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Wohnnet.at kauft Styria-Anteile

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:40
Pressemitteilung von: Wohnnet Service GmbH
PR Agentur: Impuls Public Relations e.U.

(openPR) - Führende Internetplattform im Bereich Bauen, Wohnen und Immobilien schafft Platz für neuen strategischen Medienpartner

Wohnnet.at ist mit über 288.000 Unique Clients pro Monat die führende Internetplattform für Bauen, Wohnen und Immobilien. Im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens trennt sich die Wohnnet Service GmbH von der Styria Multi Media AG & Co KG und übernimmt sämtliche Anteile (d.s. 40 %).

„Wohnnet.at ist ein expandierendes Unternehmen, das 2008 einen Umsatz von 1,3 Mio. Euro erwirtschaftete. Durch die geplante Neuausrichtung wollen wir mittelfristig auf 4 Mio. Umsatz wachsen und unser 6-stelliges EGT weiter erhöhen. Dazu brauchen wir einen neuen strategischen Partner, der keine Wettbewerbsplattform im Porfolio hat und diese Expansionsschritte mit uns geht“, erklärt Peter Erlebach, geschäftsführender Gesellschafter der Wohnnet Service GmbH und ergänzt: „Die Wachstumsziele sind zwar ambitioniert, liegen aber durchaus im realistischen Bereich. Selbst in der jetzigen Krise ist der Trend zu Onlinewerbung ungebrochen.“

Übernahme der Anteile per 10.06.2009
Wohnnet.at wurde im Jahr 2000 von Styria und Wüstenrot gegründet. 2005 erfolgte im Rahmen des ersten Buyouts die Übernahme von 59 % an der Wohnnet Service GmbH durch DMID Direktmarketing und Internet Dienstleistungs Ges.m.b.H. Die beiden DMID-Gesellschafter, Peter Erlebach und Mag. Johannes Heimhilcher, haben nun die zweite Kaufoption gezogen und halten somit 99 % der Anteile an Wohnnet.at. 1 % liegt weiterhin im Eigentum der Wüstenrot Verwaltungs- und Dienstleistungen GmbH.

Content um 2.500 Seiten erweitert
Laut ÖWA verzeichnet die Internetplattform 288.000 Unique Client und über 4,8 Mio. Seitenaufrufe monatlich im Quartalsdurchschnitt 1/2009. Um die Nummer 1 Position weiter auszubauen, wird einerseits laufend an der technischen Weiterentwicklung (Suchoptimierung, Videocontent, 3D-Animationen etc.) gearbeitet. Andererseits stockt Wohnnet.at den redaktionellen Content in den nächsten 6 Monaten um weitere 2.500 Seiten auf. Besonders die Themen Hausbau und Renovierung werden erweitert. Damit stehen den Usern künftig insgesamt mehr als 5.000 Seiten mit Informationen und mehr als 26.000 Immobilienangebote zur Verfügung.

Wohnnet Service GmbH
Herr Peter Erlebach
Diefenbachgasse 53-55/3
A-1150 Wien

Tel.: +43 1 8940171-110
Fax: +43 1 8940171-190

Über Wohnnet:
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Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Mini-Kunststoffkugeln statt Chemie: Kläranlagen umweltschonend sauber

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 08:54

Fachhochschule Osnabrück und Wiesbadener Firma erproben neues Membranverfahren - DBU gibt 440.000 Euro

Wasser gehört zu den wertvollsten Ressourcen unseres Planeten. Deshalb werden kommunale und industrielle Abwässer aufwändig gereinigt. In modernen Kläranlagen geschieht das biologisch und mit einer speziellen Membrantechnologie.

Doch die Membranen, viele dünne Kunststoffbahnen, die Bakterien und Viren sowie andere gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe aus dem Abwasser herausfiltern, verschmutzen und müssen chemisch gereinigt werden. Das belastet die Umwelt. An der Kläranlage Eversburg in Osnabrück will die Fachhochschule (FH) Osnabrück gemeinsam mit der Firma Microdyn-Nadir (Wiesbaden) nun in der Praxis erproben und optimieren, was sie in der Theorie bereits entwickelt hat: Durch den Einsatz von Kunststoffgranulaten sollen die Membrane ohne umweltgefährdende Chemikalien gereinigt werden, ohne dass die teuren Membrane zu schnell verschleißen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 440.000 Euro.

Bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens durch DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde wies heute Frank Peter Helmus, Professor für Mechanische Verfahrenstechnik und Anlagenplanung der FH Osnabrück, darauf hin, dass die Ablagerungen auf den Membranen den Reinigungsprozess massiv behinderten. Um diesem "Fouling" zu begegnen, seien regelmäßige Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Dabei würden typischerweise Chemikalien eingesetzt, deren Umweltgefährdungspotenzial sehr hoch sei.

Genau hier setze das Forschungsvorhaben an: Durch den Einsatz der so genannten Wirbelschichttechnologie solle der Einsatz umweltgefährdender Chemikalien überflüssig gemacht werden. Dabei werde das Fouling durch Kunststoffgranulate, die immer wieder an der Membranoberfläche entlangströmen, ständig beseitigt. Die FH Osnabrück habe im Rahmen ihrer Forschungsarbeit die prinzipielle Machbarkeit dieser neuen Technologie nachgewiesen. Wobei es auch hier zurzeit noch einen Haken gebe: Je stärker man mit den Kunststoffgranulaten reinige, umso schneller verschlissen die empfindlichen und auch teuren Membrane.

"Zusammen mit der Firma Microdyn-Nadir arbeiten wir an einer Technologie, die einen langfristig chemikalienfreien Betrieb von Membranbioreaktoren in Kläranlagen zulässt. Die Förderung durch die DBU und die Möglichkeit, unsere Forschungsanlage an der Kläranlage Eversburg der Stadtwerke Osnabrück aufstellen und betreiben zu dürfen, sind für unsere Forschung ein Meilenstein. Es ermöglicht uns, die entwickelte Methode unter realen Bedingungen in der Praxis zu untersuchen und zu optimieren", erklärte Helmus.

Sandra Rosenberger, Professorin für Nachhaltige Energietechnik, betonte: "Der chemikalienfreie Betrieb von Kläranlagen mit Membranbioreaktoren soll nicht nur für neue Anlagen möglich sein. Durch die Einfachheit der neuen Wirbelschicht-Technologie soll die Übertragung auch auf bereits bestehende Anlagen mit nur geringfügigen Veränderungen möglich werden." Hier erweise sich die Kooperation mit Microdyn-Nadir als besonders vorteilhaft, da das Unternehmen über langjährige Erfahrungen in Membrantrennverfahren verfüge. Rosenberger: "Fachhochschule und Unternehmen halten dieses Projekt für das Modell von einer gelungenen Partnerschaft."

Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -
Stephanie Kaßing
Isabel Krüger
Anneliese Grabara

Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633521
Telefax: 0541|9633198
presse@dbu.de

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