In Hamburg entsteht das größte schwimmende Bürohaus in Deutschland
Warum eigentlich Erdöl verbrauchen und die Umwelt verschmutzen, wenn selbst in Norddeutschland die Sonnenenergie zum Heizen reicht? Stellen Sie sich vor, Sie leben und arbeiten in Häusern, die keinen Tropfen Öl zum Heizen brauchen. Zukunftsmusik?
Von wegen: Mitten in Hamburg entsteht gerade das größte schwimmende Bürohaus in Deutschland. Das besondere: Das Gebäude benötigt für die Heizung selbst im tiefsten Winter kein Gas oder Öl. Und so widersprüchlich es klingt: Im Sommer kann die Sonnenkraft das Haus sogar angenehm kühlen. Doch nicht nur Heizung und Kühlung, auch die Warmwasserbereitung des Objektes wird komplett über erneuerbare Energien erreicht.
Wie funktioniert das schwimmende Energie-Wunder? Im Winter zieht das
Dock seine Wärme aus dem Flusswasser und verteilt sie über Wärmepumpen
im ganzen Gebäude. Im Sommer wird das System einfach umgekehrt: Die
kälteren Wassertemperaturen der Elbe werden für die Kühlung der Räume
genutzt. Das Ergebnis: Eine angenehme natürliche Kühle ohne gefährliche
Zugluft wie bei herkömmlichen Klimaanlagen.
Zusätzlich liefern
Solarkollektoren kostenloses Warmwasser aus der Sonne und Solarzellen
produzieren pro Jahr die gleiche Menge an Strom, welchen die Anlage
benötigt. Fast alle Bauteile des Heiz- und Kühlkreislaufes wurden in
der unternehmenseigenen Forschungsabteilung entwickelt.
Die Ingenieure von IMMOSOLAR haben schon in ganz Europa und
Nordafrika Häuser mit niedrigstem Energieverbrauch ausgestattet - jetzt
auch das schwimmende Bürogebäude in Hamburg. Es dient nach der
Fertigstellung als Informationszentrum für die Internationale
Bauausstellung Hamburg (IBA).
Ein Besuch lohnt sich:
Informationstafeln
erklären interessierten Besuchern detailliert die Funktionsweise und
Monitore informieren in Echtzeit über Erträge und Verbräuche der Anlage.
Die IBA Hamburg beschäftigt sich unter dem Motto "Stadt im Klimawandel"
mit CO2-neutraler Stadtentwicklung. Das schwimmende Klimahaus gilt als
eines der wichtigsten Projekte der IBA, weil die IBA und IMMOSOLAR
hiermit verdeutlichen, welch enorme Energieeinsparungen bereits
heutzutage mit modernen Anlagen ermöglicht werden können.
Ágota Harmati | Quelle: presseportal
Weitere Informationen: www.immosolar.com

