Bauinformant bloggt Bauinformationen

Kostenfreie Beratungen für energieeffiziente Pumpensysteme

Energie — geschrieben von bauinformant @ 20:06

Mit Investitionen in optimierte Pumpensysteme dauerhaft Energiekosten senken

16.06.2009

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) vergibt im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz und in Zusammenarbeit mit Experten aus der Pumpenindustrie kostenfreie Beratungen zu effizienten Pumpensystemen an Unternehmen aus Industrie und Gewerbe. Bewerben können sich Unternehmen aller Größen und Branchen. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sind aufgerufen, da gerade bei ihnen die Effizienzpotenziale häufig nicht ausreichend bekannt sind oder das Know-how zur Umsetzung von Effizienzmaßnahmen fehlt. Hier setzt das Angebot der Initiative an, um die enormen Einsparmöglichkeiten von bis zu 50 Prozent der Energiekosten beim Betrieb von Pumpen auszuschöpfen.

"Gemeinsam mit unseren Partnern wollen wir mit dem neuen Beratungsangebot Unternehmen aus Industrie und Gewerbe zur Steigerung der Energieeffizienz bei Pumpen anregen", betonte dena-Bereichsleiter Steffen Joest. "Investitionen in die Energieeffizienz von Pumpen sind hoch wirtschaftlich, denn durch die Senkung der Energiekosten amortisieren sich diese in der Regel in kurzer Zeit."

Im Rahmen des Angebots werden bei einem Vor-Check zunächst die Grunddaten des Bewerbers erfasst und das Einsparpotenzial abgeschätzt. Für Unternehmen mit hohen Einsparmöglichkeiten erfolgt im Anschluss eine Vor-Ort-Begutachtung der relevanten Pumpensysteme durch Experten. Auf Basis der Bestandsaufnahme vor Ort werden zum Abschluss konkrete Maßnahmenvorschläge mit einer entsprechenden wirtschaftlichen Bewertung erarbeitet. Die Ergebnisse der Beratungen werden umfassend aufbereitet und von der Initiative EnergieEffizienz öffentlichkeitswirksam präsentiert, um weitere Unternehmen zur Steigerung der Energieeffizienz zu motivieren.

Das Angebot knüpft an die 2007 beendete Kampagne „Energieeffiziente Systeme in Industrie und Gewerbe“ an. Auf Basis von mehr als 70 durchgeführten Beratungen konnte die Kampagne die hohen Einsparpotenziale für Energie und Kosten bei Pumpensystemen belegen: Zwischen 2.500 und 50.000 Euro jährlich kann die Mehrzahl der Unternehmen einsparen. In Einzelfällen reichen die Einsparmöglichkeiten sogar bis über 100.000 Euro pro Jahr. Ausführliche Informationen zu den Beratungen und den Effizienzpotenzialen bei Pumpen sind zu finden unter www.industrie-energieeffizienz.de Externer Link.

Die Beratungsangebote sind Bestandteil der Initiative EnergieEffizienz, einer Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die von der dena und E.ON, EnBW, RWE sowie Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird. Industriepartner der Beratungen sind die Unternehmen Grundfos - Industriedivision, Sulzer Pumpen (Deutschland) und Wilo.


Kategorie: Pressemitteilung
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Forschungsprojekt soll die Gestaltung natürlich belichteter Räume verbessern

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 17:55

Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung fördert Forschungsprojekt zur Verbesserung der Energieeffizienz im Bauwesen an der Bauhaus-Universität Weimar

„Glas-Hybrid-Elemente mit transluzenten Zwischenschichten zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäudehüllen“ lautet das Projekt, welches vergangenen Freitag vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Rahmen der Forschungsinitiative "Zukunft Bau" eine Förderzusage über 219.100 Euro erhalten hat.

Das Forschungsvorhaben unter Leitung von Prof. Andrea Dimmig-Osburg, Juniorprofessur Polymere Bindemittel und Baustoffe, und Prof. Frank Werner, Professur Stahlbau an der Fakultät Bauingenieurwesen, wird im Juli 2009 starten und ist zunächst bis März 2011 konzipiert.

Ziel des Projekts ist es, Bauelemente zu entwickeln, die aus Glas- und Kunststoff bestehen und transluzent, also halblichtdurchlässig sind. Eingesetzt werden können die Bauelemente als wärmedämmende Wand- oder Dachelemente. Gegenwärtig existieren transluzente Fassadenelemente lediglich in Form von Mehrscheibenverglasungen, deren Wärmewiderstand mit der Anzahl der verwendeten Scheiben steigt. Die damit erreichbaren Bauelemente sind zwar hoch transparent, weisen aber ein ausgesprochen hohes Gewicht auf und sind aufgrund der notwendigen Technik und Sicherheitsbestimmungen sehr kostenintensiv. Der Einsatz hoch wärmegedämmter transluzenter Glas-Hybrid-Elemente würde eine neue Qualität in der Gestaltung natürlich belichteter Räume ermöglichen. Einerseits kann die Energieeffizienz im Vergleich zu heute eingesetzten Konstruktionen deutlich verbessert werden, andererseits lassen sich Probleme der Lichtstreuung einfach lösen.

Die vorhandenen Erfahrungen auf dem Gebiet der hybriden Glaselemente und des Einsatzes von Kunststoffen im Bauwesen bilden die Basis für die Entwicklung eines Werkstoffes, das zwischen außen liegenden Glasplatten industriell eingesetzt werden kann und damit die Grundlage für ein Glas-Kunststoff-Sandwichelement schafft. Die Forschungen hierfür werden im Sommer 2009 starten. Insgesamt sind drei wissenschaftliche Mitarbeiter aus den Gebieten der Baustoffkunde und das Stahlbaus an der Entwicklung dieser neuen Bauelemente beteiligt.

Das Forschungsprojekt ist Teil der Gesamt-Forschungskonzeption der Bauhaus-Universität Weimar unter dem Titel „Bauhaus-Solar“, das sich mit der umfassenden Konzeption zukunftsfähiger Bauwerke und Siedlungen beschäftigt. Es ist ebenfalls Teil des Forschungsschwerpunktes „Neue Materialien“ der Fakultät Bauingenieurwesen und der Bauhaus-Universität Weimar, der von einer Vielzahl von Professuren bearbeitet wird.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Andrea Dimmig-Osburg
Juniorprofessur Polymere Bindemittel und Baustoffe
F.A.Finger-Institut für Baustoffkunde
Fakultät Bauingenieurwesen
Bauhaus-Universität Weimar
Coudraystraße 11
99421 Weimar
Tel.: +49 36 43 / 58 47 13
Fax: +49 36 43 / 58 47 59
E-Mail: andrea.dimmig@uni-weimar.de

Prof. Dr.-Ing. habil Frank Werner
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen
Professur Stahlbau
Marienstraße 7a
99423 Weimar
Tel. 03643 / 58-44 45
Fax: 03643 / 58-44 41
E-Mail: frank.werner@uni-weimar.de

Claudia Weinreich | Quelle: Bauhaus-Universität Weimar
Weitere Informationen: www.uni-weimar.de
www.uni-weimar.de/cms/mitteilung.455.0.html?mitteilungid=69226

 


Tipps für Neubau und Sanierung

Allgemein, Energie — geschrieben von bauinformant @ 15:00

Effizienzhäuser öffnen die Türen

Bundesweiter „Tag der Energiespar-Rekorde“ am 10. Oktober 2009

Wie kann ich meine eigenen vier Wände energetisch auf den neuesten Stand bringen? Was muss ich bei Sanierung oder Neubau beachten? Wann lohnen sich erneuerbare Energien?

Diese und andere Fragen beantworten Architekten, Planer und Bauherren am 10. Oktober beim „Tag der Energiespar-Rekorde“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), wenn wieder bundesweit energieeffiziente Gebäude ihre Türen öffnen. Die vorbildlichen Praxisbeispiele geben jedem Besucher Anregungen, seinen persönlichen Energiespar-Rekord aufzustellen. Teilnehmende Effizienzhäuser der Umgebung zeigt die Internetseite Externer Link www.energiespar-rekorde.de an.

Die Palette der geöffneten Effizienzhäuser reicht vom sanierten Einfamilienhaus der 60er Jahre über die Stadtvilla, das Fertighaus und den innerstädtischen Neubau bis hin zum sanierten Plattenbau oder denkmalgeschützten Gründerzeithäusern. Auch öffentliche Gebäude wie energetisch sanierte Schulen sind mit dabei. Es können Baustellen sowie bereits fertig gestellte Objekte besichtigt werden – darunter auch Projekte, die im Rahmen der dena-Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand “ hocheffizient saniert wurden.

Energieeffizienz wird sichtbar

Energieeffiziente Wohngebäude sind demnächst auch über den „Tag der Energiespar-Rekorde“ hinaus sichtbar: Mit Inkrafttreten der neuen Energieeinsparverordnung zum 1. Oktober 2009 bringt die dena das Gebäudelabel „Effizienzhaus“ auf den Markt, das energetisch besonders gute Gebäude auszeichnet und sie unter anderem über eine am Haus befestigte Plakette auf den ersten Blick erkennbar macht.

Am 10. Oktober öffnen bundesweit Effizienzhäuser ihre Türen, beim „Tag der Energiespar-Rekorde“ der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena).
Pressebild: HauseingangQuelle: dena/ Eicken und Mack
Pressebild: Menschengruppe Quelle: dena


Kategorie: Pressemitteilung
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32. urbanicom-Studientagung

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 12:48

CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH erhält urbanicom-Preis 2009

(pressebox) Saarbrücken, 16.06.2009

Das Düsseldorfer Unternehmen CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH wurde auf der 32. Studientagung in Saarbrücken mit dem urbanicom-Preis 2009 ausgezeichnet. Aus den Händen von Prof. Sigurd Trommer nahm Holger Wohner, Geschäftsführer der CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH, den Preis entgegen. Gewürdigt wurde damit das herausragende Engagement der CENTRUM Grundstücksgesellschaft mbH bei der Erhaltung, Entwicklung und dem Bau innerstädtischer Geschäftshäuser in 1a-Lagen und integrierten Haupteinkaufsbereichen.

CENTRUM hat seinen Sitz im "Haus vor dem Wind" im Düsseldorfer Medienhafen und ist ein klassischer Projektentwickler. Das von Holger Wohner und Uwe Reppegather geführte Unternehmen identifiziert bundesweit sanierungsbedürftige und untergenutzte Immobilien, kauft sie, investiert Millionen und verkauft die Gebäude dann langfristig vermietet weiter. "Dabei setzt CENTRUM durchweg auf starke, eigenständige Architektur und sucht den Einklang zwischen Anforderungen der Kommunen und der späteren Mieter" so Trommer. Das Investment- und Entwicklungsvolumen unseres Preisträgers lag alleine in den letzten sechs Jahren bei mehr als 1,5 Milliarden Euro. Die Projekte finden sich in zahlreichen deutschen Städten.

Der urbanicom-Preis wird für außergewöhnliche Konzepte und Maßnahmen zur Förderung der Urbanität jährlich in einer der folgenden Kategorien vergeben: Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen, Politiker und kommunale Verwaltung, Architekten und Stadtplaner, Stadt- und City-Marketing, Institute und Agenturen, Journalimus/Medien - Kunst/Kultur.

Kategorie: Pressemitteilung
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Offshore-Windenergie: 2009 ist Startjahr

Energie — geschrieben von bauinformant @ 12:00

530 Teilnehmer bei Konferenz „WINDSTÄRKE09 – KURS OFFSHORE“ in Bremerhaven

WINDSTÄRKE09 - KURS OFFSHORE vom 16. bis 18. Juni 2009 in Bremerhaven

WINDSTÄRKE09 - KURS OFFSHORE vom 16. bis 18. Juni 2009 in Bremerhaven

(pressebox) Bremerhaven, 15.06.2009

Mit 530 Teilnehmern ist die vom 16. bis 18. Juni 2009 stattfindende Offshore-Konferenz „WINDSTÄRKE09 – KURS OFFSHORE“ erneut ausgebucht.

 Die internationalen Experten reisen aus 12 Ländern an, um sich an den beiden Hauptkonferenztagen in über 40 Vorträgen über die Entwicklung der Offshore-Technik und die Produktionspläne der Branche zu informieren. Seit dem 01. Januar 2009 gilt in Deutschland eine neue, deutlich erhöhte Vergütung für Offshore-Strom, die die Entwicklung von Windparks auf dem Meer wesentlich beschleunigt. „Das internationale Interesse an der Offshore-Windenergie in Deutschland ist ausgesprochen lebhaft“, sagt Jan Rispens, Geschäftsführer der WAB. „Die Branche hat große Summen in diese Entwicklung und in Produktions- und Logistikkapazitäten investiert. Jetzt beginnt der Bau der Windparks auf See“, freut Rispens sich über diese aktuelle Entwicklung. Die Konferenz wird von der Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) bereits im fünften Jahr in Bremerhaven organisiert und hat sich als wichtiger Treffpunkt der nationalen und internationalen Windenergiebranche etabliert.

Ab 2009 bekommt ein Betreiber eines Offshore-Windparks in deutschen Gewässern 15 Cent pro Kilowattstunde, wenn der Windpark bis Ende 2015 ans Netz geht. Dr. Reinhard Loske, Senator für Bau, Umwelt, Verkehr und Europa des Landes Bremen, kommentiert: „Offshore-Windenergie hat einen festen Platz im zukünftigen Energiemix Deutschlands. Ohne Offshore-Windenergie wären die Ausbauziele für die erneuerbare Energien in Deutschland Makulatur. Wir im Land Bremen werden diese Entwicklung weiter vorantreiben und werden mit guter regionaler Partnerschaft dies zu einem Wirtschaftsmotor für die Küste machen“.

In diesem Jahr wird die ‚Netzanbindung von Offshore-Windparks’ neben dem ‚Personen- und Sachschutz an Offshore-Windenergieanlagen’ ein zentrales Thema der Offshore-Konferenz der WAB sein. Neben der Fachkonferenz wird auch die lokale Bevölkerung die Möglichkeit haben, sich über Offshore-Windparks zu informieren. Auf einer öffentlichen Videoleinwand am Konferenzort werden Branchenfilme zur Offshore-Windenergie und Energieversorgung gezeigt. Auch werden diverse Techniken demonstriert, darunter ein krangestütztes System um Personal von Schiffen sicher auf Offshore-Windenergieanlagen über zu setzen. Ab dem 18. Juni lädt die Stiftung Offshore Windenergie auf dem Museumsschiff ‚Greundiek’ zu einem Besuch der Ausstellung ‚Faszination Offshore’ ein. Alle Angebote an die Öffentlichkeit kosten keinen Eintritt.

Hauptsponsoren der Konferenz sind AREVA T&D und das Unternehmen Seabed Power. Weitere Sponsoren der Konferenz sind: AMBAU GmbH Stahl- und Anlagenbau, Beluga Shipping GmbH, Deutsche Essent Wind GmbH, F.W. Neukirch GmbH & Co. KG, nkt cables GmbH, Norddeutsche Seekabelwerke GmbH, Miller by Sperian, WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütte und wpd think energy GmbH & Co. KG. Medienpartner ist die Fachzeitschrift Energie & Management.

Weitere Informationen zur Konferenz „WINDSTÄRKE09 – KURS OFFSHORE stehen unter www.windenergie-agentur.de zur Verfügung. Die WAB wird mit Mitteln des Landes Bremen gefördert.

Über Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB)

WAB: das Netzwerk für Windenergie in der Nordwest-Region

Die Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) ist das Kompetenznetzwerk für die Windenergiebranche in der Nordwest-Region. Gemeinsam mit den 150 Mitgliedsunternehmen und -instituten engagiert sich die WAB national und international für den weiteren erfolgreichen Ausbau der Windenergie On- und Offshore.

Ziele der WAB sind die Vernetzung und Stärkung des Mitgliedernetzwerkes, der Ausbau der Windenergie an Land sowie die Entwicklung der Offshore-Windenergie in Deutschland und die Förderung von Repoweringin der eigenen Region.

Kategorie: Pressemitteilung
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Erstes Beton-Kanu an der TH Kaiserslautern gebaut

Ausbildung & Studium, Beton — geschrieben von bauinformant @ 09:04

Kein Teufelswerk...

 

Die Mannschaft der TU Kaiserslautern (v.l.n.r.): Philipp Frank, Benjamin Erlenwein, Kristina Heim, Klara Bauer, Lisa Großardt, Benedikt Webel, Andrea Athmer, Timo Dilly. Auf dem Bild fehlt Gregor Walther.

... aber ganz schön pfiffig ist das erste Betonkanu der TU Kaiserslautern, das neun junge Studierende im Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen unter der Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Breit und seinen Mitarbeitern gebaut und kurzerhand auf den Namen "Betzi" getauft haben. Das Betonkanu, in dem zwei Personen Platz finden, ist 4,30 m lang und 0,90 m breit. Bei einer durchschnittlichen Wandstärke von 5 mm beträgt das Gewicht nur erstaunliche 55 kg.

Möglich wurde dies durch die Verwendung einer im Fachgebiet Werkstoffe im Bauwesen entwickelten ultrahochfesten Betonmischung, die von den Studierenden für die Herstellung des Betonkanus modifiziert wurde. Anschließend wurde zunächst mit Hilfe einer dreiachsialen Fräse eine Positivschalung mit den Abmessungen des Kanus aus Styrodurblöcken herausgefräst. Auf diese wurde dann der Beton mit einer zweilagigen Glasvliesbewehrung aufgespachtelt. Zur Aussteifung besitzt das Kanu drei Längs- und sechs Querspanten.

Mit diesem Boot wollen die Studierenden am kommenden Wochenende bei der Deutschen Betonkanu-Regatta in Essen auf dem Baldeneysee an den Start gehen. Zu diesem Wettbewerb, der von der Deutschen Beton- und Zementindustrie nunmehr bereits zum 12. Mal veranstaltet wird, werden Teams von Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet sowie dem europäischen Ausland erwartet. Gestartet wird in einer Wettkampfklasse und einer offenen Klasse. Prämiert werden dabei nicht nur die sportlichen Höchstleistungen, sondern auch Kreativität bei der Gestaltung der Boote und besonders originelle Mannschaftsauftritte.

Nach dem erfolgreichen Stapellauf und ersten Trainingsrunden auf dem heimischen Gelterswoog setzen die TU-Studierenden, die in diesem Jahr erstmalig an dem Wettbewerb teilnehmen, voll auf ihr Rennkanu "Betzi", in dem sich ein Damen- und Herrenteam so teuer wie möglich verkaufen wollen.

Für die junge Mannschaft der TU Kaiserslautern bestehend aus Philipp Frank, Benjamin Erlenwein, Kristina Heim, Klara Bauer, Lisa Großardt, Benedikt Webel, Andrea Athmer, Timo Dilly und Gregor Walther heißt es jedenfalls "paddeln wie die Teufel", damit es ein höllisch heißes Rennen und möglicherweise ein himmlisches Ende geben wird. Kenner der Szene handeln die TU Kaiserslautern bereits als Geheimfavoriten – man darf gespannt sein.

Weitere Informationen finden Sie unter www.uni-kl.de/wcms/6148.htm (externer Link)

Pressemitteilung der TU Kaiserslautern vom 16.06.2009

Autor/in: Robert Adams (Email)


Mehr Informationen über die Betonkanu-Regatta und über den Werk- und Baustoff Beton finden Sie auch auf: http://www.bauinformant.wordpress.com (bauinformant bloggt beton: Der Blog zum Beton)

Ein Service von bauinformant.de  


 


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