Übergabe der Broschüre "Bauhaus macht Schule" an den Ministerpräsidenten
Müller: "Wertvoller Beitrag zum Bauhaus-Jahr 2009"
(pressebox) Erfurt, 08.06.2009
Im Rahmen des 7. Bildungssymposiums wurde heute die Broschüre "Bauhaus
macht Schule" an Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) übergeben.
Unter dem Titel "Unser Spiel, unser Fest, unsere Arbeit - Bauhaus macht
Schule" entstand diese Broschüre zum Bauhaus-Jahr als eine Koproduktion
des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und
Medien (ThILLM) und der Klassik Stiftung Weimar. Die Broschüre wird an
den Schulen im Freistaat verteilt und ist in den Museumsshops der
Klassik-Stiftung erhältlich. Die Übergabe der Broschüre erfolgte durch
die amtierende ThILLM-Direktorin Dr. Christa Herwig und den
Bildungsreferenten der Klassik Stiftung, Folker Metzger, im Beisein von
Kultusminister Bernward Müller (CDU).
"Die Broschüre ist ein wertvoller Beitrag zum Bauhaus-Jahr 2009", so
Minister Müller anlässlich der Übergabe. "Das Bauhaus war für Weimar
der Aufbruch in die Moderne, der Beginn einer epochalen Entwicklung und
einer weltweiten ästhetischen Umwälzung, die einer wirklichen
Revolution gleichkam. Das Erbe und die Hinterlassenschaft der
Bauhäusler zählt heute zu dem Besten, was Kunst und Design, was
Architektur und urbaner Städtebau geschaffen haben. Dabei ist Weimar
nicht nur Geburtsort des Bauhauses, sondern gleichsam Ausgangspunkt
einer Entwicklung, die das Bauhaus zu weltweiter Geltung führte. All
das bringt die Broschüre den Schülerinnen und Schülern anschaulich
nahe."
"Unser Spiel, unser Fest, unsere Arbeit" lautete 1919 der Titel des
Antrittsvortrages von Johannes Itten. Der Wortlaut seiner Rede hat sich
nicht überliefert, jedoch ein Plakatentwurf von Rudolf Lutz (heute im
Bauhaus-Museum Weimar). Itten scheint in dem Titel die Grundbausteine
des Bauhauses festzuhalten. Laboratorium, Gemeinschaft und
Produktivität als Fundamente einer progressiven Form der Ausbildung,
die bis heute anregend wirkt. Aus diesem Grund haben wir die
vorliegende Publikation, die das Bauhaus aus unterschiedlichen
Blickwinkeln betrachtet und Projekte zum Thema vorstellt, mit Ittens
Worten überschrieben. Die Projekte und Vermittlungskonzepte sind aus
der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen entstanden. Sie verdeutlichen
sowohl das interessante Spannungsfeld von Vergangenheit und Gegenwart
als auch den Nutzen musealer Einrichtungen wie dem Bauhaus-Museum
Weimar für den schulischen Unterricht: Bauhaus als Grundlage,
Ideengeber und Wegweiser für eine innovative und konstruktive
Pädagogik, in der Inhalte und Werte spielerisch vermittelt werden und
sich Kreativität, Bildung und Spaß ergänzen.
