Bauinformant bloggt Bauinformationen

Fachgemeinschaft Bau fordert schärferes Vorgehen gegen Schwarzarbeit am Bau

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 08:27

Aktueller Bericht der Bundesregierung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit erschienen

Berlin, 31.07.2009. Die Schwarzarbeit in Deutschland nimmt zu. Vor allem die Anzahl sozialversicherungsrechtlicher Verstöße ist sprunghaft angestiegen. Das ist dem aktuellen „Elften Bericht der Bundesregierung über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung“ zu entnehmen. Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. fordert, die Ergebnisse des Berichts ernst zu nehmen und effizientere Kontrollsysteme einzuführen: „Wir verlangen seit Jahren, Baustellen schärfer zu kontrollieren. Denn Spitzenreiter bei der Schwarzarbeit ist und bleibt der Bau“, erklärt Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau. „Der aktuelle Bericht der Bundesregierung belegt: Im Jahr 2008 wurden rund 238.000 sozialversicherungsrechtliche Verstöße beanstandet. Das ist knapp eine Viertel Millionen und ein Zuwachs von über 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr!“

Die Fachgemeinschaft Bau sieht sich durch diese Zahlen in ihrer Forderung nach effizienten Kontrollsystemen auf dem Bau bestätigt: „Seit Jahren fordern wir die Chipkarte, die wie ein elektronischer Sozialversicherungsausweis funktioniert und damit entsprechende Verstöße massiv erschwert. Warum der Einsatz dieser Chipkarten von der Politik weiterhin abgelehnt wird, ist uns völlig unbegreiflich. Gerade die neuen Zahlen belegen doch, dass es hier akuten Handlungsbedarf gibt! Die Politik muss endlich ernst machen und die Absicht der Koalitionsvereinbarung von 2005 zum Einsetzen der Chipkarte umsetzen. Fadenscheinige Argumente dagegen geben keine Antwort auf den Boom der illegalen Beschäftigung.“

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.

Pressemitteilung als PDF

Pressetext von: www.fg-bau.de
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Einkristall-Gusstechnik für große Gasturbinenschaufeln

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 15:32

Einkristall-Gießen

Gerichtet erstarrte und einkristalline Bauteile werden bereits seit vielen Jahren sowohl in Flugzeugturbinen als auch in kleineren Turbinen zur landgestützten Stromerzeugung eingesetzt. Der Einsatz des Einkristallverfahrens für tationäre Großgasturbinen wird jedoch durch die Bildung von Kornfehlern bei großen und komplexen urbinenschaufeln eingeschränkt und erschwert so die
Herstellung von energieeffizienten und kostengünstigen tationären Gasturbinen. Das Gießereiinstitut der RWTH achen University hat ein neues Gießverfahren entwickelt, as diese Schwierigkeit überwindet und eine deutliche Verringerung der Bildung von Kornfehlern ermöglicht und gleichzeitig die Qualität einkristalliner Bauteile verbessert.

HC-Verfahren für qualitativ hochwertige einkristalline Bauteile
Bei der einkristallinen Erstarrung von Großgasturbinenschaufeln entstehen Kornfehler häufig als Folge
heterogener Zellenbildung, die mit der Formgeometrie der Bauteile zusammenhängt. Das innovative einkristalline HCGießverfahren ermöglicht die effektive Steuerung der Temperaturzustände während des Gießvorgangs und des Verlaufs der Liquidus-Isotherme während der Erstarrung. Die Fehlkornbildung kann unterdrückt und somit eine qualitativ hochwertige Einkristall-Turbinenschaufel hergestellt werden.

Kostengünstige Umstellung und Integration
Die Umstellung auf das neue HC-/Einkristall-Gießverfahren ist einfach und erfordert keine hohen Investitionen. Eine deutsche Patentanmeldung für das HC-/Einkristall-Gießverfahren wurde von der RWTH Aachen eingereicht. Provendis bietet das Verfahren zur Lizenzierung an und ist daran
interessiert, Partnerschaften zur weiteren Entwicklung und Vermarktung des Verfahrens aufzubauen. Die PROvendis GmbH ist die Patentverwertungsgesellschaft der Hochschulen des Landes NRW

Wettbewerbsvorteile

  • Effektive Steuerung des Einkristall-Erstarrungsvorgangs
  • Unterdrückung der Bildung von Kornfehlern
  • Verbesserung der Produktqualität
  • Deutliche Steigerung der Produktionsleistung
  • Einfache und kostengünstige Umstellung

Kontakt
Ref.-Nr.: 1457
Dr. Andreas Kusch
Tel.: +49 (0)208 94105 0
Fax: +49 (0)208 94105 50
E-Mail: ak@provendis.info
Web: www.provendis.info
www-lifesciencepatente-nrw.de


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Mieter sind oft immer noch für Schönheitsrenovierungen zuständig

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 15:29

Mieter die glauben, sie dürfen generell aus ihrer Mietwohnung ausziehen, ohne renoviert zu haben, können einem teuren Irrtum erliegen. Denn oft sind sie noch für Schönheitsrenovierungen zuständig, berichtet Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Schönheitsrenovierungen sind oft immer noch Sache des Mieters, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Das gilt trotz einiger Urteile des Bundesgerichtshofes (BGH), nach denen viele Renovierungsklauseln ungültig sind. Vor allem durch Internet-Foren geistert das Gerücht, Mieter seien generell nicht mehr für Schönheitsreparaturen zuständig. Eine solche Einschätzung kann jedoch für den Mieter ein gefährlicher Irrtum sein, der ihn schlimmstenfalls tausende Euro kosten kann.

Richtig ist: Manche Klauseln sind tatsächlich ungültig, gegen andere haben die Gerichte nichts einzuwenden. Bevor also ein Mieter aus der unrenovierten Mietwohnung auszieht, sollte er von Verbraucherschützern oder von einem Rechtsanwalt prüfen lassen, ob seine Klausel gültig ist oder nicht.

Ungültig sind alle Klauseln, die dem Mieter ein Übermaß an Pflichten auferlegen, weiß Immowelt.de. Das betrifft vor allem Klauseln mit starren Fristenregelungen sowie Endrenovierungsklauseln. Bei beiden müssten Mieter möglicherweise Schönheitsrenovierungen erledigen, obwohl der Zustand der Wohnung noch gut ist. Deshalb hat der BGH solche Klauseln für ungültig erklärt. Folge: Der Mieter muss gar nicht mehr renovieren.

Weiterhin gültig sind aber Klauseln, die den Mieter nicht übermäßig belasten. Diese haben einen flexiblen Fristenplan: Der Mieter muss nur dann renovieren, wenn dies auch tatsächlich erforderlich ist. Gegen solche Klauseln hat der BGH nichts einzuwenden. Hinterlässt der Mieter etwa eine völlig heruntergewirtschaftete Wohnung, die eigentlich schon längst hätte renoviert werden müssen, so kann das den Mieter teuer zu stehen kommen. Denn wenn sich dieser endgültig weigert, seiner Renovierungspflicht nachzukommen, kann der Vermieter teure Handwerker beauftragen und die Kosten dem Mieter in Rechnung stellen.


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Größte PV-Anlage Deutschlands mit deutschem CleanTech-Siegel ausgezeichnet

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:01

(pressebox) Bonn/Brandis, 29.07.2009

Zum ersten Mal wurde eine solare Freiflächenanlage mit dem deutschen CleanTech-Siegel 'Applied CleanTech' des Deutschen CleanTech Instituts ausgezeichnet. Der Energiepark Waldpolenz in Sachsen ist momentan mit einer Leistung von 40 Megawatt (MW) die größte Photovoltaikanlage Deutschlands. Damit leistet die Anlage, die zudem zu den fünf größten weltweit zählt, einen erheblichen Beitrag zur Klima- und Ressourcenschonung. Verantwortlich für die Realisierung dieses Großprojektes war die juwi Holding AG, die bereits in der Vergangenheit mehrere Freiflächenanlagen u.a. in Deutschland, Spanien und Italien umgesetzt hat. Betreiberin ist die SachsenFonds GmbH, die sich mit Fonds an diversen erneuerbaren Energien-Projekten beteiligt.

Versorgung von über 10.000 Haushalten mit "sauberem Strom"

Mehr als 550.000 Solarmodule sorgen für die Umwandlung von Sonnenenergie in Elektrizität. "Bei dem Energiepark Waldpolenz haben uns gleich mehrere klimaschonende Aspekte zur Verleihung des 'Applied CleanTech'-Siegels bewogen", so Philipp Wolff, Geschäftsführer der Deutschen CleanTech Institut GmbH. "Neben der Versorgung von über 10.000 Haushalten mit klimafreundlichen Strom wurde zudem das Brachgelände eines ehemaligen Militärflugplatzes für die Realisierung des Projektes genutzt", so Wolff weiter.

Auf einer Fläche von 110 Hektar, was in etwa 200 Fußballfeldern entspricht, produziert die Anlage ca. 40 Mio. Kilowattstunden Strom pro Jahr. Damit wird die Umwelt um rund 25.000 Tonnen des klimaschädlichen CO2 entlastet. "Die Auszeichnung des von uns realisierten Solarparks Waldpolenz bei Leipzig ist Ehre und Ansporn zugleich, auch künftig mit Nachdruck die Photovoltaik in all ihren Facetten in Deutschland zu nutzen. Großprojekte wie unsere Multi-Megawatt-Anlagen in Waldpolenz (40 MW) und auch Lieberose (53 MW) beweisen, dass wir mit der Kraft der Sonne direkt bei uns vor der Haustür große Mengen sauberen Strom erzeugen können und gleichzeitig ehemals militärisch genutzte Flächen sinnvoll nutzen", so Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.

Im April 2007 begann der Bau der Anlage und bereits Ende 2008 wurde der letzte Bauabschnitt fertig gestellt. Mit einem Investitionsvolumen von rund 150 Mio. Euro sucht das Projekt seines Gleichen in der deutschen Photovoltaiklandschaft. "Rund 1.500 Investoren haben sich ganz bewusst für eine Beteiligung an diesem Projekt entschieden. Diese Kapitalanlage bietet die Chance in den nächsten 20 Jahren mit staatlicher Unterstützung und gutem Gewissen eine nachhaltig attraktive Rendite zu erzielen. Und gleichzeitig wird die Umwelt entlastet. Das kommt bei Anlegern gut an", so Jürgen Göbel, Geschäftsführer der SachsenFonds Holding GmbH. SachsenFonds bietet seit 2001 Beteiligungen an Anlagen zur Herstellung von alternativen Energien an.

Zukunftsmarkt CleanTech

"Die Auszeichnung mit dem Prüfsiegel 'Applied CleanTech' soll dazu beitragen, den Diffusionsprozess von CleanTech-Anwendungen bundesweit voranzutreiben und als Zukunftsfeld der deutschen Wirtschaft weiter zu etablieren. Durch den Bau der größten Photovoltaikanlage Deutschlands wird diesem Prozess in besonderem Maße Rechnung getragen. Damit werden saubere Technologien im Bewusstsein der Gesellschaft verankert und der Weg in eine energieeffiziente und umweltfreundlichere Zukunft geebnet", kommentiert Philipp Wolff die Auszeichnung weiter.

Doch die Bestmarke des Energieparks Waldpolenz dürfte in diesem Jahr schon wieder gebrochen werden. So baut die juwi Holding AG auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Lieberose, nördlich von Cottbus, bereits die nächste Freiflächenanlage mit einer Kapazität von 53 MW, die damit zur zweitgrößten Photovoltaikanlage der Welt wird.

Über DCTI - Deutsches CleanTech Institut

Das Deutsche CleanTech Institut (DCTI) ist ein unabhängiges, privatwirtschaftliches Wirtschaftsforschungsinstitut, dessen Fokus auf nationaler und internationaler angewandter Forschung im Themenfeld der "sauberen Technologien" liegt. Zentrale Aufgabenfelder sind die Beobachtung, Analyse und Beurteilung gesamtwirtschaftlicher sowie branchenspezifischer Entwicklungen und Zusammenhänge. Das DCTI integriert wissenschaftliche Erkenntnisse in praktikable Konzepte und generiert daraus gezielte Beratungs- sowie Informationsleistungen.


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»Golden Mile« - Die Basis der »Palm Jumeirah«

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 13:30

Beton
Betonbau
Schalung
Hochbau
Skelettbauweise

»Palm Jumeirah« : Ein Baustellenbericht

Uebersicht

Übersicht über den Stamm der Palm Jumeirah, von Baukränen bepflanzt ist die PASCHAL-Baustelle. Im Hintergrund links an der Spitze der Palme liegt das berühmte Hotel Atlantis.

Bericht von Dipl.-Geol. Frank G. Gerigk

Dubai (Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate VAE): Sieben Jahre Bauzeit, 200 Millionen bewegte Kubikmeter Sand, sieben Millionen Tonnen Gesteine, eine Verlängerung der Küstenlinie um 100 Kilometer, … Die »Palm Jumeirah« liegt im Persischen Golf, hat entsprechend des Namens die Form einer Palme mit Stamm, Blättern und Umrandung, und ist die welterste Aufschüttung einer Insel zu Wohnzwecken dieser Dimension. Sie gehörte viele Jahre zu den spektakulärsten, und mit zehnstelligen Baukosten auch absolut teuersten Baustellen der Welt. So gut wie alle Medien der Welt berichteten davon. Ende 2008 wurde sie eingeweiht.

Der Stamm der Palme

Vier Kilometer dieser auch vom Weltraum aus sichtbaren menschlichen Konstruktion machen den Stamm der Palme aus, welcher der größte der einzelnen Inselbereiche ist. Hier stehen keine Villen, wie sie überall auf den Palmwedeln anzutreffen sind, sondern Wohn- und Geschäftsbauten. Sie komplettieren die Palme zu einem eigenständigen Wohngebiet. Während die komplette Palme als »achtes Weltwunder« angepriesen wurde, wird der Stamm »Golden Mile« genannt.

PASCHAL am Golf

Das PASCHAL-Werk G. Maier GmbH mit dem Stammwerk in Steinach (Baden) ist seit vielen Jahren erfolgreich am Persischen Golf tätig und gründete 1997 dort in Bahrain (Königreich Bahrain) in der Hauptstadt Manama die PASCHAL Concrete Forms Co. W.L.L. Bahrain.

Ein Joint Venture dieser Tochterfirma mit einer in den Emiraten tätigen Firma bildete im Oktober 2004 die PASCHAL Emirates LLC Dubai. Beide Firmen liegen weniger als 500 Kilometer voneinander entfernt.

Die Baustelle

PASCHAL Emirates erhielt von der Al Shafar General Contracting Co. den Auftrag, das Schalungsmaterial für den Bau eines großen, 1,0 Meilen (= 1,6 Kilometer) langen Komplexes aus zehnstöckigen Häusern mit Luxusappartements zu liefern; in der Lobby sind Geschäfte untergebracht. Die Bauzeit war auf 30 Monate projektiert. Das gesamte Projekt kostete 1 Milliarde Dirhams (= ca. 200 Millionen Euro).

Für Fundamente, Wände, Aufzugschächte sowie die lastabtragenden Rechteckpfeiler wurde die Raster Universalschalung eingesetzt, die ihre Aufgabe bestens erfüllte. Die Gebäude wurden in Skelettbauweise erstellt. Das bedeutet, dass auf den Fundamenten (siehe das Baustellenfoto) ein oder mehrere Keller- oder Tiefgeschosse mit Betonaußen- und Innenwänden erstellt werden. Ein stabiler Gebäudekern nimmt die technischen Anlagen (Aufzüge, Elektrik, Wasserversorgung) sowie das Treppenhaus auf. Darum herum tragen Betonsäulen und einige wenige tragende Betonwände die Lasten der Gebäudedecken. Die restlichen Innen- und Außenwände bestehen aus Mauerwerk.

Aussichten

Die »Golden Mile« ist inzwischen fertiggestellt als erstes Riesenprojekt dieser Art und wird gerade bezogen. Die internationale Bankenkrise hat auch die VAE getroffen. Grundstücks- und Wohnungspreise sind stark eingebrochen.Es gibt jedoch nicht nur schlechte Wirtschaftsnachrichten. Das Investitionsklima profitiert von den niedrigeren Preisen.

Bilder:

Fundamente2_Dubai

Dubai_Fundamente

Baubeginn: Fundamentierarbeiten

Planungsansicht (2)

Ursprüngliche Planungsansicht

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

PASCHAL-Werk G. Maier GmbH

Dipl.-Geol. Frank G. Gerigk
Kreuzbühlstraße 5
D-77790 Steinach

Tel. 00 49 78 32 / 71 –2 86
Fax. 00 49 78 32 / 71 –2 09
frank.gerigk@paschal.de
www.paschal.de


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Auslobung der Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010

Die Arbeitsgruppe Kooperation des GdW, des Bundes Deutscher Architekten und des Deutschen Städtetages hat den Wettbewerb zu den Deutschen Bauherrenpreisen 2009/2010 unter dem Motto „Hohe Qualität - Tragbare Kosten“ ausgelobt. Am 30. Juli 2009 werden die Preisträger bekannt gegeben. 

„Wirtschaftlichkeit, Ressourcenschonung und hohe Qualität müssen im Wohnungsbau – besonders vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung – das Ziel aller Beteiligten bleiben. Ausschlaggebend dafür sind die Entscheidungen der Bauherren, die nicht nur auf tragbare Kosten beim Bauen, sondern auf die langfristige Wirtschaftlichkeit ihrer Investitionen achten müssen“, erklärte GdW-Präsident Lutz Freitag. Dies setze Qualitätsbewusstsein bei Grundrissgestaltung, Materialwahl und Erscheinungsbild voraus. Bedürfnisgerechte, an sich wandelnde Ansprüche anpassbare Wohnhäuser mit guten Standortqualitäten würden auf Dauer nachgefragt. Freitag rief insbesondere die vom GdW und seinen Regionalverbänden vertretenen Wohnungsunternehmen dazu auf, sich aktiv am Wettbewerb zu beteiligen, weil sie sich bereits in besonderer Weise beim nachhaltigen Bauen engagieren.

Der Wettbewerb um den Deutschen Bauherrenpreis soll der Unterstützung innovativer Ansätze und Lösungen im Wohnungsbau dienen und setzt - unter besonderer Berücksichtigung der Rolle des Bauherren - am Spannungsfeld von hoher Qualität und tragbaren Kosten an. Seit seinem Start im Jahr 1986 wurden 17 Wettbewerbe durchgeführt und 3.091 Neubau- und Modernisierungsprojekte mit 221.708 Wohnungen eingereicht.

Wie in den zurückliegenden Jahren wird der Wettbewerb in zwei Kategorien ausgelobt:

  • Der Deutsche Bauherrenpreis 2009 für innovative Projekte im Wohnungsneubau wird im Oktober 2009 in München verliehen. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Klimaschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Neubauvorhaben vergeben.
  • Der Bauherrenpreis Modernisierung 2010 für Sanierungs-, Modernisierungs- und Umnutzungsprojekte im Wohnungsbau wird im Januar 2010 in Essen vergeben. Darüber hinaus wird ein Sonderpreis „Denkmalschutz im Wohnungsbau“ für ein besonders herausragendes Projekt der Sanierung denkmalgeschützter Wohnsubstanz verliehen.

Die Präsidenten der auslobenden Organisationen laden alle Interessierten zur Teilnahme an diesem wichtigen Wettbewerb ein, der vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie von Unternehmen der privaten Wirtschaft maßgeblich unterstützt wird.

Download der Auslobungsunterlagen

Weitere Informationen und gedruckte Fassung der Auslobungsunterlagen sind bei den Auslobern des Wettbewerbes erhältlich:

  • GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V., Mecklenburgische Str. 57, 14197 Berlin, www.gdw.de
  • Bund Deutscher Architekten BDA, Köpenicker Str. 48/49, 10179 Berlin, www.bda-architekten.de
  • Deutscher Städtetag (DST), Lindenallee 13-17, 50968 Köln, www.staedtetag.de

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Handwerk lehnt eine Rückkehr zur Frühverrentung ab

Bauwirtschaft, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 11:34

Zu den Vorschlägen für eine Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit um weitere fünf Jahre erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH)

„Wahlgeschenke wie die Verlängerung der Förderung der Altersteilzeit lehnt das Handwerk ab. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass dieses arbeitsmarktpolitische Instrument gescheitert ist. Vor allem große Unternehmen und der öffentliche Dienst haben davon profitiert und den Personalabbau von den Beitragszahlern der Agentur für Arbeit finanzieren lassen. Das Ziel, jüngere Mitarbeiter für ältere in Arbeit zu bringen, wurde verfehlt. Gleichzeitig wurden Erfahrung und Qualifikation älterer Mitarbeiter in Misskredit gebracht. Viele Firmen mussten feststellen, dass sie mit der Frühverrentung wertvolles Fachwissen für immer verloren haben. Das Handwerk setzt weiterhin auf eine nachhaltige Personalpolitik. Ältere Mitarbeiter und deren Kompetenzen spielen zukünftig auch aufgrund der demografischen Entwicklung eine immer wichtigere Rolle. Dazu kommt: In Zeiten von Wirtschaftskrise und Kurzarbeit ist die Arbeitslosenversicherung zusätzlichem finanziellen Druck ausgesetzt und kann zusätzliche Milliardenausgaben in den kommenden Jahren nicht aufbringen.“


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Internationale Marken von Amer Sports kommen künftig aus dem Business Campus

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:00

Pressemitteilung von: Business Campus Management GmbH

(openPR) - Amer Sports sichert sich für die Niederlassung in Deutschland knapp 6.000 m² im Business Campus in Garching

Wer Ski oder Snowboard fährt, taucht oder klettert, Golf oder Tennis spielt, der kennt die neue Top-Adresse im Business Campus: Ab Juli 2010 wird hier die Niederlassung in Deutschland von Amer Sports ansässig sein, die mit den Marken Salomon, Bonfire, Atomic, Wilson, Precor, Suunto und Mavic 33 Länder bedient. Das internationale Unternehmen bezieht dann 6000 m² am neuen Standort zwischen Airport und City; weitere Nutzflächen stehen für Amer Sports zur Verfügung.

Amer Sports, beraten durch BNP Paribas Real Estate GmbH, positioniert sich auf besonders flexiblen Flächen in der Universitätsstadt nur wenige Kilometer nördlich von München-Schwabing. Das dritte Bauquartier im Business Campus wird ab Mitte 2010 insgesamt 12500 m² bieten. Mit Tiefen bis zu 37 Meter eignen sich die multifunktionalen Raum-Lösungen am Parkring ideal für Großraum-Konzepte, Ausstellungs- oder Entwicklungszentren, während zugleich Büro-Module jeder Dimension machbar sind. Michael Blaschek, Geschäftsführer der vor Ort präsenten Business Campus Management GmbH: „Das Interesse an unseren Mietflächen ist generell groß, wobei wir uns natürlich besonders bestärkt sehen, wenn sich ein Unter-nehmen wie Amer Sports mit weltbekannten Sportartikel-Marken für unser Standort-Konzept entscheidet.“

Dazu trug nicht zuletzt die Lage nahe der „AllianzArena“ und der TU an der achtspurigen Autobahn Richtung Nürnberg bei. Hier ist der neue Standort von Amer Sports werbewirksam positi-oniert und über die U-Bahn-Linie 6 (Marienplatz – TU) sowie zwei Autobahn-Zubringern perfekt angebunden. Außerdem ist die Lage zur Atomic-Zentrale in Altenmarkt (AUT) und zum Salo-mon Brand Headquarter in Annecy (FRA) strategisch günstig. Darüber hinaus lassen sich kurz-fristig Raum-Reserven abrufen.

„Dynamisches Wachstum erfordert mehr Platz. Der Neubau in Garching ist ein klares Bekennt-nis zur europäischen Sportstadt München und schafft für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beste Voraussetzungen für effizientes und effektives Arbeiten im Amer-Team. Darüber hinaus bedeutet diese Entscheidung eine nachhaltige Sicherung des Standorts in Deutschland“, sagt Armin Fuchs, Geschäftsführer Amer Sports Deutschland GmbH. Mit den Bereichen IT, Services und Logistik werden dort auch wichtige internationale Konzernstrukturen integriert.

Mit Amer Sports differenziert der von der Vielberth-Gruppe (Regensburg) konzipierte und lang-fristig orientierte Business Campus seine Branchen-Strukturen weiter. Inzwischen nutzen fast 50 Dienstleistungs- und Technologiefirmen unterschiedlicher Größe und Ausrichtung das intelligente Umfeld, das auch Wissenschaftler des Fraunhofer-Verbunds (IT-Sicherheit) und der TU anzog.

Neue Mietflächen im Grünen
Für weitere Bausteine läuft der Genehmigungsprozess: Neben einem Büro-Komplex mit hoher Kapazität nach dem Vorbild des gut angenommenen Ensembles am zentralen See ist zeitnah das Nahversorgungscenter mit SB-Markt, Läden, Food Court und alltagsnahen Service-Angeboten für Beschäftigte und Besucher eingetaktet. Es wird am Fußgänger-Tunnel zur U-Bahn-Station entstehen und der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit entgegen kom-men. Im Endausbau kann der gärtnerisch gestaltete Campus 7000 Arbeitsplätze in Deutsch-lands wachstumsstärkster Region vereinen.

Business Campus Management GmbH
Michael Blaschek
Parkring 6
85748 Garching b. München
Tel. 089 30909990
E-Mail:

Im Endausbau wird der Business Campus - mit der U-Bahn-Linie 6 und zwei
Autobahn-Zubringern (A 9) direkt angebunden – rund 7000 Arbeitsplätze auf 230.000 qm Nutzfläche vereinen. Getragen wird das Projekt von der Vielberth-Gruppe (Regensburg), die seit Jahrzehnten zentrale Standorte entwickelt und aktiv verwaltet. So profitieren im Gewerbepark Regensburg (ca. 155 000 qm) und im Süd-West-Park Nürnberg (190 000 qm) mehr als 500 Adressen - darunter amazon, Geneart, ING DiBa, Keller & Kalmbach, O2, Siemens - von wettbewerbsgerechten Raumlösungen.


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Angehende Ingenieure starten mit der DHBW Mannheim in die Energiezukunft

Ausbildung & Studium, Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 10:41

Von: Karin Haas

Neue Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien startet am 1. Oktober 2009. Errichtung eines Versuchsfeldes mit Photovoltaikanlage, Brennstoffzellen-Lernsystem und eigener 9,8 KW Windkraftanlage.

Die DHBW Mannheim erhält
eine eigene Windkraftanlage.

Ab dem 1. Oktober 2009 haben Studierende des Studiengangs Maschinenbau an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mannheim erstmals die Möglichkeit, das Profil Erneuerbare Energiesysteme als Vertiefungsrichtung zu wählen. Die Resonanz auf das neue Angebot ist groß. 50 angehende Ingenieure haben sich bereits für die Vorlesungen angemeldet. In den kommenden Jahren sollen Studierende weiterer technischen Fachrichtungen diese Zukunftstechnologien in ihr Bachelor-Studium integrieren können.

Im Rahmen des praxisorientierten Studienkonzepts wird in diesen Tagen an der DHBW Mannheim ein Versuchsfeld Erneuerbare Energien inklusive der zugehörigen Außenanlagen mit zunächst einer Photovoltaikanlage, einem Brennstoffzellen-Lernsystem sowie einer eigenen 9,8 KW Windkraftanlage vom Typ Aircon 10S auf dem Außengelände der Hochschule errichtet. Bemerkenswert am Versuchsfeld ist die Vielfalt der Anlagen, die den Studierenden zudem in Modellgröße für Lern-, Versuchs- und Forschungszwecke in Laboren zur Verfügung stehen. „Wir wollen alternative Energien als integrative Systemtechnologien vermitteln. Deshalb geben wir unseren Studierenden die Möglichkeit, sich ganzheitlich mit den wichtigsten Formen der regenerativen Energien wie Photovoltaik, Solarthermie, Windkraft oder Brennstoffzellen zu beschäftigen. Durch statistische Auswertungen und Prognosen soll dabei der optimale Nutzen aus dem Energiemix erzielt werden“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Felix Hausmann, der das neue Studienangebot maßgeblich aufgebaut hat. „In dieser Ausprägung ist das Studium der erneuerbaren Energien im Rahmen eines dualen Hochschulstudiums in Deutschland bislang einzigartig“, so Prof. Hausmann. Gleichzeitig biete das Versuchsfeld das entsprechende Potential, um in naher Zukunft auch von anderen technischen Studiengängen wie etwa der Elektrotechnik genutzt zu werden.


Damit die entsprechenden Analysen über die Energieleistungen erstellt werden können, wird derzeit auch ein spezieller Leitstand eingerichtet. Von dort sollen künftig die gelieferten Daten gesammelt und gleichzeitig die Anlagen gesteuert werden.



Erneuerbare Energien bleiben auch in Krisenzeiten Jobmotor

Angesichts der großen weltweiten Klimaschutzprogramme nimmt auch in Deutschland die Anzahl der Projekte auf dem Gebiet der alternativen Energieerzeugung und damit die Zahl der Arbeitsplätze in diesem Bereich kontinuierlich zu. Dieser Trend hat sich im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskrise fortgesetzt. So rechnet der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE) bis zum Jahr 2020 mit 500 000 Arbeitsplätzen in der Branche, das sind 220 000 mehr als heute. Baden-Württemberg profitiert dabei nach Angaben des BEE neben Niedersachsen und Rheinland-Pfalz besonders von der Wachstumsdynamik. „Mit unserem neuen Studienangebot tragen wir dem wachsenden Bedarf der Wirtschaft nach qualifizierten Fachkräften Rechnung“, sagt Prof. Dr. Dirk Saller, Prorektor und Dekan der Fakultät für Technik an der DHBW Mannheim. Aufgrund der steigenden Energiepreise seien über alle Branchen hinweg und insbesondere in der verarbeitenden Industrie Experten zur Installation energieeffizienter Prozesse gesucht.
Die angehenden Ingenieure, die sich an der DHBW Mannheim für die Vertiefungsrichtung Erneuerbare Energien entscheiden, erwerben während ihres Studiums und in Verbindung mit den Praxisphasen in den Unternehmen gleichermaßen Kenntnisse zur Entwicklung, zum Bau und zur Betreuung erneuerbarer Energiesysteme.

Kontakt:

Duale Hochschule Baden-Württemberg Mannheim
Coblitzweg 1-7, 68163 Mannheim
Telefon: (0621) 4105-1305, Telefax: (0621) 4105-1210
E-Mail: karin.haas(at)dhbw-mannheim.de


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„BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK“: 173 Tonnen Sichtbeton

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 21:18

Seit dem 11. Juni 2009 verziert der Schriftzug „BEUTH HOCHSCHULE FÜR TECHNIK“ die Luxemburger Straße in Berlin. Dieses 43 Meter lange Kunstwerk entstand auf dem Campus Hügel in Berlin Mitte aus 173 Tonnen Sichtbeton.  

An die Sichtbetonoberfläche und an die innovative Schalungsform des Schriftzuges wurden qualitativ hohe Ansprüche gestellt. Durch die speziell angefertigte Schalung mit entsprechender Innenauskleidung wurden bei den 2 m hohen Buchstaben eine optimale Formgebung und eine besonders gleichmäßige feine und glatte Betonoberflächenqualität realisiert.  

Dieses außergewöhnliche Projekt wird die Beuth Hochschule als „schwergewichtigsten Hochschulnamen der Welt“ für das Guinessbuch der Rekorde anmelden. Somit darf man gespannt sein, ob der unübersehbare Schriftzug weltweites Aufsehen erlangt.

Pressetext von:
Max Frank GmbH & Co. KG

D-94339 Leiblfing
Telefon +49(0)9427 / 189-0
Telefax +49(0)9427 / 1588


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Ingenieurinnen braucht das Land

Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 20:41

• Projekt „MINT Role Models“ fördert Frauen in MINT-Bereichen

• VDI sucht weibliche Vorbilder in den Ingenieurwissenschaften

 Frauen sind in Ingenieurberufen nach wie vor unterrepräsentiert. Lediglich 10 Prozent der Ingenieure sind weiblich. Auch bei den Ingenieurstudierenden liegt die Frauenquote bei nur 20 Prozent. „Hier verbirgt sich ein großes ungenutztes Potenzial, das wir fördern müssen, um den Technikstandort Deutschland langfristig zu stärken“, so VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs. Mit dem Projekt „MINT Role Models“ setzt der VDI im Rahmen des Nationalen Pakts für Frauen in Berufen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) an, diesem Missstand entgegen zu treten.


Ziel des Projekts ist es, junge Frauen für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge zu begeistern sowie Hochschulabsolventinnen für Karrieren in Wirtschaft und Wissenschaft zu gewinnen. MINT-Vorbilder sollen jungen Frauen Mut machen, einen Beruf in diesen häufig männerdominierten Bereichen zu ergreifen. Das jüngst erschienene VDI/acatech-Nachwuchsbarometer Technikwissenschaften macht deutlich, dass vielen Mädchen das Selbstvertrauen bei technischen Fragestellungen fehlt und dass berufstätige Ingenieurinnen gegenüber ihren männlichen Kollegen tatsächlich Benachteiligungen wie ein geringeres Gehalt erfahren. Gerade der frühe Kontakt mit den Zielgruppen ist wichtig, um falschen Vorstellungen von einem MINT-Studium und -Beruf entgegen zu wirken. „Wir möchten zeigen, wie attraktiv MINT-Berufe sind. Dazu gehört auch, Möglichkeiten aufzuzeigen, wie sich Beruf und Familie gut vereinbaren lassen", so Fuchs.

Aktuell sucht der VDI "Role Models" – berufstätige Ingenieurinnen, Naturwissenschaftlerinnen und Studentinnen der MINT-Fachrichtungen. Zum einen treten sie als Vorbilder für Schülerinnen und Studentinnen auf, zum anderen nehmen sie an Vorträgen und Workshops teil und vermitteln ihren Werdegang und ihre Motivation an den Nachwuchs. "MINT Role Models" ermöglicht auch den Vorbildfrauen, untereinander ein Netzwerk aufzubauen. Für die aktive Unterstützung wird allen Teilnehmerinnen ein Zertifikat über das ehrenamtliche Engagement ausgestellt – ein Vorteil in Zeiten, in denen Soft Skills für Arbeitgeber immer wichtiger werden.

In den nächsten drei Jahren Projektlaufzeit werden Veranstaltungen entwickelt und durchgeführt, die sowohl die primären Zielgruppen Schülerinnen und Studentinnen als auch Multiplikatoren wie Eltern und Lehrkräfte ansprechen. Finanziert wird "MINT Role Models" durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Projektträger ist der VDI. Daneben sind Projektpartner Ingenieurinnen-Netzwerke und Naturwissenschaftliche Institutionen.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

 


Mysteriöses Phänomen schwarze Wohnungen: Fogging oder Magic Dust

Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
Die Wohnung ist frisch renoviert. Die Temperaturen fallen – Zeit, um die Heizung anzustellen. Und just zu dieser Zeit tritt ein mysteriöses Phänomen ein. Ein schmieriger, rußähnlicher Film legt sich über Tapeten, Schränke und Gardinen. Die Wohnung sieht aus wie nach einem Schwelbrand. Das Phänomen der schwarzen Wohnungen wird in Fachkreisen auch „Fogging“ oder „Magic Dust“ genannt. Viele Hersteller von Bauprodukten setzen vermehrt schwerflüchtige Stoffe (SVOC) anstelle leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) als Lösemittel oder Additive ein. Nach Beginn der Heizperiode entweichen die Stoffe und verbinden sich mit den Schwebstaubpartikeln in der Raumluft.

 Die Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN hat eine neue Norm veröffentlicht, die das Bestimmen der Emission von schwerflüchtigen organischen Verbindungen aus Bauprodukten oder Einrichtungsgegenständen unter definierten klimatischen Bedingungen mit dem Mikroprüfkammerverfahren beschreibt. Bei der Prüfung wird die flächenspezifische Emissionsrate der SVOC bestimmt, die von der Oberfläche eines Prüfstücks emittiert wird. Das Verfahren kann im Prinzip auch für gealterte Produkte eingesetzt werden. Dies Messverfahren ist für Produkte/Materialien anwendbar, wie beispielsweise Plattenwerkstoffe, Tapeten, Fußbodenmaterialien, Isolationsmaterialien, Klebstoffe, Farben sowie Produkte als Kombinationen von den genannten.

 Mit der Norm DIN ISO 160000 Teil 25 werden Emissionsdaten für Hersteller, Bauherrn und Endverbraucher zu Verfügung gestellt, die für die Bewertung des Einflusses der Bauprodukte auf die Innenraumluft nützlich sind. Damit ist es den Herstellern von Bauprodukten möglich, verbesserte Produkte zu entwickeln.

 Die Probenahme, der Transport und die Lagerung der zu prüfenden Materialien und die Vorbereitung der Prüfstücke werden in DIN EN ISO 16000-11 behandelt. Die Luftprobenahme und die analytischen Verfahren zur Bestimmung der SVOC sind in DIN ISO 16000-6 und DIN EN ISO 16017-1 beschrieben.

 Die von der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN – Normenausschuss KRdL herausgegebene Norm DIN ISO 16000 Teil 25 ist seit Juli 2009 zum Preis von 93,80 € beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich. Die Einspruchsfrist zu diesem Normentwurf endet am 30.9.2009. Unter der Telefonnummer +49 (0) 30 26 01 22 60 ist der Verlag in Berlin erreichbar. Weitere Informationen sowie Onlinebestellungen sind unter www.vdi.de/richtlinien möglich.

Kontakt:
Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN - Normenausschuss KRdL
VDI-Platz 1
40468 Düsseldorf
E-Mail: krdl@vdi.de
Telefon: +49 (0)2 11 62 14-5 32
Fax: +49 (0)2 11 62 14-1 57


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Wie sich Risse ausbreiten - Simulation von Rissen in verschiedenen Materialien

Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:16
 
Ursula Zitzler, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Stuttgart

Ein rechteckiger Block aus Acrylglas mit Riss (0,6 mm) wird von oben und unten mittels einer vorgegebenen Geschwindigkeit v belastet, die bis zu v0 anwächst und danach konstant gehalten wird.  Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (rechts), (Bilder: SimTech).
Ein rechteckiger Block aus Acrylglas mit Riss (0,6 mm) wird von oben und unten mittels einer vorgegebenen Geschwindigkeit v belastet, die bis zu v0 anwächst und danach konstant gehalten wird. Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (rechts), (Bilder: SimTech).
Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar  (Bilder: SimTech).
Nach einer horizontalen Ausbreitung des Risses kann eine Rissverzweigung, abhängig von der Belastungsgeschwindigkeit, beobachtet werden. Die gelbe Linie innerhalb der rot hinterlegten Finiten Elemente stellt den tatsächlichen Riss dar (Bilder: SimTech).
Holz, Metall, Kunststoffe, Glas, Knochen - brechen kann fast alles. Doch was passiert, bevor es zum großen Finale kommt? Wie breiten sich Risse aus, wann verzweigen sie sich und welchen Einfluss haben Haarrisse auf den Hauptriss? Wissenschaftler des Instituts für Mechanik (Bauwesen) der Uni Stuttgart nehmen sich dieser Fragen an im Rahmen des Projekts "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" - einem der Forschungsprojekte des Exzellenzclusters "Simulations Technology" (SimTech). Ihr Ziel: Numerische Methoden zu entwickeln, mittels derer sich die Rissausbreitung und -verzweigung simulieren lässt.

Kommerzielle Softwareprogramme zur Simulation von Rissausbreitung und -verzweigung gibt es derzeit nur wenige. "Der Bedarf ist da", weiß Dr. Christian Linder, Juniorprofessor für "Micromechanics of Materials" am Institut für Mechanik (Bauwesen). Da so gut wie jedes Material brechen kann, interessieren sich Ingenieure, Physiker und Mathematiker gleichermaßen für die Phänomene in sich ausbreitenden Rissen und deren mathematische Modellierung. Die Hauptfragen, denen sich die Stuttgarter Wissenschaftler beim SimTech-Projekt "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" derzeit widmen, um die Rissausbreitung und -verzweigung physikalisch zu verstehen und verbesserte Kriterien für deren Modellierung zu erarbeiten, sind: Wann und wie verzweigen sich Risse? Beeinflussen Haarrisse, also die feinen Abzweigungen, den sich ausbreitenden Hauptriss?

Um berechnen zu können, wie sich Risse in den unterschiedlichsten Materialien ausbreiten, nutzen Linder und sein Team die Finite-Elemente-Methode (FEM). Bei dem im Ingenieurwesen weit verbreiteten numerischen Berechnungsverfahren zur näherungsweisen Lösung von Differentialgleichungen werden die unendlich vielen Freiheitsgrade auf eine endliche - finite - und somit berechenbare Anzahl reduziert. Die Rissausbreitung in die Finite-Elemente-Methode einzubinden ist mathematisch allerdings sehr anspruchsvoll. Die Schritte für die Zukunft haben die "Stuttgarter Rissforscher" schon geplant: Von der Makrostruktur wollen sie sich immer mehr in Richtung der Mikroebene vorarbeiten. Dort sollen die Finite-Elemente-Methode mit der Molekulardynamik kombiniert und schließlich die Risse auch in 3-D dargestellt werden.

Im Exzellenzcluster "Simulations Technologie", mit dem die Universität Stuttgart 2007 beim Forschungscluster-Wettbewerb der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern erfolgreich war, werden die vielfältigen Expertisen der Universität Stuttgart auf dem Gebiet der Simulationstechnologien gebündelt und weiterentwickelt. Das SimTech-Projekt "Computational modeling of phenomena in dynamic fracture" ist innerhalb der sechs Forschungsfelder des Exzellenzclusters im Forschungsfeld B "Advanced Mechanics of Multi-scale and Multi-field Problems" angesiedelt.

Ansprechpartner: Jun.-Prof. Christian Linder, Institut für Mechanik (Bauwesen), Tel. 0711 685 66382; e-mail: linder@mechbau.uni-stuttgart.de

Text und Bild unter www.uni-stuttgart.de/presse/mediendienst/7/
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Wohnungsunternehmen: Solarenergie und Geothermie sind die meistgenutzten Erneuerbaren

Energie, Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 10:56

Förderungsmaßnahmen und bereits bestehende oder kurz vor dem Inkrafttreten stehende gesetzliche Bestimmungen zur energetischen Beschaffenheit im Neubau und bei Neuvermietung haben erneuerbare Energien zu einem Thema gemacht, an dem man als Wohnungsunternehmen kaum mehr vorbeikommt. Marktforschung von BauInfoConsult zeigt: Bereits heute setzt fast die Hälfte der befragten Wohnungsunternehmen in ihren Gebäuden auch erneuerbare Energieträger zur Gewinnung von Strom oder Warmwasser ein. Welche alternativen Energien kommen dabei zum Einsatz? Und bei wie viel Prozent des Wohnungsbestands der Anbieter wird auch mit Wärme aus erneuerbaren Quellen geheizt?

Insgesamt 201 professionelle Anbieter von Wohnungen wurden von BauInfoConsult telefonisch dazu befragt, ob sie in ihren Gebäuden erneuerbare Energien zur Warmwasser- und Stromerzeugung einsetzen. 49 Prozent aller Unternehmen konnten dies bestätigen. Von den Befragten, die erneuerbare Energien für Strom oder Warmwasser nutzen, gaben wiederum 63 Prozent spontan auf Nachfrage zur Antwort, dass sie Solarenergie einsetzen. Von 58 Prozent wurde die Geothermie genannt. Im Vergleich dazu sind die Nutzung von Biomasse oder Windenergie bei den Befragten eher Randphänomene.

Zwei Drittel der befragen Wohnungsunternehmen, die auf erneuerbare Energien zurückgreifen, setzen nach eigener Einschätzung momentan bei bis zu 10 Prozent ihres Wohnungsbestands auch Wärme aus erneuerbaren Energien ein. Zwischen 11 und 20 Prozent ihrer Wohneinheiten werden bei 16 Prozent der Befragten aus erneuerbarer Quelle beheizt. Von einem mehr als 20-prozentigen Anteil von erneuerbarer Wärme im Bestand berichteten 14 Prozent der befragten Wohnungsunternehmen.

Hintergrund
Die Ergebnisse entstammen dem Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 von BauInfoConsult. Dafür wurden Ende 2008 201 vornehmlich genossenschaftliche und kommunale Wohnungsunternehmen mit Beständen von bis zu 5.000 Wohnungen befragt, u. a. zu folgenden Themen:

  • Modernisierung & Sanierung im Bestand
  • Durchführung von Neubaumaßnahmen
  • Informations- und Orientierungsverhalten
  • Einkaufsverhalten und Vorhaltung von Material
  • Rolle externer Unternehmen, DMU
  • Trends und Entwicklungen

Der Monitor professionelle Wohnungsanbieter 2009 kann bei BauInfoConsult zum Preis von 1.750 Euro bezogen werden. Weitere Informationen zum Monitor können Sie bei Herrn Alexander Faust anfragen unter 0211 301 559-14 oder per E-Mail.

Publiziert im Juli 2009


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Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau

Energie, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:05
www.forschungsinitiative.de
 

von: Dipl.-Ing. Guido Hagel, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Referat II 3 - Forschung im Bauwesen, Techn. Gebäudemanagement (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung)

Schlussberichte abgeschlossener Forschungsarbeiten stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das neue Internetportal der Forschungsinitiative Zukunft Bau wurde vom Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) realisiert. Der Betrieb erfolgt ebenfalls durch das Fraunhofer IRB. Es enthält Informationen und Berichte über sämtliche sich in Bearbeitung befindliche sowie abgeschlossene Forschungsprojekte, die innerhalb der Forschungsinitiative Zukunft Bau im Rahmen der Auftrags- bzw. Antragsforschung gefördert werden.

Die einfache Suche ermöglicht einen schnellen Zugriff auf die Projekte. Durch Anklicken der einzelnen Titel im Suchergebnis erhält man weiterführende Informationen wie Angaben zu den am Projekt beteiligten Institutionen und Personen, Laufzeit des Projekts sowie eine kurze Inhaltsangabe. Bei abgeschlossenen Forschungsvorhaben führen Links direkt auf die Veröffentlichung des Abschlussberichtes. Kurzberichte in Deutsch und Englisch sowie die Abschlussberichte stehen zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Neben Informationen über die Projekte der Forschungsinitiative finden sich im Portal auch allgemeine Hinweise auf das Forschungsprogramm und aktuell laufende Ausschreibungen.

Der Bereich Veranstaltungen enthält sowohl Angaben über geplante Seminare, Workshops und Kongresse als auch Dokumentationen der bisher durchgeführten Veranstaltungen.

Das Portal soll außerdem die Kommunikation zwischen allen an einem Forschungsprojekt beteiligten Institutionen, Forschungseinrichtungen, Firmen usw. erleichtern. In einem geschützten internen Bereich besteht für alle Zugangsberechtigten die Möglichkeit, wichtige Dokumente wie Anträge, Diskussionspapiere, Arbeitsergebnisse und Protokolle abzulegen.

Das Portal der Forschungsinitiative steht den Nutzern auch mit englischsprachiger Oberfläche zur Verfügung.

Forschungsintiative Zukunft Bau
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Guido Hagel
Referat II3 - Forschung im Bauwesen, Technisches Gebäudemanagement
Tel.: 0228 99 401 1482
guido.hagel@bbr.bund.de

http://www.forschungsinitiative.de
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Eine Fassadensanierung, die sich auszahlt

Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:35
 
 
Pressemitteilung von: Saint-Gobain Weber GmbH
Passivhaus-Niveau auch für kleine Objekte: Mit einer 24-Zentimeter-Dämmschicht weber.therm plus ultra konnte der Heizölbedarf des nur 74 Quadratmeter großen Hauses in Wassenberg auf 1,2 Liter gesenkt werden.
Passivhaus-Niveau auch für kleine Objekte: Mit einer 24-Zentimeter-Dämmschicht weber.therm plus ultra konnte der Heizölbedarf des nur 74 Quadratmeter großen Hauses in Wassenberg auf 1,2 Liter gesenkt werden.
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Fassadensysteme sollten eine langfristige und zukunftsorientierte Investition sein. Eine neuartige Kombination aus Hochleistungsdämmsystem und natürlichem Algenschutz sorgt für dauerhaften Werterhalt.

Die Nachfrage nach energetischen Fassadensanierungen ist auch in der Wirtschaftskrise ungebrochen. Ist der Sparzins niedrig, investieren Immobilienbesitzer lieber in ihr Eigentum. Ob sich eine solche Investition auszahlt, hängt jedoch stark von den verwendeten Produkten ab. Eine zukunftsorientierte und zugleich wirtschaftliche Fassadenlösung bietet Weber-maxit. Das WDV-System weber.therm plus ultra hat dank eines neuartigen Dämmstoffs aus Resol-Hartschaum eine fast doppelt so hohe Dämmleistung wie herkömmliche Systeme. Durch die Kombination mit dem verarbeitungsfertigen Fassadenputz weber.pas top werden Algen und Pilze auf ganz natürliche Weise von der Fassade ferngehalten.

Wirtschaftlichste Wärmedämmung
Mit dem Hochleistungsdämmsystem sparen Bauherren gleich in mehrfacher Hinsicht bares Geld. Durch den Rekordwärmeleitwert von 0,022 W/mK wird der Wärmeverlust gegenüber herkömmlichen WDV-Systemen mit gleicher Schichtdicke um bis zu 50 Prozent gesenkt. Die Umbaukosten für die Anpassung von Dachüberständen und Detailanschlüssen sind geringer oder entfallen sogar komplett, da das System auch bei schlankem Aufbau eine optimale Dämmleistung ermöglicht. Zugleich erfährt die Immobilie aufgrund der hervorragenden Energiebilanz eine unmittelbare Wertsteigerung. Nicht zuletzt profitieren Bauherren von der maximalen staatlichen Förderung. Bei einer Eigenfinanzierung werden die entsprechenden Maßnahmen mit bis zu 17,5 Prozent der Investitionskosten bzw. bis zu 13.125,- Euro bezuschusst. Die Kreditvariante ermöglicht einen vergünstigten Zinssatz sowie einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent.

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Dauerhaft algenfrei
Auch der auf das WDV-System perfekt abgestimmte Oberputz weber.pas top spart Kosten ein. Da es sich um eine dünnschichtige Lösung handelt, lässt sich der pastöse Putz schnell und einfach auf die Fassade aufbringen. Durch den neuartigen top-dry-Effekt schützt der Putz die Fassade auf ganz natürliche Weise vor Algen und Pilzen. Die Oberfläche nimmt Feuchtigkeit kurzfristig auf und gibt sie in Trockenphasen wieder ab, so dass dem Bewuchs die Lebensgrundlage genommen wird. Dabei ist im Unterschied zu organischen Standardprodukten keinerlei biozide Filmkonservierung erforderlich, die mit der Zeit ausgewaschen werden könnte. Das schont nicht nur die Umwelt. Auch die Schutzwirkung lässt nicht nach, so dass in Zukunft keine Investitionen für neue, fungizid eingestellte Anstriche entstehen.

Auf Qualität setzen
Wer also bei der energetischen Sanierung Geld sparen will, der sollte auf das richtige Fassadensystem setzen. Mit der Kombination aus dem WDV-System weber.therm plus ultra und dem Fassadenputz weber.pas top gehen Bauherren in jeglicher Hinsicht auf Nummer Sicher. Um maximale Qualität zu gewährleisten, müssen sich Fachbetriebe für die Verarbeitung des Hochleistungsdämmsystems zertifizieren lassen. Zudem handelt es sich um das einzige Resol-Hartschaum-System am Markt, dass mit einer Vielzahl von Oberputzen bauaufsichtlich zugelassen ist. Ergänzt durch den Oberputz weber.pas top entsteht eine auf lange Sicht äußerst günstige Fassadenlösung, die für nachhaltig schöne Oberflächen und dauerhaften Werterhalt sorgt.

Kontakt:
Saint-Gobain Weber GmbH
Christian Poprawa
Meiersberger Straße
42489 Wülfrath
Tel.: 02058 – 896 130
Fax: 02058 – 896 231
E-Mail:

Über Saint-Gobain Weber
Saint-Gobain Weber ist international einer der führenden Anbieter von Bauprodukten. Ob Wärmedämmverbund- oder Bodensysteme, Fassaden- oder Innenputze, Fliesenverlegung oder Bautenschutz – in 35 Ländern Europas, in Südamerika und Asien vertrauen Profis am Bau auf unsere Produkte.

In Deutschland bieten wir unseren Kunden mit den Marken Weber-maxit und Weber-Deitermann Top-Qualität und kundennahen Service. Mit innovativen Lösungen für effizientes Bauen, wirtschaftliches Sanieren und Modernisieren sowie Baustoffen aus natürlichen Rohstoffen ermöglichen wir eine nachhaltige, wohngesunde Bauweise mit langfristigem Werterhalt.
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Neues Zentrallager durch GOLDBECK in Nürtingen

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 20:32
 
 
Pressemitteilung von: GOLDBECK Süd
Offizieller Spatenstich
Offizieller Spatenstich
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(openPR) - Insgesamt über 4 Mio. EURO investiert das Handelsunternehmen "artfliesen" in den neuen Lagerkomplex an der Robert-Bosch-Straße in Nürtingen. Auf dem ca. 7.000 m² großen Grundstück entstehen etwa 3.500 m² Hallenfläche, dazu kommt noch ein überdachtes Freilager. Auch dank eines leistungsfähigen Hochregallagers wird sich sowohl die Umschlagsleistung am neuen Standort deutlich erhöhen, als auch die Lagerkapazität von "artfliesen" schlagartig verdreifachen.
Geplant hat den Lagerkomplex das Architekturbüro Morgenthaler aus Nürtingen, gebaut wird es durch die Niederlassung Stuttgart des Generalunternehmers GOLDBECK. Das Objekt wird schlüsselfertig in den Bausystemen GOBAPLAN und GOBAPLUS errichtet. Mit diesen Bausystemen werden anspruchsvolle Verwaltungs- und Industriegebäude für Produktion und Gewerbe, mit hoher Funktionalität, großer technischer Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gestaltet.
Bis zum Jahresende sollen die Gebäude stehen, die Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 119 kWp soll schon im Dezember 2009 in Betrieb genommen werden.
Am Donnerstag, den 23. Juli 2009 wurden zahlreiche Gäste von der Bauherrschaft, der Familie Gehrung, zum offiziellen Spatenstich geladen. Bei bestem Wetter durfte Herr Bernd Gehrung vor versammelter Menge mit einem Bagger den ersten Baggerbiss vollziehen.

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GOLDBECK Süd GmbH
Niederlassung Stuttgart
Hemminger Str. 21
70499 Stuttgart
Telefon 0711 / 880255 -0
www.goldbeck.de

GOLDBECK, mit Hauptsitz in Bielefeld, ist Marktführer im Industrie- und Gewerbebau. Eigene Fertigungsbetriebe für Stahl- und Aluminiumverarbeitung sowie eine eigene Betonfertigteilproduktion ermöglichen Leistungsfähigkeit, hohe Qualität und kurze Bauzeiten. Schwerpunkte des mittelständisch geprägten Unternehmens sind Produktions- und Logistikgebäude, Parkhäuser und Bürogebäude sowie Sporthallen und Schulen. Auch nach der Fertigstellung der Bauvorhaben ist GOLDBECK für seine Kunden da: ca. 600 Gebäude werden vom eigenem Gebäudemanagement in Deutschland betrieben. Solaranlagen und regenerative Energien sind bei den Neubauten von GOLDBECK im Fokus und werden von der eigenen Gebäudetechnikabteilung projektiert und umgesetzt.
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Erster Spatenstich für Passivhaus-Hallenbad Bambados in Bamberg

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 20:29
 
 
Pressemitteilung von: pbr Planungsbüro Rohling AG
PR Agentur: Kuhl|Frenzel
Entwurf für Sport- und Freizeitbad stammt von der pbr AG aus Osnabrück

Am 27. Juli 2009 findet der erste Spatenstich für den Neubau des Hallenbades „Bambados“ in Bamberg statt. Das neue Sport- und Freizeitbad gehört bundesweit zu den ersten Hallenbädern, die nach der Passivhaus-Bauweise errichtet werden. Bis Oktober 2011 sollen die Baumaßnahmen fertig gestellt werden. Das Hallenbad ist mit einem Sportbereich für Schul- und Vereinsnutzung sowie einer großzügigen Saunaanlage als Erlebnisbad für Familien konzipiert. Der Entwurf des Gebäudes stammt von der pbr Planungsbüro Rohling AG aus Osnabrück, die als Gesamtplaner verantwortlich für den Neubau des Hallenbades ist.

Mit der Passivhausbauweise möchten die Stadtwerke Bamberg als Bauherr den Energieverlust im Vergleich zur herkömmlichen Bauweise reduzieren. Die wesentlichen Unterschiede gegenüber einem Hallenbad in Standard-Bauweise liegen einerseits in der aufwändig gedämmten Gebäudehülle. Andererseits helfen unterschiedlich temperierte Badzonen und ein gesteuertes Luftaustauschsystem, Wärmeenergie einzusparen. Darüber hinaus verringern Schleusen zwischen den Badbereichen und den Außenanlagen den Wärmeverlust. Transparente Fassadenflächen im Norden werden auf ein Mindestmaß reduziert. Elementar ist das Vermeiden von Kondenswasser. Zur Verringerung der Wasserverdunstung werden der Hubboden hochgefahren, die Wasserflächen im Nachtbetrieb mittels Planen abgedeckt und der Wasserspiegel abgesenkt.

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Zur Realisierung dieser Vorgaben ist eine gute Wärmedämmung ein elementarer Bestandteil eines Passivhauses. Da eine natürliche und somit unkontrollierte Lüftung über Fensteröffnungen zu hohe Wärmeverluste zur Folge hätte, ist eine Be- und Entlüftung mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung ein grundlegender Bestandteil der Passivhauskonzeption.

In dem Wettbewerb „Energieoptimiertes Bauen 2009 – Architektur mit Energie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) wurde das pbr-Konzept für das Passivhaus-Hallenbad Bamberg mit einem von 10 gleichwertigen Preisen ausgezeichnet. Die Preisverleihung fand Anfang Mai im Rahmen der Berliner Energietage im Ludwig Erhard Haus in Berlin statt. In dem BMWi-Wettbewerb wurden Konzepte gesucht, die hohen Komfort bei minimalem Energiebedarf, niedrige Betriebskosten, effiziente Technologie und herausragende Architektur miteinander vereinen. Der Wettbewerb war mit einem Preisgeld von insgesamt 100.000 Euro dotiert.

pbr Planungsbüro Rohling AG
Architekten und Ingenieure
Rheiner Landstraße 9
49078 Osnabrück

Dipl. Ing. Boris Schlörb
Telefon 0541/94120
E-Mail:
www.pbr.de

Kuhl|Frenzel
Agentur für Kommunikation
Martinistraße 57
49080 Osnabrück

Hermann Kuhl
Telefon (0541) 40895-10
E-Mail:
www.kuhlfrenzel.de

Seit fast 50 Jahren erbringt die pbr Planungsbüro Rohling AG Architekten- und Ingenieurleistungen für öffentliche, industrielle und private Auftraggeber an mittlerweile acht Standorten im Bundesgebiet. Das fachübergreifend und interdisziplinär arbeitende Büro beschäftigt derzeit über 275 Mitarbeiter. Einer der Schwerpunkte liegt in der Planung von Freizeit-, Gesundheits- und Sportbädern. Zu den von der pbr AG betreuten Projekten gehören u. a. das Nettebad in Osnabrück, das OLantis Huntebad in Oldenburg, die Schwimmoper Wuppertal sowie „Die Welle“ in Gütersloh.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

BMBF fördert industrieanwendbare Plasmamodellierung im D-Grid

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 20:20
 

Pressemitteilung von: Plasma-Technologie-Grid
PT-Grid ist ein vom BMBF gefördertes Projekt.
PT-Grid ist ein vom BMBF gefördertes Projekt.
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 Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. (INP Greifswald), Greifswald, Mitte Juni den Zuschlag für die Koordination des Plasma-Technologie-Grid (PT-Grid) erteilt. Projektziel ist es, kleinen und mittleren Betrieben (KMU) den Zugang zu komplexen plasmatechnischen Berechnungen auf Basis der D-Grid-Computerinfrastruktur zu ermöglichen. Mittelfristig werden die PT-Grid-Leistungen allen Interessenten aus der Forschung und Industrie offen stehen.

Vier führende Institute und Firmen der Plasmatechnik (CFX Berlin Software GmbH, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V. und Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik der Ruhr-Universität Bochum) bereiten ihre im Industrieauftrag erstellten Plasmamodelle zur Anwendung in der D-Grid-Infrastruktur vor. Als Pilotanwendungen sind Modelle aus den Bereichen Schweißtechnik, Plasmaabscheidung, Großflächen-Glasbeschichtung und Halbleiterherstellung vorgesehen. Industriellen Pilotanwendern wird damit erstmals ermöglicht, plasmatechnische Modellrechnungen aus der wissenschaftlich-technischen Forschung direkt vom Arbeitsplatz aus zu steuern und eigene Parameterstudien durchzuführen. Die industriellen Anwender werden durch PT-Grid weitgehend von eigenen Investitionen in Schulung, Lizenzen und Hardware entlastet.

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Das PT-Grid mit 9 geförderten Partnern aus Forschung und Industrie hat ein Gesamtvolumen von 1,87 Mio. €, wird mit 1,47 Mio. € gefördert und läuft vom 1.5.2009 bis 30.4.2012. In das Verbundprojekt sind insgesamt 19 Institutionen eingebunden, 10 davon aus der Industrie. Anfang Juni 2009 hatten bereits 5 weitere Unternehmen ihr Interesse an den Projektergebnissen bekundet.

Geförderte Projektpartner sind CFX Berlin Software GmbH, Engineering System International GmbH (ESI), SIMAT an der Fachhochschule Stralsund, Fraunhofer-Institut für Schicht- und Oberflächentechnik, GNS Systems GmbH, Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V., Plasmetrex GmbH, Lehrstuhl für theoretische Elektrotechnik an der Ruhr-Universität Bochum und das Institut für Roboterforschung an der Technischen Universität Dortmund.
Als assoziierte Partner konnten die folgenden Institutionen und Firmen gewonnen werden: Rechenzentrum der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Euroglas GmbH, EWM Hightec Welding GmbH, Kjellberg Finsterwalde Plasma und Maschinen GmbH, Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB), Leybold Optics GmbH, Linde AG, Max-Planck-Institut für Plasmaphysik Teilinstitut Greifswald, Technische Universität Dresden, VON ARDENNE Anlagentechnik GmbH.

Das PT-Grid-Projekt reiht sich ein in die aktuelle Diskussion zum Cloud-Computing und Grid-Computing. Die Begriffe beziehen sich auf einen Paradigmenwechsel in der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT): Rechnerleistung, Speicherplatz, Programme, Messergebnisse sollen einfach wie Strom aus der Steckdose bezogen werden können. Dann interessiert es keinen Nutzer mehr, wo Simulationsrechnungen durchgeführt, Ergebnisse dargestellt und gegebenenfalls animiert werden. Dafür notwendige Technologien stellt das Grid-Computing bereit. Vernetzte IKT-Ressourcen erlauben es, für den jeweiligen Anwendungsfall maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Der Anwender bezahlt dann nur noch seinen „Verbrauch“ an Rechenleistung, Programmnutzung oder benötigtem Speicherplatz.

D-Grid stellt hierfür eine Infrastruktur aus Hochleistungsrechnern, Computerclustern, Datenspeichern und Netzwerken zur Verfügung. Diese bundesweit verteilten Ressourcen werden beim Grid-Computing zur koordinierten Problemlösung in institutionsübergreifenden Arbeitsgruppen genutzt.
Die Förderung des Plasma-Technologie-Grid erfolgt im Rahmen der dritten Förderbekanntmachung zur Förderung von Forschungsvorhaben auf dem Gebiet „Grid-Dienste für Wirtschaft und Wissenschaft” im Rahmen des BMBF-Förderprogramms „IKT2020 – Forschung für Innovationen“. In der D-Grid Initiative werden Forschungsvorhaben zum Aufbau integrierter, verteilter IT-Arbeitsumgebungen gefördert.

Diese Vision einer sehr flexiblen IKT wurde von Wirtschaft und Wissenschaft in einem Strategiepapier bereits Ende 2003 formuliert und eine deutsche Grid-Initiative angeregt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) griff diese Überlegungen auf und initiierte 2004 die D-Grid-Initiative. Als Ergebnis von bisher drei zeitlich gestaffelten Bekanntmachungen werden im Referat 524 Grid-Technologien mit rund 100 Mio. Euro in 36 Verbundprojekten mit mehr als 140 Partnern gefördert und in Anwendungsszenarien erprobt.

Kernpunkt der Projektförderung ist die Vereinfachung des Einsatzes von IT-Diensten und Ressourcen in Wissenschaft und Wirtschaft durch Verwendung der Grid-Technologie. Da die Industrieunternehmen in der Regel erst dann auf eine neue Technologie umstellen, wenn der Produktionseinsatz unmittelbar bevorsteht, galt die erste Phase der Projekte vor allem akademischen Anwendungsgebieten. Die Erfahrungen und Ergebnissen aus diesen Projekten erlauben dann in den weiteren Phasen eine schnellere Hinführung gerade auch kleinere Unternehmen an diese Technologie.

Nutzten bislang vor allem Wissenschaftler diese Technologie, findet Grid-Computing aktuell mehr und mehr Resonanz in Hightech-Industriezweigen mit rechenintensiven Aufgaben. Dies wird an der zunehmenden Anzahl der beteiligten Branchen im D-Grid deutlich. Das Plasma-Technologie-Grid-Projekt beispielsweise arbeitet mit industriellen Anwendern aus der Schweißtechnik, Architekturglasveredlung oder Halbleiterindustrie zusammen. Weitere Branchen sollen folgen.
Die D-Grid-Initiative bietet damit gerade dem innovativen Mittelstand die Chance, an rechenintensiven Technologien zu partizipieren. Dadurch können z. B. Standortvorteile gefestigt und ausgebaut sowie Kosteneinsparungen erzielt werden – wichtige Wettbewerbskriterien im Zeitalter der Globalisierung.

Interessierte Institute und Unternehmen können sich jederzeit in die Weiterentwicklung des PT-Grid einbringen.

Plasma-Technologie-Grid
c/o Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.
Felix-Hausdorff-Str. 2
17489 Greifswald
Koordinator: Priv.-Doz. Dr. Detlef Loffhagen, Thomas Harder
Tel.: (03834) 554 300
Fax: (03834) 554 301
pt-grid (at) inp-greifswald.de
www.d-grid-ggmbh.de/index.php?id=97
www.pt-grid.de (geplant)
Pressekontakt: Thomas Harder, Tel.: (03834) 554 463

Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e.V.

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP Greifswald e.V.) ist europaweit die größte außeruniversitäre Forschungseinrichtung zu Niedertemperatur-Plasmen, deren Grundlagen und technischen Anwendungen. Ziel ist einerseits die anwendungsorientierte Grundlagenforschung und andererseits die Optimierung sowie Entwicklung etablierter plasmagestützter Verfahren und Produkte. Dies wird ergänzt durch die Anpassung von Plasmen an kundenspezifische Einsatzbedingungen sowie Machbarkeitsstudien, Serviceleistungen und Beratung.

Das Institut betreibt Forschung und Entwicklung von der Idee bis zum Prototyp, die Themen orientieren sich an den Bedürfnissen des Marktes. Derzeit stehen Umwelt- und Energietechnik, Oberflächen und Materialien sowie interdisziplinäre Themen in Biologie und Medizin im Mittelpunkt des Interesses. Unterstützt wird dies durch Spezial-Plasmaquellen, Modellierung und Diagnostik. Neben 3.700 m2 Hauptnutzfläche verfügt das INP über 26 Labore, einen klassifizierten Reinraum sowie ein mikrobiologisches Labor für interdisziplinäre Forschung.

Als gemeinnütziger Verein organisiert, beschäftigt das INP derzeit etwa 150 Mitarbeiter und hat ein Gesamtbudget von ca. 9,9 Mio. Euro (davon ca. 3,5 Mio. kompetitiv eingeworbene Drittmittel aus z.B. der Industrie, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Forschungs- und Wirtschaftsministerium oder der Europäischen Union).
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen. 

Schalungstechnik - Struktur zeigen mit NOEplast

Beton, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 09:37

Auf der Baustelle Bürgerhaus Unterföhring hatte die neue NOEplast Holz-Struktur Foehring ihren Ersteinsatz. Betoniert wurden damit bis zu 10 m hohe Sichtbeton-Wände.

Struktur zeigen mit NOEplast

NOEplast Struktur Foehring – neue Schalungsmatrize mit Holzoptik

NOE-Schaltechnik, Süssen bringt derzeit die neue Schalungsmatrize „Foehring“ auf den Markt. Sie wurde zusammen mit dem Büro Bez + Kock Architekten, Stuttgart entwickelt und spiegelt die Struktur von parallel zur Maserung geschnittenem Holz wider.

Ihren Namen hat die Schalungsmatrize „Foehring“ von der oberbayrischen Gemeinde Unterföhring, wo sie beim Neubau des Bürgerhauses zum ersten Mal eingesetzt wird. Speziell hierfür wurde sie von dem Stuttgarter Architekturbüro entworfen. Jetzt nimmt NOE diese Struktur in sein Standardsortiment auf. Mit der Matrize „Foehring“ gefertigte Betonflächen zeigen die Struktur von 10 unterschiedlich langen Lärchenholzlatten mit einer Breite von jeweils 50 mm. Die dargestellten Holzlatten weisen eine unterschiedliche Dicke auf.


In Unterföhring kam die Schalungsmatrize für eine zehn Meter hohe Wand zum Einsatz. Dank der ungleichmäßigen Verteilung der abgebildeten Holzleisten bietet die Matrize einen entscheidenden Vorteil: Sie kann durch Anlegen weiterer Matrizen horizontal und vertikal verlängert werden, ohne dass ein Übergang erkennbar ist.


Die PU-Matrize weist die Shore-Härte 65 bis 70 auf, wodurch sie bei fachgerechter Handhabung bis zu 100-mal verwendet werden kann. Die Strukturmatrize „Foehring“ zeichnet sich durch hohe Detailtreue und ausgesprochen gute Wiedergabequalität aus.


Alle NOEplast Strukturmatrizen sind aus 100% recyclingfähigem Polyurethan. Sie eignen sich gleichermaßen für den Einsatz im Betonfertigteilwerk wie auf der Baustelle. Bei der Verarbeitung ist es empfehlenswert, stets das Trennmittel und den Kleber des Herstellers NOE-Schaltechnik zu verwenden. Nur so kann eine lange Lebensdauer des hochwertigen Produkts sichergestellt werden.

 

Bis zu 10 mm beträgt bei der NOEplast Holz-Struktur Foehring der Versatz der Struktur­höhen.


Die neueste NOEplast Holz-Struktur Foehring gibt die Struktur eines quer zur Maserung geschnittenen Lärchenholzes wider.

Alle Text- und Bildrechte liegen bei NOE Schaltechnik


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Umfassender Überblick über Span-, Faser- und OSB-Platten

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 23:11

Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI

Neu erschienene Broschüre informiert über Technik und Anwendungen von Holzwerkstoffen
Holzwerkstoffe ergänzen und erweitern die Anwendung des traditionellen Bau- und Werkstoffs Holz. Sie verbinden die Vorteile des natürlichen Werkstoffs mit den Entwicklungen und Innovationen von Wissenschaft und Technik. Daraus ergeben sich neue Anwendungen und eine Vielzahl von ökologisch verträglichen Produkten.

Einen umfassenden Überblick über Holzwerkstoffe geben die Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI in der gemeinsam mit dem Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) erstellten Broschüre INFORMATIONSDIENST HOLZ spezial "Span- und Faserplatten, OSB". Neben allgemeinen Informationen zu den Grundtypen der Holzwerkstoffe und deren Aufbau und Technik enthält sie eine Zusammenstellung der charakteristischen Werte und Eigenschaften im Hinblick auf die normgemäßen Anforderungen. Vertieft eingegangen wird auf die vielfältigen Anwendungen von Holzwerkstoffen: von der Verwendung im Bauwesen und Innenausbau, als Dämmstoffe oder Bodenbeläge, im Möbelbau, als Türen und Formteile.

"Die Broschüre informiert detailliert über die zahlreichen Holzwerkstoffe und ihre Anwendungen. Dabei werden auch ökologische Fragestellungen beantwortet", erklärt Professor Rainer Marutzky, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Holzforschung.

Die Broschüre, die sich nicht nur an Anwender und Verarbeiter wendet, ist in der Reihe INFORMATIONSDIENST HOLZ spezial erscheinen und wurde unterstützt durch den Holzabsatzfonds. Sie hat 47 Seiten und wird bei Bestellungen von bis zu 5 Exemplaren kostenlos abgegeben. Sie ergänzt die Schrift "Sperrholz", die in der gleichen Reihe erschienen ist.

Zu beziehen ist die Broschüre beim Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) in Gießen, E-Mail: vhimail@vhi.de.
Weitere Informationen:
http://www.vhi.de - Verband der deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.
http://www.wki.fraunhofer.de - Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI
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EVO und juwi gründen Gemeinschaftsunternehmen Cerventus Naturenergie GmbH

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 21:52

Mit Windkraft wachsen und Klima schützen

(pressebox) Offenbach/Woerrstadt, 23.07.2009

Die Energieversorgung Offenbach AG (EVO) steigt in das Geschäft mit der Windkraft ein und geht dazu mit der Wörrstädter juwi-Gruppe (Rheinland-Pfalz), einem der führenden Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen, eine Partnerschaft ein. Beide Unternehmen haben das Gemeinschaftsunternehmen "Cerventus Naturenergie GmbH" mit Sitz in Offenbach gegründet. Ziel der neuen Gesellschaft ist es, in den nächsten Jahren mehrere Windparks in Hessen zu planen, zu bauen und zu betreiben. "Wir leisten somit einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz und stärken zugleich unsere Marktposition", urteilte EVOTechnikvorstand Dr. Kurt Hunsänger anlässlich der heutigen Vertragsunterzeichnung.

Die Cerventus Naturenergie GmbH wird schon bald ihre Arbeit aufnehmen. "Kooperationen zwischen Energieversorgern und Projektentwicklern sind wichtig für den Ausbau erneuerbarer Energien. Der gemeinsame Bau und der Betrieb der Anlagen fördert eine unabhängige, preiswerte und sichere Versorgung der Menschen mit sauberer Energie", erklärte Manfred Jakobs, Geschäftsführer juwi Netzwerk GmbH & Co. KG (künftig juwi renewable IPP GmbH & Co. KG). Seiner Meinung nach gehört der dezentralen Energieversorgung die Zukunft.

Beide Partner wollen die Nutzung der erneuerbaren Energie in Hessen voranbringen, um auf diesem Weg die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu verringern und den CO2-Ausstoß nachhaltig zu senken. Nach Angaben von Hunsänger will die EVO bereits in fünf Jahren den Anteil regenerativer Energien ihrer eigenen Stromerzeugung von derzeit 10 auf 40 Prozent steigern. Das entspricht 135 Millionen Kilowattstunden, mit denen rund 40.000 Haushalte mit Strom versorgt werden können. Dabei werde Windenergie eine wichtige Rolle spielen. Hunsänger: "Beide Partner wollen das Potenzial der Windenergie in Hessen stärker nutzen und dabei ihr spezielles Know-how in Planung, Bau und Betrieb von Windkraftanlagen sowie der Energievermarktung einbringen."

Zur EVO-Gruppe

Die EVO ist ein Unternehmen mit Tradition: Ihre Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1847, als das Unternehmen als "Gasgesellschaft in Offenbach" gegründet wurde. Heute versorgt die EVO rund 170.000 Kunden in der Rhein- Main-Region mit Strom und Gas, Wasser und Fernwärme. Darüber hinaus hat die EVO ihren Service rund um ihr angestammtes Geschäft erweitert: Im EVOMüllheizkraftwerk werden jährlich mehr als 240.000 Tonnen Abfälle nach dem aktuellen Stand der Technik verbrannt - dabei wird Energie aus Müll umweltverträglich in Fernwärme und elektrischen Strom umgewandelt. Ferner bewirtschaftet der Regionalversorger Gebäude, betreibt Heizungsanlagen sowie Nahwärmenetze und wartet Tausende von Straßenlaternen und Ampeln. Zudem ist die EVO in die Produktion von Holzpellets eingestiegen. In der EVO-Gruppe erwirtschaften in Offenbach rund 870 Beschäftigte einen Jahresumsatz von zirka 420 Millionen Euro. Die EVO ist ein Unternehmen der MVV Energie AG und der Stadt Offenbach.

Über juwi Holding AG

Gegründet wurde die juwi-Gruppe (www.juwi.de) 1996 von Matthias Willenbacher und Fred Jung. Gemeinsam haben die Vorstände das Unternehmen von einem Zwei-Mann-Büro für die Projektentwicklung von Windparks zu einer weltweit tätigen Gruppe mit 600 Mitarbeitern und rund 600 Millionen Euro Umsatz entwickelt. Dazu zählen neben Wind-, Solar- und Bioenergie auch Wasserkraft sowie Geothermie. Bislang hat juwi im Windbereich mehr als 350 Windenergieanlagen mit einer Leistung von über 500 Megawatt realisiert; im Solarsegment sind es mehr als 1000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von über 250 Megawatt. Die Gruppe verfügt über Niederlassungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Tschechien, Griechenland, Polen, den USA und Costa Rica. Gemeinsam verfolgen Willenbacher und Jung das Ziel einer rein regenerativen Energieversorgung: 100% Einsatz für 100% erneuerbare Energien. Die Kampagne "100 Prozent erneuerbar" ist Ausdruck dieser Zielsetzung.


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EnBauSa startet Weblog zum energieeffizienten Bauen und Sanieren

Energie — geschrieben von bauinformant @ 21:51

(pressebox) Tübingen, 23.07.2009

Nach dem erfolgreichen Start des Online-Portals EnBauSa geht es nun in die nächste Runde: Im Herbst startet das erste Weblog zum energetischen Bauen und Sanieren.

Das Enbausa-Team freut sich, dass es mit Dr. Alfred Kerschberger einen „bunten Hund“ der Branche für das „Projekt Weblog“ gewonnen hat. Kerschberger ist Architekt, Planer, Buchautor und viel gefragter Referent zum Thema energieeffizient Bauen und Sanieren. Er wird mit seinen Meinungsbeiträgen und Anmerkungen zu aktuellen Themen das Portal enbausa.de enorm bereichern. Ab Oktober soll er regelmäßig bei EnBauSa bloggen.

Zum Serviceangebot der Plattform für energieeffizientes Bauen und Sanieren gehört seit kurzem auch ein umfangreicher Messekalender, der alle wichtigen Termine rund um das Thema auflistet. Seit wenigen Wochen gibt EnBauSa zudem einen eigenen Newsletter heraus, der die Themen der Woche kompakt und in Kurzform zum Anklicken beinhaltet. Und nicht zuletzt: Die Cartoons von Sepp Buchegger auf der Website – spritzig, witzig, originell – sind eines der Alleinstellungsmerkmale von EnBauSa.

Vier Monate nach dem Start präsentiert sich das Online-Portal mit einem umfangreichen und äußerst erfolgreichen Informations- und Service-Angebot. Die Macherinnen Diane Baumann, Pia Grund-Ludwig und Silke Thole liefern an sieben Tagen die Woche aktuelle Nachrichten, Hintergrundinformationen und Interviews zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren. Sie decken die wichtigsten Events der Branche wie die Fachmessen ISH und Bau, die Passivhaus-Tagung, Seminare des Ostbayerischen Technologie-Transfer-Instituts in Regensburg oder die Consense, Fachmesse zum Nachhaltigen Bauen, durch kompetente und aktuelle Berichterstattung ab und sind dabei immer einen Tick schneller als die Konkurrenz. Top-Themen waren dabei in den vergangenen Wochen unter anderem die Debatte um die Abwrackprämie für Heizanlagen, die Diskussion um Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen sowie die Präsentation vorbildlicher energieeffizienter öffentlicher und privater Bauten.

Über EnBauSa GmbH

Das Web-Portal EnBauSa.de bietet einen journalistisch bewerteten Überblick zu allen Fragen der energetischen Sanierung und des Bauens. Zudem setzt EnBauSa Elemente des Web2.0 wie Erfahrungsberichte und Blogs ein, um Bauherren, Planer und Interessierte in Kontakt zu bringen. Um die hochwertige Qualität der Portal-Inhalte sicherzustellen, arbeitet EnBauSa mit ausgewiesenen Branchenexperten aus Wirtschaft und Forschung zusammen.


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Bauindustrie: Auslandsbau weiter im Aufwind

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:38

2008 neue Höchststände bei Auftragseingang und Bauleistung - 2009 Stabilisierung auf Rekordniveau erwartet

    Berlin (ots) - "Die im Ausland tätigen deutschen Baufirmen sind von der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise bislang nicht betroffen. Für 2009 rechnen wir mit einer Steigerung der Bauleistung und einer Stabilisierung des Auftragseingangs gegenüber den Vorjahreswerten." Mit diesen Worten kommentierte heute in Berlin der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, RA Michael Knipper, die Ergebnisse der Auslandsbaustatistik für 2008 und die Erwartungen für 2009.

    2008 war das bisher beste Jahr im internationalen Geschäft der im Ausland tätigen Baufirmen. Der Auftragseingang konnte noch einmal um 4 % auf den neuen Rekordwert von 28,9 Mrd. Euro gesteigert werden. Die Bauleistung im Ausland profitierte von der positiven Orderentwicklung der vergangen Jahre und legte um 12 % auf den neuen Höchstwert von 25,4 Mrd. Euro zu. Knipper führt diese Entwicklung vor allem auf die hohe Wettbewerbsfähigkeit der Deutschen Bauindustrie zurück, die sich besonders bei technisch anspruchsvollen Bauprojekten in allen Bereichen der Infrastruktur zeige.

    "In der aktuellen Situation kommt den deutschen Bauunternehmen und ihren ausländischen Töchtern zu Gute, dass sie bei komplexen Infrastrukturvorhaben im Verkehrsbereiche, im industriellen Dienstleistungsgeschäft sowie zunehmend auch im Zukunftsmarkt des nachhaltigen und umweltfreundlichen Bauens gut aufgestellt sind", so Knipper. Die deutschen Auslandsbaufirmen seien somit in der Lage, von den weltweit aufgelegten Infrastrukturprogrammen zu profitieren.

    Trotz der weltweiten Wirtschaftskrise hätten daher auch im ersten Halbjahr 2009 spektakuläre Großprojekte hereingeholt werden können. Diese umfassten unter anderem den Bau eines Einkaufszentrums in Katar für 1,3 Mrd. Euro, den Neubau und Betrieb von Schulen in Australien für 660 Mio. Euro, den Neubau einer Brücke in Kanada für 410 Mio. Euro sowie den Ausbau und Betrieb eines Autobahnteilstückes in Schottland für knappe 300 Mio. Euro. Die Deutsche Bauindustrie erwarte daher, dass die Bauleistung - basierend auf den Auftragseingängen der vergangenen Jahre - im laufenden Jahr nochmals zunehmen werde. Bei den Auftragseingängen aus dem Ausland sei eine Konsolidierung auf den erreichten Höchstständen wahrscheinlich.

    2008 wickelte die deutsche Bauindustrie 93 % ihrer internationalen Aktivitäten in den Industrieländern Europas, Nordamerikas und Australien ab, so Knipper. In den Entwicklungsländern sei sie nur noch sporadisch tätig. Bereits seit Jahren würden über 90 % sowohl des Auftragseingangs als auch der Bauleistung über Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im Ausland hereingeholt bzw. abgewickelt.

Ansprechpartner: Dr. Heiko Stiepelmann
Funktion: Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Information und Kommunikation
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de 


Lesen Sie auch:

 

Auslandsbau: Warum eigentlich nicht in die Ferne schweifen…

... wenn das Gute eben gar nicht so nah liegt? Das fragten sich viele große Baufirmen im Jahr 2008 erst gar nicht: Unbeeindruckt von der deutschen Baumiserere intensivierten  sie ihre ohnehin hohe Präsenz im Auslandsgeschäft einfach noch weiter.
mehr (externer Link auf http://www.bauinformant.de)


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Absatzentwicklung von Flugasche - Absatz 2008 blieb auf hohem Niveau

Beton, Bauwirtschaft, Energie, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 20:26

Nach jüngsten Erhebungen des BVK, Bundesverband Kraftwerksnebenprodukte e. V., konnte im Jahr 2008 mit ca. 4 Millionen Tonnen Gesamtmenge an vermarkteter Steinkohlenflugasche eine weitere Festigung in den Absatzmärkten erreicht werden. Profitiert hiervon haben insbesondere die Anwendungen im Betonbereich: Nutzung von Steinkohlenflugasche, zertifiziert als Bauprodukt nach DIN EN 450.

Im Marktsegment Transportbeton und Werkfrischmörtel wurden mit 2,33 Millionen Tonnen leichte Zuwächse verzeichnet (plus 4 %) während im Segment Betonpflaster, -borde, -platten, -steine, -fertigteile und -erzeugnisse mit 0,66 Millionen Tonnen fast das Niveau des Vorjahres erreicht wurde. Bei der Verwendung im Straßen-, Wege-, Erd- und Grundbau konnte ebenfalls mit 168.000 Tonnen ein leichter Zuwachs festgestellt werden (plus 4 %). Geringer als im Vorjahr fielen dagegen die Nutzungen von Flugasche für die Zementherstellung mit 392.000 Tonnen (minus 8 %), im Segment Bergbau/Trockenbaustoffe mit 409.000 Tonnen (minus 34 %) und im Segment Mauersteine/Keramische Erzeugnisse mit 34.000 Tonnen (minus 30 %) aus.

 

Im laufenden Geschäftsjahr 2009 gehen die im BVK organisierten Vermarkter und Erzeuger von Baustoffen aus Kohlekraftwerken vorübergehend von Mindermengen aus. Verantwortlich hierfür ist eine Reihe von Faktoren, die eine verlässliche Planung derzeit nicht möglich macht. So sind die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise ebenso zu bewältigen, wie das Ergebnis von gezielten Energieeinsparmaßnahmen. Der Anteil von Kohle im deutschen Energiemix wird darüber hinaus vom weiteren Ausbau regenerativer Energiequellen (Wasser, Wind und Sonne), vom (noch) geplanten Ausstieg aus der Kernenergienutzung und von dem Einkauf preiswerter Energie aus dem Ausland abhängen.

 

Derzeit sind fünf neue Steinkohlekraftwerke im Bau, die in den nächsten drei Jahren ans Netz gehen sollen. Inwieweit bis zu 20 neue Kohlekraftwerke in Deutschland realisiert werden, hängt von einer wirtschaftlich und technischen Machbarkeit der CCS-Technologie (Carbon Capture and Storage), von einer Bezahlbarkeit der CO2-Emissionszertifikate und nicht zuletzt von einer positiveren Grundeinstellung der Bevölkerung zur Kohle ab.

Flugasche ist ein umweltfreundlicher Baustoff. Die Anwendung als Betonzusatzstoff ermöglicht es, Beton hoher Qualität herzustellen. Durch die Anwendung von Flugasche als Betonzusatzstoff Typ II (Puzzolan) werden natürliche Ressourcen geschont und die Umwelt durch Substitution vergleichbarer Baustoffe entlastet, die sonst energieaufwendig gewonnen, aufbereitet oder hergestellt werden müssen.

 

Bei den in Deutschland genutzten Mengen von ca. 3 Millionen Tonnen Flugaschen als Betonzusatzstoff werden jedes Jahr etwa 2,4 Mio. Tonnen Gesteinskörnung und 1,4 Mio. Tonnen Portlandzement substituiert. Allein durch Ersatz dieser Zementmenge konnten jährlich min. 1,3 Mio. Kohlendioxid-Emission vermieden werden.

 

 


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Vertrag ist Vertrag: Miete auch für fehlende Quadratmeter

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:34

Eine Wohnung muss nicht genau so groß sein, wie im Mietvertrag angegeben. Bei bis zu zehn Prozent Abweichung ist laut Bundesgerichtshof keine Mietkürzung möglich. Der Vermieter darf sogar auf Basis der falschen Angaben im Vertrag die Miete erhöhen.

Eine Mietwohnung muss nicht exakt so groß sein wie im Mietvertrag angegeben. Abweichungen von bis zu zehn Prozent berechtigen nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de nicht zu Mietkürzungen. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (BGH) sind solche Abweichungen unwesentlich, da sie nicht die Gebrauchstauglichkeit einer Wohnung einschränken. Erst dann, wenn die Abweichung mehr als zehn Prozent beträgt, liegt ein Mangel vor, der zur Minderung der Miete berechtigt.

Bei kleineren Abweichungen kann der Vermieter sogar auf Basis der falschen Angaben im Mietvertrag die Miete erhöhen, hat der BGH jüngst in einem von Mieterschützern heftig kritisierten Urteil entschieden (Az.: VIII ZR 205/08). Im verhandelten Fall mietete eine Frau eine angeblich 55,75 Quadratmeter große Wohnung. Tatsächlich hatte diese nur eine Fläche von rund 51 Quadratmetern. Nach einiger Zeit wollte der Vermieter die Miete erhöhen und multiplizierte den neuen Quadtratmeterpreis von 7,76 Euro mit der im Vertrag angegebenen Quadratmeterzahl von 55,75. Die Mieterin vertrat die Ansicht, der Vermieter hätte zumindest hier die tatsächliche Fläche zugrunde legen müssen, berichtet Immowelt.de.

Doch letztinstanzlich scheiterte die Frau mit ihrer Klage vor dem Bundesgerichtshof. Demnach sei es erst bei einer Abweichung von mehr als zehn Prozent der Mieterin nicht mehr zumutbar, dass die vertraglich vereinbarte und nicht die tatsächliche Wohnfläche bei einer Mieterhöhung zugrunde gelegt würde.

Ein Trost für Mieter: Im umgekehrten Fall - wenn die Wohnung tatsächlich größer ist, als im Vertrag angegeben – muss sich der Vermieter ebenfalls an die vertragliche Vereinbarung halten, solange die die Abweichung maximal zehn Prozent beträgt. So urteilte der BGH, dass der Vermieter einer angeblich 121 Quadratmeter großen Wohnung keine Mieterhöhung auf Basis der tatsächlichen Wohnungsgröße von 132 Quadtratmetern vornehmen dürfe (Az.: VIII ZR 138/06).


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Kühlen mit der Wärmepumpe

Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:38

Klimaanlagen sind Umweltkiller. Viel schlauer ist das Kühlen mit der Wärmepumpe – im Sommer. Im Winter ist sie eine extrem sparsame Heizung.

 

Wer es im Sommer kühl in der Wohnung haben will, braucht eine Klimaanlage. Doch die verbraucht eine Menge Energie und gilt deshalb nicht gerade als umweltfreundlich. Fein raus ist, wer sich für die Heizungsart Wärmepumpe entscheidet. Sie beheizt im Winter das Haus auf sehr sparsame Weise, im Sommer kann sie zur Kühlung eingesetzt werden, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

 

Effiziente Nutzung der Umweltwärme

So etwas Ähnliches wie eine Wärmepumpe gibt es übrigens in jedem Haushalt. Der Kühlschrank arbeitet nach demselben Grundprinzip: Er entzieht den schon recht kühlen Lebensmitteln Wärme, womit diese noch kühler werden. Die Wärmepumpe nutzt als Medium Grundwasser, Erdwärme oder die Außenluft. Diesen Medien wird, auch wenn sie nur ein paar Grad Celsius warm sind, Wärmeenergie entzogen, die im Winter zum Heizen genutzt wird. Für diesen Vorgang braucht die Wärmepumpe – so wie auch der Kühlschrank – Strom. Allerdings ist bei einer gut ausgelegten Wärmepumpe nur ein Kilowatt Strom nötig, um dem Umweltmedium vier Kilowatt Wärmeenergie zu entziehen. Besonders umweltfreundlich ist die Wärmepumpe, wenn man sie mit Ökostrom betreibt, der übrigens nicht teurer sein muss als konventioneller Strom, wie das Immobilienportal Immowelt.de unlängst in einem Preisvergleich herausgefunden hat.

 

Kühl im Sommer

Zur Kühlung im Sommer braucht die Wärmepumpe noch weniger Energie. Denn es wird einfach kühles Heizungswasser (vorzugsweise) durch die Leitungen der Fußbodenheizung geleitet, was zu einer angenehmen Kühlung führt. Die Wärmepumpe und Fußbodenheizung passen übrigens hervorragend zusammen. Durch die große Fläche, die der Fußbodenheizung zum Wärmeabstrahlen zur Verfügung steht, kann im Winter die Vorlauftemperatur des Heizwassers deutlich niedriger liegen als bei konventionellen Heizkörpern. Und das ist ideal für die Wärmepumpe. Denn diese arbeitet besonders effizient, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Medium und gewünschter Heizwassertemperatur möglichst gering ist.

 

Quelle: www.immowelt.de
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Expertenrat und Netzwerk für Internationale Bauausstellungen (IBA) gegründet

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:40

Lütke Daldrup: Zukunft für Internationale Bauausstellungen

22. Juli 2009

Internationale Bauausstellungen (IBA) sind seit hundert Jahren fester Bestandteil der Stadtentwicklung in Deutschland. Sie geben wichtige Impulse für architektonische und technische Innovationen und die städtebauliche oder landschaftliche Entwicklung einer Region.
Heute hat sich in Berlin ein unabhängiger IBA-Expertenrat gegründet. Er soll künftig über die Einhaltung von gemeinsam verabschiedeten Qualitätsgrundsätzen wachen und die Ausrichter Internationaler Bauausstellungen unterstützen. Ein Memorandum legt die Grundlagen fest. Darüber hinaus soll künftig ein IBA-Netzwerk "IBA trifft IBA" für den Austausch unter den Akteuren sorgen. Durch jährliche  "Labore" und breiter - auch international - angelegte "Foren" wird das Netzwerk die Weiterentwicklung des Formates "IBA" fördern.

Staatssekretär Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup: "Die Durchführung einer IBA ist eine Selbstverpflichtung zu Qualität. Der Staffelstab wird von einem Ort zum anderen weiter gegeben, die Idee weiter entwickelt. Das wird nun durch unabhängige Experten begleitet und auf nationaler und internationaler Ebene vernetzt."

Die Ausrichter derzeit laufender und geplanter IBA's haben letztes Jahr eine bundesweite Debatte über die Qualität Internationaler Bauausstellungen angestoßen. Das Bundesbauministerium moderiert und unterstützt den Prozess der Qualitätssicherung im Rahmen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik.

Lütke Daldrup: "Gemeinsame Grundsätze und engere Zusammenarbeit sichern die Qualität und damit die Zukunft der Internationalen Bauausstellung als Instrument der Stadtentwicklung. Wir brauchen Innovationen und Visionen, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Eine IBA bietet Freiräume für Experimente und Feldversuche, die einmalig und extrem wertvoll sind."

Die derzeit laufenden Internationalen Bauausstellungen setzen unterschiedliche Schwerpunkte:

  • Bei der IBA Hamburg 2013 geht es um die Metropolen. Die Projekte reichen von flexiblen Wohnformen auf dem Wasser über die Energieerzeugung in der Stadt bis hin zur Konversion kontaminierter Industriebrachen. 
  • Bei der IBA Stadtumbau 2010 zeigen 19 Städte in Sachsen-Anhalt, wie kreativ mit Schrumpfung und Strukturwandel  umgegangen werden kann.
  • Die IBA Fürst-Pückler-Land zeigt in der Lausitz noch bis 2010, welche Potenziale in einer ehemaligen Bergbauregion stecken. Mit ihren 25 IBA- und zwei EU-Projekten gibt sie wirtschaftliche, gestalterische und ökologische Impulse für den nötigen Strukturwandel in der Region um Cottbus. Eine Industrielandschaft wird Schritt für Schritt in eine einmalige Seenlandschaft umgewandelt.
Quelle: www.bmvbs.de

Innovationen für Wohnen und Gewerbe: POLYCITY-Modellprojekt

Energie, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:56

energie-projekte.de präsentiert POLYCITY-Modellprojek. Foto: bine
 
22.07.2009
In Ostfildern nahe Stuttgart entsteht auf einem ehemaligen Militärgelände das Neubaugebiet Scharnhauser Park. Auf 150 ha Fläche sollen hier zukünftig 10.000 Einwohner leben, gleichzeitig werden etwa 2.000 Arbeitsplätze angesiedelt. Im Wohngebiet wurden sowohl Neubauten realisiert als auch Bestandsgebäude saniert. Konzept und bauliche Realisierung werden im Rahmen des EU-Programms Concerto durch das Projekt POLYCITY gefördert und wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, die Nutzung fossiler Brennstoffe durch energieeffiziente Bauten und den erhöhten Einsatz von erneuerbaren Energien zu reduzieren. Der Scharnhauser Park wurde 2006 mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet.

Auf dem 150 ha großen Gebiet besteht eine Nutzungsmischung aus Wohnen, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen. Der Bebauungsplan schreibt vor, dass sämtliche Gebäudehüllen in Niedrigenergiebauweise zu realisieren sind. Beim Immobilienkauf müssen die neuen Bewohner eine privatrechtliche Vereinbarung eingehen und sich auf das Energieversorgungskonzept einlassen.

Zentrales Element der Energieversorgung ist ein Holzheizkraftwerk, an das alle Gebäude des Stadtteils durch ein Nahwärmenetz angeschlossen sind. Die Stromerzeugung erfolgt über einen Dampfturbinenprozess (Organic Rankine Cycle). Als Brennstoffe werden Landschaftspflegeholz (70 %) und Waldholz (30 %) aus der Region genutzt. Im Jahr 2007 lag der Anteil von Holz an der Wärmeerzeugung bei 78 %. Für Spitzenzeiten und als Reserve stehen zusätzlich zwei Erdgaskessel (5 und 10 MW) bereit.

In einem der Büroneubauten wurde eine Lithium-Brom-Absorptions Kältemaschine installiert, die mit Wärme aus dem Holzheizkraftwerk angetrieben wird und somit ihre Kälteenergie ausschließlich aus Biomasse erzeugt.

Nähere Informationen zum Projekt finden Sie unter energie-projekte.de. Das BINE-Portal bietet neben Planungsinformationen, baulichen und energetischen Kennwerten vor allem aktuelle Betriebserfahrungen. Architekten und Planer präsentieren hier ihre besten Referenzen.

Im Rahmen des EU-Concerto-Programms werden energieeffizientes Bauen und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien im Scharnhauser Park durch das Projekt POLYCITY gefördert und wissenschaftlich begleitet. Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Weitere Informationen finden sich unter www.polycity.net.

von: BINE Informationsdienst berichtet über Themen der Energieforschung: Dabei geht es um neue Materialien, Systeme und Komponenten, um innovative Konzepte und Methoden und es werden die Lerneffekte vermittelt beim Einsatz neuer Technologien in der Praxis. Denn erstklassige Informationen sind die Grundlage für richtungsweisende Entscheidungen, sei es bei der Planung energetisch optimierter Gebäude, der Effizienzsteigerung industrieller Prozesse oder bei der Integration Erneuerbarer Energien in bestehende Systeme.

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Wirtschaftskrise nutzen, Energieeffizienz steigern

Energie — geschrieben von bauinformant @ 12:20

dena präsentiert Unternehmen, die erfolgreich Energiekosten senken und Anlagen modernisieren

22.07.2009

Maßnahmen zur energetischen Modernisierung von Anlagen und Systemen führen in Unternehmen schnell zu deutlich sinkenden Energieverbräuchen. 20 Prozent und mehr an Energiekosteneinsparung sind möglich bei Amortisationszeiten von oftmals weniger als zwei Jahren. Über 20 erfolgreiche Praxisbeispiele aus Unternehmen verschiedenster Branchen und Größen präsentiert die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) jetzt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz. Die "dena-Referenzprojekte" sind im Internet ausführlich dokumentiert. Sie zeichnen sich durch hohe Kosteneinsparungen und Kapitalrenditen aus und lassen sich gut auf andere Unternehmen übertragen.

"Unternehmen, die die Wirtschaftskrise nutzen, um ihre Energieeffizienz zu steigern, profitieren von sinkenden Energiekosten und modernen Anlagen. Wenn die Konjunktur wieder anspringt und die Energiepreise steigen, haben sie deutliche Wettbewerbsvorteile", sagte dena-Bereichsleiter Steffen Joest. "Unsere Referenzdatenbank zeigt Unternehmen, was möglich ist und wo sie ansetzen können, wenn sie selbst aktiv werden möchten."

Insbesondere bei Querschnittstechnologien wie zum Beispiel der Drucklufttechnik lassen sich hohe Kosteneinsparungen erzielen. Solche Systeme sind häufig in Nebenprozessen installiert und deshalb leichter zu erschließen. So spart der Röhrenproduzent Mülheim Pipecoatings durch die energetische Optimierung seines Druckluftsystems Energiekosten von jährlich 92.000 Euro. Dafür investierte er 61.000 Euro in eine effiziente Drucklufttrocknung, eine Kälterückgewinnung aus der Druckluft sowie eine optimierte Druckluftsteuerung. Die Energieeffizienzmaßnahmen rentierten sich damit bereits in weniger als einem Jahr.

Die Albert Weber GmbH, ein Hersteller von Motorenkomponenten, hat die Abluftabsaugung an seinen Werkzeugmaschinen energetisch optimiert, unter anderem durch eine neue bedarfsgerechte Regelung des Absaugvolumenstroms. Dies führte zu einer Energieeinsparung von über 30 Prozent. Mehr als 21.000 Euro spart das Unternehmen dadurch jährlich ein. Bei Investitionen von 25.000 Euro amortisieren sich die Maßnahmen schon nach etwas mehr als einem Jahr.

Auf der Internetseite www.industrie-energieeffizienz.de/referenzen Externer Link werden diese und weitere Beispiele detailliert vorgestellt, unter anderem mit Informationen über eingesetzte Technologien, erforderliche Investitionen, erzielte Einsparungen und kompetente Ansprechpartner.

Die Initiative EnergieEffizienz wird von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und den Unternehmen der Energiewirtschaft - EnBW AG, E.ON AG, RWE AG und Vattenfall Europe AG - getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.


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Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe

Allgemein, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 08:37

Neue Broschüre: Hochwasserschutz


Dem Hochwasserschutz kommt in Deutschland nicht erst seit den Jahrhundertereignissen an Elbe und Oder eine immer größere Bedeutung zu. Experten sind sich einig, dass Überschwemmungen und Hochwasserereignisse in den nächsten Jahren weiter zunehmen werden. Um die Gefahr für Mensch und Umwelt zu reduzieren und Sachschäden zu verhindern, sind neben ökologischem Hochwasserschutz vor allem wirksame bauliche Maßnahmen erforderlich. Aufgrund ihrer vorteilhaften Eigenschaften bieten die Baustoffe Beton und Zement hierbei zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Sowohl beim Deichbau als auch beim Schutz von Landschaften und Gebäuden sichern umweltverträgliche, massive, erosionsstabile und wasserunempfindliche Bauteile aus Beton die Dauerhaftigkeit und Widerstandsfähigkeit.

Das in einer aktualisierten Neuauflage erschienene Buch „Hochwasserschutz und zementgebundene Baustoffe“ gibt Verantwortlichen bei Bund, Ländern, Kommunen und in Fachbehörden sowie betroffenen Bürgern einen praxisnahen Überblick zum Hochwasserschutz in Deutschland. Dabei zeigen die Autoren auf, wie Deichbau, temporäre Schutzeinrichtungen und bauliche Maßnahmen an Häusern in von Hochwasser bedrohten Regionen zusammenwirken können.

Nach einer Einführung und einem Überblick  über vergangene Hochwasserkatastrophen werden die Anforderungen an das moderne Hochwassermanagement und die möglichen Schutzmaßnahmen erläutert. Im Hauptteil der Publikation werden die technischen Hochwasserschutzmaßnahmen dargestellt – im Fokus dabei stehen jeweils die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile zementgebundener Baustoffe. Von Deichwegen und Deckwerk über Hochwasserschutzwände bis hin zu hochwassergerechter Planung und Sicherung von Gebäuden: Anhand praktischer Ausführungsbeispiele und anschaulicher Bebilderungen werden die möglichen Bauverfahren und deren technische Anforderungen, Einsatzbereiche und Vorteile aufgezeigt.

Folgende Downloads sind zu diesem Beitrag vorhanden:

Presseinformation von: www.beton.org
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IG BAU lädt Bundesbänker zum Baustellenbesuch ein

Bauwirtschaft, Finanzierung — geschrieben von bauinformant @ 08:27

Die Bundesbank will die Rente reformieren und das Renteneintrittsalter künftig an die Lebenserwartung koppeln. Nach ihrer Rechnung müssten Menschen ab dem Jahr 2060 bis zum Alter von 69 arbeiten. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) kritisiert diese Forderung als absurd. „Wir laden die verantwortlichen Bundesbänker auf die Baustelle zum Zementsäcke heben und Steine schleppen ein. Am Schreibtisch in der Bundesbank kann man es vielleicht bis 69 aushalten, auf der Baustelle ist die Vorstellung grotesk“, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.Schon die bereits verabschiedete Rente mit 67 bedeutet für Arbeitnehmer, deren Gesundheit nicht bis 67 mitmacht, oft zwei Jahre länger ‚Hartz IV’ oder heftige Abschläge bei der Altersrente. Das gilt gerade für die Kollegen am Bau, in der Gebäudereinigung sowie in allen anderen Branchen mit harter körperlicher Arbeit“, sagt der Gewerkschaftsvorsitzende. Nicht einmal zehn Prozent der Bauarbeiter erreichten das Renteneintrittsalter von 65 Jahren.

Wiesehügel erneuerte in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer Reform der Erwerbsminderungsrente: „Schon heute sind Arbeitnehmer massiv von Armut bedroht, die aus gesundheitlichen Gründen nicht bis zur Rentenaltersgrenze arbeiten können. Erwerbsminderung bedeutet oft Armut – für ältere Arbeitnehmer und für jüngere. Die Erwerbsminderungsrente, die dann eigentlich vor Armut schützen sollte, ist zu niedrig. Zudem sind die Zugangskriterien realitätsfern eng. Sie berücksichtigen in keiner Weise die Realität auf dem Arbeitsmarkt“, sagt der IG BAU-Vorsitzende.

Pressemitteilung von IG Bau, www.igbau.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Fertigteile erleichtern Bauen im Bestand: Einkaufszentrums in der Münsteraner Stubengasse

Beton, Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 07:27
Knappe Zeit, wenig Platz: Vieles sprach beim Bau des Einkaufszentrums in der Münsteraner Stubengasse für Betonfertigteile – und die CEMEX Beton-Bauteile GmbH sicherte sich einen Großauftrag.

 

„Die Arge hat allein die beiden Untergeschosse in gut drei Monaten hingestellt. Dafür haben wir dreieinhalbtausend Quadratmeter Doppelwandelemente produziert – das Projekt Stubengasse Münster war geprägt von einem besonders knappen zeitlichen Ablauf“, meint Dipl.-Ing. Björn Trinkaus im Rückblick. Er ist bei der CEMEX Beton-Bauteile GmbH in den Verkaufsbüros Dortmund und Nottuln verantwortlich für die technische Koordination. Das Unternehmen lieferte im Auftrag der Bautreff Voss GmbH & Co. KG. Deren Standort in Datteln versorgte die Arge aus Oevermann Hochbau GmbH NL Münster und Freundlieb Bauunternehmung GmbH & Co. KG mit Baustoffen.

Die mit 6,50 Meter höchsten Doppelwände stehen im Rampenbereich. Sie reichen über zwei Geschosse und sind werksseitig mit Anschlüssen für die Rampen versehen.

 

Jetzt steht der Rohbau des neuen Einkaufszentrums im Herzen der historischen Altstadt. Im Herbst soll der viergeschossige Gebäudekomplex mit 16.800 Quadratmetern Nutzfläche seine Tore öffnen. Mit dem Nutzungsmix aus Einzelhandel, Dienstleistern, Gastronomie und einem Hotel will der Bauherr, die Harpen Immobilien GmbH & Co. KG, das Einzugsgebiet der Westfalenmetropole um ein Highlight bereichern. Der architektonische Entwurf stammt von Prof. Ernst Kasper, Aachen, und dem Büro Fritzen + Müller-Giebeler, Ahlen.

 

Schon im Sommer wird die zweigeschossige Tiefgarage mit 317 PKW-Stellplätzen und 220 Fahrradeinstellplätzen eingeweiht. Zwei Faktoren sprachen hier für den Einsatz von Betonfertigteilen: Raum und Zeit. Weil der Verbau der gesamten Baugrube aus einer wasserdichten Bohrpfahlwand besteht – zusammengesetzt aus ca. 620 überschnittenen Bohrpfählen, sogenannten Schneckenortbetonpfählen – hatten die Mitarbeiter der Arge keinen Platz, um örtlich zu schalen. Auf den Außenseiten blieben nur 10 bis 20 Zentimeter an Arbeitsraum. Ebenfalls eng war der Terminplan. Von April bis August 2008 mussten die Untergeschosse fertig werden, damit der Gesamtfertigstellungstermin zu halten war.

Auch der Platzmangel sprach für Betonfertigteile: Eine Bohrpfahlwand ließ nur 10 bis 20 Zentimeter Arbeitsraum.

 

Doppelwandelemente bilden die Außenwände der Untergeschosse. Sie sind zusammengesetzt aus zwei mit Gitterträgern verbundenen, 6 Zentimeter starken Betonschalen, die die Arge-Mitarbeiter auf der Baustelle mit Ortbeton ausgossen. Die mit 6,50 Meter höchsten Doppelwände stehen im Rampenbereich. Sie reichen über zwei Geschosse und wurden schon im Werk mit Anschlüssen für die Rampen versehen.

 

Der Querschnitt der Außenhülle verjüngt sich über die beiden Untergeschosse. Im 2. UG sind die Außenwände 35 Zentimeter dick, im 1. UG nur noch 30 Zentimeter. Doch auch hier reicht der Kernbeton für die WU-Konstruktion aus, welche die Fachplaner von Oevermann zur Abdichtung gegen drückendes Wasser vorgesehen haben.

 

Neben Doppelwänden wurden in den Untergeschossen 275 Quadratmeter Thermowände eingebaut, denn einige separate Räume und die Treppenhäuser ließen die Planer entsprechend der neuen Wärmeschutzverordnung dämmen. Bei den Thermowänden der CEMEX Beton-Bauteile GmbH handelt es sich um Doppelwandelemente mit integrierter innenliegender Dämmung, die in diesem Fall 6 Zentimeter dick ist. Sie kamen beispielsweise im Bereich eines Sprinklertanks als Teil einer WU-Konstruktion zum Tragen. Wo sie aus Zeitmangel keine Mauerwerkswände erstellen konnte – wie im Bereich der Heizzentrale –, wählte die Arge 15 bis 20 Zentimeter schlanke Massivwände. Im Erdgeschoss und im 1. OG kamen etwa 700 Quadratmeter 25er-Doppelwände in der Gebäudehülle und in den Treppenhauskernen zum Einsatz.

Die CEMEX Beton-Bauteile GmbH lieferte 4.200 m² Doppelwände, 275 m² Thermowände und 350 m² Massivwände, überwiegend eingebaut im 1. und 2. UG.

 

Um den Großauftrag zuverlässig auszuführen, griff die CEMEX Beton-Bauteile GmbH auf ein leistungsfähiges Netz von Werken zurück. „Wir haben die verschiedenen Produkte jeweils dort hergestellt, wo es technisch und wirtschaftlich am sinnvollsten war“, erklärt Dipl.-Ing. Björn Trinkaus, „die Doppelwände im Werk Eslohe-Bremke, die Thermowände in Bischofsheim und die Massivwände in Lahntal.“

 

Das neue Einkaufszentrum Stubengasse liegt mitten in der Innenstadt direkt an der Fußgängerzone. Deshalb ließ die Arge der CEMEX-Disposition ein Verkehrslogistikkonzept zukommen, das die Anlieferung der Betonfertigteile „just in time“ an bestimmter Abladestelle regelte. „Was das Bauvorhaben so besonders machte, waren seine Größe und seine Komplexität“, meint Dipl.-Ing. Björn Trinkaus. „Wir sprechen hier von ‚Bauen im Bestand‘, und die beengte vorgegebene Platzsituation schlägt sich auf die Gebäudeform und letztlich auf die Geometrie einzelner Bauteile nieder. In Anbetracht dieser Rahmenbedingungen war es umso wertvoller, dass wir schon mehrfach mit dem Ingenieurbüro Gantert + Wiemeler zusammengearbeitet hatten, das die Bauleitung seitens des Bauherren übernimmt. Oevermann haben wir auch beim Bau des Hansecarrés beliefert, eines unmittelbar benachbarten Wohn- und Geschäftszentrums.“


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Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co.KG investiert in neue Produktionsstätte

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 22:02
Mustermontage RSV Niehoff

(pressebox) Passau, 21.07.2009

Die Maschinenfabrik Niehoff GmbH & Co. KG, einer der weltweit führenden Hersteller von Maschinen für die Draht- und Kabelindustrie, baut am Stammsitz in Schwabach bei Nürnberg eine komplett neue Fabrik. Das Bauvorhaben hat Mitte September 2008 mit dem ersten Spatenstich begonnen. Die Umsiedlung der Unternehmensbereiche ist in drei Abschnitte untergliedert. Im ersten Bauabschnitt werden die Produktionsbereiche Montage, Prüfstand, Versuchs- und Testbereich, Versand, Lackiererei und die Lehrwerkstatt an den neuen Standort verlagert. Die jetzt begonnene erste Baustufe umfasst eine Produktionsfläche von 17.000 m².

Simon RWA Systeme GmbH wurde mit der Lieferung und Montage der Rauchschürzen beauftragt. Die Auflagen des Brandschutznachweises zu erfüllen, werden insgesamt 52 Einzelvorhänge Smoke PROtec zwischen die Betonstützen eingebaut. Die Rauchschürzen unterteilen die Produktionshallen in Rauchabschnitte nach DIN 18232.


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Auftrag für Tunnelsystem in Hongkong über zirka 233 Mio. Euro

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:20
Leighton Asia plant und baut die Abwasseranlage bis Oktober 2013

Die HOCHTIEF-Tochter Leighton hat über ihre Beteiligung Leighton Asia einen Auftrag in
Hongkong für mehr als 233 Mio. Euro (410 Mio. AUD) erhalten: Die Gesellschaft wird in
einem Joint Venture ein System von Abwassertunneln planen und bauen. Der Anteil von
Leighton Asia am Joint Venture beträgt 80 Prozent. Dies entspricht einem Anteil am
Auftragsvolumen von gut 186 Mio. Euro. Auftraggeber ist das Hong Kong Drainage Services
Department.

Das neue Tunnelsystem im Hafenviertel Hongkongs soll sich nach seiner Fertigstellung über
eine Gesamtlänge von 7,5 Kilometern erstrecken und alte Abwasseranlagen ersetzen. Die
Röhren werden dabei in außergewöhnlicher Tiefe von 70 bis 120 Metern verlegt. Leighton
Asia nimmt die Arbeiten im August 2009 auf und wird sie bis Oktober 2013 abschließen. Der
Auftrag ist Teil des Harbour Area Treatment Schemes (HATS), das die Regierung in
Hongkong aufgelegt hat, um die Abwassersysteme zu erneuern.
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Konjunkturpaket im Landkreis Spree-Neiße läuft an

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:54
 
 
Pressemitteilung von:Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg
„Auch Straßen- und Tiefbau muss von Hilfen profitieren“

Berlin, 21.7.2009

Mit rund 4,2 Mio. Euro aus dem Konjunkturpaket unterstützt der Landkreis Spree-Neiße die regionale Wirtschaft. Das geht aus einem Gespräch der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. mit dem Baudezernenten des Landkreises, Olaf Lalk, und dem Fachbereichsleiter Bau und Planung, Horst Schötz, hervor. Von der bereitgestellten Summe fließen 65 Prozent in die Bildungsinfrastruktur, mit den übrigen 35 Prozent soll die sonstige Infrastruktur verbessert werden. Wolf Burkhard Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau, forderte, auch den Straßen- und Tiefbau mit in die Sonderförderung einzubeziehen. „Das Bauvolumen wird aller Voraussicht nach in diesem Jahr um sechs Prozent zurückgehen, und zwar trotz Konjunkturpaket“, so Wenkel. „Vor diesem Hintergrund ist es für uns nicht nachvollziehbar, warum Mittel, die die Wirtschaft ankurbeln und die Infrastruktur ausbauen sollen, nicht auch in den Straßen- und Tiefbau fließen.“

Derweil läuft die Verteilung der Mittel aus dem Konjunkturpaket gut an: Mit dem Ersatzneubau der Sporthalle am Pestalozzi-Gymnasium in Guben sei die erste Maßnahme bereits vergeben, so der Baudezernent. Drei weitere Maßnahmen im Landkreis laufen bereits. Zudem sei die Kreisverwaltung bestrebt, die Aufträge kleinteilig zu vergeben und das Verfahren unbürokratisch und schnell zu handhaben.

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Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.
Abt. Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Frau Christiane Witek
Nassauische Strasse 15
10717 Berlin
Tel.: 030 - 86 000 4-19
Fax: 030 - 86 000 4-12
Mobil 0177-445 88 00
eMail:
www.fg-bau.de

Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Denkmalschutzrecht/Baunachbarrecht

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:50
 

Pressemitteilung von: GGT Symposien
Jens Joachim Jung, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Referent der GGT Symposien
Jens Joachim Jung, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Referent der GGT Symposien
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(openPR) - Der Eigentümer eines denkmalgeschützten Gebäudes kann gegen die denkmalschutzrechtliche Genehmigung eines benachbarten Bauvorhabens klagen, wenn das Nachbarvorhaben die Denkmalwürdigkeit seines Anwesens erheblich beeinträchtigt.

Problemaufriss:
Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden (Kulturdenkmäler) sind durch die Unterschutzstellung nicht unerheblich in ihren Eigentumsrechten an dem Anwesen beschränkt. So dürfen beispielsweise bauliche Veränderungen am Gebäude, wie Umgestaltungen, Instandsetzungen oder gar die Beseitigung nur mit der Genehmigung der Denkmalschutzbehörde vorgenommen werden. Darüber hinaus sind Eigentümer von Kulturdenkmälern verpflichtet, das Gebäude im Rahmen des Zumutbaren zu erhalten und zu pflegen. Durch diese Beschränkungen und Pflichten entstehen den Eigentümern zum Teil erhebliche denkmalbedingte finanzielle Mehraufwendungen. Fraglich ist, ob diesem finanziellen Mehraufwand das Recht des Eigentümers gegenüber steht, sich gerichtlich gegen ein Nachbarbauvorhaben zur Wehr zu setzen, das die Denkmalwürdigkeit des eigenen Gebäudes möglicherweise beeinträchtigt.

Der Fall:
Der Eigentümer einer im Außenbereich gelegenen denkmalgeschützten Schlossanlage begehrte die Beseitigung eines in der Nachbarschaft innerhalb der Denkmalschutzzone errichteten landwirtschaftlichen Fahrsilos. Er argumentierte, das Silo beeinträchtige die Denkmalwürdigkeit seines Anwesens. Für die Errichtung des Fahrsilos hatte die zuständige Behörde eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung erteilt. Der Eigentümer der Schlossanlage klagte vor dem Verwaltunsgericht gegen diese Genehmigung. Die beiden ersten Instanzen verneinten ein Klagerecht (Klagebefugnis) mit dem Argument, das Landesdenkmalschutzgesetz vermittle dem Eigentümer kein subjektiv-öffentlichrechtliches Abwehrrecht. Die Unterschutzstellung eines Kulturdenkmals liege allein im öffentlichen Interesse. Dementsprechend habe der Eigentümer eines Kulturdenkmals keinen Anspruch auf Schutz der Denkmalwürdigkeit des eigenen Anwesens vor Beeinträchtigungen durch Dritte. Mit Urteil vom 21. April 2009 (Az.: 4 C 3.08) hob das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) die Entscheidung der Vorinstanz auf.

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Die Entscheidung:
Das BVerwG bejaht ein Klagerecht des Eigentümers der Schlossanlage. Es stützt seine Entscheidung im Wesentlichen auf den grundgesetzlichen Eigentumsschutz aus Art. 14 Abs. 1 Grundgesetz. Wenn ein Kulturdenkmal unter Schutz gestellt wird, genüge es nicht, den Eigentümer für dessen Erhaltung und Pflege in Anspruch zu nehmen. Der Gesetzgeber habe eine umfassende Schutzpflicht für das Kulturdenkmal. Er müsse es auch vor Beeinträchtigungen durch Vorhaben in seiner Umgebung schützen. Die Ziele des Denkmalschutzes ließen sich nur erreichen, wenn auch das Eigentum in der Umgebung eines denkmalgeschützten Gebäudes beschränkt werde. Vorhaben in der Umgebung eines Kulturdenkmals, die dessen Denkmalwürdigkeit erheblich beeinträchtigen, dürften nur zugelassen werden, wenn das Vorhaben seinerseits durch überwiegende Gründe des Gemeinwohls oder durch überwiegend private Interessen gerechtfertigt sei. Der Gesetzgeber handele widersprüchlich, wenn er einerseits das Kulturdenkmal unter Schutz stelle und den Eigentümer zu dessen Erhaltung und Pflege verpflichte, andererseits aber erhebliche Beeinträchtigungen der Denkmalwürdigkeit des Kulturdenkmals durch Vorhaben in der Umgebung ohne Weiteres zuließe. Die gerichtliche Anfechtung der denkmalschutzrechtlichen Genehmigung durch den Eigentümer des Kulturdenkmals sei deshalb jedenfalls dann zulässig, wenn das Vorhaben die Denkmalwürdigkeit des Anwesens möglicherweise erheblich beeinträchtige.

Auswirkungen für die Praxis:
Wenngleich das BVerwG in seiner Entscheidung offen lässt, ob die Vorschriften der Denkmalschutzgesetze generell drittschützende Wirkung haben können und das Gericht ein Anfechtungsrecht auch nur auf solche Fälle beschränkt, in denen die Denkmalwürdigkeit des Anwesens möglicherweise erheblich beeinträchtigt wird, hat die Entscheidung für die Praxis große Bedeutung. Die Eigentümer von denkmalgeschützten Gebäuden werden zukünftig nicht mehr tatenlos zusehen müssen, wie die Umgebung baulich verschandelt und damit ihr Eigentum, für das sie finanzielle Mehraufwendungen trifft, entwertet wird. Für Bauherren, Investoren, Architekten, Planer aber auch für Genehmigungsbehörden bedeutet die Entscheidung, dass sie zukünftig verstärkt Belange des Denkmalschutzes der umgebenden Bebauung in die Planungen bzw. Entscheidungen einstellen müssen.

GGT Symposien
Fachseminare für die Immobilienwirtschaft
Taunusstraße 52
65375 Oestrich-Winkel
Tel.: 06723- 60 12 885
Fax: 06723- 7105

Email:
www.ggt-symposien.de

GGT Symposien ist ein bundesweit tätiger Veranstalter von Fachseminaren für die Immobilienwirtschaft mit Sitz in Oestrich-Winkel. Angeboten werden Fachseminare um den Anforderungen eines modernen und innovativen Immobilienmanagements gewachsen zu sein.

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Bauwirtschaft - Bundesrat stimmt wichtigen Gesetzesänderungen zu

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:08
 

Pressemitteilung von: Bauanwaltssuchdienst GmbH u. Co. KG
(openPR) - Im Bauvergabe - und Bauvertragsrecht tut sich derzeit einiges. So hat der deutsche Bundesrat am 10. Juli 2009 noch kurz vor der Sommerpause wichtige Beschlüsse gefasst, um gesetzliche Änderungen auf den Weg zu bringen.

Die erste Änderung betrifft das Bauforderungssicherungsgesetz, das erst seit dem 1. Januar 2009 in Kraft gesetzt wurde. Schon kurz danach hatte man festgestellt, dass dieses Gesetz zwar sehr gut gemeint ist, jedoch in einzelnen Punkten über das Ziel, das vom Bauherrn zur Verfügung gestellte Baugeld besser als bisher zu schützen und vor zweckwidriger Verwendung zu bewahren, hinausgeschossen ist. Auf Intervention der einschlägigen Bauverbände wurde daher vom Deutschen Bundestag eine Änderungsgesetz zu diesem Gesetz verabschiedet, mit dem § 1 Abs. 2 Bauforderungssicherungsgesetz etwas entschärft wurde. In der ursprünglichen Fassung des Gesetzes wurde dort bestimmt, dass ein Generalunternehmer/Bauträger, der selbst an der Herstellung des Baues beteiligt ist, das Baugeld nur in Höhe der Hälfte des angemessenen Wert seiner Eigenleistung in Anspruch nehmen darf, solange nicht alle Subunternehmer bezahlt sind. Diese Regelung wurde vom Bundestag gekippt, so dass der Generalunternehmer/Bauträger nun seine Eigenleistungen abrechnen darf, ohne dass er vorher seine Subunternehmer bezahlt haben muss. Zu Einzelheiten siehe im Baurecht-Forum (www.baurecht-forum.de) und dort den Artikel von RA Dr. Hofmann: "Das Bauforderungssicherungsgesetz wird wieder verändert" vom 5. Mai 2009 . Der Bundesrat hat nun am 10. Juli 2009 diese Änderung passieren lassen.

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Die zweite Änderung betrifft das so genannte Präqualifikationsverfahren im deutschen Vergaberecht :

Zu öffentlichen Bauaufträgen werden nur solche Bieter zugelassen, die die notwendige Eignung für die ausgeschriebene Baumaßnahme nachweisen können. Der Eignungsnachweis kann grundsätzlich für jeden Einzelfall verlangt werden. Allerdings gestattet die Vergabe-und Vertragsordnung den Bietern in § 8 Abs. 2 VOB/A auch, dass der Eignungsnachweis durch eine vom Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (das so genannte Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen kann.

Der Deutsche Bundestag hat am 20. Juli 2009 das "Dritte Gesetz zur Änderung des 4. Buches Sozialgesetzbuch" verabschiedet und dabei einen Vorschlag des Zentralverbands des Deutschen Baugewerbes umgesetzt, der es ermöglicht, dass sich der Hauptunternehmer von der Haftung für die Sozialversicherungsbeiträge seiner Subunternehmer dadurch befreit, dass er ausschließlich derart präqualifizierte Unternehmen einsetzt. Zu Einzelheiten siehe den Aufsatz von Rechtsanwalt Guth: "Bauarbeitsrecht: Änderungsgesetz zur Generalunternehmerhaftung für Sozialversicherungsbeiträge "vom 13. Mai 2009, ebenfalls abgedruckt im Baurecht-Forum.
Auch dieser Neuregelung hat der Bundesrat mit seinen Beschlüssen vom 10. Juli 2009 zugestimmt.

Zu den in diesem Aufsatz verwendeten rechtlichen Fachbegriffen wird auf das Baurecht-Wörterbuch www.baurecht-woerterbuch.de verwiesen.

Rechtsanwalt Dr. Olaf Hofmann, Lehrbeauftragter für Baurecht, München

Bauanwaltssuchdienst GmbH u. Co. KG
Alte Bahnhofstraße 31
82343 Pöcking
www.bauanwaltsuchdienst.de

Hier sind die Rechtsanwälte verzeichnet, die als Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht, als Mitglieder der ARGE Baurecht im Deutschen Anwaltsverein, als Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Baurecht oder aufgrund Empfehlungen einschlägiger Mandanten und Organisationen ausgewiesene Kenner des Bau- und Architektenrechts sind.

Auch wenn Sie einen qualifizierten Bausachverständigen oder Mediator/Schlichter suchen oder den Kontakt zu einem Bauverband und seiner Schlichtungsstelle wünschen, sind Sie hier richtig.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Buse Heberer Fromm berät EDEKA Südbayern beim Bau des neuen Regionallagers in Landsberg/Kaufering

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:05
 

Pressemitteilung von: Buse Heberer Fromm
(openPR) - Die Practice Group Immobilien- und Baurecht von Buse Heberer Fromm berät Edeka Südbayern (Gaimersheim) bei der Planung und dem Bau des neuen Regionallagers in Landsberg/Kaufering.

Um der prognostizierten Unternehmensentwicklung Rechnung zu tragen, investiert EDEKA in seine Logistikstruktur. Bei einer Investitionssumme von € 65 Mio. wird Edeka Südbayern mit diesem Projekt mindestens 200 neue Arbeitsplätze in der Region schaffen.

Dr. Jürgen Miegel, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort Hamburg, und sein Team übernehmen für das Vorhaben das Juristische Projektmanagement. Dazu gehört insbesondere der Abschluss der Verträge mit dem Generalplaner sowie dem Fachplaner für die Intralogistik.

Dr. Jürgen Miegel, der Leiter des Projektteams, ist seit dem 1. Juli 2008 Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm, nachdem er zuvor für die Kanzlei Brock Müller Ziegenbein tätig war. Dr. Miegel verfügt über eine langjährige Beratungs- und Prozesspraxis im Bau- und Immobilienrecht und ist ständiger Mitarbeiter der IBR (Zeitschrift für Immobilien- und Baurecht) sowie Mitautor des in zweiter Auflage erschienenen Beck’schen Kommentars zur VOB/C.

Immobilien- und Baurecht ist seit jeher eine der stärksten Practice Groups von Buse Heberer Fromm. Sie wird durch den Berliner Partner Alexander Herbert geleitet. Durch die Practice Group Immobilien- und Baurecht ist Buse Heberer Fromm außerdem Mitglied des ZIA (Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.), der ordnungs- und wirtschaftspolitischen Interessenvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft. Der ZIA wurde im Juni 2006 gegründet und ist seinerseits Mitglied im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Klaus Beine, Partner der Kanzlei Buse Heberer Fromm am Standort Frankfurt, ist seit Juli 2007 Mitglied des Präsidiums des ZIA.

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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den Geschäftsführer Christian Pothe, Harvestehuder Weg 23, 20149 Hamburg, Telefon: +49-(0)40-419990, Telefax: +49-(0)40-41999139, Email: .

Buse Heberer Fromm ist eine der großen, unabhängigen Anwaltskanzleien in Deutschland. An sechs deutschen Standorten – Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg und München – sowie in sieben Repräsentanzen im Ausland – Brüssel, Mailand, New York, Palma de Mallorca, Paris, Sydney und Zürich - beraten mehr als 120 Berufsträger nationale und internationale Mandanten auf allen Gebieten des Wirtschafts- und Steuerrechts. Durch die Bündelung der Kernkompetenzen sowohl an den Sozietätsstandorten als auch standortübergreifend in elf kanzleiweiten, integrierten Practice Groups gewährleistet Buse Heberer Fromm bei der Durchführung von Projekten und Transaktionen aller Größenordnungen optimale, individuell zugeschnittene Lösungen. Als mittelstandsorientierte Kanzlei legt Buse Heberer Fromm dabei höchsten Wert auf die individuelle Betreuung ihrer Mandanten, persönliche Beratung und Kontinuität der Mandantenbeziehungen.
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Bundesgerichtshof zur Ausübung von Gewerbe in der Mietwohnung

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:01
 

Pressemitteilung von: .rka Rechtsanwälte
Hamburg, 20.07.2009

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Vermieter einer Wohnung geschäftliche Aktivitäten seines Mieters freiberuflicher oder gewerblicher Art, die nach außen hin in Erscheinung treten, mangels entsprechender Vereinbarung nicht in der Wohnung dulden muss (VIII ZR 165/08). „Allein im Einzelfall kann eine Verpflichtung nach Treu und Glauben bestehen, eine Erlaubnis zu einer teilgewerblichen Nutzung zu erteilen“, erklärt der Mietrechtsexperte Michael Aßmann aus der Kanzlei .rka Rechtsanwälte, Hamburg (www.rka-law.de), „insbesondere dann, wenn es sich nach Art und Umfang um eine Tätigkeit handelt, von der auch bei einem etwaigen Publikumsverkehr keine weitergehenden Einwirkungen auf die Mietsache oder die Mitmieter ausgeht als bei einer üblichen Wohnungsnutzung.“ Im konkreten Fall hat der BGH die Kündigung eines Vermieters gegen seinen Mieter bestätigt, der sich von seiner privat angemieteten Wohnung aus als Immobilienmakler betätigte. Im Mietvertrag hieß es, dass die Anmietung "zu Wohnzwecken" erfolgte. Gleichwohl betrieb der Beklagte seine selbständige Tätigkeit von der gemieteten Wohnung aus, was zur Kündigung des Mietverhältnisses führte. Der Bundesgerichtshof bestätigte die Kündigung. „Zwar kann im Einzelfall ein Anspruch des Mieters gegen den Vermieter bestehen, die teilgewerbliche Nutzung der Wohnung zu dulden. „Gerade dann aber, wenn für die geschäftliche Tätigkeit Mitarbeiter des Mieters in der Wohnung beschäftigt werden, wie dies in dem vom BGH entschiedenen Fall nach der Behauptung des Vermieters so gewesen sein soll, kommt ein Anspruch auf Gestattung jedoch nicht in Betracht. Das Interesse des Vermieters an der Substanzerhaltung seiner Mietwohnung geht vor“, erläutert Rechtsanwalt Michael Aßmann. Da es im konkreten Fall strittig war, ob Mitarbeiter beschäftigt waren, hat der Bundesgerichtshof das Verfahren an die Vorinstanz zurückverwiesen.
Quelle: eigener Bericht/ Pressemeldung des BGH

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Rechtsanwalt Michael Assmann/ Rechtsanwalt Dr. Thomas Reichelt
.rka Rechtsanwälte
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.rka Rechtsanwälte ist eine hoch spezialisierte Kanzlei im Bereich des Immobilienrechts. Die Anwälte der Kanzlei verfügen über langjährige Erfahrungen in der Prozess- und Verhandlungsführung auf allen zentralen Gebieten des Immobilienrechts (z.B. Architektenrecht, öffentliches und privates Baurecht, gewerbliches und privates Mietrecht, Projektplanung und –begleitung). .rka Rechtsanwälte berät namhafte Unternehmen und Investoren aus dem In- und Ausland insbes. im Bereich der Projektberatung.
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Wohnen und Energie erzeugen - Das Eigenheim als Selbstversorger

Energie — geschrieben von bauinformant @ 17:44
 
 
Pressemitteilung von: tci Gesellschaft für technische Informatik mbH
PR Agentur: BROWA GmbH
Der Touchpanel ambiento ist im Solarhaus zentral an der Wand angebracht. Von hier aus lassen sich alle haustechnischen und energetischen Funktionen visualisieren und steuern.
Der Touchpanel ambiento ist im Solarhaus zentral an der Wand angebracht. Von hier aus lassen sich alle haustechnischen und energetischen Funktionen visualisieren und steuern.
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(openPR)
Wohnkonzepte für Gegenwart und Zukunft mit durchdachter Gebäudetechnik


Zukunftsweisende neue Gebäudekonzepte zeigen Wege und Strategien für das Wohnen von morgen auf. Unter den Stichworten "nachhaltiges Bauen", "Nutzung der Sonnenenergie" und "intelligente Vernetzung der Gebäudetechnik" verbergen sich innovative Ideen, die sich bereits umsetzen lassen.

Wie werden wir in Zukunft wohnen? Bauen und Technik Hand in Hand

Architektur- und Bauexperten sind sich einig, dass die intelligent vernetzte Gebäudetechnik, gepaart mit einer gut gedämmten Gebäudehülle und der effizienten Nutzung von Wohnraum, die Antworten sind auf die dringendsten Fragen nach dem Wohnen von morgen. "Ohne die Einbeziehung der durchdachten und vernetzten Steuerung der Gebäudetechnik geht es nicht", sagt Architekt Hannes Guddat, Mitglied des 25-köpfigen Teams der Technischen Universität (TU) Darmstadt, das ein international prämiertes Solarhaus entworfen und gebaut hat. 2007 gewann der deutsche Solarhaus-Prototyp den renommierten Architekturwettberweb "Solar Decathlon" in Washington D.C..

Privates Energiekraftwerk "Made in Germany": Träume werden wahr

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Die bewusste Entscheidung für den Einsatz deutscher Technologien hat sich als richtig erwiesen. "Unser Konzept war zu zeigen, dass es keinen Widerspruch zwischen architektonischem und technologischem Anspruch gibt, sondern dass beides im Gegenteil zusammengehört", sagt Hannes Guddat. Das Solar Decathlon Team der TU Darmstadt hatte seinen Beitrag unter das Motto "Future - Made in Germany" gestellt und wollte mit seinem passiven Solarhaus den Vorsprung deutscher Technologien bei den erneuerbaren Energien und der energieeffizenten Gebäudetechnik demonstrieren. "Deshalb haben wir uns auch für das Touchpanel "ambiento" von tci für unsere Gebäudesteuerung entschieden. Das innovative Design und die Technik haben uns angesprochen. Von Anfang an war tci aufgeschlossen und stand uns mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um spezielle technische Anforderungen und Hilfestellung bei der Anbindung ging", sagt er. tci konnte seine Erfahrungen bei der Herstellung robuster und zuverlässiger Computersysteme für Industrie, Medizintechnik und Gebäudeautomation einbringen. Als Hersteller von kundenspezifischen Lösungen ging tci auch auf die individuellen Anforderungen des Architektenteams ein, wie beispielsweise den Einsatz von modernen und energiesparenden Prozessoren.

Das Interior-Touchpanel "ambiento" ist im Solarhaus zentral an der Wand eingebaut und fügt sich dank des zeitlosen Designs in die klare Formensprache der Innenarchitektur ein. Es verfügt über ein 19" Display, Glasfront, eine schwarze Touchpanel-Front und einen schwarz eloxierten Aluminium-Rahmen. "Schnittstellen und Konfiguration wurden den speziellen Anforderungen des Solarhauses angepasst. Die Montage ist dank der guten Justierbarkeit einfach, und Unebenheiten der Wand werden ausgeglichen", sagt Guido Gerstmann, Experte für Gebäudeautomation bei tci.

Komfortabel zukunftsfähig

"Mit Hilfe des ambiento19 werden die aktiven Systeme des Hauses – Photovoltaik, Solarthermie, Hausgeräte, Kühlung, Heizung, Lüftung und Multimedia – überwacht und gesteuert", erklärt Architekt Hannes Guddat. Damit leistet das elegante Touchpanel für die Gebäudeautomation einen entscheidenden Beitrag zur angestrebten maximalen Energieeffizienz. "Durch die Steuerung und Vernetzung aller haustechnischen Funktionen kontrollieren die Hausbewohner die Energiegewinnung und den Verbrauch. Dank der Aufzeichnung und Visualisierung können wiederum Schlussfolgerungen auf die Optimierung der Nutzung, Konstruktion und Ausrichtung der energiegewinnenden Technik gezogen werden", sagt der Architekt.

 
Die tci GmbH stammt ursprünglich aus der Automatisierungsbranche und wurde 1991 von den Diplom-Ingenieuren Michael Böck und Karl-Ulrich Menges gegründet. Heute ist das Unternehmen eines der führenden Industriecomputer-Hersteller Deutschlands. tci-Industriecomputer werden u.a. im Maschinen- und Anlagenbau und in der Chemie- und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Immer neue Anwendungsfelder werden erschlossen, wozu neben der Medizintechnik insbesondere die Gebäudeautomation gehört. In der eigens für die Haumautomation entwickelten Touch Panel-Reihe ambiento hat tci neue und bewährte Systemtechnik mit zeitlosem Design verpaart.
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3000 LED Leuchten für Unilever

Energie — geschrieben von bauinformant @ 16:36

Neue Konzernzentrale mit vorbildlichem Energiekonzept

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Im Atrium des neuen Unilever-Gebäudes ziehen zwei "LED-Lichtringe" alle ...

Hamburg (ots) - Mit einem einzigartigen Energiekonzept setzt die neue Unilever Konzernzentrale (Behnisch Architekten, Stuttgart) in der Hamburger HafenCity Maßstäbe. Zentraler Bestandteil des Gebäudes ist das Licht: Auf 35.000 Quadratmetern leuchten auf 6 Ebenen extrem energieeffiziente LED-Leuchten von Nimbus.

Die Entscheidung für dieses innovative Konzept ermöglicht es Unilver, pro Jahr mehrere hunderttausend Euro einzusparen. Nimbus Geschäftsführer Dietrich Brennenstuhl: "Zu LED gibt es in Zukunft keine Alternative!"

Der zentrale Aspekt des Gebäudes ist das energetische Konzept. Die Architekten der neuen Unilever-Zentrale, Behnisch Architekten aus Stuttgart, erhielten bereits den "BEX 2009 International Award" - für die konsequente Umsetzung von ganzheitlicher, nachhaltiger Architektur in der Unilever Konzernzentrale.

"Es ist weltweit das größte Gebäude, in dem es ausschließlich LED-Allgemeinbeleuchtung gibt und kann daher extrem energiesparend betrieben werden", sagt Harry Brouwer, Vorsitzender der Geschäftsführung Unilever Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Eigenschaften der LEDs sind an sich schon bemerkenswert; die Produktentwicklung bei Nimbus hat jedoch erst die Augen dafür geöffnet, was sich auf dieser Basis alles bewegen lässt: "Engineered Design" lautet der im Unternehmen verwendete Begriff.

Dieser beschreibt die komplexe, von Nimbus in die LED-Serien integrierte Technik, die zum Anspruchsvollsten gehört, was im Bereich Beleuchtung aktuell auf dem Markt zu finden ist: präzise Lichtlenkung, Thermomanagement, Direkt- und Indirektlicht sowie Präsenz- und Tageslichtsteuerung sind in diesem Zusammenhang die wesentlichen Stichworte. All diese Faktoren gemeinsam ermöglichen es, die Stromkosten für Beleuchtung um bis zu 70 Prozent zu senken. Sehr anschaulich lässt sich das an der Stehleuchte "Office Air LED" für Büroarbeitsplätze demonstrieren, die mit 1400 Exemplaren im Unileverhaus eingesetzt wurde.


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AZUR Solar GmbH plant Umzug von Wangen nach Leutkirch

Energie, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 22:15

"Erster Spatenstich im Herbst 2009"

Geschäftsführer Bernd Sauter

(pressebox) Wangen/Leutkirch, 20.07.2009, Der Photovoltaik-Komplettanbieter AZUR Solar GmbH, bisher ansässig in Wangen im Allgäu, wird im Herbst 2009 mit dem Bau eines neuen Standortes in Leutkirch beginnen. Wie Geschäftsführer Bernd Sauter mitteilt, will das international tätige Technologie-Unternehmen im Sommer 2010 die Tätigkeit am zukünftigen Firmensitz aufnehmen: "Unser Wachstum ist Stufe für Stufe auf der Basis dieser Region entstanden. Mit der Verlagerung nach Leutkirch bleiben wir im Allgäu und sichern uns hier langfristige Entwicklungsmöglichkeiten". Die beiden jüngsten Produktinnovationen aus dem Hause AZUR Solar sind eine völlig neuartige Beschichtung für Photovoltaik-Module (AZUR 2P), die diese wüstentauglich machen - sowie die nur 1 mm dicke Folie AZUR 2F, ein leistungsstarkes Solarzellen-Modul, das sich auf nahezu jedem Dach anbringen lässt. Gerade mit diesen beiden Produkten konnte das Unternehmen auf der Weltleitmesse Intersolar in München im vergangenen Mai großes Aufsehen erregen. Auch vor diesem Hintergrund sind die selbstbewussten Unternehmensziele von AZUR Solar zu sehen: Der Betrieb mit 30 Mitarbeitern im Jahr 2008 plant für 2011 mit 140 Beschäftigten. Von 38 Mio. Euro Umsatz 2008 sieht der Business-Plan eine Steigerung auf 165 Mio. in den nächsten beiden Jahren vor.

Über AZUR Solar GmbH

AZUR Solar GmbH mit Sitz im Allgäu sieht sich als zuverlässigen Photovoltaik-Komplettanbieter und ist ein international stark wachsendes Unternehmen. Im Großhandel werden Produkte für Handwerk, Bauwirtschaft und Fachhandel angeboten - ebenso Planung, Beratung und spezielle Lösungen für Bauherren und Investoren. Kooperationen mit Partnern der Solarbranche und weiteren, innovativen Unternehmen sollen als Fachkompetenz oder Lieferkonditionen den Kunden zugute kommen. Alle Systemkomponenten für rentable Photovoltaikanlagen können aus einer Hand geliefert werden - mit gesicherter Qualität: So die TÜV-geprüften PV-Module mit Garantie für 10 (90 % Leistung) und 25 Jahre (80 % Leistung). Der mit den PV-Modulen gewonnene Gleichstrom muss für die Einspeisung ins Netz in Wechselstrom umgewandelt werden. Hierzu liefert AZUR Solar die bei AKO Diehl in Wangen produzierten PLATINUM Wechselrichter. Die lieferbaren witterungs-, Ozon- und UV-beständigen Solarkabel verbinden annähernd verlustfrei Modul und Wechselrichter. Mit seinen Unterkonstruktionen bietet AZUR Solar die passende Befestigung für die Module in jedem Einsatzbereich: gleichermaßen auf Privathäusern, Wirtschaftsgebäuden oder Industriehallen. Durch das Gesamtangebot aller notwendigen Komponenten für die Gewinnung von Strom aus Sonnenlicht, kombiniert mit umfassender Beratungsleistung, nimmt das Unternehmen eine Vorreiterrolle im Bereich der Solarbranche und der regenerativen Energien ein. Dadurch hat sich AZUR Solar zusätzlich zum Technologieunternehmen entwickelt, die Konzentration liegt auf der Entwicklung innovativer Produkte.


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Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008 erschienen

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 19:03
20.07.2009
 


Forschungsinformationen aus erster Hand

Die zweite Ausgabe des Forschungsjahrbuchs Erneuerbare Energien 2008 stellt die aktuellen Forschungsprojekte des Bundesumweltministeriums (BMU) im Bereich "Erneuerbare Energien" vor. Die vom Projektträger Jülich (PtJ) herausgegebene Publikation umfasst ein Booklet für den schnellen Überblick sowie eine CD-ROM, die datenbankbasiert eine schnelle und komfortable Suche nach Themen, Förderkennzeichen, Personen und Institutionen sowie weiterführenden Links ermöglicht.

Im Geschäftsjahr 2008 hat das BMU 169 Projekte aus den Bereichen Photovoltaik, Windenergie, Geothermie und Solarthermie neu bewilligt. Insgesamt wurden 484 Vorhaben gefördert. Das Booklet stellt die Verbund- und Einzelprojekte in Kurzbeschreibungen vor, ergänzt durch thematische Einführungen in die Förderpolitik der Bundesregierung. Wer tiefer gehende Informationen sucht, findet ausführliche Projektbeschreibungen im pdf-Format auf der datenbankgestützten CD-ROM.

Neuer Forschungsschwerpunkt

Das deutsche Stromnetz steht wegen stark steigender fluktuierender Einspeisung aus Photovoltaik und Wind, der Liberalisierung des Strommarktes und den zunehmenden grenzüberschreitenden Stromtransporten vor enormen Herausforderungen. Deshalb wird diesem Thema künftig ein eigener Schwerpunkt im Forschungsprogramm gewidmet. Geforscht wird an der Systemintegration von Wind- und Solarstrom, der Optimierung des Gesamtsystems und dem Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Inwieweit Batterien von Elektrofahrzeugen Schwankungen bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ausgleichen können und damit das Stromnetz stabilisieren, ist ein weiteres Forschungsthema.

Das Forschungsjahrbuch: gedruckt, auf CD oder online

Das Forschungsjahrbuch Erneuerbare Energien 2008 mit beiliegender CD wird an Forschungseinrichtungen und Hochschulen kostenlos abgegeben. Rezensionsexemplare können beim PtJ, Herrn Lothar Wissing, angefordert werden.

Online-Nutzer finden das Forschungsjahrbuch der Ausgaben 2007 und 2008 unter www.forschungsjahrbuch.de.

Publikation auf: http://www.bine.info

BINE Informationsdienst berichtet über Themen der Energieforschung: Dabei geht es um neue Materialien, Systeme und Komponenten, um innovative Konzepte und Methoden und es werden die Lerneffekte vermittelt beim Einsatz neuer Technologien in der Praxis. Denn erstklassige Informationen sind die Grundlage für richtungsweisende Entscheidungen, sei es bei der Planung energetisch optimierter Gebäude, der Effizienzsteigerung industrieller Prozesse oder bei der Integration Erneuerbarer Energien in bestehende Systeme. ... weiterlesen  (externer Link Website bine.info)

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Hauskäufer nach BGH-Urteil verunsichert – Zunahme der Wohnflächenmanipulation befürchtet

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:56
 

Pressemitteilung

(openPR) - Frankfurt, 20.07.2009

Im aktuellen BGH-Urteil zum Thema Flächenabweichungen in Mietverträgen wird festgestellt, dass Abweichungen in der Wohnfläche bis zu 10% vom Mieter zu tolerieren sind. Auch Mieterhöhungen auf der Grundlage einer bis zu 10% überhöhten Flächenangabe im Mietvertrag sind erlaubt. Dem Mieter sei das Festhalten an der zu hohen Flächenangabe im Vertrag zumutbar, wenn sie innerhalb dieser Toleranzgrenze liege, heißt es in dem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) aus Karlsruhe. Nur, wenn die vertraglich ausgewiesene Fläche „erheblich“ – also mehr als 10% – über der wirklichen Fläche liegt, ist laut BGH eine nachträgliche Korrektur erforderlich.

Für den Hauskäufer einer gebrauchten Immobilie stellt sich nun die Frage, in wieweit auch beim Hauskauf Abweichungen der angegebenen Wohnfläche zulässig sind. Bei einer Flächenabweichung von 10% werden bei einem Einfamilienhaus aus wirklich vorhandenen 135m² Wohnfläche plötzlich 148,5 m² Wohnfläche. Geht man davon aus, dass ein marktüblicher Preis von 2000 EUR/m² Wohnfläche gezahlt werden soll, beträgt die Differenz 27.000 EUR, die der Käufer zuviel bezahlt.

„Gern werden in den Kaufverträgen gebrauchter Immobilien circa-Angaben für die Wohnfläche und weitere Haftungsausschlußklauseln verwendet“ erklärt Thomas F. Fruhwirth, geschäftsführender Gesellschafter der Fruhwirth KG und Betreiber des bundesweiten Dienstes hausinspektor.de. „Die Größe der Wohnfläche sollte als zugesicherte Eigenschaft klar im Kaufvertrag genannt sein. Der Käufer kann sonst kaum wirksam gegen die Täuschung vorgehen“ betont Thomas F. Fruhwirth.

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"Entgehen kann der Hauskäufer einer Wohnflächenmanipulation dann, wenn er die Wohnfläche anhand von Grundrissen und Wohnflächenberechnungen fachkundig prüfen läßt.“ erklärt Thomas F. Fruhwirth. Durch entsprechende Urteile hat die Berechnung der Mietfläche nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV) zu erfolgen. Grundrisse, falls nicht verfügbar, lassen sich meist beim Bauamt beschaffen.

Fruhwirth Gebäudedaten KG
Butzbacher Str. 46, 60389 Frankfurt
Thomas F. Fruhwirth
Telefon: 069 70 79 03 97


Über hausinspektor.de
hausinspektor.de ist ein Serviceportal der Fruhwirth Gebäudedaten KG mit einem bundesweiten Expertennetz von unabhängigen Sachverständigen für Gebäude, Wertermittlung und Energieberatung. Kunden, egal ob Hauskäufer, Eigentümer oder Haus-Verkäufer, erhalten auf ihre Situation zugeschnitte Leistungen überall in Deutschland. Viele dieser Dienste, wie Hausinspektion, Wertschätzung und Energieberatung, werden zu attraktiven Festpreisen angeboten. Weiterführende Informationen:www.hausinspektor.de
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Studierende der Bezalel Academy of Arts and Design aus Jerusalem zu Gast an der FH Potsdam

Ausbildung & Studium — geschrieben von bauinformant @ 18:05
 
Birgit Lißke, Rektorat
Fachhochschule Potsdam
20.07.2009 13:07
Auf Einladung des Studiengangs Kulturarbeit ist vom 17. bis 24. Juli 2009 eine 17köpfige Studierendengruppe des Fachbereichs Architektur der Bezalel Academy of Arts and Design aus Jerusalem zu Gast in Potsdam und Berlin.

Die Exkursion steht unter der Leitung von Ra'anan Gabay und Prof. Dr. Arthur Engelbert und setzt sich mit Fragen des stadtgerechten Lebens auseinander.

Der Austausch geht auf eine Initiative von Dr. Arthur Engelbert, Professor für Medientheorie und Medienpraxis im Studiengang Kulturarbeit der FH Potsdam und die von ihm ins Leben gerufene Studienreihe "cultrans" (Kulturelle Transfers) zurück.
Im Sommersemester 2009 haben Ra?anan Gabay und Arthur Engelbert ein gemeinsames Seminar "INFILL" an der Fachhochschule Potsdam angeboten, das sich mit den Bau-Lücken in Berlin und dem stadtplanerischen Umgang damit befasst. Dabei wurden drei Stadtteile in Berlin hinsichtlich urbaner Nachhaltigkeit untersucht.

Die Ergebnisse des Seminars werden die Potsdamer Studierenden am Dienstag, dem 21. Juli 2009, ab 17 Uhr ihren Gästen aus Jerusalem vorstellen und diskutieren.
Zuvor wird die Geschäftsführerin der Urania Potsdam, Karin Flegel, die Studierenden der Bezalel Acedemy durch Potsdam führen. Michael Lorenzo, Diplomand im Studiengang Kulturarbeit, wird Nutzungskonzepte für das alte FH-Gebäude am Alten Markt vorstellen und Robert Hortig, Absolvent des Studiengangs Architektur und Städtebau, wird die Gäste in die aktuelle stadtplanerische Diskussion einführen.

Ansprechpartner für weitergehende Informationen ist Prof. Dr. Arthur Engelbert (Tel: 0331 580-1611 bzw. E-Mail: engelbert@fh-potsdam.de

Weitere Veranstaltungshinweise der FH Potsdam können Sie auch im Internet abrufen: http://www.fh-potsdam.de/aktuelles.html


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HOCHTIEF unterstützt die Ausstellung "Modell Bauhaus" in Berlin

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 16:24
Essener Konzern ist Hauptsponsor - Eröffnung morgen im Martin-Gropius-Bau

HOCHTIEF engagiert sich als Hauptsponsor der Ausstellung "Modell Bauhaus", die von morgen bis zum 4. Oktober 2009 im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen sein wird. Anlass der Schau ist das 90-jährige Jubiläum der Kunst- und Architekturrichtung, die mit der Gründung der Staatlichen Bauhaus-Schule im Jahr 1919 begann und wie keine andere Kunst, Kultur und Design des 20. Jahrhunderts beeinflusste. Die drei deutschen Bauhaus-Institutionen - Berlin, Dessau und Weimar - zeigen jetzt die größte Werkschau der Welt.

HOCHTIEF fühlt sich als internationaler Baudienstleister der modernen Architekturgeschichte verpflichtet. Die Themen Bauhaus und moderne Architektur sind daher Sponsoring- und Förderschwerpunkte des Konzerns. Das Unternehmen hat in den 1990er Jahren das von Walter Gropius errichtete Meisterhaus Kandinsky-Klee in Dessau vollständig originalgetreu restauriert. Außerdem wurden namhafte Ausstellungen unterstützt - nicht zuletzt mit eigenen Exponaten aus der Bauhaus-Sammlung des Konzerns. Zu den erworbenen Werken zählen eine "Bauhaus Meistermappe 1923" mit Arbeiten von Kandinsky und Klee sowie Meisterstücke von Feininger, Muche und Buchholz.


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Klink Wohnbau - Arrestbefehl gegen Verantwortliche Dietmar Klink und Joachim Kantenwein

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 07:00


Pressemitteilung von: BSZ - Bund für soziales und ziviles Rechtsbewusstsein e. V.
(openPR) - Geschädigte formieren sich im BSZ e.V.! BSZ e.V.-Vertrauensanwälte gelingt Arrestbefehl gegen Verantwortliche Klink und Kantenwein! Wurden Anleger-Gelder nicht angelegt oder veruntreut? BSZ e.V. weitet vereinseigene Recherchen aus! Spur nach Asien? BSZ-Anwalt Dr. Späth: „Betreiben Suche nach Anlegergeldern nun mit Hochdruck!“

In Sachen Klink Wohnbau ist dem BSZ e.V. und den BSZ e.V.-Vertrauensanwälten ein großer Erfolg gelungen: Die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte hatten vor einiger Zeit einen Arrestbefehl beantragt zur vorläufigen Sicherung der Anlegergelder, das zuständige Amtsgericht Berlin Charlottenburg hat nun mit Datum vom 01.07.2009 antragsgemäß einen Arrestbefehl erlassen, und zwar sowohl gegen den Geschäftsführer Dietmar Klink, als auch gegen den im Prospekt der Immobilien-Beteiligungs-GbR Stuttgart 99/14 ebenfalls genannten weiteren Verantwortlichen Joachim Kantenwein.

Zur Erinnerung: Klink Wohnbau war unter der ursprünglich, also noch letztes Jahr, angegebenen Geschäftsadresse in der Hindenburgstraße 4 in Ludwigsburg überhaupt nicht mehr erreichbar, ein Gerichtsvollzieherauftrag, der von BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth, MSc, eingeleitet wurde, kam Ende letzten Jahres mit der Bemerkung zurück, dass Klink Wohnbau unbekannt verzogen sei.

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Inzwischen hat sich Dietmar Klink vor einiger Zeit gemeldet und mitgeteilt, dass die Immobilienbeteiligungs-GbR Stuttgart 99/14 sowie 98/13 nach Stuttgart verzogen seien, weitere Informationen unter www.klink-wohnbau.de. Eine Ausbezahlung von Anlegergeldern erfolgte aber bislang trotzdem immer noch nicht. „Wir befürchten daher Schlimmes für die Anlegergelder,“ so BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth.

Einziger Wehrmutstropfen: Zur Vollziehung des Arrestbefehls sind die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte darauf angewiesen, Vermögen der beiden Arrestgegner Klink oder Kantenwein ausfindig zu machen, es ist bisher leider noch nicht gelungen, nennenswertes Fondsvermögen oder Vermögen der beiden Arrestgegner ausfindig zu machen. Diversen Gerüchten zufolge soll eine Spur zumindestens von Dietmar Klink nach Indonesien führen, die BSZ e.V.-Vertrauensanwälte gehen dieser Spur gerade nach.
„Wir sind zuversichtlich, hier den zahlreichen geschädigten Anlegern demnächst positive Nachrichten präsentieren zu können,“ so BSZ e.V.-Vertrauensanwalt Dr. Walter Späth von Rohde & Späth. Der BSZ e.V. hat in der Angelegenheit Klink Wohnbau inzwischen umfangreiche Recherchen angestellt und ermittelt weiter.

Für betroffene Anleger gibt es also mehrere gute Argumente, sich der BSZ e.V. Interessengemeinschaft „Klink Wohnbau" anzuschließen.

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V.
Groß-Zimmerner-Str. 36 a
64807 Dieburg
Telefon: 06071-823780
Internet: www.fachanwalt-hotline.de

Direkter Link zum Anmeldeformular für eine BSZ® Anlegerschutzgemeinschaft:
www.fachanwalt-hotline.de/component/option,com_facileform...
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"Skylink war von Anfang an falsch konzipiert"

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:29

Skandalträchtiges Bauprojekt zu sehr auf Star Alliance zugeschnitten

Wiener Terminal-Projekt Skylink steht still (Foto: viennaairport.com)
Wien (pte/18.07.2009/06:05) - Nicht erst der Baustopp des neuen Terminals Skylink hat den Stein am Wiener Flughafen ins Rollen gebracht, sondern der Baubeginn. Die Probleme haben sich bereits seit Jahren abgezeichnet, hätten in der Planungsphase jedoch gar nicht erst entstehen dürfen. "Skylink war von Anfang an falsch konzipiert. Selbst wenn der Bau nun weitergeführt worden wäre: Das Projekt war von Beginn an zu sehr auf die Star Alliance zugeschnitten", kritisiert ein Luftfahrtexperte im Gespräch mit pressetext. Die Luftfahrtallianz, der neben der strauchelnden österreichischen Fluglinie Austrian Airlines (AUA) auch deren Übernahme-Interessentin Lufthansa angehört, hätte in der ersten Ausbaustufe ausschließlich von Skylink profitiert. Die sich verschärfenden Probleme von Hauptumsatzbringer AUA hätten den Flughafen Wien daher bereits vor dem Baustopp zu kostspieligen Änderungen an dem Projekt veranlasst.

"Um Skylink auch für andere Airlines nutzbar zu machen, wurden bereits Umbauten vorgenommen. Andernfalls wäre der Terminal zu groß geplant und unausgelastet gewesen, selbst wenn die AUA künftig ihre derzeitige Größe beibehalten hätte können. Dann wäre eine riesige Fläche des 150.000 Quadratmeter großen Areals ungenutzt geblieben", erklärt der Branchenkenner. Schon 2007 haben die Gesamtkosten für Änderungen an dem Neubau rund 33 Mio. Euro betragen. Über einen Baustopp wurde 2008 bereits laut nachgedacht. Der Stillstand führt dem Nachrichtenmagazin profil zufolge über die bereits prognostizierte Kostenexplosion auf bis zu 850 Mio. Euro hinaus nunmehr jedoch zu weiteren Zusatzkosten - egal ob der Ausstieg des Wiener Flughafens aus den Verträgen mit 60 Konsulenten und 47 Unternehmen rechtskonform verlaufen ist oder nicht. Eine schrumpfende AUA dürfte den Airport zusätzlich unter wirtschaftlichen Druck setzen. Gleichzeitig ist wiederum der Skylink-Baustopp von Nachteil für die Fluglinie - verzwickter könnte die Lage kaum sein.

"Die AUA bringt der Lufthansa ohne einen vernünftigen Transfer-Terminal bedeutend weniger Vorteile, weshalb die Deutschen mit Sicherheit großes Interesse daran haben, dass Skylink rasch fertiggestellt wird", meint der Insider. "Die Drehscheibe funktioniert auch in ihrer heutigen Form", entgegnet AUA-Sprecher Michael Braun auf Nachfrage von pressetext. Allerdings sei Skylink "ein bedeutender Meilenstein" in deren Ausbau. "Der Bau dieses Terminals ist für den Transferverkehr von Austrian sehr wichtig", so Braun. An der Finanzierung des Projekts sei man dennoch nicht beteiligt gewesen, mögliche Verträge würden nicht kommuniziert. Platzt jedoch der Lufthansa-Deal, würden die Kapazitäten der AUA um etwa 30 Prozent gesenkt werden (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/090715023/). Dabei sorgt die Airline derzeit beinahe für die Hälfte der am Flughafen Wien transportierten Passagiere. Eine kleinere AUA würde dem Vienna International Airport mit fünf Mio. Passagieren bis zu ein Viertel seines Aufkommens kosten.

"Ich bin sogar überzeugt davon, dass es Verträge mit der AUA gegeben hat", meint der Experte. Ein Paradebeispiel für eine erfolgreiche Kooperation zwischen Flughafen und Airline liefert etwa der Terminal 2 in München. Dieser werde beinahe ausschließlich von der Star Alliance genutzt und sei voll ausgelastet. In Wien ist man hingegen um Schadensbegrenzung bemüht, um "die Kosten möglichst reduzieren zu können", wie der Flughafen gegenüber pressetext wissen lässt. Skylink dürfte in jedem möglichen Fall - ob nach einer Neuverhandlung oder einer Neuausschreibung der Verträge - früher oder später fertig gebaut werden. Das volle Kosten- und Schadensausmaß steht bislang jedoch noch nicht fest und könnte - im Gegenteil - eher noch anschwellen.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen. 

 


Durex eröffnet größte Kondomfabrik der Welt

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:24

Dort produzierte Produkte bald auch in Europa

Die neue Fabrik produziert jährlich 864 Mio. Kondome (Foto: aboutpixel/bernd boscolo)
Qingdao (pte/18.07.2009/13:45) - Durex http://www.durex.com, der Marktführer in der Verhütungsmittelbranche, hat die weltgrößte Kondomfabrik eröffnet. Das Werk ist kürzlich in Qingdao, in der chinesischen Provinz Shandong, in Betrieb genommen worden. "Wir haben uns schon vor dem Beginn der Wirtschaftskrise für den Bau der neuen Fabrik entschieden. Der chinesische Markt für Verhütungsmittel bietet enormes Wachstumspotenzial", so Garry Watts, Geschäftsführer von SSL International http://www.ssl-international.com , dem Mutterkonzern von Durex. Derzeit werden in der Volksrepublik jährlich 6,3 Mrd. Kondome mit einem Marktwert von 530 Mio. Dollar verkauft. Die jährliche Wachstumsrate beträgt 15 Prozent. "Die Wachstumsrate unseres Unternehmens liegt in China bei 30 Prozent und unser Marktanteil im Moment bei etwa zehn Prozent", so Watts.

Die neue Fabrik soll künftig auf 40.000 Quadratmetern Fläche 864 Mio. Kondome und 620 Tonnen Gleitmittel pro Jahr herstellen. "In die neue Fabrik hat unser Unternehmen 30 Mio. Dollar investiert", so Jon Gray von SSL International im pressetext-Gespräch. Auf die Frage, ob man in seiner Branche Anzeichen der Wirtschaftskrise bemerkt, entgegnet er: "Wir stellen teilweise Umsatzrückgänge in Gebieten mit vielen Touristen fest, aber im Allgemeinen geht das Geschäft gut. Unsere Produkte sind relativ krisenresistent."

Der Kondomhersteller hatte bereits 1998 eine erste Verhütungsmittelfabrik in Qingdao bauen lassen, deren Output allerdings mit 250 Mio. Stück pro Jahr weit unter dem der neuen Fabrik liegt. "Die alte Fabrik werden wir schließen, die gesamte Produktion soll bald in die neue verlagert werden", sagt Gray. Neben den derzeit zwei Fabriken in China betreibe Durex noch eine in Thailand und drei in Indien, so Gray. Nur 18 Prozent der in China produzierten Kondome werden auch tatsächlich im Reich der Mitte verkauft. Der Rest wird in alle Welt exportiert. "Im Moment ist die neue Fabrik noch in einer Anlaufphase, aber in nächster Zeit werden wir einen hohen Prozentsatz der dort produzierten Produkte dem Weltmarkt zuführen, und sie auch in Europa verkaufen", so Gray.
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