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Bundespolizeipräsidium: Entscheidung für Neubau in Potsdam

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 20:15

Presseinfo BLB Niedersachsen, 01.07.09

Heute stimmte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages dem Neubau des Bundespolizeipräsidiums in der Heinrich-Mann-Allee 103 in Potsdam zu. Die Bundespolizei entschied sich für das Grundstück des Brandenburgischen Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB), der auch die Verantwortung für die bauliche Umsetzung übernehmen wird.

Unterbringungskonzept überzeugte
Aus fünf mach eins. Die Bundespolizei legte ihre fünf Polizeipräsidien zu einem zusammen und entschloss sich am Ende für den Standort Potsdam, an dem der Aufbaustab seit zwei Jahren arbeitet. „Wir freuen uns, dass die Entscheidung für Potsdam nunmehr getroffen wurde und unser Unterbringungskonzept die Bundespolizei überzeugte. Es erfüllt alle Anforderungen der Polizei und ist in jeder Hinsicht plausibel", berichtet Volker Bargfrede, Kaufmännischer Geschäftsführer des BLB.

Einzug im Jahr 2014
Im Jahr 2007 hat der BLB den Aufbaustab des Bundespolizeipräsidiums bereits in drei Gebäuden untergebracht. In nur wenigen Wochen standen 450 Arbeitsplätze für die Bundespolizisten bereit. „Wir haben vor zwei Jahren bewiesen, dass wir sehr schnell für eine Unterbringung sorgen können und werden es bei dem anstehenden Neubau auch wieder beweisen. Die Planungsarbeiten werden nun zeitnah vollzogen, so dass wir zuversichtlich sind, Anfang 2014 ein komplett fertiges Gebäude für 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu übergeben", prognostiziert Volker Bargfrede.


Kontakt:

BLB Unternehmenskommunikation
Mathias Radowski
Tel.: 0331 581 81 555
Mail: radowski@komfactum.de


Deutscher Gewerbeimmobilienmarkt: weiterhin durch Wirtschaftskrise belastet, allerdings Trendwende in Sicht

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:56

Berlin (ots)

Der deutsche Gewerbeimmobilienmarkt leidet auch weiterhin unter den Belastungen der aktuellen Wirtschaftskrise, allerdings ist eine Trendwende in den nächsten zwölf Monaten in Sicht. Das ist das Ergebnis einer Expertenbefragung, die Berlin Hyp und Landesbank Berlin AG (LBB) im Juni 2009 durchgeführt haben.

Rund 140 Marktteilnehmer aus dem In- und Ausland gaben dabei ihre Meinung ab. Demnach geht mit 78,1 Prozent aktuell zwar eine deutliche Mehrheit der Befragten von weiter sinkenden Transaktionsvolumina aus. Dieser Anteil reduziert sich allerdings in der Zwölf-Monatssicht auf 54,7 Prozent, wobei sogar 25,6 Prozent dann bereits wieder von steigenden Volumina ausgehen. "Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass wir die Talsohle durchschritten haben - allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau im 1. Quartal 2009", kommentiert Dr. Thomas Veit, Mitglied des Vorstands der LBB und dort für das Immobilienfinanzierungsgeschäft zuständig. Insgesamt bekommt Deutschland ein vergleichsweise gutes Resultat: 54 Prozent der befragten Fachleute bewerten den deutschen Markt für Gewerbeimmobilien im europäischen Vergleich als etwas attraktiver, 13,1 Prozent als viel attraktiver. Zu den Top-Regionen zählen München, Hamburg und Berlin. Die Attraktivität jener Städte wird nach Ansicht der Experten auch in den kommenden zwölf Monaten eher weiter zunehmen, währenddessen Düsseldorf, Frankfurt, Köln sowie Dresden und Leipzig laut Prognose eher an Attraktivität einbüßen werden. Zunehmendes Engagement am Immobilienmarkt erwarten die Befragten von Seiten privater und institutioneller Investoren aus Deutschland sowie von Versicherungen und Kapitalanlagegesellschaften. Institutionelle Investoren aus dem Ausland werden ihr Engagement dagegen eher zurückfahren. Gleiches gilt für Immobilien AGs/REITs und Banken.

Mit Blick auf die Segmente schneidet der Wohnimmobilienbereich hinsichtlich der Kaufpreis- und der Mietentwicklung am besten ab - sowohl in Bezug auf die aktuelle Lage als auch in der Zwölf-Monats-Prognose. Aktuell sind nur 32,1 Prozent der Meinung, dass die Kaufpreise sinken, knapp die Hälfte sieht eine konstante Entwicklung. In einem Jahr dagegen halten bereits 38,6 Prozent wieder steigende Preise für Wohnimmobilien für wahrscheinlich. "Hier spielen sicherlich auch Gedanken zum Inflationsschutz eine maßgebliche Rolle", sagt Jan Bettink, Vorstandsvorsitzender der Berlin Hyp. "Auf Sicht gehen wir deshalb davon aus, dass die Immobilie als Assetklasse gestärkt aus diesen schwierigen Zeiten hervorgehen wird."

Momentan vom Kaufpreisrückgang deutlich mehr betroffen sind das Büro- und das Hotelsegment. Aktuell sehen über 80 Prozent der Befragten fallende Preise. Im Logistik-Bereich und im Einzelhandel sind es jeweils knapp 71 Prozent. An diesem Trend ändert sich auch in der Ein-Jahres-Prognose nichts, allerdings mit leicht schwächerem Rückgang. Hinsichtlich der Mietpreisentwicklung überwiegt im Wohnsegment dagegen ein erfreulicheres Bild: 50,6 Prozent (aktuell: 36,4 Prozent) der teilnehmenden Experten erwarten in den nächsten zwölf Monaten bereits wieder steigende Mieten und 42,3 Prozent (aktuell: 54,7 Prozent) gehen von einem konstanten Niveau aus. In den Segmenten Büro und Hotel, aber auch in den Bereichen Einzelhandel und Logistik erwartet die Mehrheit der Befragten auch noch im Prognosezeitraum weiter fallende Mietpreise, allerdings auch hier mit abnehmender Tendenz.

Befragt nach dem Zustimmungsgrad ("stimme eher zu" bzw. "stimme zu") bezüglich hypothetischer Markttrends waren sich die Experten in folgenden Punkten weitgehend einig: Investoren spekulieren nach wie vor auf fallende Preise und warten ab (83,2 Prozent). Die Haltedauer von Beständen wird weiter zunehmen (84,7 Prozent). Insgesamt geht aber die Mehrheit (81,8 Prozent), mit der These, dass sich der Markt "aktuell gesund schrumpft", konform. Trotz der schwierigen Wirtschaftslage bleiben auch Themen wie "nachhaltiges Bauen" von Interesse (70,8 Prozent).

Kritisch gesehen wird der sich abzeichnende Konsolidierungsprozess in der Bankenlandschaft. Die Aussage, diese Bereinigung fördere die Transparenz, findet nur wenig Zustimmung ("stimme gar nicht zu" bzw. "stimme eher nicht zu": 65,0 Prozent). Die überwiegende Mehrheit der Befragungsteilnehmer (94,1 Prozent) sieht die aktuelle Risikosensibilität der Banken kritisch, da diese den Markt zusätzlich belaste. "Aufgrund gestiegener Refinanzierungs- und Risikokosten werden momentan höhere Anforderungen im Kreditgeschäft gestellt", erläutert Bettink. "Darauf müssen sich beide Seiten - Kunden wie Banken - leider noch einstellen." Im Zentrum der Diskussion stehen nach Ansicht der befragten Experten in den kommenden zwölf Monaten die Finanzierungsbereitschaft von Banken, Inflationsängste und die erwartete Zinsenwicklung.

Die vollständigen Umfrageergebnisse finden Sie unter www.berlinhyp.de bzw. www.lbb.de


Kategorie: Presseinfo
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Ersatzneubau der Uni-Bibliothek in Essen

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 10:38

Ergebnis des Architektenwettbewerbs - Bücherturm


Modellfoto des Siegerentwurfs; Quelle:Universität Duisburg Essen


Essen (ots) - Ein wichtiger Meilenstein zum Neubau des Ersatzgebäudes für die Uni-Bibliothek am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) und zur Errichtung eines sogenannten Rotationsgebäudes für Lehre und Forschung als "neues Gesicht zur Stadt" ist erreicht: Sieger des Architektenwettbewerbes für die Realisierung ist das Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann GmbH aus Köln.

    Das hat das hochkarätig besetzte Preisgericht auf seiner zweitägigen Sitzung am 25. und 26. Juni nach intensiver Prüfung und Diskussion entschieden. In Ihrer Begründung lobte die Jury unter Vorsitz des Düsseldorfer Architekten Prof. Johannes Ringel vor allem die gelungene klare und einfache Weise, die städtebaulichen Zielvorgaben und die Adressbildung des Hochschulcampus in Einklang zu bringen.

    Sven Blau von KSP Engel und Zimmermann: "Gestapelte Bücher, als Bild für das gespeicherte Wissen, sind die formale Entwurfsidee des Gebäudes. Es beherbergt die Regalflächen und Depots, angegliedert sind meist zweigeschossige Lesesäle, die für die Verbreitung des Wissens stehen und in Richtung Stadt und/oder Campus orientiert sind." Der symbolisierte Bücherstapel prägt die skulpturartige Gebäudeform, die durch eine transparente Gebäudehülle zusammengefasst wird. Sie wirkt tagsüber ruhig und gleichmäßig, in der Dämmerung oder nachts wird die Uni-Bibliothek zum Leuchtturm, der die einzelnen Funktions- und Arbeitsbereiche als "Bücherkern" sichtbar werden lässt.

    Der Sieger erhält ein Preisgeld von 55.000 Euro. Der mit 45.000 Euro dotierte zweite Platz ging an das Architekturbüro Eller + Eller GmbH aus Berlin. Auf Platz 3 (35.000 Euro) setzte die Jury das Büro Poos Isensee Architekten BDA aus Hannover. Den vierten Platz (25.000 Euro) belegten Wiel Arets Architect & Associates B.V. aus Maastricht, Niederlande. Zwei Anerkennungen (je 10.000 Euro) erhielten die beiden Berliner Büros Thomas Müller Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH und Chestnutt_Niess Architekten BDA. Zusätzlich erhält jedes der 25 teilnehmenden Büros eine Aufwandsentschädigung für Ihre Arbeit in Höhe von 6.000 Euro. Der BLB NRW wird jetzt, unter Berücksichtigung der Empfehlungen der Jury, mit den vier Preisträgern ein Verhandlungsverfahren durchführen.

    Alle 25 Wettbewerbsentwürfe werden vom 30. Juni bis 13. Juli 2009 in einer Ausstellung auf dem Campus Essen im Gebäude V15 (Raum V15 R03 G88), Universitätsstraße in Essen der Öffentlichkeit präsentiert. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag 10 bis 14 Uhr.

Ein Bild des Siegerentwurfs können Sie unter http://www.uni-due.de/de/presse/pi_fotos.php abrufen.

Pressekontakt:
Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW
Niederlassung Duisburg
Erika Böttcher
Telefon: +49 203 379 4340
erika.boettcher@blb.nrw.de
www.blb.nrw.de


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