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Hamburg, 23. Juni 2009 – Der
Architektenwettbewerb für einen Neubau in Wilhelmsburg Mitte an der
Neuenfelder Straße, in dem künftig das Team der internationalen
gartenschau hamburg (igs 2013) einziehen wird, ist am Montag, den 22.
Juni 2009, zu Ende gegangen. Fünf ausgewählte Architekturbüros wurden
aufgefordert, mit ihren Entwürfen ein modernes, hohen Anforderungen an
Energieeffizienz und Nutzungsflexibilität entsprechendes Gebäude zu
entwickeln und eine architektonische Idee für den sich weiter nach
Süden angrenzenden Gebäudeteil aufzuzeigen. Die Jury, unter Vorsitz von
Stefan Wirth, hat sich für einen Entwurf entschieden. Heute haben die
Geschäftsführer der igs 2013 und der IBA Hamburg, Heiner Baumgarten und
Uli Hellweg, und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter den Preisträger
bekanntgegeben: Das Büro NÄGELIARCHITEKTEN aus Berlin überzeugte die
Jury mit seinem Entwurf.
„Mit diesem Entwurf erhält der erste Neubau in
Wilhelmsburg Mitte, zugleich der künftige Sitz der igs 2013, ein
Gesicht. Ich gratuliere dem Preisträger zu seinem Erfolg. Der Entwurf
von NÄGELIARCHITEKTEN überzeugt vor allem dadurch, dass er die
Funktionalität des Bürogebäudes am Besten umsetzt. Die verwendeten
Materialien passen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und
Umweltfreundlichkeit hervorragend in das Konzept der igs 2013. Zugleich
ist es dem Architektenteam gelungen, für den Eingang in den Park und
die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´ eine ansprechende
Architektur zu entwickeln“, lobt Heiner Baumgarten den Siegerentwurf.
Oberbaudirektor Professor Jörn Walter ergänzt: „Die
Stärke des Siegerentwurfs ist ein Gestaltungskonzept, das ein
zukunftsweisendes Architekturthema transportiert. Er setzt die
Aufgabenstellung des Verfahrens, eine wandelbare Typologie zu
entwickeln, auf eine vorbildliche, umsetzbare und nach Aussage der
Fachleute im Gremium wirtschaftlich tragfähige Weise um.“
„Das Verfahren zum igs 2013-Gebäude ist ein
gelungener Auftakt für die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´, in
der die Zukunftsthemen des Wohnungsbaus im 21. Jahr-hundert behandelt
werden. NÄGELIARCHITEKTEN vermitteln eine anschauliche Vision von
Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“, betont Uli Hellweg,
Geschäftsführer der IBA Hamburg.
Mit dem prämierten Entwurf begibt sich die igs
2013, gemeinsam mit der für das Grundstück zuständigen Finanzbehörde,
nun auf Investorensuche und realisiert damit den ersten Bauabschnitt in
Wilhelmsburg Mitte. Gesucht wird ein Investor, der auf einer rund 1500
Quadratmeter großen Fläche an der Neuenfelder Straße ein Gebäude zur
flexiblen Wohn- und Büronutzung realisiert. Baubeginn soll
voraussichtlich Ende des Jahres sein.
Das Grundstück ist im Besitz der Stadt und wird
jetzt im Rahmen eines einstufigen Bestgebotsverfahrens auf den Markt
gebracht. Für Fragen zum Vorhaben stehen interessierten Investoren als
Projektansprechpartner von der igs 2013 Wolfgang Denien und Kerstin
Koch telefonisch unter 040-2263198-70 oder -77 oder per Mail verwaltungsgebaeude@igs-hamburg.de zur Verfügung.
Für
grundstücksspezifische Fragen können Interessenten sich an Matthias
Peters von der Finanzbehörde wenden, Telefon 040-42823-4058 oder
matthias.peters@fb.hamburg.de.
„Wir wünschen uns einen
Investor, der auf dieser prägnanten Fläche im Herzen Wilhelmsburgs
einen Meilenstein setzt“, betont Heiner Baumgarten. Entstehen soll ein
flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1900 Quadratmeter
Bruttogeschossfläche auf vier Stockwerken. Besonders reizvoll für
Investoren: Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und
die IBA Hamburg wollen das Objekt ab Ende 2010 für vier Jahre als
Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss soll das
Gebäude zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie genutzt werden.
Das Bauvorhaben, das mit dem Siegerentwurf präzise
Formen annimmt, ist der erste Teil eines sich nach Süden erstreckenden
Gebäudetraktes. Für den zweiten Bauabschnitt wurde im Rahmen des
Architektenwettbewerbs ebenfalls eine architektonische Idee erarbeitet,
die eine einheitliche Lösung für den gesamten Gebäuderiegel zeigt. Auf
diesem Baufeld möchte die IBA Hamburg eine neue, typologische Wohnform
zwischen Wohnen und Gewerbe, sogenannte hybride Häuser, verwirklichen.
Für diesen südlich angrenzenden Gebäudeteil können Investoren bereits
jetzt ihr Interesse an der späteren Ausschreibung bekunden. Der
Gebäudekomplex der hybriden Häuser ist ein vorgezogener Bestandteil des
modellhaften Wohnungsbaus, der in den nächsten Jahren in Wilhelmsburg
Mitte entsteht. Vier Riegel, vornehmlich mit Wohnbebauung, werden sich
von der Neuenfelder Straße nach Süden erstrecken. Im Osten wird das
Areal durch den geplanten Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex begrenzt,
nach Süden hin erstreckt es sich bis zum igs 2013-Gartenschaugelände,
Wilhelmsburgs künftigen Stadtpark. Jeder der vier Bauriegel soll eine
in sich konsistente architektonische Sprache sprechen.
Das angebotene Grundstück liegt reizvoll direkt am
neuen Parkgelände der igs 2013. Sieben S-Bahnminuten zum Hauptbahnhof,
100 Meter Fußweg zum Kanu auf neu geschaffenen Wasserwegen, 500
Paddelschläge zum Picknick im Park – Wilhelmsburg liegt mitten in
Hamburg und doch im Grünen. Die einmalige Lage und den eigenen
Charakter der Elbinsel wissen immer mehr Menschen zu schätzen. Hier
entsteht Wilhelmsburg Mitte, ein attraktives Quartier, das urbanes
Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot, viel Wasser und Grün
verbindet. „Wir verzahnen hier Baukultur und Grünplanung in einer für
Hamburg einmaligen, familienfreundlichen Weise“, unterstreicht Heiner
Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013, den besonderen Charakter des
neuen Quartiers. Für Investoren bietet sich die Chance, das Gesicht des
neu entstehenden Stadtviertels Wilhelmsburg Mitte zu prägen – und das
in bester Lage.
Das igs 2013-Gebäude wird den Eingangsbereich des
neuen Quartiers prägen. In puncto Nachhaltigkeit soll ein innovatives
Energiekonzept zum Einsatz kommen: Der Neubau soll an den
Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen werden, einem
Modellprojekt der IBA Hamburg zum Thema „Stadt im Klimawandel“.
Investoren können sich hier mit der Teilnahme an einem international
bedeutsamen best-practice-Modell profilieren.
Der Energieverbund Wilhelmsburg Mitte wird
Bestands- und Neubauten vernetzen und erhebliche Synergieeffekte
erzielen, die über die Verbesserungsmöglichkeiten am Einzelgebäude
hinausgehen. Durch den Zusammenschluss von Nutzern mit verschiedenen
Spitzenlastzeiten und Energiebedarfen ermöglicht ein solcher Verbund
Versorgungssicherheit bei gleichzeitig verbesserter CO2-Bilanz
und günstigen Wärmepreisen. Die Teilnehmer am Energieverbund können
dabei frei wählen, ob sie ihre Wärme komplett über den Verbund beziehen
oder auch eigene Energieanlagen installieren wollen, etwa Solarthermie
oder Brennstoffzellen. Wer möchte, kann so selbst aktiv Energie in den
Verbund einspeisen und seine Kosten weiter senken.
Ansichten und Perspektiven des Siegerentwurfs
und von Wilhelmsburg Mitte:
http://www.igs-hamburg.de/114.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=160&tx_ttnews[backPid]=108&cHash=8d8e30a664
http://www.naegeliarchitekten.de/
Rückfragen bitte an:
igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh,
Ina Heidemann
Tel. +49(0)40-226 31 98 -40
presse@igs-hamburg.de
Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von :
bauinformant