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Gutachterverfahren Thalkirchner Platz in München abgeschlossen

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:29

Visualisierung Terrabiota Landschaftsarchitekten Thalkirchner Platz
Quelle: VIvico Real Estate

München, 25.11.2009 – Im Rahmen der Quartiersentwicklung Isargärten Thalkirchen in München wurde nun das Gutachterverfahren für die Gestaltung des Thalkirchner Platzes abgeschlossen. Hierzu hatte die Eigentümerin des angrenzenden Platzrandgebäudes, die GbR Zeitler in Kooperation mit Vivico, der Landeshauptstadt München und dem Bezirk Thalkirchen drei renommierte Landschaftsarchitekten mit der Erstellung von Plangutachten beauftragt. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Herrmann Brenner (Landshut) hat den Entwurf von Terrabiota Landschaftsarchitekten (Starnberg) zur Umsetzung empfohlen. Weitere Teilnehmer des Gutachterverfahrens waren Burger Landschaftsarchitekten (München) sowie Levin Mosigny Landschaftsarchitekten (Berlin).

Der künftige Thalkirchner Platz bildet das Entree für das neue Quartier Isargärten Thalkirchen. Direkt am Mühlbach gelegen, entsteht hier derzeit ein hochwertiges Wohnquartier mit insgesamt rund 22.000 m² Grün-, Biotop- und öffentlichen Parkflächen. Der Grundgedanke des Platzentwurfs von Terrabiota Landschaftsarchitekten basiert auf einem Dialog zwischen Stadt und Landschaft. Formen und Materialien verknüpfen dabei städtische und naturraumtypische Elemente. So wird die befestigte Platzfläche durch bodengleiche Pflanzinseln strukturiert. Die Pflanzinseln nehmen alle Bäume aus dem Bestand und Neupflanzungen mit unterschiedlichen Baumarten auf. Bänke laden zum Verweilen ein. Die Flächigkeit des Platzes ermöglicht darüber hinaus auch die gewünschte, lebendige und urbane Nutzung als Wochenmarkt sowie die Aufstellung eines Maibaumes.


Im Süden wird der Platz durch ein gemischt genutztes Gebäude begrenzt, das durch die GbR Zeitler errichtet wird. Hier werden in den Obergeschossen Mietwohnungen und im Erdgeschoss Einzelhandels- sowie Gastronomieflächen entstehen, die dem Platz zusätzliche Aufenthaltsqualität verleihen. Die Fertigstellung des Gebäudes und des Thalkirchner Platzes ist für Ende 2011 vorgesehen.

Bereits heute entstehen in dem Quartier Isargärten Thalkirchen die ersten Wohngebäude. In dem ersten Bauabschnitt Wasserspiele realisiert Vivico gemeinsam mit dem Münchener Wohnungsbauunternehmen Infraplan insgesamt 51 Wohnungen.

Die Eigentumswohnungen werden nach dem KfW-60-Standard errichtet und unterschreiten die aktuell gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) um über 30 Prozent. Die Wohngebäude beziehen ihren Energiebedarf zudem ausschließlich über dezentrale geo- und solarthermische Anlagen. Die Architektur der Wohnungen im Bauabschnitt Wasserspiele wurde von den Architekturbüros Hilmer & Sattler und Albrecht sowie Baehr-Rödel entworfen. Die Fertigstellung dieser Wohnungen ist für Anfang 2011 vorgesehen.

In einem zweiten Bauabschnitt entwickelt und realisiert Vivico in Kooperation mit der CONCEPT BAU - PREMIER unter dem Namen Lichtblicke weitere 37 hochwertige Wohnungen. Die Architektur für diese Wohnungen wurde von GKK+Architekten entworfen.

Markus Diekow| Vivico Real Estate GmbH
Unternehmenskommunikation | Hedderichstraße 55 – 57
60594 Frankfurt am Main | Telefon: 0 69 – 606 27 – 115 | www.vivico.de

Vivico ist ein Unternehmen der CA Immo (www.caimmoag.com), das sich auf die Entwicklung gemischt genutzter Stadtquartiere spezialisiert hat. Beispiele dafür sind der Arnulfpark® in München(www.arnulfpark.de), das Europaviertel in Frankfurt (www.europa-viertel-frankfurt.de), der BelsenPark® in Düsseldorf(www.belsenpark.de) oder die Europacity (www.europacity.de) in Berlin. Zu den von Vivico realisierten bekannten Immobilien zählen u. a. der aufwendig renovierte Römische Hof® in Berlin (www.roemischer-hof.de), das Gebäudeensemble RheinTriadem® in Köln (www.rheintriadem.de), der Neubau ATMOS in München (www.atmos-arnulfpark.de) oder das im Europaviertel gelegene Mövenpick Hotel in Frankfurt.

Durch den Erwerb der auf Baumanagement spezialisierten omniCon (www.omnicon-ffm.de) baute Vivico bestehende Kompetenzen in diesem Bereich weiter aus. Auf Hotel-Projekt-entwicklungen hat sich die ebenfalls zum Vivico-Konzern zählende Gesellschaft Viador (www.viador.de), ein Joint Venture von Vivico und Feuring, spezialisiert.

Vivico beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Büros befinden sich in Berlin, Frankfurt am Main, Köln und München.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

 

 


IT-Schule in Ghana wird per SMS gebaut

Allgemein, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:55

(openPR) - Dass Bildung der Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika ist, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Das Internetportal Africa-Help.org hat nun dazu aufgerufen, den Baustoff im Wert von 300 EUR für eine IT-Schule in einem Dorf in Ghana per SMS zu sammeln.

Stein für Stein direkt Gutes tun. Jeder Besitzer eines Handys kann ganz einfach eine SMS mit BILDUNG an 81190 senden und gibt damit dringend benötigte 2,99 Euro zum Bau der Schule dazu. Jede SMS finanziert drei Steine für die Errichtung des Schulgebäudes.

„Wir haben hier die Gelegenheit, ganz einfach etwas wirklich Sinnvolles zu tun.“ erklärt Richard Gasch von Africa-Help.org e.V. das Projekt. Der Mitgründer des Charity-Portals hat bereits aus seiner früheren Tätigkeit bei der Jamba! GmbH Erfahrungen mit dem Bezahlmittel SMS. Von den berüchtigten Abonements distanziert er sich deutlich und ergänzt: „Wir sehen ganz klar, dass die Leute eine niedrigere Hemmschwelle beim Senden einer SMS haben als beim Absenden einer Überweisung – damit können wir so ein wichtiges Projekt viel schneller finanzieren.“

Auf Verwaltungskosten wird verzichtet – die schlanke Organisation erlaubt es den Projektbeteiligten, 100% der SMS-Zuwendung an das Bauprojekt weiterzuleiten.
Der Bau der Schule wird vom AIM e.V. betrieben, der u.a. von MdB Gernot Erler unterstützt wird: "Ich unterstütze den AIM e.V., weil die Idee, Jugendlichen im ländlichen Ghana einen Zugang zu Computern zu verschaffen konkret Zukunftsperspektiven eröffnet und obendrein beiträgt, die so genannte "digital divide" zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu überwinden - und das nicht nur durch Worte!".

Der Fortschritt an dem Bau der Schule kann jederzeit in dem Blog auf www.africa-help.org begutachtet werden. Dort schreiben Mitarbeiter und Projektleiter Jörn Preuß über ihre Arbeit und Erlebnisse.

Kontaktaufnahme bitte nur via Mail oder Telefon.

Africa-Help.org e.V.
Richard Gasch
Dresdner Str. 3
01326 Dresden

Pressekontakt:
MOBIL: 0177 466 51 25
www.africa.help.org

Über Africa-Help.org e.V.
Africa-Help.org e.V. wurde im Mai 2005 von Tom und Richard Gasch gegründet. Mit drei Partnerprojekten in Ghana, Burkina Faso und Cabo Verde wird im Internet eine gemeinsame Plattform unter www.africa-help.org betrieben, die der Verbreitung von Eindrücken aus Afrika und den Fortschritten bei den Hilfsprojekten dient. Dabei können sämtliche Mitarbeiter durch ihre 100%ige Ehrenamtlichkeit garantieren, dass bei möglichen Zuwendungen über den sicheren Dienst PayPal oder per SMS jeder Cent ankommt und wirklich etwas erreicht. Auf dem Portal kann der Effekt der Spende mit eigenen Augen verfolgt werden, dazu gibt es interessante Berichte und Kommentare zum aktuellen Geschehen. Richard Gasch war mehrere Jahre bei Unternehmen wie Spreadshirt und Jamba im Online Marketing tätig. Tom Gasch ist Unternehmer im Bereich Import/ Export. Africa-Help.org e.V. ist ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Dresden und verfügt über einen anerkannten Gemeinnützigkeits-Status.


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Bürgermeister-Müller-Haus Leipzig: Richtfest am 4. Dezember

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 12:35
(openPR) - Leipzig. Weiterhin gute Neuigkeiten gibt es vom Bürgermeister-Müller-Haus zu berichten. Die Sanierungsarbeiten gehen, auch dank der erneuten Zuwendung durch die Stadt Leipzig Anfang November, gut voran. Jetzt steht der Termin für das Richtfest.

„Wir laden alle interessierten Leipziger am 4. Dezember um 12 Uhr zu diesem feierlichen Akt ein“, so Jürgen Skoppek, Geschäftsführer der GfB Sachsen. Bei sächsischer Kartoffelsuppe und Bockwurst werden die Gäste Wissenswertes zum Haus erfahren. Vor Ort sind auch die beteiligten Handwerksunternehmen und Planer.

„Über das bisher erreichte sind wir sehr stolz und froh. Jetzt gilt es, die Sanierung weiter voranzutreiben und bis Jahresfrist das Dach einzudecken“, sagt Skoppek und hofft auf die Spendenbereitschaft der Leipziger. Engagierte Bürger oder Firmen können auf das Bürgermeister-Müller-Konto Spenden einzahlen:

Zahlungsempfänger: GfB Sachsen, Kontonummer: 2369361, Bankleitzahl: 60050101 (Sachsen Bank), Verwendungszweck: Bürgermeister-Müller-Haus.

Das Bürgermeister-Müller-Haus soll nach dem Wiederaufbau eine Dauerausstellung zum Wirken Müllers beherbergen, außerdem werden ein kleines Café, eine Künstlerwerkstatt sowie Arbeits- und Ausstellungsräume entstehen.

Einladung: Natürlich sind auch die Vertreter der Presse zum Richtfest herzlich eingeladen. Sie haben hier die Gelegenheit mit den Initiatoren des Wiederaufbaus und den Handwerksfirmen zu sprechen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, das Sie uns gern via E-Mail an bestätigen können.

Herausgeber:
Gesellschaft für Baudienstleistungen Sachsen mbH
Jürgen Skoppek
Ritter-Pflugk-Str. 22a
04249 Leipzig

Die GfB Sachsen (Gesellschaft für Baudienstleistungen) mit Sitz in Leipzig-Knauthain ist erfahren in der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. Ende 2008 erwarb sie das Bürgermeister-Müller-Haus, das vom Einsturz bedroht war. Mit Hilfe der Stadt Leipzig, der Landesdirektion, dem Land Sachsen und den Leipzigern soll das Haus wieder nutzbar gemacht werden.

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Baubeginn am Prinzenpark bei „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“ erfolgt

Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:45
(openPR) - Karlsfeld – Seit Montag, 16. November 2009, rollen die Bagger. Damit erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten an einem der größten Wohnbauprojekte in München-Karlsfeld:

„nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“. Westlich der Bahnlinie am idyllischen Prinzenpark gelegen, werden vom Münchner Bauträger JK Wohnbau bis zum Jahr 2013 insgesamt 574 Wohneinheiten realisiert, darunter 161 Reihenhäuser und 413 Eigentumswohnungen.

„Wir sind uns sicher, hier ein einzigartiges Angebot zu schaffen, für Menschen, die mit zukunftsweisenden ökologischen Konzepten für sich und Ihre Lieben ein perfektes neues Zuhause schaffen möchten.“, beschreibt Dr. Josef L. Kastenberger, Geschäftsführender Inhaber und Alleingesellschafter der JK Wohnbau GmbH, München, das Bauvorhaben. „Nido“ ist übrigens das italienische Wort für „Nest“. Und genau das ist, was mit dem Wohnprojekt „nido“ entstehen soll: ein sicheres, schönes Nest für Familien, die im Einklang mit der Natur leben wollen.

Begonnen wurde jetzt mit dem Bau der ersten 17 Reihenhäuser. Hier erfolgen nach dem Einrichten der Baustelle bereits die Fundamentarbeiten. Die Fertigstellung ist für Herbst 2010 geplant. Dann können auch bereits die ersten Eigentümer ihr neues Heim beziehen. Ab März nächsten Jahres wird mit dem Bau der ersten Wohnungen begonnen, die im Sommer 2011 bezugsfertig sein werden.

Bis zur Fertigstellung der ersten Häuser und Wohnungen ist auch der ca. 30.000 Quadratmeter große Prinzenpark nutzbar, der die beiden Wohnquartiere im Norden und Süden des Geländes verbinden wird und ein ideales Naherholungsgebiet für die angrenzenden Bewohner darstellt. Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt 247 Wohneinheiten entstehen, darunter 38 Reihenhäuser sowie 209 Eigentumswohnungen.


Über „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“

Die Idee eines ökologischen Dorfes wird auf dem ca. 154.000 Quadratmeter großen Areal an der Dr.-Johann-Heitzer-Straße in Karlsfeld durch JK Wohnbau realisiert - mit insgesamt 574 Wohneinheiten (Wohnungen und Reihenhäuser).
Sämtliche Häuser entsprechen dem KfW-55-Standard, sämtliche Wohnungen dem KfW-70-Standard. Auf Wunsch können die Häuser als Passiv- oder Nullenergiehäuser ausgeführt werden. Für Heizung und Warmwasserbereitung werden nachwachsende Rohstoffe verwendet (Biomasse). Zusätzlich können in die Häuser auf Wunsch Pakete wie Regenwassernutzung, Grauwassernutzung oder Photovoltaik, etc. integriert werden.

JK Wohnbau GmbH
Marketing und Unternehmenskommunikation
Eva Romstätter
Palais Leopold
Leopoldstraße 8
80802 München
Tel. 089/38 99 84-310
Fax 089/38 99 84-760

www.jkwohnbau.de

Über JK Wohnbau
1994 gegründet, hat sich die JK Unternehmensgruppe zu einer der führenden Immobiliengesellschaften in München entwickelt. Mittelpunkt des JK Konzerns ist die JK Wohnbau GmbH. Mit einem geplanten Bauvolumen von jährlich 400 bis 500 Wohnungen und einem geplanten Umsatz von 110 Mio. Euro in 2009 ist sie einer der großen Wohnungsbauträger in München mit einem Stammkapital von derzeit
4 Mio. Euro. Durch die klare Fokussierung auf qualitativ hochwertige Objekte in
1a-Lagen mit Konzepten für gehobene Zielgruppenansprüche konnte sie sich als Premium-Marke auf dem Münchner Wohnimmobilienmarkt positionieren. Bei Themen wie beispielsweise Energieeffizienz und Ökologie, Feng Shui oder „Kunst am Bau“ werden dabei Maßstäbe gesetzt.

Strategische Partnerschaften mit bedeutenden Asset Management Gesellschaften sowie der geschlossene Immobilienfonds (JK Wohnbau Fonds I), ein Projektentwicklungsfonds mit Mezzanine-Kapital, stützen die Finanzkraft der Gruppe. Dies ermöglicht es der JK Wohnbau, Immobilienprojekte zu realisieren, wie es in dieser Größenordnung nur sehr wenige am Münchener Immobilienmarkt gibt.

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Schulzentrum - Reutlinger Architekturbüro baut das neue Gebäude des Karl-von-Frisch-Gymnasiums

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 00:17

GOMARINGEN/NEHREN/DUSSLINGEN. Es geht zackig voran. Erst im Oktober haben die Gemeinderäte Gomaringen, Nehren und Dußlingen den Grundsatzbeschluss zum Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes für das Karl-von-Frisch-Gymnasium gefasst. Jetzt traten am Mittwochabend in der Versammlung des Gemeindeverwaltungsverbands bereits drei Architekturbüros mit ihren Ideenskizzen zum Wettstreit um den Auftrag an. Einstimmig zum Sieger gekürt: das Reutlinger Büro Riehle und Partner.

Volltext abrufbar unter: Reutlinger Generalanzeiger


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Penthouse, Loft & Co.: Wer exklusiv wohnen will, zahlt bis zu 44 Prozent mehr Miete

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 23:58

Pressemitteilung von: Immowelt AG (openPR) - Außergewöhnliche Wohnungen haben ihren Preis: Für ein Penthouse zahlen Mieter im Schnitt 44 Prozent mehr als für eine Standard-Wohnung. Das hat eine Datenanalyse von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 18. November 2009. Je außergewöhnlicher die Wohnung, desto mehr kostet sie Miete. So müssen Mieter eines Penthouses im Schnitt eine um 44 Prozent höhere Miete zahlen als für eine ähnlich große Drei-Zimmer-Standardwohnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Datenabfrage von Immowelt.de, bei der über 10.000 Mietobjekte bundesweit untersucht wurden. Das Haus auf dem Dach ist demnach mit großem Abstand Spitzenreiter unter den exklusiven Wohnformen.

Auf Platz zwei der teuersten Mietwohnungen Deutschlands landen die Lofts. Den Ruf karger Künstlerwohnstätten haben sie längst hinter sich gelassen und kosten mittlerweile deutlich mehr Miete als eine normale Drei-Zimmer-Wohnung. Für die umgebauten ehemaligen Fabrikhallen zahlen Mieter im Schnitt einen Aufpreis von 15 Prozent.

Etwas günstiger sind dagegen Maisonette-Wohnungen zu haben: Die zweigeschossigen Wohnungen kosten 10 Prozent mehr Miete als eine vergleichbare Wohnung mit nur einer Ebene. Maisonettes sind darüber hinaus die häufigste Form unter den exklusiven Wohnimmobilien.

Ergebnisse der Datenanalyse: hier

Quelle: Immowelt AG

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Eröffnet: GBI-Projekte Motel One Berlin-Bellevue und Citadines Munich Arnulfpark

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 23:48

Berlin, 18. November 2009 – „Nachhaltiger Erfolg von Hotelimmobilien ist immer auch eine Frage ihres konzeptionellen Ansatzes. Das gilt besonders jetzt, da wir die Gleichzeitigkeit von unübersichtlicher Angebotsvielfalt einerseits und ökonomischer Labilität andererseits erleben.

"Unsere jüngst fertig gestellten Projekte in Berlin und München treffen so gesehen den Nerv
der Zeit, indem sie mit ihrem je eigenen Konzept passgenaue Lösungen für individuelle Bedürfnisse bieten.“ Reiner Nittka, Vorstand GBI AG, ist vom Erfolg der beiden Häuser überzeugt. Davon kann sich nun auch der Gast ein Bild machen: Anfang November eröffneten das Motel One Berlin-Bellevue und das Citadines Munich Arnulfpark. Gestartet sind beide Häuser mit guten Auslastungen.

Damit beläuft sich die Bilanz des Berliner Immobilienentwicklers und - investors seit Gründung des Unternehmens 2001 auf 13 fertig gestellte und aktuell drei im Bau befindliche Hotels mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 363,5 Millionen Euro, über 2.430 Zimmern und einer Bruttogesamtfläche von mehr als 140.300m2.

Budget Design-Boom in Berlin

„Mit der erfolgreichen Realisierung unseres ersten gemeinsamen Berlin-Objekts haben wir auch einen Meilenstein in der Zusammenarbeit erreicht,“ kommentiert Reiner Nittka, „daran anzuschließen mit ambitionierten sern in erstklassiger Lage, ist die logische Konsequenz.“ Auf bundesweit insgesamt fünf gemeinsame Projekte blicken GBI und Motel One bislang, drei davon in Berlin: Neben Berlin-Bellevue (248 Zimmer), das die GBI bereits im Herbst 2008 an die AXA Investment Managers Deutschland GmbH veräußert hatte, eröffnet wenig später im Dezember mit dem Motel One Berlin-Urania das bislang größte Haus der Gruppe mit 409 Zimmern im Herzen Charlottenburgs; für das Motel One Berlin-Spittelmarkt in Mitte (303
Zimmer) wurde Mitte Oktober der Grundstein gelegt, Eröffnung ist voraussichtlich
im Dezember 2010. „Budget ist kein kurzlebiger Trend, sondern ein Segment mit Zukunftspotenzial“, kommentiert Nittka. Das spiegelt sich auch in den Aktivitäten der GBI AG wider: Mit 1.388 Budgethotelzimmern macht der Low Cost Bereich über die Hälfte der Gesamtzimmerzahl aus. Das Investitionsvolumen Budgethotels beläuft sich dabei auf 89 Millionen Euro – rund ein Viertel des Investitionsvolumens aller Hotelentwicklungen. Ein
Großteil davon, genau: 62,1 Millionen Euro, verteilt sich dabei auf im Bau befindliche Objekte.

Boardinghaus Citadines – Prinzip Baukasten für den flexiblen Gast
Die Nachfrage in Deutschland nach Boardinghäusern oder Serviced Apartments – also Unterkünften für Langzeitgäste – wächst. Insbesondere an Wirtschaftsstandorten wie München gibt es einen hohen Bedarf.“ Reiner Nittka sieht eine klare Trendentwicklung – und weiteres Potenzial: „Das Konzept der voll ausgestatteten Apartments in privilegierten Lagen mit flexibel buchbaren Hoteldienstleistungen bietet dem Gast beides: die Freiheit und Privatsphäre eines Wohnraums kombiniert mit den Annehmlichkeiten eines Hotels.“ Das am 2. November eröffnete Citadines Munich Arnulfpark ist nach Berlin das zweite Haus der Ascott-Gruppe und das 53. weltweit. Es bietet 146 Apartments mit vier Sterne-Komfort und liegt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof im neuen Münchner Stadtquartier Arnulfpark.

Über die GBI AG:
Die GBI AG Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen, wurde 2001 als
GmbH gegründet und im Sommer 2007 zur GBI AG umstrukturiert. Muttergesellschaften
des Unternehmens sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die GBI mbH & Co. KG und die
Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft. Spezialisiert auf Hotelimmobilien, realisiert die GBI allein oder mit Partnern Hotel- und Apartmentprojekte vorwiegend in Deutschland. Insgesamt konnten bislang Projekte – allesamt verkauft bzw. platziert  mit einem Volumen von rund 450 Millionen Euro umgesetzt werden, darunter das Vier- Sterne-Hotel der spanischen Sol Meliá Gruppe in Frankfurt/M., das im Oktober 2005 in
Nürnberg eröffnete nH-Hotel, das seit Juni 2007 eröffnete TUI Dorfhotel Rantum auf Sylt,
das auf dem hotelforum 2007 im Oktober in München für sein „gelungenes Gesamtkonzept
aus Architektur, Gestaltung, Innovation und Wirtschaftlichkeit“ ausgezeichnet wurde, oder
das 2008 eröffnete Lindner Hotel Am Michel Hamburg. Für das Mövenpick Hotel in Berlin,
die erfolgreiche Umnutzung der denkmalgeschützten Siemenshöfe, bekam die GBI den Immobilien-Award Berlin 2005. Zuletzt eröffnet wurde am 1. Juli das TUI Iberotel Fleesensee.

Zurzeit betreut die GBI AG u.a. das Motel One Spittelmarkt Berlin (Grundsteinlegung Oktober
2009), sowie – ebenfalls in Berlin – das Motel One An der Urania und Bellevue, die beide
Ende 2009 fertig gestellt werden sollen. Zum Vorstand gehören Ralph-Dieter Klossek
und Reiner Nittka.

Für Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
zahrts media group gmbh
Dr. Petra Zahrt
Barbarastr. 3-9/Block 2
50735 Köln
Tel.: +49 - 221 - 271 405 7-0
Fax: +49 - 221 - 271 405 7-77
Mobil: +49 - 172 - 94 54 753
Email: pzahrt@zahrts.de


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Das Ruhrgebiet: (K)ein Standort für ein Luxushotel?

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 23:37

Köln hat einige seiner Luxushotels in der Nähe des Doms. In Düsseldorf findet man die elegantesten Hotels an der Königsallee. Aber im Ruhrgebiet haben es anspruchsvolle Hotelgäste nicht einfach. Keines der Zentren im bevölkerungsreichsten Ballungsraum der Bundesrepublik weist ein 5-Sterne-Hotel auf. Um ein Haus der obersten Preisklasse zu finden, kann man in den Innenstadtbereichen vergebens suchen. „Essen und Dortmund sind –außer Frage- keine klassischen Ferienziele, noch nennenswerte Städtereiseziele. Trotzdem ist es erstaunlich, dass zwei der größten Städte Deutschland im obersten Hotellerie-Segment derart unerschlossen sind“, kommentiert Ralph Pass, Vorsitzender des Immobilienverbands IVD West.

Im Vorfeld von Ruhr 2010 hat die Immobilienberatungsfirma Stiwa die Lage genau analysiert. Zwar gibt es mit 698 Hotels von Duisburg bis Dortmund ein über 7 Prozent höheres Angebot als in Ber-lin (648 Hotels), allerdings liegen lediglich 0,5 Prozent der 41 000 verfügbaren Hotelbetten im 5-Sterne-Bereich. In der deutschen Übernachtungsstatistik rangiert der Ruhrpott auf Platz 4, nach Berlin, München und Hamburg. Im letzten Jahr wurden mehr als 5,98 Millionen Übernachtungen gezählt – mehr als in Frankfurt (Main) und Köln. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Kapazitätenauslastung bei 38,9 Prozent. Bedeutendster Standort bleibt die Stadt Essen, die allein 1,08 Millionen Übernachtungen und eine Auslastung von 44,1 Prozent auf sich vereinigen kann. Mit einer internationalen Nachfrage von 17,5 Prozent liegt das Ruhrgebiet hinter den großen deutschen Metropolen. Für das Kulturhauptstadtjahr 2010 wird mit einer Steigerung der Übernachtungszahlen um 500 000 gerechnet.


Derzeit befinden sich 14 Hotelprojekte in der Region in konkreter Planung oder im Bau. Das sind rund 1 600 Betten. Der durch eine stichprobenartige Untersuchung ermittelte Nettodurchschnittspreis beträgt 63,50 Euro, wobei Essen und Duisburg die teuersten Hotelpreise im Ruhrgebiet aufwiesen. Ein interessantes Merkmal der Hotellerie an der Ruhr ist neben einem verhältnismäßig niedrigen Hotelzimmerpreis und geringem Anteil an Besuchern aus dem Ausland die durchschnittliche Betriebsgröße. Mit 52 Zimmern pro Hotel (Spitzenwert in Bochum mit 93 Zimmer pro Hotel) im Ruhrgebiet, zeigt sich eine Struktur von meist privat geführten Klein- und Kleinstbetrieben, wie sie eher im ländlichen Raum in Erscheinung tritt. Und im ländlichen Raum des Ruhrgebiets, genauer gesagt etwas außerhalb von Essen, da kann man sogar auf das Ungewöhnliche treffen: eines der „führenden Kleinhotels der Welt“. „Es gibt einen Bedarf an Luxushotels im Ruhrgebiet und ich bin mir sicher, dass die Nachfrage -besonders nach den städtebaulichen Verbesserungen im Zuge von Ruhr 2010- steigen wird.“, bekräftigt Ralph Pass. Ob Großbetreiber wie Accor, Kempinski oder Fairmont dieses Potential auch sehen, bleibt offen.

Quelle: IVD (Immobilienverband Deutschland)


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Ausstellung zeigt Architekten-Pläne

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:37
Ausstellung zeigt Architekten-Pläne Bereits vor einigen Monaten, am 17. September, wurde der diesjährige Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Landesverband Rheinland-Pfalz in Mainz verliehen. Nachdem die eingereichten Arbeiten dort im Landesmuseum ausgestellt wurden, sind sie nun in einer Exposition in den Thermen am Viehmarkt zu sehen. 

Trier. "Kulturelles Erbe trifft moderne Architektur" - besser als in den Thermen am Viehmarkt könnte dieses Thema mit der Ausstellung des BDA-Architekturpreises nicht visualisiert werden.

Volltext abrufbar unter: Volksfreund.de


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Bundesbürger stehen dem Bau repräsentativer Moscheen mit gemischten Gefühlen gegenüber

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:09
(openPR) - 42 Prozent fühlen sich durch den möglichen Bau größerer Moscheen in ihrer Wohnortnähe bedroht

Die Diskussionen um den Bau einer repräsentativen Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld haben bundesweit und international für Schlagzeilen gesorgt. Am 7. November 2009 wurde jetzt der Grundstein für den politisch umstrittenen Neubau gelegt.

Derweil zeigen sich auch die Bundesbürger in ihrer Meinung und in ihren Gefühlen weiterhin gespalten: So stößt der Bau größerer repräsentativer Moscheen in Deutschland nur bei 36 Prozent der Bevölkerung auf größere Zustimmung, 33 Prozent stimmen solchen repräsentativen Moschee-Neubauten nur eingeschränkt zu und 31 Prozent lehnen diese offen ab.

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden 1.000 Deutsche ab 16 Jahren.

Generell fühlen sich 42 Prozent der Bundesbürger durch den möglichen Bau größerer Moscheen in der Nähe ihres Wohnortes persönlich mehr oder minder bedroht, 58 Prozent hingegen eher nicht oder gar nicht. Männer stehen dem Bau repräsentativer Glaubenshäuser für die rund 3,5 Millionen in Deutschland lebenden Muslime insgesamt etwas weniger kritisch und ängstlich gegenüber als Frauen. Zudem beurteilen die Wähler der FDP (40%) und der Linken (38%) den Bau größerer Moschee-Neubauten in Deutschland stärker ausdrücklich negativ, als die Wähler von CDU/CSU (32%) und insbesondere der von SPD (23%) und Grünen (24%). Zwischen den Generationen sowie zwischen den west- und ostdeutschen Bundesländern zeigen sich in dieser Frage keine systematischen Unterschiede.


Weitere Informationen finden Sie unter www.12nach12.de und unter www.yougov.com.

YouGovPsychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln

Simon Wolf
Telefon: +49 (221) 42061-596
Fax: +49 (221) 42061-100

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Grundsteinlegung Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 16:49

Abb. 1 u. 2: Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE); Foto: Fraunhofer IAO

Am Montag, 16. November 2009, findet im Beisein von 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Fraunhofer IAO statt. Auf vier Ebenen und ca. 3100 qm entstehen hier zukunftsweisende Labors und Arbeitsumgebungen.

Stuttgart als Zentrum für Innovationen und Spitzenforschung im Bereich des Virtuellen Engineering in Baden-Württemberg – diese Vision setzt das Fraunhofer IAO mit seinem imposanten Neubau in die Realität um. Das »Zentrum für Virtuelles Engineering – Haus der Wissensarbeit ZVE« wird eine Plattform für die Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Virtual Reality-Technologien und innovativen Arbeits- und Bürokonzepten. Finanziert wird das 14 Millionen-Projekt von Bund und Land. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2011 geplant.

Von Anfang an waren Experten des Fraunhofer IAO in interdisziplinären Projektteams mit erfahrenen Architekten und Fachplanern an der Konzeption und Umsetzung des Neubaus beteiligt. »Unser wissenschaftliches Know-how in den Bereichen Virtual Engineering und Workspace Innovation fließt kontinuierlich in die Gestaltung unseres Institutsneubaus ein – damit schaffen wir optimale Voraussetzungen, um diese Kompetenzen in Zukunft zu vertiefen und weiter auszubauen«, erläutert Institutsleiter Prof. Dr. Dieter Spath in seinem Grußwort zur Grundsteinlegung.

Dr. Alfred Gossner, Finanzvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, betont in seiner Ansprache die Bedeutung des ZVE für die Fraunhofer-Forschung: »Die entstehenden Forschungslabors in diesem Gebäude werden dem Fraunhofer IAO und somit auch Fraunhofer insgesamt eine absolut einmalige neue Forschungslandschaft zur Verfügung stellen. Ich bin sicher, dass damit eine starke Basis für weiteres Wachstum – fachlich wie wirtschaftlich – für das Institut geschaffen wird.« Die Vertreter der Zuwendungsgeber von Land und Bund, Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF unterstreichen die herausragende Rolle exzellenter Wissenschaft und Forschung als Motor für Innovation in Baden-Württemberg und Deutschland.

Als Vertreter der beiden beteiligten Architekturbüros ASPLAN und UNStudio, erläutert Harm Wassink, Partner bei UNStudio, die Vision des Teams um den federführenden Stararchitekten Ben van Berkel: »Als Forschungsgebäude ist das ZVE eine offene und technisch innovative Struktur. Die zentrale Herausforderung des Entwurfs war es, eine Balance herzustellen zwischen internen Zonen, wie Büros oder Labors, und öffentlichen Zonen der Besucherführung. Die Treppe als fließende, vertikale Verbindung entfaltet sich durch das gesamte Gebäude und verbindet dabei die verschiedenen Geschossebenen. Das Gebäude verkörpert unsere neuesten Konzepte hinsichtlich einer integrierten und nachhaltigen Planung – daher bin ich besonders stolz, dass es das Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten hat.«

Denn schon während der Planungsphase setzte das Institut zusammen mit den Architekten und Fachingenieuren Maßstäbe für nachhaltiges Bauen: Auf der BAU 2009 Anfang des Jahres prämierte der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den geplanten Institutsneubau mit dem Vorzertifikat »Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold«. Die Auszeichnung wird an Bauprojekte vergeben, die wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend geplant und umgesetzt werden. Das neue Gebäude des Fraunhofer IAO konnte dabei zahlreiche Pluspunkte sammeln: So liefert das Erdreich über mehrere 174 Meter tiefe Bohrlöcher im Sommer Kälte und im Winter Wärme. Photovoltaik-Module reduzieren zusätzlich den Energiebedarf, und anstatt mit einer herkömmlichen Klimaanlage Kaltluft in die Räume zu blasen, werden im ZVE Decken und Wände gekühlt. Bei dieser sogenannten »Betonkernaktivierung« machen eingelassene Kühlschlangen das Gebäude selbst zu einer sparsamen und zugfreien Klimaanlage. Daneben zählen »Hohlkörperdecken« zu den technischen Glanzlichtern des Neubaus: Lichtgefüllte Kugeln, in Beton eingebettet, machen die Decken leicht, ohne ihre Tragfähigkeit zu mindern. Die dabei entstehende Wabenstruktur erlaubt es, weite Räume zu überspannen.

Um sich selbst einen Eindruck von diesem hochmodernen Gebäude zu machen, müssen sich die Gäste der Grundsteinlegungsfeierlichkeiten nicht bis 2011 gedulden: Da Virtual Reality (VR) bereits in der Planungs- und Bauphase konsequent eingesetzt wurde, können die Teilnehmer zum Abschluss der Veranstaltung einen virtuellen Rundgang durch das ZVE unternehmen – in den VR-Studios des Fraunhofer IAO.
 
Ansprechpartnerin:
Claudia Garád
Marketing und Kommunikation

Fraunhofer IAO

Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970-2124


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Baufritz gewinnt "Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2009"

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 17:04

Am 6. November 2009 wurde in Düsseldorf der Deutsche Nachhaltigkeitspreis 2009 unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel an Baufritz verliehen. Damit ist Baufritz das nachhaltigste Unternehmen in Deutschland. Im Rahmen einer feierlichen Gala übergab der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Dr. Franz Josef Jung, den Preis vor über 1.000 Gästen, darunter viele bekannte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Jury würdigt mit dem Preis als nachhaltigstes Unternehmen 2009 den herausragenden Beitrag, den Baufritz zur zentralen Herausforderung des Klimaschutzes leistet. Während die beiden Ehrenpreisträger Joschka Fischer und Dr. Wolfgang Schäuble sowie die weiteren Einzelpreisträger Jane Fonda, Yusuf Islam, der Deutsche Fußball-Bund und die Regionalwert AG als Social Entrepreneur bereits im Vorfeld bekannt gegeben wurden, hielt die Spannung hinsichtlich der ausgezeichneten Firmen bis in die Abendstunden.

Neben zahlreichen Unternehmensvertretern kamen u.a. Franziska van Almsick, Eckart von Hirschhausen, Nazan Eckes, Sönke Wortmann über den roten Teppich und bekräftigten mit ihrer Teilnahme die gesellschaftliche Bedeutung des Preises. Jane Fonda begeisterte mit einem flammenden Plädoyer für ehrenamtliches Engagement. Zwischen den Programmpunkten kredenzte Sternekoch Holger Stromberg ein rundum nachhaltiges Menü. Zum Abschluss der Preisverleihung bewegte Yusuf Islam alias Cat Stevens das Publikum unplugged mit alten und neuen Songs.

Kontakt:

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896
Alpenstraße 25
87746 Erkheim / Allgäu

Julia Albrecht
Tel.: +49 (0) 8336 / 900-215
Fax: +49 (0) 8336 / 900-222
Mail:


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Altbau preiswert energetisch renovieren

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 23:56
Die energetische Altbau-Sanierung kostet viel Geld. Wer das nicht hat, kann den Energiedurst seines Hauses aber auch schon mit kostengünstigen Maßnahmen senken.

Die komplette energetische Sanierung eines Altbaus nach neuesten Standards kann in manchen Fällen fast so teuer sein wie der Neubau eines Hauses. Doch auch Hausbesitzer mit kleinem Geldbeutel können nennenswert Energie einsparen, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de

Optimierung der Heizung
Preiswert aber wirkungsvoll ist der Austausch der Umwälzpumpe der Heizung. Elektronisch geregelte Pumpen verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Betriebsstrom, um das Heizwasser zu verteilen, als ältere Modelle. Sie kosten nur rund 300 bis 400 Euro und amortisieren sich schon nach wenigen Jahren. Ebenfalls empfehlenswert sind programmierbare Thermostatventile. Mit ihnen lässt sich die Wärmeabgabe individuell für einzelne Räume und Tageszeiten programmieren, weiß Immowelt.de.

Auch preiswerte Dämmungen sparen Heizenergie
Die Dämmung der Warmwasser führenden Heizrohre ist nicht teuer, und kann auch von geübten Heimwerker in Eigenregie erledigt werden: Im Keller vergeuden unisolierte Rohre viel Energie. Gleiches gilt auch für Heizkörpernischen. Hier ist oft die Außenwand dünner und damit schlechter isoliert. Für manche Altbauten schon vorgeschrieben, oft aber noch nicht umgesetzt ist die Dämmung von nicht begehbaren obersten Geschossdecken sowie von Kellerdecken. Die Kosten für diese Maßnahmen halten sich in Grenzen.

Alte Fenster verbessern
Alte Fenster sind oft Energieverschwender. Zumindest etwas Abhilfe schaffen Dichtungsbänder aus dem Baumarkt, die jeder selbst anbringen kann. Wichtig: Die abzudichtenden Stellen müssen vorher gründlich gereinigt werden. Eine weitere Verbesserung bringt der Austausch von normalem Fensterglas durch beschichtetes Isolierglas bei alten Doppel- oder Kastenfenstern – bei einfach verglasten Fenstern sollte der Hausherr allerdings über komplett neue Fenster nachdenken. Kastenfenster hingegen haben auch bezogen auf heutige Verhältnisse durch ihre dicke Luftschicht zwischen den beiden Scheiben schon recht ordentliche Dämmwerte – vorausgesetzt; sie sind dicht und nicht verzogen. Luftzug und Energieverschwendung werden auch minimiert, wenn unter den Türen Bürstendichtungen angebracht werden.

Wasser sparen
Doch nicht nur Strom und Heizenergie, auch Wasser kann eingespart werden. Ein Toilettenkasten mit zwei Stufen – eine fürs große, eine fürs kleine Geschäft – ist schnell eingebaut. Eine Sparbrause für die Dusche lässt weniger Wasser durch als eine konventionelle und Gartenbesitzer können auch Regenwasser nutzen, ohne gleich eine teure Zisterne zu kaufen: Mit einer großen Tonne kann viel Wasser gesammelt werden, wenngleich dieses Minimalsystem nicht den besten Komfort bietet.

Quelle:  Immowelt.de


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Kleine Häuser für Singles

Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 00:03

Die Zahl der Singlehaushalte nimmt gerade in Großstädten weiter zu. Architekten reagieren mit Eigenheimen im Kleinformat auf diesen Trend. Funktionalität, Flexibilität und Kostenminimierung sind dabei die entscheidenden Faktoren.

Laut statistischem Bundesamt machte der Anteil an Ein-Personen-Haushalten im vergangenen Jahr bereits knapp 40 Prozent aus. In Großstädten wie Hamburg oder Berlin ist sogar schon jeder zweite Haushalt ein Single-Haushalt, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Und die Tendenz ist steigend. Da aber auch Alleinstehende die Unabhängigkeit eines eigenen Daches über dem Kopf durchaus zu schätzen wissen, reagieren mittlerweile die ersten Architekten und Bauplanungsgesellschaften mit zugeschnittenen Angeboten. Sie konzipieren Kleinsthäuser, die teilweise schon auf vier mal zehn Metern Grundfläche Wohnen und Arbeiten ermöglichen. Die Beschränkung auf ein Minimum an Grundstücks- und Wohnfläche zahlt sich aus. Für die günstigsten Mini-Modelle sind 70.000 Euro inklusive Planungskosten hinzulegen. Je nach Größe und Ausstattung können die Preise aber auch bei 130.000 Euro und mehr liegen.
 
Dafür bekommt man ein modernes Haus mit offenen Grundrissen und multifunktionalen Räumen, erklärt Immowelt.de. Und bei fast allen Entwürfen öffnen große Fensterflächen die Räume nach außen, so dass ein großzügiger Eindruck entsteht. Feste Trennwände sind entsprechend auf ein Minimum reduziert, Rückzugsräume sucht man vergeblich, schließlich muss jeder Quadratmeter Fläche optimal ausgenutzt werden. Stattdessen dienen beispielsweise Schiebetüren dazu, das Raumgefüge auf Wunsch zwischen Schlafen und Arbeiten anzupassen. Üblicherweise sind die Kleinsthäuser zweigeschossig, so dass sich die Wohnfläche verdoppelt und meist bei rund 80 Quadratmeter einpendelt. Einige Konzepte sind aber auch in der Lage, sich den verändernden Anforderungen ihrer Bewohner anzupassen, zum Beispiel durch zusätzliche Module.
 
Zielgruppen für solche funktionalen und flexiblen Häuser sind nicht nur die klassischen Großstadtsingles. Auch ältere Menschen schätzen bereits diese Kleinformate, wenn ihnen ihr altes Eigenheim plötzlich zu groß erscheint. Allerdings haben die Kleinhäuser in dieser Beziehung oft noch einen gravierenden Nachteil. Mit den Anforderungen eines wirklich barrierefreien Wohnens ist das Konzept schwer zu vereinbaren. Da die Minihäuser mit einer geringen Grundfläche auskommen sollen, sind sie oft nicht auf einer Ebene oder mit Lift konzipiert.

Quelle: Immowelt AG


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Das Urlaubsdomizil als lukrative Anlage

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 23:39

Wer die Ferien lieber in den eigenen vier Wänden verbringt, muss nicht zwingenderweise zuhause bleiben. Ferienwohnungen und –häuser sind eine attraktive Geldanlage. Viele touristisch reizvolle Gegenden bieten solide Immobilienpreise und ein geringes Leerstandsrisiko in der Feriensaison. Nur mit den eigenen Urlaubszeiten sollte man flexibel sein, um Profite zu erwirtschaften, betont der IVD West.

Eine eigene Wohnung oder Haus im Lieblingsurlaubsort ist ein Luxus und eine gute Kapitalanlage, bei der die Fremdvermietung eine tragende Rolle für die Finanzierung und den Unterhalt besitzt. Um die anfallenden Kosten wie für Finanzierung, Nebenkosten, Instanthaltungsrücklage (ca. 1 Euro/m² im Jahr), Ausbesserungsarbeiten und Bewirtschaftung (Anzeigen, Internetportale) über das Jahr zu decken, wird mit 120 Fremdbelegungstagen für die Immobilie gerechnet. Wichtigster Zeitraum ist dabei die Sommersaison von Mitte Juni bis Mitte September. Zu diesen 92 Tagen kommen, zwei weitere Schwerpunktzeiten: Ostern und Pfingsten mit etwa 18 Belegungstagen und Weihnachten und Silvester mit gut 10 Belegungstagen. Tageweise Vermietung hat den Vorteil, dass mit einigen oft kurzfristigen Wochenendbelegungen zusätzlich gerechnet werden kann. Die wochenweise Vermietung spricht besonders in den Schwerpunktzeiten für sich, damit die Fluktation reduziert wird und Leerstandstage eher vermieden werden. Die Selbstnutzung ist so zu gut zwei Drittel des Jahres möglich bei dieser soliden Finanzierungsmethode.

Quelle: IVD (Immobilienverband Deutschland)


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Bayern ist das beliebteste Bundesland der Deutschen, polarisiert aber auch am stärksten

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:28

Berlin, 9. November 2009 – In welchem Bundesland wollen die Deutschen am liebsten leben? Antworten dazu liefert eine repräsentative Studie von ImmobilienScout24. Bayern ist der klare Sieger – sowohl bei Ostdeutschen als auch bei Westdeutschen. Doch es ist auch das Bundesland, das am meisten polarisiert. Denn bei Befragten aus dem Ostteil Deutschlands ist Bayern auch gleichzeitig die Region mit den niedrigsten Sympathiewerten. Bei den Westdeutschen hingegen schneidet Sachsen am schlechtesten ab.

Das Bundesland Bayern ist mit 17 bzw. 18 Prozent (Ost und West) die Region, in der die Deutschen am liebsten wohnen würden. Aber auch die Abneigung der Ostdeutschen gegenüber dem Freistaat ist herausragend: 34 Prozent der Befragten aus den neuen Bundesländern wollen unter keinen Umständen ihren Wohnsitz dorthin verlagern. Bei den jüngeren Ostdeutschen ist Bayern sogar noch unbeliebter. Fast die Hälfte (45 Prozent) der unter 30-jährigen aus dem Osten lehnt das Leben unter blau-weißem Himmel gänzlich ab.

Die Befragten aus den alten Bundesländern würden dagegen auf keinen Fall nach Sachsen umziehen. 27 Prozent der Westdeutschen hegen offenbar eine starke Abneigung gegen das traditionsreiche Bundesland.

Die Generation 50 plus aus dem Westen des Landes stellt sich einen Lebensabend an der Mecklenburger Küste verlockend vor. Mehr als jeder Fünfte von ihnen würde am liebsten in Mecklenburg-Vorpommern wohnen. Die jüngeren Bewohner der alten Bundesländer zieht es eher in die Bundeshauptstadt: 23 Prozent der unter 30-Jährigen Westdeutschen gaben an, dass sie am liebsten in Berlin leben würden.

Das Meinungsforschungsinstitut Innofact befragte im Auftrag von ImmobilienScout24 im September 1.061 Menschen, in welchem Bundesland sie am liebsten und in welchem sie auf keinen Fall wohnen wollen.

Quelle: immobilienscout24.de


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Zukunftsmarkt erneuerbare Energien

Bauwirtschaft, Energie — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Bauwirtschaft sieht große Potenziale bei Geothermie und Offshore-Windkraft

Der Ausbau der erneuerbaren Energien entwickelt sich für Bauindustrie und Baustoffhersteller zu einem Zukunftsmarkt mit großen Wachstumspotenzialen. Allein im Bereich der Geothermie ist bis 2030 für Wohnungsbau und Gewerbebau mit einem Bauvolumen von 25 Milliarden Euro zu rechnen. Das geht aus einem Gutachten hervor, das Deutsche Bank Research unter dem Titel „Geothermie - Chancen für die Bauwirtschaft im Lichte des Klimawandels und der absehbaren Energieknappheit“ für die Spitzenverbände der Deutschen Bauindustrie und der deutschen Baustoffhersteller erarbeitet hat. Wichtige Marktpotenziale berge auch der Ausbau der Offshore-Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee. Hinter den Plänen der Bundesregierung, hiermit eine Energieleistung von bis zu 25.000 Megawatt bis zum Jahr 2030 vor den deutschen Küsten zu gewinnen, stünde ein Investitionsvolumen von über 80 Milliarden Euro, davon 20 bis 25 Milliarden Euro Bauinvestitionen allein für die Fundamente und ihre Verankerung, so Dipl.-Ing. Herbert Bodner, Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie. „Oberstes Ziel muss aber eine nachhaltige, sichere und bezahlbare Energieversorgung für Bürger und Wirtschaft sein“, so Andreas Kern, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Zementindustrie (BDZ) und Vizepräsident des Bundesverbandes Baustoffe - Steine und Erden (BBS). Hierzu werde ein breiter Energiemix benötigt, der nicht allein politisch gesteuert, sondern letztlich Resultat von Wettbewerb und Wirtschaftlichkeit sein müsse. Die Beiträge der Bauwirtschaft zum Ausbau der erneuerbaren Energien und damit zum Klimaschutz sowie zur Sicherung der Energieversorgung standen heute im Mittelpunkt einer Gemeinschaftsveranstaltung von Bauindustrie und Baustoffherstellern in Berlin.

Mit ihrem Interesse am Schwerpunkt Geothermie betrete die deutsche Bauwirtschaft zudem kein Neuland. Gerade im Bereich der oberflächennahen Geothermie sei die Branche weiter als in der Öffentlichkeit bekannt, so Bodner. Im Wohnungsbau habe der Anteil der neu errichteten Gebäude, die vorwiegend geothermisch beheizt werden, von weniger als 1 Prozent im Jahre 2000 auf 18,5 Prozent im Jahre 2008 zugenommen. Im Vergleich dazu gebe es im Bereich von Verwaltungsgebäuden, Fabrik- und Werkstattgebäuden noch großen Nachholbedarf. Hier liege der Anteil geothermisch beheizter Objekte derzeit bei knapp 5 Prozent. Vorreiter der Geothermienutzung seien gewerbliche Hochhausbauten. Bodner: „Inzwischen gibt es in Deutschland kaum noch Hochhausprojekte, die auf Energiepfähle aus Beton verzichten.“  

Die neue schwarz-gelbe Regierung müsse sich insgesamt an ihrem Anspruch messen lassen, „eine ideologiefreie, technologieoffene und marktorientierte Energiepolitik“ betreiben zu wollen, kündigte Kern an. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen in einem dynamischen Energiemix die erneuerbaren Energien allmählich den Hauptanteil an der Versorgung übernehmen. Kern: „Dazu müssen diese so schnell wie möglich markt- und speicherfähig gemacht werden“. Die Speicherfähigkeit von Beton werde auf einem hohen innovativen Niveau vor allem bei der so genannten Betonkernaktivierung genutzt. Dabei kann die Energieeffizienz optimiert werden, indem Erdwärme genutzt sowie Erd- und Wasserspeicher thermisch mit in das System einbezogen werden.

Nach den ehrgeizigen Zielvorgaben der Bundesregierung soll der Anteil der regenerativen Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 30 Prozent erhöht werden. Zudem  hat die Koalition von Union und FDP bekräftigt, die Emissionen bis 2020 um möglichst 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Die Baustoffindustrie, etwa die Zementherstellung, ist hier in doppelter Weise involviert. Als energieintensive Branche muss sie die Energiekosten als wichtigen Kostenfaktor in der Produktion so gering wie möglich halten. Zum anderen stellen Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien ein interessantes Absatzpotenzial für Baustoffhersteller dar. Bislang hat beispielsweise die Windkraft in Deutschland einen Anteil von 7 Prozent an der Stromerzeugung, der nach den Plänen der Regierung bis zum Jahr 2030 mehr als verdoppelt werden soll.  

Das Engagement für den Ausbau der erneuerbaren Energien diene nicht nur dem globalen Klimaschutz, es bewirke auch mehr Versorgungssicherheit und weniger Abhängigkeit von ausländischen Energieimporten. Vor allem schaffe es Arbeitsplätze, und zwar nicht nur im Anlagenbau, sondern auch in der Bau- und Baustoffindustrie, hoben die Spitzenvertreter der beiden Verbände hervor.

 

Kontakt
Susanne Hoffmann
Hoffmann@BDZement.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V.

Kochstraße 6-7
10969 Berlin

Tel. +49 30 28002-225
Fax. +49 30 28002-250

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.


Leichtbeton

Beton, Unternehmen & Produkte, Baustoffe — geschrieben von bauinformant @ 22:50

Fachtext von:
Thorben Biela
Technischer Vertriebsleiter Berwilit

Leichtbeton
Die Geschichte des Leichtbetons lässt sich 2000 Jahre zurück verfolgen.
Schon die Kuppel des Pantheons aus dem alten Rom wurde in Opus Caementitium ausgeführt. Dabei verwendeten die römischen Baumeister Beton mit Rohdichten von 1350 kg/m³ bis 1750 kg/m³.

Leichtbeton ist definiert als Beton mit einer Trockenrohdichte von < 2000 kg/m³ [DIN EN 1520]. Um Leichtbeton herzustellen werden Leichtzuschläge [nach DIN EN 13055-1] verwendet. Durch die Lufteinschlüsse der porigen Gesteinskörnungen stellt sich ein zweiter Nebeneffekt beim Leichtbeton ein: Lufteinschlüsse im Blähschieferkorn bewirken eine reduzierte Wärmeleitfähigkeit gegenüber dem Normalbeton.

In der folgenden Tabelle sind die gängigsten Leichtzuschläge und ihre wichtigsten Eigenschaften aufgeführt:

Tabelle 1:

Eigenschaft Rohdichte [t/m³] Schüttdichte [t/m³] Spez. Wärmeleitfähig-keit ? [W/(m*K)] Festigkeit [N/mm²]
Baustoff Blähschiefer 1,1 – 1,7 0,54 – 0,9 0,18 4 – 6
Blähton 0,48 – 1,7 0, 3 – 1,4 0,08 – 0,12 1 – 4
Bims 0,4 – 1,1 0,3 – 0,9 0,2 – 0,3 2 – 5


Der Leichtbeton wird unterschieden in:

  • gefügedichten, konstruktiven Leichtbeton und dem
  • haufwerksporigen Leichtbeton

Abb 1: gefügedichter, konstruktiver Leichtbeton

Abb. 2: haufwerksporiger Leichtbeton

Gefügedichter Leichtbeton

Der gefügedichte Leichtbeton wird hauptsächlich als konstruktiver Leichtbeton im Hochbau verwendet. Der Leichtbeton wird vor allem in Rohdichteklassen und Druckfestigkeitsklassen unterschieden.

Tabelle 2: Rohdichteklassen:

RohdichteklasseRohdichtebereich [kg/m³]
   
D 1,0 > 800 und < 1000
D 1,2 > 1000 und < 1200
D 1,4 > 1200 und < 1400
D 1,6 > 1400 und < 1600
D 1,8 > 1600 und < 1800
D 2,0 > 1800 und < 2000


Tabelle 3: Die Druckfestigkeiten werden wie folgt unterschieden [DIN EN 1045-1]:

Druckfestigkeits-
klasse
f ck,cyl 1)
[N/mm²]
f ck,cube 2)
[N/mm²]
Betonart
       
LC 8/9 8 9 Leichtbeton
LC 12/13 12 13  
LC 16/18 16 18  
LC 20/22 20 22  
LC 25/28 25 28  
LC 30/33 30 33  
LC 35/38 35 38  
LC 40/44 40 44  
LC 45/50 45 50  
LC 50/55 50 55  
LC 55/60 55 60 Hochfester Leichtbeton
LC 60/66 60 66  
LC 70/77 70 77  
LC 80/88 80 88  



1) f ck,cyl: charakteristische Festigkeit von Zylindern, Durchmesser 150 mm, Länge 300mm, Alter 28 Tage
2) f ck,cube: charakteristische Festigkeit von Würfeln, Kantenlänge 150 mm, Alter 28 Tage
3) Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung oder Zustimmung im Einzelfall erforderlich.

Der Wärmeleitfähigkeitswert ?R [DIN V 4108-4] des Leichtbetons ist eine weitere wichtige Kenngröße im Hochbau:

Die Wärmeleitfähigkeit gibt an, welche Wärmemenge in 1 Sekunde zwischen zwei planparallelen Flächen von 1 m² im Abstand von 1 m bei einer Temperaturdifferenz von 1 ° K fließt. Dabei ist ?R abhängig von der Rohdichte wie anhand Tabelle 4 dargestellt ist:

Tabelle 4:

Rohdichte:Bemessungswert ?R
[kg/m³] [W/m * K]
  ohne Natursand mit Natursand
     
900 0,44 --
1000 0,49 --
1100 0,55 --
1200 0,62 --
1300 0,70 --
1400 0,79 0,95
1500 0,89 1,07
1600 1,00 1,20
1800 1,30 1,56
2000 1,60 1,92

Bei der Gestaltung des Leichtbetons sind diese Zielgrößen wichtig, obwohl nicht immer alle gefordert werden. Beispielsweise ist eine verbesserte Wärmedämmung oftmals hilfreich, aber nicht immer der Hauptgrund bei der Verwendung von Leichtbeton.

Praxisbeispiel Kranhaus 3, Köln Rheinauhafen
Ein gutes Beispiel liefert das Kranhaus 3 (s. Abb.) derzeit in Köln. Hier war allein der Gewichtsvorteil von über 800 kg/m³ entscheidend. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Fundamente und Tiefgründung in Form von Bohrpfählen legte man ein ideelles Gewicht für alle drei im Rheinauhafen hergestellten Kranhäuser mit 15 Etagen zugrunde. Dadurch, dass jedoch das dritte Kranhaus (PANDION VISTA) ein Wohngebäude werden sollte, entschloss man sich zwei zusätzliche Etagen in das Objekt zu integrieren.

Dies hatte zur Folge, dass das Gesamtgewicht des Objektes mit Normalbeton zu hoch ausgefallen wäre. Entsprechende konstruktive Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung mussten hier zum Einsatz kommen. Man entschloss sich für den Einsatz von Leichtbeton.
Alternativ wurde die Erstellung von den Deckenflächen als zweiachsige Hohlkörperflach-decken diskutiert, jedoch aus baupraktischen und statischen Gründen wieder verworfen.

Aus diesem Grund wird ein Leichtbeton eingesetzt der eine Trockenrohdichte von 1600 kg/m³ hat. Insgesamt werden in der Rohbau-Bauzeit von etwa 14 Monaten ca. 15.000 m³ Frischbeton und 800 m³ Festbeton (in Form von Betonfertigteilen) verarbeitet. Davon entfallen ca. 3500 m³ Leichtbeton als Ortbeton an und 550 m³ in Form von leichten Fertigteilbalkonplatten.

Der Leichtbeton wird von der Transportbeton Libur GmbH & Co. KG geliefert. Ein langjähriger Partner der BERWILIT – Blähschiefer GmbH und Transportbetonhersteller mit jahrzehntelanger Erfahrung mit Leichtbeton im Kölner Raum.




Kranhaus 3, Köln Rheinauhafen

Baustellenbilder:


Besonderheiten bei Erstellung von Leichtbeton-Rezepturen

Bei der Erstellung der Rezeptur eines Leichtbetons sollte im Hinblick auf die Wasseraufnahme der Gesteinskörnungen die Angaben des Leichtzuschlagsherstellers beachtet werden. Trockene und leichte Gesteinskörnungen nehmen Wasser auf. Dies sollte bei der w/z-Berechnung berücksichtigt werden. Es wird empfohlen, dass die Wassermenge die innerhalb einer Stunde von den Zuschlägen aufgesaugt wird, dem Beton zusätzlich hinzugegeben werden darf.
Die Rohdichten der feuchten Zuschläge sind zu messen und in der Rezeptur zu hinterlegen.

Das Pumpen von Leichtbeton

Leichtbeton ist grundsätzlich pumpfähig. Hier einige Tipps die sich in der Praxis bewährt haben:

  • Gesteinskörnungen sollten vorher wassergesättigt sein
  • hoher Feinanteil im Beton (durch Sand, Flugasche oder Zement)
  • den Beton möglichst fließfähig einstellen
  • evt. sind stabilisierende Maßnahmen erforderlich
  • Die Pumpeigenschaft ist auch von der Rohdichte des Betons abhängig. Je schwerer der Beton, desto leichter kann der Beton gepumpt werden.



Haufwerksporiger Leichtbeton

Nach der DIN EN 1520 ist ein Leichtbeton mit haufwerksporigem Gefüge ein Beton der eine Trockenrohdichte von < 2000 kg/m³ besitzt. Zudem hat der Leichtbeton mindestens 3 Vol.-% Porenraum zwischen den Zuschlagskörnern. Der haufwerksporige Leichtbeton wird meistens als Einkornbeton eingesetzt. Durch die Lufteinschlüsse zwischen den Körnern wird hier die Wärmedämmfähigkeit weiter verbessert. Der hauwerksporige Leichtbeton kommt hauptsächlich im Mauerwerksbau sowie in diversen Fertigteilen zum Einsatz.

Durch eine intelligente Loch- bzw. Kammeranordnung ist es möglich Leichtmauersteine mit einer Rohdichte von unter 350 kg/m³ herzustellen. Zusammen mit Leichtmörteln werden heutzutage Wärmeleitfähigkeitswerte von Holz erreicht. Die Festigkeitswerte liegen im Bereich von 2-20 N/mm² und sind vor allem von der verwendeten Gesteinskörnung sowie der Rohdichte insgesamt abhängig.



Text- und Bildrechte: BERWILIT

Quellen:
www.berwilit.de
www.leichtbeton.de
www.leichtzuschlag.de
http://www.vdz-online.de/fileadmin/gruppen/vdz/3LiteraturRecherche/Zementmerkblaetter/B13.pdf


Mehr Informationen zum Thema Leichtbeton erhalten Sie bei:

BERWILIT
Wittgensteiner Blähschiefer GmbH & Co KG
Am Heßlar 17
D-57319 Bad Berleburg

Tel.: 0 27 51/50 12
Fax 0 27 51/5 19 63
Internet: www.berwilit.de


Finanzielle Lage verschleiert: Mietvertrag nichtig

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 19:27
Mietinteressenten dürfen gegenüber dem Vermieter keine falschen Aussagen über ihre finanzielle Leistungsfähigkeit machen. Ansonsten kann der Mietvertrag nichtig sein.

Wer eine Wohnung mieten will, darf dem Vermieter keine vollkommen falschen Angaben über seine finanzielle Lage machen. Denn kommt ein Mietvertrag nur deshalb zustande, weil der Vermieter aufgrund falscher Angaben glaubt, sein Mieter sei solvent, kann er die Räumung der Wohnung verlangen. Dies entschied nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Amtsgericht Leer (Az.: 70 C 1237/08). Der Mietvertrag ist in solch einem Fall wegen arglistiger Täuschung nichtig.

Im verhandelten Fall gab der Mieter vor Vertragsunterzeichnung an, er sei beruflich als Disponent bei einem Anzeigenblatt im Bereich Logistik und außerdem als Selbständiger in der Computerbranche tätig. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Mieter einen Offenbarungseid geleistet hatte und zudem Hartz IV-Empfänger war. Nur nebenbei war er als Zeitungsausträger tätig. Seine angebliche Selbständigkeit in der EDV-Branche beschränkte sich darauf, dass er gelegentlich Computer reparierte.

Als der Vermieter davon erfuhr, focht er den Mietvertrag an – und bekam vor Gericht auch Recht. Denn wer eine zukünftig fällig werdende Verpflichtung eingeht, muss wirtschaftliche Schwierigkeiten von sich aus offenbaren. Dazu gehöre insbesondere, eine eidesstattliche Versicherung anzugeben.

Quelle: www.immowelt.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 


Baubeschreibung: Details sollten exakt fixiert werden

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 19:22

Die Bau- und Leistungsbeschreibung ist einer der wichtigsten Bestandteile des Vertrags mit dem Bauunternehmer. Details sollten deshalb genauestens festgelegt werden, um Konflikte zu vermeiden.

Zwischen Bauunternehmer und Bauherr kommt es schnell zu Auseinandersetzungen, die oft auch bis vor den Richter führen. Umso ernster sollten die den Verträgen zugrunde liegenden Bau- und Leistungsbeschreibungen genommen werden, rät das Immobilienportal Immowelt.de. Denn sie legt im Detail fest, welche Leistungen der Unternehmer erbringen muss. Für Arbeiten, die im Vertragswerk nicht enthalten sind, muss der Bauherr aufkommen, auch wenn es sich um selbstverständliche Leistungen wie beispielsweise den nötigen Bodenbelag handelt. Zudem sind auch mögliche Mängelrügen ohne eine klare Definition der Leistung des Unternehmens schwer durchzusetzen. Nach Erfahrungen von Verbänden sind dennoch 60 Prozent der Beschreibungen lückenhaft, berichtet Immowelt.de.
 
So sollten alle zu verwendenden Materialien, inklusive der Hersteller und Artikelbeschreibungen, sowie die Anzahl der verwendeten Produkte klar bezeichnet sein. Denn ungenaue Bezeichnungen wie „Markenartikel“ machen eine Überprüfung des Preis-Leistungsverhältnisses schwierig. Schwammige Zusätze wie „oder ähnlich“ und „oder gleichwertig“ sollten gestrichen werden, rät Immowelt.de Denn sie ermöglichen dem Unternehmer, letztlich doch auf beliebige Bauteile oder Materialien zurückzugreifen.

Grundsätzlich gehören in die Bau- und Leistungsbeschreibung allgemeine Angaben zur Bauweise, auch muss Bezug auf technische Vorschriften genommen werden. Zudem müssen die Zusicherungen, dass genaue Nachweise zu Schall- und Wärmeschutz erbracht werden, in die Baubeschreibung. Außerdem sollte geregelt sein, wer für das Abtragen und den Transport des Erdreichs zuständig ist.
 
Grundsätzlich gilt: Je genauer und ausführlicher eine Baubeschreibung ist, desto weniger Nachzahlungen drohen. Gleichzeitig erhöhen sich auch die Chancen bei einem möglichen Streitfall vor Gericht. Daher ist es vorteilhaft, die Bau- und Leistungsbeschreibung von einem unabhängigen Fachmann prüfen zu lassen, rät Immowelt.de hin. Die Honorare dafür liegen zwischen 100 und 300 Euro. Hinzu kommen manchmal noch Mitgliedsbeiträge und Aufnahmegebühren. Wer eine erste Orientierung sucht, ist mit den Musterbaubeschreibungen und Checklisten, die das Bundesbauministerium herausgebracht hat, gut bedient.

Quelle: www.immowelt.de


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 

 

 


INTERREG B mit neuer Website online

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 10:42
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) initiiert Informationsplattform zur transnationalen Zusammenarbeit

 Seit Anfang dieses Monats ist mit www.interreg.de eine neue Website zum EU-Förderprogramm INTERREG online. Der Fokus liegt auf der INTERREG-Ausrichtung B, die die transnationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumentwicklung fördert. Die neue Website dient somit als übergreifende Informationsplattform für die interessierte Öffentlichkeit, potentielle Projektteilnehmer sowie ehemalige und derzeitige Akteure.

 Ziel von www.interreg.de ist es, die Kernbotschaften von INTERREG B vorzustellen und so ein Verständnis für transnationale Zusammenarbeit in der Öffentlichkeit zu schaffen. Deshalb setzt die Website neben allgemeinen Hintergrundinformationen auf die Darstellung konkreter Beispiele, die erstmals aktuellen Themenkontexten zugeordnet sind. Diese Projekte zeigen anschaulich, wie vielseitig transnationale Zusammenarbeit sein kann und welchen Nutzen sie für Städte und Regionen hat. Potenzielle Projektteilnehmer finden außerdem weiterführende Informationen zu den Programmräumen, den Fördermöglichkeiten sowie die Kontaktdaten der jeweiligen Ansprechpartner. Wer regelmäßig Neuigkeiten über INTERREG B per Mail erhalten möchte, kann auf www.interreg.de den neu angebotenen Newsletter bestellen.

 Der neue, optimierte Internet-Auftritt www.interreg.de ist Bestandteil eines umfassenden Informationsangebots, mit dem der Ergebnistransfer und die Fachöffentlichkeitsarbeit von INTERREG B geschärft werden sollen. Initiator ist das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Als Forschungseinrichtung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) unterstützt es die transnationale Zusammenarbeit von INTERREG bereits seit Beginn des Programms. Derzeit befindet sich INTERREG B in der vierten Auflage, in der bereits 120 Projekte mit deutscher Beteiligung laufen. Für diese bis 2013 laufende Förderperiode besteht die Möglichkeit, weitere Projekte zu initiieren.

Weitere Informationen: www.interreg.de

Kontakt: Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)228 99.401-1594

E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


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Studie offenbart: Jeder vierte Vermieter beklagt ausbleibende Mietzahlungen

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 00:30

     • 50 Prozent der deutschen Vermieter streiten mit ihren Mietern –
         am häufigsten um Geld

     • 15 Prozent mussten bereits eine Zwangsräumung durchführen

Berlin, 03. November 2009 – Ärger mit der vermieteten Wohnung ist für deutsche Vermieter keine Seltenheit. Jeder Zweite hat bereits negative Erfahrungen mit seinen Mietern sammeln müssen. Alarmierend: 15 Prozent mussten schon einmal zum letzten Mittel greifen und eine Zwangsräumung der Immobilie durchführen lassen. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Vermieter-Befragung im Auftrag von ImmobilienScout24.

Mietausfälle, Sachbeschädigungen, Lärmbelästigungen – jeder zweite Vermieter kann eine negative Geschichte über seine Mieter erzählen. Besonders oft geht es dabei um Geld: Rund ein Viertel der Vermieter beklagt ausbleibende oder nur unregelmäßige Mietzahlungen und knapp jeder Zehnte vermisst die Betriebskosten-Vorauszahlungen auf seinem Konto. Weitere häufige Streitpunkte sind Sachbeschädigungen und Lärmbelästigungen.

Die zehn häufigsten Vermieter-Ärgernisse im Überblick:

1. Miete wird nicht bezahlt (27 Prozent)
2. Wiederholte verspätete Mietzahlungen (25 Prozent)
3. Sachbeschädigungen (17 Prozent)
4. Keine Schönheitsreparaturen durchgeführt (14 Prozent)
5. Wiederholte Lärmbelästigungen (12 Prozent)
6. Mieter vermüllt Mietimmobilie (10 Prozent)
7. Betriebskosten-Vorauszahlungen nicht getätigt (9 Prozent)
8. Wiederholter Streit im Mietshaus (8 Prozent)
9. Mieter trennt Müll nicht (7 Prozent)
10. Grundlose Mietminderung (6 Prozent)

Eskaliert der Streit mit den Mietern, bleibt als letzter Ausweg oft nur eine Zwangsräumung der Immobilie. Laut ImmobilienScout24-Befragung mussten bereits 15 Prozent der Vermieter zu solch drastischen Mitteln greifen, zwei Prozent davon sogar schon mehrmals.

Für die aktuelle Studie befragte das Marktforschungsinstitut Innofact im Auftrag von ImmobilienScout24 im Oktober 1.046 deutsche Vermieter.

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Mieter muss dem Vermieter Mängel melden

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 11:56
Der Vermieter kann nur dann für Mängel haftbar gemacht werden, wenn er von diesen weiß.

Mieter haben zwar ein Anrecht darauf, dass die gemietete Immobilie mängelfrei ist. Allerdings können Sie ihren Vermieter nicht haftbar machen, wenn dieser nichts von den Mängeln wusste. Dies geht nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf hervor (Az.: 24 U 44/08).

Im verhandelten Fall verletzte sich eine Mieterin, weil sie über einen Riss einer Bodenplatte im Mietobjekt stolperte. Sie verklagte daraufhin den Vermieter auf Schadensersatz. Vor Gericht kam sie allerdings mit diesem Ansinnen nicht durch: Zwar sei der Vermieter verpflichtet, die Immobilie instand zu halten. Ohne konkreten Anlass sei er aber nicht verpflichtet, tätig zu werden, vielmehr müsse der Mieter dem Vermieter etwaige Mängel anzeigen. Denn während der Mietzeit sei ausschließlich der Mieter derjenige, der über die Immobilie verfügen könne.

Quelle: www.immowelt.de


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Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ nun auch online verfügbar

Forschung, Städtebau, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 11:23
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bewertet die Ergebnisse von ESPON 2006

Räumliche Entwicklung wird zunehmend als Teil der europäischen Integration verstanden. Umso wichtiger ist es, mit ESPON die Wissens- und Informationsgrundlagen der europäischen Raumentwicklungspolitik zu verbessern. Hier wurden bereits in der ersten Projektlaufphase 2002 bis 2006 mehr als 25.000 Berichtsseiten in 34 Projekten erarbeitet. Um diese Ergebnisse effizient nutzen zu können, erarbeitete ein Team deutscher ESPON-Experten eine Analyse der Ergebnisse für Akteure aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Verwaltung. Sie verfolgten sechs Themenfelder, die einen engen Bezug sowohl zu den Leitbildern der deutschen Raumordnung als auch zu den Prioritäten der Territorialen Agenda der Europäischen Union (TAEU) aufweisen. Konkret handelte es sich um die Bereiche Städtesystem und Polyzentralität, semiurbane und ländliche Räume, Netzinfrastrukturen als Verkehrs- und Kommunikationsinfrastrukturen, Umwelt und Risikomanagement, Demographie sowie Wettbewerbsfähigkeit und Innovation.

Die nun auch online verfügbare Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“ fasst die wichtigsten Auswertungsergebnisse zusammen und zeigt zukunftsorientierte Perspektiven für Deutschland und seine Regionen auf. Als 20-seitige Kurzfassung spiegelt sie prägnant den Stand der europäischen Raumforschung ergänzt um eine deutsche Sicht der Dinge wider. Weitergehende Darstellungen und Schlussfolgerungen aus der Aufarbeitung der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 werden in der entsprechenden Veröffentlichung in der Reihe Forschungen (Heft 135) des BBSR gezogen. Sie beziehen sich unter anderem auf analytische und thematische Lücken der europäischen Raumforschung und den sich daraus ergebenden Forschungsbedarf. Die Veröffentlichung kann kostenfrei beim BBSR bezogen werden: beatrix.thul@bbr.bund.de, Stichwort: Sonderveröffentlichung „Deutschland in Europa“

 

 Download: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Sonderveroeffentlichungen/2009/DeutschlandEuropa.html

Neben dieser 20-seitigen Kurzfassung ist außerdem eine deutsche Langversion, die ca. 100 Seiten umfasst, erhältlich:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/Forschungen/2009/Heft135.html

Beide Veröffentlichungen sind Ergebnisse des Ressortforschungsprojektes "Analyse der Ergebnisse des ESPON-Programms 2006 - Aussagen und Bedeutung für Deutschland". http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ReFo/Raumordnung/AnalyseESPON2006/01__Start.html

Informationen zu ESPON:

http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ESPON/espon__node.html  

Kontakt: Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)228 99.401-1594

E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Quelle:

Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

 

 

 


Repräsentative Umzugsumfrage zeigt: Westdeutsche wollen nicht in den Osten

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:32
  • 20 Prozent der Westdeutschen würden nicht in den Osten Deutschland umziehen
  • Nur neun Prozent der Ostdeutschen haben Vorbehalte gegen einen Umzug in den Westen
  • Jeder fünfte Ostdeutsche ist seit der Wende in den Westen abgewandert


Berlin, 29. Oktober 2009 – Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall sträuben sich vor allem Westdeutsche noch immer, in den anderen Teil des Landes zu ziehen. Das hat eine repräsentative Umfrage von ImmobilienScout24 ergeben. Jeder fünfte Westdeutsche kann sich nicht vorstellen, in den neuen Bundesländern zu leben. Vor allem die über 30-Jährigen (46 Prozent) und Frauen (48 Prozent) aus den alten Bundesländern könnten sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, in den Osten zu ziehen.

Von den Ostdeutschen haben nur neun Prozent Vorbehalte gegen einen Umzug in den Westen. Vor allem den jüngeren Ostdeutschen bereitet die Vorstellung, in die alten Bundesländer zu ziehen, kein Unbehagen. Nur zwei Prozent der unter 30-Jährigen denken, dass sie sich im Westen fremd fühlen würden.

Das hängt wohl auch damit zusammen, dass schon 20 Prozent der Ostdeutschen die ehemalige Grenze für einen Umzug überschritten haben. Bei den unter-30-Jährigen Ostdeutschen sind sogar schon 35 Prozent aufgrund der wirtschaftlichen Lage aus den neuen Bundesländern in die alten abgewandert. Dagegen sind lediglich 13 Prozent der jüngeren Westdeutschen in den Osten umgezogen. Insgesamt hat nur jeder zehnte Bewohner aus dem Westen in den letzten 20 Jahren für einen Umzug die Grenze gen Osten überschritten.

Das Meinungsforschungsinstitut Innofact befragte im September 1.061 Menschen in Ost und West nach ihrem Umzugsverhalten in den vergangenen Jahren.

Quelle: Immobilienscout24


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

Weniger verkauften Neubau-Eigentumswohnungen, höhere Zahl an verkauften Bestandswohnungen

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 23:40

Der Immobilienmarkt der Rhein-Main-Region zeigte sich im Segment der Mietwohnungen preislich gefestigt: Vielerorts blieben die Mietpreise unverändert, lediglich in Mainz ist ein leichter Mietanstieg von zwei bis drei Prozent erkennbar. Wohneigentum zeigt allgmein einen leichten Trend nach unten, bei Eigenheimen zwischen minus ein und minus vier Prozent, bei Reihenmittelhäusern minus zwei bis minus sechs Prozent und bei Eigentumswohnungen ebenfalls bei minus zwei bis minus sechs Prozent. Trotz leichter Wertverluste gibt es auch Standorte, die gegen diesen Trend ziehen. Dies berichtet der Immobilienver-band IVD West.


Der „Rückzug“ von der Vorstadt in die Innenstädte macht sich auch im Großraum Rhein-Main bemerkbar. Entsprechend werden derzeit eher innerstädtische Immobilien nachgefragt als ländliche Objekte. Orte wie Ingelheim oder Alzey verzeichneten die konstantesten Preisrückgän-ge. So ging der Wert von Eigentumswohnungen in Ingelheim um 3 bis 5 Prozent zurück, in Alzey um 4 bis 5 Prozent. Eigenheime in guten Lagen in Wiesbaden erreichten mit 10 Prozent den größten Wertan-stieg in der Region, von 580.000 Euro auf 650.000 Euro.

 

Im Vergleich der Jahre 2007 zu 2008 wurden in Mainz weniger ver-kauft, genau minus ein Prozent. Bei den unbebauten Gewerbegrund-stücken waren es zehn weniger, somit –42 Prozent. Die Zahl der ver-kauften Wohngrundstücke, die bebaut sind, stieg um 50 und zeichnete so ein Plus von neun Prozent. Bebaute Gewerbegrundstücke ver-kauften sich um 12 Prozent besser als im Vorjahr, eine Steigerung von 6 verkauften Anlagen. Das Segment der verkauften Eigentumswoh-nungen im Neubau weist einen Verlust von 23 Prozent, von 179 Ob-jekten im Jahre 2007 auf 138 Objekte im Jahre 2008. Die Zahl der weiterverkauften Bestandswohnungen stieg von 985 auf 1030. Das Plus von 45 Wohnungen entspricht einem Anstieg von fünf Prozent. Wie in den vergangenen Jahren wurden somit mehr Bestandswoh-nungen und weniger Neubauwohnungen verkauft. Die Gesamtzahl der verkauften Wohnungen ist weiterhin steigend.

 

In den sehr guten Lagen der Landeshauptstadt Mainz, wie in Gonsenheim oder der Oberstadt, sind die Eigenheimpreise leicht gestiegen und zwar von 490.000 auf 500.000 Euro (zwei Prozent). In Wiesbaden blieben die Preise für vergleichbare Häuser unverändert bei 900.000 Euro. Am günstigsten sind in der Region die Häuser in Alzey (240.000 Euro), in Bingen und Ingelheim muss man 450.000 Euro einrechnen. In mittleren, guten und sehr guten Lagen in Bingen stiegen die Eigenheimpreise durchweg um zwei bis drei Prozent.

Die Kosten für gebrauchte Reihenmittelhäuser gingen in vielen Städten – mit Ausnahme von Wörrstadt - zurück. In Mainz gaben sie um zwei bis fünf Prozent nach, in Ingelheim um zwei bis drei, in Wiesbaden um vier Prozent. Die günstigsten Reihenmittelhäuser befinden sich mit 120.000 Euro in einfachen Lagen in Wörrstadt, während die kostenintensivsten mit 325.000 Euro in sehr guten Lagen in Wiesbaden liegen. Auch bei den Eigentumswohnungen fällt die Landeshauptstadt Hessens aus dem Rahmen. Während in den meisten Städten die Quadratmeterpreise für Wohnungen leicht zurückgingen oder stabil blieben (Wörrstadt), stiegen sie in Wiesbaden in guten und sehr guten Lagen um zwei bzw. drei Prozent. Die Verkaufspreise pro Quadratmeter liegen in sehr guten Wiesbadener Lagen wie Sonnenberg bei einen Spitzenwert von 2.950 Euro. In Mainz blieben die Preise in sehr guten Lagen bei 1.700 Euro, in Alzey sanken sie erneut in vergleichbaren Lagen in diesem Jahr auf 1.250 Euro.

 

Die Wohnungskaltmieten stiegen in den vergangenen zwölf Monaten in vielen Städten. In Mainz kletterten sie um drei bis vier Prozent, in Wiesbaden um bis zu drei Prozent. Den größten Schub machten die Wohnungsmieten allerdings in Ingelheim (elf Prozent): hier stiegen die Netto-Kaltmieten in einfachen Lagen von 4,50 auf 5 Euro pro Qua-dratmeter Wohnfläche. Die höchsten Mieten muss man an guten Standorten von Wiesbaden mit 10 Euro bezahlen, in Mainz muss man 9 Euro einrechnen, in Ingelheim 7,50 Euro.

Die Nachfrage nach Büros ist in Mainz in den vergangenen Monaten konstant geblieben. Vor allem moderne, gut ausgestattete Flächen (mit Sonnenschutz, Stellplätzen, Kabelkanälen) werden von Branchen wie Ärzten, Finanzdienstleistern und Krankenkassen nachgefragt. Die Mieten für solche Büros mit gutem Nutzwert liegen bei 13 Euro/m² (Netto-Kaltmiete). Für mittelgute Räume muss man weiterhin 9 Euro kalkulieren. In Wiesbaden muss man in guten Bürolagen zwischen 9 und 12,50 Euro pro Quadratmeter Nutzfläche einrechnen (Europaviertel, Mainzer Straße, Abraham-Lincoln-Straße), in der Innenstadt etwa ein Euro mehr.

Die Mieten für Ladenlokale sind in Mainz in den vergangenen Monaten in Geschäftskernlagen leicht gestiegen. Sie kletterten zwischen 4 und 11 Prozent, in 1a-Lagen von 45 bis 65 Euro auf 50 bis 70 Euro und in 1b-Lagen von 12,50 bis 18 Euro auf 13 bis 19 Euro. Die größten Preisanstiege gab es dabei in den 1a-Lagen mit großen Ladenflächen (Stadthausstraße, Schusterstraße, Am Brand sowie in Teilen der Lud-wigstraße). In den Nebenkernlagen der Domstadt hielten sich die Preise auf Vorjahresniveau, zwischen 6 und 15 Euro/m². In Wiesba-dens 1a-Verkaufslagen wie der Kirchgasse liegt das Preisniveau bei 80 bis 100 Euro/m². In Nebenkernlagen erstreckt sich die Preisspanne zwischen acht und 22 Euro/m².

Quelle: IVD (Immobilienverband Deutschland)


Fachmessen efa und SHKG: "Energieeffizienz geht alle an"

Energie, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:43

403 Aussteller präsentieren sich auf dem Leipziger Messegelände

Die beiden Messen efa - Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation sowie SHKG - Messe für Sanitär, Heizung, Klima und Gebäudeautomation zeigen vom 28. Oktober bis 30. Oktober 2009 die rasanten Entwicklungen in der Gebäude- und Elektrotechnik.
403 Aussteller insgesamt (efa: 190, SHKG: 213) präsentieren sich ab morgen auf dem Leipziger Messegelände. Schwerpunktthema ist die Energieeffizienz. Parallel zu den beiden Veranstaltungen läuft die bauenleipzig, Mitteldeutsche Messe für Bauen, Sanieren und Modernisieren (167 Aussteller).


"Die Aussteller beleuchten das Thema Energieeffizienz in all seinen Facetten", so Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH. "Als Schwerpunkte präsentieren beide Veranstaltungen hocheffiziente System- und Anlagentechnik in Verbindung mit erneuerbaren Energien."

"Die SHKG Leipzig bildet eine ideale Plattform für den Dialog zwischen der Industrie und dem Handwerk, weil sie alle heute verfügbaren Technologien und Systeme abbilden wird", informiert Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverbandes Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e. V. - BDH. Messe-Geschäftsbereichsleiterin Dr. Deliane Träber ergänzt: "Die SHKG ist der wichtigste Branchentreff in den neuen Bundesländern. Sie bietet den Besuchern einen exzellenten Überblick über die aktuelle Marktsituation."

Zu den Unternehmen, die sich auf der Messe präsentieren, zählen zahlreiche Marktführer, darunter Brötje, Buderus, BWT Wassertechnik, Dallmer, Danfoss, Grundfos, HSK Duschkabinenbau, Jaga, Junkers, Kampmann, Novelan, Sanitärtechnik Eisenberg, Stiebel Eltron, Swegon, Uponor, Vaillant, Viessmann, Weishaupt, Wilo, Wolf sowie Zehnder.

Technologien für ein zukunftsorientiertes Handwerk

"Das Thema Energieeffizienz geht alle an, es ist ein Zukunftsthema. Insbesondere mit der Gebäudeautomation lassen sich zusätzlich Einsparpotenziale erschließen", informiert Klaus Jung, Geschäftsführer des ZVEI e.V. Fachverband Installationsgeräte und -systeme. "Die efa setzt auf diese Diskussion auf und wird sie mitbestimmen."

Die efa 2009 bietet einen sehr guten Überblick über die klassischen Bereiche der Elektro- und Gebäudetechnik. Das Augenmerk liegt unter anderem auf den Segmenten Photovoltaik, Automatisierungstechnik, Gebäude-installationstechnik und Licht. Ergänzend zur Ausstellung gibt es im Rahmenprogramm unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien" vielfältige Hintergrundinformationen.

"Zusammen mit der SHKG bildet die efa eine zentrale Plattform für Mittel- und Ostdeutschland, auf der eine neutrale Informationsvermittlung von der Industrie an das Handwerk erfolgt - aus erster Hand und thematisch umfassend", erläutert Dr. Träber. Zu den Ausstellern gehören Unternehmen wie ABB, ABN Braun, Albrecht Jung, Berker, Busch-Jäger, Elso, Gira Giersiepen, Gustav Hensel, Hager Tehalit, Mennekes, Merten, OBO Bettermann, Osram, Ritto, Siedle, Siemens, Spelsberg, TRILUX sowie WAGO Kontakttechnik.

Energiegeladenes Fachprogramm

Das SHKGforum (Halle 3 / Stand F19) widmet sich unter dem Motto "Effizientes Handwerk und zukunftsorientierte Gebäudetechnologien" der Energieeinsparung. Hier geht es um die Verbindung konventioneller und alternativer Technologien. Themen wie Energieeffizienz von Wärmeerzeugungsanlagen, Heizen und Kühlen mit Umweltwärme oder stromerzeugende Heizungen stehen auf dem Programm. Zur Diskussion stehen außerdem Badtrends und die praxisorientierte Kundenbindung.

Neu im Rahmen der SHKG ist ein Innovationstag am ersten Messetag, den die VNG - Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft mit marktführenden Unternehmen aus dem Bereich Heiztechnik veranstaltet. Der Leipziger Energiedienstleister bietet zusammen mit Brötje, Buderus, Junkers, Vaillant, Viessmann, Weishaupt und Wolf eine Plattform für aktuelle Trends im Bereich Heizungstechnik. Dazu werden an den Ständen der beteiligten Firmen jeweils kurze Vorträge gehalten. Eine aktuelle Podiumsdiskussion eröffnet den Innovationstag.

Das Fachprogramm im efaforum (Halle 5 / Stand B 45) steht unter dem Motto "Zukunftsorientiertes Handwerk und energieeffiziente Technologien". In Vorträgen, Meetings und Workshops beleuchtet es während der drei Messetage ein breites Spektrum an Zukunftstechnologien für das Elektro- und Automationshandwerk. Hierzu gehören beispielsweise die neue Bäder- und Duschen-Norm VDE 0100 (Teil 701) in ihrer harmonisierten Form, die Effizienzreserven von Lampen, Leuchten und Anlagentechnik, die Liberalisierung des Messwesens sowie dessen Auswirkungen, Chancen der Energiespeicherung im Netz, das Thema Überspannungsschutz, die Zukunft der Internet-Telefonie Voice over IP, die neue Messstellenzugangs-Verordnung sowie Neuigkeiten von der Brennstoffinitiative Sachsen.

Fit machen für die Zukunft

Beide Messen nehmen sich intensiv des Themas Berufsnachwuchs an. Für Lehrlinge gibt es beispielsweise die "Werkstattstraßen". In diesen Ausstellungsbereichen schulen verschiedene Firmen den Nachwuchs im praktischen Umgang mit Herstellerprodukten. Zudem berichten die SHK-Innungen aus Sachsen-Anhalt und Berlin auf der SHKG über erste Erfolge eigener Nachwuchsprojekte an den Schulen.

Neu: Rundgänge für Architekten und Planer

Mit verschiedenen Aktionen sprechen efa und SHKG die Architekten, Ingenieure und Planer an. Zum Beispiel steuern spezifische Messerundgänge ausgewählte Aussteller des Messeverbundes an, die komplexe, für Planer und Architekten spannende Systemlösungen präsentieren. Das Rahmenprogramm enthält zahlreiche Veranstaltungen für diese Besucher, darunter den sächsischen Ingenieurkammertag.
Sachsen - Land der Ingenieure

Der diesjährige sächsische Ingenieurkammertag 2009 steht unter dem Thema "Sachsen. Land der Ingenieure - Verantwortung für Wertschöpfung und Qualität". Er findet am 30. Oktober 2009 auf dem Leipziger Messegelände statt. Den Auftakt des Ingenieurkammertages bildet das traditionsreiche Leipziger Baugespräch. Auf einem hochrangig besetzten Podium diskutieren Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Hochschulen zur Verantwortung der Ingenieure für Wertschöpfung und Qualität. Zugesagt haben neben dem sächsischen Innenminister Markus Ulbig auch Professor Michael Behr vom Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena; Professor Manfred Curbach, Prorektor für Universitätsplanung der TU Dresden; Ingenieurkammerpräsident Arne Kolbmüller; Michael Knipper, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie; und Dr.-Ing. Stefan Weber, Vorstandsvorsitzender der Sächsischen Aufbaubank - Förderbank.

bauenleipzig ergänzt Fachschauen

167 Aussteller präsentieren sich zur bauenleipzig. Das Angebot der Regionalmesse reicht von Baustoffen, Bauchemie und Bauelementen über die Sanierung und Realisierung von Bauvorhaben bis hin zu Innenausbau und Fertigbau. Mit Gemeinschaftsständen unter anderem der Handwerkskammer und des Tischlerhandwerks oder zu IT am Bau wendet sich die bauenleipzig an Experten und den privaten Bauherren.

Das Motto "Baustoffe für Sachsen" versammelt Marken wie Fermacell, Maxit, Quick-Mix, Schomburg, Teckentrup und Ursa. Außerdem dabei sind Robert Bosch, GB Elektrowerkzeuge, Dubal, Steico und Werzalit. Abgerundet wird die Ausstellung durch Institutionen wie die Architekten- und die Ingenieurkammer Sachsen, die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft und das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.


Im Internet: 

www.efa-messe.com 

www.shkg-leipzig.de 

www.bauenleipzig.de

www.leipziger-messe.de


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Leitfaden für den Umgang mit verwahrlosten Immobilien

 Veröffentlichung stellt Rechtsinstrumente und Fallbeispiele für die kommunale Praxis vor

In den Kommunen werden Stadtentwicklung und Stadtumbau oft durch verwahrloste Immobilien – so genannte „Schrottimmobilien“ – erschwert. Wenn die Gemeinde keinen Konsens mit dem Eigentümer erzielen kann, stehen ihr zahlreiche Instrumente des öffentlichen Rechts zur Verfügung – etwa bauplanungs-, bauordnungs- oder denkmalrechtliche Eingriffsbefugnisse.

Der Leitfaden stellt die Anwendungsmöglichkeiten dieser Instrumente im Umgang mit verwahrlosten Immobilien systematisch dar. Dabei werden nicht nur die den Gemeinden vertrauten und gleichwohl selten angewendeten Instrumente des Städtebaurechts behandelt, sondern auch zu wenig beachtete oder „vergessene“ Regelungen berücksichtigt. Die Anwendungsmöglichkeiten werden durch Fallbeispiele illustriert, die Anregungen für die Umsetzung in den Kommunen geben.

Darüber hinaus enthält der Leitfaden Hinweise, wie Kommunen die Anwendung von Rechtsinstrumenten bei Schrottimmobilien in die allgemeinen städtebaulichen Ziele und Planungen einbetten können. Denn eine schlüssige Gesamtstrategie kann die Akzeptanz der Regelungen fördern.

Die Veröffentlichung ist als Sondergutachten im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigentümerstandortgemeinschaften im Stadtumbau“ im Experimentellen Wohnungs- und Städtebau (ExWoSt) des Bundes entstanden und kann kostenlos angefordert werden:

Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung/Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hrsg): Leitfaden zum Einsatz von Rechtsinstrumenten beim Umgang mit verwahrlosten Immobilien („Schrottimmobilien“) Werkstatt: Praxis Heft 65, Bonn 2009

ISBN 978-3-87994-965-6; Bezug: forschung.wohnen@bbr.bund.de

Presse- und Rezensionsexemplare können angefordert werden bei: Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste, Tel.: +49(0)22899 401-1484, christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen: Mathias Metzmacher, Referat II 12 – Wohnen und Gesellschaft, Soziale Absicherung Tel.: +49(0)22899 401-1422, mathias.metzmacher@bbr.bund.de Download des Leitfadens: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/Veroeffentlichungen/WP/2009/heft65__DL,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/heft65_DL.pdf Weitere Informationen zum Forschungsprojekt: http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/ExWoSt/Forschungsfelder/2009/Eigentuemerstandortgemeinschaften/01__Start.html


Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.


Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.

Das neue "Herz" der Ruhr-Universität: Prämierte Entwürfe zur Umgestaltung der Zentralachse

Ausbildung & Studium, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 16:19
 
Dr. Josef König, Pressestelle
Ruhr-Universität Bochum
26.10.2009 14:04
Sie ist die zukünftige internationale Visitenkarte der Ruhr-Universität und das "Herz" des Campus: die Zentralachse vom UniCenter bis zum Audimax. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW hat in Kooperation mit der RUB und der Stadt Bochum einen städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenwettbewerb ausgelobt, um Anregungen zu bekommen für ein innovatives Zukunftskonzept zur Ausgestaltung der Magistrale. Die Jury entschied sich am 23.10. nach zweitägiger Begutachtung für drei Entwürfe, die nun weiter ausgearbeitet und im Januar 2010 erneut zur Bewertung vorgelegt werden.

Bochum, 26.10.2009
Nr. 347

Das neue "Herz" der Ruhr-Universität
Prämierte Entwürfe zur Umgestaltung der Zentralachse
Ideenwettbewerb: Drei Vorschläge werden weiter ausgearbeitet


Sie ist die zukünftige internationale Visitenkarte der Ruhr-Universität und das "Herz" des Campus: die Zentralachse vom UniCenter bis zum Audimax. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) hat in Kooperation mit der RUB und der Stadt Bochum einen städtebaulich-freiraumplanerischen Ideenwettbewerb ausgelobt, um Anregungen zu bekommen für ein innovatives Zukunftskonzept zur Ausgestaltung der Magistrale. Die Jury unter dem Vorsitz des schweizer Städtebau-Experten Prof. Carl Fingerhuth (Zürich) entschied sich am 23.10. nach zweitägiger Begutachtung für drei Entwürfe, die nun weiter ausgearbeitet und im Januar 2010 erneut zur Bewertung vorgelegt werden. Drei Arbeitsgemeinschaften von Architekten und Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf, Bonn, Köln und Stuttgart überzeugten, sie erhalten jeweils 30.000 Euro. Darüber hinaus vergab die Jury drei Anerkennungspreise in Höhe von je 10.000 Euro.

Bilder im Internet

Abbildungen der siegreichen Konzepte stehen im Internet zum Herunterladen unter
http://www.ruhr-uni-bochum.de/aktuell/2009/10-architektur/

Menschlich - weltoffen - leistungsstark

Unter dem Wettbewerbsmotto und Leitbild der Ruhr-Universität "menschlich - weltoffen - leistungsstark" nahmen 14 Teams von Architekten und Freiraumplanern teil und präsentierten ihre städtebauliche Idee zur gestalterischen und funktionalen Neuordnung der Magistrale mit den zentralen Gebäuden Bibliothek, Verwaltung, Studierendenhaus, Musisches Zentrum, Hörsaal- und Seminarraumzentrum, Audimax und Mensa. Alle drei prämierten Arbeiten sind eigenständige Lösungsvorschläge, die bei einer Umsetzung jeweils eine deutliche Veränderung der baulichen und funktionalen Situation auf der Zentralachse mit sich bringen würden. Teil der Aufgabe war auch die konzeptionelle Neuausrichtung des Vorfahrts- und Eingangsbereichs der Uni. Realisiert wird die Umgestaltung der Magistrale nach 2015.

Ausstellung bis 6. November

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Architektur im Aufbruch" wurden die 14 Wettbewerbsbeiträge am vergangenen Freitag im Audimax präsentiert. Sie sind dort bis zum 6. November zu sehen (Öffnungszeiten: Mo, Di, Mi, Fr 9.30-16.30 h, Do 9-18.30 h, Sa geschlossen, So 10.30-15 h).

Weitere Informationen

Dr. Karl-Heinz Schloßer, Taskforce Campussanierung, Tel. 0234/32-24334, E-Mail: karl-heinz.schlosser@uv.rub.de

Redaktion: Jens Wylkop
Weitere Informationen:
http://www.ruhr-uni-bochum.de/aktuell/2009/10-architektur/

 


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Bauhaus.SOLAR - Internationaler Kongress

Energie, Forschung, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 15:56
Termin:  11.11.2009 - 12.11.2009
 
Veranstaltungsort: 
CongressCenter der Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
99094 Erfurt
Thüringen
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  Ulf.Pleines@uni-weimar.de
 
Kategorie:  international
Bauwesen / Architektur, Energie, Umwelt / Ökologie
 
Eintrag:  01.09.2009
Claudia Weinreich, Universitätskommunikation
Bauhaus-Universität Weimar

 
Wie werden die Fortschritte in der Solartechnik die Architektur, die Städte und das Landschaftsbild zukünftig beeinflussen? Um diese Frage zu diskutieren, kommen im November Architekten, Designer, Solarhersteller und Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche zusammen. Im Fokus steht insbesondere die ästhetische und funktionale Integration von Solaranlagen in die gebaute Umwelt. Während des Kongresses werden studentische Projekte aus der Bauhaus-Universität Weimar ausgestellt.

Der 2. Internationale Kongress Bauhaus.SOLAR fokussiert den Blick auf die photovoltaische Form der Energiegewinnung. Im Vordergrund steht dabei die architektonische Integration von Solaranlagen, welche durch die stetig zunehmende Anzahl betriebener Anlagen bei der Gestaltung der Lebensräume mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten, Bauingenieure, Techniker, Entwickler, Designer, Anwender und Architekturtheoretiker unterschiedlicher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Institutionen sind aufgefordert, sich am fachübergreifenden Dialog zu beteiligen, zu diskutieren und (sich) zu informieren, um zukünftige Möglichkeiten, Trends und Visionen aufzuzeigen und neu zu definieren.

Der SolarInput e.V., die Bauhaus Universität Weimar und die Messe Erfurt GmbH wollen mit dem 2. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR eine interdisziplinäre und branchenübergreifende Diskussion zu folgenden Themen führen:

* Architekturintegration
* Technische Innovationen
* Solare Bauelemente
* Energieeffizientes Bauen und Sanieren
* Stadtentwicklung
* Landschaftsarchitektur
* Dezentrale Energieversorgung
* Soziologischer Wandel

Ziel ist es, die enormen technologischen Fortschritte in der Solartechnik zu einer nachhaltigen innovativen wie ästhetischen Gestaltung in Architektur und Stadtplanung zu nutzen.
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstalter
SolarInput e. V.
Wilhelm-Wolff-Str. 1
D - 99099 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Uta Neuhaus
Tel.: +49 361 663-1154
Fax: +49 361 663-1413
E-Mail: u.neuhaus@solarinput.de
www.solarinput.de

Wissenschaftlicher Partner
Bauhaus-Universität Weimar
Belvederer Allee 1
D - 99425 Weimar

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc.
Tel.: +49 3643 5831-23
Fax: +49 3643 5831-22
E-Mail: Ulf.Pleines@uni-weimar.de
www.uni-weimar.de

Organisator
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
D - 99094 Erfurt

Ansprechpartner:
Ronny Ruhmann
Tel.: +49 361 400-1770
Fax: +49 361 400-1111
E-Mail: ruhmann@messe-erfurt.de
www.messe-erfurt.de
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