Bauinformant bloggt Bauinformationen

In Hamburg entsteht das größte schwimmende Bürohaus in Deutschland

Energie, Bauprojekte, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 17:14

Warum eigentlich Erdöl verbrauchen und die Umwelt verschmutzen, wenn selbst in Norddeutschland die Sonnenenergie zum Heizen reicht? Stellen Sie sich vor, Sie leben und arbeiten in Häusern, die keinen Tropfen Öl zum Heizen brauchen. Zukunftsmusik?

Von wegen: Mitten in Hamburg entsteht gerade das größte schwimmende Bürohaus in Deutschland. Das besondere: Das Gebäude benötigt für die Heizung selbst im tiefsten Winter kein Gas oder Öl. Und so widersprüchlich es klingt: Im Sommer kann die Sonnenkraft das Haus sogar angenehm kühlen. Doch nicht nur Heizung und Kühlung, auch die Warmwasserbereitung des Objektes wird komplett über erneuerbare Energien erreicht.

Wie funktioniert das schwimmende Energie-Wunder? Im Winter zieht das Dock seine Wärme aus dem Flusswasser und verteilt sie über Wärmepumpen im ganzen Gebäude. Im Sommer wird das System einfach umgekehrt: Die kälteren Wassertemperaturen der Elbe werden für die Kühlung der Räume genutzt. Das Ergebnis: Eine angenehme natürliche Kühle ohne gefährliche Zugluft wie bei herkömmlichen Klimaanlagen.

Zusätzlich liefern Solarkollektoren kostenloses Warmwasser aus der Sonne und Solarzellen produzieren pro Jahr die gleiche Menge an Strom, welchen die Anlage benötigt. Fast alle Bauteile des Heiz- und Kühlkreislaufes wurden in der unternehmenseigenen Forschungsabteilung entwickelt.

Die Ingenieure von IMMOSOLAR haben schon in ganz Europa und Nordafrika Häuser mit niedrigstem Energieverbrauch ausgestattet - jetzt auch das schwimmende Bürogebäude in Hamburg. Es dient nach der Fertigstellung als Informationszentrum für die Internationale Bauausstellung Hamburg (IBA).

Ein Besuch lohnt sich:
Informationstafeln erklären interessierten Besuchern detailliert die Funktionsweise und Monitore informieren in Echtzeit über Erträge und Verbräuche der Anlage.

Die IBA Hamburg beschäftigt sich unter dem Motto "Stadt im Klimawandel" mit CO2-neutraler Stadtentwicklung. Das schwimmende Klimahaus gilt als eines der wichtigsten Projekte der IBA, weil die IBA und IMMOSOLAR hiermit verdeutlichen, welch enorme Energieeinsparungen bereits heutzutage mit modernen Anlagen ermöglicht werden können.

Ágota Harmati | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.immosolar.com

 


Wohngeld als Zuschuss für Bauherren in Not

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 15:08

 
Die
Finanzkrise bringt auch manchen Eigenheimbesitzer in Bedrängnis. Sind Haus oder Eigentumswohnung noch nicht abbezahlt, drohen Arbeitslosigkeit oder unvorhergesehene Verluste bei der Geldanlage die Immobilienfinanzierung zum Einsturz zu bringen.

Wenig bekannt, im Notfall aber ein möglicher Rettungsanker: “Nicht nur Mieter, auch selbstnutzende Eigentümer, die unverschuldet in Not geraten sind, haben Anspruch auf Wohngeld, den sogenannten Lastenzuschuss”, erläutert Schwäbisch Hall-Rechtsexperte Christoph Flechtner. “Ob man zum Kreis der Berechtigten gehört und wenn ja, in welcher Höhe man Wohngeld bekommt, hängt von drei Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder, dem Gesamteinkommen und der Belastung durch den Baukredit.” Der Zuschuss wird in der Regel für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der örtlichen Wohngeldstelle der Gemeinde- oder Kreisverwaltung.


Kategorie: Pressemitteilung Schwäbisch Hall
eingestellt von : bauinformant


Off-Grid Photovoltaik

Energie, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 11:55

 

22.06.2009
Off-Grid-Photovoltaik als interessante Alternative für Branche

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen auf den Photovoltaik Märkten – wie der Einführung einer Mengenbegrenzung in Spanien, steigenden Degressionen im größten Photovoltaik Markt Deutschland und dem Angebotsüberhang bei Modulen – suchen Marktteilnehmer zunehmend nach Alternativen für die Zukunft. Dabei richten sich die Augen auf das Off-Grid-Segment, haben die Marktforscher von EuPD Research (Bonn) in einer ersten umfassenden Studie zu den globalen Märkten der Off-Grid Photovoltaik herausgefunden.

Einst mit einem Anteil von mehr als 90 Prozent an der weltweit installierten Photovoltaik Leistung das wichtigste Marktsegment, hat die Off-Grid Photovoltaik in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung verloren. Im Hinblick auf die momentanen Entwicklungen, rücken Regionen wie Afrika, Asien oder Lateinamerika in den Fokus des Interesses. „Das rasante Bevölkerungswachstum sowie der große Anteil ländlicher Bevölkerung, die keinen Zugang zum Stromnetz haben, sorgen für eine wachsende Attraktivität der Technologie“, so Florian Schmidt, Projektmanager der Studie „Global Off-Grid PV Markets“ des führenden Solarmarktforschers EuPD Research. Greenpeace schätzt, dass bis 2030 mehr als zwei Milliarden Menschen ihre Elektrizität aus Off-Grid-Anlagen beziehen.

1995 wurde in Afrika noch ein Viertel der weltweiten photovoltaischen Leistung installiert. Während in den letzten Jahren in vielen Teilen der Welt die Nachfrage nach photovoltaischen Anwendungen stark wuchs, stagnierte sie dort jedoch. Afrika gilt in der neuen Studie von EuPD Research dennoch als der Kontinent mit den größten Entwicklungsmöglichkeiten für die Off-Grid Photovoltaik – allen voran Südafrika. Dabei kam das Land bis 2008 auf gerade einmal etwa 20 MW installierte Leistung. 

Den größten Marktanteil mit mehr als 50 Prozent hat nach Angaben der Befragungsteilnehmer das Segment von Kleinanlagen mit einer typischen Leistung von weniger als 100 Watt. Diese kommen insbesondere in ländlichen Regionen bei privaten Nutzer/innen zum Einsatz. Weiterhin werden Off-Grid-Anlagen für industrielle Anwendungen wie den Betrieb von Maschinen, Wasserpumpen oder Entsalzungsanlagen genutzt. Wichtig sind Anlagen zudem für öffentliche Gebäude wie Krankenhäuser, Schulen oder touristische Einrichtungen sowie kleine mobile Systeme für Radios oder Mobiltelefone. 

Für die Zukunft erwarten die Befragten, dass insbesondere das Segment von Kleinanlagen im privaten und öffentlichen Bereich weiter wächst und im Jahr 2012 auf einen Marktanteil von 75 Prozent kommt. Weiter an Bedeutung gewinnen dürften in Südafrika nach Ansicht von EuPD Research überdies kleine mobile Anwendungen sowie Photovoltaik Systeme für den Betrieb von Infrastrukturanlagen.

Wie Ergebnisse der Studie zeigen, liegen die Preise für Photovoltaik Module und Photovoltaik Systeme in Afrika, Asien und Lateinamerika deutlich über denen in europäischen On-Grid-Märkten – in Asien und Lateinamerika liegen die Unterschiede bei über 20 Prozent. Zurückzuführen ist dies nach Ansicht von EuPD Research vor allem auf die aufwendige Distribution in die verschiedenen Regionen und die relativ überschaubare Zahl von Absatzmittlern.

„Die Kaufkraft der Bevölkerung liegt in den untersuchten Ländern deutlich unter denen der Industrienationen. Um der Bevölkerung die Nutzung von Photovoltaik Anlagen zu ermöglichen, muss auf verschiedene Finanzierungsinstrumente zurückgegriffen werden, die von Mikrokrediten über Mikro-Leasing bis hin zu Sozialprogrammen reichen“, so Florian Schmidt. Mit Hilfe einer Stromversorgung, basierend auf der Off-Grid-Photovoltaik bzw. Hybridsystemen, könne die Infrastruktur für eine nachhaltige Wirtschaftsentwicklung in bislang benachteiligten Regionen geschaffen werden. Voraussetzungen hierfür seien allerdings die kreative Nutzung und Optimierung von Finanzierungsstrukturen, die Erhöhung des Bekanntheitsgrads der Off-Grid Photovoltaik sowie die Bereitstellung von preisgünstigen aber auch qualitativ hochwertigen und auf den individuellen Bedarf ausgerichtete Photovoltaik Anlagen.

Zur Studie:
Für die neue Studie „Global Off-Grid PV Markets“ identifizierte EuPD Research zunächst die relevanten Schlüsselregionen der Technologie, in dem die Staaten nach Kriterien wie Kaufkraft der Bevölkerung oder öffentliche Förderung der Off-Grid Photovoltaik bewertet wurden. Anschließend sind insgesamt 46 Interviews mit Großhändlern, Systemanbietern, Anbietern schlüsselfertiger Anlagen sowie Installateuren in den Kernregionen Afrika, Asien und Lateinamerika durchgeführt worden, um Aussagen zu Rahmenbedingungen, zur Marktsegmentierung sowie Treibern und Hindernissen zu erhalten. Hinzu kamen Interviews mit Herstellern von Modulen und Wechselrichtern für Off-Grid Photovoltaik Anwendungen. Das Ergebnis ist die erste umfassende primärdatenbasierte Studie zu den globalen Märkten der Off-Grid-Photovoltaik. 

Mehr Informationen zur Studie „Global Off-Grid PV Markets“ gibt es hier.

Quelle: EuPD Research
Bildquelle: Rainer Sturm
Kategorie: Pressemitteilung Solarportal24


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Dächer von Berliner Schulen werden zu Solarkraftwerken

Energie — geschrieben von bauinformant @ 11:03

Dächer von Berliner Schulen werden zu Solarkraftwerken

22.06.2009 09:40:52
(PA) Berlin, den 22. Juni 2009

Feste und gesicherte Einspeisevergütungen, niedrige Kreditzinsen und gesunkene Preise für Solarmodule - Investitionen in Fotovoltaik-Anlagen sind derzeit attraktiv wie nie zuvor.

Die Bezirke Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow haben deshalb im Juni die Berliner Firmen für alternative Energien, Ever Energy Group und Cleanenergies GmbH, damit beauftragt, Dachflächen auf Schulgebäuden mit Fotovoltaikanlagen auszustatten. Auf insgesamt ca. 40.000 Quadratmetern Dachflächen auf 29 Schulgebäuden sollen Solarmodule installiert werden - das entspricht einer Fläche von etwa 6 Fußballfeldern.

Die rund 7.700 Fotovoltaik-Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 1.390 kWp werden zusammen eine jährliche Menge von 1,25 Millionen Kilowattstunden Strom produzieren und damit etwa 139.000 Tonnen CO2 einsparen. Mehr als 300 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 4.000 Kilowattstunden pro Jahr können so umweltfreundlich mit Strom versorgt werden.

Bereits seit 2004 werden Dächer öffentlicher Gebäude des Landes Berlin an private Investoren zur Installation von Photovoltaik-Anlagen vergeben. Die "Solardachbörse" ist das gemeinsame Dächerangebot der Senatsverwaltungen und Bezirksämter. Die Bezirke verbessern mit dieser Maßnahme nicht nur ihre Klimabilanz - sie verschaffen dem Berliner Landeshaushalt auch zusätzliche Einnahmen - für die Schuldächer in Friedrichshain/Kreuzberg, Charlottenburg/Wilmersdorf und Pankow sind das etwa 15.000 Euro im Jahr. "Diese Zahlen machen deutlich, welch großes ökonomisches und ökologisches Potential in ungenutzten Dachflächen liegt", sagt Steve Neumann, Geschäftsführer der Cleanenergies GmbH, die für die Installation der Solarmodule zuständig sein wird.

Das Geld für die Fotovoltaikanlagen auf Schuldächern in den genannten Bezirken soll von privaten Anlegern kommen. Sie erhalten im Gegenzug die Einnahmen aus dem erzeugten Strom. "Allein durch die garantierte Einspeisevergütung nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG), die in diesem Jahr noch 0,43 ? pro Kilowattstunde beträgt, können Anleger mit diesem Investment eine Rendite von mehr als 9 Prozent erwirtschaften", verspricht Matthias Streibel, Geschäftsführer der Ever Energy Group, die die Vermarktung der Dachflächen übernommen hat.

"Hinzu kommen interessante Steuervorteile, denn Fotovoltaikanlagen dürfen seit Januar 2009 wieder degressiv abgeschrieben werden. Das bedeutet, dass Anleger jedes Jahr
25 Prozent vom Restwert ihrer Anlage von der Steuer absetzen können", so Streibel. Und dadurch, dass wir den kalkulierten Mindestertrag der Anlage über eine Versicherung abdecken, ist den Anlegern ihre Rendite auch dann sicher, wenn es so viel regnet, wie dieses Jahr im Juni."

 Weitere Informationen im Internet unter http://www.everenergy.de

Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Erneuerbare Energien bleiben im Trend

Energie — geschrieben von bauinformant @ 10:47
Die einbrechenden Geschäftsergebnisse vieler im Bereich "Erneuerbare Energien" tätiger Unternehmen trübt nach Ansicht des Bankhauses Sarasin nicht die langfristig positiven Aussichten der Branche. Dazu könnten auch die in aller Welt aufgelegten Konjunkturprogramme kräftig beitragen, heißt es in einer neuen Nachhaltigkeitsstudie der Bank Sarasin. Insgesamt könnten rund 180 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien fließen. Die Frage sei zurzeit allerdings noch, wann diese Programme effektiv wirksam würden. Im Moment gehe man davon aus, dass im laufenden Jahr nur rund 40 Milliarden US-Dollar tatsächlich ausgegeben würden. Rund 75 Milliarden US-Dollar dürften 2010 folgen.Die Stromversorger könnten sich zusätzlich als stabilisierendes Element bei der Nachfrage erweisen, vermutet das Bankhaus Sarasin. Sie verfügten über die entsprechende Liquidität und könnten die Finanzierung von erneuerbaren Energieprojekten sichern. Allerdings sei auch das Engagement großer Energieproduzenten wie EDF oder E.ON gewissen Zyklen unterworfen.Im Jahr 2008 waren die Börsenkurse vieler Unternehmen aus der Branche kräftig eingebrochen, trotz Rekordwachstums bei der umweltfreundlichen Energieerzeugung. Verantwortlich war laut Bankhaus Sarasin eine dramatische Mischung von Finanzkrise, Rezession, sinkendem Ölpreis und wachsenden Überkapazitäten. Diese Tendenz habe sich im ersten Quartal 2009 noch einmal verschärft. Neben dem anhaltenden Kursverfall sei nun auch die Nachfrage nach Sonnen- und Windenergie stark zurückgegangen. Weltweit stehe man mitten in einer Phase der Marktkonsolidierung.

http://www.boerse-go.de/nachricht/Erneuerbare-Energien-bleiben-im-Trend,a1268539,b209.html

"Regenwassernutzung von A-Z" von Mall

Energie — geschrieben von bauinformant @ 10:41

Handbuch für Planer, Handwerker und Bauherren online und kostenlos

Das Handbuch "Regenwassernutzung von A-Z" von Mall (7. Auflage Januar 2009) steht für Interessierte im Internet zum Download zur Verfügung. Die zentralen Kapitel des Anwenderhandbuchs von Klaus W. König können unter http://www.mall.info/regenwassernutzung-von-a-z.html kostenlos heruntergeladen werden.

Regenwassernutzung liegt nicht nur wegen steigender Wasserkosten und Klimaveränderungen nach wie vor im Trend, sondern hat eine bis ins Mittelalter reichende Tradition. Nach einem Ausflug in die Geschichte leitet Regenwasserexperte König über zur konkreten Planung einer Anlage zur Regenwassernutzung, den Möglichkeiten der Verwendung in Garten, WC und Waschmaschine sowie allen dabei zu beachtenden gesetzlichen und administrativen Voraussetzungen. Aber auch die technischen Aspekte kommen nicht zu kurz: Der Autor zeigt, wie mit dem richtigen Dach die optimale Wasserqualität erreicht, mit den durchschnittlichen Niederschlagsmengen die optimale Größe der Zisterne berechnet und mit der richtigen Technik auch der Trinkwasserverordnung und der wichtigen DIN 1989 für Regenwassernutzungsanlagen entsprochen wird. Abgerundet wird das Online-Fachbuch durch eine ausführliche Dokumentation von kommunalen und gewerblichen Projekten, die Planern, Handwerkern, Bauherren und privaten Interessenten zur Nachahmung empfohlen werden.



eingestellt von : bauinformant

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