Bauinformant bloggt Bauinformationen

Neue Broschüre: Selbständig im Ingenieurbüro

Existenzgruendung — geschrieben von bauinformant @ 21:05

Wer sich als planender und beratender Ingenieur selbstständig machen will, findet in der neuen VBI-Publikation wichtige Hinweise zur Vorbereitung und zur Bewältigung des Planeralltags – und zwar von denen, die es wissen müssen.

Berlin/München   -  24.04.2009

Der VBI hat in seiner Schriftenreihe die Broschüre „Selbstständig im Ingenieurbüro – kompetent und unabhängig“ veröffentlicht. Der Wegweiser wendet sich an Ingenieure und Planer, die den Start in die Freiberuflichkeit wagen wollen. Diese passgenauen Informationen liefern Rechtsanwälte, Steuerberater, Unternehmensberater, Wissenschaftler und gestandene Ingenieure.

Es gibt drei Schwerpunkte in dem Existenzgründungsratgeber: die Planung der Gründung, der Alltag sowie Unternehmensnachfolge als Alternative: Der Planungsteil umfasst sowohl grundsätzliche Hinweise, die bei der Gründung beachtet werden müssen, als auch steuerliche Aspekte, Darstellungen zur möglichen Finanzierung und Besonderheiten verschiedener Unternehmensformen.

Der Abschnitt „Alltag“ informiert über Marketing, Kalkulation und Controlling und den wichtigen „Ingenieurvertrag“. Daneben schildern Ingenieure ihre Erfahrungen mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und mit dem Knüpfen von Netzwerken als „Young Professionals“. Außergewöhnlich ist ein Erfahrungsbericht zum Auslandsconsulting, der sogar Regeln für Auslandsprojekte liefert.

Weil neben der Existenzgründung auch immer die Möglichkeit der Übernahme eines bestehenden Ingenieurbüros im Raume steht, beschäftigt sich der letzte Teil des Buches mit dem Prozess der Nachfolge und der optimalen Herangehensweise, schildert wie Know-how und Nachfolge gesichert werden können und klärt haftungsrechtliche Fragen.  

Die Broschüre „Selbstständig im Ingenieurbüro – kompetent und unabhängig“, Band 19 der VBI-Schriftenreihe, hat 164 Seiten und kostet 12 Euro zuzüglich MwSt. sowie Versandkosten. VBI-Mitglieder zahlen nur 7 Euro.

Schriftliche Bestellungen: VBI Service- und Verlagsgesellschaft, Budapester Straße 31, 10787 Berlin, Fax: -100, E-Mail: versand@vbi.de oder www.vbi.de -> Service -> Publikationen.

(Quelle: VBI)


Neubau der Synagoge in Potsdam

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:54

 

Pressemitteilung Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Sieger des Wettbewerbs steht fest

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Yitzhak Ehrenberg, Finanzminister Rainer Speer und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Vorstellung des Siegers des Architekturwettbewerbs

Am Freitag, dem 24.04.2009 um 10.00 Uhr, stellte der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) gemeinsam mit dem Bauverein Neue Synagoge Potsdam den Sieger des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Synagoge in Potsdam vor. Den 1. Preis gewann der Entwurf des Architekturbüros Haberland Architekten BDA aus Berlin.

150 Interessenten - ein Sieger
Über 150 Architekturbüros zeigten Interesse, den Neubau der Synagoge zu entwerfen. Nach einer ersten Auswahl blieben 30 Büros übrig, von denen sich 26 mit konkreten Entwürfen beteiligt haben. Aus diesen 26 Entwürfen hat die Jury drei Preisträger und drei Ankäufe ermittelt.

Die Beurteilung der Jury zum ersten Preis lautet:
„Idee der Verfasser ist es, die Synagoge als eigenständigen Stadtbaustein harmonisch in das neu zu errichtende Zentrum Potsdams einzufügen. Davon ausgehend wird der Blockrand mit differenzierten Baukörperstrukturen geschlossen.

Der Neubau der Synagoge ist im Anschluß an das Kabinettshaus deutlich ablesbar und geht in der Höhenentwicklung über den First des Kabinettshauses (Sanierungsziele) hinaus. Dieser Höhensprung wird jedoch durch die Plastizität des Baukörpers und Respektierung der Gliederung des Kabinettshauses städtebaulich gut gelöst.

Das Gebäude erhält einen markanten über zwei Geschosse reichenden Eingang, der die Bedeutung des Ortes auf einfache Weise hervorhebt. Öffnungen und geschlossene Fassadenbereiche entsprechen den inneren Funktionen.

Insgesamt entsteht ein auch aus dem Umfeld erkennbarer besonderer Baukörper, der die Maßstäblichkeit insgesamt nicht zerstört, sondern bereichert.
Die geplanten Gebäude des Ideenteils fügen sich in Höhenentwicklung, Eckausbildung und Parzellierung in das geplante Gesamtgefüge ein."

Planung für den Neubau noch in diesem Jahr
Der Technische Geschäftsführer des BLB, der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt war, Norbert John, ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr die Planungen abgeschlossen werden. „Nach der nun erfolgten Empfehlung des Preisgerichts wird der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf als Grundlage für eine Bauplanung dienen. Noch in diesem Jahr wird die Planung für den Neubau abgeschlossen werden", so Norbert John.

Idee wird konkret - Freude bei Gemeinde und Bauverein
Durch die Empfehlung der Jury und die Festlegung auf einen Sieger ist für die Entstehung der Synagoge ein weiterer Meilenstein erreicht worden. „Aus der Idee einer Synagoge ist nun durch die Modelle des Wettbewerbs etwas Konkretes, etwas Sichtbares geworden", freut sich Dr. Horst Mentrup, Vorsitzender des Bauvereins Neue Synagoge Potsdam. Auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Potsdam sieht den Abschluss des durch den BLB durchgeführten Wettbewerb als großen Schritt: „Nach schwierigen Zeiten für die jüdische Gemeinde ist der Abschluss des Architektenwettbewerbs ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur neuen Synagoge", sagte Vladimir Genkin. Beide bedankten sich beim Land Brandenburg, dass es den BLB mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt hat.

Öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten
Die 26 eingereichten Wettbewerbsarbeiten sind vom 28. April bis 10. Mai in der historischen Gewölbehalle des Kutschstalls im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte zu sehen. An allen Wochentagen habe Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit von 10-17 Uhr und an Wochenenden von 10-18 Uhr alle Wettbewerbsbeiträge zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Drei Preise und drei Auszeichnungen
Den 2. Preis erhielt der Beitrag des Architekturbüros Gramazio & Kohler GmbH aus Zürich. Die Jury schrieb zu diesem Beitrag: „Der Neubau fügt sich in die Straßenflucht der Schlossstraße ein, wird aber zweifach akzentuiert: Einerseits überragt der Baukörper die Satteldächer der Blockrandbebauung, andererseits wird der anschließende Baukörper um 60 cm zurück gesetzt. Hierdurch wirkt der Körper eigenständig, ohne aus der Blockstruktur herauszufallen."
An die Arbeitsgemeinschaft Archea - male (Marco Casamonti, Laura Andreini, Giovanni Plazzi, Christiano Lepratti, Vera Martinez) aus Berlin ging ein Sonderpreis, die Beiträge der Architekturbüros Thomas Müller Ivan Reimann aus Berlin, Sichau & Walter aus Fulda sowie Atelier 5 aus Bern und van Geisten Marfels aus Potsdam wurden mit Auszeichnungen versehen.

Bilder der Veranstaltung und des mit dem 1. Preis ausgezeichneteten Wettbewerbsbeitrags finden Sie in unserer Bildgalerie. (externer Link)

http://www.blb.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.154442.de


Vier angehende Architekten erhalten DETAIL-Stipendium

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:58
Die Zeitschrift DETAIL vergibt unter maßgeblicher Förderung der Sto-Stiftung ab diesem Sommersemester erstmals ein Stipendium an Studierende der Fachrichtung Architektur. Prof. Peter Cheret, Mitglied der Jury, erläutert die Gründe der Förderung: „Das Stipendium soll die Qualität in den künftig stark geregelten Studiengängen wahren. Insbesondere für diejenigen der Studierenden, die materiell wenig privilegiert sind. Darüber hinaus eröffnet es Freiräume für individuelle Entwicklung und gibt Orientierung durch Auslandsaufenthalte.“ Neben finanzieller Unterstützung sind internationale Praktika in renommierten Architekturbüros wie Allmann Sattler Wappner, München und bei der Industrie Bestandteil des Programms.

Mit ihrer Bewerbung nachhaltig überzeugen konnten Kristina Markovi von der Fachhochschule Giessen, Marion Arnemann, TU München, Till Thomschke, bald ETH Zürich, und Niklas Fanelsa von der RWTH Aachen. Durch Fachwissen im Bereich der Architektur, ihre Persönlichkeit, hohes Engagement im Studium sowie der Wertschätzung des Für- und Miteinander unter Kommilitonen begeisterten die vier Studenten die hochkarätige Jury.

Niklas Fanelsa ist der jüngste der vier Auserwählten. Von seinen Professoren als Alleskönner bezeichnet, arbeitet er seit dem zweiten Semester als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wohnbau der RWTH Aachen. Außerdem ist er Mitglied im Fakultätsrat und weiteren Gremien.

In den eingereichten Bewerbungen gaben Architektur- und Innenarchitekturstudenten einen spannenden Einblick in Arbeit, Fähigkeiten und Visionen. Neun kamen in die engere Wahl und wurden zum Interview von der Jury eingeladen. Neben Prof. Peter Cheret, Stiftungsrat Architektur der Sto-Stiftung, und Till Stahlbusch, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Sto AG, besetzten Ludwig Wappner, Partner des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, und Hans- Jürgen Kuntze, Geschäftsführer von DETAIL, das Auswahlgremium.

Sto-Stiftung
Deutsches Stiftungszentrum GmbH
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Tel.: 0201 / 84 01 -0
Fax.: 0201 / 84 01 -255


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Powered by kulando