Bauinformant bloggt Bauinformationen

Nationaler Kongress "Demografischer Wandel - Region schafft Zukunft"

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 20:53

Tiefensee: Demografiepolitik muss auf die Tagesordnung

30. Juni 2009

"Der demografische Wandel trifft die neuen Länder besonders stark. In den ländlichen Regionen wird die demografische Entwicklung durch die Abwanderung von jungen, gut ausgebildeten Menschen noch beschleunigt. Dadurch verschärft sich das Problem des Fachkräftemangels für die Unternehmen weiter. Auch ländliche Regionen in den alten Bundesländern sind zunehmend betroffen. Deswegen muss die Gestaltung des demografischen Wandels jetzt von einer Modellaufgabe zur Regelaufgabe werden. Das Thema gehört ganz oben auf die Tagesordnung, damit Menschen in ländlichen Regionen eine Perspektive in ihrer Heimat bekommen und bleiben. Sie haben unabhängig von ihrem Wohnort ein Anrecht auf eine gleichwertige Versorgung mit öffentlichen Dienstleistungen und Teilhabe an der wirtschaftlichen Entwicklung. Hierfür haben wir mit dem Modellprojekt "Region schafft Zukunft" einen erfolgreichen strategischen Ansatz geschaffen, der Grundlage für eine künftige Demografiepolitik sein muss", sagte der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Länder, Bundesminister Wolfgang Tiefensee, heute auf dem nationalen Demografiekongress in Berlin anlässlich der Bilanz des Modellvorhabens "Demografischer Wandel - Region schafft Zukunft".

"Die demografische Entwicklung verläuft unterschiedlich. Ländliche Regionen benötigen deswegen ausreichend Gestaltungsspielraum, um eigene praktikable Antworten zu finden. Bund und Länder müssen sich stärker in der Demografiepolitik abstimmen. Wirtschafts-, Bildungs-, Raum- und Stadtentwicklungspolitik sowie Gesundheits- und Familienpolitik müssen einbezogen werden, wenn wir den Spielraum für Eigeninitiative der Regionen in Zukunft erweitern wollen", forderte Tiefensee.

Die Folgen des demografischen Wandels seien heute in fast allen Lebensbereichen spürbar. Um der Verunsicherung der Menschen durch neue Zukunftsperspektiven entgegenzuwirken, hat das Ministerium 2007 das Modellvorhaben "Region schafft Zukunft" in den Regionen Südharz-Kyffhäuser und Stettiner Haff gestartet. 2009 kamen die westdeutschen Modellregionen Nordfriesland und Werra-Meißner-Kreis hinzu. Das Modellvorhaben setzt auf die regionalen Stärken, eine Doppelstrategie aus Gegensteuern und Anpassen und die koordinierte Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen, um in den Regionen Perspektiven und Lebensqualität für die Menschen zu sichern.

Das Modellvorhaben endet in den ostdeutschen Regionen im September 2009. Die westdeutschen Regionen profitieren von den Erkenntnissen, die seit Sommer 2007 im Stettiner Haff und in Südharz-Kyffhäuser gesammelt wurden, hier läuft das Projekt bis Ende 2010. Die Umsetzung der demografischen Handlungskonzepte in den vier Modellregionen fördert der Bund mit insgesamt 5,7 Millionen Euro.
Kategorie: Presseinfo Bundesministerium
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Preisverleihung Wettbewerb Effizienzhaus 2009

Architekturpreise, Energie, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 11:05

Tiefensee: Energieeffizienz und gute Architektur sind keine Gegensätze


Sieger der Kategorie Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser

Deutschlands größter Wettbewerb für zukunftsfähiges Wohnen ist entschieden. Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee und der Geschäftsführer der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) Stephan Kohler haben in Berlin gemeinsam mit den Partnern des Wettbewerbs "Effizienzhaus - Energieeffizienz und gute Architektur" die Sieger prämiert. 580 Eigentümer und Architekten hatten sich mit sanierten und neuen Wohngebäuden um insgesamt 120.000 Euro Preisgeld beworben. Ausgezeichnet wurden Wohngebäude, die einen geringen Energieverbrauch mit guter Architektur am besten in Einklang gebracht haben.

Tiefensee: "Der Wettbewerb zeigt, dass Energieeffizienz und gute Architektur keine Gegensätze sind. Mit der Ausstellung zum Wettbewerb werden wir noch mehr Architekten, Eigentümer und Bauherren für energieeffizientes Bauen und Sanieren begeistern. Alle Preisträger haben energetische Optimierung und eine hohe Baukultur vorbildlich miteinander vereint. Die eingereichten Beiträge von Kiel bis Konstanz setzen Maßstäbe für modernes und zukunftsfähiges Bauen. So erhalten wir unsere Städte lebenswert und schützen unsere Umwelt."

Dena-Chef Kohler sagte: "40 Prozent der in Deutschland insgesamt verbrauchten Energie entfallen auf den Gebäudebereich - und die Einsparpotenziale sind enorm. Effizienzhäuser sorgen mit ihrem geringen Energiebedarf langfristig für eine hohe Unabhängigkeit von der Energiepreisentwicklung, für Kostensicherheit und Wertstabilität. Die im Wettbewerb ausgezeichneten Häuser sind mustergültig für jeden Bauherren in Deutschland."

Beim Bauen und Sanieren standen die Bauherren vor unterschiedlichen Herausforderungen, die jeder individuell gemeistert hat. Die prämierten Mehrfamilienhäuser des Büros "Siedlungswerkstatt" aus Konstanz beispielsweise zeigen, wie sich anspruchsvolle Architektur mit ökologischen und sozialen Wohnkonzepten gewinnbringend kombinieren lässt. Die von den Architekten Schäfer und Melcher sanierten Mehrfamilienhäuser in Speyer und Mannheim der Osika GmbH sind behutsam sanierte Denkmäler, die für die nachfolgenden Generationen mit zeitgemäßer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung ausgestattet sind.

Die KfW Bankengruppe, der Bundesverband deutscher Fertigbau e.V. und die Yello Strom GmbH haben den Wettbewerb als Partner unterstützt. Der Wettbewerb zeige, dass energieeffizientes und attraktives Wohnen keine Zukunftsmusik mehr sei - so der einhellige Tenor.

Die insgesamt 18 Gewinner wurden in den Kategorien "Neubau Ein- und Zweifamilienhäuser", "Neubau Mehrfamilienhäuser", "Sanierung Ein- und Zweifamilienhäuser", "Sanierung Mehrfamilienhäuser" und "Beste denkmalgeschützte Gebäude" ausgewählt. Die Sanierungsgebäude erreichen mindestens den in der Förderung der KfW Bankengruppe festgelegten energetischen Standard "Effizienzhaus 70", die Neubauten den Standard "Effizienzhaus 55". Alle Gebäude benötigen deutlich weniger Energie, als der Gesetzgeber verlangt. Jeder Preisträger erhält ein Preisgeld von 6.666 Euro.

Detaillierte Informationen und Fotos zu jedem Projekt des Wettbewerbs finden Sie im Internet unter www.zukunft-haus.info/presse Externer Link.


Kategorie: Gemeinsame Pressemitteilung dena mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
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O-I auf der Drinktec: Star-Designer Francesco Lucchese gestaltet Messeauftritt von O-I

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 19:42

Natürlichkeit und emotionale Aspekte von Glas stehen im Vordergrund

Das Team des Designers Francesco Lucchese © O-I Europe

(pressebox) Düsseldorf, 29.06.2009, O-I, einer der weltweit führenden Hersteller von Glasverpackungen, zeigt bei der Drinktec in München ein ideenreiches Standkonzept. Im Fokus stehen die natürliche Schönheit und emotionalen Qualitäten von Glas, die man hier wiederentdecken kann. Der Star-Designer Francesco Lucchese veranschaulicht seine ganz persönliche Interpretation von Glas. Die Münchener Messe gilt als internationaler Treffpunkt für die Getränkeindustrie.

Lucchese beschreibt seine Gestaltungsidee als eine natürliche Landschaft in der die Elemente "Nachhaltigkeit, Gesundheit, Reinheit und die besonderen Eigenschaften, die Glas uns täglich bietet, herausgestellt werden." Es wird eine Oase geschaffen, in der Besucher ihre emotionale Verbindung mit Glas wiederentdecken und über die Rolle von Glasverpackungen in ihrem persönlichen Alltag nachdenken können.

Das Konzept des Italieners zeigt, wie Glas sowohl emotionale als auch praktische Anforderungen erfüllt: Einfach, rein und schön bewahrt es den Geschmack, schützt die Gesundheit und schont die Umwelt.

Lucchese schickt die Besucher auf eine visuelle Reise, wobei er jedem natürlichen Vorteil von Glas eine bestimmte Farbe zuordnet: Blau steht für Sicherheit, Weiß für Geschmack, Gelb für Vielseitigkeit und Grün für Nachhaltigkeit. Seine Designs heben außerdem die Möglichkeiten von Glas bei Form und Gestalt hervor.

Während der Messe finden auf dem Stand von O-I zahlreiche Events statt. Ein vollständiger Programmplan wird in Kürze veröffentlicht. Francesco Lucchese wird zudem für Pressevertreter und Journalisten zu Fragen rund um die Themen Glas und Design zur Verfügung stehen.

O-I auf der Drinktec in München

Datum: 14. bis 19. September 2009
Standnummer: A1 - 302
Im Fokus: Natürliche Schönheit und emotionale Qualitäten von Glas für die Getränkebranche

Über Francesco Lucchese

Der Designer Francesco Lucchese machte im März 1985 seinen Hochschulabschluss in Architektur am Polytechnikum von Mailand. Es folgte eine Zeit, in der sich Lucchese als Designer zunehmend mit der kommunikativen Fähigkeit von Licht und der Ausdruckskraft von Farben beschäftigte. Er arbeitete bereits mit verschiedenen Beleuchtungsunternehmen zusammen, darunter Fabbian, Venini, luxit und Egoluce. Derzeit ist Lucchese als Lighting Designer tätig und hält als Dozent der Designfakultät am Polytechnikum von Mailand, auch außerhalb von Italien, Vorträge bei Konferenzen und Seminaren. Sein Büro konzipierte bereits zahlreiche Messestände, die sich großer Anerkennung erfreuten.

Über O-I Sales & Distribution Germany GmbH

Täglich werden Millionen Menschen auf der ganzen Welt mit Konsumgütern in Verpackungen des O-I Konzerns versorgt. Das Unternehmen ist der führende Hersteller von Glas-Verpackungen in Europa, Nordamerika, im Asien-Pazifik-Raum und in Südamerika. Die zu 100 Prozent recycelbaren Produkte aus dem Hause O-I garantieren für die darin abgefüllten Lebensmittel ausgezeichneten Geschmack und absolute Reinheit sowie optische Attraktivität und Wertigkeit. Der 1903 gegründete Konzern beschäftigt heute über 23.000 Mitarbeiter und verfügt über 80 Werke in 22 Ländern. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2008 betrug insgesamt 7,9 Milliarden US-Dollar.

Mehr Informationen stehen unter http://www.o-i.com zur Verfügung.
Kategorie Presseinfo O-I
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Bonn wird Standort des Technologie-Zentrums für Erneuerbare Energien

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:31
Presseinfo BMU

Berlin, 29.06.2009

IRENA einigt sich auf Dreierlösung in Hauptquartier-Frage

Im Wettbewerb zwischen Deutschland, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Österreich um den Sitz der neuen Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien (IRENA) ist eine gemeinsame Lösung gefunden worden. Abu Dhabi wird Sitz der IRENA, Bonn wird Sitz des Innovations- und Technologiezentrums und Wien erhält ein Verbindungsbüro für Kontakte zur UN im Bereich Energie und zu anderen internationalen Institutionen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel begrüßte die Dreierlösung als "fairen und sachgerechten Kompromiss". "Ich bin sehr froh über diese Einigung. Eine Kampfabstimmung zwischen den Bewerberstädten hätte den fatalen Eindruck einer künstlich aufgeladenen Nord-Süd-Teilung hinterlassen. Der Kompromiss kombiniert die Stärken aller Bewerber in idealer Weise und gibt das richtige Signal: Gemeinsamkeit statt Teilung, Einigkeit macht stark."

Gabriel, der sich selbst intensiv für eine Lösung eingesetzt hatte, die den Interessen der Bewerber entgegenkomme, sagte: "Die IRENA ist schon heute ein unglaublicher Erfolg für Deutschland. In den letzten 60 Jahren gab es keine derart erfolgreiche Initiative Deutschlands, denn in nur fünf Monaten sind mehr als 130 Staaten weltweit beigetreten. Diesen Erfolg Deutschlands wollten wir nicht durch eine Kampfabstimmung und die damit verbundenen Spaltungen gefährden. Gerade in der Aufbauphase brauchen wir alle Kraft. Deshalb war bei allen Delegationen spürbar, dass sie eine solche Kampfabstimmung verhindern und eine gemeinsame Lösung wollten."

Nachdem die VAE am Vorabend den Kompromißvorschlag Gabriels noch abgelehnt hatten, gelang es dem deutschen Bundesumweltminister die USA und den Gastgeber der Konferenz, Ägypten, für eine Vermittlung zu gewinnen. Deren Bemühungen waren am Ende erfolgreich, so dass sich der deutsche Kompromißvorschlag durchsetzte: Das Hauptquartier der neuen Agentur für erneuerbare Energien geht an Abu Dahbi. In Bonn wird ein Innovations- und Technologiezentraum eingerichtet, in Wien ein Kontaktbüro zu den anderen UN-Energieorganisationen eröffnet, von denen viele bereits dort beheimatet sind.

Deutschland wird in Bonn vier Millionen EURO für den Aufbau des Innovations- und Technologiezentrums bereitstellen und jährlich zwischen zwei und drei Millionen Euro. "Deutschland als Technologieführer behält damit maßgeblichen Einfluss auf die internationale Entwicklung der Erneuerbaren Energien", sagte Gabriel.

Bonns Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann, die ebenfalls zu den Konferenzteilnehmern gesprochen hatte, begrüßte den Vorschlag: "Ich freue mich sehr für Bonn und danke Sigmar Gabriel ausdrücklich für sein großes Engagement für unsere Stadt. Mit Hilfe der finanziellen Förderung des Bundesumweltministeriums und mit den Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen, die in unserer Region zuhause sind, werden wir die internationale Technologieentwicklung für erneuerbare Energien kräftig voranbringen."


RWTH: Richtfest beim Rechen- und Kommunikationszentrum

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:11

Der Rohbau für die Erweiterung des Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen ist fertig gestellt. Neun Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW in das neue Technikgebäude.

Aachen. Auf der Hörn weht seit Montag, 29. Juni 2009, der Richtkranz über dem Erweiterungsbau für das Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH Aachen. RWTH-Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst M. Schmachtenberg, RZ-Leiter Univ.-Prof. Christian Bischof, Ph.D., und der stellvertretende Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebes NRW (BLB NRW) Aachen, Klaus W. Heine, dankten den Bauleuten und Handwerkern für die hervorragend geleistete Arbeit. Rund neun Millionen Euro investiert der BLB NRW als Bauherr und Vermieter in das neue Technikgebäude für "Simulation Science" an der Kopernikusstraße. Ende des Jahres soll das 2.000 Quadratmeter Nutzfläche bietende Gebäude bezugsfertig sein.

Der Erweiterungsbau bietet die notwendige moderne und leistungsfähige Infrastruktur, um den nächsten Supercomputer der RWTH beherbergen zu können. Aus den einstigen wassergekühlten „Mainframes“ sind hochparallele Rechnersysteme geworden, die tausende von Einzelprozessoren beinhalten. Auch ist der Energiebedarf solcher Systeme – trotz Einsatz energiesparender Prozessoren – gestiegen. Rund 1,6 Megawatt Anschlussleistung stehen zur Energieversorgung der Rechner zur Verfügung. Die neue Maschinenhalle wird es der RWTH nicht nur ermöglichen, ihren Forschern wieder einen der leistungsstärksten Rechner an deutschen Universitäten zur Verfügung zu stellen, sondern diesen, dank der neuen Infrastrukturtechnik, auch energieeffizient betreiben zu können.

Der neue Supercomputer wird zusammen mit dem vorhandenen fachlichem Wissen und dem Know-how der Forscher und Entwickler an der RWTH dazu beitragen, im Bereich der Simulationstechnik (Simulation Science) im nationalen und internationalen Vergleich weiterhin einen Spitzenplatz in der Forschung einzunehmen. Ebenfalls werden in dem neuen Technikgebäude ein VR-Labor (Virtuelle Realität) und ein mehrseitiges Projektionsgerät, eine sogenannte CAVE, der nächsten Generation zur Visualisierung großer Datenmengen untergebracht. Die Virtuelle Realität spielt sowohl als Werkzeug als auch als Gegenstand der Forschung in allen drei Säulen der Exzellenzinitiative der RWTH eine signifikante Rolle.


Kategorie: Presseinfo BLB NRW
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Gewerbeimmobilienmarkt: Start des aktuellen BBSR-Expertenpanels 2009

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:02

Gewerbeimmobilienmarkt - bestätigt sich die schlechte Konjunkturerwartung?

Krisenbedingte Wertkorrekturen werden zurzeit allerorten vorgenommen, aber wie stark erschüttert dies das Vertrauen der Branchenakteure in den Immobilienmarkt? Werden die künftigen Investitionsentscheidungen durch die Wirtschaftskrise immer stärker räumlich selektiv?

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) geht ab sofort mit dem vierten BBSR-Expertenpanel Gewerbeimmobilienmarkt bis Ende Juli 2009 ins Feld. Marktteilnehmer aus sämtlichen Segmenten der Gewerbeimmobilienbranche können hierzu in der Online-Befragung des BBSR wieder ihre Markteinschätzung und Meinung abgeben.

Bundesweit wird ein Kreis von Branchenexperten zweimal im Jahr gebeten, ein konjunkturelles sowie lage- und standortbezogenes Stimmungsbild des Marktes zu entwerfen. In Ergänzung zur faktenbasierten Immobilienmarktbeobachtung stehen hierbei vor allem die wahrgenommenen Trends und Perspektiven aus der Sicht der Branchenkenner im Mittelpunkt. Als Forschungseinrichtung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) ist das BBSR mit der Durchführung der Expertenbefragung beauftragt. Die Kernaussagen des Expertenpanels werden im Internet sowie in der Schriftenreihe BBSR-Berichte KOMPAKT veröffentlicht.

An der letzten Befragung Ende 2008 haben sich rund 500 Marktakteure beteiligt. Nach der Selbsteinschätzung der Experten werden sich deren Markterwartungen im 1. Halbjahr 2009 erheblich nach unten korrigieren, vor allem was Büroflächennachfrage und erzielbare Büromieten betreffen. Bei einbrechendem Neubau- und Transaktionsgeschäft konzentriert sich das abgeschwächte Investitionsverhalten momentan auf die Optimierung der Bestände. Im gegenwärtigen Marktumfeld und künftig vermutlich in noch stärkerem Maße bestimmen die Wirtschaftsstärke und eine perspektivenreiche Ausgangslage über die Attraktivität von Regionen. Insofern entfaltet die Wirtschaftskrise bereits mittelbare raum- und lagebezogene Auswirkungen auf die regionalen Immobilienmärkte.

Interessierte Marktakteure können sich auf der Internetseite des BBSR für eine Teilnahme am Panel anmelden:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/immobilien/expertenpanelanmeldung.html?__nnn=true

Weiterführende Informationen zum BBSR-Expertenpanel:
http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Fachthemen/Wohnungswesen/Wohnungsmarkt/
MonitoringGewerbeimmobilienmarkt/Expertenpanel/01__Expertenpanel.html

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen im BBSR:
Eva Korinke, Referat II 11 Wohnungs- und Immobilienmarkt, Tel.: +49(0)228 99 401 1624, eva.korinke@bbr.bund.de

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Katina Gutberlet | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.bbsr.bund.de


Kategorie: Presseinfo
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Campinganlage senkt die Heizkosten

Energie — geschrieben von bauinformant @ 17:47

Wärme aus dem Pelletscontainer für das Schwimmbad!

Hennesee Camping

(pressebox) Gmunden, 29.06.2009, Mitten in der Region Sauerland, direkt am Hennesee und in der Nähe von Meschede, liegt der Campingpark Hennesee. Das Schwimmbad der Campinganlage wird nun nicht nur innovativ und kostensparend mit Pellets geheizt, auch die Bauweise ist innovativ und ansprechend.

Der GILLES Pelletskessel wurde als Containeranlage errichtet. Dadurch konnten sowohl die Baukosten als auch die Bauzeit massiv gesenkt werden. Ein besonders gelungenes Beispiel für effizientes Heizen mit Biomasse. Bisher wurden Schwimmbad, Sauna und Solarien mit Hilfe eines elektrischen Durchlauferhitzers (Durchlaufwasserheizer) beheizt. Der Jahresverbrauch lag bei ca. 350.000 kW/h elektrischer Energie. Das entspricht ein Jahresbedarf von 70 - 75 Tonnen Pellets. "Ausschlaggebend für den Bau der Heizzentrale war die Halbierung der Heizkosten." erklärt Energieberater Christoph Scherwing, der das Projekt begleitet hat.

"Gerechnet wird nun sogar mit einem noch höheren Einsparpotential." Die Gesamtinvestition könnte sich so innerhalb von weniger als 5 Jahren selbst bezahlt gemacht haben. Investor ist die Firma Knauss Camping, Camping Hennesee Meschede.

Als Pelletslieferant fungieren bei diesem Projekt Power Pellets bzw. die Firma Ahlers. Planung und Durchführung gestaltete die Firma Scherwing & Hillebrand, natürlich Heizen GmbH aus Brilon.


Kategorie: Pressetext
eingestellt von: bauinformant

 


Digitales Baumanagement sorgt für effiziente Projektabwicklung

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 17:08

RIB-Software treibt Hochtechnologie-Forschungsprojekt voran

Durchgängige Projektprozesse nach dem Vorbild der digitalen Fabrik in der Automobilindustrie: Dieses Ziel haben sich sowohl Projektentwickler und -koordinatoren im Aufgabenfeld der Vertretung von Bauherren sowie auch ausführende Bauunternehmen gesetzt. Das Bundesforschungsministerium für Bildung und Forschung fördert mit MEFISTO ein Projekt, das der Bauindustrie diesen Schritt zum digitalen Planen und Bauen ermöglichen soll.

Federführend auf Forschungsseite ist dabei die Technische Universität Dresden. Die bauausführende Partei repräsentieren die Ed. Züblin AG aus Stuttgart und die Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG aus Neumarkt. Die im Projekt eingesetzten Softwaresysteme stammen von RIB-Gruppe mit Hauptsitz in Stuttgart - für Prozesse in der Bauausführung - sowie der gibGREINER GmbH, München, mit Fokus auf den Bauherrenvertreter. Die CAD-Anbieter SimPlan AG und solidpro GmbH aus dem Umfeld der Automobil- und Maschinenbauindustrie komplettieren den Softwarebereich. Als weitere MEFISTO-Projektpartner treten das Beratungsunternehmen AEC3 Deutschland GmbH sowie die Bauhaus Universität Weimar auf. Verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit für das Forschungsprojekt ist die KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH.

Durch die enge Zusammenarbeit der RIB -Gruppe mit führenden Bauunternehmen Europas im Rahmen des Forschungsprojektes ist das Unternehmen mit den aktuellen Bedürfnissen der Branche in Prozess- und Kostenmanagement vertraut. In die Softwareentwicklung im Hause RIB fließen daher konkrete Praxisanforderungen mit ein.

Bei MEFISTO werden Projektprozesse umfassender Bauprojekte live innerhalb eines digitalen Modells zusammengeführt. Jede Partei, ob Bauausführer oder Projektentwickler, soll dabei kontinuierlich auf die für sie relevanten Informationen zugreifen können. "Für den Bauausführer ist ein sehr detailliertes Controlling aller beteiligten Subunternehmer verschiedener Gewerke unabdingbar", erklärt H.-Dieter Muntzinger, Projektleiter bei RIB. "Der Bauherrenvertreter hingegen konzentriert sich primär auf den Fortschritt einzelner Bauabschnitte im Hinblick auf den Termin- und Budgetplan", fügt er hinzu.

Das digitale Modell ist dabei nicht auf das kontinuierliche Controlling sowie die Prognose von Mengen und Kosten auf Planungsseite beschränkt. "Es sollen auch umfassende Bauausführungsprozesse, wie etwa die Interaktion von Baukränen auf den Baustelle, visualisiert werden", berichtet Professor Raimar J. Scherer von der Technischen Universität Dresden. "Mit gebündelten Kompetenzen wollen wir der Bauindustrie den Weg zum digitalen Bauen ebnen", fasst Professor Scherer zusammen.

Über die RIB-Gruppe
Seit fast 50 Jahren offeriert RIB im Softwaremarkt für Bauwesen, Anlagenbau und Infrastrukturmanagement innovative Lösungen für Planung und zuverlässige Kostenkontrolle. Mit weltweit über 100.000 Installationen zählt RIB zu den führenden Softwareanbietern für Prozess- und Kostenmanagementlösungen. Dabei baut RIB-Software die Brücke zwischen Computer Aided Design-Anwendungen (CAD) und den Enterprise Resource Planning-Systemen (ERP). Die RIB-Lösungen decken die gesamte Wertschöpfungskette im Bau-, Anlagenbau- und Infrastrukturbereich ab, inklusive Projektierung, Planung, Ausschreibung, Kalkulation, Koordination, Controlling, Beschaffung und Nutzung. Zu den Anwendern zählen führende Baukonzerne, die öffentliche Hand, Architektur- und Ingenieurgesellschaften sowie Großunternehmen im Bereich des Industrie- und Anlagenbaus. Mehrsprachige und mehrwährungsfähige Lösungen gewährleisten auch international eine erfolgreiche Projektabwicklung. Über Vertriebs- und Servicebüros in Europa, in den USA, im Nahen Osten und Asien werden RIB-Lösungen rund um den Globus vermarktet.

Über die KOMPETENZZENTRUM BAU NEUMARKT GmbH
Als regionale Netzwerkorganisation für die Bauwirtschaft wurde das KompetenzZentrum Bau im Jahr 2000 im Rahmen der bayerischen High-Tech-Offensive gegründet. Hauptziel ist die Entwicklung von Neumarkt i.d.OPf. als Kompetenzregion für innovatives Bauen. Hierzu werden Foren und Workshops organisiert um den Wissenstransfer in die Region zu fördern. Öffentlichkeitsarbeit ist hierfür unumgänglich.

Personalentwicklungsmaßnahmen ergänzen unser Betätigungsfeld. Besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Ausbildungsförderung. So wird in Haupt- und Realschulen intensiv für die Bauberufe geworben. Im Rahmen der EU-Förderinitiative Leonardo da Vinci ist es gelungen, Fördergelder für Sprachreisen Auszubildender im Baugewerbe nach Großbritannien zu erhalten. An die KompetenzZentrum Bau Neumarkt GmbH ist ein Förderverein angeschlossen, dem derzeit ca. 100 Firmen und Institutionen aus allen Bereichen des Baugewerbes sowie zahlreiche Kommunen angehören.

Pressekontakt:
RIB Software AG
Verena Mikeleit
Tel. 0711-7873-369
email: presse@rib-software.com

Verena Mikeleit | Quelle: pressetext.deutschland
Weitere Informationen: www.rib-software.com

 


Europa braucht nachhaltige Bioenergie

Baurechtliches, Energie, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 16:50

Michael Müller zur Eröffnung der 17. Europäischen Biomassekonferenz in Hamburg

Die Bedeutung der Bioenergie für die europäische Energie- und Klimaschutzpolitik hat der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Michael Müller, hervorgehoben. "In Deutschland und in vielen europäischen Ländern ist Biomasse ein wichtiger erneuerbarer Energieträger. Das wird mittelfristig auch so bleiben", betonte Müller in einem Grußwort zur Eröffnung der 17. Europäischen Biomassekonferenz in Hamburg. "Im Jahr 2020 sollen in der Europäischen Union 20 Prozent des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen stammen. Um dieses Ziel zu erreichen, ist die Bioenergienutzung unverzichtbar", so Müller.

Obwohl es noch ungenutzte Biomassepotenziale in Europa gibt, wird auch Importbiomasse immer wichtiger. Müller hob in diesem Zusammenhang die Bedeutung einer nachhaltigen Erzeugung von Biomasse hervor: "Der Ausbau der Bioenergienutzung darf nicht zu Lasten des Naturschutzes gehen. Wir müssen ebenso verhindern, dass andere Länder, vor allem Entwicklungsländer mit kritischer Ernährungslage, unter den Steigerungen leiden. Die Sicherung der Nachhaltigkeit ist für die Zukunft der Biomassenutzung von zentraler Bedeutung".

Mit der Richtlinie zu Erneuerbaren Energien liegen nun endlich einheitliche europäische Nachhaltigkeitsanforderungen vor, die in den kommenden 18 Monaten von den Mitgliedstaaten der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt werden. Auf dieser Grundlage hat das Bundeskabinett bereits am 10. Juni 2009 eine Nachhaltigkeitsverordnung für die Stromerzeugung aus flüssiger Biomasse beschlossen. "Das ist ein wichtiger Schritt", betonte Müller.

Auf der Tagesordnung der 17. Europäischen Biomassekonferenz in Hamburg stehen Themen aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Technologieentwicklung. Die fünftägige Konferenz gehört zu den wichtigsten Treffpunkten der internationalen Bioenergiebranche.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Bistum Limburg nutzt Ökostrom

Energie — geschrieben von bauinformant @ 13:06

Limburg, 29.06.2009 

Das Bistum Limburg bezieht von Juli an umweltfreundlichen Ökostrom. Mit dem Stromlieferanten «Naturstrom» seien am Samstag in Limburg entsprechende Verträge geschlossen worden, teilte ein Sprecher des Bistums mit. Damit können künftig alle Kirchengemeinden des Bistums den umweltfreundlichen Strom beziehen. «Als Kirche haben wir die Verantwortung und auch die Möglichkeit, an der Lösung der weltweiten Umweltprobleme tatkräftig mitzuwirken», sagte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst. Die Umstellung sei zudem ein «weiterer Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung». Im Bistum Limburg gibt es insgesamt 308 Kirchengemeinden.

Quelle: Frankfurter Neue Presse

 


Kategorie: Pressetext FNP
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11,5 Mio. Euro von Bund und Land für Weltkulturerbe in Weimar und Eisenach

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 12:55

Müller: "Wichtiger Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes"

Die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Weimar und Eisenach erhalten aus dem Bundesprogramm "Förderung von Investitionen in nationale Weltkulturerbestätten" insgesamt 8,4 Millionen Euro. Das Land stellt für die Wartburg 1,9 Millionen Euro und für Schloss, Schlosspark und Orangerie Belvedere 1,225 Millionen Euro bereit. Die anderen Stätten und Vorhaben in Weimar werden durch die Stadt kofinanziert. Das teilte Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) am 25.06.09 in Erfurt mit.

Kultusminister Müller begrüßt die Förderung: "In kaum einer anderen Region wird der Status 'Kulturland' so selbstverständlich beansprucht wie in Thüringen. Kultur im Freistaat ist identitätsbildend und identitätsbestimmend. Zur Reihe national bedeutsamer Kultureinrichtungen gehören auch die Weltkulturerbestätten in Weimar und Eisenach. Deren Förderung durch Bund und Land ist ein wichtiger Beitrag zum Erhalt unseres kulturellen Erbes für kommende Generationen. Diese Verantwortung müssen wir auch künftig gemeinsam wahrnehmen."

In den Jahren 2009 bis 2013 stellt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung insgesamt 150 Millionen Euro bereit, um investive und konzeptionelle Maßnahmen zum Schutz und zur Pflege der deutschen Weltkulturerbestätten und ihres städtischen Umfelds zu ermöglichen. Mit dem Investitionsprogramm sollen die Kommunen bei deren Erhalt und Entwicklung unterstützt werden. Weitere Informationen sind im Internet unter www.bmvbs.de/... zu finden.


Pressetext: Thüringer Kultusministerium
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Energieausweis wird für Nichtwohngebäude Pflicht

Energie — geschrieben von bauinformant @ 12:21
Viele private Eigentümer von Gewerbeimmobilien noch nicht vorbereitet
Energieausweispflicht für Nichtwohngebäude

Berlin, 25. Juni 2009. Ab dem 1. Juli 2009 brauchen alle Nichtwohngebäude einen Energieausweis, wenn sie neu vermietet, verkauft oder verpachtet werden. Ob Bürogebäude, Supermarkt, Gaststätte oder Hotel, der Gebäudeeigentümer muss dem potenziellen Interessenten spätestens auf Nachfrage ein solches Dokument vorlegen. Bisher verfügen jedoch nur 35 Prozent der gewerblichen Nichtwohngebäude über einen Energieausweis. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Eigentümern*.

„Mit dem Energieausweis können künftige Mieter, Käufer oder Pächter im Vorfeld abschätzen, welche Energiekosten und eventuelle Sanierungsmaßnahmen auf sie zukommen“, sagte dena-Bereichsleiter Thomas Kwapich. „Spätestens bei der Gebäudebesichtigung empfiehlt es sich, nach dem Energieausweis zu fragen.“

Von den bisher ausgestellten Energieausweisen für Gewerbeimmobilien sind 66 Prozent verbrauchsorientiert und 34 Prozent bedarfsorientiert. Der Bedarfsausweis basiert auf der technischen Begutachtung der Bausubstanz und der Anlagentechnik. Die Bewertung der Energieeffizienz eines Gebäudes ist darin unabhängig vom Nutzerverhalten. Der Verbrauchsausweis basiert hingegen allein auf den Heizkostenabrechnungen der Gebäudenutzer.

Auf die Frage, ob sie in den nächsten fünf Jahren eine komplette oder teilweise energetische Modernisierung in ihren Nichtwohngebäuden planen, gaben 40 Prozent der befragten Eigentümer eine positive Antwort. 49 Prozent wollen dagegen überhaupt nicht modernisieren. Und das obwohl nach Einschätzung der Mehrheit der gewerblichen Eigentümer Vermieter und Verkäufer bereits heute Preisabschläge hinnehmen müssen, wenn ihre Immobilien zu hohe Energiekosten verursachen.

„Die dena rät Eigentümern, in die Modernisierung ihrer Nichtwohngebäude zu investieren und damit den Wert ihrer Immobilien zu sichern“, kommentierte Kwapich. 

In öffentlichen Gebäuden mit Publikumsverkehr und über 1.000 Quadratmetern Nutzfläche muss der Energieausweis außerdem auch gut sichtbar aushängen. Die Aushangverpflichtung betrifft insgesamt ca. 55.000 öffentliche Gebäude wie Rathäuser, Schulen, Kindergärten, Landratsämter oder Krankenhäuser. Von den öffentlichen Gebäuden mit Aushangverpflichtung können 75 Prozent noch keinen Energieausweis vorzeigen. Das ergab eine weitere Umfrage der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) unter Vertretern von Bund, Ländern und Kommunen als Eigentümern von Nichtwohngebäuden**.

Weitere Informationen bieten die dena-Broschüre „Energieausweis für Nichtwohngebäude - der Einstieg in die Modernisierung“ und die Internetseite: Interner Link Unternehmen & öffentliche Hand.


Kategorie: Pressetext Deutsche Energieagentur (dena)
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Nachhaltigkeit im Bauprozess

Veranstaltungen und Termine, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 18:05

QualitätsVerbund Planer am Bau erfolgreich auf Consense 2009

(PA) Wer nachhaltige Gebäude bauen will, braucht Planer, die nachweislich in der Lage sind, ökologische und wirtschaftliche Aspekte von Anfang an in Einklang zu bringen. Büros, die mit dem "TÜV Rheinland QualitätsZertifikat Planer am Bau" ausgezeichnet sind, verfügen über die entsprechende Leistungsfähigkeit im "nachhaltigen Bauen" - sie müssen diese im Zuge der Zertifizierung nachweisen. Deswegen präsentierte sich die Initiative vom 23.-24. Juni 2009 auf der Consense - Internationaler Kongress und Fachausstellung für nachhaltiges Bauen.

"Wir stehen hinter den Zielen der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB)", so Dr.-Ing. Knut Marhold, Mitinitiator des QualitätsZertifikats Planer am Bau. "Unser Gütesiegel und das der DGNB ergänzen sich. Deshalb haben wir erste Gespräche über eine Mitgliedschaft geführt."

Neben Gesprächen mit Verbands- und Bauherrenvertretern, die aus ureigenstem Interesse ein QualitätsManagement-System für Planungsbüros befürworten, wurden auch internationale Kontakte geknüpft. Büros aus den deutschsprachigen Nachbarländern Schweiz und Nord-Italien zeigten sich ebenfalls stark interessiert am Konzept des QualitätsZertifikats für Planungsbüros.

Die Alternative für Architektur- und Ingenieurbüros zur ISO

Der QualitätsStandard Planer am Bau orientiert sich an den Vorgaben anerkannter Qualitätsmanagementsysteme wie zum Beispiel ISO 9001:2000. Das Qualitätszertifikat ist aber schlanker als die ISO, kostengünstiger und branchenspezifischer als die ISO, weil es genau auf die Bedürfnisse der Planungsbüros zugeschnitten ist. Zertifizierte Büros können nämlich nachweisen, dass sie in den Bereichen ganz besonders leistungsstark sind, auf die es Bauherren besonders ankommt: Intensives Eingehen auf die Wünsche und Ziele des Bauherrn, Termintreue, Kostenbewusstsein und ein solides Baustellen- und Auftragnehmermanagement. Und die Berücksichtigung der "Nachhaltigkeit im Bauprozess" umfasst einen eigenen Prüfpunkt.


Kategorie: Pressemitteilung
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DataSV: Wertminderung bei Bauschäden – So vermeiden Bausachverständige fehlerhafte Gutachten

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 16:32
VON PETER-ANDREAS KAMPHAUSEN
 

Auf dem Bau werden bekanntlich häufig Fehler gemacht, die zu mangelhafter Bauleistung führen. Nicht selten müssen dann Sachverständige die Mängel oder Schäden nach der eingetretenen Wertminderung beurteilen und Minderwerte ermitteln. Aber auch dabei sind immer wieder Fehlbegutachtungen festzustellen, die sich sogar bis in die Bauprozesse vor den Gerichten fortsetzen können.

Um dem auf dem Bausektor und bei der Immobilienbewertung tätigen Sachverständigen sowie dem mit Mangel- und Schadensfällen befassten Juristen Hilfestellungen zu geben, wurden zur Minderwertproblematik bei www.DataSV.info, der Online-Datenbank für Sachverständige und Juristen im Internet, zwei weitere praxisbezogene Dokumente zu diesem Thema eingestellt.

Das erste Dokument (DokNr. 1-09-0100) gibt einen zusammenfassenden Überblick über fehlerhafte Minderwertermittlungen durch Bausachverständige und Gerichte. In den letzten Jahren bekannt gewordene verfehlte „Bewertungsansätze“ werden benannt und wesentliche Kritikpunkte werden aufgezeigt. Ergänzend werden einige Hinweise für die Praxis der Sachverständigen sowie für die Überprüfung gutachterlich ausgewiesener Minderwerte durch den Juristen gegeben. Das zweite, 15seitige Dokument (DokNr. 1-09-0050) behandelt umfassend die Frage, ob und ggf. welche Bedeutung Behebungskosten bei (Bau-)Mängeln oder (Bau-)Schäden für die Ermittlung von Minderwerten haben können. Der rechtliche Bezug von Minderwertermittlungen wird ebenso dargestellt wie die Sachverständigenpraxis (mit Bewertungsbeispiel). Auf der Grundlage einer Analyse der Rechtsprechung (mit zahlreichen Nachweisen von Gerichtsentscheidungen) und Darstellung immobilienfachlicher Bezüge wird deutlich, dass Mangel- oder Schadensbeseitigungskosten als Basis für eine qualifizierte und überzeugende Minderwertermittlung fachlich und beweisrechtlich durchweg ungeeignet sind. Die Schwachstellen von Bewertungsansätzen, die an die Behebungskosten anknüpfen (wie z.B. die sog. Grenzwertmethode von Oswald), werden aufgezeigt.

Beide Dokumente stehen in der Datenbank unter www.DataSV.info/Ausbildung.html zum Download zur Verfügung.

Kontakt: Peter-Andreas Kamphausen / Redaktion DataSV
www.DataSV.info
Kategorie: Pressemitteilung von Peter-Andreas Kamphausen / Redaktion DataSV
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Wohnnet.at kauft Styria-Anteile

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:40
Pressemitteilung von: Wohnnet Service GmbH
PR Agentur: Impuls Public Relations e.U.

(openPR) - Führende Internetplattform im Bereich Bauen, Wohnen und Immobilien schafft Platz für neuen strategischen Medienpartner

Wohnnet.at ist mit über 288.000 Unique Clients pro Monat die führende Internetplattform für Bauen, Wohnen und Immobilien. Im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens trennt sich die Wohnnet Service GmbH von der Styria Multi Media AG & Co KG und übernimmt sämtliche Anteile (d.s. 40 %).

„Wohnnet.at ist ein expandierendes Unternehmen, das 2008 einen Umsatz von 1,3 Mio. Euro erwirtschaftete. Durch die geplante Neuausrichtung wollen wir mittelfristig auf 4 Mio. Umsatz wachsen und unser 6-stelliges EGT weiter erhöhen. Dazu brauchen wir einen neuen strategischen Partner, der keine Wettbewerbsplattform im Porfolio hat und diese Expansionsschritte mit uns geht“, erklärt Peter Erlebach, geschäftsführender Gesellschafter der Wohnnet Service GmbH und ergänzt: „Die Wachstumsziele sind zwar ambitioniert, liegen aber durchaus im realistischen Bereich. Selbst in der jetzigen Krise ist der Trend zu Onlinewerbung ungebrochen.“

Übernahme der Anteile per 10.06.2009
Wohnnet.at wurde im Jahr 2000 von Styria und Wüstenrot gegründet. 2005 erfolgte im Rahmen des ersten Buyouts die Übernahme von 59 % an der Wohnnet Service GmbH durch DMID Direktmarketing und Internet Dienstleistungs Ges.m.b.H. Die beiden DMID-Gesellschafter, Peter Erlebach und Mag. Johannes Heimhilcher, haben nun die zweite Kaufoption gezogen und halten somit 99 % der Anteile an Wohnnet.at. 1 % liegt weiterhin im Eigentum der Wüstenrot Verwaltungs- und Dienstleistungen GmbH.

Content um 2.500 Seiten erweitert
Laut ÖWA verzeichnet die Internetplattform 288.000 Unique Client und über 4,8 Mio. Seitenaufrufe monatlich im Quartalsdurchschnitt 1/2009. Um die Nummer 1 Position weiter auszubauen, wird einerseits laufend an der technischen Weiterentwicklung (Suchoptimierung, Videocontent, 3D-Animationen etc.) gearbeitet. Andererseits stockt Wohnnet.at den redaktionellen Content in den nächsten 6 Monaten um weitere 2.500 Seiten auf. Besonders die Themen Hausbau und Renovierung werden erweitert. Damit stehen den Usern künftig insgesamt mehr als 5.000 Seiten mit Informationen und mehr als 26.000 Immobilienangebote zur Verfügung.

Wohnnet Service GmbH
Herr Peter Erlebach
Diefenbachgasse 53-55/3
A-1150 Wien

Tel.: +43 1 8940171-110
Fax: +43 1 8940171-190

Über Wohnnet:
Österreichs größte Bauen und Wohnen Plattform mit Themen zu Wohnung Haus und Immobilien. Viele Infos zu Möbel und Einrichtung sowie das Einrichten von ganzen Wohnungen mit Wohnzimmer Badezimmer Schlafzimmer als auch Küche Büro Dachboden und Wintergarten. Hier finden Sie Tipps für Ihren Garten den Hausbau, das Ausbauen und Umbauen als auch den Umzug. Beratung für Baugeld Finanzierung als auch die Planung und ein Baustoffe Preisvergleich damit Sie billiger und günstiger bauen mit wohnnet.at. Immobilien Haus und Wohnung Informationen zum Wohnen Bauen Möbel und Einrichtung einrichten rund um die Uhr im Bauen und Wohnen Internet.
Kategorie: Pressemitteilung
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Mini-Kunststoffkugeln statt Chemie: Kläranlagen umweltschonend sauber

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 08:54

Fachhochschule Osnabrück und Wiesbadener Firma erproben neues Membranverfahren - DBU gibt 440.000 Euro

Wasser gehört zu den wertvollsten Ressourcen unseres Planeten. Deshalb werden kommunale und industrielle Abwässer aufwändig gereinigt. In modernen Kläranlagen geschieht das biologisch und mit einer speziellen Membrantechnologie.

Doch die Membranen, viele dünne Kunststoffbahnen, die Bakterien und Viren sowie andere gesundheitsgefährdende Inhaltsstoffe aus dem Abwasser herausfiltern, verschmutzen und müssen chemisch gereinigt werden. Das belastet die Umwelt. An der Kläranlage Eversburg in Osnabrück will die Fachhochschule (FH) Osnabrück gemeinsam mit der Firma Microdyn-Nadir (Wiesbaden) nun in der Praxis erproben und optimieren, was sie in der Theorie bereits entwickelt hat: Durch den Einsatz von Kunststoffgranulaten sollen die Membrane ohne umweltgefährdende Chemikalien gereinigt werden, ohne dass die teuren Membrane zu schnell verschleißen. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert das Projekt mit rund 440.000 Euro.

Bei der Übergabe des Bewilligungsschreibens durch DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde wies heute Frank Peter Helmus, Professor für Mechanische Verfahrenstechnik und Anlagenplanung der FH Osnabrück, darauf hin, dass die Ablagerungen auf den Membranen den Reinigungsprozess massiv behinderten. Um diesem "Fouling" zu begegnen, seien regelmäßige Reinigungsmaßnahmen erforderlich. Dabei würden typischerweise Chemikalien eingesetzt, deren Umweltgefährdungspotenzial sehr hoch sei.

Genau hier setze das Forschungsvorhaben an: Durch den Einsatz der so genannten Wirbelschichttechnologie solle der Einsatz umweltgefährdender Chemikalien überflüssig gemacht werden. Dabei werde das Fouling durch Kunststoffgranulate, die immer wieder an der Membranoberfläche entlangströmen, ständig beseitigt. Die FH Osnabrück habe im Rahmen ihrer Forschungsarbeit die prinzipielle Machbarkeit dieser neuen Technologie nachgewiesen. Wobei es auch hier zurzeit noch einen Haken gebe: Je stärker man mit den Kunststoffgranulaten reinige, umso schneller verschlissen die empfindlichen und auch teuren Membrane.

"Zusammen mit der Firma Microdyn-Nadir arbeiten wir an einer Technologie, die einen langfristig chemikalienfreien Betrieb von Membranbioreaktoren in Kläranlagen zulässt. Die Förderung durch die DBU und die Möglichkeit, unsere Forschungsanlage an der Kläranlage Eversburg der Stadtwerke Osnabrück aufstellen und betreiben zu dürfen, sind für unsere Forschung ein Meilenstein. Es ermöglicht uns, die entwickelte Methode unter realen Bedingungen in der Praxis zu untersuchen und zu optimieren", erklärte Helmus.

Sandra Rosenberger, Professorin für Nachhaltige Energietechnik, betonte: "Der chemikalienfreie Betrieb von Kläranlagen mit Membranbioreaktoren soll nicht nur für neue Anlagen möglich sein. Durch die Einfachheit der neuen Wirbelschicht-Technologie soll die Übertragung auch auf bereits bestehende Anlagen mit nur geringfügigen Veränderungen möglich werden." Hier erweise sich die Kooperation mit Microdyn-Nadir als besonders vorteilhaft, da das Unternehmen über langjährige Erfahrungen in Membrantrennverfahren verfüge. Rosenberger: "Fachhochschule und Unternehmen halten dieses Projekt für das Modell von einer gelungenen Partnerschaft."

Ansprechpartner
Franz-Georg Elpers
- Pressesprecher -
Stephanie Kaßing
Isabel Krüger
Anneliese Grabara

Kontakt DBU:
An der Bornau 2
49090 Osnabrück
Telefon: 0541|9633521
Telefax: 0541|9633198
presse@dbu.de

Die intelligente Baustelle

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 20:11

STAEDTLER Stiftung fördert Forschungsprojekt der Fakultät Informatik

Mit einem Betrag von 40.000 Euro unterstützt die Nürnberger STAEDTLER Stiftung ein neues Projekt an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg. Dabei geht es um die Überwachung von Prozessen auf Großbaustellen durch satellitengestützte Softwaresysteme. Prof. Dr. Peter Rausch betreut das Projekt, in das auch Studierende und Absolventen eingebunden werden.

Seit Mitte der 90er Jahre befindet sich die Bauwirtschaft in der Dauerkrise. Vor allem der Kosten- und Termindruck stellt die Branche vor große Herausforderungen. Der verschärfte Preiswettbewerb auf den heimischen Märkten lässt Gewinne bei Projekten nur noch dann zu, wenn der Bauablauf reibungslos verläuft bzw. wenn auftretenden Störungen im Projektverlauf rechtzeitig entgegengewirkt wird. "Bin ich noch im Plan?" und "Was ist passiert, dass ich nicht mehr im Plan bin?" sind Fragen, die sich jeder Bauleiter täglich stellen muss.

Neue Software
Hier setzt das Projekt der Ohm-Hochschule an. Ein Bagger kann, wenn er mit GPS-Antennen ausgestattet ist, Messpunkte aufnehmen. Der Bordrechner ermittelt z.B. wie viel Kubikmeter Material bewegt wurden und zu welchen Zeiten der Bagger gelaufen ist. Die Daten werden an den Bauleiter übermittelt und betriebswirtschaftlich ausgewertet. So ist es möglich, auch unterschiedliche Bauvorhaben miteinander zu vergleichen. Eine neue Software soll bestehende Systeme ergänzen und die Bauleitung stärker bei der Planung unterstützen.

Hierzu wird im Projektteam zunächst festgelegt, was das Programm genau leisten muss. Anschließend entwickeln Studierende und Professoren an der Ohm-Hochschule die neue Software und testen sie in der Praxis. Damit sich interessierte Informatikstudentinnen und -studenten in die Materie einarbeiten können, gibt es eine besondere Lehrveranstaltung dazu: "ERP-Integration von satellitengestützten Maschinenführungssystemen".

Das Projekt EPOS Bau (Effiziente Prozessgestaltung durch satellitengestützte Softwaresysteme in der Bauwirtschaft) beginnt im Sommer und hat eine Laufzeit von 15 Monaten. Zum Projektteam gehören neben Prof. Dr. Rausch die Professoren Dr. Fritz Schreiber und Dr. Michael Diegelmann an, die seit Jahren auf diesem Gebiet aktiv sind. Geplant ist, für die Softwareentwicklung eine Absolventin oder einen Absolventen aus der Fakultät Informatik einzustellen.

Die STAEDTLER Stiftung: Partner der Wissenschaft
Die gemeinnützige STAEDTLER Stiftung unterstützt die Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg - Bayerns forschungsstärkste Hochschule für angewandte Wissenschaften - bereits seit vielen Jahren. Jährlich vergibt sie darüber hinaus hoch dotierte Promotionspreise an Doktoranden für herausragende Leistungen. An der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg förderte die STAEDTLER Stiftung bereits zahlreiche Projekte - so flossen in den vergangenen zehn Jahren über eine Million Euro Fördergelder. Diese wurden unter anderem in folgenden Projekten eingesetzt: in der Fakultät Elektrotechnik Feinwerktechnik Informationstechnik wurden umweltfreundliche Techniken zur Herstellung neuer Baugruppen durch Inkjet-Druck leitender Strukturen untersucht, das hochschuleigene Institut für Energie und Gebäude konnte mit Hilfe der Fördergelder Latentwärmespeicher-Materialien erforschen und an der Fakultät Maschinenbau und Versorgungstechnik kümmert man sich darum, die Effizienz bei der Kälteerzeugung zu steigern.

Elke Zapf | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ohm-hochschule.de
www.staedtler.de


juwi gewinnt Ausschreibung für eine der größten Photovoltaik-Anlagen Italiens

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:51

Zuschlag für Anlage auf dem Dach der Großmarkthallen von Verona

(pressebox) Wörrstadt / Verona., 26.06.2009, Die juwi-Gruppe hat den Zuschlag für den Bau einer der größten Photovoltaik(PV)-Anlagen Italiens erhalten. Für die Großmarkthallen in Verona wird das Unternehmen aus Rheinland-Pfalz eine Dachanlage mit einer Leistung von 1,7 Megawatt (MW) planen, bauen und nach Fertigstellung auch betreiben. Juwi wird dort auf einer Fläche von 16.000 Quadratmetern rund 22.200 modernste Dünnschichtmodule der Firma First Solar installieren.

Für die Nutzung des Markthallendaches wird juwi einen Pachtvertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren mit dem Hallenbetreiber, der Veronamercato, abschließen. Die Anlage wird jährlich 1,8 Mio. Kilowattstunden (kWh) Strom produzieren. Legt man den jährlichen Durchschnittsverbrauch einer italienischen Familie von 3.500 kWh zu Grunde, entspricht der Ertrag dem Strombedarf für über 500 Familien. Die jährliche CO2-Ersparnis liegt bei 915 Tonnen.

Die juwi-Gruppe mit Niederlassungen in Verona und Bozen gehört im italienischen Markt zu den führenden Projektentwicklern im Bereich der erneuerbaren Energien und stärkt mit dem Gewinn der Ausschreibung seine internationalen Aktivitäten in der Solarsparte. Die Kooperation zwischen juwi und Veronamercato steht dabei beispielhaft für eine gelungene Zusammenarbeit mit Kommunen, die über geeignete Frei- oder Dachflächen verfügen.

"Ausgehend von diesem Projekt wollen wir die Zusammenarbeit mit Industrieunternehmen oder Energieversorgern bei der Umsetzung schlüsselfertiger Dach- oder Freiflächenanlagen weiter ausbauen, auch und gerade in Italien", betont Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe.

Die PV-Anlage im Überblick:

Leistung:
ca. 1,7 Megawatt

Modulfläche:
ca. 16.000 m2

Ertrag pro Jahr
ca. 1,8 Mio. kWh
(entspricht dem Jahresbedarf von 522 Haushalten)

CO2-Einsparung
Ca. 915 t/a

Über juwi Holding AG

Die juwi-Gruppe zählt mit einem Jahresumsatz von rund 600 Mio. Euro zu den führenden Unternehmen im Bereich erneuerbarer Energien. Mit über 550 Mitarbeitern deckt juwi die gesamte Wertschöpfungskette in den Geschäftsfeldern Solar-, Wind- und Bioenergie ab. Im Solarbereich hat das Unternehmen bis Ende Mai 2009 über 1.000 PV-Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 250.000 kW realisiert. Zu den herausragenden Projekten gehören die Multi- Megawatt-Solarparks in Lieberose bei Cottbus (53.000 kW) und Waldpolenz bei Leipzig (40.000 kW). Juwi betreibt bereits einen Solarpark in Apulien mit 3,2 MW, der Ende 2008 ans Netz gegangen ist, sowie weitere Anlagen in Italien.


Kategorie Pressemitteilung Juwi
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Kostenlose Wärme tanken im ersten Rosenheimer Sonnenhaus

Energie, Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:11

(PA) Derzeit gibt es in Rosenheim eine interessante Besonderheit zu bestaunen: den Bau des ersten ganzjährigen Sonnenhauses der Stadt. Das von Dipl. Ing. Architekt Hanns Thäle geplante „Solarhaus 50+“ gewinnt die Energie für Heizung und Warmwasser zu 63 Prozent aus der Sonne und ist damit ganz vorne unter den zukunftsorientierten Bauweisen. Das Haus ist weitgehend nach ökologischen Gesichtspunkten geplant und garantiert den zukünftigen Bewohnern Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Selbstbestimmung.

Unabhängig von fossiler Energie – für immer

Sonnenhäuser sind Häuser, die zu mehr als 50 % solar beheizt sind, daher auch der Begriff Solarhaus 50+. Erstmalig entsteht ein Sonnenhaus mit ca. 63 % solarem Deckungsgrad in der Stadt Rosenheim. Knapp 32 Quadratmeter Sonnenkollektoren sorgen für heisses Wasser, das in einem 7,2 Kubikmeter fassenden Pufferspeicher deponiert wird. Die zukünftigen Bewohner des Sonnenhauses können also vollständig auf fossile Energieträger verzichten und sind damit unabhängig von steigenden Öl- und Gaspreisen.

So funktioniert das Rosenheimer Sonnenhaus

Die Sonnenkollektoren liefern an sonnigen Tagen die Wärme für Heizung und Warmwasser. Diese Wärme speichert der über zwei Stockwerke reichende Wasserspeicher für Tage oder Wochen, um auch sonnenarme Zeiten zu überbrücken. Voraussetzung ist ein steiler Anstellwinkel der Kollektoren, damit die Sonne, wenn sie im Winter tief steht, nahezu senkrecht auf die Flächen scheinen kann und somit besonders viel Solarwärme aufnimmt. Ebenso wichtig sind eine sehr gute Wärmedämmung und ein Niedertemperaturheizsystem.

In dem unterkellerten Gebäude ist ein ummauerter Solarspeicher mit beachtlichen Ausmaßen integriert. Der 7200-Liter-Tank mit 1,4 Metern Durchmesser und 5 Metern Höhe, steht inmitten des Hauses, reicht vom Keller bis ins Erdgeschoss und lenkt im Rohbauzustand als optisches Highlight die Aufmerksamkeit auf das Heiz-System. Dank sehr guter Kollektorleistung und optimaler Wärmespeicherung ist selbst an bedeckten Tagen eine gute Energieausbeute zu verzeichnen. Bei einer längeren Kälteperiode ohne Sonnenschein liefert ein Holzscheitofen zusätzliche Behaglichkeit.

Sonnige Zeiten für die Umwelt und den Geldbeutel

Wer in ein intelligent geplantes Solarhaus 50+ investiert, zahlt nur wenig mehr als für ein konventionelles Haus und deckt ohne Umweltbelastung den Energiebedarf seines Hauses. „Die Sonnenenergie kann zur Wärmegewinnung und zur Stromerzeugung genutzt werden. Die Kosten und Aufwendungen für den Betrieb des Hauses sind unglaublich gering. Ein Bauherr profitiert ein Leben lang von dieser Entscheidung.“ so der Architekt.

KfW 55 Standard und 150,00 Euro Heizkosten im Jahr

Das Gebäude im Stadtteil Aising ist als massiver Ziegelbau errichtet. Die neuen Ziegel sind mit dem natürlichen Vulkangestein Perlit gefüllt. Ihre hohe Dämmfunktion macht eine zusätzliche Wärmedämmung überflüssig. Die Wärmeschutzfenster sind dreifach verglast. „Das Rosenheimer Sonnenhaus ist nach neuestem KfW 55 Standard gebaut und erfüllt alle Anforderungen gemäß EnEV.“ berichtet Architekt Hanns Thäle. Neben Wandflächenheizungen, deren Rohre unter Putz liegen gibt es im Flur und im Bad Fußboden-heizungen. Dadurch findet sich im ganzen Haus kein einziger störender Heizkörper. „Ansonsten ist das Haus herkömmlich in Mischbauweise geplant“, erklärt Thäle. „Der zukünftige Eigentümer muss nicht auf Eleganz und Komfort verzichten und hat zudem noch viel Spielraum für eigene Ideen.“

Der Architekt – überzeugt vom Beitrag zum Klimaschutz

"Es geht auch ohne fossile Energie.“ beschreibt Architekt Thäle seine Faszination für die aktive Nutzung von Solarwärme. „Architektur muss sich an den Klimawandel anpassen. Ich befasse mich seit Anfang der 1980er Jahre mit einer möglichen aktiven und passiven Nutzung der Sonnenenergie. Leider war damals die Technik bei Weitem nicht auf dem heutigen Stand. Ich bin sicher, dass Sonnenhäuser in wenigen Jahren Baustandard sein werden und freue mich, endlich das erste und hoffentlich nicht das letzte Sonnenhaus in Rosenheim zu realisieren.“

Technische Daten:
Einfamilienhaus mit 124 m² Wohnfläche
Grundstücksgröße 355 m²
Ziegelbauweise mit integrierter Perlit-Dämmung Kalkputz innen und außen
Kollektorfläche: 32 m²
Kollektorneigung: 30° plus Absorber innerhalb der Vakuumröhren mit 45°, Gesamteinstrahlungs-Neigung: 75°
Pufferspeicher: Sailer Solartank mit 7,2 m³ Volumen,
Höhe 5 Meter, einstufige Be- und Entladung
Wärmeverteilung: Wandflächenheizung und Fußbodenheizung
Zuheizung: Holzscheitofen (Kachelofen) von Powall
Brennstoffbedarf: Zwei bis drei Ster (Raummeter) Scheitholz pro Jahr

Zur Person/Hintergrund:

Hanns Thäle, Dipl. Ing. Architekt, mit eigenem Büro in Rosenheim ist spezialisiert auf ökologische Bauweisen in Verbindung mit Solartechnik im Alt- und Neubau.
Seine Visionen und Ideen wirken durch zahlreiche realisierte Projekte, Wettbewerbserfolge, Studien-reisen und Vorträge. Hanns Thäle ist Mitglied im Sonnenhaus-Instituts e.V. mit Sitz in Straubing.

Den Baufortschritt des Sonnenhauses kann man im Ortsteil Aising, Am Liss 3 d, verfolgen.

Mehr Informationen gibt es unter
http://www.solarbau-thaele.de


Kategorie: Pressetext Solarbau Thäle 
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EnEV-Novelle 2009 und Heizkostenverordnung

Baurechtliches, Energie, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 16:45


Pressemitteilung von: Haufe Immobilien

Haufe Mediengruppe
Haufe Mediengruppe
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(openPR) - Alle Änderungen bei der Energieeinsparverordnung und Heizkostenverordnung auf einen Blick

Die energetischen Anforderungen im Gebäudebereich werden 2009 um bis zu 30 Prozent verschärft und bis 2012 sollen sogar weitere 30 Prozent folgen – so sieht es die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) vor, die zum 1. Oktober 2009 in Kraft tritt. Bei Verstößen drohen Gebäudeeigentümern hohe Bußgelder.

Für Rechtsanwälte, Verwalter, Makler, Banken und für Angehörige der Baubranche wie Architekten und Bauingenieure ist es sehr wichtig, sich mit der neuen Rechtslage vertraut zu machen, denn der Gesetzgeber hat nicht nur verschärfte Kontrollmechanismen eingeführt, sondern auch neue Bußgeldvorschriften. So bestimmt z.B. das neu eingeführte Klimaschutzprogramm, dass bei Klimaanlagen die Nachrüstung mit Einrichtungen der Be- und Entfeuchtung zur Pflicht wird und alte Nachtstromheizungen in größeren Gebäuden langfristig außer Betrieb genommen werden müssen. Hier hilft rechtzeitiges Handeln bzw. Nachrüsten, hohe Bußgelder zu vermeiden.

Im Rudolf Haufe Verlag ist nun ein aktueller Rechtsratgeber erschienen, der als einer der ersten über alle neuen Vorschriften informiert. „EnEV-Novelle 2009 und neue Heizkostenverordnung“ zeigt die Änderungen beim Energieausweis und die Auswirkungen der Nachrüstungsverpflichtungen für Gebäudeeigentümer auf neue Wohngebäude und auf Altbauten. Das Buch stellt die neue Rechtslage und ihre praktische Umsetzung dar. Es enthält zahlreiche Arbeitshilfen, wie z.B. Checklisten zu den neuen Nachweispflichten, Grundlagen für eine Heizkostenabrechnung nach den neuen Vorschriften sowie Musterabrechnungen und eine Gegenüberstellung von alter und neuer Rechtslage.


Die Autoren Georg Hopfensperger und Birgit Noack sind Rechtsanwälte und seit Jahren beim Haus- und Grundbesitzerverein in München tätig. Stefan Onischke ist Diplom-Ingenieur und freiberuflicher Architekt. Alle drei sind erfahrene Fachbuchautoren. Mit ihrem Buch erläutern sie detailliert und systematisch die neue Rechtslage bei Energieverbrauch und Heizkostenabrechnung.

„EnEV-Novelle 2009 und neue Heizkostenverordnung“
Georg Hopfensperger, Birgit Noack, Stefan Onischke
Neuerscheinung 2009, DIN A4 Broschur, 180 Seiten, 39,80 Euro.
Rudolf Haufe Verlag, Niederlassung München.
ISBN 978-3-448-09241-7
Bestell-Nr. 06417

Das Inhaltsverzeichnis des Buches steht als PDF zur Verfügung.

Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co. KG
Hindenburgstr. 64
D-79102 Freiburg
www.haufe.de

Kategorie: Pressemitteilung von Rudolf Haufe Verlag GmbH & Co. KG
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Gewinner des Forschungswettbewerbs „Alternde Räume. Infrastruktur und Nahversorgung“ ausgezeichnet

Forschung, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 12:04

Die Jury des bundesweiten Forschungswettbewerbs „Alternde Räume. Infrastruktur und
Nahversorgung“ zeichnete am Montag, den 22. Juni 2009 in Darmstadt fünf
Lehrforschungsprojekte aus. Der von der Schader-Stiftung gemeinsam mit der Evangelischen
Fachhochschule Darmstadt ausgelobte Wettbewerb fand im Rahmen der Initiative „Nationale
Stadtentwicklungspolitik“ statt und wurde vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung gefördert.

Lehrforschungsprojekte an Hochschulen waren aufgerufen, über einen zweijährigen Zeitraum
Untersuchungen in „alternden Räumen“ vor Ort durchzuführen und konkrete
Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Mitglieder der zwölf teilnehmenden
Forschungsprojekte haben ihre Arbeit und Forschungsergebnisse auf der öffentlichen
Fachtagung „Alternde Räume. Infrastruktur und Nahversorgung“ am 22. Juni 2009 in
Darmstadt vorgestellt.

Unter alternden Räume werden Stadtteile oder ländliche Gebiete verstanden, die ein statistisch
höheres Alter der Bewohnerschaft aufweisen. Es sind Gebiete, in denen relativ viele ältere und
alte Menschen leben bei vergleichsweise wenigen Kindern / Jugendlichen sowie Vertretern der
mittleren Altersklassen. Diesen Räumen fehlt es oft an Angeboten der Infrastruktur und
Nahversorgung. In einer automobil und marktwirtschaftlich ausgerichteten Gesellschaft finden
sich immer weniger Versorger, die sich der Bewohnerschaft alternder Räume widmen. Die
Lehrforschungsprojekte untersuchten Bedingungen von Infrastruktur und Versorgung in den
Bereichen Gesundheit, Mobilität und Wirtschaft und formulierten Handlungsergebnisse für die
Akteure vor Ort.

Während der Tagung wurden die besten, von einer Fachjury ausgewählten
Lehrforschungsprojekte mit einem Geldpreis geehrt. Es wurden ein erster, ein zweiter und drei
dritte Preise vergeben. Die Laudatio auf die Preisträger hielt Professor Dr.-Ing. Iris Reuther ,
Fachgebiet Stadt- und Regionalplanung, Universität Kassel und Kuratorin der Schader-Stiftung.

Der Jury gehörten an: Dieter Emig, Bauverein AG und Mitglied der Darmstädter Runde, Prof. Dr.
Charlotte Höhn, ehemalige Direktorin des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, Prof. Dr.-
Ing. Iris Reuther und Susanne Tatje, Projektbeauftragte Demographische Entwicklungsplanung
der Stadt Bielefeld. 

Die Preisträger und ihre Arbeiten sind: 

1. Preis: „Zukunft trifft Alter. Sicherung von Versorgung und Verkehr in alternden
Räumen am Rande der Großstadt“


Technische Universität Dortmund
unter der Leitung von Dipl.-Ing. Micha Fedrowitz und Dipl.-Ing. Florian Krummheuer


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Dortmund für drei Siedlungsbereiche der Städte Köln, Bottrop
und Recklinghausen widmet sich unter dem Motto „Zukunft trifft Alter“ der Sicherung von
Versorgung und Verkehr in Randlagen der Großstädte. Die gut begründete Auswahl der
Betrachtungsräume und die sorgfältige Analyse verdeutlichen in prägnanter Weise eher die
„Normalfälle“ für alternde Räume in großen Teilen von Deutschland. Deshalb würdigt die Jury
ausdrücklich die intergenerative Herangehensweise und tiefgründige Bestandsaufnahme der
Untersuchung, die plausible Herleitung und schließlich die nuancierten Handlungsempfehlungen
für die drei verschiedenen Siedlungsbereiche. Sie werden dem Thema in seiner Tragweite, aber
auch in seiner Realität besonders gut gerecht und zeigen einen Weg auf, wie die Entwicklung
von „alternden Räumen“ genau zu beobachten und angemessen zu begleiten ist.

2. Preis: „Die alternde Siedlergemeinschaft. Allerheiligenberg / Lahnstein“
Technische Universität Kaiserslautern

unter der Leitung von Prof. Dr. Annette Spellerberg


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Kaiserslautern für die Siedlergemeinschaft in Allerheiligenberg /
Lahnstein widmet sich einem besonderen Fall und einer extremen Konstellation für einen
alternden Raum. Die Studierenden haben sich intensiv und damit auch intergenerativ in die
Situation vor Ort eingearbeitet und eingebracht. Deshalb gelingt es ihnen besonders gut, für die
Siedler und den externen Wohnstandort angemessene und plausible Empfehlungen, wie den
besser platzierten Briefkasten, einen Treff in einem leer stehenden Haus, ein Anruftaxi oder ein
Infoblatt mit allen wichtigen Adressen für Notfälle zu formulieren. Die Jury hegt viel Sympathie
für das engagierte Vorgehen und die mit dem Projekt vorgetragene Haltung im Umgang mit
einem Ort und seinen sozialen Realitäten.

3. Preis: „Sicherung der medizinischen Versorgung in Ostholstein“

Technische Universität Dortmund
unter der Leitung von Dipl.-Ing. Anke Bergmann


Aus der Begründung der Jury:
Das Projekt der Universität Dortmund zur medizinischen Versorgung in Ostholstein steht für
einen großräumigen regionalen Entwicklungsansatz. Die intergenerative Herangehensweise ist
mit den Recherchen vor Ort und der Zukunftswerkstatt in entsprechender Zusammensetzung
gut gegeben. Das Konzept basiert auf einer sorgfältigen Bestandsaufnahme sowie einem
angemessenen Methodenapparat und mündet in originellen prototypischen
Handlungsempfehlungen, wie den Marktreff, die Pflegeschwester mit Videotelefon oder einen
Patientenbus. Die Jury würdigt insbesondere den konsequenten Fokus auf die regionale Ebene.

3. Preis: „Demographiebezogenes Entwicklungskonzept für Ründeroth“

Universität Siegen und Fachhochschulen Bochum, Dortmund und Köln
unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Hilde Schröteler-von Brandt und Prof. em. Dieter Prinz


Aus der Begründung der Jury:
Das demographiebezogene Entwicklungskonzept der Universität Siegen für den Ortsteil
Ründeroth der Gemeinde Engelskirchen reagiert vor allem auf die Besonderheiten einer
topographisch bewegten Stadtlandschaft und leitet aus der demographischen Situation und
Perspektive der Wohnbevölkerung einen städtebaulich intendierten Ansatz ab. Die
intergenerative Arbeitsweise im Zusammenhang mit einer intensiven Bestandsaufnahme und
Gesprächsführung vor Ort mündet in eine plausible SWOT-Analyse, eine klare Zielformulierung
und die gut nachvollziehbaren Projektvorschläge für die Verbesserung der Aufenthaltsqualität
und Nutzbarkeit der öffentlichen Räume. Die Jury würdigt vor allem die Stimmigkeit von Analyse
und Konzept.

3. Preis: „When I’m sixty-four: Das Märkische Viertel im Umbruch“

Technische Universität Berlin und Institut für gerontologische Forschung
unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe-Jens Walther, Dr. Birgit Wolter und
Dipl.-Soz.-Wiss. Frank Ritterhoff


Aus der Begründung der Jury:
„When I’m sixty-four...“ – so betiteln die Autoren der TU Berlin ihr Konzept für das Märkische
Viertel im Umbruch, das sich auf einen „Klassiker“ des modernen Städtebaus der 1960er Jahre
in Berlin bezieht. Die interdisziplinäre und interaktive Bestandsaufnahme wird als umfassend und
reflektiert eingeschätzt, da sie neben den demographischen Aspekten einer alternden
Wohnbevölkerung auch die Problemlagen von Migranten beleuchtet. Die Jury würdigt
ausdrücklich, dass sich die Bearbeiter des Projektes diesem Thema gestellt haben, wobei die
Durchdringung dieses Aspektes naturgemäß nicht in allen Positionen tiefgründig sein konnte.
Die zahlreichen phantasievollen Handlungsempfehlungen sind detailliert ausgearbeitet worden.
Sie sind von der Jury durchaus kontrovers diskutiert worden, da sie neben ihrer Originalität
zugleich Fragen nach ihrer Umsetzbarkeit aufwerfen. 


V.i.S.d.P.
Peter Lonitz
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Schader-Stiftung
Karlstr. 85
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Kategorie: Pressemitteilung der Schader-Stiftung
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Aufträge im Bauhauptgewerbe im April 2009: Real - 12,3% zum April 2008

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 11:42

WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, gingen im April 2009 die
Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe (Betriebe von Unternehmen mit 20 und mehr tätigen Personen) im Vergleich zum April 2008 preisbereinigt um 12,3% zurück.

Dabei nahm die Baunachfrage im Hochbau um 25,9% ab, während sich im Tiefbau mit einer Zunahme um 4,1% eine positive Entwicklung zeigte.

In den ersten vier Monaten 2009 sind die Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes preisbereinigt um
15,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesunken.

Ende April 2009 waren in den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus 688 000 Personen tätig; das waren etwa 18 000 Personen weniger als vor einem Jahr (- 2,5%). Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf rund 6,5 Milliarden Euro (- 6,4% gegenüber April 2008).

Der Gesamtumsatz des Bauhauptgewerbes betrug in den ersten vier Monaten 2009 rund 19,8 Milliarden Euro und lag damit um 10,9% unter dem Niveau der ersten vier Monate 2008. Die Zahl der tätigen Personen ist in diesem Zeitraum um 2,2% gesunken.

Eine zusätzliche Tabelle, eine methodische Kurzbeschreibung und weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Kerstin Kortmann,
Telefon: (0611) 75-4740,
E-Mail: baubericht@destatis.de


Die vollständige Pressemitteilung ist auch im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/06/PD09__233__441,templateId=renderPrint.psml zu finden
Kategorie: Pressemitteilung destatis
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Baugewerbe: Baugenehmigungen stehen Schlange vor Auftragseingängen

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 08:18

„Auch die deutsche Bauwirtschaft bewegt sich deutlich in negativen Regionen. Dabei zeigen die Daten für den öffentlichen Bau, dass die Aufträge aus den Konjunkturpaketen insgesamt noch nicht am Markt bei den Unternehmen angekommen sind.

Nachdem die Baugenehmigungen per März 2009 schon mit 55 % über dem Vorjahr lagen, stieg dieser
Wert per April auf 63 % an. Damit stehen die Baugenehmigungen Schlange vor den Auftragseingängen und warten auf ihre Realisierung.“ Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Prof. Dr. Karl Robl, zu den am 25. Juni vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Konjunkturdaten.

Zu den Umsätzen:
Der Umsatz hat sich im Wohnungsbau leicht verbessert, liegt aber immer noch 14 % unter dem Vorjahreswert. Der witterungsbedingte Rückgang aus Januar und Februar konnte noch nicht egalisiert werden. Ähnliches gilt für den öffentlichen Bau, der zwar leicht verbessert ist, aber immer noch mit -10 % hinter dem Vorjahreswert herhinkt. Das Minus im Wirtschaftsbau hält sich bei 9 %. Damit hat sich der Umsatz insgesamt gegenüber dem Vormonat etwas verbessert, liegt aber mit 11 % weiter klar unter dem Vorjahr.

Zu den Auftragseingängen:
Im Wohnungsbau ist nominal eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vormonat zu verzeichnen (von – 14 % auf – 7 %). Real liegt der Rückgang immer noch bei knapp 9 %. Weiter abwärts geht es mit dem Wirtschaftsbau: Hier steigt der Rückgang von – 20 % auf – 23 %. Der Öffentliche Bau hat sich zwar verbessert, aber nicht dynamisch. Das Minus fällt von - 6 % auf - 2 % zum Vorjahr.

Zu den Baugenehmigungen:
Der Rückgang der Baugenehmigungen im Wohnungsbau liegt stabil bei – 6 % zum Vorjahr. Zum Vorjahr liegen die Baugenehmigungen im Neubau mit 4.600 Wohnungen, für Neubau und Umbau mit 6.400 zurück. Im Wirtschaftsbau hat sich der Rückgang verdoppelt. Aus – 7,4 % per März wurden – 14,2 % per April. Im Öffentlichen Bau steigen die Baugenehmigungen weiter deutlich an, hier sind aus + 55 % per März + 63 % per April geworden. Die Anzahl der Beschäftigten liegt im Durchschnitt bei 675.000 und damit 15.000 unter dem Vorjahr. Angesichts dieser Zahlen forderte Robl die öffentliche Hand auf, die genehmigten Projekte schleunigst auf den Markt zu bringen, um weitere Rückgänge abzumildern.


Mehr Informationen:
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
Kronenstraße 55 – 58
10117 Berlin
Tel.: 030 203 14-408
Fax 030 203 14-420
Email: presse@zdb.de


Kategorie: Presseinformation Zentralverband Deutsches Baugewerbe
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interGreenBuilding - Die Informationsplattform für nachhaltiges Bauen

Energie, Veranstaltungen und Termine, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 22:31
Messeschwerpunkt interGreenBuilding® nimmt weiter an Größe und Bedeutung zu

"Energieeffizienz – Wohlfühlen - Nachhaltigkeit" ist das Motto auf der interGreenBuilding®, die im Rahmen der RENEXPO® in Augsburg eine eigene Messehalle belegt. Der Messebereich interGreenBuilding® steht für Lösungen sowohl in den Bereichen Effizienz von Gebäuden und nachhaltiger Architektur, als auch für Neubauten und bei der Sanierung im Bestand.

Hersteller und Dienstleister bieten hier einen Überblick über Elemente wie Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen, Effiziente Gebäudehülle, Haustechnik, Lüftung und Wärmedämmung. Die Themenpalette reicht von Fertigbauelementen, Passiv- und Niedrigenergiehaus, ökologischen Baustoffen, Dachbegrünung, Fenster und Türen, solaren Fassaden und Thermografie über Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Lüftungskompaktgeräte und Heiztechnik bis hin zu Energieberatung, Finanzierung und Förderung.

Die Handwerkskammer Schwaben wird in diesem Jahr zum ersten Mal einen Gemeinschaftsstand mit dem Motto: „Klimaschutz ist unser Handwerk" in Halle 2 organisieren. Handwerksbetriebe haben die Möglichkeit, auf diesem Gemeinschaftsstand die qualitätvolle und nachhaltige Arbeit ihres Betriebes zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Kunden zu gewinnen. Schon im letzten Jahr war eine steigende Tendenz der konkreten Nachfragen von Seiten der Besucher zu registrieren – gezielt werden Fragen zur Umsetzung und Machbarkeit von Neubau- und Sanierungsprojekten gestellt.

Auch wird es zum ersten Mal in diesem Jahr eine Sonderschau zum Thema Holzbau geben. Mit dieser Sonderschau sollen die Vorteile des Werkstoffes Holz als nachhaltig produzierbarer Baustoff präsentiert werden. Unterstützt wird die Sonderschau von Netzwerkpartnern wie dem Holzabsatzfonds, C.A.R.M.E.N. e.V., der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern, dem Netzwerk Holzbau im Wirtschaftsraum Augsburg, der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. und dem Bayerischen Waldbesitzerverband e.V.

Weiterhin wird es eine Gemeinschaftspräsentation vom GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband e.V. zum Thema innovative Dämmstoffe mit dem Schwerpunkt Vakuumdämmung geben. Auf der Energieinsel vom GIH und der Bayernenergie e.V. dreht es sich um das Thema „Schnittstellen am Bau".

Begleitet wird die Ausstellung von hochkarätigen Fachtagungen wie zum Beispiel die „2. Greenbuilding Konferenz: Bauen mit Holz" die zusammen mit dem Cluster Forst und Holz in Bayern durchgeführt wird, das „Kooperationsforum Energetische Gebäudesanierung – Trends 2009", in Kooperation mit Bayern Innovativ GmbH und dem Bayerischen Energie-Forum, der „Fachkongress „Innovative Dämmstoffe: Vakuumdämmung" vom GIH Gebäudeenergieberater Ingenieure Handwerker Bundesverband e.V, „Gebäude der Zukunft - Moderne Lüftungssysteme zur Energieeinsparung und optimaler Wohnraumqualität", veranstaltet von der Handwerkskammer für Schwaben sowie der „Workshop Neue EnEV", organisiert von der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau.

Zusätzlich zu Messe und Kongress wird den Besuchern ein breites kostenloses Vortragsprogramm geboten. Am Samstag wird erfolgreich das „BAKA- FORUM Praxis Altbau on tour" fortgesetzt. Zahlreiche kostenlose Vorträge zum Thema „Sanieren Renovieren und Modernisieren" sowie „Lebensqualität mit Zukunft" bieten für Planer, Architekten und Energieberater eine Gelegenheit der Fort- und Weiterbildung. Zusätzlich findet an allen vier Messetagen der BAKA- Marktplatz Bauen im Bestand direkt am Forum statt. Hier werden dem Besucher fachliche Beratungen, zu Sanierungs- und Modernisierungsvorhaben, direkt an praktischen Lösungen geboten.

Am Sonntag veranstaltet die Initiative der BAYERNEnergie e.V. die Vortragsreihe „Altbausanierung…. aber richtig!" und richtet sich mit vielen Tipps und Tricks speziell an Hausbesitzer. Ein eigenes Ausstellerforum in der Messehalle bietet darüber hinaus zahlreiche weitere kostenlose Vorträge an.

Die RENEXPO® 2009, internationale Fachmesse für regenerative Energien und Energieeffizienz bei Bau und Sanierung feiert in diesem Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Sie findet vom 24. – 27.09.2009 in der Messe Augsburg statt. Informationen zur Messe, den Kongressen und den kostenlosen Vortragsreihen finden Sie unter www.renexpo.de
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Das Bauforderungssicherungsgesetz 2009 wird schon wieder geändert

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 21:34

Das Bauforderungssicherungsgesetz 2009 wird schon wieder geändert

Knapp sechs Monate nach dem Inkrafttreten des so genannten Bauforderungssicherungsgesetzes wird es schon wieder geändert. Vornehmlich die Bauverbände kritisierten einige Passagen dieses Gesetzes als völlig unpraktikabel. Worum geht es?

Das Bauforderungssicherungsgesetz will das Baugeld des Bauherrn zu Gunsten der ausführenden Unternehmer schützen. Es will dafür sorgen, dass zum Beispiel ein Bauträger oder Generalunternehmer mit dem ihm für eine bestimmte Baumaßnahme anvertrauten Geld nur die Kosten dieser Baumaßnahme bestreitet, also mit diesem Geld die bauausführenden Handwerker bezahlt.

Eine zweckwidrige Verwendung dieser Gelder - etwa für andere Baumaßnahmen oder für sonstige Schulden - hat für die für die Verwendung des Baugelds zuständigen Personen schadensersatzrechtliche, unter Umständen sogar strafrechtliche Folgen (§ 2 des Bauforderungssicherungsgesetzes).

Ist der Baugeldempfänger allerdings selbst an der Bauausführung beteiligt, durfte er nach der bisherigen Regelung die Hälfte des angemessenen Werts seiner eigenen Leistung für sich behalten. Erst wenn alle ausführenden Unternehmer bezahlt waren, konnte er den "Rest" für sich vereinnahmen.

Diese Regelung stieß bei den Verbänden der Bauwirtschaft auf Widerstand, weil sie die Liquidität zulasten der Baugeldempfänger erheblich beeinträchtige. So könnte beispielsweise ein Abrechnungsstreit zwischen Generalunternehmer und Subunternehmer zur Folge haben, dass dem Generalunternehmer für lange Zeit verwehrt sei, auch die zweite Hälfte seiner Arbeitsleistung vergütet zu erhalten. Dieser Argumentation folgte der Bundestag mit der nun am 18. Juni 2009 verabschiedeten Neufassung des § 1 Abs. 2 Bauforderungssicherungsgesetz, die lautet:

"Ist der Empfänger selbst an der Herstellung oder dem Umbau beteiligt, so darf er das Baugeld in Höhe des angemessenen Werts der von ihm erbrachten Leistung für sich behalten."

Weitere Änderungswünsche der Verbände lehnte allerdings der Gesetzgeber ab. Insbesondere wurde der Forderung des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, die Zweckbindung des Baugeldes an eine konkrete Baumaßnahme aufzuheben, um das Baugeld zur Finanzierung verschiedener Baumaßnahmen verwenden zu können, nicht entsprochen.

Zu den hier verwendeten Fachbegriffen wird auf das Baurecht - Wörterbuch unter www.baurecht-woerterbuch.de verwiesen.

Dr. Olaf Hofmann, Rechtsanwalt
http://www.bauanwaltsuchdienst.de/


Kategorie: Pressetext von Dr. Olaf Hofmann, Rechtsanwalt
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Baumarkt und Wirtschaftskrise: Konjunkturprogramme zeigen erste Wirkung

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:27

Wirtschaftsbau im Sog der Krise

Berlin (ots) - Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung beginnen zu wirken. Wie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie in der neuesten Ausgabe seines Aktuellen Zahlenbildes mitteilt, sind die Auftragseingänge im Bauhauptgewerbe im Öffentlichen Bau im April erstmals um 7 % gestiegen. Im 1. Quartal war dagegen noch ein Rückgang von 6 % zu verzeichnen. Die Belebung kommt vor allem aus dem Straßenbau, wo die Auftragseingänge sogar um 16 % gestiegen sind und dem sonstigen Tiefbau (+ 5 %). Der öffentliche Hochbau zeigte mit einem Auftragsrückgang von 13 % zwar weiterhin keine Belebung; angesichts der deutlichen Zunahme bei den Baugenehmigungen (Januar bis April: + 70 % bei den veranschlagten Baukosten) rechnet der Hauptverband aber auch hier in den kommenden Monaten mit einer Belebung der Nachfrage. Beim baugewerblichen Umsatz zeigte sich diese positive Entwicklung allerdings noch nicht, im April gab es noch einmal ein Minus von 1,8 %.

    Insgesamt machte sich diese Entwicklung allerdings nur geringfügig bemerkbar, im gesamten Bauhauptgewerbe war im April der Auftragseingang um 9,5 % rückläufig. Auch die Umsatzentwicklung (- 6,4 %) zeigte gegenüber dem (auch witterungsbedingt) schwachen 1. Quartal nur eine geringfügige Verbesserung.

Die anhaltende Schwäche rührt vor allem aus dem Wirtschaftsbau, der sich mittlerweile voll im Sog der Konjunkturkrise befindet. Während im April das Minus beim Umsatz mit 8,1 % noch relativ moderat ausfiel, brachen die Auftragseingänge um weitere 29 % ein. Auch die Baugenehmigungen im Wirtschaftshochbau (Januar bis April: - 13 % bei den veranschlagten Baukosten) sowie die deutlich abgesenkten Investitionspläne im Verarbeitenden Gewerbe lassen für die nächsten Monate keine Belebung erwarten.

Gespalten war die Entwicklung im Wohnungsbau. Während der Auftragseingang im April um 11,5 % zulegte, war beim Umsatz ein weiterer Rückgang von 8,5 % zu verzeichnen. Angesichts der anhaltend rückläufigen Genehmigungszahlen im Wohnungsneubau dürften sich beim Auftragseingang die Sanierungsprogramme zur CO2-Reduzierung bemerkbar machen. Die hierfür vorgesehenen Bundesmittel wurden durch die Konjunkturprogramme für das laufende Jahr um 1 Mrd. aufgestockt.

Insgesamt ergibt sich für die Branche von Januar bis April ein Rückgang bei den Auftragseingängen von 12,3 % und beim baugewerblichen Umsatz von 10,9 %. Angesichts der Entwicklung im Öffentlichen Bau hält der Hauptverband an seiner Prognose fest, nach der die (nominalen) baugewerblichen Umsätze im deutschen Bauhauptgewerbe im laufenden Jahr um 3 % zurückgehen werden.

Dies wird auch Spuren auf dem Bauarbeitsmarkt hinterlassen. Im April ging die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe gegenüber dem Vorjahr um 2,5 % zurück, für die ersten vier Monate des laufenden Jahres betrug der Beschäftigungsabbau 2,2 %.

Auch im Internet abrufbar: www.bauindustrie.de

Kontakt:
Dr. Heiko Stiepelmann
Stellv. Hauptgeschäftsführer und
Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft,
Information und Kommunikation
Tel: 030 - 21286 140, Fax: 030 - 21286 189
E-Mail: Heiko.Stiepelmann@bauindustrie.de 


Kategorie: Presseinfo Hauptverband der Deutschen Bauindustristrie
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Kältetherapie für harte Brocken

Beton, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 20:14
 
Pressemitteilung von: Messer Group GmbH
 
Gottfried Hatz von Messer Austria bei der Einweisung eines Kunden in die Funktionsweise der Zementkühlanlage
Gottfried Hatz von Messer Austria bei der Einweisung eines Kunden in die Funktionsweise der Zementkühlanlage
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(openPR) - Wird Beton zu warm, lässt er sich schwer verarbeiten. Um das zu vermeiden, können Beton oder Zuschlagstoffe mit tiefkalten Gasen gekühlt werden. Messer liefert der Bauindustrie das erforderliche Equipment und Know-how.

Beton ist weltweit die unangefochtene Nummer eins unter den Baustoffen. Im vergangenen Jahr wurden laut Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) allein hierzulande 27 Millionen Tonnen Zement zu rund 90 Millionen Kubikmetern Beton verarbeitet. Mit dieser Menge ließe sich der Kölner Dom rund zweihundertfünfundzwanzigmal ausgießen. Beton ist tragfähig, flexibel zu verarbeiten, quasi zeitlos stabil und in den unterschiedlichsten Ausführungen erhältlich.

Durch Modifikation der Rezeptur lässt sich Beton konfektionieren und vielseitig im Tief-, Hoch- und Straßenbau einsetzen. Ob es darum geht, eine Etagendecke oder eine Tunnelwand zu gießen, die tragenden Teile einer Markthalle in Fertigbauweise zu produzieren oder wasserdichte Rohrelemente für die öffentliche Kanalisation zu fertigen: Beton lässt sich in jede Form bringen und, in Verbindung mit einer adäquaten Bewehrung wie Stahl, zu stabilen Fundamenten, Staudämmen oder Brückenpfeilern verarbeiten. Vorausgesetzt, alle Verarbeitungsschritte verlaufen fehlerfrei.


Verarbeiten lässt sich Beton ohne Qualitätseinbußen zwischen 5°C und 25°C. Liegt die Temperatur des Frischbetons außerhalb dieses Bereichs, kann die Betonqualität leiden. Um diesen Sachverhalt, der unmittelbar mit der Zementchemie zusammenhängt, einmal zu verdeutlichen, ein Blick auf die Details: Beton besteht im Wesentlichen aus drei Zutaten: 1. einer Gesteinskörnung wie Sand, Kies, Schotter oder Splitt, 2. Wasser und 3. Zement. Zement ist eine bei 1.450 °C gebrannte Mischung von Kalkstein, Ton, Sand und Eisenerz, die nach dem Brennvorgang vermahlen wurde. Im trockenen Zustand zeigt das graue Zementpulver keinerlei Reaktion. Mit Wasser aber bildet es eine Art Leim, der nach und nach aushärtet beziehungsweise abbindet, wie der Baufachmann sagt.

Das rechte Temperaturmaß
Das Abbinden von Zement erfolgt im Verlauf einer chemischen Reaktion mit Wasser (Hydratation) unter Freisetzung von Wärme (Hydratationsenergie). Dabei bilden die Inhaltsstoffe des Zements hauptsächlich stabile, nadelförmige Kristalle, die mit der Zeit wachsen und sich miteinander verzahnen. Sand, Kies und auch der Bewehrungsstahl, also alle Ausgangsstoffe, deren Aufgabe es ist, Lebensdauer und Stabilität des Betons zu erhöhen, werden fest miteinander verbunden.

Damit die Hydratation mit zufriedenstellenden Resultaten verläuft, müssen Rahmenbedingungen eingehalten werden, etwa die Mindesttemperatur von 5 °C bei der Verarbeitung des Frischbetons; darunter bindet der Zement nicht oder nur teilweise ab. Damit vor allem im Winter gewährleistet ist, dass der Baustoff erhärtet, lassen sich die Zuschlagstoffe vorwärmen oder wärmeisolierende Schalungen einsetzen.

Während der temperierende Effekt der Hydratation im Winter willkommen ist, kann er in der warmen Sommerzeit Probleme bereiten. Bei hohen Temperaturen nämlich, etwa ab 30 °C, verlieren die Betonzusatzmittel ihre verflüssigende Wirkung und damit der Frischbeton zunehmend seine Fließfähigkeit und leichte Verarbeitbarkeit. Darüber hinaus spielt die Hydratationswärmeentwicklung vor allem auch bei massigen Mauteilen eine Rolle. Infolge der Wärmeausdehnung von Beton können Spannungen auftreten, die zu Rissen führen, die bis tief in den Betonkern hineinreichen. Durch diese Risse können Luft und Feuchtigkeit eindringen und den Beton sowie die eingeschlossene Bewehrung angreifen.

Anforderungsprofil definiert das Kühlverfahren
Um die Temperatur des Frischbetons im Sommer auf einen für seine Verarbeitung optimalen Wert zwischen 5 °C und 25 °C einzustellen, bietet Messer effiziente Lösungen auf Basis tiefkalter Gase, namentlich flüssigen Stickstoff (LN2) oder flüssiges Kohlendioxid (LCO2). Die Experten des Unternehmens haben in zahlreichen Versuchsreihen unterschiedliche Verfahren zur Kühlung des Betons beziehungsweise der Zuschlagstoffe untersucht, die sich heute in der Praxis bewähren:

Um kleine bis mittlere Mengen Beton um wenige Grade zu kühlen, wird zum Beispiel LN2 über Lanzen im Fahrmischer in den Baustoff eingetragen. Der Prozess wird als Lanzenkühlung bezeichnet. Das geht schnell und kann unmittelbar an der Baustelle erfolgen.

Als besonders effizient erweist es sich allerdings, den Zement zu kühlen (Cryoment-Verfahren), insbesondere bei hohen Außentemperaturen. Zwei Wege sind dabei gangbar: Zum einen lässt sich der Zement unmittelbar beim Einlagern im örtlichen Silo auf die gewünschte Temperatur bringen (Cryoment-Flow-Verfahren). Zum anderen besteht die Möglichkeit, Zement just in time, also unmittelbar vor der Verarbeitung, abzukühlen. Vorteil: Kalter Zement muss nicht bevorratet werden, Kälteverluste lassen sich sicher reduzieren.

Welches Verfahren prädestiniert ist und zum Einsatz kommt, hängt nicht zuletzt ab von der Menge des zu kühlenden Betons, dem Kühlzeitraum und der Abkühlrate. Die erforderliche Feinjustierung wird im Gespräch zwischen Messer-Experten und -Kunden abgestimmt.

Messer Group GmbH
Vice President
Corporate Communications
Diana Buss
Gahlingspfad 31
47803 Krefeld

Tel.: +49 (0) 2151 7811-251
Fax: +49 (0) 2151 7811-598
Email:
www.messergroup.com

Messer zählt zu den führenden Industriegaseunternehmen und ist in 30 Ländern in Europa und Asien und in Peru mit mehr als 60 operativen Gesellschaften aktiv. Die internationalen Aktivitäten werden aus dem Raum Frankfurt am Main gelenkt, die Steuerung der technischen Zentralfunktionen Logistik, Engineering und Produktion sowie Anwendungstechnik erfolgt aus Krefeld. Etwa 4700 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2008 einen konsolidierten Umsatz von 795 Mio. Euro.
Von Acetylen bis Xenon bietet die Messer Gruppe ein Produktportfolio, das als eines der größten im Markt gilt – das Unternehmen produziert Industriegase wie Sauerstoff, Stickstoff, Argon, Kohlendioxid, Wasserstoff, Helium, Schweißschutzgase, Spezialgase, medizinische Gase und viele verschiedene Gasgemische.

In modernsten Kompetenzzentren für Forschung und Entwicklung entwickelt die Messer Gruppe Anwendungstechnologien für den Einsatz von Gasen in fast allen Industriebranchen, in der Lebensmitteltechnik, Medizin sowie Forschung und Wissenschaft.
Kategorie: Pressemitteilung
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Europas jüngste Burg heizt mit Holz!

Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:49
Holz ist gespeicherte klimafreundliche Sonnenenergie aus der Natur. Diese nutzt der Gilles HPKI-S 150 Hackgutkessel um die Wärmeversorgung für die schloss-ähnliche Burg auch in Zukunft sicherstellen zu können

(pressebox) Gmunden, 25.06.2009, Er ist zwar nicht Österreichs jüngster Burgherr, jedoch hat seine Burg bedeutend weniger Jahrhunderte auf dem Buckel als jene, die man ansonsten gerne im Rahmen einer Besichtigung erkundet. Als Heizmaterial dient der Burg "Gernreith" aber selbiger Brennstoff, den auch die alten Rittersleut' verwendet haben, nämlich Holz.

"Die Technik dahinter hat jedoch mit den offenen und ineffizienten Kaminen der vergangenen Jahrhunderte Nichts mehr gemein", erklärt Gerald Steinkogler, Verkaufsleiter bei Gilles. "Ein hochmoderner neuer Hackgutkessel Gilles HPKI-S 150 wird zurzeit in das - ebenfalls neu errichtete - Heizhaus eingebracht und wird hier für wohltemperierte Gemäuer sorgen."

Und die Burg von Burgherr Ulrich Huber ist fürwahr nicht alt. Sie wurde erst im Jahr 2001 fertiggestellt, steht aber den vergleichbaren Baudenkmälern an Prunk um Nichts nach. Neben der Hackgutheizung besticht von außen auch die per Fernbedienung steuerbare Hängebrücke über den ca. 3 Meter breiten Burggraben. Zum Großteil wurde hier bis zu 300 Jahre altes Holz für die Holzkonstruktionen verarbeitet. Klassische Holzverbindungen, die für den Besucher bzw. Bauherrn auch zukünftig sichtbar bleiben, wurden ebenfalls mit höchster Präzision ausgeführt.

Die Burg "Gernreith" von Ulrich Huber wurde in den Jahren 1999 bis 2001 errichtet. Der ehemalige Besitzer eines Obstgroßhandelsunternehmens hat sich damit wohl einen Jugendtraum erfüllt. Im Sommer 2009 installiert hier das Team des Biomassespezialisten Gilles den neuen Hackgutkessel HPKI-S 150.

"Burgen wurden auch früher mit Holz geheizt. Warum sollte ich da eine Ausnahme machen", erklärt der Burgherr stolz. "Jenen Komfort den diese Burg bietet, hatten die alten Ritter allerdings nicht", meint er. Für den Gilles HPKI-S 150 wird in den kommenden Wochen der standesgemäße Heizraum eingerichtet. Infos und Details zur Heizanlage und zahlreiche weitere Referenzen gibt es auch im Bereich Referenzen auf www.gilles.at oder am Infotelefon unter +43 (0)7612 737600. Für alle, die derzeit Ihren alten Ölkessel, Stückholzkessel oder die Gastherme tauschen möchten, hat Gilles und die Kooperationspartnerbetriebe zurzeit einzigartige Angebote aufliegen.


Kategorie Pressetext von Gilles Energie- und Umwelttechnik
eingestellt von bauinformant

Innovatives Bildungszentrum für Naturwissenschaften

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:41
Effiziente Gebäudetechnik in den Unterricht integriert
 
25.06.2009
Vielerorts werden aktuell Schulgebäude saniert oder durch Neubauten ergänzt. Damit eröffnen sich Chancen, auch Bildungsgebäude auf den neuesten Stand des energieoptimierten Bauens zu bringen. Eines dieser neuen, vorbildlichen Gebäude ist das so genannte Science College Overbach, das am 27. Juni 2009 eingeweiht wird. Das neue BINE-Projektinfo „Schule innovativ – naturwissenschaftliches Bildungszentrum“ (7/2009) stellt das Gebäude, seine effiziente Technik und das pädagogische Konzept der Einrichtung vor.

Das neue naturwissenschaftliche Bildungszentrum ist im Hinblick auf Architektur, Energieeffizienz und Pädagogik gleichermaßen interessant. Das Gebäude zeichnet sich durch einen hohen Dämmstandard der Gebäudehülle aus. Der Wärme- und Kühlbedarf wird über eine Wärmepumpenanlage mit Erdsonden in Verbindung mit einem System zur Bauteilaktivierung gedeckt. Besondere Aufmerksamkeit in der Planung galt den Themen Luftqualität, Akustik, Tageslichtversorgung und Brandschutz. Nach der Eröffnung wird das Gebäude noch bis 2011 durch ein wissenschaftliches Monitoring begleitet.

Die Integration der im Gebäude installierten Effizienztechnologien in den Unterricht ist ein zentraler Baustein des Projekts. Schüler und ihre Lehrer können hier selbstständig mit den Mess- und Verbrauchswerten des Gebäudes arbeiten. Das Science College Overbach wendet sich an Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene im In- und Ausland. Diese kommen, ergänzend zu ihrem regulären Schulunterricht zu Hause, für eine Zeit zu Kursen und Workshops an dieses neue Zentrum, um hier intensiv unter universitätsnahen Bedingungen arbeiten zu können. Das BINE-Projektinfo „Schule innovativ – naturwissenschaftliches Bildungszentrum“ (7/2009) ist kostenfrei beim BINE Informationsdienst von FIZ Karlsruhe erhältlich – im Internet unter www.bine.info oder telefonisch unter 0228 – 923790.


Über 36% Energieeinsparung durch Lichtoptimierung - RK Energieberatung weiter auf dem Vormarsch

Energie — geschrieben von bauinformant @ 18:16
(PA) Waldbrunn, 25.06.2009

Dipl.-Ing. Joachim Kress, Geschäftsführer der Kress Kühlfahrzeuge GmbH in Meckesheim (Rhein-Neckar-Kreis) ist begeistert: Am letzten Freitag wurde im Produktionsbereich durch die Fa. RK Energieberatung eine Lichtoptimierung durchgeführt. Anhand der anschließenden Messung konnte eine Einsparung von bis zu 36% festgestellt werden! Das bedeutet in diesem Falle eine Kostenreduzierung von bis zu € 1.000/Jahr, alleine durch die Spannungsreduzierung auf dem Lichtstromkreis auf ca. 185 Volt. Durch diese Einsparung amortisiert sich die Investition bereits nach etwas über einem Jahr. Des Weiteren wird die Umwelt durch diese doch recht unkompliziert und sauber durchgeführte Maßnahme um fast 3,6 Tonnen CO² pro Jahr entlastet. Wie Ralph-Thomas Kühnle, Inhaber der RK Energieberatung, betont, werden die hier eingesetzten Leuchtstofflampen durch die geringere Beanspruchung ebenfalls eine um bis zu 30% längere Lebensdauer erfahren. Dadurch verlängern sich die Wechselintervalle und somit auch die Kosten sowohl für die Leuchtmittel als auch die des eigentlichen Wechselns (Verminderung der Personalkosten), welches bei so mancher Rechnung nicht bedacht wird!

Doch damit nicht genug: Da in den Betriebsräumen bisher stets gerne „vergessen“ wurde, die Beleuchtung bei ausreichendem Tageslicht abzuschalten, wurden hier zusätzlich 2 voneinander unabhängige Dämmerungsschalter installiert, mit deren Hilfe pro Jahr noch etwa 2.000 kW/h Strom eingespart werden! Im Zuge dieser Maßnahmen wurden außerdem sämtliche Leuchten-Reflektoren gereinigt und Leuchtstoffröhren ausgetauscht. Dadurch erhielt man ein über 300% helleres Licht – bei gleichem Verbrauch! von bauinformat

Kategorie: Pressetext von RK Energieberatung
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von: bauinformant

Nahezu zehn Millionen Euro aus Welterbeprogramm für die Zeche Zollverein in Essen

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:12
9,75 Millionen Euro erhält die Zeche Zollverein aus dem UNESCO-Welterbeprogramm, das die Bundesregierung anlässlich des Konjunkturpaketes I aufgelegt hat. Bundesminister Wolfgang Tiefensee gab heute morgen in Essen die Höhe der Fördersumme bekannt. Entgegengenommen haben den symbolischen Scheck der Essener Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Reiniger sowie Hermann Marth und Roland Weiss von der Stiftung Zollverein.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung stellt von 2009 bis 2013 insgesamt 150 Millionen Euro zur Förderung von Investitionen in nationale UNESCO-Welterbestätten zur Verfügung. Mit dem Förderprogramm sollen dringend notwendige Investitionen in den Erhalt der historischen Stätten von Weltrang ermöglicht und eine welterbeverträgliche Entwicklung der Kommunen unterstützt werden.

Tiefensee: "Die Zeche Zollverein ist ein beispielhafter Ort für die Bergbaugeschichte und die Entwicklung der Industrie-Architektur in einer der bedeutendsten Industrieregionen Europas. Außerdem ist sie heute ein wichtiges Zentrum der Kultur- und Kreativwirtschaft in NRW. Der Welterbetitel ist eine Auszeichnung, bedeutet aber auch eine große Verantwortung und Verpflichtung, sorgsam mit diesem Erbe umzugehen und es für künftige Generationen zu bewahren. Der Bund unterstützt die Stadt Essen bei dieser wichtigen Aufgabe mit fast 10 Millionen Euro."

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
eingestellt von: bauinformant


Wirksamer Brandschutz - Brandmelder auf dem Prüfstand

Unternehmen & Produkte, Brandschutz — geschrieben von bauinformant @ 18:06

Wirksamer Brandschutz beginnt damit, Brände möglichst früh zu erkennen und zuverlässig Alarm zu schlagen.

Die meisten Großfeuer entstehen aus Schwelbränden. Diese entwickeln zunächst wenig Rauch und werden von manchen Brandmeldern erst spät registriert.

Problematisch sind auch Systeme, die bei Dampf (z.B. Dusche) oder Rauch (z.B. Schweißarbeiten), einen Falschalarm auslösen.

Sogenannte Multikriterienmelder besitzen zwei optische Sensoren, zwei Temperaturfühler und einen Sensor für Kohlenmonoxid.

Sie reagieren schnell und können zwischen offenem Feuer und Schwelbrand unterscheiden. Außerdem werten sie die Messdaten mit ausgeklügelten Algorithmen aus und entscheiden, ob es sich um einen echten Brand handelt.

Solche Geräte sind zentrale Bausteine moderner Sicherheitssysteme für große Areale wie Flughäfen oder Einkaufszentren.

Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens PhotoNews
Weitere Informationen: www.siemens.com

 


Weniger Risiko beim Kauf einer Eigentumswohnung

Finanzierung, Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 18:04

Gutachten für Bundesnotarkammer öffnet den Weg zu neuem Sicherheiten-Konzept für Erwerber

Eine Studie von Prof. Dr. Michael Westendorf vom IFQ-Institut an der Universität Witten/Herdecke öffnet den Weg zu einer neuen und für den Verbraucher sichereren Zahlungsweise beim Kauf einer Eigentumswohnung.

"Meine Studie zeigt, dass, anders als bisher, Erwerber nicht mehr unbedingt in Vorkasse treten müssen", erklärt Westendorf seine Erkenntnisse aus einer Studie für die Bundesnotarkammer, die heute in Berlin vorgestellt wird.

Zum Hintergrund: Wer bisher eine Eigentumswohnung kaufte, musste an den Bauträger "Zug um Zug" bezahlen, also in mehreren Teilen etwa bei Baubeginn, zum Richtfest und bei Fertigstellung. Dennoch wurde der Kunde erst nach der letzten Zahlung per Gesetz Eigentümer und hatte bei einer Pleite des Bauträgers das Nachsehen - kein Geld UND keine Wohnung.

"Das ist wenig verbraucherfreundlich und das zu ändern war der Hintergrund der Studie", schildert Westendorf den Ursprung seines Auftrages, "es gibt grundsätzlich mehrere Wege die Zahlung abzuwickeln. In meinen Augen ist es aber am vertretbarsten, wenn die Kunden beim Bauträger nicht mehr in Vorkasse treten müssen." In der Vergangenheit haben die hohen Zinsen, die die Banken verlangten, diesen Weg verhindert."

Die Banken hätten das Risiko bisher für die Bauträger als sehr hoch eingestuft, heute seien aber viele schwarze Schafe schlicht Pleite und die Branche hoch professionell organisiert. "Allerdings müßte der Käufer einer Eigentumswohnung z.B. mit einer Bürgschaft garantieren, dass er nicht mitten im Bau einfach abspringt", erläutert Westendorf sein Modell weiter. Das schütze den Bauträger davor, dass ein Käufer es sich ohne Konsequenzen "anders überlegt".

Und die Kosten für eine solche Änderung der Sicherheiten sind kaum höher als die bisherigen: Bezogen auf ein Durchschnittsobjekt von 205.000 Euro entstehen nach der Studie von Prof. Westendorf zwischen 700 und 1240 Euro Mehrkosten für den Verbraucher. "Der trägt damit aber nicht mehr das Risiko am Ende mit ganz leeren Händen da zu stehen", rechtfertigt Westendorf seine jetzt vorgeschlagene Neuregelung der Sicherheiten beim Kauf einer Eigentumswohnung.

Prof. Dr. Michael Westendorf leitet an der Universität Witten/Herdecke das Institut für Finanzmarktforschung und Qualitätssicherung. Er ist als renommierter Gutachter in zahlreichen Gerichtsverfahren tätig und der erste in Nordrhein-Westfalen öffentlich bestellte und vereidigte Gutachter auf dem Gebiet der Immobilienfinanzierung. "Dieses Grenzgebiet von Rechtsprechung und Wirtschaft ist in Deutschland sehr schlecht geregelt. Finanzierungsberater darf sich jeder nennen, ganz gleich, welchen Wissenshintergrund er hat. Da müßte es klare Gesetze geben", fordert Westendorf. Er entwickelte an der Universität Witten/Herdecke das erste Gutachterstudium: Bis zu 25Teilnehmer können in 11 Modulen und mit 24 Präsenztagen in zwei Semestern zum "Sachverständigen für die Bewertung von Investition und Finanzierung" werden. Weitere Informationen zum Studiengang unter www.ifq-institut.de.

Weitere Informationen zur Studie bei Prof. Dr. Michael Westendorf 02302/926-396, info@ifq-institut.de

Kay Gropp | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ifq-institut.de

 


Gesucht: Innovative Bauideen für das 21. Jahrhundert

Wettbewerbe & Auszeichnungen, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 13:52

Start der Ausschreibungen für vier IBA Pilotprojekte

Hamburg (ots) - Die IBA Hamburg GmbH startet heute eine internationale Ausschreibungskampagne für vier neuartige Bautypologien, die bis Ende 2012 als "Bauausstellung in der Bauausstellung" in Wilhelmsburg Mitte realisiert werden sollen. Gefragt sind visionäre, beispielgebende und zugleich realistische Bauideen für den Einsatz intelligenter Baustoffe, preiswerte Häuser, flexible Wohnmodelle sowie nachhaltiges Bauen mit und am Wasser.

Bauplaner, Architekten und Investoren haben jetzt die außergewöhnliche Chance, ihre Pläne und Ideen für neuartige Bauprojekte an prominenter Stelle in die Tat umzusetzen. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung - das "Schaufenster" der IBA Hamburg GmbH - werden ab Ende Juni vier Baufelder in Wilhelmsburg Mitte ausgeschrieben. Sie liegen alle südlich der Neuenfelder Straße in dem attraktiven Umfeld der geplanten internationalen gartenschau hamburg 2013.

Vier Baufelder für visionäre Gebäude der Zukunft

"Wir laden internationale Architekten und Investoren herzlich ein, sich mit viel Kreativität und Innovationsgeist an diesen Ausschreibungen für experimentelles Wohnen zu beteiligen", sagt IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg zum Auftakt der Ausschreibungen. "Zeigen Sie uns schon heute, was morgen neue Standards setzen kann." Die IBA fördert die prämierten Ideen und Konzepte mit bis zu 1,5 Millionen Euro. Für die Bauausstellung in der Bauausstellung steht eine Grundstücksfläche von insgesamt mehr als 40.000 qm mit einem Baupotenzial von über 90.000 qm Bruttogeschossfläche (BGF) zur Verfügung. Die Entwürfe werden im Zwischenpräsentationsjahr 2010 in der Werkschau der IBA Hamburg gezeigt und bis Ende 2012 realisiert.

Ausschreibungsstart für die vier folgenden Felder ist heute, der 25. Juni 2009:

Water Houses - Nachhaltiges Bauen mit und auf dem Wasser: Dieses Modellvorhaben soll auf architektonisch experimentelle Weise die Möglichkeiten des Bauens in Kontakt mit dem Element Wasser demonstrieren. Dabei geht es nicht nur um hochwassersichere Bautechnologien, sondern auch um die Ästhetik einer Wasserbezogenen Architektur. In der Ausschreibung für circa 25 Wohneinheiten auf ca. 2.700 qm BGF sind individuelle Entwürfe und architektonische Experimentierfreude ausdrücklich erwünscht. Beispielhaft dafür steht heute schon das IBA-Dock, das als schwimmendes Büro- und Ausstellungszentrum der IBA Hamburg bereits in der Realisierung ist.

Smart Material Houses - intelligente Baustoffe der Zukunft:

Das Gebäudekonzept zielt auf die Verbindung neuester Technologien und Materialien mit einem ganzheitlichen Anspruch auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz. Dabei kommen innovative Technologien und umweltverträgliche Materialien zur Anwendung. Intelligent eingesetzt sollen diese Instrumente auf Veränderungen der unmittelbaren Umgebung flexibel reagieren können, zum Beispiel bei der Optimierung von Material- und Energieströmen. Dieser Immobilientyp wird mit 50 Wohneinheiten auf einer Baufläche von 4.000 qm mit ca. 6.400 qm BGF realisiert.

Smart-Price Houses - schön und preiswert wohnen:

Diese Modellhäuser realisieren neue Strategien für kostengünstiges Bauen. Hier sind Konzepte und Ideen für Fertigbau, Systembau, Vorfertigung und Selbstbau gefragt. Mit dieser Neuinterpretation des Fertighauses soll innerstädtischer Wohnraum als Eigentum oder zur Miete für mittlere und untere Einkommensschichten attraktiver werden. Dafür ist eine Siedlung mit rund 50 Wohnungen auf 4.000 qm Baufläche und 6.400 qm BGF geplant.

Hybrid Houses - Häuser die sich den Wünschen seiner Bewohner anpassen:

Hier sind Häuser mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten für Wohnen und Arbeiten sowie das Zusammenleben mehrerer Generationen und unterschiedlicher Haushaltsformen geplant. So können Raumaufteilungen und Erschließungen nach Bedarf geändert werden. Für 40 bis 60 Wohneinheiten steht ein 5.600 qm großes Baufeld mit 9.000 qm BGF zur Verfügung.

Die Anzeigenkampagne ist eng verzahnt mit dem Internetauftritt www.iba-hamburg.de, wo Investoren und Architekten ab dem 25. Juni die Ausschreibungen als Download sowie weitere Informationen zu Fach-Workshops finden.

Pressekontakt:

IBA Hamburg GmbH, Iris Groscurth, Tel.: 040 / 226 227-30, presse@iba-hamburg.de


 

bauinformant bietet allen Teilnehmenden nach der Entscheidung, die Veröffentlichung Ihrer Projekte.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


 


Qualitätsgemeinschaft Städtischer Straßenbau (QGS) gegründet

Strassenbau — geschrieben von bauinformant @ 19:42

Pressemitteilung von: Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V. (openPR) - Höhere

Qualität im Straßenbau ist das Ziel

Brandenburgs und Berlins Straßen sollen künftig in einer höheren Qualität als bisher neu gebaut bzw. saniert werden. Straßenbaufirmen aus Berlin und Brandenburg haben dazu jetzt eine Qualitätsgemeinschaft Städtischer Straßenbau e. V. (QGS) gegründet.

Ziel dieser neuen Vereinigung mit Sitz in Potsdam ist es, mit der Durchsetzung von Mindeststandards im technischen Know-how sowie in der Ausbildung und Weiterbildung besser als bisher Chancengleichheit im Wettbewerb und für die öffentlichen Auftraggeber eine Vergleichbarkeit der angebotenen Leistungen zu gewährleisten. Zum Vorstandsvorsitzenden wurde Christian Guss von der PaGeFa GmbH Straßen- und Tiefbau aus Berlin gewählt.

Anlässlich seiner Wahl sagte Guss, es gehe vor allem darum, die Straßen in Brandenburg und in Berlin in einer solchen Qualität zu bauen bzw. zu sanieren, die dem zunehmenden Verkehr und damit auch den steigenden Belastungen der Infrastruktur noch besser gerecht werden. Alle Straßenbaufirmen der Region, die Mitglied dieser neuen Vereinigung sind bzw. künftig werden wollen, müssen seinen Worten zufolge diese Voraussetzungen erfüllen und sich daher auch einer Zertifizierung unterziehen.


Der QGS-Vorsitzende betonte, mit dieser Qualitätsoffensive könnten die öffentlichen Auftraggeber in Berlin und in Brandenburg schon bei der Auftragsausschreibung davon profitieren, dass Mitgliedsfirmen der Qualitätsgemeinschaft den zum Teil sehr unterschiedlichen Anforderungen im Straßenbau auf hohem Niveau gerecht werden. Ein wichtiges Anliegen der QGS sei es zudem, ihren Beschäftigten wenigstens den gesetzlichen Mindestlohn der Baubranche zahlen. Indem die QGS darauf dringe, dass die öffentliche Hand künftig nur noch zertifizierte Straßenbaufirmen bei Ausschreibungen berücksichtige, könne wirkungsvoll der Schwarzarbeit entgegen gewirkt werden, sagte Guss.

Christiane Witek
Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg e.V.
Abt. Wirtschaft und Öffentlichkeitsarbeit
Pressesprecherin
Frau Christiane Witek
Nassauische Strasse 15
10717 Berlin
Tel.: 030 - 86 000 4-19
Fax: 030 - 86 000 4-12
Mobil 0177-445 88 00
eMail:
www.fg-bau.de

Der Qualitätsgemeinschaft Städtischer Straßenbau gehören Firmen aus der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg, aus dem Bauindustrieverband Berlin-Brandenburg sowie nicht verbandsgebundene Unternehmen an.
Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Kloster wird zum Wohnquartier

Wohnungswirtschaft, Wohnbau, Bauprojekte, Nachhaltigkeit — geschrieben von bauinformant @ 19:39

Kloster wird zum Wohnquartier Raphaelhöfe Soers - Juwel - 4 denkmalgeschützte WE in Kirche


Pressemitteilung von: INTERBODEN Innovative Lebenswelten

PR Agentur: tn-unternehmenskommunikation

 

Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
Zeit für neue Geschichten. Die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf hat ein außergewöhnliches Lebenswelten-Konzept für das Gelände des Klosters St. Raphael entwickelt - rund um den neuen 1.400 m² großen Klosterhof. Quelle: Interboden
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(openPR) - In Aachen-Laurensberg am Fuße des Lousberg entsteht mit den Raphaelhöfe Soers ab Herbst 2009 ein Gebäudeensemble mit 65 Wohnungen und Stadthäusern (8.520 Quadratmeter Wohnfläche) hinter denkmalgeschützten und neuen Fassaden - eine spannende Kombination aus Alt und Neu mit energiesparender Geothermieanlage. Realisiert wird das Projekt auf dem ehemaligen Wiesengelände des unter Denkmalschutz stehenden Klosters St. Raphael zwischen Strüver Weg und Lindenallee - nur 1,5 Kilometer vom Aachener Dom entfernt und am Landschutzgebiet von Gut Müsch gelegen. Bauherr des neuen Refugiums ist die INTERBODEN-Gruppe aus Ratingen/Düsseldorf, die rund 24 Mio. Euro investiert.

Juwel ist die Klosterkapelle mit 4 Wohnungen.
Auf dem 17.100 Quadratmeter großen Grundstücksareal werden das Kloster und die Kapelle in Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz für die Wohnnutzung aufwendig saniert und in 21 Wohnungen umgewidmet. Sowohl Eigennutzer als auch Investoren profitieren von der steuerlichen Denkmal-Förderung. Jede Wohnung ist ein Unikat. Juwel der Sanierung ist die Umwidmung der Kapelle in vier Wohnungen über drei Ebenen, die sich mit Flächen von bis zu 257 Quadratmetern auch für die Kombination von Wohnen und Arbeiten anbieten. Nach Angaben des Bauherrn ist es die erste Kirche in Deutschland, in der die Käufer von der steuerlichen Denkmal-Förderung und dem Flair des historischen Kreuzgewölbes im Obergeschoss der Wohnungen gleichermaßen profitieren können.


65 Wohnungen in Kombination von Alt und Neu.
In reizvollen Kontrast zu den ehrwürdigen Backsteingebäuden stellt INTERBODEN diverse Stadthäuser mit unterschiedlichen Gebäudehöhen, Breiten sowie Nutzungsmöglichkeiten. 27 Eigentumswohnungen befinden sich in zwei Mehrfamilienhäusern. Weitere 17 Eigentumswohnungen sind Einfamilienhäuser mit privatem Garten. Bis Ende 2011 soll das Bauvorhaben abgeschlossen und modernen Wohnraum mit gepflegten Außenanlangen für 65 Familien, Singles, Ehepaare und Senioren bieten. Mit den Raphaelhöfe Soers wird nicht nur der alte Klosterhof als lebendiger Quartiersmittelpunkt revitalisiert. Auch der Kirchturm wird nach dem Rückbau des Bettenaufzugs wieder die Silhouette der Klosteranlage prägen.

Zeitzeuge Linde.
Ein Highlight der Raphaelhöfe Soers sind die gestalteten Außenanlagen mit abwechslungsreichen Grünflächen unter dem alten Baumbestand, der abends wie die Wege und Plätze illuminiert wird. Rund 78 Prozent des Gesamtareals sind Grünräume. Neben dem rund 1.400 m² großen Klosterhof mit Brunnen können die Bewohner für den nachbarschaftlichen Plausch auch den Lindenhof nutzen. Im Mittelpunkt steht ein Lindenbaum – 1801 von Wilhelm Körfgen, Generalsekretär der französischen Verwaltung, - gepflanzt. Der Baum steht heute unter Denkmalschutz.

Mit Erdwärme Heizungskosten halbieren.
Die Heizungswärme für alle Wohnungen liefert eine Geothermieanlage, deren Zentrale in der Tiefgarage untergebracht ist. Die Erdwärme wird über 25 Sonden aus 200 Meter Tiefe gefördert. In Verbindung mit moderner Fußbodenheizung erzeugt die geothermische Anlage angenehme Wärme und bietet im Sommer unterstützende Kühlung. Die Ingenieure haben eine Ersparnis bei den Heizkosten von bis zu 50 Prozent gegenüber einer konventionellen Gasheizung ermittelt. Die Reduzierung beim CO2-Ausstoß liegt bei jährlich rund 200 bis 250 Tonnen.

Erhaltung des Müsch-Parks.
2003 hat sich die Ordensgemeinschaft „Töchter vom Heiligen Kreuz“ entschlossen, das Kloster aufzugeben und das 151.000 Quadratmeter umfassende Gesamtareal zu verkaufen. Ihre Bedingung: Ein nachhaltiges Wohnquartier für alle Generationen, Verantwortung gegenüber der Umwelt und die öffentliche Nutzung des Müsch-Parks. Die INTERBODEN-Gruppe hat die Wünsche erfüllt und den Müsch-Park 2008 an die Stadt Aachen übertragen. Heute steht der historische Park, der 1686 erstmals angelegt wurde, als Freizeit- und Erholungslandschaft am Abhang des Lousberges der Öffentlichkeit zur Verfügung.

INTERBODEN-Gruppe │ Europaring 60 │40878 Ratingen │ www.interboden.de
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Richtfest mit Warnowblick am 27.06.2009

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 19:34

 

Pressemitteilung von: APK Rostock
PR Agentur: avantage corporate communications
(openPR) - Nachdem in Rostock auf dem Gelände der ehemaligen Neptunwerft im Oktober 2008 die Grundsteinlegung des ersten Bauabschnittes für die 64 hochwertigen Eigentumswohnungen im „Warnowblick“ erfolgte, kann jetzt Richtfest gefeiert werden.

Am Samstag, dem 27. Juni um 11 Uhr erwartet die geladenen Gäste neben dem traditionellen Setzen der Richtkrone, Richtspruch und Richtschmaus zusätzlich ein besonderes Highlight:
Die Rigaer Pianistin G.Saakyana , Studentin an der HMT und Schülerin von Matthias Kirschnereit wird auf einer Plattform über die beiden Häuser gehoben und dabei 
in 40 Metern Höhe Debussys "Prelude Feux d'artifice" am Flügel spielen. 



In der neuen Wohnanlage direkt an der Warnow entstehen insgesamt 64 hochwertige Eigentumswohnungen mit Wohnflächen zwischen 50 und 280 qm. Das einzigartige Baukonzept ermöglicht dem ersten Käufer in einer Etage die freie Auswahl seiner Wohnfläche. Auch die Grundrisse sind, abgesehen von Außenwänden und Treppenhaus, völlig frei von den Käufern zu gestalten.

Tiefgaragen, eigene Keller, Aufzüge in die Wohnungen, bodentiefe Panoramafenster, Balkone oder Dachterrassen, bis zu drei Kaminzüge, hochwertige Bäder mit Badewanne, Dusche, und Doppelwaschtisch, Gäste-WC und Fußbodenheizung machen Wohnen im „Warnowblick“ angenehm.


Geringe Nebenkosten: durch Qualitätsfenster mit hochwärmedämmender Dreifach-verglasung, massive Bauweise mit effizientester Fassadenisolierung und solide Bauausführung sind die Wohnungen förderfähig nach KfW-40 Richtlinien.

Zum Richtfest am 27. Juni 2009 ist der 1. Bauabschnitt beinahe ausverkauft. In wenigen Tagen beginnt der Vertriebsstart für die Wohnungen des 2. Bauabschnittes.

APK GmbH
Ferdinandstraße 25
18055 Rostock

Tel.: 0381 444 32 10
Fax: 0381 440 75 59

Vertrieb:
Gerd Ullrich, Tel.: 0171 284 47 25
Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Stählernes Netz für den Kölner Dom

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 19:28

Gewagter Entwurf für ein Wahrzeichen


Pressemitteilung von: Schmitz Metallbau
PR Agentur: Mediamixx
neuer Zugang Südturm
neuer Zugang Südturm
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(openPR) - (Kleve, 23.6.2009). Einem Wahrzeichen wie dem Kölner Dom kann man nicht mit irgendeinem Material kommen, wenn es um einen Neuausbau geht. Zu diesem Schluss kam auch das Architekturbüro Kaspar Kraemer Architekten, das die aktuelle Umgestaltung des Südturm-Eingangs plante. Gewählt wurden Edelstahl, Bronze und Messing für eine filigrane Gestaltung in Kombination mit Glas. Umgesetzt wurde das ehrgeizige Projekt vom Unternehmen Schmitz Metallbau aus Kleve (NRW).

An einem Umbau kam der Hausherr, die Hohe Domkirche, nicht mehr vorbei: Die inzwischen über 500.000 Besucher, die jährlich die Aussichtsplattform im Südturm des Doms besteigen, machten eine Vergrößerung und Schallisolierung des Eingangsbereichs unumgänglich. In Stoßzeiten bildeten sich in der kleinen Südturmhalle lange Besucherschlagen. Diese engten auch den Eingangsbereich des Domes ein und verursachten einen Geräuschpegel, der die Gottesdienste erheblich störte.

Gewagter Entwurf – Bohrungen im Domfundament inklusive
Ein bei archäologischen Ausgrabungen 1994 entdeckter, rund 120 Quadratmeter großer Raum im Fundament des Südturmes ermöglichte schließlich eine neue architektonische Planung: Der entsprechende Raum sollte zum Kassenraum ausgebaut werden. Dafür würde vom Roncalliplatz aus ein ganz neuer Treppenabgang vor das Domfundament geschaffen und erstmals ein Durchbruch durch die fast zwölf Meter starke Fundamentmauer bis in den neuen Kassenraum gewagt werden. Außerdem sollten während dieser Baumaßnahme der unansehnliche Domladen auf dem Roncalliplatz durch einen Neubau im Kassenraum ersetzt, der Zugang zur Tiefgarage mit einem Aufzug modernisiert und die Toilettenanlagen des Doms erneuert werden.


Herzstück im Entwurf waren umfangreiche Metallarbeiten, die in die erfahrenen Hände des 1750 gegründeten Unternehmens Schmitz Metallbau aus Kleve gelegt wurden. „Die architektonische Zielsetzung war es, mit modernen Mitteln basierend auf dem stabilen Grundgerüst von Stahl eine dennoch filigrane Architektur zu entwerfen“, beschreibt Stefan Schiekiera, Geschäftsführer von Schmitz Metallbau, die Ausgangsbasis für die Arbeit seiner 30 Mitarbeiter.

Vorgaben und Umsetzung
Damit das Konzept sich harmonisch in den historischen Baukörper einfügt, wählte der Architekt einen edlen Materialmix mit brüniertem Messing, transparentem Glas sowie einem Metallgewebe aus Bronze und Edelstahl. „Edelstahl ist zeitlos und äußerst witterungsbeständig – im Zusammenhang mit Bronze verleiht das dieser Konstruktion ein besonders edles und historisch anmutendes Antlitz“, beurteilt Schiekiera die Auswahl der Materialien. Die Entwicklung der exakten Konstruktionen und Herstellungswege für die vom Architekten gewünschten optischen Eigenschaften der Materialien lag gänzlich in den Händen von Schmitz Metallbau. Ein dreiköpfiges Team von Fachleuten unter technischer Leitung des Metallbaumeisters und Schweißtechnikers Frank Wolters stürzte sich in die Planung. Zeitrahmen für die Projektierung: gerade einmal drei Monate. Nicht viel angesichts der verschiedenen Materialien, für die unterschiedlichste neue Verarbeitungswege entwickelt werden mussten. Und nahezu verschwindend wenig Zeit, wenn vom feinsten „Uhrmacherhandwerk“ für Elektronik-Steuerungskästen bis hin zum raumhohen Stahlkonstrukt die gesamte Palette der Metallverarbeitung abgedeckt werden muss.

Improvisationsfähigkeit – eine notwendige Vorraussetzung
Schon die Planungssituation machte klar, dass auf Schmitz Metallbau jede Menge Herausforderungen warteten. So war der Rohbau am Dom zu Beginn der Metallarbeiten noch gar nicht fertig. Grundlage für die gesamten Metallkonstruktionen waren die Achsbaumaße der Baupläne. Bei Toleranzen von teilweise gerade einmal einem Millimeter eine echte Herausforderung im Umgang mit modernster 3D-Lasermesstechnik beziehungsweise eine Frage der praktischen Fähigkeit des Obermonteurs Frank Paessens und seiner Mannschaft in Sachen nachträgliche Anpassungsfähigkeit.

Doch nicht nur die Planungssituation forderte den Ideenreichtum des Klever Teams. Auch für die chemische Alterung von Fassadenelementen aus 1,5 mal 1,5 Meter großen Messing-Lochblechen war Improvisation gefragt: Schmitz Metallbau baute eigens zu diesem Zweck riesige Tauchbecken in seiner Klever Werkhalle. „Kaum andere Firmen in Deutschland brünieren so große Metallflächen“, betont Schiekiera.

Auch die erforderliche schweißtechnische Verbindung von Messing war aufgrund der Materialeigenschaften wie Härte und Schmelzpunkt eine wirkliche Herausforderung für das Unternehmen. Eigens dafür ging Wolters untypische Wege und lötete mit speziellem Lot und Flussmittel diese Materialien.

Die größte Schwierigkeit aber bestand in der Verarbeitung der Metallteile, denn es sollten keinerlei äußere Verschraubungen oder sonstigen Befestigungen zu sehen sein. „Transparente und geradlinige Architektur war gefragt, schnörkellos und durch den Materialmix beeindruckend. Das Ergebnis durfte keine störenden Blickfänge in Form von Verschraubungen aufweisen“, erklärt Schiekiera. Wolters als technischer Leiter war abermals gefragt, neue Wege zu gehen: Er verklebte Materialien wie Messing auf Stahl mittels speziell entwickelter Klebstoffe.

Planung und Fertigung, Anlieferung und Aufbau: Den letzten Projektabschnitt koordinierte Obermonteur Paessens vor Ort. Stützende Stahlträger für die Fassaden vor dem römischen Keller und eine schwere Sicherheitstür vor dem Tunnelbereich, dem Zugang zum Südturm und Schmuckelemente: Mit einem Team von fünf Mitarbeitern verbrachte Paessens so manche Nachtschicht im eiskalten winterlichen Köln. Da wurden Stablampen unsichtbar in T-Profile integriert, kleinste Steuerungskästen für die Elektrik der verschiedenen Sicherheitstüren eingebaut und schließlich 2,4 Tonnen Edelstahl-Bronze-Netze angebracht. Am 3. April konnte der neue Zugang, stabil gestützt auf insgesamt rund zehn Tonnen Stahl aus dem Hause Schmitz Metallbau, feierlich von Erzbischof Joachim Kardinal Meisner eingeweiht werden. „Die bisher größte Herausforderung der Firma Schmitz Metallbau GmbH. Und eine, der sich alle Mitarbeiter sofort und liebend gerne wieder stellen würden“, rundet Schiekiera seine Ausführungen ab.

Schmitz Metallbau GmbH
Boschstr. 17
47533 Kleve
02821-997980

www.schmitzmetallbau.de
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Luxusapartments mit Blick auf die Berliner Museumsinsel

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 19:25

Moderne Wohnkultur im Namen der Kurfürstin Dorothea - Luxusapartments mit Blick auf die Berliner Museumsinsel


Pressemitteilung von: Artprojekt Entwicklung und Marketing GmbH
PR Agentur: Hutfils Kommunikation
(openPR) - Berlin, 23.Juni 2009. Eines der letzten noch verfügbaren Wohnungsbaugrundstücke im historischen Zentrum Berlins wird jetzt bebaut. Inmitten der spätbarocken Dorotheenstadt, neben Humboldt-Universität, Maxim-Gorki-Theater und Siemens-Stiftung, nur 100 Meter von der Museumsinsel entfernt, entstehen in der Dorotheen- und Bauhofstraße zwei hochmoderne sechsgeschossige Wohnbauten mit internationalem Anspruch. Sie vollenden ein von dem Hamburger Stararchitekten Professor Peter P. Schweger geplantes Ensemble dreier außergewöhnlicher Gebäude in Ergänzung des ungarischen Kulturinstituts Collegium Hungaricum Berlin, das bereits 2007 fertig gestellt wurde.

„Dorothea´s Place“ heißt der neueste Coup des Wohnungsbauentwicklers Artprojekt Entwicklungen und Marketing GmbH, Spezialist für die Vermarktung und Entwicklung von Wohnimmobilien mit hohem Alleinstellungscharakter. Der Name ist eine Hommage an eine der ersten Projektentwicklerinnen Berlins, die Kurfürstin Dorothea von Brandenburg (1636-1689). Aber nicht nur als Namensgeberin spielt Dorothea bei diesem Vorhaben eine Rolle. Sie ist auch zentrale Figur eines Kunstprojektes, das „Dorothea´s Place“ seine besondere Identität verleiht: Großformatige Leuchtbildwände der Wiener Performance- und Foto-Künstlerin Irene Andessner, die ein historisches Bildnis der Kurfürstin Dorothea (1675 porträtiert von Jan de Baen) in Form fotografischer Rollenporträts zeitgenössisch interpretiert, wird die Foyers beider Gebäude prägen. Das Kunstwerk Andessners stellt damit eine enge Beziehung zur Architektur Schwegers her, die in ihrer zeitgenössischen Formensprache auf ihre ganz eigene Weise mit der historischen Umgebung korrespondiert. Mit der Einbindung der Künstlerin in das Bauvorhaben setzt Artprojekt sein erprobtes Konzept „Bauen mit Künstlern“ als Gegenposition zur sonst üblichen Kunst-am-Bau-Praxis ein weiteres Mal um. So kam das Kunst-Konzept des Projektentwicklers, der unlängst mit der Entwicklung des erfolgreichen Townhouse-Projekts „Prenzlauer Gärten“ von sich reden machte, unter anderem in Deutschlands erstem, zweifach prämierten Loft-Projekt „Paul-Linke-Höfe“ ebenfalls zum Einsatz. „Wir richten uns mit unserem Bauvorhaben Dorothea´s Place insbesondere an Kunstliebhaber und Kulturfreunde, für die wir an einem geschichtsträchtigen Standort, im unmittelbaren Umfeld von Kultur und Wissenschaft ein angemessenes, modernes Refugium schaffen wollen nach dem Motto: Kulturwohnen als Wohnkultur“, sagt Thomas Hölzel, Geschäftsführer von Artprojekt und selbst passionierter Kunstsammler. „Hoher Anspruch ist das Zeit verbindende Element zwischen dem Projekt und seiner Umgebung.“


Diesem Prinzip folgt auch die anspruchsvolle Architektur Prof. Peter Schwegers. Ihre reduzierte, klare Architektursprache setzt einen Kontrapunkt zur spätbarocken Architektur der Nachbarschaft und integriert sich zugleich sensibel proportioniert in ihr Umfeld. Dabei öffnen sich die Gebäude mit ihren riesigen, zehn, zum Teil sogar 25 Quadratmeter großen Fensterflächen zur umgebenden Bebauung und nehmen ihr historisches Gegenüber förmlich in sich auf. Innen setzt sich die anspruchsvolle Gestaltung in den großzügigen, mit wertvollen Materialien ausgestatteten Foyers fort. Nicht weniger anspruchsvoll ist die Ausstattung der dreizehn luxuriösen Wohnungen. Acht City-Apartments, drei Loft-Apartments und zwei Penthouses sowie zwei Büroeinheiten und eine Galerie werden hinter den hellen Fassaden mit ihren großflächigen Fernstern entstehen. Die drei Wohnungen im Loft-Charakter sind jeweils ca.150 Quadratmeter groß; eine verfügt zudem über eine rund 120 Quadratmeter große Terrasse. Die City-Apartments mit jeweils drei Zimmern haben ca. 110 bis 150 Quadratmeter Wohnfläche und bieten geräumige Loggien oder Terrassen. Zwischen drei und sechseinhalb Meter hohe Räume, Kaminanschlüsse, hochwertige Wand- und Bodenbeläge sowie elegante Designer-Bäder erfüllen die hohen Ansprüche einer internationalen Klientel. Intelligente Haustechnik sorgt für Sicherheit und Komfort. Auch eine Tiefgarage ist vorgesehen. Die Fertigstellung wird bis zum Sommer 2011 erfolgen.

Artprojekt
Entwicklungen & Marketing GmbH
Giesebrechtstrasse 20
D- 10629 Berlin
T: +49 (0) 30- 786 006-12
F: +49 (0) 30- 786 006-30
Email:
Web :www.artprojekt-berlin.de
Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Wohnen in Hamburg - Teurer Kern, günstiges Umland

Wohnungswirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 19:21
eingestellt von bauinformant

(openPR) - Die innenstadtnahen Trend-Viertel sind in Hamburg extrem teuer. Am Stadtrand der Hansestadt kann man hingegen günstiger wohnen. Die Mieten sind aber insgesamt kräftig gestiegen. Dies bestätigt auch der Marktbericht von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 24. Juni 2009
Hamburg ist nach Berlin die zweitgrößte Stadt Deutschlands. Entsprechend vielseitig ist der Immobilienmarkt der Hansestadt. Während in angesagten Vierteln sehr hohe Mieten und Kaufpreise fällig werden, finden sich am Stadtrand günstigere Angebote. Da aber wesentlich mehr Neu-Hamburger in die Stadt ziehen als Wohnungen gebaut werden, steigen Mieten und Kaufpreise stark an. Das ist das Ergebnis des Marktberichts Hamburg von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale.

Die durchschnittlichen Kaltmietpreise pro Quadratmeter im ersten Quartal 2009 (in Klammern die Veränderung zum ersten Quartal 2008):

- Ein-Zimmer-Wohnungen: 10,65 Euro (+7 Prozent)
- Zwei-Zimmer-Wohnungen: 9,67 Euro (+2 Prozent)
- Drei-Zimmer-Wohnungen: 9,54 Euro (+5 Prozent)
- Vier-Zimmer-Wohnungen: 9,93 Euro (+7 Prozent)
- Wohnungen mit fünf oder mehr Zimmern: 12,38 Euro (+13 Prozent)


Vor allem exklusive Domizile in Elb- und Alsternähe ziehen die Mietpreise für sehr große Wohnungen nach oben. Für Haushalte, in denen Kinder und Jugendliche leben, ist die Situation auf dem Markt für große Wohnungen also schwierig. Als Ausweichmöglichkeit bieten sich immerhin die Wohnungen mit drei bis vier Zimmern an, die häufiger am Markt zu finden sind und eine breitere Preisspanne aufweisen.

Wohnungen zum Kauf sind in Hamburg im Vergleich zum Vorjahresquartal um drei Prozent teurer geworden: Aktuell kostet ein Quadratmeter im Schnitt 2.313 Euro. Wer in Hamburg exklusive Immobilien sucht, wird diese vor allem in den Edel-Vierteln wie Blankenese und Rotherbaum oder in einem der angesagten Neubaugebiete wie der HafenCity finden. Hier durchbrechen die Quadratmeterpreise häufig die 4.000-Euro-Marke.

Die Kaufpreise für Häuser steigen zwar auch, im Vergleich zu den Wohnungen aber schwächer. Teure Villenlagen mit Angeboten in Millionenhöhe und einfach ausgestattete Häuser am Stadtrand ergeben zusammen einen Durchschnittspreis von 437.000 Euro für freistehende Häuser. Reihenhäuser und Doppelhaushälften kosten jeweils um 280.000 Euro.

Der Marktbericht Hamburg steht hier zum Download bereit:
presse.immowelt.de/uploads/media/2009-06-23_bericht_hambu...
Kategorie: Pressemitteilung
eingestellt von : bauinformant

Eastsidestory - Neuer Orientierungspunkt für den Osten Zagrebs

Bauprojekte, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 19:16
Pressemitteilung von: anin jeromin fitilidis & Partner
Siegerentwurf "Eastside Zagreb" des Düsseldorfer Architekturbüros Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
Siegerentwurf "Eastside Zagreb" des Düsseldorfer Architekturbüros Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
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(openPR) - Düsseldorf/Zageb Nach vorausgegangenem Wettbewerbserfolg wurde das Büro Anin • Jeromin • Fitilidis & Partner mit der Umsetzung des Entwurfes „Eastside Zagreb“ beauftragt.

Wettbewerbsaufgabe war es, für den östlichen Stadtteil Zagrebs durch ein markantes Gebäude eine neue Stadtteilidentität und gleichzeitig einen Orientierungspunkt zu schaffen. AUfgrund der bisher undefinierten städtebaulichen Situation des Stadtquartiers war es wichtig, mit einem markanten Baukörper zum Impulsgeber für die Umgebung und die zukünftige Entwicklung des Stadtgebietes zu werden.

Der entworfene Komplex wird durch seine Positionierung als zukünftiger Mittler zwischen Fabrik- und Bürobauten fungieren.

Das Konzept umfasst den Bau zweier unabhängiger, jeweils 26 geschossiger Büro- und Verwaltungstürme mit insgesamt 56.000 qm Fläche, die bis zum 18. Geschoss durch einen Verbindungsbau aneinander gekoppelt sind. Der Baukörper ist an den Schmalseiten von einer homogenen Aluminiumhülle eingefasst und öffnet sich an den Breitseiten komplett zur Umgebung.

Als eigenständige Einheiten geplant, sind die Türme unabhängig voneinander in der räumlichen Organisation, wie auch in der haustechnischen Ausstattung. Die Unterteilung der einzelnen Etagen kann in ein- bis sechs Mieteinheiten pro Ebene erfolgen. Im Erdgeschoss befindet sich die Lobby als Verteilungspunkt im Gebäude, sowie Ladenflächen und Bereiche für Fitness- oder Restaurantnutzungen. Die Orientierung und Gestalt des Baukörpers lässt ein Optimum an natürlicher Belichtung zu.


Geplant ist es, dass auch nachhaltige technologische Lösungen wie Geothermie und Kraftwärmekopplung realisiert werden, sofern die baurechtlichen Richtlinien dies vor Ort ermöglichen. Das Projekt soll bis 2013 fertiggestellt werden.

Anin · Jeromin · Fitilidis & Partner
Grunerstraße 36
40239 Düsseldorf

Margrit Reinhardt (PR & Öffentlichkeitsarbeit)

T: 0211-96133-230
M:

Das 1994 gegründete Düsseldorfer Architekturbüro Anin•Jeromin•Fitilidis & Partner hat sich in den letzten Jahren auf hochwertige Funktionsbauten spezialisiert. Besonderes Augenmerk legen die international tätigen Architekten dabei auf den respektvollen Umgang mit fossilen Brennstoffen. So werden in den Projekten zunehmend regenerativ betriebene Versorgungssysteme entwickelt und umgesetzt. Davon zeugen die mehrfach ausgezeichneten Projekte.
Kategorie: Pressemitteilung
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Gewinnern des Thüringer Holzbaupreises

Preisgekrönte Architektur


Pressemitteilung von: Toskanaworld GmbH
(openPR) - Mit innovativem Saunadach gehört die Toskana Therme Bad Sulza zu den Gewinnern des Thüringer Holzbaupreises

Bad Sulza im Juni 2009
Ideenreiche und anspruchsvolle Konstruktion zeichnen das Holzkuppeldach der neu eröffneten Saunawelt an der Toskana Therme Bad Sulza aus. Im Rahmen der Verleihung des Thüringer Holzbaupreises würdigte der Freistaat Thüringen am 11. Juni 2009 das freitragende Holzdach und dabei besonders die intelligente Nutzung des Rohstoffes Holz. „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und den Erfolg für alle Beteiligten“, berichtet Jörg Hanf, Kurdirektor von Bad Sulza.

Inspiriert vom Schneckenhaus
Um eine zukunftsweisende Saunalandschaft zu schaffen, orientiert sich der Entwurf des Ingenieurbüros Trabert + Partner und des Architekturbüros Ollertz + Ollertz an der Form eines Schneckenhauses: Im Grundriss zeigen sich zwei unterschiedlich große Spiralen, die jeweils eine komplette Windung von 360 Grad erreichen. Mit inneren und äußeren Gängen entsteht auf 1.200 Quadratmetern Innenfläche ein reizvoller Wechsel zwischen Offenheit und Intimität. Dies ermöglicht eine Aufteilung in unterschiedliche Saunabereiche, die mit klassischen und avantgardistischen Angeboten für anregende Entspannung sorgen. Direkt unter der preisgekrönten Holzkuppel finden Besucher auf einer weiteren Ebene den erhöhten Ruhebereich, der durch die Rundung der Deckenkonstruktion eine Atmosphäre der Geborgenheit schafft. Von außen ermöglicht die Holzkonstruktion eine Erdanfüllung und damit eine Grasbepflanzung. „Dadurch passt sich der Neubau auch optisch hervorragend an die vorhandenen Gebäude und das grüne Gelände an“, informiert Architekt Andreas Ollertz.


Seit 1999 verleihen die Thüringer Ministerien für Bau, Landesentwicklung und Medien sowie Landwirtschaft, Natur und Umwelt alle zwei Jahre den Thüringer Holzbaupreis. Mit dieser Auszeichnung würdigt der Freistaat Thüringen die innovative Verwendung von Holz im Hochbau und eine nachhaltige Bauweise.

Toskanaworld GmbH
Rudolf-Gröschner-Straße 11
99518 Bad Sulza
Micky Remann
E-Mail:
Internet: www.toskanaworld.net
Telefon: +49-36461-92 00 0
Fax: +49-36461-92 00 2

Unter dem Motto „glück und gesundheit“ leitet das Unternehmerpaar Klaus Dieter Böhm und Marion Schneider die Toskanaworld GmbH mit dem Hauptsitz im thüringischen Bad Sulza. Neben dem Anfang der 1990er-Jahre übernommenen Klinikzentrum gehört inzwischen auch das Hotel an der Therme und seit April 2009 eine neuartig gestaltete Saunalandschaft zur Toskana des Ostens in Bad Sulza. Weitere Standorte bilden die Toskana Therme Bad Schandau und das Hotel Resort Schloss Auerstedt. Als neuestes Objekt plant die Toskanaworld GmbH 2010 im hessischen Bad Orb neben dem Kurhaushotel eine weitere Toskana Therme zu eröffnen.

In den Toskana Thermen in Bad Sulza und Bad Schandau sorgt der sogenannte LIQUID SOUND® für ein einzigartiges Badeerlebnis. Durch eine Unter- und Überwasser-Beschallung baden die Besucher in Licht, Musik und dem salzhaltigen Solewasser. Vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie Festivals, Lesungen, Seminare sowie Ausstellungen und künstlerische Videoinstallationen gehören zum Programm und locken zahlreiche Urlauber in die Toskana des Ostens. Durch das medizinische Know-how liegt eine weitere Kompetenz im Bereich Medical Wellness.
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Daimler baut neues Presswerk

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:46

auto-reporter.net - 24. Juni 2009

In Kuppenheim hat Daimler heute (24. 6. 2009) den ersten symbolischen Spatenstich für ein neues Presswerk vorgenommen. Der Bau soll Mitte des dritten Quartals 2010 fertiggestellt sein. Das Investitionsvolumen beträgt rund 70 Millionen Euro.

In Kuppenheim sollen sowohl Außenhaut- und Strukturteile für Mercedes-Benz-Lastwagen nach Wörth und für die Nachfolgegenerationen der A- und B-Klasse nach Rastatt geliefert Das neue Presswerk wird über eine verkettete Presslinie, drei Einzelpressen und 23 Schweißanlagen zur Komponentenfertigung verfügen. Pro Tag sollen dort bis zu 330 Tonnen Stahl verarbeitet werden. Zunächst entstehen rund 130 Arbeitsplätze. Ein späterer Ausbau des Werks ist geplant. (ar/jri)
Kategorie: Pressetext
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Stadtmarketing, Citymarketing und Standortmarketing

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 21:58

Pressemitteilung von DESEO GmbH, Agentur für Gestaltung

 Licht und Lichtinszenierung kurbelt Business und Tourismus erfolgreich an.

(fair-NEWS) - Die "Blaue Nacht" in Nürnberg, das "Festival of Lights" in Berlin, "Lichtrouten" in Lüdenscheid - dies sind nur drei Beispiele von vielen Lichtfestivals in Deutschland, die jedes Jahr Tausende Touristen, Gäste und Bürger anziehen und begeistern. Licht mit seiner emotionalen Kraft ist dabei DAS Gestaltungsmittel für den öffentlichen Raum. Die äußerst erfolgreiche Wirkung zeigt sich unmittelbar. Licht hat inzwischen einen wichtigen Stellenwert im Stadtmarketing, in der Tourismuswerbung und in der Standortpolitik.


Häufig sind Festivals, Shoppingnächte, Stadtgeburtstage etc. der Anlass, große Areale, Altstadtkerne, Stadtgebiete, historische Häuser oder urbane Räume durch Lichtinszenierungen von lokalen und überregionalen Künstlern und Gestaltern zum nächtlichen Highlight werden zu lassen. Die Stadt wird zum Erlebnis, und darum geht es letztendlich, wenn Business und Tourismus angekurbelt werden soll. Lichtkunst hat die Aufgabe, architektonische Qualitäten einzigartig und unverwechselbar hervorzuheben, das Marketingkonzept perfekt zu stützen und eine hohe Anziehungskraft zu generieren. Nicht selten fällt nach solch einem Ereignis die Entscheidung, besondere Stadtobjekte dauerhaft durch Licht in Szene zu setzen.

Die Gestalter und Künstler von DESEO aus München haben sich in den letzten Jahren mit einzigartigen Umsetzungen im Bereich Lichtdesign und Lichtinstallation einen Namen gemacht. Eine gute Adresse für Städte und Gemeinden im In- und Ausland, die temporäre oder permanente Aktionen oder Events mit Licht planen. Unvergessen sind beispielsweise die Lichtg’schichten am Ruffinihaus München, beauftragt von Fremdenverkehrsdirektorin Dr. Gabriele Weishäupl. Oder das Highlight zur 850 Jahr Feier der Landeshauptstadt München, die spektakuläre Licht- und Klanginstallation LichtGlockenKlang an Münchens berühmtester Pfarrkirche Alter Peter. DESEO versteht es zudem, kunstvolle Lichtinszenierungen mit verkaufsfördernden Konzepten zu verbinden. So wurde zum Beispiel die Einkaufspassage Kaufingertor in München im Rahmen der ersten Münchener Kult(ur)-Shopping-Nacht mit einem eigenen Event- und Rahmenprogramm präsentiert und erwies sich als Top-Highlight in seiner ganzen Attraktivität, Anziehungskraft und Lebendigkeit.

DESEO erhielt mehrere iF Design Awards sowie eine Nominierung für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2007. DESEO ist eine Agentur, die durch ihr Netzwerk chancenreiche Synergien bieten kann. Man findet hier ungeahnten Ideenreichtum und einen starken konzeptionellen Background. Das Leistungsspektrum der Unit 2 „Licht und Lichtinszenierung“ umfasst Gebäude- und Objekt-Illumination, Lichtinszenierung, Lichtplanung, Entwurfs- und Ausführungsplanung, Beratung und Qualitätsmanagement. Das Team arbeitet dabei intensiv mit Architekten, Bauherren und Investoren zusammen. Qualität, Kreativität und innovative Technik fließen in eine ganzheitliche Lichtgestaltung ein.

Arbeitsbeispiele unter: www.deseo.de/lichtplanung_inszenierung_kunst0.html
Kategorie: Pressetext Deseo
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Architektenwettbewerb zugunsten des Büros NÄGELIARCHITEKTEN entschieden

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 20:17

Hamburg, 23. Juni 2009 – Der Architektenwettbewerb für einen Neubau in Wilhelmsburg Mitte an der Neuenfelder Straße, in dem künftig das Team der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) einziehen wird, ist am Montag, den 22. Juni 2009, zu Ende gegangen. Fünf ausgewählte Architekturbüros wurden aufgefordert, mit ihren Entwürfen ein modernes, hohen Anforderungen an Energieeffizienz und Nutzungsflexibilität entsprechendes Gebäude zu entwickeln und eine architektonische Idee für den sich weiter nach Süden angrenzenden Gebäudeteil aufzuzeigen. Die Jury, unter Vorsitz von Stefan Wirth, hat sich für einen Entwurf entschieden. Heute haben die Geschäftsführer der igs 2013 und der IBA Hamburg, Heiner Baumgarten und Uli Hellweg, und Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter den Preisträger bekanntgegeben: Das Büro NÄGELIARCHITEKTEN aus Berlin überzeugte die Jury mit seinem Entwurf.

„Mit diesem Entwurf erhält der erste Neubau in Wilhelmsburg Mitte, zugleich der künftige Sitz der igs 2013, ein Gesicht. Ich gratuliere dem Preisträger zu seinem Erfolg. Der Entwurf von NÄGELIARCHITEKTEN überzeugt vor allem dadurch, dass er die Funktionalität des Bürogebäudes am Besten umsetzt. Die verwendeten Materialien passen hinsichtlich ihrer Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit hervorragend in das Konzept der igs 2013. Zugleich ist es dem Architektenteam gelungen, für den Eingang in den Park und die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´ eine ansprechende Architektur zu entwickeln“, lobt Heiner Baumgarten den Siegerentwurf.

Oberbaudirektor Professor Jörn Walter ergänzt: „Die Stärke des Siegerentwurfs ist ein Gestaltungskonzept, das ein zukunftsweisendes Architekturthema transportiert. Er setzt die Aufgabenstellung des Verfahrens, eine wandelbare Typologie zu entwickeln, auf eine vorbildliche, umsetzbare und nach Aussage der Fachleute im Gremium wirtschaftlich tragfähige Weise um.“

„Das Verfahren zum igs 2013-Gebäude ist ein gelungener Auftakt für die ´Bauausstellung in der Bauausstellung´, in der die Zukunftsthemen des Wohnungsbaus im 21. Jahr-hundert behandelt werden. NÄGELIARCHITEKTEN vermitteln eine anschauliche Vision von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach“, betont Uli Hellweg, Geschäftsführer der IBA Hamburg.

Mit dem prämierten Entwurf begibt sich die igs 2013, gemeinsam mit der für das Grundstück zuständigen Finanzbehörde, nun auf Investorensuche und realisiert damit den ersten Bauabschnitt in Wilhelmsburg Mitte. Gesucht wird ein Investor, der auf einer rund 1500 Quadratmeter großen Fläche an der Neuenfelder Straße ein Gebäude zur flexiblen Wohn- und Büronutzung realisiert. Baubeginn soll voraussichtlich Ende des Jahres sein.

Das Grundstück ist im Besitz der Stadt und wird jetzt im Rahmen eines einstufigen Bestgebotsverfahrens auf den Markt gebracht. Für Fragen zum Vorhaben stehen interessierten Investoren als Projektansprechpartner von der igs 2013 Wolfgang Denien und Kerstin Koch telefonisch unter 040-2263198-70 oder -77 oder per Mail verwaltungsgebaeude@igs-hamburg.de zur Verfügung.

Für grundstücksspezifische Fragen können Interessenten sich an Matthias Peters von der Finanzbehörde wenden, Telefon 040-42823-4058 oder matthias.peters@fb.hamburg.de.

„Wir wünschen uns einen Investor, der auf dieser prägnanten Fläche im Herzen Wilhelmsburgs einen Meilenstein setzt“, betont Heiner Baumgarten. Entstehen soll ein flexibel nutzbares Hybridgebäude mit etwa 1900 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf vier Stockwerken. Besonders reizvoll für Investoren: Das Gebäude ist bereits fest vermietet. Die igs 2013 und die IBA Hamburg wollen das Objekt ab Ende 2010 für vier Jahre als Verwaltungssitz sowie für Ausstellungen nutzen. Im Anschluss soll das Gebäude zu Wohnzwecken oder weiter als Gewerbeimmobilie genutzt werden.

Das Bauvorhaben, das mit dem Siegerentwurf präzise Formen annimmt, ist der erste Teil eines sich nach Süden erstreckenden Gebäudetraktes. Für den zweiten Bauabschnitt wurde im Rahmen des Architektenwettbewerbs ebenfalls eine architektonische Idee erarbeitet, die eine einheitliche Lösung für den gesamten Gebäuderiegel zeigt. Auf diesem Baufeld möchte die IBA Hamburg eine neue, typologische Wohnform zwischen Wohnen und Gewerbe, sogenannte hybride Häuser, verwirklichen. Für diesen südlich angrenzenden Gebäudeteil können Investoren bereits jetzt ihr Interesse an der späteren Ausschreibung bekunden. Der Gebäudekomplex der hybriden Häuser ist ein vorgezogener Bestandteil des modellhaften Wohnungsbaus, der in den nächsten Jahren in Wilhelmsburg Mitte entsteht. Vier Riegel, vornehmlich mit Wohnbebauung, werden sich von der Neuenfelder Straße nach Süden erstrecken. Im Osten wird das Areal durch den geplanten Hotel-, Sport- und Fitnesskomplex begrenzt, nach Süden hin erstreckt es sich bis zum igs 2013-Gartenschaugelände, Wilhelmsburgs künftigen Stadtpark. Jeder der vier Bauriegel soll eine in sich konsistente architektonische Sprache sprechen.

Das angebotene Grundstück liegt reizvoll direkt am neuen Parkgelände der igs 2013. Sieben S-Bahnminuten zum Hauptbahnhof, 100 Meter Fußweg zum Kanu auf neu geschaffenen Wasserwegen, 500 Paddelschläge zum Picknick im Park – Wilhelmsburg liegt mitten in Hamburg und doch im Grünen. Die einmalige Lage und den eigenen Charakter der Elbinsel wissen immer mehr Menschen zu schätzen. Hier entsteht Wilhelmsburg Mitte, ein attraktives Quartier, das urbanes Wohnen mit einem breiten Freizeitangebot, viel Wasser und Grün verbindet. „Wir verzahnen hier Baukultur und Grünplanung in einer für Hamburg einmaligen, familienfreundlichen Weise“, unterstreicht Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der igs 2013, den besonderen Charakter des neuen Quartiers. Für Investoren bietet sich die Chance, das Gesicht des neu entstehenden Stadtviertels Wilhelmsburg Mitte zu prägen – und das in bester Lage.

Das igs 2013-Gebäude wird den Eingangsbereich des neuen Quartiers prägen. In puncto Nachhaltigkeit soll ein innovatives Energiekonzept zum Einsatz kommen: Der Neubau soll an den Energieverbund Wilhelmsburg Mitte angeschlossen werden, einem Modellprojekt der IBA Hamburg zum Thema „Stadt im Klimawandel“. Investoren können sich hier mit der Teilnahme an einem international bedeutsamen best-practice-Modell profilieren.

Der Energieverbund Wilhelmsburg Mitte wird Bestands- und Neubauten vernetzen und erhebliche Synergieeffekte erzielen, die über die Verbesserungsmöglichkeiten am Einzelgebäude hinausgehen. Durch den Zusammenschluss von Nutzern mit verschiedenen Spitzenlastzeiten und Energiebedarfen ermöglicht ein solcher Verbund Versorgungssicherheit bei gleichzeitig verbesserter CO2-Bilanz und günstigen Wärmepreisen. Die Teilnehmer am Energieverbund können dabei frei wählen, ob sie ihre Wärme komplett über den Verbund beziehen oder auch eigene Energieanlagen installieren wollen, etwa Solarthermie oder Brennstoffzellen. Wer möchte, kann so selbst aktiv Energie in den Verbund einspeisen und seine Kosten weiter senken.

Ansichten und Perspektiven des Siegerentwurfs und von Wilhelmsburg Mitte:
http://www.igs-hamburg.de/114.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=160&tx_ttnews[backPid]=108&cHash=8d8e30a664

http://www.naegeliarchitekten.de/

 

Rückfragen bitte an:

igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh,
Ina Heidemann
Tel. +49(0)40-226 31 98 -40
presse@igs-hamburg.de


Kategorie: Pressemitteilung
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Neue Versuchshalle für Institut der RWTH Aachen

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:20

Presseinfo vom 23.06.2009

Erster Spatenstich zum Neubau einer Halle für 1-Megawatt-Prüfstand erfolgt. Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW investiert vier Millionen Euro.

Aachen. Mit dem Ersten Spatenstich am Dienstag (23. Juni 2009) haben im Hochschulerweiterungsgebiet Melaten in Aachen die Arbeiten zum Neubau einer Versuchshalle für das Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung (IME) der RWTH begonnen. Vier Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Bauherr und Vermieter in den Hallenneubau. Schon Ende des Jahres sollen die ersten Versuche in der 800 Quadratmeter großen Halle gefahren werden können.

Das IME bearbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Forschungsthemen zur Steigerung der Verfügbarkeit und Energieeffizienz von Maschinenbauteilen bis hin zu kompletten Maschinenantrieben. Nicht nur bei PKW, sondern auch bei Nutzfahrzeugen und Land- und Baumaschinen wird die heutige Antriebstechnik durch instabile Kraftstoffpreise, neue Gesetze zu Emissionen und Energieeffizienz in Frage gestellt. Die aus dem PKW-Bereich bekannten Lösungsansätze wie zum Beispiel elektrische Hybride können aufgrund der unterschiedlichen Funktionalitäten und Fahrzyklen nur bedingt auf die Antriebsstränge von Nutzfahrzeugen und Land- und Baumaschinen übertragen werden.

Mit dem Neubau der Versuchshalle ist der erste Schritt zur Errichtung des Heavy Drive Train Centers (kurz HDTC) zur Untersuchung schwerer Antriebsstränge geglückt. Unter anderem wird im HDTC ein moderner Verspannungsprüfstand aufgebaut, mit dem neuartige Getriebe und Antriebsstrangkonzepte von ausgewählten Nutzfahrzeugen sowie Land- und Baumaschinen im Hinblick auf ihre Energieeffizienz untersucht und weiterentwickelt werden sollen. Ein weiteres Anwendungsgebiet der Antriebstechnik, in dem Energieeffizienz in Kombination mit der Verfügbarkeit eine bedeutende Rolle spielt, sind die Windenergieanlagen. Das IME wird auch hier seine Forschungsaktivitäten insbesondere zur Weiterentwicklung kleiner, wohnortnaher Windenergieanlagen forcieren. Der im neuen HDTC auf einem 750 Tonnen schweren Schwingfundament installierte Prüfstand verfügt über einen modularen Aufbau, so dass sehr flexibel 1-Achs- (etwa schwere LKW), 2-Achs- (wie Baumaschinen) und Inlineprüfaufbauten (zum Beispiel Windenergiegetriebe) realisiert werden können. Der Test von schweren Gesamtfahrzeugen im HDTC wird sowohl auf dem Prüfstand als auch auf der direkt am HDTC gelegenen Teststrecke des Institutes für Kraftfahrwesen der RWTH in hervorragender Weise möglich sein.

Neben den Technikumsbereichen für den Prüfstand werden in der Halle drei Montageplätze für Kraftfahrzeuge, weitere Technikflächen und Sozialräume untergebracht. Die Versuchsabläufe können von einer Messwarte aus beobachtet und gesteuert werden. Für einen sicheren Betrieb der Halle werden auftretende Lasten und Lärmimmissionen durch eine massive Bauweise kompensiert. So wird zum Beispiel auch die Fassade aus Betonfertigteilen vorgefertigt. Zwei Öltransformatoren in der Halle sorgen für die benötigte elektrische Leistung.


Für Kinder gebaut - Das Pforzheimer Kinderhaus

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:57

Carbonfaser-Technologie sorgt für langfristigen Fassadenschutz

Das Pforzheimer Kinderhaus ist bereits in seiner äußeren Gestalt erkennbar Kindern zugewandt. Fotos: Caparol Farben Lacke Bautenschutz/Andrea Nuding
(pressebox) Ober-Ramstadt, 23.06.2009, Eine kindgerechte und soziale Betreuung von Kindern unter Einbeziehung der Eltern - dies ist eines der Förderziele der Caritas Pforzheim. Der Neubau des Kinderhauses in der Gustav-Rau-Straße sieht deshalb neben einem differenzierten Angebot für Kinder mit und ohne Behinderung ab der neunten Lebenswoche bis zur Einschulung auch ein Eltern-Kind-Zentrum vor. Kinderkrippe, Kindergarten, Jugend- und Stadtteiltreff, Eltern- und Erwachsenenbildung finden so an einem Ort statt. Die ursprüngliche Absicht, den Altbau durch einen Anbau oder eine Generalsanierung den veränderten Anforderungen an eine zeitgemäße pädagogische Betreuungseinrichtung anzupassen, wurde von der Caritas Pforzheim, als Mieter des Objekts, schnell verworfen. Als wirtschaftlichere Lösung kristallisierte sich ein neues Gebäude heraus. Mit Unterstützung von Stadt und Land konnte das zweigeschossige Kinderhaus mit rund 100 Plätzen in kürzester Bauzeit realisiert werden.

Multifunktionales Raumkonzept

Die Vielfalt der Anforderungen bestimmt das multifunktionale Raumkonzept des Hauses, das den Bedürfnissen von Kindern auch in zehn Jahren noch gerecht werden soll. Investor und Bauherr ist die Pforzheimer Bau und Grund GmbH, die eigens dafür das 2.224 Quadratmeter große Grundstück erworben hatte. Das Gebäude selbst verfügt über eine Nutzfläche von 1.390 Quadratmeter, die sich über zwei Geschosse erstreckt. Die Räumlichkeiten für das Eltern-Kind-Zentrum mit knapp 150 Quadratmeter sind in das Gesamtareal integriert. Daher sind sie auch für die Kinder im Kindergarten nutzbar. Ein zusätzlicher separater Zugang ermöglicht darüber hinaus Gruppen die Nutzung abends, an Wochenenden und Feiertagen, ohne Eingriff in die Betriebsabläufe des Kindergartens. Das im September 2008 eröffnete Kinderhaus ist ein eigenständiges Gebäude, das in seiner äußeren Gestalt erkennbar etwas anderes, besonderes, eben dem Kind zugewandtes ist.


Farbenfrohe Kinderwelt

Der Neubau fügt sich mit seiner modernen, unaufdringlichen Architektur harmonisch in sein Umfeld ein und überzeugt durch ein eigenständiges Erscheinungsbild. Besonderer Wert wurde auf die Farbgestaltung gelegt. In Abstimmung mit der Stadt entwickelte das Caparol FarbDesignStudio ein Farbkonzept, das die Fassade über ihre Farbigkeit mit der Öffentlichkeit kommunizieren lässt. Sie wird von warmen, fast schon mediterran wirkenden Gelb- und Orangetönen geprägt, die durch Flächen in kühlerem Grau und Blau akzentuiert werden.

Architektonisch ist es gelungen, das Gebäude der steilen Hanglage anzupassen und große Spielflächen im Außenbereich zu schaffen. Die Außen- und Innenräume des Gebäudes greifen ineinander und verbinden sich. Im Inneren erwartet die Nutzer ein interessantes Raumkonzept. Über beide Geschosse erstrecken sich die fünf Gruppenräume, die über großzügige Spielflure gut erreicht werden. Im Erdgeschoss befindet sich ein überdachter Spielbalkon, der über eine Rutschbahn mit dem Spielplatz im Außengelände verbunden ist. Jeder Gruppenraum im Untergeschoss hat ebenfalls eine direkte Anbindung nach draußen.

Weiterhin verfügt die Tagesstätte über zwei Schlafräume sowie eine modern ausgestattete Küche mit Kinder-Restaurant, was für die Ganztagesbetreuung ausschlaggebend ist. Eine Besonderheit bei diesem Projekt ist jedoch die als Mehrzweckräume in das Objekt integriert Elternschule. Behindertengerecht ausgestattet, verfügt das Haus über einen verglasten Aufzug, der gleichzeitig für die Kinder die Technik erlebbar macht, ebenso wie die Lampen mit sichtbarer Elektrik

Extrem belastbarer High-Tech-Schutz für die Fassade

Ein wichtiger Aspekt bei diesem Bauprojekt war ein besonders „energieeffizientes und umweltbewusstes“ Bauen. Über eine Geothermie-Anlage kann das Gebäude sehr effizient beheizt werden. Zudem wurde das Gebäude mit einem modernen Wärmedämm-Verbundsystem ausgestattet. Dazu kommt mit der „Edition Carbon“ ein absoluter High-Tech-Schutz für die Fassade. Denn die von Caparol neuentwickelte, innovative Carbonfaser-Technologie macht das Wärmedämm-Verbundsystem nicht nur unempfindlich gegen Wind und Wetter, sondern ebenso gegenüber den hohen mechanischen Beanspruchungen einer Einrichtung für Kinder und überzeugte so Planer und Bauherren durch ihre im wahrsten Sinne des Wortes „Unschlagbarkeit“. Kohlefaser (Carbon) gilt als das „Wundermaterial“ in all jenen Bereichen, in denen die Grenzen des Machbaren ausgelotet werden. Es ist das Material in der Formel 1, im Jachtrennsport oder in der Luft- und Raumfahrt. Ein Material, das schon bei geringsten Schichtstärken höchste Festigkeiten aufweist. So ist die Zugfestigkeit von Carbonfasern nochmals rund 20mal höher als bei dem hochwertigen Metall Titan, das sich bereits durch hohe Festigkeiten auszeichnet. Mit der Edition Carbon hält die Wunderfaser jetzt auch in der Fassadentechnik Einzug.

Die carbonfaserverstärkte Armierung macht’s

Mit der Carbon-Technik werden völlig neue Maßstäbe in Bezug auf das Erscheinungsbild, die Belastbarkeit sowie die Lebensdauer einer hochgedämmten Fassade gesetzt. So erhöht sich die Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen wie Hagel oder Vandalismus ganz entscheidend. Aber auch die kleinen Vergehen des Alltags wie umgeworfene Fahrräder oder verirrte Fußbälle hinterlassen keine Spuren. Die Dämmung erhält somit jahrzehntelang ihre Funktion. Die wichtigste Aufgabe kommt dabei der Armierung zu. Im Mittelpunkt der Edition Carbon stehen daher zwei neue Armierungen für Sockel und Fassade, die jeweils mit der High-Tech-Faser ausgestattet sind: die neue High-Tech-Spachtelmasse „CarbonSpachtel“ sowie das speziellen Sockelschutzsystem „CarboNit“. Beide Komponenten bestimmen entscheidend die Stabilität und verleihen der Dämmung Schutz gegen äußere Einwirkungen, welche die Außenhaut verletzen und dem System durch Wassereintritt nachhaltige Schäden zufügen können. Während der carbonfaserverstärkte Capatect CarbonSpachtel für die erhöhten Anforderungen hochgedämmter Wärme-Verbundsysteme an der gesamten Fassade entwickelt ist, wurde die extrem widerstandsfähige Carbonfaserarmierung CarboNit speziell für den Einsatz im hoch beanspruchten Sockelbereich konzipiert. Dank ihrer wasserunempfindlichen Zusammensetzung ist die zweikomponentige Armierungsmasse insbesondere im Spritzwasserbereich einsetzbar.

Neben den rein mechanischen Beanspruchungen stellen aber auch die thermomechanischen Belastungen, verursacht durch erhebliche Temperaturdifferenzen in der Fassade, ein ebenso großes Risiko für die Dämmung dar. Auch hier wirken die Carbonfasern positiv, indem sie die innerhalb der Armierungsschicht entstehenden Spannungen und Kräfte aufnehmen und gleichmäßig an das Armierungs-Glasgewebe verteilen. Das bedeutet, dass Planer und Bauherren nun auch dunklere Farben zur Außengestaltung wählen können. Wo bisher die Grenze des spezifischen Hellbezugswertes bei 20 lag, kann der dank der Carbonfasern auf 15 reduziert werden. Dies eröffnet neue gestalterische Möglichkeiten. Im Falle des Pforzheimer Kinderhauses kam als Armierungsspachtel „CarbonSpachtel“ zum Einsatz. Die farblichen Akzente an der Fassade wurden mit dem Oberputz „AmphiSilan-Fassadenputz K 30“, einem verarbeitungsfertiger, silikonharzgebundener Oberputz gesetzt. Außerdem mit der „Muresko SilaCryl Fassadenfarbe“, die sich vor allem durch ihre exzellenten bauphysikalischen Eigenschaften wie extrem hoher Regenschutz und hohe Wasserdampfdurchlässigkeit auszeichnet. Dank des neuen carbonfaserverstärkten Wärmedämm-Verbundsystems konnten insbesondere auch die Innen- und Außenspielplätze ineinander übergehend geplant werden, ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen beispielsweise im Bereich der Rutsche oder des Spielbalkons.

Bautafel

Bauherr
Pforzheimer Bau & Grund GmbH, Pforzheim

Betreiber
Caritasverband e.V. Pforzheim

Objektdaten
Grundstücksfläche: 2.224 m²
Nutzfläche: 1.390 m²
Gesamtkosten: 2,23 Mio. EUR.

Fertigstellung
September 2008

Fassadenarbeiten
Stuckateur-Fachbetrieb Christian Hahn GmbH, Pforzheim

Pressetext Caparol Farben GmbH
eingestellt von bauinformant

Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz erneut siegreich bei deutschlandweiter Betonkanu-Regatta

Ausbildung & Studium, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 18:08
 
Ralf-Peter Witzmann, Pressse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Lausitz (FH)
23.06.2009
Die "GeBALLte Energie" der Hochschule Lausitz bei der Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen.
Die "GeBALLte Energie" der Hochschule Lausitz bei der Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen.
Foto: Marlies Kanter/ Hochschule Lausitz
Freude bei dem Team aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz über den Siegerpokal in der Offenen Klasse.
Freude bei dem Team aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz über den Siegerpokal in der Offenen Klasse.
Foto: Marlies Kanter/ Hochschule Lausitz
Etwas scheinbar Unmögliches ist Studenten aus dem Studiengang Bauingenieurwesen der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus unter Betreuung von Prof. Dr. Gert Gebauer, Prof. Dr. Gerd Bürger und Dipl.-Ing. Stefan Giebler gelungen. Bei der 12. deutschlandweiten Betonkanu-Regatta, die am 20. Juni 2009 auf dem Baldeneysee in Essen ausgetragen wurde, siegten sie mit ihrer Betonkonstruktion "GeBALLte energie" in der Offenen Klasse. Somit konnten sie den bei der erstmaligen Teilnahme an einer Betonkanu-Regatta im Jahr 2007 in Hannover mit dem Wasserfahrzeug "Lausitzer Gurkenflieger" errungenen Traumerfolg wiederholen.
Das Team der Hochschule Lausitz startete unter dem Motto "Der Lausitzer Fußball geht nicht unter" mit einem überdimensionalen schwimmenden Fußball aus Beton inmitten eines kompletten, ebenfalls aus Beton bestehenden schwimmenden Spielfeldes. Allein der Ball hat eine Masse von 800 Kilogramm. Mit einer schwimmenden Burg kamen die Regatta-Teilnehmer der HAWK Hildesheim auf Platz zwei. Das Team der Technischen Universität Dresden belegte mit einer runden Schwimminsel den dritten Platz.

Die Deutsche Betonkanu-Regatta wird regelmäßig von der Deutschen Zement- und Betonindustrie veranstaltet. Wesentliche Kriterien bei der Bewertung in der "Offenen Klasse" sind Originalität, Konstruktion, Gestaltung und Ausstattung sowie optische und akustische Präsentation.

Die zweiteilige Konstruktion der 17 beteiligten Bauingenieur-Studenten der Hochschule Lausitz besteht aus einem schwimmenden Fußballfeld mit 26 Quadratmetern Fläche und einem ebenfalls selbstständig schwimmenden Fußball mit einem Durchmesser von 2,50 Metern. In das Fußballfeld sind entsprechende Aussparungen für den schwimmenden Fußball eingearbeitet. Der Fußball besteht aus 12 Fünfeckelementen eines schwarzen und 20 Sechseckelementen eines weißen Hochleistungsbetons. Aus geometrischer Sicht handelt es sich um ein aufgeblasenes abgestumpftes Ikosaeder.

Bei diesem anspruchsvollen Projekt waren zahlreiche ingenieurtechnische Aufgaben und Herausforderungen, angefangen von der Herstellung mehrerer Schalungen mit gewölbter Innenschale, CAD-Zeichnung der gesamten Konstruktion, Berechnung der Auftriebs- und Schwimmstabilität bis hin zur betontechnischen und konstruktiven Umsetzung, zu bewältigen. Zur Herstellung der gewölbten Schalelemente mit anspruchsvoller Geometrie und Genauigkeit wurde ein CNC-gesteuerter "heißer Hobel" der Firma Stylework Klein Döbbern, die das Bootsbau-Team sehr engagiert unterstützte, eingesetzt.

Um möglichst hohe Anforderungen an die Wasserdichtigkeit, Schlag-, Stoß- und Biegebeanspruchung der mit etwa einem Zentimeter Wandstärke hergestellten 32 Einzelelemente des Fußballs zu realisieren, wurde ein spezieller textilbewehrter Hochleistungsbeton mit hoher Oberflächenqualität entwickelt.

Die gesamte Konzeption bezüglich des Zusammenbaus des Fußballs war zweifellos die größte und spannendste Herausforderung. Schließlich handelt es sich um einen Ball mit einer Masse von 800 Kilogramm und einem Volumen von acht Kubikmetern, der ohne Stahlbewehrung beziehungsweise zusätzliche innere Aussteifung tragfähig und mit einer berechneten Eintauchtiefe von nur 50 Zentimetern schwimmfähig sein muss.

Dipl.-Ing. Stefan Giebler, der zusammen mit Prof. Dr. Gert Gebauer und Prof. Dr. Gerd Bürger das Projekt maßgeblich betreute, hatte die entscheidende Idee für die technische Realisierung des Zusammenbaus. Sie entspricht dem Prinzip des ursprünglichen Fußballs, nämlich der "Vernähung". Dafür mussten insgesamt 1440 Löcher in die 32 Elemente gebohrt werden. Die Vernähung wurde mit einem Bergsteigerseil mit hoher Witterungsbeständigkeit und Zugfestigkeit durchgeführt. Die Löcher im Beton sowie die 90 Fugen zwischen den Fünf- und Sechseckelementen wurden mit einem speziellem Kleb- und Dichtstoff für Beton, der hohe Anforderungen an die Elastizität, Zugfestigkeit und Reißdehnung hat, verpresst.

Weitere Informationen:
Prof. Dr. Gert Gebauer
Hochschule Lausitz (FH)
Fachbereich Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik
E-Mail: ggebauer@abv.fh-lausitz.de
Tel.: 0355 5818-617
Weitere Informationen:
http://www.hs-lausitz.de/fachbereiche/abv.html - zu den Internetseiten des Fachbereiches Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik der Hochschule Lausitz

Im Kinderhaus Pforzheim stimmt die Akustik

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:54

Das Farbkonzept fördert Wohlfühlatmosphäre



















Kindgerecht präsentiert sich der Neubau schon äußerlich durch die fröhliche Farbgebung der einzelnen Baukörper. Dabei kam auch innovativem Fassadenschutz hohe Bedeutung zu. Foto: Caparol Farben Lacke, Bautenschutz/Andrea Nuding

(pressebox) Ober-Ramstadt, 23.06.2009
Das neu eröffnete Pforzheimer Kinderhaus in der Gustav-Rau-Straße gilt als Musterbeispiel für eine Gestaltung, die auf kindliche Bedürfnisse eingeht. In einem pädagogischen Umfeld ist eine ansprechende Farbigkeit der Räume von großer Bedeutung für die Sinnestätigkeit der Kinder. Insbesondere Farben und Akustik nehmen Einfluss auf das konkrete Lernverhalten und das Lebensgefühl von Heranwachsenden, die in einem höheren Maße als Erwachsene von äußeren Eindrücken positiv oder auch negativ beeinflusst werden. Zugleich werden durch Raumgestaltungen auch Maßstäbe für das ästhetische Empfinden und Urteilsvermögen der Kinder gesetzt.

Das Farbkonzept für die Innenraumgestaltung der Caritas Einrichtung orientiert sich stark an der Fassadenkonzeption, um so zu einem harmonischen Gesamtergebnis zu kommen. Die differenzierte, kräftige Farbgebung der einzelnen Baukörper macht aus dem Neubau schon äußerlich einen einladenden, kindgerechten Ort. Gleichzeitig schaffen die Farben einen direkten Bezug zwischen Außen und Innen. Klar erkennbar wird das in den Fluren, wo sich die Außenfarbigkeiten innen fortsetzen. Somit sind der Eingangsbereich und die Verkehrswege von intensiver Farbgebung geprägt, die aufgrund der außergewöhnlichen Architektur und der Nutzung angebracht und passend sind.

Differenzierte Farbkombinationen

„Entsprechend der Raumnutzung und der jeweiligen Aufenthaltsdauer haben wir sanfte oder aktivierende Farbtöne eingesetzt“ erklären Petra Ruhnau und Martina Lehmann vom Caparol-FarbDesignStudio. Generell sollten für Aufenthalts- und Gruppenräume dezentere Farbtöne gewählt werden, um eine ruhige und ausgeglichene Atmosphäre zu erzeugen. Räumlichkeiten mit einer kürzeren Aufenthaltsdauer wie Eingangsbereiche und Flure vertragen dagegen durchaus kontrastreichere und kräftigere Nuancen, die außerdem auch unempfindlicher sind. Diesem Farbkonzept ist man bei der Gestaltung der Pforzheimer Einrichtung konsequent gefolgt. In den Gruppenräumen sind die Farbtöne ruhiger gewählt, stehen aber immer in Verbindung zur äußeren Gebäudefarbe. So entspricht die Hauptwandfarbigkeit in stark aufgehellter Form durchgängig der jeweiligen Bautraktfarbe. Für eine anregende Raumstimmung empfahl das Caparol-FarbDesignStudio, eine Akzentfarbe, die jeweils eine Wand im Raum herausstellt. Dabei wurde auf deutliche Kontraste und eine stimmige Kombination mit den eingesetzten Materialien und deren Farben geachtet. Neben Einrichtungsgegenständen und Spielzeug bringt der rote Linoleumboden zusätzlich Farbe in den Kindergartenalltag.

Insgesamt bewegt sich die Farbigkeit des Kinderhauses im Gelb-, Rot- und Blaubereich. Grünnuancen wurden bewusst vermieden, um kein „buntes“ Bild zu erzeugen, zumal diese Farbe auch Außen nicht vorkommt. In Kombination mit „neutralen“ metallisch grauen Oberflächen wie den Sichtbetonwänden, die mit Caparol Metallocryl Interior im Kreuzschlag gebürstet sind, entwickelt sich ein ausgewogenes und in sich stimmiges Gesamtbild mit einer freundlichen kindgerechten Note. Dazu tragen auch Bodenfliesen und Türzargen sowie das Buchenholz der Möblierung und die honiggelben Fensterrahmen bei. „Die Farbigkeit passt optimal zur Architektur und schafft eine frische, fröhliche Atmosphäre,“ freut sich Lothar Hein, der als technischer Leiter beim Bauherrn, der Pforzheimer Bau & Grund GmbH, ein großer Befürworter des Farbkonzeptes ist.

Einsatzbezogene Materialien

Oberflächen in Einrichtungen für Kinder sind naturgemäß starken Belastungen ausgesetzt. Bei Anstrichen und Beschichtungsmaterialien auf hohe Qualität zu achten, macht sich daher bezahlt. In stark frequentierten Durchgangsbereichen sollte die Beschichtung besonders verschleißfest sein. Darüber hinaus sollten die Materialien in sensiblen Einrichtungen wie einem Kinderhaus lösemittel- und weichmacherfrei sein. Bei dem Pforzheimer Projekt kam daher die Innenfarbe Indeko-plus zum Einsatz. Sie erfüllt nach DIN EN 13300 die Naßabriebklasse 1, die Deckkraftklasse 1 und ist außerdem emissionsminimiert, lösemittelfrei, weichmacherfrei und TÜV geprüft.

Raumakustik zum Wohlfühlen

In einem Kinderhaus mit rund 100 Plätzen werden an die Raumakustik besondere Anforderungen gestellt, denn Kinder sollen ausgelassen spielen, fröhlich sein, aber auch zur Ruhe kommen können. Mit CapaCoustic Melapor sorgt deshalb ein modernes Akustiksystem von Caparol dafür, dass kein unzumutbarer Lärm das Miteinander-Reden und -Verstehen beeinträchtigt. CapaCoustic Melapor besteht aus geschäumten Melaminharz-Elementen, die es in verschiedenen Dicken, Formen und Farben gibt. Sie können in Form von Platten entweder direkt als Wand- und Deckenverkleidung auf den Untergrund geklebt oder mit T-Schienen als Baffle im freien Raum abgehängt werden. Ihre Schall dämpfende Wirkung entfalten die CapaCoustic Melapor-Elemente bereits bei einer Belegung der Wand- und/oder Deckenflächen von 30 bis 40 Prozent. Die Montage der extrem leichten und schwerentflammbaren Elemente kann nahezu überall im Raum durch Kleben oder Abhängen erfolgen. Passend zum jeweiligen Innenraum-Design stehen verschiedene Ausführungen zur Wahl: CapaCoustic Melapor-Panel: glatt mit Fase, als Welle oder Brekki sowie CapaCoustic Melapor-Baffle: in Form einer Ellipse, als Rechteck oder Kreis. In Pforzheim kam, an die Decke geklebt, CapaCoustic Melapor-Panel Typ Glatt mit Fase (625 x 625 mm) in Weiß zum Einsatz.

Den Vorstellungen der Bauherren entsprechend bietet das neue Gebäude, auch was die Innenraumgestaltung betrifft, Kindern und Pädagogen optimale Voraussetzungen, den Alltag lebendig auszufüllen. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis sorgfältig ausgewählter Materialien, die eine optimale Atmosphäre zur Entwicklung der Kinder schaffen.

Bautafel

Bauherr
Pforzheimer Bau & Grund GmbH, Pforzheim

Betreiber
Caritasverband e.V. Pforzheim

Objektdaten
Grundstücksfläche: 2.224 m²
Nutzfläche: 1.390 m²
Gesamtkosten: 2,23 Mio. EUR.

Fertigstellung
September 2008

Malerarbeiten
Heinrich Schmid GmbH & Co. KG, Karolingerstr. 29, 75177 Pforzheim


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GOLDBECk errichtet Parkhaus für das Ärztehaus in Neu-Ulm

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 17:15
Pressemitteilung von Goldbeck Süd GmbH

(23.06.09) In Neu-Ulm an der Dienstleistungszeile Wiley-Süd baut die Scherr + Klimke Bauten Anlagen Systeme GmbH ein Ärztehaus mit Parkhaus. Das Ärztehaus mit ca. 3.700 m² Geschossfläche wird in Kürze fertiggestellt. Die GOLDBECK Süd GmbH Geschäftsstelle Ulm hat den Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung des Parkhauses erhalten. Besucher, Patienten und Ärzte haben die Möglichkeit auf 168 modernen und hellen Parkplätzen zu parken. Die behindertengerechte Anbinung an das Ärztehaus ist sichergestellt. Auf bequeme und sichere Nutzung der Parkräume wurde sehr viel Wert gelegt. Ebenfalls standen eine moderen und reduzierte Architektur für Scherr + Klimke im Vordergrund. Der Entwurf wurde gemeinsam mit den Architekten von GOLDBECK erarbeitet. Baubeginn ist Herbst 2009.

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89081 Ulm
Telefon 0731 / 93407-0
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