Bauinformant bloggt Bauinformationen

Clausthaler Lehrstuhl erhält Bauma-Innovationspreis

Ausbildung & Studium, Architekturpreise, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 09:55
Christian Ernst, Pressestelle
Technische Universität Clausthal
22.04.2010 13:25
Clausthal-Zellerfeld. Mit dem Bauma-Innovationspreis 2010 in der Kategorie Forschung ist der Lehrstuhl für Tagebau und internationalen Bergbau von Professor Hossein Tudeshki ausgezeichnet worden. Die Ehrung, die auf einem Festakt in München verliehen wurde, erhielt der Wissenschaftler der TU Clausthal für das Projekt "Akustischer Geoscanner".
Alle drei Jahre wird die Auszeichnung anlässlich der Bauma, der weltgrößten Messe für Bau-, Baustoff- und Bergbaumaschinen (19. bis 25. April), vergeben. Von mehr als 200 Wettbewerbsanträgen aus dem In- und Ausland hatten es 15 Weltneuheiten in die Endausscheidung geschafft. Außer im Bereich Forschung wurden Preise in den Kategorien Maschine, Komponente, Bauverfahren/Bauwerk und Design ausgereicht. 

Der Clausthaler Geoscanner ist ein neues, akustisches Scan-Verfahren, mit dem Baugrund und Lagerstätten effektiv und professionell erkundet werden können. Das Prinzip ist einfach: Verschiedene Materialien, etwa Sand, Kies oder Ton, haben ein unterschiedliches Reibungsverhalten. Die durch Reibung im Geoscanner verursachten Körperschallschwingungen bilden einen typischen Fingerabdruck, mit dessen Hilfe Gebirgsformationen sichtbar gemacht werden. Eine trennflächenscharfe und damit effiziente Gewinnung von Rohstoffen ist so möglich, da Fremdbeimischungen vermieden werden. In der Praxis würde die Scanner-Vorrichtung in Bau- und Bergbaumaschinen integriert. 

Laut der Laudatoren erfüllt die Sieger-Innovation in hohem Maße die Bewertungskriterien: Zukunftsfähigkeit, praktische Anwendbarkeit, Beitrag zum Umweltschutz und zur Humanisierung der Arbeitswelt sowie Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit bei gleichzeitiger Energie- und Kosteneffizienz. 

Als Besonderheit wurde der Preis in der Kategorie Forschung in diesem Jahr zwei Mal vergeben. Neben der TU Clausthal freute sich auch die TU Dresden über eine solche Ehrung. Christof Kemmann, Vorsitzender im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), wertete den Wettbewerb "als Beweis für die große Innovationskraft des deutschen Maschinenbaus". 

Helmholtz-Institut Mainz

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 16:52
In den Startlöchern für die Beschleunigeranlage FAIR
Petra Giegerich, Kommunikation und Presse
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
16.04.2010 14:15
Auftaktveranstaltung für das Helmholtz-Institut Mainz (HIM): Aufbruch zu neuen Forschungsprojekten
Das Helmholtz-Institut Mainz (HIM) wurde im Juni 2009 gegründet, um die langjährige Zusammenarbeit zwischen dem GSI Helmholtz-zentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz weiter zu stärken und zu institutionalisieren. Im Beisein von Dr. Helge Braun, Staatssekretär beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), und Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur (MBWJK) des Landes Rheinland-Pfalz, fand am Freitag die Auftaktfeier für das neue Institut in Mainz statt. Das Institut soll in den kommenden Jahren Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie bearbeiten.

"In der Forschung ist die Zusammenarbeit der Besten notwendige Voraussetzung für substantiellen Erkenntnisfortschritt und Antworten auf die drängenden Fragen der Entwicklung unserer Gesellschaft. Das BMBF fördert deshalb das Helmholtz-Institut Mainz in der laufenden Förderperiode der Helmholtz-Gemeinschaft mit mehr als 23 Millionen Euro", sagte Dr. Helge Braun bei der Veranstaltung in Mainz. 

Michael Ebling, Staatssekretär im Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz, betonte: "Wir haben mit der Gründung des ersten Helmholtz-Instituts an einer Universität Neuland in der deutschen Forschungslandschaft betreten und damit eine Situation geschaffen, von der alle Beteiligten - Universität, Helmholtz-Gemeinschaft, Land und Bund - profitieren werden." Das neue Institut passe zudem hervorragend in die forschungspolitische Strategie des Landes, die über die 2008 gestartete "Forschungsinitiative" die Profilbildung der Hochschulen im Land nachhaltig unterstütze. Daher habe das Land für den Neubau eines Gebäudes für das Helmholtz-Institut auch eine Unterstützung von 20 Millionen Euro vorgesehen.

"Im Helmholtz-Institut Mainz werden die Kompetenzen des Instituts für Physik, des Instituts für Kernphysik und des Instituts für Kernchemie an der Universität Mainz mit denen des GSI-Zentrums in Darmstadt zusammengeführt, um gemeinsam Fragen zur Struktur, Symmetrie und Stabilität von Materie und Antimaterie zu erforschen. Von der Bündelung dieser Kräfte erwarten wir uns einen signifikanten Schub für die gemeinsame Forschung, insbesondere im Hinblick auf die künftigen Experimente am internationalen FAIR-Zentrum in Darmstadt", sagte Prof. Dr. Horst Stöcker, Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft und Wissenschaftlicher Geschäftsführer vom GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung.

"Wir freuen uns, dass das erste Helmholtz-Institut in Deutschland hier bei uns auf dem Mainzer Campus errichtet wird", teilte Universitätspräsident Prof. Dr. Georg Krausch mit. "Dies zeigt einerseits die hervorragende wissenschaftliche Qualität der beteiligten Gruppen und ihrer Projekte und ermöglicht es andererseits, die enge Zusammenarbeit jetzt auf eine langfristige und dauerhafte Perspektive auszurichten."

Das Helmholtz-Institut Mainz baut auf der langjährigen Kooperation zwischen dem GSI Helmholtzzentrum und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz mit ihren Instituten für Kernphysik, Physik und Kernchemie auf. Es wird grundlegende Fragen der Physik und Chemie bearbeiten, wobei sich die wissenschaftlichen Schwerpunkte aus der bisherigen Zusammenarbeit ergeben. "Hinzu kommen in naher Zukunft ganz neue Forschungsprojekte an der Beschleunigeranlage FAIR, die ab nächstem Jahr am GSI in Darmstadt gebaut wird", erklärt Prof. Dr. Frank Maas, geschäftsführender Direktor des HIM. 

Die Beschleunigeranlage FAIR wird weltweit einzigartige Einblicke in die Struktur der Materie und die Evolution des Universums ermöglichen. Die Wissenschaftler des neuen Helmholtz-Instituts werden sich dann mit den Reaktionen von Antimaterie befassen, um so die Struktur von Materie besser zu verstehen. Die Suche nach den sogenannten Gluonen-Bällen, die aus reiner Energie bestehen und vermutlich den Atomkern überhaupt erst zusammenhalten, wird ebenfalls ein Schwerpunkt sein. Ein weiteres Tätigkeitsfeld, auf dem das GSI Helmholtzzentrum und das Institut für Kernchemie in Mainz bisher schon eine international führende Rolle einnehmen, ist die Erzeugung und Untersuchung von superschweren Elementen. Schließlich werden auf dem Gebiet der Atomphysik mit der hochpräzisen Untersuchung von Antiwasserstoff neue Wege beschritten, um Erkenntnisse über bisher fremde Naturkräfte und die Struktur von Raum und Zeit zu erhalten.

"Wir stehen in den Startlöchern", sagte Maas bei der Auftaktveranstaltung mit dem Hinweis darauf, dass bereits ein Drittel der vorgesehenen 80 Mitarbeiter am Physikprogramm und der Entwicklung von Prototypen für Testmessungen arbeitet. Auch die Planungen für den Bau eines Institutsgebäudes auf dem Universitätscampus haben begonnen. Die laufenden Kosten des Instituts sollen zu 90 Prozent durch den Bund und zu 10 Prozent durch das Land gedeckt werden. Die Universität Mainz beteiligt sich mit technischer Infrastruktur, wissenschaftlichem und technischem Personal sowie Overheadmitteln. 

Fördermittel für die Bauforschung

Forschung — geschrieben von bauinformant @ 11:37

Zukunft Bau startet eine neue Antragsforschungsrunde

Die Forschungsinitiative Zukunft Bau fördert auch in diesem Jahr wieder Forschungsanträge aus dem Bereich des Bauwesens. Die nächste Frist für einzureichende Forschungsanträge ist der 19. April 2010. Stichtag für die zweite Runde in diesem Jahr ist der 15. Juli 2010.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsleistungen in der angewandten Gebäudeforschung. Die Fördermaßnahme richtet sich an alle Institutionen und Unternehmen, die sich mit der Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Bauwesens befassen.

Nähere Informationen und die notwendigen Antragsunterlagen finden Sie unter der Adresse www.bbsr.bund.de

Für Fragen zum Antragsverfahren wurde wieder eine Hotline mit der Rufnummer 0228-99 401 1616 eingerichtet.

Mit der Forschungsinitiative Zukunft Bau setzt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) wichtige Zeichen für die Stärkung der Zukunfts- und Innovationsfähigkeit der deutschen Bauwirtschaft. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Bauwesens im europäischen Binnenmarkt zu stärken und deshalb insbesondere den Wissenszuwachs und die Erkenntnisse im Bereich technischer, baukultureller und organisatorischer Innovationen zu unterstützen.

Antragsunterlagen und mehr Informationen


Broschüre informiert über Gefahrstoff Asbest

Forschung, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 10:17
Medieninformation
Bundesinstitut für Bau, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung

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Broschüre informiert über Gefahrstoff Asbest

Kein Baustoff hat so viel Staub aufgewirbelt wie Asbest. Von der "Wunderfaser" ist die einst geschätzte Asbestfaser zu einem Reizwort geworden. Schätzungen zufolge sind in Deutschland bis 2015 noch etwa 190.000 auf Asbest zurückzuführende Erkrankungen zu erwarten. Der Umgang mit dem Baustoff ist inzwischen nur noch bei Abbruch und Sanierung von Gebäuden zulässig. Werden solche Arbeiten nicht fachgerecht ausgeführt, können große Mengen des Stoffes freigesetzt werden.

Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR) informiert deshalb in einer neuen Broschüre über den Gefahrstoff Asbest. Das Heft wendet sich besonders an Bauherren, Architekten, Ingenieure und Beauftragte, die mit Sanierung, Abriss und Entsorgung von asbesthaltigen Bauprodukten betraut sind. Welche asbesthaltigen Baustoffe gibt es? Wie groß ist der Umfang der Altlasten? Wie lassen sich Asbesterzeugnisse nachweisen? Bei welchen Arbeiten ist die potenzielle Asbestbelastung am größten? Welche Rechtsgrundlagen sind beim Umgang mit den Erzeugnissen zu beachten? Das Heft zeigt zudem auf, worauf es bei der Beseitigung und Verwertung von Asbestabfällen ankommt. Dazu der Autor, Dr. Roland Herr: "Die heute praktizierte Entsorgung durch Deponierung ist praktikabel und kostengünstig, aber keine endgültige Lösung. In Deutschland werden nach wie vor jedes Jahr große Mengen entsorgt. Deshalb müssen die Verfahren zur Dekontaminierung und Verwertung von Asbest weiterentwickelt werden."

Das Heft ist in der Reihe "BBSR-Berichte KOMPAKT" erschienen und kann kostenlos bei silvia.haupt@bbr.bund.de angefordert sowie auf der Website des Forschungsinstituts heruntergeladen werden:
Broschüre: Gefahrstoff Asbest - pdf-Dokument


Kontakt:
Christian Schlag, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)22899 401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Dr. Roland Herr, Referat II 6 - Bauingenieurwesen, Baustoffe, Baukonstruktion
Tel.: +49(0)22899 401-3414
roland.herr@bbr.bund.de


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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

Leitfaden zur regionalen Daseinsvorsorgeplanung

Forschung, Städtebau, Verbände, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 18:54

Nina Wilke, Wissenschaftliche Dienste
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
31.03.2010 17:00
Die jetzt veröffentlichte Werkstatt: Praxis 64 bietet konkrete Handlungsempfehlungen für Regionen und Kommunen
Die Einrichtungen der öffentlichen Daseinsvorsorge befinden sich in einem grundlegenden Strukturwandel. Demographische Veränderungen in der Bevölkerungs- und Altersstruktur führen zu Nachfrageverschiebungen, von denen Regionen und Kommunen unterschiedlich betroffen sind. Somit lassen sich für diese regional sehr unterschiedlichen Verhältnisse Lösungen nur in den Regionen selber entwickeln.

Um Regionen und Kommunen bei einer Anpassung der Daseinsvorsorgeleistungen zu unterstützten, veröffentlicht das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) den vorliegenden Leitfaden. Hierfür wurde für drei Modellregionen - die Landkreise Dithmarschen und Steinburg (Schleswig-Holstein), die regionalen Planungsregionen Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern) und Havelland-Fläming (Brandenburg) - eine integrierte, bereichsübergreifende Daseinsvorsorgeplanung entwickelt und in der Praxis getestet.

Der Leitfaden zur Daseinsvorsorgeplanung bietet einen umfassenden Überblick über die gesammelten Erfahrungen. Er informiert über die notwendigen Arbeitsschritte und illustriert diese durch viele gute Beispiele. So erhalten kommunale und regionale Akteure, Träger von Daseinsvorsorgeeinrichtungen aber auch interessierte Bürger wichtige Hintergrundinformationen über sinnvolle Organisationsmodelle, praktikable Methoden und geeignete Instrumente einer zukunftsfähigen regionalen Daseinsvorsorgeplanung.

Kontakt:
Nina Wilke, Stab Wissenschaftliche Dienste
Tel.: +49(0)228 99.401-1594
E-Mail: nina.wilke@bbr.bund.de

Fachlicher Ansprechpartner:
Klaus Einig, Referat I1
Tel.: +49(0)228 99.401-2303
E-Mail: klaus.einig@bbr.bund.de

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Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Es berät die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.
Weitere Informationen:
http://Die Veröffentlichung ist ein Ergebnis des MORO-Forschungsprojekts "Regionalplanerische Handlungsansätze zur Gewährleistung der öffentlichen Daseinsvorsorge": "http://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/FP/MORO/Forschungsfelder/OeffentlicheDaseinsvors...;

Internationaler Kongress Bauhaus.SOLAR

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 18:52
Termin:  10.11.2010 - 11.11.2010
 
Veranstaltungsort: 
CongressCenter der Messe Erfurt
Gothaer Straße 34
99094 Erfurt
Thüringen
Deutschland
 
Zielgruppe:  Wirtschaftsvertreter, Wissenschaftler
 
Kontakt:  ulf.pleines@uni-weimar.de
 
Kategorie:  international
Bauwesen / Architektur, Energie, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie, Wirtschaft
 
Eintrag:  28.01.2010
Claudia Weinreich, Universitätskommunikation
Bauhaus-Universität Weimar
 
 
Wie können Tradition und Moderne, Kunst und Technik, Architektur und Solartechnik im Rahmen einer zeitgemäßen Architektur zusammengeführt werden? Vom 10. bis 11. November 2010 kommen Architekten, Designer, Solarhersteller und Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche zum dritten Mal auf dem Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR im Messezentrum Erfurt zusammen, um die Chancen und Herausforderungen einer solaren Architektur zu diskutieren.
Die Gesellschaft und ihre urbanen sowie architektonischen Ausdrucksformen erfahren einen Wandel. Endliche Ressourcen, Klimaerwärmung, hohe CO2-Ausstöße und die in diesen Zusammenhängen sich ändernden Bestimmungen setzen ein Umdenken in Gang, das unsere Umgebungen nachhaltig verändern wird. Wissenschaftliche Einrichtungen und die Industrie sind gefordert, Regionen, Städte, Gebäude und Produkte verantwortungsvoll zu wandeln und in einen neuen Gesamtkontext einzubetten. Technisch notwendige Veränderungen provozieren das Überdenken von gestalterischen Ausformungen in allen Maßstäben.

Die Bauhaus-Universität Weimar als wissenschaftlicher Partner der Veranstaltung sieht hierin eine an das Bauhaus anknüpfende Herausforderung. Stadtplaner, Landschaftsarchitekten, Architekten, Bauingenieure, Techniker, Entwickler, Designer, Anwender und Architekturtheoretiker unterschiedlicher wissenschaftlicher wie wirtschaftlicher Institutionen sind aufgefordert, sich am fachübergreifenden Dialog zu beteiligen, zu diskutieren und (sich) zu informieren, um zukünftige Möglichkeiten, Trends und Visionen aufzuzeigen und neu zu definieren.

Der 3. Internationale Kongress Bauhaus.SOLAR fokussiert den Blick auf die photovoltaische Form der Energiegewinnung. Im Vordergrund steht dabei die architektonische Integration von Solaranlagen, welche durch die stetig zunehmende Anzahl betriebener Anlagen bei der Gestaltung der Lebensräume mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.

Der SolarInput e.V., die Bauhaus Universität Weimar und die Messe Erfurt GmbH wollen mit dem 3. Internationalen Kongress Bauhaus.SOLAR eine interdisziplinäre und branchenübergreifende Diskussion zu folgenden Themen führen:

* Architektur und Solare Bauelemente
* Energieeffizientes Bauen und Sanieren
* Stadtentwicklung und Soziologischer Wandel
* Landschaftsarchitektur und Energieanlagen
* Dezentrale Energieversorgung und Netze

Ziel ist es, die enormen technologischen Fortschritte in der Solartechnik zu einer nachhaltigen innovativen wie ästhetischen Gestaltung in Architektur und Stadtplanung zu nutzen.
Hinweise zur Teilnahme:
Veranstalter
SolarInput e. V.
Wilhelm-Wolff-Str. 1
D - 99099 Erfurt

Ansprechpartnerin:
Uta Neuhaus
Tel.: +49 361 663-1154
Fax: +49 361 663-1413
E-Mail: u.neuhaus@solarinput.de
www.solarinput.de

Wissenschaftlicher Partner
Bauhaus-Universität Weimar
Belvederer Allee 1
D - 99425 Weimar

Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Ulf Pleines M.Sc.
Tel.: +49 3643 5831-23
Fax: +49 3643 5831-22
E-Mail: Ulf.Pleines@uni-weimar.de
www.uni-weimar.de

Organisator
Messe Erfurt GmbH
Gothaer Str. 34
D - 99094 Erfurt

Ansprechpartner:
Ronny Ruhmann
Tel.: +49 361 400-1770
Fax: +49 361 400-1111
E-Mail: ruhmann@messe-erfurt.de
www.messe-erfurt.de
Weitere Informationen:

Mängelbeseitigung: Mieteranspruch verjährt nicht

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:43

Urteil: Solange ein Mieter in seiner Mietwohnung lebt, verjähren seine Ansprüche auf Mängelbeseitigung nicht, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Ansprüche des Mieters auf Beseitigung von Wohnungsmängeln verjähren nicht. Dies gilt zumindest solang der Mieter in der Mietwohnung lebt, entschied nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de der Bundesgerichtshof (BGH, Az.: VIII ZR 104/09).

Im verhandelten Fall wohnte eine Frau bereits seit rund 50 Jahren in ihrer Mietwohnung. Der Hauseigentümer entschloss sich 1990, das über der Wohnung gelegene Dachgeschoss zu einer weiteren Wohneinheit auszubauen. Allerdings war der Ausbau hinsichtlich des Schallschutzes mangelhaft. Die Mieterin der darunterliegenden Wohnung bemängelte dies aber erst im Jahr 2006 und verlangte, dass nachgebessert wird. Sie klagte durch die Instanzen und bekam jetzt vom Bundesgerichtshof Recht, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Die Richter begründeten die Entscheidung damit, dass der Vermieter gesetzlich verpflichtet sei, die Wohnung dauerhaft in einem mangelfreien Zustand zu erhalten. Eine solche Dauerverpflichtung könne während des Bestehens des Mietverhältnisses nicht verjähren. Der Vermieter muss demzufolge den Schallschutz der Dachgeschosswohnung nachbessern.

Quelle: immowelt


Frühjahrstagung der Europäischen Akademie Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH zu erneuerbaren Energien

Energie, Forschung — geschrieben von bauinformant @ 21:00


Friederike Wütscher, Redaktion und Öffentlichkeitsarbeit


Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH

31.03.2010 13:04
 

Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 31. März 2010. - Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt immer mehr zu. Grund dafür sind unter anderem die festgelegten Einspeisevergütungen, die zum Klimaschutz beitragen sollen. Mit ihnen sollen Politikziele für den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung erreicht werden. Die Stromein- und Stromausspeisung muss aus technischen Gründen zu jeder Zeit ausgeglichen sein, damit keine Fehlfunktionen im Netz auftreten und der erzeugte Strom eine ausreichende Qualität besitzt.
 
Da die Menge des eingespeisten elektrischen Stroms der meisten aus heutiger Sicht in Frage kommenden Technologien von der Höhe der aktuell herrschenden Windgeschwindigkeiten bzw. Sonnenstrahlung an den jeweiligen Standorten abhängt, bringt die Nutzung erneuerbarer Energien auch Unwägbarkeiten mit sich, die diskutiert und geklärt werden müssen.
Daher veranstaltete die Europäische Akademie vom 24. bis 26.3.2010 ihre Frühjahrstagung zum Thema "Sichere Stromversorgung und erneuerbare Energien. Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?" im Wissenschaftszentrum Bonn. Dazu wurden, als Auftakt zur Tagung, in einem öffentlichen Abendvortrag von Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht) der derzeitige Stand der wissenschaftlichen und politischen Diskussion von Zukunftsszenarien und Klimaschutzzielen sowie geforderte Beiträge der weltweiten Energieversorgung diskutiert.

 

Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?

Bad Neuenahr-Ahrweiler, 31. März 2010. - Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung nimmt immer mehr zu. Grund dafür sind unter anderem die festgelegten Einspeisevergütungen, die zum Klimaschutz beitragen sollen. Mit ihnen sollen Politikziele für den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung erreicht werden. Die Stromein- und Stromausspeisung muss aus technischen Gründen zu jeder Zeit ausgeglichen sein, damit keine Fehlfunktionen im Netz auftreten und der erzeugte Strom eine ausreichende Qualität besitzt.
Da die Menge des eingespeisten elektrischen Stroms der meisten aus heutiger Sicht in Frage kommenden Technologien von der Höhe der aktuell herrschenden Windgeschwindigkeiten bzw. Sonnenstrahlung an den jeweiligen Standorten abhängt, bringt die Nutzung erneuerbarer Energien auch Unwägbarkeiten mit sich, die diskutiert und geklärt werden müssen.
Daher veranstaltete die Europäische Akademie vom 24. bis 26.3.2010 ihre Frühjahrstagung zum Thema "Sichere Stromversorgung und erneuerbare Energien. Versorgungssicherheit bei Einhaltung langfristiger CO2-Reduktionsziele?" im Wissenschaftszentrum Bonn. Dazu wurden, als Auftakt zur Tagung, in einem öffentlichen Abendvortrag von Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht) der derzeitige Stand der wissenschaftlichen und politischen Diskussion von Zukunftsszenarien und Klimaschutzzielen sowie geforderte Beiträge der weltweiten Energieversorgung diskutiert.
Im ersten Hauptteil der Tagung stellte Dr.-Ing. Joachim Nitsch (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart) unter anderem die sogenannten "Leitszenarien" des Bundesumweltministeriums dar. Diese zeigen Möglichkeiten für die Einhaltung der Ziele für Deutschland bis 2050 unter umfangreicher Verwendung erneuerbarer Energien auf. Aus ihnen wird deutlich, wie diese Ziele unter den gesetzten Annahmen, u.a. für die Technologieentwicklung, erreicht werden könnten. Priv.-Doz. Dr. Dietmar Lindenberger (Universität zu Köln) präsentierte die Ergebnisse aus den Netzstudien der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Dabei nannte er Möglichkeiten zur Integration von Windkraftanlagen in die deutsche Stromversorgung bis zum Jahre 2015 bzw. 2020/2025 und betonte die Notwendigkeit der europäischen Perspektive für einen effizienten Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien.
Ein weiterer Tagungsschwerpunkt waren die technischen Möglichkeiten zum Ausgleich schwankender Stromeinspeisungen in den Bereichen elektrische Netze und Energiespeicher. Zunächst stellte Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz (TU Dortmund) die Herausforderungen und Möglichkeiten zur Integration erneuerbarer Energien in die elektrischen Stromversorgungsnetze dar: Lösungen für Netzengpässe sowie derzeit mangelnde Flexibilität in den Verteilnetzen könnten unter anderem koordinierte Lastflussregelung, Gleichstromübertragungsleitungen und Endkundenbeteiligung sein. Des Weiteren gab Professor Dr. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen) einen Überblick über Optionen und Einsatzmöglichkeiten zur Speicherung von elektrischer Energie und entwickelte ein Technologieszenario, in dem vor allem Wasserstoff und Pumpspeicher für den Ausgleich in Zeiträumen von mehr als ein paar Tagen verwendet werden; für kürzere Zeitskalen wären beispielsweise Fahrzeugspeicher, thermische Spei-cher und Smart-Grid-Management denkbar. Im letzten Sektionsbeitrag zur technischen Integration erneuerbarer Energien in die Stromversorgung stellte Professor Dr. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart/Universität Stuttgart) das Desertec-Konzept, eine Industrie-Initiative zur sicheren und umweltfreundlichen Stromversorgung, und seine Integration in einen Stromverbund aus EU- und Mittelmeer-Anrainerstaaten (MENA) vor. Zur Sicherung einer gleichmäßigen Einspeisung werden dabei unter anderem solarthermische Kraftwerke mit effizienten Wärmespeichern und Gleichstromübertragungsleitungen kombiniert.
Im dritten Teil der Tagung wurden rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Integration erneuerbarer Energien untersucht. So diskutierte Professor Dr. Thomas Ziesemer (Universität Maastricht) zunächst ökonomische Rahmenbedingungen für Marktökonomien und schlug vor, diese grundlegend zu überarbeiten. Darauf folgend ging Professor Dr. Jens-Peter Schneider (Universität Osnabrück) auf derzeitige rechtliche Regelungen und Möglichkeiten für Weichenstellungen für zu-kunftsfähige Energiesysteme vor dem Hintergrund des aktuellen Rechtsrahmens in Deutschland und Europa ein, zum Beispiel auf die Frage von Zuständigkeiten für den Bau von Speichern und Nut-zungskonflikte von Speichermedien wie Gaskavernen. Den Abschluss bildeten Kommentare von Industrievertretern (EWE, citiworks, E.ON, RWE) zum Thema. Dabei wurden erste Ansätze zur Integration erneuerbarer Energien gezeigt und eine Reihe von weiteren bisher ungeklärten Fragen aufgeworfen.
Insgesamt wurde deutlich, dass zwar bereits Konzepte und Technologien für die Integration erneuerbarer Energien existieren, diese allerdings weiterer Entwicklungen bedürfen. Aufgrund der Langfristigkeit der Entwicklung und Implementierung einzelner technischer Maßnahmen sowie möglicherweise notwendiger struktureller Anpassungen von Märkten und der Regulierung elektrischer Netze sollten parallel zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien unterstützende Konzepte und Maßnahmen zu ihrer Integration weiter ausgearbeitet und umgesetzt werden.

- Die Tagungsbeiträge finden Sie auf der Homepage der Europäischen Akademie: www.ea-aw.de

- Referenten: Professor Dr. Kornelis Blok (Universität Utrecht); Andreas Brabeck (RWE AG, Essen); Vera Brenzel (E.ON, Düsseldorf); Jörg-Werner Haug (citiworks AG, München); Dr. Wolfram Krause (EWE AG, Oldenburg); Priv.-Doz. Dr. rer. pol. Dietmar Lindenberger (Universität zu Köln); Professor Dr. Dr.-Ing. Hans Müller-Steinhagen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart/Universität Stuttgart); Dr.-Ing. Joachim Nitsch (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Stuttgart); Professor Dr.-Ing. Christian Rehtanz (TU Dortmund); Professor Dr. rer. nat. Dirk Uwe Sauer (RWTH Aachen); Professor Dr. jur. Jens-Peter Schneider (Universität Osnabrück); Professor Dr. rer. pol. Thomas Ziesemer (Universität Maastricht)

- Wissenschaftliche Koordination: Dr.-Ing. Bert Droste-Franke (Europäische Akademie GmbH)

Die Europäische Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen Bad Neuenahr-Ahrweiler gGmbH wurde 1996 vom Land Rheinland-Pfalz und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR) gegründet. Direktor der Gesellschaft ist der Philosophieprofessor Dr. Dr. h.c. Carl Friedrich Gethmann. Wissenschaftlich-interdisziplinäre Arbeitsgruppen widmen sich der Erforschung und Beurteilung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen für das individuelle und soziale Leben des Menschen und seine natürliche Umwelt. In wissenschaftlicher Unabhängigkeit führt die Akademie einen Dialog mit Wirtschaft, Kultur, Politik und Gesellschaft. Damit will sie zu einem rationalen Umgang der Gesellschaft mit Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen beitragen.
Weitere Informationen erhalten Sie über die Homepage www.ea-aw.de.

Biberacher Modell für Holzbau & Projektmanagement: Handwerk erlernen und gleichzeitig studieren

Ausbildung & Studium, Bauhandwerk — geschrieben von bauinformant @ 19:03

Anette Schober-Knitz, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Hochschule Biberach
30.03.2010 16:23
Hochschule Biberach und Kompetenzzentrum Holzbau & Ausbau Biberach bieten ab Herbst 2010 die Ausbildungsmöglichkeit "Holzbau & Projektmanagement" an. Diese bundesweit einmalige Kooperation für das "Biberacher Modell" wurde jetzt mit der Vertragsunterzeichnung besiegelt.
Zielgruppe für die parallele Ausbildung zum Zimmerer und Zimmerermeister sowie zum Ingenieur für Projektmanagement mit dem Abschluss Bachelor of Engineering sind handwerklich interessierte junge Menschen mit Hochschulzulassung, die später im Bereich Holzbau Führungspositionen anstreben. Bewerber mit Hochschulzugangsberechtigung schließen zunächst einen Lehrvertrag mit einem Meisterbetrieb ab und beginnen ihre zweijährige Ausbildung. Der sonst übliche Besuch der Berufsschule entfällt und die Auszubildenden absolvieren stattdessen die Lehrinhalte des ersten Semesters des Studiengangs Projektmanagement/Bauingenieurwesen der Hochschule Biberach. Die Dauer des gesamten Ausbildungsganges beträgt in der Regel fünf Jahre und drei Monate. Das Biberacher Modell beginnt im Herbst dieses Jahres; Bewerbungen sind bereits jetzt beim Kompetenzzentrum für Holzbau & Ausbau Biberach möglich.

Beide Institutionen stehen für höchste Kompetenz in ihrem jeweiligen Fachgebiet: Die Hochschule Biberach als renommierte Fachhochschule für Bauwesen und Architektur mit praxisorientierten Studienangeboten konnte bereits mehrfach hervorragende Plätze im bundesweiten Hochschulranking von CHE und ZEIT belegen. In der Fakultät Bauingenieurwesen und Projektmanagement bietet sie seit 18 Jahren mit großem Erfolg die Spezialisierung für das Projektmanagement (Bau) als eigenes Studienangebot an. Mit dem Zimmerer-Ausbildungszentrum verbindet das Institut für Holzbau der Hochschule Biberach schon seit vielen Jahren enge Kontakte als Kompetenz-Zentrum für energiesparenden Holzbau nach den Richtlinien der Bundesregierung.

Ungleichheit: Wohneigentum für Frauen schwieriger zu erwerben

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 18:37
Ungleichheit: Wohneigentum für Frauen schwieriger zu erwerben

Nur 29 Prozent der Frauen in Vollzeit-Stellen haben Wohneigentum. Bei Männern ist der Anteil zehn Prozent höher. Foto: Immowelt.de

Frauen in Deutschland wohnen seltener im Eigentum als Männer - oft eine direkte Folge der Einkommensunterschiede. Eine repräsentative Studie von Immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale, zeigt die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern beim Thema Wohneigentum.

Wohneigentum ist ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge - und für Frauen schwieriger aufzubauen als für Männer. Wie eine repräsentative Studie des Immobilienportals Immowelt.de zeigt, beträgt der Unterschied beim Wohneigentum teilweise fast 30 Prozentpunkte.

So gaben nur 29 Prozent der Frauen in Vollzeit-Stellen an, in einer Eigentumswohnung oder einem Einfamilienhaus zu leben. Bei den Männern beträgt der Anteil 38 Prozent. Das heißt: Die berufstätigen Frauen verdienen weniger als die Männer und können daher auch nicht so schnell Wohneigentum erwerben.

Fügen sich die Frauen hingegen in das traditionelle Versorgermodell, in dem der Mann der Hauptverdiener ist, steigt auch der Anteil der Frauen in Wohneigentum: Arbeiten sie Teilzeit, beträgt dieser Anteil 40 Prozent. Bleiben sie als Hausfrauen zu Hause, liegt die Quote bei 38 Prozent.

Besonders groß ist der Unterschied bei den Beamten: Männer im Staatsdienst bewohnen zu 71 Prozent die eigenen vier Wände - Beamtinnen nur zu 45 Prozent. Damit liegt diese Gruppe zwar über der Quote der weiblichen Angestellten, bleibt aber weit hinter ihren männlichen Kollegen zurück.

Besonders brisant werden diese Zahlen durch den Umstand, dass Frauen augrund des geringeren Verdienstes auch geringere Rentenansprüche erwerben. Umso wichtiger wäre für sie daher der Erwerb von Wohneigentum, um im Alter eine solide Basis zu besitzen.

Für die Immowelt-Studie "Wohnen und Leben 2010" wurden vom Marktforschungsinstitut Innofact im Januar 2010 1.029 Personen befragt.


Spatenstich für neues Forschungsgebäude des Experimental and Clinical Research Center in Berlin-Buch

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 22:05

Barbara Bachtler, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit


Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch

 

29.03.2010 15:45

 

Beim Spatenstich für ein neues Forschungsgebäude des Experimental 
						and Clinical Research Center (ECRC) auf dem Campus Berlin-Buch: (v.l.) 
						Prof. Walter Rosenthal (Wissenschaftlicher MDC-Vorstand), Prof. 
						Friedrich Luft, (ECRC-Direktor), Senatsrätin Karola Hladky 
						(Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin), 
						Cornelia Lanz (Administrativer MDC-Vorstand), Oberamtsrätin Paula 
						Heppner (Bundesforschungsministerium)
Beim Spatenstich für ein neues Forschungsgebäude des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) auf dem Campus Berlin-Buch: (v.l.) Prof. Walter Rosenthal (Wissenschaftlicher MDC-Vorstand), Prof. Friedrich Luft, (ECRC-Direktor), Senatsrätin Karola Hladky (Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin), Cornelia Lanz (Administrativer MDC-Vorstand), Oberamtsrätin Paula Heppner (Bundesforschungsministerium)
(Photo: Uwe Eising/Copyright: MDC)
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und die Charité - Universitätsmedizin Berlin wollen ihre Zusammenarbeit im Rahmen des Experimental and Clinical Research Center (ECRC) weiter ausbauen. Für rund 19 Millionen Euro errichtet das MDC als Teil des ECRC auf dem Campus Berlin-Buch ein Gebäude für experimentelle Forschung. Am 29. März 2010 erfolgte der Spatenstich für den Bau, der in zwei Jahren, 2012, der Forschung übergeben werden soll. Ziel des ECRC, einer gemeinsamen Einrichtung des MDC und der Charité, ist es, die Nutzung molekularbiologischer Erkenntnisse in der medizinischen Anwendung zu beschleunigen.
 
"Mit dem neuen Forschungsgebäude bieten wir eine hervorragende technische Infrastruktur für gemeinsame Forschungsvorhaben von Grundlagenwissenschaftlern und Klinikern, die sehr flexibel an den Bedarf der jeweiligen Projekte angepasst werden kann. Gleichzeitig lädt die Architektur des Gebäudes mit seinen großzügigen, offenen Laborzonen zum intensiven, interdisziplinären Informationsaustausch ein, aus dem wiederum neue Fragestellungen und Ideen entstehen können", betonte Prof. Walter Rosenthal, Stiftungsvorstand des MDC, bei diesem Anlass. Insgesamt umfasst das Gebäude rund 2 600 Quadratmeter Labor- und Büroflächen.

Die Dekanin der Charité, Prof. Annette Grüters-Kieslich sagte im Vorfeld: "Für Mediziner, die in der Grundlagenwissenschaft tätig sind, bieten das ECRC und das MDC ein hervorragendes Umfeld, klinisch relevante Fragestellungen auf höchstem Niveau zu bearbeiten. Die Wissenschaftler des MDC profitieren andererseits von den klinischen Fragestellungen der klinisch ausgebildeten und klinisch tätigen Mediziner. Diese Interaktion von MDC und Charité ist zukunftsweisend und soll in Zukunft noch stärker ausgebaut werden."

Zum ECRC gehört bereits ein Forschungshaus der Charité, in dem die patientennahe Forschung untergebracht ist. Es befindet sich in der ehemaligen Robert-Rössle-Klinik und verfügt über eine Probandenstation nach dem Modell des amerikanischen "Clinical Research" Center" und zwei Hochschulambulanzen für Patienten mit Muskel- sowie neurologischen Erkrankungen. Weitere Ambulanzen sind geplant.

Weiter gehört zum ECRC eine Ultra-Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographie-Anlage. Sie beherbergt einen der weltweit stärksten Magnetresonanztomographen (MRT), ein 7-Tesla-Ganzkörpersystem, sowie einen 3 Tesla-MRT - beide für Untersuchungen am Menschen. Hinzu kommt ein 9,4-Tesla-Tierscanner. Die Anlage war im Januar 2009 von Bundesforschungsministerin Annette Schavan eingeweiht worden.

Barbara Bachtler
Pressestelle
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Robert-Rössle-Straße 10
13125 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 94 06 - 38 96
Fax: +49 (0) 30 94 06 - 38 33
e-mail: presse@mdc-berlin.de
http://www.mdc-berlin.de/

RAVE-Newsletter zur Forschung am Offshore-Windenergie-Testfeld "alpha ventus"

Energie — geschrieben von bauinformant @ 20:09

Uwe Krengel, Pressestelle
Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES
29.03.2010 10:41
 
Inhalt:
1. Offshore-Windenergie naturverträglich entwickeln
2. Status Quo - wie schlagen sich die ersten Offshore-Windparks bisher?
3. Deutschlands erster Offshore-Windenergiepark "alpha ventus"
4. Wanderausstellung "Faszination Offshore"
Offshore- Windenergie naturverträglich entwickeln

Naturschützer fragen zu Recht, ob Offshore-Windenergieanlagen auch naturverträglich sind. Stellen die Anlagen ein Hindernis für Zugvögel dar? Inwieweit werden Schweinswale und Robben bei der Errichtung von Offshore-Windparks durch Baulärm gestört? Diese und andere Fragen sollen durch ein begleitendes ökologisches Monitoring und weitergehende Forschungen beantwortet werden. Dazu koordiniert das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) das Forschungsprojekt zur ökologischen Begleitforschung am Offshore-Testfeldvorhaben alpha ventus (kurz: StUKplus). > http://rave.iset.uni-kassel.de/rave/pages/factsheets

Status Quo - wie schlagen sich die ersten Offshore-Windparks bisher?

Hohe und gleichmäßige Windgeschwindigkeiten vor der Küste auf hoher See lassen auf doppelt so hohe Energieerträge hoffen wie an Land. Dem stehen allerdings vermutlich deutlich höhere Aufwendungen für Installation und Betrieb gegenüber. Das Offshore~WMEP soll zukünftig in gemeinsamer Arbeit von Betreibern, Herstellern, Wissenschaftlern und anderen Beteiligten relevante Betriebsdaten systematisch erfassen und auswerten und so zur Schaffung einer umfassenden Datenbasis für künftige strategische Entscheidungen in Politik und technischen Weiterentwicklungen in der Windindustrie beitragen. > http://rave.iset.uni-kassel.de/rave/pages/factsheets

Deutschlands erster Offshore-Windenergiepark "alpha ventus"

Erstmals fließt Offshore-Windstrom von der Nordsee in das deutsche Stromnetz: Das Konsortium von EWE, E.ON und Vattenfall, die Deutsche Offshore- Testfeld und Infrastruktur GmbH (DOTI), hat den ersten deutschen Offshore-Windpark "alpha ventus" erfolgreich aufgebaut. Dieser ist Demonstrations- und Forschungsprojekt zugleich. Die 12 Anlagen mit einer Nennleistung von je fünf Megawatt stehen 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum. > http://www.alpha-ventus.de

Wanderausstellung "Faszination Offshore"

Die Wanderausstellung "Faszination Offshore" der deutschen Stiftung Offshore Windenergie möchte Sie mitnehmen auf eine Reise durch die Welt der Windenergieanlagen auf dem Meer. Sie ist vom 5. März bis 25. Mai 2010 in Büsum in der Sturmflutenwelt "Blanker Hans" zu sehen. > http://www.offshore-stiftung.de

Die Forschungsinitiative RAVE begleitet den Bau und Betrieb des Testfeldes "alpha ventus", um eine breite Basis an Erfahrungen und Erkenntnissen für zukünftige Offshore-Windparks zu gewinnen. RAVE umfasst wissenschaftliche Aktivitäten der Anlagenhersteller und einer Vielzahl von Forschungsinstituten. Insgesamt stellt das BMU für die Erforschung und Weiterentwicklung der Windenergienutzung auf See rund 50 Mio. Euro zur Verfügung. > http://www.rave-offshore.de

RAVE wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Projektkoordination RAVE: Fraunhofer IWES, Dr. Bernhard Lange, info(at)rave-offshore.de, www.rave-offshore.de
Redaktion RAVE-Newsletter: Fraunhofer IWES, Uwe Krengel, Michael Durstewitz, Königstor 59, 34119 Kassel, info(at)rave-offshore.de
 

Nationale Stadtentwicklungspolitik | Dialogveranstaltung | 14.4.2010 | Berlin

Allgemein, Städtebau, Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 19:30
Sybille Wenke-Thiem, Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Deutsches Institut für Urbanistik
 
24.03.2010 12:39
Einladung/Terminhinweis

Thema:
Nationale Stadtentwicklungspolitik
Veranstaltung im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" 2009/2010

Vortrag:
Dr. Ulrich Hatzfeld, Leiter der Unterabteilung Stadtentwicklung im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

Termin: 14. April 2010, 17 Uhr
Ort: Difu, Zimmerstraße 15, 10969 Berlin

Flyer:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/09_10_difu_dialoge_1.pdf
Im Rahmen ihrer EU-Ratspräsidentschaft hat die Bundesregierung 2007 mit der "Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt" einen Prozess zur integrierten Stadtentwicklungspolitik in Europa angestoßen. Die in der Charta verfassten Grundsätze und Strategien zur nachhaltigen europäischen Stadt sollen in nationale, regionale und lokale Entwicklungspolitiken integriert werden. Um die Governance-Strukturen für die Umsetzung der Charta auf allen Ebenen zu unterstützen, wurde in Deutschland gemeinsam mit den Ländern und den Kommunalen Spitzenverbänden die Plattform der Nationalen Stadtentwicklungspolitik initiiert.

In sechs Handlungsbereichen bringen sich Verantwortliche aus Politik, Verwaltung, planenden Berufen, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft ein. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik fördert ziviles Engagement, sie beteiligt sich an der Weiterentwicklung des Programms der Sozialen Stadt und stärkt Städte und Gemeinden in ihrer Rolle als Wohn- und Arbeitsort. In der Nationalen Stadtentwicklungspolitik wird die aktuelle Diskussion über Energieeffizienz und erneuerbare Energien aufgenommen. Sie stellt gutes Bauen sowie Strategien und Handlungsfelder zur Baukultur in den Mittelpunkt von Projekten und Maßnahmen. Die Nationale Stadtentwicklungspolitik unterstützt Projekte und Maßnahmen, die regionale Partnerschaften in der Stadtentwicklung begründen sowie neue und praxisorientierte Formen der Kooperation einüben.

Veranstaltungsablauf:

Die "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte" sind eine offene Vortrags- und Dialogreihe, in der jeweils unterschiedliche Themenschwerpunkte vorgetragen und diskutiert werden. Die Veranstaltungsserie 2009/2010 bietet ein vielfältiges Programm. Im dem Forum stellen an Stadtentwicklungsfragen Interessierte aus Wissenschaft und Praxis neue Erkenntnisse zur Debatte und diskutieren offene Fragen. Je nach Thema setzt sich dieser - überwiegend aus dem Raum Berlin-Brandenburg kommende - Kreis fachkundiger Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Bundes- und Landesebene, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien sowie weiteren öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen. Der erste Teil der Veranstaltung dient der Präsentation des jeweiligen Themas durch die/den Vortragende/n, der zweite der offenen Diskussion. Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre am Stehtisch das Gespräch fortzusetzen. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Veranstaltungsort:
Zimmerstraße 15, 10969 Berlin (am neuen Difu-Standort)

ÖPNV:
U-Bahn Kochstr. oder Stadtmitte;
S-Bahn: Anhalter Bahnhof oder Potsdamer Platz;
Busse: M48, M29, M41, 248, 347

http://www.difu.de/institut/organisation/standort.html (Kartenausschnitt)

Themenvorschau auf die nachfolgenden Dialoge
- Öffentliche Fahrradverleihsysteme werden Teil des ÖPNV: Über einen globalen Trend, die "Velorution" in Paris und den deutschen Modellversuch zur Etablierung von Leihradsystemen in Städten und Kommunen

Informationen zu den nachfolgenden Difu-Dialogen finden Sie im Difu-Internet:
http://www.difu.de/sites/difu.de/files/09_10_difu_dialoge_1.pdf (Programm-Flyer)
Weitere Informationen:

Erweiterungsbau für Hochschule der Medien Stuttgart: Spatenstich rück näher

Allgemein, Ausbildung & Studium, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 19:21

Kerstin Lauer, Pressesprecherin
Hochschule der Medien Stuttgart

 

24.03.2010 12:54
 

 

Der Bau im Modell
Der Bau im Modell
Foto: Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim
Ende Januar 2010 hat Sybille Müller, Leiterin des Universitätsbauamtes Stuttgart und Hohenheim, an der Hochschule der Medien (HdM) den Stand der Planungen für den Neubau auf dem Vaihinger Campus vorgestellt. Baubeginn ist im Januar 2011. Einziehen werden die Studierenden, Professoren und Mitarbeiter der Fakultät Information und Kommunikation der HdM, derzeit noch in der Stadtmitte Stuttgarts in der Wolframstraße untergebracht, voraussichtlich im August 2012.
Der Erweiterungsbau für die Fakultät und die damit verbundene Unterbringung an einem gemeinsamen Standort war eine Bedingung für die Fusion der ehemaligen Hochschule für Bibliotheks- und Informationswesen und der Hochschule für Druck und Medien zur Hochschule der Medien (HdM). Die HdM bündelt seit dem 1. September 2001 das Know-how der zuvor selbständigen Hochschulen.

Das neue Gebäude, geplant vom Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim, wird in drei Stockwerken rund 1000 Studierende, etwa 60 Professoren und Mitarbeiter der Fakultät Information und Kommunikation beherbergen. Ebenfalls einziehen werden dort Studierende des Master-Studiengangs Elektronische Medien (zuvor: Medienautor) und die Bibliothek der HdM. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rund 18,5 Millionen Euro. Sie werden teilweise aus Mitteln der Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert. "Derzeit geht es darum die Finanzplanung aus dem Jahr 2001 mit den Preisen dieses Jahres in Einklang zu bringen", berichtet HdM-Rektor Professor Dr. Alexander W. Roos. "Ich freue mich, dass wir auf der Zielgeraden sind", erklärt Roos. "In naher Zukunft können Synergien noch besser genutzt und das Potenzial der Medien-Hochschule mit all ihren Medienfacetten unter einem Dach ausgeschöpft werden", so Roos weiter. "Wir haben die Chance auf ein intensiveres Kennenlernen und Zusammenwachsen durch vermehrte Inhouse-Kooperationen am gemeinsamen Standort", findet der Rektor. Der Spatenstich wird voraussichtlich im Januar 2011 erfolgen.

Der Bau hat eine Fläche von insgesamt 4150 Quadratmetern. Ein knappes Viertel - 1100 Quadratmeter - sind für die neue Bibliothek der Hochschule vorgesehen. In der Form gleicht der Bau einem "Zitronenschnitz", berichtet Bauamtschefin Sybille Müller. Er erstrecke sich nicht über die ganze Wiese an der Nobelstraße, berichtet Müller, um der HdM eine Option auf künftige Erweiterungsmöglichkeiten zu lassen. Das Gebäude habe einen markanten Rand. Im Inneren wechseln sich Höfe, Seminar- und Poolräume ab. "Das Gebäude wird eine Visitenkarte für die HdM", erklärt Müller.

Untergebracht sind dort ein großer Hörsaal - ein neues Audimax, das sich über zwei Etagen erstreckt und 320 Plätze bietet - sowie kleinere Seminarräume mit rund 30 Plätzen. Im ersten und zweiten Stock werden ebenfalls Seminarräume, Büros und Poolräume zu finden sein. Das Untergeschoss bietet Platz für Technikflächen. Außerdem werden dort ein TV-Studio und ein Foto-Studio eingerichtet sowie das Usability Labor des Studiengangs Informationsdesign.

Kontakt:
Kerstin Lauer
Hochschule der Medien, Pressesprecherin
Telefon: 0711 8923 2020
E-Mail: presse@hdm-stuttgart.de

Universitätsbauamt Stuttgart und Hohenheim
Telefon: 0711 90128-0

Smart Home für ältere Menschen

Allgemein, Forschung, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 19:12

Dipl.-Ing. Guido Hagel, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung / Referat II 3 - Forschung im Bauwesen, Techn. Gebäudemanagement
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
 
24.03.2010 13:59
Smart Home für Ältere
Smart Home für Ältere
Fraunhofer IRB / BBSR
 
Der Wunsch älterer Menschen nach einem selbstbestimmten Leben erfordert einschneidende Veränderungen von Alltagsorganisation und Lebensführung. Es liegt nahe, Informations- und Kommunikationstechnologien, die in den letzten Jahren in allen gesellschaftlichen Bereichen angewendet werden, auch für den Wohn- und Lebensbereich älterer Menschen nutzbar zu machen. Smart Home steht hier für die Verknüpfung und Steuerung der Haustechnik und Elektronik über ein zentrales Computersystem.

Neuer Bericht aus der Bauforschungsförderung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).
Ein Durchbruch in der Anwendung von Smart-Home-Technologien blieb bisher aus. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und lassen sich nicht allein durch offensichtliche Defizite, wie umständliche und wenig attraktive Benutzerführung, teure Installationskosten sowie die geringe Technikaffinität älterer Menschen erklären. Hinzu kommt eine andauernde Zurückhaltung der Wohnungswirtschaft, der Wohnungsbaugesellschaften und sonstiger Investoren der Bauwirtschaft.

Nach ca. 20 Jahren Erfahrung mit Smart-Home-Konzepten eröffnen sich jetzt neue Chancen. Einerseits ist von einer erheblich gestiegenen Computer-Affinität auch älterer Menschen auszugehen, sodass vorhandene Technikbarrieren weniger spürbar sind. Weiterhin sind die Bediendisplays und Anwendungsfunktionen benutzerfreundlicher und fehlerresistenter geworden. Beide Entwicklungen führen zu einer höheren Akzeptanz.
Smart-Home-Technologien können die Sicherheit erhöhen, die Pflege erleichtern, direkte Unterstützung im Alltag bieten und präventive Maßnahmen unterstützen.
Welche technischen Entwicklungen zur Unterstützung einer selbständigen Lebensführung im Alter existieren mittlerweile und wie hilfreich sind diese?

Das Berliner Institut für Sozialforschung versuchte in einer Analyse von Best-Practice-Beispielen, diese Frage zu beantworten. Durchgeführt wurden Expertengespräche mit verschiedenen Akteuren, wie Betreibern, Technikern, Leitern von Nachbarschaftsheimen und ambulanten Diensten, sowie qualitative Interviews mit Bewohnern. Zusätzlich wurden zur Bewertung der Nutzerfreundlichkeit der technischen Installationen, strukturierte Beobachtungen der Bewohner während der Nutzung der smarten Technik ausgewertet.

In den evaluierten Wohneinrichtungen sind ganz unterschiedliche Technikkonzepte umgesetzt worden. Ein Teil der Projektträger setzte mehr auf Sicherheitstechnik oder Komfort, der andere legte den Schwerpunkt auf Kommunikation und/oder Prävention. Gemeinsam ist aber ihnen das Anliegen, die Lebensqualität der älteren Bewohner zu verbessern oder so lange wie möglich zu erhalten.

Einige der evaluierten Beispiele zeigen, dass nicht nur die Wohnung und/oder das Haus, sondern auch die sozialen Kontakte in die technische Vernetzung einbezogen werden sollten. Das soziale Umfeld ist eine zentrale Ressource des Wohnens, soziale Kontakte sind wesentlich für eine befriedigende Lebensführung im Alter.
Die Potentiale der klassischen Informations- und Kommunikationstechnologien (Telefon, TV) und umso mehr der neueren IKT (Internet, Mobiltelefonie) können neue Formen urban-nachbarschaftlicher Aktivitäten unterstützen. Eingesetzt werden elektronische Medien, um nachbarschaftliche Kontakte zu verbessern und die Kommunikation von Mietern von Wohnanlagen anzuregen.

Die Zufriedenheit der Nutzer kann als groß angesehen werden. Die Probleme einer Akzeptanz solcher Technologien liegen im Vorfeld. Die meisten Menschen sind nicht bereit, sich präventiv zu rüsten. Es ist zudem deutlich geworden, dass für ältere Menschen der aktive Schritt, sich selbst um eine technische Ausstattung zu kümmern, meist eine Überforderung darstellt. In vielen Fällen waren es die Kinder, die ihren Eltern geraten haben, in eine entsprechend ausgerüstete Wohnung zu ziehen, oder die sich kümmern, dass entsprechende smarte Technik angeschafft wird.

Nach dem Überblick über die "smarten" Wohnformen für Ältere werden Leitlinien und Handlungsempfehlungen vorgestellt, wie die Wohnungswirtschaft, die Wohlfahrtsverbände, die freien Träger oder persönlich Interessierte erste Schritte auf dem Weg hin zu einem "smarten" Wohnen im Alter gehen können.

Smart Home für ältere Menschen
Handbuch für die Praxis

Berliner Institut für Sozialforschung
Sibylle Meyer & Eva Schulze

ISBN 978-3-8167-8136-3

Der Forschungsbericht ist über das
Fraunhofer Informationszentrum Raum und Bau (IRB)
Nobelstraße 12
70567 Stuttgart
irb@irb.fraunhofer.de
http://www.irbdirekt.de
zu beziehen

Weitere Informationen zur Bauforschungsförderung:

Guido Hagel
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
Referat II3 - Forschung im Bauwesen, Technisches Gebäudemanagement
Deichmanns Aue 31-37, 53179 Bonn
Tel. 0228 99 401 1482

Neue Professorin für Tragwerkslehre an der Alanus Hochschule

Ausbildung & Studium, Biografien — geschrieben von bauinformant @ 19:34
Claudia Zanker, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft
22.03.2010 14:55
Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule, und die neue 
						Professorin für Tragwerkslehre, Evelin Rottke
Marcelo da Veiga, Rektor der Alanus Hochschule, und die neue Professorin für Tragwerkslehre, Evelin Rottke
Die Alanus Hochschule hat ab sofort eine neue Professorin für Tragwerkslehre. Rektor Marcelo da Veiga überreichte Evelin Rottke in der Senatssitzung am vergangenen Mittwoch ihre Ernennungsurkunde. Die Architektin, die 1998 in Aachen zu computergestütztem Tragwerksbau promoviert hat, wird Studenten im Bachelor- und im Masterstudiengang Architektur unterrichten.
 
Rottke freut sich auf diese neue Aufgabe besonders, weil im stark projektorientierten Studium an der Alanus Hochschule "der Tragwerksentwurf konkret in konstruktiven Entwurfsprojekten geübt wird". Die Studenten also das technische Fach direkt anwenden. Sie habe schon immer den Wunsch verfolgt, Technik und Soziales miteinander zu verbinden, dies sei nun an der Hochschule für Kunst und Gesellschaft möglich.

Ein besonderes Anliegen ist ihr die Weiterentwicklung von Bambuskonstruktionen, zu denen sie seit 2000 forscht. Gemeinsam mit den Studenten möchte sie experimentelle Bambuskonstruktionen planen und bauen; dabei hofft sie auch auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Dozenten und Studenten der künstlerischen Fächer.
 
Weitere Informationen:

Wann eine Wohnungskündigung per Einschreiben rechtssicher ist

Baurechtliches — geschrieben von bauinformant @ 18:46

Kündigt der Mieter seine Mietwohnung fristgerecht per Übergabe-Einschreiben, so ist diese auch dann gültig, wenn der Vermieter das Einschreiben erst verspätet bei der Post abholt, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de.

Die Kündigung einer Mietwohnung per Übergabe-Einschreiben kann eine sichere Sache sein. Auch dann, wenn der Vermieter das Einschreiben erst verspätet bei der Post abholt, gilt es als pünktlich zugestellt und wirksam, urteilte nach Angaben des Immobilienportals Immowelt.de das Landgericht Lüneburg (Az.: 6 S 96/08).

Im verhandelten Fall steckte der Postbote an einem 31. August den Benachrichtigungszettel für ein Einschreiben in den Briefkasten des Vermieters. Das Schreiben enthielt die Wohnungskündigung des Mieters zum 30. November. Damit hielt der Mieter die Kündigungsfrist ein (spätestens am dritten Werktag eines Monats zum Ende des übernächsten Monats). Der Vermieter holte das Einschreiben aber erst knapp zwei Wochen später bei der Post ab. Er war der Ansicht, die Kündigung sei ihm verspätet zugegangen, die Mietzeit ende deshalb erst einen Monat später.

Diese Auffassung teilten die Landrichter laut Immowelt.de nicht. Der Vermieter hätte ohne weiteres die Möglichkeit gehabt, das Einschreiben innerhalb von zwei Werktagen bei der Post abzuholen. Auch dann hätte der Mieter die Frist noch eingehalten. Deshalb kann der Vermieter von seinen Mietern nicht mehr die Dezember-Miete verlangen.

In diesem Fall bestand kein Zweifel, dass der Vermieter das Einschreiben erhalten hatte. Doch ein Übergabe-Einschreiben ist nicht in jedem Fall eine sichere Art, eine Wohnung zu kündigen, mahnt das Immobilienportal Immowelt.de. So könnte der Vermieter zum Beispiel den Benachrichtigungszettel einfach ignorieren oder behaupten, er sei gar nicht in seinem Briefkasten gelegen. In einem solchen Fall kann es sein, dass die Kündigung als nicht zugestellt gilt – jedenfalls urteilten in der Vergangenheit einige Gerichte so.

Auf Nummer Sicher geht, wer seinem Vermieter die Kündigung persönlich übergibt – zusammen mit einem neutralen Zeugen. Wer mit dem Vermieter zerstritten ist, könnte sich auch überlegen, das Schreiben von einem Gerichtsvollzieher zustellen zu lassen – auch diese Variante bietet eine hohe Sicherheit, dürfte aber nicht gerade förderlich im Sinne eines guten Verhältnisses zwischen Mieter und Vermieter sein.

Quelle: immowelt


Bauforschung für die Praxis, Band 93

Forschung, Veröffentlichungen — geschrieben von bauinformant @ 21:44
Jetzt erschienen: Bauforschung für die Praxis, Band 93

25.02.2010

Entwicklung von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Bauunternehmen
Sicherung der Existenz des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze
Bauforschung für die Praxis, Band 93
Erwin W. Marsch, Christina Hoffmann, Karsten Wischhof
2010, 100 S., 64 Abb., Kartoniert
ISBN 978-3-8167-8225-4 | Fraunhofer IRB Verlag

Die Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung unterliegen in der heutigen Zeit tief greifenden Veränderungsprozessen. Gleichzeitig sind die Kreditentscheidungsprozesse in den Instituten deutlich komplexer geworden, getrieben durch die Richtlinien gemäß dem Ratingverfahren (Basel II). Die sich aus dem Rating ergebenen Bonitätskennziffern haben zudem Auswirkungen auf die erforderliche spezifische Eigenkapitalunterlegung der Banken. Diese Rahmenbedingungen erschweren, insbesondere den mit hohem Risiko belegten Unternehmen, wie Unternehmen der Bauwirtschaft, den Zugang zu Finanzressourcen. Eine der wichtigsten (alternativen) Finanzierungsmöglichkeiten ist die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Liquiditäts- und Finanzmanagementsystems. Dazu gehört ein entsprechendes Planungssystem.

Mehr Informationen und Bestellung

Bauforschung für die Praxis, Band 93

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 21:44
Jetzt erschienen: Bauforschung für die Praxis, Band 93

25.02.2010

Entwicklung von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten für mittelständische Bauunternehmen
Sicherung der Existenz des Unternehmens und seiner Arbeitsplätze
Bauforschung für die Praxis, Band 93
Erwin W. Marsch, Christina Hoffmann, Karsten Wischhof
2010, 100 S., 64 Abb., Kartoniert
ISBN 978-3-8167-8225-4 | Fraunhofer IRB Verlag

Die Rahmenbedingungen der Unternehmensfinanzierung unterliegen in der heutigen Zeit tief greifenden Veränderungsprozessen. Gleichzeitig sind die Kreditentscheidungsprozesse in den Instituten deutlich komplexer geworden, getrieben durch die Richtlinien gemäß dem Ratingverfahren (Basel II). Die sich aus dem Rating ergebenen Bonitätskennziffern haben zudem Auswirkungen auf die erforderliche spezifische Eigenkapitalunterlegung der Banken. Diese Rahmenbedingungen erschweren, insbesondere den mit hohem Risiko belegten Unternehmen, wie Unternehmen der Bauwirtschaft, den Zugang zu Finanzressourcen. Eine der wichtigsten (alternativen) Finanzierungsmöglichkeiten ist die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Liquiditäts- und Finanzmanagementsystems. Dazu gehört ein entsprechendes Planungssystem.

Mehr Informationen und Bestellung

Gutachterverfahren Thalkirchner Platz in München abgeschlossen

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:29

Visualisierung Terrabiota Landschaftsarchitekten Thalkirchner Platz
Quelle: VIvico Real Estate

München, 25.11.2009 – Im Rahmen der Quartiersentwicklung Isargärten Thalkirchen in München wurde nun das Gutachterverfahren für die Gestaltung des Thalkirchner Platzes abgeschlossen. Hierzu hatte die Eigentümerin des angrenzenden Platzrandgebäudes, die GbR Zeitler in Kooperation mit Vivico, der Landeshauptstadt München und dem Bezirk Thalkirchen drei renommierte Landschaftsarchitekten mit der Erstellung von Plangutachten beauftragt. Die Jury unter dem Vorsitz von Prof. Herrmann Brenner (Landshut) hat den Entwurf von Terrabiota Landschaftsarchitekten (Starnberg) zur Umsetzung empfohlen. Weitere Teilnehmer des Gutachterverfahrens waren Burger Landschaftsarchitekten (München) sowie Levin Mosigny Landschaftsarchitekten (Berlin).

Der künftige Thalkirchner Platz bildet das Entree für das neue Quartier Isargärten Thalkirchen. Direkt am Mühlbach gelegen, entsteht hier derzeit ein hochwertiges Wohnquartier mit insgesamt rund 22.000 m² Grün-, Biotop- und öffentlichen Parkflächen. Der Grundgedanke des Platzentwurfs von Terrabiota Landschaftsarchitekten basiert auf einem Dialog zwischen Stadt und Landschaft. Formen und Materialien verknüpfen dabei städtische und naturraumtypische Elemente. So wird die befestigte Platzfläche durch bodengleiche Pflanzinseln strukturiert. Die Pflanzinseln nehmen alle Bäume aus dem Bestand und Neupflanzungen mit unterschiedlichen Baumarten auf. Bänke laden zum Verweilen ein. Die Flächigkeit des Platzes ermöglicht darüber hinaus auch die gewünschte, lebendige und urbane Nutzung als Wochenmarkt sowie die Aufstellung eines Maibaumes.


Im Süden wird der Platz durch ein gemischt genutztes Gebäude begrenzt, das durch die GbR Zeitler errichtet wird. Hier werden in den Obergeschossen Mietwohnungen und im Erdgeschoss Einzelhandels- sowie Gastronomieflächen entstehen, die dem Platz zusätzliche Aufenthaltsqualität verleihen. Die Fertigstellung des Gebäudes und des Thalkirchner Platzes ist für Ende 2011 vorgesehen.

Bereits heute entstehen in dem Quartier Isargärten Thalkirchen die ersten Wohngebäude. In dem ersten Bauabschnitt Wasserspiele realisiert Vivico gemeinsam mit dem Münchener Wohnungsbauunternehmen Infraplan insgesamt 51 Wohnungen.

Die Eigentumswohnungen werden nach dem KfW-60-Standard errichtet und unterschreiten die aktuell gültige Energieeinsparverordnung (EnEV) um über 30 Prozent. Die Wohngebäude beziehen ihren Energiebedarf zudem ausschließlich über dezentrale geo- und solarthermische Anlagen. Die Architektur der Wohnungen im Bauabschnitt Wasserspiele wurde von den Architekturbüros Hilmer & Sattler und Albrecht sowie Baehr-Rödel entworfen. Die Fertigstellung dieser Wohnungen ist für Anfang 2011 vorgesehen.

In einem zweiten Bauabschnitt entwickelt und realisiert Vivico in Kooperation mit der CONCEPT BAU - PREMIER unter dem Namen Lichtblicke weitere 37 hochwertige Wohnungen. Die Architektur für diese Wohnungen wurde von GKK+Architekten entworfen.

Markus Diekow| Vivico Real Estate GmbH
Unternehmenskommunikation | Hedderichstraße 55 – 57
60594 Frankfurt am Main | Telefon: 0 69 – 606 27 – 115 | www.vivico.de

Vivico ist ein Unternehmen der CA Immo (www.caimmoag.com), das sich auf die Entwicklung gemischt genutzter Stadtquartiere spezialisiert hat. Beispiele dafür sind der Arnulfpark® in München(www.arnulfpark.de), das Europaviertel in Frankfurt (www.europa-viertel-frankfurt.de), der BelsenPark® in Düsseldorf(www.belsenpark.de) oder die Europacity (www.europacity.de) in Berlin. Zu den von Vivico realisierten bekannten Immobilien zählen u. a. der aufwendig renovierte Römische Hof® in Berlin (www.roemischer-hof.de), das Gebäudeensemble RheinTriadem® in Köln (www.rheintriadem.de), der Neubau ATMOS in München (www.atmos-arnulfpark.de) oder das im Europaviertel gelegene Mövenpick Hotel in Frankfurt.

Durch den Erwerb der auf Baumanagement spezialisierten omniCon (www.omnicon-ffm.de) baute Vivico bestehende Kompetenzen in diesem Bereich weiter aus. Auf Hotel-Projekt-entwicklungen hat sich die ebenfalls zum Vivico-Konzern zählende Gesellschaft Viador (www.viador.de), ein Joint Venture von Vivico und Feuring, spezialisiert.

Vivico beschäftigt rund 130 Mitarbeiter. Hauptsitz ist Frankfurt am Main. Büros befinden sich in Berlin, Frankfurt am Main, Köln und München.

Bauinformant ist nicht der Autor der eingestellten Information. Das Urheberrecht ist durch einen Direktlink und/oder die Quellenangabe gekennzeichnet bzw. vom Urheber zur Veröffentlichung genehmigt. Falls Sie einen Verstoß gegen das Urheberrecht vermuten, bitten wir Sie um eine Mitteilung, bevor unnötige rechtliche Auseinandersetzungen entstehen.
 

 

 


IT-Schule in Ghana wird per SMS gebaut

Allgemein, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 11:55

(openPR) - Dass Bildung der Grundstein für eine nachhaltige Entwicklung in Afrika ist, dürfte sich bereits herumgesprochen haben. Das Internetportal Africa-Help.org hat nun dazu aufgerufen, den Baustoff im Wert von 300 EUR für eine IT-Schule in einem Dorf in Ghana per SMS zu sammeln.

Stein für Stein direkt Gutes tun. Jeder Besitzer eines Handys kann ganz einfach eine SMS mit BILDUNG an 81190 senden und gibt damit dringend benötigte 2,99 Euro zum Bau der Schule dazu. Jede SMS finanziert drei Steine für die Errichtung des Schulgebäudes.

„Wir haben hier die Gelegenheit, ganz einfach etwas wirklich Sinnvolles zu tun.“ erklärt Richard Gasch von Africa-Help.org e.V. das Projekt. Der Mitgründer des Charity-Portals hat bereits aus seiner früheren Tätigkeit bei der Jamba! GmbH Erfahrungen mit dem Bezahlmittel SMS. Von den berüchtigten Abonements distanziert er sich deutlich und ergänzt: „Wir sehen ganz klar, dass die Leute eine niedrigere Hemmschwelle beim Senden einer SMS haben als beim Absenden einer Überweisung – damit können wir so ein wichtiges Projekt viel schneller finanzieren.“

Auf Verwaltungskosten wird verzichtet – die schlanke Organisation erlaubt es den Projektbeteiligten, 100% der SMS-Zuwendung an das Bauprojekt weiterzuleiten.
Der Bau der Schule wird vom AIM e.V. betrieben, der u.a. von MdB Gernot Erler unterstützt wird: "Ich unterstütze den AIM e.V., weil die Idee, Jugendlichen im ländlichen Ghana einen Zugang zu Computern zu verschaffen konkret Zukunftsperspektiven eröffnet und obendrein beiträgt, die so genannte "digital divide" zwischen Industrie- und Entwicklungsländern zu überwinden - und das nicht nur durch Worte!".

Der Fortschritt an dem Bau der Schule kann jederzeit in dem Blog auf www.africa-help.org begutachtet werden. Dort schreiben Mitarbeiter und Projektleiter Jörn Preuß über ihre Arbeit und Erlebnisse.

Kontaktaufnahme bitte nur via Mail oder Telefon.

Africa-Help.org e.V.
Richard Gasch
Dresdner Str. 3
01326 Dresden

Pressekontakt:
MOBIL: 0177 466 51 25
www.africa.help.org

Über Africa-Help.org e.V.
Africa-Help.org e.V. wurde im Mai 2005 von Tom und Richard Gasch gegründet. Mit drei Partnerprojekten in Ghana, Burkina Faso und Cabo Verde wird im Internet eine gemeinsame Plattform unter www.africa-help.org betrieben, die der Verbreitung von Eindrücken aus Afrika und den Fortschritten bei den Hilfsprojekten dient. Dabei können sämtliche Mitarbeiter durch ihre 100%ige Ehrenamtlichkeit garantieren, dass bei möglichen Zuwendungen über den sicheren Dienst PayPal oder per SMS jeder Cent ankommt und wirklich etwas erreicht. Auf dem Portal kann der Effekt der Spende mit eigenen Augen verfolgt werden, dazu gibt es interessante Berichte und Kommentare zum aktuellen Geschehen. Richard Gasch war mehrere Jahre bei Unternehmen wie Spreadshirt und Jamba im Online Marketing tätig. Tom Gasch ist Unternehmer im Bereich Import/ Export. Africa-Help.org e.V. ist ein eingetragener Verein beim Amtsgericht Dresden und verfügt über einen anerkannten Gemeinnützigkeits-Status.


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Bürgermeister-Müller-Haus Leipzig: Richtfest am 4. Dezember

Veranstaltungen und Termine — geschrieben von bauinformant @ 12:35
(openPR) - Leipzig. Weiterhin gute Neuigkeiten gibt es vom Bürgermeister-Müller-Haus zu berichten. Die Sanierungsarbeiten gehen, auch dank der erneuten Zuwendung durch die Stadt Leipzig Anfang November, gut voran. Jetzt steht der Termin für das Richtfest.

„Wir laden alle interessierten Leipziger am 4. Dezember um 12 Uhr zu diesem feierlichen Akt ein“, so Jürgen Skoppek, Geschäftsführer der GfB Sachsen. Bei sächsischer Kartoffelsuppe und Bockwurst werden die Gäste Wissenswertes zum Haus erfahren. Vor Ort sind auch die beteiligten Handwerksunternehmen und Planer.

„Über das bisher erreichte sind wir sehr stolz und froh. Jetzt gilt es, die Sanierung weiter voranzutreiben und bis Jahresfrist das Dach einzudecken“, sagt Skoppek und hofft auf die Spendenbereitschaft der Leipziger. Engagierte Bürger oder Firmen können auf das Bürgermeister-Müller-Konto Spenden einzahlen:

Zahlungsempfänger: GfB Sachsen, Kontonummer: 2369361, Bankleitzahl: 60050101 (Sachsen Bank), Verwendungszweck: Bürgermeister-Müller-Haus.

Das Bürgermeister-Müller-Haus soll nach dem Wiederaufbau eine Dauerausstellung zum Wirken Müllers beherbergen, außerdem werden ein kleines Café, eine Künstlerwerkstatt sowie Arbeits- und Ausstellungsräume entstehen.

Einladung: Natürlich sind auch die Vertreter der Presse zum Richtfest herzlich eingeladen. Sie haben hier die Gelegenheit mit den Initiatoren des Wiederaufbaus und den Handwerksfirmen zu sprechen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen, das Sie uns gern via E-Mail an bestätigen können.

Herausgeber:
Gesellschaft für Baudienstleistungen Sachsen mbH
Jürgen Skoppek
Ritter-Pflugk-Str. 22a
04249 Leipzig

Die GfB Sachsen (Gesellschaft für Baudienstleistungen) mit Sitz in Leipzig-Knauthain ist erfahren in der Sanierung denkmalgeschützter Gebäude. Ende 2008 erwarb sie das Bürgermeister-Müller-Haus, das vom Einsturz bedroht war. Mit Hilfe der Stadt Leipzig, der Landesdirektion, dem Land Sachsen und den Leipzigern soll das Haus wieder nutzbar gemacht werden.

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Baubeginn am Prinzenpark bei „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“ erfolgt

Wohnbau, Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 12:45
(openPR) - Karlsfeld – Seit Montag, 16. November 2009, rollen die Bagger. Damit erfolgte der Startschuss für die Bauarbeiten an einem der größten Wohnbauprojekte in München-Karlsfeld:

„nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“. Westlich der Bahnlinie am idyllischen Prinzenpark gelegen, werden vom Münchner Bauträger JK Wohnbau bis zum Jahr 2013 insgesamt 574 Wohneinheiten realisiert, darunter 161 Reihenhäuser und 413 Eigentumswohnungen.

„Wir sind uns sicher, hier ein einzigartiges Angebot zu schaffen, für Menschen, die mit zukunftsweisenden ökologischen Konzepten für sich und Ihre Lieben ein perfektes neues Zuhause schaffen möchten.“, beschreibt Dr. Josef L. Kastenberger, Geschäftsführender Inhaber und Alleingesellschafter der JK Wohnbau GmbH, München, das Bauvorhaben. „Nido“ ist übrigens das italienische Wort für „Nest“. Und genau das ist, was mit dem Wohnprojekt „nido“ entstehen soll: ein sicheres, schönes Nest für Familien, die im Einklang mit der Natur leben wollen.

Begonnen wurde jetzt mit dem Bau der ersten 17 Reihenhäuser. Hier erfolgen nach dem Einrichten der Baustelle bereits die Fundamentarbeiten. Die Fertigstellung ist für Herbst 2010 geplant. Dann können auch bereits die ersten Eigentümer ihr neues Heim beziehen. Ab März nächsten Jahres wird mit dem Bau der ersten Wohnungen begonnen, die im Sommer 2011 bezugsfertig sein werden.

Bis zur Fertigstellung der ersten Häuser und Wohnungen ist auch der ca. 30.000 Quadratmeter große Prinzenpark nutzbar, der die beiden Wohnquartiere im Norden und Süden des Geländes verbinden wird und ein ideales Naherholungsgebiet für die angrenzenden Bewohner darstellt. Insgesamt werden im ersten Bauabschnitt 247 Wohneinheiten entstehen, darunter 38 Reihenhäuser sowie 209 Eigentumswohnungen.


Über „nido – natürlich in Karlsfeld wohnen“

Die Idee eines ökologischen Dorfes wird auf dem ca. 154.000 Quadratmeter großen Areal an der Dr.-Johann-Heitzer-Straße in Karlsfeld durch JK Wohnbau realisiert - mit insgesamt 574 Wohneinheiten (Wohnungen und Reihenhäuser).
Sämtliche Häuser entsprechen dem KfW-55-Standard, sämtliche Wohnungen dem KfW-70-Standard. Auf Wunsch können die Häuser als Passiv- oder Nullenergiehäuser ausgeführt werden. Für Heizung und Warmwasserbereitung werden nachwachsende Rohstoffe verwendet (Biomasse). Zusätzlich können in die Häuser auf Wunsch Pakete wie Regenwassernutzung, Grauwassernutzung oder Photovoltaik, etc. integriert werden.

JK Wohnbau GmbH
Marketing und Unternehmenskommunikation
Eva Romstätter
Palais Leopold
Leopoldstraße 8
80802 München
Tel. 089/38 99 84-310
Fax 089/38 99 84-760

www.jkwohnbau.de

Über JK Wohnbau
1994 gegründet, hat sich die JK Unternehmensgruppe zu einer der führenden Immobiliengesellschaften in München entwickelt. Mittelpunkt des JK Konzerns ist die JK Wohnbau GmbH. Mit einem geplanten Bauvolumen von jährlich 400 bis 500 Wohnungen und einem geplanten Umsatz von 110 Mio. Euro in 2009 ist sie einer der großen Wohnungsbauträger in München mit einem Stammkapital von derzeit
4 Mio. Euro. Durch die klare Fokussierung auf qualitativ hochwertige Objekte in
1a-Lagen mit Konzepten für gehobene Zielgruppenansprüche konnte sie sich als Premium-Marke auf dem Münchner Wohnimmobilienmarkt positionieren. Bei Themen wie beispielsweise Energieeffizienz und Ökologie, Feng Shui oder „Kunst am Bau“ werden dabei Maßstäbe gesetzt.

Strategische Partnerschaften mit bedeutenden Asset Management Gesellschaften sowie der geschlossene Immobilienfonds (JK Wohnbau Fonds I), ein Projektentwicklungsfonds mit Mezzanine-Kapital, stützen die Finanzkraft der Gruppe. Dies ermöglicht es der JK Wohnbau, Immobilienprojekte zu realisieren, wie es in dieser Größenordnung nur sehr wenige am Münchener Immobilienmarkt gibt.

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Schulzentrum - Reutlinger Architekturbüro baut das neue Gebäude des Karl-von-Frisch-Gymnasiums

Wettbewerbe & Auszeichnungen — geschrieben von bauinformant @ 00:17

GOMARINGEN/NEHREN/DUSSLINGEN. Es geht zackig voran. Erst im Oktober haben die Gemeinderäte Gomaringen, Nehren und Dußlingen den Grundsatzbeschluss zum Bau eines zusätzlichen Schulgebäudes für das Karl-von-Frisch-Gymnasium gefasst. Jetzt traten am Mittwochabend in der Versammlung des Gemeindeverwaltungsverbands bereits drei Architekturbüros mit ihren Ideenskizzen zum Wettstreit um den Auftrag an. Einstimmig zum Sieger gekürt: das Reutlinger Büro Riehle und Partner.

Volltext abrufbar unter: Reutlinger Generalanzeiger


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Penthouse, Loft & Co.: Wer exklusiv wohnen will, zahlt bis zu 44 Prozent mehr Miete

Wohnungswirtschaft, Immobilienwirtschaft, Wohnbau — geschrieben von bauinformant @ 23:58

Pressemitteilung von: Immowelt AG (openPR) - Außergewöhnliche Wohnungen haben ihren Preis: Für ein Penthouse zahlen Mieter im Schnitt 44 Prozent mehr als für eine Standard-Wohnung. Das hat eine Datenanalyse von Immowelt.de ergeben, eines der führenden Immobilienportale.

Nürnberg, 18. November 2009. Je außergewöhnlicher die Wohnung, desto mehr kostet sie Miete. So müssen Mieter eines Penthouses im Schnitt eine um 44 Prozent höhere Miete zahlen als für eine ähnlich große Drei-Zimmer-Standardwohnung. Zu diesem Ergebnis kommt eine Datenabfrage von Immowelt.de, bei der über 10.000 Mietobjekte bundesweit untersucht wurden. Das Haus auf dem Dach ist demnach mit großem Abstand Spitzenreiter unter den exklusiven Wohnformen.

Auf Platz zwei der teuersten Mietwohnungen Deutschlands landen die Lofts. Den Ruf karger Künstlerwohnstätten haben sie längst hinter sich gelassen und kosten mittlerweile deutlich mehr Miete als eine normale Drei-Zimmer-Wohnung. Für die umgebauten ehemaligen Fabrikhallen zahlen Mieter im Schnitt einen Aufpreis von 15 Prozent.

Etwas günstiger sind dagegen Maisonette-Wohnungen zu haben: Die zweigeschossigen Wohnungen kosten 10 Prozent mehr Miete als eine vergleichbare Wohnung mit nur einer Ebene. Maisonettes sind darüber hinaus die häufigste Form unter den exklusiven Wohnimmobilien.

Ergebnisse der Datenanalyse: hier

Quelle: Immowelt AG

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Eröffnet: GBI-Projekte Motel One Berlin-Bellevue und Citadines Munich Arnulfpark

Unternehmen & Produkte, Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 23:48

Berlin, 18. November 2009 – „Nachhaltiger Erfolg von Hotelimmobilien ist immer auch eine Frage ihres konzeptionellen Ansatzes. Das gilt besonders jetzt, da wir die Gleichzeitigkeit von unübersichtlicher Angebotsvielfalt einerseits und ökonomischer Labilität andererseits erleben.

"Unsere jüngst fertig gestellten Projekte in Berlin und München treffen so gesehen den Nerv
der Zeit, indem sie mit ihrem je eigenen Konzept passgenaue Lösungen für individuelle Bedürfnisse bieten.“ Reiner Nittka, Vorstand GBI AG, ist vom Erfolg der beiden Häuser überzeugt. Davon kann sich nun auch der Gast ein Bild machen: Anfang November eröffneten das Motel One Berlin-Bellevue und das Citadines Munich Arnulfpark. Gestartet sind beide Häuser mit guten Auslastungen.

Damit beläuft sich die Bilanz des Berliner Immobilienentwicklers und - investors seit Gründung des Unternehmens 2001 auf 13 fertig gestellte und aktuell drei im Bau befindliche Hotels mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von 363,5 Millionen Euro, über 2.430 Zimmern und einer Bruttogesamtfläche von mehr als 140.300m2.

Budget Design-Boom in Berlin

„Mit der erfolgreichen Realisierung unseres ersten gemeinsamen Berlin-Objekts haben wir auch einen Meilenstein in der Zusammenarbeit erreicht,“ kommentiert Reiner Nittka, „daran anzuschließen mit ambitionierten sern in erstklassiger Lage, ist die logische Konsequenz.“ Auf bundesweit insgesamt fünf gemeinsame Projekte blicken GBI und Motel One bislang, drei davon in Berlin: Neben Berlin-Bellevue (248 Zimmer), das die GBI bereits im Herbst 2008 an die AXA Investment Managers Deutschland GmbH veräußert hatte, eröffnet wenig später im Dezember mit dem Motel One Berlin-Urania das bislang größte Haus der Gruppe mit 409 Zimmern im Herzen Charlottenburgs; für das Motel One Berlin-Spittelmarkt in Mitte (303
Zimmer) wurde Mitte Oktober der Grundstein gelegt, Eröffnung ist voraussichtlich
im Dezember 2010. „Budget ist kein kurzlebiger Trend, sondern ein Segment mit Zukunftspotenzial“, kommentiert Nittka. Das spiegelt sich auch in den Aktivitäten der GBI AG wider: Mit 1.388 Budgethotelzimmern macht der Low Cost Bereich über die Hälfte der Gesamtzimmerzahl aus. Das Investitionsvolumen Budgethotels beläuft sich dabei auf 89 Millionen Euro – rund ein Viertel des Investitionsvolumens aller Hotelentwicklungen. Ein
Großteil davon, genau: 62,1 Millionen Euro, verteilt sich dabei auf im Bau befindliche Objekte.

Boardinghaus Citadines – Prinzip Baukasten für den flexiblen Gast
Die Nachfrage in Deutschland nach Boardinghäusern oder Serviced Apartments – also Unterkünften für Langzeitgäste – wächst. Insbesondere an Wirtschaftsstandorten wie München gibt es einen hohen Bedarf.“ Reiner Nittka sieht eine klare Trendentwicklung – und weiteres Potenzial: „Das Konzept der voll ausgestatteten Apartments in privilegierten Lagen mit flexibel buchbaren Hoteldienstleistungen bietet dem Gast beides: die Freiheit und Privatsphäre eines Wohnraums kombiniert mit den Annehmlichkeiten eines Hotels.“ Das am 2. November eröffnete Citadines Munich Arnulfpark ist nach Berlin das zweite Haus der Ascott-Gruppe und das 53. weltweit. Es bietet 146 Apartments mit vier Sterne-Komfort und liegt in direkter Nachbarschaft zum Hauptbahnhof im neuen Münchner Stadtquartier Arnulfpark.

Über die GBI AG:
Die GBI AG Gesellschaft für Beteiligungen und Immobilienentwicklungen, wurde 2001 als
GmbH gegründet und im Sommer 2007 zur GBI AG umstrukturiert. Muttergesellschaften
des Unternehmens sind mit jeweils 50%iger Beteiligung die GBI mbH & Co. KG und die
Frankonia Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft. Spezialisiert auf Hotelimmobilien, realisiert die GBI allein oder mit Partnern Hotel- und Apartmentprojekte vorwiegend in Deutschland. Insgesamt konnten bislang Projekte – allesamt verkauft bzw. platziert  mit einem Volumen von rund 450 Millionen Euro umgesetzt werden, darunter das Vier- Sterne-Hotel der spanischen Sol Meliá Gruppe in Frankfurt/M., das im Oktober 2005 in
Nürnberg eröffnete nH-Hotel, das seit Juni 2007 eröffnete TUI Dorfhotel Rantum auf Sylt,
das auf dem hotelforum 2007 im Oktober in München für sein „gelungenes Gesamtkonzept
aus Architektur, Gestaltung, Innovation und Wirtschaftlichkeit“ ausgezeichnet wurde, oder
das 2008 eröffnete Lindner Hotel Am Michel Hamburg. Für das Mövenpick Hotel in Berlin,
die erfolgreiche Umnutzung der denkmalgeschützten Siemenshöfe, bekam die GBI den Immobilien-Award Berlin 2005. Zuletzt eröffnet wurde am 1. Juli das TUI Iberotel Fleesensee.

Zurzeit betreut die GBI AG u.a. das Motel One Spittelmarkt Berlin (Grundsteinlegung Oktober
2009), sowie – ebenfalls in Berlin – das Motel One An der Urania und Bellevue, die beide
Ende 2009 fertig gestellt werden sollen. Zum Vorstand gehören Ralph-Dieter Klossek
und Reiner Nittka.

Für Fragen steht Ihnen gern zur Verfügung:
zahrts media group gmbh
Dr. Petra Zahrt
Barbarastr. 3-9/Block 2
50735 Köln
Tel.: +49 - 221 - 271 405 7-0
Fax: +49 - 221 - 271 405 7-77
Mobil: +49 - 172 - 94 54 753
Email: pzahrt@zahrts.de


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Das Ruhrgebiet: (K)ein Standort für ein Luxushotel?

Immobilienwirtschaft — geschrieben von bauinformant @ 23:37

Köln hat einige seiner Luxushotels in der Nähe des Doms. In Düsseldorf findet man die elegantesten Hotels an der Königsallee. Aber im Ruhrgebiet haben es anspruchsvolle Hotelgäste nicht einfach. Keines der Zentren im bevölkerungsreichsten Ballungsraum der Bundesrepublik weist ein 5-Sterne-Hotel auf. Um ein Haus der obersten Preisklasse zu finden, kann man in den Innenstadtbereichen vergebens suchen. „Essen und Dortmund sind –außer Frage- keine klassischen Ferienziele, noch nennenswerte Städtereiseziele. Trotzdem ist es erstaunlich, dass zwei der größten Städte Deutschland im obersten Hotellerie-Segment derart unerschlossen sind“, kommentiert Ralph Pass, Vorsitzender des Immobilienverbands IVD West.

Im Vorfeld von Ruhr 2010 hat die Immobilienberatungsfirma Stiwa die Lage genau analysiert. Zwar gibt es mit 698 Hotels von Duisburg bis Dortmund ein über 7 Prozent höheres Angebot als in Ber-lin (648 Hotels), allerdings liegen lediglich 0,5 Prozent der 41 000 verfügbaren Hotelbetten im 5-Sterne-Bereich. In der deutschen Übernachtungsstatistik rangiert der Ruhrpott auf Platz 4, nach Berlin, München und Hamburg. Im letzten Jahr wurden mehr als 5,98 Millionen Übernachtungen gezählt – mehr als in Frankfurt (Main) und Köln. Gleichzeitig lag die durchschnittliche Kapazitätenauslastung bei 38,9 Prozent. Bedeutendster Standort bleibt die Stadt Essen, die allein 1,08 Millionen Übernachtungen und eine Auslastung von 44,1 Prozent auf sich vereinigen kann. Mit einer internationalen Nachfrage von 17,5 Prozent liegt das Ruhrgebiet hinter den großen deutschen Metropolen. Für das Kulturhauptstadtjahr 2010 wird mit einer Steigerung der Übernachtungszahlen um 500 000 gerechnet.


Derzeit befinden sich 14 Hotelprojekte in der Region in konkreter Planung oder im Bau. Das sind rund 1 600 Betten. Der durch eine stichprobenartige Untersuchung ermittelte Nettodurchschnittspreis beträgt 63,50 Euro, wobei Essen und Duisburg die teuersten Hotelpreise im Ruhrgebiet aufwiesen. Ein interessantes Merkmal der Hotellerie an der Ruhr ist neben einem verhältnismäßig niedrigen Hotelzimmerpreis und geringem Anteil an Besuchern aus dem Ausland die durchschnittliche Betriebsgröße. Mit 52 Zimmern pro Hotel (Spitzenwert in Bochum mit 93 Zimmer pro Hotel) im Ruhrgebiet, zeigt sich eine Struktur von meist privat geführten Klein- und Kleinstbetrieben, wie sie eher im ländlichen Raum in Erscheinung tritt. Und im ländlichen Raum des Ruhrgebiets, genauer gesagt etwas außerhalb von Essen, da kann man sogar auf das Ungewöhnliche treffen: eines der „führenden Kleinhotels der Welt“. „Es gibt einen Bedarf an Luxushotels im Ruhrgebiet und ich bin mir sicher, dass die Nachfrage -besonders nach den städtebaulichen Verbesserungen im Zuge von Ruhr 2010- steigen wird.“, bekräftigt Ralph Pass. Ob Großbetreiber wie Accor, Kempinski oder Fairmont dieses Potential auch sehen, bleibt offen.

Quelle: IVD (Immobilienverband Deutschland)


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Ausstellung zeigt Architekten-Pläne

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:37
Ausstellung zeigt Architekten-Pläne Bereits vor einigen Monaten, am 17. September, wurde der diesjährige Architekturpreis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) Landesverband Rheinland-Pfalz in Mainz verliehen. Nachdem die eingereichten Arbeiten dort im Landesmuseum ausgestellt wurden, sind sie nun in einer Exposition in den Thermen am Viehmarkt zu sehen. 

Trier. "Kulturelles Erbe trifft moderne Architektur" - besser als in den Thermen am Viehmarkt könnte dieses Thema mit der Ausstellung des BDA-Architekturpreises nicht visualisiert werden.

Volltext abrufbar unter: Volksfreund.de


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Bundesbürger stehen dem Bau repräsentativer Moscheen mit gemischten Gefühlen gegenüber

Allgemein — geschrieben von bauinformant @ 00:09
(openPR) - 42 Prozent fühlen sich durch den möglichen Bau größerer Moscheen in ihrer Wohnortnähe bedroht

Die Diskussionen um den Bau einer repräsentativen Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld haben bundesweit und international für Schlagzeilen gesorgt. Am 7. November 2009 wurde jetzt der Grundstein für den politisch umstrittenen Neubau gelegt.

Derweil zeigen sich auch die Bundesbürger in ihrer Meinung und in ihren Gefühlen weiterhin gespalten: So stößt der Bau größerer repräsentativer Moscheen in Deutschland nur bei 36 Prozent der Bevölkerung auf größere Zustimmung, 33 Prozent stimmen solchen repräsentativen Moschee-Neubauten nur eingeschränkt zu und 31 Prozent lehnen diese offen ab.

Dies sind Ergebnisse der täglichen Befragung "YouGov 12nach12" des Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov. Befragt wurden 1.000 Deutsche ab 16 Jahren.

Generell fühlen sich 42 Prozent der Bundesbürger durch den möglichen Bau größerer Moscheen in der Nähe ihres Wohnortes persönlich mehr oder minder bedroht, 58 Prozent hingegen eher nicht oder gar nicht. Männer stehen dem Bau repräsentativer Glaubenshäuser für die rund 3,5 Millionen in Deutschland lebenden Muslime insgesamt etwas weniger kritisch und ängstlich gegenüber als Frauen. Zudem beurteilen die Wähler der FDP (40%) und der Linken (38%) den Bau größerer Moschee-Neubauten in Deutschland stärker ausdrücklich negativ, als die Wähler von CDU/CSU (32%) und insbesondere der von SPD (23%) und Grünen (24%). Zwischen den Generationen sowie zwischen den west- und ostdeutschen Bundesländern zeigen sich in dieser Frage keine systematischen Unterschiede.


Weitere Informationen finden Sie unter www.12nach12.de und unter www.yougov.com.

YouGovPsychonomics AG
Berrenrather Straße 154-156
50937 Köln

Simon Wolf
Telefon: +49 (221) 42061-596
Fax: +49 (221) 42061-100

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Grundsteinlegung Zentrum für Virtuelles Engineering ZVE

Bauprojekte — geschrieben von bauinformant @ 16:49

Abb. 1 u. 2: Zentrum für Virtuelles Engineering (ZVE); Foto: Fraunhofer IAO

Am Montag, 16. November 2009, findet im Beisein von 100 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die feierliche Grundsteinlegung für den Neubau des Fraunhofer IAO statt. Auf vier Ebenen und ca. 3100 qm entstehen hier zukunftsweisende Labors und Arbeitsumgebungen.

Stuttgart als Zentrum für Innovationen und Spitzenforschung im Bereich des Virtuellen Engineering in Baden-Württemberg – diese Vision setzt das Fraunhofer IAO mit seinem imposanten Neubau in die Realität um. Das »Zentrum für Virtuelles Engineering – Haus der Wissensarbeit ZVE« wird eine Plattform für die Erforschung, Entwicklung und Erprobung von Virtual Reality-Technologien und innovativen Arbeits- und Bürokonzepten. Finanziert wird das 14 Millionen-Projekt von Bund und Land. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Sommer 2011 geplant.

Von Anfang an waren Experten des Fraunhofer IAO in interdisziplinären Projektteams mit erfahrenen Architekten und Fachplanern an der Konzeption und Umsetzung des Neubaus beteiligt. »Unser wissenschaftliches Know-how in den Bereichen Virtual Engineering und Workspace Innovation fließt kontinuierlich in die Gestaltung unseres Institutsneubaus ein – damit schaffen wir optimale Voraussetzungen, um diese Kompetenzen in Zukunft zu vertiefen und weiter auszubauen«, erläutert Institutsleiter Prof. Dr. Dieter Spath in seinem Grußwort zur Grundsteinlegung.

Dr. Alfred Gossner, Finanzvorstand der Fraunhofer-Gesellschaft, betont in seiner Ansprache die Bedeutung des ZVE für die Fraunhofer-Forschung: »Die entstehenden Forschungslabors in diesem Gebäude werden dem Fraunhofer IAO und somit auch Fraunhofer insgesamt eine absolut einmalige neue Forschungslandschaft zur Verfügung stellen. Ich bin sicher, dass damit eine starke Basis für weiteres Wachstum – fachlich wie wirtschaftlich – für das Institut geschaffen wird.« Die Vertreter der Zuwendungsgeber von Land und Bund, Dr. Hans Freudenberg, Ministerialdirektor im Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg und Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF unterstreichen die herausragende Rolle exzellenter Wissenschaft und Forschung als Motor für Innovation in Baden-Württemberg und Deutschland.

Als Vertreter der beiden beteiligten Architekturbüros ASPLAN und UNStudio, erläutert Harm Wassink, Partner bei UNStudio, die Vision des Teams um den federführenden Stararchitekten Ben van Berkel: »Als Forschungsgebäude ist das ZVE eine offene und technisch innovative Struktur. Die zentrale Herausforderung des Entwurfs war es, eine Balance herzustellen zwischen internen Zonen, wie Büros oder Labors, und öffentlichen Zonen der Besucherführung. Die Treppe als fließende, vertikale Verbindung entfaltet sich durch das gesamte Gebäude und verbindet dabei die verschiedenen Geschossebenen. Das Gebäude verkörpert unsere neuesten Konzepte hinsichtlich einer integrierten und nachhaltigen Planung – daher bin ich besonders stolz, dass es das Vorzertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen erhalten hat.«

Denn schon während der Planungsphase setzte das Institut zusammen mit den Architekten und Fachingenieuren Maßstäbe für nachhaltiges Bauen: Auf der BAU 2009 Anfang des Jahres prämierte der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung den geplanten Institutsneubau mit dem Vorzertifikat »Deutsches Gütesiegel Nachhaltiges Bauen in Gold«. Die Auszeichnung wird an Bauprojekte vergeben, die wirtschaftlich effizient, umweltfreundlich und ressourcensparend geplant und umgesetzt werden. Das neue Gebäude des Fraunhofer IAO konnte dabei zahlreiche Pluspunkte sammeln: So liefert das Erdreich über mehrere 174 Meter tiefe Bohrlöcher im Sommer Kälte und im Winter Wärme. Photovoltaik-Module reduzieren zusätzlich den Energiebedarf, und anstatt mit einer herkömmlichen Klimaanlage Kaltluft in die Räume zu blasen, werden im ZVE Decken und Wände gekühlt. Bei dieser sogenannten »Betonkernaktivierung« machen eingelassene Kühlschlangen das Gebäude selbst zu einer sparsamen und zugfreien Klimaanlage. Daneben zählen »Hohlkörperdecken« zu den technischen Glanzlichtern des Neubaus: Lichtgefüllte Kugeln, in Beton eingebettet, machen die Decken leicht, ohne ihre Tragfähigkeit zu mindern. Die dabei entstehende Wabenstruktur erlaubt es, weite Räume zu überspannen.

Um sich selbst einen Eindruck von diesem hochmodernen Gebäude zu machen, müssen sich die Gäste der Grundsteinlegungsfeierlichkeiten nicht bis 2011 gedulden: Da Virtual Reality (VR) bereits in der Planungs- und Bauphase konsequent eingesetzt wurde, können die Teilnehmer zum Abschluss der Veranstaltung einen virtuellen Rundgang durch das ZVE unternehmen – in den VR-Studios des Fraunhofer IAO.
 
Ansprechpartnerin:
Claudia Garád
Marketing und Kommunikation

Fraunhofer IAO

Nobelstraße 12
70569 Stuttgart
Telefon: +49 711 970-2124


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