Bauinformant bloggt Bauinformationen

Richtfest im Neubau der Polizeiinspektion Solingen

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:28

Presseinfo vom 30.04.2009

Zum Richtfest für den Neubau der Polizeiinspektion Solingen begrüßt Hans-Gerd Böhme, Niederlassungsleiter des Bau- und Liegenschaftsbetriebs NRW Düsseldorf (BLB NRW) am 30. April, 10.30 Uhr, die Gäste auf dem Baugelände an der Kölner Straße/Ecke Graf-Engelbert-Straße. Die Festredner sind Innenminister Dr. Ingo Wolf, Oberbürgermeister Franz Haug und BLB-Geschäftsführer Rolf Krähmer.

Den viergeschossigen Rohbau hat Bauunternehmung Franz von Stephoudt aus Weeze fertig gestellt. Die Dacharbeiten werden im Mai abgeschlossen, anschließend beginnen der Fenstereinbau und die Fassadenarbeiten. Die Entwurfsplanung stammt vom BLB NRW Düsseldorf, die Ausführungsplanung vom Architekturcontor Müller/Schlüter aus Wuppertal.

Die Polizei wird hier mit 174 Bediensteten einziehen. Eine 24-Stunden-Wache und Gewahrsam werden im Erdgeschoss untergebracht, Kommissariate und weitere öffentliche Bereiche im 2. und 3. Obergeschoss.

Erklärtes Ziel des BLB NRW ist die Unterschreitung des in der EnEV (Energie-Einspar-Verordnung) geforderten Wertes um mindestens 30% bei allen Neubauten. Für den Energiepass der Polizeiwache Solingen wird dieses Ziel erreicht. Dafür sorgt u.a.  die Reduzierung der Lüftungswärmeverluste oder die Kunst-und Tageslichtkoppelung.

Aus Kunst und Bau-Mitteln des Landes NRW wird die Künstlerin Sarah Pelikan die Wände im Eingangsbereich und in den Warteräumen farbig gestalten.

Gesamtkosten:   7,8 Mio. Euro
Bruttogeschossfläche:  3.700 qm
Erster Spatenstich:  27. Juni 2008
Richtfest:    30. April 2009
Fertigstellung:    Ende 2009


Hybrid-Heizsysteme auf Heizölbasis

Energie — geschrieben von bauinformant @ 13:46

Mit Öl-Brennwerttechnik, Solar und Holz flexibel heizen

Hohe Energieeffizienz, vielfältige Kombinationsmöglichkeiten mit regenerativen Energieträgern, Versorgungssicherheit und Flexibilität bei der Bevorratung – flüssige Brennstoffe haben ihr Zukunftspotenzial bei der diesjährigen weltgrößten Fachmesse für Heizungstechnik, der ISH in Frankfurt, unter Beweis gestellt. Zum Beispiel als Basis-Energieträger in einer „Hybrid-Heizung“. Das ist eine Kombination von Öl-Brennwertgerät, solarthermischer Anlage und Holzkaminofen, der in die Wärmeversorgung des gesamten Gebäudes eingebunden ist. Solche multivalenten Ölheizkonzepte wurden von mehreren Heizgeräteherstellern als praxiserprobte Lösungen zum effizienten Einsatz flüssiger Brennstoffe in Kombination mit erneuerbaren Energien vorgestellt.

Wird ein derartiges Kombi-Heizsystem mit Bioheizöl betrieben, das in einigen Regionen der Bundesrepublik bereits lieferbar ist, kommt eine dritte regenerative Komponente zur Einsparung fossiler Primärenergie hinzu.

Heizöl nur für Wärmebedarfslücken
Wesentliches Element einer „Hybrid-Heizung“ ist ein großvolumiger, gut isolierter Pufferspeicher, in dem die Wärme aus den unterschiedlichen Energiequellen bevorratet wird. In den Sommermonaten kann die für die Warmwasserbereitung benötigte Energie fast ausschließlich solar erzeugt werden. In der Übergangszeit und im Winter leistet der Holzkaminofen seinen Beitrag zur Beheizung des gesamten Gebäudes. Über einen Wärmetauscher wird ein Großteil der Wärme aus dem Kaminofen in den zentralen Pufferspeicher eingespeist, anstatt ungenutzt über den Schornstein zu entweichen. Erst wenn Solaranlage und Kaminofen den Wärmebedarf alleine nicht mehr abdecken können, schaltet sich automatisch das Öl-Brennwertgerät hinzu.

Vor allem in ländlichen Gebieten, in denen Scheitholz zumeist preisgünstig zur Verfügung steht, verzeichnen die Hersteller ein beachtliches Interesse an einer „Hybrid-Heizung“ auf Basis der Öl-Brennwerttechnik. Kombilösungen aus effizienter Heiztechnik und regenerativen Energieträgern kommen offenbar auch dem Bedürfnis der Hauseigentümer entgegen, ihre Wärmeversorgung auf mehrere Säulen zu verteilen. Sie bieten mehr Unabhängigkeit und Sicherheit bei der Energieversorgung gegenüber konventionellen, auf einen Brennstoff ausgelegten Heizsystemen.

Öl-Brennwerttechnik, auch das bestätigte die Fachmesse ISH, ist mittlerweile bei der Ölheizung Standard. Im vergangenen Jahr wurden erstmalig mehr Öl-Brennwertgeräte eingebaut als konventionelle Niedertemperaturkessel. 56 Prozent aller neu installierten Ölheizungen entfielen auf Brennwerttechnik, oftmals in der Kombination mit einer Solaranlage zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung. Insgesamt wurde mehr als ein Drittel aller neu installierten Heizungen im Jahr 2008 mit einer thermischen Solaranlage kombiniert.

Der Trend zu sparsamer Öl-Brennwerttechnik mit Solar hat sich auch in diesem Jahr trotz – oder vielleicht auch gerade wegen der Wirtschaftskrise fortgesetzt. Denn „die Anschaffung effizienter und umweltschonender Heiztechnik ist eine Investition in reale Werte mit garantierter Energiesparrendite“, erklärt Prof. Christian Küchen vom Institut für wirtschaftliche Oelheizung (IWO). Bis zu 40 Prozent weniger Heizöl verbraucht eine Öl-Brennwertheizung mit Solar im Vergleich zu einem veralteten Heizkessel.


Neues Amtsgericht in Mettmann ist fertig

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:30

Presseinfo vom 29.04.2009

Zur Einweihungsfeier mit Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter am 29. April, 10 Uhr, hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf (BLB NRW) den Neubau termingerecht fertiggestellt. Das Amtsgericht an der Gartenstraße 7 in Mettmann beeindruckt außen durch die aufwändige Klinkerfassade und innen durch das durchgängige Gestaltungskonzept. Farben, Materialien und Technik auf dem neuesten Stand schaffen ein modernes und offenes Klima. 11,6 Mio Euro hat der BLB NRW investiert, die Bruttogeschossfläche beträgt 4.800 qm. 66 Stellplätze stehen zur Verfügung.

Einige Umzugskartons stehen noch in den Büros, aber das meiste ist geschafft. Das neue Amtsgericht in Mettmann ist bezogen und in Betrieb genommen. Die Sicherheitsschleuse am Eingang funktioniert. In den Fluren werden als letzte Arbeiten die Türschilder angebracht. Die einzelnen Etagen sind farblich abgestimmt, im 1. OG Aqua, Kiwi im 2. OG, Champagn im 3. OG und Bernstein im obersten Geschoss. Hier im 4. OG ist das Büro von Amtsgerichtsdirektor Norbert Braun. Das Vorzimmer verwaltet Siegrid Herbold: „Nach 37 Jahren Dienst im Amtsgericht freue ich mich, dass ich den Umzug in so ein modernes Gebäude noch miterleben kann. Alles ist hell, freundlich und schön gestaltet.“ Pünktlich zur Einweihung blühen die Kastanienbäume rund um das Amtsgericht. In den oberen Etagen geht der Blick durch die fast raumhohen Fenster direkt auf die blühenden Baumkronen.

Alle Richtersäle sind mit schalldämmenden Akustikwänden ausgestattet. Die Freitreppe im Foyer und die Türen zu den Sälen im 1. OG sind aus Nussbaum, in den oberen Etagen wurden weiße Türen eingebaut. 

Sehbehinderte finden im gesamten Gebäude und bereits ab dem Bürgersteig Orientierungen, die Säle wurden für Hörbehinderte technisch ausgestattet. 

Durch die Nutzung der Erdwärme werden die Energiekosten erheblich gesenkt und die CO2-Abgabe der Heizungsanlage begrenzt. Dafür wurden 40 Erdsonden je 99 Meter tief in die Erde gebohrt.


Niedersächsische Kommunen nutzen neues Vergaberecht nur unzureichend

Bauwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 19:10

Konjunkturpaket II
Niedersächsische Kommunen nutzen neues Vergaberecht nur unzureichend 

Um Bauinvestitionen der öffentlichen Hand zu beschleunigen und damit der Wirtschaftskrise entgegenzusteuern, hatte die Niedersächsische Landesregierung zu Beginn des Jahres 2009 eine Regelung des Bundes übernommen, wonach bei der Vergabe öffentlicher Bauaufträge beschränkte Ausschreibungen ohne öffentlichen Teilnahmewettbewerb bis zu einem Auftragswert von 1 Million Euro und freiwillige Vergaben bis zu einem Auftragswert von 100.000 Euro ohne weitere Begründung zulässig sind.

Diese Regelung wurde vom Land Niedersachsen den Kommunen zur Anwendung empfohlen. Wie eine Umfrage des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen bei seinen Mitgliedsunternehmen ergeben hat, werden diese Instrumente von den niedersächsischen Kommunen bislang nicht im erwünschten Maße genutzt.Über 80 Prozent der befragten Unternehmen der Bauindustrie gaben an, dass die Städte und Gemeinden ihre Bauaufträge weiterhin im Wege des zeitaufwendigeren Instruments der öffentlichen Ausschreibung vergeben.

Erschwerend kommt als weiteres Ergebnis der Umfrage hinzu, dass die niedersächsischen Kommunen die Ende 2008 spürbare deutliche Investitionszurückhaltung bislang nicht aufgegeben haben. Fast 90 Prozent der befragten Mitgliedsunternehmen gaben an, dass sich gegenüber der Situation Ende des Jahres 2008 bislang keine Änderungen ergeben hat. Der Bauindustrieverband hat daher noch einmal an die zuständigen Ministerien des Landes appelliert, dafür zu sorgen, dass die Vergabe der Fördergelder im Rahmen des Konjunkturpaketes II an die Kommunen beschleunigt wird und die Städte und Gemeinden noch einmal aufgefordert werden, die neuen Instrumente des Vergaberechts in der Praxis auch anzuwenden.

Verantwortlich: Hauptgeschäftsführer Prof. Dipl.-Kfm. Michael Sommer

 


Kategorie: Pressemitteilung
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4. Concrete Design Competition

Beton, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:02

Pressetext 29.04.2009

4. Concrete Design Competition vor dem Start

Ausstellung zum Vorjahreswettbewerb in Berlin

Alle zwei Jahre schreibt die Zement- und Betonindustrie mit dem Concrete Design Competition einen internationalen Studenten-Wettbewerb für kreatives und innovatives Gestalten mit Beton aus. Im Wintersemester 2007/2008 arbeiteten Studenten europaweit Ideen zum „Hybriden“ aus und entwickelten visionäre Ideen und Anwendungen für den Baustoff Beton.

Impressionen von der Masterclass 2008 in Antwerpen

BetonMarketing Ost zeigt die prämierten Arbeiten anlässlich des Forums „Betondesign“ in einer Ausstellung am 5. Mai in Berlin. Das Spektrum der Exponate reicht von „hybriden“ Möbel- und Designentwürfen, Hochhäusern und Museen über schwimmende Wohnplattformen bis zu Töne erzeugendem Stadtmobiliar.

Zwei der in Deutschland erfolgreichen Teams erhalten in Berlin Gelegenheit, ihre Entwürfe ausführlich zu präsentieren. Barbara Graßl (TU München) stellt ihren Entwurf „solarconcrete“ vor, mit dem die thermische Speicherfähigkeit des Baustoffs Beton erweitert werden soll um dann phasenverschoben beispielsweise ins Gebäudeinnere übertragen werden zu können. Yü Chen und Juliane Greb (RWTH Aachen) entwickelten den „ComfortCapsule Concrete“. Dabei reagieren in die Oberfläche des Betons eingebrachte Kunststoffelemente dynamisch auf Umwelteinflüsse und verändern damit dessen haptische Wahrnehmung.

Monolithische Visionen

Im Zyklus 2009 / 2010 soll das Thema „MONOLITHIC“ bearbeitet werden. Als Kurator konnte der Schweizer Architekt Valerio Olgiati gewonnen werden. Er wird auch die einwöchige Masterclass leiten, die den Wettbewerb traditionell abschließt und dieses Mal im August 2010 in Istanbul stattfinden wird. Zusätzlich wird ein Preisgeld von 4.000 Euro ausgeschrieben. Beteiligen können sich Studierende, die im Wintersemester 2009/2010 immatrikuliert sind.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Forum Betondesign unter:  

http://www.beton.org/service/kalender


Informationen zum Concrete Design Competition finden Sie unter:
www.concretedesigncompetition.de

 

Der vierte Zyklus des Concrete Design Competition 2009/2010 wird von mehreren internationalen Verbänden der Beton- und Zementindustrie getragen. Das nationale Sekretariat für Deutschland übernimmt:

Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

National Secretary
Concrete Design Competition
Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Ansprechpartner:
Torsten Förster
Telefon: 030 - 2 80 02 - 222
Telefax: 030 - 2 80 02 - 250

 


Der Beton lebt ... und altert von der ersten Minute an

Beton, Forschung, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 17:00

RUBIN-SFB 398: Lebensdauerplanung für Betonbauwerke

Risse in der Oberfläche, Schäden am Skelett: Beton altert ganz ähnlich wie wir, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheint. Feuchtigkeit, Temperatur und mechanische Belastungen setzen ihm zu, und das schon ab dem ersten Moment, wenn er beginnt auszuhärten.

Bochumer Forscher haben ein Simulationsmodell entwickelt, das alle Belastungsarten des Werkstoffs und ihre vielfältigen Wechselwirkungen berücksichtigt. So können sie die Alterungserscheinungen und die Lebensdauer eines Betonbauwerks vorhersagen. Darüber berichten sie in der aktuellen Sonderausgabe von RUBIN, dem Wissenschaftsmagazin der Ruhr-Universität Bochum.

Zuerst beginnt das Schwinden

Als erstes beginnt das Schwinden: Wenn der flüssige Beton allmählich trocknet, schrumpft sein Volumen und er wird rissig. Dieser Vorgang kann Jahre lang dauern. Das Ausmaß der Rissbildung ist abhängig von verschiedenen Faktoren wie zum Beispiel der Zusammensetzung des Betons und von äußeren Einflüssen. Für die Beschreibung dieser Zusammenhänge haben die Forscher ein 3D-Materialmodell entwickelt, das Temperatur, Luftfeuchtigkeit und mechanische Einflüsse sowie deren Wechselwirkungen einbezieht. Richtig komplex wird es aber dann, wenn sich zu solchen Schädigungen weitere gesellen, die zum Beispiel durch mechanische Belastung entstehen. Das im SFB entwickelte Modell berücksichtigt erstmals das komplizierte Wechselspiel der verschiedenen "Angriffe" auf Betonbauwerke.

Typische "Angriffe" auf den Beton

Ein typischer Angriff ist zum Beispiel die Alkali-Kieselsäure-Reaktion, bei der die alkalische Porenflüssigkeit des porösen Baustoffs mit kieselsäurehaltigen Bestandteilen der Zuschlagsstoffe reagiert. Dabei entsteht an der Oberfläche der Zuschlagspartikel ein Gel, das Wasser aufsaugt und quillt - es baut sich ein innerer Druck auf, der die Struktur schädigt. Zusätzlich lösen sich bestimmte Bestandteile des Betons beim Kontakt mit weichem Wasser oder sauren Lösungen im Laufe der Zeit heraus: Kalzium wird regelrecht ausgewaschen. Die Simulationsmodelle erlauben es, diese Angriffe auch in ihrem Wechselspiel wie im Zeitraffer ablaufen zu lassen und so Betonbauteile in verschiedenen Stadien ihrer Lebensdauer "auf den Zahn zu fühlen".

Weitere Informationen

Prof. Dr. Detlef Kuhl, Institut für Baustatik und Baudynamik (IBSD), Universität Kassel, Tel. 0561/804-1815, E-Mail: kuhl@uni-kassel.de

Redaktion: Meike Drießen

Dr. Josef König | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.ruhr-uni-bochum.de/rubin


Mehr Informationen über den Werk- und Baustoff Beton finden Sie auch auf:

http://www.bauinformant.wordpress.com
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Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 14:13

Erster Spatenstich für neues Forschungszentrum

Das neue Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien

28.04.2009, Pressemitteilungen

Als das Walter Schottky Institut (WSI) vor 20 Jahren gegründet wurde, sahen nur wenige Menschen voraus, welchen enormen Einfluss die Halbleitertechnologie auf unser tägliches Leben haben würde. Auch bei der Nanotechnologie und den Nanomaterialien deutet sich eine ähnliche Entwicklung an. Unterstützt von Bund und Freistaat, die sich aufgrund der überregionalen Bedeutung des Zentrums die Kosten teilen, beginnt die Technische Universität München (TUM) heute mit dem Erweiterungsbau für das Walter Schottky Institut, dem Forschungszentrum für Nanotechnologie und Nanomaterialien.

 

Bund und Freistaat investieren etwa 14 Millionen Euro in den Bau des neuen Forschungsgebäudes. Die Ausstattung wird aus Drittmitteln, unter anderem aus Geldern der Exzellenzinitiative, ergänzt. Bereits in einem Jahr soll das Gebäude fertig sein und dann den Nanotechnologieforschern auf 2000 Quadratmetern Büros und Laborräume mit modernster Ausstattung bieten.

Räume, die dringend benötigt werden, da die Nachfrage nach der im WSI laufenden Halbleiter- und Nanoforschung nach wie vor hoch ist. „Bisher haben wir uns mit zusätzlichen Bürocontainern vor dem Haus behelfen müssen,“ sagt Professor Gerhard Abstreiter, der schon vor 20 Jahren an der Gründung des WSI maßgeblich beteiligt war. „Mit dem Exzellenzcluster „Nanosystems Initiative München“ (NIM) haben wir unsere Forschungsarbeit weiter verstärken können, aber räumlich sind wir nun absolut an der Grenze. Das neue Gebäude hilft uns, hier ein international herausragendes interdisziplinäres Forschungszentrum zu etablieren.“

Den Bau konzipierte das Münchener Architekturbüro HennArchitekten. Der quaderförmige Baukörper, so die Planung, orientiert sich über einen verbindenden Platz zum Walter Schottky Institut und nimmt Raumkanten und Proportionen der umgebenden Gebäude auf. Die Raumaufteilung im Inneren berücksichtigt den hohen Bedarf an Flexibilität und Vernetzung, der die Arbeitsweise der Forscher im Bereich der Nanowissenschaften charakterisiert. Die einzelnen Labormodule verteilen sich auf drei Geschosse und sind durch umlaufende Flure miteinander verbunden. Verglaste Trennwände und offene Räume vermitteln ein hohes Maß an Transparenz. Kommen neue Anforderungen, so lassen sich die flexibel nutzbaren Flächen durch geringfügige Umbaumaßnahmen anpassen. Die durchgängig einheitliche Fassadenstruktur fasst die einzelnen Einheiten gestalterisch zusammen. Das Gebäude schafft eine räumliche Plattform für die wesentlichen Arbeitsschritte der Forschung und versammelt ihre Prozessketten unter einem Dach.

Bildmaterial:

http://mediatum.ub.tum.de/node?id=736488

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gerhard Abstreiter
Technische Universität München
Walter Schottky-Institut
Am Coulombwall 3
D-85748 Garching
Tel.: +49 89 289 12770
Fax: +49 89 320 6620
E-Mail, Web: www.wsi.tum.de

Kontakt: presse@tum.de


Neue Broschüre: Selbständig im Ingenieurbüro

Existenzgruendung — geschrieben von bauinformant @ 21:05

Wer sich als planender und beratender Ingenieur selbstständig machen will, findet in der neuen VBI-Publikation wichtige Hinweise zur Vorbereitung und zur Bewältigung des Planeralltags – und zwar von denen, die es wissen müssen.

Berlin/München   -  24.04.2009

Der VBI hat in seiner Schriftenreihe die Broschüre „Selbstständig im Ingenieurbüro – kompetent und unabhängig“ veröffentlicht. Der Wegweiser wendet sich an Ingenieure und Planer, die den Start in die Freiberuflichkeit wagen wollen. Diese passgenauen Informationen liefern Rechtsanwälte, Steuerberater, Unternehmensberater, Wissenschaftler und gestandene Ingenieure.

Es gibt drei Schwerpunkte in dem Existenzgründungsratgeber: die Planung der Gründung, der Alltag sowie Unternehmensnachfolge als Alternative: Der Planungsteil umfasst sowohl grundsätzliche Hinweise, die bei der Gründung beachtet werden müssen, als auch steuerliche Aspekte, Darstellungen zur möglichen Finanzierung und Besonderheiten verschiedener Unternehmensformen.

Der Abschnitt „Alltag“ informiert über Marketing, Kalkulation und Controlling und den wichtigen „Ingenieurvertrag“. Daneben schildern Ingenieure ihre Erfahrungen mit interdisziplinärer Zusammenarbeit und mit dem Knüpfen von Netzwerken als „Young Professionals“. Außergewöhnlich ist ein Erfahrungsbericht zum Auslandsconsulting, der sogar Regeln für Auslandsprojekte liefert.

Weil neben der Existenzgründung auch immer die Möglichkeit der Übernahme eines bestehenden Ingenieurbüros im Raume steht, beschäftigt sich der letzte Teil des Buches mit dem Prozess der Nachfolge und der optimalen Herangehensweise, schildert wie Know-how und Nachfolge gesichert werden können und klärt haftungsrechtliche Fragen.  

Die Broschüre „Selbstständig im Ingenieurbüro – kompetent und unabhängig“, Band 19 der VBI-Schriftenreihe, hat 164 Seiten und kostet 12 Euro zuzüglich MwSt. sowie Versandkosten. VBI-Mitglieder zahlen nur 7 Euro.

Schriftliche Bestellungen: VBI Service- und Verlagsgesellschaft, Budapester Straße 31, 10787 Berlin, Fax: -100, E-Mail: versand@vbi.de oder www.vbi.de -> Service -> Publikationen.

(Quelle: VBI)


Neubau der Synagoge in Potsdam

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 15:54

 

Pressemitteilung Brandenburgischer Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen

Sieger des Wettbewerbs steht fest

Der Rabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Yitzhak Ehrenberg, Finanzminister Rainer Speer und der Potsdamer Oberbürgermeister Jann Jakobs bei der Vorstellung des Siegers des Architekturwettbewerbs

Am Freitag, dem 24.04.2009 um 10.00 Uhr, stellte der Brandenburgische Landesbetrieb für Liegenschaften und Bauen (BLB) gemeinsam mit dem Bauverein Neue Synagoge Potsdam den Sieger des Architektenwettbewerbs für den Neubau der Synagoge in Potsdam vor. Den 1. Preis gewann der Entwurf des Architekturbüros Haberland Architekten BDA aus Berlin.

150 Interessenten - ein Sieger
Über 150 Architekturbüros zeigten Interesse, den Neubau der Synagoge zu entwerfen. Nach einer ersten Auswahl blieben 30 Büros übrig, von denen sich 26 mit konkreten Entwürfen beteiligt haben. Aus diesen 26 Entwürfen hat die Jury drei Preisträger und drei Ankäufe ermittelt.

Die Beurteilung der Jury zum ersten Preis lautet:
„Idee der Verfasser ist es, die Synagoge als eigenständigen Stadtbaustein harmonisch in das neu zu errichtende Zentrum Potsdams einzufügen. Davon ausgehend wird der Blockrand mit differenzierten Baukörperstrukturen geschlossen.

Der Neubau der Synagoge ist im Anschluß an das Kabinettshaus deutlich ablesbar und geht in der Höhenentwicklung über den First des Kabinettshauses (Sanierungsziele) hinaus. Dieser Höhensprung wird jedoch durch die Plastizität des Baukörpers und Respektierung der Gliederung des Kabinettshauses städtebaulich gut gelöst.

Das Gebäude erhält einen markanten über zwei Geschosse reichenden Eingang, der die Bedeutung des Ortes auf einfache Weise hervorhebt. Öffnungen und geschlossene Fassadenbereiche entsprechen den inneren Funktionen.

Insgesamt entsteht ein auch aus dem Umfeld erkennbarer besonderer Baukörper, der die Maßstäblichkeit insgesamt nicht zerstört, sondern bereichert.
Die geplanten Gebäude des Ideenteils fügen sich in Höhenentwicklung, Eckausbildung und Parzellierung in das geplante Gesamtgefüge ein."

Planung für den Neubau noch in diesem Jahr
Der Technische Geschäftsführer des BLB, der mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt war, Norbert John, ist zuversichtlich, dass in diesem Jahr die Planungen abgeschlossen werden. „Nach der nun erfolgten Empfehlung des Preisgerichts wird der mit dem 1. Preis ausgezeichnete Entwurf als Grundlage für eine Bauplanung dienen. Noch in diesem Jahr wird die Planung für den Neubau abgeschlossen werden", so Norbert John.

Idee wird konkret - Freude bei Gemeinde und Bauverein
Durch die Empfehlung der Jury und die Festlegung auf einen Sieger ist für die Entstehung der Synagoge ein weiterer Meilenstein erreicht worden. „Aus der Idee einer Synagoge ist nun durch die Modelle des Wettbewerbs etwas Konkretes, etwas Sichtbares geworden", freut sich Dr. Horst Mentrup, Vorsitzender des Bauvereins Neue Synagoge Potsdam. Auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Potsdam sieht den Abschluss des durch den BLB durchgeführten Wettbewerb als großen Schritt: „Nach schwierigen Zeiten für die jüdische Gemeinde ist der Abschluss des Architektenwettbewerbs ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur neuen Synagoge", sagte Vladimir Genkin. Beide bedankten sich beim Land Brandenburg, dass es den BLB mit der Durchführung des Wettbewerbs beauftragt hat.

Öffentliche Ausstellung aller Wettbewerbsarbeiten
Die 26 eingereichten Wettbewerbsarbeiten sind vom 28. April bis 10. Mai in der historischen Gewölbehalle des Kutschstalls im Haus der Brandenburgisch Preußischen Geschichte zu sehen. An allen Wochentagen habe Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit von 10-17 Uhr und an Wochenenden von 10-18 Uhr alle Wettbewerbsbeiträge zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Drei Preise und drei Auszeichnungen
Den 2. Preis erhielt der Beitrag des Architekturbüros Gramazio & Kohler GmbH aus Zürich. Die Jury schrieb zu diesem Beitrag: „Der Neubau fügt sich in die Straßenflucht der Schlossstraße ein, wird aber zweifach akzentuiert: Einerseits überragt der Baukörper die Satteldächer der Blockrandbebauung, andererseits wird der anschließende Baukörper um 60 cm zurück gesetzt. Hierdurch wirkt der Körper eigenständig, ohne aus der Blockstruktur herauszufallen."
An die Arbeitsgemeinschaft Archea - male (Marco Casamonti, Laura Andreini, Giovanni Plazzi, Christiano Lepratti, Vera Martinez) aus Berlin ging ein Sonderpreis, die Beiträge der Architekturbüros Thomas Müller Ivan Reimann aus Berlin, Sichau & Walter aus Fulda sowie Atelier 5 aus Bern und van Geisten Marfels aus Potsdam wurden mit Auszeichnungen versehen.

Bilder der Veranstaltung und des mit dem 1. Preis ausgezeichneteten Wettbewerbsbeitrags finden Sie in unserer Bildgalerie. (externer Link)

http://www.blb.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.154442.de


Vier angehende Architekten erhalten DETAIL-Stipendium

Architekturpreise, Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 13:58
Die Zeitschrift DETAIL vergibt unter maßgeblicher Förderung der Sto-Stiftung ab diesem Sommersemester erstmals ein Stipendium an Studierende der Fachrichtung Architektur. Prof. Peter Cheret, Mitglied der Jury, erläutert die Gründe der Förderung: „Das Stipendium soll die Qualität in den künftig stark geregelten Studiengängen wahren. Insbesondere für diejenigen der Studierenden, die materiell wenig privilegiert sind. Darüber hinaus eröffnet es Freiräume für individuelle Entwicklung und gibt Orientierung durch Auslandsaufenthalte.“ Neben finanzieller Unterstützung sind internationale Praktika in renommierten Architekturbüros wie Allmann Sattler Wappner, München und bei der Industrie Bestandteil des Programms.

Mit ihrer Bewerbung nachhaltig überzeugen konnten Kristina Markovi von der Fachhochschule Giessen, Marion Arnemann, TU München, Till Thomschke, bald ETH Zürich, und Niklas Fanelsa von der RWTH Aachen. Durch Fachwissen im Bereich der Architektur, ihre Persönlichkeit, hohes Engagement im Studium sowie der Wertschätzung des Für- und Miteinander unter Kommilitonen begeisterten die vier Studenten die hochkarätige Jury.

Niklas Fanelsa ist der jüngste der vier Auserwählten. Von seinen Professoren als Alleskönner bezeichnet, arbeitet er seit dem zweiten Semester als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Wohnbau der RWTH Aachen. Außerdem ist er Mitglied im Fakultätsrat und weiteren Gremien.

In den eingereichten Bewerbungen gaben Architektur- und Innenarchitekturstudenten einen spannenden Einblick in Arbeit, Fähigkeiten und Visionen. Neun kamen in die engere Wahl und wurden zum Interview von der Jury eingeladen. Neben Prof. Peter Cheret, Stiftungsrat Architektur der Sto-Stiftung, und Till Stahlbusch, Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Sto AG, besetzten Ludwig Wappner, Partner des Architekturbüros Allmann Sattler Wappner, und Hans- Jürgen Kuntze, Geschäftsführer von DETAIL, das Auswahlgremium.

Sto-Stiftung
Deutsches Stiftungszentrum GmbH
Barkhovenallee 1
45239 Essen
Tel.: 0201 / 84 01 -0
Fax.: 0201 / 84 01 -255


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Überwachungstechnik für Off-Shore-Windenergieanlagen

Energie — geschrieben von bauinformant @ 14:47

BAM-Pressemitteilung 5/09 vom 23. April 2009

Sicher und standhaft auf nassen Füßen

Standhafte Konstruktionen und intelligente Überwachungstechnik für Off-Shore-Windenergieanlagen stellt die BAM auf der Hannover Messe vor

Energie - zukünftig wird diese immer mehr aus Off-Shore-Windenergieanlagen (OWEA) erzeugt. Die BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung zeigt auf der Hannover Messe erste Forschungsergebnisse zu standhaften Fundamenten und zur sicherheitstechnischen Überwachung von OWEA, als Gemeinschaftsprojekt mit der Industrie und anderen Forschungsinstituten.

Zurzeit entstehen mehrere Anlagen in der Nord- und Ostsee. Dabei stellt das Meer neue Herausforderungen an Gründungsstrukturen und Überwachungstechnik der OWEA: Strömung, Wellenschlag, Gezeiten, Korrosion, fließender Untergrund sowie eine wetterabhängige und oft schlechte Erreichbarkeit. Besonders wegen der eingeschränkten Zugänglichkeit auf See sollen für die Wartung der OWEA intelligente Messsysteme den Zustand der Anlage überwachen. In dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekt werden ein integrales Monitoring- und Bewertungssystem zur Überwachung der Rotorblätter, der Maschine und des gesamten Systems entwickelt und erprobt.

Auf dem Messestand werden an einem Modell die Untersuchungen an Gründungsstrukturen erläutert. Dem Teilsystem Gründungsstruktur kommt eine besondere Bedeutung zu, da zu große Verformungen zum vollständigen Versagen der Gesamtanlage führen können.

An einem originalen, sechs Tonnen schweren Teil einer „Jacket“-Gründungsstruktur werden auf dem Messestand die Messmethoden zur Bestimmung der Beanspruchung dargestellt. Für Wassertiefen von 20 m bis 40 m, wie z. B. vor der deutschen Nordseeküste, wird als Gründungsstrukturen oftmals das „Jacket“ verwendet. Bei diesem Konstruktionstyp sind die Knotenbereiche, das sind die Verbindungen zwischen Eckstielen und Diagonalen, besonderes beansprucht. Das berechnete Tragverhalten der hochbeanspruchten Bauteile unter statischer und zyklischer Belastung wurde mit den experimentell bestimmten Ergebnissen verglichen. Den untersuchten Bauteilen konnte eine gute Tragfähigkeit bescheinigt werden.

Diese Methoden und Ergebnisse sind auch auf andere technische Bereiche wie Infrastrukturbauwerke oder die Luftfahrt anwendbar. Die Wege zur Lizensierung und Nutzung dieser Ergebnisse werden auf dem BAM-Stand auf der Hannover Messe erläutert.

Die BAM ist auf der Hannover Messe in der Halle 2 Stand 45A.


Kontakt:
Dr. Jürgen Lexow
Präsidiale Stabsstelle – Forschungskoordination, Marketing
Telefon: +49 30 8104-1004
E-Mail: juergen.lexow@bam.de


Starker Standort für Fügen und Beschichten

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 14:46

BAM-Pressemitteilung 4/09 vom 22. April 2009

Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM sind gemeinsam auf dem Gebiet der Füge- und Beschichtungstechnik tätig.

Zwei führende Berliner Forschungsinstitute arbeiten nun gemeinsam auf einem Gebiet, der Füge- und Beschichtungstechnik: das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK) und die Fachgruppe Sicherheit gefügter Bauteile der BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung. Dadurch ergeben sich für beide Institutionen hervorragende Forschungsmöglichkeiten und Zukunftspotenziale.

Gewinn für Region und Unternehmen

Die großen Gewinner dieses Zusammenschlusses sind neben dem Forschungsstandort Berlin Klein- und Mittelstandsunternehmen (KMU) und Forschungspartner: für sie gibt es ab sofort einen kompetenten Ansprechpartner in der Füge- und Beschichtungstechnik. Professor Dr.-Ing. Michael Rethmeier, Leiter der BAM-Fachgruppe Sicherheit gefügter Bauteile, erhält nun zusätzlich die Leitung des neu eingerichteten Bereichs Füge- und Beschichtungstechnik am Fraunhofer IPK.

Wichtig für die Prozesskette

Die Füge- und Beschichtungstechnik zählt zu den wichtigsten Schritten innerhalb einer Prozesskette in Industrie- und Produktbereichen, die neben der Werkstoffherstellung auch den Kreislauf von Herstellung, Betrieb, Reparatur, Entsorgung beziehungsweise Wiederverwertung eines Produktes beinhaltet. Dabei erfordern innovative Produkte und Produktionsschritte eine ständige Weiterentwicklung der konventionellen Verfahren und Entwicklungen neuer Verfahren in der Füge- und Beschichtungstechnik, die nun von beiden Instituten gemeinsam erforscht und entwickelt werden.

Zahlreiche Bauteile müssen dauerhaft gefügt werden. Hier ist die Fügetechnik mit stoffschlüssigen Verfahren beim Schweißen, Löten, Kleben und dem umformtechnischen Fügen von Bauteilen gefragt. Und ebenso zahlreiche Bauteile müssen dauerhaft beschichtet werden. Die Palette der zu fügenden Bauteile reicht von der Mikroelektronik bis zu tonnenschweren Bauteilen im Schiffs- und Flugzeugbau sowie bei den Beschichtungen von metallischen, organischen bis hin zu anorganischen Deckschichten.

Kooperation steigert wissenschaftliche Effizienz

Die Kooperation des Fraunhofer IPK und der BAM ermöglicht eine gemeinschaftliche Nutzung von personellen und apparativen Ressourcen, wodurch die wissenschaftlichen Ergebnisse gesteigert und ein schneller Technologietransfer gewährleistet werden soll.

"Durch die Kooperation mit der BAM sind wir in der Lage, unser Technologie-Portfolio um einen weiteren wichtigen Bereich der Produktionstechnik zu erweitern", freut sich Prof. Dr. Eckart Uhlmann, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik (IPK).

"Nach dem Urformen mit generativen Fertigungstechnologien, dem Umformen beispielsweise mit der magnetischen Impulsformung sowie unseren Kompetenzen beim Zerspanen, können wir unseren Partnern nun auch Know-how in der Füge- und Beschichtungstechnik anbieten. Außerdem bedeutet die enge Zusammenarbeit mit der BAM eine Stärkung der Kompetenzen bei Fragen der Materialprüfung", so Uhlmann weiter.

Kontakt: Professor Dr.-Ing. Michael Rethmeier
Fachgruppe V.5 Sicherheit gefügter Bauteile
Telefon: +49 30 8104 1550
E-Mail: michael.rethmeier@bam.de


EU-Kommission informiert sich über Zement- und Betonforschung

Beton, Baustoffe, Verbände — geschrieben von bauinformant @ 13:16
Hochrangige Delegation aus Brüssel beim Verein Deutscher Zementwerke

Die EU-Kommission nutzt verstärkt das wissenschaftlich-technische Know-how der deutschen Zementforschung als Input für die Gestaltung einer nachhaltigen Industriepolitik. Hochrangige Vertreter der Brüsseler Behörde informierten sich heute beim Verein Deutscher Zementwerke (VDZ) in Düsseldorf über aktuelle Ergebnisse aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. Die Delegation europäischer Experten aus der EU-Generaldirektion Unternehmen und Industrie wurde begleitet von einer Abordnung der Europäischen Organisation der Zementindustrie (Cembureau) in Brüssel unter Führung ihres Präsidenten Jean-Paul Méric, die den Besuch initiiert hat. Im Fokus für die Besucher standen umweltverträgliche Verfahren und Innovationen im Produktbereich. Das wissenschaftliche Interesse der Gäste aus Brüssel galt dabei modernen Messverfahren und Erfahrungen bei der Optimierung von Anlagen zur Zementherstellung, dem umweltfreundlichen Einsatz von Sekundärbrennstoffen, Auflagen für Energieeffizienz, dem Ressourcen schonenden Bauen, CO2-Emissionen und deren Bewertung sowie dem Umweltdatenblatt für Zement.

Der intensive Informationsaustausch unterstreicht nach Einschätzung von Dr. Martin Schneider, Hauptgeschäftsführer des VDZ, die über die Landesgrenzen hinaus anerkannte Forschungskompetenz des Instituts mit seiner vermehrt internationalen Ausrichtung. „Die industrielle Forschung steht heute vor der Herausforderung, trotz knapper Budgets wegweisende Beiträge zur Weiterentwicklung der Zementherstellung und -anwendung zu liefern“, so Dr. Schneider. „Der Forschungsstandort in Düsseldorf nimmt bei dieser Aufgabe einen Spitzenplatz im internationalen Vergleich ein und hat konsequente, richtungweisende Pionierarbeit geleistet.“

Mit Blick auf Europa ist hier vor allem die „European Cement Research Academy“ (ecra) zu nennen, die der VDZ Anfang des Jahrtausends ins Leben gerufen hat. Die Akademie fördert den Austausch von Forschungsergebnissen zwischen den Zementherstellern, unabhängig von einer Mitgliedschaft im VDZ. Diese Einrichtung reflektiert auch die Tatsache, dass die Zementindustrie seit den 90er-Jahren einen verstärkten Internationalisierungsprozess durchläuft. Regulierungen und Normungen, die Zement und Beton betreffen, finden zunehmend auf europäischer Ebene statt. Von daher erhält das Institut in zunehmendem Maß Anfragen zu wissenschaftlich-technischen Services aus dem Ausland. Darüber hinaus dienen die internationalen VDZ-Kongresse und Symposien mittlerweile als Anziehungspunkt für Experten aus dem Bereich der Zement- und Betonforschung. 


Seit 50 Jahren befindet sich der Verein deutscher Zementwerke (VDZ) mit dem Forschungsinstitut am Standort Düsseldorf. Der Verein beschäftigt ein 150-köpfiges Wissenschaftlerteam zur Erforschung wettbewerbsfähiger und umweltfreundlicher Techniken bei der Zementherstellung sowie von Messverfahren und zur Qualitätssteigerung der Produkte. Von der Prüfung über die Beratung bis zum komplexen Gutachten bieten der VDZ und sein Forschungsinstitut alle Dienstleistungen rund um Zement, Beton und Umweltschutz an.

Die aktuellen Informationen finden Sie unter www.bdzement.de und www.vdz-online.de


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"Energy Efficiency Award"

Energie — geschrieben von bauinformant @ 09:06

"Energy Efficiency Award" für ebm-papst, Brauerei Bosch und Evonik

Unternehmen für herausragende Leistungen zur Steigerung der Energieeffizienz ausgezeichnet

 

21.04.2009

 

Drei innovative Unternehmen wurden heute in Hannover für beispielgebende Projekte zur Steigerung der Energieeffizienz mit dem "Energy Efficiency Award 2009" ausgezeichnet. Den mit 15.000 Euro dotierten ersten Preis überreichte der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Jochen Homann, der ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, einem Hersteller von Motoren und Ventilatoren. Den zweiten Preis erhielt die Brauerei Bosch GmbH & Co. KG. Der dritte Preis ging an das Geschäftsfeld Chemie der Evonik Industries AG. Alle drei Unternehmen konnten mit ihren Effizienzprojekten überdurchschnittlich hohe Kosteneinsparungen im Produktionsprozess erzielen. Der mit insgesamt 30.000 Euro dotierte "Energy Efficiency Award" wurde im Rahmen der Initiative EnergieEffizienz von der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Messe ausgeschrieben und auf dem WORLD ENERGY DIALOGUE der HANNOVER MESSE verliehen.

 

"Die ausgezeichneten Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran. Mit Investitionen in Energieeffizienz stellen sie die Weichen für das Wachstum der Zukunft", betonte dena-Geschäftsführer Stephan Kohler bei der Preisverleihung.

 

Das Unternehmen ebm-papst hat für einen Werksneubau eine Lösung realisiert, die den gesamten Wärmebedarf der Werksgebäude über vorhandende Wärmelasten deckt. Die Beheizung erfolgt vollständig durch Nutzung der Abwärme aus der Produktion. Bei der Auswahl der Komponenten wurde auf modernste, energieeffiziente Technologien geachtet. So konnte ebm-papst die Energiekosten des Werkes für Heizung, Lüftung und Kühlung um 91 Prozent und damit um 87.000 Euro pro Jahr senken. Auf andere produzierende Unternehmen mit großen inneren Wärmelasten in den Werkshallen lässt sich das Projekt sehr gut übertragen.

 

Der Brauerei Bosch gelang es, den Brauprozess durch innovative Technik energieeffizienter zu gestalten. Sie hat ein neu entwickeltes Verfahren zur Würzekochung zum ersten Mal im industriellen Maßstab implementiert, das den Energiebedarf für die Ausdampfung unerwünschter Aromastoffe aus der Bierwürze erheblich senkt: die Rektifikationswürzekochung. Diese beruht auf dem Prinzip der mehrstufigen Destillation. Die Brauerei hat damit dazu beigetragen, eine neue innovative und energieeffiziente Technologieentwicklung zur Marktreife zu bringen. Mithilfe dieser Technik konnte die Brauerei den Energieverbauch bei der Würzekochung um 80 Prozent und somit um 21.000 Euro pro Jahr reduzieren. Das Projekt zeigt, wie sehr sich eine Steigerung der Energieeffizienz auch für kleine und mittlere Unternehmen auszahlt.

 

Evonik hat ein konzernweites Energiemanagement im Unternehmen etabliert, mit dem die bisher beteiligten Standorte bis zu 25 Prozent ihrer Jahresenergiekosten einsparen können. Ein Bestandteil des Energiemanagements sind interdisziplinäre Expertenteams, die alle energierelevanten Prozesse analysieren und Maßnahmenvorschläge entwickeln. Ein Beispiel für eine solche Effizienzmaßnahme ist die Optimierung der thermischen Nachverbrennungsanlage am Standort Münchsmünster. Dadurch konnten die Energiekosten der Nachverbrennung um mehr als 70 Prozent und damit um 680.000 Euro pro Jahr gesenkt werden.

 

Ausführliche Informationen zu allen Preisträgern sind zu finden unter www.industrie-energieeffizienz.de und im Filmarchiv können Sie die Videopräsentationen der Preisträger anschauen.

 

Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Aktionsplattform für effiziente Stromnutzung in allen Verbrauchssektoren, die von der dena und den Unternehmen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe getragen und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert wird.

 

Pressekontaktmitteilung:Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Berlin



Grundsteinlegung für „Petrom City“ - Neubau der Konzern-Zentrale von Petrom S.A. Rumänien

Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 18:17
 

Pressemitteilung von: anin jeromin fitilidis & Partner
Modellfoto neue Firmenzentrale der Petrom S.A. in Bukarest
Modellfoto neue Firmenzentrale der Petrom S.A. in Bukarest
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(openPR) - Düsseldorf / Bukarest

 Am Dienstag, 15.04.2008 fand im Norden Bukarests, die Grundsteinlegung für die neue Zentrale - „Petrom City“ der OMV Tochterfirma Petrom statt. Petrom ist der größte Öl- und Gasproduzent in Südost-Europa.

Der von dem Düsseldorfer Büro Anin • Jeromin • Fitilidis und Partner, geplante Komplex „Petrom City“ besteht aus fünf Gebäuden: zwei ovalen miteinander verschnittene Bürogebäuden, einem rechteckigen, elfgeschossigen Hochhauskörper, einem Rechenzentrum sowie einer konzerneigenen Energiezentrale.

Petrom City“ ist die Zusammenführung von derzeit noch zehn Bürostandorten in und um Bukarest. Der neue innovative und repräsentative Firmensitz in der rumänischen Hauptstadt soll Ende 2009 fertig gestellt werden. Auf ca.100.000 qm Gesamtnutzfläche werden 2500 Angestellte ihren neuen Arbeitsplatz beziehen.

Das Corporate Design von Petrom City wird durch die drei wesentliche Unternehmensidentitäten Petroms bestimmt: Kommunikation – Transparenz - Umweltverträglichkeit. Die gesamte Energieversorgung erfolgt mittels Kraft- Wärmekopplung über das eigene „PowerPlant“, an das ein Parkhaus mit ca. 1000 Stellplätzen anschließt.

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Auf dem Gelände werden eine Cafeteria, eine medizinische Einrichtung, ein Viva Shop sowie eine konzerneigene Kantine entstehen. Die Loop - Gebäude erhalten große, begrünte Atrien die über großzügige Brücken miteinander verbunden sind und die Besprechungsräume beherbergen. Die Fassade ist als einschalige Haut ausgeführt. In dem Galszwischenraum der Isolierverglasung ist der Sonnenschutz integriert. Die Oberfläche der Glashaut erhält eine gitternetzartige Bedruckung, die den Wärmeeintrag um 40% reduziert.

Aus der Erfahrung, verschiedener von AJF realisierten Projekten, wird es in der Bukarester Petrom-Zentrale gelingen, den Primärenergieverbrauch auf vorbildliche Werte zu senken, durch den intelligenten Einsatz von neusten Technologien.

Anin • Jeromin • Fitilidis & Partner

Margrit Reinhardt

Grunerstraße 36
D-40239 Düsseldorf

www.ajf.de

T 0049.211.96133-0
F 0049.211.96133-10
M

Das 1994 gegründete Düsseldorfer Architekturbüro Anin•Jeromin•Fitilidis & Partner hat sich in den letzten Jahren auf hochwertige Funktionsbauten spezialisiert. Besonderes Augenmerk legen die Architekten dabei auf den respektvollen Umgang mit fossilen Brennstoffen. So werden in den Projekten zunehmend regenerativ betriebene Versorgungssysteme entwickelt und umgesetzt. Davon zeugen die mehrfach ausgezeichneten Projekte.

Internetdokumentation zu Düsseldorfer U-Bahn-Netz

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 14:36

Stadt stellt filmische Dokumentation ins Internet

Mehr als eine Milliarde Euro wurden bisher in das Düsseldorfer U-Bahn-Netz investiert, seit am 24. März 1973 an der Fischerstraße mit dem U-Bahnbau begonnen wurde. Das Baugeschehen aus drei Jahrzehnten hat das Amt für Kommunikation in Zusammenarbeit mit den städtischen U-Bahnbauern jetzt in einer filmischen Dokumentation zusammenstellen lassen. In dem 12-Minuten-Film werden alle wesentlichen Stationen des bisherigen U-Bahnbaus und auch die damit zusammenhängenden Beispiele für den Stadtumbau präsentiert.

Der Film ist auch ein Dokument für die Bautechnik von vor 30 Jahren. Da tun sich auf der Heinrich-Heine-Allee gewaltige Löcher auf, da wird gezeigt wie das um 23 Meter von seinem ursprünglichen Standort in Richtung Kasernenstraße versetzte Carschhaus wieder neu entsteht, da schweben Brücken des Kö-Grabens auf gewaltigen Betonfundamenten förmlich in der Luft, da wird gezeigt wie die U-Bahn unter dem auf 490 Betonpfählen gesicherten Wilhelm-Marx-Haus hergeführt wird und schließlich auch wie im Juni 1985 auf der Königsallee die Narben des U-Bahnbaus verheilt sind und die Bürger den Prachtboulevard mit dem ersten Kö-Festival wieder für sich gewinnen.

Nachdem 1986 der umgebaute Hauptbahnhof in Betrieb genommen werden konnte, startete dann 1988, im Jahr des 700. Düsseldorfer Stadtgeburtstages, die U-Bahn auf der Strecke zwischen Heinrich-Heine-Allee sowie dem linksrheinischen Düsseldorf in Richtung Hauptbahnhof. Das erste U-Bahn-Teilstück in Düsseldorf war am 3. Oktober 1981 auf der 1.600 Meter langen Strecke zwischen Heinrich-Heine-Allee und dem Kennedydamm in Betrieb genommen worden.

Weitere Etappen waren im August 1989 der Baubeginn des Astes in Richtung Kettwiger-/Erkrather Straße, der im September 1993 in Betrieb genommen werden konnte. Am 1. Oktober 1998 startete die Tunnelbohrmaschine von der Philipshalle in Richtung Oberbilker Markt. Auf dieser Strecke wurde der Betrieb im Juni 2002 aufgenommen. Der Film endet mit einem Blick auf den Bau der Wehrhahn-Linie, mit dem offiziell am 28. November 2007 begonnen

Weitere Links zum Thema

mehr Infos und größeres Format

Auf den Spuren des U-Bahnbaus in Düsseldorf

Quelle: Website der Landeshauptstadt Düsseldorf, http://www.duesseldorf.de


Erste Dreiseilumlaufbahn in Italien

Unternehmen & Produkte, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 14:33

Die Rittnerbahn fährt wieder

Talstation. Foto: Leitner
Pressemeldung: Leitner GmbH

Die neue Dreiseilumlaufbahn auf den Ritten, die längste und auch die erste Bahn dieser Art in Italien, kann im Frühjahr ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Wichtigkeit der Bahn als Teil des öffentlichen Transportnetzes von Bozen wird augenscheinlich, wenn man die Streckenlänge von Bahn und Straße vergleicht: Liegen Ritten und Bozen auf dem Straßenweg 17 Kilometer entfernt, beträgt die Gesamtlänge der Bahnlinie nur 4.543 Meter. Die Bahnfahrt ist damit wesentlich kürzer als die Fahrt mit dem Auto.

LEITNER erhielt gemeinsam mit der Baufirma SEESTE – in Form einer zeitweilig zusammengeschlossenen Bietergemeinschaft – den Zuschlag für die Ausschreibung seitens der STA (Südtiroler Transportstrukturen AG) der Autonomen Provinz Bozen. Ausschlaggebend war die vorgeschlagene Finanzierungsform der Seilförderanlage: ein Public Private Partnership (PPP) Abkommen.

Das 3S-System, das neue Glanzstück in der Produktpalette von LEITNER, ist die Synthese aus der traditionellen Zweiseil-Umlaufbahn und der von Pendelbahnen hinreichend bekannten Technik des Doppeltragseiles, die den problemlosen Einsatz von Zwischenaufhängungen für das Zugseil zulässt.
Zwei konstruktive Charakteristiken heben das neue 3S Laufwerk deutlich von den konventionellen Konstruktionen ab. Erstens erfolgt die Fahrt durch die Stationen auf speziellen Stationsrollen, welche ein Durchfahren sehr kleiner Kurvenradien ermöglichen. Zweitens erfolgt das Zuführen des Zugseiles beim neuen Laufwerk von der Seite und das Einlegen in die Klemmen erfolgt von oben. Diese Ausführung wurde gewählt, um eine sehr kompakte Bauweise der Stationen zu ermöglichen und dennoch das Zugseil sicher in den Klemmen zu fassen.

Ein besonderes Augenmerk der neuen Anlage auf den Ritten sind die sehr geräumigen acht Kabinen, die jeweils 35 Personen bequem Platz bieten.

LEITNER erhält 40 Jahre lange eine Konzession zur Nutzung diverser Flächen in der Talstation. Die Tal- und die Bergstation wurden von Grund auf neu errichtet und erstere sieht auf einer 1.264 m2 großen Fläche Büroräumlichkeiten und auf 1.195 m2 Lokale für den Handel vor, zudem 130 unterirdische Parkplätze. Nach 40 Jahren gehen die genannten Nutzflächen an das Land über.

Technische Daten
Schräge Länge: 4.543 m
Höhenunterschied: 948 m
Höhe Umlenkstation: 273 m ü. M.
Höhe Antriebsstation: 1.221 m ü. M.
Gesamtanzahl der Stützen: 7
Max. Förderleistung (Endausbau): 550 P/h (740 P/h)
Fassungsvermögen Fahrzeuge: 35 Personen
Anzahl der Fahrzeuge: 8
Max. Betriebsgeschwindigkeit: 7,0 m/s
Leistung Hauptmotor: 2 x 450 kW
Durchmesser Tragseil: 4 x 47 mm
Durchmesser Zugseil: 40 mm
Durchmesser Bergeseil: 32 mm

 Animation (externer Link: Leitner Homepage)



Verleger mit Liebe zum Beton

Beton, Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 23:55

Pressemitteilung Heidelbergercement

 
Edition Panorama PR01: Das Verlagsgebäude überzeugt durch die hohe architektonische Qualität, die ausgewählten Materialien und die qualitativ sehr hochwertige Ausführung.

 

Mit viel Mut und Konsequenz hat der Verlag Edition Panorama seinen neuen Verlagssitz bauen lassen. Entstanden ist ein repräsentatives, ungewöhnlich ansprechendes Büro- und Wohngebäude aus Sichtbeton mitten in der Mannheimer Innenstadt.

In grauer Eleganz schiebt sich das neue Verlagsgebäude der Edition Panorama zwischen die schmalen Häuserfronten der westlichen Unterstadt Mannheims. Es bricht mit dem Stil vieler Häuserfassaden in dem alten Stadtviertel, das 1850 im Zusammenhang mit dem Rheinhafen entstand. Denn bei der Planung des Gebäudes auf dem neu erworbenen Grundstück war dem Verlagsgründer Bernhard Wipfler und seinem Sohn Sebastian schnell klar: Es sollte aus Sichtbeton sein.

Als Wunscharchitekt wählten die Verlagsinhaber den Schweizer Professor Beat Consoni aus. Nach verschiedenen Vorschlägen entschieden sich die Wipflers für eine klassische Bebauungsvariante auf dem 15 Meter breiten und 50 Meter tiefen Grundstück: Im vorderen Gebäudeteil zur belebten Straße, sind Verlagsgalerie und -büros sowie weitere Büros zum Vermieten untergebracht. Der Gebäudeteil nach hinten, zur ruhigeren, sonnigen Seite hin, beherbergt eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss und Wohnungen zum Vermieten im Obergeschoss. Ein lichtdurchfluteter Innenhof verbindet die beiden Teile und dient als zentraler Treffpunkt.

„Wir haben den Bau vor allem unter gestalterischen Gesichtspunkten geplant – nicht nur unter wirtschaftlichen Aspekten“, erklärt Bernhard Wipfler, „aber trotzdem muss er sich natürlich tragen.“ Dies macht sich vor allem in einer großzügigen Raumaufteilung bemerkbar: Die Räume sind auch in den Wohnungen 3 bis 3,30 Meter hoch. Es gibt nur wenige Türen, aber riesige Glasfronten. Der Sichtbeton kann seine Wirkung voll entfalten, denn es gibt keine störenden Leisten, Leitungen oder Heizelemente. In jedem Raum gibt es nur ein Schaltelement, das über BUS alle Funktionen steuert. Alle elektrischen Leitungen und Leuchten liegen im Beton. Geheizt und gekühlt wird über eine Fußbodenheizung. Das Zusammenspiel von Sichtbeton und dem überall verlegten Eichenparkett schafft eine klare, ruhige Atmosphäre. „Diese aufrichtige, ehrliche Architektur, die nichts versteckt, passt zu unserem Verlag“, erklärt Sebastian Wipfler. Niedrigenergiestandard und die Nutzung von Regenwasser für Toilette und Waschmaschine gehören für ihn selbstverständlich dazu.

Ohne den Willen der Verleger zum Durchhalten, wäre es zu dieser konsequenten Umsetzung des ursprünglichen Entwurfs nicht gekommen. Der Vater, Bernhard Wipfler, gesteht: „Mich hat vieles am Anfang erschreckt. Zum Beispiel die frisch aus der Schalung kommenden Betonwände. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie das später aussieht. Schließlich bin ich diesbezüglich Laie. Für eine private Bauherrschaft ist das schon ein ungewöhnliches Projekt.“

Auch sein Sohn, Sebastian Wipfler, hatte zu kämpfen. Aber auf andere Art. Denn der häufigste Satz, den er in der Planungs- und Bauphase hörte, war: „Das geht nicht.“ Im Nachhinein weiß er: „Es geht dann doch, man muss nur hartnäckig bleiben – auch wenn das viel Nerven und Kraft kostet.“ So konnten zum Beispiel die 3 und 3,30 Meter hohen Türen am Ende doch gebaut werden, ebenso wie die Schiebetüren aus Glas mit 3,30 Metern Höhe, oder die Screens für die 15 Meter breiten Fensterfronten. Auch die Betonfertigteiltreppe mit 14 Tonnen Gewicht, die nur unten und oben lose aufliegt, ließ sich nach anfänglicher Skepsis realisieren.

Die Umsetzung der sehr hohen Ausführungsqualität war nicht zuletzt durch die Unterstützung der Betotech Eppelheim möglich. „Sichtbeton ist nicht gleich Sichtbeton und die Vorstellungen von Bauherren, Bauleiter und Lieferant können stark voneinander abweichen. Daher ist hier gute Teamarbeit gefragt“, erklärt Wolfgang Eissner von der Betotech Eppelheim. „Um unliebsame Überraschungen zu vermeiden haben wir daher im Kellerbereich Probewände mit unterschiedlichen Schalungsarten und Strukturen erstellt. Anhand derer konnte das Sichtbeton-Team, bestehend aus Bauherren, Bauleiter, Lieferant und Betontechnologe, die Flächen entsprechend der Sichtbetonrichtlinie bewerten.“ Für Vater und Sohn Wipfler standen die Probleme Wolken- und Lunkerbildungen an erster Stelle. Nach eingehender Diskussion stand der Entschluss aller Beteiligten fest, dass eine begrenzte Unregelmäßigkeit an der Betonsichtfläche für das Erscheinungsbild des Gebäudes eher positiv ist.

Darüber hinaus sollten die Sichtbetonflächen jedoch in ihrer Struktur an die Umgebung angepasst werden und möglichst keine Schmutzfänger sein. „Daraus ergaben sich die Anforderungen an den Beton: Keine Wasserabsonderung, homogen und verarbeitungsfreundlich mit geringer Neigung zur Lunkerbildung, einheitliches möglichst helles Betongrau“, erklärt Eissner. „Als Konsistenz vereinbarten wir die Klasse F4, was sich für die Sichtbetonfläche als sehr positiv herausstellte. Bei den Sichtbetonarbeiten mussten Toleranzen von +/- 2 Zentimetern eingehalten werden. Der Wasserzementwert (W/Z-Wert) sollte 0,53 +/- 0,02 betragen“. Für den Betonlieferanten TBG Transportbeton Kurpfalz, einer Beteiligung der Heidelberger Beton GmbH, war dies mit hohem Aufwand verbunden, und er musste die Qualität seiner Lieferanten sicherstellen. Um in den heißen Sommermonaten eine gleichmäßige Qualität bei der Verarbeitung des Betons und eine hellere Farbe des Betons zu erreichen sowie Wolkenbildungen vorzubeugen, wählten die Beteiligten folgende Betonmischung: 60 Prozent CEMII/A-S 42 5 R und 40 Prozent CEM III/A 32,5 N. Und um wirtschaftlich zu arbeiten, stimmte das Sichtbeton-Team die Größe der Fassadenbrüstungen auf den Füllungsgrad des Fahrmischers (maximal acht Kubikmeter) ab – wodurch nicht zuletzt möglichen Entmischungen und Farbunterschieden durch Wolkenbildungen vorgebeugt wurde. Die einzelnen Betonierphasen betreute und begleitete die Betonprüfstelle E+W Betotech, Eppelheim. Das Ergebnis dieser engen Zusammenarbeit von Bauherr, Architekt, Bauleitung, Betonlieferant und Betontechnologe spiegelt sich so in der erreichten Sichtbetonqualität wider.

Qualitätsanspruch, Hartnäckigkeit und Konsequenz der Wipflers zahlten sich am Ende aus. Denn Anfragen nach den Wohnungen kamen bereits während des Baus und ein Großteil ist bereits vermietet – ganz ohne Makler. Den Verlegern war das menschliche Miteinander wichtig. Nicht jeder erhielt eine Wohnung. „Wir wollen, dass hier eine kritisch intellektuelle Gemeinschaft entsteht“, betonen sie. Der gemeinsam nutzbare Innenhof, hausinternes Carsharing und ein kleines Gästezimmer unterstützen diesen Ansatz. Nicht weniger als ein Zentrum für die kreative Szene soll hier, im Mannheimer Stadtviertel Filsbach entstehen.

Bautafel
Bauherr: Edition Panorama GmbH
Architekt: Professor Beat Consoni AG
Bauunternehmen: Eduard Züblin AG
Betonlieferant: TBG Transportbeton Kurpfalz
Produkteinsatz: ca. 2000 m3 Beton (C30/37)
Betonlieferant: TBG Transportbeton Kurpfalz GmbH & Co. KG
Betontechnische Beratung und Baustellenüberwachung: Betotech Eppelheim
Ausführungszeitraum: 2006 bis 2008
Nutzflächen: 170 m2 Galerie, 650 m2 Büro,
450 m2 Wohnungen; 9 Tiefgaragenstellplätze




Edition Panorama PR02: Die exzellente Qualität der Sichtbetonoberflächen ist das Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Bauherren, Bauleiter, Lieferant und Betontechnologen.

 

 


Kategorie: Pressemitteilung
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Filmhaus Wiesbaden

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:08

Pressetext der NOE Schaltechnik, 07.04.2009

URL:http://www.noe.de/fsk-wiesbaden.html

   

Eine Rundschalung für das Filmhaus

Um die Vorhaltung möglichst gering zu halten, setzten die Schalungszimmerer der Özkan Bau GmbH die Rundschalung nach den Vorgaben der NOE Schalungstechniker als symmetrische Halbschale ein: eine Hälfte des stark ge­krümm­ten Teils der Ellipse wurde geschalt und betoniert, dann wurde die Rundschalung auf den Kopf gestellt und gegenüber eingesetzt.

Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung

Ob exzellente Oberflächen oder ungewöhn­liche Bauformen, das Schalsystem für den Bau des Filmhauses der Friedrich-Wilhelm- Murnau Stiftung in Wiesbaden, entworfen von den Architekten Schneider + Sommer, musste flexibel und anpassungsfähig sein, um den vor­gegebenen finanziellen und zeitlichen Rahmen nicht zu sprengen.

Die Schalungsarbeiten waren in erster Linie geprägt von besonderen Ansprüchen an Kino­saal sowie Lager- und Bürogebäude. Waren es bei Lager- und Bürogebäude mehr oder weniger normale Schalarbeiten, sieht man einmal von den Anforderungen an die Sicht­betonqualität bezüglich einer Betonkern­aktivierung ab, gestaltete sich die Formgebung des Kinogebäudes schon etwas delikater: Der Grundriss erinnert an eine etwas „gestauchte“ Ellipse, die mit ihren „tausend“ verschiedenen Radien von jeder Norm abweicht und mit dem abfallenden Dachverlauf den Ellipsenschnitt quasi auf den Kopf stellt.
Was in seiner grundsätzlich simplen Nutzung als Neubau eines Bürogebäudes mit Kino und Lager noch recht moderat daher kommt, stellt als Filmhaus Wiesbaden unter der Ägide des Bauherrn, der Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung, doch schon höhere Ansprüche. Alleine schon weil sich die zentrale Idee der Konzeption um die Bündelung und Zusam­men­führung von Organisationen und Verbänden der deutschen Filmwirtschaft dreht. Und dabei geht es um nicht mehr und nicht weniger als deren Tätigkeitsfeldern unter einem Dach, dem Filmhaus, zusammen mit der Möglichkeit, über ein Kino die Prüfauf­gaben sowie die Ergebnisse von Filmbearbei­tungen und Restaurationen im eigenen Haus zu realisieren sowie ein Programm anbieten zu können. Das Herzstück des Bauvorhabens bildet dabei das Kino mit seinen 100 Plätzen, dessen Bedeutung auch durch die exponierte Lage vor dem Bürogebäude als eigenständiger Baukörper dokumentiert werden soll. Das Büro- und Lagergebäude selbst umschließt im Winkel das ellipsenförmige Kino, das mit seiner äußeren Gestaltung und Formgebung eine stilisierte Filmrolle mit umlaufendem Film­band symbolisieren soll.

Effiziente Schalungslösungen

Um die Kosten im Rahmen zu halten, im wahrsten Sinn des Wortes, war schon beim Lagergebäude klar, dass nur die Rahmen­scha­lung NOEtop, u. a. mit ihren Großtafeln, die adäquate Lösung sein konnte, was sich dann auch beim Bürogebäude fortsetzte. Mit den großformatigen NOEtop Schalelementen 3,31 m x 2,65 m aus dem Mietpark von NOE-Schaltechnik nutzte die Özkan Bau GmbH die Rationalisierungseffekte dieser Rahmenscha­lung „gnadenlos“ aus. Genau so, wie man auch die rund 1.200 m² NOE H20-Decken­schalung kostengünstig sowohl für die Ellipse als auch für die Büro- und Lagerflächen mit ihren Sichtbetondecken, Höhenversprüngen und Kleinflächen einsetzte. Die Anforderungen an die Sichtbetonqualität der Decken in Ver­bindung mit der Betonkernaktivierung sind extrem, was die Qualität der Oberflächen betrifft; absolut streichfähig hatte die Decke zu sein und die geforderte Rissbreiten­be­schränkung war konsequent einzuhalten. Die Schalung musste genau so wie die Betonage Top sein, die Möglichkeit der nachträglichen Korrektur der Sichtbetonoberfläche war gleich Null.
Dem Kinosaal dagegen war die NOEtop R 275 Rundschalung fast schon auf den elliptisch anlaufenden Baukörper geschrieben, auch wenn der Grundriss dieser Ellipse in Form und Abmessung etwas verdrückt aussah. Fix und fertig vormontiert und auf die komplette Schal­höhe von 6,00 m für 5,725 m Betonierhöhe im EG aufgestockt, wurden die Elemente der Rundschalung, insgesamt rd. 120 m², auf die Baustelle angeliefert. Das hieß auch für die Özkan Bau GmbH einfach abladen und sofort loslegen!
Die an der NOEtop R 275 Rundschalung im Werk eingestellten Radien mussten für den weiteren Einsatz auf der Baustelle nicht mehr umgespindelt, sondern nach dem Umbauen nur noch auf ihre Maßhaltigkeit kontrolliert werden; mit den mitgelieferten Holzlehren war das kein Problem. Beim Umbau der Rund­schalung bewährte sich wieder das einfache Auf- und Abstocken mit den system­spezifi­schen Aufstockzwingen genau so wie das genaue Nivellieren mit den extrem fein einstellbaren Spindeln. Aus drei verschiede­nen Elementhöhen von 3,00 m / 1,50 m und 0,75 m konnten die Schalkolonnen ihre NOEtop R275 Rundschalung aufbauen; die Höhenabstufung erfolgt im Raster von 0,75 m. Tricksen und flicken ist bei dieser Abstufung nicht notwendig. Um die Vorhaltung möglichst gering zu halten, setzten die Scha­lungszimmerer der Özkan Bau GmbH die Rundschalung nach den Vorgaben der NOE Schalungstechniker als symmetrische Halb­schale ein: eine Hälfte des stark gekrümmten Teils der Ellipse wurde geschalt und betoniert, dann wurde die Rundschalung auf den Kopf gestellt und gegenüber eingesetzt. Zusätzlich ist die Rundschalung direkt kompatibel mit der NOEtop Rahmen- bzw. Wandschalung; durch die Kombinierbarkeit der beiden Schalsysteme sind Übergänge von der Rundung in eine Ge­rade oder umgekehrt absolut problemlos zu schalen. Und so schließt man mit der Rahmen­schalung NOEtop an die Rund­scha­lung an, um die flachen Seiten der Ellipse als Polygonzug zu schalen, wie es die Architekten vorgesehen haben. 
Schalungs- und Taktpläne arbeiteten die NOE Schaltechniker der Niederlassung Limburg in Absprache mit der Bauleitung aus. „Das funktioniert mit den Schalungstechnikern bei NOE sehr gut, terminlich genau so wie tech­nisch“, sagt der verantwortliche Polier Cerdas Gürkan von der Özkan Bau GmbH aus Diez an der Lahn.

Bautafel
Neubau Filmhaus Wiesbaden

Bauherr:
Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung, Wiesbaden
Architekt:
Schneider + Sommer Architekten, Idstein
Ausführende Baufirma:
Özkan Bau GmbH, Diez/Lahn

Fix und fertig vormontiert auf die komplette Schalhöhe von 6,00 m wurden die Elemente der NOEtop R 275 Rundschalung auf die Baustelle an­geliefert.

Aus drei verschiedenen Elementhöhen von 3,00 m / 1,50 m und 0,75 m konnten die Schal­kolonnen ihre NOEtop R 275 Rund­schalung aufbauen; die Höhenabstufung erfolgte im Raster von 0,75 m. Tricksen und flicken ist bei dieser Abstufung nicht notwendig.

Mit den großformatigen NOEtop Schal­ele­menten 3,31 m x 2,65 m aus dem Mietpark von NOE-Schaltechnik nutzte die Özkan Bau GmbH die Rationalisierungseffekte dieser Rahmenschalung „gnadenlos“ aus.



 

WETTBEWERB FÜR DAS BUNDESARCHIV IN BERLIN

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:01

Wettbewerbsbekanntmachung
WETTBEWERB FÜR DAS BUNDESARCHIV IN BERLIN - MASTERPLAN

Erscheinungstag
9. April 2009
Abgabefrist
15. Mai 2009, 16:00
Anforderungsfrist
15. Mai 2009

Ausgeschriebene Leistungen

Der Wettbewerb wird als interdisziplinärer nichtoffener Wettbewerb mit Zwischenkolloquium ausgelobt. Ein vorgeschaltetes Bewerberverfahren dient der Auswahl von 5 bis 6 Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Architekten bzw. Stadtplanern. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch. Das Verfahren wird entsprechend der Richtlinien für Planungswettbewerbe (RPW 2008) sowie in Abstimmung mit der Architektenkammer Berlin durchgeführt.

Das Bundesarchiv in Berlin ist seit 1994 provisorisch auf dem Gelände der 1878 erbauten Kadettenanstalt in Lichterfelde untergebracht. Die Liegenschaft wurde 1933 von der Leibstandarte SS Adolf Hitler übernommen und nach dem Krieg von amerikanischen Truppen genutzt. Nach Fertigstellung des Magazinneubaus und der Sanierung der denkmalgeschützten Gebäude wird das Bundesarchiv die Berliner Bereiche des Archivs in der Bundeshauptstadt präsentieren und für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Ziel eines städtebaulichen und landschaftsarchitektonischen Wettbewerbs für Arbeitsgemeinschaften aus Landschaftsarchitekten und Architekten bzw. Stadtplanern ist es, einen Masterplan als flexiblen und fortschreibungsfähigen Leitfaden für alle mittel- und langfristigen liegenschaftsbezogenen Vorhaben des Bundesarchivs zu entwickeln, der sowohl der Geschichte des Ortes als auch seiner derzeitigen und zukünftigen Nutzung sowie der geschichtspolitischen Bedeutung des Bundesarchivs gerecht wird.

Dabei ist es Aufgabe in interdisziplinärer Zusammenarbeit ein Konzept zu erarbeiten, das die maximal für die ca. 12 ha große Liegenschaft verträglichen Baumassen in einer starken freiraumplanerischen Struktur positioniert und Aussagen u.a. zur externen und internen Erschließung, zur Adressbildung zum Umgang mit dem historischem Erbe, zur Integration von Infrastrukturen sowie zum Regenwassermanagement macht und darüber hinaus sinnvolle Bauabschnitte vorschlägt.

Adresse

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe, Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße  87
10623 Berlin
Deutschland

Kontakt

Angela L.Kauls
BBR Referat IV S 3 - Projektentwicklung, Planung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße 87
10623 Berlin

Tel: +49(0)3018.401-8104
Fax: +49(0)3018.401-8109
E-Mail:  architektur@bbr.bund.de

Stadt Düsseldorf erneuert Deich in Kaiserswerth

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 14:20


Erster Spatenstich für neuen Abschnitt/3,3-MIllionen-Euro-Projekt; bis Anfang 2010 fertig

Die Arbeiten zur Sanierung des Deiches am Herbert-Eulenberg-Weg in aiserswerth nehmen schon deutliche Konturen an. Erste Teile des alten eiches wurden komplett abgetragen. Am Donnerstag, 2. April, nahm berbürgermeister Dirk Elbers den ersten Spatenstich für den Aufbau des von Grund auf zu erneuernden Deiches vor. Das 3,3-Millionen-Euro-Projekt soll bis Anfang 2010 abgeschlossen sein.

Dazu OB Elbers: Düsseldorf schützt seine Bürger vor Hochwasser. Beim Hochwasserschutz sind wir auf einem guten Stand. Wir sanieren und erneuern unsere eiche, wo es notwendig ist. Nach der Sanierung der Deiche am rückerbach ist dies nun in Kaiserswerth das nächste größere Projekt.

Weitere Planungen betreffen Himmelgeist, Lohausen, Benrath, Wittlaerund den Bereich der Burgallee in Kaiserswerth. Im Finanzplan bis 2013 sind Mittel in Höhe von 23 Millionen Euro vorgesehen."
Auf der Baustelle ist der Mutterboden von den künftigen Erdlagerflächen und dem Deich abgeschoben worden und es wurden Zu- und Abfahrten ür den schweren Baustellenverkehr eingerichtet. Begonnen wurde mit er Sanierung des alten Pumpwerks im Deich. Hier werden insbesondere die Kellerwände sowie die Bauwerkssohle mit Beton verstärkt, so dass as Bauwerk nicht nur standsicher, sondern auch wasserdicht und auftriebssicher ird. Nun wird der Deich selbst in Angriff genommen.
Pünktlich zum Ende der hochwassergefährdeten Zeit wird nun mit dem Abtragen des alten Deiches begonnen.

Neuer Deich wird höher
Die Arbeiten sind erforderlich, da der 650 Meter lange alte Deich nicht ehr den heutigen Ansprüchen an ein sicheres Hochwasserschutzbauwerk genügt. Mängel weist der alte Deich zum einen wegen seiner nicht usreichenden Höhe auf. Er wird deshalb um 50 Zentimeter höher gebaut, um den neuesten Anforderungen an den Hochwasserschutz mit em so genannten Bemessungshochwasser von 11,75 Meter zu genügen. um anderen ist das Erdreich nicht ausreichend verdichtet. Der Deich
besitzt zudem keinen Deichverteidigungsweg, der spätestens seit den Erfahrungen mit dem Oderhochwasser von 1998 fester Bestandteil eines dem Stand der Technik entsprechenden Hochwasserdeiches ist und im Fall eines extremen Hochwassers Kontrollen beziehungsweise Reparaturarbeiten am Deich ermöglicht.

Bei der Sanierung wird so vorgegangen, dass der Deich in Abschnitten on 100 bis 150 Metern vollständig abgetragen und dort anschließend as Deichlager, also das Fundament des Deiches, erneuert wird. Mit dem btrag des nächsten Abschnittes wird der jeweils vorherige Abschnitt
zeitgleich wieder aufgebaut. Der neue Deich wird insgesamt breiter und höher als der alte. In den neuen Deich wird neben anzulieferndem Material auch das vorhandene Erdmaterial des alten Deiches integriert. Das spart Kosten bei den anzuliefernden Böden und schont die Umwelt, da nur vergleichsweise wenige Erdmassen angeliefert und abgefahren werden müssen. Auf der Landseite wird ein Deichverteidigungsweg eingerichtet, der Kontrollen und Reparaturarbeiten zur Sicherung des Deiches bei Hochwasser zulässt.

Drei-Zonen-Deich
Die Besonderheiten des neuen Deiches gegenüber verbergen sich im Querschnitt. Besteht der alte Deich aus einem homogenen Deichkörper aus Lehm, wird der neue als so genannter Drei-Zonen-Deich aufgebaut. Der Bereich zur Wasserseite hin wird vorwiegend aus dem lehmigen Altdeichmaterial
hergestellt. Ein Körper aus sandigem Material stützt die Lehmdichtung und bringt Stabilität. Weiteren Ballast zur Sicherung des landseitigen Deichfußes bringt der Drainkörper, über den der Deichverteidigungsweg geführt wird.

Stadt erneuert Deich in Kaiserswerth
Bis zum jetzigen Zeitpunkt liegen die Bauarbeiten, trotz der teilweise sehr schlechten Witterungsverhältnisse, voll im Zeitplan, der ein Bauende Anfang 2010 vorsieht. Der Stadtentwässerungsbetrieb ist bestrebt, die im Rahmen der Bauarbeiten entstehenden Belastungen so gering wie möglich zu halten. Auf der Arnheimer Straße (B 8) ist jedoch besonders im Bereich der Baustellenzufahrt (Höhe Haus Nr. 64) und der Baustellenausfahrt (Höhe Esso-Tankstelle) mit erhöhtem Baustellenverkehr zu rechnen. Bis Ende des Jahres wird der Herbert-Eulenberg-Weg für Fußgänger und Radfahrer gesperrt und nur für den Baustellenverkehr zugänglich sein. Eine Umleitung führt durch den Ortskern.

Quelle: Pressedienst der Landeshauptstadt Düsseldorf

Download Querschnitt Deich (externer Link): http://www.duesseldorf.de/download/deich.jpg


Kategorie: Information der Stadt Düsseldorf
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Sonnenkraft bewegt Rollläden

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 13:51
Bedienkomfort ohne umständliche Bauarbeiten

Haus- und Wohnungseigentümer kennen das Problem: Manchmal lassen sich vermeintlich einfache Renovierungswünsche doch nicht so unkompliziert realisieren. So zum Beispiel die nachträgliche Motorisierung der Rollläden. Zwar lockt das Plus an Komfort – ein Knopfdruck genügt und die Behänge bewegen sich mühelos ohne schweißtreibendes Gurtzerren oder Kurbeln. Aber was tun, wenn beim Vor-Ort-Termin in den eigenen vier Wänden vom Handwerker festgestellt wird, dass der notwendige Netzanschluss für die Antriebe fehlt? Das Neuverlegen von Kabeln ist meist umständlich und teuer. Zudem werden oft Putz, Tapete oder Fliesen in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Lösung bietet der Hersteller Somfy mit dem Solar-Komplettpaket. Dabei wird ein Photovoltaikmodul, das die notwendige Energie liefert, außen auf dem Rollladen oder der Fassade angebracht. Damit der Behang auch bewegt werden kann, wenn keine Sonne scheint, verfügt das System über einen Akku. Durch seine kompakten Maße lässt er sich einfach im Rollladenkasten integrieren. Der in die Rollladenwelle eingesteckte Motor wird per Funk gesteuert. So ist ein Wanddurchbruch und damit ein Loch in der Dämmung überflüssig. Weiterer Vorteil: Die Montagearbeiten können von außen vorgenommen werden, die Innenräume bleiben unberührt und sauber.

Die einzelnen Elemente des Solarkits sind sorgfältig ausgewählt und aufeinander abgestimmt. So liefert das hocheffiziente Photovoltaikmodul selbst dann noch Strom, wenn der Himmel bewölkt ist. Der Qualitäts-Akku ist kräftig, langlebig und liefert die benötigte Spannung, auch bei extremer Hitze oder Kälte. Damit funktioniert die komfortable Rollladenautomatisierung zuverlässig zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter.


Information:
Somfy GmbH
Postfach 186
72103 Rottenburg
Tel.: 01805 / 252 131 (0,14 €/Min.)
Fax: 01805 / 252 136 (0,14 €/Min.)
Internet: www.somfy.de


Kategorie: Pressetext Somfy
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Terrassen- und Wegegestalter von Kann

Unternehmen & Produkte — geschrieben von bauinformant @ 13:49

Mit wenigen Klicks zum Gartenglück

Einfach und schnell den Außenbereich am Computer zu planen, ist der Wunsch vieler Gartenliebhaber. Mit dem "Terrassen- und Wegegestalter" von Kann ist dies in wenigen Schritten möglich. So lassen sich eigene Bilder des Gartens oder der Hofeinfahrt in die Software einfügen und virtuell mit den Außenplatten und Pflastersteinen aus Beton des Herstellers ergänzen.

So mancher Gartenbesitzer träumt von einer Neugestaltung des heimischen Grüns. Doch was passt zur Optik des Hauses und wie könnte es am Ende aussehen? Gleichzeitig sind bei der Planung auch die Anforderungen an den Bodenbelag zu berücksichtigen. Witterungsbedingungen wie Regen oder starke Sonneneinstrahlungen dürfen den Bodenbelag nicht schädigen. Ein Auto sollte sich problemlos abstellen lassen ohne dass der Untergrund dabei Schaden nimmt. Der Betonsteinspezialist Kann bietet für alle Anforderungen ein umfassendes Sortiment an Außenplatten und Pflastersteinen an. Für die Gestaltung stellt der Hersteller als ideales Hilfsmittel eine kostenlose Software bereit.

Unter www.kann.de ist der "Terrassen- und Wegegestalter" unkompliziert downloadbar. So kann sofort mit der Planung begonnen werden. Alternativ ist das Programm aber auch direkt beim Hersteller kostenlos auf CD-Rom zu bestellen. Die Software lässt sich einfach bedienen: Zunächst ist es notwendig, ein Bild zur Bearbeitung auszuwählen. Hier hat der Nutzer entweder die Möglichkeit auf ein Motiv aus der Galerie zurückzugreifen oder eine eigene Ansicht der Terrasse oder des Hauseingangs einzufügen. Danach sind eine oder mehrere Flächen zu markieren, auf denen die Pflastersteine oder Außenplatten verlegt werden sollen. Hier bietet die Software auch eine Flächenberechnung an.

Im nächsten Schritt wird der gewünschte Bodenbelag ausgewählt. Dabei besteht nicht nur die Möglichkeit aus dem umfassenden Produktportfolio von Kann die gewünschte Außenplatte oder Pflasterstein zu wählen, selbst Rasen- oder Kiesflächen können integriert werden. Anschließend muss der Nutzer nur noch die Farbe der Betonsteine bestimmen und sich für eines der vorgeschlagenen Verlegemuster entscheiden. Weiterführende Informationen zum ausgewählten Bodenbelag gibt es durch einen Klick auf der Schaltfläche. Dann öffnet sich automatisch die jeweilige Internetseite des Herstellers, auf der das Produkt näher beschrieben wird.

Nach der abschließenden Anpassung der Perspektive auf die Gegebenheiten vor Ort, kann die fertige Gestaltungsansicht auf der Festplatte gespeichert oder ausgedruckt werden. Zusätzlich erhält der Nutzer auch eine Übersicht über die verwendeten Produkte und Verlegemuster sowie Informationen zu möglichen Ergänzungsprodukten. Eine ausführliche und kompetente Beratung zu den ausgewählten Außenplatten oder Pflastersteinen erfolgt beim Besuch im Baustoff-Fachhandel.


Kategorie: Pressemitteilung KANN
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Prager Baufachmesse For Arch feiert runden Geburtstag

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 20:27
(PA) Das Marketinginstitut für deutsch-tschechische Wirtschaft lädt deutsche Unternehmen zur Messe ein

Frankfurt/Main, 01.04.2009. Bereits zum 20. Mal öffnet die internationale Baufachmesse For Arch in Prag ihre Toren. Vom 20. bis 26. September haben Unternehmen rund um die Bauindustrie die Möglichkeit, sich dort zu präsentieren. Im letzten Jahr konnten die Veranstalter bereits über 1.000 Aussteller sowie gut 112.000 Besucher aus insgesamt 21 Nationen begrüßen, Tendenz steigend. Auch für deutsche Unternehmen bietet die Messe eine ideale Plattform, um über ihre Produkte und Dienstleistungen zu informieren und zudem Kontakte im tschechischen Markt zu knüpfen. Für dieses Jahr haben sich unter anderem ABB, Bosch Thermotechnik, Hoco Bauelemente, Schneider Electric und Wienerberger angemeldet. Das umfangreiche Begleitprogramm mit Konferenzen, Seminaren, Workshops und Preisverleihungen sowie die Untermessen For Invest, For Wood und For Elektro runden das Angebot ab. Die Messe For Arch bietet deutschen Unternehmen somit die Gelegenheit, sich international zu präsentieren und sich vor allem auch nach Osten zu den neuen EU-Mitgliedsstaaten zu orientieren.

Unterstützung erhalten interessierte Firmen hierbei vom Marketinginstitut für deutsch-tschechische Wirtschaft (MDTW) mit Sitz in Frankfurt/Main. Das Institut ist exklusiver Partner und Vertreter des Messeveranstalters ABF AG in Deutschland. Es bietet deutschen Firmen von der Anmeldung bis hin zur Standgestaltung jede gewünschte Hilfe rund um die gesamte Messeplanung und -durchführung an. Daneben steht das MDTW zudem für strategische Gespräche auf der Messe zur Verfügung. „Für einen erfolgreichen Auftritt auf der For Arch ist es auch wichtig, ein Gespür für die unterschiedlichen Mentalitäten und Marktanforderungen zu entwickeln", weiß Georg Urban, Geschäftsführer des MDTW, der selbst aus Tschechien stammt und zweisprachig aufgewachsen ist.

For Arch wendet sich an alle Unternehmen, die in der Baubranche tätig sind und versteht sich als Treffpunkt für Investoren, Entwickler, Hersteller, Lieferanten und Handwerker. Es wird praktische Vorführungen des Bauhandwerks geben und außerdem unter anderem die beste Produktinnovation sowie der beste Messestand ausgezeichnet. Die drei Untermessen versprechen zudem ein breit gefächertes Angebot: Während bei For Invest vor allem Immobilien und Investitionsprojekte präsentiert werden, steht bei For Wood Holz als vielseitig einsetzbarer und nachwachsender Rohstoff im Mittelpunkt. For Elektro beschäftigt sich mit Produkten rund um Beleuchtung und Alarmanlagen. Auch dem aktuellen Trend, bei steigendem Komfortbedürfnis weniger Energie zu verbrauchen, wird hier Rechnung getragen. Weitere Highlights sind die Preisverleihung für den besten Architekten des Jahres sowie der international ausgelobte Wettbewerb der Lehrlinge im Bereich Bauwirtschaft.

Unabhängig von der Messe hat das MDTW es sich zur Aufgabe gemacht, deutsche Unternehmen bei ihrem Vertriebsaufbau in Tschechien und der Slowakei aktiv zu begleiten. Neben Marketingkampagnen steht dabei vor allem die Beratung im Vordergrund, um die Unternehmen dabei zu unterstützen, neue Aufträge und Kunden zu generieren. „Unsere Mitarbeiter kennen den Markt genau und können daher individuell beraten und sehr präzise Marktanalysen durchführen", so Georg Urban.


OFFENER KUNST AM BAU WETTBEWERB – FÜR DEN BUNDESNACHRICHTENDIENSTES IN BERLIN

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:02

OFFENER KUNST AM BAU WETTBEWERB –
FÜR DEN BUNDESNACHRICHTENDIENSTES IN BERLIN
FÜR DIE TERRASSEN ZUM KÜNFTIGEN PANKEPARK

Erscheinungstag
11. März 2009
Abgabefrist
2. Juni 2009, 16:00
Anforderungsfrist
2. Juni 2009

Ausgeschriebene Leistungen

Allgemeine Informationen

Im April 2003 hat die Bundesregierung den Umzug des Bundesnachrichtendienstes (BND) von Pullach bei München nach Berlin beschlossen. Als Standort wurde das 10 Hektar große Gelände des ehemaligen Stadions der Weltjugend in der Chausseestraße in Berlin-Mitte gewählt. Hier entsteht für 4.000 BND-Beschäftigte ein Neubaukomplex aus mehreren Gebäuden mit insgesamt rund 260.000 qm Bruttogeschossflächen nach einem Masterplan-Entwurf des Berliner Architekturbüros Kleihues und Kleihues, das als Sieger aus einem Architekturwettbewerb hervorging.

Zu dem Gesamtkomplex gehören ein zentrales Verwaltungsgebäude von ca. 100.000 qm, das nach Plänen der Architekten Kleihues und Kleihues errichtet wird, sowie eine Technik- und Logistikzentrale nach Plänen der Architekten Henn unter Mitarbeit des Büro Hilmer & Sattler und Albrecht (beide München / Berlin). An der südlichen Grundstücksgrenze wird das Areal ergänzt durch einen Gebäudekomplex für Schule, Internat und Besucherzentrum, das im Ergebnis eines Architekturwettbewerbs nach dem Entwurf der Offenburger Architekten Lehmann umgesetzt werden soll.

Der Baubeginn für das Hauptgebäude und die Technikzentrale war im Oktober 2006, die Baufertigstellung ist für das Jahr 2011 geplant.

Aufgabe des Wettbewerbs:
Für den Neubau des Bundesnachrichtendienstes in Berlin wird eine Folge von zwei bis vier Kunstwerken gewünscht, die auf den Terrassen zum künftigen Pankepark kraftvolle künstlerische Akzente setzen und so dem Haus einen zusätzlichen gestalterischen Rhythmus geben.
Möglich ist auch die Aufstellung eines einzigen Kunstwerkes. Die Arbeit/en soll/en sowohl von den Mitarbeitern aus dem Gebäudeinneren als auch vom Pankepark von der Öffentlichkeit wahrgenommen werden können.

Für die Realisierung stehen insgesamt bis zu 310.000,- EURO (einschließlich Mehrwertsteuer) zur Verfügung.

Teilnahmeberechtigt sind professionelle Künstler/-gruppen aus der Bundesrepublik Deutschland und der EU.

Im Falle einer Beauftragung zur Realisierung des Kunstwerkes wird eine Sicherheitsüberprüfung des Teilnehmers durchgeführt.

Der Wettbewerb wird als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb ausgelobt. Das Verfahren ist bis zum Abschluss anonym. Die Wettbewerbssprache ist deutsch.

Von den Teilnehmern sind in der 1. Phase konzeptionelle Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Aus den eingereichten Beiträgen wählt das Preisgericht bis zu 10 Teilnehmer für die 2. Phase aus.

Der Auslobungstext der 1. Stufe steht zum Download hier zur Verfügung. Interessierte Teilnehmer registrieren sich hier und erhalten daraufhin ein Passwort, mit dem sie Zugang zum Teilnehmerbereich erhalten. Weitere Unterlagen stehen im Teilnehmerbereich zum Download zur Verfügung.

Für interessierte Teilnehmer, die keinen Zugang zum Internet haben, besteht die Möglichkeit die Unterlagen schriftlich bis zum 28.05.2009 anzufordern. Die Auslobungsunterlagen werden in diesem Fall auf CD-Rom abgegeben. Diesbezügliche Anfragen sind unter Angabe des verantwortlichen Ansprechpartners und einer Postadresse per Post oder Fax an nebenstehende Kontaktadresse zur richten.

Termine: Bekanntmachung der Auslobung 11.03.09, Abgabe der Arbeiten 1. Phase 02.06.09, Preisgericht 1. Phase 02./03.07.09, Versand der Unterlagen für die 2. Phase 10.07.09, Abgabe der Wettbewerbsarbeiten 2. Phase 10.09.09, Preisgericht 2. Phase 24.09.09 

>> Auslobungstext

>> Anmeldeformular

>> Teilnehmerbereich

Adresse

Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Fasanenstraße  87
10623 Berlin

Kontakt

Birgit Jacke-Ziegert / Angela L.Kauls
BBR Referat A 2 - Projektentwicklung, Wettbewerbe und Zuwendungsmaßnahmen
Fasanenstraße 87
10623 Berlin


Tel: +49(0)3018.401-8101
Fax: +49(0)3018.401-8109
E-Mail:  birgit.jacke-ziegert@bbr.bund.de
Kategorie: Pressemitteilung BBR
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Passivhausstandard: Neue Feuerwache in Heidelberg

Beton, Energie, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 13:46

Passivhausstandard: Mit der neuen Feuerwache ist Heidelberg um ein markantes Vorzeigeobjekt reicher

Passivhausstandard, neueste technische Ausrüstung und jede Menge Platz: Mit der neuen Feuerwache ist Heidelberg um ein markantes Vorzeigeobjekt reicher – und die Feuerwehr verfügt über ein Gebäude, das ihre hohen Ansprüche an Technik und Raum erfüllt.


Mit dem markanten Neubau der Feuerwache des Architekten Peter Kulka wurde Heidelberg um eine architektonische Landmarke reicher.

Leben und Arbeiten an einem Ort sind die zentralen Themen des neuen skulpturalen Gebäudes der Feuerwache Heidelberg. Schließlich leisten die Feuerwehrleute hier rund um die Uhr ihren Dienst. Dementsprechend gab es spezielle technische und räumliche Vorgaben. Neben den üblichen Ruheräumen und Aufenthaltszonen sollte genügend Platz für die Ausbildung und das Training der Feuerwehrleute vorhanden sein, von den technischen Möglichkeiten ganz zu schweigen. Gleichzeitig sollten die verschiedenen Funktionsbereiche so aufeinander abgestimmt sein, dass im Falle eines Einsatzes alle schnell zu den Fahrzeugen gelangen können. Die Form musste sich aus der Funktion entwickeln.

Die Architekten Professor Peter Kulka und Henryk Urbanietz lösten diese Aufgabe durch horizontale Trennung und funktionale Vernetzung. Von außen betrachtet, fällt sofort der 34 Meter hohe Schlauchturm ins Auge, der sich grau in den Himmel reckt, während sich der Verwaltungstrakt mit Leitzentrale als aufgeständerter Riegel weit in die Horizontale ausdehnt und so zwischen den V-Stützen überdachten Raum für Sportaktivitäten im Freien bietet. Im Erdgeschoss schufen die Architekten Räume für alle aktiven Bereiche: die Fahrzeughalle, die Werkstätten sowie die Umkleidekabinen. Aber auch ein nun bequem mit dem Gabelstapler zu erreichendes Nachschublager und die Trainingsräume für Atemschutzübungen finden hier ausreichend Platz. Ganz oben, im dritten Stock sitzt die Verwaltung mit ausreichend Schulungs- und Konferenzräumen, inklusive Labor. An der äußersten Spitze des Betonquaders ist als Verbindung der Feuerwache zur Stadt die Leitzentrale untergebracht. An drei hochmodern ausgerüsteten höhenverstellbaren Arbeitsplätzen sind hier mindestens zwei Menschen rund um die Uhr im Einsatz. Sie nehmen nicht nur die Anrufe unter 112 entgegen, sondern überwachen rund 340 Brandmeldeanlagen in der Stadt und in Firmengebäuden, die städtischen Tunnel sowie die Ampelanlagen. Für Katastrophenfälle verfügt die Feuerwehr nun auch über einen Stabsraum, in dem Bürgermeister, Polizei und Feuerwehr Lagebesprechungen mit modernsten Mitteln halten können.

Wie in einem Sandwich liegen zwischen Erdgeschoss und drittem Stockwerk die Aufenthalts-, Ruhe- und Fitnessräume, inklusive einer modernen Großküche sowie einer Cafeteria für die aus 18 Mann bestehende ständige Besetzung. Die Innenräume sind hell, freundlich und mit dem neuesten technischen Standard ausgerüstet. Ein Farbleitsystem kennzeichnet die verschiedenen Funktionsbereiche: Die Verwaltung hat blaue Decken und Türschilder, während die Aufenthaltszonen in gelb und grün gehalten sind. Rot und Orange markieren den Einsatzbereich. Dementsprechend ziehen sich markant rote Schächte durch das gesamte Gebäude, hier können die Feuerwehrleute schnell an den klassischen Stangen ins Erdgeschoss hinabrutschen.


Durch den roten Schacht der Cafeteria rutschen die Feuerwehrleute zwei Stockwerke tief.

Wegweisend ist das Gebäude auch hinsichtlich seines Energiekonzepts: Es ist die bisher erste Feuerwache weltweit im Passivhausstandard. Ausgenommen wurden hierbei das Erd- und das Untergeschoss, denn bei einem Einsatz können energetische Maßnahmen wie eine thermisch geschlossene Hülle nicht eingehalten werden. Alle anderen Geschosse sind mit dreifach verglasten Fenstern, Wärmeverbundsystem für die Fassade und das Flachdach sowie thermisch entkoppelter Tragwerkskonstruktion ausgestattet. Eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Vorkonditionierung der Zuluft reduziert zusätzlich den Energiebedarf. Für die sinnvolle Beleuchtung der Räume sorgt ein tageslichtabhängiges Beleuchtungssystem. Hochreflektierende Sonnenschutz- und Lichtlenklamellen, die das Tageslicht an die Decke lenken, unterstützen die gleichmäßige Ausleuchtung der Räume. Geheizt wird das Gebäude über Fernwärme, die auch für warmes Brauchwasser sorgt.

Ökologisch punktet die Feuerwache zudem mit Photovoltaikanlagen auf der Dachfläche und fassadenintegriert auf der Südseite des Schlauchturms. Die insgesamt gewonnene Energie reicht aus, um den Jahresstrombedarf von 14 Dreipersonenhaushalten zu decken. Des Weiteren sind die Dachflächen extensiv begrünt und das Niederschlagswasser der Dächer sowie sämtlicher befestigter Flächen wird der Rigole zur Versickerung auf dem Grundstück zugeführt.

Für die Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG war die Feuerwache aus ganz anderen Gründen ein interessantes Objekt: Da sich für den Bau Betonfertigteile anboten, konnte sie 9.100 Quadratmeter Beton-Elementdecken in der Stärke 5–6 Zentimeter liefern sowie 1.020 Quadratmeter Doppelwände.

Bautafel
Bauherr: Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbH Heidelberg
Mieter: Stadt Heidelberg
Architekt: Peter Kulka Architektur, Köln
Statik: ahw Ingenieure GmbH
Generalunternehmer: Bilfinger Berger AG
Verbauter Beton: ca. 6.150 m3
Verbauter Stahl: ca. 790 t
Lieferumfang Heidelberger Betonelemente: 9.100 m2 Beton-Elementdecken in der Stärke 5–6 cm, 1.020 m2 Doppelwände
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Neues Online-Portal „Energetisches Bauen und Sanieren“

Energie — geschrieben von bauinformant @ 13:24

Startschuss für neues Online-Portal „Energetisches Bauen und Sanieren“ (EnBauSa)

Tübingen, den 10. März 2009. Der Startschuss für das bundesweite Webportal www.enbausa.de zum Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren ist gefallen. Er erfolgte von prominenter Hand, indem Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer gestern den grünen Knopf drückte. Die Gründerinnen Diane Baumann, Pia Grund-Ludwig und Silke Thole wollen mit ihrem jungen Unternehmen trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise ein Signal für den Aufbruch setzen.

„Wir starten mit unserem Portal EnBauSa genau im richtigen Moment“, erklärte Geschäftsführerin Silke Thole bei der Eröffnung. Die von der Bundesregierung vorgegebenen Klimaziele seien letztlich nur durch energieeffizientes Bauen und Sanieren zu erreichen. Ein weiterer Grund dafür, dass der Zeitpunkt stimmt, ist der Rückenwind aus Berlin: Im Rahmen des ersten Konjunkturpakets der Bundesregierung hat die KfW Förderbank ihre Programme für energieeffizientes Bauen und Sanieren seit Januar 2009 deutlich ausgeweitet. Das wird bereits in diesem Jahr dafür sorgen, dass viele Eigentümer Sanierungsmaßnahmen anpacken können.

„Da passt es ausgezeichnet, dass sich Bauherren, Architekten und Handwerker auf einem zentralen Internet-Portal über alle Möglichkeiten des energieeffizienten Bauens und Sanierens informieren können, zumal solche Baumaßnahmen neben ökologischen in der Regel auch wirtschaftliche Vorteile bringen“, lobte Oberbürgermeister Palmer. Dies sei in der derzeitigen Wirtschaftskrise ein eindeutiger Vorteil. Palmer weiter: „Es handelt sich um ein ambitioniertes Projekt, das beispielhaft Deutschlands Weg zu intelligenten Dienstleistungen aufzeigt.“ Der begrüßenswerte Ansatz des Tübinger Start-up-Unternehmens liege vor allem darin, neue Wertschöpfung durch das Zusammenführen von unterschiedlichem Know-how zu schaffen.

Zwar gibt es im Internet bereits eine Reihe von Bau- und auch Energiespar-Portalen. „Diesen fehlt allerdings meist die journalistische Neutralität“, sagte EnBauSa-Chefredakteurin Pia Grund-Ludwig. Zudem seien dort Informationen zum Thema energetisches Bauen in der Fülle allgemeiner Nachrichten und Produktmeldungen nur schwer zu finden. EnBauSa hingegen setze auf einen Mix aus aktuellen News, Hintergrundinformationen, Interview und Elementen des so genannten Web 2.0 wie z.B. Foren, in denen Planer, Architekten, Handwerker und private Bauherren Meinungen austauschen können. Auch Weblogs sollen künftig eingerichtet werden können. Inhaltliche Unterstützung kommt von namhaften Instituten – wie etwa unter anderem dem Institut Bauen und Umwelt e.V., der Fraunhofer-Allianz Bau mit 15 angeschlossenen Instituten, dem Institut Wohnen und Umwelt aus Darmstadt sowie dem Institut für Fenstertechnik in Rosenheim.

Der Renovierungsstau in Deutschland ist nach Meinung der EnBauSa-Gründerinnen enorm: 90 Prozent der Gebäude sind hierzulande laut Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) nicht oder kaum wärmegedämmt – man kann also von „energetischen Altbauten“ sprechen. Folglich lassen sich in diesem Bereich auch die größten Einspareffekte erzielen. Bislang werden Außenwände, Dächer, Fenster oder Heizungsanlagen häufig erst dann erneuert, wenn Verfall droht oder sich die Gesetzeslage verschärft hat. Legt man die technisch machbare „3-Liter-Haus“-Sanierung zugrunde, so erschließt die heute praktizierte energetische Sanierung bestehender Gebäude nur ein Drittel bis die Hälfte des Einsparpotenzials, so das BMWi. Die Projektdatenbank des Portals EnBauSa zeigt nun anhand konkreter Sanierungsbeispiele aus ganz Deutschland wie energetisch sinnvolle und angemessene Sanierung aussehen kann.

Bildmaterial (Fotos und Logo) unter: www.pressebox.de/pressefach/enbausa-gmbh/bilder

Über EnBauSa:

Das Web-Portal EnBauSa.de bietet einen journalistisch bewerteten Überblick zu allen Fragen der energetischen Sanierung und des Bauens. Zudem setzt EnBauSa Elemente des Web2.0 wie Erfahrungsberichte und Blogs ein, um Bauherren, Planer und Interessierte in Kontakt zu bringen. Um die hochwertige Qualität der Portal-Inhalte sicherzustellen, arbeitet EnBauSa mit ausgewiesenen Branchenexperten aus Wirtschaft und Forschung zusammen.


Weitere Informationen:

EnBauSa GmbH
Pia Grund-Ludwig
Tel: +49 (0176) 78037265
grund-ludwig@enbausa.de
www.enbausa.de
http://twitter.com/enbausa

Conosco - Agentur für PR und Kommunikation
Carmen Behrens
Tel: +49 (0)211 16025-11
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