Fachgemeinschaft Bau fordert schärferes Vorgehen gegen Schwarzarbeit am Bau
Aktueller Bericht der Bundesregierung zur Bekämpfung von Schwarzarbeit erschienen
Berlin,
31.07.2009. Die Schwarzarbeit in Deutschland nimmt zu. Vor allem die
Anzahl sozialversicherungsrechtlicher Verstöße ist sprunghaft
angestiegen. Das ist dem aktuellen „Elften Bericht der Bundesregierung
über die Auswirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der illegalen
Beschäftigung“ zu entnehmen. Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und
Brandenburg e.V. fordert, die Ergebnisse des Berichts ernst zu nehmen
und effizientere Kontrollsysteme einzuführen: „Wir verlangen seit
Jahren, Baustellen schärfer zu kontrollieren. Denn Spitzenreiter bei
der Schwarzarbeit ist und bleibt der Bau“, erklärt Wolf Burkhard
Wenkel, Hauptgeschäftsführer der Fachgemeinschaft Bau. „Der aktuelle
Bericht der Bundesregierung belegt: Im Jahr 2008 wurden rund 238.000
sozialversicherungsrechtliche Verstöße beanstandet. Das ist knapp eine
Viertel Millionen und ein Zuwachs von über 50 Prozent im Vergleich zum
Vorjahr!“
Die Fachgemeinschaft Bau sieht sich durch diese Zahlen in ihrer
Forderung nach effizienten Kontrollsystemen auf dem Bau bestätigt:
„Seit Jahren fordern wir die Chipkarte, die wie ein elektronischer
Sozialversicherungsausweis funktioniert und damit entsprechende
Verstöße massiv erschwert. Warum der Einsatz dieser Chipkarten von der
Politik weiterhin abgelehnt wird, ist uns völlig unbegreiflich. Gerade
die neuen Zahlen belegen doch, dass es hier akuten Handlungsbedarf
gibt! Die Politik muss endlich ernst machen und die Absicht der
Koalitionsvereinbarung von 2005 zum Einsetzen der Chipkarte umsetzen.
Fadenscheinige Argumente dagegen geben keine Antwort auf den Boom der
illegalen Beschäftigung.“
Die Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. vertritt die Interessen der mittelständischen Bauwirtschaft in Berlin und Brandenburg. Mit ihren rund 900 Mitgliedern ist sie der größte Bauarbeitgeber- und Bauwirtschaftsverband in der Region. Als Mitglied ist die Fachgemeinschaft Bau zudem im Zweckverbund Ostdeutscher Bauverbände (ZVOB) organisiert, der mit seinen ca. 2.600 Mitgliedern als größter ostdeutscher Spitzenverband die Anliegen der ostdeutschen Bauwirtschaft gegenüber Bundes- und Landespolitik vertritt.
Pressetext von: www.fg-bau.deBauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.


Die Wohnung ist frisch renoviert. Die Temperaturen
fallen – Zeit, um die Heizung anzustellen. Und just zu dieser Zeit
tritt ein mysteriöses Phänomen ein. Ein schmieriger, rußähnlicher Film
legt sich über Tapeten, Schränke und Gardinen. Die Wohnung sieht aus
wie nach einem Schwelbrand. Das Phänomen der schwarzen Wohnungen wird
in Fachkreisen auch „Fogging“ oder „Magic Dust“ genannt. Viele
Hersteller von Bauprodukten setzen vermehrt schwerflüchtige Stoffe
(SVOC) anstelle leicht flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) als
Lösemittel oder Additive ein. Nach Beginn der Heizperiode entweichen
die Stoffe und verbinden sich mit den Schwebstaubpartikeln in der
Raumluft.

Dieses Bild im Großformat speichern














