohnungen ihre Gärten auf Grundlage von Mehrheitsbeschlüssen ab, um sie alleine zu nutzen. Juristisch ist dieses Vorgehen nicht haltbar, denn Außenflächen sind grundsätzlich Gemeinschaftseigentum, berichtet Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale. Gehört zu einer Parterre-Eigentumswohnung ein Garten, gibt nur die Klärung der Rechtsverhältnisse vor dem Kauf Sicherheit davor, dass nachher die Nutzung nicht eingeschränkt werden kann, bestätigt auch ein aktuelles Urteil des Oberlandesgerichts München (Az. 32 Wx 31/07).

Dem Urteil folgend, kann ein exklusives Sondernutzungsrecht nicht durch Mehrheitsbeschluss geschaffen werden, sondern nur durch die Teilungserklärung oder eine im Grundbuch eingetragene Vereinbarung, ergänzt Immowelt.de. Selbst jahrelange Gartennutzung schafft hier kein Gewohnheitsrecht. Gibt es keine dieser juristisch haltbaren Bekundungen, kann jeder Einzelne der Eigentümergemeinschaft den Garten mit nutzen. Ein Hintertürchen gibt es aber doch, wie das Oberlandesgericht bemerkt: Die Mehrheit könne beschließen, die Gartenflächen an die jeweiligen Wohnungseigentümer zu vermieten.


Über Immowelt.de:

Die Immowelt AG ist der führende IT-Komplettanbieter für die Immobilienwirtschaft. Wir betreiben mit Immowelt.de eines der erfolgreichsten Immobilienportale am Markt und überzeugen mit 58 Millionen Exposé-Aufrufen und 960.000 Immobilienangeboten im Monat. Unsere Datensicherheit ist TÜV-zertifiziert und die hervorragende Benutzerfreundlichkeit durch neutrale Umfragen bestätigt. Dank eines starken Medien-Netzwerks erscheinen unsere Immobilieninserate zusätzlich auf über 50 Zeitungsportalen.

Unsere Softwareprodukte Makler 2000, estatePro und Immowelt i-Tool gehören zu den führenden Lösungen in der Immobilienbranche und erleichtern vielen Tausend Benutzern das tägliche Arbeiten.

Abgerundet wird unser Angebot durch das Fach-Portal Bauen.de und das Ferienwohnungs-Portal Fewoanzeigen.de.

Kontakt:
Immowelt AG, Nordostpark 3-5, 90411 Nürnberg, www.immowelt.de
Barbara Schmid, b.schmid@immowelt.de, Tel.: 0911/520 25-462, Fax:0911/520 25-15


Kategorie: Presseinfo Immowelt
eingestellt von Bauinformant
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Bodenaustausch mit weiterentwickeltem Verfüllbaustoff

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 07:35
Innovatives Verfahren mit Bohrpfählen und fließfähigem Verfüllbaustoff erfolgreich eingeführt

 

Aus der historischen Entwicklung des Standortes war bekannt, dass eine bestimmte Fläche im Mainzer Industriegebiet „Ingelheimer Aue“ durch Kontaminierung im Boden belastet war. Teeröle und Ammoniakwasser waren hier vor vielen Jahren in unterirdischen Zisternen gelagert worden. Im Laufe der Zeit bildeten sich Einsickerungserscheinungen im umliegenden Erdreich. 6000 Kubikmeter kontaminierter Boden mussten entfernt, ordnungsgemäß entsorgt und durch ein geeignetes Material ersetzt werden.

Der Verfüllbaustoff wird mittels Krankübel eingebaut, um den fehlenden Boden zu ersetzen.

 

Als Generalunternehmen hierfür wurde die Fa. Sonntag Baugesellschaft mbH & Co. KG, ein mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Bingen beauftragt. Die Bodensanierung fand nach Abbruch des Baukörpers in einer sechs Meter tiefen mit Spundwänden gesicherten, ca. 600 m² großen Baugrube statt. Die praktikabelste und wirtschaftlichste Lösung sah man in einem Bodenaustausch mittels Bohrverfahren. Ausschreibung und Überwachung seitens des Auftraggebers wurde durch die CDM Consult GmbH aus Bingen vorgenommen.

400 Bohrpfahllöcher waren notwendig, um den kontaminierten Boden zu entfernen.

 

Dicht an dicht und sich überlappend wurden insgesamt 400 Bohrpfahllöcher in die Baugrubensohle gebohrt - jeweils sieben Meter tief und im Durchmesser 1,50 m. Die entstandenen Bohrungen von ca. 15 m³ Volumen wurden mit flüssigem füma boden über einen Kran mittels Schüttkübel verfüllt. füma boden ist ein Spezialbaustoff der CEMEX Deutschland AG, der ursprünglich zur Grabenverfüllung entwickelt wurde, Durch Hydratation erhärtet der Baustoff innerhalb weniger Stunden. Der ausgetauschte Boden wurde mit Kalk konditioniert, um ihn transportfähig zu machen, und anschließend entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen entsorgt.

 

Die Anforderungen an das Baumaterial hatten es in sich:

 

  • Bodenklasse 3-5
  • Einbau in stark aggressivem Grundwasser
  • Elastizitätsmodul E=60 MN/m²
  • Überfahrbarkeit nach spätestens 72 Stunden
  • Einaxiale Druckfestigkeit von mindestens 100 KN/m² nach 7 Tagen, mindestens 400 KN/m² nach 28 Tagen
  • Stichfestigkeit nach weniger als 72 Stunden

 

Untersuchungen der Ruhr-Universität Bochum hatten vorab belegt, dass füma boden alle geforderten Eigenschaften besitzt.

 

Das auftraggebende Unternehmen mit Sitz in Mainz setzt schon seit zwei Jahren füma boden in. Bis jetzt wurde der Verfüllbaustoff für Verfüllungen im Leitungsbau und weitere ähnliche Verwendungszwecke verwendet. Für den jetzt anstehenden Bodenaustausch musste die Rezeptur dagegen komplett neu angepasst werden. „Um eine schnelle Überfahrbarkeit der Fläche zu erreichen, mussten wir die bisherigen Eigenschaften erweitern“, berichtet Stefan Schubert, Projektmanager Spezialbaustoffe von CEMEX Deutschland.

Blick auf ein fertig verfülltes Bohrloch: Durch Hydratation erhärtet der Verfüllbaustoff binnen weniger Stunden.

 

„Die abschließenden Statikprüfungen haben die Erwartungen aller Beteiligten noch übertroffen“, stellt Claus Bottmann, Prüfstellenleiter im Gebiet Rhein-Nahe bei CEMEX Deutschland, zufrieden fest. „Es war schon eine etwas aufregende Premiere, weil der Baustoff neu konzipiert werden musste“, meint er rückblickend. „Wir sind deshalb froh darüber, dass wir die an uns gestellten Anforderungen so gut erfüllen konnten. Auf diese Weise haben wir ein vollkommen neues Anwendungsgebiet für unseren Verfüllbaustoff erschlossen.“


Beton-Spezialrezeptur schützt Kühlturm ohne Beschichtung

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 07:32
Neues Steinkohlekraftwerk in Lünen soll 2012 in Betrieb gehen

Am Lünener Stummhafen baut die Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH mit Sitz in Aachen seit September 2008 ein neues Steinkohlekraftwerk. Zur Zeit wächst hier mit einem zusätzlichen Höhenmeter pro Tag die Kühlturmschale empor. Über den Kühlturm erfolgt später gleichzeitig die Abgasableitung. Beton mit erhöhtem Säurewiderstand von CEMEX Deutschland sorgt dafür, dass der Kühlturm ohne Beschichtung dauerhaft chemischen Angriffen durch die Kraftwerksabgase standhält.

Abgase aus der Kohleverbrennung über den Kühlturm abzuleiten ist inzwischen Stand der Technik im Kraftwerkbau. Für den Kühlturm bedeutet dies jedoch trotz wirksamer Abgasreinigung eine höhere Belastung durch Säureangriffe, der vor allem Bauteile im Kühlturminneren und die Kühlturmschale ausgesetzt sind. Eine Spezialrezeptur für Kühlturm-Beton, die auch schon bei einem Braunkohlekraftwerk in Boxberg in ähnlicher Zusammensetzung verwendet wurde, macht den Baustoff so widerstandsfähig, dass dennoch auf eine zusätzliche Beschichtung verzichtet werden kann. Für den Bauherrn bedeutet dies eine erhebliche Kostenersparnis, zumal eine Beschichtung in regelmäßigen Abständen erneuert werden müsste, während der unbeschichtete Beton auf die gesamte Lebensdauer des Kraftwerks ausgelegt ist.

„Rund 8.500 m³ Beton werden für die Kühlturmschale über eine mobile Produktionsanlage just-in-time direkt auf der Baustelle erzeugt“, berichtet Frank Mathia. In seiner Funktion als Werkleiter mobile Mischanlagen der Transmobil GmbH, betreut er die Baustelle vor Ort. Die Tochtergesellschaft Transmobil von CEMEX Deutschland hat die gesamte Betonproduktion für den Kühlturm übernommen. Wegen der sich über mehrere Jahreszeiten erstreckenden Bauzeit wurden vorab Rezepturen entwickelt und getestet, die den unterschiedlichen Temperaturbereichen gerecht werden.

Grafische Darstellung des Kraftwerks die Fertigstellung ist für das Jahr 2012 geplant.
(Copyright: Trianel GmbH)

Als Bindemittel kommt CEM II/B-S 42,5 R-NA aus dem Rüdersdorfer Werk von CEMEX Deutschland zum Einsatz. Dieser Portlandhüttenzement verursacht durch seinen im Vergleich zu Portlandzement niedrigeren Klinkeranteil einen geringeren CO2-Ausstoß bei der Produktion. Zudem hat er den Vorteil, dass er dem Beton eine optisch angenehme, helle Färbung verleiht.

Den Spezialbeton für den Kühlturm produziert die CEMEX-Tochter Transmobil direkt vor Ort.  

Die Gesteinskörnung - Sand und Kies in verschiedenen Korngrößen - liefert das Rheinkieswerk Stenden von CEMEX Deutschland zu. Ständige, umfangreiche Qualitätskontrollen von den Ausgangsstoffen bis zum fertigen Beton kurz vor dem Einbau sind selbstverständlich. Sie werden detailliert dokumentiert, Rückstellproben aufbewahrt. „Die Stützenbetonage haben wir im Februar erfolgreich abgeschlossen“, berichtet Betontechnologe Ulrich Starkmann, der bei CEMEX Deutschland den Baufortschritt begleitet. „Auch mit dem Bau der Kühlturmschale liegen wir gut im Zeitplan.“

 

Einen Meter täglich wächst die Kühlturmschale in die Höhe.
(Copyright: Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH)

Die Trianel GmbH – ein Zusammenschluß mehrerer Stadtwerke – investiert gemeinsam mit weiteren Stadtwerken mehr als eine Mrd. Euro in das Bauobjekt. Generalunternehmer für dieses Projekt ist ein Konsortium, das von der Siemens AG, der japanischen IHI und der österreichischen AE&E gebildet wird. Die Bauarbeiten für den Kühlturm führt die Heitkamp Ingenieur- und Kraftwerksbau GmbH, Herne, aus. 2012 soll das Kraftwerk mit einer Leistung von 750 MW und einem Wirkungsgrad von über 45 % in Betrieb genommen werden. Die günstige Lage zum Datteln-Hamm-Kanal erleichtert die Kohlelogistik.


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