Bauinformant bloggt Bauinformationen

interGreenBuilding - Die Informationsplattform für nachhaltiges Bauen

Energie, Veranstaltungen und Termine, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 22:31
Messeschwerpunkt interGreenBuilding® nimmt weiter an Größe und Bedeutung zu

"Energieeffizienz – Wohlfühlen - Nachhaltigkeit" ist das Motto auf der interGreenBuilding®, die im Rahmen der RENEXPO® in Augsburg eine eigene Messehalle belegt. Der Messebereich interGreenBuilding® steht für Lösungen sowohl in den Bereichen Effizienz von Gebäuden und nachhaltiger Architektur, als auch für Neubauten und bei der Sanierung im Bestand.

Hersteller und Dienstleister bieten hier einen Überblick über Elemente wie Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Effiziente Gebäudehülle, Haustechnik, Lüftung und Wärmedämmung. Die Themenpalette reicht von Fertigbauelementen, Passiv- und Niedrigenergiehaus, ökologischen Baustoffen, Dachbegrünung, Fenster und Türen, solaren Fassaden und Thermografie über Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Lüftungskompaktgeräte und Heiztechnik bis hin zu Energieberatung, Finanzierung und Förderung.

Die Handwerkskammer Schwaben wird in diesem Jahr zum ersten Mal einen Gemeinschaftsstand mit dem Motto: „Klimaschutz ist unser Handwerk" in Halle 2 organisieren. Handwerksbetriebe haben die Möglichkeit, auf diesem Gemeinschaftsstand die qualitätvolle und nachhaltige Arbeit ihres Betriebes zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Kunden zu gewinnen. Schon im letzten Jahr war eine steigende Tendenz der konkreten Nachfragen von Seiten der Besucher zu registrieren – gezielt werden Fragen zur Umsetzung und Machbarkeit von Neubau- und Sanierungsprojekten gestellt.

Auch wird es zum ersten Mal in diesem Jahr eine Sonderschau zum Thema Holzbau geben. Mit dieser Sonderschau sollen die Vorteile des Werkstoffes Holz als nachhaltig produzierbarer Baustoff präsentiert werden. Unterstützt wird die Sonderschau von Netzwerkpartnern wie dem Holzabsatzfonds, C.A.R.M.E.N. e.V., der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, dem Netzwerk Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. und dem Bayerischen Waldbesitzerverband e.V.

Weiterhin wird es eine Gemeinschaftspräsentation vom GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband e.V. zum Thema innovative Dämmstoffe mit dem Schwerpunkt Vakuumdämmung geben. Auf der Energieinsel vom GIH und der Bayernenergie e.V. dreht es sich um das Thema „Schnittstellen am Bau".

Begleitet wird die Ausstellung von hochkarätigen Fachtagungen wie zum Beispiel die „2. Greenbuilding Konferenz: Bauen mit Holz" die zusammen mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern durchgeführt wird, das „Kooperationsforum Energetische Gebäudesanierung – Trends 2009", in Kooperation mit Bayern Innovativ GmbH und dem Bayerischen Energie-Forum, der „Fachkongress „Innovative Dämmstoffe: Vakuumdämmung" vom GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband e.V, „Gebäude der Zukunft - Moderne Lüftungssysteme zur Energieeinsparung und optimaler Wohnraumqualität", veranstaltet von der Handwerkskammer für Schwaben sowie der „Workshop Neue EnEV", organisiert von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Zusätzlich zu Messe und Kongress wird den Besuchern ein breites kostenloses Vortragsprogramm geboten. Am Samstag wird erfolgreich das „BAKA- FORUM Praxis Altbau on tour" fortgesetzt. Zahlreiche kostenlose Vorträge zum Thema „Sanieren Renovieren und Modernisieren" sowie „Lebensqualität mit Zukunft" bieten für Planer, Architekten und Energieberater eine Gelegenheit der Fort- und Weiterbildung. Zusätzlich findet an allen vier Messetagen der BAKA- Marktplatz Bauen im Bestand direkt am Forum statt. Hier werden dem Besucher fachliche Beratungen, zu Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben, direkt an praktischen Lösungen geboten.

Am Sonntag veranstaltet die Initiative der BAYERNEnergie e.V. die Vortragsreihe „Altbausanierung…. aber richtig!" und richtet sich mit vielen Tipps und Tricks speziell an Hausbesitzer. Ein eigenes Ausstellerforum in der Messehalle bietet darüber hinaus zahlreiche weitere kostenlose Vorträge an.

Die RENEXPO® 2009, internationale Fachmesse für regenerative Energien und Energieeffizienz bei Bau und Sanierung feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Sie findet vom 24. – 27.09.2009 in der Messe Augsburg statt. Informationen zur Messe, den Kongressen und den kostenlosen Vortragsreihen finden Sie unter www.renexpo.de
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Das Bauforderungssicherungsgesetz 2009 wird schon wieder geändert

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 21:34

Das Bauforderungssicherungsgesetz 2009 wird schon wieder geändert

Knapp sechs Monate nach dem Inkrafttreten des so genannten Bauforderungssicherungsgesetzes wird es schon wieder geändert. Vornehmlich die Bauverbände kritisierten einige Passagen dieses Gesetzes als völlig unpraktikabel. Worum geht es?

Das Bauforderungssicherungsgesetz will das Baugeld des Bauherrn zu Gunsten der ausführenden Unternehmer schützen. Es will dafür sorgen, dass zum Beispiel ein Bauträger oder Generalunternehmer mit dem ihm für eine bestimmte Baumaßnahme anvertrauten Geld nur die Kosten dieser Baumaßnahme bestreitet, also mit diesem Geld die bauausführenden Handwerker bezahlt.

Eine zweckwidrige Verwendung dieser Gelder - etwa für andere Baumaßnahmen oder für sonstige Schulden - hat für die für die Verwendung des Baugelds zuständigen Personen schadensersatzrechtliche, unter Umständen sogar strafrechtliche Folgen (§ 2 des Bauforderungssicherungsgesetzes).

Ist der Baugeldempfänger allerdings selbst an der Bauausführung beteiligt, durfte er nach der bisherigen Regelung die Hälfte des angemessenen Werts seiner eigenen Leistung für sich behalten. Erst wenn alle ausführenden Unternehmer bezahlt waren, konnte er den "Rest" für sich vereinnahmen.

Diese Regelung stieß bei den Verbänden der Bauwirtschaft auf Widerstand, weil sie die Liquidität zulasten der Baugeldempfänger erheblich beeinträchtige. So könnte beispielsweise ein Abrechnungsstreit zwischen Generalunternehmer und Subunternehmer zur Folge haben, dass dem Generalunternehmer für lange Zeit verwehrt sei, auch die zweite Hälfte seiner Arbeitsleistung vergütet zu erhalten. Dieser Argumentation folgte der Bundestag mit der nun am 18. Juni 2009 verabschiedeten Neufassung des § 1 Abs. 2 Bauforderungssicherungsgesetz, die lautet:

"Ist der Empfänger selbst an der Herstellung oder dem Umbau beteiligt, so darf er das Baugeld in Höhe des angemessenen Werts der von ihm erbrachten Leistung für sich behalten."

Weitere Änderungswünsche der Verbände lehnte allerdings der Gesetzgeber ab. Insbesondere wurde der Forderung des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, die Zweckbindung des Baugeldes an eine konkrete Baumaßnahme aufzuheben, um das Baugeld zur Finanzierung verschiedener Baumaßnahmen verwenden zu können, nicht entsprochen.

Zu den hier verwendeten Fachbegriffen wird auf das Baurecht - Wörterbuch unter www.baurecht-woerterbuch.de verwiesen.

Dr. Olaf Hofmann, Rechtsanwalt
http://www.bauanwaltsuchdienst.de/


Kategorie: Pressetext von Dr. Olaf Hofmann, Rechtsanwalt
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Baumarkt und Wirtschaftskrise: Konjunkturprogramme zeigen erste Wirkung

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:27

Wirtschaftsbau im Sog der Krise

Berlin (ots) - Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung beginnen zu wirken. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Öffentlichen Bau im April erstmals um 7 % gestiegen. Im 1. Quartal war dagegen noch ein Rückgang von 6 % zu verzeichnen. Die Belebung kommt vor allem aus dem Straßenbau, wo die Auftragseingänge sogar um 16 % gestiegen sind und dem sonstigen Tiefbau (+ 5 %). Der öffentliche Hochbau zeigte mit einem Auftragsrückgang von 13 % zwar weiterhin keine Belebung; angesichts der deutlichen Zunahme bei den Baugenehmigungen (Januar bis April: + 70 % bei den veranschlagten Baukosten) rechnet der Hauptverband aber auch hier in den kommenden Monaten mit einer Belebung der Nachfrage. Beim baugewerblichen Umsatz zeigte sich diese positive Entwicklung allerdings noch nicht, im April gab es noch einmal ein Minus von 1,8 %.

    Insgesamt machte sich diese Entwicklung allerdings nur geringfügig bemerkbar, im gesamten Bauhauptgewerbe war im April der Auftragseingang um 9,5 % rückläufig. Auch die Umsatzentwicklung (- 6,4 %) zeigte gegenüber dem (auch witterungsbedingt) schwachen 1. Quartal nur eine geringfügige Verbesserung.

Die anhaltende Schwäche rührt vor allem aus dem Wirtschaftsbau, der sich mittlerweile voll im Sog der Konjunkturkrise befindet. Während im April das Minus beim Umsatz mit 8,1 % noch relativ moderat ausfiel, brachen die Auftragseingänge um weitere 29 % ein. Auch die Baugenehmigungen im Wirtschaftshochbau (Januar bis April: - 13 % bei den veranschlagten Baukosten) sowie die deutlich abgesenkten Investitionspläne im Verarbeitenden Gewerbe lassen für die nächsten Monate keine Belebung erwarten.

Gespalten war die Entwicklung im Wohnungsbau. Während der Auftragseingang im April um 11,5 % zulegte, war beim Umsatz ein weiterer Rückgang von 8,5 % zu verzeichnen. Angesichts der anhaltend rückläufigen Genehmigungszahlen im Wohnungsneubau dürften sich beim Auftragseingang die Sanierungsprogramme zur CO2-Reduzierung bemerkbar machen. Die hierfür vorgesehenen Bundesmittel wurden durch die Konjunkturprogramme für das laufende Jahr um 1 Mrd. aufgestockt.

Insgesamt ergibt sich für die Branche von Januar bis April ein Rückgang bei den Auftragseingängen von 12,3 % und beim baugewerblichen Umsatz von 10,9 %. Angesichts der Entwicklung im Öffentlichen Bau hält der Hauptverband an seiner Prognose fest, nach der die (nominalen) baugewerblichen Umsätze im deutschen Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr um 3 % zurückgehen werden.

Dies wird auch Spuren auf dem Bauarbeitsmarkt hinterlassen. Im April ging die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % zurück, für die ersten vier Monate des laufenden Jahres betrug der Beschäftigungsabbau 2,2 %.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de

Kontakt:
Dr. Heiko Stiepelmann
Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Information und Kommunikation
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de 


Kategorie: Presseinfo Hauptverband der Deutschen Bauindustristrie
eingestellt von Bauinformant
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Kältetherapie für harte Brocken

Beton, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 20:14
 
Pressemitteilung von: Messer Group GmbH
 
Gottfried Hatz von Messer Austria bei der Einweisung eines Kunden in die Funktionsweise der Zementkühlanlage
Gottfried Hatz von Messer Austria bei der Einweisung eines Kunden in die Funktionsweise der Zementkühlanlage
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(openPR) - Wird Beton zu warm, lässt er sich schwer verarbeiten. Um das zu vermeiden, können Beton oder Zuschlagstoffe mit tiefkalten Gasen gekühlt werden. Messer liefert der Bauindustrie das erforderliche Equipment und Know-how.

Beton ist weltweit die unangefochtene Nummer eins unter den Baustoffen. Im vergangenen Jahr wurden laut Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) allein hierzulande 27 Millionen Tonnen Zement zu rund 90 Millionen Kubikmetern Beton verarbeitet. Mit dieser Menge ließe sich der Kölner Dom rund zweihundertfünfundzwanzigmal ausgießen. Beton ist tragfähig, flexibel zu verarbeiten, quasi zeitlos stabil und in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich.

Durch Modifikation der Rezeptur lässt sich Beton konfektionieren und vielseitig im Tief-, Hoch- und Straßenbau einsetzen. Ob es darum geht, eine Etagendecke oder eine Tunnelwand zu gießen, die tragenden Teile einer Markthalle in Fertigbauweise zu produzieren oder wasserdichte Rohrelemente für die öffentliche Kanalisation zu fertigen: Beton lässt sich in jede Form bringen und, in Verbindung mit einer adäquaten Bewehrung wie Stahl, zu stabilen Fundamenten, Staudämmen oder Brückenpfeilern verarbeiten. Vorausgesetzt, alle Verarbeitungsschritte verlaufen fehlerfrei.


Verarbeiten lässt sich Beton ohne Qualitätseinbußen zwischen 5°C und 25°C. Liegt die Temperatur des Frischbetons außerhalb dieses Bereichs, kann die Betonqualität leiden. Um diesen Sachverhalt, der unmittelbar mit der Zementchemie zusammenhängt, einmal zu verdeutlichen, ein Blick auf die Details: Beton besteht im Wesentlichen aus drei Zutaten: 1. einer Gesteinskörnung wie Sand, Kies, Schotter oder Splitt, 2. Wasser und 3. Zement. Zement ist eine bei 1.450 °C gebrannte Mischung von Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz, die nach dem Brennvorgang vermahlen wurde. Im trockenen Zustand zeigt das graue Zementpulver keinerlei Reaktion. Mit Wasser aber bildet es eine Art Leim, der nach und nach aushärtet beziehungsweise abbindet, wie der Baufachmann sagt.

Das rechte Temperaturmaß
Das Abbinden von Zement erfolgt im Verlauf einer chemischen Reaktion mit Wasser (Hydratation) unter Freisetzung von Wärme (Hydratationsenergie). Dabei bilden die Inhaltsstoffe des Zements hauptsächlich stabile, nadelförmige Kristalle, die mit der Zeit wachsen und sich miteinander verzahnen. Sand, Kies und auch der Bewehrungsstahl, also alle Ausgangsstoffe, deren Aufgabe es ist, Lebensdauer und Stabilität des Betons zu erhöhen, werden fest miteinander verbunden.

Damit die Hydratation mit zufriedenstellenden Resultaten verläuft, müssen Rahmenbedingungen eingehalten werden, etwa die Mindesttemperatur von 5 °C bei der Verarbeitung des Frischbetons; darunter bindet der Zement nicht oder nur teilweise ab. Damit vor allem im Winter gewährleistet ist, dass der Baustoff erhärtet, lassen sich die Zuschlagstoffe vorwärmen oder wärmeisolierende Schalungen einsetzen.

Während der temperierende Effekt der Hydratation im Winter willkommen ist, kann er in der warmen Sommerzeit Probleme bereiten. Bei hohen Temperaturen nämlich, etwa ab 30 °C, verlieren die Betonzusatzmittel ihre verflüssigende Wirkung und damit der Frischbeton zunehmend seine Fließfähigkeit und leichte Verarbeitbarkeit. Darüber hinaus spielt die Hydratationswärmeentwicklung vor allem auch bei massigen Mauteilen eine Rolle. Infolge der Wärmeausdehnung von Beton können Spannungen auftreten, die zu Rissen führen, die bis tief in den Betonkern hineinreichen. Durch diese Risse können Luft und Feuchtigkeit eindringen und den Beton sowie die eingeschlossene Bewehrung angreifen.

Anforderungsprofil definiert das Kühlverfahren
Um die Temperatur des Frischbetons im Sommer auf einen für seine Verarbeitung optimalen Wert zwischen 5 °C und 25 °C einzustellen, bietet Messer effiziente Lösungen auf Basis tiefkalter Gase, namentlich flüssigen Stickstoff (LN2) oder flüssiges Kohlendioxid (LCO2). Die Experten des Unternehmens haben in zahlreichen Versuchsreihen unterschiedliche Verfahren zur Kühlung des Betons beziehungsweise der Zuschlagstoffe untersucht, die sich heute in der Praxis bewähren:

Um kleine bis mittlere Mengen Beton um wenige Grade zu kühlen, wird zum Beispiel LN2 über Lanzen im Fahrmischer in den Baustoff eingetragen. Der Prozess wird als Lanzenkühlung bezeichnet. Das geht schnell und kann unmittelbar an der Baustelle erfolgen.

Als besonders effizient erweist es sich allerdings, den Zement zu kühlen (Cryoment-Verfahren), insbesondere bei hohen Außentemperaturen. Zwei Wege sind dabei gangbar: Zum einen lässt sich der Zement unmittelbar beim Einlagern im örtlichen Silo auf die gewünschte Temperatur bringen (Cryoment-Flow-Verfahren). Zum anderen besteht die Möglichkeit, Zement just in time, also unmittelbar vor der Verarbeitung, abzukühlen. Vorteil: Kalter Zement muss nicht bevorratet werden, Kälteverluste lassen sich sicher reduzieren.

Welches Verfahren prädestiniert ist und zum Einsatz kommt, hängt nicht zuletzt ab von der Menge des zu kühlenden Betons, dem Kühlzeitraum und der Abkühlrate. Die erforderliche Feinjustierung wird im Gespräch zwischen Messer-Experten und -Kunden abgestimmt.

Messer Group GmbH
Vice President
Corporate Communications
Diana Buss
Gahlingspfad 31
47803 Krefeld

Tel.: +49 (0) 2151 7811-251
Fax: +49 (0) 2151 7811-598
Email:
www.messergroup.com

Messer zählt zu den führenden Industriegaseunternehmen und ist in 30 Ländern in Europa und Asien und in Peru mit mehr als 60 operativen Gesellschaften aktiv. Die internationalen Aktivitäten werden aus dem Raum Frankfurt am Main gelenkt, die Steuerung der technischen Zentralfunktionen Logistik, Engineering und Produktion sowie Anwendungstechnik erfolgt aus Krefeld. Etwa 4700 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2008 einen konsolidierten Umsatz von 795 Mio. Euro.
Von Acetylen bis Xenon bietet die Messer Gruppe ein Produktportfolio, das als eines der größten im Markt gilt – das Unternehmen produziert Industriegase wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium, Schweißschutzgase, Spezialgase, medizinische Gase und viele verschiedene Gasgemische.

In modernsten Kompetenzzentren für Forschung und Entwicklung entwickelt die Messer Gruppe Anwendungstechnologien für den Einsatz von Gasen in fast allen Industriebranchen, in der Lebensmitteltechnik, Medizin sowie Forschung und Wissenschaft.
Kategorie: Pressemitteilung
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Europas jüngste Burg heizt mit Holz!

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:49
Holz ist gespeicherte klimafreundliche Sonnenenergie aus der Natur. Diese nutzt der Gilles HPKI-S 150 Hackgutkessel um die Wärmeversorgung für die schloss-ähnliche Burg auch in Zukunft sicherstellen zu können

(pressebox) Gmunden, 25.06.2009, Er ist zwar nicht Österreichs jüngster Burgherr, jedoch hat seine Burg bedeutend weniger Jahrhunderte auf dem Buckel als jene, die man ansonsten gerne im Rahmen einer Besichtigung erkundet. Als Heizmaterial dient der Burg "Gernreith" aber selbiger Brennstoff, den auch die alten Rittersleut' verwendet haben, nämlich Holz.

"Die Technik dahinter hat jedoch mit den offenen und ineffizienten Kaminen der vergangenen Jahrhunderte Nichts mehr gemein", erklärt Gerald Steinkogler, Verkaufsleiter bei Gilles. "Ein hochmoderner neuer Hackgutkessel Gilles HPKI-S 150 wird zurzeit in das - ebenfalls neu errichtete - Heizhaus eingebracht und wird hier für wohltemperierte Gemäuer sorgen."

Und die Burg von Burgherr Ulrich Huber ist fürwahr nicht alt. Sie wurde erst im Jahr 2001 fertiggestellt, steht aber den vergleichbaren Baudenkmälern an Prunk um Nichts nach. Neben der Hackgutheizung besticht von außen auch die per Fernbedienung steuerbare Hängebrücke über den ca. 3 Meter breiten Burggraben. Zum Großteil wurde hier bis zu 300 Jahre altes Holz für die Holzkonstruktionen verarbeitet. Klassische Holzverbindungen, die für den Besucher bzw. Bauherrn auch zukünftig sichtbar bleiben, wurden ebenfalls mit höchster Präzision ausgeführt.

Die Burg "Gernreith" von Ulrich Huber wurde in den Jahren 1999 bis 2001 errichtet. Der ehemalige Besitzer eines Obstgroßhandelsunternehmens hat sich damit wohl einen Jugendtraum erfüllt. Im Sommer 2009 installiert hier das Team des Biomassespezialisten Gilles den neuen Hackgutkessel HPKI-S 150.

"Burgen wurden auch früher mit Holz geheizt. Warum sollte ich da eine Ausnahme machen", erklärt der Burgherr stolz. "Jenen Komfort den diese Burg bietet, hatten die alten Ritter allerdings nicht", meint er. Für den Gilles HPKI-S 150 wird in den kommenden Wochen der standesgemäße Heizraum eingerichtet. Infos und Details zur Heizanlage und zahlreiche weitere Referenzen gibt es auch im Bereich Referenzen auf www.gilles.at oder am Infotelefon unter +43 (0)7612 737600. Für alle, die derzeit Ihren alten Ölkessel, Stückholzkessel oder die Gastherme tauschen möchten, hat Gilles und die Kooperationspartnerbetriebe zurzeit einzigartige Angebote aufliegen.


Kategorie Pressetext von Gilles Energie- und Umwelttechnik
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Innovatives Bildungszentrum für Naturwissenschaften

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:41
Effiziente Gebäudetechnik in den Unterricht integriert
 
25.06.2009
Vielerorts werden aktuell Schulgebäude saniert oder durch Neubauten ergänzt. Damit eröffnen sich Chancen, auch Bildungsgebäude auf den neuesten Stand des energieoptimierten Bauens zu bringen. Eines dieser neuen, vorbildlichen Gebäude ist das so genannte Science College Overbach, das am 27. Juni 2009 eingeweiht wird. Das neue BINE-Projektinfo „Schule innovativ – naturwissenschaftliches Bildungszentrum“ (7/2009) stellt das Gebäude, seine effiziente Technik und das pädagogische Konzept der Einrichtung vor.

Das neue naturwissenschaftliche Bildungszentrum ist im Hinblick auf Architektur, Energieeffizienz und Pädagogik gleichermaßen interessant. Das Gebäude zeichnet sich durch einen hohen Dämmstandard der Gebäudehülle aus. Der Wärme- und Kühlbedarf wird über eine Wärmepumpenanlage mit Erdsonden in Verbindung mit einem System zur Bauteilaktivierung gedeckt. Besondere Aufmerksamkeit in der Planung galt den Themen Luftqualität, Akustik, Tageslichtversorgung und Brandschutz. Nach der Eröffnung wird das Gebäude noch bis 2011 durch ein wissenschaftliches Monitoring begleitet.

Die Integration der im Gebäude installierten Effizienztechnologien in den Unterricht ist ein zentraler Baustein des Projekts. Schüler und ihre Lehrer können hier selbstständig mit den Mess- und Verbrauchswerten des Gebäudes arbeiten. Das Science College Overbach wendet sich an Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene im In- und Ausland. Diese kommen, ergänzend zu ihrem regulären Schulunterricht zu Hause, für eine Zeit zu Kursen und Workshops an dieses neue Zentrum, um hier intensiv unter universitätsnahen Bedingungen arbeiten zu können. Das BINE-Projektinfo „Schule innovativ – naturwissenschaftliches Bildungszentrum“ (7/2009) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 – 923790.


Über 36% Energieeinsparung durch Lichtoptimierung - RK Energieberatung weiter auf dem Vormarsch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:16
(PA) Waldbrunn, 25.06.2009

Dipl.-Ing. Joachim Kress, Geschäftsführer der Kress Kühlfahrzeuge GmbH in Meckesheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist begeistert: Am letzten Freitag wurde im Produktionsbereich durch die Fa. RK Energieberatung eine Lichtoptimierung durchgeführt. Anhand der anschließenden Messung konnte eine Einsparung von bis zu 36% festgestellt werden! Das bedeutet in diesem Falle eine Kostenreduzierung von bis zu € 1.000/Jahr, alleine durch die Spannungsreduzierung auf dem Lichtstromkreis auf ca. 185 Volt. Durch diese Einsparung amortisiert sich die Investition bereits nach etwas über einem Jahr. Des Weiteren wird die Umwelt durch diese doch recht unkompliziert und sauber durchgeführte Maßnahme um fast 3,6 Tonnen CO² pro Jahr entlastet. Wie Ralph-Thomas Kühnle, Inhaber der RK Energieberatung, betont, werden die hier eingesetzten Leuchtstofflampen durch die geringere Beanspruchung ebenfalls eine um bis zu 30% längere Lebensdauer erfahren. Dadurch verlängern sich die Wechselintervalle und somit auch die Kosten sowohl für die Leuchtmittel als auch die des eigentlichen Wechselns (Verminderung der Personalkosten), welches bei so mancher Rechnung nicht bedacht wird!

Doch damit nicht genug: Da in den Betriebsräumen bisher stets gerne „vergessen“ wurde, die Beleuchtung bei ausreichendem Tageslicht abzuschalten, wurden hier zusätzlich 2 voneinander unabhängige Dämmerungsschalter installiert, mit deren Hilfe pro Jahr noch etwa 2.000 kW/h Strom eingespart werden! Im Zuge dieser Maßnahmen wurden außerdem sämtliche Leuchten-Reflektoren gereinigt und Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Dadurch erhielt man ein über 300% helleres Licht – bei gleichem Verbrauch! von bauinformat

Kategorie: Pressetext von RK Energieberatung
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von: bauinformant

Nahezu zehn Millionen Euro aus Welterbeprogramm für die Zeche Zollverein in Essen

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:12
9,75 Millionen Euro erhält die Zeche Zollverein aus dem UNESCO-Welterbeprogramm, das die Bundesregierung anlässlich des Konjunkturpaketes I aufgelegt hat. Bundesminister Wolfgang Tiefensee gab heute morgen in Essen die Höhe der Fördersumme bekannt. Entgegengenommen haben den symbolischen Scheck der Essener Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger sowie Hermann Marth und Roland Weiss von der Stiftung Zollverein.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt von 2009 bis 2013 insgesamt 150 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm sollen dringend notwendige Investitionen in den Erhalt der historischen Stätten von Weltrang ermöglicht und eine welterbeverträgliche Entwicklung der Kommunen unterstützt werden.

Tiefensee: "Die Zeche Zollverein ist ein beispielhafter Ort für die Bergbaugeschichte und die Entwicklung der Industrie-Architektur in einer der bedeutendsten Industrieregionen Europas. Außerdem ist sie heute ein wichtiges Zentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW. Der Welterbetitel ist eine Auszeichnung, bedeutet aber auch eine große Verantwortung und Verpflichtung, sorgsam mit diesem Erbe umzugehen und es für künftige Generationen zu bewahren. Der Bund unterstützt die Stadt Essen bei dieser wichtigen Aufgabe mit fast 10 Millionen Euro."

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
eingestellt von: bauinformant


Wirksamer Brandschutz - Brandmelder auf dem Prüfstand

Unternehmen & Produkte, Brandschutz — geschrieben von bauinformant @ 18:06

Wirksamer Brandschutz beginnt damit, Brände möglichst früh zu erkennen und zuverlässig Alarm zu schlagen.

Die meisten Großfeuer entstehen aus Schwelbränden. Diese entwickeln zunächst wenig Rauch und werden von manchen Brandmeldern erst spät registriert.

Problematisch sind auch Systeme, die bei Dampf (z.B. Dusche) oder Rauch (z.B. Schweißarbeiten), einen Falschalarm auslösen.

Sogenannte Multikriterienmelder besitzen zwei optische Sensoren, zwei Temperaturfühler und einen Sensor für Kohlenmonoxid.

Sie reagieren schnell und können zwischen offenem Feuer und Schwelbrand unterscheiden. Außerdem werten sie die Messdaten mit ausgeklügelten Algorithmen aus und entscheiden, ob es sich um einen echten Brand handelt.

Solche Geräte sind zentrale Bausteine moderner Sicherheitssysteme für große Areale wie Flughäfen oder Einkaufszentren.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens PhotoNews
Weitere Informationen: www.siemens.com

 


Weniger Risiko beim Kauf einer Eigentumswohnung

Finanzierung, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:04

Gutachten für Bundesnotarkammer öffnet den Weg zu neuem Sicherheiten-Konzept für Erwerber

Eine Studie von Prof. Dr. Michael Westendorf vom IFQ-Institut an der Universität Witten/Herdecke öffnet den Weg zu einer neuen und für den Verbraucher sichereren Zahlungsweise beim Kauf einer Eigentumswohnung.

"Meine Studie zeigt, dass, anders als bisher, Erwerber nicht mehr unbedingt in Vorkasse treten müssen", erklärt Westendorf seine Erkenntnisse aus einer Studie für die Bundesnotarkammer, die heute in Berlin vorgestellt wird.

Zum Hintergrund: Wer bisher eine Eigentumswohnung kaufte, musste an den Bauträger "Zug um Zug" bezahlen, also in mehreren Teilen etwa bei Baubeginn, zum Richtfest und bei Fertigstellung. Dennoch wurde der Kunde erst nach der letzten Zahlung per Gesetz Eigentümer und hatte bei einer Pleite des Bauträgers das Nachsehen - kein Geld UND keine Wohnung.

"Das ist wenig verbraucherfreundlich und das zu ändern war der Hintergrund der Studie", schildert Westendorf den Ursprung seines Auftrages, "es gibt grundsätzlich mehrere Wege die Zahlung abzuwickeln. In meinen Augen ist es aber am vertretbarsten, wenn die Kunden beim Bauträger nicht mehr in Vorkasse treten müssen." In der Vergangenheit haben die hohen Zinsen, die die Banken verlangten, diesen Weg verhindert."

Die Banken hätten das Risiko bisher für die Bauträger als sehr hoch eingestuft, heute seien aber viele schwarze Schafe schlicht Pleite und die Branche hoch professionell organisiert. "Allerdings müßte der Käufer einer Eigentumswohnung z.B. mit einer Bürgschaft garantieren, dass er nicht mitten im Bau einfach abspringt", erläutert Westendorf sein Modell weiter. Das schütze den Bauträger davor, dass ein Käufer es sich ohne Konsequenzen "anders überlegt".

Und die Kosten für eine solche Änderung der Sicherheiten sind kaum höher als die bisherigen: Bezogen auf ein Durchschnittsobjekt von 205.000 Euro entstehen nach der Studie von Prof. Westendorf zwischen 700 und 1240 Euro Mehrkosten für den Verbraucher. "Der trägt damit aber nicht mehr das Risiko am Ende mit ganz leeren Händen da zu stehen", rechtfertigt Westendorf seine jetzt vorgeschlagene Neuregelung der Sicherheiten beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Prof. Dr. Michael Westendorf leitet an der Universität Witten/Herdecke das Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung. Er ist als renommierter Gutachter in zahlreichen Gerichtsverfahren tätig und der erste in Nordrhein-Westfalen öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter auf dem Gebiet der Immobilienfinanzierung. "Dieses Grenzgebiet von Rechtsprechung und Wirtschaft ist in Deutschland sehr schlecht geregelt. Finanzierungsberater darf sich jeder nennen, ganz gleich, welchen Wissenshintergrund er hat. Da müßte es klare Gesetze geben", fordert Westendorf. Er entwickelte an der Universität Witten/Herdecke das erste Gutachterstudium: Bis zu 25Teilnehmer können in 11 Modulen und mit 24 Präsenztagen in zwei Semestern zum "Sachverständigen für die Bewertung von Investition und Finanzierung" werden. Weitere Informationen zum Studiengang unter www.ifq-institut.de.

Weitere Informationen zur Studie bei Prof. Dr. Michael Westendorf 02302/926-396, info@ifq-institut.de

Kay Gropp | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ifq-institut.de

 


Gesucht: Innovative Bauideen für das 21. Jahrhundert

Wettbewerbe & Auszeichnungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 13:52

Start der Ausschreibungen für vier IBA Pilotprojekte

Hamburg (ots) - Die IBA Hamburg GmbH startet heute eine internationale Ausschreibungskampagne für vier neuartige Bautypologien, die bis Ende 2012 als "Bauausstellung in der Bauausstellung" in Wilhelmsburg Mitte realisiert werden sollen. Gefragt sind visionäre, beispielgebende und zugleich realistische Bauideen für den Einsatz intelligenter Baustoffe, preiswerte Häuser, flexible Wohnmodelle sowie nachhaltiges Bauen mit und am Wasser.

Bauplaner, Architekten und Investoren haben jetzt die außergewöhnliche Chance, ihre Pläne und Ideen für neuartige Bauprojekte an prominenter Stelle in die Tat umzusetzen. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung - das "Schaufenster" der IBA Hamburg GmbH - werden ab Ende Juni vier Baufelder in Wilhelmsburg Mitte ausgeschrieben. Sie liegen alle südlich der Neuenfelder Straße in dem attraktiven Umfeld der geplanten internationalen gartenschau hamburg 2013.

Vier Baufelder für visionäre Gebäude der Zukunft

"Wir laden internationale Architekten und Investoren herzlich ein, sich mit viel Kreativität und Innovationsgeist an diesen Ausschreibungen für experimentelles Wohnen zu beteiligen", sagt IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg zum Auftakt der Ausschreibungen. "Zeigen Sie uns schon heute, was morgen neue Standards setzen kann." Die IBA fördert die prämierten Ideen und Konzepte mit bis zu 1,5 Millionen Euro. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung steht eine Grundstücksfläche von insgesamt mehr als 40.000 qm mit einem Baupotenzial von über 90.000 qm Bruttogeschossfläche (BGF) zur Verfügung. Die Entwürfe werden im Zwischenpräsentationsjahr 2010 in der Werkschau der IBA Hamburg gezeigt und bis Ende 2012 realisiert.

Ausschreibungsstart für die vier folgenden Felder ist heute, der 25. Juni 2009:

Water Houses - Nachhaltiges Bauen mit und auf dem Wasser: Dieses Modellvorhaben soll auf architektonisch experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bauens in Kontakt mit dem Element Wasser demonstrieren. Dabei geht es nicht nur um hochwassersichere Bautechnologien, sondern auch um die Ästhetik einer Wasserbezogenen Architektur. In der Ausschreibung für circa 25 Wohneinheiten auf ca. 2.700 qm BGF sind individuelle Entwürfe und architektonische Experimentierfreude ausdrücklich erwünscht. Beispielhaft dafür steht heute schon das IBA-Dock, das als schwimmendes Büro- und Ausstellungszentrum der IBA Hamburg bereits in der Realisierung ist.

Smart Material Houses - intelligente Baustoffe der Zukunft:

Das Gebäudekonzept zielt auf die Verbindung neuester Technologien und Materialien mit einem ganzheitlichen Anspruch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz. Dabei kommen innovative Technologien und umweltverträgliche Materialien zur Anwendung. Intelligent eingesetzt sollen diese Instrumente auf Veränderungen der unmittelbaren Umgebung flexibel reagieren können, zum Beispiel bei der Optimierung von Material- und Energieströmen. Dieser Immobilientyp wird mit 50 Wohneinheiten auf einer Baufläche von 4.000 qm mit ca. 6.400 qm BGF realisiert.

Smart-Price Houses - schön und preiswert wohnen:

Diese Modellhäuser realisieren neue Strategien für kostengünstiges Bauen. Hier sind Konzepte und Ideen für Fertigbau, Systembau, Vorfertigung und Selbstbau gefragt. Mit dieser Neuinterpretation des Fertighauses soll innerstädtischer Wohnraum als Eigentum oder zur Miete für mittlere und untere Einkommensschichten attraktiver werden. Dafür ist eine Siedlung mit rund 50 Wohnungen auf 4.000 qm Baufläche und 6.400 qm BGF geplant.

Hybrid Houses - Häuser die sich den Wünschen seiner Bewohner anpassen:

Hier sind Häuser mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten für Wohnen und Arbeiten sowie das Zusammenleben mehrerer Generationen und unterschiedlicher Haushaltsformen geplant. So können Raumaufteilungen und Erschließungen nach Bedarf geändert werden. Für 40 bis 60 Wohneinheiten steht ein 5.600 qm großes Baufeld mit 9.000 qm BGF zur Verfügung.

Die Anzeigenkampagne ist eng verzahnt mit dem Internetauftritt www.iba-hamburg.de, wo Investoren und Architekten ab dem 25. Juni die Ausschreibungen als Download sowie weitere Informationen zu Fach-Workshops finden.

Pressekontakt:

IBA Hamburg GmbH, Iris Groscurth, Tel.: 040 / 226 227-30, presse@iba-hamburg.de


 

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